ISSN 1725-2539

Amtsblatt

der Europäischen Union

L 16

European flag  

Ausgabe in deutscher Sprache

Rechtsvorschriften

49. Jahrgang
20. Januar 2006


Inhalt

 

I   Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte

Seite

 

*

Verordnung (EG) Nr. 51/2006 des Rates vom 22. Dezember 2005 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitenden Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen (2006)

1

 

*

Verordnung (EG) Nr. 52/2006 des Rates vom 22. Dezember 2005 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitenden Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in der Ostsee (2006)

184

 

*

Addendum zu der Verordnung (EG) Nr. 51/2006 des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitenden Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen (2006)

200

DE

Bei Rechtsakten, deren Titel in magerer Schrift gedruckt sind, handelt es sich um Rechtsakte der laufenden Verwaltung im Bereich der Agrarpolitik, die normalerweise nur eine begrenzte Geltungsdauer haben.

Rechtsakte, deren Titel in fetter Schrift gedruckt sind und denen ein Sternchen vorangestellt ist, sind sonstige Rechtsakte.


I Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte

20.1.2006   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 16/1


VERORDNUNG (EG) Nr. 51/2006 DES RATES

vom 22. Dezember 2005

zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitenden Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen (2006)

DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 des Rates vom 20. Dezember 2002 über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Fischereiressourcen im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (1), insbesondere auf Artikel 20,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 847/96 des Rates vom 6. Mai 1996 zur Festlegung zusätzlicher Bestimmungen für die jahresübergreifende Verwaltung der TACs und Quoten (2), insbesondere auf Artikel 2,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 423/2004 des Rates vom 26. Februar 2004 mit Maßnahmen zur Wiederauffüllung der Kabeljaubestände (3), insbesondere auf die Artikel 6 und 8,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 811/2004 des Rates vom 21. April 2004 zur Festlegung von Maßnahmen zur Wiederauffüllung des nördlichen Seehechtbestands (4), insbesondere auf Artikel 5,

auf Vorschlag der Kommission,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 obliegt es dem Rat, unter Berücksichtigung der verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten und insbesondere des Berichts des Wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Ausschusses für die Fischerei (STECF) die erforderlichen Maßnahmen anzunehmen, die die Bedingungen für den Zugang zu den Gewässern und Ressourcen und die nachhaltige Ausübung des Fischfangs regeln.

(2)

Gemäß Artikel 20 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 obliegt es dem Rat, die zulässigen Gesamtfangmengen (TACs) für die einzelnen Fischereien oder Fischereigruppen festzulegen. Die Fangmöglichkeiten sollten nach den in Artikel 20 jener Verordnung festgelegten Kriterien auf die Mitgliedstaaten und Drittländer aufgeteilt werden.

(3)

Um eine effiziente Verwaltung der TACs und Quoten zu gewährleisten, sollten die Bedingungen für die Ausübung des Fischfangs festgelegt werden.

(4)

Die Grundsätze und bestimmte Verfahren der Bestandsbewirtschaftung sind auf Gemeinschaftsebene festzulegen, damit die Mitgliedstaaten die Fischereitätigkeit der Schiffe unter ihrer Flagge steuern können.

(5)

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 enthält für die Zuteilung der Fangmöglichkeiten wichtige Begriffsbestimmungen.

(6)

Nach Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 sind die Bestände festzulegen, für die die dort genannten Maßnahmen gelten.

(7)

Die Gemeinschaft hat nach dem in den Abkommen oder Protokollen über die Fischereibeziehungen vorgesehenen Verfahren Konsultationen über Fangrechte mit Norwegen (5), den Färöern (6) und Grönland (7) geführt.

(8)

Die Gemeinschaft ist Vertragspartei mehrerer regionaler Fischereiorganisationen. Diese Fischereiorganisationen haben für bestimmte Arten Fangbeschränkungen und andere Erhaltungsmaßnahmen empfohlen. Diese Empfehlungen sollten von der Gemeinschaft umgesetzt werden.

(9)

Die Interamerikanische Kommission für tropischen Thunfisch (IATTC) hat auf ihrer Jahrestagung im Juni 2005 Fangbeschränkungen für Gelbflossenthun, Großaugenthun und Echten Bonito angenommen und technische Maßnahmen für die Behandlung von Beifängen beschlossen. Obwohl die Gemeinschaft nicht Mitglied dieser Organisation ist, müssen die Maßnahmen umgesetzt werden, um die nachhaltige Bewirtschaftung der Bestände im Regelungsbereich der Organisation sicherzustellen.

(10)

Die Internationale Kommission für die Erhaltung des Thunfischbestands im Altantik (ICCAT) hat auf ihrer Jahrestagung 2005 Übersichten angenommen, denen zu entnehmen ist, ob und in welchem Umfang die Vertragsparteien ihre Fangmöglichkeiten überschritten oder nicht ausgeschöpft haben. In diesem Zusammenhang hat die ICCAT in einem Beschluss festgestellt, dass die Gemeinschaft im Jahr 2004 bei mehreren Beständen ihre Quoten unterschritten hat.

(11)

Um die von der ICCAT festgelegten Anpassungen der Gemeinschaftsquoten umzusetzen, müssen die sich aus der Unterausschöpfung ergebenden Fangmöglichkeiten nach Maßgabe des Anteils der einzelnen Mitgliedstaaten an der Unterausschöpfung auf die Mitgliedstaaten verteilt werden, ohne dass der in dieser Verordnung für die jährliche Aufteilung der TACs festgelegte Verteilungsschlüssel geändert wird.

(12)

Die Fangmöglichkeiten sind nach den einschlägigen Gemeinschaftsbestimmungen zu nutzen, insbesondere der Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 der Kommission vom 20. Mai 1987 zur Festlegung der Einzelheiten für die Kenzeichnung und die Dokumente an Bord von Fischereifahrzeugen (8), der Verordnung (EWG) Nr. 2807/83 der Kommission vom 22. September 1983 zur Festlegung der Einzelheiten der Aufzeichnung von Informationen über den Fischfang durch die Mitgliedstaaten (9), der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des Rates vom 12. Oktober 1993 zur Einführung einer Kontrollregelung für die Gemeinsame Fischereipolitik (10), der Verordnung (EG) Nr. 1954/2003 des Rates vom 4. November 2003 zur Steuerung des Fischereiaufwands für bestimmte Fanggebiete und Fischereiressourcen der Gemeinschaft (11), der Verordnung (EG) Nr. 1626/94 des Rates vom 27. Juni 1994 über technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischbestände im Mittelmeer (12), der Verordnung (EG) Nr. 1627/94 des Rates vom 27. Juni 1994 zur Festlegung allgemeiner Bestimmungen über die speziellen Fangerlaubnisse (13), der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 des Rates vom 22. März 2004 zur Festlegung von Kontrollmaßnahmen für die Fischerei im Regelungsbereich des Übereinkommens über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (14), der Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates vom 30. März 1998 zur Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von jungen Meerestieren (15), der Verordnung (EWG) Nr. 3880/91 des Rates vom 17. Dezember 1991 über die Vorlage von Fangstatistiken durch die Mitgliedstaaten, die im Nordostatlantik Fischfang betreiben (16), der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 des Rates vom 29. Juni 1998 über die zulässige Anlandung von Hering zu industriellen Zwecken ohne Bestimmung für den unmittelbaren menschlichen Verzehr (17), der Verordnung (EG) Nr. 423/2004 des Rates vom 26. Februar 2004 mit Maßnahmen zur Wiederauffüllung der Kabeljaubestände (18), der Verordnung (EG) Nr. 2244/2003 der Kommission vom 18. Dezember 2003 mit Durchführungsbestimmungen für satellitengestützte Schiffsüberwachungssysteme (19), der Verordnung (EWG) Nr. 2930/86 des Rates vom 22. September 1986 zur Definition der Angaben für Fischereifahrzeuge (20), der Verordnung (EG) Nr. 973/2001 des Rates vom 14. Mai 2001 mit technischen Erhaltungsmaßnahmen für bestimmte Bestände weit wandernder Arten (21), der Verordnung (EG) Nr. 2347/2002 des Rates vom 16. Dezember 2002 mit spezifischen Zugangsbedingungen und einschlägigen Bestimmungen für die Fischerei auf Tiefseebestände (22) und der Verordnung (EG) Nr. 2270/2004 des Rates vom 22. Dezember 2004 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten von Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft für bestimmte Tiefseebestände (2005 und 2006) (23).

(13)

Infolge des Gutachtens des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) muss für Sardellen im Untergebiet VIII eine befristete Regelung für die Fangbeschränkungen verabschiedet werden.

(14)

Infolge des ICES-Gutachtens muss für Sandaal im ICES-Untergebiet IV und im Bereich IIIa-Nord eine befristete Regelung zur Steuerung des Fischereiaufwands verabschiedet werden.

(15)

Angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse über den biologischen Status des Bestands an Blauem Wittling müssen im Anschluss an die Verhandlungen zwischen den Küstenstaaten über die Bewirtschaftung dieses Bestands die Bewirtschaftungsgebiete geändert werden, wobei den besonderen Gegebenheiten bei den betroffenen Fischereien Rechnung zu tragen ist.

(16)

Angesichts des jüngsten ICES-Gutachtens muss der Fischereiaufwand bei bestimmten Tiefseearten vorübergehend weiter verringert werden.

(17)

Zur Anpassung der Aufwandsbeschränkungen für Kabeljau nach der Verordnung (EG) Nr. 423/2004 werden alternative Regelungen vorgeschlagen, um den Fischereiaufwand gemäß Artikel 8 Absatz 3 der genannten Verordnung im Einklang mit den TACs zu verwalten.

(18)

Wissenschaftliche Gutachten zeigen, dass die Schollenbestände in der Nordsee nicht bestandsschonend befischt werden und die Rückwurfmengen sehr hoch sind. Wissenschaftlichen Gutachten und dem Gutachten des Regionalen Beirats für die Nordsee zufolge empfiehlt es sich, die Fangmöglichkeiten über den Fischereiaufwand der auf Scholle fischenden Fischereifahrzeuge anzupassen.

(19)

Für die Seezungenbestände im westlichen Ärmelkanal ist eine befristete Aufwandsregelung erforderlich. Die Aufwandsregelungen für die Kabeljaubestände im Kattegat, in der Nordsee, im Skagerrak und im westlichen Ärmelkanal, in der Irischen See und westlich von Schottland und für die Seehecht- und Kaisergranatbestände in den ICES-Bereichen VIIIc und IXa müssen angepasst werden.

(20)

Mit Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 ist nicht sichergestellt, dass die Heringsfänge die für diese Art festgesetzten Fangmengen nicht überschreiten. Daher müssen Übergangsmaßnahmen eingeführt werden, die eine geeignete Überwachung und Zählung von Hering in unsortierten Anlandungen gewährleisten.

(21)

Beim Fischfang mit Kiemennetzen in den tiefen Gewässern westlich von Schottland und Irland werden überlange Kiemennetze ausgebracht, was zu sehr langen Stellzeiten und hohen Rückwurfraten führt. Verloren gegangene oder absichtlich aufgegebene Netze können noch über Jahre weiter fischen, ohne je eingeholt zu werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine solche Praxis eine ernste Bedrohung für Tiefseebestände darstellt; daher sollte diese Fischerei bis zum Erlass längerfristiger Maßnahmen vorübergehend verboten werden.

(22)

Um eine nachhaltige Nutzung der Seehechtbestände zu gewährleisten und Rückwürfe zu verringern, sollten als Übergangsmaßnahme in den Bereichen VIII a, b, d die neuesten Entwicklungen bei selektivem Fanggerät angewendet werden.

(23)

Die Kommission für die Fischerei im Nordostatlantik (NEAFC) hat auf ihrer Jahrestagung im Jahr 2004 empfohlen, den Fischfang in bestimmten Gebieten einzuschränken, um gefährdete Tiefsee-Lebensräume zu schützen. Die Gemeinschaft sollte dieser Empfehlung nachkommen.

(24)

Im Interesse der Erhaltung der Tintenfischbestände und insbesondere des Schutzes der Jungtiere sollte 2006 bis zur Annahme einer Verordnung zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 850/98 eine Mindestgröße für Tintenfische aus Meeresgewässern unter der Hoheit oder der Gerichtsbarkeit von Drittländern im CECAF-Raum festgesetzt werden.

(25)

Im November 2005 hat die NEAFC empfohlen, einige Schiffe auf die Liste der Schiffe zu setzen, denen illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei nachgewiesen wurde. Es sollte dafür gesorgt werden, dass diesen Empfehlungen im Rahmen des Gemeinschaftsrechts nachgekommen wird.

(26)

Die Allgemeine Kommission für die Fischerei im Mittelmeer (GFCM) hat auf ihrer Jahrestagung 2005 die Steuerung bestimmter Fischereien von Tiefsee-Arten und die Einrichtung eines GFCM-Verzeichnisses von Fischereifahrzeugen von über 15 m Länge, die im GFCM-Gebiet fischen dürfen, empfohlen. Da die Gemeinschaft Vertragspartei der GFCM ist, sind diese Empfehlungen für die Gemeinschaft verbindlich und folglich umzusetzen.

(27)

Im Interesse der Bestandserhaltung sollten im Jahr 2006 bestimmte zusätzliche Kontrollmaßnahmen und technische Fangbedingungen gelten.

(28)

Im Interesse einer effizienteren und wirksameren Kontrolle und Überwachung der Aufwandssteuerung empfiehlt es sich, bestimmte Vorschriften über die Verwendung von Daten aus der satellitengestützten Schiffsüberwachung einzuführen.

(29)

Um sicherzustellen, dass von Drittlandschiffen in Gemeinschaftsgewässern gefangener Blauer Wittling ordnungsgemäß erfasst wird, müssen die Kontrollvorschriften für solche Schiffe verschärft werden.

(30)

Nach Artikel 20 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 legt der Rat die mit den Fang- und/oder Aufwandsbeschränkungen zusammenhängenden Bedingungen fest. Wissenschaftliche Gutachten zeigen, dass deutliche Überschreitungen der vereinbarten TACs die Nachhaltigkeit der Fischereitätigkeit in Frage stellen. Deswegen müssen entsprechende Bedingungen eingeführt werden, die eine bessere Einhaltung der vereinbarten Fangmöglichkeiten gewährleisten.

(31)

Die Internationale Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) hat auf ihrer Jahrestagung 2004 für bestimmte Bestände weit wandernder Arten im Atlantik und im Mittelmeer eine Reihe von technischen Maßnahmen empfohlen, insbesondere neue Mindestgrößen für Roten Thun, Fangbeschränkungen in bestimmten Gebieten oder zu bestimmten Zeiten zum Schutz von Großaugenthun, Maßnahmen in Bezug auf die Sport- und Freizeitfischerei im Mittelmeer und die Einführung eines Stichprobenprogramms zur Einschätzung der Größe von Rotem Thun aus Käfighaltung. Im Interesse der Erhaltung der Fischbestände müssen diese Maßnahmen im Jahr 2006 durchgeführt werden, bis eine Verordnung zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 973/2001 verabschiedet wird.

