Glossare von Zusammenfassungen

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Heranführungsstrategie

Die Heranführungsstrategie bietet einen „strukturierten Dialog“ zwischen den EU-Institutionen und den Erweiterungsländern (Albanien, Bosnien und Herzegowina,  das Kosovo (*), die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien und die Türkei). All diese Länder haben Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft und müssen die Kopenhagener Kriterien erfüllen.

Bilaterale Abkommen bilden die Grundlage für die Beziehungen zwischen der EU und den vorgenannten Ländern. Für die Länder des westlichen Balkans bildet der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess den wesentlichen Rahmen für die Beziehungen zur EU und mit jedem Land (mit Ausnahme des Kosovos) wird ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen geschlossen. Zwischen der Türkei und der EU besteht ein Assoziierungsabkommen.

Die Heranführungsstrategie erstreckt sich zudem auf den Verlauf der Beitrittsverhandlungen, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind, sowie auf die Unterstützung in Form umfangreicher Vorbeitrittshilfen.

 (*) Diese Bezeichnung berührt nicht die Standpunkte zum Status und steht im Einklang mit der Resolution 1244/99 des VN-Sicherheitsrates und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos.