ISSN 1977-088X

Amtsblatt

der Europäischen Union

C 113

European flag  

Ausgabe in deutscher Sprache

Mitteilungen und Bekanntmachungen

61. Jahrgang
27. März 2018


Informationsnummer

Inhalt

Seite

 

II   Mitteilungen

 

MITTEILUNGEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

 

Europäische Kommission

2018/C 113/01

Keine Einwände gegen einen angemeldeten Zusammenschluss (Sache M.8694 — Hochtief/Abertis) ( 1 )

1


 

IV   Informationen

 

INFORMATIONEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

 

Europäische Kommission

2018/C 113/02

Euro-Wechselkurs

2

2018/C 113/03

Mitteilung der Kommission im Rahmen der Durchführung der Richtlinie 89/686/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen (Veröffentlichung der Titel und der Bezugsnummern der harmonisierten Normen im Sinne der Harmonisierungsrechtsvorschriften der EU)  ( 1 )

3

2018/C 113/04

Mitteilung der Kommission im Rahmen der Durchführung der Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments und des Rates über persönliche Schutzausrüstungen und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG des Rates (Veröffentlichung der Titel und der Bezugsnummern der harmonisierten Normen im Sinne der Harmonisierungsrechtsvorschriften der EU)  ( 1 )

41

2018/C 113/05

Stellungnahme des Beratenden Ausschusses für die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen aus seiner Sitzung vom 21. September 2016 zum Entwurf eines Beschlusses in der Sache M.7801 — Wabtec/Faiveley Transport — Berichterstatter: Estland

65

2018/C 113/06

Abschlussbericht des Anhörungsbeauftragten — Sache M.7801 — Wabtec/Faiveley Transport

67

2018/C 113/07

Zusammenfassung des Beschlusses der Kommission vom 4. Oktober 2016 zur Erklärung der Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen (Sache M.7801 — Wabtec/Faiveley Transport) (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen C(2016) 6325)  ( 1 )

68

2018/C 113/08

Stellungnahme des Beratenden Ausschusses für die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen aus seiner Sitzung vom 8. Januar 2018 zum Entwurf eines Beschlusses in der Sache M.8306 — Qualcomm/NXP Semiconductors — Berichterstatter: Slowakei

75

2018/C 113/09

Abschlussbericht des Anhörungsbeauftragten — Qualcomm/NXP Semiconductors (M.8306)

77

2018/C 113/10

Zusammenfassung des Beschlusses der Kommission vom 18. Januar 2018 zur Feststellung der Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen (Wettbewerbssache M.8306 — Qualcomm/NXP Semiconductors)

79


 


 

(1)   Text von Bedeutung für den EWR.

DE

 


II Mitteilungen

MITTEILUNGEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

Europäische Kommission

27.3.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 113/1


Keine Einwände gegen einen angemeldeten Zusammenschluss

(Sache M.8694 — Hochtief/Abertis)

(Text von Bedeutung für den EWR)

(2018/C 113/01)

Am 6. Februar 2018 hat die Kommission nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates (1) entschieden, keine Einwände gegen den oben genannten angemeldeten Zusammenschluss zu erheben und ihn für mit dem Binnenmarkt vereinbar zu erklären. Der vollständige Wortlaut der Entscheidung ist nur auf Englisch verfügbar und wird in einer um etwaige Geschäftsgeheimnisse bereinigten Fassung auf den folgenden EU-Websites veröffentlicht:

der Website der GD Wettbewerb zur Fusionskontrolle (http://ec.europa.eu/competition/mergers/cases/). Auf dieser Website können Fusionsentscheidungen anhand verschiedener Angaben wie Unternehmensname, Nummer der Sache, Datum der Entscheidung oder Wirtschaftszweig abgerufen werden,

der Website EUR-Lex (http://eur-lex.europa.eu/homepage.html?locale=de). Hier kann diese Entscheidung anhand der Celex-Nummer 32018M8694 abgerufen werden. EUR-Lex ist das Internetportal zum Gemeinschaftsrecht.


(1)  ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1.


IV Informationen

INFORMATIONEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

Europäische Kommission

27.3.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 113/2


Euro-Wechselkurs (1)

26. März 2018

(2018/C 113/02)

1 Euro =


 

Währung

Kurs

USD

US-Dollar

1,2411

JPY

Japanischer Yen

130,47

DKK

Dänische Krone

7,4482

GBP

Pfund Sterling

0,87248

SEK

Schwedische Krone

10,1868

CHF

Schweizer Franken

1,1739

ISK

Isländische Krone

121,90

NOK

Norwegische Krone

9,5613

BGN

Bulgarischer Lew

1,9558

CZK

Tschechische Krone

25,446

HUF

Ungarischer Forint

312,73

PLN

Polnischer Zloty

4,2300

RON

Rumänischer Leu

4,6593

TRY

Türkische Lira

4,9464

AUD

Australischer Dollar

1,6048

CAD

Kanadischer Dollar

1,5997

HKD

Hongkong-Dollar

9,7384

NZD

Neuseeländischer Dollar

1,7029

SGD

Singapur-Dollar

1,6274

KRW

Südkoreanischer Won

1 336,99

ZAR

Südafrikanischer Rand

14,4937

CNY

Chinesischer Renminbi Yuan

7,7924

HRK

Kroatische Kuna

7,4420

IDR

Indonesische Rupiah

17 045,27

MYR

Malaysischer Ringgit

4,8425

PHP

Philippinischer Peso

64,820

RUB

Russischer Rubel

70,6897

THB

Thailändischer Baht

38,660

BRL

Brasilianischer Real

4,0932

MXN

Mexikanischer Peso

22,8777

INR

Indische Rupie

80,5105


(1)  Quelle: Von der Europäischen Zentralbank veröffentlichter Referenz-Wechselkurs.


27.3.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 113/3


Mitteilung der Kommission im Rahmen der Durchführung der Richtlinie 89/686/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen

(Veröffentlichung der Titel und der Bezugsnummern der harmonisierten Normen im Sinne der Harmonisierungsrechtsvorschriften der EU)

(Text von Bedeutung für den EWR)

(2018/C 113/03)

Gemäß der Übergangsbestimmung in Artikel 47 der Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstungen und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG des Rates (1) dürfen die Mitgliedstaaten die Bereitstellung auf dem Markt von Produkten, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie 89/686/EWG des Rates (2) fallen, deren Anforderungen erfüllen und vor dem 21. April 2019 in Verkehr gebracht werden, nicht behindern. Dementsprechend begründen die harmonisierten Normen, deren Nummern im Rahmen der Richtlinie 89/686/EWG veröffentlicht wurden und in dieser Mitteilung der Kommission unter Spalte 2 aufgeführt sind, weiterhin eine Vermutung der Konformität, allerdings ausschließlich mit dieser Richtlinie und nur bis zum 20. April 2019. Diese Vermutung der Konformität mit der Richtlinie 89/686/EWG endet am 21. April 2019.

ENO (3)

Bezugsnummer und Titel der Norm

(und Bezugsdokument)

Erste Veröffentlichung ABl.

Referenz der ersetzten Norm

Datum der Beendigung der Annahme der Konformitätsvermutung für die ersetzte Norm Anmerkung 1

(1)

(2)

(3)

(4)

(5)

CEN

EN 132:1998

Atemschutzgeräte — Definitionen von Begriffen und Piktogramme

4.6.1999

EN 132:1990

Anmerkung 2.1

30.6.1999

CEN

EN 133:2001

Atemschutzgeräte — Einteilung

10.8.2002

EN 133:1990

Anmerkung 2.1

10.8.2002

CEN

EN 134:1998

Atemschutzgeräte — Benennungen von Einzelteilen

13.6.1998

EN 134:1990

Anmerkung 2.1

31.7.1998

CEN

EN 135:1998

Atemschutzgeräte — Liste gleichbedeutender Begriffe

4.6.1999

EN 135:1990

Anmerkung 2.1

30.6.1999

CEN

EN 136:1998

Atemschutzgeräte — Vollmasken — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

13.6.1998

EN 136:1989

EN 136-10:1992

Anmerkung 2.1

31.7.1998

 

EN 136:1998/AC:2003

 

 

 

CEN

EN 137:2006

Atemschutzgeräte — Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Vollmaske — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

23.11.2007

EN 137:1993

Anmerkung 2.1

23.11.2007

CEN

EN 138:1994

Atemschutzgeräte — Frischluft-Schlauchgeräte in Verbindung mit Vollmaske, Halbmaske oder Mundstückgarnitur — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

16.12.1994

 

 

CEN

EN 140:1998

Atemschutzgeräte — Halbmasken und Viertelmasken — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.11.1998

EN 140:1989

Anmerkung 2.1

31.3.1999

 

EN 140:1998/AC:1999

 

 

 

CEN

EN 142:2002

Atemschutzgeräte — Mundstückgarnituren — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

10.4.2003

EN 142:1989

Anmerkung 2.1

10.4.2003

CEN

EN 143:2000

Atemschutzgeräte — Partikelfilter — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

24.1.2001

EN 143:1990

Anmerkung 2.1

24.1.2001

 

EN 143:2000/A1:2006

21.12.2006

Anmerkung 3

21.12.2006

 

EN 143:2000/AC:2005

 

 

 

CEN

EN 144-1:2000

Atemschutzgeräte — Gasflaschenventile — Teil 1: Gewindeverbindung am Einschraubstutzen

24.1.2001

EN 144-1:1991

Anmerkung 2.1

24.1.2001

 

EN 144-1:2000/A1:2003

21.2.2004

Anmerkung 3

21.2.2004

 

EN 144-1:2000/A2:2005

6.10.2005

Anmerkung 3

31.12.2005

CEN

EN 144-2:1998

Atemschutzgeräte — Gasflaschenventile — Teil 2: Gewindeverbindungen am Ausgangsstutzen

4.6.1999

 

 

CEN

EN 144-3:2003

Atemschutzgeräte — Gasflaschenventile — Teil 3: Gewindeverbindungen am Ausgangsstutzen für die Tauchgase Nitrox und Sauerstoff

21.2.2004

 

 

 

EN 144-3:2003/AC:2003

 

 

 

CEN

EN 145:1997

Atemschutzgeräte — Regenerationsgeräte mit Drucksauerstoff oder Drucksauerstoff/-stickstoff — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

19.2.1998

EN 145:1988

EN 145-2:1992

Anmerkung 2.1

28.2.1998

 

EN 145:1997/A1:2000

24.1.2001

Anmerkung 3

24.1.2001

CEN

EN 148-1:1999

Atemschutzgeräte — Gewinde für Atemanschlüsse — Teil 1: Rundgewindeanschluß

4.6.1999

EN 148-1:1987

Anmerkung 2.1

31.8.1999

CEN

EN 148-2:1999

Atemschutzgeräte — Gewinde für Atemanschlüsse — Teil 2: Zentralgewindeanschluß

4.6.1999

EN 148-2:1987

Anmerkung 2.1

31.8.1999

CEN

EN 148-3:1999

Atemschutzgeräte — Gewinde für Atemanschlüsse — Teil 3: Gewindeanschluß M 45 x 3

4.6.1999

EN 148-3:1992

Anmerkung 2.1

31.8.1999

CEN

EN 149:2001+A1:2009

Atemschutzgeräte — Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikeln — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.5.2010

EN 149:2001

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN 166:2001

Persönlicher Augenschutz — Anforderungen

10.8.2002

EN 166:1995

Anmerkung 2.1

10.8.2002

CEN

EN 167:2001

Persönlicher Augenschutz — Optische Prüfverfahren

10.8.2002

EN 167:1995

Anmerkung 2.1

10.8.2002

CEN

EN 168:2001

Persönlicher Augenschutz — Nichtoptische Prüfverfahren

10.8.2002

EN 168:1995

Anmerkung 2.1

10.8.2002

CEN

EN 169:2002

Persönlicher Augenschutz — Filter für das Schweißen und verwandte Techniken — Transmissionsanforderungen und empfohlene Anwendung

28.8.2003

EN 169:1992

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 170:2002

Persönlicher Augenschutz — Ultraviolettschutzfilter — Transmissionsanforderungen und empfohlene Anwendung

28.8.2003

EN 170:1992

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 171:2002

Persönlicher Augenschutz — Infrarotschutzfilter — Transmissionsanforderungen und empfohlene Verwendung

10.4.2003

EN 171:1992

Anmerkung 2.1

10.4.2003

CEN

EN 172:1994

Persönlicher Augenschutz — Sonnenschutzfilter für den betrieblichen Gebrauch

15.5.1996

 

 

 

EN 172:1994/A2:2001

10.8.2002

Anmerkung 3

10.8.2002

 

EN 172:1994/A1:2000

4.7.2000

Anmerkung 3

31.10.2000

CEN

EN 174:2001

Persönlicher Augenschutz — Skibrillen für alpinen Skilauf

21.12.2001

EN 174:1996

Anmerkung 2.1

21.12.2001

CEN

EN 175:1997

Persönlicher Schutz — Geräte für Augen- und Gesichtsschutz beim Schweißen und bei verwandten Verfahren

19.2.1998

 

 

CEN

EN 207:2017

Persönlicher Augenschutz — Filter und Augenschutzgeräte gegen Laserstrahlung (Laserschutzbrillen)

13.10.2017

EN 207:2009

Anmerkung 2.1

30.10.2017

CEN

EN 208:2009

Persönlicher Augenschutz — Augenschutzgeräte für Justierarbeiten an Lasern und Laseraufbauten (Laser-Justierbrillen)

6.5.2010

EN 208:1998

Anmerkung 2.1

30.6.2010

CEN

EN 250:2014

Atemgeräte — Autonome Leichttauchgeräte mit Druckluft — Anforderungen, Prüfung und Kennzeichnung

12.12.2014

EN 250:2000

Anmerkung 2.1

31.12.2014

CEN

EN 269:1994

Atemschutzgeräte — Frischluft-Druckschlauchgeräte mit Motorgebläse in Verbindung mit Haube — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

16.12.1994

 

 

CEN

EN 342:2017

Schutzkleidung — Kleidungssysteme und Kleidungsstücke zum Schutz gegen Kälte

Dies ist die erste Veröffentlichung

EN 342:2004

Anmerkung 2.1

31.5.2018

CEN

EN 343:2003+A1:2007

Schutzkleidung — Schutz gegen Regen

8.3.2008

EN 343:2003

Anmerkung 2.1

8.3.2008

 

EN 343:2003+A1:2007/AC:2009

 

 

 

CEN

EN 348:1992

Schutzkleidung — Prüfmethode: Verhaltensbestimmung von Materialien bei Einwirkung von kleinen Spritzern geschmolzenen Metalls

23.12.1993

 

 

 

EN 348:1992/AC:1993

 

 

 

CEN

EN 352-1:2002

Gehörschützer — Allgemeine Anforderungen — Teil 1: Kapselgehörschützer

28.8.2003

EN 352-1:1993

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 352-2:2002

Gehörschützer — Allgemeine Anforderungen — Teil 2: Gehörschutzstöpsel

28.8.2003

EN 352-2:1993

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 352-3:2002

Gehörschützer — Allgemeine Anforderungen — Teil 3: An Industriehelmen befestigte Kapselgehörschützer

28.8.2003

EN 352-3:1996

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 352-4:2001

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 4: Pegelabhängige Kapselgehörschützer

10.8.2002

 

 

 

EN 352-4:2001/A1:2005

19.4.2006

Anmerkung 3

30.4.2006

CEN

EN 352-5:2002

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 5: Kapselgehörschützer mit aktiver Geräuschkompensation

28.8.2003

 

 

 

EN 352-5:2002/A1:2005

6.5.2010

Anmerkung 3

6.5.2010

CEN

EN 352-6:2002

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 6: Kapselgehörschützer mit Kommunikationseinrichtungen

28.8.2003

 

 

CEN

EN 352-7:2002

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 7: Pegelabhängig dämmende Gehörschutzstöpsel

28.8.2003

 

 

CEN

EN 352-8:2008

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 8: Audiokapselgehörschützer für Unterhaltungszwecke

28.1.2009

 

 

CEN

EN 353-1:2014+A1:2017

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich einer Führung — Teil 1: Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich fester Führung

Dies ist die erste Veröffentlichung

EN 353-1:2014

Anmerkung 2.1

30.6.2018

CEN

EN 353-2:2002

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Teil 2: Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich beweglicher Führung

28.8.2003

EN 353-2:1992

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 354:2010

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Verbindungsmittel

9.7.2011

EN 354:2002

Anmerkung 2.1

9.7.2011

CEN

EN 355:2002

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Falldämpfer

28.8.2003

EN 355:1992

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 358:1999

Persönliche Schutzausrüstung für Haltefunktionen und zur Verhinderung von Abstürzen — Haltegurte und Verbindungsmittel für Haltegurte

21.12.2001

EN 358:1992

Anmerkung 2.1

21.12.2001

CEN

EN 360:2002

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Höhensicherungsgeräte

28.8.2003

EN 360:1992

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 361:2002

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Auffanggurte

28.8.2003

EN 361:1992

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 362:2004

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Verbindungselemente

6.10.2005

EN 362:1992

Anmerkung 2.1

6.10.2005

CEN

EN 363:2008

Persönliche Absturzschutzausrüstung — Persönliche Absturzschutzsysteme

20.6.2008

EN 363:2002

Anmerkung 2.1

31.8.2008

CEN

EN 364:1992

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Prüfverfahren

23.12.1993

 

 

 

EN 364:1992/AC:1993

 

 

 

CEN

EN 365:2004

Persönliche Schutzausrüstung zum Schutz gegen Absturz — Allgemeine Anforderungen an Gebrauchsanleitungen, Wartung, regelmäßige Überprüfung, Instandsetzung, Kennzeichnung und Verpackung

6.10.2005

EN 365:1992

Anmerkung 2.1

6.10.2005

 

EN 365:2004/AC:2006

 

 

 

CEN

EN ISO 374-1:2016

Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen — Teil 1: Terminologie und Leistungsanforderungen für chemische Risiken (ISO 374-1:2016)

12.4.2017

EN 374-1:2003

Anmerkung 2.1

31.5.2017

CEN

EN 374-2:2003

Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen — Teil 2: Bestimmung des Widerstandes gegen Penetration

6.10.2005

EN 374-2:1994

Anmerkung 2.1

6.10.2005

CEN

EN 374-3:2003

Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen — Teil 3: Bestimmung des Widerstandes gegen Permeation von Chemikalien

6.10.2005

EN 374-3:1994

Anmerkung 2.1

6.10.2005

 

EN 374-3:2003/AC:2006

 

 

 

CEN

EN 374-4:2013

Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen — Teil 4: Bestimmung des Widerstandes gegen Degradation durch Chemikalien

11.4.2014

 

 

CEN

EN ISO 374-5:2016

Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen — Teil 5: Terminologie und Leistungsanforderungen für Risiken durch Mikroorganismen (ISO 374-5:2016)

12.4.2017

 

 

CEN

EN 379:2003+A1:2009

Persönlicher Augenschutz — Automatische Schweißerschutzfilter

6.5.2010

EN 379:2003

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN 381-1:1993

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 1: Prüfstand zur Prüfung des Widerstandes gegen Kettensägen-Schnitte

23.12.1993

 

 

CEN

EN 381-2:1995

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 2: Prüfverfahren für Beinschutz

12.1.1996

 

 

CEN

EN 381-3:1996

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 3: Prüfverfahren für Schuhwerk

10.10.1996

 

 

CEN

EN 381-4:1999

Schutzkleidung für Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 4: Prüfverfahren für Schutzhandschuhe für Kettensägen

16.3.2000

 

 

CEN

EN 381-5:1995

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 5: Anforderungen an Beinschutz

12.1.1996

 

 

CEN

EN 381-7:1999

Schutzkleidung für Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 7: Anforderungen an Schutzhandschuhe für Kettensägen

16.3.2000

 

 

CEN

EN 381-8:1997

Schutzkleidung für Benutzer handgeführter Kettensägen — Teil 8: Prüfverfahren für Schutzgamaschen für Kettensägen

18.10.1997

 

 

CEN

EN 381-9:1997

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 9: Anforderungen an Schutzgamaschen für Kettensägen

18.10.1997

 

 

CEN

EN 381-10:2002

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 10: Prüfverfahren für Oberkörperschutzmittel

28.8.2003

 

 

CEN

EN 381-11:2002

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 11: Anforderungen an Oberkörperschutzmittel

28.8.2003

 

 

CEN

EN 388:2016

Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken

12.4.2017

EN 388:2003

Anmerkung 2.1

31.5.2017

CEN

EN 397:2012+A1:2012

Industrieschutzhelme

20.12.2012

EN 397:2012

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 402:2003

Atemschutzgeräte — Lungenautomatische Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Vollmaske oder Mundstückgarnitur für Selbstrettung — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.2.2004

EN 402:1993

Anmerkung 2.1

21.2.2004

CEN

EN 403:2004

Atemschutzgeräte für Selbstrettung — Filtergeräte mit Haube zur Selbstrettung bei Bränden — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.10.2005

EN 403:1993

Anmerkung 2.1

6.10.2005

CEN

EN 404:2005

Atemschutzgeräte für Selbstrettung — Filterselbstretter mit Mundstückgarnitur zum Schutz gegen Kohlenmonoxid

6.10.2005

EN 404:1993

Anmerkung 2.1

2.12.2005

CEN

EN 405:2001+A1:2009

Atemschutzgeräte — Filtrierende Halbmasken mit Ventilen zum Schutz gegen Gase oder Gase und Partikeln — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.5.2010

EN 405:2001

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN 407:2004

Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken (Hitze und/oder Feuer)

6.10.2005

EN 407:1994

Anmerkung 2.1

6.10.2005

CEN

EN 420:2003+A1:2009

Schutzhandschuhe — Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren

6.5.2010

EN 420:2003

Anmerkung 2.1

31.5.2010

CEN

EN 421:2010

Schutzhandschuhe gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination

9.7.2011

EN 421:1994

Anmerkung 2.1

9.7.2011

CEN

EN 443:2008

Feuerwehrhelme für die Brandbekämpfung in Gebäuden und anderen baulichen Anlagen

20.6.2008

EN 443:1997

Anmerkung 2.1

31.8.2008

CEN

EN 458:2004

Gehörschützer — Empfehlungen für Auswahl, Einsatz, Pflege und Instandhaltung — Leitfaden

6.10.2005

EN 458:1993

Anmerkung 2.1

6.10.2005

CEN

EN 464:1994

Schutzkleidung — Schutz gegen flüssige und gasförmige Chemikalien, einschließlich Flüssigkeitsaerosole und feste Partikel — Prüfverfahren: Bestimmung der Leckdichtigkeit von gasdichten Anzügen (Innendruckprüfverfahren)

16.12.1994

 

 

CEN

EN 469:2005

Schutzkleidung für die Feuerwehr — Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung

19.4.2006

EN 469:1995

Anmerkung 2.1

30.6.2006

 

EN 469:2005/AC:2006

 

 

 

 

EN 469:2005/A1:2006

23.11.2007

Anmerkung 3

23.11.2007

CEN

EN 510:1993

Festlegungen für Schutzkleidung für Bereiche, in denen ein Risiko des Verfangens in beweglichen Teilen besteht

16.12.1994

 

 

CEN

EN 511:2006

Schutzhandschuhe gegen Kälte

21.12.2006

EN 511:1994

Anmerkung 2.1

21.12.2006

CEN

EN 530:2010

Abriebfestigkeit von Material für Schutzkleidung — Prüfverfahren

9.7.2011

EN 530:1994

Anmerkung 2.1

9.7.2011

CEN

EN 564:2014

Bergsteigerausrüstung — Reepschnur — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

11.12.2015

EN 564:2006

Anmerkung 2.1

31.1.2016

CEN

EN 565:2017

Bergsteigerausrüstung — Band — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

15.12.2017

EN 565:2006

Anmerkung 2.1

28.2.2018

CEN

EN 566:2017

Bergsteigerausrüstung — Schlingen — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

13.10.2017

EN 566:2006

Anmerkung 2.1

30.10.2017

CEN

EN 567:2013

Bergsteigerausrüstung — Seilklemmen — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

28.6.2013

EN 567:1997

Anmerkung 2.1

30.9.2013

CEN

EN 568:2015

Bergsteigerausrüstung — Verankerungsmittel im Eis — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

9.9.2016

EN 568:2007

Anmerkung 2.1

9.9.2016

CEN

EN 569:2007

Bergsteigerausrüstung — Felshaken — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

8.3.2008

EN 569:1997

Anmerkung 2.1

8.3.2008

CEN

EN 659:2003+A1:2008

Feuerwehrschutzhandschuhe

20.6.2008

EN 659:2003

Anmerkung 2.1

30.9.2008

 

EN 659:2003+A1:2008/AC:2009

 

 

 

CEN

EN 795:2012

Persönliche Absturzschutzausrüstung — Anschlageinrichtungen

11.12.2015

EN 795:1996

Anmerkung 2.1

9.9.2016

Hinweis: Diese Veröffentlichung betrifft nicht die folgenden Ausrüstungstypen:

Typ A (Anschlageinrichtungen mit einem oder mehreren ortsfesten Anschlagpunkten, für die strukturelle Befestigungsanker oder Befestigungsmittel zur Befestigung an der Struktur erforderlich sind) gemäß den Abschnitten 3.2.1, 4.4.1 und 5.3;

Typ C (Anschlageinrichtungen, für die horizontale bewegliche Führungen verwendet werden) gemäß den Abschnitten 3.2.3, 4.4.3 und 5.5;

Typ D (Anschlageinrichtungen, für die horizontale starre Führungen verwendet werden) gemäß den Abschnitten 3.2.4, 4.4.4 und 5.6;

jede Kombination der oben genannten Typen.

Diese Veröffentlichung betrifft nicht die Typen A, C und D in Bezug auf die Abschnitte 4.5, 5.2.2, 6 und 7; Anhang A und Anhang ZA.

Daher kann in Bezug auf die oben genannten Ausrüstungen nicht davon ausgegangen werden, dass sie den Bestimmungen der Richtlinie 89/686/EWG genügen, da sie nicht als PSA gelten.

CEN

EN 812:2012

Industrie-Anstoßkappen

20.12.2012

EN 812:1997

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 813:2008

Persönliche Absturzschutzausrüstung — Sitzgurte

28.1.2009

EN 813:1997

Anmerkung 2.1

28.2.2009

CEN

EN 863:1995

Schutzkleidung — Mechanische Eigenschaften — Prüfverfahren: Widerstand gegen Durchstoßen

15.5.1996

 

 

CEN

EN 892:2012+A1:2016

Bergsteigerausrüstung — Dynamische Bergseile — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

12.4.2017

EN 892:2012

Anmerkung 2.1

31.5.2017

CEN

EN 893:2010

Bergsteigerausrüstung — Steigeisen — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

9.7.2011

EN 893:1999

Anmerkung 2.1

9.7.2011

CEN

EN 943-1:2015

Schutzkleidung gegen gefährliche feste, flüssige und gasförmige Chemikalien, einschließlich Flüssigkeitsaerosole und feste Partikel — Teil 1: Leistungsanforderungen für Typ 1 (gasdichte) Chemikalienschutzkleidung

9.9.2016

EN 943-1:2002

Anmerkung 2.1

9.9.2016

CEN

EN 943-2:2002

Schutzkleidung gegen flüssige und gasförmige Chemikalien, einschließlich Flüssigkeitsaerosole und feste Partikel — Teil 2: Leistungsanforderungen für „gasdichte“ (Typ 1) Chemikalienschutzanzüge für Notfallteams

10.8.2002

 

 

CEN

EN 958:2017

Bergsteigerausrüstung — Fangstoßdämpfer für die Verwendung auf Klettersteigen (Via Ferrata) — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

13.10.2017

EN 958:2006+A1:2010

Anmerkung 2.1

13.10.2017

CEN

EN 960:2006

Prüfköpfe zur Prüfung von Schutzhelmen

21.12.2006

EN 960:1994

Anmerkung 2.1

31.12.2006

CEN

EN 966:2012+A1:2012

Luftsporthelme

20.12.2012

EN 966:2012

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 1073-1:1998

Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination — Teil 1: Anforderungen und Prüfverfahren für belüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel

6.11.1998

 

 

CEN

EN 1073-2:2002

Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination — Teil 2: Anforderungen und Prüfverfahren für unbelüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel

28.8.2003

 

 

CEN

EN 1077:2007

Helme für alpine Skiläufer und für Snowboarder

8.3.2008

EN 1077:1996

Anmerkung 2.1

8.3.2008

CEN

EN 1078:2012+A1:2012

Helme für Radfahrer und für Benutzer von Skateboards und Rollschuhen

20.12.2012

EN 1078:2012

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 1080:2013

Stoßschutzhelme für Kleinkinder

28.6.2013

EN 1080:1997

Anmerkung 2.1

31.8.2013

CEN

EN 1082-1:1996

Schutzkleidung — Handschuhe und Armschützer zum Schutz gegen Schnitt- und Stichverletzungen durch Handmesser — Teil 1: Metallringgeflechthandschuhe und Armschützer

14.6.1997

 

 

CEN

EN 1082-2:2000

Schutzkleidung — Handschuhe und Armschützer zum Schutz gegen Schnitt- und Stichverletzungen durch Handmesser — Teil 2: Handschuhe und Armschützer aus Werkstoffen ohne Metallringgeflecht

21.12.2001

 

 

CEN

EN 1082-3:2000

Schutzkleidung — Handschuhe und Armschützer zum Schutz gegen Schnitt- und Stichverletzungen durch Handmesser — Teil 3: Fallschnittprüfung für Stoff, Leder und andere Werkstoffe

21.12.2001

 

 

CEN

EN 1146:2005

Atemschutzgeräte — Behältergeräte mit Druckluft mit Haube für Selbstrettung — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

19.4.2006

EN 1146:1997

Anmerkung 2.1

30.4.2006

CEN

EN 1149-1:2006

Schutzkleidung — Elektrostatische Eigenschaften — Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes

21.12.2006

EN 1149-1:1995

Anmerkung 2.1

31.12.2006

CEN

EN 1149-2:1997

Schutzkleidung — Elektrostatische Eigenschaften — Teil 2: Prüfverfahren für die Messung des elektrischen Widerstandes durch ein Material (Durchgangswiderstand)

19.2.1998

 

 

CEN

EN 1149-3:2004

Schutzkleidung — Elektrostatische Eigenschaften — Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus

6.10.2005

 

 

CEN

EN 1149-5:2008

Schutzkleidung — Elektrostatische Eigenschaften — Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen

20.6.2008

 

 

CEN

EN 1150:1999

Schutzkleidung — Warnkleidung für den nicht professionellen Gebrauch — Prüfverfahren und Anforderungen

4.6.1999

 

 

CEN

EN 1385:2012

Helme für den Kanu- und Wildwassersport

20.12.2012

EN 1385:1997

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 1486:2007

Schutzkleidung für die Feuerwehr — Prüfverfahren und Anforderungen für reflektierende Kleidung für die spezielle Brandbekämpfung

8.3.2008

EN 1486:1996

Anmerkung 2.1

30.4.2008

CEN

EN 1497:2007

Persönliche Absturzschutzausrüstungen — Rettungsgurte

8.3.2008

 

 

CEN

EN 1621-1:2012

Motorradfahrer-Schutzkleidung gegen mechanische Belastung — Teil 1: Gelenkprotektoren für Motorradfahrer — Anforderungen und Prüfverfahren

13.3.2013

EN 1621-1:1997

Anmerkung 2.1

30.6.2013

CEN

EN 1621-2:2014

Motorradfahrer-Schutzkleidung gegen mechanische Belastung — Teil 2: Rückenprotektoren — Anforderungen und Prüfverfahren

12.12.2014

EN 1621-2:2003

Anmerkung 2.1

31.12.2014

CEN

EN 1731:2006

Persönlicher Augenschutz — Augen- und Gesichtsschutzgeräte aus Gewebe

23.11.2007

EN 1731:1997

Anmerkung 2.1

23.11.2007

CEN

EN 1809:2014+A1:2016

Tauch-Zubehör — Tariermittel — Funktionelle und sicherheitstechnische Anforderungen, Prüfverfahren

9.9.2016

EN 1809:2014

Anmerkung 2.1

30.9.2016

CEN

EN 1827:1999+A1:2009

Atemschutzgeräte — Halbmasken ohne Einatemventile und mit trennbaren Filtern zum Schutz gegen Gase, Gase und Partikeln oder nur Partikeln — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.5.2010

EN 1827:1999

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN 1868:1997

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Liste gleichbedeutender Benennungen

18.10.1997

 

 

CEN

EN 1891:1998

Persönliche Schutzausrüstung zur Verhinderung von Abstürzen — Kernmantelseile mit geringer Dehnung

6.11.1998

 

 

CEN

EN 1938:2010

Persönlicher Augenschutz — Schutzbrillen für Motorrad- und Mopedfahrer

9.7.2011

EN 1938:1998

Anmerkung 2.1

9.7.2011

CEN

EN ISO 4869-2:1995

Akustik — Gehörschützer — Teil 2: Abschätzung der beim Tragen von Gehörnschützern wirksamen A-bewerteten Schalldruckpegel (ISO 4869-2:1994)

15.5.1996

 

 

 

EN ISO 4869-2:1995/AC:2007

 

 

 

CEN

EN ISO 4869-3:2007

Akustik -Gehörschützer — Teil 3: Messung der Schalldämmung von Kapselgehörschützern unter Verwendung einer akustischen Prüfvorrichtung (ISO 4869-3:2007)

8.3.2008

EN 24869-3:1993

Anmerkung 2.1

8.3.2008

CEN

EN ISO 6529:2001

Schutzkleidung — Schutz gegen Chemikalien — Bestimmung des Widerstands von Schutzkleidungsmaterialien gegen die Permeation von Flüssigkeiten und Gasen (ISO 6529:2001)

6.10.2005

EN 369:1993

Anmerkung 2.1

6.10.2005

CEN

EN ISO 6530:2005

Schutzkleidung — Schutz gegen flüssige Chemikalien — Prüfverfahren zur Bestimmung des Widerstands von Materialien gegen die Durchdringung von Flüssigkeiten (ISO 6530:2005)

6.10.2005

EN 368:1992

Anmerkung 2.1

6.10.2005

CEN

EN ISO 6942:2002

Schutzkleidung — Schutz gegen Hitze und Feuer — Prüfverfahren: Beurteilung von Materialien und Materialkombinationen, die einer Hitze-Strahlungsquelle ausgesetzt sind (ISO 6942:2002)

28.8.2003

EN 366:1993

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN ISO 9151:2016

Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen — Bestimmung des Wärmedurchgangs bei Flammeneinwirkung (ISO 9151:2016, korrigierte Fassung 2017-03)

12.4.2017

EN 367:1992

Anmerkung 2.1

30.6.2017

CEN

EN ISO 9185:2007

Schutzkleidung — Beurteilung des Materialwiderstandes gegen flüssige Metallspritzer (ISO 9185:2007)

8.3.2008

EN 373:1993

Anmerkung 2.1

8.3.2008

CEN

EN ISO 10256:2003

Kopf- und Gesichtsschutz zur Benutzung beim Eishockey (ISO 10256:2003)

6.10.2005

EN 967:1996

Anmerkung 2.1

6.10.2005

CEN

EN ISO 10819:2013

Mechanische Schwingungen und Stöße — Hand-Arm-Schwingungen — Messung und Bewertung der Schwingungsübertragung von Handschuhen in der Handfläche (ISO 10819:2013)

13.12.2013

EN ISO 10819:1996

Anmerkung 2.1

13.12.2013

CEN

EN ISO 10862:2009

Kleine Wasserfahrzeuge — Schnellöffnungssysteme für Trapezgurte (ISO 10862:2009)

6.5.2010

 

 

CEN

EN ISO 11611:2015

Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren (ISO 11611:2015)

11.12.2015

EN ISO 11611:2007

Anmerkung 2.1

31.1.2016

CEN

EN ISO 11612:2015

Schutzkleidung — Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen (ISO 11612:2015)

11.12.2015

EN ISO 11612:2008

Anmerkung 2.1

31.1.2016

CEN

EN 12021:2014

Atemgeräte — Druckgase für Atemschutzgeräte

12.12.2014

 

 

CEN

EN 12083:1998

Atemschutzgeräte — Filter mit Atemschlauch (Nicht am Atemanschluß befestigte Filter) — Gasfilter, Partikelfilter und Kombinationsfilter — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

4.7.2000

 

 

 

EN 12083:1998/AC:2000

 

 

 

CEN

EN ISO 12127-1:2015

Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen — Bestimmung des Kontaktwärmedurchgangs durch Schutzkleidung oder -materialien — Teil 1: Durch heiße Zylinder erzeugte Kontaktwärme (ISO 12127-1:2015)

9.9.2016

EN 702:1994

Anmerkung 2.1

9.9.2016

CEN

EN ISO 12127-2:2007

Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen — Bestimmung des Kontaktwärmedurchgangs durch Schutzkleidung oder -materialien — Teil 2: Prüfverfahren, bei dem Kontaktwärme erzeugt wird durch kleine fallende Zylinder (ISO 12127-2:2007)

8.3.2008

 

 

CEN

EN 12270:2013

Bergsteigerausrüstung — Klemmkeile — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

11.4.2014

EN 12270:1998

Anmerkung 2.1

31.5.2014

CEN

EN 12275:2013

Bergsteigerausrüstung — Karabiner — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

13.12.2013

EN 12275:1998

Anmerkung 2.1

13.12.2013

CEN

EN 12276:2013

Bergsteigerausrüstung — Klemmgeräte — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

11.4.2014

EN 12276:1998

Anmerkung 2.1

31.5.2014

CEN

EN 12277:2015

Bergsteigerausrüstung — Anseilgurte — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

12.4.2017

EN 12277:2007

Anmerkung 2.1

31.5.2017

CEN

EN 12278:2007

Bergsteigerausrüstung — Seilrollen — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

23.11.2007

EN 12278:1998

Anmerkung 2.1

30.11.2007

CEN

EN ISO 12311:2013

Persönliche Schutzausrüstung — Prüfverfahren für Sonnenbrillen und ähnlichen Augenschutz (ISO 12311:2013)

13.12.2013

 

 

CEN

EN ISO 12312-1:2013

Augen- und Gesichtsschutz — Sonnenbrillen und ähnlicher Augenschutz — Teil 1: Sonnenbrillen für den allgemeinen Gebrauch (ISO 12312-1:2013)

13.12.2013

EN 1836:2005+A1:2007

Anmerkung 2.3

28.2.2015

 

EN ISO 12312-1:2013/A1:2015

15.12.2017

Anmerkung 3

15.12.2017

CEN

EN ISO 12312-2:2015

Augen- und Gesichtsschutz — Sonnenbrillen und ähnlicher Augenschutz — Teil 2: Filter für die direkte Beobachtung der Sonne (ISO 12312-2:2015)

11.12.2015

 

 

CEN

EN ISO 12401:2009

Kleine Wasserfahrzeuge — Sicherheitsgurt und Sicherheitsleine — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren (ISO 12401:2009)

6.5.2010

EN 1095:1998

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN ISO 12402-2:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 2: Rettungswesten, Stufe 275 — Sicherheitstechnische Anforderungen (ISO 12402-2:2006)

21.12.2006

EN 399:1993

Anmerkung 2.1

31.3.2007

 

EN ISO 12402-2:2006/A1:2010

9.7.2011

Anmerkung 3

9.7.2011

CEN

EN ISO 12402-3:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 3: Rettungswesten, Stufe 150 — Sicherheitstechnische Anforderungen (ISO 12402-3:2006)

21.12.2006

EN 396:1993

Anmerkung 2.1

31.3.2007

 

EN ISO 12402-3:2006/A1:2010

9.7.2011

Anmerkung 3

9.7.2011

CEN

EN ISO 12402-4:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 4: Rettungswesten, Stufe 100 — Sicherheitstechnische Anforderungen (ISO 12402-4:2006)

21.12.2006

EN 395:1993

Anmerkung 2.1

31.3.2007

 

EN ISO 12402-4:2006/A1:2010

9.7.2011

Anmerkung 3

9.7.2011

CEN

EN ISO 12402-5:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 5: Schwimmhilfen (Stufe 50) — Sicherheitstechnische Anforderungen (ISO 12402-5:2006)

21.12.2006

EN 393:1993

Anmerkung 2.1

31.3.2007

 

EN ISO 12402-5:2006/AC:2006

 

 

 

 

EN ISO 12402-5:2006/A1:2010

9.7.2011

Anmerkung 3

9.7.2011

CEN

EN ISO 12402-6:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 6: Rettungswesten und Schwimmhilfen für besondere Einsatzzwecke — Sicherheitstechnische Anforderungen und zusätzliche Prüfverfahren (ISO 12402-6:2006)

21.12.2006

 

 

 

EN ISO 12402-6:2006/A1:2010

9.7.2011

Anmerkung 3

9.7.2011

CEN

EN ISO 12402-8:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 8: Zubehörteile — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren (ISO 12402-8:2006)

2.8.2006

EN 394:1993

Anmerkung 2.1

31.8.2006

 

EN ISO 12402-8:2006/A1:2011

11.11.2011

Anmerkung 3

11.11.2011

CEN

EN ISO 12402-9:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 9: Prüfverfahren (ISO 12402-9:2006)

21.12.2006

 

 

 

EN ISO 12402-9:2006/A1:2011

11.11.2011

Anmerkung 3

11.11.2011

CEN

EN ISO 12402-10:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 10: Auswahl und Anwendung von persönlichen Auftriebsmitteln und anderen entsprechenden Geräten (ISO 12402-10:2006)

2.8.2006

 

 

CEN

EN 12477:2001

Schutzhandschuhe für Schweißer

10.8.2002

 

 

 

EN 12477:2001/A1:2005

6.10.2005

Anmerkung 3

31.12.2005

CEN

EN 12492:2012

Bergsteigerausrüstung — Bergsteigerhelme — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

20.12.2012

EN 12492:2000

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 12628:1999

Tauch-Zubehör — Kombinierte Tarier- und Rettungsmittel — Funktionelle und sicherheitstechnische Anforderungen — Prüfverfahren

4.7.2000

 

 

 

EN 12628:1999/AC:2000

 

 

 

CEN

EN 12841:2006

Persönliche Absturzschutzausrüstung — Systeme für seilunterstütztes Arbeiten — Seileinstellvorrichtungen

21.12.2006

 

 

CEN

EN 12941:1998

Atemschutzgeräte — Gebläsefiltergeräte mit einem Helm oder einer Haube — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

4.6.1999

EN 146:1991

Anmerkung 2.1

4.6.1999

 

EN 12941:1998/A1:2003

6.10.2005

Anmerkung 3

6.10.2005

 

EN 12941:1998/A2:2008

5.6.2009

Anmerkung 3

5.6.2009

CEN

EN 12942:1998

Atemschutzgeräte — Gebläsefiltergeräte mit Vollmasken, Halbmasken oder Viertelmasken — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

4.6.1999

EN 147:1991

Anmerkung 2.1

4.6.1999

 

EN 12942:1998/A1:2002

28.8.2003

Anmerkung 3

28.8.2003

 

EN 12942:1998/A2:2008

5.6.2009

Anmerkung 3

5.6.2009

CEN

EN 13034:2005+A1:2009

Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien — Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien (Ausrüstung Typ 6 und Typ PB [6])

6.5.2010

EN 13034:2005

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN 13061:2009

Schutzkleidung — Schienbeinschützer für Fußballspieler — Anforderungen und Prüfverfahren

6.5.2010

EN 13061:2001

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN 13087-1:2000

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 1: Bedingungen und Vorbehandlung

10.8.2002

 

 

 

EN 13087-1:2000/A1:2001

10.8.2002

Anmerkung 3

10.8.2002

CEN

EN 13087-2:2012

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 2: Stoßdämpfung

20.12.2012

EN 13087-2:2000

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 13087-3:2000

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 3: Durchdringungsfestigkeit

10.8.2002

 

 

 

EN 13087-3:2000/A1:2001

10.8.2002

Anmerkung 3

10.8.2002

CEN

EN 13087-4:2012

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 4: Wirksamkeit des Haltesystems

20.12.2012

EN 13087-4:2000

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 13087-5:2012

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 5: Festigkeit des Haltesystems

20.12.2012

EN 13087-5:2000

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 13087-6:2012

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 6: Sichtfeld

20.12.2012

EN 13087-6:2000

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 13087-7:2000

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 7: Flammenbeständigkeit

10.8.2002

 

 

 

EN 13087-7:2000/A1:2001

10.8.2002

Anmerkung 3

10.8.2002

CEN

EN 13087-8:2000

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 8: Elektrische Eigenschaften

21.12.2001

 

 

 

EN 13087-8:2000/A1:2005

6.10.2005

Anmerkung 3

6.10.2005

CEN

EN 13087-10:2012

Schutzhelme — Prüfverfahren — Teil 10: Beständigkeit gegen Strahlungswärme

20.12.2012

EN 13087-10:2000

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 13089:2011

Bergsteigerausrüstung — Eisgeräte — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

9.7.2011

 

 

CEN

EN 13138-1:2008

Auftriebshilfen für das Schwimmenlernen — Teil 1: Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für am Körper getragene Auftriebshilfen

5.6.2009

EN 13138-1:2003

Anmerkung 2.1

5.6.2009

CEN

EN 13158:2009

Schutzkleidung — Schutzjacken, Körper- und Schulterschützer für den Reitsport: Für Reiter, Personen, die mit Pferden arbeiten und für Gespannfahrer — Anforderungen und Prüfverfahren

6.5.2010

EN 13158:2000

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN 13178:2000

Persönlicher Augenschutz — Augenschutzgeräte für Benutzer von Motorschlitten

21.12.2001

 

 

CEN

EN 13274-1:2001

Atemschutzgeräte — Prüfverfahren — Teil 1: Bestimmung der nach innen gerichteten Leckage und der gesamten nach innen gerichteten Leckage

21.12.2001

 

 

CEN

EN 13274-2:2001

Atemschutzgeräte — Prüfverfahren — Teil 2: Praktische Leistungsprüfungen

21.12.2001

 

 

CEN

EN 13274-3:2001

Atemschutzgeräte — Prüfverfahren — Teil 3: Bestimmung des Atemwiderstandes

10.8.2002

 

 

CEN

EN 13274-4:2001

Atemschutzgeräte — Prüfverfahren — Teil 4: Flammenprüfungen

10.8.2002

 

 

CEN

EN 13274-5:2001

Atemschutzgeräte — Prüfverfahren — Teil 5: Klimabedingungen

21.12.2001

 

 

CEN

EN 13274-6:2001

Atemschutzgeräte — Prüfverfahren — Teil 6: Bestimmung des Kohlenstoffdioxid-Gehaltes der Einatemluft

10.8.2002

 

 

CEN

EN 13274-7:2008

Atemschutzgeräte — Prüfverfahren — Teil 7: Bestimmung des Durchlasses von Partikelfiltern

20.6.2008

EN 13274-7:2002

Anmerkung 2.1

31.7.2008

CEN

EN 13274-8:2002

Atemschutzgeräte — Prüfverfahren — Teil 8: Bestimmung des Einspeicherns von Dolomitstaub

28.8.2003

 

 

CEN

EN 13277-1:2000

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren

24.2.2001

 

 

CEN

EN 13277-2:2000

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 2: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Spannschützer, Schienbeinschützer und Unterarmschützer

24.2.2001

 

 

CEN

EN 13277-3:2013

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 3: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für den Oberkörperschutz

11.4.2014

EN 13277-3:2000

Anmerkung 2.1

30.6.2014

CEN

EN 13277-4:2001

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 4: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Kopfschützer

10.8.2002

 

 

 

EN 13277-4:2001/A1:2007

23.11.2007

Anmerkung 3

31.12.2007

CEN

EN 13277-5:2002

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 5: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für den Genital- und Unterleibschutz

10.8.2002

 

 

CEN

EN 13277-6:2003

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 6: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Brustschützer für Frauen

21.2.2004

 

 

CEN

EN 13277-7:2009

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 7: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Hand- und Fußschützer

6.5.2010

 

 

CEN

EN 13277-8:2017

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 8: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Gesichtsschützer für Karate

Dies ist die erste Veröffentlichung

 

 

CEN

EN ISO 13287:2012

Persönliche Schutzausrüstung — Schuhe — Prüfverfahren zur Bestimmung der Rutschhemmung (ISO 13287:2012)

13.3.2013

EN ISO 13287:2007

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 13356:2001

Warn-Zubehör für den nichtprofessionellen Bereich — Prüfverfahren und Anforderungen

21.12.2001

 

 

CEN

EN 13484:2012

Helme für Benutzer von Rodelschlitten

20.12.2012

EN 13484:2001

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN ISO 13506-1:2017

Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen — Teil 1: Prüfverfahren für vollständige Bekleidung — Messung der Wärmeübertragung unter Verwendung einer sensorbestückten Prüfpuppe (ISO 13506-1:2017)

15.12.2017

 

 

CEN

EN 13546:2002+A1:2007

Schutzkleidung — Hand-, Arm-, Brustkorb-, Unterleibs-, Bein-, Fuß- und Genitalschützer für Feldhockey-Torwarte und Schienbeinschützer für Feldhockey-Spieler — Anforderungen und Prüfverfahren

23.11.2007

EN 13546:2002

Anmerkung 2.1

31.12.2007

CEN

EN 13567:2002+A1:2007

Schutzkleidung — Hand-, Arm-, Brustkorb-, Unterleibs-, Bein-, Genital- und Gesichtsschützer für Fechter — Anforderungen und Prüfverfahren

23.11.2007

EN 13567:2002

Anmerkung 2.1

31.12.2007

CEN

EN 13594:2015

Schutzhandschuhe für Motorradfahrer — Anforderungen und Prüfverfahren

11.12.2015

EN 13594:2002

Anmerkung 2.1

31.8.2017

CEN

EN 13595-1:2002

Schutzkleidung für professionelle Motorradfahrer — Jacken, Hosen und ein- oder mehrteilige Anzüge — Teil 1: Allgemeine Anforderungen

28.8.2003

 

 

CEN

EN 13595-2:2002

Schutzkleidung für professionelle Motorradfahrer — Jacken, Hosen und ein- und mehrteilige Anzüge — Teil 2: Prüfverfahren zur Bestimmung der Stoßabriebfestigkeit

28.8.2003

 

 

CEN

EN 13595-3:2002

Schutzkleidung für professionelle Motorradfahrer — Jacken, Hosen und ein- oder mehrteilige Anzüge — Teil 3: Prüfverfahren zur Bestimmung der Berstfestigkeit

28.8.2003

 

 