(32)

Die Organisation für die Fischerei im Südostatlantik (SEAFO) hat auf ihrer Jahrestagung 2005 eine Vorschrift erlassen, nach der ab 1. Januar 2006 alle Fischereifahrzeuge, die im Abkommensbereich Arten befischen, die nicht unter die Bestandserhaltungs- und Bewirtschaftungsregelungen anderer zuständiger regionaler Fischereiorganisationen fallen, wissenschaftliche Beobachter an Bord haben müssen. Diese Vorschrift ist für die Gemeinschaft verbindlich und muss folglich umgesetzt werden.

(33)

Die Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (NAFO) hat auf ihrer 27. Jahrestagung vom 19. bis 23. September 2005 eine Reihe technischer Kontrollmaßnahmen angenommen. Diese Maßnahmen müssen durchgeführt und die Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt werden.

(34)

Entsprechend den internationalen Verpflichtungen der Gemeinschaft als Vertragspartei des Übereinkommens über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) darunter die Verpflichtung, die von der CCAMLR-Kommission beschlossenen Maßnahmen anzuwenden, sind die von letzterer festgelegten TACs für das Wirtschaftsjahr 2005/06 und die entsprechenden Schonzeiten anzuwenden.

(35)

Auf ihrer 24. Jahrestagung hat die CCAMLR 2005 Fangbeschränkungen für durch CCAMLR-Vertragsparteien befischte Bestände verabschiedet. Die CCAMLR hat außerdem die Teilnahme von Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft an der Versuchsfischerei auf Dissostichus spp. in den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie in den Bereichen 58.4.1, 58.4.2, 58.4.3a und 58.4.3b genehmigt und die betreffenden Fangtätigkeiten von Fang- und Beifanggrenzen sowie bestimmten technischen Maßnahmen abhängig gemacht. Diese Grenzen und technischen Maßnahmen sind ebenfalls anzuwenden.

(36)

Um den Lebensunterhalt der Fischer in der Gemeinschaft sicherzustellen sicherzustellen und eine Gefährdung der Bestände und mögliche Probleme im Zusammenhang mit dem Auslaufen der Verordnung (EG) Nr. 27/2005 des Rates vom 22. Dezember 2004 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitenden Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen 2005) (24) zu vermeiden, müssen die Fischereien am 1. Januar 2006 eröffnet werden und einige der Vorschriften der genannten Verordnung für den Januar 2006 in Kraft bleiben. Wegen der Dringlichkeit der Angelegenheit ist es unerlässlich, eine Ausnahme von der Sechswochenfrist nach Abschnitt I Nummer 3 des dem Vertrag über die Europäische Union und den Verträgen zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften beigefügten Protokolls über die Rolle der einzelstaatlichen Parlamente in der Europäischen Union zu gewähren —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

KAPITEL I

GELTUNGSBEREICH UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

Artikel 1

Gegenstand

Diese Verordnung legt die Fangmöglichkeiten und begleitenden Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen für das Jahr 2006 fest.

Außerdem werden bestimmte Aufwandsbeschränkungen und begleitende Fangbedingungen für bestimmte antarktische Bestände die Fangmöglichkeiten und spezifischen Fangbedingungen für die in Anhang Ie genannten Zeiträume festgelegt.

Artikel 2

Geltungsbereich

(1)   Vorbehaltlich anders lautender Bestimmungen gilt diese Verordnung für

a)

Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft („Gemeinschaftsschiffe“) und

b)

Fischereifahrzeuge, die die Flagge eines Drittlands führen und dort registriert sind („Drittlandschiffe“), in Gemeinschaftsgewässern („EG-Gewässern“).

(2)   Abweichend von Absatz 1 gilt diese Verordnung nicht für Fischereieinsätze, die ausschließlich zum Zweck wissenschaftlicher Forschung unternommen werden; die betreffenden Einsätze sind mit Genehmigung und unter der Aufsicht des betreffenden Mitgliedstaats durchzuführen und der Kommission und dem Mitgliedstaat, in dessen Gewässern sie durchgeführt werden, im Voraus zu melden.

Artikel 3

Begriffsbestimmungen

Über die Begriffsbestimmungen in Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 hinaus bezeichnet im Sinne dieser Verordnung der Ausdruck

a)

„zulässige Gesamtfangmenge (TAC)“ die Menge, die einem Bestand jedes Jahr entnommen werden darf;

b)

„Quote“ einen der Gemeinschaft, Mitgliedstaaten oder Drittländern zugeteilten, festen Anteil an der TAC;

c)

„internationale Gewässer“ solche Gewässer, die außerhalb der Hoheit oder der Gerichtsbarkeit aller Staaten liegen;

d)

„NAFO-Regelungsbereich“ den Teil des NAFO (Organisation für die Fischerei im Nordwest-Atlantik)-Übereinkommensbereichs, der nicht unter die Hoheit oder die Gerichtsbarkeit der Küstenstaaten fällt;

e)

„Skagerrak“ ein Gebiet, das im Westen durch eine Linie vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes, im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste begrenzt wird;

f)

„Kattegat“ das Gebiet, das im Norden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste, im Süden durch eine Linie von Kap Hasenøre zum Kap Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg und vom Kap Gilbjerg zum Kullen begrenzt wird;

g)

„Golf von Cadiz“ den ICES-Bereich IXa östlich von 7o23'48"W.

Artikel 4

Fanggebiete

Im Sinne dieser Verordnung gelten die folgenden Abgrenzungen:

a)

die Gebiete des ICES (Internationaler Rat für Meeresforschung) sind in der Verordnung (EWG) Nr. 3880/91 festgelegt. Wird ein Gebiet zusätzlich als „EG-Gewässer“ bezeichnet, so bedeutet dies, dass das Gebiet nur die EG-Gewässer des ICES-Gebiets betrifft;

b)

die Gebiete des CECAF (mittlerer Ostatlantik oder FAO 34) sind in der Verordnung (EG) Nr. 2597/95 des Rates vom 23. Oktober 1995 über die Vorlage von Fangstatistiken durch Mitgliedstaaten, die in bestimmten Gebieten außerhalb des Nordatlantik Fischfang betreiben (25) festgelegt;

c)

die Gebiete der NAFO (Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik) sind in der Verordnung (EWG) Nr. 2018/93 des Rates vom 30. Juni 1993 über die Vorlage von Statistiken über die Fänge und die Fischereitätigkeit der Mitgliedstaaten, die im Nordwestatlantik Fischfang betreiben (26), festgelegt;

d)

die Gebiete des CCAMLR (Übereinkommen über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis) sind in der Verordnung (EG) Nr. 601/2004.

KAPITEL II

FANGMÖGLICHKEITEN UND BEGLEITENDE FANGBEDINGUNGEN FÜR GEMEINSCHAFTSSCHIFFE

Artikel 5

Zulässige Fangmengen und Aufteilung

(1)   Die Fangmöglichkeiten für Gemeinschaftsschiffe in Gemeinschaftsgewässern oder bestimmten Nicht-Gemeinschaftsgewässern sowie die Aufteilung dieser Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten und die begleitenden Bedingungen nach Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 sind in Anhang I festgelegt.

(2)   Gemeinschaftsschiffe dürfen ist es erlaubt, im Rahmen der Quoten nach Anhang I und unter den Bedingungen der Artikel 10, 17 und 18 in den Gewässern, die unter die Fischereigerichtsbarkeit der Färöer, Grönlands, Islands oder Norwegens fallen, und in der Fischereizone um Jan Mayen fischen.

(3)   Die Kommission unterbindet unverzüglich jeglichen Sardellenfang im Untergebiet VIII, wenn der STECF feststellt, dass die Biomasse des Laicherbestands 2006 zur Laichzeit weniger als 28 000 Tonnen beträgt.

(4)   Die Kommission legt die endgültigen Fangbeschränkungen für die Sandaalfischereien in den ICES-Bereichen IIa (EG-Gewässer) und IIIa sowie im ICES-Untergebiet IV (EG-Gewässer) nach Maßgabe der Nummer 6 des Anhangs IId fest.

(5)   Die Kommission legt die Fangmöglichkeiten der Gemeinschaft für Lodde in den Untergebieten V und XIV (grönländische Gewässer) auf 7,7 % der TAC für Lodde fest, sobald diese TAC feststeht.

(6)   Die Fangbeschränkungen für Seeteufel im Bereich IIa (EG-Gewässer) und im Untergebiet IV (EG-Gewässer) sowie im Bereich Vb (EG-Gewässer) und in den Untergebieten VI, XII, und XIV können nach einer vom STECF durchgeführten Analyse der Daten des ersten Quartals 2006 zu den beobachteten Fangmengen pro Aufwandseinheit von der Kommission nach dem in Artikel 30 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 genannten Verfahren überprüft werden.

(7)   Die Fangbeschränkungen für Stintdorsch in den Bereichen IIa (EG-Gewässer) und IIIa und im Untergebiet IV (EG-Gewässer) sowie für Sprotte im Bereich IIa (EG-Gewässer) und im Untergebiet IV (EG-Gewässer) können auf der Grundlage der wissenschaftlichen Daten des ersten Halbjahrs 2006 von der Kommission nach dem in Artikel 30 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 genannten Verfahren überprüft werden.

Artikel 6

Besondere Aufteilungsvorschriften

(1)   Die Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten nach Anhang I lässt Folgendes unberührt:

a)

den Tausch von zugewiesenen Fangmöglichkeiten nach Artikel 20 Absatz 5 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002;

b)

Neuaufteilungen nach Artikel 21 Absatz 4, Artikel 23 Absatz 1 und Artikel 32 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93;

c)

zusätzliche Anlandungen im Rahmen von Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96;

d)

zurückbehaltene Mengen nach Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96;

e)

Abzüge nach Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 847/96.

(2)   Für zurückzubehaltende und auf 2007 zu übertragende Quoten wird Artikel 4 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 abweichend von der genannten Verordnung auch auf alle Bestände angewandt, für die analytische TACs gelten.

Artikel 7

Fischereiaufwandsbeschränkungen und damit verbundene Bestandsbewirtschaftungsvorschriften

(1)   Vom 1. Februar 2006 bis zum 31. Januar 2007 gelten die Aufwandsbeschränkungen und begleitenden Bedingungen gemäß

Anhang IIa für die Bewirtschaftung bestimmter Bestände im Kattegat, im Skagerrak, im Untergebiet IV und in den ICES-Bereichen IIa (EG-Gewässer), IIIa, VIa, VIIa und VIId;

Anhang IIb für die Bewirtschaftung der Seehechtbestände in den ICES-Bereichen VIIIc und IXa mit Ausnahme des Golfs von Cadiz;

Anhang IIc für die Bewirtschaftung der Seezungenbestände im ICES-Bereich VIIe;

Anhang IId für die Bewirtschaftung der Sandaalbestände im Skagerrak, im ICES-Untergebiet IV und im Bereich IIa (EG-Gewässer).

(2)   Für den Zeitraum 1. Januar 2006 bis 31. Januar 2006 gelten für die in Absatz 1 genannten Bestände die Aufwandsbeschränkungen und begleitenden Bedingungen gemäß den Anhängen IVa, IVb, IVc und V der Verordnung (EG) Nr. 27/2005 weiter.

(3)   Schiffe, die mit Fanggerät nach Nummer 4 des Anhangs IIa oder Nummer 3 der Anhänge IIb bzw. IIc in den Gebieten nach Nummer 2 des Anhangs IIa oder Nummer 1 der Anhänge IIb bzw. IIc Fischfang betreiben, müssen, wie in diesen Anhängen vorgeschrieben, im Besitz einer nach Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr. 1627/94 ausgestellten speziellen Fangerlaubnis sein.

(4)   Die Kommission legt den endgültigen Fischereiaufwand für 2006 für die Sandaalfischereien in den ICES-Bereichen IIa (EG-Gewässer) und IIIa und im Untergebiet IV nach den Bestimmungen in Anhang IId Nummer 6 fest.

(5)   Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Fischereiaufwand von Fischereifahrzeugen mit einer Tiefsee-Fangerlaubnis, gemessen in Kilowatt-Tagen außerhalb des Hafens, im Jahr 2006 nicht mehr als 80 % des jährlichen durchschnittlichen Fischereiaufwands beträgt, den die Fischereifahrzeuge des betreffenden Mitgliedstaats im Jahr 2003 bei Fangreisen betrieben haben, die mit einer Tiefsee-Fangerlaubnis durchgeführt und bei denen Tiefsee-Arten nach Anhang I und Anhang III Nummer 15 der Verordnung (EG) Nr. 2347/2002 gefangen wurden. Dieser Absatz gilt nur für Fangreisen, bei denen mehr als 100 kg andere Tiefsee-Arten als Goldlachs gefangen wurden.

Artikel 8

Bedingungen für die Anlandung von Fängen und Beifängen

(1)   Fänge aus Beständen, für die Fangbeschränkungen festgesetzt worden sind, dürfen nur dann an Bord behalten oder angelandet werden, wenn

a)

die Fänge von Schiffen eines Mitgliedstaats getätigt wurden, der über eine Quote verfügt, die noch nicht ausgeschöpft ist, oder

b)

die Fänge Teil eines Gemeinschaftsanteils sind, der nicht durch Quoten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt wurde und noch nicht ausgeschöpft ist.

(2)   Abweichend von Absatz 1 dürfen die nachstehend aufgeführten Fische auch dann an Bord behalten und angelandet werden, wenn der betreffende Mitgliedstaat über keine Quote verfügt oder die Quoten oder Anteile ausgeschöpft sind:

a)

Arten, außer Hering und Makrele, die

i)

mit anderen Sorten vermengt sind und gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 mit Netzen gefangen wurden, deren Maschenöffnung weniger als 32 mm beträgt, und

ii)

die weder an Bord noch bei der Anlandung sortiert werden,

oder

b)

Makrelen, wenn

i)

diese mit Stöcker oder Sardinen vermengt sind,

ii)

ihr Gewicht 10 % des Gesamtgewichts der an Bord befindlichen Makrelen, Stöcker und Sardinen nicht überschreitet, und

iii)

die Fänge weder an Bord noch bei der Anlandung sortiert werden.

(3)   Artikel 2 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 gilt nicht für Hering, der im ICES-Untergebiet IV oder den ICES-Bereichen IIa (EG-Gewässer), IIIa und VIId gefangen wird.

(4)   Alle Anlandungen außer den Fängen nach Absatz 2 werden auf die Quote oder, wenn der Gemeinschaftsanteil nicht durch Quoten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt worden ist, auf den Gemeinschaftsanteil angerechnet.

(5)   Sind die Fangmöglichkeiten eines Mitgliedstaats bei Hering in den ICES-Untergebieten II (EG-Gewässer) und IV sowie den Bereichen IIIa und VIId ausgeschöpft, so dürfen Schiffe, die die Flagge des betreffenden Mitgliedstaats führen, in der Gemeinschaft registriert sind und die in den entsprechenden Fischereien mit Fangbeschränkungen tätig sind, keine, mit Hering vermengte Fänge unsortiert anlanden.

