ISSN 1725-2539

Amtsblatt

der Europäischen Union

L 93

European flag  

Ausgabe in deutscher Sprache

Rechtsvorschriften

51. Jahrgang
4. April 2008


Inhalt

 

I   Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte, die in Anwendung des EG-Vertrags/Euratom-Vertrags erlassen wurden

Seite

 

 

VERORDNUNGEN

 

 

Verordnung (EG) Nr. 310/2008 der Kommission vom 3. April 2008 zur Festlegung pauschaler Einfuhrwerte für die Bestimmung der im Sektor Obst und Gemüse geltenden Einfuhrpreise

1

 

*

Verordnung (EG) Nr. 311/2008 der Kommission vom 3. April 2008 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 318/2007 zur Festlegung der Veterinärbedingungen für die Einfuhr bestimmter Vogelarten in die Gemeinschaft sowie der dafür geltenden Quarantänebedingungen ( 1 )

3

 

*

Verordnung (EG) Nr. 312/2008 der Kommission vom 3. April 2008 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 297/95 des Rates zwecks Anpassung der Gebühren der Europäischen Arzneimittel-Agentur an die Inflationsrate

8

 

*

Verordnung (EG) Nr. 313/2008 der Kommission vom 3. April 2008 zur Abweichung von der Verordnung (EG) Nr. 1445/95 hinsichtlich der Einfuhrvoraussetzungen für Rindfleisch aus Brasilien

11

 

 

RICHTLINIEN

 

*

Richtlinie 2008/42/EG der Kommission vom 3. April 2008 zur Änderung der Richtlinie 76/768/EWG des Rates über kosmetische Mittel zwecks Anpassung der Anhänge II und III an den technischen Fortschritt ( 1 )

13

 

 

II   Nicht veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte, die in Anwendung des EG-Vertrags/Euratom-Vertrags erlassen wurden

 

 

ENTSCHEIDUNGEN UND BESCHLÜSSE

 

 

Kommission

 

 

2008/286/EG

 

*

Entscheidung der Kommission vom 17. März 2008 zur Änderung der Entscheidung 2007/176/EG über das Verzeichnis der Normen und Spezifikationen für elektronische Kommunikationsnetze und -dienste sowie zugehörige Einrichtungen und Dienste (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2008) 1001)  ( 1 )

24

 

 

2008/287/EG

 

*

Beschluss der Kommission vom 3. April 2008 über die Finanzierung eines Arbeitsprogramms 2008 für Ausbildungstools in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzengesundheit

25

 

 

Berichtigungen

 

*

Berichtigung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255 vom 30.9.2005)

28

 


 

(1)   Text von Bedeutung für den EWR

DE

Bei Rechtsakten, deren Titel in magerer Schrift gedruckt sind, handelt es sich um Rechtsakte der laufenden Verwaltung im Bereich der Agrarpolitik, die normalerweise nur eine begrenzte Geltungsdauer haben.

Rechtsakte, deren Titel in fetter Schrift gedruckt sind und denen ein Sternchen vorangestellt ist, sind sonstige Rechtsakte.


I Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte, die in Anwendung des EG-Vertrags/Euratom-Vertrags erlassen wurden

VERORDNUNGEN

4.4.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 93/1


VERORDNUNG (EG) Nr. 310/2008 DER KOMMISSION

vom 3. April 2008

zur Festlegung pauschaler Einfuhrwerte für die Bestimmung der im Sektor Obst und Gemüse geltenden Einfuhrpreise

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1580/2007 der Kommission vom 21. Dezember 2007 mit Durchführungsbestimmungen zu den Verordnungen (EG) Nr. 2200/96, (EG) Nr. 2201/96 und (EG) Nr. 1182/2007 des Rates im Sektor Obst und Gemüse (1), insbesondere auf Artikel 138 Absatz 1,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Die in Anwendung der Ergebnisse der multilateralen Handelsverhandlungen der Uruguay-Runde von der Kommission festzulegenden, zur Bestimmung der pauschalen Einfuhrwerte zu berücksichtigenden Kriterien sind in der Verordnung (EG) Nr. 1580/2007 für die in ihrem Anhang angeführten Erzeugnisse und Zeiträume festgelegt.

(2)

In Anwendung der genannten Kriterien sind die im Anhang zur vorliegenden Verordnung ausgewiesenen pauschalen Einfuhrwerte zu berücksichtigen —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Die in Artikel 138 der Verordnung (EG) Nr. 1580/2007 genannten pauschalen Einfuhrwerte sind in der Tabelle im Anhang zur vorliegenden Verordnung festgesetzt.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am 4. April 2008 in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 3. April 2008

Für die Kommission

Jean-Luc DEMARTY

Generaldirektor für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung


(1)  ABl. L 350 vom 31.12.2007, S. 1.


ANHANG

zur Verordnung der Kommission vom 3. April 2008 zur Festlegung pauschaler Einfuhrwerte für die Bestimmung der im Sektor Obst und Gemüse geltenden Einfuhrpreise

(EUR/100 kg)

KN-Code

Drittland-Code (1)

Pauschaler Einfuhrpreis

0702 00 00

JO

63,1

MA

40,8

TN

125,1

TR

110,7

ZZ

84,9

0707 00 05

JO

178,8

MA

131,7

TR

147,2

ZZ

152,6

0709 90 70

MA

43,8

TR

145,0

ZZ

94,4

0805 10 20

EG

47,5

IL

56,3

MA

57,3

TN

57,3

TR

58,2

ZZ

55,3

0805 50 10

AR

53,2

IL

117,7

TR

114,4

ZA

112,5

ZZ

99,5

0808 10 80

AR

86,9

BR

84,9

CA

80,7

CL

81,8

CN

85,8

MK

52,8

US

104,2

UY

63,4

ZA

71,7

ZZ

79,1

0808 20 50

AR

81,0

CL

77,4

CN

62,8

ZA

95,0

ZZ

79,1


(1)  Nomenklatur der Länder gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1833/2006 der Kommission (ABl. L 354 vom 14.12.2006, S. 19). Der Code „ZZ“ steht für „Verschiedenes“.


4.4.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 93/3


VERORDNUNG (EG) Nr. 311/2008 DER KOMMISSION

vom 3. April 2008

zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 318/2007 zur Festlegung der Veterinärbedingungen für die Einfuhr bestimmter Vogelarten in die Gemeinschaft sowie der dafür geltenden Quarantänebedingungen

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Richtlinie 91/496/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 zur Festlegung von Grundregeln für die Veterinärkontrollen von aus Drittländern in die Gemeinschaft eingeführten Tieren und zur Änderung der Richtlinien 89/662/EWG, 90/425/EWG und 90/675/EWG (1), insbesondere auf Artikel 10 Absatz 3 Unterabsatz 2 und Artikel 10 Absatz 4 Unterabsatz 1,

gestützt auf die Richtlinie 92/65/EWG des Rates vom 13. Juli 1992 über die tierseuchenrechtlichen Bedingungen für den Handel mit Tieren, Samen, Eizellen und Embryonen in der Gemeinschaft sowie für ihre Einfuhr in die Gemeinschaft, soweit sie diesbezüglich nicht den spezifischen Gemeinschaftsregelungen nach Anhang A Abschnitt I der Richtlinie 90/425/EWG unterliegen (2), insbesondere auf Artikel 18 Absatz 1 vierter Gedankenstrich,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Durch die Verordnung (EG) Nr. 318/2007 der Kommission (3) werden die Veterinärbedingungen für die Einfuhr bestimmter anderer Vogelarten als Geflügel in die Gemeinschaft sowie die für solche Vögel nach der Einfuhr geltenden Quarantänebedingungen festgelegt.

(2)

Anhang V der genannten Verordnung enthält eine Liste der Quarantäneeinrichtungen und -stationen, die von den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten für die Einfuhr bestimmter anderer Vogelarten als Geflügel zugelassen sind.

(3)

Die Tschechische Republik, Österreich und das Vereinigte Königreich haben eine Überprüfung ihrer zugelassenen Quarantäneeinrichtungen und -stationen vorgenommen und der Kommission eine aktualisierte Liste dieser Einrichtungen und Stationen übermittelt. Die Liste der zugelassenen Quarantäneeinrichtungen und -stationen in Anhang V der Verordnung (EG) Nr. 318/2007 sollte daher entsprechend geändert werden.

(4)

Die Verordnung (EG) Nr. 318/2007 ist daher entsprechend zu ändern.

(5)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Anhang V der Verordnung (EG) Nr. 318/2007 wird durch den Anhang der vorliegenden Verordnung ersetzt.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 3. April 2008

Für die Kommission

Androulla VASSILIOU

Mitglied der Kommission


(1)  ABl. L 268 vom 24.9.1991, S. 56. Richtlinie zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/104/EG (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 352).

(2)  ABl. L 268 vom 14.9.1992, S. 54. Richtlinie zuletzt geändert durch die Entscheidung 2007/265/EG der Kommission (ABl. L 114 vom 1.5.2007, S. 17).

(3)  ABl. L 84 vom 24.3.2007, S. 7. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 86/2008 (ABl. L 27 vom 31.1.2008, S. 8).


ANHANG

„ANHANG V

Liste der zugelassenen Einrichtungen und Stationen gemäß Artikel 6 Absatz 1

ISO-Ländercode

Land

Zulassungsnummer der Quarantäneeinrichtung oder -station

AT

ÖSTERREICH

AT OP Q1

AT

ÖSTERREICH

AT-KO-Q1

AT

ÖSTERREICH

AT-3-HO-Q-1

AT

ÖSTERREICH

AT-3-KO-Q2

AT

ÖSTERREICH

AT-3-ME-Q1

AT

ÖSTERREICH

AT-4-KI-Q1

AT

ÖSTERREICH

AT 4 WL Q 1

AT

ÖSTERREICH

AT-4-VB-Q1

AT

ÖSTERREICH

AT 6 10 Q 1

AT

ÖSTERREICH

AT 6 04 Q 1

BE

BELGIEN

BE VQ 1003

BE

BELGIEN

BE VQ 1010

BE

BELGIEN

BE VQ 1011

BE

BELGIEN

BE VQ 1012

BE

BELGIEN

BE VQ 1013

BE

BELGIEN

BE VQ 1016

BE

BELGIEN

BE VQ 1017

BE

BELGIEN

BE VQ 3001

BE

BELGIEN

BE VQ 3008

BE

BELGIEN

BE VQ 3014

BE

BELGIEN

BE VQ 3015

BE

BELGIEN

BE VQ 4009

BE

BELGIEN

BE VQ 4017

BE

BELGIEN

BE VQ 7015

CY

ZYPERN

CB 0011

CY

ZYPERN

CB 0012

CY

ZYPERN

CB 0061

CY

ZYPERN

CB 0013

CY

ZYPERN

CB 0031

CZ

TSCHECHISCHE REPUBLIK

21750016

CZ

TSCHECHISCHE REPUBLIK

21750027

CZ

TSCHECHISCHE REPUBLIK

21750050

CZ

TSCHECHISCHE REPUBLIK

61750009

DE

DEUTSCHLAND

BB-1

DE

DEUTSCHLAND

BW-1

DE

DEUTSCHLAND

BY-1

DE

DEUTSCHLAND

BY-2

DE

DEUTSCHLAND

BY-3

DE

DEUTSCHLAND

BY-4

DE

DEUTSCHLAND

HE-1

DE

DEUTSCHLAND

HE-2

DE

DEUTSCHLAND

NI-1

DE

DEUTSCHLAND

NI-2

DE

DEUTSCHLAND

NI-3

DE

DEUTSCHLAND

NW-1

DE

DEUTSCHLAND

NW-2

DE

DEUTSCHLAND

NW-3

DE

DEUTSCHLAND

NW-4

DE

DEUTSCHLAND

NW-5

DE

DEUTSCHLAND

NW-6

DE

DEUTSCHLAND

NW-7

DE

DEUTSCHLAND

NW-8

DE

DEUTSCHLAND

RP-1

DE

DEUTSCHLAND

SN-1

DE

DEUTSCHLAND

SN-2

DE

DEUTSCHLAND

TH-1

DE

DEUTSCHLAND

TH-2

ES

SPANIEN

ES/01/02/05

ES

SPANIEN

ES/05/02/12

ES

SPANIEN

ES/05/03/13

ES

SPANIEN

ES/09/02/10

ES

SPANIEN

ES/17/02/07

ES

SPANIEN

ES/04/03/11

ES

SPANIEN

ES/04/03/14

ES

SPANIEN

ES/09/03/15

ES

SPANIEN

ES/09/06/18

ES

SPANIEN

ES/10/07/20

FR

FRANKREICH

38.193.01

GR

GRIECHENLAND

GR.1

GR

GRIECHENLAND

GR.2

HU

UNGARN

HU12MK001

IE

IRLAND

IRL-HBQ-1-2003 Unit A

IT

ITALIEN

003AL707

IT

ITALIEN

305/B/743

IT

ITALIEN

132BG603

IT

ITALIEN

170BG601

IT

ITALIEN

233BG601

IT

ITALIEN

068CR003

IT

ITALIEN

006FR601

IT

ITALIEN

054LCO22

IT

ITALIEN

I – 19/ME/01

IT

ITALIEN

119RM013

IT

ITALIEN

006TS139

IT

ITALIEN

133VA023

MT

MALTA

BQ 001

NL

NIEDERLANDE

NL-13000

NL

NIEDERLANDE

NL-13001

NL

NIEDERLANDE

NL-13002

NL

NIEDERLANDE

NL-13003

NL

NIEDERLANDE

NL-13004

NL

NIEDERLANDE

NL-13005

NL

NIEDERLANDE

NL-13006

NL

NIEDERLANDE

NL-13007

NL

NIEDERLANDE

NL-13008

NL

NIEDERLANDE

NL-13009

NL

NIEDERLANDE

NL-13010

PL

POLEN

14084501

PT

PORTUGAL

05.01/CQA

PT

PORTUGAL

01.02/CQA

UK

VEREINIGTES KÖNIGREICH

21/07/01

UK

VEREINIGTES KÖNIGREICH

21/07/02

UK

VEREINIGTES KÖNIGREICH

01/08/01“


4.4.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 93/8


VERORDNUNG (EG) Nr. 312/2008 DER KOMMISSION

vom 3. April 2008

zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 297/95 des Rates zwecks Anpassung der Gebühren der Europäischen Arzneimittel-Agentur an die Inflationsrate

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 297/95 des Rates vom 10. Februar 1995 über die Gebühren der Europäischen Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (1), insbesondere auf Artikel 12,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Gemäß Artikel 67 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 zur Festlegung von Gemeinschaftsverfahren für die Genehmigung und Überwachung von Human- und Tierarzneimitteln und zur Errichtung einer Europäischen Arzneimittel-Agentur (2) setzen sich die Einnahmen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (nachstehend „Agentur“ genannt) aus einem Beitrag der Gemeinschaft und den Gebühren zusammen, die Unternehmen an die Agentur entrichten. In der Verordnung (EG) Nr. 297/95 sind Gebührenklassen und -höhe festgelegt.

(2)

In Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 297/95 ist festgelegt, dass die Kommission die Gebühren der Agentur unter Berücksichtigung der Inflationsrate überprüft und aktualisiert.

(3)

Seit 2005 wurden die Gebühren der Agentur nicht mehr an die Inflationsrate angepasst. Daher ist es erforderlich, diese Gebühren unter Berücksichtigung der Inflationsrate der Jahre 2006 und 2007 in der Gemeinschaft zu überprüfen.

(4)

Die vom Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) veröffentlichte Inflationsrate betrug für die Jahre 2006 und 2007 2,2 % bzw. 2,3 %.

(5)

Der Einfachheit halber sollte der angepasste Betrag auf volle 100 EUR gerundet werden.

(6)

Die Verordnung (EG) Nr. 297/95 sollte daher entsprechend geändert werden.

(7)

Aus Gründen der Rechtssicherheit sollte diese Verordnung nicht für am 1. April 2008 anhängige gültige Anträge gelten.

(8)

Gemäß Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 297/95 muss die Aktualisierung mit Wirkung vom 1. April 2008 erfolgen, weshalb die vorliegende Verordnung dringend in Kraft treten und ab dem genannten Datum gelten muss —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Die Verordnung (EG) Nr. 297/95 wird wie folgt geändert:

1.

Artikel 3 wird wie folgt geändert:

a)

Absatz 1 wird wie folgt geändert:

i)

Buchstabe a wird wie folgt geändert:

in Unterabsatz 1 wird „232 000 EUR“ durch „242 600 EUR“ ersetzt;

in Unterabsatz 2 wird „23 200 EUR“ durch „24 300 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 3 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

ii)

Buchstabe b wird wie folgt geändert:

in Unterabsatz 1 wird „90 000 EUR“ durch „94 100 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 2 wird „150 000 EUR“ durch „156 800 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 3 wird „9 000 EUR“ durch „9 400 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 4 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

iii)

Buchstabe c wird wie folgt geändert:

in Unterabsatz 1 wird „69 600 EUR“ durch „72 800 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 2 wird „zwischen 17 400 EUR und 52 200 EUR“ durch „zwischen 18 200 EUR und 54 600 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 3 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

b)

Absatz 2 wird wie folgt geändert:

i)

Buchstabe a Unterabsatz 1 wird wie folgt geändert:

„2 500 EUR“ wird durch 2 600 EUR ersetzt,

„5 800 EUR“ wird durch „6 100 EUR“ ersetzt;

ii)

Buchstabe b wird wie folgt geändert:

in Unterabsatz 1 wird „69 600 EUR“ durch „72 800 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 2 wird „zwischen 17 400 EUR und 52 200 EUR“ durch „zwischen 18 200 EUR und 54 600 EUR“ ersetzt;

c)

in Absatz 3 wird „11 600 EUR“ durch „12 100 EUR“ ersetzt;

d)

in Absatz 4 wird „17 400 EUR“ durch „18 200 EUR“ ersetzt;

e)

in Absatz 5 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

f)

Absatz 6 wird wie folgt geändert:

i)

in Unterabsatz 1 wird „83 200 EUR“ durch „87 000 EUR“ ersetzt,

ii)

in Unterabsatz 2 wird „zwischen 20 800 EUR und 62 400 EUR“ durch „zwischen 21 700 EUR und 65 200 EUR“ ersetzt;

2.

In Artikel 4 wird „58 000 EUR“ durch „60 600 EUR“ ersetzt,

3.

Artikel 5 wird wie folgt geändert:

a)

Absatz 1 wird wie folgt geändert:

i)

Buchstabe a wird wie folgt geändert:

in Unterabsatz 1 wird „116 000 EUR“ durch „121 300 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 2 wird „11 600 EUR“ durch „12 100 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 3 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt,

Unterabsatz 4 wird wie folgt geändert:

„58 000 EUR“ wird durch „60 600 EUR“ ersetzt,

„5 800 EUR“ wird durch „6 100 EUR“ ersetzt;

ii)

Buchstabe b wird wie folgt geändert:

in Unterabsatz 1 wird „58 000 EUR“ durch „60 600 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 2 wird „98 000 EUR“ durch „102 500 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 3 wird „11 600 EUR“ durch „12 100 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 4 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt,

Unterabsatz 5 wird wie folgt geändert:

„29 000 EUR“ wird durch „30 300 EUR“ ersetzt,

„5 800 EUR“ wird durch „6 100 EUR“ ersetzt;

iii)

Buchstabe c wird wie folgt geändert:

in Unterabsatz 1 wird „29 000 EUR“ durch „30 300 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 2 wird „zwischen 7 200 EUR und 21 700 EUR“ durch „zwischen 7 500 EUR und 22 700 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 3 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

b)

Absatz 2 wird wie folgt geändert:

i)

in Buchstabe a wird „2 500 EUR“ durch „2 600 EUR“ sowie „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

ii)

Buchstabe b wird wie folgt geändert:

in Unterabsatz 1 wird „34 800 EUR“ durch „36 400 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 2 wird „zwischen 8 700 EUR und 26 100 EUR“ durch „zwischen 9 100 EUR und 27 300 EUR“ ersetzt,

in Unterabsatz 3 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

c)

in Absatz 3 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

d)

in Absatz 4 wird „17 400 EUR“ durch „18 200 EUR“ ersetzt;

e)

in Absatz 5 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt;

f)

Absatz 6 wird wie folgt geändert:

i)

in Unterabsatz 1 wird „27 700 EUR“ durch „29 000 EUR“ ersetzt;

ii)

in Unterabsatz 2 wird „zwischen 6 900 EUR und 20 800 EUR“ durch „zwischen 7 200 EUR und 21 700 EUR“ ersetzt;

4.

In Artikel 6 wird „34 800 EUR“ durch „36 400 EUR“ ersetzt.

5.

Artikel 7 wird wie folgt geändert:

a)

in Absatz 1 wird „58 000 EUR“ durch „60 600 EUR“ ersetzt;

b)

in Absatz 2 wird „17 400 EUR“ durch „18 200 EUR“ ersetzt.

6.

Artikel 8 wird wie folgt geändert:

a)

Absatz 1 wird wie folgt geändert:

i)

in Unterabsatz 2 wird „69 600 EUR“ durch „72 800 EUR“ ersetzt;

ii)

in Unterabsatz 3 wird „34 800 EUR“ durch „36 400 EUR“ ersetzt;

iii)

in Unterabsatz 4 wird „zwischen 17 400 EUR und 52 200 EUR“ durch „zwischen 18 200 EUR und 54 600 EUR“ ersetzt;

iv)

in Unterabsatz 5 wird „zwischen 8 700 EUR und 26 100 EUR“ durch „zwischen 9 100 EUR und 27 300 EUR“ ersetzt;

b)

Absatz 2 wird wie folgt geändert:

i)

in Unterabsatz 2 wird „232 000 EUR“ durch „242 600 EUR“ ersetzt;

ii)

in Unterabsatz 3 wird „116 000 EUR“ durch „121 300 EUR“ ersetzt;

iii)

in Unterabsatz 5 wird „zwischen 2 500 EUR und 200 000 EUR“ durch „zwischen 2 600 EUR und 209 100 EUR“ ersetzt;

iv)

in Unterabsatz 6 wird „100 000 EUR“ durch „104 600 EUR“ ersetzt;

c)

in Absatz 3 wird „5 800 EUR“ durch „6 100 EUR“ ersetzt.

Artikel 2

Diese Verordnung gilt nicht für am 1. April 2008 anhängige gültige Anträge.

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 1. April 2008.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 3. April 2008

Für die Kommission

Günter VERHEUGEN

Vizepräsident


(1)  ABl. L 35 vom 15.2.1995, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1905/2005 (ABl. L 304 vom 23.11.2005, S. 1).

(2)  ABl. L 136 vom 30.4.2004, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1394/2007 (ABl. L 324 vom 10.12.2007, S. 121).


4.4.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 93/11


VERORDNUNG (EG) Nr. 313/2008 DER KOMMISSION

vom 3. April 2008

zur Abweichung von der Verordnung (EG) Nr. 1445/95 hinsichtlich der Einfuhrvoraussetzungen für Rindfleisch aus Brasilien

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1254/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 über die gemeinsame Marktorganisation für Rindfleisch (1), insbesondere auf Artikel 32 Absatz 1,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1445/95 der Kommission vom 26. Juni 1995 mit Durchführungsvorschriften für Einfuhr- und Ausfuhrlizenzen für Rindfleisch (2) ist die Gültigkeitsdauer der Einfuhrlizenzen auf 90 Tage ab dem Tag der Ausstellung festgelegt.

(2)

Mit der Entscheidung 2008/61/EG der Kommission vom 17. Januar 2008 zur Änderung von Anhang II der Entscheidung 79/542/EWG des Rates hinsichtlich der Einfuhr von frischem Fleisch aus Brasilien (3) wurden die Einfuhrvoraussetzungen für Rindfleisch aus Brasilien geändert. Gemäß dieser Entscheidung sind Einfuhren nur dann in sicherer Weise möglich, wenn Kontrolle und Überwachung der Haltungsbetriebe, aus denen die für eine Ausfuhr in die Gemeinschaft in Frage kommenden Tiere stammen, verstärkt werden und Brasilien eine vorläufige Liste der zugelassenen Haltungsbetriebe erstellt, für die bestimmte Garantien gegeben werden.

(3)

In den vergangenen Jahren war Brasilien mit einem Anteil von zwei Dritteln der gesamten Rindfleischeinfuhren der Gemeinschaft Hauptlieferant von Rindfleisch auf dem Gemeinschaftsmarkt. Aufgrund der Anwendung der Entscheidung 2008/61/EG sind Marktteilnehmer, denen vor Inkrafttreten dieser Entscheidung Einfuhrlizenzen für die Einfuhr von Rindfleisch im Rahmen der Einfuhrzollkontingente gemäß Artikel 2 Buchstabe d der Verordnung (EG) Nr. 936/97 der Kommission vom 27. Mai 1997 zur Eröffnung und Verwaltung von Zollkontingenten für hochwertiges frisches, gekühltes und gefrorenes Rindfleisch und gefrorenes Büffelfleisch (4) sowie gemäß der Verordnung (EG) Nr. 529/2007 der Kommission vom 11. Mai 2007 zur Eröffnung und Verwaltung eines Zollkontingents für gefrorenes Rindfleisch des KN-Codes 0202 und für Erzeugnisse des KN-Codes 0206 29 91 (1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008) (5) und der Verordnung (EG) Nr. 545/2007 der Kommission vom 16. Mai 2007 zur Eröffnung und Verwaltung eines Einfuhrzollkontingents für zur Verarbeitung bestimmtes gefrorenes Rindfleisch im Zeitraum 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 (6) erteilt worden sind, mit praktischen Problemen bei der Beschaffung der betreffenden Erzeugnissen innerhalb der normalen Gültigkeitsdauer der Einfuhrlizenzen konfrontiert. Angesichts dieser besonderen Umstände sollte die Gültigkeitsdauer der Lizenzen vorübergehend bis zum Ende des Einfuhrkontingentszeitraums ausgedehnt werden.