CEN

EN 13595-4:2002

Schutzkleidung für professionelle Motorradfahrer — Jacken, Hosen und ein- oder mehrteilige Anzüge — Teil 4: Prüfverfahren zur Bestimmung der Fallschnittfestigkeit

28.8.2003

 

 

CEN

EN 13634:2017

Schutzschuhe für Motorradfahrer — Anforderungen und Prüfverfahren

Dies ist die erste Veröffentlichung

EN 13634:2010

Anmerkung 2.1

30.6.2018

CEN

EN ISO 13688:2013

Schutzkleidung — Allgemeine Anforderungen (ISO 13688:2013)

13.12.2013

EN 340:2003

Anmerkung 2.1

31.1.2014

CEN

EN 13781:2012

Schutzhelme für Fahrer und Mitfahrer von Schneemobilen und Bobs

20.12.2012

EN 13781:2001

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 13794:2002

Atemschutzgeräte — Isoliergeräte für Selbstrettung — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

28.8.2003

EN 400:1993

EN 401:1993

EN 1061:1996

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 13819-1:2002

Gehörschützer — Prüfung — Teil 1: Physikalische Prüfverfahren

28.8.2003

 

 

CEN

EN 13819-2:2002

Gehörschützer — Prüfung — Teil 2: Akustische Prüfverfahren

28.8.2003

 

 

CEN

EN 13832-1:2006

Schuhe zum Schutz gegen Chemikalien — Teil 1: Terminologie und Prüfung

21.12.2006

 

 

CEN

EN 13832-2:2006

Schuhe zum Schutz gegen Chemikalien — Teil 2: Anforderungen an Schuhe, die gegen Chemikalien unter Laborbedingungen widerstandsfähig sind

21.12.2006

 

 

CEN

EN 13832-3:2006

Schuhe zum Schutz gegen Chemikalien — Teil 3: Anforderungen an Schuhe, die gegen Chemikalien unter Laborbedingungen hochwiderstandsfähig sind

21.12.2006

 

 

CEN

EN 13911:2017

Schutzkleidung für die Feuerwehr — Anforderungen und Prüfverfahren für Feuerschutzhauben für die Feuerwehr

15.12.2017

EN 13911:2004

Anmerkung 2.1

28.2.2018

CEN

EN 13921:2007

Persönliche Schutzausrüstung — Ergonomische Grundsätze

23.11.2007

 

 

CEN

EN 13949:2003

Atemgeräte — Autonome Leichttauchgeräte mit Nitrox-Gasgemisch und Sauerstoff — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.2.2004

 

 

CEN

EN ISO 13982-1:2004

Schutzkleidung gegen feste Partikeln — Teil 1: Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung, die für den gesamten Körper einen Schutz gegen luftgetragene feste Partikeln gewährt (Kleidung Typ 5) (ISO 13982-1:2004)

6.10.2005

 

 

 

EN ISO 13982-1:2004/A1:2010

9.7.2011

Anmerkung 3

9.7.2011

CEN

EN ISO 13982-2:2004

Schutzkleidung gegen feste Partikeln — Teil 2: Prüfverfahren zur Bestimmung der nach innen gerichteten Leckage von Aerosolen kleiner Partikel durch Schutzanzüge (ISO 13982-2:2004)

6.10.2005

 

 

CEN

EN ISO 13995:2000

Schutzkleidung — Mechanische Eigenschaften — Prüfverfahren zur Bestimmung des Widerstandes gegen Durchstoßen und dynamisches Weiterreißen von Materialien (ISO 13995:2000)

6.10.2005

 

 

CEN

EN ISO 13997:1999

Schutzkleidung — Mechanische Eigenschaften — Bestimmung des Widerstandes gegen Schnitte mit scharfen Gegenstäden (ISO 13997:1999)

4.7.2000

 

 

 

EN ISO 13997:1999/AC:2000

 

 

 

CEN

EN ISO 13998:2003

Schutzkleidung — Schürzen, Hosen und Westen zum Schutz gegen Schnitte und Stiche durch Handmesser (ISO 13998:2003)

28.8.2003

EN 412:1993

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN 14021:2003

Protektoren gegen Aufprall von Steinen und Gesteinstrümmern für den Schutz von Gelände-Motorradfahrern — Anforderungen und Prüfverfahren

6.10.2005

 

 

CEN

EN 14052:2012+A1:2012

Hochleistungs-Industrieschutzhelme

20.12.2012

EN 14052:2012

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 14058:2017

Schutzkleidung — Kleidungsstücke zum Schutz gegen kühle Umgebungen

Dies ist die erste Veröffentlichung

EN 14058:2004

Anmerkung 2.1

31.5.2018

CEN

EN ISO 14116:2015

Schutzkleidung — Schutz gegen Flammen — Materialien, Materialkombinationen und Kleidung mit begrenzter Flammenausbreitung (ISO 14116:2015)

11.12.2015

EN ISO 14116:2008

Anmerkung 2.1

31.1.2016

CEN

EN 14120:2003+A1:2007

Schutzkleidung — Handgelenk-, Handflächen-, Knie- und Ellenbogenschützer für Benutzer von Rollsportgeräten — Anforderungen und Prüfverfahren

23.11.2007

EN 14120:2003

Anmerkung 2.1

31.12.2007

CEN

EN 14126:2003

Schutzkleidung — Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Schutzkleidung gegen Infektionserreger

6.10.2005

 

 

 

EN 14126:2003/AC:2004

 

 

 

CEN

EN 14143:2013

Atemgeräte — Autonome Regenerationstauchgeräte

13.12.2013

EN 14143:2003

Anmerkung 2.1

31.1.2014

CEN

EN 14225-1:2017

Tauchanzüge — Teil 1: Nasstauchanzüge — Teil 1: Anforderungen und Prüfverfahren

Dies ist die erste Veröffentlichung

EN 14225-1:2005

Anmerkung 2.1

30.6.2018

CEN

EN 14225-2:2017

Tauchanzüge — Teil 2: Trockentauchanzüge — Anforderungen und Prüfverfahren

Dies ist die erste Veröffentlichung

EN 14225-2:2005

Anmerkung 2.1

30.6.2018

CEN

EN 14225-3:2017

Tauchanzüge — Teil 3: Aktiv beheizte oder gekühlte Anzugssysteme und Anzugsteile — Anforderungen und Prüfverfahren

Dies ist die erste Veröffentlichung

EN 14225-3:2005

Anmerkung 2.1

30.6.2018

CEN

EN 14225-4:2005

Tauchanzüge — Teil 4: Tauchanzüge für normobaren Atemdruck — Anforderungen an die personenbezogenen Faktoren und Prüfverfahren

6.10.2005

 

 

CEN

EN 14325:2004

Schutzkleidung gegen Chemikalien — Prüfverfahren und Leistungseinstufung für Materialien, Nähte, Verbindungen und Verbünde

6.10.2005

 

 

CEN

EN 14328:2005

Schutzkleidung — Handschuhe und Armschützer zum Schutz gegen Schnittverletzungen durch angetriebene Messer — Anforderungen und Prüfverfahren

6.10.2005

 

 

CEN

EN 14360:2004

Schutzkleidung gegen Regen — Prüfverfahren für fertige Bekleidungsteile — Beaufschlagung von oben mit Tropfen von hoher Energie

6.10.2005

 

 

CEN

EN 14387:2004+A1:2008

Atemschutzgeräte — Gasfilter und Kombinationsfilter — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

20.6.2008

EN 14387:2004

Anmerkung 2.1

31.7.2008

CEN

EN 14404:2004+A1:2010

Persönliche Schutzausrüstung — Knieschutz für Arbeiten in kniender Haltung

6.5.2010

EN 14404:2004

Anmerkung 2.1

31.7.2010

CEN

EN 14435:2004

Atemschutzgeräte — Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Halbmaske zum Gebrauch für Überdruck — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.10.2005

 

 

CEN

EN 14458:2004

Persönlicher Augenschutz — Gesichtsschutzschilde und Visiere zur Verwendung mit Schutzhelmen für die Feuerwehr, Krankenwagenpersonal und Notfalldienste

6.10.2005

 

 

CEN

EN ISO 14460:1999

Schutzkleidung für Autofahrer — Schutz gegen Hitze und Flammen — Leistungsanforderungen und Prüfverfahren (ISO 14460:1999)

16.3.2000

 

 

 

EN ISO 14460:1999/AC:1999

 

 

 

 

EN ISO 14460:1999/A1:2002

10.8.2002

Anmerkung 3

30.9.2002

CEN

EN 14529:2005

Atemschutzgeräte — Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Halbmaske in der Ausführung mit einem Überdrucklungenautomaten nur für Fluchtzwecke

19.4.2006

 

 

CEN

EN 14593-1:2005

Atemschutzgeräte — Druckluft-Schlauchgeräte mit Lungenautomat — Teil 1: Geräte mit einer Vollmaske — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.10.2005

EN 139:1994

Anmerkung 2.1

2.12.2005

CEN

EN 14593-2:2005

Atemschutzgeräte — Druckluft-Schlauchgeräte mit Lungenautomat — Teil 2: Geräte mit einer Halbmaske und Überdruck — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.10.2005

EN 139:1994

Anmerkung 2.1

2.12.2005

 

EN 14593-2:2005/AC:2005

 

 

 

CEN

EN 14594:2005

Atemschutzgeräte — Druckluft-Schlauchgeräte mit kontinuierlichem Luftstrom — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

6.10.2005

EN 139:1994

EN 270:1994

EN 271:1995

EN 1835:1999

EN 12419:1999

Anmerkung 2.1

2.12.2005

 

EN 14594:2005/AC:2005

 

 

 

CEN

EN 14605:2005+A1:2009

Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien — Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten (Typ 3) oder spraydichten (Typ 4) Verbindungen zwischen den Teilen der Kleidung, einschließlich der Kleidungsstücke, die nur einen Schutz für Teile des Körpers gewähren (Typen PB [3] und PB [4])

6.5.2010

EN 14605:2005

Anmerkung 2.1

6.5.2010

CEN

EN 14786:2006

Schutzkleidung — Bestimmung des Widerstandes gegen Durchdringung von flüssigen gespritzten Chemikalien, Emulsionen und Dispersionen — Spritzverfahren

21.12.2006

 

 

CEN

EN ISO 14877:2002

Schutzkleidung für Strahlarbeiten mit körnigen Strahlmitteln (ISO 14877:2002)

28.8.2003

 

 

CEN

EN ISO 15025:2002

Schutzkleidung — Schutz gegen Hitze und Flammen — Prüfverfahren für die begrenzte Flammenausbildung (ISO 15025:2000)

28.8.2003

EN 532:1994

Anmerkung 2.1

28.8.2003

CEN

EN ISO 15027-1:2012

Schutzkleidung gegen Unterkühlung im Wasser — Teil 1: Kälteschutzanzüge, Anforderungen einschließlich Sicherheit (ISO 15027-1:2012)

13.3.2013

EN ISO 15027-1:2002

Anmerkung 2.1

31.5.2013

CEN

EN ISO 15027-2:2012

Schutzkleidung gegen Unterkühlung im Wasser — Teil 2: Seenot-Kälteschutzanzüge, Anforderungen einschließlich Sicherheit (ISO 15027-2:2012)

13.3.2013

EN ISO 15027-2:2002

Anmerkung 2.1

31.5.2013

CEN

EN ISO 15027-3:2012

Schutzkleidung gegen Unterkühlung im Wasser — Teil 3: Prüfverfahren (ISO 15027-3:2012)

13.3.2013

EN ISO 15027-3:2002

Anmerkung 2.1

31.5.2013

CEN

EN 15090:2012

Schuhe für die Feuerwehr

20.12.2012

EN 15090:2006

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN 15151-1:2012

Bergsteigerausrüstung — Bremsgeräte — Teil 1: Bremsgeräte mit manuell unterstützter Verriegelung, sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

20.12.2012

 

 

CEN

EN 15333-1:2008

Atemgeräte — Schlauchversorgte Leichttauchgeräte mit Druckgas — Teil 1: Lungenautomatisch gesteuerte Geräte

20.6.2008

 

 

 

EN 15333-1:2008/AC:2009

 

 

 

CEN

EN 15333-2:2009

Atemgeräte — Schlauchversorgte Leichttauchgeräte mit Druckgas — Teil 2: Geräte mit konstantem Volumenstrom

6.5.2010

 

 

CEN

EN 15613:2008

Knie- und Ellbogenschützer für den Hallensport — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

5.6.2009

 

 

CEN

EN 15614:2007

Schutzkleidung für die Feuerwehr — Laborprüfverfahren und Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung im freien Gelände

23.11.2007

 

 

CEN

EN ISO 15831:2004

Bekleidung — Physiologische Wirkungen — Messung der Wärmeisolation mittels einer Thermopuppe (ISO 15831:2004)

6.10.2005

 

 

CEN

EN 16027:2011

Schutzkleidung — Handschuhe mit Schutzwirkung für Fußballtorwarte

16.2.2012

 

 

CEN

EN 16350:2014

Schutzhandschuhe — Elektrostatische Eigenschaften

12.12.2014

 

 

CEN

EN 16473:2014

Feuerwehrhelme — Helme für technische Rettung

11.12.2015

 

 

CEN

EN 16689:2017

Schutzkleidung für Feuerwehrleute — Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die technische Rettung

13.10.2017

 

 

CEN

EN 16716:2017

Bergsteigerausrüstung — Lawinen-Airbag-Systeme — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

13.10.2017

 

 

CEN

EN ISO 17249:2013

Sicherheitsschuhe mit Schutzwirkung gegen Kettensägenschnitte (ISO 17249:2013)

11.4.2014

EN ISO 17249:2004

Anmerkung 2.1

30.11.2015

 

EN ISO 17249:2013/AC:2014

 

 

 

CEN

EN ISO 17491-3:2008

Schutzkleidung — Prüfverfahren für Chemikalienschutzkleidung — Teil 3: Bestimmung der Beständigkeit gegen das Durchdringen eines Flüssigkeitsstrahls (Jet-Test) (ISO 17491-3:2008)

28.1.2009

EN 463:1994

Anmerkung 2.1

28.2.2009

CEN

EN ISO 17491-4:2008

Schutzkleidung — Prüfverfahren für Chemikalienschutzkleidung — Teil 4: Bestimmung der Beständigkeit gegen das Durchdringen von Flüssigkeitsspray (Spray-Test) (ISO 17491-4:2008)

28.1.2009

EN 468:1994

Anmerkung 2.1

28.2.2009

CEN

EN ISO 19918:2017

Schutzkleidung — Schutz gegen Chemikalien — Messung der kumulativen Permeation von Chemikalien mit niedrigem Dampfdruck durch Materialien (ISO 19918:2017)

Dies ist die erste Veröffentlichung

 

 

CEN

EN ISO 20344:2011

Persönliche Schutzausrüstung — Prüfverfahren für Schuhe (ISO 20344:2011)

16.2.2012

EN ISO 20344:2004

Anmerkung 2.1

30.6.2012

CEN

EN ISO 20345:2011

Persönliche Schutzausrüstung — Sicherheitsschuhe (ISO 20345:2011)

16.2.2012

EN ISO 20345:2004

Anmerkung 2.1

30.6.2013

CEN

EN ISO 20346:2014

Persönliche Schutzausrüstung — Schutzschuhe (ISO 20346:2014)

12.12.2014

EN ISO 20346:2004

Anmerkung 2.1

31.12.2014

CEN

EN ISO 20347:2012

Persönliche Schutzausrüstung — Berufsschuhe (ISO 20347:2012)

20.12.2012

EN ISO 20347:2004

Anmerkung 2.1

30.4.2013

CEN

EN ISO 20349-1:2017

Persönliche Schutzausrüstung — Schuhe zum Schutz gegen Risiken in Gießereien und beim Schweißen — Teil 1: Anforderungen und Prüfverfahren zum Schutz gegen Risiken in Gießereien (ISO 20349-1:2017)

15.12.2017

EN ISO 20349:2010

Anmerkung 2.1

20.4.2019

CEN

EN ISO 20349-2:2017

Persönliche Schutzausrüstung — Schuhe zum Schutz gegen Risiken in Gießereien und beim Schweißen — Teil 2: Anforderungen und Prüfverfahren zum Schutz gegen Risiken beim Schweißen und verwandten Verfahren (ISO 20349-2:2017)

15.12.2017

EN ISO 20349:2010

Anmerkung 2.1

31.3.2018

CEN

EN ISO 20471:2013

Hochsichtbare Warnkleidung — Prüfverfahren und Anforderungen (ISO 20471:2013, korrigierte Fassung 2013-06-01)

28.6.2013

EN 471:2003+A1:2007

Anmerkung 2.1

30.9.2013

 

EN ISO 20471:2013/A1:2016

12.4.2017

Anmerkung 3

31.5.2017

CEN

EN 24869-1:1992

Akustik — Gehörschützer — Subjektive Methode zur Messung der Schalldämmung (ISO 4869-1:1990)

16.12.1994

 

 

CEN

EN ISO 27065:2017

Schutzkleidung — Leistungsanforderungen an Schutzkleidung für die Anwender von Pflanzenschutzmitteln sowie Personen für Nachfolgearbeiten (ISO 27065:2017)

Dies ist die erste Veröffentlichung

 

 

Cenelec

EN 50286:1999

Elektrisch isolierende Schutzkleidung für Arbeiten an Niederspannungsanlagen

16.3.2000

 

 

Cenelec

EN 50321:1999

Elektrisch isolierende Schuhe zum Arbeiten in Niederspannungsanlagen

16.3.2000

 

 

Cenelec

EN 50365:2002

Elektrisch isolierende Helme für Arbeiten an Niederspannungsanlagen

10.4.2003

 

 

Cenelec

EN 60743:2001

Arbeiten unter Spannung — Terminologie für Werkzeuge, Ausrüstungen und Geräte

IEC 60743:2001

10.4.2003

EN 60743:1996

Anmerkung 2.1

1.12.2004

 

EN 60743:2001/A1:2008

IEC 60743:2001/A1:2008

9.7.2011

Anmerkung 3

9.7.2011

Cenelec

EN 60895:2003

Arbeiten unter Spannung — Leitfähige Kleidung für die Verwendung bei Nenn-Wechselspannungen bis 800 kV und Gleichspannungen bis 600 kV

IEC

IEC 60895:2002 (modifiziert)

6.10.2005

EN 60895:1996

Anmerkung 2.1

1.7.2006

Cenelec

EN 60903:2003

Arbeiten unter Spannung — Handschuhe aus isolierendem Material

IEC

IEC 60903:2002 (modifiziert)

6.10.2005

EN 50237:1997

EN 60903:1992

+ A11:1997

Anmerkung 2.1

1.7.2006

Cenelec

EN 60984:1992

Isolierende Ärmel zum Arbeiten unter Spannung

IEC 60984:1990 (modifiziert)

4.6.1999

 

 

 

EN 60984:1992/A11:1997

4.6.1999

Anmerkung 3

4.6.1999

 

EN 60984:1992/A1:2002

IEC 60984:1990/A1:2002

10.4.2003

Anmerkung 3

6.10.2005

Anmerkung 1:

Allgemein wird das Datum des Erlöschens der Konformitätsvermutung das Datum der Zurücknahme sein („Dow“), das von der europäischen Normungsorganisation bestimmt wird, aber die Benutzer dieser Normen werden darauf aufmerksam gemacht, dass dies in bestimmten Ausnahmefällen anders sein kann.

