ISSN 1725-2539

doi:10.3000/17252539.L_2010.021.ger

Amtsblatt

der Europäischen Union

L 21

European flag  

Ausgabe in deutscher Sprache

Rechtsvorschriften

53. Jahrgang
26. Januar 2010


Inhalt

 

I   Gesetzgebungsakte

Seite

 

 

VERORDNUNGEN

 

 

Rat

 

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Verordnung (EU) Nr. 23/2010 des Rates vom 14. Januar 2010 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den EU-Gewässern sowie für EU-Schiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1359/2008, (EG) Nr. 754/2009, (EG) Nr. 1226/2009 und (EG) Nr. 1287/2009

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DE

Bei Rechtsakten, deren Titel in magerer Schrift gedruckt sind, handelt es sich um Rechtsakte der laufenden Verwaltung im Bereich der Agrarpolitik, die normalerweise nur eine begrenzte Geltungsdauer haben.

Rechtsakte, deren Titel in fetter Schrift gedruckt sind und denen ein Sternchen vorangestellt ist, sind sonstige Rechtsakte.


I Gesetzgebungsakte

VERORDNUNGEN

Rat

26.1.2010   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 21/1


VERORDNUNG (EU) Nr. 23/2010 DES RATES

vom 14. Januar 2010

zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den EU-Gewässern sowie für EU-Schiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1359/2008, (EG) Nr. 754/2009, (EG) Nr. 1226/2009 und (EG) Nr. 1287/2009

DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION –

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 43 Absatz 3,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 des Rates vom 18. Dezember 2008 zur Festlegung eines langfristigen Plans für die Kabeljaubestände und die Fischereien, die diese Bestände befischen (1), insbesondere auf Artikel 11,

auf Vorschlag der Europäischen Kommission,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Nach Artikel 43 Absatz 3 des Vertrags erlässt der Rat auf Vorschlag der Kommission die Maßnahmen zur Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten in der Fischerei.

(2)

Nach Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 des Rates vom 20. Dezember 2002 über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Fischereiressourcen im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (2) obliegt es dem Rat, unter Berücksichtigung der verfügbaren wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Gutachten und insbesondere der Berichte des Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschusses für Fischerei (STECF) die Maßnahmen festzulegen, die die Bedingungen für den Zugang zu den Gewässern und Ressourcen und die nachhaltige Ausübung des Fischfangs regeln.

(3)

Es obliegt dem Rat, die zulässigen Gesamtfangmengen (TAC) für die einzelnen Fischereien oder Fischereigruppen festzulegen. Die Verteilung der Fangmöglichkeiten zwischen den Mitgliedstaaten sollte für die Mitgliedstaaten die relative Stabilität ihrer Fischereitätigkeit für jeden Fischbestand bzw. jede Fischerei sicherstellen und die Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 gebührend berücksichtigen. Darüber hinaus sollten bestimmte für die Fangmöglichkeiten wesentliche und funktional mit ihnen verbundene Bedingungen festgesetzt werden, damit die Fangmöglichkeiten optimal festgelegt und effektiv angewandt werden können.

(4)

Die TAC sollten auf der Grundlage der vorliegenden wissenschaftlichen Gutachten unter Berücksichtigung der biologischen und sozioökonomischen Auswirkungen bei gleichzeitig fairer Behandlung aller Fischereisektoren festgesetzt werden. Diesbezüglich sind die bei den Konsultationen mit den Interessengruppen, insbesondere in der Sitzung vom 23. Juli 2009 mit dem Beratenden Ausschuss für Fischerei und Aquakultur, den zuständigen Regionalbeiräten und den Mitgliedstaaten sowie in der Sitzung vom 29. September 2009 mit dem Beratenden Ausschuss für Fischerei und Aquakultur und den zuständigen Regionalbeiräten, dargelegten Standpunkte zu berücksichtigen.

(5)

Die TAC für Bestände, für die spezifische Mehrjahrespläne erstellt wurden, sollten im Einklang mit den Bestimmungen dieser Pläne festgesetzt werden. Folglich sollten die TAC für Seehecht, Kaisergranat und Seezunge im Golf von Biscaya, im westlichen Ärmelkanal und in der Nordsee, für Scholle in der Nordsee, für Hering westlich von Schottland und für Kabeljau im Kattegat, in der Nordsee, im Skagerrak, im östlichen Ärmelkanal, westlich von Schottland sowie in der Irischen See im Einklang mit den folgenden Verordnungen festgesetzt werden: Verordnung (EG) Nr. 811/2004 des Rates vom 21. April 2004 zur Festlegung von Maßnahmen zur Wiederauffüllung des nördlichen Seehechtbestands (3), Verordnung (EG) Nr. 2166/2005 des Rates vom 20. Dezember 2005 mit Maßnahmen zur Wiederauffüllung der südlichen Seehecht- und der Kaisergranatbestände in der Kantabrischen See und westlich der Iberischen Halbinsel (4),

Verordnung (EG) Nr. 388/2006 des Rates vom 23. Februar 2006 mit einem Mehrjahresplan für die nachhaltige Nutzung des Seezungenbestands im Golf von Biscaya (5), Verordnung (EG) Nr. 509/2007 des Rates vom 7. Mai 2007 mit einem Mehrjahresplan für die nachhaltige Nutzung des Seezungenbestands im westlichen Ärmelkanal (6), Verordnung (EG) Nr. 676/2007 des Rates vom 11. Juni 2007 zur Einführung eines Mehrjahresplans für die Fischereien auf Scholle und Seezunge in der Nordsee (7), Verordnung (EG) Nr. 1300/2008 des Rates vom 18. Dezember 2008 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für den Heringsbestand des Gebietes westlich Schottlands und für die Fischereien, die diesen Bestand befischen (8), Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 und Verordnung (EG) Nr. 302/2009 des Rates vom 6. April 2009 über einen mehrjährigen Wiederauffüllungsplan für Roten Thun im Ostatlantik und im Mittelmeer (9).

(6)

Gemäß Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 sind die Bestände festzulegen, für die die dort genannten Maßnahmen gelten.

(7)

Fischereieinsätze, die ausschließlich zum Zweck wissenschaftlicher Forschung unternommen werden, sollten nicht in den Geltungsbereich der vorliegenden Verordnung fallen, mit Ausnahme der Einsätze, die von Schiffen unternommen werden, die an Initiativen im Rahmen vollständig dokumentierter Fischerei teilnehmen.

(8)

Bei bestimmten Arten, wie bestimmten Haiarten, könnte selbst eine eingeschränkte Fischereitätigkeit eine ernsthafte Gefährdung ihrer Erhaltung bedeuten. Die Fangmöglichkeiten für solche Arten sollten deshalb durch ein allgemeines Fangverbot für diese Arten völlig eingeschränkt werden.

(9)

Es ist erforderlich, die Obergrenzen für den höchstzulässigen Fischereiaufwand für 2010 gemäß Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 2166/2005, Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 509/2007, Artikel 9 der Verordnung (EG) Nr. 676/2007, Artikel 11 und 12 der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 sowie Artikel 5 und 9 der Verordnung (EG) Nr. 302/2009 und unter Berücksichtigung der Verordnung (EG) Nr. 754/2009 des Rates vom 27. Juli 2009 zur Ausnahme bestimmter Gruppen von Fischereifahrzeugen von der Fischereiaufwandsregelung gemäß Kapitel III der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 (10) festzusetzen.

(10)

Infolge des ICES-Gutachtens muss die Regelung zur Steuerung des Fischereiaufwands für Sandaal in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa, IIIa und IV überarbeitet fortgesetzt werden.

(11)

In Anbetracht des jüngsten wissenschaftlichen Gutachtens des ICES und im Einklang mit den internationalen Vereinbarungen im Rahmen des Übereinkommens über die Fischerei im Nordostatlantik (NEAFC) ist es erforderlich, den Fischereiaufwand für bestimmte Tiefseearten zu beschränken.

(12)

Die Fangmöglichkeiten sollten nach den einschlägigen Rechtsvorschriften der Union genutzt werden, insbesondere der Verordnung (EWG) Nr. 2807/83 der Kommission vom 22. September 1983 zur Festlegung der Einzelheiten der Aufzeichnung von Informationen über den Fischfang durch die Mitgliedstaaten (11), der Verordnung (EWG) Nr. 2930/86 des Rates vom 22. September 1986 zur Definition der Angaben für Fischereifahrzeuge (12), der Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 der Kommission vom 20. Mai 1987 zur Festlegung der Einzelheiten für die Kennzeichnung und die Dokumente an Bord von Fischereifahrzeugen (13), Artikel 21 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des Rates vom 12. Oktober 1993 zur Einführung einer Kontrollregelung für die Gemeinsame Fischereipolitik (14), der Verordnung (EG) Nr. 1627/94 des Rates vom 27. Juni 1994 zur Festlegung allgemeiner Bestimmungen über die speziellen Fangerlaubnisse (15), der Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates vom 30. März 1998 zur Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von jungen Meerestieren (16),

der Verordnung (EG) Nr. 2347/2002 des Rates vom 16. Dezember 2002 mit spezifischen Zulassungsbedingungen und einschlägigen Bestimmungen für die Fischerei auf Tiefseebestände (17), der Verordnung (EG) Nr. 1954/2003 des Rates vom 4. November 2003 zur Steuerung des Fischereiaufwands für bestimmte Fanggebiete und Fischereiressourcen der Gemeinschaft (18), der Verordnung (EG) Nr. 2244/2003 der Kommission vom 18. Dezember 2003 mit Durchführungsbestimmungen für satellitengestützte Schiffsüberwachungssysteme (19), der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 des Rates vom 22. März 2004 zur Festlegung von Kontrollmaßnahmen für die Fischerei im Regelungsbereich des Übereinkommens über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (20), der Verordnung (EG) Nr. 2115/2005 des Rates vom 20. Dezember 2005 zur Einführung eines Wiederauffüllungsplans für Schwarzen Heilbutt im Rahmen der Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (21),

der Verordnung (EG) Nr. 2166/2005, der Verordnung (EG) Nr. 388/2006, der Verordnung (EG) Nr. 1966/2006 des Rates vom 21. Dezember 2006 über die elektronische Erfassung und Übermittlung von Daten über Fangtätigkeiten und die Fernerkundung (22), der Verordnung (EG) Nr. 1967/2006 des Rates vom 21. Dezember 2006 betreffend die Maßnahmen für die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Mittelmeer (23), der Verordnung (EG) Nr. 509/2007, der Verordnung (EG) Nr. 520/2007 des Rates vom 7. Mai 2007 mit technischen Erhaltungsmaßnahmen für bestimmte Bestände weit wandernder Arten (24), der Verordnung (EG) Nr. 676/2007, der Verordnung (EG) Nr. 1386/2007 des Rates vom 22. Oktober 2007 mit Bestandserhaltungs- und Kontrollmaßnahmen für den Regelungsbereich der Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (25), der Verordnung (EG) Nr. 1005/2008 des Rates vom 29. September 2008 über ein Gemeinschaftssystem zur Verhinderung, Bekämpfung und Unterbindung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei (26), der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008 des Rates vom 29. September 2008 über die Genehmigung der Fischereitätigkeiten von Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft außerhalb der Gemeinschaftsgewässer und den Zugang von Drittlandschiffen zu Gemeinschaftsgewässern (27),

der Verordnung (EG) Nr. 1077/2008 der Kommission vom 3. November 2008 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1966/2006 des Rates über die elektronische Erfassung und Übermittlung von Daten über Fangtätigkeiten und die Fernerkundung (28), der Verordnung (EG) Nr. 1300/2008, der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008, der Verordnung (EG) Nr. 216/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11.März 2009 über die Vorlage von Fangstatistiken durch Mitgliedstaaten, die in bestimmten Gebieten außerhalb des Nordatlantiks Fischfang betreiben (Neufassung) (29), der Verordnung (EG) Nr. 217/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2009 über die Vorlage von Statistiken über die Fänge und die Fischereitätigkeit der Mitgliedstaaten, die im Nordwestatlantik Fischfang betreiben (Neufassung) (30), der Verordnung (EG) Nr. 218/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2009 über die Vorlage von Fangstatistiken durch die Mitgliedstaaten, die im Nordostatlantik Fischfang betreiben (Neufassung) (31), der Verordnung (EG) Nr. 302/2009 und der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 des Rates vom 20. November 2009 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Kontrollregelung zur Sicherstellung der Einhaltung der Vorschriften der gemeinsamen Fischereipolitik (32).

(13)

Die Union hat nach dem Verfahren, das in den Fischereiabkommen und Protokollen über die Fischereibeziehungen mit Norwegen (33), den Färöern (34) und Grönland (35) vorgesehen ist, Konsultationen über Fangrechte mit diesen Vertragspartnern geführt. Die Konsultationen mit Grönland wurden am 25. November 2009 mit der Festsetzung der Fangmöglichkeiten für EU-Schiffe in grönländischen Gewässern für 2010 abgeschlossen. Die Konsultationen mit den Färöern und Norwegen sind noch nicht abgeschlossen; die Vereinbarungen mit diesen Partnern werden voraussichtlich Anfang 2010 geschlossen. Damit die Fischereitätigkeiten der Union nicht unterbrochen werden und gleichzeitig die notwendige Flexibilität für den Abschluss der betreffenden Vereinbarungen Anfang 2010 gewährleistet ist, sollte die Union die Fangmöglichkeiten für Bestände, für die diese Vereinbarungen gelten, bis zum Abschluss der Vereinbarungen auf vorläufiger Basis festsetzen.

(14)

Die Union ist Vertragspartei mehrerer Fischereiorganisationen und nimmt an der Tätigkeit anderer Organisationen als kooperierende Nichtpartei teil. Außerdem werden gemäß der Beitrittsakte von 2003 seit dem Zeitpunkt des Beitritts der Republik Polen zur Europäischen Union die zuvor von Polen geschlossenen Fischereiabkommen, wie das Übereinkommen über die Erhaltung und die Bewirtschaftung der Pollackressourcen im mittleren Beringmeer, von der Union verwaltet. Diese Fischereiorganisationen haben empfohlen, für 2010 eine Reihe von Maßnahmen einzuführen, darunter Fangmöglichkeiten für EU-Schiffe. Diese Fangmöglichkeiten sollten von der Union umgesetzt werden.

