ISSN 1977-088X

Amtsblatt

der Europäischen Union

C 324

European flag  

Ausgabe in deutscher Sprache

Mitteilungen und Bekanntmachungen

61. Jahrgang
13. September 2018


Inhalt

Seite

 

II   Mitteilungen

 

MITTEILUNGEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

 

Europäische Kommission

2018/C 324/01

Keine Einwände gegen einen angemeldeten Zusammenschluss (Sache M.8831 — Mondi/Powerflute) ( 1 )

1

2018/C 324/02

Keine Einwände gegen einen angemeldeten Zusammenschluss (Sache M.8990 — PIAG/MTIB/Abatec) ( 1 )

1


 

IV   Informationen

 

INFORMATIONEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

 

Rat

2018/C 324/03

Übersicht über die vom Rat vorgenommenen Ernennungen — Januar-Juli 2018 (Sozialbereich)

2

 

Europäische Kommission

2018/C 324/04

Euro-Wechselkurs

11

 

Rechnungshof

2018/C 324/05

Sonderbericht Nr. 23/2018 — Luftverschmutzung: Unsere Gesundheit ist nach wie vor nicht hinreichend geschützt

12

 

Der Europäische Datenschutzbeauftragte

2018/C 324/06

Zusammenfassung der Stellungnahme des Europäischen Datenschutzbeauftragten zum Vorschlag zur Änderung der Richtlinie (EU) 2017/1132 im Hinblick auf den Einsatz digitaler Werkzeuge und Verfahren im Gesellschaftsrecht

13


 


 

(1)   Text von Bedeutung für den EWR.

DE

 


II Mitteilungen

MITTEILUNGEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

Europäische Kommission

13.9.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 324/1


Keine Einwände gegen einen angemeldeten Zusammenschluss

(Sache M.8831 — Mondi/Powerflute)

(Text von Bedeutung für den EWR)

(2018/C 324/01)

Am 23. Mai 2018 hat die Kommission nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates (1) entschieden, keine Einwände gegen den oben genannten angemeldeten Zusammenschluss zu erheben und ihn für mit dem Binnenmarkt vereinbar zu erklären. Der vollständige Wortlaut der Entscheidung ist nur auf Englisch verfügbar und wird in einer um etwaige Geschäftsgeheimnisse bereinigten Fassung auf den folgenden EU-Websites veröffentlicht:

der Website der GD Wettbewerb zur Fusionskontrolle (http://ec.europa.eu/competition/mergers/cases/). Auf dieser Website können Fusionsentscheidungen anhand verschiedener Angaben wie Unternehmensname, Nummer der Sache, Datum der Entscheidung oder Wirtschaftszweig abgerufen werden,

der Website EUR-Lex (http://eur-lex.europa.eu/homepage.html?locale=de). Hier kann diese Entscheidung anhand der Celex-Nummer 32018M8831 abgerufen werden. EUR-Lex ist das Internetportal zum Gemeinschaftsrecht.


(1)  ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1.


13.9.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 324/1


Keine Einwände gegen einen angemeldeten Zusammenschluss

(Sache M.8990 — PIAG/MTIB/Abatec)

(Text von Bedeutung für den EWR)

(2018/C 324/02)

Am 24. August 2018 hat die Kommission nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates (1) entschieden, keine Einwände gegen den oben genannten angemeldeten Zusammenschluss zu erheben und ihn für mit dem Binnenmarkt vereinbar zu erklären. Der vollständige Wortlaut der Entscheidung ist nur auf Deutsch verfügbar und wird in einer um etwaige Geschäftsgeheimnisse bereinigten Fassung auf den folgenden EU-Websites veröffentlicht:

der Website der GD Wettbewerb zur Fusionskontrolle (http://ec.europa.eu/competition/mergers/cases/). Auf dieser Website können Fusionsentscheidungen anhand verschiedener Angaben wie Unternehmensname, Nummer der Sache, Datum der Entscheidung oder Wirtschaftszweig abgerufen werden,

der Website EUR-Lex (http://eur-lex.europa.eu/homepage.html?locale=de). Hier kann diese Entscheidung anhand der Celex-Nummer 32018M8990 abgerufen werden. EUR-Lex ist das Internetportal zum Gemeinschaftsrecht.


(1)  ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1.


