Glossare von Zusammenfassungen

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Union für den Mittelmeerraum

Die 1995 eingerichtete Europa-Mittelmeer-Partnerschaft (Euromed) zielte darauf ab, für Stabilität und Wachstum im Mittelmeerraum zu sorgen, und bezog sich auf politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit.

Im Jahr 2008 erhielt Euromed einen neuen Impuls durch die multilaterale Union für den Mittelmeerraum (UfM). Es wurden neue regionale Projekte initiiert, die Bereiche wie Wirtschaft, Umwelt, Energie und Migration behandeln.

Neben den 28 EU-Staaten sind 15 Partnerländer Mitglieder der Union für den Mittelmeerraum: Ägypten, Albanien, Algerien, Bosnien und Herzegowina, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Mauretanien, Monaco, Montenegro, die Palästinensische Behörde, Syrien, Tunesien und die Türkei.

Einige dieser Länder sind inzwischen Kandidaten oder mögliche Kandidaten für einen EU-Beitritt, andere haben bilaterale Aktionspläne im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP). Nach den Ereignissen des Arabischen Frühlings im Jahr 2011 wurde die Europäische Nachbarschaftspolitik gestärkt. Das Europäische Nachbarschaftsinstrument 2014-2020, der finanzielle Zweig der ENP, verfügt über ein Budget von 15,4 Mrd. EUR.