(4)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Rindfleisch —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Für den Einfuhrkontingentszeitraum vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 sind die gemäß Artikel 2 Buchstabe d der Verordnung (EG) Nr. 936/97 sowie die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 529/2007 und der Verordnung (EG) Nr. 545/2007 ausgestellten Lizenzen abweichend von Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1445/95 bis zum 30. Juni 2008 gültig.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 3. April 2008

Für die Kommission

Mariann FISCHER BOEL

Mitglied der Kommission


(1)  ABl. L 160 vom 26.6.1999, S. 21. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 98/2008 der Kommission (ABl. L 29 vom 2.2.2008, S. 5). Die Verordnung (EG) Nr. 1254/1999 wird ab 1. Juli 2008 durch die Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 (ABl. L 299 vom 16.11.2007, S. 1) ersetzt.

(2)  ABl. L 143 vom 27.6.1995, S. 35. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 586/2007 (ABl. L 139 vom 31.5.2007, S. 5).

(3)  ABl. L 15 vom 18.1.2008, S. 33.

(4)  ABl. L 137 vom 28.5.1997, S. 10. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 317/2007 (ABl. L 84 vom 24.3.2007, S. 4).

(5)  ABl. L 123 vom 12.5.2007, S. 26.

(6)  ABl. L 129 vom 17.5.2007, S. 14. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 98/2008 (ABl. L 29 vom 2.2.2008, S. 5).


RICHTLINIEN

4.4.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 93/13


RICHTLINIE 2008/42/EG DER KOMMISSION

vom 3. April 2008

zur Änderung der Richtlinie 76/768/EWG des Rates über kosmetische Mittel zwecks Anpassung der Anhänge II und III an den technischen Fortschritt

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Richtlinie 76/768/EWG des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über kosmetische Mittel (1), insbesondere auf Artikel 8 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Der Wissenschaftliche Ausschuss „Konsumgüter“ (SCCP) (2) hat aufgrund der Verhaltensregeln der IFRA (International Fragrance Association) Stoffe ermittelt, die als Duftstoffe in kosmetischen Mitteln verwendet werden und für die Einschränkungen gelten sollten.

(2)

Unabhängig von der Funktion dieser Stoffe in kosmetischen Mitteln sollte die Exposition gegenüber diesen Stoffen berücksichtigt werden. Daher sollten die Einschränkungen nicht auf die Verwendung der ermittelten Stoffe als Duftstoffe in kosmetischen Mitteln beschränkt sein.

(3)

Es kommt jedoch nicht zu einer Sensibilisierung, wenn der Stoff in Mundpflegemitteln verwendet wird. Da gemäß der Entscheidung 1999/217/EG der Kommission vom 23. Februar 1999 über ein Verzeichnis der in oder auf Lebensmitteln verwendeten Aromastoffe, das gemäß Verordnung (EG) Nr. 2232/96 des Europäischen Parlaments und des Rates erstellt wurde (3), einige dieser Stoffe als Aromastoffe verwendet werden dürfen, sollten zur Gewährleistung der Kohärenz diese Einschränkungen nicht für die in diesem Verzeichnis aufgeführten Stoffe gelten.

(4)

Aufgrund der Stellungnahmen des SCCP müssen die Einschränkungen für die ermittelten Stoffe, die in Anhang III der Richtlinie 76/768/EWG bereits unter den Einträgen 45, 72, 73, 88 und 89 aufgeführt sind, geändert werden. Ferner sollten die ermittelten Stoffe, die noch nicht mit ihren entsprechenden Einschränkungen aufgeführt sind, ebenso in den Anhang aufgenommen werden wie — aus Gründen der Konsistenz — verwandte Stoffe, die im Beschluss 96/335/EG der Kommission vom 8. Mai 1996 zur Festlegung einer Liste und einer gemeinsamen Nomenklatur der Bestandteile kosmetischer Mittel (4) genannt werden.

(5)

Da Benzylalkohol in Anhang III, Erster Teil, unter den laufenden Nummern 45 und 68 aufgeführt ist, sollten in den Eintrag 45 sowohl der Inhalt von Eintrag 68 als auch die neuen Einschränkungen aufgenommen werden.

(6)

Nach erfolgter Präzisierung des SCCP in Bezug auf Perubalsam sollte der Eintrag 1136 in Anhang II geändert werden.

(7)

Daher sollte die Richtlinie 76/768/EWG entsprechend geändert werden.

(8)

Zur Gewährleistung einer reibungslosen Umstellung von den bestehenden Formulierungen kosmetischer Mittel zu Formulierungen, die den in dieser Richtlinie festgelegten Bestimmungen entsprechen, müssen geeignete Übergangszeiträume vorgesehen werden.

(9)

Die Maßnahmen dieser Richtlinie stehen im Einklang mit der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für kosmetische Mittel —

HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:

Artikel 1

Die Anhänge II und III der Richtlinie 76/768/EWG werden gemäß dem Anhang der vorliegenden Richtlinie geändert.

Artikel 2

Die Mitgliedstaaten ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen, damit Erzeugnisse, die dieser Richtlinie nicht entsprechen, nach dem 4. Oktober 2009 nicht mehr dem Endverbraucher verkauft oder zur Verfügung gestellt werden.

Artikel 3

(1)   Die Mitgliedstaaten erlassen bis spätestens 4. Oktober 2008 die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, um dieser Richtlinie nachzukommen. Sie teilen der Kommission unverzüglich den Wortlaut dieser Vorschriften mit und fügen eine Tabelle der Entsprechungen zwischen diesen Vorschriften und der Richtlinie bei.

Sie wenden diese Vorschriften ab dem 4. April 2009 an.

Bei Erlass dieser Vorschriften nehmen die Mitgliedstaaten in den Vorschriften selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf diese Richtlinie Bezug. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten dieser Bezugnahme.

(2)   Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission den Wortlaut der wichtigsten innerstaatlichen Rechtsvorschriften, die sie in dem von dieser Richtlinie geregelten Bereich erlassen.

Artikel 4

Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Artikel 5

Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.

Brüssel, den 3. April 2008

Für die Kommission

Günter VERHEUGEN

Vizepräsident


(1)  ABl. L 262 vom 27.9.1976, S. 169. Richtlinie zuletzt geändert durch die Richtlinie 2008/14/EG der Kommission (ABl. L 42 vom 16.2.2008, S. 43).

(2)  ABl. L 66 vom 4.3.2004, S. 45. Beschluss geändert durch den Beschluss 2007/263/EG (ABl. L 114 vom 1.5.2007, S. 14).

(3)  ABl. L 84 vom 27.3.1999, S. 1. Entscheidung zuletzt geändert durch die Entscheidung 2006/252/EG (ABl. L 91 vom 29.3.2006, S. 48).

(4)  ABl. L 132 vom 1.6.1996, S. 1. Beschluss zuletzt geändert durch die Entscheidung 2006/257/EG (ABl. L 97 vom 5.4.2006, S. 1).


ANHANG

Die Richtlinie 76/768/EWG wird wie folgt geändert:

1.

In Anhang II wird die laufende Nummer 1136 ersetzt durch: „Absonderung von Myroxylon pereirae (Royle) Klotzch (Perubalsam, roh), (CAS-Nr. 8007-00-9) bei Verwendung als Duftinhaltsstoff“.

2.

