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Document 52005DC0207
Communication from the Commission to the Council and the European Parliament - Reports from Member States on behaviours which seriously infringed the rules of the Common Fisheries Policy in 2003
Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament - Meldungen der Mitgliedstaaten über im Jahr 2003 aufgedeckte Fälle von Verhaltensweisen, die einen schweren Verstoß gegen die Gemeinsame Fischereipolitik darstellen
Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament - Meldungen der Mitgliedstaaten über im Jahr 2003 aufgedeckte Fälle von Verhaltensweisen, die einen schweren Verstoß gegen die Gemeinsame Fischereipolitik darstellen
/* KOM/2005/0207 endg. */
Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament - Meldungen der Mitgliedstaaten über im Jahr 2003 aufgedeckte Fälle von Verhaltensweisen, die einen schweren Verstoß gegen die Gemeinsame Fischereipolitik darstellen /* KOM/2005/0207 endg. */
[pic] | KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN | Brüssel, den 30.5.2005 KOM(2005) 207 endgültig MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT UND DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT Meldungen der Mitgliedstaaten über im Jahr 2003 aufgedeckte Fälle von Verhaltensweisen, die einen schweren Verstoß gegen die Gemeinsame Fischereipolitik darstellen 1. EINLEITUNG Die Mitgliedstaaten müssen dafür sorgen, dass gegen natürliche oder juristische Personen, die gegen die Regeln der Gemeinsamen Fischereipolitik verstoßen, geeignete Maßnahmen, einschließlich Verwaltungs- oder Strafverfahren, eingeleitet werden[1]. Mit der Verordnung (EG) Nr. 1447/1999 des Rates[2] wurde eine Liste von Verhaltensweisen festgelegt, die einen schweren Verstoß gegen die Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik darstellen. Die in der Liste aufgeführten Verstöße betreffen die wichtigsten Auflagen, die nach den Gemeinschaftsvorschriften über Bestandserhaltung, Überwachung und Vermarktung von Fischereierzeugnissen erfüllt werden müssen. Regionale Fischereiorganisationen haben ähnliche Listen aufgestellt. Weil diese Verhaltensweisen besonders schwerwiegend sind, sollen die Sanktionen der einzelstaatlichen Behörden „angemessen, wirksam und abschreckend“ sein. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, der Kommission jährlich über ihre Maßnahmen gegen aufgedeckte Verstöße zu berichten, damit transparenter wird, wie die einzelnen Mitgliedstaaten ihren Verpflichtungen zur Durchsetzung der Gemeinschaftsvorschriften nachkommen. Diese Berichte sollten es ermöglichen zu vergleichen, wie die Mitgliedstaaten gegen die Beteiligten der Fischwirtschaft vorgehen, die eines schweren Verstoßes für schuldig befunden wurden, d. h. gegen diejenigen, die die ordnungsgemäße Bewirtschaftung der Ressourcen am meisten behindert haben. Die Rechtsvorschriften haben zum Ziel, nach und nach für alle Fischer dieselben rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen und so EU-weit das Vertrauen in die Kontrollbehörden zu stärken und für die Einhaltung der Bestandserhaltungsvorschriften der Gemeinschaft zu sorgen. Das Verfahren für die Meldung dieser Daten an die Kommission ist in der Verordnung (EG) Nr. 2740/1999 der Kommission[3] festgelegt. Die vorliegende Mitteilung bezieht sich auf Angaben, die die Mitgliedstaaten zu Verhaltensweisen übermittelt haben, die einen schweren Verstoß gegen die Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik darstellen und derentwegen im Jahr 2003 ein Verfahren eingeleitet wurde. Es handelt sich um die vierte derartige Mitteilung der Kommission. Die entsprechenden Angaben für 2000 sind in der Mitteilung vom 12. November 2001[4], die für 2001 in der Mitteilung vom 5. Dezember 2002[5] und die für 2002 in der Mitteilung vom 15. Dezember 2003[6] enthalten. 