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Document 52022PC0054

Proposal for a COUNCIL REGULATION amending Regulation (EU) 2022/109 fixing for 2022 the fishing opportunities for certain fish stocks and groups of fish stocks applicable in Union waters and for Union fishing vessels in certain non-Union waters

COM/2022/54 final

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Brüssel, den 16.2.2022

COM(2022) 54 final

2022/0037(NLE)

Vorschlag für eine

VERORDNUNG DES RATES

zur Änderung der Verordnung (EU) 2022/109 des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2022 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern


BEGRÜNDUNG

1.KONTEXT DES VORSCHLAGS

Gründe und Ziele des Vorschlags

Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich über Fangmöglichkeiten gemäß Artikel 498 des Handels- und Kooperationsabkommens (TCA) 1 .

Als Unterzeichner des Handels- und Kooperationsabkommens und unter Berücksichtigung ihrer potenziell unterschiedlichen politischen Erwägungen und Ausrichtungen haben sowohl die Union als auch das Vereinigte Königreich ihre jeweiligen Aufgaben wahrgenommen, indem sie die andere Vertragspartei gemäß Artikel 498 des Handels- und Kooperationsabkommens bei der Festsetzung der Fangmöglichkeiten für gemeinsam bewirtschaftete Bestände für 2022 konsultiert haben.

Die Kommission konsultierte das Vereinigte Königreich gemäß

·Artikel 498 Absatz 2, Artikel 498 Absatz 4 Buchstaben a bis d und Artikel 498 Absatz 6 des Handels- und Kooperationsabkommens;

·den Zielen und Grundsätzen gemäß den Artikeln 2, 3, 28 und 33 der Verordnung über die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) 2 ;

·Artikel 4 und 5 der Mehrjahrespläne für die westlichen Gewässer 3 und die Nordsee 4 und

·dem Beschluss des Rates zur Festlegung des Standpunkts, der im Namen der Union in den Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich zur Einigung über die Fangmöglichkeiten für gemeinsam genutzte Bestände für 2022 zu vertreten ist 5 .

Gemäß Artikel 494 Absatz 3 Buchstabe c des Handels- und Kooperationsabkommens stützte sich die Union bei ihrem Standpunkt auf die besten verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES).

Die Kommission führte die Konsultationen in enger Abstimmung mit dem Rat. Das Europäische Parlament wurde entsprechend unterrichtet.

Am 21. Dezember 2021 einigte sich die Union mit dem Vereinigten Königreich auf die Festsetzung einer großen Zahl zulässiger Gesamtfangmengen (TACs) für 2022 (in Anhang 35 des Handels- und Kooperationsabkommens aufgeführte Bestände). Die grundsätzliche Einigung wurde im schriftlichen Protokoll für 2022 niedergelegt, das vom Rat am 21. Dezember 2021 gebilligt und am selben Tag von den Delegationsleitern des Vereinigten Königreichs und dem Vertreter der Kommission im Namen der Union gemäß Artikel 498 Absatz 6 des Handels- und Kooperationsabkommens und im Einklang mit dem Beschluss des Rates vom 22. Oktober 2021 unterzeichnet wurde.

Daher müssen TACs, die den im schriftlichen Protokoll für 2022 vereinbarten Fangmöglichkeiten entsprechen, in die Rechtsordnung der Union aufgenommen werden. Diese Fangmöglichkeiten für 2022 werden langfristig eine ökologisch nachhaltige Fischerei ermöglichen, die auf eine Art und Weise verwaltet wird, die mit folgenden Zielen im Einklang steht: i) Erzielung von wirtschaftlichen, sozialen und beschäftigungspolitischen Vorteilen und ii) Beitrag zur Verfügbarkeit von Lebensmitteln, einschließlich der Förderung gleicher Wettbewerbsbedingungen für Betreiber aus der Union, wenn Bestände gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich verwaltet werden.

Fangmöglichkeiten für autonome Unionsbestände für 2022

Der Vorschlag trägt auch der Notwendigkeit Rechnung, nach der Veröffentlichung des wissenschaftlichen Gutachtens des ICES für diesen Bestand Fangmöglichkeiten für Sardelle (Engraulis encrasicolus) im ICES-Untergebiet 8 (Golf von Biscaya) für 2022 festzulegen.

Mit der Verordnung (EU) 2022/109 6 wurde eine vorläufige TAC für Sardellen im ICES-Untergebiet 8 für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022 festgesetzt, bis das wissenschaftliche Gutachten des ICES für 2022 vorliegt. Der ICES hat das wissenschaftliche Gutachten für den Bestand für 2022 am 17. Dezember 2021 veröffentlicht. Die TAC für diesen Bestand für 2022 sollte im Einklang mit diesem Gutachten auf 33 000 Tonnen festgesetzt werden.

Kohärenz mit den bestehenden Vorschriften in diesem Politikbereich

Die vorgeschlagenen Maßnahmen stehen im Einklang mit den Zielen und Vorschriften der GFP sowie mit der Unionspolitik für nachhaltige Entwicklung.

Kohärenz mit der Politik der Union in anderen Bereichen

Die vorgeschlagenen Maßnahmen stehen im Einklang mit der Politik der Union in anderen Bereichen, insbesondere mit der Politik im Bereich des Umweltschutzes.

2.RECHTSGRUNDLAGE, SUBSIDIARITÄT UND VERHÄLTNISMÄẞIGKEIT

Rechtsgrundlage

Die Rechtsgrundlage dieses Vorschlags bildet Artikel 43 Absatz 3 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union.

Die Verpflichtung der Union zur nachhaltigen Nutzung lebender aquatischer Ressourcen beruht auf den Verpflichtungen gemäß Artikel 2 der GFP-Verordnung.

Subsidiarität (bei nicht ausschließlicher Zuständigkeit)

Der Vorschlag fällt in die ausschließliche Zuständigkeit der Union gemäß Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe d AEUV. Daher findet das Subsidiaritätsprinzip keine Anwendung.

Verhältnismäßigkeit

Der Vorschlag entspricht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, weil die GFP eine gemeinsame Politik ist. Gemäß Artikel 43 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union erlässt der Rat die Maßnahmen zur Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten in der Fischerei.

Wahl des Instruments

Vorgeschlagenes Instrument: Verordnung.

3.ERGEBNISSE DER EX-POST-BEWERTUNG, DER KONSULTATION DER INTERESSENTRÄGER UND DER FOLGENABSCHÄTZUNG

Ex-post-Bewertung/Eignungsprüfungen bestehender Rechtsvorschriften

Entfällt.

Konsultation der Interessenträger

Bei Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich über die Fangmöglichkeiten informierte und konsultierte die Kommission die Interessenträger (insbesondere Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Organisationen der Fischereiwirtschaft). Die Kommission pflegte durch intensive Koordinierung auch Kontakte zu den nationalen Verwaltungen. Die Kommission unterrichtete die Beiräte regelmäßig über die Fortschritte bei den Konsultationen.

Einholung und Nutzung von Expertenwissen

Der Vorschlag stützt sich auf wissenschaftliche Gutachten des ICES.

Folgenabschätzung

In Bezug auf gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich bewirtschaftete Bestände werden mit diesem Vorschlag im Wesentlichen international vereinbarte Maßnahmen umgesetzt. Faktoren zur Bewertung möglicher Auswirkungen der Fangmöglichkeiten werden in der Vorbereitungs- und Durchführungsphase internationaler Verhandlungen behandelt, in deren Rahmen die Fangmöglichkeiten der Union mit Drittländern vereinbart werden.

Effizienz der Rechtsetzung und Vereinfachung

Entfällt.

Grundrechte

Entfällt.

4.AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT

Die vorgeschlagenen Maßnahmen wirken sich nicht auf den Haushalt aus.

5.WEITERE ANGABEN

Im Einklang mit Artikel 498 TCA entsprechen die von der Union mit dem Vereinigten Königreich vereinbarten und im schriftlichen Protokoll für 2022 dokumentierten TACs den Quotenanteilen der Union gemäß Anhang 35 TCA und Anhang 36 TCA. Der allgemeine Ansatz der Kommission zur Festsetzung dieser TACs stützt sich auf das ICES-Gutachten für 2022 und steht im Einklang mit den in Artikel 494 Absätze 1 und 2 des TCA festgelegten Zielen und den in Artikel 494 Absatz 3 TCA genannten Grundsätzen.

Im Einklang mit dem Kernziel der GFP gemäß Artikel 2 Absatz 2 der GFP-Verordnung und Artikel 3 Absatz 1 der Mehrjahrespläne für die westlichen Gewässer und für die Nordsee hat sich die Union mit dem Vereinigten Königreich auf TACs für Bestände verständigt, für die FMSY-Gutachten vorliegen (Gutachten mit Fangmöglichkeiten, die den fischereilichen Druck angeben, bei dem der höchstmögliche Dauerertrag (MSY) erzielt werden kann).

Die Konsultationen führten dazu, dass vier TACs für Bestände mit MSY-Bewertung und Null-Fangempfehlungen nicht im Einklang mit dem ICES-Gutachten für eine Null-TAC festgesetzt wurden. Für drei Grundfischbestände wurden mit dem Vereinigten Königreich TACs auf dem Niveau der Beifangmengen vereinbart (Kabeljau in der Keltischen See, Kabeljau westlich von Schottland und Wittling in der Irischen See), und für einen Grundfischbestand (Hering in der Keltischen See) wurde gemäß dem ICES-Gutachten über die Höhe einer solchen TAC eine TAC mit dem Vereinigten Königreich als Beobachtungs-TAC festgelegt.

Kabeljau in der Keltischen See ist ein Zielbestand im Rahmen des Mehrjahresplans für die westlichen Gewässer. Zwischen der Union und dem Vereinigten Königreich wurde eine TAC von 644 Tonnen (-20 % gegenüber 2021) für unvermeidbare Beifänge in der gemischten Fischerei auf Grundfischarten vereinbart, was zu einem Anstieg der Biomasse um mindestens 82 % führt und unter dem oberen FMSY-Wert bleibt. Obwohl mit dem Vereinigten Königreich keine neuen (technischen) Abhilfemaßnahmen vereinbart wurden, hat die Kommission kürzlich 7 neue Maßnahmen auf der Grundlage von Fanggeräten und Beifangschwellen angenommen, um Beifänge von Kabeljau in der Keltischen See und angrenzenden Gewässern zu verringern. Diese neuen Maßnahmen gelten bis zum 31. Dezember 2022.