IV Informationen

INFORMATIONEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

Rat

13.9.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 324/2


Übersicht über die vom Rat vorgenommenen Ernennungen

Januar-Juli 2018 (Sozialbereich)

(2018/C 324/03)

Ausschuss

Ende des Mandats

Veröffentlichung im Amtsblatt

Nachfolge von

Rücktritt/Ernennung

Mitglied/Stellvertretendes Mitglied

Gruppe

Land

Ernannte Person

Zugehörigkeit

Beschluss des Rates vom

Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung.

17.9.2018

ABl. C 232 vom 16.7.2015, S. 2

Frau Soledad IGLESIAS JIMÉNEZ

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Spanien

Herr Juan José ESCOBAR SANZ

Spanisches Ministerium für Bildung, Kultur und Sport

18.6.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Thierry VANMOL

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Arbeitgeber

Belgien

Frau Dorothée DUPUIS

Essenscia Wallonie

29.1.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Frau Reneta VASILEVA

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Gewerkschaften

Bulgarien

Herr Ognian ATANASOV

CITUB

29.1.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Carlo STEFFES

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Luxemburg

Herr Armin KOEGEL

Ministère de la Santé

29.1.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Leo SUOMAA

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Finnland

Herr Raimo ANTILA

Ministerium für Soziales und Gesundheit

29.1.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Wiking HUSBERG

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Finnland

Herr Hannu STÅLHAMMAR

Ministerium für Soziales und Gesundheit

8.3.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Frau Christina JÄRNSTEDT

Rücktritt

Mitglied

Gewerkschaften

Schweden

Frau My BILLSTAM

LO Schweden

16.4.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Rasmus RAABJERG NIELSEN

Rücktritt

Mitglied

Gewerkschaften

Dänemark

Frau Nina HEDEGAARD

Dänischer Arbeitnehmerverband (FTF)

16.4.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Frau Nina HEDEGAARD

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Gewerkschaften

Dänemark

Herr Rasmus RAABJERG NIELSEN

Dänischer Gewerkschaftsbund (LO)

16.4.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Pedro Nuno PIMENTA BRAZ

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Portugal

Frau Maria Luísa TORRES DE ECKENROTH GUIMARÃES

ACT-Autoridade para as Condições de Trabalho

18.6.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Antόnio ROBALO DOS SANTOS

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Portugal

Frau Helena KRIPPAHL

ACT-Autoridade para as Condições de Trabalho

18.6.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Frau Yvonne MULLOOLY

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Irland

Frau Paula GOUGH

Health and Safety Authority

16.7.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Patrick MADDALONE

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Frankreich

Herr Frédéric TEZE

Ministère du Travail, de l’Emploi et de la Santé

16.7.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Herr Frédéric TEZE

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Frankreich

Herr Arnaud PUJAL

Ministère du Travail, de l’Emploi et de la Santé

16.7.2018

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

28.2.2019

ABl. C 79 vom 1.3.2016

Frau Katell DANIAULT

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Frankreich

Frau Clémentine BRAILLON

Ministère du Travail, de l’Emploi et de la Santé

16.7.2018

Beratender Ausschuss für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer

24.9.2018

ABl. C 348 vom 23.9.2016

Herr Francisco GONZÁLEZ MORENO

Rücktritt

Mitglied

Gewerkschaften

Spanien

Herr José Antonio MORENO DIAZ

CCOO

29.1.2018

Beratender Ausschuss für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer

24.9.2018

ABl. C 348 vom 23.9.2016

Frau Eva DIANIŠKOVÁ

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Tschechische Republik

Frau Petra SILOVSKÁ

Ministerium für Arbeit und Soziales der Tschechischen Republik

8.3.2018

Beratender Ausschuss für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer

24.9.2018

ABl. C 348 vom 23.9.2016

Herr Kees VAN DUIN

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Niederlande

Frau Gaby BLOM-FABER

Ministerium für Soziales und Beschäftigung

IZ/EA

22.5.2018

Beratender Ausschuss für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer

24.9.2018

ABl. C 348 vom 23.9.2016

Frau Siiri OTSMANN

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Estland

Frau Kristi SUUR

Ministerium für Soziales, Estland

18.6.2018

Beratender Ausschuss für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer

24.9.2018

ABl. C 348 vom 23.9.2016

Frau Carita RAMMUS

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Estland

Frau Thea TREIER

Ministerium für Soziales, Estland

18.6.2018

Beratender Ausschuss für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer

24.9.2018

ABl. C 348 vom 23.9.2016.