(15)

Die Interamerikanische Kommission für tropischen Thunfisch (IATTC) hat auf ihrer Jahrestagung 2009 keine Fangbeschränkungen für Gelbflossenthun, Großaugenthun und Echten Bonito angenommen, und die Union muss, obwohl sie kein Mitglied der IATTC ist, Maßnahmen zur Regelung der Fangmöglichkeiten treffen, um die nachhaltige Bewirtschaftung der Bestände im Regelungsbereich jener Organisation sicherzustellen.

(16)

Die Internationale Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Altantik (ICCAT) hat auf ihrer Jahrestagung 2009 Übersichten angenommen, denen zu entnehmen ist, ob und in welchem Umfang die Vertragsparteien ihre Fangmöglichkeiten überschritten oder nicht ausgeschöpft haben. In diesem Zusammenhang hat die ICCAT einen Beschluss angenommen, in dem festgestellt wird, dass die Union ihre Quote für Schwertfisch im nördlichen und im südlichen Atlantik, für Großaugenthun und für Nördlichen Weißen Thun im Jahr 2008 nicht ausgeschöpft hat. Um die von der ICCAT festgelegten Anpassungen der Unionsquoten umzusetzen, müssen die sich aus dieser Unterausschöpfung ergebenden Fangmöglichkeiten nach Maßgabe des jeweiligen Anteils der einzelnen Mitgliedstaaten an der Unterausschöpfung verteilt werden, ohne dass der in dieser Verordnung für die jährliche Aufteilung der TAC festgelegte Verteilungsschlüssel geändert wird. Auf derselben Tagung ist der Wiederauffüllungsplan für Roten Thun geändert worden. Außerdem hat die ICCAT eine Empfehlung zur Erhaltung des Großäugigen Fuchshais angenommen. Als Beitrag zur Erhaltung der Fischbestände müssen diese Maßnahmen umgesetzt werden.

(17)

Auf der dritten internationalen Konferenz zur Gründung einer Regionalen Fischereiorganisation für das Hochseegebiet des Südpazifiks (SPFO) im Mai 2007 haben die Teilnehmer bis zur Gründung dieser SPFO anzuwendende vorläufige Maßnahmen zur Regulierung der pelagischen Fischerei und der Grundfischerei in diesem Gebiet, darunter auch Fangmöglichkeiten, festgelegt. Diese Maßnahmen wurden auf der achten internationalen Konferenz zur Gründung der SPFO im November 2009 überarbeitet. Nach dem Einvernehmen der Teilnehmer handelt es sich bei diesen vorläufigen Maßnahmen um freiwillige Maßnahmen, die nach internationalem Recht nicht bindend sind. Dennoch ist es angesichts der entsprechenden Bestimmungen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über gebietsübergreifende Fischbestände ratsam, diese Maßnahmen in das Unionsrecht aufzunehmen.

(18)

Auf ihrer Jahrestagung 2009 hat die Fischereiorganisation für den Südostatlantik (SEAFO) Fangbeschränkungen für zwei zusätzliche Fischbestände im SEAFO-Übereinkommensgebiet beschlossen. Diese Maßnahmen müssen in Unionsrecht umgesetzt werden.

(19)

Aus Gründen der Kontinuität sollte es Fischereifahrzeugen bestimmter Drittländer gestattet werden, unter bestimmten Bedingungen und nach Maßgabe der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008 und ihrer Durchführungsvorschriften in EU-Gewässern zu fischen.

(20)

Im Zusammenhang mit der Festlegung der Fangmöglichkeiten kann der Rat gemäß Artikel 11 der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 auf der Grundlage der von Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellten und vom STECF geprüften Informationen bestimmte Gruppen von Fischereifahrzeugen von der Aufwandsregelung nach der genannten Verordnung ausnehmen, sofern geeignete Daten über Kabeljaufänge und Kabeljaurückwürfe der betreffenden Fischereifahrzeuge vorliegen, der Prozentsatz der Kabeljaufänge nicht über 1,5 % der Gesamtfänge der Gruppe der Fischereifahrzeuge liegt und die Einbeziehung dieser Gruppe in die Aufwandsregelung mit einem Verwaltungsaufwand verbunden wäre, der in keinem Verhältnis zu ihrer Auswirkung auf die Kabeljaubestände insgesamt stünde. Polen hat Informationen über Kabeljaufänge vorgelegt, die von einer Gruppe von Fischereifahrzeugen getätigt wurden, die nur aus einem Fahrzeug besteht, das mit Grundschleppnetzen mit einer Maschenöffnung von 100 mm oder mehr in der Nordsee Seelachsfang betrieb. Das Vereinigte Königreich hat Informationen über Kabeljaufänge vorgelegt, die von zwei Gruppen von Fahrzeugen getätigt wurden, die im Gebiet westlich von Schottland Grundschleppnetze verwendet haben. Anhand dieser vom STECF geprüften Informationen kann festgestellt werden, dass die von diesen Gruppen von Fischereifahrzeugen getätigten Kabeljaufänge einschließlich der Rückwürfe nicht mehr als 1,5 % ihrer Gesamtfänge betragen. Angesichts der bestehenden Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen, durch die die Überwachung und Kontrolle der Fangtätigkeiten dieser Gruppen von Fischereifahrzeugen gewährleistet ist, und in Anbetracht der Tatsache, dass die Einbeziehung dieser Gruppen mit einem Verwaltungsaufwand verbunden wäre, der in keinem Verhältnis zu den Auswirkungen dieser Einbeziehung auf die Kabeljaubestände insgesamt stünde, ist es angezeigt, diese Gruppen von Fischereifahrzeugen von der Anwendung des Kapitels III der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 auszunehmen, damit die Aufwandsbeschränkungen für die betreffenden Mitgliedstaaten entsprechend festgesetzt werden können.

(21)

Gemäß Artikel 291 des Vertrags sollten aus Gründen der Dringlichkeit die erforderlichen Maßnahmen zur Festlegung der Fangbeschränkungen für bestimmte kurzlebige Bestände im Einklang mit dem Beschluss des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse (36) festgelegt werden –

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

TITEL I

GELTUNGSBEREICH UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

Artikel 1

Gegenstand

(1)   In dieser Verordnung sind die folgenden Fangmöglichkeiten sowie operativ mit der Nutzung der Fangmöglichkeiten verbundenen Bedingungen festgelegt:

Fangmöglichkeiten und begleitende Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen für das Jahr 2010 sowie

bestimmte Aufwandsbeschränkungen und für die in Titel II Kapitel III Abschnitt 2 sowie den Anhängen IE und V genannten Zeiträume Fangmöglichkeiten für bestimmte antarktische Bestände für das Jahr 2011.

(2)   Diese Verordnung setzt auch vorläufige Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen fest, die Gegenstand der bilateralen Abkommen mit Norwegen und den Färöern sind, solange die Konsultationen über die Vereinbarungen für 2010 nicht abgeschlossen sind.

Artikel 2

Geltungsbereich

(1)   Vorbehaltlich anders lautender Bestimmungen gilt diese Verordnung für

a)

EU-Schiffe; und

b)

Fischereifahrzeuge, die die Flagge eines Drittlands führen und dort registriert sind („Drittlandschiffe“), in EU-Gewässern.

(2)   Abweichend von Absatz 1 gilt diese Verordnung – ausgenommen Fußnote 1 der Tabelle in Anhang V Teil B – nicht für Fangeinsätze, die ausschließlich zum Zweck wissenschaftlicher Forschung unternommen werden und die mit Genehmigung und unter der Aufsicht des Mitgliedstaats, unter dessen Flagge das betreffende Schiff fährt, durchgeführt und der Kommission und den Mitgliedstaaten, in deren Gewässern sie durchgeführt werden, im Voraus gemeldet werden. Mitgliedstaaten, die Fangeinsätze zum Zweck wissenschaftlicher Forschung unternehmen, melden der Kommission, den Mitgliedstaaten, in deren Gewässern sie durchgeführt werden, dem ICES und dem STECF alle Fänge, die bei diesen Einsätzen getätigt werden.

(3)   Absatz 2 gilt nicht für Fischereieinsätze von Schiffen, die an Initiativen im Rahmen der vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, wenn für die betreffende Fischerei zusätzliche Quoten vorgesehen sind.

Artikel 3

Begriffsbestimmungen

Über die Begriffsbestimmungen in Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 hinaus bezeichnet im Sinne dieser Verordnung der Ausdruck

a)

„EU-Schiffe“ Fischereifahrzeuge im Sinne des Artikels 3 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002;

b)

„EU-Gewässer“ Gewässer im Sinne des Artikels 3 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002;

c)

„zulässige Gesamtfangmenge“ (TAC) die Menge, die einem Bestand jedes Jahr entnommen und angelandet werden darf;

d)

„Quote“ einen der Union, Mitgliedstaaten oder Drittländern zugeteilten festen Anteil an der TAC;

e)

„internationale Gewässer“ die Gewässer, die außerhalb staatlicher Hoheit oder Gerichtsbarkeit liegen;

f)

„Maschenöffnung“ die Maschenöffnung im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 517/2008 der Kommission vom 10. Juni 2008 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates hinsichtlich der Bestimmung der Maschenöffnung und der Messung der Garnstärke von Fangnetzen (37);

g)

„Fischereiflottenregister der EU“ das von der Kommission gemäß Artikel 15 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 erstellte Register;

h)

„Fischereilogbuch“ das in Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 genannte Logbuch.

Artikel 4

Fanggebiete

Im Sinne dieser Verordnung gelten die folgenden Abgrenzungen:

a)

die Gebiete des ICES (Internationaler Rat für Meeresforschung) sind in der Verordnung (EG) Nr. 218/2009 festgelegt;

b)

„Skagerrak“ ist das Gebiet, das im Westen durch eine Linie vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes, im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste begrenzt wird;

c)

„Kattegat“ ist das Gebiet, das im Norden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste, im Süden durch eine Linie von Kap Hasenøre zum Kap Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg und vom Kap Gilbjerg zum Kullen begrenzt wird;

d)

„Golf von Cadiz“ ist das ICES-Gebiet IXa östlich von 7o 23'48″W;

e)

CECAF-Gebiete (mittlerer Ostatlantik oder FAO-Großfanggebiet 34) sind die Gebiete nach Maßgabe der Verordnung (EG) Nr. 216/2009;

f)

NAFO (Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik) -Gebiete sind die Gebiete nach Maßgabe der Verordnung (EG) Nr. 217/2009;

g)

SEAFO (Fischereiorganisation für den Südostatlantik) -Übereinkommensgebiet ist das Gebiet nach Maßgabe des Übereinkommens über die Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Südostatlantik durch die Europäische Gemeinschaft (38);

h)

ICCAT (Internationale Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik) -Übereinkommensgebiet ist das Gebiet nach Maßgabe der Internationalen Konvention zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (39);

i)

CCAMLR (Übereinkommen über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis) -Übereinkommensbereich ist das Gebiet nach Maßgabe der Verordnung (EG) Nr. 601/2004;

j)

IATTC (Interamerikanische Kommission für tropischen Thunfisch) -Übereinkommensbereich ist der Bereich nach Maßgabe des Übereinkommens zur Stärkung der Interamerikanischen Kommission für Tropischen Thunfisch, die mit dem Übereinkommen aus dem Jahr 1949 zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Republik Costa Rica eingesetzt wurde (40);

k)

IOTC (Thunfischkommission für den Indischen Ozean) -Bereich ist der Bereich nach Maßgabe des Übereinkommens zur Einsetzung der Thunfischkommission für den Indischen Ozean (41);

l)

SPFO (Regionale Fischereiorganisation für den Südpazifik) -Übereinkommensbereich ist das Hochseegebiet südlich von 10 Grad N, nördlich des CCAMLR-Übereinkommensbereichs, östlich des SIOFA-Übereinkommensbereichs nach Maßgabe des Übereinkommens über die Fischerei im südlichen Indischen Ozean (42) und westlich der Gebiete unter Fischereihoheitsgebiete der Staaten Südamerikas;

m)

WCPFC (Fischereikommission für den westlichen und mittleren Pazifik) -Übereinkommensbereich ist der Bereich nach Maßgabe des Übereinkommens über die Erhaltung und Bewirtschaftung weit wandernder Fischbestände im westlichen und mittleren Pazifik (43);

n)

„Hohe See des Beringmeers“ sind die Gewässer der Hohen See im Beringmeer außerhalb 200 Seemeilen von den Basislinien, von denen aus die Breite der Territorialgewässer der Küstenstaaten des Beringmeers gemessen wird.

TITEL II

FANGMÖGLICHKEITEN FÜR EU-SCHIFFE

KAPITEL I

Allgemeine Bestimmungen

Artikel 5

Zulässige Fangmengen und Aufteilung

(1)   Die zulässigen Fangmengen für EU-Schiffe in EU-Gewässern oder bestimmten Nicht-EU-Gewässern sowie die Aufteilung dieser zulässigen Fangmengen auf die Mitgliedstaaten und die begleitenden Bedingungen gemäß Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 sind in Anhang I festgelegt.

(2)   Die EU-Schiffe dürfen im Rahmen der Quoten nach Anhang I und unter den Bedingungen des Artikels 12, und des Anhangs III dieser Verordnung sowie den Bedingungen der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008 und ihrer Durchführungsvorschriften in den Gewässern, die unter die Fischereigerichtsbarkeit der Färöer, Grönlands, Islands oder Norwegens fallen, und in der Fischereizone um Jan Mayen fischen.

(3)   Die Kommission legt die zulässigen Fangmengen für die Sandaalfischereien in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa, IIIa und IV nach Maßgabe von Nummer 6 des Anhangs IID fest.