(6)   Die Berechnung des Anteils an Beifängen und deren Behandlung erfolgt nach den Artikeln 4 und 11 der Verordnung (EG) Nr. 850/98.

Artikel 9

Unsortierte Anlandungen im ICES-Untergebiet IV und in den ICES-Bereichen IIa (EG-Gewässer), IIIa und VIId

(1)   Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass geeignete Stichprobenkontrollen vorgenommen werden, um die in unsortierten Anlandungen enthaltenen Arten, die im ICES-Untergebiet IV und den ICES-Bereichen IIa (EG-Gewässer), IIIa und VIId gefangen wurden, wirksam überwachen zu können.

(2)   Unsortierte Fänge aus dem ICES-Untergebiet IV und den ICES-Bereichen IIa (EG-Gewässer), IIIa und VIId dürfen nur in Häfen und Anlandeorten angelandet werden, in denen Stichprobenkontrollen gemäß Absatz 1 durchgeführt werden.

Artikel 10

Zugangsbeschränkungen

Es ist Gemeinschaftsschiffen untersagt, im Skagerrak in der 12-Seemeilen-Zone Norwegens zu fischen. Schiffe unter der Flagge Dänemarks oder Schwedens dürfen jedoch bis zu einer Entfernung von vier Seemeilen von den Basislinien Norwegens fischen.

Artikel 11

Vorübergehende technische Maßnahmen und Kontrollmaßnahmen

Vorübergehende technische Maßnahmen und Kontrollmaßnahmen für Gemeinschaftsschiffe sind in Anhang III festgelegt.

KAPITEL III

FANGMÖGLICHKEITEN UND BEGLEITENDE FANGBEDINGUNGEN FÜR DRITTLANDSCHIFFE

Artikel 12

Vorübergehende technische Maßnahmen und Kontrollmaßnahmen

Vorübergehende technische Maßnahmen und Kontrollmaßnahmen für Drittlandschiffe sind in Anhang III festgelegt.

Artikel 13

Genehmigung

Fischereifahrzeuge unter der Flagge von Barbados, Guyana, Japan, Norwegen, Südkorea, Suriname, Trinidad und Tobago und Venezuela sowie Fischereifahrzeuge, die auf den Färöern registriert sind, dürfen im Rahmen der in Anhang I festgesetzten Mengen nach Maßgabe der Artikel 14, 15 und 16 sowie 19 bis 25 Fänge in den Gemeinschaftsgewässern tätigen.

Artikel 14

Geografische Einschränkungen

(1)   Die Fangtätigkeit von Fischereifahrzeugen unter der Flagge Norwegens und Fischereifahrzeugen, die auf den Färöern registriert sind, ist auf die Teile der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien der Mitgliedstaaten im ICES-Untergebiet IV, im Kattegat und im Atlantischen Ozean nördlich von 43o00'N liegen, mit Ausnahme des in Artikel 18 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 genannten Gebiets.

(2)   Im Skagerrak ist die Fangtätigkeit von Schiffen unter der Flagge Norwegens in einer Entfernung von mehr als vier Seemeilen seewärts von den Basislinien Dänemarks und Schwedens gestattet.

(3)   Die Fangtätigkeit von Fischereifahrzeugen unter der Flagge von Barbados, Guyana, Japan, Südkorea, Suriname, Trinidad und Tobago und Venezuela ist auf die Teile der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien des französischen Departements Guayana liegen.

Artikel 15

Durchfahrt durch Gemeinschaftsgewässe

Auf Drittlandschiffen, die Gemeinschaftsgewässer durchfahren, sind die Netze nach folgenden Bedingungen so zu verstauen, dass sie nicht ohne weiteres eingesetzt werden können:

a)

Netze, Gewichte und ähnliche Geräte sind von den Scherbrettern sowie den Zug- oder Schleppkabeln und –seilen zu lösen;

b)

Netze, die sich an oder über Deck befinden, sind sicher an einem Teil der Deckaufbauten festzuzurren.

Artikel 16

Bedingungen für die Anlandung von Fängen und Beifängen

Fänge aus Beständen, für die Fangbeschränkungen festgesetzt worden sind, dürfen nur dann an Bord behalten oder angelandet werden, wenn sie von Fischereifahrzeugen eines Drittlandes getätigt wurden, das über eine Quote verfügt, die noch nicht ausgeschöpft ist.

KAPITEL IV

LIZENZREGELUNGEN FÜR GEMEINSCHAFTSSCHIFFE

Artikel 17

Lizenzen und begleitende Bedingungen

(1)   Unbeschadet der allgemeinen Bestimmungen über Fanglizenzen und spezielle Fangerlaubnisse nach der Verordnung (EG) Nr. 1627/94 wird für die Ausübung der Fischerei durch Gemeinschaftsschiffe in Drittlandgewässern eine Lizenz benötigt, die von den Behörden des Drittlands ausgestellt wird.

(2)   Absatz 1 gilt nicht für den Einsatz folgender Gemeinschaftsschiffe in den norwegischen Gewässern der Nordsee:

a)

Schiffe mit einer Bruttoraumzahl von 200 oder weniger,

b)

Schiffe, die auf andere Speisefische als Makrele fischen,

c)

Schiffe, die die Flagge Schwedens führen, nach gängiger Praxis.

(3)   Die Höchstanzahl an Lizenzen und sonstige begleitende Bedingungen sind in Anhang IV Teil I festgelegt. Die Lizenzanträge enthalten Angaben über die Art der Fischerei sowie den Namen und die Kennzeichen der Gemeinschaftsschiffe, für die Lizenzen erteilt werden sollen, und werden von den Behörden der Mitgliedstaaten an die Kommission gerichtet. Die Kommission leitet diese Anträge an die Behörden des betreffenden Drittlands weiter.

(4)   Überträgt ein Mitgliedstaat Quoten auf einen anderen Mitgliedstaat in den Fanggebieten gemäß Anhang IV Teil I, so schließt dies auch einen entsprechenden Lizenztransfer ein und ist der Kommission zu melden. Die in Anhang IV Teil I genannte Gesamtzahl der Lizenzen je Fanggebiet darf nicht überschritten werden.

(5)   Die Gemeinschaftsschiffe befolgen die Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen und alle sonstigen Vorschriften, die im jeweiligen Einsatzgebiet gelten.

Artikel 18

Färöer

Gemeinschaftsschiffe mit einer Lizenz für die Ausübung einer gezielten Fischerei auf eine Art in den Gewässern der Färöer dürfen auch gezielte Fischerei auf eine andere Art ausüben, wenn sie diese Änderung den Behörden der Färöer zuvor mitteilen.

KAPITEL V

LIZENZREGELUNGEN FÜR DRITTLANDSSCHIFFE

Artikel 19

Vorgeschriebener besitz einer lizenz oder speziellen fangerlaubnis

(1)   Unbeschadet des Artikels 28b der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 sind Fischereifahrzeuge unter norwegischer Flagge mit einer Bruttoraumzahl unter 200 von der Verpflichtung ausgenommen, im Besitz einer Lizenz oder speziellen Fangerlaubnis zu sein.

(2)   Lizenzen und spezielle Fangerlaubnisse sind an Bord mitzuführen. Auf den Färöern oder in Norwegen registrierte Fischereifahrzeuge sind von dieser Verpflichtung jedoch ausgenommen.

(3)   Drittlandschiffe, die am 31. Dezember 2005 zum Fischfang berechtigt sind, dürfen die Fischerei ab 1. Januar 2006 fortsetzen, bis die Liste der Schiffe, die zum Fischfang berechtigt sind, der Kommission vorgelegt und von ihr genehmigt worden ist.

Artikel 20

Beantragung einer Lizenz oder einer speziellen Fangerlaubnis

Einem an die Kommission gerichteten Antrag einer Behörde eines Drittlands auf Erteilung einer Lizenz oder einer speziellen Fangerlaubnis sind folgende Angaben beizufügen:

a)

Name des Schiffes,

b)

Registriernummer,

c)

äußere Kennbuchstaben und –ziffern,

d)

Registrierhafen,

e)

Name und Anschrift des Eigners oder Charterers,

f)

Bruttoraumzahl und Länge über alles,

g)

Maschinenleistung,

h)

Rufzeichen und Funkfrequenz;

i)

vorgesehene Fangmethode;

j)

vorgesehenes Fanggebiet,

k)

Arten, die gefangen werden sollen,

l)

Zeitraum, für den die Lizenz beantragt wird.

Artikel 21

Anzahl der Lizenzen

Die Anzahl der Lizenzen und die speziellen Fangbedingungen sind in Anhang IV Teil II festgelegt.

Artikel 22

Ungültigkeitserklärung und Rücknahme

(1)   Die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse können im Zusammenhang mit der Ausgabe neuer Lizenzen und neuer spezieller Fangerlaubnisse für ungültig erklärt werden. Die Ungültigkeitserklärung wird am Tag vor der Ausgabe der neuen Lizenz und der neuen speziellen Fangerlaubnis durch die Kommission wirksam. Die neuen Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse gelten ab dem Ausgabetag.

(2)   Die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse werden vor Ablauf ihrer Geltungsdauer ganz oder teilweise zurückgenommen, wenn die in Anhang I vorgesehene Quote für den betreffenden Bestand ausgeschöpft ist.

(3)   Bei Nichteinhaltung der in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtungen werden die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse entzogen.

Artikel 23

Nichteinhaltung der einschlägigen Vorschriften

(1)   Für ein Drittlandschiff, bei dem die in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtungen nicht eingehalten wurden, werden für einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten keine Lizenz und keine spezielle Fangerlaubnis erteilt.

(2)   Die Kommission teilt den Behörden des betreffenden Drittlands Namen und Merkmale der Drittlandschiffe mit, die ab dem darauf folgenden Monat wegen eines Verstoßes gegen die einschlägigen Vorschriften nicht zum Fischfang in der Fischereizone der Gemeinschaft zugelassen werden

Artikel 24

Verpflichtungen der Lizenzinhaber

(1)   Drittlandschiffe befolgen die Bestandserhaltungs- und Kontrollmaßnahmen und alle sonstigen Vorschriften, die im jeweiligen Einsatzgebiet für die Fangtätigkeit von Gemeinschaftsschiffen gelten, insbesondere die Verordnungen (EWG) Nr. 1381/87, (EWG) Nr. 2847/93, (EG) Nr. 1627/94, (EG) Nr. 88/98 (27), (EG) Nr. 850/98 und (EG) Nr. 1434/98.

(2)   Die Drittlandschiffe nach Absatz 1 führen ein Fischereilogbuch, in das die in Anhang V Teil I genannten Angaben eingetragen werden.

(3)   Drittlandschiffe mit Ausnahme von Schiffen unter norwegischer Flagge, die im ICES-Bereich IIIa fischen, übermitteln der Kommission nach Anhang VI die dort genannten Angaben.

Artikel 25

Sonderbestimmungen für das französische Departement Guayana

(1)   Lizenzen für den Fischfang in den Gewässern des französischen Departements Guayana werden nur gewährt, wenn sich der Eigner des betreffenden Drittlandschiffes verpflichtet, auf Antrag der Kommission einen Beobachter an Bord zu nehmen.

(2)   Kapitäne von Drittlandschiffen, die im Besitz einer Fanglizenz für Fisch oder für Thunfisch sind und in den Gewässern des französischen Departements Guayana fischen, legen den französischen Behörden bei der Anlandung ihrer Fänge nach jeder Fangreise eine Erklärung über die Mengen Garnelen vor, die seit der letzten Erklärung gefangen und an Bord behalten wurden. Diese Erklärung erfolgt nach dem Muster in Anhang IV Teil III. Der Kapitän haftet für die Richtigkeit der Erklärung. Die französischen Behörden treffen die erforderlichen Maßnahmen, um die Richtigkeit der Erklärungen zu prüfen, insbesondere durch Vergleich mit dem in Artikel 24 Absatz 2 genannten Fischereilogbuch. Nach der Prüfung wird die Erklärung von dem zuständigen Beamten unterzeichnet. Vor Ablauf eines jeden Monats übersenden die französischen Behörden der Kommission sämtliche Erklärungen für den Vormonat.

(3)   Drittlandschiffe, die in den Gewässern des französischen Departements Guayana fischen, führen ein Fischereilogbuch nach dem Muster in Anhang V Teil II. Eine Kopie dieses Logbuches wird der Kommission über die französischen Behörden binnen 30 Tagen nach dem letzten Tag jeder Fangreise zugestellt.

(4)   Erhält die Kommission einen Monat lang keine Mitteilung zu einem Drittlandschiff, das im Besitz einer Lizenz für den Fischfang in den Gewässern des französischen Departements Guayana ist, so wird die Lizenz dieses Schiffes entzogen.

KAPITEL VI

SONDERBESTIMMUNGEN FÜR GEMEINSCHAFTSSCHIFFEIM NAFO-REGELUNGSBEREICH

ABSCHNITT 1

Gemeinschaftsbeteiligung

Artikel 26

Schiffsliste

(1)   Nur Gemeinschaftsschiffe mit einer Bruttoraumzahl von über 50, denen der Flaggenmitgliedstaat eine spezielle Fangerlaubnis erteilt hat und die im NAFO-Schiffsregister aufgeführt sind, dürfen unter den in der Erlaubnis genannten Bedingungen im NAFO-Regelungsbereich fischen und die betreffenden Fänge an Bord behalten, umladen und anlanden.

(2)   Ändert sich in einem Mitgliedstaat die Liste der Schiffe unter seiner Flagge, die in der Gemeinschaft registriert sind und im NAFO-Regelungsbereich fischen dürfen, so meldet der betreffende Mitgliedstaat der Kommission diese Änderung in computerlesbarer Form mindestens 15 Tage, bevor das neue Schiff in den NAFO-Regelungsbereich einfährt. Die Kommission leitet diese Angaben unverzüglich an das NAFO-Sekretariat weiter.

(3)   Die in Absatz 2 genannte Meldung enthält insbesondere Folgendes:

a)

die interne Nummer des Schiffes nach Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 26/2004 der Kommission vom 30. Dezember 2003 über das Fischereiflottenregister der Gemeinschaft (28);

b)

das internationale Rufzeichen;

c)

gegebenenfalls den Schiffscharterer;

d)

den Schiffstyp.