Frau Katrin TRUVE

Rücktritt

Mitglied

Arbeitgeber

Estland

Frau Helo TAMME

Estnischer Arbeitgeberverband

18.6.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Frau Lindsay ROOME

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Vereinigtes Königreich

Frau Danielle WELLS

Department for Work and pensions (DWP)

Caxton House

23.1.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Frau Lindsay FULLARTON

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Vereinigtes Königreich

Frau Annette LOAKES

Department for Work and pensions (DWP)

Caxton House

23.1.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Herr Malcolm SCICLUNA

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Malta

Frau Fiona Cilia PULIS

Ministerium für Familie, Kinderrechte und soziale Solidarität

29.1.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Frau Pirjo VÄÄNÄNEN

Rücktritt

Mitglied

Gewerkschaften

Finnland

Frau Tuuli GLANTZ

Zentralorganisation der finnischen Gewerkschaften (SAK)

22.5.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Frau Zsófia TÓTH

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Ungarn

Herr András LOPUSSNY

Ministerium für Humanressourcen

22.5.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Herr Claude EWEN

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Luxemburg

Frau Carine PIGEON

Inspection générale de la Sécurité sociale

18.6.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Frau Karin MANDERSCHEID

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Luxemburg

Frau Anne RECH

Ministère de la Sécurité sociale

18.6.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Herr Vincent JACQUET

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Gewerkschaften

Luxemburg

Herr Paul DE ARAUJO

LCGB

18.6.2018

Beratender Ausschuss für die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit

19.10.2020

ABl. C 341 vom 16.10.2015

Frau Ellen NYGREN

Rücktritt

Mitglied

Gewerkschaften

Schweden

Frau Joa BERGOLD

Schwedischer Gewerkschaftsverband

16.7.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

7.11.2019

ABl. C 386 vom 20.10.2016

Herr Jan KAHR FREDERIKSEN

Rücktritt

Mitglied

Gewerkschaften

Dänemark

Frau Nina HEDEGAARD

FTF

29.1.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

7.11.2019

ABl. C 386 vom 20.10.2016

Herr Leo SUOMAA

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Finnland

Herr Raimo ANTILA

Ministerium für Soziales und Gesundheit

29.1.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

7.11.2019

ABl. C 386 vom 20.10.2016

Frau Maria BJERRE

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Gewerkschaften

Dänemark

Herr Rasmus RAABJERG NIELSEN

Dänischer Gewerkschaftsbund

29.1.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

7.11.2019

ABl. C 386 vom 20.10.2016

Herr Wiking HUSBERG

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Finnland

Herr Hannu STÅLHAMMAR

Ministerium für Soziales und Gesundheit

8.3.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

7.11.2019

ABl. C 386 vom 20.10.2016

Frau Christina JÄRNSTEDT

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Gewerkschaften

Schweden

Frau My BILLSTAM

LO Schweden

16.4.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

7.11.2019

ABl. C 386 vom 20.10.2016

Herr Antόnio ROBALO DOS SANTOS

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Portugal

Frau Maria Luísa TORRES DE ECKENROTH GUIMARÃES

ACT-Autoridade para as Condições de Trabalho

18.6.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

7.11.2019

ABl. C 386 vom 20.10.2016

Herr Frédéric TEZE

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Frankreich

Herr Arnaud PUJAL

Ministère du Travail, de l’Emploi et de la Santé

16.7.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

7.11.2019

ABl. C 386 vom 20.10.2016

Frau Katell DANIAULT

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Frankreich

Frau Clémentine BRAILLON

Ministère du Travail, de l’Emploi et de la Santé

16.7.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Frau Mary O’SULLIVAN

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Regierung

Irland

Frau Fiona WARD

Department of Business, Enterprise and Innovation

23.1.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Frau Fiona WARD

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Irland

Frau Mary O’SULLIVAN

Department of Employment Affairs and Social Protection

23.1.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Frau Dorthe ANDERSEN

Rücktritt

Mitglied

Arbeitgeber

Dänemark

Frau Christiane MIßLBECK-WINBERG

Dänischer Arbeitgeberverband

8.3.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Frau Lone HENRIKSEN

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Dänemark

Herr Thomas Mølsted JØRGENSEN

Ministerium für Beschäftigung

22.5.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Frau Anna KWIATKIEWICZ-MORY