2. MELDUNGEN DER MITGLIEDSTAATEN FÜR 2003 Die Mitgliedstaaten mussten der Kommission bis 31. März 2004 ihre Meldungen über die im Jahr 2003 aufgedeckten Fälle übermitteln. Zur leichteren Bearbeitung sollten die Daten elektronisch übermittelt werden, wobei das Format zu verwenden ist, das die Kommission auf der Sitzung der Sachverständigengruppe für Überwachung und Kontrolle am 21. Februar 2001 vorgelegt hat[7]. Auf der Sitzung der Sachverständigengruppe für Überwachung und Kontrolle, die vom 12. bis 14. Mai 2004 auf Lanzarote stattfand, wies die Kommission die Mitgliedstaaten nochmals auf ihre Verpflichtungen hin und forderte sie auf, zusätzlich zu den gemäß der Kommissionsverordnung verlangten Angaben auch ergänzende Informationen zu übermitteln, damit die Tabellen, die der Mitteilung beigefügt sind, genauer analysiert werden können. Bei der Kommission sind jedoch keine zusätzlichen Auskünfte eingegangen. Leider konnten die meisten Mitgliedstaaten entweder die im Gemeinschaftsrecht festgesetzte Frist nicht einhalten oder den Anforderungen bezüglich der technischen Vorschriften nicht nachkommen. Daher war die Kommission gezwungen, die Vorlage dieser Mitteilung zu verschieben[8]. Es sei darauf hingewiesen, dass die Kommission die beigefügten Tabellen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2740/1999 ausschließlich auf der Grundlage der von den Mitgliedstaaten übermittelten Angaben erstellt hat. Sie stellte die Tabellen den Mitgliedstaaten am 13. September 2004 zur Verfügung, damit sie gegebenenfalls Berichtigungen vornehmen oder die angegebenen Zahlen bestätigen konnten. Nur wenige Mitgliedstaaten reagierten auf dieses Ersuchen der Kommission. 3. VERHÄLTNIS DER ZAHL DER FÄLLE VON ERNSTEM FEHLVERHALTEN ZUR ZAHL DER FISCHEREIFAHRZEUGE IN DEN EINZELNEN MITGLIEDSTAATEN In der nachstehenden Übersicht sind die Zahl der am 1. Januar 2004 für jeden Mitgliedstaat in der Fischereifahrzeugkartei eingetragenen Schiffe und die Zahl der insgesamt aufgedeckten und gemeldeten Fälle von ernstem Fehlverhalten aufgeführt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass nicht alle gemeldeten Fälle Fischereifahrzeuge betrafen. Mitgliedstaat | Zahl der Fischereifahrzeuge | Schwere Verstöße | Belgien | 126 | 59 | Dänemark | 3552 | 485 | Deutschland | 2192 | 128 | Griechenland | 18979 | 766 | Spanien | 14397 | 3158 | Frankreich | 8047 | 596 | Irland | 1490 | 103 | Italien | 15639 | 2569 | Niederlande | 949 | 124 | Portugal | 10313 | 1316 | Finnland | 3420 | 10 | Schweden | 1692 | 97 | Vereinigtes Königreich | 7279 | 91 | 4. BEMERKUNGEN ZU DEN BERICHTEN DER MITGLIEDSTAATEN Die Mitgliedstaaten haben insgesamt 9 502 Fälle ernsten Fehlverhaltens gemeldet, dabei sind alle in der Liste der Verordnung (EG) Nr. 1447/1999 des Rates aufgeführten Verhaltensweisen vertreten. Es wurden also mehr Fälle aufgedeckt als in den Vorjahren (2000: 7 298 Fälle, 2001: 8 139 Fälle, 2002: 6 756 Fälle). 88 % der Verstöße wurden von fünf Mitgliedstaaten aufgedeckt, d. h. Griechenland, Frankreich, Spanien, Italien und Portugal, wobei die drei letztgenannten Ländern mit Abstand die meisten Fälle gemeldet haben. In diesen Ländern gibt es auch eine größere Zahl Fischereifahrzeuge.In 22 % der Fälle ging es um unerlaubten Fischfang, darauf folgt mit 17 % Fischerei ohne Lizenz. 