Verhältnismäßigkeitsprüfung für neue Berufsreglementierungen

ZUSAMMENFASSUNG DES DOKUMENTS:

Richtlinie (EU) 2018/958 – Verhältnismäßigkeitsprüfung vor Erlass neuer Berufsreglementierungen

WAS IST DER ZWECK DIESER RICHTLINIE?

Sie legt Regeln zu von den Ländern der Europäischen Union (EU) durchzuführenden Verhältnismäßigkeitsprüfungen vor der Einführung von neuen oder der Änderung von bestehenden Berufsreglementierungen fest.

Sie hat zum Ziel,

WICHTIGE ECKPUNKTE

Reglementierte Berufe

Öffentliches Interesse

Die EU-Länder stellen sicher, dass alle neuen oder geänderten Bestimmungen durch Ziele des öffentlichen Interesses als gerechtfertigt und verhältnismäßig betrachtet werden, die der Gerichtshof der Europäischen Union als solche anerkannt hat, u. a.:

Vorherige Prüfung neuer Maßnahmen und ihre anschließende Überwachung

Die EU-Länder müssen

Prüfung

Die Prüfung muss

Verhältnismäßigkeit

Bei der Prüfung der Verhältnismäßigkeit der neuen oder geänderten Bestimmungen müssen die EU-Länder eine Reihe an Kriterien berücksichtigen, die durch den Gerichtshof festgelegt wurden, u. a.

Transparenz

Vor der Einführung neuer Vorschriften müssen die EU-Länder

Die Gründe für die Beurteilung der Verhältnismäßigkeit müssen in der Datenbank der reglementierten Berufe eingetragen und öffentlich zugänglich gemacht werden.

WANN TRITT DIE RICHTLINIE IN KRAFT?

Die Richtlinie ist am in Kraft getreten und muss bis spätestens von den EU-Ländern in nationales Recht umgesetzt werden.

HINTERGRUND

Diese Richtlinie ist Bestandteil des „Dienstleistungspakets“, das Unternehmen und Fachkräften die Erbringung von Dienstleistungen für Verbraucher in der EU erleichtern soll. Das am veröffentlichte Paket enthält zwei weitere Gesetzgebungsvorschläge:

HAUPTDOKUMENT

Richtlinie (EU) 2018/958 des Europäischen Parlaments und des Rates vom über eine Verhältnismäßigkeitsprüfung vor Erlass neuer Berufsreglementierungen (ABl. L 173 vom , S. 25-34)

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