Rücktritt

Mitglied

Arbeitgeber

Polen

Herr Andrzej RUDKA

Konfederacja Lewiatan

18.6.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Frau Katharina LINDNER

Rücktritt

Mitglied

Arbeitgeber

Österreich

Frau Cornelia HOCKE

Industriellenvereinigung

18.6.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Herr Vincent JACQUET

Rücktritt

Mitglied

Gewerkschaften

Luxemburg

Herr Paul DE ARAUJO

LCGB

18.6.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Herr Paul DE ARAUJO

Rücktritt

Mitglied

Gewerkschaften

Luxemburg

Frau Véronique EISCHEN-BECKER

OGBL

18.6.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Frau Véronique EISCHEN-BECKER

Rücktritt

Stellvertretendes Mitglied

Gewerkschaften

Luxemburg

Herr Paul DE ARAUJO

LCGB

18.6.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Herr Manuel MADURO ROXO

Rücktritt

Mitglied

Regierung

Portugal

Frau Maria Luísa TORRES DE ECKENROTH GUIMARÃES

ACT-Autoridade para as Condições de Trabalho

18.6.2018

Verwaltungsrat der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

30.11.2019

ABl. C 447 vom 1.12.2016

Frau Rena BARDANI

Rücktritt

Mitglied

Arbeitgeber

Griechenland

Herr Christos IOANNOU

SEV — Griechischer Unternehmensverband

18.6.2018


Europäische Kommission

13.9.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 324/11


Euro-Wechselkurs (1)

12. September 2018

(2018/C 324/04)

1 Euro =


 

Währung

Kurs

USD

US-Dollar

1,1585

JPY

Japanischer Yen

129,13

DKK

Dänische Krone

7,4594

GBP

Pfund Sterling

0,89028

SEK

Schwedische Krone

10,4740

CHF

Schweizer Franken

1,1277

ISK

Isländische Krone

132,10

NOK

Norwegische Krone

9,6328

BGN

Bulgarischer Lew

1,9558

CZK

Tschechische Krone

25,590

HUF

Ungarischer Forint

325,73

PLN

Polnischer Zloty

4,3099

RON

Rumänischer Leu

4,6380

TRY

Türkische Lira

7,3781

AUD

Australischer Dollar

1,6268

CAD

Kanadischer Dollar

1,5137

HKD

Hongkong-Dollar

9,0934

NZD

Neuseeländischer Dollar

1,7772

SGD

Singapur-Dollar

1,5945

KRW

Südkoreanischer Won

1 307,37

ZAR

Südafrikanischer Rand

17,4368

CNY

Chinesischer Renminbi Yuan

7,9588

HRK

Kroatische Kuna

7,4350

IDR

Indonesische Rupiah

17 174,76

MYR

Malaysischer Ringgit

4,8037

PHP

Philippinischer Peso

62,640

RUB

Russischer Rubel

80,1609

THB

Thailändischer Baht

37,981

BRL

Brasilianischer Real

4,7859

MXN

Mexikanischer Peso

22,1760

INR

Indische Rupie

83,6705


(1)  Quelle: Von der Europäischen Zentralbank veröffentlichter Referenz-Wechselkurs.


Rechnungshof

13.9.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 324/12


Sonderbericht Nr. 23/2018

„Luftverschmutzung: Unsere Gesundheit ist nach wie vor nicht hinreichend geschützt“

(2018/C 324/05)

Der Europäische Rechnungshof teilt mit, dass der Sonderbericht Nr. 23/2018 „Luftverschmutzung: Unsere Gesundheit ist nach wie vor nicht hinreichend geschützt“ soeben veröffentlicht wurde.

Der Bericht kann auf der Website des Europäischen Rechnungshofs (http://eca.europa.eu) abgerufen bzw. von dort heruntergeladen werden.


Der Europäische Datenschutzbeauftragte

13.9.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 324/13


Zusammenfassung der Stellungnahme des Europäischen Datenschutzbeauftragten zum Vorschlag zur Änderung der Richtlinie (EU) 2017/1132 im Hinblick auf den Einsatz digitaler Werkzeuge und Verfahren im Gesellschaftsrecht

(Der vollständige Text dieser Stellungnahme ist in englischer, französischer und deutscher Sprache auf der Internetpräsenz des EDSB unter www.edps.europa.eu erhältlich)

(2018/C 324/06)

Diese Stellungnahme erfolgt in Erwiderung auf ein Ersuchen der Europäischen Kommission sowie auf ein spezifisches Ersuchen des Europäischen Parlaments.