Kabeljau westlich von Schottland ist ein Beifangbestand im Rahmen des Mehrjahresplans für die westlichen Gewässer. Mit dem Vereinigten Königreich wurde auf der Grundlage einer von diesem geforderten Beibehaltung eine TAC vereinbart, die über dem vom ICES ermittelten FMSY-Wert und über dem oberen FMSY-Wert laut ICES-Gutachten liegt. Dies wird zu einem Anstieg der Bestandsgröße um 45 % gegenüber dem Niveau der Biomasse von 2021 führen. Dies ist einer der beiden Bestände, für die der Rat den Standpunkt der Union am 6. Dezember 2021 angepasst hat.

Wittling in der Irischen See ist ein Beifangbestand im Rahmen des Mehrjahresplans für die westlichen Gewässer. Mit dem Vereinigten Königreich wurde auf der Grundlage einer von diesem geforderten Beibehaltung eine TAC vereinbart, die über dem vom ICES ermittelten FMSY-Wert und über dem oberen FMSY-Wert laut ICES-Gutachten liegt. Dies wird zu einem Anstieg der Bestandsgröße um mindestens 23 % gegenüber dem Niveau der Biomasse von 2021 führen. Dies ist einer der beiden Bestände, für die der Rat das Mandat am 6. Dezember 2021 angepasst hat.

In dem Vorschlag sind 32 TACs für Bestände aufgeführt, für die eine Empfehlung im Rahmen des Vorsorgeansatzes abgegeben wurde. Die Union strebte eine Einigung mit dem Vereinigten Königreich über diese TACs unter Berücksichtigung des entsprechenden ICES-Kerngutachtens und des Vorsorgeansatzes gemäß Artikel 2 Absatz 2 der GFP-Verordnung an. Die meisten dieser TACs wurden mit dem Vereinigten Königreich im Einklang mit den ICES-Gutachten oder darunter vereinbart. Für eine Reihe von TACs (Blauleng [Internationale Gewässer von 1, 2; Nordsee; Skagerrak], Scholle [7hjk], Tiefseegarnele [Nordsee] und Dornhai [westliche Gewässer] wurde mit dem Vereinigten Königreich eine Höhe vereinbart, die das Phänomen der limitierenden Arten verhindert und den Besonderheiten der gemischten Fischereien Rechnung trägt. Zur TAC für Tiefseegarnele (Nordsee) wurde eine „Nur als Beifang“-Fußnote hinzugefügt, da das ICES-Gutachten nahelegt, dass es sich um keine gezielte Befischung handeln sollte. Mit dem Vereinigten Königreich wurde eine Beobachtungs-TAC für Hering westlich von Schottland (HER/5B6ANB) und für die Schwester-TAC Hering westlich von Irland (HER/6AS7BC) vereinbart, wodurch die Biomasse im Jahr 2022 gegenüber dem Niveau von 2021 um + 21 % angehoben wird.

Für eine begrenzte Anzahl von Beständen (Kabeljau in Rockall, westlich von Schottland, in der Irischen See und in der Keltischen See; Wittling in der Irischen See; Pollack in 6 und 7) wurden mit dem Vereinigten Königreich TACs in einer Höhe vereinbart, die über dem von der Union vorgeschlagenen Niveau liegt, um ein Gesamtergebnis zu erzielen, das im Hinblick auf Nachhaltigkeit und sozioökonomische Erwägungen, einschließlich der Notwendigkeit, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu fördern, als notwendig und wünschenswert erachtet wird.

TACs, deren Höhe um mehr als 20 % von den zuvor festgelegten TACs abweicht

Zum Zeitpunkt der Verabschiedung der Mehrjahrespläne für die westlichen Gewässer und für die Nordsee erklärte die Kommission, dass bei ihren TAC-Vorschlägen, die um mehr als 20 % von den zuvor festgesetzten TACs abweichen, diese Fälle in der Begründung des Kommissionsvorschlags aufgelistet und gegebenenfalls die Gründe für die TAC-Änderungen dargelegt werden. Was die gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich genutzten Bestände betrifft, gibt die Kommission somit entsprechende Erläuterungen zu den wichtigsten TAC-Abweichungen in diesem Vorschlag ab.

TAC-Code

Bezeichnung

TAC 2021 (t)

TAC 2022 (t) 8

Prozentuale Veränderung (gerundet)

Begründung

ANF/2AC4-C

Seeteufel (Nordsee)

11 972

9 014

-25 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

ARU/567

Goldlachs (Westlich)

3 729

11 626

+212 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

Aufgrund der Überarbeitung der Bewertung wurde dieser Bestand zu einer analytischen Bewertung (von Kategorie 3 auf 1) hochgestuft, was zu einem überarbeiteten wissenschaftlichen Gutachten für eine höhere TAC führte.

HAD/6B1214

Schellfisch (Rockall)

8 375

5 825

-30 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

In wissenschaftlichen Gutachten wurde eine Reduzierung der TAC aufgrund des Rückgangs des Abundanzindex und die Anwendung des Vorsorgepuffers empfohlen.

JAX/4BC7D

Bastardmakrele (südliche Nordsee und östlicher Ärmelkanal)

14 014

8 969

-36 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

L/W/2AC4-C

Limande und Rotzunge (Nordsee)

5 428

4 287

-21 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

NEP/2AC4-C

Kaisergranat (Nordsee)

19 077

24 268

+27 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

NEP/5BC6

Kaisergranat (westlich von Schottland)

14 945

11 862

-21 %

Vom Vereinigten Königreich festgesetzt.

NOP/2A3A4

Stintdorsch (Nordsee)

128 300

59 728

-53 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

PLE/7DE

Scholle (Ärmelkanal)

11 920

9 138

-23 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

PLE/7HJK

Scholle (7hjk)

67

114

+70 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

PRA/2AC4-C

Tiefseegarnele (Nordsee)

660

990

(nur als Beifang)

+50 %

Änderung der Beifang-TAC zur Vermeidung des Phänomens der limitierenden Art im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich.

SOL/07D

Seezunge (östlicher Ärmelkanal)

3 248

2 380

-27 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

SOL/24-C

Seezunge (Nordsee)

21 361

15 330

-28 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

SOL/7HJK

Seezunge (7hjk)

280

213

-24 %

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten, im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich

SPR/7DE

Sprotte (Ärmelkanal)

1 446

550 (vom 1. Januar bis zum 30. Juni)

-62 %

Änderung des TAC-Jahres (vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres). Daher entsprechen diese Fangmöglichkeiten einer besonderen TAC für sechs Monate für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2022.

WHG/56-14

Wittling (westlich von Schottland)

937

1 800

+92 %

Erhöhung unterhalb der neuen wissenschaftlichen Gutachten, mit dem Vereinigten Königreich vereinbart.

Jahresübergreifende Flexibilität

Die Union hat mit dem Vereinigten Königreich vereinbart, dass die jahresübergreifende Flexibilität nicht für die folgenden Bestände gilt: Blauleng in den internationalen Gewässern der ICES-Gebiete 1 und 2 (BLI/12INT-), Blauleng in der Nordsee (BLI/24-), Blauleng im Skagerrak (BLI/03/A-), Kabeljau westlich von Schottland (COD/5BE6A), Kabeljau in der Keltischen See (COD/7XAD34), Dornhai in den westlichen Gewässern (DGS/15X14), Hering (HER/7G-K) und Wittling in der Irischen See (WHG/07A).

Ausnahmen für Rückwürfe

Bei Unterschieden zwischen der Union und dem Vereinigten Königreich hinsichtlich der Ausnahmen von der Anlandeverpflichtung bestätigte das Vereinigte Königreich, dass es 2022 die Ausnahmen der Union für Rückwürfe anwenden werde. Aufgrund der der Union am 17. November 2021 mitgeteilten überarbeiteten Ausnahmeregelung für Gewässer des Vereinigten Königreichs, zu der wir derzeit auf eine Antwort des Vereinigten Königreichs auf unsere diesbezüglichen Bemerkungen und Klärungsersuchen warten, kann die Union zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht feststellen, welche dieser Ausnahmen die Unionsflotte nutzen könnte, wenn sie in Gewässern des Vereinigten Königreichs tätig ist.

Abzüge von den TACs

Bei den Fangmöglichkeiten für Bestände von Arten, die unter die Anlandeverpflichtung gemäß Artikel 15 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 fallen, sollte berücksichtigt werden, dass Rückwürfe grundsätzlich nicht mehr zulässig sind. Die Mengen, die während der Anwendung der Anlandeverpflichtung ausnahmsweise weiterhin zurückgeworfen werden dürfen, sollten von der empfohlenen Gesamtfangmenge abgezogen werden.

Quotentausch

Die Union hat sich bemüht, den Quotentausch mit dem Vereinigten Königreich im Hinblick auf die Einrichtung eines Mechanismus für den Quotentausch durch den Sonderausschuss für Fischerei zu erleichtern. Das Verfahren für die Durchführung eines solchen Austauschs sollte festgelegt werden.

Wolfsbarsch

Der nördliche Wolfsbarsch ist ein nicht quotengebundener Bestand, der gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich bewirtschaftet wird. Die Kommission schlägt vor, für 2022 - wie im Rahmen der Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich vereinbart - Fangbeschränkungen für diesen Bestand festzulegen.

Sandaale

Mit Artikel 11a der Verordnung (EU) 2022/109 des Rates wurden für 2022 saisonbedingte Schließungen für die Sandaalfischerei mit bestimmtem gezogenem Fanggerät in den ICES-Divisionen 2a und 3a und im ICES-Untergebiet 4 verlängert. Da die vorläufige TAC für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2022 nun durch eine endgültige TAC für das ganze Jahr ersetzt wird, sollte die geltende Schließungszeit zusätzlich zu dem Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2022 auch den Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember 2022 umfassen. Artikel 11 a sollte daher entsprechend geändert werden.

Verbotene Arten

Um bestimmte Arten vor der Befischung zu schützen, haben die Union und das Vereinigte Königreich im schriftlichen Protokoll für 2022 vereinbart, die bestehende Liste verbotener Arten in Anhang 2 des schriftlichen Protokolls für 2021 beizubehalten.