(4)   Die Kommission legt die zulässigen Fangmengen der Union für Lodde in den ICES-Gebieten V und XIV (grönländische Gewässer) auf 7,7 % der TAC für Lodde fest, sobald diese TAC feststeht.

(5)   Die zulässigen Fangmengen für Stintdorsch in den EU-Gewässern der ICES-Gebieten IIa, IIIa und IV sowie für Sprotte in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa und IV können von der Kommission auf der Grundlage der wissenschaftlichen Daten des ersten Halbjahres 2010 nach dem Verfahren gemäß Artikel 30 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 überprüft werden.

(6)   Als Folge der Überprüfung der Stintdorschbestände im Einklang mit Absatz 5 können die Fangmöglichkeiten für Wittling in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa, IIIa und IV und für Schellfisch in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa, III und IV von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 30 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 zwecks Berücksichtigung der industriellen Beifänge in der Stintdorschfischerei überprüft werden.

(7)   Die Kommission kann die Fangbeschränkungen für Sardellen im ICES-Gebiet VIII nach dem Verfahren gemäß Artikel 30 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 auf der Grundlage der wissenschaftlichen Daten des ersten Halbjahres 2010 festlegen.

Artikel 6

Verbotene Arten

Die nachstehenden Arten dürfen von EU-Schiffen nicht gefangen, an Bord behalten, umgeladen oder angelandet werden:

a)

Riesenhai (Cetorhinus maximus) und Weißer Hai (Carcharodon carcharias) in allen EU- wie Nicht-EU-Gewässern;

b)

Engelhai (Squatina squatina) in allen EU-Gewässern;

c)

Glattrochen (Dipturus batis) in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa, III, IV, VI, VII, VIII, IX und X;

d)

Perlrochen (Raja undulata) und Bandrochen (Rostroraja alba) in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete VI, VII, VIII, IX und X sowie

e)

Heringshai (Lamna nasus) in internationalen Gewässern.

Artikel 7

Besondere Aufteilungsvorschriften

(1)   Die Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten nach Anhang I lässt Folgendes unberührt:

a)

den Tausch von zugewiesenen Fangmöglichkeiten gemäß Artikel 20 Absatz 5 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002;

b)

Neuaufteilungen nach Artikel 21 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 oder Artikel 10 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008;

c)

zusätzliche Anlandungen im Rahmen von Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96;

d)

nach Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 zurückbehaltene Mengen;

e)

Abzüge nach den Artikeln 105, 106 und 107 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009.

(2)   Sofern in Anhang I dieser Verordnung nichts anderes festgelegt ist, gilt Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 für Bestände, die unter eine vorsorgliche TAC fallen, und Artikel 3 Absätze 2 und 3 sowie Artikel 4 jener Verordnung für Bestände, die unter eine analytische TAC fallen.

Artikel 8

Aufwandsbeschränkungen

Vom 1. Februar 2010 bis zum 31. Januar 2011 gelten die Aufwandsbeschränkungen gemäß

a)

Anhang IIA für die Bewirtschaftung bestimmter Bestände im Kattegat, im Skagerrak, in dem Teil des ICES-Gebiets IIIa, das nicht zum Skagerrak und zum Kattegat gehört, und in den ICES-Gebieten IV, VIa, VIIa, VIId sowie den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa und Vb;

b)

Anhang IIB für die Wiederauffüllung der Seehecht- und der Kaisergranatbestände in den ICES-Gebieten VIIIc und IXa mit Ausnahme des Golfs von Cadiz;

c)

Anhang IIC für die Bewirtschaftung der Seezungenbestände im ICES-Gebiet VIIe;

d)

Anhang IID für die Bewirtschaftung der Sandaalbestände in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa, IIa und IV.

Artikel 9

Zulässige Fangmengen und Aufwandsbeschränkungen in Tiefseefischereien

(1)   Zusätzlich zu den Fangbeschränkungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1359/2008 vom 28. November 2008 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten von Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft für bestimmte Bestände von Tiefseearten (2009 und 2010) (44) ist es untersagt, insgesamt mehr als 100 kg an Tiefseearten und Schwarzem Heilbutt je Ausfahrt zu fangen und an Bord zu behalten, umzuladen oder anzulanden, es sei denn, das betreffende Schiff ist im Besitz einer Tiefsee-Fangerlaubnis gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 2347/2002.

(2)   Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Schiffe, die ihre Flagge führen und in ihrem Hoheitsgebiet registriert sind, nur mit einer Tiefsee-Fangerlaubnis Fischereitätigkeiten ausüben, bei denen je Kalenderjahr mehr als 10 Tonnen Tiefseearten und Schwarzer Heilbutt gefangen und an Bord behalten werden.

(3)   Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Fischereiaufwand von Fischereifahrzeugen mit einer Tiefsee-Fangerlaubnis, gemessen in Kilowatt-Tagen außerhalb des Hafens, im Jahr 2010 nicht mehr als 65 % des jährlichen durchschnittlichen Fischereiaufwands beträgt, den die Fischereifahrzeuge des betreffenden Mitgliedstaats im Jahr 2003 bei Fangreisen betrieben haben, die mit einer Tiefsee-Fangerlaubnis durchgeführt und/oder bei denen Tiefsee-Arten nach den Anhängen I und II der Verordnung (EG) Nr. 2347/2002 gefangen wurden. Dieser Absatz gilt nur für Fangreisen, bei denen mehr als 100 kg anderer Tiefsee-Arten als Goldlachs gefangen wurden.

Artikel 10

Bedingungen für die Anlandung von Fängen und Beifängen

(1)   Fänge aus Beständen, für die Fangbeschränkungen festgesetzt worden sind, dürfen nur dann an Bord behalten oder angelandet werden, wenn

a)

die Fänge von Schiffen eines Mitgliedstaats getätigt worden sind, der über eine Quote verfügt, die noch nicht ausgeschöpft ist; oder

b)

die Fänge Teil eines Unionsanteils sind, der nicht durch Quoten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt wurde und der Unionsanteil noch nicht ausgeschöpft ist.

(2)   Abweichend von Absatz 1 dürfen die nachfolgenden Fische auch dann an Bord behalten und angelandet werden, wenn ein Mitgliedstaat über keine Quote verfügt oder die Quoten oder Anteile ausgeschöpft sind:

a)

andere Arten als Hering oder Makrele, wenn

i)

sie mit anderen Arten vermengt sind und gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 mit Netzen gefangen wurden, deren Maschenöffnung weniger als 32 mm beträgt, und

ii)

die Fänge weder an Bord noch bei der Anlandung sortiert werden,

oder

b)

Makrelen, wenn

i)

diese mit Bastardmakrelen oder Sardinen vermengt sind,

ii)

ihr Gewicht 10 % des Gesamtgewichts der an Bord befindlichen Makrelen, Bastardmakrelen und Sardinen nicht überschreitet und

iii)

die Fänge weder an Bord noch bei der Anlandung sortiert werden.

(3)   Alle Anlandungen außer den Fängen nach Absatz 2 werden auf die Quote oder, wenn der Unionsanteil nicht durch Quoten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt worden ist, auf den Unionsanteil angerechnet.

(4)   Der Anteil an Beifängen und deren Behandlung wird nach den Artikeln 4 und 11 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 berechnet.

Artikel 11

Beschränkungen in Bezug auf die Nutzung bestimmter Fangmöglichkeiten

Im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. Juli 2010 dürfen in dem durch die Loxodromen zwischen folgenden Koordinaten umschlossenen Gebiet keine anderen Meerestiere als Hering, Makrele, Sardinen, Bastardmakrelen, Sprotte, Blauem Wittling und Goldlachs befischt oder an Bord behalten werden:

Punkt

Breitengrad

Längengrad

1

52o 27' N

12o 19' W

2

52o 40' N

12o 30' W

3

52o 47' N

12o 39,600' W

4

52o 47' N

12o 56' W

5

52o 13,5' N

13o 53,830' W

6

51o 22' N

14o 24' W

7

51o 22' N

14o 03' W

8

52o 10' N

13o 25' W

9

52o 32' N

13o 07,500' W

10

52o 43' N

12o 55' W

11

52o 43' N

12o 43' W

12

52o 38,800' N

12o 37' W

13

52o 27' N

12o 23' W

14

52o 27' N

12o 19' W

Artikel 12

Unsortierte Anlandungen in den ICES-Gebieten IIIa, IV und VIId sowie den EU-Gewässern des ICES-Gebiets IIa

(1)   Sind die Fangmöglichkeiten eines Mitgliedstaats bei Hering in den ICES-Gebieten IIIa, IV und VIId sowie den EU-Gewässern des ICES-Gebiets IIa ausgeschöpft, so dürfen Schiffe, die die Flagge des betreffenden Mitgliedstaats führen, in der Union registriert sind und die in den entsprechenden Fischereien mit Fangbeschränkungen tätig sind, keine unsortierten, mit Hering vermengten Fänge anlanden.

(2)   Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass geeignete Stichprobenkontrollen vorgenommen werden, um die in unsortierten Anlandungen enthaltenen Arten, die in den ICES-Gebieten IIIa, IV und VIId sowie den EU-Gewässern des ICES-Gebiets IIa gefangen wurden, wirksam überwachen zu können.

(3)   Unsortierte Fänge aus den ICES-Gebieten IIIa, IV und VIId sowie den EU-Gewässern des ICES-Gebiets IIa dürfen nur in Häfen und Anlandeorten angelandet werden, in denen Stichprobenkontrollen gemäß Absatz 2 durchgeführt werden.

Artikel 13

Datenübermittlung

Wenn die Mitgliedstaaten der Kommission gemäß den Artikeln 33 und 34 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 Daten über die angelandeten Mengen übermitteln, verwenden sie die in Anhang I der vorliegenden Verordnung angegebenen Bestandscodes.

KAPITEL II

Fanggenehmigungen in Drittlandgewässern

Artikel 14

Fanggenehmigungen

(1)   Die Höchstzahl der Fanggenehmigungen für EU-Schiffe, die in Drittlandgewässern fischen, ist in Anhang III angegeben.

(2)   Überträgt ein Mitgliedstaat nach Maßgabe von Artikel 20 Absatz 5 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 Quoten auf einen anderen Mitgliedstaat in den Fanggebieten gemäß Anhang III, so schließt dies auch eine entsprechende Übertragung von Fanggenehmigungen ein und ist der Kommission zu melden. Die in Anhang III genannte Gesamtzahl der Fanggenehmigungen je Fanggebiet darf jedoch nicht überschritten werden.

KAPITEL III

Fangmöglichkeiten in den Gewässern regionaler Fischereiorganisationen

Abschnitt 1

ICCAT-übereinkommensbereich

Artikel 15

Beschränkung der Zahl der Schiffe, die Roten Thun fangen dürfen

Für die folgenden Schiffsarten wird in Anhang IV eine Höchstzahl festgesetzt:

Angelfischereifahrzeuge und Schleppleinenfischer der Union, die im Ostatlantik Roten Thun (Thunnus thynnus) zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen;

Fischereifahrzeuge der handwerklichen Küstenfischerei der Union, die im Mittelmeer Roten Thun zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen;

EU-Schiffe, die im Adriatischen Meer zu Aufzuchtzwecken Roten Thun befischen und die Roten Thun zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen.

Artikel 16

Zusätzliche Bestimmung für die nach Anhang ID zugeteilte Quote für Roten Thun

Zusätzlich zu den Bestimmungen des Artikels 7 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 302/2009 ist der Fang von Rotem Thun mit Ringwadenfängern im Ostatlantik und im Mittelmeer in der Zeit vom 15. April bis 15. Mai 2010 verboten.

Artikel 17

Freizeit- und Sportfischerei

Die Mitgliedstaaten teilen aus den ihnen nach Anhang ID zugeteilten Quoten eine spezielle Quote für die Freizeit- und Sportfischerei auf Roten Thun zu.

Artikel 18

Haie

(1)   Das Mitführen an Bord, die Umladung oder Anlandung von Körperteilen oder ganzen Körpern des Großäugigen Fuchshais (Alopias superciliosus) ist bei jeder Fischerei verboten.

(2)   Eine gezielte Befischung von Fuchshai der Art Alopias ist verboten.

Abschnitt 2

CCAMLR-übereinkommensbereich

Artikel 19

Fangverbote und -beschränkungen

(1)   Die gezielte Fischerei auf die in Anhang V Teil A aufgeführten Arten ist in den im selben Anhang ausgewiesenen Gebieten und während der dort genannten Zeiträume verboten.

(2)   Für neue Fischereien und Versuchsfischereien gelten die in Anhang V Teil B genannten Fang- und Beifanggrenzen in den dort angegebenen Untergebieten.

Artikel 20

Versuchsfischerei

(1)   Fischereifahrzeuge, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen, in diesem Mitgliedstaat registriert sind und der CCAMLR gemäß den Artikeln 7 und 7a der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 gemeldet wurden, dürfen in den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie in den Divisionen 58.4.1 und 58.4.2 außerhalb der Gebiete unter nationaler Gerichtsbarkeit an der Langleinen-Versuchsfischerei auf Dissostichus spp. teilnehmen.

(2)   Die Gesamtfang- und Beifanggrenzen für die FAO-Untergebiete 88.1 und 88.2 sowie die Divisionen 58.4.1 und 58.4.2 und ihre Aufteilung unter kleinen Forschungseinheiten (Small Scale Research Units – SSRU) innerhalb der Gebiete und der Divisionen sind in Anhang V Teil B festgelegt. Der Fischfang wird in jedem SSRU eingestellt, wenn die gemeldeten Fänge die vorgegebene Fanggrenze erreicht haben, und das entsprechende SSRU wird für die restliche Saison für den Fischfang geschlossen.