Der Vorschlag für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinie (EU) 2017/1132 im Hinblick auf den Einsatz digitaler Werkzeuge und Verfahren im Gesellschaftsrecht zielt darauf ab, durch Ergänzung des derzeitigen unionsrechtlichen Rahmens dem Mangel an Vorschriften für die Online-Eintragung, Online-Einreichung und Online-Veröffentlichung der für Gesellschaften und Zweigstellen eingetragenen Angaben in elektronischer Form bzw. der Verschiedenheit dieser Vorschriften von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat entgegenzuwirken. Darüber hinaus zielt sie darauf ab, sicherzustellen, dass die Mitgliedstaaten Gesellschaften ermöglichen, von der elektronischen Identifizierung Gebrauch zu machen, sowie darauf, einen zusätzlichen Datenaustausch zwischen den nationalen Unternehmensregistern in Bezug auf Tätigkeitsverbote für Mitglieder von Leitungs- oder Verwaltungsorganen vorzusehen. Des Weiteren wird sichergestellt, dass im Einzelnen aufgeführte Urkunden und Angaben in allen Mitgliedstaaten kostenlos zugänglich sind, und der Grundsatz der einmaligen Erfassung im gesellschaftsrechtlichen Zusammenhang eingeführt, nach dem Gesellschaften nicht verpflichtet sein sollten, dieselben Informationen zweimal bei verschiedenen Behörden einzureichen. Zuletzt wird noch die Möglichkeit eingeführt, dass die Kommission einen optionalen Zugangspunkt für Organe der EU zur Plattform einrichtet.

Der EDSB begrüßt den Vorschlag und teilt die von der Kommission vertretene Auffassung, dass der Einsatz digitaler Werkzeuge mehr Chancengleichheit für Unternehmen herstellen kann, erinnert jedoch an die Notwendigkeit, den Umstand zu berücksichtigen, dass der verstärkte Zugang zu personenbezogenen Daten mit wirksamen Maßnahmen zur Verhinderung der rechtswidrigen oder gegen Treu und Glauben verstoßenden Datenverarbeitung einhergehen muss. Deshalb konzentriert sich diese Stellungnahme auf spezifische Empfehlungen im Hinblick auf zwei Ziele: die Rechtssicherheit zu garantieren und das Bewusstsein für die Risiken zu schärfen, die sich ergeben, wenn personenbezogene Daten in digitaler Form über eine leicht zugängliche EU-Plattform bzw. einen Zugangspunkt über das Internet mehrsprachig weithin zur Verfügung gestellt werden.

Der EDSB empfiehlt, die Gelegenheit der Überarbeitung des Systems zur Verknüpfung von Unternehmensregistern (Business Registers Interconnection System, BRIS) dazu zu nutzen, die Empfehlungen in dieser Stellungnahme zum Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinien 89/666/EWG, 2005/56/EG und 2009/101/EG hinsichtlich der Vernetzung von Zentral-, Handels- und Gesellschaftsregistern gebührend zu berücksichtigen. Darüber hinaus empfiehlt er die Berücksichtigung der spezifischen Empfehlungen, die in der Stellungnahme zu dem Vorschlag für eine Verordnung über die Einrichtung eines zentralen digitalen Zugangstors und den Grundsatz der „einmaligen Erfassung“ gegeben wurden, um die Rechtssicherheit im Bereich der Verarbeitung personenbezogener Daten sicherzustellen.

Des Weiteren schlägt der EDSB vor, einen Verweis auf die neue Verordnung hinzuzufügen, die schon bald die Verordnung (EG) Nr. 45/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates (1) ersetzen wird. Er empfiehlt auch, sicherzustellen, dass der Vorschlag den rechtlichen Rahmen für Datenflüsse und Verfahren für die Verwaltungszusammenarbeit mittels des elektronischen Netzwerks vorgibt, um sicherzustellen, dass die Datenverarbeitung auf solider Rechtsgrundlage erfolgt und angemessene Datenschutzbestimmungen vorgesehen sind, insbesondere was personenbezogene Daten in Bezug auf Tätigkeitsverbote für Mitglieder von Leitungs- oder Verwaltungsorganen angeht.

Abschließend empfiehlt der EDSB die Aufnahme eines Verweises auf den Beschluss 2014/333/EU der Kommission (2), in dem die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Kommission für die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit dem e-Justiz-Portal niedergelegt sind. Darüber hinaus fordert er, im Zusammenhang mit Verantwortlichkeit und gemeinsamer Verantwortlichkeit die jeweilige Aufteilung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten jeder der an der Datenverarbeitung beteiligten Parteien klarzustellen.

1.   EINLEITUNG UND HINTERGRUND

1.

Am 25. April 2018 hat die Europäische Kommission („Kommission“) den Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments („Parlament“) und des Rates zur Änderung der Richtlinie (EU) 2017/1132 im Hinblick auf den Einsatz digitaler Werkzeuge und Verfahren im Gesellschaftsrecht (3) („Vorschlag“) zusammen mit dem Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie (EU) 2017/1132 in Bezug auf grenzüberschreitende Umwandlungen, Verschmelzungen und Spaltungen (4) angenommen. Da Letzterer einheitliche Vorschriften im Bereich grenzüberschreitender Umwandlungen, Verschmelzungen und Spaltungen vorsieht, konzentriert sich diese Stellungnahme auf den ersteren Vorschlag.

2.

Die vorliegende Stellungnahme geht zurück auf ein Ersuchen der Kommission und ein späteres eigenes Ersuchen des Parlaments an den Europäischen Datenschutzbeauftragten („EDSB“) als unabhängige Aufsichtsbehörde, eine Stellungnahme zu dem Vorschlag vorzulegen. Der EDSB ist dankbar dafür, dass er gemäß Artikel 28 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 45/2001 konsultiert wurde und dass die Präambel des Vorschlags einen Hinweis auf diese Stellungnahme enthält.

1.1.   Ziele des Vorschlags

3.

Der Vorschlag stützt sich auf Artikel 50 Absatz 1 und Artikel 50 Absatz 2 Buchstaben b, c, f und g des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Er zielt darauf ab,

durch Ergänzung des derzeitigen unionsrechtlichen Rahmens dem Mangel an Vorschriften für die Online-Eintragung, Online-Einreichung und Online-Veröffentlichung der für Gesellschaften und Zweigstellen eingetragenen Angaben in elektronischer Form bzw. der Verschiedenheit dieser Vorschriften von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat entgegenzuwirken, da dies der Kommission zufolge den Unternehmern unnötige Kosten und Aufwendung verursacht (5);

sicherzustellen, dass die Mitgliedstaaten den Gesellschaften ermöglichen, von der elektronischen Identifizierung und Vertrauensdiensten nach der eIDAS-Verordnung (6) Gebrauch zu machen;

einen zusätzlichen Datenaustausch zwischen den nationalen Unternehmensregistern in Bezug auf Tätigkeitsverbote für Mitglieder von Leitungs- oder Verwaltungsorganen vorzusehen;

den Zugang zu offengelegten Unterlagen und Informationen über Gesellschaften auch auf andere Gesellschaften als die in Anhang II der Richtlinie (EU) 2017/1132 des Europäischen Parlaments und des Rates (7) genannten Kapitalgesellschaften auszudehnen;

den kostenlosen Zugang zu im Einzelnen aufgeführten Urkunden und Angaben in allen Mitgliedstaaten sicherzustellen;

den Grundsatz der „einmaligen Erfassung“ im gesellschaftsrechtlichen Zusammenhang einzuführen, nach dem Gesellschaften nicht verpflichtet sein sollten, dieselben Informationen zweimal bei verschiedenen Behörden einzureichen;

die Möglichkeit einzuführen, dass die Kommission einen optionalen Zugangspunkt für Organe der EU zur Plattform einrichtet.

1.2.   Hintergrund des Vorschlags

4.

Durch die Richtlinie (EU) 2017/1132, auf deren Änderung der Vorschlag abzielt, wurden verschiedene Richtlinien auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts kodifiziert (8), unter anderem die Richtlinie 2012/17/EU des Europäischen Parlaments und des Rates (9). Durch die Richtlinie 2012/17/EU wurde das System zur Verknüpfung von Unternehmensregistern (Business Registers Interconnection System — „BRIS“) eingerichtet, das durch die Durchführungsverordnung (EU) 2015/884 (10) im Einzelnen geregelt wurde. Das BRIS besteht seit dem 8. Juni 2017. Den Angaben auf der Website der Kommission zufolge nehmen 31 Staaten daran teil (die Mitgliedstaaten der EU sowie die Mitgliedsländer des Europäischen Wirtschaftsraums). Das BRIS verbindet die nationalen Unternehmensregister zu einer „zentralen Europäischen Plattform“ und sieht einen einzigen Zugangspunkt auf dem europäischen e-Justiz-Portal vor, über den Bürger, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung Informationen über in anderen Mitgliedstaaten eröffnete Gesellschaften und deren Zweigniederlassungen suchen können. CEF eDelivery (einer der Bausteine der Fazilität „Connecting Europe“ (CEF) der Europäischen Kommission) (11) ermöglicht den Unternehmensregistersystemen der Mitgliedstaaten den sicheren Nachrichtenaustausch per CEF eDelivery. BRIS-Benutzer können auch vom Login-System Gebrauch machen, da das e-Justiz-Portal CEF-eDelivery verwendet.