2022/0037 (NLE)

Vorschlag für eine

VERORDNUNG DES RATES

zur Änderung der Verordnung (EU) 2022/109 des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2022 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern

DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 43 Absatz 3,

auf Vorschlag der Europäischen Kommission,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)Mit der Verordnung (EU) 2022/109 des Rates 9 werden die Fangmöglichkeiten für 2022 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern festgesetzt.

(2)Am 21. Dezember 2021 einigte sich die Union mit dem Vereinigten Königreich auf die Festsetzung einer großen Zahl zulässiger Gesamtfangmengen (TACs) für 2022 für die in Anhang 35 des Handels- und Kooperationsabkommens aufgeführten Bestände. Das Ergebnis der Konsultationen wurde im schriftlichen Protokoll niedergelegt, das vom Rat am 21. Dezember 2021 gebilligt und am selben Tag von dem Delegationsleiter des Vereinigten Königreichs und dem Vertreter der Kommission im Namen der Union gemäß Artikel 498 Absatz 6 des Handels- und Kooperationsabkommens und im Einklang mit dem Beschluss des Rates vom 22. Oktober 2021 10 unterzeichnet wurde.

(3)Das schriftliche Protokoll ist das Ergebnis von Konsultationen, die die Union mit dem Vereinigten Königreich gemäß Artikel 498 Absatz 2, Artikel 498 Absatz 4 Buchstaben a bis d und Artikel 498 Absatz 6 des Handels- und Kooperationsabkommens zwischen der Union und dem Vereinigten Königreich (TCA) 11 mit den Zielen und Grundsätzen gemäß den Artikeln 2, 3, 28 und 33 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Gemeinsame Fischereipolitik 12 , den Artikeln 4 und 5 der Verordnungen (EU) 2019/472 und (EU) 2018/973 über die Mehrjahrespläne für die westlichen Gewässer 13 und die Nordsee 14 und dem Beschluss (EU) 2021/1875 des Rates 15 über Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich über Fangmöglichkeiten für gemeinsam bewirtschaftete Bestände für 2022 geführt hat. Der Standpunkt der Union während der Konsultationen stützte sich auf die besten verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) gemäß Artikel 494 Absatz 3 Buchstabe c des Handels- und Kooperationsabkommens.

(4)Daher müssen die vorläufigen TACs, die in der Verordnung (EU) 2022/109 im Einklang mit den im schriftlichen Protokoll vereinbarten Fangmöglichkeiten festgesetzt wurden, ersetzt und andere Maßnahmen umgesetzt werden, die funktional mit den ebenfalls im schriftlichen Protokoll vereinbarten Fangmöglichkeiten verknüpft sind.

(5)Diese Fangmöglichkeiten für 2022 werden langfristige ökologisch nachhaltige Fischereitätigkeiten ermöglichen, die mit dem Ziel verwaltet werden, wirtschaftliche, soziale und beschäftigungspolitische Vorteile zu erzielen und zur Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln beizutragen, einschließlich der Förderung gleicher Wettbewerbsbedingungen für Betreiber aus der Union, wenn Bestände gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich bewirtschaftet werden.

(6)Der Internationale Rat für Meeresforschung (International Council for the Exploration of the Sea, ICES) hat in seinen wissenschaftlichen Gutachten infolge der Bewertung anhand des MSY für bestimmte Bestände Nullfänge empfohlen. Würden die TACs für diese Bestände gemäß solchen wissenschaftlichen Gutachten festgesetzt, so würde die Pflicht zur Anlandung aller Fänge, einschließlich der Beifänge aus diesen Beständen, in den Gewässern sowohl der Union als auch des Vereinigten Königreichs in gemischten Fischereien zum Phänomen der limitierenden Arten (sogenannte „choke species“) führen. Um das richtige Gleichgewicht zu finden zwischen der Fortsetzung dieser gemischten Fischereien, die angesichts der möglichen schweren sozioökonomischen Auswirkungen einer vollständigen Einstellung dieser Fischereien erforderlich ist, und der Notwendigkeit, einen guten biologischen Zustand für diese Bestände zu erreichen, haben sich die EU und das Vereinigte Königreich unter Berücksichtigung der Schwierigkeit, alle Bestände in einer gemischten Fischerei gleichzeitig auf MSY-Niveau zu befischen, darauf verständigt, dass spezifische Beifang-TACs für diese Bestände festgesetzt werden sollten. Die Höhe dieser TACs sollte darauf abzielen, die fischereiliche Sterblichkeit für diese Bestände zu verringern und Anreize für Verbesserungen bei Selektivität und Fangvermeidung zu schaffen. Die Höhe der Fangmöglichkeiten für diese Bestände sollte im Einklang mit dem schriftlichen Protokoll festgesetzt werden, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Betreiber in der Union zu gewährleisten sowie gleichzeitig für eine deutliche Erholung der Biomasse dieser Bestände zu sorgen.

(7)Da die Biomasse der Bestände BLI/12INT, BLI/24, BLI/03A, COD/5BE6A, COD/7XAD34, HER/7G-K und WHG/07A unter den Referenzwerten für die Biomasse (Blim) liegt, haben sich die Union und das Vereinigte Königreich in dem schriftlichen Protokoll darauf verständigt, dass die Mitgliedstaaten Artikel 15 Absatz 9 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 in Bezug auf Übertragungen von 2021 auf 2022 nicht auf diese Bestände anwenden, damit die Fänge 2022 die für diese Bestände festgelegten TACs nicht überschreiten. Die Union und das Vereinigte Königreich kamen ferner überein, dass dies auch für den Bestand von DGS/15X14 gilt, bei dem es sich um eine nach Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe o der Verordnung (EU) 2022/109 verbotene Art handelt.

(8)Die Union bemühte sich gemeinsam mit dem Vereinigten Königreich um ein Höchstmaß an Konvergenz bei der Anwendung der Anlandeverpflichtung, einschließlich Ausnahmen wegen Geringfügigkeit und hoher Überlebensraten, um die Einhaltung der Erhaltungsziele und gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten. Bei den mit dem Vereinigten Königreich vereinbarten Fangmöglichkeiten für Bestände von Arten, die unter die Anlandeverpflichtung fallen, wird berücksichtigt, dass Rückwürfe grundsätzlich nicht mehr zulässig sind. Die Mengen, die während der Anwendung der Anlandeverpflichtung ausnahmsweise weiterhin zurückgeworfen werden dürfen, wurden daher von der vom ICES empfohlenen Gesamtfangmenge abgezogen.

(9)Die Union und das Vereinigte Königreich kamen überein, den in Artikel 11 der Verordnung (EU) 2021/92 16 festgelegten Ansatz für die Erhaltung des nördlichen Wolfsbarschs fortzusetzen, insbesondere den Grundsatz, dass der fischereiliche Druck insgesamt auf den Bestand unter dem vom ICES empfohlenen fischereilichen Druck liegt oder diesem entspricht. Daher sollten für diesen Bestand in den ICES-Divisionen 4b, 4c, 7a und 7d bis 7h weiterhin Fangbeschränkungen für 2022 festgelegt werden. Auf der Grundlage des ICES-Gutachtens einigten sich die Union und das Vereinigte Königreich auf eine Erhöhung der Fangbeschränkungen für Fischereitätigkeiten mit Haken und Leinen sowie aufgespannten Kiemennetzen. Die Union und das Vereinigte Königreich einigten sich außerdem auf eine Änderung von monatlichen zu zweimonatigen Beschränkungen für Schleppnetze und Waden. Die Union und das Vereinigte Königreich vereinbarten darüber hinaus, der Verbesserung des Bewertungsinstruments des ICES für Wolfsbarsch hohe Priorität einzuräumen, damit Prognosen auf der Grundlage von MSY-Modellen erstellt werden können. Die Union und das Vereinigte Königreich kamen ferner überein, dass die bestehenden Fangbeschränkungen für die Freizeitfischerei beibehalten werden müssen. Da die vorläufigen Fangbeschränkungen nun durch Fangbeschränkungen für das ganze Jahr ersetzt werden, sollten die einschlägigen Fangbeschränkungsmaßnahmen auch für den Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Dezember 2022 gelten.

(10)Die Verordnung (EU) 2022/109 sieht für 2022 eine Verlängerung der saisonalen Schließungen für die Sandaalfischerei mit bestimmten gezogenen Fanggeräten in den ICES-Divisionen 2a und 3a und im ICES-Untergebiet 4 vor. Da die vorläufige TAC für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2022 nun durch eine endgültige TAC für das ganze Jahr ersetzt wird, sollte die geltende Schließungszeit zusätzlich auch den Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember 2022 umfassen.

(11)Mit der Verordnung (EU) 2022/109 wurde eine vorläufige TAC für Sardellen im ICES-Untergebiet 8 festgesetzt, die vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022 gilt, bis wissenschaftliche Gutachten vorliegen. Der ICES hat das wissenschaftliche Gutachten für 2022 für diesen Bestand am 17. Dezember 2021 veröffentlicht. Die TAC für diesen Bestand für 2022 sollte daher im Einklang mit diesem Gutachten festgesetzt werden.

(12)Um bestimmte Arten vor der Befischung zu schützen, kamen die Union und das Vereinigte Königreich überein, die bestehenden Listen verbotener Arten beizubehalten.

(13)Die Verordnung (EU) 2022/109 sollte daher entsprechend geändert werden.

(14)Die in der Verordnung (EU) 2022/109 vorgesehenen Fangbeschränkungen gelten ab dem 1. Januar 2022. Die Bestimmungen, die durch diese Änderungsverordnung über Fangbeschränkungen festgelegt wurden, sollten daher auch ab diesem Tag gelten. Der Grundsatz der Rechtssicherheit und der Grundsatz des Schutzes legitimer Erwartungen werden durch diese rückwirkende Geltung nicht berührt, da die betreffenden Fangmöglichkeiten erhöht werden bzw. noch nicht ausgeschöpft waren. Aus Gründen der Dringlichkeit sollte diese Verordnung am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft treten ––

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1
Änderung der Verordnung (EU) 2022/109

Die Verordnung (EU) 2022/109 wird wie folgt geändert:

1.Artikel 7 wird gestrichen.

