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Bestmögliche Nutzung des Potenzials der Jugendpolitik im Hinblick auf die Ziele der Strategie Europa 2020
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Bestmögliche Nutzung des Potenzials der Jugendpolitik im Hinblick auf die Ziele der Strategie Europa 2020
EU-Minister haben sich darauf verständigt, das Potenzial der Jugendpolitik (Jugendarbeit und nichtformales Lernen) im Hinblick auf die Erreichung der Ziele der Strategie Europa 2020 zu fördern, wobei auf die Relevanz bereichsübergreifender Kooperation und EU-Programme verwiesen wird.
RECHTSAKT
Schlussfolgerungen des Rates zur bestmöglichen Nutzung des Potenzials der Jugendpolitik im Hinblick auf die Ziele der Strategie Europa 2020. (2013/C 224/02) (ABl. C 224 vom 3.8.2013).
ZUSAMMENFASSUNG
Es ist eine integrierte politische Antwort erforderlich auf die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen junge Menschen gegenwärtig stehen. Das Ziel der Mitgliedstaaten ist es, die Beschäftigung junger Menschen zu steigern, die Schulabbrecherquote zu senkenzu erhöhen und die Teilnahme an der Hochschulbildungzu erhöhen. All diese Punkte gehören zu den Zielen der Strategie Europa 2020, um für alle Europäer langfristiges Wachstum zu schaffen.
Die EU-Minister betonen die folgenden dreiPrioritäten zur bestmöglichen Nutzung des Potenzials der Jugendpolitik im Hinblick auf die Ziele der Strategie Europa 2020:
Das letztgenannte Programm ermutigt junge Menschen zur Aneignung neuer Fähigkeiten und Erfahrungen in anderen Mitgliedstaaten, z. B. durch die Aufnahme einer Freiwilligentätigkeit und nichtformale und formale Bildungs- und Austauschprogramme.
Struktur- und Investitionsfonds
Die nächste Generation der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (d. h. Europäischer Sozialfonds und Fonds für regionale Entwicklung) wird für Investitionen in junge Menschen und deren Fähigkeiten von entscheidender Bedeutung sein und maßgeblich dazu beitragen, ihre Beschäftigungsfähigkeit und ihren Zugang zum Arbeitsmarkt zu verbessern.
Inanspruchnahme von EU-Programmen
Die Schlussfolgerungen der Minister beinhalten eine Reihe verschiedener Ideen. Darunter ist ein Vorschlag an die Kommission und die Mitgliedstaaten, die Inanspruchnahme von EU-Programmen ähnlich dem Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport sowie andere Programme und Fonds zu fördern, die jungen Menschen dabei helfen können, die benachteiligten und jene, die sich weder in Ausbildung noch in Beschäftigung befinden, miteinzubeziehen.
Beteiligung an der Gestaltung von Maßnahmen
Es wird zudem vorgeschlagen, dass die Rolle, die junge Menschen selbst bei der Gestaltung von Maßnahmen spielen, ausgeweitet wird, insbesondere im Hinblick auf ihre Wahl-, Zugangs- und Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Beschäftigung.
Letzte Änderung: 15.05.2014