(3)   Der Fischfang muss in möglichst großen geografischen und bathymetrischen Entfernungen erfolgen, damit die zur Bestimmung des Fischereipotenzials erforderlichen Daten gesammelt werden können und eine übermäßige Konzentration von Fängen und Aufwand vermieden wird. In den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie den Divisionen 58.4.1 und 58.4.2 darf jedoch nicht in Tiefen von weniger als 550 m gefischt werden.

Artikel 21

Fischerei auf Antarktischen Krill in der Fangperiode 2010/2011

(1)   Nur diejenigen Mitgliedstaaten, die Mitglieder der CCAMLR-Kommission sind, dürfen während der Fangsaison 2010/2011 im CCAMLR-Übereinkommensbereich Antarktischen Krill (Euphausia superba) fischen. Wenn solch ein Mitgliedstaat im CCAMLR-Übereinkommensbereich Antarktischen Krill fischen will, teilt er dem CCAMLR-Sekretariat und der Kommission gemäß Artikel 5a der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 und auf jeden Fall bis spätestens 1. Juni 2010 Folgendes mit:

a)

seine Absicht, Antarktischen Krill zu fischen, wobei er das Format gemäß Anhang V Teil C verwendet;

b)

die Netzkonfiguration, wobei er das Format gemäß Anhang V Teil D verwendet.

(2)   Die Ankündigung gemäß Absatz 1 umfasst die Angaben im Sinne des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 zu jedem Schiff, das von dem Mitgliedstaat die Genehmigung zur Fischerei auf Antarktischen Krill erhält.

(3)   Die Mitgliedstaaten, die im CCAMLR-Übereinkommensbereich Antarktischen Krill fischen wollen, übermitteln nur Angaben zu den fangberechtigten Schiffen, die zum Zeitpunkt der Notifizierung unter ihrer Flagge fahren.

(4)   Die Mitgliedstaaten sind befugt, die Teilnahme eines anderen als das dem CCAMLR gemäß den Absätzen 1, 2 und 3 notifizierten Schiffes an der Fischerei auf Antarktischen Krill zu genehmigen, wenn das fangberechtigte Schiff aus legitimen betrieblichen Gründen oder wegen höherer Gewalt die Fischerei auf Antarktischen Krill nicht ausüben kann. Unter diesen Umständen informiert der betroffene Mitgliedstaat das CCAMLR-Sekretariat und die Kommission unverzüglich und übermittelt Folgendes:

a)

die vollständigen Einzelheiten zu dem(n) vorgesehenen Ersatzschiff(en) gemäß Absatz 2, einschließlich der Angaben gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004;

b)

eine umfassende Übersicht über die Gründe für den Schiffstausch sowie alle einschlägigen Belege oder Unterlagen.

(5)   Die Mitgliedstaaten dürfen Schiffen, die in den CCAMLR-Listen der IUU-Schiffe aufgeführt sind, nicht gestatten, Fischerei auf Antarktischen Krill auszuüben.

Artikel 22

Einstellung aller Fischereien

(1)   Im Anschluss an die Bekanntgabe der Einstellung einer Fischerei durch das CCAMLR-Sekretariat aufgrund der Ausschöpfung der TAC gemäß Anhang IE sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass alle unter ihrer Flagge fahrenden Schiffe, die in dem Gebiet, der Bewirtschaftungszone, dem Untergebiet, Bereich, der SSRU oder einem anderen Bewirtschaftungsgebiet, für das oder die die Einstellungsbekanntgabe gilt, Fischfang betreiben, spätestens zu dem mitgeteilten Einstellungszeitpunkt sämtliche Fanggeräte aus dem Wasser zu entfernen.

(2)   Nach Erhalt einer solchen Mitteilung dürfen die Schiffe innerhalb von 24 Stunden vor dem bekannt gegebenen Zeitpunkt keine weiteren Langleinen mehr setzen. Geht die Mitteilung weniger als 24 Stunden vor dem Einstellungszeitpunkt ein, dürfen ab Erhalt der Mitteilung keine weiteren Langleinen mehr gesetzt werden.

(3)   Im Falle der Einstellung der Fischerei nach Absatz 1 müssen alle Schiffe das Fanggebiet verlassen, sobald sämtliche Fanggeräte aus dem Wasser entfernt worden sind.

(4)   Ist ein Schiff nicht in der Lage, sämtliche Fanggeräte bis zu dem mitgeteilten Einstellungszeitpunkt aus dem Wasser zu holen und macht es dafür Gründe geltend, die sich beziehen auf

a)

die Sicherheit des Schiffes und der Mannschaft,

b)

etwaige Einschränkungen aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse,

c)

eine Eisschicht auf dem Meer, oder

d)

die Notwendigkeit, die Meeresumwelt der Antarktis zu schützen,

so unterrichtet das Schiff seinen Flaggenmitgliedstaat über die Situation. Der Mitgliedstaat setzt unverzüglich das CCAMLR-Sekretariat und die Kommission davon in Kenntnis. Das Schiff bemüht sich nichtsdestoweniger in angemessener Weise, sämtliche Fanggeräte baldmöglichst aus dem Wasser zu entfernen.

(5)   Findet Absatz 4 Anwendung, führt der Mitgliedstaat eine Untersuchung über die Tätigkeiten des Schiffes durch und erstattet dem CCAMLR-Sekretariat und der Kommission spätestens vor der nächsten CCAMLR-Tagung im Einklang mit seinen innerstaatlichen Verfahren Bericht über die Ergebnisse. In diesem Abschlussbericht wird beurteilt, ob sich das Schiff in angemessener Weise darum bemüht hat,

a)

bis zu dem mitgeteilten Einstellungszeitpunkt und

b)

möglichst bald nach der Mitteilung gemäß Absatz 4 sämtliche Fanggeräte aus dem Wasser zu entfernen.

(6)   Verlässt ein Schiff das Sperrgebiet nicht, sobald alle Fanggeräte aus dem Wasser entfernt worden sind, so sorgt der Flaggenmitgliedstaat dafür, dass das CCAMLR-Sekretariat und die Kommission davon in Kenntnis gesetzt werden.

Abschnitt 3

IOTC-bereich

Artikel 23

Beschränkung der Fangkapazität von Schiffen, die im IOTC-Bereich fischen

(1)   Die Höchstanzahl der EU-Schiffe, die im IOTC-Bereich tropischen Thunfisch fischen, und die entsprechende Fangkapazität in Bruttoraumzahl (BRZ) sind in Anhang VI Nummer 1 festgesetzt.

(2)   Die Höchstanzahl der EU-Schiffe, die im IOTC-Bereich Schwertfisch (Xiphias gladius) und Weißen Thun (Thunnus alalunga) fischen, und die entsprechende Fangkapazität in Bruttoraumzahl (BRZ) sind in Anhang VI Nummer 2 festgesetzt.

(3)   Die Mitgliedstaaten dürfen die Anzahl der Schiffe gemäß den Absätzen 1 und 2 nach Art des Fanggeräts ändern, sofern sie der Kommission nachweisen können, dass diese Änderung nicht zu einem höheren Fischereiaufwand bei den betreffenden Fischbeständen führt.

(4)   Die Mitgliedstaaten vergewissern sich im Falle einer vorgeschlagenen Übertragung von Kapazitäten auf ihre Flotte, dass die zu übertragenden Schiffe im IOTC-Schiffsregister oder im Schiffsregister anderer regionaler Fischereiorganisationen für Thunfisch erfasst sind. Schiffe, die auf der Liste einer regionalen Fischereiorganisation für Schiffe, die an illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischereitätigkeit beteiligt sind (IUU-Schiffe), stehen, dürfen nicht übertragen werden.

(5)   Zur Berücksichtigung der Umsetzung der bei der IOTC eingereichten Entwicklungspläne können die Mitgliedstaaten die in diesem Artikel genannten Beschränkungen der Fangkapazität nur im Rahmen der genannten Entwicklungspläne erhöhen.

Abschnitt 4

SPFO-übereinkommensbereich

Artikel 24

Pelagische Fischerei – Kapazitätsbeschränkung

Die Mitgliedstaaten, die in den Jahren 2007, 2008 oder 2009 im SPFO-Übereinkommensgebiet aktiv pelagische Fischerei betrieben haben, beschränken die Gesamt-BRZ der Schiffe unter ihrer Flagge, die 2010 pelagische Bestände befischen, auf insgesamt 78 610 BRZ im SPFO-Gebiet, und zwar so, dass eine nachhaltige Bewirtschaftung der pelagischen Fischbestände im Südpazifik gewährleistet wird.

Artikel 25

Pelagische Fischerei – Fangbeschränkungen

(1)   Nur Mitgliedstaaten, die in den Jahren 2007, 2008 oder 2009 im SPFO-Übereinkommensgebiet gemäß Artikel 24 aktiv pelagische Fischerei betrieben haben, dürfen in diesem Gebiet im Rahmen der in Anhang IJ festgelegten Fangbeschränkungen pelagische Bestände befischen.

(2)   Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission monatlich die Namen und Merkmale, einschließlich der BRZ, ihrer Schiffe mit, die die in diesem Artikel genannte Fischerei betreiben.

(3)   Zur Überwachung der in diesem Artikel genannten Fischerei übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission zur Weiterleitung an das SPFO-Interimssekretariat die Aufzeichnungen von Schiffsüberwachungssystemen (VMS), die monatlichen Fangmeldungen und, sofern verfügbar, die Zeiten der Hafenaufenthalte spätestens am 15. Tag des folgenden Monats.

Artikel 26

Grundfischereien

Die Mitgliedstaaten beschränken den Fischereiaufwand und die Fänge in der Grundfischerei im SPFO-Übereinkommensbereich auf den Jahresdurchschnitt des Zeitraums vom 1. Januar 2002 bis zum 31. Dezember 2006 hinsichtlich der Zahl der Fischereifahrzeuge und anderer Parameter, die die Fangmengen, den Fischereiaufwand und die Fangkapazität widerspiegeln, und auf diejenigen Teile des SPFO-Bereichs, in denen während der vorangegangenen Fangsaison Grundfischerei stattgefunden hat.

Abschnitt 5

IATTC-übereinkommensbereich

Artikel 27

Ringwadenfischerei

(1)   Die Ringwadenfischerei auf Gelbflossenthun (Thunnus albacares), Großaugenthun (Thunnus obesus) und Echten Bonito (Katsuwonus pelamis) ist wie folgt verboten:

a)

vom 29. Juli bis zum 28. September 2010 oder vom 10. November 2010 bis zum 18. Januar 2011 in dem durch folgende Koordinaten begrenzten Gebiet:

amerikanische Pazifikküste,

150° westlicher Länge,

40° nördlicher Breite,

40° südlicher Breite.

b)

vom 29. September bis zum 29. Oktober 2010 in dem durch folgende Koordinaten begrenzten Gebiet:

94° westlicher Länge,

110° westlicher Länge,

3° nördlicher Breite,

5° südlicher Breite.

(2)   Die betreffenden Mitgliedstaaten teilen der Kommission vor dem 1. April 2010 die gewählte Schonzeit gemäß Absatz 1 Buchstabe a mit. Alle Ringwadenfischer der betreffenden Mitgliedstaaten stellen in dem genannten Gebiet in der gewählten Schonzeit die Ringwadenfischerei ein.

(3)   Ringwadenfischer, die im IATTC-Regelungsbereich Thunfischfang betreiben, behalten mit Ausnahme von Fischen, die aus anderen als größenbedingten Gründen als ungeeignet zum menschlichen Verzehr gelten, alle Fänge von Gelbflossenthun, Großaugenthun und Echtem Bonito an Bord und landen sie an. Die einzige Ausnahme ist der letzte Hol einer Fangreise, wenn möglicherweise nicht ausreichend Laderaum frei ist, um alle in diesem Hol gefangenen Thunfische aufzunehmen.

Abschnitt 6

SEAFO-übereinkommensbereich

Artikel 28

Maßnahmen zum Schutz von Tiefseehaien

Die gezielte Befischung der folgenden Tiefseehaie im SEAFO-Übereinkommensbereich ist verboten: Rochen (Rajidae), Dornhai (Squalus acanthias), Verschmierter Laternenhai (Etmopterus bigelowi), Kurzschwanz-Laternenhai (Etmopterus brachyurus), Großer Schwarzer Dornhai (Etmopterus princeps), Glatter Schwarzer Dornhai (Etmopterus pusillus), Geisterkatzenhai (Apristurus manis), Samtiger Dornhai (Scymnodon squamulosus) und andere Tiefseehaie der Überordnung Selachimorpha.

Abschnitt 7

WCPFC-übereinkommensbereich

Artikel 29

Beschränkungen des Fischereiaufwands für Großaugenthun, Gelbflossenthun, Echten Bonito und Weißen Thun

Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass der gesamte Fischereiaufwand für Großaugenthun (Thunnus obesus), Gelbflossenthun (Thunnus albacares), Echten Bonito (Katsuwonus pelamis) und Weißen Thun (Thunnus alalunga) im WCPFC-Übereinkommensbereich nicht den Fischereiaufwand übersteigt, der in den Fischereipartnerschaftsabkommen zwischen der Union und den Küstenstaaten der Region festgelegt ist.

Artikel 30

Schongebiet für die FAD-Fischerei

(1)   In dem Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs zwischen 20°N und 20°S ist Ringwadenfischern, die Fischsammelgeräte (FADs) einsetzen, der Fischfang in der Zeit zwischen dem 1. Juli 2010, 0.00 Uhr, und dem 30. September 2010, 24.00 Uhr, verboten. In diesem Zeitraum dürfen Ringwadenfischer in diesem Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs nur fischen, wenn ein Beobachter an Bord ist, der darüber wacht, dass das Fischereifahrzeug zu keiner Zeit

a)

ein FAD oder ähnliches elektronischen Gerät ausbringt und einsetzt;

b)

unter Einsatz von FAD Schwärme befischt.

(2)   Alle Ringwadenfischer, die in dem in Absatz 1 genannten Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs im Einsatz sind, behalten alle Fänge an Großaugenthun, Gelbflossenthun und Echtem Bonito an Bord und landen diese an oder laden sie um.