2.Artikel 11 erhält folgende Fassung:

„Artikel 11 
Maßnahmen für die Fischerei auf Wolfsbarsch in den ICES-Divisionen 4b und 4c und im ICES-Untergebiet 7

(1)Es ist Fischereifahrzeugen der Union und der gewerblichen Fischerei vom Ufer aus untersagt, Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax) in den ICES-Divisionen 4b und 4c und im ICES-Untergebiet 7 zu befischen oder in diesem Gebiet gefangenen Wolfsbarsch an Bord zu behalten, umzuladen, umzusetzen oder anzulanden.

(2)Das Verbot gemäß Absatz 1 gilt nicht für Beifänge von Wolfsbarsch in der landgestützten gewerblichen Netzfischerei. Diese Ausnahme gilt für die Anzahl der früher bereits eingesetzten Strandnetze, wobei die Anzahl vor 2017 zugrunde gelegt wird. Die landgestützte gewerbliche Netzfischerei darf nicht gezielt auf Wolfsbarsch ausgerichtet sein, und nur unvermeidbare Beifänge von Wolfsbarsch dürfen angelandet werden.

(3)Abweichend von Absatz 1 dürfen Fischereifahrzeuge der Union im Januar 2022 und vom 1. April bis zum 31. Dezember 2022 in den ICES-Divisionen 4b, 4c, 7d, 7e, 7f und 7h Wolfsbarsch befischen und an Bord behalten, umladen, umsetzen oder anlanden, der in diesen Gebieten mit dem folgenden Gerät und im Rahmen der folgenden Beschränkungen gefangen wurde:

a)mit Grundschleppnetzen 17 unvermeidbare Beifänge von maximal 760 kg pro zwei Kalendermonate (Januar und April; Mai und Juni; Juli und August; September und Oktober; November und Dezember) und 5 % des Gesamtgewichts der je Fangreise mit dem betreffenden Schiff gefangenen Meerestiere an Bord;

b)mit Waden 18 unvermeidbare Beifänge von maximal 760 kg pro zwei Kalendermonate (Januar und April; Mai und Juni; Juli und August; September und Oktober; November und Dezember) und 5 % des Gesamtgewichts der je Fangreise mit dem betreffenden Schiff gefangenen Meerestiere an Bord;

c)mit Haken und Leinen 19 maximal 5,95 t pro Schiff;

d)mit aufgespannten Kiemennetzen 20 unvermeidbare Beifänge von maximal 1,5 t pro Schiff.

Die Abweichungen nach Unterabsatz 1 Buchstabe c gelten für Fischereifahrzeuge der Union, die im Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2015 und dem 30. September 2016 unter Einsatz von Haken und Leinen Wolfsbarschfänge verzeichnet haben.

Die Abweichungen nach Unterabsatz 1 Buchstabe d gelten für Fischereifahrzeuge der Union, die im Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2015 und dem 30. September 2016 unter Einsatz von aufgespannten Kiemennetzen Wolfsbarschfänge verzeichnet haben.

Im Falle einer Ersetzung eines Fischereifahrzeugs der Union können die Mitgliedstaaten erlauben, dass diese Ausnahmeregelungen für ein anderes Fischereifahrzeug der Union gelten, sofern sich die Zahl der Fischereifahrzeuge der Union, die unter jede dieser Ausnahmeregelungen fallen, und ihre Fangkapazität insgesamt nicht erhöhen.

(4)Die in Absatz 3 festgesetzten Fangbeschränkungen sind nicht von einem Schiff auf ein anderes übertragbar und — sofern eine Beschränkung von zwei Monaten besteht — auch nicht von einem Kalender-Zweimonatszeitraum auf den anderen.

Für Fischereifahrzeuge der Union, die in zwei Kalendermonaten mehr als ein Fanggerät verwenden, gilt für jedes Fanggerät die niedrigste in Absatz 3 festgesetzte Fangbeschränkung. Die Mitgliedstaaten melden der Kommission spätestens 15 Tage nach dem Ende jedes Monats alle Wolfsbarschfänge je Fanggerätetyp.

(5)In der Freizeitfischerei, auch vom Ufer aus, gilt in den ICES-Divisionen 4b, 4c, 6a, 7a bis 7k Folgendes:

a)Vom 1. Januar bis zum 28. Februar 2022 und vom 1. bis 31. Dezember 2022:

i) ist nur das „Fangen und Zurücksetzen“ von Wolfsbarsch unter Nutzung von Angeln oder Handleinen erlaubt.

ii) ist es untersagt, in diesem Gebiet gefangenen Wolfsbarsch an Bord zu behalten, umzusetzen, umzuladen oder anzulanden.

b)Vom 1. März bis zum 30. November 2022:

i) dürfen täglich höchstens zwei Wolfsbarschexemplare pro Fischer gefangen und behalten werden;

ii) müssen die behaltenen Wolfsbarschexemplare eine Mindestgröße von 42 cm aufweisen.

iii) dürfen Stellnetze weder zum Fangen noch zum Behalten von Wolfsbarsch genutzt werden.

(6)Absatz 6 gilt unbeschadet strengerer nationaler Maßnahmen für die Freizeitfischerei.“

3.Artikel 15 erhält folgende Fassung:

„Artikel 15
Schonzeiten für Sandaale

Die gewerbliche Befischung von Sandaalen mit Grundschleppnetzen, Waden oder ähnlichem gezogenem Fanggerät mit einer Maschenöffnung von weniger als 16 mm ist in den ICES-Divisionen 2a und 3a sowie im ICES-Untergebiet 4 vom 1. Januar bis zum 31. März 2022 und vom 1. August bis zum 31. Dezember 2022 verboten."

4.Anhang IA Teil A wird gemäß Anhang I der vorliegenden Verordnung geändert.

5.Anhang IA Teil B wird gemäß Anhang II der vorliegenden Verordnung geändert.

6.Anhang II wird gemäß Anhang III der vorliegenden Verordnung geändert.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 1. Januar 2022.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Geschehen zu Brüssel am […]

   Im Namen des Rates

   Der Präsident /// Die Präsidentin

(1)    Abkommen über Handel und Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft einerseits und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland andererseits (ABl. L 149 vom 30.4.2021, S. 10).
(2)    Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1954/2003 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 2371/2002 und (EG) Nr. 639/2004 des Rates und des Beschlusses 2004/585/EG des Rates (ABl. L 354 vom 28.12.2013, S. 22).
(3)    Verordnung (EU) 2019/472 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2019 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die in den westlichen Gewässern und angrenzenden Gewässern gefischten Bestände und für Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Änderung der Verordnungen (EU) 2016/1139 und (EU) 2018/973 und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 811/2004, (EG) Nr. 2166/2005, (EG) Nr. 388/2006, (EG) Nr. 509/2007 und (EG) Nr. 1300/2008 des Rates (ABl. L 83 vom 25.3.2019, S. 1).
(4)    Verordnung (EU) 2018/973 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2018 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für Grundfischbestände in der Nordsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Präzisierung der Umsetzung der Pflicht zur Anlandung in der Nordsee und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 676/2007 und (EG) Nr. 1342/2008 des Rates (ABl. L 179 vom 16.7.2018, S. 1).
(5)    Beschluss (EU) 2021/1875 des Rates vom 22. Oktober 2021 über den im Namen der Union bei den jährlichen Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich zur Einigung auf zulässige Gesamtfangmengen zu vertretenden Standpunkt (ABl. L 378 vom 26.10.2021, S. 6).
(6)    Verordnung (EU) 2022/109 des Rates vom 27. Januar 2022 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2022 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern (ABl. L 21 vom 31.1.2022, S. 1).
(7)    Delegierte Verordnung (EU) 2021/2324 der Kommission vom 23. August 2021 zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/1241 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich technischer Maßnahmen für die Fischerei auf bestimmte Grundfischarten und pelagische Arten in der Keltischen See, der Irischen See und westlich von Schottland (ABl. L 465 vom 29.12.2021, S. 1)
(8)    Gemäß dem schriftlichen Vermerk vor TAC-Abzügen infolge von Ausnahmen im Rahmen der Anlandeverpflichtung.
(9)    Verordnung (EU) 2022/109 des Rates vom 27. Januar 2022 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2022 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern (ABl. L 21 vom 31.1.2022, S. 1).
(10)    Beschluss (EU) 2021/1875 des Rates vom 22. Oktober 2021 über den im Namen der Union bei den jährlichen Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich zur Einigung auf zulässige Gesamtfangmengen zu vertretenden Standpunkt (ABl. L 378 vom 26.10.2021, S. 6).
(11)    Abkommen über Handel und Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft einerseits und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland andererseits (ABl. L 149 vom 30.4.2021, S. 10).
(12)    Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1954/2003 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 2371/2002 und (EG) Nr. 639/2004 des Rates und des Beschlusses 2004/585/EG des Rates (ABl. L 354 vom 28.12.2013, S. 22).
(13)    Verordnung (EU) 2019/472 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2019 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die in den westlichen Gewässern und angrenzenden Gewässern gefischten Bestände und für Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Änderung der Verordnungen (EU) 2016/1139 und (EU) 2018/973 und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 811/2004, (EG) Nr. 2166/2005, (EG) Nr. 388/2006, (EG) Nr. 509/2007 und (EG) Nr. 1300/2008 des Rates (ABl. L 83 vom 25.3.2019, S. 1).
(14)    Verordnung (EU) 2018/973 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2018 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für Grundfischbestände in der Nordsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Präzisierung der Umsetzung der Pflicht zur Anlandung in der Nordsee und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 676/2007 und (EG) Nr. 1342/2008 des Rates (ABl. L 179 vom 16.7.2018, S. 1).
(15)    Beschluss (EU) 2021/1875 des Rates vom 22. Oktober 2021 über den im Namen der Union bei den jährlichen Konsultationen mit dem Vereinigten Königreich zur Einigung auf zulässige Gesamtfangmengen zu vertretenden Standpunkt (ABl. L 378 vom 26.10.2021, S. 6).
(16)    Verordnung (EU) 2021/92 des Rates vom 28. Januar 2021 zur Festlegung der Fangmöglichkeiten für 2021 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern (ABl. L 31 vom 29.1.2021, S. 31).
(17)    Alle Arten von Grundschleppnetzen (OTB, OTT, PTB, TBB, TBN, TBS und TB).
(18)    Alle Arten von Waden (SSC, SDN, SPR, SV, SB und SX).
(19)    Alle Fischereien mit Langleinen und Angeln (LHP, LHM, LLD, LL, LTL, LX und LLS).
(20)    Alle aufgespannten Kiemennetze und Fallen (GTR, GNS, GNC, FYK, FPN und FIX).
Top

Brüssel, den 16.2.2022

COM(2022) 54 final

ANHÄNGE

des

Vorschlags für eine

VERORDNUNG DES RATES

zur Änderung der Verordnung (EU) 2022/109 des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2022 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern


ANHANG I

Änderungen des Anhangs IA der Verordnung (EU) 2022/109 – Autonome Unionsbestände

In Anhang IA Teil A betreffend autonome Unionsbestände wird die erste Tabelle wie folgt ersetzt:

Art:

Sardelle

 

 

Gebiet:

8

 

 

 

Engraulis encrasicolus

 

 

(ANE/08.)