12 % der Fälle betrafen Lagerung, Verarbeitung, Verkauf und Beförderung von Fischereierzeugnissen, die nicht den geltenden Vermarktungsnormen entsprechen; dieser Prozentsatz ist fast dreimal so hoch wie 2002, was darauf hindeutet, dass die Mitgliedstaaten diesem Verstoß besonderes Augenmerk gewidmet haben. Weitere häufig gemeldete Verhaltensweisen sind die Verwendung verbotener Fangmethoden und die Fälschung von Unterlagen (je 10 %). Andere schwere Verstöße gegen die GFP-Vorschriften, wie beispielsweise Eingriffe in das satellitengestützte Schiffsortungssystem, wurden nur sehr wenig gemeldet. 84 % aller Verfahren führten zur Verhängung einer Sanktion. In Griechenland und Deutschland wurde bei 100 % der Verstöße eine Sanktion verhängt, in Spanien und im Vereinigten Königreich bei mehr als 90 %. In Schweden dagegen wurde nur bei 24 % der Verstöße eine Sanktion verhängt (im vergangenen Jahr sogar nur bei 5 %). Es ist nicht auszuschließen, dass in dieser Statistik infolge fehlerhafter Codierung einige Verfahren enthalten sind, die in den Vorjahren eingeleitet, aber erst 2003 abgeschlossen wurden. Beim Vergleich der Geldstrafen , die für die gleichen Verstöße gegen die Fischer verhängt werden, sind immer noch erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten festzustellen: Nachstehend einige Beispiele: Verwendung oder Mitführung von verbotenen Fanggeräten: in Portugal durchschnittlich 451 EUR, in den Niederlanden 9 000 EUR Unerlaubte Fischerei: in Belgien durchschnittlich 375 EUR, im Vereinigten Königreich durchschnittlich 19 255 EUR Befischung von verbotenen Arten: in Dänemark durchschnittlich 20 EUR, in Spanien durchschnittlich 8 379 EUR Fälschung von Angaben in den Kontrollunterlagen: in Deutschland durchschnittlich 98 EUR, im Vereinigten Königreich durchschnittlich 132 056 EUR. Allgemein belief sich die durchschnittliche Geldstrafe in Finnland auf 282 EUR und im Vereinigten Königreich auf 77 922 EUR. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Verordnung (EG) Nr. 1447/1999 keine Einstufung der 19 verschiedenen Arten von Verstößen nach Schweregrad enthält. Ein Vergleich der Geldstrafen in den einzelnen Mitgliedstaaten ist auch deshalb schwierig, weil die gemeldeten Geldstrafen in einigen Fällen den Wert der beschlagnahmten Gegenstände umfassen, in anderen dagegen nicht. Die Behörde sollte bei der Verhängung der Geldstrafe tatsächlich den Wert der Fänge an Bord berücksichtigen. Die Kommission ist der Auffassung, dass diese Regel, die nur in einigen Mitgliedstaaten angewandt wird, gemeinschaftsweit gelten sollte. Bei Verfahren, die zur Verhängung von Sanktionen führten, belief sich die Geldstrafe im Durchschnitt auf 4 664 EUR, was deutlich über den Beträgen in den Vorjahren liegt (2002 waren es nur 1 757 EUR). Außerdem wurde in 4 720 Fällen die Beschlagnahme der Fänge oder des Fanggeräts angeordnet. Belgien, Griechenland, Spanien und Italien haben eine große Zahl solcher Maßnahmen gemeldet. Von Deutschland und Finnland liegen dagegen keine entsprechenden Meldungen vor. Die Kommission ist der Auffassung, dass eine verwaltungsrechtliche Sanktion wie die Aussetzung der Genehmigung für die Ausübung einer Berufstätigkeit wegen ihrer schnellen Anwendbarkeit ein sehr wirksames Instrument sein kann, um eine bessere Einhaltung der GFP-Vorschriften durchzusetzen. Es ist daher bedauerlich, dass die meisten Mitgliedstaaten dieses Instrument nicht öfter einsetzen. Angesichts der Zahl der Schiffe, die am 1. Januar 2004 in der Fischereifahrzeugkartei der Gemeinschaft eingetragen waren (86 585)[9], und der Gesamtzahl der Verstöße, die mit Sanktionen geahndet wurden (8 012), ergibt sich, dass gegen etwa 10 % der Fischereiflotte Verfahren eingeleitet wurden. Der tatsächliche Prozentsatz ist etwas niedriger, da sich einige Verfahren, die sich nicht genau beziffern lassen, auf Betriebe an Land beziehen. 5. FAZIT Wie bereits in den vorangegangenen Mitteilungen über schwere Verstöße gegen die GFP angemerkt, lassen sich die gesammelten Informationen nicht ohne weiteres auswerten, da sie ausschließlich aus Zahlenmaterial bestehen. Die tatsächliche Lage lässt sich aber kaum genau abschätzen, wenn die Mitgliedstaaten diese Zahlen nicht durch genauere Informationen ergänzen. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass die Daten, die der Kommission zu den schweren Verstößen vorgelegt wurden, Mängel aufweisen. In einigen Fällen hat es den Anschein, dass bei der Zahl der gemeldeten Verstöße auch die Sportfischerei und andere Fischereitätigkeiten einbezogen wurden, die nicht unter die Gemeinsame Fischereipolitik fallen. Was die durchschnittlichen Geldstrafen betrifft, so ist in einigen Fällen bei der gemeldeten Höhe möglicherweise auch der Wert der beschlagnahmten Güter berücksichtigt worden, der gesondert ausgewiesen werden müsste. Außerdem scheinen einige Vorgänge nicht gemeldet worden zu sein, weil sie nicht in demselben Jahr abgeschlossen wurden, in dem der Verstoß festgestellt wurde. Ferner bestehen große Unterschiede hinsichtlich der Genauigkeit der gesammelten Daten selbst innerhalb eines Mitgliedstaates, etwa wenn die Zuständigkeiten stark dezentralisiert oder auf verschiedene Behörden mit unterschiedlicher Organisationsstruktur verteilt sind. Zudem gibt es, insbesondere bei den Gerichten, Probleme bei der Rückmeldung zum Ausgang bestimmter Vorgänge, was sich ebenfalls nachteilig auf die Zuverlässigkeit der Statistiken auswirkt. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Mitgliedstaaten den Verstößen teilweise die falschen Codes zuordnen, und da sie das Formular gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2740/1999 nicht immer richtig ausfüllen, sind alle Daten mit Vorsicht zu behandeln. Darüber hinaus lassen sich die übermittelten Daten nicht immer vollständig auswerten, da die Mitgliedstaaten nicht alle Felder ausfüllen. Die Kommission weist daher nachdrücklich darauf hin, dass die Vorschriften eingehalten werden müssen, damit sie zutreffende Angaben veröffentlichen kann. Angesichts all dieser Schwierigkeiten plant die Kommission die Einleitung eines Konsultationsverfahrens, um die Situation zu verbessern. Hierzu wird zunächst eine Sitzung einer Gruppe von Sachverständigen der Mitgliedstaaten einberufen, die erörtern sollen, wie die Berichterstattung der Mitgliedstaaten und der Inhalt der künftigen Mitteilungen verbessert werden können. In diesem Zusammenhang sollte auch die Verpflichtung zur Verringerung der Verwaltungslasten gemäß der „Mitteilung der Kommission - Vereinfachung und Verbesserung des Regelungsumfelds der Gemeinsamen Fischereipolitik“[10] nicht außer Acht gelassen werden. Auf der Sitzung sollte auch zur Sprache kommen, dass die einzelnen Mitgliedstaaten – wie eine Untersuchung vor kurzem gezeigt hat – unterschiedliche Sanktionen anwenden. Diese Sitzung ist besonders wichtig, da die Länder, die der Europäischen Union am 1. Mai 2004 