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Document 32005R1459

Title and reference
Verordnung (EG) Nr. 1459/2005 der Kommission vom 8. September 2005 zur Änderung der Bedingungen für die Zulassung einer Reihe von zur Gruppe der Spurenelemente zählenden Futtermittelzusatzstoffen (Text von Bedeutung für den EWR)
  • In force
OJ L 233, 9.9.2005, p. 8–10 (ES, CS, DA, DE, ET, EL, EN, FR, IT, LV, LT, HU, NL, PL, PT, SK, SL, FI, SV)
OJ L 287M , 18.10.2006, p. 324–326 (MT)
Special edition in Bulgarian: Chapter 03 Volume 065 P. 216 - 218
Special edition in Romanian: Chapter 03 Volume 065 P. 216 - 218
Special edition in Croatian: Chapter 03 Volume 033 P. 115 - 117

ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2005/1459/oj
Multilingual display
Authentic language
  • Authentic language: Spanisch, Tschechisch, Dänisch, Deutsch, Estnisch, Griechisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Lettisch, Litauisch, Ungarisch, Maltesisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Slowakisch, Slowenisch, Finnisch, Schwedisch, Isländisch, Norwegisch
Dates
  • Date of document: 08/09/2005
  • Date of effect: 29/09/2005; Inkrafttreten Datum der Veröffentlichung + 20 Siehe Art. 2
  • Date of effect: 09/09/2006; Anwendung Datum der Veröffentlichung + 12 Monat Siehe Art. 2
  • Date of end of validity: 31/12/9999
Miscellaneous information
  • Author: Europäische Kommission
  • Form: Verordnung
  • Additional information: Ausdehnung auf den EWR 22006D0019(01), Bedeutung für den EWR
Relationship between documents
Text

9.9.2005   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 233/8


VERORDNUNG (EG) Nr. 1459/2005 DER KOMMISSION

vom 8. September 2005

zur Änderung der Bedingungen für die Zulassung einer Reihe von zur Gruppe der Spurenelemente zählenden Futtermittelzusatzstoffen

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung (1), insbesondere auf Artikel 13 Absatz 2 dritter Satz,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Mehrere Jodsalze, bei denen es sich um zur Gruppe der Spurenelemente zählende Zusatzstoffe handelt, wurden gemäß der Richtlinie 70/524/EWG des Rates (2) in der durch die Richtlinie 96/7/EG der Kommission (3) geänderten Fassung zugelassen. Diese Zusatzstoffe sind auf der Grundlage von Artikel 10 der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 als bereits bestehende Produkte gemeldet worden und unterliegen den Überprüfungen und Verfahren gemäß dieser Bestimmung.

(2)

Der maximale derzeit in Futtermitteln zugelassene Gehalt des Spurenelements Jod-I beläuft sich auf 4 ppm für Equiden, 20 ppm für Fische und 10 ppm für andere Tierarten oder Tierkategorien.

(3)

Die Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 sieht die Möglichkeit vor, die Zulassung eines Zusatzstoffs zu ändern, und zwar nach einer Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (nachfolgend „die Behörde“ genannt) zu der Frage, ob eine Zulassung die in dieser Verordnung festgelegten Bedingungen noch erfüllt.

(4)

Die Kommission hat die Behörde ersucht, den physiologischen Jodbedarf der in der Richtlinie 70/524/EWG aufgeführten Tierarten zu evaluieren und ein Gutachten zu den möglichen schädlichen Auswirkungen der Verwendung von Jod mit dem derzeitigen zugelassenen Gehalt auf die Gesundheit von Mensch und Tier oder auf die Umwelt zu erstellen. Auf dieses Ersuchen hin gab die Behörde am 25. Januar 2005 eine Stellungnahme zur Verwendung von Jod in Futtermitteln ab.

(5)

Die Schlussfolgerung der Stellungnahme der Behörde lautet, dass Modellberechnungen nach dem Worst-Case-Szenario, die auf dem derzeitigen zugelassenen Jod-Höchstgehalt in Futtermitteln beruhen, an Milch und Eiern darauf schließen lassen, dass die Obergrenze für Erwachsene und Jugendliche möglicherweise überschritten wird.

(6)

Daher muss der Höchstgehalt von Jod-I in Futtermitteln für die beiden entsprechenden Tierarten, d. h. für Milchkühe und Legehennen, abgesenkt werden, um das Risiko schädlicher Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu verringern.

(7)

Es ist angebracht, eine Übergangsfrist von zwölf Monaten vorzusehen, um die vollständige Nutzung der vorhandenen Bestände von Futtermitteln unter den gemäß der Richtlinie 70/524/EWG bisher geltenden Bedingungen zu gestatten.

(8)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Unbeschadet der sonstigen Bedingungen für die Zulassung der Zusatzstoffe E2 Jod-I, die zur Gruppe der in der Richtlinie 70/524/EWG aufgeführten Spurenelemente gehören, werden die Höchstgehalte des Elements in mg/kg des Alleinfuttermittels durch die in dem Anhang zu dieser Verordnung festgelegten Werte ersetzt.

Artikel 2

(1)   Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

(2)   Die Geltung dieser Verordnung beginnt zwölf Monate nach dem Datum der Veröffentlichung dieser Verordnung.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 8. September 2005

Für die Kommission

Markos KYPRIANOU

Mitglied der Kommission


(1)  ABl. L 268 vom 18.10.2003, S. 29. Verordnung geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 378/2005 (ABl. L 59 vom 5.3.2005, S. 8).

(2)  ABl. L 270 vom 14.12.1970, S. 1. Richtlinie aufgehoben durch die Verordnung (EG) Nr. 1831/2003.

(3)  ABl. L 51 vom 1.3.1996, S. 45.


ANHANG

EG-Nr.

Element

Zusatzstoff

Chemische Bezeichnung, Beschreibung

Höchstgehalt des Elements in mg/kg des Alleinfuttermittels mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %

Sonstige Bestimmungen

Sonstige Bestimmungen

E2

Jod-I

Kalziumjodat, Hexahydrat

Ca(IO3)2 . 6H2O

Equiden: 4 (insgesamt)

Milchkühe und Legehennen: 5 (insgesamt)

Fische: 20 (insgesamt)

Andere Tierarten oder Tierkategorien: 10 (insgesamt)

Unbegrenzt

Kalziumjodat, wasserfrei

Ca(IO3)2

Natriumjodid

NaI

Kaliumjodid

KI


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