Anhang III, Erster Teil, wird wie folgt geändert:

a)

Die laufende Nummer 68 wird gestrichen.

b)

Die laufenden Nummern 45, 72, 73, 88 und 89 erhalten folgende Fassung:

Laufende Nummer

Stoff

Einschränkungen

Obligatorische Angabe der Anwendungsbedingungen und Warnhinweise auf der Etikettierung

Anwendungsgebiet und/oder Verwendung

Zulässige Höchstkonzentration im kosmetischen Fertigerzeugnis

Weitere Einschränkungen und Anforderungen

a

b

c

d

e

f

„45

Benzyl alcohol (1)

CAS-Nr. 100-51-6

a)

Lösungsmittel

b)

Duftstoffe/Aromastoffe/ihre Ausgangsstoffe

 

b)

Die Stoffe in einer Konzentration von mehr als:

0,001 % in ‚Leave-on‘-Produkten,

0,01 % in ‚Rinse-off‘-Produkten

müssen in der Liste der Bestandteile gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe g angegeben werden

 

72

Hydroxycitronellal

CAS-Nr. 107-75-5

a)

Mundpflegemittel

 

a) b)

Die Stoffe in einer Konzentration von mehr als:

0,001 % in ‚Leave-on‘-Produkten,

0,01 % in ‚Rinse-off‘-Produkten

müssen in der Liste der Bestandteile gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe g angegeben werden

 

b)

Andere Mittel

b)

1,0 %

73

Isoeugenol

CAS-Nr. 97-54-1

a)

Mundpflegemittel

 

a) b)

Die Stoffe in einer Konzentration von mehr als:

0,001 % in ‚Leave-on‘-Produkten,

0,01 % in ‚Rinse-off‘-Produkten

müssen in der Liste der Bestandteile gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe g angegeben werden

 

b)

Andere Mittel

b)

0,02 %

88

d-Limonene

CAS-Nr. 5989-27-5

 

 

Die Stoffe in einer Konzentration von mehr als:

0,001 % in ‚Leave-on‘-Produkten,

0,01 % in ‚Rinse-off‘-Produkten

müssen in der Liste der Bestandteile gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe g angegeben werden

Peroxidgehalt unter 20 mmol/L (2)

 

89

Methyl-2-octynoat

CAS-Nr. 111-12-6

a)

Mundpflegemittel

 

a) b)

Die Stoffe in einer Konzentration von mehr als:

0,001 % in ‚Leave-on‘-Produkten,

0,01 % in ‚Rinse-off‘-Produkten

müssen in der Liste der Bestandteile gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe g angegeben werden

 

Methylheptincarbonat

b)

Andere Mittel

b)

0,01 % bei alleiniger Verwendung

In Kombination mit Methyloctincarbonat darf der gemeinsame Anteil im Fertigerzeugnis 0,01 % nicht überschreiten (wobei der Anteil von Methyloctincarbonat nicht höher als 0,002 % sein darf)

c)

Die folgenden laufenden Nummern 103 bis 184 werden hinzugefügt:

Laufende Nummer

Stoff

Einschränkungen

Obligatorische Angabe der Anwendungsbedingungen und Warnhinweise auf der Etikettierung

Anwendungsgebiet und/oder Verwendung

Zulässige Höchstkonzentration im kosmetischen Fertigerzeugnis

Weitere Einschränkungen und Anforderungen

a

b

c

d

e

f

„103

Abies alba cone oil und extract

CAS-Nr. 90028-76-5

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

104

Abies alba needle oil und extract

CAS-Nr. 90028-76-5

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

105

Abies pectinata needle oil und extract

CAS-Nr. 92128-34-2

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

106

Abies sibirica needle oil und extract

CAS-Nr. 91697-89-1

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

107

Abies balsamea needle oil und extract

CAS-Nr. 85085-34-3

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

108

Pinus mugo pumilio leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 90082-73-8

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

109

Pinus mugo leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 90082-72-7

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

110

Pinus sylvestris leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 84012-35-1

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

111

Pinus nigra leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 90082-74-9

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

112

Pinus palustris leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 97435-14-8

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

113

Pinus pinaster leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 90082-75-0

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

114

Pinus pumila leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 97676-05-6

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

115

Pinus species leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 94266-48-5

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

116

Pinus cembra leaf und twig oil und extract

CAS-Nr. 92202-04-5

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

117

Pinus cembra leaf und twig extract acetylated

CAS-Nr. 94334-26-6

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

118

Picea Mariana Leaf Oil und Extract

CAS-Nr. 91722-19-9

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

119

Thuja Occidentalis Leaf Oil und Extract

CAS-Nr. 90131-58-1

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

120

Thuja Occidentalis Stem Oil

CAS-Nr. 90131-58-1

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

121

3-Carene

CAS-Nr. 13466-78-9

3,7,7-Trimethylbicyclo-[4.1.0]-hept-3-en

(Isodipren)

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

122

Cedrus atlantica wood oil und extract

CAS-Nr. 92201-55-3

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

123

Cupressus sempervirens leaf oil und extract

CAS-Nr. 84696-07-1

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

124

Turpentine gum (Pinus spp.)

CAS-Nr. 9005-90-7

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

125

Turpentine oil und rectified oil

CAS-Nr. 8006-64-2

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

126

Turpentine, steam distilled (Pinus spp.)

CAS-Nr. 8006 64 2

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

127

Terpene alcohols acetates

CAS-Nr. 69103-01-1

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

128

Terpene hydrocarbons

CAS-Nr. 68956-56-9

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

129

Terpenes und terpenoids ausgenommen limonene (d-, l-, und dl-isomers), aufgeführt unter den laufenden Nummern 167, 168 und 88 von Anhang III, Erster Teil

CAS-Nr. 65996-98-7

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

130

Terpene terpenoids sinpine

CAS-Nr. 68917-63-5

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

131

α-Terpinene

CAS-Nr. 99-86-5

p-Mentha-1,3-dien

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

132

γ-Terpinene

CAS-Nr. 99-85-4

p-Mentha-1,4-dien

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

133

Terpinolene

CAS-Nr. 586-62-9

p-Mentha-1,4(8)-dien

 

 

Peroxidgehalt unter 10 mmol/L (3)

 

134

Acetyl hexamethyl indan

CAS-Nr. 15323-35-0

a)

‚Leave-on‘-Produkte

a)

2 %

 

 

1,1,2,3,3,6-Hexamethylindan-5-yl-methylketon

b)

‚Rinse-off‘-Produkte

135

Allyl butyrate

CAS-Nr. 2051-78-7

2-Propenylbutanoat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

136

Allyl cinnamate

CAS-Nr. 1866-31-5

2-Propenyl-3-phenyl-2-propenoat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

137

Allyl cyclohexylacetate

CAS-Nr. 4728-82-9

2-Propenylcyclohexanacetat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

138

Allyl cyclohexylpropionate

CAS-Nr. 2705-87-5

2-Propenyl-3-cyclohexanpropanoat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

139

Allyl heptanoate

CAS-Nr. 142 19 8

2-Propenylheptanoat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

140

Allyl caproate

CAS-Nr. 123 68 2

Allylhexanoat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

141

Allyl isovalerate

CAS-Nr. 2835 39 4

2-Propenyl-3-methyl-butanoat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

142

Allyl octanoate

CAS-Nr. 4230 97 1

2-Allylcaprylat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

143

Allyl phenoxyacetate

CAS-Nr. 7493 74 5

2-Propenylphenoxyacetat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

144

Allyl phenylacetate

CAS-Nr. 1797 74 6

2-Propenylbenzenacetat

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

145

Allyl 3,5,5-trimethylhexanoate

CAS-Nr. 71500 37 3

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

146

Allyl cyclohexyloxyacetate

CAS-Nr. 68901-15-5

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

147

Allyl isoamyloxyacetate

CAS-Nr. 67634-00-8

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

148

Allyl 2-methylbutoxyacetate

CAS-Nr. 67634-01-9

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

149

Allyl nonanoate

CAS-Nr. 7493-72-3

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

150

Allyl propionate

CAS-Nr. 2408-20-0

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

151

Allyl trimethylhexanoate

CAS-Nr. 68132-80-9

 

 

Der Anteil von freiem Allylalkohol im Ester muss unter 0,1 % liegen

 

152

Allyl heptine carbonate

CAS-Nr. 73157-43-4

(Allyloct-2-ynoat)

 

0,002 %

Dieser Stoff darf nicht in Kombination mit anderen 2-Alkinsäureestern verwendet werden (z. B. Methylheptincarbonat)

 

153

Amylcyclopentenone

CAS-Nr. 25564-22-1

2-Pentylcyclopent-2-en-1-on

 

0,1 %

 

 

154

Myroxylon balsamum var. pereirae extracts und distillates

CAS-Nr. 8007-00-9

Perubalsamöl, absolut und Anhydrol

(Perubalsamöl)

 

0,4 %

 

 

155

4-tert.-Butyldihydrocinnamaldehyde

CAS-Nr. 18127-01-0

3-(4-tert-Butylphenyl)-propionaldehyd

 

0,6 %

 

 

156

Cuminum cyminum fruit oil und extract

CAS-Nr. 84775-51-9

a)

‚Leave-on‘-Produkte

b)

‚Rinse-off‘-Produkte

a)

0,4 % Kreuzkümmelöl

 

 

157

cis-Rose ketone-1 (4)

CAS-Nr. 23726-94-5

(Z)-1-(2,6,6-Trimethyl-2-cyclohexen-1-yl)-2-buten-1-on

(cis-α-Damascon)

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,02 %

158

trans-Rose ketone-2 (4)