5.

Laut der dem Vorschlag beigefügten Folgenabschätzung bietet die EU dennoch nach wie vor ein sehr uneinheitliches Bild, was die den Gesellschaften für ihren Kontakt mit der öffentlichen Verwaltung zur Verfügung stehenden Online-Werkzeuge im Bereich des Gesellschaftsrechts angeht. Die Mitgliedstaaten bieten elektronische Behördendienste unterschiedlichen Umfangs an. Derzeit umfasst das Gesellschaftsrecht der EU gewisse Digitalisierungselemente, zum Beispiel die Verpflichtung der Mitgliedstaaten, gewisse Informationen über Kapitalgesellschaften online zur Verfügung zu stellen. Diese Anforderungen sind jedoch von beschränkter Tragweite und unpräzise, sodass sie auf nationaler Ebene sehr unterschiedlich umgesetzt werden. Außerdem werden gewisse digitale Verfahren vom EU-Recht überhaupt nicht erfasst, und nur 17 Mitgliedstaaten sehen ein Verfahren für die vollständig online durchgeführte Eintragung von Gesellschaften vor. Bei der Online-Eintragung von Zweigniederlassungen ist die Situation ähnlich (12).

1.3.   Synergien mit anderen Initiativen

6.

In der Begründung des Vorschlags heißt es, spezifischere wichtige Vorschriften über die Verfahren zur Gründung und Eintragung von Kapitalgesellschaften und Zweigniederlassungen würden den Vorschlag der Kommission über die Einrichtung eines zentralen digitalen Zugangstors (13) ergänzen, der, außer für die Gründung von Kapitalgesellschaften, die allgemeine Registrierung der Geschäftstätigkeit im Online-Verfahren vorsieht. Die Einführung des „Grundsatzes der einmaligen Erfassung“ im gesellschaftsrechtlichen Zusammenhang, nach dem Unternehmen nicht verpflichtet sein sollten, dieselben Informationen zweimal bei verschiedenen Behörden einzureichen, steht also in Einklang mit dem EU-eGovernment-Aktionsplan 2016-2020 zur Unterstützung der EU-weiten Bemühungen um eine Verringerung des Verwaltungsaufwands für Bürger und Unternehmen (14).

3.   SCHLUSSFOLGERUNG

Daher empfiehlt der EDSB,

anlässlich der Überarbeitung der Richtlinie (EU) 2017/1132 in Bezug auf BRIS die in seiner Stellungnahme aus dem Jahr 2011 gegebenen Empfehlungen gebührend zu berücksichtigen;

die spezifischen Empfehlungen, die in seiner früheren Stellungnahme zu dem Vorschlag für eine Verordnung über die Einrichtung eines zentralen digitalen Zugangstors und den Grundsatz der „einmaligen Erfassung“ gegeben wurden, zu berücksichtigen;

einen Verweis auf die neue Verordnung hinzuzufügen, die schon bald die Verordnung (EG) Nr. 45/2001 ersetzen wird;

sicherzustellen, dass der Vorschlag den Rahmen für Datenverkehr und Verfahren für die administrative Zusammenarbeit im Zuge der Benutzung des elektronischen Netzwerks regelt, um sicherzustellen, dass i) der Datenaustausch bzw. sonstige Datenverarbeitungsaktivitäten im Zuge der Benutzung des elektronischen Netzwerks (z. B. die öffentliche Bekanntgabe personenbezogener Daten über die gemeinsame Plattform/den Zugangspunkt) auf solider Rechtsgrundlage erfolgen; und dass ii) angemessene datenschutzrechtliche Garantien vorgesehen werden, insbesondere in Bezug auf personenbezogene Daten über Tätigkeitsverbote für Mitglieder von Leitungs- oder Verwaltungsorganen;

einen Verweis auf den Beschluss 2014/333/EU der Kommission, in dem die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Kommission für die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit dem e-Justiz-Portal niedergelegt sind, aufzunehmen;

die jeweilige Aufteilung der Aufgaben und die Verantwortlichkeiten jeder der an der Datenverarbeitung beteiligten Parteien im Zusammenhang mit Verantwortlichkeit und gemeinsamer Verantwortlichkeit klarzustellen.