beigetreten sind, der Kommission über die 2004 aufgedeckten Verstöße berichten werden.Bei mangelnder Bereitschaft zur fristgerechten und ordnungsgemäßen Meldung von Informationen über „schwere Verstöße“ schließt die Kommission zu diesem Zeitpunkt Maßnahmen gegen bestimmte Mitgliedstaaten nicht aus. Zwar ist es schwierig, eindeutige Schlussfolgerungen zu ziehen, doch die Kommission stellt fest, dass die Mitgliedstaaten trotz gewisser Fortschritte noch nicht alle geeigneten Maßnahmen getroffen haben, um gegen Verhaltensweisen vorzugehen, die den GFP-Vorschriften zuwiderlaufen. So lässt beispielsweise die geringe Anzahl aufgedeckter Manipulationen des VMS die Frage aufkommen, ob es einzelstaatliche Vorschriften gibt. Außerdem ist festzustellen, dass die Höhe der in der Gemeinschaft verhängten Sanktionen keine abschreckende Wirkung zu haben scheint. Den Statistiken zufolge wurden zwar gegen mehr als 10 % der Schiffe Sanktionen verhängt, doch der von der Fischwirtschaft infolge der 2003 verhängten Sanktionen gezahlte Betrag (28,7 Mio. EUR[11]) entspricht nur etwa 4 Tausendstel des Wertes der Anlandungen im Jahr 2002[12]. LISTE DER TABELLEN - ANHANG I: DATUM DER ÜBERMITTLUNG DER ANGABEN - Anhang II: Anzahl der aufgedeckten Fälle, aufgeschlüsselt nach Art des Verstoßes und nach Mitgliedstaaten - Anhang III: Anzahl der aufgedeckten Fälle, aufgeschlüsselt nach Staatsangehörigkeit der Urheber der Verstöße und nach Mitgliedstaaten - Anhang IV: Anzahl der Fälle, in denen Sanktionen verhängt wurden, aufgeschlüsselt nach Art des Verstoßes und nach Mitgliedstaaten - Anhang V: Durchschnittliche Höhe verhängter Geldstrafen, aufgeschlüsselt nach Art des Verstoßes und nach Mitgliedstaaten - Anhang VI: Anzahl der Beschlagnahmungen, aufgeschlüsselt nach Art des Verstoßes und nach Mitgliedstaaten - Anhang VII: Höhe der von der Fischwirtschaft aufgrund schwerer Verstöße gezahlten Beträge Für die Meldung schwerer Verstösse verwendete Codes A1: Behinderung der Fischereiinspektoren A2: Fälschung, Unterschlagung, Vernichtung oder Manipulation von Beweismaterial B1: Behinderung der Beobachter C1: Fischfang ohne Fanglizenz, Fangerlaubnis oder sonstige Genehmigung, die für die Fangtätigkeit erforderlich ist C2: Fischfang im Besitz eines der zuvor genannten Dokumente, dessen Inhalt verfälscht wurde C3: Fälschung, Entfernen oder Verdecken der Kennzeichen des Fischereifahrzeugs D1: Verwendung oder Mitführung von verbotenen Fanggeräten D2: Verwendung verbotener Fangmethoden D3: Unterlassen des Festzurrens oder Verstauens von verbotenem Fanggerät D4: Befischung oder das Mitführen an Bord von verbotenen Arten D5: Unerlaubte Fangtätigkeit D6: Verstöße gegen die Bestimmungen über Mindestgrößen D7: Nichteinhaltung der Vorschriften und Verfahren für das Umladen E1: Fälschung oder Unterlassen der Aufzeichnung von Angaben in den vorgeschriebenen Dokumenten (Logbücher usw.) E2: Eingriffe in das satellitengestützte Schiffsortungssystem (VMS) E3: Absichtliche Nichtbeachtung der Gemeinschaftsvorschriften über die Meldung von Schiffsbewegungen E4: Nichtbeachtung der geltenden Kontrollvorschriften durch den Kapitän eines Drittlandsschiffs beim Einsatz in Gemeinschaftsgewässern F1: Anlandung von Fischereierzeugnissen entgegen den gemeinschaftlichen Kontrollvorschriften und Betrugsbekämpfungsmaßnahmen F2: Lagerung, Verarbeitung, Verkauf und Beförderung von Fischereierzeugnissen, die den geltenden Vermarktungsnormen nicht entsprechen NA: keine Angaben Anhang I Mitgliedstaat | Eingegangen am (Frist: 