(4)   Bei Schiffen, die vorübergehend die Flagge eines Mitgliedstaats führen (Bareboatcharter), enthält diese Mitteilung zusätzlich folgende Angaben:

a)

Zeitpunkt, ab dem das Schiff zur Führung der Flagge des Mitgliedstaats berechtigt ist;

b)

Zeitpunkt, ab dem Schiff von dem betreffenden Mitgliedstaat zur Fischerei im NAFO-Regelungsbereich zugelassen ist;

c)

Name des Staates, in dem das Schiff registriert ist oder früher registriert war, sowie Zeitpunkt, seit dem es nicht mehr die Flagge des genannten Staates führt;

d)

Name des Schiffes;

e)

von den zuständigen nationalen Behörden erteilte amtliche Registriernummer des Schiffes;

f)

Heimathafen des Schiffes nach der Überführung;

g)

Name des Schiffseigners oder -charterers;

h)

Bestätigung, dass der Kapitän ein Exemplar der im NAFO-Regelungsbereich geltenden Bestimmungen erhalten hat;

i)

die wichtigsten Arten, die das Schiff im NAFO-Regelungsbereich fangen kann;

j)

vorgesehene Fanggebiete (Untergebiete).

ABSCHNITT 2

Technische Massnahmen

Artikel 27

Maschenöffnung

(1)   Die Verwendung von Schleppnetzen, bei denen die Maschenöffnung in irgendeinem Teil weniger als 130 mm beträgt, ist für den gezielten Fang der in Anhang VII genannten Grundfischarten verboten. Diese Mindestmaschenöffnung wird für die gezielte Fischerei auf Kurzflossenkalmar (Illex illecebrosus) gegebenenfalls auf 60 mm festgesetzt. Für die direkte Fischerei auf Rochen (Rajidae) wird sie auf 280 mm im Steert und 220 mm in allen anderen Teilen des Schleppnetzes festgesetzt.

(2)   Schiffe, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, verwenden Netze mit einer Mindestmaschenöffnung von 40 mm.

Artikel 28

Netzzubehör

(1)   Die Verwendung anderer als in diesem Artikel genannter Vorrichtungen oder Hilfsmittel, die die Maschen eines Netzes verstopfen oder die Maschenöffnung verringern, ist verboten.

(2)   Segeltuch, Netzwerk oder anderes Material darf an der Unterseite des Steerts angebracht sein, um Beschädigungen zu mindern oder zu verhüten.

(3)   An der Oberseite des Steerts dürfen Vorrichtungen angebracht sein, sofern sie dessen Maschen nicht verstopfen. Als Oberseiten-Scheuerschutz dürfen nur die in Anhang VIII aufgeführten Vorrichtungen verwendet werden.

(4)   Fischereifahrzeuge, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, benutzen Sortiergitter mit einem Höchstabstand von 22 mm zwischen den Stäben. Fischereifahrzeuge, die Garnelen in der Abteilung 3L fangen, verwenden überdies Gelenkketten mit einer Mindestlänge von 72 cm gemäß Anhang IX.

Artikel 29

Beifänge

(1)   Fischereifahrzeuge dürfen keine gezielte Fischerei auf Arten ausüben, für die Beifanggrenzen gelten. Gezielte Fischerei auf eine Art wird dann ausgeübt, wenn diese Art in einem Hol den größten Gewichtsanteil am Fang ausmacht.

(2)   Beifänge der Arten, für die von der Gemeinschaft in einem Teil des NAFO-Regelungsbereichs keine Quote festgesetzt wurde, dürfen bei der gezielten Fischerei auf andere Arten in dem betreffenden Teilbereich pro Beifangart 2 500 kg oder 10 % Gewichtsanteil aller an Bord behaltenen Fänge nicht übersteigen, je nachdem, welche Berechnung den größeren Anteil ergibt. In den Teilen des NAFO-Regelungsbereichs, in denen die gezielte Fischerei auf bestimmte Arten verboten oder eine Quote „Sonstige“ ausgeschöpft ist, dürfen die Beifänge der in Anhang Id genannten Arten 1 250 kg bzw. 5 % nicht übersteigen.

(3)   Sobald die Gesamtmenge der Arten, für die Beifanggrenzen gelten, in einem Hol die Beschränkung nach Absatz 2 übersteigt, wechseln die Schiffe sofort den Fangplatz und entfernen sich mindestens fünf Seemeilen vom Fangplatz des letzten Hols. Sobald die Gesamtmenge der Arten, für die Beifanggrenzen gelten, in nachfolgenden Hols diese Grenzen übersteigt, entfernen sich die Schiffe wiederum sofort mindestens fünf Seemeilen vom Fangplatz des letzten Hols und kehren frühestens nach 48 Stunden an diesen Fangplatz zurück.

(4)   Sobald die Gesamtbeifänge aller Arten in einem Hol einen gewichtsmäßigen Anteil von 5 % in der Abteilung 3M und 2,5 % in der Abteilung 3L überschreiten, laufen Schiffe, die Garnelen (Pandalus borealis) fischen, unverzüglich einen mindestens fünf Seemeilen vom Fangplatz des letzten Hols entfernten Fangplatz an.

(5)   Bei der Berechnung des Beifanganteils an Grundfischarten werden Garnelenfänge nicht berücksichtigt.

Artikel 30

Mindestgrößen

(1)   Fisch aus dem NAFO-Regelungsbereich, der nicht die in Anhang X festgelegte Größe hat, darf nicht verarbeitet, an Bord behalten, umgeladen, angelandet, befördert, gelagert, verkauft, zur Schau gestellt oder zum Kauf angeboten werden, sondern ist unverzüglich ins Meer zurückzuwerfen.

(2)   Überschreitet die Menge Fische, die nicht die erforderliche Größe nach Anhang X aufweisen, 10 % der Gesamtmenge eines Fangs, so entfernt sich das Schiff mindestens fünf Seemeilen vom Fangplatz des letzten Hols, bevor es seine Fangtätigkeit fortsetzt. Ist verarbeiteter Fisch einer Art, für die eine Mindestgröße vorgeschrieben ist, kleiner als in Anhang X festgelegt, so wird davon ausgegangen, dass der unverarbeitete Fisch auch unterhalb der Mindestgröße lag.

ABSCHNITT 3

KontrollMassnahmen

Artikel 31

Produktkennzeichnung und getrennte Lagerung

(1)   Verarbeiteter Fisch, der im NAFO-Regelungsbereich gefangen wurde, ist so zu kennzeichnen, dass die Art und Erzeugnisklasse nach Artikel 1 der Verordnung (EG) Nr. 104/2000 des Rates vom 17. Dezember 1999 über die Gemeinsame Marktorganisation für Erzeugnisse der Fischerei und der Aquakultur (29) identifiziert werden können. Außerdem ist anzugeben, dass er im NAFO-Regelungsbereich gefangen wurde.

(2)   In der Abteilung 3L gefangene Garnelen sowie in der Unterzone 2 und in den Abteilungen 3KLMNO gefangener Schwarzer Heilbutt sind als in diesen Gebieten gefangen zu kennzeichnen.

(3)   Unbeschadet der rechtlichen Verantwortung des Kapitäns für Sicherheit und Navigation gilt Folgendes:

Die Fänge sind deutlich nach Arten getrennt zu lagern. Die im NAFO-Regelungsbereich gefangenen Fische sind getrennt von Fängen aus anderen Gebieten zu lagern.

Die Fänge können in verschiedenen Bereichen des Laderaums gelagert werden, müssen jedoch in jedem Bereich klar durch Kunststoff, Sperrholz, Netzwerk u.ä. von Fängen anderer Arten getrennt werden.

Artikel 32

Fischerei- und Produktionslogbücher und Stauplan

(1)   Die Kapitäne der Fischereifahrzeuge erfüllen die Artikel 6, 8, 11 und 12 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 und tragen außerdem die in Anhang XI der vorliegenden Verordnung genannten Angaben ins Logbuch ein.

(2)   Vor dem 15. jedes Monats teilt jeder Mitgliedstaat der Kommission in computerlesbarer Form die im Vormonat angelandeten Mengen aus den in Anhang XII bezeichneten Beständen mit und übermittelt alle Angaben, die nach Artikel 11 und 12 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 bei ihm eingegangen sind.

(3)   Die Kapitäne von Gemeinschaftsschiffen führen für Fänge der in Anhang Ic genannten Arten

a)

ein Produktionslogbuch, dem der Gesamtertrag zu entnehmen ist, aufgeschlüsselt nach an Bord befindlichen Arten (Produktgewicht in Kilogramm);

b)

einen Stauplan, der für jede Art angibt, wo sie im Fischladeraum gelagert ist.

(4)   Das Produktionslogbuch und der Stauplan nach Absatz 3 werden täglich gegenüber dem Vortag, der von 00.00 Uhr (UTC) bis 24.00 Uhr (UTC) gerechnet wird, auf den neuesten Stand gebracht und verbleiben an Bord, bis das Schiff vollständig entladen wurde.

(5)   Die Kapitäne leisten die erforderliche Hilfe zur Überprüfung der im Produktionslogbuch aufgezeichneten Mengen und der an Bord gelagerten Verarbeitungserzeugnisse.

(6)   Alle zwei Jahre beglaubigen die Mitgliedstaaten für alle nach Artikel 26 Absatz 1 zum Fischfang berechtigten Gemeinschaftsschiffe die Richtigkeit der Kapazitätspläne. Der Kapitän sorgt dafür, dass eine Kopie dieser Beglaubigung an Bord mitgeführt wird, um einem Inspektor auf Wunsch vorgelegt zu werden.

Artikel 33

Mitführen von Netzen

(1)   Bei der gezielten Fischerei auf eine oder mehrere der in Anhang VII genannten Arten dürfen sich an Bord von Gemeinschaftsschiffen keine Netze befinden, die eine kleinere Maschenöffnung aufweisen als in Artikel 27 festgelegt.

(2)   Gemeinschaftsschiffe, die auf derselben Fangreise auch außerhalb des NAFO-Regelungsbereichs fischen, dürfen jedoch Netze an Bord mitführen, die eine kleinere Maschenöffnung aufweisen als in Artikel 27 festgelegt, sofern diese sicher festgezurrt und verstaut sind und nicht ohne weitere eingesetzt werden können. Diese Netze müssen

a)

von ihren Scherbrettern sowie Zug- oder Schleppkabeln und -seilen gelöst sein, und

b)

wenn sie sich an oder über Deck befinden, an einem Teil der Deckaufbauten sicher festgemacht sein.

Artikel 34

Umladungen

(1)   Gemeinschaftsschiffe dürfen im NAFO-Regelungsbereich nur Umladungen vornehmen, wenn sie von ihren zuständigen Behörden eine entsprechende Genehmigung erhalten haben.

(2)   Gemeinschaftsschiffe dürfen von einem Fischereifahrzeug einer Nichtvertragspartei, das beim Fischfang im NAFO-Regelungsbereich gesichtet oder in anderer Weise identifiziert wurde, weder Fisch übernehmen, noch dürfen sie Fisch an ein solches Schiff abgeben.

(3)   Gemeinschaftsschiffe melden ihren zuständigen Behörden jede im NAFO-Regelungsbereich vorgenommene Umladung. Diese Meldung ist vom abgebenden Schiff mindestens 24 Stunden vor und vom übernehmenden Schiff spätestens eine Stunde nach der Umladung zu übermitteln.

(4)   Der Bericht nach Absatz 3 enthält die Uhrzeit, die geografische Position, das abzugebende oder zu übernehmende abgerundete Gesamtgewicht nach Arten in Kilogramm sowie die Rufzeichen der an der Umladung beteiligten Schiffe.

(5)   Das übernehmende Schiff meldet außerdem mindestens 24 Stunden vor einer Anlandung zusätzlich zu dem an Bord befindlichen Gesamtfang und dem anzulandenden Gesamtgewicht den Namen des Hafens und die voraussichtliche Anlandezeit.

(6)   Die Mitgliedstaaten geben die in den Absätzen 3 und 5 genannten Meldungen unverzüglich an die Kommission weiter, die sie ihrerseits umgehend an das NAFO-Sekretariat weiterleitet.

Artikel 35

Chartern von Gemeinschaftsschiffen

(1)   Ein Mitgliedstaat kann gestatten, dass ein Fischereifahrzeug, das seine Flagge führt und im NAFO-Regelungsbereich fischen darf, gechartert wird, um eine Quote und/oder Fangtage, die einem anderen NAFO-Vertragspartner zugewiesen wurden, vollständig oder teilweise auszuschöpfen. Nicht gechartert werden dürfen allerdings Schiffe, bei denen die NAFO oder eine andere regionale Fischereiorganisation festgestellt hat, dass sie an illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei beteiligt waren.

(2)   Am Tage des Charterabschlusses übermittelt der Flaggenmitgliedstaat der Kommission die folgenden Angaben, die diese an den Exekutivsekretär der NAFO weiterleitet:

a)

seine Zustimmung zum Charter;

b)

die unter den Charter fallenden Arten und die mit dem Chartervertrag zugewiesenen Fangmöglichkeiten;

c)

die Dauer des Charters;

d)

dem Namen des Charterers;

e)

die Vertragspartei, die das Schiff gechartert hat;

f)

die Maßnahmen, die der Mitgliedstaat getroffen hat, um sicherzustellen, dass alle gecharterten Schiffe, die seine Flagge führen, während der Dauer des Charters die Bestandserhaltungs- und Kontrollmaßnahmen der NAFO beachten.

(3)   Nach Beendigung des Charters teilt der Flaggenmitgliedstaat dies der Kommission mit, und die Kommission leitet diese Information unverzüglich an den Exekutivsekretär der NAFO weiter.

(4)   Der Flaggenmitgliedstaat sorgt dafür, dass

a)

das Schiff nicht ermächtigt wird, während der Dauer des Charters auf die dem Flaggenmitgliedstaat zugeteilten Fangmöglichkeiten zu fischen;

b)

das Schiff nicht ermächtigt wird, in ein und demselben Zeitraum im Rahmen von mehr als einer Charter zu fischen;

c)

das Schiff während der Dauer des Charters die Bestandserhaltungs- und Kontrollmaßnahmen der NAFO beachtet;

d)

das Charterschiff alle im Rahmen des Charters erzielten Fänge und Beifänge von anderen Fangdaten getrennt in das Fischereilogbuch einträgt.

(5)   Die Mitgliedstaaten melden der Kommission die in Absatz 4 Buchstabe d genannten Fänge und Beifänge getrennt von anderen nationalen Fangdaten. Die Kommission leitet diese Daten umgehend an den Exekutivsekretär der NAFO weiter.

Artikel 36

Überwachung des Fischereiaufwands

(1)   Jeder Mitgliedstaat trifft die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Fischereiaufwand seiner Schiffe den Fangmöglichkeiten entspricht, die ihm im NAFO-Regelungsbereich zur Verfügung stehen.

(2)   Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission spätestens zum 31. Januar 2006 oder — nach diesem Zeitpunkt — mindestens 30 Tage vor dem beabsichtigten Beginn der Fischereitätigkeit den Fangplan für ihre Schiffe, die im NAFO-Regelungsbereich fischen. Der Fangplan enthält unter anderem Angaben zu dem Schiff bzw. den Schiffen, die an der Fischerei teilnehmen, und zu den geplanten Fangtagen, die im NAFO-Regelungsbereich verbracht werden sollen.

(3)   Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission unverbindlich über die beabsichtigten Tätigkeiten ihrer Schiffe in anderen Gebieten.