 

 

Spanien

 

29 700

Analytische TAC

 

 

Frankreich

3 300

Union

33 000

TAC

 

33 000

 

 

 

 

ANHANG II

Änderungen des Anhangs IA der Verordnung (EU) 2022/109 – Gemeinsam bewirtschaftete Bestände

In Anhang IA Teil B betreffend gemeinsam bewirtschaftete Bestände werden die Tabellen wie folgt ersetzt:

Art:

Goldlachs

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 1 und 2

 

Argentina silus

 

(ARU/1/2.)

 

 

Deutschland

 

16

 

Vorsorgliche TAC

 

 

Frankreich

5

Niederlande

13

Union

34

Vereinigtes Königreich

25

TAC

 

59

 

 

 

 

 

Art:

Goldlachs

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4; Unionsgewässer von 3a

 

Argentina silus

 

(ARU/3A4-C)

 

Dänemark

 

717

 

Vorsorgliche TAC

 

 

Deutschland

7

Frankreich

5

Irland

5

Niederlande

34

Schweden

28

Union

796

Vereinigtes Königreich

13

TAC

 

809

 

 

 

 

 

Art:

Goldlachs

 

Gebiet:

6 und 7; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5

 

Argentina silus

 

(ARU/567.)

 

 

Deutschland

 

886

 

Vorsorgliche TAC

 

 

Frankreich

19

Irland

821

Niederlande

9 250

Union

10 976

Vereinigtes Königreich

650

TAC

 

11 626

 

 

 

 

 

Art:

Lumb

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 1, 2 und 14

 

Brosme brosme

 

 

(USK/1214EI)

 

Deutschland

 

6

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Frankreich

6

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Sonstige

4

(1)(2)

Union

16

(1)

Vereinigtes Königreich

6

(1)

TAC

 

22

 

 

 

 

 

(1)

Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung erlaubt.

(2)

Auf diese gemeinsam bewirtschaftete Quote anzurechnende Fänge sind getrennt zu melden (USK/1214EI_AMS).

Art:

Lumb

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4;

 

Brosme brosme

 

 

(USK/04-C.)

 

Dänemark

 

62

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Deutschland

19

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

43

(1)

Schweden

6

(1)

Sonstige

6

(2)

Union

136

(1)

Vereinigtes Königreich

92

(1)

TAC

 

228

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 25 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässern und internationalen Gewässern des Gebiets 6a nördlich von 58° 30′ N gefangen werden (USK/*6AN58).

(2)

Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung erlaubt. Auf diese gemeinsam bewirtschaftete Quote anzurechnende Fänge sind getrennt zu melden (USK/04-C_AMS).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Lumb

 

 

Gebiet:

6 und 7; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5

 

Brosme brosme

 

 

(USK/567EI.)

 

Deutschland

 

59

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Spanien

208

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

2 465

(1)

Irland

238

(1)

Sonstige

59

(2)

Union

3 029

(1)

Norwegen

0

(3)(4)(5)

Vereinigtes Königreich

1 265

(1)

TAC

 

4 294

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 10 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässern des Gebiets 4 gefangen werden (USK/*04-C.).

(2)

Die nicht zugeteilte Quote „Sonstige“ für Mitgliedstaaten ohne Anteile ist ausschließlich für Beifänge bestimmt. Auf diese gemeinsam bewirtschaftete Quote anzurechnende Fänge sind getrennt zu melden (USK/567EI_AMS).

(3)

Besondere Bedingung: Hiervon ist in den Gebieten 6 und 7 und in Gewässern des Vereinigten Königreichs und internationalen Gewässern des Gebiets 5 jederzeit ein Beifang von anderen Arten von 25 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge an anderen Arten in den Gebieten 6 und 7 und in Gewässern des Vereinigten Königreichs und internationalen Gewässern des Gebiets 5 dürfen die folgende Menge in Tonnen nicht überschreiten (OTH/*5B67-). Kabeljaubeifänge im Gebiet 6a im Rahmen dieser Bestimmung dürfen nicht mehr als 5 % ausmachen.

0

(4)

Einschließlich Leng. Die folgenden Quoten für Norwegen dürfen nur mit Langleinen in den Gebieten 6 und 7 und in Gewässern des Vereinigten Königreichs und internationalen Gewässern des Gebiets 5 befischt werden:

Leng (LIN/*5B67-)

0

Lumb (USK/*5B67-)

0

(5)

Die Quoten für Lumb und Leng für Norwegen sind bis zu folgender Höhe (in Tonnen) austauschbar:

0

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Eberfische

 

 

Gebiet:

6, 7 und 8

 

 

 

Caproidae

 

 

 

(BOR/678-)

 

 

Dänemark

 

5 592

 

Vorsorgliche TAC

 

 

Irland

15 749

Union

21 341

Vereinigtes Königreich

1 450

TAC

22 791

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Hering

 

 

Gebiet:

6b und 6aN; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b(1)

 

Clupea harengus

 

 

(HER/5B6ANB)

 

Deutschland

 

347

(2)

Vorsorgliche TAC

 

 

Frankreich

66

(2)

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Irland

470

(2)

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Niederlande

347

(2)

Union

1 230

(2)

Vereinigtes Königreich

2 250

(2)

TAC

 

3 480

 

 

 

 

 

(1)

Es handelt sich um den Heringsbestand in dem Teil des ICES-Gebiets 6a, der östlich von 7° W und nördlich von 55° N oder westlich von 7° W und nördlich von 56° N liegt, den Clyde-Bestand ausgenommen.

(2)

Hering darf in dem zwischen 56° N und 57° 30′ N liegenden Teil der ICES-Gebiete, für die diese TAC gilt, nicht gezielt befischt werden; von diesem Verbot ausgenommen ist eine Zone von sechs Seemeilen ab der Basislinie der Hoheitsgewässer des Vereinigten Königreichs.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Hering

 

 

Gebiet:

6aS(1), 7b und 7c

 

 

Clupea harengus

 

 

(HER/6AS7BC)

 

Irland

 

1 236

 

Vorsorgliche TAC

 

 

Niederlande

124

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Union

1 360

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

TAC

 

1 360

 

 

 

 

 

(1)

Es handelt sich um den Heringsbestand im Gebiet 6a südlich von 56° 00′ N und westlich von 07° 00′ W.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Hering

 

Gebiet:

7a(1)

 

 

 

Clupea harengus

 

 

(HER/07A/MM)

 

Irland

 

719

 

Analytische TAC

 

 

Union

719

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt

Vereinigtes Königreich

7 736

TAC

 

8 455

 

 

 

 

 

(1)

Dieses Gebiet ist um das Gebiet mit folgender Abgrenzung verkleinert:

- im Norden 52° 30′ N,

- im Süden 52° 00‘ N,

- im Westen die Küste Irlands,

- im Osten die Küste des Vereinigten Königreichs.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Hering

 

 

Gebiet:

7e und 7f

 

 

 

Clupea harengus

 

 

(HER/7EF.)

 

 

Frankreich

 

465

 

Vorsorgliche TAC

 

 

Union

465

Vereinigtes Königreich

465

TAC

930

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Hering

 

 

Gebiet:

7a südlich von 52° 30’ N; 7g(1), 7h(1), 7j(1) und 7k(1)

 

Clupea harengus

 

 

(HER/7G-K.)

 

Deutschland

 

10

(3)

Analytische TAC

 

 

Frankreich

54

(3)

Irland

750

(3)

Niederlande

54

(3)

Union

868

(3)

Vereinigtes Königreich

1

(2)

TAC

 

869

(3)

 

 

 

 

(1)

Dieses Gebiet ist um das Gebiet mit folgender Abgrenzung erweitert:

- im Norden 52° 30′ N,

- im Süden 52° 00‘ N,

- im Westen die Küste Irlands,

- im Osten die Küste des Vereinigten Königreichs.

(2)

Diese Quote darf nur Schiffen zugeteilt werden, die an dem Fischerei-Beobachtungsprogramm teilnehmen, um die fischereibasierte Datenerhebung für diesen Bestand bei der Bewertung durch den ICES zu ermöglichen. Die Fischereibehörden des Vereinigten Königreichs teilen der Seeschifffahrtsorganisation die Namen der Schiffe mit, bevor die Erlaubnis für Fänge gegeben wird.

(3)

Diese Quote darf nur Schiffen zugeteilt werden, die an dem Fischerei-Beobachtungsprogramm teilnehmen, um die fischereibasierte Datenerhebung für diesen Bestand bei der Bewertung durch den ICES zu ermöglichen. Die betreffenden Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission die Namen der Schiffe, bevor die Erlaubnis für Fänge gegeben wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Kabeljau

 

 

Gebiet:

6b; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer des Gebiets 5b westlich von 12° 00‘ W sowie von 12 und 14

Gadus morhua

 

 

(COD/5W6-14)

 

Belgien

 

0

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Deutschland

1

(1)

Frankreich

16

(1)

Irland

6

(1)

Union

23

(1)

Vereinigtes Königreich

51

(1)

TAC

 

74

(1)

 

 

 

 

(1)

Ausschließlich für Beifänge von Kabeljau in Fischereien auf andere Arten. Im Rahmen dieser TAC ist keine gezielte Befischung von Kabeljau erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Kabeljau

 

 

Gebiet:

6a; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b östlich von 12° 00′ W

 

Gadus morhua

 

 

(COD/5BE6A)

 

Belgien

 

2

(1)

Analytische TAC

 

 

Deutschland

22

(1)

Artikel 9 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

234

(1)

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Irland

91

(1)

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Union

349

(1)

Vereinigtes Königreich

930

(1)

TAC

 

1 279

(1)

 

 

 

 

(1)

Ausschließlich für Beifänge von Kabeljau in Fischereien auf andere Arten. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung von Kabeljau erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Kabeljau

 

 

Gebiet:

7a

 

 

 

Gadus morhua

 

 

(COD/07A.)