Anmerkung 2.1:

Die neue (oder geänderte) Norm hat den gleichen Anwendungsbereich wie die ersetzte Norm. Zum festgelegten Datum gilt für die ersetzte Norm nicht mehr die Vermutung der Konformität mit den grundlegenden oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union.

Anmerkung 2.2:

Die neue Norm hat einen größeren Anwendungsbereich als die ersetzte Norm. Zum festgelegten Datum gilt für die ersetzte Norm nicht mehr die Vermutung der Konformität mit den grundlegenden oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union.

Anmerkung 2.3:

Die neue Norm hat einen engeren Anwendungsbereich als die ersetzte Norm. Zum festgelegten Datum gilt für die (teilweise) ersetzte Norm nicht mehr die Vermutung der Konformität mit den grundlegenden oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union für jene Produkte oder Dienstleistungen, die in den Anwendungsbereich der neuen Norm fallen. Die Vermutung der Konformität mit den grundlegenden oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union zu Produkten oder Dienstleistungen, die noch in den Anwendungsbereich der (teilweise) ersetzten Norm, aber nicht in den Anwendungsbereich der neuen Norm fallen, ist nicht betroffen.

Anmerkung 3:

Bei Änderungen setzt sich die betroffene Norm aus EN CCCCC:YYYY, ihren vorangegangenen Änderungen, falls vorhanden, und der zitierten neuen Änderung zusammen. Die ersetzte Norm besteht folglich aus EN CCCCC:YYYY und ihren vorangegangenen Änderungen, falls vorhanden, jedoch ohne die zitierte neue Änderung. Ab dem festgelegten Datum besteht für die ersetzte Norm nicht mehr die Vermutung der Konformität mit den grundsätzlichen oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union.

ANMERKUNG:

Alle Anfragen zur Verfügbarkeit der Normen müssen an eine der europäischen Normungsorganisationen oder an eine nationale Normungsorganisation gerichtet werden, deren Liste nach Artikel 27 der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates (4) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wird.

Normen werden von den europäischen Normungsorganisationen auf Englisch verabschiedet (CEN und Cenelec veröffentlichen auch in französischer und deutscher Sprache). Anschließend werden die Titel der Normen von den nationalen Normungsorganisationen in alle anderen benötigten Amtssprachen der Europäischen Union übersetzt. Die Europäische Kommission ist für die Richtigkeit der Titel, die zur Veröffentlichung im Amtsblatt vorgelegt werden, nicht verantwortlich.

Verweise auf Berichtigungen „…/AC:YYYY“ werden ausschließlich zu Informationszwecken veröffentlicht. Berichtigungen dienen der Behebung von Druck-, sprachlichen und anderen Fehlern im Wortlaut der Norm und können sich auf eine oder mehrere Sprachfassungen (Englisch, Französisch und/oder Deutsch) einer durch die europäischen Normungsorganisationen angenommenen Norm beziehen.

Die Veröffentlichung der Referenzen im Amtsblatt der Europäischen Union bedeutet nicht, dass die Normen in allen Amtssprachen der Europäischen Union verfügbar sind.

Dieses Verzeichnis ersetzt die vorhergegangenen, im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Verzeichnisse.

Mehr Informationen über harmonisierte und andere europäische Normen finden Sie online unter:

http://ec.europa.eu/growth/single-market/european-standards/harmonised-standards/index_en.htm.


(1)  ABl. L 81 vom 31.3.2016, S. 51.

(2)  ABl. L 399 vom 30.12.1989, S. 18.

(3)  ENO: Europäische Normungsorganisation:

CEN: Rue de la Science 23, 1040 Brüssel, BELGIEN, Tel. +32 25500811; Fax +32 25500819 (http://www.cen.eu);

Cenelec: Rue de la Science 23, 1040 Brüssel, BELGIEN, Tel. +32 25500811; Fax +32 25500819 (http://www.cenelec.eu);

ETSI: 650, route des Lucioles, 06921 Sophia Antipolis, FRANKREICH, Tel. +33 492944200; Fax +33 493654716, (http://www.etsi.eu).

(4)  ABl. C 338 vom 27.9.2014, S. 31.


27.3.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 113/41


Mitteilung der Kommission im Rahmen der Durchführung der Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments und des Rates über persönliche Schutzausrüstungen und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG des Rates

(Veröffentlichung der Titel und der Bezugsnummern der harmonisierten Normen im Sinne der Harmonisierungsrechtsvorschriften der EU)

(Text von Bedeutung für den EWR)

(2018/C 113/04)

Dies ist die erste Liste mit den Nummern der harmonisierten Normen, die im Rahmen der Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments und des Rates (1) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden.

ENO (2)

Bezugsnummer und Titel der Norm

(und Bezugsdokument)

Zeitpunkt des Beginns der Konformitätsvermutung Anmerkung 0

Referenz der ersetzten Norm

Datum der Beendigung der Annahme der Konformitätsvermutung für die ersetzte Norm Anmerkung 1

(1)

(2)

(3)

(4)

(5)

CEN

EN 136:1998

Atemschutzgeräte — Vollmasken — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

 

EN 136:1998/AC:2003

 

 

 

CEN

EN 137:2006

Atemschutzgeräte — Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Vollmaske — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 140:1998

Atemschutzgeräte — Halbmasken und Viertelmasken — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

 

EN 140:1998/AC:1999

 

 

 

CEN

EN 142:2002

Atemschutzgeräte — Mundstückgarnituren — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 143:2000

Atemschutzgeräte — Partikelfilter — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

 

EN 143:2000/AC:2005

 

 

 

 

EN 143:2000/A1:2006

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 144-1:2000

Atemschutzgeräte — Gasflaschenventile — Teil 1: Gewindeverbindung am Einschraubstutzen

21.4.2018

 

 

 

EN 144-1:2000/A1:2003

21.4.2018

 

 

 

EN 144-1:2000/A2:2005

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 144-2:1998

Atemschutzgeräte — Gasflaschenventile — Teil 2: Gewindeverbindungen am Ausgangsstutzen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 144-3:2003

Atemschutzgeräte — Gasflaschenventile — Teil 3: Gewindeverbindungen am Ausgangsstutzen für die Tauchgase Nitrox und Sauerstoff

21.4.2018

 

 

 

EN 144-3:2003/AC:2003

 

 

 

CEN

EN 145:1997

Atemschutzgeräte — Regenerationsgeräte mit Drucksauerstoff oder Drucksauerstoff/-stickstoff — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

 

EN 145:1997/A1:2000

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 148-1:1999

Atemschutzgeräte — Gewinde für Atemanschlüsse — Teil 1: Rundgewindeanschluß

21.4.2018

 

 

CEN

EN 148-2:1999

Atemschutzgeräte — Gewinde für Atemanschlüsse — Teil 2: Zentralgewindeanschluß

21.4.2018

 

 

CEN

EN 148-3:1999

Atemschutzgeräte — Gewinde für Atemanschlüsse — Teil 3: Gewindeanschluß M 45 x 3

21.4.2018

 

 

CEN

EN 149:2001+A1:2009

Atemschutzgeräte — Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikeln — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 166:2001

Persönlicher Augenschutz — Anforderungen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 169:2002

Persönlicher Augenschutz — Filter für das Schweißen und verwandte Techniken — Transmissionsanforderungen und empfohlene Anwendung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 170:2002

Persönlicher Augenschutz — Ultraviolettschutzfilter — Transmissionsanforderungen und empfohlene Anwendung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 172:1994

Persönlicher Augenschutz — Sonnenschutzfilter für den betrieblichen Gebrauch

21.4.2018

 

 

 

EN 172:1994/A1:2000

21.4.2018

 

 

 

EN 172:1994/A2:2001

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 174:2001

Persönlicher Augenschutz — Skibrillen für alpinen Skilauf

21.4.2018

 

 

CEN

EN 175:1997

Persönlicher Schutz — Geräte für Augen- und Gesichtsschutz beim Schweißen und bei verwandten Verfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 207:2017

Persönlicher Augenschutz — Filter und Augenschutzgeräte gegen Laserstrahlung (Laserschutzbrillen)

21.4.2018

 

 

CEN

EN 208:2009

Persönlicher Augenschutz — Augenschutzgeräte für Justierarbeiten an Lasern und Laseraufbauten (Laser-Justierbrillen)

21.4.2018

 

 

CEN

EN 250:2014

Atemgeräte — Autonome Leichttauchgeräte mit Druckluft — Anforderungen, Prüfung und Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 342:2017

Schutzkleidung — Kleidungssysteme und Kleidungsstücke zum Schutz gegen Kälte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 343:2003+A1:2007

Schutzkleidung — Schutz gegen Regen

21.4.2018

 

 

 

EN 343:2003+A1:2007/AC:2009

 

 

 

CEN

EN 352-1:2002

Gehörschützer — Allgemeine Anforderungen — Teil 1: Kapselgehörschützer

21.4.2018

 

 

CEN

EN 352-2:2002

Gehörschützer — Allgemeine Anforderungen — Teil 2: Gehörschutzstöpsel

21.4.2018

 

 

CEN

EN 352-3:2002

Gehörschützer — Allgemeine Anforderungen — Teil 3: An Industriehelmen befestigte Kapselgehörschützer

21.4.2018

 

 

CEN

EN 352-4:2001

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 4: Pegelabhängige Kapselgehörschützer

21.4.2018

 

 

 

EN 352-4:2001/A1:2005

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 352-5:2002

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 5: Kapselgehörschützer mit aktiver Geräuschkompensation

21.4.2018

 

 

 

EN 352-5:2002/A1:2005

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 352-6:2002

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 6: Kapselgehörschützer mit Kommunikationseinrichtungen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 352-7:2002

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 7: Pegelabhängig dämmende Gehörschutzstöpsel

21.4.2018

 

 

CEN

EN 352-8:2008

Gehörschützer — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen — Teil 8: Audiokapselgehörschützer für Unterhaltungszwecke

21.4.2018

 

 

CEN

EN 353-1:2014+A1:2017

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich einer Führung — Teil 1: Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich fester Führung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 353-2:2002

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Teil 2: Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich beweglicher Führung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 354:2010

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Verbindungsmittel

21.4.2018

 

 

CEN

EN 355:2002

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Falldämpfer

21.4.2018

 

 

CEN

EN 358:1999

Persönliche Schutzausrüstung für Haltefunktionen und zur Verhinderung von Abstürzen — Haltegurte und Verbindungsmittel für Haltegurte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 360:2002

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Höhensicherungsgeräte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 361:2002

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Auffanggurte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 362:2004

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Verbindungselemente

21.4.2018

 

 

CEN

EN 365:2004

Persönliche Schutzausrüstung zum Schutz gegen Absturz — Allgemeine Anforderungen an Gebrauchsanleitungen, Wartung, regelmäßige Überprüfung, Instandsetzung, Kennzeichnung und Verpackung

21.4.2018

 

 

 

EN 365:2004/AC:2006

 

 

 

CEN

EN ISO 374-1:2016

Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen — Teil 1: Terminologie und Leistungsanforderungen für chemische Risiken (ISO 374-1:2016)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 374-5:2016

Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen — Teil 5: Terminologie und Leistungsanforderungen für Risiken durch Mikroorganismen (ISO 374-5:2016)

21.4.2018

 

 

CEN

EN 379:2003+A1:2009

Persönlicher Augenschutz — Automatische Schweißerschutzfilter

21.4.2018

 

 

CEN

EN 381-5:1995

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 5: Anforderungen an Beinschutz

21.4.2018

 

 

CEN

EN 381-7:1999

Schutzkleidung für Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 7: Anforderungen an Schutzhandschuhe für Kettensägen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 381-9:1997

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 9: Anforderungen an Schutzgamaschen für Kettensägen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 381-11:2002

Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen — Teil 11: Anforderungen an Oberkörperschutzmittel

21.4.2018

 

 

CEN

EN 388:2016

Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken

21.4.2018

 

 

CEN

EN 397:2012+A1:2012

Industrieschutzhelme

21.4.2018

 

 

CEN

EN 402:2003

Atemschutzgeräte — Lungenautomatische Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Vollmaske oder Mundstückgarnitur für Selbstrettung — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 403:2004

Atemschutzgeräte für Selbstrettung — Filtergeräte mit Haube zur Selbstrettung bei Bränden — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 404:2005

Atemschutzgeräte für Selbstrettung — Filterselbstretter mit Mundstückgarnitur zum Schutz gegen Kohlenmonoxid

21.4.2018

 

 

CEN

EN 405:2001+A1:2009

Atemschutzgeräte — Filtrierende Halbmasken mit Ventilen zum Schutz gegen Gase oder Gase und Partikeln — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 407:2004

Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken (Hitze und/oder Feuer)

21.4.2018

 

 

CEN

EN 420:2003+A1:2009

Schutzhandschuhe — Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 421:2010

Schutzhandschuhe gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination

21.4.2018

 

 

CEN

EN 443:2008

Feuerwehrhelme für die Brandbekämpfung in Gebäuden und anderen baulichen Anlagen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 469:2005

Schutzkleidung für die Feuerwehr — Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung

21.4.2018

 

 

 

EN 469:2005/A1:2006

21.4.2018

Anmerkung 3

 

 

EN 469:2005/AC:2006

 

 

 

CEN

EN 511:2006

Schutzhandschuhe gegen Kälte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 564:2014

Bergsteigerausrüstung — Reepschnur — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 565:2017

Bergsteigerausrüstung — Band — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 566:2017

Bergsteigerausrüstung — Schlingen — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 567:2013

Bergsteigerausrüstung — Seilklemmen — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 568:2015

Bergsteigerausrüstung — Verankerungsmittel im Eis — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 569:2007

Bergsteigerausrüstung — Felshaken — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 659:2003+A1:2008

Feuerwehrschutzhandschuhe

21.4.2018

 

 

 

EN 659:2003+A1:2008/AC:2009

 

 

 

CEN

EN 795:2012

Persönliche Absturzschutzausrüstung — Anschlageinrichtungen

21.4.2018

 

 

Hinweis: Diese Veröffentlichung betrifft nicht die folgenden Ausrüstungstypen:

Typ A (Anschlageinrichtungen mit einem oder mehreren ortsfesten Anschlagpunkten, für die strukturelle Befestigungsanker oder Befestigungsmittel zur Befestigung an der Struktur erforderlich sind) gemäß den Abschnitten 3.2.1, 4.4.1 und 5.3;

Typ C (Anschlageinrichtungen, für die horizontale bewegliche Führungen verwendet werden) gemäß den Abschnitten 3.2.3, 4.4.3 und 5.5;

Typ D (Anschlageinrichtungen, für die horizontale starre Führungen verwendet werden) gemäß den Abschnitten 3.2.4, 4.4.4 und 5.6;

jede Kombination der oben genannten Typen.