(3)   Absatz 2 gilt nicht, wenn

a)

das Schiff zum Abschluss der Reise nicht mehr über genügend Laderaum für alle Fänge verfügt,

b)

der Fisch aus anderen als größenbedingten Gründen für den menschlichen Verzehr ungeeignet ist oder

c)

eine gravierende Störung der Gefrieranlagen eintritt.

Artikel 31

Beschränkung der Zahl der Schiffe, die Schwertfisch fangen dürfen

Die Höchstzahl der EU-Schiffe, die im WCPFC-Übereinkommensbereich in Gebieten südlich von 20°S Schwertfisch (Xiphias gladius) fangen dürfen, ist in Anhang VII angegeben.

Abschnitt 8

Beringmeer

Artikel 32

Verbot des Fischfangs in Hoher See des Beringmeers

Der Fang von Pazifischem Pollack (Theragra chalcogramma) ist in den Gebieten der Hohen See des Beringmeers verboten.

TITEL III

FANGMÖGLICHKEITEN FÜR DRITTLANDSCHIFFE IN EU-GEWÄSSERN

Artikel 33

Fangbeschränkungen

Fischereifahrzeuge unter der Flagge Norwegens und Fischereifahrzeuge, die auf den Färöern registriert sind, dürfen im Rahmen der in Anhang I festgesetzten Mengen nach Maßgabe der Bedingungen des Kapitels III der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008 und des vorliegenden Titels in den EU-Gewässern fischen.

Artikel 34

Fanggenehmigungen

(1)   Die Höchstzahl der Fanggenehmigungen für Drittlandschiffe, die in EU-Gewässern fischen, ist in Anhang VIII angegeben.

(2)   Fänge aus Beständen, für die Fangbeschränkungen festgesetzt worden sind, dürfen nur dann an Bord behalten oder angelandet werden, wenn sie von Fischereifahrzeugen eines Drittlandes getätigt wurden, das über eine Quote verfügt, die noch nicht ausgeschöpft ist.

Artikel 35

Verbotene Arten

Die folgenden Arten dürfen von Drittlandschiffen nicht gefischt, an Bord behalten, umgeladen oder angelandet werden:

a)

Riesenhai (Cetorhinus maximus) und Weißer Hai (Carcharodon carcharias) in allen EU-Gewässern;

b)

Engelhai (Squatina squatina) in allen EU-Gewässern;

c)

Glattrochen (Dipturus batis) in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete IIa, III, IV, VI, VII, VIII, IX und X sowie

d)

Perlrochen (Raja undulata) und Bandrochen (Rostroraja alba) in den EU-Gewässern der ICES-Gebiete VI, VII, VIII, IX und X.

TITEL IV

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Artikel 36

Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1359/2008

In Teil 2 des Anhangs der Verordnung (EG) Nr. 1359/2008 erhält der Eintrag für Grenadierfisch in ICES Untergebiet III (Gemeinschaftsgewässer und Gewässer außerhalb der Hoheit oder der Gerichtsbarkeit von Drittländern) folgende Fassung:

„Art:

Grenadierfisch

Coryphaenoides rupestris

Gebiet:

III (Gemeinschaftsgewässer und Gewässer außerhalb der Hoheit oder der Gerichtsbarkeit von Drittländern) (45)

(RNG/03-)

Jahr

2009

2010

 

Dänemark

804

804

Deutschland

5

5

Schweden

41

41

EG

850

850

Artikel 37

Änderung der Verordnung (EG) Nr. 754/2009

In Artikel 1 der Verordnung (EG) Nr. 754/2009 werden folgende Buchstaben angefügt:

„c)

die in dem Antrag des Vereinigten Königreichs vom 18. Juni 2009 genannte Gruppe von Fischereifahrzeugen unter der Flagge des Vereinigten Königreichs, die mit Grundschleppnetzen und Waden mit einer Maschenöffnung von mindestens 70 mm und weniger als 100 mm westlich von Schottland, insbesondere im Minch (statistische ICES-Rechtecke 42 E3, 42 E4, 43 E3, 43 E4, 44 E3, 44 E4, 45 E3) Kaisergranatfischerei betreiben.

d)

die in dem Antrag des Vereinigten Königreichs vom 18. Juni 2009 genannte Gruppe von Fischereifahrzeugen unter der Flagge des Vereinigten Königreichs, die mit Grundschleppnetzen und Waden mit einer Maschenöffnung von mindestens 70 mm und weniger als 100 mm westlich von Schottland, insbesondere im Firth of Clyde (statistische ICES-Rechtecke 39 E5 und 40 E5) Kaisergranatfischerei betreiben.

e)

die in Polens Antrag vom 24. April 2009, ergänzt durch Schreiben vom 11. Juli 2009, genannte Gruppe von Fischereifahrzeugen unter der Flagge Polens, die mit Grundschleppnetzen mit einer Maschenöffnung von mindestens 100 mm in der Nordsee und den EU-Gewässern des ICES-Gebiets IIa Seelachsfischerei betreiben und dabei rund um die Uhr Beobachter an Bord haben.“

Artikel 38

Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1226/2009

Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 1226/2009 des Rates vom 20. November 2009 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitenden Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in der Ostsee (2010) (46) erhält folgende Fassung:

„Artikel 2

Geltungsbereich

(1)   Diese Verordnung gilt für Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft (nachstehend ‚Gemeinschaftsschiffe‘ genannt), die in der Ostsee fischen.

(2)   Abweichend von Absatz 1 gilt diese Verordnung nicht für Fischereieinsätze, die ausschließlich zum Zweck wissenschaftlicher Forschung, mit Genehmigung und unter Aufsicht des Mitgliedstaats unternommen werden, dessen Flagge das betreffende Fischereifahrzeug führt, und die der Kommission und den Mitgliedstaaten, in deren Gewässern die Forschungen durchgeführt werden, im Voraus gemeldet werden. Mitgliedstaaten, die Fangeinsätze zum Zweck wissenschaftlicher Forschung unternehmen, melden der Kommission, den Mitgliedstaaten, in deren Gewässern sie durchgeführt werden, dem ICES und dem STECF alle Fänge, die bei diesen Einsätzen getätigt werden.

(3)   Absatz 2 gilt nicht für Fischereieinsätze von Schiffen, die an Initiativen im Rahmen der vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, wenn für die betreffende Fischerei zusätzliche Quoten vorgesehen sind.“

Artikel 39

Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1287/2009

Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 1287/2009 des Rates vom 27. November 2009 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitenden Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände im Schwarzen Meer (2010) (47) erhält folgende Fassung:

„Artikel 2

Geltungsbereich

(1)   Diese Verordnung gilt für Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft, nachstehend ‚Gemeinschaftsschiffe‘ genannt, die im Schwarzen Meer fischen.

(2)   Abweichend von Absatz 1 gilt diese Verordnung nicht für Fischereieinsätze, die ausschließlich zum Zweck wissenschaftlicher Forschung, mit Genehmigung und unter Aufsicht des Mitgliedstaats unternommen werden, dessen Flagge das betreffende Fischereifahrzeug führt, und die der Kommission und den Mitgliedstaaten, in deren Gewässern die Forschungen durchgeführt werden, im Voraus gemeldet werden. Mitgliedstaaten, die Fangeinsätze zum Zweck wissenschaftlicher Forschung unternehmen, melden der Kommission, den Mitgliedstaaten, in deren Gewässern sie durchgeführt werden, dem ICES und dem STECF alle Fänge, die bei diesen Einsätzen getätigt werden.

(3)   Absatz 2 gilt nicht für Fischereieinsätze von Schiffen, die an Initiativen im Rahmen der vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, wenn für die betreffende Fischerei zusätzliche Quoten vorgesehen sind.“

Artikel 40

Inkrafttreten und Geltung

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab 1. Januar 2010.

Werden für den CCAMLR-Übereinkommensbereich Fangmöglichkeiten für Zeiträume festgesetzt, die vor dem 1. Januar 2010 beginnen, so gelten Titel II Kapitel III Abschnitt 2 sowie die Anhänge IE und V ab Beginn des Geltungszeitraums jener Fangmöglichkeiten.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Geschehen zu Brüssel am 14. Januar 2010.

Im Namen des Rates

Der Präsident

M. A. MORATINOS


(1)  ABl. L 348 vom 24.12.2008, S. 20.

(2)  ABl. L 358 vom 31.12.2002, S. 59.

(3)  ABl. L 150 vom 30.4.2004, S. 1.

(4)  ABl. L 345 vom 28.12.2005, S. 5.

(5)  ABl. L 65 vom 7.3.2006, S. 1.

(6)  ABl. L 122 vom 11.5.2007, S. 7.

(7)  ABl. L 157 vom 19.6.2007, S. 1.

(8)  ABl. L 344 vom 20.12.2008, S. 6.

(9)  ABl. L 96 vom 15.4.2009, S. 1.

(10)  ABl. L 214 vom 19.8.2009, S. 16.

(11)  ABl. L 276 vom 10.10.1983, S. 1.

(12)  ABl. L 274 vom 25.9.1986, S. 1.

(13)  ABl. L 132 vom 21.5.1987, S. 9.

(14)  ABl. L 261 vom 20.10.1993, S. 1.

(15)  ABl. L 171 vom 6.7.1994, S. 7.

(16)  ABl. L 125 vom 27.4.1998, S. 1.

(17)  ABl. L 351 vom 28.12.2002, S. 6.

(18)  ABl. L 289 vom 7.11.2003, S. 1.

(19)  ABl. L 333 vom 20.12.2003, S. 17.

(20)  ABl. L 97 vom 1.4.2004, S. 16.

(21)  ABl. L 340 vom 23.12.2005, S. 3.

(22)  ABl. L 409 vom 30.12.2006, S. 1.

(23)  ABl. L 36 vom 8.2.2007, S. 6.

(24)  ABl. L 123 vom 12.5.2007, S. 3.

(25)  ABl. L 318 vom 5.12.2007, S. 1.

(26)  ABl. L 286 vom 29.10.2008, S. 1.

(27)  ABl. L 286 vom 29.10.2008, S. 33.

(28)  ABl. L 295 vom 4.11.2008, S. 3.

(29)  ABl. L 87 vom 31.3.2009, S. 1.

(30)  ABl. L 87 vom 31.3.2009, S. 42.

(31)  ABl. L 87 vom 31.3.2009, S. 70.

(32)  ABl. L 343 vom 22.12.2009, S. 1.

(33)  Fischereiabkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und dem Königreich Norwegen (ABl. L 226 vom 29.8.1980, S. 48).

(34)  Fischereiabkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft einerseits und der Regierung von Dänemark und der Landesregierung der Färöer andererseits (ABl. L 226 vom 29.8.1980, S. 12).

(35)  Partnerschaftliches Fischereiabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft einerseits und der Regierung Dänemarks und der Autonomen Regierung Grönlands andererseits (ABl. L 172 vom 30.6.2007, S. 4) und Protokoll zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und des Finanzbeitrags nach dem partnerschaftlichen Fischereiabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft einerseits und der Regierung Dänemarks sowie der Autonomen Regierung Grönlands andererseits (ABl. L 172 vom 30.6.2007, S. 9).

(36)  ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 23.

(37)  ABl. L 151 vom 11.6.2008, S. 5.

(38)  Abgeschlossen durch Beschluss des Rates 2002/738/EG (ABl. L 234 vom 31.8.2002, S. 39).

(39)  Die Europäische Gemeinschaft trat durch Beschluss des Rates 86/238/EWG bei (ABl. L 162 vom 18.6.1986, S. 33).

(40)  Abgeschlossen durch Beschluss des Rates 2006/539/EG (ABl. L 224 vom 16.8.2006, S. 22).

(41)  Die Europäische Gemeinschaft trat durch den Beschluss des Rates 95/399/EG (ABl. L 236 vom 5.10.1995, S. 24) bei.

(42)  Abgeschlossen durch Beschluss des Rates 2008/780/EG (ABl. L 268 vom 9.10.2008, S. 27).

(43)  Die Europäische Gemeinschaft trat mit dem Beschluss des Rates 2005/75/EG (ABl. L 32 vom 4.2.2005, S. 1) bei.

(44)  ABl. L 352 vom 31.12.2008, S. 1.

(45)  Bis zum Abschluss der Konsultationen zwischen der Europäischen Union und Norwegen wird im ICES-Gebiet IIIa nicht gezielt auf Grenadierfisch gefischt.“

(46)  ABl. L 330 vom 16.12.2009, S. 1.

(47)  ABl. L 347 vom 24.12.2009, S. 1.


ANHANG I

FANGBESCHRÄNKUNGEN FÜR EU-SCHIFFE IN GEBIETEN MIT FANGBESCHRÄNKUNGEN UND FÜR DRITTLANDSCHIFFE IN EU-GEWÄSSERN, AUFGESCHLÜSSELT NACH ARTEN UND GEBIETEN (SOFERN NICHT ANDERS ANGEGEBEN IN TONNEN LEBENDGEWICHT)

Alle in diesem Anhang genannten Fangbeschränkungen gelten als Quoten im Sinne von Artikel 5 dieser Verordnung und unterliegen deshalb den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009, insbesondere den Artikeln 33 und 34.

Die Bezugnahmen auf Fanggebiete beziehen sich, sofern nichts anderes angegeben ist, auf ICES-Gebiete.

Die Bestände sind für jedes Gebiet nach der alphabetischen Reihenfolge der lateinischen Bezeichnungen aufgeführt. Nachstehend eine Vergleichstabelle der lateinischen Bezeichnungen und der gebräuchlichen Namen:

Wissenschaftliche Bezeichnung

3-Alpha-Code

Common Name

Amblyraja radiata

RJR

Atlantischer Sternrochen

Ammodytes spp.

SAN

Sandaale

Argentina silus

ARU

Goldlachs

Beryx spp.