CAS-Nr. 23726-91-2

(E)-1-(2,6,6-Trimethyl-1-cyclohexen-1-yl)-2-buten-1-on

(trans-β-Damascon)

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,02 %

159

trans-Rose ketone-5 (4)

CAS-Nr. 39872-57-6

(E)-1-(2,4,4-Trimethyl-2-cyclohexen-1-yl)-2-buten-1-on

(Isodamascon)

 

0,02 %

 

 

160

Rose ketone-4 (4)

CAS-Nr. 23696-85-7

1-(2,6,6-Trimethylcyclohexa-1,3-dien-1-yl)-2-buten-1-on

(Damascenon)

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,02 %

161

Rose ketone-3 (4)

CAS-Nr. 57378-68-4

1-(2,6,6-Trimethyl-3-cyclohexen-1-yl)-2-buten-l-on

(δ-Damascon)

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,02 %

162

cis-Rose ketone-2 (4)

CAS-Nr. 23726-92-3

1-(2,6,6-Trimethyl-l-cyclohexen-1-yl)-2-buten-l-on

(cis-β-Damascon)

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,02 %

163

trans-Rose ketone-1 (4)

CAS-Nr. 24720-09-0

1-(2,6,6-Trimethyl-2-cyclohexen-1-yl)-2-buten-l-on

(trans-α-Damascon)

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,02 %

164

Rose ketone-5 (4)

CAS-Nr. 33673-71-1

1-(2,4,4-Trimethyl-2-cyclohexen-1-yl)-2-buten-l-on

 

b)

0,02 %

 

 

165

trans-Rose ketone-3 (4)

CAS-Nr. 71048-82-3

1-(2,6,6-Trimethyl-3-cyclohexen-1-yl)-2-buten-l-on

(trans-δ-Damascon)

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,02 %

166

trans-2-hexenal

CAS-Nr. 6728-26-3

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,002 %

167

l-Limonene

CAS-Nr. 5989-54-8

(S)-p-Mentha-1,8-dien

 

 

Peroxidgehalt unter 20 mmol/L (3)

 

168

dl-Limonen (racemisch)

CAS-Nr. 138-86-3

1,8(9)-p-Menthadien; p-Mentha-1,8-dien

(Dipenten)

 

 

Peroxidgehalt unter 20 mmol/L (3)

 

169

Perillaldehyde

CAS-Nr. 2111-75-3

p-Mentha-1,8-dien-7-al

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,1 %

170

Isobergamate

CAS-Nr. 68683-20-5

Menthadien-7-methylformat

 

0,1 %

 

 

171

Methoxydicyclopentadiencarboxaldehyd

CAS-Nr. 86803-90-9

Octahydro-5-methoxy-4,7-methano-1H-inden-2-carboxaldehyd

 

0,5 %

 

 

172

3-Methylnon-2-enenitril

CAS-Nr. 53153-66-5

 

0,2 %

 

 

173

Methyl octine carbonate

CAS-Nr. 111-80-8

Methylnon-2-ynoat

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,002 % bei alleiniger Verwendung

In Kombination mit Methyl-heptin- carbonat darf der gemeinsame Anteil im Fertigerzeugnis 0,01 % nicht überschreiten (wobei der Anteil von Methyloctincarbonat nicht höher als 0,002 % sein darf)

174

Amylvinylcarbinyl acetate

CAS-Nr. 2442-10-6

1-Octen-3-yl-acetat

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,3 %

175

Propylidenephthalide

CAS-Nr. 17369-59-4

3 Propylidenephthalid

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,01 %

176

Isocyclogeraniol

CAS-Nr. 68527-77-5

2,4,6-Trimethyl-3-cyclohexen-1-methanol

 

0,5 %

 

 

177

2-Hexylidene cyclopentanone

CAS-Nr. 17373-89-6

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,06 %

178

Methyl heptadienone

CAS-Nr. 1604-28-0

6-Methyl-3,5-heptadien-2-on

a)

Mundpflegemittel

 

 

 

b)

Andere Mittel

b)

0,002 %

179

p-methylhydrocinnamic aldehyde

CAS-Nr. 5406-12-2

Cresylpropionaldehyd

p-Methyldihydrocinnamaldehyd

 

0,2 %

 

 

180

Liquidambar orientalis Balsam oil und extract

CAS-Nr. 94891-27-7

(Styrax)

 

0,6 %

 

 

181

Liquidambar styraciflua balsam oil und extract

CAS-Nr. 8046-19-3

(Styrax)

 

0,6 %

 

 

182

Acetyl hexamethyl tetralin

CAS-Nr. 21145-77-7

CAS-Nr. 1506-02-1

1-(5,6,7,8-Tetrahydro-3,5,5,6,8,8-hexamethyl-2-naphthyl)-ethan-1-on

(AHTN)

Alle kosmetischen Mittel, ausgenommen Mundpflegemittel

a)

‚Leave-on‘-Produkte: 0,1 %

ausgenommen:

hydroalkoholische Mittel: 1 %

Parfüm: 2,5 %

parfümierende Creme:

0,5 %

b)

‚Rinse-off‘-Produkte: 0,2 %

 

 

183

Commiphora erythrea engler var. glabrescens engler gum extract und oil

CAS-Nr. 93686-00-1

 

0,6 %

 

 

184

Opopanax chironium resin

CAS-Nr. 93384-32-8

 

0,6 %

 

 


(1)  Als Konservierungsmittel, siehe Anhang VI, Erster Teil, Nr. 34.

(2)  Dieser Grenzwert gilt für den Stoff und nicht für das kosmetische Fertigerzeugnis.“

(3)  Dieser Grenzwert gilt für den Stoff und nicht für das kosmetische Fertigerzeugnis.

(4)  Die Summe dieser Stoffe in Kombination darf die Grenzwerte in Spalte d nicht überschreiten.“


II Nicht veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte, die in Anwendung des EG-Vertrags/Euratom-Vertrags erlassen wurden

ENTSCHEIDUNGEN UND BESCHLÜSSE

Kommission

4.4.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 93/24


ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION

vom 17. März 2008

zur Änderung der Entscheidung 2007/176/EG über das Verzeichnis der Normen und Spezifikationen für elektronische Kommunikationsnetze und -dienste sowie zugehörige Einrichtungen und Dienste

(Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2008) 1001)

(Text von Bedeutung für den EWR)

(2008/286/EG)

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Richtlinie 2002/21/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. März 2002 über einen gemeinsamen Rechtsrahmen für elektronische Kommunikationsnetze und -dienste (Rahmenrichtlinie) (1), insbesondere auf Artikel 17 Absatz 1,

nach Anhörung des Kommunikationsausschusses,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Die Kommission erließ die Entscheidung 2007/176/EG (2) über das Verzeichnis der Normen und Spezifikationen für elektronische Kommunikationsnetze und -dienste sowie zugehörige Einrichtungen und Dienste. Kapitel VIII dieses Verzeichnisses bezieht sich auf Normen für Rundfunkdienste.

(2)

Die harmonisierte Bereitstellung des terrestrischen Fernsehens auf Mobilfunkplattformen ist für die EU-weite Erzielung von Größenvorteilen unverzichtbar. In ihrer Mitteilung über die Stärkung des Binnenmarkts für das Mobilfernsehen (3) bezeichnete die Kommission die DVB-H-Norm (Digital Video Broadcasting Handheld) als die Norm, die sich am besten für die künftige Entwicklung des terrestrischen Mobilfernsehens in Europa eignet, und bekundete ihre Absicht, diese in das Normenverzeichnis aufzunehmen —

HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Im Anhang der Entscheidung 2007/176/EG wird im Verzeichnis der Normen in Kapitel VIII Abschnitt 8.3 (Digitaler Rundfunk) folgende Zeile angefügt:

„Digital Video Broadcasting Handheld (digitaler Videofunk für Handgeräte,

DVB-H)

ETSI EN 302 304

Version 1.1.1“

Artikel 2

Adressaten

Diese Entscheidung ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.

Brüssel, den 17. März 2008

Für die Kommission

Viviane REDING

Mitglied der Kommission


(1)  ABl. L 108 vom 24.4.2002, S. 33. Richtlinie geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 717/2007 (ABl. L 171 vom 29.6.2007, S. 32).

(2)  ABl. L 86 vom 27.3.2007, S. 11.

(3)  KOM(2007) 409 endg. vom 18.7.2007.