(4)   Der Fangplan gibt Aufschluss über den Gesamtaufwand, der im NAFO-Regelungsbereich eingesetzt werden soll, und stellt ihn den Fangmöglichkeiten gegenüber, die dem betreffenden Mitgliedstaat zur Verfügung stehen.

(5)   Spätestens am 31. Dezember 2006 erstatten die Mitgliedstaaten der Kommission Bericht über die Umsetzung ihrer Fangpläne. Diese Berichte enthalten die Anzahl der Schiffe, die tatsächlich an der Fischerei im NAFO-Regelungsbereich teilgenommen haben, die Fänge jedes Schiffs und die Gesamtzahl der Fangtage jedes Schiffs im Regelungsbereich. Die Fangtätigkeit von Schiffen, die in den Abteilungen 3M und 3L Garnelen fischen, werden für jede Abteilung getrennt gemeldet.

ABSCHNITT 4

Sondervorschriften der Datenerfassung

Artikel 37

Datenerfassung

(1)   Soweit möglich, befolgen die Mitgliedstaaten Sondervorschriften der Datenerfassung für alle Schiffe unter ihrer Flagge, die in den nachstehenden Gebieten fischen:

Gebiet

Koordinate 1

Koordinate 2

Koordinate 3

Koordinate 4

Orphan Knoll

50.00.30

47.00.30

51.00.30

45.00.30

51.00.30

47.00.30

50.00.30

45.00.30

Corner

Seamounts

35.00.00

48.00.00

36.00.00

48.00.00

36.00.00

52.00.00

35.00.00

52.00.00

Neuengland

Seamounts

43.29.00

43.20.00

44.00.00

43.20.00

44.00.00

46.40.00

43.29.00

46.40.00

Neuengland

Seamounts

35.00.00

57.00.00

39.00.00

57.00.00

39.00.00

64.00.00

35.00.00

64.00.00

(2)   Die gemäß Absatz 1 zu erfassenden Daten werden für jeden einzelnen Hol erfasst und sollten soweit möglich Folgendes umfassen:

a)

Artenzusammensetzung nach Anzahl und Gewicht;

b)

Häufigkeit der Größen;

c)

Otolithen;

d)

Ort des Hols, Breiten- und Längengrade;

e)

Fanggerät;

f)

Fangtiefe;

g)

Uhrzeit;

h)

Dauer des Hols;

i)

Schleppbeginn (bei beweglichem Fanggerät);

j)

andere biologische Stichproben, z.B. zur Geschlechtsreife, soweit möglich.

(3)   Sobald wie möglich nach dem Ende jeder Fangreise werden die nach Absatz 1 erhobenen Daten den zuständigen Behörden des Mitgliedstaates zur Weiterleitung an das NAFO-Sekretariat übermittelt.

ABSCHNITT 5

Sonderbestimmungen für Nordische Garnelen

Artikel 38

Garnelenfang

Jeder Mitgliedstaat meldet der Kommission täglich die Mengen Garnelen (Pandalus borealis), die in der Abteilung 3L des NAFO-Regelungsbereichs von Schiffen eingebracht wurden, die seine Flagge führen und in der Gemeinschaft registriert sind. Sämtliche Fangtätigkeiten werden in Tiefen von über 200 m durchgeführt und sind zu jeder Zeit auf ein Fischereifahrzeug je fangberechtigten Mitgliedstaat beschränkt.

ABSCHNITT 6

Sonderbestimmungen für Rotbarsch

Artikel 39

Rotbarschfang

(1)   Jeden zweiten Montag meldet der Kapitän eines Gemeinschaftsschiffs, das in der Unterzone 2 und in den Abteilungen IF, 3K und 3M des NAFO-Regelungsbereichs Rotbarschfang betreibt, den zuständigen Behörden des Mitgliedstaats, dessen Flagge das Schiff führt oder in dem es registriert ist, die Rotbarschmengen, die in den am vorhergehenden Sonntag um 24.00 Uhr abgelaufenen zwei Wochen in den genannten Gebieten gefangen wurden.

Haben die insgesamt getätigten Fänge einen Umfang von 50 % der TAC erreicht, so muss diese Meldung wöchentlich, und zwar jeden Montag erfolgen.

(2)   Die Mitgliedstaaten melden der Kommission jeden zweiten Dienstag vor 12.00 Uhr die Rotbarschmengen, die in den am vorhergehenden Sonntag um 24.00 Uhr abgelaufenen zwei Wochen in der Unterzone 2 und den Abteilungen IF, 3K und 3M des NAFO-Regelungsbereichs von Schiffen unter ihrer Flagge, die in ihrem Hoheitsgebiet gemeldet sind, gefangen wurden.

Haben die insgesamt getätigten Fänge einen Umfang von 50 % der TAC erreicht, so muss diese Meldung wöchentlich erfolgen.

KAPITEL VII

SONDERBESTIMMUNGEN FÜR GEMEINSCHAFTSSCHIFFE IM CCAMLR-GEBIET

ABSCHNITT 1

Beschränkungen und Angaben zu den Schiffen

Artikel 40

Fangverbote und -beschränkungen

(1)   Die gezielte Fischerei auf die in Anhang XIII aufgeführten Arten ist in den in diesem Anhang ausgewiesenen Bereichen und während der dort genannten Zeiträume verboten.

(2)   Für neue Fischereien und Versuchsfischereien gelten die in Anhang XIV genannten Fang- und Beifanggrenzen in den dort angegebenen Untergebieten.

Artikel 41

Angaben zu den Schiffen, die zur Fischerei im CCAMLR-Gebiet befugt sind

(1)   Ab 1. August 2006 übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission zusätzlich zu den Angaben nach Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 folgende Angaben zu den fangberechtigten Schiffen:

a)

IMO-Nummer (sofern gegeben);

b)

gegebenenfalls frühere Flagge;

c)

internationales Rufzeichen;

d)

Name und Anschrift des/der Schiffseigner(s) und, falls bekannt, des/der wirtschaftlichen Eigentümer(s);

e)

Schiffstyp;

f)

Bauort und –jahr;

g)

Länge;

h)

folgende Farbfotos des Schiffs:

i)

eine Aufnahme von mindestens 12 x 7 cm der Steuerbordseite des Schiffs, auf der dieses in seiner vollen Länge und mit sämtlichen Aufbauten abgebildet ist;

ii)

eine Aufnahme von mindestens 12 x 7 cm der Backbordseite des Schiffs, auf der dieses in seiner vollen Länge und mit sämtlichen Aufbauten abgebildet ist;

iii)

eine Aufnahme von mindestens 12 x 7 cm des direkt von achtern fotografierten Hecks;

i)

Maßnahmen, die eine Manipulation der an Bord installierten satellitengestützten Schiffsüberwachungsanlage ausschließen sollen.

(2)   Ab dem 1. August 2006 übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission, soweit möglich, außerdem folgende Angaben zu den Schiffen, die zur Fischerei im CCAMLR-Gebiet befugt sind:

a)

Name und Anschrift des Betreibers, sofern nicht mit dem/den Schiffseigner(n) identisch;

b)

Namen und Staatsangehörigkeit des Kapitäns und gegebenenfalls des Fischereikapitäns;

c)

Fangmethode bzw. –methoden;

d)

Breite (m);

e)

Bruttoregistertonnen;

f)

Art und Nummer der Kommunikationsmittel (Nummer von Inmarsat A, B und C);

g)

normale Besatzung;

h)

Hauptmaschinenleistung (kW);

i)

Ladekapazität (Tonnen), Zahl und Kapazität (in m3) der Fischladeräume;

j)

sonstige als sinnvoll erachtete Angaben (z. B. Eisklassifizierung).

ABSCHNITT 2

Versuchsfischerei

Artikel 42

Teilnahme an Versuchsfischerei

(1)   Fischereifahrzeuge, die die Flagge Spaniens führen, in Spanien registriert sind und der CCAMLR gemäß Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 gemeldet wurden, dürfen in den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie in den Bereichen 58.4.1, 58.4.2 und den Bereichen 58.4.3a und 58.4.3b außerhalb der Gebiete unter nationaler Gerichtsbarkeit an der Langleinen-Versuchsfischerei auf Dissostichus spp. teilnehmen.

(2)   In den Bereichen 58.4.3a und 58.4.3b darf zu keiner Zeit mehr als ein Fischereifahrzeug fischen.

(3)   Die Gesamtfang- und Beifanggrenzen für die Untergebiete 88.1 und 88.2 sowie die Bereiche 58.4.1 und 58.4.2 und ihre Aufteilung nach kleinen Forschungsfeldern (Small Scale Research Units — SSRU) innerhalb der Untergebiete und Bereiche sind in Anhang XIV festgelegt. Der Fischfang wird in jedem SSRU eingestellt, wenn die gemeldeten Fänge die vorgegebene Fanggrenze erreicht haben, und besagtes SSRU wird für die restliche Saison für den Fischfang geschlossen.

(4)   Der Fischfang muss in möglichst großen geografischen und bathymetrischen Entfernungen erfolgen, damit die zur Bestimmung des Fischereipotenzials erforderlichen Daten gesammelt werden können und eine übermäßige Konzentration von Fängen und Aufwand vermieden wird. In den Bereichen 58.4.1 und 58.4.2 darf nicht in Tiefen von weniger als 550 m gefischt werden.

Artikel 43

Melderegelungen

Fischereifahrzeuge, die an der Versuchsfischerei nach Artikel 42 teilnehmen, unterliegen folgenden Fang- und Aufwandsmeldesystemen und -bedingungen:

a)

dem Fünf-Tage-Melde-System nach Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004, mit der Ausnahme, dass die Mitgliedstaaten der Kommission die Fang- und Aufwandsmeldungen spätestens zwei Arbeitstage nach dem Ende jedes Meldezeitraums zur sofortigen Weitergabe an die CCAMLR übermitteln. In den Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie den Bereichen 58.4.1 und 58.4.2 werden die Meldungen je SSRU vorgenommen;

b)

dem System für die monatliche Meldung nach Artikel 13 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 des Rates;

c)

zu melden sind Stückzahl und Gesamtgewicht der wieder über Bord geworfenen Dissostichus eleginoides und Dissostichus mawsoni, einschließlich der Tiere mit krankhaftem Fleisch („jellymeat“).

Artikel 44

Sonderbestimmungen

(1)   In Bezug auf die Maßnahmen zur Reduzierung der tödlichen Beifänge von Seevögeln bei der Langleinenfischerei wird die Versuchsfischerei nach Artikel 42 nach Maßgabe von Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 600/2004 des Rates vom 22. März 2004 mit technischen Maßnahmen für die Fischerei im Bereich des Übereinkommens über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (30) durchgeführt. Außerdem gilt Folgendes:

a)

Bei dieser Fischerei ist das Überbordwerfen von Fischabfällen verboten.

b)

Fischereifahrzeuge, die an der Versuchsfischerei in den Bereichen 58.4.1 und 58.4.2 teilnehmen und in Bezug auf das Beschweren von Langleinen den CCAMLR-Protokollen (A, B oder C) entsprechen, sind von der Vorschrift befreit, die Leinen nachts auszulegen; hat ein Schiff jedoch insgesamt drei (3) Seevögel gefangen, so muss es nach Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 unverzüglich erneut die Leinen nachts auslegen.

c)

Fischereifahrzeuge, die an der Versuchsfischerei in den Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie den Bereichen 58.4.3a und 58.4.3b teilnehmen und die insgesamt drei (3) Seevögel gefangen haben, stellen unverzüglich die Fangtätigkeit ein und dürfen für den Rest der Saison 2005/06 außerhalb der normalen Fangsaison keine Fische mehr fangen.

(2)   Fischereifahrzeuge, die an der Versuchsfischerei in den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 teilnehmen, müssen ferner folgende Auflagen erfüllen:

a)

Den Schiffen ist es verboten, Folgendes ins Meer einzubringen:

i)

Öl oder Kraftstoffe oder ölige Rückstände, außer mit einer Genehmigung nach Anhang I von MARPOL 73/78 (Internationales Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe);

ii)

Müll;

iii)

Essensreste, die nicht durch ein Sieb mit Öffnungen von maximal 25 mm passen;

iv)

Geflügel oder Geflügelteile (einschließlich Eierschalen);

v)

Abwasser in einer Entfernung von bis zu 12 Seemeilen von Land- oder Eismassen oder Abwasser bei Fahrt des Schiffes mit weniger als vier Knoten;

vi)

Müllverbrennungsasche.

b)

In die Untergebiete 88.1 und 88.2 dürfen kein lebendes Geflügel und keine lebenden Vögel verbracht werden, und nicht verbrauchtes geschlachtetes Geflügel muss aus den Untergebieten 88.1 und 88.2 entfernt werden.

c)

In den Untergebieten 88.1 und 88.2 ist die Fischerei auf Dissostichus spp. innerhalb von zehn Seemeilen vor der Küste der Balleny Islands untersagt.

Artikel 45

Begriffsbestimmung des Hols

(1)   Im Sinne dieses Abschnitts umfasst ein Hol das Aussetzen von einer oder mehreren Leinen an einem einzigen Standort. Die genaue geografische Position eines Hols für die Zwecke der Fang- und Aufwandsmeldung richtet sich nach dem Mittelpunkt der ausgesetzten Leine oder Leinen.

(2)   Um als Forschungshol bezeichnet zu werden,

a)

müssen die betreffenden Hols mindestens fünf Seemeilen von einander entfernt, gemessen vom geografischen Mittelpunkt jedes Hols, durchgeführt werden;

b)

werden bei jedem Hol mindestens 3 500 und höchstens 10 000 Haken ausgelegt; hierzu können am selben Standort eine Reihe verschiedener Leinen ausgelegt werden;

c)

wird jede Langleine für mindestens sechs Stunden ausgelegt, gemessen vom Zeitpunkt, an dem die Leine vollständig ausgelegt ist, bis zum Zeitpunkt, an dem das Einholen der Leine beginnt.

Artikel 46

Forschungsprogramme

Fischereifahrzeuge, die an der Versuchsfischerei gemäß Artikel 42 teilnehmen, führen in allen SSRU, in die die FAO-Untergebiete 88.1 und 88.2 sowie die Bereiche 58.4.1 und 58.4.2 unterteilt sind, Forschungsprogramme durch. Das Forschungsprogramm wird wie folgt durchgeführt:

a)

bei der ersten Einfahrt in ein SSRU werden die ersten zehn Hols, auch „erste Reihe“ genannt, als „Forschungshols“ bezeichnet und müssen den in Artikel 45 Absatz 2 genannten Kriterien genügen;

b)

die nächsten zehn Hols oder, wenn diese zuerst erreicht wird, die nächste Fangmenge von zehn Tonnen werden/wird als „zweite Reihe“ bezeichnet. Hols der zweiten Reihe können nach Ermessen des Kapitäns als normale Versuchsfischerei gefischt werden. Sie können aber auch als Forschungshols bezeichnet werden, wenn sie die Anforderungen von Artikel 45 Absatz 2 erfüllen;

c)

bei Beendigung der ersten und zweiten Reihe von Hols unternimmt das Schiff, wenn der Kapitän in demselben SSRU weiterfischen möchte, eine „dritte Reihe“; in den drei Reihen werden insgesamt 20 Forschungshols durchgeführt. Die dritte Reihe ist während desselben Aufenthalts in den SSRU durchzuführen wie die erste und die zweite Reihe;

d)

das Schiff darf nach Abschluss von 20 Forschungshols nach der dritten Reihe in demselben SSRU weiterfischen;

e)

in den SSRU A, B, C, E und G in den Untergebieten 88.1 und 88.2, in denen der befischbare Meeresboden keine 15 000 km2 umfasst, finden die Buchstaben b, c und d keine Anwendung und das Schiff darf nach Abschluss von zehn Forschungshols im selben SSRU weiterfischen.