Diese Veröffentlichung betrifft nicht die Typen A, C und D in Bezug auf die Abschnitte 4.5, 5.2.2, 6 und 7; Anhang A und Anhang ZA.

Daher kann in Bezug auf die oben genannten Ausrüstungen nicht davon ausgegangen werden, dass sie den Bestimmungen der Verordnung (EU) 2016/425 genügen, da sie nicht als PSA gelten.

CEN

EN 812:2012

Industrie-Anstoßkappen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 813:2008

Persönliche Absturzschutzausrüstung — Sitzgurte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 943-1:2015

Schutzkleidung gegen gefährliche feste, flüssige und gasförmige Chemikalien, einschließlich Flüssigkeitsaerosole und feste Partikel — Teil 1: Leistungsanforderungen für Typ 1 (gasdichte) Chemikalienschutzkleidung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 958:2017

Bergsteigerausrüstung — Fangstoßdämpfer für die Verwendung auf Klettersteigen (Via Ferrata) — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 966:2012+A1:2012

Luftsporthelme

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1073-2:2002

Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination — Teil 2: Anforderungen und Prüfverfahren für unbelüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1077:2007

Helme für alpine Skiläufer und für Snowboarder

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1078:2012+A1:2012

Helme für Radfahrer und für Benutzer von Skateboards und Rollschuhen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1080:2013

Stoßschutzhelme für Kleinkinder

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1082-1:1996

Schutzkleidung — Handschuhe und Armschützer zum Schutz gegen Schnitt- und Stichverletzungen durch Handmesser — Teil 1: Metallringgeflechthandschuhe und Armschützer

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1082-2:2000

Schutzkleidung — Handschuhe und Armschützer zum Schutz gegen Schnitt- und Stichverletzungen durch Handmesser — Teil 2: Handschuhe und Armschützer aus Werkstoffen ohne Metallringgeflecht

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1146:2005

Atemschutzgeräte — Behältergeräte mit Druckluft mit Haube für Selbstrettung — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1149-5:2008

Schutzkleidung — Elektrostatische Eigenschaften — Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1150:1999

Schutzkleidung — Warnkleidung für den nicht professionellen Gebrauch — Prüfverfahren und Anforderungen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1385:2012

Helme für den Kanu- und Wildwassersport

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1486:2007

Schutzkleidung für die Feuerwehr — Prüfverfahren und Anforderungen für reflektierende Kleidung für die spezielle Brandbekämpfung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1497:2007

Persönliche Absturzschutzausrüstungen — Rettungsgurte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1731:2006

Persönlicher Augenschutz — Augen- und Gesichtsschutzgeräte aus Gewebe

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1827:1999+A1:2009

Atemschutzgeräte — Halbmasken ohne Einatemventile und mit trennbaren Filtern zum Schutz gegen Gase, Gase und Partikeln oder nur Partikeln — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1891:1998

Persönliche Schutzausrüstung zur Verhinderung von Abstürzen — Kernmantelseile mit geringer Dehnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 1938:2010

Persönlicher Augenschutz — Schutzbrillen für Motorrad- und Mopedfahrer

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 10819:2013

Mechanische Schwingungen und Stöße — Hand-Arm-Schwingungen — Messung und Bewertung der Schwingungsübertragung von Handschuhen in der Handfläche (ISO 10819:2013)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 10862:2009

Kleine Wasserfahrzeuge — Schnellöffnungssysteme für Trapezgurte (ISO 10862:2009)

21.4.2018

 

 

CEN

EN 12021:2014

Atemgeräte — Druckgase für Atemschutzgeräte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 12083:1998

Atemschutzgeräte — Filter mit Atemschlauch (Nicht am Atemanschluß befestigte Filter) — Gasfilter, Partikelfilter und Kombinationsfilter — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

 

EN 12083:1998/AC:2000

 

 

 

CEN

EN 12270:2013

Bergsteigerausrüstung — Klemmkeile — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 12275:2013

Bergsteigerausrüstung — Karabiner — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 12276:2013

Bergsteigerausrüstung — Klemmgeräte — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 12277:2015

Bergsteigerausrüstung — Anseilgurte — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 12278:2007

Bergsteigerausrüstung — Seilrollen — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 12312-1:2013

Augen- und Gesichtsschutz — Sonnenbrillen und ähnlicher Augenschutz — Teil 1: Sonnenbrillen für den allgemeinen Gebrauch (ISO 12312-1:2013)

21.4.2018

 

 

 

EN ISO 12312-1:2013/A1:2015

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN ISO 12312-2:2015

Augen- und Gesichtsschutz — Sonnenbrillen und ähnlicher Augenschutz — Teil 2: Filter für die direkte Beobachtung der Sonne (ISO 12312-2:2015)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 12401:2009

Kleine Wasserfahrzeuge — Sicherheitsgurt und Sicherheitsleine — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren (ISO 12401:2009)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 12402-5:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 5: Schwimmhilfen (Stufe 50) — Sicherheitstechnische Anforderungen (ISO 12402-5:2006)

21.4.2018

 

 

 

EN ISO 12402-5:2006/AC:2006

 

 

 

 

EN ISO 12402-5:2006/A1:2010

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN ISO 12402-6:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 6: Rettungswesten und Schwimmhilfen für besondere Einsatzzwecke — Sicherheitstechnische Anforderungen und zusätzliche Prüfverfahren (ISO 12402-6:2006)

21.4.2018

 

 

 

EN ISO 12402-6:2006/A1:2010

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN ISO 12402-8:2006

Persönliche Auftriebsmittel — Teil 8: Zubehörteile — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren (ISO 12402-8:2006)

21.4.2018

 

 

 

EN ISO 12402-8:2006/A1:2011

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 12477:2001

Schutzhandschuhe für Schweißer

21.4.2018

 

 

 

EN 12477:2001/A1:2005

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 12492:2012

Bergsteigerausrüstung — Bergsteigerhelme — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 12841:2006

Persönliche Absturzschutzausrüstung — Systeme für seilunterstütztes Arbeiten — Seileinstellvorrichtungen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 12941:1998

Atemschutzgeräte — Gebläsefiltergeräte mit einem Helm oder einer Haube — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

 

EN 12941:1998/A1:2003

21.4.2018

 

 

 

EN 12941:1998/A2:2008

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 12942:1998

Atemschutzgeräte — Gebläsefiltergeräte mit Vollmasken, Halbmasken oder Viertelmasken — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

 

EN 12942:1998/A1:2002

21.4.2018

 

 

 

EN 12942:1998/A2:2008

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 13034:2005+A1:2009

Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien — Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien (Ausrüstung Typ 6 und Typ PB [6])

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13061:2009

Schutzkleidung — Schienbeinschützer für Fußballspieler — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13158:2009

Schutzkleidung — Schutzjacken, Körper- und Schulterschützer für den Reitsport: Für Reiter, Personen, die mit Pferden arbeiten und für Gespannfahrer — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13178:2000

Persönlicher Augenschutz — Augenschutzgeräte für Benutzer von Motorschlitten

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13277-1:2000

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13277-2:2000

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 2: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Spannschützer, Schienbeinschützer und Unterarmschützer

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13277-3:2013

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 3: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für den Oberkörperschutz

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13277-4:2001

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 4: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Kopfschützer

21.4.2018

 

 

 

EN 13277-4:2001/A1:2007

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN 13277-5:2002

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 5: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für den Genital- und Unterleibschutz

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13277-6:2003

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 6: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Brustschützer für Frauen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13277-7:2009

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 7: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Hand- und Fußschützer

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13277-8:2017

Schutzausrüstung für den Kampfsport — Teil 8: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren für Gesichtsschützer für Karate

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13356:2001

Warn-Zubehör für den nichtprofessionellen Bereich — Prüfverfahren und Anforderungen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13484:2012

Helme für Benutzer von Rodelschlitten

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13546:2002+A1:2007

Schutzkleidung — Hand-, Arm-, Brustkorb-, Unterleibs-, Bein-, Fuß- und Genitalschützer für Feldhockey-Torwarte und Schienbeinschützer für Feldhockey-Spieler — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13567:2002+A1:2007

Schutzkleidung — Hand-, Arm-, Brustkorb-, Unterleibs-, Bein-, Genital- und Gesichtsschützer für Fechter — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13594:2015

Schutzhandschuhe für Motorradfahrer — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13595-1:2002

Schutzkleidung für professionelle Motorradfahrer — Jacken, Hosen und ein- oder mehrteilige Anzüge — Teil 1: Allgemeine Anforderungen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13595-3:2002

Schutzkleidung für professionelle Motorradfahrer — Jacken, Hosen und ein- oder mehrteilige Anzüge — Teil 3: Prüfverfahren zur Bestimmung der Berstfestigkeit

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13634:2017

Schutzschuhe für Motorradfahrer — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 13688:2013

Schutzkleidung — Allgemeine Anforderungen (ISO 13688:2013)

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13781:2012

Schutzhelme für Fahrer und Mitfahrer von Schneemobilen und Bobs

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13794:2002

Atemschutzgeräte — Isoliergeräte für Selbstrettung — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13832-2:2006

Schuhe zum Schutz gegen Chemikalien — Teil 2: Anforderungen an Schuhe, die gegen Chemikalien unter Laborbedingungen widerstandsfähig sind

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13832-3:2006

Schuhe zum Schutz gegen Chemikalien — Teil 3: Anforderungen an Schuhe, die gegen Chemikalien unter Laborbedingungen hochwiderstandsfähig sind

21.4.2018

 

 

CEN

EN 13949:2003

Atemgeräte — Autonome Leichttauchgeräte mit Nitrox-Gasgemisch und Sauerstoff — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 13982-1:2004

Schutzkleidung gegen feste Partikeln — Teil 1: Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung, die für den gesamten Körper einen Schutz gegen luftgetragene feste Partikeln gewährt (Kleidung Typ 5) (ISO 13982-1:2004)

21.4.2018

 

 

 

EN ISO 13982-1:2004/A1:2010

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN ISO 13998:2003

Schutzkleidung — Schürzen, Hosen und Westen zum Schutz gegen Schnitte und Stiche durch Handmesser (ISO 13998:2003)

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14021:2003

Protektoren gegen Aufprall von Steinen und Gesteinstrümmern für den Schutz von Gelände-Motorradfahrern — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14052:2012+A1:2012

Hochleistungs-Industrieschutzhelme

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14058:2017

Schutzkleidung — Kleidungsstücke zum Schutz gegen kühle Umgebungen

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14120:2003+A1:2007

Schutzkleidung — Handgelenk-, Handflächen-, Knie- und Ellenbogenschützer für Benutzer von Rollsportgeräten — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14126:2003

Schutzkleidung — Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Schutzkleidung gegen Infektionserreger

21.4.2018

 

 

 

EN 14126:2003/AC:2004

 

 

 

CEN

EN 14143:2013

Atemgeräte — Autonome Regenerationstauchgeräte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14225-1:2017

Tauchanzüge — Teil 1: Nasstauchanzüge — Teil 1: Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14225-2:2017

Tauchanzüge — Teil 2: Trockentauchanzüge — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14225-3:2017

Tauchanzüge — Teil 3: Aktiv beheizte oder gekühlte Anzugssysteme und Anzugsteile — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14328:2005

Schutzkleidung — Handschuhe und Armschützer zum Schutz gegen Schnittverletzungen durch angetriebene Messer — Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14387:2004+A1:2008

Atemschutzgeräte — Gasfilter und Kombinationsfilter — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14435:2004

Atemschutzgeräte — Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Halbmaske zum Gebrauch für Überdruck — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 14460:1999

Schutzkleidung für Autofahrer — Schutz gegen Hitze und Flammen — Leistungsanforderungen und Prüfverfahren (ISO 14460:1999)

21.4.2018

 

 

 

EN ISO 14460:1999/A1:2002

21.4.2018

Anmerkung 3

 

 

EN ISO 14460:1999/AC:1999

 

 

 

CEN

EN 14529:2005

Atemschutzgeräte — Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Halbmaske in der Ausführung mit einem Überdrucklungenautomaten nur für Fluchtzwecke

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14593-1:2005

Atemschutzgeräte — Druckluft-Schlauchgeräte mit Lungenautomat — Teil 1: Geräte mit einer Vollmaske — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 14594:2005

Atemschutzgeräte — Druckluft-Schlauchgeräte mit kontinuierlichem Luftstrom — Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung

21.4.2018

 

 

 

EN 14594:2005/AC:2005

 

 

 

CEN

EN 14605:2005+A1:2009

Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien — Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten (Typ 3) oder spraydichten (Typ 4) Verbindungen zwischen den Teilen der Kleidung, einschließlich der Kleidungsstücke, die nur einen Schutz für Teile des Körpers gewähren (Typen PB [3] und PB [4])

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 14877:2002

Schutzkleidung für Strahlarbeiten mit körnigen Strahlmitteln (ISO 14877:2002)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 15027-1:2012

Schutzkleidung gegen Unterkühlung im Wasser — Teil 1: Kälteschutzanzüge, Anforderungen einschließlich Sicherheit (ISO 15027-1:2012)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 15027-2:2012

Schutzkleidung gegen Unterkühlung im Wasser — Teil 2: Seenot-Kälteschutzanzüge, Anforderungen einschließlich Sicherheit (ISO 15027-2:2012)

21.4.2018

 

 

CEN

EN 15090:2012

Schuhe für die Feuerwehr

21.4.2018

 

 

CEN

EN 15151-1:2012

Bergsteigerausrüstung — Bremsgeräte — Teil 1: Bremsgeräte mit manuell unterstützter Verriegelung, sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 15333-1:2008

Atemgeräte — Schlauchversorgte Leichttauchgeräte mit Druckgas — Teil 1: Lungenautomatisch gesteuerte Geräte

21.4.2018

 

 

 

EN 15333-1:2008/AC:2009

 

 

 

CEN

EN 15333-2:2009

Atemgeräte — Schlauchversorgte Leichttauchgeräte mit Druckgas — Teil 2: Geräte mit konstantem Volumenstrom

21.4.2018

 

 

CEN

EN 15613:2008

Knie- und Ellbogenschützer für den Hallensport — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN 16027:2011

Schutzkleidung — Handschuhe mit Schutzwirkung für Fußballtorwarte

21.4.2018

 

 

CEN

EN 16350:2014

Schutzhandschuhe — Elektrostatische Eigenschaften

21.4.2018

 

 

CEN

EN 16473:2014

Feuerwehrhelme — Helme für technische Rettung

21.4.2018

 

 

CEN

EN 16716:2017

Bergsteigerausrüstung — Lawinen-Airbag-Systeme — Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 17249:2013

Sicherheitsschuhe mit Schutzwirkung gegen Kettensägenschnitte (ISO 17249:2013)

21.4.2018

 

 

 

EN ISO 17249:2013/AC:2014

 

 

 

CEN

EN ISO 20345:2011

Persönliche Schutzausrüstung — Sicherheitsschuhe (ISO 20345:2011)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 20346:2014

Persönliche Schutzausrüstung — Schutzschuhe (ISO 20346:2014)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 20347:2012

Persönliche Schutzausrüstung — Berufsschuhe (ISO 20347:2012)

21.4.2018

 

 

CEN

EN ISO 20471:2013

Hochsichtbare Warnkleidung — Prüfverfahren und Anforderungen (ISO 20471:2013, korrigierte Fassung 2013-06-01)

21.4.2018

 

 

 

EN ISO 20471:2013/A1:2016

21.4.2018

Anmerkung 3

 

CEN

EN ISO 27065:2017

Schutzkleidung — Leistungsanforderungen an Schutzkleidung für die Anwender von Pflanzenschutzmitteln sowie Personen für Nachfolgearbeiten (ISO 27065:2017)

21.4.2018

 

 

Anmerkung 0:

Ab diesem Zeitpunkt begründet die Anwendung der harmonisierten Norm oder von Teilen dieser Norm eine Konformitätsvermutung in Bezug auf die einschlägigen Anforderungen der Rechtsvorschrift der Union.

Anmerkung 1:

Allgemein wird das Datum des Erlöschens der Konformitätsvermutung das Datum der Zurücknahme sein („Dow“), das von der europäischen Normungsorganisation bestimmt wird, aber die Benutzer dieser Normen werden darauf aufmerksam gemacht, dass dies in bestimmten Ausnahmefällen anders sein kann.

Anmerkung 2.1:

Die neue (oder geänderte) Norm hat den gleichen Anwendungsbereich wie die ersetzte Norm. Zum festgelegten Datum gilt für die ersetzte Norm nicht mehr die Vermutung der Konformität mit den grundlegenden oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union.

Anmerkung 2.2:

Die neue Norm hat einen größeren Anwendungsbereich als die ersetzte Norm. Zum festgelegten Datum gilt für die ersetzte Norm nicht mehr die Vermutung der Konformität mit den grundlegenden oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union.