ALF

Kaiserbarsch

Brosme brosme

USK

Lumb

Centrophorus squamosus

GUQ

Blattschuppiger Schlingerhai

Centroscymnus coelolepis

CYO

Portugiesenhai

Chaceon (Geryon) quinquedens

CRR

Rote Tiefseekrabbe

Champsocephalus gunnari

ANI

Bändereisfisch

Chionoecetes spp.

PCR

Arktische Seespinne

Clupea harengus

HER

Hering

Coryphaenoides rupestris

RNG

Grenadierfisch

Dalatias licha

SCK

Schokoladenhai

Deania calcea

DCA

Schnabeldornhai

Dipturus batis

RJB

Glattrochen

Dissostichus eleginoides

TOP

Schwarzer Seehecht

Engraulis encrasicolus

ANE

Europäische Sardelle

Etmopterus princeps

ETR

Großer schwarzer Dornhai

Etmopterus pusillus

ETP

Glatter schwarzer Dornhai

Euphausia superba

KRI

Antarktischer Krill

Gadus morhua

COD

Kabeljau

Galeorhinus galeus

GAG

Hundshai

Glyptocephalus cynoglossus

WIT

Rotzunge

Hippoglossoides platessoides

PLA

Raue Scharbe

Hippoglossus hippoglossus

HAL

Atlantischer Heilbutt

Hoplostethus atlanticus

ORY

Granatbarsch

Illex illecebrosus

SQI

Nördlicher Kurzflossen-Kalmar

Lamna nasus

POR

Heringshai

Lepidonotothen squamifrons

NOS

Graue Notothenia

Lepidorhombus spp.

LEZ

Butte

Leucoraja circularis

RJI

Sandrochen

Leucoraja fullonica

RJF

Chagrinrochen

Leucoraja naevus

RJN

Kuckucksrochen

Limanda ferruginea

YEL

Gelbschwanzflunder

Limanda limanda

DAB

Kliesche

Lophiidae

ANF

Seeteufel

Macrourus spp.

GRV

Grenadierfische

Makaira nigricans

BUM

Atlantischer Blauer Marlin

Mallotus villosus

GAP

Lodde

Martialia hyadesi

SQS

Kalmar

Melanogrammus aeglefinus

HAD

Schellfisch

Merlangius merlangus

WHG

Wittling

Merluccius merluccius

HKE

Europäischer Seehecht

Micromesistius poutassou

WHB

Blauer Wittling

Microstomus kitt

LEM

Limande

Molva dypterygia

BLI

Blauleng

Molva molva

LIN

Leng

Nephrops norvegicus

NEP

Kaisergranat

Pandalus borealis

PRA

Tiefseegarnele

Paralomis spp.

PAI

Kurzschwanzkrebse

Penaeus spp.

PEN

Geißelgarnelen

Platichthys flesus

FLE

Flunder

Pleuronectes platessa

PLE

Scholle

Pleuronectiformes

FLX

Plattfische

Pollachius pollachius

POL

Pollack

Pollachius virens

POK

Seelachs

Psetta maxima

TUR

Steinbutt

Raja brachyura

RJH

Blondrochen

Raja clavata

RJC

Nagelrochen

Raja (Dipturus) nidarosiensis

JAD

Schwarzbäuchiger Glattrochen

Raja microocellata

RJE

Kleinäugiger Rochen

Raja montagui

RJM

Fleckrochen

Raja undulata

RJA

Perlrochen

Rajiformes - Rajidae

SRX-RAJ

Rochen

Reinhardtius hippoglossoides

GHL

Schwarzer Heilbutt

Rostroraja alba

RJA

Bandrochen

Scomber scombrus

MAC

Atlantische Makrele

Scophthalmus rhombus

BLL

Glattbutt

Sebastes spp.

RED

Rotbarsch, Goldbarsch und Tiefenbarsch

Solea solea

SOL

Gemeine Seezunge

Soleidea

SOX

Seezunge

Sprattus sprattus

SPR

Europäische Sprotte

Squalus acanthias

DGS

Dornhai

Tetrapturus albidus

WHM

Weißer Marlin

Thunnus maccoyii

SBF

Südlicher Blauflossen-Thun

Thunnus obesus

BET

Großaugenthun

Thunnus thynnus

BFT

Roter Thun

Trachurus spp.

JAX

Bastardmakrelen

Trisopterus esmarkii

NOP

Stintdorsch

Urophycis tenuis

HKW

Weißer Gabeldorsch

Xiphias gladius

SWO

Schwertfisch

Die nachstehende Vergleichsliste der gewöhnlichen Bezeichnungen und der lateinischen Namen dient ausschließlich der Information:

Antarktischer Krill

KRI

Euphausia superba

Arktische Seespinne

PCR

Chionoecetes spp.

Atlantische Makrele

MAC

Scomber scombrus

Atlantischer Blauer Marlin

BUM

Makaira nigricans

Atlantischer Heilbutt

HAL

Hippoglossus hippoglossus

Atlantischer Sternrochen

RJR

Amblyraja radiata

Bändereisfisch

ANI

Champsocephalus gunnari

Bandrochen

RJA

Rostroraja alba

Bastardmakrelen

JAX

Trachurus spp.

Blattschuppiger Schlingerhai

GUQ

Centrophorus squamosus

Blauer Wittling

WHB

Micromesistius poutassou

Blauleng

BLI

Molva dypterygia

Blondrochen

RJH

Raja brachyura

Butte

LEZ

Lepidorhombus spp.

Chagrinrochen

RJF

Leucoraja fullonica

Dornhai

DGS

Squalus acanthias

Europäischer Seehecht

HKE

Merluccius merluccius

Europäische Sardelle

ANE

Engraulis encrasicolus

Europäische Sprotte

SPR

Sprattus sprattus

Fleckrochen

RJM

Raja montagui

Flunder

FLE

Platichthys flesus

Geißelgarnelen

PEN

Penaeus spp.

Gelbschwanzflunder

YEL

Limanda ferruginea

Gemeine Seezunge

SOL

Solea solea

Glattbutt

BLL

Scophthalmus rhombus

Glatter schwarzer Dornhai

ETP

Etmopterus pusillus

Glattrochen

RJB

Dipturus batis

Goldlachs

ARU

Argentina silus

Granatbarsch

ORY

Hoplostethus atlanticus

Graue Notothenia

NOS

Lepidonotothen squamifrons

Grenadierfisch

RNG

Coryphaenoides rupestris

Grenadierfische

GRV

Macrourus spp.

Großaugenthun

BET

Thunnus obesus

Großer schwarzer Dornhai

ETR

Etmopterus princeps

Hering

HER

Clupea harengus

Heringshai

POR

Lamna nasus

Hundshai

GAG

Galeorhinus galeus

Kabeljau

COD

Gadus morhua

Kaiserbarsch

ALF

Beryx spp.

Kaisergranat

NEP

Nephrops norvegicus

Kalmar

SQS

Martialia hyadesi

Kleinäugiger Rochen

RJE

Raja microocellata

Kliesche

DAB

Limanda limanda

Kuckucksrochen

RJN

Leucoraja naevus

Kurzschwanzkrebse

PAI

Paralomis spp.

Leng

LIN

Molva molva

Limande

LEM

Microstomus kitt

Lodde

GAP

Mallotus villosus

Lumb

USK

Brosme brosme

Nagelrochen

RJC

Raja clavata

Nördlicher Kurzflossen-Kalmar

SQI

Illex illecebrosus

Perlrochen

RJU

Raja undulata

Plattfische

FLX

Pleuronectiformes

Pollack

POL

Pollachius pollachius

Portugiesenhai

CYO

Centroscymnus coelolepis

Raue Scharbe

PLA

Hippoglossoides platessoides

Rochen

SRX-RAJ

Rajiformes - Rajidae

Rotbarsch, Goldbarsch und Tiefenbarsch

RED

Sebastes spp.

Roter Thun

BFT

Thunnus thynnus

Rote Tiefseekrabbe

CRR

Chaceon (Geryon) quinquedens

Rotzunge

WIT

Glyptocephalus cynoglossus

Sandaale

SAN

Ammodytes spp.

Sandrochen

RJI

Leucoraja circularis

Schellfisch

HAD

Melanogrammus aeglefinus

Schnabeldornhai

DCA

Deania calcea

Schokoladenhai

SCK

Dalatias licha

Scholle

PLE

Pleuronectes platessa

Schwarzbäuchiger Glattrochen

JAD

Raja (Dipturus) nidarosiensis

Schwarzer Heilbutt

GHL

Reinhardtius hippoglossoides

Schwarzer Seehecht

TOP

Dissostichus eleginoides

Schwertfisch

SWO

Xiphias gladius

Seelachs

POK

Pollachius virens

Seeteufel

ANF

Lophiidae

Seezunge

SOX

Soleidea

Steinbutt

TUR

Psetta maxima

Stintdorsch

NOP

Trisopterus esmarkii

Südlicher Blauflossen-Thun

SBF

Thunnus maccoyii

Tiefseegarnele

PRA

Pandalus borealis

Weißer Gabeldorsch

HKW

Urophycis tenuis

Weißer Marlin

WHM

Tetrapturus albidus

Wittling

WHG

Merlangius merlangus

ANHANG IA

Skagerrak, Kattegat, ICES-Gebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII und XIV, CECAF (EU-Gewässer) und Französisch-Guayana

Art:

Sandaale

Ammodytes spp.

Gebiet:

IV (Norwegische Gewässer)

(SAN/04-N.)

Dänemark

0

 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 (1)

 

 

EU

0

 (1)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Sandaale

Ammodytes

Gebiet:

IIa, IIIa und IV (EG-Gewässer) (2)

(SAN/2A3A4.)

Dänemark

108 834

 (2)

 

 

Vereinigtes Königreich

2 379

 (2)

 

 

Deutschland

166

 (2)

 

 

Schweden

3 996

 (2)

 

 

EU

115 375

 (2)

 

 

TAC

200 000

 

 


Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

I und II (EU- und internationale Gewässer)

(ARU/1/2.)

Deutschland

30

 

 

 

Frankreich

10

 

 

 

Niederlande

24

 

 

 

Vereinigtes Königreich

48

 

 

 

EU

112

 

 

 

TAC

112

 

 


Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

III und IV (EU-Gewässer)

(ARU/3/4.)

Dänemark

1 134

 

 

 

Deutschland

11

 

 

 

Frankreich

8

 

 

 

Irland

8

 

 

 

Niederlande

53

 

 

 

Schweden

44

 

 

 

Vereinigtes Königreich

20

 

 

 

EU

1 278

 

 

 

TAC

1 278

 

 


Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

V, VI und VII (EU-Gewässer und internationale Gewässer)

(ARU/567.)

Deutschland

389

 

 

 

Frankreich

8

 

 

 

Irland

360

 

 

 

Niederlande

4 057

 

 

 

Vereinigtes Königreich

285

 

 

 

EU

5 099

 

 

 

TAC

5 099

 

 


Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

I, II und XIV (EU- und internationale Gewässer)

(USK/1214EI.)

Deutschland

6

 (3)

 

 

Frankreich

6

 (3)

 

 

Vereinigtes Königreich

6

 (3)

 

 

Sonstige

3

 (3)

 

 

EU

21

 (3)

 

 

TAC

21

 

 


Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

III (EU-Gewässer)

(USK/03-C.)

Dänemark

12

 

 

 

Schweden

6

 

 

 

Deutschland

6

 

 

 

EU

24

 

 

 

TAC

24

 

 


Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

IV (EU-Gewässer)

(USK/04-C.)

Dänemark

53

 

 

 

Deutschland

16

 

 

 

Frankreich

37

 

 

 

Schweden

5

 

 

 

Vereinigtes Königreich

80

 

 

 

Sonstige

5

 (4)

 

 

EU

196

 

 

 

TAC

196

 

 


Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

V, VI und VII (EU-Gewässer und internationale Gewässer)

(USK/567EI.)

Deutschland

4

 (6)

 

 

Spanien

14

 (6)

 

 

Frankreich

165

 (6)

 

 

Irland

16

 (6)

 

 

Vereinigtes Königreich

80

 (6)

 

 

Sonstige

4

 (5)  (6)

 

 

EU

283

 (6)

 

 

TAC

3 217

 

 


Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

IV (Norwegische Gewässer)

(USK/04-N.)

Belgien

0

 (7)

 

 

Dänemark

0

 (7)

 

 

Deutschland

0

 (7)

 

 

Frankreich

0

 (7)

 

 

Niederlande

0

 (7)

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 (7)

 

 

EU

0

 (7)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Hering (8)

Clupea harengus

Gebiet:

IIIa

(HER/03A.)

Dänemark

10 147

 (9)

 

 

Deutschland

163

 (9)

 

 

Schweden

10 614

 (9)

 

 

EU

20 924

 (9)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Hering (10)

Clupea harengus

Gebiet:

EU-Gewässer des ICES-Gebiets IV nördlich von 53° 30'N

(HER/04A.), (HER/04B.)

Dänemark

15 259

 (11)

 

 

Deutschland

9 595

 (11)

 

 

Frankreich

6 547

 (11)

 

 

Niederlande

14 637

 (11)

 

 

Schweden

1 131

 (11)

 

 

Vereinigtes Königreich

16 429

 (11)

 

 

EU

63 598

 (11)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(HER/04-N.)

Schweden

0

 (12)  (13)

 

 

EU

0

 (13)

 

 

TAC

entfällt

 (13)

 


Art:

Hering (14)

Clupea harengus

Gebiet:

Beifänge in Gebiet IIIa

(HER/03A-BC)

Dänemark

4 652

 (15)

 

 

Deutschland

42

 (15)

 

 

Schweden

748

 (15)

 

 

EU

5 442

 (15)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Hering (16)

Clupea harengus

Gebiet:

Beifänge in den Gebieten IIa und IV (EU-Gewässer); VIId

(HER/2A47DX)

Belgien

51

 (17)

 

 

Dänemark

9 948

 (17)

 

 

Deutschland

51

 (17)

 

 

Frankreich

51

 (17)

 

 

Niederlande

51

 (17)

 

 

Schweden

49

 (17)

 

 

Vereinigtes Königreich

189

 (17)

 

 

EU

10 390

 (17)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Hering (18)

Clupea harengus

Gebiet:

VIId; IVc (19)

(HER/4CXB7D.)

