In einem Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) aus dem Jahr 2014 wurde die Auslegung der Richtlinie 95/46/EG wie folgt präzisiert:
Das EuGH-Urteil aus dem Jahr 2019 klärt den geografischen Anwendungsbereich seines früheren Urteils im neuen Kontext der Verordnung (EU) 2016/679 (die Datenschutz-Grundverordnung), mit der die Vorschriften zum Datenschutz in der gesamten Europäischen Union (EU) modernisiert und vereinheitlicht und die Richtlinie 95/46/EG aufgehoben wurde.
Google Spain SL and Google Inc. gegen Agencia Española de Protección de Datos (AEPD) und Mario Costeja González (2014)
Google LLC gegen Commission nationale de l’informatique et des libertés (CNIL) (2019)
Weiterführende Informationen:
Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom – Google LLC gegen Commission nationale de l’informatique et des libertés (CNIL) – Vorabentscheidungsersuchen des Conseil d’État (Frankreich) – Vorlage zur Vorabentscheidung – Personenbezogene Daten – Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten – Richtlinie 95/46/EG – Verordnung (EU) 2016/679 – Suchmaschinen im Internet – Verarbeitung von Daten, die sich auf Websites befinden – Räumliche Reichweite des Rechts auf Auslistung – Rechtssache C-507/17.
Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom – Google Spain SL und Google Inc. gegen Agencia Española de Protección de Datos (AEPD) und Mario Costeja González – Vorabentscheidungsersuchen der Audiencia Nacional – Personenbezogene Daten – Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung solcher Daten – Richtlinie 95/46/EG – Art. 2, 4, 12 und 14 – Sachlicher und räumlicher Anwendungsbereich – Internetsuchmaschinen – Verarbeitung von Daten, die in den Seiten einer Website enthalten sind – Suche, Indexierung und Speicherung solcher Daten – Verantwortlichkeit des Suchmaschinenbetreibers – Niederlassung im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats – Umfang der Verpflichtungen des Suchmaschinenbetreibers und der Rechte der betroffenen Person – Charta der Grundrechte der Europäischen Union – Art. 7 und 8 – Rechtssache C-131/12.
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