31. März 2004) | Endgültige Übermittlung an Fides | Bemerkungen | Belgien | 23. März 2004 | 23. März 2004 | Elektronisch - FIDES | Dänemark | 7. April 2004 | 7. April 2004 | Elektronisch - FIDES | Deutschland | 24. März 2004 | 24. März 2004 | Elektronisch - FIDES | Griechenland | 31. März 2004 | 2. Juni 2004 | Elektronisch - FIDES | Spanien | 30. März 2004 | 27. September 2004 | Elektronisch - FIDES | Frankreich | 1. April 2004 | 22. April 2004 | Elektronisch - FIDES | Irland | 29. September 2004 | 29. Oktober 2004 | Post – Nur Zusammenfassungen Mahnung per Post abgesandt am 21.6.2004 Mahnung per Fax abgesandt am 29.7.2004 | Italien | 3. August 2004 | 4. November 2004 | Post – Dateien nicht ladbar (Tiff-Format) Mahnung per Fax abgesandt am 29.7.2004 | Luxemburg | - | - | - | Niederlande | 21. April 2004 | 22. April 2004 | Elektronisch - FIDES | Österreich | - | - | - | Portugal | 6. Mai 2004 | 13. Mai 2004 | E-Mail, Format EXCEL | Finnland | 31. März 2004 | 31. März 2004 | Elektronisch - FIDES | Schweden | 30. März 2004 | 13. April 2004 | Elektronisch - FIDES | Vereinigtes Königreich | 1. April 2004 | 4. Oktober 2004 | Elektronisch - FIDES | Anhang II DNK | 469 | 3 | 13 | 485 | DEU | 128 | 128 | GRC | 756 | 10 | 766 | ESP | 2861 | 84 | 18 | 195 | 3158 | FRA | 544 | 5 | 47 | 596 | IRL | 82 | 21 | 103 | ITA | 2569 | 2569 | LUX | NLD | 96 | 28 | 124 | AUT | PRT | 1238 | 6 | 72 | 1316 | FIN | 10 | 10 | SWE | 82 | 2 | 11 | 2 | 97 | GBR | 91 | 91 | TOTAL | 8858 | 224 | 32 | 388 | 9502 | Anhang IV Code |BEL |DNK |DEU |GRC |ESP |FRA |IRL |ITA |LUX |NLD |AUT |PRT |FIN |SWE |GBR |TOTAL | | A1 |58 (68) | | | |59 (59) |4 (27) |0 (6) |8 (11) | |0 (1) | | | | |1 (1) |130 (173) – 75% | | A2 | |0 (1) | | |4 (4) | |0 (1) | | | | | | | | |4 (6) – 67% | | B1 | |1 (1) | | |1 (1) | | | | | | | | | | |2 (2) – 100% | | C1 | |5 (8) |10 (10) |114 (114) |677 (677) |21 (42) |0 (10) |194 (230) | | | |276 (520) |0 (1) |4 (15) |2 (2) |1303 (1629) – 80% | | C2 | | | |2 (2) |37 (37) | | |0 (1) | | | | | | | |39 (40) – 98% | | C3 |4 (4) | | |7 (7) |45 (45) |8 (11) |0 (1) |12 (12) | |2 (6) | |33 (56) | | | |111 (142) – 78% | | D1 |14 (15) |32 (37) |6 (6) | |61 (61) |85 (132) |0 (3) |188 (205) | |5 (21) | |138 (187) |0 (1) |1 (3) |8 (8) |538 (679) – 79% | | D2 | |12 (12) | |443 (443) |197 (197) |1 (5) | |127 (130) | |1 (2) | |92 (137) | | |9 (9) |882 (935) – 94% | | D3 | | | | |9 (9) |10 (11) | |2 (2) | |0 (1) | |0 (2) | | | |21 (25) – 84% | | D4 | |22 (54) |1 (1) | |20 (20) |24 (32) |0 (26) |17 (17) | | | |2 (2) | |2 (10) |3 (3) |91 (165) – 55% | | D5 |2 (3) |9 (13) | |105 (105) |671 (674) |39 (99) |0 (8) |724 (771) | |0 (1) | |250 (368) |2 (4) |7 (34) |2 (2) |1811 (2082) – 87% | | D6 |4 (4) |40 (54) |8 (8) |86 (86) |259 (259) |24 (101) |0 (1) |135 (135) | |26 (27) | |11 (17) | |1 (3) |7 (7) |601 (702) – 86% | | D7 | | | | |2 (2) |1 (1) | |1 (1) | | | | | | | |4 (4) – 100% | | E1 |23 (32) |101 (220) |103 (103) | |291 (293) |24 (93) |0 (41) |53 (63) | |15 (38) | |2 (6) |2 (3) |5 (17) |46 (52) |665 (961) – 69% | | E2 | | | | |69 (69) | | | | | | | |1 (1) | |4 (4) |74 (74) – 100% | | E3 | | | | | |6 (12) |0 (3) |4 (28) | | | | | |1 (8) | |11 (51) – 22% | | E4 | | | | | | | | | | | | | |1 (4) | |1 (4) – 25% | | F1 | |0 (1) | | |202 (202) |3 (7) | |2 (3) | |11 (17) | |8 (8) | |1 (3) |2 (2) |229 (243) – 94% | | F2 |1 (1) |5 (16) | |9 (9) |549 (549) |18 (23) | |525 (571) | |10 (10) | | | | |1 (1) |1118 (1180) – 95% | | NA | | | | | | |0 (3) |369 (389) | | | |8 (13) | | | |377 (405) – 93% | | |48 (59) 81% |285 (485) 59% |128 (128) 100% |766 (766) 100% |3153 (3158) 100% |268 (596) 45% |0 (103) 0% |2361 (2569) 92% | |70 (124) 56% | |820 (1316) 62% |5 (10) 50% |23 (97) 24% |85 (91) 93% |8012 (9502) 84% | | Anhang V Code |BEL |DNK |DEU |GRC |ESP |FRA |IRL |ITA |LUX |NLD |AUT |PRT |FIN |SWE |GBR |TOTAL | | A1 | |839 (2) | | |5289 (59) |150 (2) | |684 (7) | | | | | | |154 (1) |4492 (71) | | A2 | | | | |3383 (4) | | | | | | | | | | |3383 (4) | | B1 | | | | |180 (1) | | | | | | | | | | |180 (1) | | C1 | |335 (1) |3472 (7) |385 (94) |2087 (677) |2885 (10) | |575 (183) | | | |689 (167) | |475 (4) |4236 (2) |1514 (1145) | | C2 | | | |300 (1) |818 (37) | | | | | | | | | | |805 (38) | | C3 | | | |341 (7) |3934 (45) |350 (7) | |1434 (10) | | | |204 (14) | | | |2398 (83) | | D1 |7500 (1) |2884 (1) |1520 (5) | |870 (61) |736 (48) | |7649 (123) | |9000 (1) | |451 (35) | |674 (1) |3321 (8) |3871 (284) | | D2 | | | |692 (405) |5107 (197) |801 (1) | |989 (43) | |1100 (1) | |219 (13) | | |385 (2) |2016 (662) | | D3 | | | | |634 (9) |600 (6) | |2064 (2) | | | | | | | |790 (17) | | D4 | |386 (4) |20 (1) | |8379 (20) |2224 (16) | |1033 (1) | | | | | |172 (2) |5007 (2) |4698 (46) | | D5 |375 (2) |671 (1) | |977 (93) |1781 (674) |1808 (30) | |9889 (466) | | | |568 (111) |526 (2) |1352 (7) |19255 (2) |4371 (1388) | | D6 |917 (3) |686 (16) |355 (5) |816 (76) |3425 (259) |638 (12) | |1033 (23) | |1042 (11) | |813 (10) | |333 (1) |5589 (7) |2494 (423) | | D7 | | | | |1500 (2) |1000 (1) | |1032 (1) | | | | | | | |1258 (4) | | E1 |1214 (7) |364 (74) |98 (96) | |4558 (293) |273 (10) | |73336 (50) | |456 (12) | |400 (1) |150 (2) |418 (5) |132056 (42) |17913 (592) | | E2 | | | | |5091 (69) | | | | | | | |60 (1) | |3139 (4) |4917 (74) | | E3 | | | | | |750 (4) | |55 (4) | | | | | |826 (1) | |449 (9) | | E4 | | | | | | | | | | | | | |167 (1) | |167 (1) | | F1 | | | | |10415 (202) |1513 (2) | |1033 (2) | |1697 (7) | |622 (8) | |1278 (1) |2696 (2) |9520 (224) | | F2 | | | |831 (8) |1917 (549) |448 (9) | |6503 (345) | |430 (7) | | | | |385 (1) |3602 (919) | | NA | | | | | | | |1397 (173) | | | |135 (5) | | | |1361 (178) | | |1500 (13) |455 (99) |379 (114) |700 (684) |3202 (3158) |1156 (158) | |8304 (1433) | |1075 (39) | |588 (364) |282 (5) |742 (23) |77922 (73) |4664 (6163) | | Anhang VI Code |BEL |DNK |DEU |GRC |ESP |FRA |IRL |ITA |LUX |NLD |AUT |PRT |FIN |SWE |GBR |TOTAL | |A1 | |0 (68) | | |35 (59) |1 (27) |0 (6) |2 (11) | |0 (1) | | | | |0 (1) |38 (173) | |A2 | |0 (1) | | |0 (4) | |0 (6) | | | | | | | | |0 (6) | |B1 | |0 (1) | | |0 (1) | | | | | | | | | | |0 (2) | |C1 | |0 (8) |0 (10) |114 (114) |382 (677) |13 (42) |0 (10) |95 (230) | | | |86 (520) |0 (1) |2 (15) |0 (2) |692 (1629) | |C2 | | | |2 (2) |37 (37) | | |0 (1) | | | | | | | |39 (40) | |C3 |0 (4) | | |7 (7) |29 (45) |0 (11) |0 (1) |0 (12) | |2 (6) | |3 (56) | | | |41 (142) | |D1 |1 (15) |3 (37) |0 (6) | |15 (61) |58 (132) |0 (3) |148 (205) | |3 (21) | |81 (187) |0 (1) |0 (3) |1 (8) |310 (679) | |D2 | |0 (12) | |443 (443) |107 (197) |0 (5) | |112 (130) | |0 (2) | |85 (137) | | |8 (9) |755 (935) | |D3 | | | | |0 (9) |3 (11) | |2 (2) | |0 (1) | |0 (2) | | | |5 (25) | |D4 | |2 (54) |0 (1) | |4 (20) |9 (32) |0 (26) |17 (17) | | | |2 (2) | |0 (10) |2 (3) |36 (165) | |D5 |2 (3) |1 (13) | |105 (105) |310 (674) |10 (99) |0 (8) |623 (771) | |0 (1) | |132 (368) |0 (4) |3 (34) |1 (2) |1187 (2082) | |D6 |3 (4) |0 (54) |0 (8) |86 (86) |79 (259) |11 (101) |0 (1) |102 (135) | |26 (27) | |1 (17) | |0 (3) |1 (7) |309 (702) | |D7 | | | | |0 (2) |0 (1) | |1 (1) | | | | | | | |1 (4) | |E1 |19 (32) |1 (220) |0 (103) | |277 (293) |0 (93) |0 (41) |44 (63) | |3 (38) | |1 (6) |0 (3) |0 (17) |3 (52) |348 (961) | |E2 | | | | |69 (69) | | | | | | | |0 (1) | |1 (4) |70 (74) | |E3 | | | | | |0 (12) |0 (3) |0 (28) | | | | | |0 (8) | |0 (51) | |E4 | | | | | | | | | | | | | |0 (4) | |0 (4) | |F1 | |0 (1) | | |195 (202) |1 (7) | |2 (3) | |6 (17) | |0 (8) | |0 (3) |0 (2) |204 (243) | |F2 |1 (1) |0 (16) | |9 (9) |80 (549) |10 (23) | |356 (571) | |10 (10) | | | | |0 (1) |466 (1180) | |NA | | | | | | |0 (3) |217 (389) | | | |2 (13) | | | |219 (405) | | |26 (59) |7 (485) |0 (128) |766 (766) |1619 (3158) |116 (596) |0 (103) |1721 (2569) | |50 (124) | |393 (1316) |0 (10) |5 (97) |17 (91) |4720 (9502) | | Anhang VII Code |BEL |DNK |DEU |GRC |ESP |FRA |IRL |ITA |LUX |NLD |AUT |PRT |FIN |SWE |GBR |TOTAL | |A1 | |1677 | | |312040 |300 | |4787 | | | | | | |154 |318958 1,1% | |A2 | | | | |13533 | | | | | | | | | | |13533 0,0% | |B1 | | | | |180 | | | | | | | | | | |180 0,0% | |C1 | |335 |24303 |36188 |1413229 |28850 | |105268 | | | |115101 | |1900 |8472 |1733646 6,0% | |C2 | | | |300 |30282 | | | | | | | | | | |30582 0,1% | |C3 | | | |2388 |177028 |2450 | |14341 | | | |2854 | | | |199061 0,7% | |D1 |7500 |2884 |7600 | |53051 |35333 | |940880 | |9000 | |15800 | |674 |26571 |1099293 3,8% | |D2 | | | |280396 |1006150 |801 | |42529 | |1100 | |2844 | | |770 |1334590 4,6% | |D3 | | | | |5704 |3600 | |4128 | | | | | | | |13432 0,0% | |D4 | |1542 |20 | |167588 |35576 | |1033 | | | | | |344 |10013 |216116 0,8% | |D5 |750 |671 | |90853 |1200497 |54250 | |4608133 | | | |63093 |1052 |9467 |38509 |6067275 21,1% | |D6 |2750 |10973 |1777 |62034 |886970 |7650 | |23754 | |11465 | |8129 | |333 |39124 |1054959 3,7% | |D7 | | | | |3000 |1000 | |1032 | | | | | | | |5032 0,0% | |E1 |8500 |26953 |9451 | |1335473 |2725 | |3666799 | |5477 | |400 |300 |2088 |5546368 |10604534 36,9% | |E2 | | | | |351277 | | | | | | | |60 | |12554 |363891 1,3% | |E3 | | | | | |3000 | |219 | | | | | |826 | |4045 0,0% | |E4 | | | | | | | | | | | | | |167 | |167 0,0% | |F1 | | | | |2103813 |3025 | |2066 | |11880 | |4975 | |1278 |5392 |2132429 7,4% | |F2 | | | |6650 |1052238 |4030 | |2243680 | |3011 | | | | |385 |3309994 11,5% | |NA | | | | | | | |241639 | | | |674 | | | |242313 0,8% | |Total (€) |19500 0,1% |45035 0,2% |43151 0,2% |478809 1,7% |10112053 35,2% |182590 0,6% | |11900289 41,4% | |41933 0,1% | |213870 0,7% |1412 0,0% |17077 0,1% |5688312 19,8% |28744031 | |Vessels |126 |3552 |2192 |18979 |14397 |8047 |1490 |15639 | |949 | |10313 |3420 |1692 |7279 |88075 | |Average (€) |154,76 |12,68 |19,69 |25,23 |702,37 |22,69 | |760,94 | |44,19 | |20,74 |0,41 |10,09 |781,47 |326,36 | |
[1] Verordnung (EG) Nr. 2371/2002, Artikel 25.
[2] ABl. L 167 vom 2.7.1999, S. 5.
[3] ABl. L 328 vom 22.12.1999, S. 62.
[4] KOM(2001) 650, 12.11.2001.
[5] KOM(2002) 687, 5.12.2002.
[6] KOM(2003) 782, 15.12.2003.
[7] Arbeitspapier: FIDES II Message Definition.
[8] In Anhang I ist angegeben, wann die einzelnen Mitgliedstaaten die Informationen übermittelt haben.
[9] In dieser Zahl von 86 585 Schiffen in der Fischereifahrzeugkartei sind die 1 490 irischen Schiffe nicht enthalten, da keine Informationen über Verstöße irischer Schiffe vorliegen, für die Sanktionen verhängt wurden.
[10] KOM(2004) 820.
[11] Nähere Angaben in Anhang VII.
[12] Der Wert der Gesamtanlandungen in der Europäischen Union belief sich 2002 auf 6 219 Mio. EUR (Eurostat Zahlen und Fakten über die GFP, 2004).