This document is an excerpt from the EUR-Lex website
Verordnung (EU) 2015/2120 über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet
Von den Internetanbietern wird verlangt, dass sie bei der Bereitstellung von Internetzugangsdiensten den gesamten Datenverkehr gleichbehandeln:
Den Bereitstellern ist es erlaubt, angemessene Verkehrsmanagementmaßnahmen zu treffen, doch müssen diese transparent, nichtdiskriminierend und verhältnismäßig sein und nicht auf kommerziellen Erwägungen beruhen.
Verkehrsmanagementmaßnahmen dürfen keinen spezifischen Inhalt überwachen und dürfen nicht länger als erforderlich beibehalten werden. Maßnahmen, die über ein solches angemessenes Verkehrsmanagement hinausgehen (zum Beispiel Blockierung oder Einschränkung) sind verboten, mit Ausnahme einer begrenzten Anzahl an Fällen, die in der Verordnung angeführt sind.
Vereinbarungen über Dienstleistungen, die ein spezifisches Qualitätsniveau erfordern, sind erlaubt, unter der Bedingung, dass sie keinen Ersatz für den Internetzugang darstellen und die Verfügbarkeit oder Qualität der Internetzugangsdienste nicht mindern. Die Anbieter von Internetzugangsdiensten sollten die Kunden in Kenntnis setzen:
Sie ist am in Kraft getreten.
Weiterführende Informationen:
Verordnung (EU) 2015/2120 des Europäischen Parlaments und des Rates vom über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet und zur Änderung der Richtlinie 2002/22/EG über den Universaldienst und Nutzerrechte bei elektronischen Kommunikationsnetzen und -diensten sowie der Verordnung (EU) Nr. 531/2012 über das Roaming in öffentlichen Mobilfunknetzen in der Union (ABl. L 310 vom , S. 1-18).
Nachfolgende Änderungen der Verordnung (EU) 2015/2120 wurden in den Originaltext eingefügt. Diese konsolidierte Fassung hat ausschließlich dokumentarischen Charakter.
Letzte Aktualisierung