Artikel 47

Datenerhebungsprogramme

(1)   Fischereifahrzeuge, die Versuchsfischerei gemäß Artikel 47 betreiben, führen in allen SSRU, in die die FAO-Untergebiete 88.1 und 88.2 sowie die Bereiche 58.4.1 und 58.4.2 unterteilt sind, Datenerhebungsprogramme durch. Das Datenerhebungsprogramm umfasst

a)

Position und Meerestiefe an jedem Ende jeder Leine in einem Hol;

b)

Aussetzzeit, Verbleib der Leine im Meer und Einholzeit;

c)

Anzahl und Art der an der Oberfläche verlorenen Fische;

d)

Anzahl ausgesetzter Haken;

e)

Art des Köders;

f)

Erfolg der Köderung (%);

g)

Art der verwendeten Haken und

h)

See- und Wetterbedingungen sowie Mondphase bei Aussetzen der Leinen.

(2)   Alle in Absatz 1 aufgeführten Daten sind für jedes Forschungshol zu erfassen; insbesondere sind in einem Forschungshol von bis zu 100 Fischen alle Fische zu messen und mindestens 30 Fischproben für biologische Untersuchungen zu ziehen. Werden mehr als 100 Fische gefangen, so sind Stichproben zu nehmen.

Artikel 48

Markierungsprogramm

Jedes Fischereifahrzeug, das Versuchsfischerei gemäß Artikel 42 betreibt, führt folgendes Markierungsprogramm durch:

a)

Während der gesamten Saison wird gemäß dem CCAMLR-Markierungsprotokoll pro Tonne Frischfischgewicht ein Exemplar Dissostichus spp. markiert und wieder freigelassen. Die Schiffe stellen ihr Markierungsprogramm erst ein, nachdem sie 500 Exemplare markiert haben, bzw. verlassen die Fischerei erst, nachdem sie ein Exemplar pro Tonne Frischfischgewicht markiert haben;

b)

es werden Exemplare aller Größen erfasst, um der vorgeschriebenen Anzahl von einem Exemplar je Tonne Frischfischgewicht zu genügen. Alle wieder freigelassenen Exemplare werden doppelt markiert und die Freilasswege erfolgen über ein möglichst breites geografisches Gebiet;

c)

alle Kennzeichnungsmarken tragen eine einmalige Seriennummer und eine Adresse, damit der Ursprung der Markierung zurückverfolgt werden kann, wenn markierte Fische wieder gefangen werden;

d)

wieder gefangene markierte Fische (d. h. gefangene Fische, die bereits eine zuvor angebrachte Marke aufweisen) sind nicht erneut freizulassen, selbst wenn sie nur für kurze Zeit in Freiheit waren;

e)

von allen wieder gefangenen, markierten Exemplaren sind biologische Proben (z.B. in Bezug auf Länge, Gewicht, Geschlecht, Gonadenentwicklung) zu nehmen und, soweit möglich, elektronische Fotografien anzufertigen; ferner sind die Otolithen und die Kennzeichnungsmarke zu entfernen;

f)

alle einschlägigen Markierungsdaten und die Aufzeichnungen zu den Wiederfängen markierter Fische sind dem CCAMLR binnen drei Monaten, nachdem das Schiff diese Fischereien verlassen hat, elektronisch im CCAMLR-Format zu übermitteln;

g)

alle einschlägigen Markierungsdaten, die Aufzeichnungen zu Wiederfängen und den wieder gefangenen Exemplaren sind ebenfalls nach dem CCAMLR-Markierungsprotokoll im CCAMLR-Format der zuständigen regionalen Markierungs-Datenbank zu übermitteln.

Artikel 49

Wissenschaftliche Beobachter

Jedes Fischereifahrzeug, das Versuchsfischerei gemäß Artikel 42 betreibt, nimmt für die Dauer seiner Fangeinsätze mindestens zwei wissenschaftliche Beobachter an Bord, von denen einer nach der CCAMLR-Regelung für internationale wissenschaftliche Beobachtung bestellt wird.

KAPITEL VIII

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Artikel 50

Datenübermittlung

Gemäß Artikel 15 Absatz 1 und Artikel 18 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission Daten über die angelandeten Mengen; sie verwenden dabei die in Anhang I der vorliegenden Verordnung genannten Bestandscodes.

Artikel 51

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 1. Januar 2006.

Werden für den CCAMLR-Bereich TACs schon für Zeiträume festgesetzt, die vor dem 1. Januar 2006 beginnen, so gilt Artikel 40 ab Beginn des entsprechenden TAC-Geltungszeitraums.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Geschehen zu Brüssel am 22. Dezember 2005.

Im Namen des Rates

Der Präsident

B. BRADSHAW


(1)  ABl. L 358 vom 31.12.2002, S. 59.

(2)  ABl. L 115 vom 9.5.1996, S. 3.

(3)  ABl. L 70 vom 9.3.2004, S. 8.

(4)  ABl. L 150 vom 30.4.2004, S. 1.

(5)  ABl. L 226 vom 29.8.1980, S. 48.

(6)  ABl. L 226 vom 29.8.1980, S. 12.

(7)  ABl. L 29 vom 1.2.1985, S. 9.

(8)  ABl. L 132 vom 21.5.1987, S. 9.

(9)  ABl. L 276 vom 10.10.1983, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1804/2005 (ABl. L 290 vom 4.11.2005, S. 10).

(10)  ABl. L 261 vom 20.10.1993, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 768/2005 (ABl. L 128 vom 21.5.2005, S. 1).

(11)  ABl. L 289 vom 7.11.2001, S. 1.

(12)  ABl. L 171 vom 6.7.1994, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 813/2004 (ABl. L 150 vom 30.4.2004, S. 32).

(13)  ABl. L 171 vom 6.7.1994, S. 7.

(14)  ABl. L 97 vom 1.4.2004, S. 16.

(15)  ABl. L 125 vom 27.4.1998, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 602/2004 (ABl. L 97 vom 1.4.2004, S. 30).

(16)  ABl. L 365 vom 31.12.1998, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 448/2005 (ABl. L 74 vom 19.3.2005, S. 5).

(17)  ABl. L 191 vom 7.7.1998, S. 10.

(18)  ABl. L 70 vom 9.3.2004, S. 8.

(19)  ABl. L 333 vom 20.12.2003, S. 17.

(20)  ABl. L 274 vom 25.9.1986, S. 1. Geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 3259/94 (ABl. L 339 vom 29.12.1994, S. 11).

(21)  ABl. L 137 vom 19.5.2001, S. 1. Geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 831/2004 (ABl. L 127 vom 29.4.2004, S. 33).

(22)  ABl. L 351 vom 28.12.2002, S. 6.

(23)  ABl. L 396 vom 31.12.2004, S. 4.

(24)  ABl. L 12 vom 14.1.2005, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1936/2005 (ABl. L 311 vom 26.11.2005, S. 1).

(25)  ABl. L 270 vom 13.11.1995, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003.

(26)  ABl. L 186 vom 28.7.1993, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003.

(27)  Verordnung (EG) Nr. 88/98 des Rates vom 18. Dezember 1997 über bestimmte technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den Belten und dem Øresund (ABl. L 9 vom 15.1.1998, S. 1). Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 289/2005 (ABl. L 49 vom 22.2.2005, S. 1).

(28)  ABl. L 5 vom 9.1.2004, S. 25.

(29)  ABl. L 17 vom 21.1.2000, S. 22, Verordnung geändert durch die Beitrittsakte von 2003.

(30)  ABl. L 97 vom 1.4.2004, S. 1.


ANHANG I

FANGBESCHRÄNKUNGEN FÜR GEMEINSCHAFTSSCHIFFE IN GEBIETEN MIT FANGBESCHRÄNKUNGEN SOWIE FÜR DRITTLANDSCHIFFE IN EG-GEWÄSSERN, AUFGESCHLÜSSELT NACH ARTEN UND GEBIETEN (IN TONNEN LEBENDGEWICHT, SOFERN NICHT ANDERS ANGEGEBEN)

Alle in diesem Anhang genannten Fangbeschränkungen gelten als Quoten im Sinne von Artikel 5 dieser Verordnung und unterliegen deshalb den Bestimmungen der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93, insbesondere den Artikeln 14 und 15.

Die Bestände sind für jedes Gebiet nach der alphabetischen Reihenfolge der lateinischen Bezeichnungen aufgeführt. Nachstehend eine Vergleichstabelle der lateinischen Bezeichnungen und der gebräuchlichen Namen:

Wissenschaftlicher Name

3-Alpha-Code

Name

Ammodytidae

SAN

Sandaal

Anarhichas lupus

CAT

Gestreifter Katfisch

Aphanopus carbo

BSF

Schwarzer Degenfisch

Argentina silus

ARU

Goldlachs

Beryx spp.

ALF

Kaiserbarsch

Boreogadus saida

POC

Polardorsch

Brosme brosme

USK

Lumb

Centrophorus squamosus

GUQ

Blattschuppiger Schlingerhai

Centroscymnus coelolepis

CYO

Portugiesenhai

Cetorhinus maximus

BSK

Riesenhai

Chaenocephalus aceratus

SSI

Scotia-See-Eisfisch

Champsocephalus gunnari

ANI

Bändereisfisch

Channichthys rhinoceratus

LIC

Langschnauzen-Eisfisch

Chionoecetes spp.

PCR

Arktische Seespinne

Clupea harengus

HER

Hering

Coryphaenoides rupestris

RNG

Grenadierfisch

Dalatias licha

SCK

Schokoladenhai

Deania calcea

DCA

Schnabeldornhai

Dissostichus eleginoides

TOP

Schwarzer Seehecht

Engraulis encrasicolus

ANE

Sardellen

Etmopterus princeps

ETR

Großer schwarzer Dornhai

Etmopterus pusillus

ETP

Glatter schwarzer Dornhai

Etmopterus spinax

ETX

Kleiner schwarzer Dornhai

Euphausia superba

KRI

Antarktischer Krill

Gadus morhua

COD

Kabeljau

Galeorhinus galeus

GAG

Hundshai

Germo alalunga

ALB

Weißer Thun

Glyptocephalus cynoglossus

WIT

Rotzunge

Gobionotothen gibberifrons

NOG

Grüne Notothenia

Hippoglossoides platessoides

PLA

Raue Scharbe

Hippoglossus hippoglossus

HAL

Heilbutt

Hoplostethus atlanticus

ORY

Granatbarsch

Illex illecebrosus

SQI

Kurzflossen-Kalmar

Lamna nasus

POR

Heringshai

Lampanyctus achirus

LAC

Laternenfisch

Lepidonotothen squamifrons

NOS

Graue Notothenia

Lepidorhombus spp.

LEZ

Butte

Limanda ferruginea

YEL

Gelbschwanzflunder

Limanda limanda

DAB

Kliesche

Lophiidae

ANF

Seeteufel

Macrourus berglax

RHG

Nordatlantik-Grenadier

Macrourus spp.

GRV

Grenadier

Makaira nigricans

BUM

Blauer Marlin

Mallotus villosus

CAP

Lodde

Martialia hyadesi

SQS

Kalmar

Melanogrammus aeglefinus

HAD

Schellfisch

Merlangius merlangus

WHG

Wittling

Merluccius merluccius

HKE

Seehecht

Micromesistius poutassou

WHB

Blauer Wittling

Microstomus kitt

LEM

Limande

Molva dypterigia

BLI

Blauleng

Molva macrophthalmus

SLI

Mittelmeer-Leng

Molva molva

LIN

Leng

Nephrops norvegicus

NEP

Kaisergranat

Notothenia rossii

NOR

Marmorbarsch

Pagellus bogaraveo

SBR

Rote Fleckbrasse

Pandalus borealis

PRA

Tiefseegarnele

Paralomis spp.

PAI

Krebse

Penaeus spp.

PEN

Geißelgarnelen

Phycis spp.

FOX

Gabeldorsche

Platichthys flesus

FLX

Flunder

Pleuronectes platessa

PLE

Scholle

Pleuronectiformes

FLX

Plattfische

Pollachius pollachius

POL

Pollack

Pollachius virens

POK

Seelachs

Psetta maxima

TUR

Steinbutt

Pseudochaenichthus georgianus

SGI

South-Georgia-Eisfisch

Rajidae

SRX-RAJ

Rochen

Reinhardtius hippoglossoides

GHL

Schwarzer Heilbutt

Salmo salar

SAL

Lachs

Scomber scombrus

MAC

Makrele

Scopthalmus rhombus

BLL

Glattbutt

Sebastes spp.

RED

Rotbarsch

Solea solea

SOL

Seezunge

Solea spp.

SOX

Seezunge

Squalus acanthias

DGS

Dornhai

Tetrapturus alba

WHM

Weißer Marlin

Thunnus alalunga

ALB

Weißer Thun

Thunnus albacares

YFT

Gelbflossenthun

Thunnus obesus

BET

Großaugenthun

Thunnus thynnus

BFT

Roter Thun

Trachurus spp.

JAX

Stöcker

Trisopterus esmarki

NOP

Stintdorsch

Urophycis tenuis

HKW

Weißer Gabeldorsch

Xiphias gladius

SWO

Schwertfisch

ANHANG Ia

SKAGERRAK UND KATTEGAT, NORDSEE UND WESTLICHE GEMEINSCHAFTSGEWÄSSER ICES-Gebiete Vb (EG-Gewässer), VI, VII, VIII, IX, X, CECAF (EG-Gewässer) und Französisch-Guayana

Art:

Sandaal

Ammodytidae

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

SAN/04-N.

Dänemark

0 (1)

 

Vereinigtes Königreich

0 (1)

 

EG

0 (1)

 

TAC

entfällt

Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Sandaal

Ammodytidae

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer) (2), IIIa, IV (EG-Gewässer) (2)

SAN/2A3A4.

Dänemark

nicht festgelegt

 

Vereinigtes Königreich

nicht festgelegt

 

Alle Mitgliedstaaten

nicht festgelegt (3)

 

EG

nicht festgelegt

 

Norwegen

0 (4)  (5)

 

TAC

nicht festgelegt

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

I, II (Gemeinschaftsgewässer und internationale Gewässer)

ARU/1/2.