 

 

Belgien

 

5

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Frankreich

15

(1)

Irland

94

(1)

Niederlande

1

(1)

Union

115

(1)

Vereinigtes Königreich

91

(1)

TAC

 

206

(1)

 

 

 

 

(1)

Ausschließlich für Beifänge von Kabeljau in Fischereien auf andere Arten. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Kabeljau

 

 

Gebiet:

7b, 7c, 7e-k, 8, 9 und 10; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

Gadus morhua

 

 

 

 

 

 

(COD/7XAD34)

 

Belgien

 

28

(1)

Analytische TAC

 

 

Frankreich

463

(1)

Artikel 9 dieser Verordnung gilt.

Irland

92

(1)

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Niederlande

0

(1)

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Union

583

(1)

Vereinigtes Königreich

61

(1)

TAC

 

644

(1)

 

 

 

 

(1)

Ausschließlich für Beifänge von Kabeljau in Fischereien auf andere Arten. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung von Kabeljau erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Butte

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4; Gewässer des Vereinigten Königreichs von 2a

 

Lepidorhombus spp.

 

 

 

(LEZ/2AC4-C)

 

Belgien

 

8

(1)

Analytische TAC

 

 

Dänemark

7

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Deutschland

7

(1)

Frankreich

45

(1)

Niederlande

36

(1)

Union

103

(1)

Vereinigtes Königreich

2 660

(1)

TAC

 

2 763

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 20 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässern und internationalen Gewässern des Gebiets 6a nördlich von 58° 30′ N gefangen werden (LEZ/*6AN58).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Butte

 

 

Gebiet:

6; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b; internationale Gewässer von 12 und 14

Lepidorhombus spp.

 

 

 

 

 

(LEZ/56-14)

 

 

Spanien

 

550

(1)

Analytische TAC

 

 

Frankreich

2 146

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Irland

627

(1)

Union

3 323

(1)

Vereinigtes Königreich

2 258

(1)

TAC

 

5 581

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 25 % in den Gewässern des Vereinigten Königreichs und den Unionsgewässern der Gebiete 2a und 4 gefangen werden (LEZ/*2AC4C).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Butte

 

 

Gebiet:

7

 

 

 

Lepidorhombus spp.

 

 

 

(LEZ/07.)

 

 

Belgien

 

461

(1)

Analytische TAC

 

 

Spanien

5 124

(2)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

6 219

(2)

Irland

2 827

(2)

Union

14 631

Vereinigtes Königreich

3 660

(2)

TAC

 

18 916

 

 

 

 

 

(1)

10 % dieser Quote dürfen in den Gewässern des Vereinigten Königreichs, den Unionsgewässern und internationalen Gewässern der Gebiete 8a, 8b, 8d und 8e für Beifänge im Rahmen der gezielten Befischung von Seezunge genutzt werden (LEZ/*8ABDE).

(2)

35 % dieser Quote dürfen in den Gewässern des Vereinigten Königreichs, den Unionsgewässern und internationalen Gewässern der Gebiete 8a, 8b, 8d und 8e gefangen werden (LEZ/*8ABDE).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Butte

 

 

Gebiet:

8a, 8b, 8d und 8e

 

 

Lepidorhombus spp.

 

 

 

(LEZ/8ABDE.)

 

Spanien

 

1 035

 

Analytische TAC

 

 

Frankreich

835

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Union

1 870

TAC

1 870

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Seeteufel

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4; Gewässer des Vereinigten Königreichs von 2a

Lophiidae

 

 

 

(ANF/2AC4-C)

 

Belgien

 

221

(1)(2)

Vorsorgliche TAC

 

 

Dänemark

488

(1)(2)

Deutschland

238

(1)(2)

Frankreich

45

(1)(2)

Niederlande

167

(1)(2)

Schweden

6

(1)(2)

Union

1 165

(1)(2)

Vereinigtes Königreich

7 849

(1)(2)

TAC

 

9 014

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 30 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässern und internationalen Gewässern von des Gebiets 6a nördlich von 58° 30′ N gefangen werden (ANF/*6AN58).

(2)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 10 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs des Gebiets 6a südlich von 58° 30′ N, Gewässern des Vereinigten Königreichs und internationalen Gewässern des Gebiets 5b sowie internationalen Gewässern der Gebiete 12 und 14 gefangen werden (ANF/*56-14).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Seeteufel

 

 

Gebiet:

6; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b; internationale Gewässer von 12 und 14

Lophiidae

 

 

 

(ANF/56-14)

 

Belgien

 

158

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Deutschland

180

(1)

Spanien

169

(1)

Frankreich

1 944

(1)

Irland

439

(1)

Niederlande

152

(1)

Union

3 042

(1)

Vereinigtes Königreich

2 060

(1)

TAC

 

5 102

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 20 % in den Gewässern des Vereinigten Königreichs und den Unionsgewässern der Gebiete 2a und 4 gefangen werden (ANF/*2AC4C).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Seeteufel

 

 

Gebiet:

7

 

 

 

Lophiidae

 

 

 

(ANF/07.)

 

 

Belgien

 

3 629

(1)

Analytische TAC

 

 

Deutschland

405

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Spanien

1 442

(1)

Frankreich

23 291

(1)

Irland

2 977

(1)

Niederlande

470

(1)

Union

32 214

(1)

Vereinigtes Königreich

8 959

(1)

TAC

 

41 173

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 10 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässern und internationalen Gewässern der Gebiete 8a, 8b, 8d und 8e gefangen werden (ANF/*8ABDE).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Seeteufel

 

 

Gebiet:

8a, 8b, 8d und 8e

 

 

Lophiidae

 

 

 

(ANF/8ABDE.)

 

Spanien

 

1 681

Analytische TAC

 

 

Frankreich

9 351

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Union

11 032

TAC

11 032

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Schellfisch

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässer und internationale Gewässer von 6b; internationale Gewässer von 12 und 14

 

Melanogrammus aeglefinus

 

 

 

(HAD/6B1214)

 

Belgien

 

12

Analytische TAC

 

 

Deutschland

12

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

542

Irland

385

Union

951

Vereinigtes Königreich

4 874

TAC

5 825

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Schellfisch

 

 

Gebiet:

6a; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b

 

Melanogrammus aeglefinus

 

 

 

(HAD/5BC6A.)

 

Belgien

 

11

(1)

Analytische TAC

 

 

Deutschland

13

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

553

(1)

Irland

394

(1)

Union

971

(1)

Vereinigtes Königreich

4 035

(1)

TAC

 

5 006

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 25 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässern von der Gebiete 2a und 4 gefangen werden (HAD/*2AC4).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Schellfisch

 

 

Gebiet:

7b-k, 8, 9 und 10; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

 

Melanogrammus aeglefinus

 

 

 

(HAD/7X7A34)

 

Belgien

 

146

Analytische TAC

 

 

Frankreich

8 762

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Irland

2 920

Union

11 828

Vereinigtes Königreich

2 550

TAC

15 000

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Schellfisch

 

 

Gebiet:

7a

 

 

 

Melanogrammus aeglefinus

 

 

 

(HAD/07A.)

 

Belgien

 

43

Analytische TAC

 

 

Frankreich

196

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Irland

1 171

Union

1 410

Vereinigtes Königreich

1 628

TAC

3 038

Art:

Wittling

 

 

Gebiet:

6; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b; internationale Gewässer von 12 und 14

Merlangius merlangus

 

 

 

(WHG/56-14)

 

Deutschland

 

9

(1)

Analytische TAC

 

 

Frankreich

189

(1)

Artikel 9 dieser Verordnung gilt.

Irland

462

(1)

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Union

660

(1)

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Vereinigtes Königreich

1 140

(1)

TAC

 

1 800

(1)

 

 

 

 

(1)

Ausschließlich für Beifänge von Wittling in Fischereien auf andere Arten. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung von Wittling erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Wittling

 

 

Gebiet:

7a

 

 

 

Merlangius merlangus

 

 

 

(WHG/07A.)

 

Belgien

 

3

(1)

Analytische TAC

 

 

Frankreich

44

(1)

Artikel 9 dieser Verordnung gilt.

Irland

251

(1)

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Niederlande

1

(1)

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Union

299

(1)

Vereinigtes Königreich

422

(1)

TAC

 

721

(1)

 

 

 

 

(1)

Ausschließlich für Beifänge von Wittling in Fischereien auf andere Arten. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung von Wittling erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Wittling

 

 

Gebiet:

7b, 7c, 7d, 7e, 7f, 7g, 7h, 7j und 7k

 

Merlangius merlangus

 

 

 

(WHG/7X7A-C)

 

Belgien

 

99

Analytische TAC

 

 

Frankreich

6 085

Irland

2 819

Niederlande

49

Union

9 052

Vereinigtes Königreich

1 188

TAC

10 696

Art:

Seehecht

 

 

Gebiet:

3a

 

 

 

Merluccius merluccius

 

 

 

(HKE/03A.)

 

 

Dänemark

 

2 192

(1)

Analytische TAC

 

 

Schweden

187

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Union

2 379

TAC

 

2 379

 

 

 

 

 

(1)

Übertragungen dieser Quote auf Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer der Gebiete 2a und 4 sind zulässig. Sie müssen der Kommission und dem Vereinigten Königreich jedoch zuvor gemeldet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Seehecht

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4; Gewässer des Vereinigten Königreichs von 2a

 

Merluccius merluccius

 

 

 

(HKE/2AC4-C)

Belgien

 

27

(1)(2)

Analytische TAC

 

 

Dänemark

1 110

(1)(2)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Deutschland

127

(1)(2)

Frankreich

245

(1)(2)

Niederlande

64

(1)(2)

Union

1 573

(1)(2)

Vereinigtes Königreich

1 181

(1)(2)

TAC

 

2 754

 

 

 

 

 

(1)

Höchstens 10 % dieser Quote dürfen für Beifänge im Gebiet 3a genutzt werden (HKE/*03A.).