Brüssel, den 26. Juli 2018

Giovanni BUTTARELLI

Europäischer Datenschutzbeauftragter


(1)  Verordnung (EG) Nr. 45/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2000 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Organe und Einrichtungen der Gemeinschaft und zum freien Datenverkehr (ABl. L 8 vom 12.1.2001, S. 1).

(2)  Beschluss 2014/333/EU der Kommission vom 5. Juni 2014 über den Schutz personenbezogener Daten im Europäischen e-Justiz-Portal (ABl. L 167 vom 6.6.2014, S. 57).

(3)  COM(2018) 239 final, 2018/0113 (COD).

(4)  COM(2018) 241 final, 2018/0114 (COD).

(5)  Begründung des Vorschlags, S. 4 und 5.

(6)  Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG (ABl. L 257 vom 28.8.2014, S. 73). Diese Verordnung legt gemeinsame Normen für die gegenseitige Anerkennung der von einer öffentlichen Stelle eines Mitgliedstaats ausgestellten elektronischen Identifizierungsmittel zur grenzüberschreitenden Authentifizierung im Rahmen von Online-Diensten fest. Vgl. Stellungnahme 2013/C 28/04 des EDSB zum Vorschlag der Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Vertrauen und Zutrauen in elektronische Transaktionen im Binnenmarkt (Verordnung über elektronische Vertrauensdienste) https://edps.europa.eu/sites/edp/files/publication/12-09-27_electronic_trust_services_de_0.pdf und die dazugehörige Zusammenfassung (ABl. C 28, 30.1.2013, S. 6).

(7)  Richtlinie (EU) 2017/1132 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Juni 2017 über bestimmte Aspekte des Gesellschaftsrechts (ABl. L 169 vom 30.6.2017, S. 46).

(8)  Durch die Richtlinie werden die Richtlinien 82/891/EWG und 89/666/EWG des Rates und die Richtlinien 2005/56/EG, 2009/101/EG, 2011/35/EU und 2012/30/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgehoben.

(9)  Richtlinie 2012/17/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni 2012 zur Änderung der Richtlinie 89/666/EWG des Rates sowie der Richtlinien 2005/56/EG und 2009/101/EG des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf die Verknüpfung von Zentral-, Handels- und Gesellschaftsregistern (ABl. L 156 vom 16.6.2012, S. 1).

(10)  Durchführungsverordnung (EU) 2015/884 der Kommission vom 8. Juni 2015 zur Festlegung technischer Spezifikationen und Verfahren für das System der Registervernetzung gemäß Richtlinie 2009/101/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 144 vom 10.6.2015, S. 1).

(11)  eDelivery sieht technische Anforderungen vor, die in jedem Politikbereich der EU (Justiz, Auftragsvergabe, Verbraucherschutz usw.) verwendet werden können, um einen sicheren und zuverlässigen Austausch von Dokumenten und Daten (strukturiert, nicht strukturiert und/oder binär) zu ermöglichen, und zwar sowohl grenz- als auch bereichsübergreifend. Dies bedeutet, dass Organisationen, die ihre IT-Systeme unabhängig voneinander entwickelt haben, auf sichere Weise miteinander kommunizieren können, sobald sie mit einem eDelivery-Knoten verbunden sind. Vgl. dazu die Website der Kommission:

https://ec.europa.eu/cefdigital/wiki/display/CEFDIGITAL/2017/06/19/BRIS+Now+Live+on+the+European+e-Justice+Portal

https://ec.europa.eu/cefdigital/wiki/display/CEFDIGITAL/What+is+eDelivery+-+Overview

(12)  Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen, Folgenabschätzung SWD(2018) 141 final 1.4.1 Driver: What causes the problem?, Seite 13 ff.

(13)  Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Einrichtung eines zentralen digitalen Zugangstors zu Informationen, Verfahren, Hilfs- und Problemlösungsdiensten und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1024/2012, COM(2017) 256 final, 2017/0086 (COD). Vgl. dazu die Stellungnahme 8/2017 des EDSB zu dem Vorschlag für ein zentrales digitales Zugangstor und den Grundsatz der „einmaligen Erfassung“: https://edps.europa.eu/sites/edp/files/publication/17-08-01_sdg_opinion_de.pdf

(14)  Begründung des Vorschlags, S. 6.