Anmerkung 2.3:

Die neue Norm hat einen engeren Anwendungsbereich als die ersetzte Norm. Zum festgelegten Datum gilt für die (teilweise) ersetzte Norm nicht mehr die Vermutung der Konformität mit den grundlegenden oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union für jene Produkte oder Dienstleistungen, die in den Anwendungsbereich der neuen Norm fallen. Die Vermutung der Konformität mit den grundlegenden oder weiteren Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften der Union zu Produkten oder Dienstleistungen, die noch in den Anwendungsbereich der (teilweise) ersetzten Norm, aber nicht in den Anwendungsbereich der neuen Norm fallen, ist nicht betroffen.

Anmerkung 3:

Bei Änderungen setzt sich die betroffene Norm aus EN CCCCC:YYYY, ihren vorangegangenen Änderungen, falls vorhanden, und der zitierten neuen Änderung zusammen.

ANMERKUNG:

Alle Anfragen zur Verfügbarkeit der Normen müssen an eine der europäischen Normungsorganisationen oder an eine nationale Normungsorganisation gerichtet werden, deren Liste nach Artikel 27 der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates (3) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wird.

Normen werden von den europäischen Normungsorganisationen auf Englisch verabschiedet (CEN und Cenelec veröffentlichen auch in französischer und deutscher Sprache). Anschließend werden die Titel der Normen von den nationalen Normungsorganisationen in alle anderen benötigten Amtssprachen der Europäischen Union übersetzt. Die Europäische Kommission ist für die Richtigkeit der Titel, die zur Veröffentlichung im Amtsblatt vorgelegt werden, nicht verantwortlich.

Verweise auf Berichtigungen “…/AC:YYYY” werden ausschließlich zu Informationszwecken veröffentlicht. Berichtigungen dienen der Behebung von Druck-, sprachlichen und anderen Fehlern im Wortlaut der Norm und können sich auf eine oder mehrere Sprachfassungen (Englisch, Französisch und/oder Deutsch) einer durch die europäischen Normungsorganisationen angenommenen Norm beziehen.

Die Veröffentlichung der Referenzen im Amtsblatt der Europäischen Union bedeutet nicht, dass die Normen in allen Amtssprachen der Europäischen Union verfügbar sind.

Die Europäische Kommission sorgt für die Aktualisierung dieses Verzeichnisses.

Mehr Informationen über harmonisierte und andere europäische Normen finden Sie online unter:

http://ec.europa.eu/growth/single-market/european-standards/harmonised-standards/index_en.htm


(1)  ABl. L 81 vom 31.3.2016, S. 51.

(2)  ENO: Europäische Normungsorganisation:

CEN: Rue de la Science/Wetenschapsstraat 23, 1040 Bruxelles/Brussel, BELGIQUE/BELGIË, Tel. +32 25500811; Fax +32 25500819 (http://www.cen.eu)

Cenelec: Rue de la Science/Wetenschapsstraat 23, 1040 Bruxelles/Brussel, BELGIQUE/BELGIË, Tel. +32 25500811; Fax +32 25500819 (http://www.cenelec.eu)

ETSI: 650, route des Lucioles, 06921 Sophia Antipolis, FRANCE, Tel.+33 492 944200; Fax +33 493 654716, (http://www.etsi.eu)

(3)  ABl. C 338 vom 27.9.2014, S. 31.


27.3.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 113/65


Stellungnahme des Beratenden Ausschusses für die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen aus seiner Sitzung vom 21. September 2016 zum Entwurf eines Beschlusses in der Sache M.7801 — Wabtec/Faiveley Transport

Berichterstatter: Estland

(2018/C 113/05)

Zusammenschluss

1.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass es sich bei dem angemeldeten Vorhaben um einen Zusammenschluss im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Buchstabe b der Fusionskontrollverordnung handelt.

2.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass das angemeldete Vorhaben nach Artikel 1 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung unionsweite Bedeutung hat.

Relevante Märkte

3.

Der Beratende Ausschuss stimmt der von der Kommission im Beschlussentwurf vorgenommenen Abgrenzung der sachlich und räumlich relevanten Märkte zu.

4.

Der Beratende Ausschuss stimmt insbesondere den folgenden Schlussfolgerungen der Kommission zu:

4.1.

Druckluft-Reibungsbremssysteme für rollendes Material stellen einen gesonderten sachlich relevanten Markt dar, der sich von den Märkten für andere Arten von Bremsanlagen und hydraulischen Bremsen unterscheidet;

4.2.

es bestehen gesonderte Märkte zum einen für komplette Druckluft-Reibungsbremssysteme für rollendes Material und zum anderen für deren Subsysteme (mechanische Bremsen, Bremssteuerungen und Luftversorgungseinheiten);

4.3.

in Bezug auf Bremsbeläge für rollendes Material bestehen gesonderte Märkte für (i) organische Beläge, (ii) gesinterte Beläge, (iii) organische Bremsklötze/-backen und (iv) gesinterte Bremsklötze/-backen;

4.4.

Bremsscheiben stellen einen gesonderten Markt dar, der sich vom Markt für Bremsbeläge unterscheidet;

4.5.

Stromabnehmer und Schleifstücke für Stromabnehmer bilden jeweils einen eigenen Markt; und

4.6.

die räumlich relevanten Märkte für Fahrzeugausrüstung erstrecken sich auf den gesamten EWR, doch die genaue Ausdehnung der Märkte für Verbrauchsmesser und Ereignisdatenspeicher kann offen gelassen werden.

Wettbewerbsrechtliche Würdigung

5.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass es angemessen ist, die Märkte für Fahrzeugausrüstung auf Erstausrüster-Ebene zu beurteilen, mit Ausnahme von Komponenten, die regelmäßig ersetzt werden müssen (wie beispielsweise Bremsbeläge und Bremsscheiben) und für die eine gesonderte Beurteilung auf Ebene des unabhängigen Ersatzteilmarkts (IAM) erfolgen muss.

6.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass der geplante Zusammenschluss in seiner ursprünglich angemeldeten Form voraussichtlich zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs im Binnenmarkt oder einem wesentlichen Teil desselben führen würde, da für folgende Güter eine marktbeherrschende Stellung entstehen bzw. verstärkt würde:

6.1.

gesinterte Bremsbeläge auf dem IAM-Markt im EWR und

6.2.

gesinterte Bremsklötze/-backen auf dem IAM-Markt im EWR.

7.

Der Beratende Ausschuss stimmt mit der Kommission darin überein, dass der geplante Zusammenschluss nicht zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs auf anderen relevanten Märkten führen würde.

Verpflichtungen

8.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass die Verpflichtungen in Bezug auf folgende Güter ausreichen, um die Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit des geplanten Zusammenschlusses auszuräumen:

8.1.

gesinterte Bremsbeläge auf dem IAM-Markt im EWR und

8.2.

gesinterte Bremsklötze/-backen auf dem IAM-Markt im EWR.

Vereinbarkeit mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen

9.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass der angemeldete Zusammenschluss den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Binnenmarkt noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich beeinträchtigen dürfte, sofern die Verpflichtungen uneingeschränkt erfüllt werden.

10.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass der geplante Zusammenschluss nach Artikel 8 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung und Artikel 57 des EWR-Abkommens für mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen vereinbar erklärt werden sollte.


27.3.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 113/67


Abschlussbericht des Anhörungsbeauftragten (1)

Sache M.7801 — Wabtec/Faiveley Transport

(2018/C 113/06)

1.

Am 4. April 2016 ging bei der Europäischen Kommission (im Folgenden die „Kommission“) die Anmeldung eines geplanten Zusammenschlusses (im Folgenden „geplanter Zusammenschluss“) nach Artikel 4 der Fusionskontrollverordnung (2) ein, nach der Westinghouse Air Brake Technologies Corporation (im Folgenden „Wabtec“) beabsichtigt, durch Erwerb von Anteilen die indirekte alleinige Kontrolle über die Gesamtheit des Unternehmens Faiveley Transport S.A. (im Folgenden „Faiveley“) zu übernehmen. Wabtec wird im Folgenden als der „Anmelder“ bezeichnet, und Wabtec und Faiveley gemeinsam werden als „Beteiligte“ bezeichnet.

2.

Am 12. Mai 2016 erließ die Kommission einen Beschluss zur Einleitung eines Verfahrens nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c der Fusionskontrollverordnung, in dem sie feststellte, dass der geplante Zusammenschluss in Bezug auf die Märkte für komplette Druckluft-Bremssysteme und deren Subsysteme (Drehgestellbremsen und Bremssteuerungen), Stromabnehmer, Bremsscheiben und Bremsbeläge ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen aufwarf.

3.

Am 17. Juni 2016 erließ die Kommission mit Zustimmung des Anmelders einen Beschluss nach Artikel 10 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung zur Verlängerung der zweiten Phase der eingehenden Prüfung des geplanten Zusammenschlusses sowie der Frist für den Erlass eines abschließenden Beschlusses um 20 Tage.

4.

Am 8. Juli 2016 wurde die oben genannte Frist nach Artikel 10 Absatz 4 der Fusionskontrollverordnung und Artikel 9 der Durchführungsverordnung zur Fusionskontrollverordnung (3) ausgesetzt. Die Aussetzung endete am 13. Juli 2016.

5.

Am 25. Juli 2016 unterbreitete der Anmelder der Kommission Verpflichtungsangebote (im Folgenden die „ersten Verpflichtungen“) und leitete die Kommission einen Markttest ein, um zu prüfen, ob diese ersten Verpflichtungen geeignet waren, die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission während der zweiten Phase der Überprüfung in Bezug auf die Märkte für die Herstellung und Lieferung von gesinterten Bremsbelägen und -blöcken auf dem unabhängigen Ersatzteilmarkt (IAM-Markt) im EWR zu beheben.

6.

Am 16. August 2016 unterbreitete der Anmelder der Kommission überarbeitete Verpflichtungsangebote (im Folgenden die „endgültigen Verpflichtungen“), nachdem die Kommission ihre Bewertung der ersten Verpflichtungen einschließlich der Ergebnisse des Markttests mitgeteilt hatte.

7.

Im vorliegenden Verfahren wurden keine Anträge auf Anhörung als betroffene Dritte gestellt.

8.

Die Kommission erließ keine Mitteilung der Beschwerdepunkte nach Artikel 13 Absatz 2 der Durchführungsverordnung zur Fusionskontrollverordnung. Es wurde auch keine förmliche mündliche Anhörung nach Artikel 14 der genannten Verordnung durchgeführt.

9.

Im Beschlussentwurf wird der geplante Zusammenschluss vorbehaltlich der uneingeschränkten Erfüllung der endgültigen Verpflichtungen, die dem Beschlussentwurf beigefügt sind, durch den Anmelder für mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen vereinbar erklärt.

10.

Ich habe nach Artikel 16 des Beschlusses 2011/695/EU geprüft, ob in dem Beschlussentwurf nur Beschwerdepunkte behandelt werden, zu denen sich die beteiligten Unternehmen äußern konnten. Ich bin zu dem Ergebnis gelangt, dass dies der Fall ist.

11.

Bei mir sind im Laufe des Verfahrens keine weiteren Anträge oder Beschwerden eingegangen und ich vertrete insgesamt die Auffassung, dass die Verfahrensrechte effektiv ausgeübt werden konnten.

Brüssel, den 22. September 2016

Joos STRAGIER


(1)  Nach den Artikeln 16 und 17 des Beschlusses 2011/695/EU des Präsidenten der Europäischen Kommission vom 13. Oktober 2011 über Funktion und Mandat des Anhörungsbeauftragten in bestimmten Wettbewerbsverfahren (ABl. L 275 vom 20.10.2011, S. 29) (im Folgenden „Beschluss 2011/695/EU“).

(2)  Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates vom 20. Januar 2004 über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen (ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1) (im Folgenden „Fusionskontrollverordnung“).

(3)  Verordnung (EG) Nr. 802/2004 der Kommission vom 7. April 2004 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen (ABl. L 133 vom 30.4.2004, S. 1) („Durchführungsverordnung zur Fusionskontrollverordnung“).


27.3.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 113/68


Zusammenfassung des Beschlusses der Kommission

vom 4. Oktober 2016

zur Erklärung der Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen

(Sache M.7801 — Wabtec/Faiveley Transport)

(Bekannt gegeben unter Aktenzeichen C(2016) 6325)

(Nur der englische Text ist verbindlich)

(Text von Bedeutung für den EWR)

(2018/C 113/07)

Am 4. Oktober 2016 hat die Kommission in einem Fusionskontrollverfahren nach der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates vom 20. Januar 2004 über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen  (1), insbesondere Artikel 8 Absatz 2, einen Beschluss erlassen. Eine nichtvertrauliche Fassung des vollständigen Wortlauts des Beschlusses kann in englischer Sprache auf der Website der Generaldirektion Wettbewerb unter folgender Adresse eingesehen werden: http://ec.europa.eu/comm/competition/index_en.html.

I.   DIE BETEILIGTEN UNTERNEHMEN

1.

Westinghouse Air Brake Technologies Corporation („Wabtec“) ist ein in den USA ansässiges internationales Unternehmen, das Eisenbahnausrüstung herstellt und vertreibt und im Eisenbahnsektor Dienstleistungen erbringt. Es ist der Marktführer auf dem amerikanischen Kontinent.

2.

Faiveley Transport S.A. („Faiveley“) ist ein in Frankreich ansässiges Unternehmen, das für den Eisenbahnsektor integrierte Systeme herstellt und vertreibt und Dienstleistungen erbringt. Seine Tätigkeiten konzentrieren sich auf den europäischen Markt.

3.

Wabtec wird im Folgenden als der „Anmelder“ bezeichnet und Wabtec und Faiveley gemeinsam werden als „beteiligte Unternehmen“ bezeichnet.

II.   DIE TRANSAKTION

4.

Die Transaktion besteht darin, dass Wabtec im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Buchstabe b der Fusionskontrollverordnung durch Erwerb von Anteilen die indirekte alleinige Kontrolle über die Gesamtheit des Unternehmens Faiveley übernimmt (die „Transaktion“).

III.   UNIONSWEITE BEDEUTUNG

5.

Die beteiligten Unternehmen erzielen gemeinsam einen weltweiten Gesamtumsatz von mehr als 2,500 Mrd. EUR (2) (Wabtec 2,292 Mrd. EUR; Faiveley 1,048 Mrd. EUR). Der gemeinsame Gesamtumsatz der beteiligten Unternehmen beträgt mehr als 100 Mio. EUR und der Gesamtumsatz jedes Unternehmens liegt in jedem der folgenden Länder über 25 Mio. EUR: Deutschland, Frankreich, Italien und Vereinigtes Königreich. Jedes der Unternehmen erzielt einen unionsweiten Umsatz von über 100 Mio. EUR (Wabtec […] Mio. EUR; Faiveley […] Mio. EUR), aber sie erzielen nicht mehr als zwei Drittel ihres unionsweiten Gesamtumsatzes in einem und demselben Mitgliedstaat.

6.

Demzufolge hat der Zusammenschluss nach Artikel 1 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung unionsweite Bedeutung.

IV.   DAS VERFAHREN

7.

Am 4. April 2016 ging die Anmeldung für den geplanten Zusammenschluss bei der Kommission ein.

8.

Am 12. Mai 2016 erließ die Kommission einen Beschluss zur Einleitung eines Verfahrens nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c der Fusionskontrollverordnung.

9.

Am 17. Juni 2016 erließ die Kommission mit Zustimmung des Anmelders einen Beschluss nach Artikel 10 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung zur Verlängerung der Frist für den Erlass eines abschließenden Beschlusses um 20 Tage.

10.

Am 8. Juli 2016 wurde die Frist für den Erlass eines abschließenden Beschlusses nach Artikel 10 Absatz 4 der Fusionskontrollverordnung und Artikel 9 der Durchführungsverordnung zur Fusionskontrollverordnung (EG) Nr. 802/2004 der Kommission (3) ausgesetzt. Die Aussetzung endete am 13. Juli 2016.

11.

Am 25. Juli 2016 unterbreitete der Anmelder der Kommission Verpflichtungsangebote (im Folgenden die „ersten Verpflichtungsangebote“).

12.

Am 25. Juli 2016 leitete die Kommission einen Markttest ein, um zu prüfen, ob diese ersten Verpflichtungsangebote dazu geeignet waren, die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission auszuräumen.

13.

Am 16. August 2016 unterbreitete der Anmelder der Kommission überarbeitete Verpflichtungsangebote (im Folgenden die „endgültigen Verpflichtungen“).

V.   SACHLICH RELEVANTE MÄRKTE  (4)

a)   Originalausrüstungsmarkt („OAM“) und unabhängiger Anschlussmarkt („UAM“)

14.

In der Eisenbahnindustrie findet der Handel im Allgemeinen auf zwei Ebenen statt: i) Verkauf an Hersteller von Originalausrüstung („OAM“), zu denen sowohl Hersteller von rollendem Material als auch Hersteller von Subsystemen gehören, und ii) Verkäufe an Bahnbetreiber im unabhängigen Anschlussmarkt („UAM“).

15.

