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Document 62014TA0735

Rechtssachen T-735/14 und T-799/14: Urteil des Gerichts vom 13. September 2018 — Gazprom Neft/Rat (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik — Restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren — Aufnahme des Namens der Klägerin in die Liste der Einrichtungen, die den restriktiven Maßnahmen unterliegen, und sodann Beibehaltung des Namens der Klägerin auf dieser Liste — Begründungspflicht — Rechtsgrundlage — Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Union und Russland — Eigentumsrecht — Recht auf Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit — Verhältnismäßigkeit)

ABl. C 392 vom 29.10.2018, p. 16–16 (BG, ES, CS, DA, DE, ET, EL, EN, FR, HR, IT, LV, LT, HU, MT, NL, PL, PT, RO, SK, SL, FI, SV)

29.10.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 392/16


Urteil des Gerichts vom 13. September 2018 — Gazprom Neft/Rat

(Rechtssachen T-735/14 und T-799/14) (1)

((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren - Aufnahme des Namens der Klägerin in die Liste der Einrichtungen, die den restriktiven Maßnahmen unterliegen, und sodann Beibehaltung des Namens der Klägerin auf dieser Liste - Begründungspflicht - Rechtsgrundlage - Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Union und Russland - Eigentumsrecht - Recht auf Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit - Verhältnismäßigkeit))

(2018/C 392/19)

Verfahrenssprache: Englisch

Parteien

Klägerin: Gazprom Neft PAO, vormals Gazprom Neft OAO (St. Petersburg, Russland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte L. Van den Hende und J. Charles sowie S. Cogman, Solicitor)

Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: M. Bishop und S. Boelaert)

Streithelfer zur Unterstützung des Beklagten: Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (Prozessbevollmächtigte: zunächst C. Brodie und S. Simmons, dann C. Brodie und V. Kaye, dann C. Brodie, C. Crane und S. Brandon und schließlich C. Brodie, R. Fadoju und S. Brandon im Beistand von G. Facenna, QC, und C. Banner, Barrister), Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: L. Havas, T. Scharf und D. Gauci)

Gegenstand

Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung erstens von Art. 1 Abs. 2 Buchst. b bis d, Abs. 3 und 4, Art. 4, Art. 4a, Art. 7 Abs. 1 Buchst. a und Anhang III des Beschlusses 2014/512/GASP des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (ABl. 2014, L 229, S. 13), in der durch den Beschluss 2014/659/GASP des Rates vom 8. September 2014 (ABl. 2014, L 271, S. 54) und den Beschluss 2014/872/GASP des Rates vom 4. Dezember 2014 (ABl. 2014, L 349, S. 58) geänderten Fassung und zweitens von Art. 3, Art. 3a, Art. 4 Abs. 3 und 4, Art. 5 Abs. 2 Buchst. b bis d, Abs. 3 und 4, Art. 11 Abs. 1 Buchst. a und Anhang VI der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (ABl. 2014, L 229, S. 1), in der durch die Verordnung (EU) Nr. 960/2014 des Rates vom 8. September 2014 (ABl. 2014, L 271, S. 3) und die Verordnung (EU) Nr. 1290/2014 des Rates vom 4. Dezember 2014 (ABl. 2014, L 349, S. 20) geänderten Fassung

Tenor

1.

Die Rechtssachen T-735/14 und T-799/14 werden zu gemeinsamer Entscheidung verbunden.

2.

Die Klage wird abgewiesen.

3.

Die Gazprom Neft PAO trägt neben ihren eigenen Kosten die Kosten des Rates der Europäischen Union.

4.

Die Europäische Kommission und das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland tragen ihre eigenen Kosten.


(1)  ABl. C 448 vom 15.12.2014.


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