(2)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 6 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässern und internationalen Gewässern des Gebiets 6a nördlich von 58° 30′ N gefangen werden (HKE/*6AN58).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Seehecht

 

 

Gebiet:

6 und 7; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b; internationale Gewässer von 12 und 14

Merluccius merluccius

 

 

 

 

 

(HKE/571214)

Belgien

 

397

(1)

Analytische TAC

 

 

Spanien

12 735

(1)

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

19 666

(1)

Irland

2 383

(1)

Niederlande

256

(1)

Union

35 437

(1)

Vereinigtes Königreich

8 831

(1)

TAC

 

44 268

 

 

 

 

 

(1)

Übertragungen dieser Quote auf Gewässer des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässer und internationale Gewässer der Gebiete 2a und 4 sind zulässig. Sie müssen der anderen Partei jedoch nachträglich jährlich gemeldet werden. Die Mitgliedstaaten melden dies zuvor der Kommission.

Besondere Bedingung: Innerhalb dieser Quoten dürfen in folgenden Gebieten nur die nachstehend aufgeführten Mengen gefangen werden:

8a, 8b, 8d und 8e (HKE/*8ABDE)

 

Belgien

53

Spanien

2 105

Frankreich

2 105

Irland

263

Niederlande

26

Union

4 552

Vereinigtes Königreich

1 184

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Seehecht

 

 

Gebiet:

8a, 8b, 8d und 8e

 

 

Merluccius merluccius

 

 

 

(HKE/8ABDE)

Belgien

 

13

(1)

Analytische TAC

 

 

Spanien

9 085

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

20 401

Niederlande

26

(1)

Union

29 525

TAC

 

29 525

 

 

 

 

 

(1)

Übertragungen dieser Quote auf Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer der Gebiete 2a und 4 sind zulässig. Sie müssen der Kommission und dem Vereinigten Königreich jedoch zuvor gemeldet werden.

Besondere Bedingung: Innerhalb dieser Quoten dürfen in folgenden Gebieten nur die nachstehend aufgeführten Mengen gefangen werden:

6 und 7; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer des Gebiets 5b; internationale Gewässer der Gebiete 12 und 14 (HKE/*57-14)

Belgien

3

Spanien

2 631

Frankreich

4 737

Niederlande

8

Union

 

7 379

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Limande und Rotzunge

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4; Gewässer des Vereinigten Königreichs von 2a

Microstomus kitt und

 

(L/W/2AC4-C)

 

Glyptocephalus cynoglossus

 

 

 

 

 

 

Belgien

 

212

Vorsorgliche TAC

Dänemark

582

Deutschland

75

Frankreich

160

Niederlande

485

Schweden

7

Union

1 521

Vereinigtes Königreich

2 766

TAC

 

4 287

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Blauleng

 

 

Gebiet:

6 und 7; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5

 

Molva dypterygia

 

 

 

(BLI/5B67-)

Deutschland

 

109

Analytische TAC

 

 

Estland

16

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Spanien

342

Frankreich

7 795

Irland

30

Litauen

7

Polen

3

Sonstige

30

(1)

Union

8 332

Norwegen

0

(2)

Färöer

0

(3)

Vereinigtes Königreich

2 527

TAC

 

10 859

 

 

 

 

 

(1)

Die nicht zugeteilte Quote „Sonstige“ für Mitgliedstaaten ohne Anteile ist ausschließlich für Beifänge bestimmt. Auf diese gemeinsam bewirtschaftete Quote anzurechnende Fänge sind getrennt zu melden (BLI/5B67_AMS).

(2)

In Unionsgewässern der Gebiete 4, 6 und 7 zu fangen (BLI/*24X7C).

(3)

Beifänge von Rundnasen-Grenadier und Schwarzem Degenfisch sind auf diese Quote anzurechnen. In Unionsgewässern des Gebiets 6a nördlich von 56° 30′ N und in Unionsgewässern des Gebiets 6b zu fangen. Diese Bestimmung gilt nicht für Fänge, die der Anlandeverpflichtung unterliegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Blauleng

 

 

Gebiet:

Internationale Gewässer von 12

 

 

Molva dypterygia

 

 

 

(BLI/12INT-)

Estland

 

0

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Spanien

73

(1)

Frankreich

2

(1)

Litauen

1

(1)

Sonstige

0

(1)(2)

Union

76

(1)

Vereinigtes Königreich

1

(1)

TAC

 

77

(1)

 

 

 

 

(1)

Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung erlaubt.

(2)

Auf diese gemeinsam bewirtschaftete Quote anzurechnende Fänge sind getrennt zu melden (BLI/12INT_AMS).

Art:

Blauleng

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 2 Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4;

 

Molva dypterygia

 

 

 

(BLI/24-)

Dänemark

 

2

Vorsorgliche TAC

 

 

Deutschland

2

Irland

2

Frankreich

12

Sonstige

2

(1)

Union

20

Vereinigtes Königreich

7

TAC

 

27

 

 

 

 

 

(1)

Die nicht zugeteilte Quote „Sonstige“ für Mitgliedstaaten ohne Anteile ist ausschließlich für Beifänge bestimmt. Auf diese gemeinsam bewirtschaftete Quote anzurechnende Fänge sind getrennt zu melden (BLI/24_AMS).

Art:

Blauleng

 

 

Gebiet:

Unionsgewässer von 3a

 

 

Molva dypterygia

 

 

 

(BLI/03A-)

Dänemark

 

1,5

Vorsorgliche TAC

 

 

Deutschland

1

Schweden

1,5

Union

4

TAC

 

4

 

 

 

 

 

Art:

Leng

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 1 und 2

 

Molva molva

 

 

 

(LIN/1/2.)

Dänemark

 

9

Vorsorgliche TAC

 

 

Deutschland

9

Frankreich

9

Sonstige

3

(1)

Union

30

Vereinigtes Königreich

8

TAC

 

38

 

 

 

 

 

(1)

Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Befischung erlaubt. Auf diese gemeinsam bewirtschaftete Quote anzurechnende Fänge sind getrennt zu melden (LIN/1/2_AMS).

Art:

Leng

 

 

Gebiet:

Unionsgewässer von 3a

 

 

Molva molva

 

 

 

(LIN/03A-C.)

Belgien

 

11

Vorsorgliche TAC

 

 

Dänemark

79

Deutschland

11

Schweden

32

Union

133

Vereinigtes Königreich

11

TAC

 

144

 

 

 

 

 

Art:

Leng

 

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4;

 

Molva molva

 

 

 

(LIN/04-C.)

Belgien

 

18

(1)(2)

Vorsorgliche TAC

 

 

Dänemark

277

(1)(2)

Deutschland

171

(1)(2)

Frankreich

154

(1)

Niederlande

6

(1)

Schweden

12

(1)(2)

Union

638

(1)

Vereinigtes Königreich

2 473

(1)(2)

TAC

 

3 127

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 20 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässern und internationalen Gewässern des Gebiets 6a nördlich von 58° 30′ N gefangen werden (LIN*6AN58).

(2)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 25 %, aber nicht mehr als 75 t in den Unionsgewässern des Gebiets 3a gefangen werden (LIN/*03A-C).

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Leng

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5

 

Molva molva

 

 

 

(LIN/05EI.)

Belgien

 

8

Vorsorgliche TAC

 

 

Dänemark

6

Deutschland

6

Frankreich

6

Union

26

Vereinigtes Königreich

6

TAC

 

32

 

 

 

 

 

Art:

Leng

 

 

Gebiet:

6, 7, 8, 9 und 10. internationale Gewässer von 12 und 14

 

Molva molva

 

 

 

(LIN/6X14.)

Belgien

 

54

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Dänemark

10

(1)

Deutschland

196

(1)

Irland

1 059

(1)

Spanien

3 965

(1)

Frankreich

4 226

(1)

Portugal

10

(1)

Union

9 520

(1)

Norwegen

0

(2)(3)(4)

Färöer

0

(5)(6)

Vereinigtes Königreich

5 532

(1)

TAC

 

15 052

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 40 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässern des Gebiets 4 gefangen werden (LIN/*04-C.).

(2)

Besondere Bedingung: Hiervon ist in den Gebieten 5b, 6 und 7 jederzeit ein Beifang von anderen Arten von 25 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge von anderen Arten in den Gebieten 5b, 6 und 7 dürfen die nachstehend aufgeführte Menge (in Tonnen) nicht überschreiten (OTH/*6X14.): 0. Kabeljaubeifänge im Gebiet 6a im Rahmen dieser Bestimmung dürfen nicht mehr als 5 % ausmachen.

(3)

Einschließlich Lumb. Die folgenden Quoten für Norwegen dürfen nur mit Langleinen in den Gebieten 5b, 6 und 7 gefangen werden:

Leng (LIN/*5B67-)

0

Lumb (USK/*5B67-)

0

(4)

Die Quoten für Leng und Lumb für Norwegen sind bis zu folgender Menge (in Tonnen) austauschbar: 0.

(5)

Einschließlich Lumb. In Gebieten 6a nördlich von 56° 30′ N und Gebiet 6b zu fangen (LIN/*6BAN.).

(6)

Besondere Bedingung: Hiervon ist in den Gebieten 6a und 6b jederzeit ein Beifang von anderen Arten in Höhe von 20 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge an anderen Arten in den Gebieten 6a und 6b dürfen die folgende Menge (in Tonnen) nicht überschreiten (OTH/*6AB.): 0

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Kaisergranat

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4; Gewässer des Vereinigten Königreichs von 2a

 

Nephrops norvegicus

 

 

 

(NEP/2AC4-C)

 

Belgien

 

1 269

Analytische TAC

 

 

Dänemark

1 269

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Deutschland

19

Frankreich

37

Niederlande

653

Union

3 247

Vereinigtes Königreich

21 021

TAC

 

24 268

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Kaisergranat

 

Gebiet:

6; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b

 

Nephrops norvegicus

 

 

 

(NEP/5BC6.)

 

Spanien

 

24

Analytische TAC

 

 

Frankreich

96

Irland

160

Union

280

Vereinigtes Königreich

11 582

TAC

11 862

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Kaisergranat

 

Gebiet:

7

 

 

 

Nephrops norvegicus

 

 

 

(NEP/07.)