4.4.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 93/25


BESCHLUSS DER KOMMISSION

vom 3. April 2008

über die Finanzierung eines Arbeitsprogramms 2008 für Ausbildungstools in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzengesundheit

(2008/287/EG)

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 des Rates vom 25. Juni 2002 über die Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Gemeinschaften (1), insbesondere auf Artikel 75,

gestützt auf die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2342/2002 der Kommission vom 23. Dezember 2002 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 des Rates über die Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Gemeinschaften (2), insbesondere auf Artikel 90,

gestützt auf die Richtlinie 2000/29/EG des Rates vom 8. Mai 2000 über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse (3), insbesondere auf Artikel 2 Absatz 1 Ziffer i,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (4), insbesondere auf Artikel 51 und Artikel 66 Absatz 1 Buchstaben b und c,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Gemäß Artikel 75 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 und Artikel 90 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2342/2002 muss jeder Mittelbindung ein Finanzierungsbeschluss vorausgehen, der die wesentlichen Aspekte einer Maßnahme bestimmt, die eine Ausgabe zulasten des Haushalts bewirkt.

(2)

In Hinblick auf Ausbildungstools sind in mehreren Rechtsvorschriften über Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzengesundheit verschiedene Maßnahmen vorgesehen. Diese Maßnahmen sind aus dem Gemeinschaftshaushalt zu finanzieren. Die Finanzierung der Maßnahmen sollte Gegenstand eines einzigen Beschlusses sein —

BESCHLIESST:

Einziger Artikel

Das im Anhang beschriebene Arbeitsprogramm für 2008 betreffend die Finanzierung von Maßnahmen für Ausbildungstools in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzengesundheit wird angenommen.

Der Generaldirektor der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz ist für seine Veröffentlichung und Durchführung zuständig.

Brüssel, den 3. April 2008

Für die Kommission

Androulla VASSILIOU

Mitglied der Kommission


(1)  ABl. L 248 vom 16.9.2002, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1525/2007 (ABl. L 343 vom 27.12.2007, S. 9).

(2)  ABl. L 357 vom 31.12.2002, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 478/2007 (ABl. L 111 vom 28.4.2007, S. 13).

(3)  ABl. L 169 vom 10.7.2000, S. 1. Richtlinie zuletzt geändert durch die Richtlinie 2007/41/EG der Kommission (ABl. L 169 vom 29.6.2007, S. 51).

(4)  ABl. L 165 vom 30.4.2004, S. 1. Berichtigte Fassung im ABl. L 191 vom 28.5.2004, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 180/2008 der Kommission (ABl. L 56 vom 29.2.2008, S. 4).


ANHANG

Arbeitsprogramm 2008 für Ausbildungstools in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzengesundheit

AUSBILDUNG

1.   Haushaltslinien: 17 04 07 01 und 17 04 04 01

Rechtsgrundlage:

Artikel 51 und Artikel 66 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 882/2004;

Richtlinie 2000/29/EG, insbesondere Artikel 2 Absatz 1 Ziffer i.

Das Ziel der unter diesen Haushaltslinien zu finanzierenden Maßnahmen besteht in der Entwicklung, Organisation und Durchführung von Kursen und Workshops oder Seminaren in der Gemeinschaft und in Drittländern; dies dient dazu, das Personal, das amtliche Kontrollen durchführt, gezielt zu schulen. In diesen Kursen und Seminaren werden nationale Beamte, nationale Behörden und Laborpersonal in den Gemeinschaftsvorschriften über Lebens- und Futtermittel sowie für die Kontrollen geschult, die vor dem Inverkehrbringen von Lebens- und Futtermitteln in der Gemeinschaft erforderlich sind.

Die Kommission leistet einen Beitrag zur Ausbildung nationaler Beamter, indem sie diese Ausbildung um Schulungen zu Themen ergänzt, die aus der Sicht der Gemeinschaft wichtig sind.

2008 sind für die Schulungen folgende Themen vorgesehen:

auf den HACCP-Grundsätzen beruhende Verfahren zur Kontrolle von Lebens- und Futtermitteln (HACCP = Hazard Analysis Critical Control Point); Audit-Techniken zur Prüfung der Anwendung von HACCP-Systemen;

Veterinärkontrollen und Kontrollen zur Lebensmittelsicherheit an Grenzkontrollstellen (Flughäfen, Seehäfen und Straße/Eisenbahn);

Lebensmittelhygiene und -kontrolle: Fisch, Fleisch und Milcherzeugnisse;

Verhütung, Kontrolle und Tilgung transmissibler spongiformer Enzephalopathien;

Pflanzenschutzkontrollen (EU-System der Pflanzenquarantäne für Kartoffeln, EU-System der Pflanzenquarantäne innerhalb der Gemeinschaft, EU-System der Pflanzenquarantäne für Einfuhren);

Pflanzenschutzmittel (Fragen der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit): Bewertung und Zulassung;

Zoonosen und mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel;

Tierschutz: Betäuben und Töten von Tieren in Schlachthöfen bzw. im Rahmen der Seuchenbekämpfung, Tierschutz während des Transports;

Lebensmittelrecht, Futtermittelrecht und Vorschriften über Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzenschutz (8 800 000 EUR).

Finanzierung: öffentliche Ausschreibung.

Die für die Ausschreibungen während des Jahres vorgesehenen Haushaltsmittel belaufen sich auf insgesamt 8 800 000 EUR.

Für jedes der oben genannten Themen werden ein oder mehrere entsprechende Dienstleistungsverträge unterzeichnet. Voraussichtlich werden 14 Dienstleistungsverträge unterzeichnet. Die Auftragnehmer werden im Hinblick auf die Schulungen hauptsächlich organisatorische und logistische Aufgaben wahrnehmen.

Das Ausschreibungsverfahren soll so bald wie möglich anlaufen (ungefähr zwischen März und Mai), damit eine Unterzeichnung der Dienstleistungsverträge noch im Jahr 2008 möglich ist.

2.   Haushaltslinie: 17 01 04 05

Rechtsgrundlage:

Verordnung (EG) Nr. 882/2004, Artikel 66 Absatz 1 Buchstabe c.

Das Ziel der unter dieser Haushaltslinie zu finanzierenden Maßnahme besteht darin, ein Feedback zu den Schulungen zu erhalten. Feedback ist einer der wichtigsten Aspekte der besseren Schulung für sicherere Lebensmittel. Dazu zählt die Erstellung eines Berichts über die im Jahr 2007 durchgeführten Aktivitäten.

Feedback zu den Schulungen wird auch mittels Ex-post-Bewertung gesammelt. Zu diesem Zweck erstellte Formulare/Fragebogen werden nach einer Schulung an einen Querschnitt der Teilnehmer verteilt, damit sich feststellen lässt, inwieweit sich die Schulung auf ihr Berufsleben auswirkt.

Schließlich müssen zur effizienteren Organisation der Schulungen IT-Ausstattung, IT-Tools, Werbematerial und unterstützende Informations- und Kommunikationsmaßnahmen finanziert werden (308 000 EUR).

Finanzierung: bestehende Rahmenverträge.

Voraussichtlich werden vier Dienstleistungsverträge unterzeichnet.

Ungefährer Zeitrahmen für die Unterzeichnung der Verträge: März bis Juli.

Zusammenfassung

Nr.

Bezeichnung

Haushaltslinie

Rechtsgrundlage

Betrag in EUR

1

Ausbildung: Extern vergebene Aufträge zur Durchführung des Ausbildungsprogramms

17 04 07 01

Verordnung (EG) Nr. 882/2004

8 350 000

17 04 04 01

Richtlinie 2000/29/EG

450 000

2

Ausbildung: Jahresbericht, Ex-post-Bewertung, IT-Ausstattung und IT-Tools, Werbematerial, unterstützende Informations- und Kommunikationsmaßnahmen

17 01 04 05

Verordnung (EG) Nr. 882/2004

308 000

Insgesamt

9 108 000


Berichtigungen

4.4.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 93/28


Berichtigung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen

( Amtsblatt der Europäischen Union L 255 vom 30. September 2005 )

Seite 27, Artikel 2 Absatz 2 Satz 1:

anstatt:

„(2)   Jeder Mitgliedstaat kann in seinem Hoheitsgebiet nach Maßgabe seiner Vorschriften den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, die eine Berufsqualifikation gemäß Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a vorweisen können, die nicht in einem Mitgliedstaat erworben wurde, die Ausübung eines reglementierten Berufs gestatten. (…)“

muss es heißen:

„(2)   Jeder Mitgliedstaat kann in seinem Hoheitsgebiet nach Maßgabe seiner Vorschriften den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, die eine Berufsqualifikation vorweisen können, die nicht in einem Mitgliedstaat erworben wurde, die Ausübung eines reglementierten Berufs im Sinne von Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a gestatten. (…)“.