Belgien

4 615

 (20)  (21)

 

 

Dänemark

218

 (20)  (21)

 

 

Deutschland

137

 (20)  (21)

 

 

Frankreich

3 550

 (20)  (21)

 

 

Niederlande

5 557

 (20)  (21)

 

 

Vereinigtes Königreich

1 242

 (20)  (21)

 

 

EU

15 319

 (21)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

Vb, VIb und VIaN (EU- und internationale Gewässer) (22)

(HER/5B6ANB)

Deutschland

1 533

 (23)

 

 

Frankreich

290

 (23)

 

 

Irland

2 072

 (23)

 

 

Niederlande

1 533

 (23)

 

 

Vereinigtes Königreich

8 287

 (23)

 

 

EU

13 715

 (23)

 

 

TAC

24 420

 

 


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIb, VIIc; VIaS (24)

(HER/6AS7BC)

Irland

6 774

 

 

 

Niederlande

677

 

 

 

EU

7 451

 

 

 

TAC

7 451

 

 


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VI Clyde (25)

(HER/06ACL.)

Vereinigtes Königreich

720

 

 

 

EU

720

 

 

 

TAC

720

 

 


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIa (26)

(HER/07A/MM)

Irland

1 250

 

 

 

Vereinigtes Königreich

3 550

 

 

 

EU

4 800

 

 

 

TAC

4 800

 

 


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIe und VIIf

(HER/7EF.)

Frankreich

500

 

 

 

Vereinigtes Königreich

500

 

 

 

EU

1 000

 

 

 

TAC

1 000

 

 


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIg (27), VIIh (27), VIIj (27)und VIIk (27)

(HER/7G-K.)

Deutschland

113

 

 

 

Frankreich

627

 

 

 

Irland

8 770

 

 

 

Niederlande

627

 

 

 

Vereinigtes Königreich

13

 

 

 

EU

10 150

 

 

 

TAC

10 150

 

 


Art:

Europäische Sardelle

Engraulis encrasicolus

Gebiet:

VIII

(ANE/08.)

Spanien

6 300

 

 

 

Frankreich

700

 

 

 

EU

7 000

 

 

 

TAC

7 000

 

 


Art:

Europäische Sardelle

Engraulis encrasicolus

Gebiet:

IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(ANE/9/3411)

Spanien

3 826

 

 

 

Portugal

4 174

 

 

 

EU

8 000

 

 

 

TAC

8 000

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Skagerrak

(COD/03AN.)

Belgien

7

 (28)  (29)

 

 

Dänemark

2 140

 (28)  (29)

 

 

Deutschland

54

 (28)  (29)

 

 

Niederlande

13

 (28)  (29)

 

 

Schweden

374

 (28)  (29)

 

 

EU

2 588

 (29)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Kattegat

(COD/03AS.)

Dänemark

234

 

 

 

Deutschland

5

 

 

 

Schweden

140

 

 

 

EU

379

 

 

 

TAC

379

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer); der Teil von IIIa, der nicht zum Skagerrak und Kattegat gehört

(COD/2A3AX4)

Belgien

553

 (30)  (31)

 

 

Dänemark

3 178

 (30)  (31)

 

 

Deutschland

2 015

 (30)  (31)

 

 

Frankreich

683

 (30)  (31)

 

 

Niederlande

1 796

 (30)  (31)

 

 

Schweden

21

 (30)  (31)

 

 

Vereinigtes Königreich

7 290

 (30)  (31)

 

 

EU

15 536

 (30)  (31)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(COD/04-N.)

Schweden

0

 (32)  (33)

 

 

EU

0

 (33)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIb; Vb (EU-Gewässer und internationale Gewässer westlich von 12° 00 W); XII und XIV (EU-Gewässer und internationale Gewässer)

(COD/561214)

Belgien

0

 

 

 

Deutschland

1

 

 

 

Frankreich

13

 

 

 

Irland

18

 

 

 

Vereinigtes Königreich

48

 

 

 

EU

80

 

 

 

TAC

80

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIa; Vb (EU-Gewässer und internationale Gewässer östlich von 12° 00 W)

(COD/5B6A-C)

Belgien

0

 

 

 

Deutschland

4

 

 

 

Frankreich

38

 

 

 

Irland

53

 

 

 

Vereinigtes Königreich

145

 

 

 

EU

240

 

 

 

TAC

240

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIIa

(COD/07A.)

Belgien

9

 

 

 

Frankreich

25

 

 

 

Irland

444

 

 

 

Niederlande

2

 

 

 

Vereinigtes Königreich

194

 

 

 

EU

674

 

 

 

TAC

674

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIIb, VIIc, VIIe-k, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(COD/7XAD34)

Belgien

167

 

 

 

Frankreich

2 735

 

 

 

Irland

825

 

 

 

Niederlande

1

 

 

 

Vereinigtes Königreich

295

 

 

 

EU

4 023

 

 

 

TAC

4 023

 

 


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIId

(COD/07D.)

Belgien

47

 (34)  (35)

 

 

Frankreich

916

 (34)  (35)

 

 

Niederlande

27

 (34)  (35)

 

 

Vereinigtes Königreich

101

 (34)  (35)

 

 

EU

1 091

 (35)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Heringshai

Lamna nasus

Gebiet:

III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X und XII (EU-Gewässer)

(POR/3-12)

Dänemark

0

 

 

 

Frankreich

0

 

 

 

Deutschland

0

 

 

 

Irland

0

 

 

 

Spanien

0

 

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 

 

 

EU

0

 

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(LEZ/2AC4-C)

Belgien

5

 

 

 

Dänemark

5

 

 

 

Deutschland

5

 

 

 

Frankreich

29

 

 

 

Niederlande

23

 

 

 

Vereinigtes Königreich

1 690

 

 

 

EU

1 757

 

 

 

TAC

1 757

 

 


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VI; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer)

(LEZ/561 214)

Spanien

350

 

 

 

Frankreich

1 364

 

 

 

Irland

399

 

 

 

Vereinigtes Königreich

966

 

 

 

EU

3 079

 

 

 

TAC

3 079

 

 


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VII

(LEZ/07.)

Belgien

494

 

 

 

Spanien

5 490

 

 

 

Frankreich

6 663

 

 

 

Irland

3 029

 

 

 

Vereinigtes Königreich

2 624

 

 

 

EU

18 300

 

 

 

TAC

18 300

 

 


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(LEZ/8ABDE.)

Spanien

1 176

 

 

 

Frankreich

949

 

 

 

EU

2 125

 

 

 

TAC

2 125

 

 


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(LEZ/8C3411)

Spanien

1 188

 

 

 

Frankreich

59

 

 

 

Portugal

40

 

 

 

EU

1 287

 

 

 

TAC

1 287

 

 


Art:

Kliesche und Flunder

Limanda limanda und Platichthys flesus

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(D/F/2AC4-C)

Belgien

513

 

 

 

Dänemark

1 927

 

 

 

Deutschland

2 890

 

 

 

Frankreich

200

 

 

 

Niederlande

11 654

 

 

 

Schweden

6

 

 

 

Vereinigtes Königreich

1 620

 

 

 

EU

18 810

 

 

 

TAC

18 810

 

 


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(ANF/2AC4-C)

Belgien

401

 (36)

 

 

Dänemark

884

 (36)

 

 

Deutschland

432

 (36)

 

 

Frankreich

82

 (36)

 

 

Niederlande

303

 (36)

 

 

Schweden

10

 (36)

 

 

Vereinigtes Königreich

9 233

 (36)

 

 

EU

11 345

 (36)

 

 

TAC

11 345

 

 


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

IV (Norwegische Gewässer)

(ANF/04-N.)

Belgien

0

 (37)

 

 

Dänemark

0

 (37)

 

 

Deutschland

0

 (37)

 

 

Niederlande

0

 (37)

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 (37)

 

 

EU

0

 (37)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VI; Vb (EU- und internationale Gewässer), XII und XIV (internationale Gewässer)

(ANF/561214)

Belgien

200

 

 

 

Deutschland

228

 

 

 

Spanien

214

 

 

 

Frankreich

2 462

 

 

 

Irland

557

 

 

 

Niederlande

193

 

 

 

Vereinigtes Königreich

1 713

 

 

 

EU

5 567

 

 

 

TAC

5 567

 

 


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VII

(ANF/07.)

Belgien

2 984

 (38)

 

 

Deutschland

333

 (38)

 

 

Spanien

1 186

 (38)

 

 

Frankreich

19 149

 (38)

 

 

Irland

2 447

 (38)

 

 

Niederlande

386

 (38)

 

 

Vereinigtes Königreich

5 807

 (38)

 

 

EU

32 292

 (38)

 

 

TAC

32 292

 (38)

 


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(ANF/8ABDE.)

Spanien

1 387

 

 

 

Frankreich

7 721

 

 

 

EU

9 108

 

 

 

TAC

9 108

 

 


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(ANF/8C3411)

Spanien

1 247

 

 

 

Frankreich

1

 

 

 

Portugal

248

 

 

 

EU

1 496

 

 

 

TAC

1 496

 

 


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

IIIa; IIIb, IIIc und IIId (EU-Gewässer)

(HAD/3A/BCD)

Belgien

7

 (40)

 

 

Dänemark

1 213

 (40)

 

 

Deutschland

77

 (40)

 

 

Niederlande

1

 (40)

 

 

Schweden

143

 (40)

 

 

EU

1 441

 (39)  (40)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(HAD/2AC4.)

Belgien

225

 (42)

 

 

Dänemark

1 549

 (42)

 

 

Deutschland

986

 (42)

 

 

Frankreich

1 718

 (42)

 

 

Niederlande

169

 (42)

 

 

Schweden

109

 (42)

 

 

Vereinigtes Königreich

16 485

 (42)

 

 

EU

21 241

 (41)  (42)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(HAD/04-N.)

Schweden

0

 (43)  (44)

 

 

EU

0

 (44)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

VIb, XII und XIV (EU- und internationale Gewässer)

(HAD/6B1214)

Belgien

11

 

 

 

Deutschland

13

 

 

 

Frankreich

551

 

 

 

Irland

393

 

 

 

Vereinigtes Königreich

4 029

 

 

 

EU

4 997

 

 

 

TAC

4 997

 

 


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

Vb und VIa (EU- und internationale Gewässer)

(HAD/5BC6A.)

Belgien

3

 

 

 

Deutschland

4

 

 

 

Frankreich

147

 

 

 

Irland

438

 

 

 

Vereinigtes Königreich

2 081

 

 

 

EU

2 673

 

 

 

TAC

2 673

 

 


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

VIIb-k, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(HAD/7X7A34)

Belgien

129

 

 

 

Frankreich

7 719

 

 

 

Irland

2 573

 

 

 

Vereinigtes Königreich

1 158

 

 

 

EU

11 579

 

 

 

TAC

11 579

 

 


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

VIIa

(HAD/07A)

Belgien

23

 

 

 

Frankreich

103

 

 

 

Irland

617

 

 

 

Vereinigtes Königreich

681

 

 

 

EU

1 424

 

 

 

TAC

1 424

 

 


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IIIa

(WHG/03A.)

Dänemark

151

 (46)

 

 

Niederlande

1

 (46)

 

 

Schweden

16

 (46)

 

 

EU

168

 (45)  (46)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(WHG/2AC4.)

Belgien

250

 (48)  (49)

 

 

Dänemark

1 082

 (48)  (49)

 

 

Deutschland

282

 (48)  (49)

 

 

Frankreich

1 627

 (48)  (49)

 

 

Niederlande

626

 (48)  (49)

 

 

Schweden

1

 (48)  (49)

 

 

Vereinigtes Königreich

4 317

 (48)  (49)

 

 

EU

8 185

 (47)  (48)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VI; Vb (EU- und internationale Gewässer), XII und XIV (internationale Gewässer)

(WHG/561 214)

Deutschland

3

 

 

 

Frankreich

53

 

 

 

Irland

129

 

 

 

Vereinigtes Königreich

246

 

 

 

EU

431

 

 

 

TAC

431

 

 


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIIa

(WHG/07A.)

Belgien

0

 

 

 

Frankreich

5

 

 

 

Irland

91

 

 

 

Niederlande

0

 

 

 

Vereinigtes Königreich

61

 

 

 

EU

157

 

 

 

TAC

157

 

 


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIIb, VIIc, VIId, VIIe, VIIf, VIIg, VIIh und VIIk

(WHG/7X7A.)

Belgien

133

 

 

 

Frankreich

8 180

 

 

 

Irland

4 565

 

 

 

Niederlande

66

 

 

 

Vereinigtes Königreich

1 463

 

 

 

EU

14 407

 

 

 

TAC

14 407

 

 


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIII

(WHG/08.)

Spanien

1 296

 

 

 

Frankreich

1 944

 

 

 

EU

3 240

 

 

 

TAC

3 240

 

 


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(WHG/9/3411)

Portugal

588

 

 

 

EU

588

 

 

 

TAC

588

 

 


Art:

Wittling und Pollack

Merlangius merlangus und Pollachius pollachius

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(W/P/04-N.)