Deutschland

31

 

Frankreich

10

 

Niederlande

25

 

Vereinigtes Königreich

50

 

EG

116

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

III, IV (Gemeinschaftsgewässer und internationale Gewässer)

ARU/3/4.

Dänemark

1 180

 

Deutschland

12

 

Frankreich

8

 

Irland

8

 

Niederlande

55

 

Schweden

46

 

Vereinigtes Königreich

21

 

EG

1 331

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

V, VI, VII (Gemeinschaftsgewässer und internationale Gewässer)

ARU/567.

Deutschland

405

 

Frankreich

9

 

Irland

375

 

Niederlande

4 225

 

Vereinigtes Königreich

297

 

EG

5 310

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

EG-Gewässer der Gebiete IIa, IV, Vb, VI, VII

USK/2A47-C

EG

entfällt (6)

 

Norwegen

4 000 (7)  (8)

 

TAC

entfällt

Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

USK/04-N.

Belgien

1

 

Dänemark

191

 

Deutschland

1

 

Frankreich

1

 

Niederlande

1

 

Vereinigtes Königreich

5

 

EG

200

 

TAC

entfällt

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Riesenhai

Cetorhinus maximus

Gebiet:

EG-Gewässer der Gebiete IV, VI und VII

BSK/467.

EG

0

 

TAC

0

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Hering (9)

Clupea harengus

Gebiet:

IIIa

HER/03/A.

Dänemark

34 052

 

Deutschland

545

 

Schweden

35 620

 

EG

70 217

 

Färöer

500 (10)

 

TAC

81 600

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Hering (11)

Clupea harengus

Gebiet:

IV nördlich 53°30' N

HER/.04A., 04B.

Dänemark

76 348

 

Deutschland

47 836

 

Frankreich

22 769

 

Niederlande

57 938

 

Schweden

4 627

 

Vereinigtes Königreich

63 333

 

EG

272 851

 

Norwegen

50 000 (12)

 

TAC

454 751

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

Norwegische Gewässer südlich von 62° N(HER*/04-N)

EG

50 000


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

HER/04-N.

Schweden

963 (13)

 

EG

963

 

TAC

entfällt

 


Art:

Herring (14)

Clupea harengus

Gebiet:

IIIa

HER/03A-BC

Dänemark

17 547

 

Deutschland

156

 

Schweden

2 825

 

EG

20 528

 

TAC

20 528

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Hering (15)

Clupea harengus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV, VIId

HER/2A47DX

Belgien

211

 

Dänemark

40 684

 

Deutschland

211

 

Frankreich

211

 

Niederlande

211

 

Schweden

199

 

Vereinigtes Königreich

773

 

EG

42 500

 

TAC

42 500

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Hering (16)

Clupea harengus

Gebiet:

IVc (17), VIId

HER/4CXB7D

Belgien

9 122 (18)

 

Dänemark

1 088 (18)

 

Deutschland

682 (18)

 

Frankreich

12 347 (18)

 

Niederlande

21 998 (18)

 

Vereinigtes Königreich

4 786 (18)

 

EG

50 023

 

TAC

454 751

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

Vb VIaN (19)(EG-Gewässer), VIb

HER/5B6ANB

Deutschland

3 727

 

Frankreich

705

 

Irland

5 036

 

Niederlande

3 727

 

Vereinigtes Königreich

20 145

 

EG

33 340

 

Färöer

660 (20)

 

TAC

34 000

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIaS (21),VIIbc

HER/6AS7BC

Irland

14 000

 

Niederlande

1 400

 

EG

15 400

 

TAC

15 400

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIa Clyde (22)

HER/06ACL.

Vereinigtes Königreich

800

 

EG

800

 

TAC

 

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIa (23)

HER/07A/MM

Irland

1 250

 

Vereinigtes Königreich

3 550

 

EG

4 800

 

TAC

4 800

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIe,f

HER/7EF.

Frankreich

500

 

Vereinigtes Königreich

500

 

EG

1 000

 

TAC

1 000

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIg,h,j,k (24)

HER/7G-K.

Deutschland

123

 

Frankreich

682

 

Irland

9 549

 

Niederlande

682

 

Vereinigtes Königreich

14

 

EG

11 050

 

TAC

11 050

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Sardellen

Engraulis encrasicolus

Gebiet:

VIII

ANE/08.

Spanien

4 500 (25)

 

Frankreich

500 (25)

 

EG

5 000 (25)

 

TAC

5 000 (25)

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Sardellen

Engraulis encrasicolus

Gebiet:

IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

ANE/9/3411

Spanien

3 826

 

Portugal

4 174

 

EG

8 000

 

TAC

8 000

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Skagerrak

COD/03AN.

Belgien

8

 

Dänemark

2 652

 

Deutschland

66

 

Niederlande

17

 

Schweden

464

 

EG

3 207

 

TAC

3 315

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Kattegat

COD/03AS.

Dänemark

524

 

Deutschland

11

 

Schweden

315

 

EG

850

 

TAC

850

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV

COD/2AC4.

Belgien

686

 

Dänemark

3 940

 

Deutschland

2 498

 

Frankreich

847

 

Niederlande

2 226

 

Schweden

26

 

Vereinigtes Königreich

9 037

 

EG

19 260

 

Norwegen

3 945 (26)

 

TAC

23 205

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

Norwegische Gewässer (COD/*04N-)

EG

16 740


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

(Norwegische Gewässer südlich von 62° N)

COD/04-N.

Schweden

382

 

EG

382

 

TAC

entfällt

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, XII, XIV

COD/561214

Belgien

1

 

Deutschland

9

 

Frankreich

97

 

Irland

138

 

Vereinigtes Königreich

368

 

EG

613

 

TAC

613

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

Vb (EG-Gebiet), Via (COD/*5BC6A)

Belgien

1

Deutschland

9

Frankreich

93

Irland

132

Vereinigtes Königreich

353

EG

588


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIIa

COD/07A.

Belgien

24

 

Frankreich

67

 

Irland

1204

 

Niederlande

6

 

Vereinigtes Königreich

527

 

EG

1 828

 

TAC

1 828

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIIb-k, VIII, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

COD/7X7A34

Belgien

236

 

Frankreich

4 053

 

Irland

818

 

Niederlande

34

 

Vereinigtes Königreich

439

 

EG

5 580

 

TAC

5 580

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

LEZ/2AC4-C

Belgien

5

 

Dänemark

4

 

Deutschland

4

 

Frankreich

28

 

Niederlande

22

 

Vereinigtes Königreich

1 677

 

EG

1 740

 

TAC

1 740

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, XII, XIV

LEZ/561214

Spanien

327

 

Frankreich

1 277

 

Ireland

373

 

Vereinigtes Königreich

903

 

EG

2 880

 

TAC

2 880

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VII

LEZ/07.

Belgien

494

 

Spanien

5 490

 

Frankreich

6 663

 

Ireland

3 029

 

Vereinigtes Königreich

2 624

 

EG

18 300

 

TAC

18 300

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VIIIabde

LEZ/8ABDE.

Spanien

1 176

 

Frankreich

949

 

EG

2 125

 

TAC

2 125

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VIIIc, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

LEZ/8C3411

Spanien

1 171

 

Frankreich

59

 

Portugal

39

 

EG

1 269

 

TAC

1 269

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kliesche und Flunder

Limanda limandaund Platichthys flesus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

D/F/2AC4-C

Belgien

466

 

Dänemark

1 752

 

Deutschland

2 627

 

Frankreich

182

 

Niederlande

10 594

 

Schweden

6

 

Vereinigtes Königreich

1 473

 

EG

17 100

 

TAC

17 100

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

ANF/2AC4-C

Belgien

365

 

Dänemark

804

 

Deutschland

393

 

Frankreich

75

 

Niederlande

276

 

Schweden

9

 

Vereinigtes Königreich

8 392

 

EG

10 314 (27)

 

TAC

10 314 (27)

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

ANF/04-N.

Belgien

53

 

Dänemark

1 343

 

Deutschland

21

 

Niederlande

19

 

Vereinigtes Königreich

314

 

EG

1 750

 

TAC

entfällt

Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, XII, XIV

ANF/561214

Belgien

168

 

Deutschland

192

 

Spanien

180

 

Frankreich

2 073

 

Irland

469

 

Niederlande

162

 

Vereinigtes Königreich

1 442

 

EG

4 686 (28)

 

TAC

4 686 (28)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VII

ANF/07.

Belgien

2 445 (29)

 

Deutschland

273 (29)

 

Spanien

971 (29)

 

Frankreich

15 688 (29)

 

Irland

2 005 (29)

 

Niederlande

317 (29)

 

Vereinigtes Königreich

4 757 (29)

 

EG

26 456 (29)

 

TAC

26 456 (29)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VIIIa,b,d,e

ANF/8ABDE.

Spanien

1 137

 

Frankreich

6 325

 

EG

7 462

 

TAC

7 462

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VIIIc, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

ANF/8C3411

Spanien

1 629

 

Frankreich

2

 

Portugal

324

 

EG

1 955

 

TAC

1 955

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

IIIa, IIIbcd (EG-Gewässer)

HAD/3A/BCD

Belgien

15

 

Dänemark

2 468

 

Deutschland

157

 

Niederlande

3

 

Schweden

292

 

EG

2 935 (30)

 

TAC

3 189

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV

HAD/2AC4.

Belgien

472

 

Dänemark

3 248

 

Deutschland

2 067

 

Frankreich

3 602

 

Niederlande

354

 

Schweden

229

 

Vereinigtes Königreich

34 574

 

EG

44 546 (31)

 

Norwegen

7 016

 

TAC

51 850

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

Norwegische Gewässer (HAD/*04N-)

EG

33 350


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

norwegische Gewässer südlich von 62°N

HAD/04-N.

Schweden

707

 

EG

707

 

TAC

entfällt

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung(EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

VIb, XII, XIV

HAD/6B1214

Belgien

1

 

Deutschland

2

 

Frankreich

66

 

Irland

47

 

Vereinigtes Königreich

481

 

EG

597

 

TAC

597

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 derVerordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

Vb, VIa (EG-Gewässer)

HAD/5BC6A.

Belgien

18

 

Deutschland

21

 

Frankreich

862

 

Irland

615

 

Vereinigtes Königreich

6 294

 

EG

7 810

 

TAC

7 810

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

VII, VIII, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

HAD/7/3411

Belgien

128

 

Frankreich

7 680

 

Irland

2 560

 

Vereinigtes Königreich

1 152

 

EG

11 520

 

TAC

11 520

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen nur die nachstehenden Mengen im nachstehend genannten Bereich gefischt werden:

 

VIIa (HAD/*07A.)

Belgien

20

Frankreich

92

Irland

552

Vereinigtes Königreich

611

EG

1 275

In ihren Meldungen über die Ausschöpfung ihrer Quoten an die Kommission weisen die Mitgliedstaaten die in VIIa gefangenen Mengen getrennt aus. Anlandungen von Schellfisch, der im Bereich VIIa gefangen wurde, sind verboten, wenn sie 1 275 t übersteigen.


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IIIa

WHG/03A.

Dänemark

819

 

Niederlande

3

 

Schweden

88

 

EG

910 (32)

 

TAC

1 500

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV

WHG/2AC4.

Belgien

531

 

Dänemark

2 297

 

Deutschland

597

 

Frankreich

3 452

 

Niederlande

1 328

 

Schweden

3

 

Vereinigtes Königreich

9 162

 

EG

17 370 (33)

 

Norwegen

2 380 (34)

 

TAC

23 800

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden.

 

Norwegische Gewässer (WHG/*04N-)

EG

14 512


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, XII, XIV

WHG/561214

Deutschland

8

 

Frankreich

166

 

Irland

406

 

Vereinigtes Königreich

780

 

EG

1 360

 

TAC

1 360

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIIa

WHG/07A.

Belgien

1

 

Frankreich

15

 

Irland

252

 

Niederlande

0

 

Vereinigtes Königreich

169

 

EG

437

 

TAC

437

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIIb-k

WHG/7X7A.

Belgien

195

 

Frankreich

11 964

 

Irland

5544

 

Niederlande

97

 

Vereinigtes Königreich

2 140

 

EG

19 940

 

TAC

19 940

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIII

WHG/08.

Spanien

1 440

 

Frankreich

2 160

 

EG

3 600

 

TAC

3 600

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

WHG/9/3411

Portugal

653

 

EG

653

 

TAC

653

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Wittling und Pollack

Merlangius merlangus und Pollachius pollachius

Gebiet:

norwegische Gewässer südlich von 62°N

W/P/04-N.

Schweden

190

 

EG

190

 

TAC

entfällt

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

IIIa, IIIbcd (EG-Gewässer)

HKE/3A/BCD

Dänemark

1 219

 

Schweden

104

 

EG

1 323

 

TAC

1 323 (35)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

HKE/2AC4-C

Belgien

22

 

Dänemark

891

 

Deutschland

102

 

Frankreich

197

 

Niederlande

51

 

Vereinigtes Königreich

278

 

EG

1 541

 

TAC

1 541 (36)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, VII, XII, XIV

HKE/571214

Belgien

226

 

Spanien

7 257

 

Frankreich

11 206

 

Irland

1 358

 

Niederlande

146

 

Vereinigtes Königreich

4 424

 

EG

24 617

 

TAC

24 617 (37)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

VIIIabde(HKE/*8ABDE)

Belgien

29

Spanien

1 171

Frankreich

1 171

Irland

146

Niederlande

15

Vereinigtes Königreich

658

EG

3 190


Art:

Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

VIIIabde

HKE/8ABDE.

Belgien

7

 

Spanien

5 052

 

Frankreich

11 345

 

Niederlande

15

 

EG

16 419

 

TAC

16 419 (38)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

Vb (EC waters), VI, VII, XII, XIV(HKE/*57-14)

Belgien

1

Spanien

1 463

Frankreich

2 635

Niederlande

4

EG

4 103


Art:

Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

VIIIc, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

HKE/8C3411

Spanien

4 263

 

Frankreich

409

 

Portugal

1 989

 

EG

6 661

 

TAC

6 661

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

WHB/04-N.