Seite 32, Artikel 11 Buchstabe e:

anstatt:

„e)

Nachweis, mit dem dem Inhaber bestätigt wird, …“

muss es heißen:

„e)

Diplom, mit dem dem Inhaber bestätigt wird, …“

Seite 45, Artikel 41 Absatz 2 Einleitungssatz:

anstatt:

„…, wenn sie eine der folgenden Ausbildungen abschießen:“

muss es heißen:

„…, wenn sie eine der folgenden Ausbildungen abschließen:“.

Seite 49, Artikel 49 Absatz 1 Unterabsatz 1:

anstatt:

„(1)   Jeder Mitgliedstaat erkennt die in Anhang VI Nummer 6 aufgeführten Ausbildungsnachweise des Architekten an, …“

muss es heißen:

„(1)   Jeder Mitgliedstaat erkennt die in Anhang VI aufgeführten Ausbildungsnachweise des Architekten an, …“

Seite 79 ff., Anhang V:

Seite 88, Spalte „Pathologie“, unter „Ireland“:

anstatt

:

„Morbid anatomy and histopathology“

muss es heißen

:

„Histopathology“;

Seite 91, Spalte „Medizinische Biologie“, unter „Ελλάς“:

Folgender Eintrag wird gestrichen: „Χειρουργική Θώρακος“;

Seite 91, Spalte „Plastische Chirurgie“, unter „Ireland“:

anstatt

:

„Plastic surgery“

muss es heißen

:

„Plastic, reconstructive and aesthetic surgery“;

Seite 92, Spalte „Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie“, unter „Ελλάς“:

anstatt

:

„1.

Ιατρική Βιοπαθολογία

2.

Μικροβιολογία“

muss es heißen

:

„—

Ιατρική Βιοπαθολογία

Μικροβιολογία“;

Seite 93, Spalte „Thoraxchirurgie“, unter „Italia“:

anstatt

:

„Chirurgia toracica; Cardiochirurgia“

muss es heißen

:

„—

Chirurgia toracica;

Cardiochirurgia“;

Seite 95, Spalte „Gastroenterologie“, unter „Belgique/België/Belgien“:

anstatt

:

„Gastro-entérologie/Gastroenterologie“

muss es heißen

:

„Gastro-entérologie/Gastro-enterologie“;

Seite 97, Spalte „Physiotherapie“, unter „Portugal“:

anstatt

:

„Fisiatria ou Medicina física e de reabilitação“

muss es heißen

:

„—

Fisiatria

Medicina física e de reabilitação“;

Seite 99, Spalte „Radiologie“, unter „Ireland“:

anstatt

:

„Radiology (**)“

muss es heißen

:

„Radiology“;

Seite 99, Spalte „Radiologie“, unter „Italia“:

anstatt

:

„Radiologia“

muss es heißen

:

„Radiologia (**)“;

Seite 101, Spalte „Öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin“, unter „Κύπρος“:

anstatt

:

„Υγειονολογία/Κοινοτική Ιατρική“

muss es heißen

:

„—

Υγειονολογία

Κοινοτική Ιατρική“;

Seite 108, Spalte „Unfall- und Notfallmedizin“, unter „Česká republika“:

anstatt

:

„Traumatologie

Urgentní medicína“

muss es heißen

:

„—

Traumatologie

Urgentní medicína“;

Seite 108, Spalte „Unfall- und Notfallmedizin“, unter „Slovensko“:

anstatt

:

„Úrazová chirurgia

Urgentná medicína“

muss es heißen

:

„—

Úrazová chirurgia

Urgentná medicína“;

Seite 112, Überschrift:

anstatt

:

„5.2.3.   Ausbildungsnachweise …“

muss es heißen

:

„5.2.2.   Ausbildungsnachweise …“;

Seite 115, Tabelle 5.3.2 „Ausbildungsnachweise des Zahnarztes (Grundausbildung)“, Spalte „Ausbildungsnachweis“, unter „Česka republika“:

anstatt

:

„… (doktor)“

muss es heißen

:

„… (doktor zubniho lékařství, MDDr.)“;

Seite 121, Tabelle 5.4.2 „Ausbildungsnachweise für den Tierarzt“, Spalte „Ausbildungsnachweis“, unter „Deutschland“:

anstatt

:

„… des Dritten Abscnitts …“

muss es heißen

:

„… des Dritten Abschnitts …“;

Seite 128, Tabelle 5.6.2 „Ausbildungsnachweise für den Apotheker“, unter „Magyaroszág“, Spalte „Ausstellende Stelle“:

anstatt

:

„EG Egyetem“

muss es heißen

:

„Egyetem“;

Seite 129 ff., Tabellen für Architekten

a)

drittes Feld für „Deutschland“, Fußnote in der dritten Spalte:

anstatt

:

„(1)

Diese Diplome sind je nach Dauer der durch sie abgeschlossenen Ausbildung gemß Artikel 43 Absatz 1 anzuerkennen.“

muss es heißen

:

„(1)

Diese Diplome sind je nach Dauer der durch sie abgeschlossenen Ausbildung gemäß Artikel 47 Absatz 1 anzuerkennen.“

b)

Seite 130, Tabelle für „España“:

Die Tabelle muss wie folgt lauten (Ausrichtung der akademischen Bezugsjahre in der letzten Spalte):

„Land

Ausbildungsnachweis

Ausstellende Stelle

Zusätzliche Bescheinigung

Akademisches Bezugsjahr

España

Título oficial de arquitecto

Rectores de las universidades enumeradas a continuación:

 

1988/1989

Universidad politécnica de Cataluña, escuelas técnicas superiores de arquitectura de Barcelona o del Vallès;

 

Universidad politécnica de Madrid, escuela técnica superior de arquitectura de Madrid;

 

Universidad politécnica de Las Palmas, escuela técnica superior de arquitectura de Las Palmas;

 

Universidad politécnica de Valencia, escuela técnica superior de arquitectura de Valencia;

 

Universidad de Sevilla, escuela técnica superior de arquitectura de Sevilla;

 

Universidad de Valladolid, escuela técnica superior de arquitectura de Valladolid;

 

Universidad de Santiago de Compostela, escuela técnica superior de arquitectura de La Coruña;

 

Universidad del País Vasco, escuela técnica superior de arquitectura de San Sebastián;

 

Universidad de Navarra, escuela técnica superior de arquitectura de Pamplona;

 

Universidad de Alcalá de Henares, escuela politécnica de Alcalá de Henares;

1999/2000

Universidad Alfonso X El Sabio, centro politécnico superior de Villanueva de la Cañada;

1999/2000

Universidad de Alicante, escuela politécnica superior de Alicante;

1997/1998

Universidad Europea de Madrid;

1998/1999

Universidad de Cataluña, escuela técnica superior de arquitectura de Barcelona;

1999/2000

Universidad Ramón Llull, escuela técnica superior de arquitectura de La Salle;

1998/1999

Universidad S.E.K. de Segovia, centro de estudios integrados de arquitectura de Segovia.

1999/2000

Universidad de Granada, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Granada

1994/1995“

c)

Seite 132, Tabelle für „Italia“:

Der letzte Teil der Tabelle muss wie folgt lauten (Ausrichtung der akademischen Bezugsjahre in der letzten Spalte):

„Land

Ausbildungsnachweis

Ausstellende Stelle

Zusätzliche Bescheinigung

Akademisches Bezugsjahr

 

Laurea specialistica quinquennale in Architettura

Prima Facoltà di Architettura dell'Università di Roma ‚La Sapienza‘

Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente

1998/1999

 

Laurea specialistica quinquennale in Architettura

Università di Ferrara

Università di Genova

Università di Palermo

Politecnico di Milano

Politecnico di Bari

Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente

1999/2000

 

Laurea specialistica quinquennale in Architettura

Università di Roma III

Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente

2003/2004

 

Laurea specialistica in Architettura

Università di Firenze

Università di Napoli II

Politecnico di Milano II

Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente

2004/2005“

d)

Seite 133, Tabelle für „Portugal“:

Die Tabelle muss wie folgt lauten (Ausrichtung der akademischen Bezugsjahre in der letzten Spalte):

„Land

Ausbildungsnachweis

Ausstellende Stelle

Zusätzliche Bescheinigung

Akademisches Bezugsjahr

Portugal

Carta de curso de licenciatura em Arquitectura

Faculdade de arquitectura da Universidade técnica de Lisboa

Faculdade de arquitectura da Universidade do Porto

Escola Superior Artística do Porto

 

1988/1989

Para os cursos iniciados a partir do ano académico de 1991/1992

Faculdade de Arquitectura e Artes da Universidade Lusíada do Porto

 

1991/1992“

Seite 135, Anhang VI, Erworbene Rechte:

In der Überschrift unter dem Titel des Anhangs ist die Ziffer „6.“ zu streichen.