Schweden

0

 (50)  (51)

 

 

EU

0

 (51)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

IIIa; IIIb, IIIc und IIId (EU-Gewässer)

(HKE/3A/BCD)

Dänemark

1 531

 

 

 

Schweden

130

 

 

 

EU

1 661

 

 

 

TAC

1 661

 (52)

 


Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(HKE/2AC4-C)

Belgien

28

 

 

 

Dänemark

1 119

 

 

 

Deutschland

128

 

 

 

Frankreich

248

 

 

 

Niederlande

64

 

 

 

Vereinigtes Königreich

348

 

 

 

EU

1 935

 

 

 

TAC

1 935

 (53)

 


Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

VI und VII; Vb (EU- und internationale Gewässer), XII und XIV (internationale Gewässer)

(HKE/571214)

Belgien

284

 (54)

 

 

Spanien

9 109

 

 

 

Frankreich

14 067

 (54)

 

 

Irland

1 704

 

 

 

Niederlande

183

 (54)

 

 

Vereinigtes Königreich

5 553

 (54)

 

 

EU

30 900

 

 

 

TAC

30 900

 (55)

 


Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(HKE/*8ABDE)

Belgien

37

Spanien

1 469

Frankreich

1 469

Irland

184

Niederlande

18

Vereinigtes Königreich

827

EU

4 004


Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(HKE/*8ABDE)

Belgien

9

 (56)

 

 

Spanien

6 341

 

 

 

Frankreich

14 241

 

 

 

Niederlande

18

 (56)

 

 

EU

20 609

 

 

 

TAC

20 609

 (57)

 


Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

VI und VII; Vb (EU- und internationale Gewässer), XII und XIV (internationale Gewässer)

(HKE/*57-14)

Belgien

2

Spanien

1 837

Frankreich

3 305

Niederlande

6

EU

5 150


Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(HKE/8C3411)

Spanien

5 952

 

 

 

Frankreich

571

 

 

 

Portugal

2 777

 

 

 

EU

9 300

 

 

 

TAC

9 300

 

 


Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

II und IV (norwegische Gewässer)

(WHB/4AB-N.)

Dänemark

0

 (58)

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 (58)

 

 

EU

0

 (58)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

I, II, III, IV, V, VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId, VIIIe, XII und XIV (EU- und internationale Gewässer)

(WHB/1X14)

Dänemark

7 349

 (59)  (60)  (61)

 

 

Deutschland

2 858

 (59)  (60)  (61)

 

 

Spanien

6 231

 (59)  (60)  (61)

 

 

Frankreich

5 115

 (59)  (60)  (61)

 

 

Irland

5 691

 (59)  (60)  (61)

 

 

Niederlande

8 962

 (59)  (60)  (61)

 

 

Portugal

579

 (59)  (60)  (61)

 

 

Schweden

1 818

 (59)  (60)  (61)

 

 

Vereinigtes Königreich

9 535

 (59)  (60)  (61)

 

 

EU

48 138

 (59)  (60)  (61)

 

 

TAC

540 000

 

 


Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(WHB/8C3411)

Spanien

7 881

 (62)

 

 

Portugal

1 970

 (62)

 

 

EU

9 851

 (62)  (63)  (64)

 

 

TAC

540 000

 

 


Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

II, IVa, V, VI nördlich von 56° 30N und VII westlich von 12°W (EU-Gewässer)

(WHB/24A567)

Norwegen

88 701

 (65)  (66)

 

 

EU

540 000

 

 


Art:

Limande und Rotzunge

Microstomus kitt und Glyptocephalus cynoglossus

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(L/W/2AC4-C)

Belgien

353

 

 

 

Dänemark

973

 

 

 

Deutschland

125

 

 

 

Frankreich

266

 

 

 

Niederlande

810

 

 

 

Schweden

11

 

 

 

Vereinigtes Königreich

3 983

 

 

 

EU

6 521

 

 

 

TAC

6 521

 

 


Art:

Blauleng

Molva dypterygia

Gebiet:

VI, VII (EU- und internationale Gewässer)

(BLI/67-)

Deutschland

21

 (68)

 

 

Estland

3

 (68)

 

 

Spanien

67

 (68)

 

 

Frankreich

1 536

 (68)

 

 

Irland

6

 (68)

 

 

Litauen

1

 (68)

 

 

Polen

1

 (68)

 

 

Vereinigtes Königreich

391

 (68)

 

 

Sonstige

6

 (67)  (68)

 

 

EU

2 032

 (68)

 

 

TAC

1 732

 

 


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

I und II (EU- und internationale Gewässer)

(LIN/1/2.)

Dänemark

8

 

 

 

Deutschland

8

 

 

 

Frankreich

8

 

 

 

Vereinigtes Königreich

8

 

 

 

Andere

4

 (69)

 

 

EU

38

 

 

 

TAC

38

 

 


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

IIIa; IIIb, IIIc und IIId (EU-Gewässer)

(LIN/03.)

Belgien

7

 (70)

 

 

Dänemark

51

 

 

 

Deutschland

7

 (70)

 

 

Schweden

20

 

 

 

Vereinigtes Königreich

7

 (70)

 

 

EU

92

 

 

 

TAC

92

 

 


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

IV (EU-Gewässer)

(LIN/04.)

Belgien

16

 

 

 

Dänemark

243

 

 

 

Deutschland

150

 

 

 

Frankreich

135

 

 

 

Niederlande

5

 

 

 

Schweden

10

 

 

 

Vereinigtes Königreich

1 869

 

 

 

EU

2 428

 

 

 

TAC

2 428

 

 


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

V (EU- und internationale Gewässer)

(LIN/05.)

Belgien

10

 

 

 

Dänemark

6

 

 

 

Deutschland

6

 

 

 

Frankreich

6

 

 

 

Vereinigtes Königreich

6

 

 

 

EU

34

 

 

 

TAC

34

 

 


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

VI, VII, VIII, IX, X, XII und XIV (EU- und internationale Gewässer)

(LIN/6X14.)

Belgien

26

 (71)

 

 

Dänemark

5

 (71)

 

 

Deutschland

95

 (71)

 

 

Spanien

1 930

 (71)

 

 

Frankreich

2 057

 (71)

 

 

Irland

516

 (71)

 

 

Portugal

5

 (71)

 

 

Vereinigtes Königreich

2 369

 (71)

 

 

EU

7 003

 (71)

 

 

TAC

14 164

 

 


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

IV (Norwegische Gewässer)

(LIN/04-N.)

Belgien

0

 (72)

 

 

Dänemark

0

 (72)

 

 

Deutschland

0

 (72)

 

 

Frankreich

0

 (72)

 

 

Niederlande

0

 (72)

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 (72)

 

 

EU

0

 (72)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IIIa; IIIb, IIIc und IIId (EU-Gewässer)

(NEP/3A/BCD)

Dänemark

3 800

 

 

 

Deutschland

11

 (73)

 

 

Schweden

1 359

 

 

 

EU

5 170

 

 

 

TAC

5 170

 

 


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(NEP/2AC4-C)

Belgien

1 291

 

 

 

Dänemark

1 291

 

 

 

Deutschland

19

 

 

 

Frankreich

38

 

 

 

Niederlande

665

 

 

 

Vereinigtes Königreich

21 384

 

 

 

EU

24 688

 

 

 

TAC

24 688

 

 


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IV (Norwegische Gewässer)

(NEP/04-N.)

Dänemark

0

 (74)

 

 

Deutschland

0

 (74)

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 (74)

 

 

EU

0

 (74)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VI; Vb (EU- und internationale Gewässer)

(NEP/5BC6.)

Spanien

33

 

 

 

Frankreich

130

 

 

 

Irland

217

 

 

 

Vereinigtes Königreich

15 677

 

 

 

EU

16 057

 

 

 

TAC

16 057

 

 


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VII

(NEP/07.)

Spanien

1 346

 

 

 

Frankreich

5 455

 

 

 

Irland

8 273

 

 

 

Vereinigtes Königreich

7 358

 

 

 

EU

22 432

 

 

 

TAC

22 432

 

 


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(NEP/8ABDE.)

Spanien

234

 

 

 

Frankreich

3 665

 

 

 

EU

3 899

 

 

 

TAC

3 899

 

 


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VIIIc

(NEP/08C.)

Spanien

97

 

 

 

Frankreich

4

 

 

 

EU

101

 

 

 

TAC

101

 

 


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(NEP/9/3411)

Spanien

84

 

 

 

Portugal

253

 

 

 

EU

337

 

 

 

TAC

337

 

 


Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

IIIa

(PRA/03A.)

Dänemark

2 621

 (75)

 

 

Schweden

1 412

 (75)

 

 

EU

4 033

 (75)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(PRA/2AC4-C)

Dänemark

3 145

 

 

 

Niederlande

29

 

 

 

Schweden

127

 

 

 

Vereinigtes Königreich

932

 

 

 

EU

4 233

 

 

 

TAC

4 233

 

 


Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(PRA/04-N.)

Dänemark

0

 (77)

 

 

Schweden

0

 (76)  (77)

 

 

EU

0

 (77)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Geißelgarnelen

Penaeus spp.

Gebiet:

Gewässer von Französisch-Guayana

(PEN/FGU.)

Frankreich

4 108

 (78)

 

 

EU

4 108

 (78)

 

 

TAC

4 108

 (78)

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

Skagerrak

(PLE/03AN.)

Belgien

36

 (79)

 

 

Dänemark

4 733

 (79)

 

 

Deutschland

24

 (79)

 

 

Niederlande

910

 (79)

 

 

Schweden

253

 (79)

 

 

EU

5 956

 (79)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

Kattegat

(PLE/03AS.)

Dänemark

1 353

 (80)

 

 

Deutschland

15

 (80)

 

 

Schweden

152

 (80)

 

 

EU

1 520

 (80)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer); der Teil von IIIa, der nicht zum Skagerrak und Kattegat gehört.

(PLE/2A3AX4)

Belgien

2 100

 (81)

 

 

Dänemark

6 824

 (81)

 

 

Deutschland

1 968

 (81)

 

 

Frankreich

394

 (81)

 

 

Niederlande

13 123

 (81)

 

 

Vereinigtes Königreich

9 711

 (81)

 

 

EU

34 120

 (81)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VI; Vb (EU- und internationale Gewässer), XII und XIV (internationale Gewässer)

(PLE/561214)

Frankreich

10

 

 

 

Irland

280

 

 

 

Vereinigtes Königreich

417

 

 

 

EU

707

 

 

 

TAC

707

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIa

(PLE/07A.)

Belgien

42

 

 

 

Frankreich

18

 

 

 

Irland

1 063

 

 

 

Niederlande

13

 

 

 

Vereinigtes Königreich

491

 

 

 

EU

1 627

 

 

 

TAC

1 627

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIb und VIIc

(PLE/7BC.)

Frankreich

16

 

 

 

Irland

64

 

 

 

EU

80

 

 

 

TAC

80

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIId und VIIe

(PLE/7DE.)

Belgien

699

 

 

 

Frankreich

2 332

 

 

 

Vereinigtes Königreich

1 243

 

 

 

EU

4 274

 

 

 

TAC

4 274

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIf und VIIg

(PLE/7FG.)

Belgien

67

 

 

 

Frankreich

120

 

 

 

Irland

201

 

 

 

Vereinigtes Königreich

63

 

 

 

EU

451

 

 

 

TAC

451

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIh, VIIj und VIIk

(PLE/7HJK.)

Belgien

7

 

 

 

Frankreich

14

 

 

 

Irland

156

 

 

 

Niederlande

27

 

 

 

Vereinigtes Königreich

14

 

 

 

EU

218

 

 

 

TAC

218

 

 


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIII,IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(PLE/8/3411)

Spanien

67

 

 

 

Frankreich

269

 

 

 

Portugal

67

 

 

 

EU

403

 

 

 

TAC

403

 

 


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VI; Vb (EU- und internationale Gewässer), XII und XIV (internationale Gewässer)

(POL/561214)

Spanien

6

 

 

 

Frankreich

194

 

 

 

Irland

57

 

 

 

Vereinigtes Königreich

148

 

 

 

EU

405

 

 

 

TAC

405

 

 


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VII

(POL/07.)

Belgien

428

 

 

 

Spanien

26

 

 

 

Frankreich

9 864

 

 

 

Irland

1 051

 

 

 

Vereinigtes Königreich

2 401

 

 

 

EU

13 770

 

 

 

TAC

13 770

 

 


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(POL/8ABDE.)

Spanien

257

 

 

 

Frankreich

1 255

 

 

 

EU

1 512

 

 

 

TAC

1 512

 

 


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VIIIc

(POL/08C.)

Spanien

212

 

 

 

Frankreich

24

 

 

 

EU

236

 

 

 

TAC

236

 

 


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(POL/9/3411)

Spanien

278

 

 

 

Portugal

10

 

 

 

EU

288

 

 

 

TAC

288

 

 


Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

IIIa; IIa, IIIb, IIIc, IIId und IV (EU-Gewässer)

(POK/2A34.)

Belgien

29

 (82)

 

 

Dänemark

3 394

 (82)

 

 

Deutschland

8 572

 (82)

 

 

Frankreich

20 172

 (82)

 

 

Niederlande

86

 (82)

 

 

Schweden

466

 (82)

 

 

Vereinigtes Königreich

6 572

 (82)

 

 

EU

39 291

 (82)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

VI; Vb (EU- und internationale Gewässer), XII und XIV (EU- und internationale Gewässer)

(POK/561214)

Deutschland

621

 (83)

 

 

Frankreich

6 163

 (83)

 

 

Irland

206

 (83)

 

 

Vereinigtes Königreich

1 503

 (83)

 

 

EU

8 493

 (83)

 

 

TAC

nicht festgelegt

 

 


Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(POK/04-N.)

Schweden

0

 (84)  (85)

 

 

EU

0

 (85)

 

 

TAC

entfällt

 

 


Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

VII, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer)

(POK/7/3411)

Belgien

6

 

 

 

Frankreich

1 428

 

 

 

Irland

1 525

 

 

 

Vereinigtes Königreich

452

 

 

 

EU

3 411

 

 

 

TAC

3 411

 

 


Art:

Steinbutt und Glattbutt

Psetta maxima und Scopthalmus rhombus

Gebiet:

IIa und IV (EU-Gewässer)

(T/B/2AC4-C)

Belgien

347

 

 

 

Dänemark

742

 

 

 

Deutschland

189

 

 

 

Frankreich

89

 

 

 

Niederlande

2 633