 

 

Spanien

 

924

(1)

Analytische TAC

 

 

Frankreich

3 746

(1)

Irland

5 682

(1)

Union

10 352

(1)

Vereinigtes Königreich

6 686

(1)

TAC

 

17 038

(1)

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Innerhalb dieser Quoten dürfen in folgendem Gebiet nur die nachstehend aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

Funktionseinheit 16 des ICES-Untergebiets 7 (NEP/*07U16)

Spanien

846

Frankreich

530

Irland

1 016

Union

2 392

Vereinigtes Königreich

412

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Eismeergarnele

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4; Gewässer des Vereinigten Königreichs von 2a

 

Pandalus borealis

 

 

 

(PRA/2AC4-C)

 

Dänemark

 

735

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Niederlande

7

(1)

Schweden

30

(1)

Union

772

(1)

Vereinigtes Königreich

218

(1)

TAC

 

990

 (1)

 

 

 

 

(1)

Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser TAC ist keine gezielte Befischung von Eismeergarnelen erlaubt.

Art:

Scholle

 

 

Gebiet:

6; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b; internationale Gewässer von 12 und 14

Pleuronectes platessa

 

 

 

 

 

(PLE/56-14)

 

 

Frankreich

 

18

Vorsorgliche TAC

 

 

Irland

240

Union

258

Vereinigtes Königreich

400

TAC

 

658

 

 

 

 

 

Art:

Scholle

 

 

Gebiet:

7a

 

 

 

Pleuronectes platessa

 

 

 

(PLE/07A.)

 

 

Belgien

119

Analytische TAC

Frankreich

52

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Irland

929

Niederlande

36

Union

1 136

Vereinigtes Königreich

1 404

TAC

 

2 747

 

 

 

 

 

Art:

Scholle

 

 

Gebiet:

7d und 7e

 

 

 

Pleuronectes platessa

 

 

 

(PLE/7DE.)

 

 

Belgien

1 310

Analytische TAC

Frankreich

4 366

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Union

5 676

Vereinigtes Königreich

2 717

TAC

 

9 138

 

 

 

 

 

Art:

Scholle

 

 

Gebiet:

7f und 7g

 

 

 

Pleuronectes platessa

 

 

 

(PLE/7FG.)

 

 

Belgien

379

Vorsorgliche TAC

Frankreich

686

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Irland

105

Union

1 170

Vereinigtes Königreich

441

 

TAC

 

1 735

 

 

 

 

 

Art:

Scholle

 

 

Gebiet:

7h, 7j und 7k

 

 

 

Pleuronectes platessa

 

 

 

(PLE/7HJK.)

 

Belgien

7

(1)

Vorsorgliche TAC

Frankreich

14

(1)

Artikel 9 dieser Verordnung gilt.

Irland

47

(1)

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Niederlande

27

(1)

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Union

95

(1)

Vereinigtes Königreich

19

(1)

TAC

 

114

(1)

 

 

 

 

(1)

Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser TAC ist keine gezielte Befischung von Scholle erlaubt.

Art:

Pollack

 

 

Gebiet:

6; Gewässer des Vereinigten Königreichs und internationale Gewässer von 5b; internationale Gewässer von 12 und 14

 

Pollachius pollachius

 

 

 

(POL/56-14)

 

Spanien

2

Vorsorgliche TAC

Frankreich

75

Irland

22

Union

99

Vereinigtes Königreich

57

TAC

 

156

 

 

 

 

 

Art:

Pollack

 

 

Gebiet:

7

 

 

 

Pollachius pollachius

 

 

 

(POL/07.)

 

 

Belgien

233

(1)

Vorsorgliche TAC

Spanien

14

(1)

Frankreich

5 372

(1)

Irland

572

(1)

Union

6 191

(1)

Vereinigtes Königreich

1 821

(1)

TAC

 

8 012

 

 

 

 

 

(1)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen bis zu 2 % in Gewässern des Vereinigten Königreichs, Unionsgewässern und internationalen Gewässern der Gebiete 8a, 8b, 8d und 8e gefangen werden (POL/*8ABDE).

 

Art:

Seelachs

 

 

Gebiet:

7, 8, 9 und 10; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

 

Pollachius virens

 

 

 

(POK/7/3411)

 

Belgien

7

Vorsorgliche TAC

Frankreich

1 433

Irland

717

Union

2 157

Vereinigtes Königreich

384

TAC

 

2 541

 

 

 

 

 

Art:

Steinbutt und Glattbutt

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 4; Gewässer des Vereinigten Königreichs von 2a

Scophthalmus maximus und

 

(T/B/2AC4-C)

 

Scophthalmus rhombus

 

 

 

 

 

 

Belgien

375

Vorsorgliche TAC

Dänemark

802

Artikel 8 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Deutschland

205

Frankreich

97

Niederlande

2 842

Schweden

6

Union

4 327

Vereinigtes Königreich

1 022

TAC

 

5 487

 

 

 

 

 

Art:

Rochen

 

Gebiet:

Unionsgewässer und Gewässer des Vereinigten Königreichs von 4; Gewässer des Vereinigten Königreichs von 2a

 

Rajiformes

 

 

 

(SRX/2AC4-C)

 

Belgien

 

271

(1)(2)(3)(4)

Vorsorgliche TAC

 

 

Dänemark

11

(1)(2)(3)

Deutschland

13

(1)(2)(3)

Frankreich

43

(1)(2)(3)(4)

Niederlande

232

(1)(2)(3)(4)

Union

570

(1)(3)

Vereinigtes Königreich

1 194

(1)(2)(3)(4)

TAC

 

1 764

(3)

 

 

 

 

(1)

Fänge von Blondrochen (Raja brachyura) in Gewässern des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässern des Gebiets 4 (RJH/04-C.), Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/2AC4-C), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/2AC4-C) und Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/2AC4-C) sind getrennt zu melden.

(2)

Beifangquote. Diese Arten dürfen je Fangreise nicht mehr als 25 % (Lebendgewicht) des Gesamtfangs an Bord ausmachen. Dies gilt nur für Schiffe mit einer Länge von mehr als 15 Metern über alles. Diese Bestimmung gilt nicht für Fänge, die der Anlandeverpflichtung gemäß Artikel 15 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 unterliegen, die vom Vereinigten Königreich beibehalten wurde.

(3)

Gilt nicht für Blondrochen (Raja brachyura) in Gewässern des Vereinigten Königreichs des Gebiets 2a und Kleinäugigen Rochen (Raja microocellata) in Gewässern des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässern der Gebiete 2a und 4. Bei versehentlichen Fängen darf diesen Arten kein Schaden zugefügt werden. Exemplare dieser Arten sind unverzüglich freizusetzen. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Freisetzen gefangener Exemplare erleichtern.

(4)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen unbeschadet der Verbote gemäß den Artikeln 18 und 56 dieser Verordnung und den einschlägigen Rechtsvorschriften des Vereinigten Königreichs für die darin genannten Gebiete bis zu 10 % im Gebiet 7d gefangen werden (SRX/*07D2.). Fänge von Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/*07D2.), Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/*07D2.), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/*07D2.) und Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/*07D2.) sind getrennt zu melden. Diese besondere Bedingung gilt nicht für Kleinäugigen Rochen (Raja microocellata) und Perlrochen (Raja undulata).

Art:

Rochen

 

Gebiet:

Unionsgewässer von 3a

 

 

Rajiformes

 

 

 

(SRX/03A-C.)

 

Dänemark

 

37

(1)

Vorsorgliche TAC

 

 

Schweden

11

(1)

Union

48

(1)

TAC

 

48

 

 

 

 

 

(1)

Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/03A-C.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/03A-C.) und Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/03A-C.) sind getrennt zu melden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art:

Rochen

 

Gebiet:

Gewässer des Vereinigten Königreichs und Unionsgewässer von 6a, 6b, 7a-c und 7e-k

 

Rajiformes

 

 

 

(SRX/67AKXD)

 

Belgien

 

814

(1)(2)(3)(4)

Vorsorgliche TAC

 

 

Estland

5

(1)(2)(3)(4)

Frankreich

3 656

(1)(2)(3)(4)

Deutschland

11

(1)(2)(3)(4)

Irland

1 177

(1)(2)(3)(4)

Litauen

19

(1)(2)(3)(4)

Niederlande

3

(1)(2)(3)(4)

Portugal

20

(1)(2)(3)(4)

Spanien

984

(1)(2)(3)(4)

Union

6 689

(1)(2)(3)(4)

Vereinigtes Königreich

2 793

(1)(2)(3)(4)

TAC

 

9 482

(3)(4)

 

 

 

 

(1)

Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/67AKXD), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/67AKXD), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/67AKXD), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/67AKXD), Sandrochen (Raja circularis) (RJI/67AKXD) und Chagrinrochen (Raja fullonica) (RJF/67AKXD) sind getrennt zu melden.

(2)

Besondere Bedingung: Hiervon dürfen unbeschadet der Verbote gemäß den Artikeln 18 und 56 dieser Verordnung für die darin genannten Gebiete bis zu 5 % im Gebiet 7d gefangen werden (SRX/*07D.). Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/*07D.), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/*07D.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/*07D.), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/*07D.), Sandrochen (Raja circularis) (RJI/*07D.) und Chagrinrochen (Raja fullonica) (RJF/*07D.) sind getrennt zu melden. Diese besondere Bedingung gilt nicht für Kleinäugigen Rochen (Raja microocellata) und Perlrochen (Raja undulata).

(3)

Gilt nicht für Kleinäugigen Rochen (Raja microocellaa), außer in 7f und 7g. Bei versehentlichen Fängen darf dieser Art kein Schaden zugefügt werden. Exemplare dieser Arten sind unverzüglich freizusetzen. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Freisetzen gefangener Exemplare erleichtern. Innerhalb dieser Quoten dürfen in den Gebieten 7f und 7g (RJE/7FG.) nur die nachstehend aufgeführten Mengen an Kleinäugigem Rochen gefangen werden:

Art:

Kleinäugiger Rochen

Gebiet:

7f und 7g

 

 

 

Raja microocellata

 

(RJE/7FG.)

 

 

Belgien

8

 

Vorsorgliche TAC

Estland

0

Frankreich

36

Deutschland

0

Irland

12

Litauen

0

Niederlande

0