Dänemark

18 050

 

Vereinigtes Königreich

950

 

EG

19 000

 

TAC

2 000 000

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII a,b,d,e, XII und XIV (EG-Gewässer und internationale Gewässer)

WHB/1 X 14

Dänemark

52 529 (43)

 

Deutschland

20 424 (43)

 

Spanien

44 533 (43)

 

Frankreich

36 556 (43)

 

Irland

40 677 (43)

 

Niederlande

64 053 (43)

 

Portugal

4 137 (43)

 

Schweden

12 994 (43)

 

Vereinigtes Königreich

68 161 (43)

 

EG

344 063 (43)

 

Norwegen

152 442 (39)  (40)

 

Färöer

45 000 (41)  (42)

 

TAC

2 000 000

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

VIIIc, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

WHB/8C3411

Spanien

46 795 (44)

 

Portugal

11 699 (44)

 

EG

58 494 (44)

 

TAC

2 000 000

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

II, IVa (46), V, VI (47), VII (48) (jeweils EG-Gewässer)

WHB/24A567

Norwegen

320 189 (45)

 

TAC

2 000 000

 


Art:

Limande und Rotzunge

Microstomus kitt und Glyptocephalus cynoglossus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

L/W/2AC4-C

Belgien

334

 

Dänemark

921

 

Deutschland

118

 

Frankreich

252

 

Niederlande

767

 

Schweden

10

 

Vereinigtes Königreich

3 773

 

EG

6 175

 

TAC

6 175

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Blauer Wittling

Molva dypterigia

Gebiet:

IIa, IV, Vb, VI, VII (EG-Gewässer)

BLI/2A47-C

EG

entfällt (49)

 

Norwegen

200

 

TAC

entfällt

 


Art:

Blauleng

Molva dypterigia

Gebiet:

EG-Gewässer der Gebiete VIa (nördlich von 56° 30' N), VIb

BLI/6AN6B.

Färöer

400 (50)

 

TAC

entfällt

 


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

I, II (Gemeinschaftsgewässer und internationale Gewässer)

LIN/1/2.

Dänemark

10

 

Deutschland

10

 

Frankreich

10

 

Vereinigtes Königreich

10

 

Andere (51)

5

 

EG

45

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

III (EG-Gewässer)

LIN/03.

Belgien

10

 

Dänemark

76

 

Deutschland

10

 

Schweden

30

 

Vereinigtes Königreich

10

 

EG

136

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

IV (EG-Gewässer)

LIN/04.

Belgien

25

 

Dänemark

397

 

Deutschland

246

 

Frankreich

221

 

Niederlande

8

 

Schweden

17

 

Vereinigtes Königreich

3 052

 

EG

3 966

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

V (EG-Gewässer und internationale Gewässer)

LIN/05.

Belgien

12

 

Dänemark

9

 

Deutschland

9

 

Frankreich

9

 

Vereinigtes Königreich

9

 

EG

48

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

VI, VII, VIII, IX, X, XII, XIV (EG-Gewässer und internationale Gewässer)

LIN/6X14.

Belgien

56

 

Dänemark

10

 

Deutschland

204

 

Spanien

4 124

 

Frankreich

4 397

 

Irland

1 102

 

Portugal

10

 

Vereinigtes Königreich

5 063

 

EG

14 966

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

EG-Gewässer der Gebiete IIa, IV, Vb, VI, VII

LIN/2A47-C

EG

entfällt (52)

 

Norwegen

6 800 (53)  (54)

 

Färöer

300 (55)  (56)

 

TAC

entfällt

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

LIN/04-N.

Belgien

7

 

Dänemark

878

 

Deutschland

25

 

Frankreich

10

 

Niederlande

1

 

Vereinigtes Königreich

79

 

EG

1 000

 

TAC

entfällt

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IIIa (EG-Gewässer), IIIbcd (EG-Gewässer)

NEP/3A/BCD

Dänemark

3 800

 

Deutschland

11

 

Schweden

1 359

 

EG

5 170

 

TAC

5 170

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

NEP/2AC4-C

Belgien

1 472

 

Dänemark

1 472

 

Deutschland

22

 

Frankreich

43

 

Niederlande

758

 

Vereinigtes Königreich

24 380

 

EG

28 147

 

TAC

28 147

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

NEP/04-N.

Dänemark

1 230

 

Deutschland

1

 

Vereinigtes Königreich

69

 

EG

1 300

 

TAC

entfällt

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

Vb (EEG-Gewässer), VI

NEP/5BC6.

Spanien

36

 

Frankreich

143

 

Irland

239

 

Vereinigtes Königreich

17 257

 

EG

17 675

 

TAC

17 675

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VII

NEP/07.

Spanien

1 290

 

Frankreich

5 228

 

Irland

7 928

 

Vereinigtes Königreich

7 052

 

EG

21 498

 

TAC

21 498

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VIIIa,b,d,e

NEP/8ABDE.

Spanien

242

 

Frankreich

3 788

 

EG

4 030

 

TAC

4 030

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VIIIc

NEP/08C.

Spanien

140

 

Frankreich

6

 

EG

146

 

TAC

146

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

NEP/9/3411

Spanien

122

 

Portugal

364

 

EG

486

 

TAC

486

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

IIIa

PRA/03A.

Dänemark

3 887

 

Schweden

2 094

 

EG

5 981

 

TAC

11 200

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

PRA/2AC4-C

Dänemark

3 700

 

Niederlande

35

 

Schweden

149

 

Vereinigtes Königreich

1 096

 

EG

4 980

 

TAC

4 980

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

norwegische Gewässer südlich von 62°N

PRA/04-N.

Dänemark

900

 

Schweden

158 (57)

 

EG

1 058

 

TAC

entfällt

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Geißelgarnelen

Penaeus spp

Gebiet:

französisch Guayana

PEN/FGU.

Frankreich

4 000 (58)

 

EG

4 000 (58)

 

Barbados

24 (58)

 

Guyana

24 (58)

 

Suriname

0 (58)

 

Trinidad und Tobago Uganda

60 (58)

 

TAC

4 108 (58)

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

Skagerrak

PLE/03AN.

Belgien

46

 

Dänemark

5 979

 

Deutschland

31

 

Niederlande

1 150

 

Schweden

320

 

EG

7 526

 

TAC

7 680

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

Kattegat

PLE/03AS.

Dänemark

1 709

 

Deutschland

19

 

Schweden

192

 

EG

1 920

 

TAC

1 920

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV

PLE/2AC4.

Belgien

3 435

 

Dänemark

11 164

 

Deutschland

3 220

 

Frankreich

644

 

Niederlande

21 470

 

Vereinigtes Königreich

15 887

 

EG

55 820

 

Norwegen

1 621

 

TAC

57 441

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

Norwegische Gewässer (PLE/*04N-)

EG

22 905


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, XII, XIV

PLE/561214

Frankreich

22

 

Irland

287

 

Vereinigtes Königreich

477

 

EG

786

 

TAC

786

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIa

PLE/07A.

Belgien

41 (59)

 

Frankreich

18 (59)

 

Irland

1 051 (59)

 

Niederlande

13 (59)

 

Vereinigtes Königreich

485 (59)

 

EG

1 608 (59)

 

TAC

1 608 (59)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIb,c

PLE/7BC.

Frankreich

29

 

Irland

115

 

EG

144

 

TAC

144

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIId,e

PLE/7DE.

Belgien

843

 

Frankreich

2 810

 

Vereinigtes Königreich

1 498

 

EG

5 151

 

TAC

5 151

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIf,g

PLE/7FG.

Belgien

118

 

Frankreich

213

 

Irland

33

 

Vereinigtes Königreich

112

 

EG

476

 

TAC

476

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIh,j,k

PLE/7HJK.

Belgien

25

 

Frankreich

50

 

Irland

172

 

Niederlande

99

 

Vereinigtes Königreich

50

 

EG

396

 

TAC

396

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIII, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

PLE/8/3411

Spanien

75

 

Frankreich

298

 

Portugal

75

 

EG

448

 

TAC

448

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, XII, XIV

POL/561214

Spanien

6

 

Frankreich

216

 

Irland

63

 

Vereinigtes Königreich

165

 

EG

450

 

TAC

450

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VII

POL/07.

Belgien

476

 

Spanien

29

 

Frankreich

10 959

 

Irland

1 168

 

Vereinigtes Königreich

2 668

 

EG

15 300

 

TAC

15 300

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VIIIa,b,d,e

POL/8ABDE.

Spanien

286

 

Frankreich

1 394

 

EG

1 680

 

TAC

1 680

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VIIIc

POL/08C.

Spanien

236

 

Frankreich

26

 

EG

262

 

TAC

262

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

POL/9/3411

Spanien

278

 

Portugal

10

 

EG

288

 

TAC

288

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IIIa, IIIbcd (EG-Gewässer), IV

POK/2A34.

Belgien

43

 

Dänemark

5 111

 

Deutschland

12 906

 

Frankreich

30 374

 

Niederlande

129

 

Schweden

702

 

Vereinigtes Königreich

9 895

 

EG

59 160

 

Norwegen

64 090 (60)

 

TAC

123 250

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, XII, XIV

POK/561214

Deutschland

798

 

Frankreich

7 930

 

Irland

467

 

Vereinigtes Königreich

3 592

 

EG

12 787

 

TAC

12 787

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

VII, VIII, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

POK/7X1034

Belgien

12

 

Frankreich

2 666

 

Irland

1 333

 

Vereinigtes Königreich

727

 

EG

4 738

 

TAC

4 738

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Steinbutt und Glattbutt

Psetta maxima und Scopthalmus rhombus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

T/B/2AC4-C

Belgien

317

 

Dänemark

677

 

Deutschland

173

 

Frankreich

82

 

Niederlande

2 401

 

Schweden

5

 

Vereinigtes Königreich

668

 

EG

4 323

 

TAC

4 323

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Rochen

Rajidae

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

SRX/2AC4-C

Belgien

461

 

Dänemark

18

 

Deutschland

23

 

Frankreich

72

 

Niederlande

393

 

Vereinigtes Königreich

1 770

 

EG

2 737

 

TAC

2 737

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Schwarzer Heilbutt

Reinhardtius hippoglossoides

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV, VI (EG-Gewässer und internationale Gewässer)

GHL/2A-C46

Dänemark

8

 

Deutschland

14

 

Estland

8

 

Spanien

8

 

Frankreich

130

 

Irland

8

 

Litauen

8

 

Polen

8

 

Vereinigtes Königreich

510

 

EG

1 052 (61)

 

TAC

entfällt

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Makrele

Scomber scombrus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IIIa, IIIbcd (EG-Gewässer),

MAC/2A34.

Belgien

154

 

Dänemark

12 287

 

Deutschland

160

 

Frankreich

483

 

Niederlande

487

 

Schweden

3 599 (62)  (63)

 

Vereinigtes Königreich

451

 

EG

17 621 (62)

 

Norwegen

30 178 (64)

 

TAC

415 824 (65)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:

 

IIIaMAC/*03A.

IIIa, IVb,cMAC/*3A4BC

IVbMAC/*04B.

IVcMAC/*04C.

IIa (Nicht-EG-Gewässer), VI, vom 1. Januarbis 31. März 2006 MAC/*2A6.

Dänemark

 

4 130

 

 

4 020

Frankreich

 

467

 

 

 

Niederlande

 

470

 

 

 

Schweden

 

 

390

10

 

Vereinigtes Königreich

 

435

 

 

 

Norwegen

3 000

 

 

 

 


Art:

Makrele

Scomber scombrus

Gebiet:

IIa (Nicht-EG-Gewässer), Vb(EG-Gewässer), VI, VII, VIIIa,b,d,e, XII, XIV

MAC/2CX14-

Deutschland

14 369

 

Spanien

20

 

Estland

119

 

Frankreich

9 580

 

Irland

47 894

 

Lettland

88

 

Litauen

88

 

Niederlande

20 954

 

Polen

1 012

 

Vereinigtes Königreich

131 713

 

EG

225 837

 

Norwegen

9 000 (66)

 

Färöer

3 496 (67)

 

TAC

415 824 (68)

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehend angegebenen Gebieten nur die dort aufgeführten Mengen und nur in der Zeit vom 1. Januar bis 15. Februar und vom 1. Oktober bis 31. Dezember gefangen werden.

 

IVa (EG-Gewässer)MAC/*04A-C

Deutschland

4 336

FrankreichSpanien

2 891

Irland

14 453

Niederlande

6 323

Vereinigtes Königreich

39 748

EG

67 751

Färöer

9 000

Norwegen

1 055 ()

()  Nördlich von 59° N (EG-Zone) vom 1. Januar bis 15. Februar und vom 1. Oktober bis 31. Dezember.


Art:

Mackerel

Scomber scombrus

Gebiet:

VIIIc, IX, X, CECAF 34.1.1 (EG-Gewässer)

MAC/8C3411

Spanien

21 574 (70)

 

Frankreich

143 (70)

 

Portugal

4 459 (70)

 

EG

26 176

 

TAC

26 176

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.

Besondere Bedingungen:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden.

 

VIIIb(MAC/*08B.)

Spanien

1 812

Frankreich

12

Portugal

374


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

IIIa, IIIbcd (EG-Gewässer)

SOL/3A/BCD

Dänemark

755

 

Deutschland

44

 

Niederlande

73

 

Schweden

28

 

EG

900

 

TAC

900

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

II, IV (EG-Gewässer)

SOL/24.

Belgien

1 456

 

Dänemark

666

 

Deutschland

1 165

 

Frankreich

291

 

Niederlande

13 143

 

Vereinigtes Königreich

749

 

EG

17 470

 

Norwegen

200

 

TAC

17 670

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

Vb (EG-Gewässer), VI, XII, XIV

SOL/561214

Irland

54

 

Vereinigtes Königreich

14

 

EG

68

 

TAC

68

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

VIIa

SOL/07A.

Belgien

474

 

Frankreich

6

 

Irland

117

 

Niederlande

150

 

Vereinigtes Königreich

213

 

EG

960

 

TAC

960

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

VIIb,c

SOL/7BC.

Frankreich

10

 

Irland

54

 

EG

64

 

TAC

64

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

VIId

SOL/07D.

Belgien

1 540

 

Frankreich

3 080

 

Vereinigtes Königreich

1 100

 

EG

5 720

 

TAC

5 720

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

VIIe

SOL/07E.

Belgien

33

 

Frankreich

354

 

Vereinigtes Königreich

553

 

EG

940

 

TAC

940

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

VIIf,g

SOL/7FG.

Belgien

594

 

Frankreich

59

 

Irland

30

 

Vereinigtes Königreich

267

 

EG

950

 

TAC

950

Analytische TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Seezunge

Solea solea

Gebiet:

VIIh, j, k

SOL/7HJK.

Belgien

54

 

Frankreich

108

 

Irland

293

 

Niederlande

87

 

Vereinigtes Königreich

108

 

EG

650

 

TAC

650

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Sprotte

Sprattus sprattus

Gebiet:

IIIa

SPR/03A.

Dänemark

34 843

 

Deutschland

73

 

Schweden

13 184

 

EG

48 100

 

TAC

52 000

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Sprotte

Sprattus sprattus

Gebiet:

IIa (EG-Gewässer), IV (EG-Gewässer)

SPR/2AC4-C

Belgien

3 033

 

Dänemark

240 068

 

Deutschland

3 033

 

Frankreich

3 033

 

Niederlande

3 033

 

Schweden

1 330 (71)

 

Vereinigtes Königreich

10 010

 

EG

263 540

 

Norwegen

10 000 (72)

 

Färöer

9 160 (73)

 

TAC

282 700 (74)

Vorsorgliche TAC.Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt.


Art:

Sprotte

Sprattus sprattus

Gebiet:

VIIde

SPR/7DE.

Belgien

31

 

Dänemark

1 997

 

Deutschland

31

 

Frankreich

430

 

Niederlande