Da der UAM im Großen und Ganzen der Situation auf dem OAM folgt und entspricht, gelangte die Kommission im Einklang mit ihren Feststellungen zu einer früheren Sache (5) zu dem Schluss, dass es angemessen ist, die Märkte für Bahnsysteme und Subsysteme auf OAM-Ebene zu bewerten. Jedoch hat die Kommission die UAM-Ebene für Komponenten, die während des Lebenszyklus eines Zuges regelmäßig ersetzt werden müssen (wie Bremsbeläge und Bremsscheiben), getrennt bewertet.

b)   Druckluft-Reibungsbremssysteme und ihre Subsysteme

16.

Es gibt eine Reihe verschiedener technischer Lösungen, um einen Zug zu verlangsamen oder zum Halten zu bringen, wie Reibungsbremsen, Magnetbremsen und Widerstandsbremsen. Für die Bewertung der Transaktion sind nur Reibungsbremsen von Bedeutung.

17.

Im Einklang mit den Feststellungen zu einer früheren Sache (6) gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass die Herstellung und der Vertrieb von kompletten Druckluft-Reibungsbremssystemen für rollendes Material (im Gegensatz zu anderen Bremsarten) einen gesonderten Markt darstellen und dass man zwischen Druckluftsystemen und hydraulischen Systemen einen Unterschied machen kann.

18.

Weiterhin kam die Kommission zu dem Schluss, dass der Markt für komplette Reibungsbremssysteme vermutlich eine Differenzierung zumindest zwischen elektronisch gesteuerten („elektro-pneumatischen“) und nicht elektronisch gesteuerten Systemen aufweist und dass es nicht ausgeschlossen werden kann, dass je nach der Art des betreffenden rollenden Materials (z. B. Hochgeschwindigkeits-, Regional- oder U-Bahn) eine weitere Differenzierung stattfinden könnte. Jedoch kam die Kommission zu dieser Frage zu keinem Schluss, da das Ergebnis der wettbewerbsrechtlichen Würdigung bei allen Alternativen gleich blieb.

19.

Zudem gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass es für die Subsysteme der Druckluft-Reibungsbremssysteme gesonderte Märkte gibt: i) Drehgestellbremsen, ii) Bremssteuerungen und iii) Luftversorgungseinheiten. Die Kommission hat weiterhin darauf hingewiesen, dass bei Bremssteuerungen für elektronisch und nicht elektronisch gesteuerte Bremsen ähnliche Überlegungen wie für die kompletten Druckluft-Reibungsbremssysteme gelten, denn Drehgestellbremsen, Scheibenbremsen (7) und Laufflächenbremsen (8) bilden gesonderte Märkte. Jedoch kam die Kommission zu keinem Schluss zu den genauen Produktmarktdefinitionen, da das Ergebnis der wettbewerbsrechtlichen Würdigung bei allen Alternativen gleich blieb.

c)   Stromabnehmer und Schleifstücke

20.

Ein Stromabnehmer ist die Ausrüstung, die für die Übertragung von elektrischem Strom von Freileitungen (Oberleitungen) zu einem Schienenfahrzeug verwendet wird (9). Auf der Stromabnehmerwippe wird ein Schleifstück zum Kontakt mit der Oberleitung angebracht.

21.

Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass der relevante Markt die Herstellung und der Vertrieb von Stromabnehmern für alle Typen von rollendem Material sein sollte, oder aber dass der Markt je nach Typ des betreffenden rollenden Materials segmentiert werden sollte. Der Marktuntersuchung zufolge gibt es Anzeichen dafür, dass besonders die Stromabnehmer für Hochgeschwindigkeitszüge einen gesonderten Markt darstellen könnten (zum Beispiel im Gegensatz zu Stromabnehmern für elektrisch betriebene Fernverkehr- und Regionalzüge.) Jedoch kam die Kommission in dieser Frage zu keinem Schluss, da das Ergebnis der wettbewerbsrechtlichen Würdigung bei allen Alternativen gleich blieb.

22.

Die Kommission ist darüber hinaus zu dem Schluss gelangt, dass es einen gesonderten Markt für Schleifstücke gibt.

d)   Bremsbeläge

23.

Die Reibungsbremssysteme bringen einen Zug dazu, langsamer zu fahren oder zu halten, indem sie Bewegungsenergie in Wärme umwandeln. Bremsbeläge sind wichtige Bestandteile eines solchen Bremssystems, welche, wenn sie auf eine Bremsscheibe oder eine Radlauffläche gedrückt werden, die notwendige Reibungskraft für die Energieumwandlung bieten.

24.

Es gibt zwei unterschiedliche Hauptzusammensetzungen von Bremsbelägen für Eisenbahneinwendungen: organisch und gesintert (10). Sie haben auch zwei Hauptformen: Bremsbeläge für Scheibenbremsen (die auf eine Bremsscheibe gedrückt werden) und Bremsschuhe/klötze für Laufflächenbremsen (die direkt auf eine Radlauffläche gedrückt werden).

25.

Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass es gesonderte Produktmärkte gibt für: i) organische Beläge; ii) gesinterte Beläge; iii) organische Bremsklötze; und iv) gesinterte Bremsklötze; Jeder dieser Märkte sollte auch nach OAM- und UAM-Verkäufen unterteilt werden. Die Kommission ließ offen, ob der Markt für gesinterte Beläge weiter in harte und elastische Beläge sowie Scheiben und Beläge unterteilt werden sollte.

e)   Bremsscheiben

26.

Die Bremsscheiben sind Bestandteile einer mechanischen Drehgestellbremse. Die Bremsbeläge werden auf die Bremsscheiben gedrückt und verursachen die Umwandlung von Bewegungsenergie in Wärme, um die Geschwindigkeit des Zuges zu vermindern oder ihn zum Halten zu bringen.

27.

Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass die Bremsscheiben einen gesonderten Markt bilden. Dieser Markt sollte auch nach OAM- und UAM-Verkäufen unterteilt werden.

VI.   RÄUMLICH RELEVANTER MARKT

28.

Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die räumlich relevanten Märkte für alle von der Transaktion betroffenen Produkte der Transaktion EWR-weit abzugrenzen sind.

VII.   WÜRDIGUNG

a)   Erhebliche Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs

29.

Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass die Transaktion den wirksamen Wettbewerb in folgenden Märkten erheblich beeinträchtigen würde:

i)

UAM gesinterte Bremsbeläge

ii)

UAM gesinterte Bremsklötze

30.

In diesen Märkten würde der wirksame Wettbewerb durch die Transaktion aus folgenden Hauptgründen erheblich beeinträchtigt werden.

31.

Erstens wäre der gemeinsame Marktanteil der beteiligten Unternehmen hoch: [60-70] % gesinterte Beläge, mit einer Erhöhung von [10-20] Prozentpunkten, und [90-100] % Klötze, mit einer Erhöhung von [0-5] Prozentpunkten. Die restlichen Wettbewerber wären wenig — praktisch nur Federal Mogul und Knorr-Bremse — und erheblich kleiner. Außerdem stammen die Verkäufe von Knorr-Bremse teilweise von Verkäufen gesinterter Materialien von Wabtec an Knorr-Bremse.

32.

Zweitens sind die beteiligten Unternehmen nahe Wettbewerber. Sie sind oft zugelassene Lieferanten für die gleichen Flotten rollenden Materials und sie stehen in aggressivem Wettbewerb für größere Projekte. Zum Beispiel haben die beteiligten Unternehmen kürzlich zahlreiche Runden von ständig abnehmenden Preisen eingereicht, als sie in einer von der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF organisierten Ausschreibung für die Lieferung von gesinterten Bremsbelägen für ihre TGV-Hochgeschwindigkeitszüge gegeneinander geboten haben.

33.

Drittens schränken die Lieferanten von organischen Bremsbelägen die Lieferanten von gesinterten Materialien nicht bedeutend ein. Der Umstieg von gesinterten zu organischen Bremsbelägen ist selten und aus technischer Sicht problematisch.

34.

Viertens sind die Markteintrittsschranken hoch. Die Entwicklung von gesinterten Bremsbelägen erfordert beträchtliche Investitionen und da die Produkte wesentliche Bestandteile für die Sicherheit eines Zuges sind, unterliegen sie strengen regulatorischen Anforderungen. Der Einstieg von neuen Wettbewerbern nach der Transaktion erscheint unwahrscheinlich.

35.

Fünftens haben verschiedene Teilnehmer — darunter Zugbetreiber, Hersteller von rollendem Material, Wettbewerber für Bremsbeläge und ein Wettbewerber für Bremssysteme — Bedenken geäußert. Sie machten geltend, dass die Transaktion eine Einschränkung des Wettbewerbs und höhere Preise in den entsprechenden Märkten zur Folge haben würde.

b)   Nicht erhebliche Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs

Komplette Reibungsbremssysteme

36.

Die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen im Bereich der kompletten Reibungsbremssysteme überschneiden sich nur, wenn das potenzielle Segment von Güterwagen/(nicht elektrischen) Druckluft-Reibungsbremssystemen bewertet wird. Jedoch bleibt der gemeinsame Marktanteil unter 20 % und so ergeben sich keine betroffenen Märkte.

37.

Bezüglich der Anwendungen für den Personenbahnverkehr betrifft die Nachfrage im EWR elektro-pneumatische Bremssysteme, die faktisch bei allen neuen Personenschienenfahrzeuge-Projekte zum Standard geworden sind. Die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen überschneiden sich in Bezug auf diese Bremssysteme im EWR nicht, da Wabtec nicht über die im EWR erforderliche Art von elektronischer Bremssteuerung verfügt und sie demzufolge nicht anbieten kann (11).

38.

Nach der ersten Phase der Untersuchung hatte die Kommission dennoch Bedenken, ob Wabtec ein potenzieller Bewerber im Markt für komplette (elektro-)pneumatische Reibungsbremssysteme sein könnte, wo gegenwärtig Knorr-Bremse der eindeutige Marktführer (mit mindestens [70-80] % des Marktes) und Faiveley der einzige Wettbewerber ist. Wabtec hat zwei elektronische Bremssteuerungssysteme, […] und […], entwickelt und hatte offensichtlich vor, sie in den EWR einzuführen. Nach der zweiten Phase der Untersuchung kam die Kommission allerdings zu dem Schluss, dass ihre Bedenken nicht vollständig begründet waren und dass eine erhebliche Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs rechtlich nicht hinreichend belegt werden könnte. Das ist hauptsächlich auf folgende Gründe zurückzuführen:

39.

Erstens wäre das Produkt […] von Wabtec technisch und kommerziell für den EWR ungeeignet. Das Produkt war für die USA entwickelt worden, ohne dass die technischen Anforderungen des EWR-Marktes berücksichtigt worden wären, und es war auch im Vergleich zu den Produkten der Wettbewerber zu […]. Weiterhin zeigten die internen Dokumente von Wabtec, dass das Unternehmen intern nicht an das Produkt glaubte.

40.

Zweitens, obwohl […] wahrscheinlich aus technischer und kommerzieller Sicht den Produkten ebenbürtig wäre, die die Wettbewerber gegenwärtig im EWR verkaufen, befindet es sich in der ersten Phase seiner Entwicklung und es sind wesentliche weitere Bemühungen zur Vervollständigung seiner Gestaltung nötig.

41.

Drittens, im Gegensatz zu den Befunden der Kommission in der ersten Phase ist die technische Innovation auf dem Markt dynamisch und nicht bloß inkrementell. Während der Untersuchung der zweiten Phase teilte Faiveley der Kommission mit, dass es 2016 ein neues Bremssteuerungsprodukt einführen wird. Das Produkt ist technisch und kommerziell wesentlich fortgeschrittener als die gegenwärtigen Produkte von Faiveley. Die Kommission gelang zu dem Schluss, dass eine solche Entwicklung den Einstieg von Wabtec noch schwieriger machen würde, da es nicht nur den heutigen Stand auf dem Markt erreichen, sondern auch den neuen Entwicklungen der heutigen Wettbewerber gerecht werden müsste. Es wäre zum Beispiel wahrscheinlich, dass […] überholt wäre und eine wesentliche Neugestaltung nötig wäre, wodurch sein Markteintritt unsicherer würde und auf jeden Fall später als erwartet erfolgen würde.

42.

Viertens üben die Lieferanten von Subsystemen Wettbewerbsdruck aus. Während diese Lieferanten keine kompletten Reibungsbremssysteme anbieten können, sind viele Hersteller von rollendem Material in der Lage, Subsysteme in komplette Reibungsbremssysteme zu integrieren und haben das in der Vergangenheit als ein Verhandlungsmittel benutzt.

43.

Fünftens, während einige Marktteilnehmer Bedenken zu den kompletten Reibungsbremssystemen äußerten, meinten andere eher, dass die Transaktion positiv sein könnte, weil sie Faiveley die Möglichkeit geben würde, härter gegen den eindeutigen Marktführer Knorr-Bremse zu konkurrieren.

Subsysteme der Reibungsbremse

44.

Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass die Transaktion keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken bezüglich der Reibungsbremse-Subsysteme geben würde.

45.

Im Bereich der mechanischen Drehgestellbremsen überschneiden sich die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen bei der Lieferung von Scheibenbremsen, bei der sie einen gemeinsamen Marktanteil von ungefähr [30-40] % erreichen. Allerdings bleiben die anderen Hauptwettbewerber, Knorr-Bremse und Dako, stark. Die Mehrheit von den Herstellern von rollendem Material meinte auch, dass sie auch nach der Transaktion hinreichende Alternativen haben würde.

46.

Was die Bremssteuerungen anbelangt kam die Kommission zu dem Schluss, dass für sie die gleichen Überlegungen wie für die kompletten (elektro-)pneumatischen Reibungsbremssysteme gelten.

47.

Was die Luftzufuhrsysteme betrifft, überschneiden sich die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen im EWR nicht, da Wabtec gegenwärtig keine solchen Systeme anbietet. Die Kommission fand auch keine Belege dafür, dass Wabtec ein potenzieller Bewerber für diesen Markt ist.

Stromabnehmer und Schleifstücke

48.

Bei den Stromabnehmern erreichen die gemeinsamen Marktanteile der beteiligten Unternehmen für alle Typen von rollendem Material zusammen [30-40] %. Für einige potenzielle Teilsegmente wäre der Marktanteil höher, zum Beispiel [40-50] % für Hochgeschwindigkeitszüge und [60-70] % für Lokomotiven. Trotzdem gelang die Kommission aus folgenden Hauptgründen zu dem Schluss, dass die Transaktion keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken bezüglich der Stromabnehmer gibt.

49.

Erstens kam die Kommission zu dem Schluss, dass die Marktanteile an sich nicht genügen, um die Marktmacht der beteiligten Unternehmen zu beschreiben. Das ist beispielsweise auf die niedrige Anzahl von Ausschreibungen pro Jahr (besonders für Hochgeschwindigkeitszüge) und die daraus entstehende Volatilität bei den Marktanteilen zurückzuführen. Zudem hängen das Umsatzvolumen und demzufolge die Marktanteile weitgehend nicht von dem Hersteller des Stromabnehmers, sondern von dem Erfolg der Zugplattform (normierte, in Baureihen verkaufte Züge, z. B für Lokomotiven typisch) ab, auf denen die Stromabnehmer installiert sind.

50.

Zweitens scheinen die beteiligten Unternehmen keine nahen Wettbewerber zu sein und meistens beteiligten sie sich nicht an denselben Ausschreibungen. Sie scheinen bei Stromabnehmern für unterschiedliche Typen von rollendem Material stark zu sein, wobei Faiveley sich auf Hochgeschwindigkeitszüge konzentriert, während Wabtec zum Beispiel bei Fernverkehrszügen stärker ist.

51.

Drittens wird eine Anzahl von Wettbewerbern (wie Schunk, Contact, Richard, EC Engineering und Sécheron) verbleiben. Selbst die kleinen Wettbewerber scheinen die Motivation und die Fähigkeit zu besitzen, ihre Produkte weiter zu entwickeln und auf diese Weise ihre Präsenz in den verschiedenen potenziellen Segmenten zu stärken.

52.

Viertens scheinen die Hersteller von rollendem Material bei Stromabnehmern eine wichtige Rolle innezuhaben. Sie haben in der Vergangenheit mit Stromabnehmerlieferanten zusammengearbeitet, um Stromabnehmer für neue Züge zu entwickeln, und viele darunter gaben an, dass sie, falls erforderlich, eine betriebsinterne Herstellung beginnen oder Stromabnehmerlieferanten unterstützen könnten. Im Allgemeinen scheinen die Hersteller von rollendem Material Kaufkraft zu besitzen.

53.

Schließlich weist die Kommission darauf hin, dass Schleifstücke keine horizontalen Überschneidungen verursachen würden, da Faiveley keine produziert. Die Kommission gelangte ferner zu dem Schluss, dass die Transaktion keinen Anlass zu vertikalen Bedenken geben würde. Dies ist in erster Linie auf die Tatsache zurückzuführen, dass i) der Marktanteil von Wabtec an Schleifstücken gering, unter [10-20] %, bleibt, was ein Zeichen für Unfähigkeit zur Abschottung von den Einsatzmitteln ist, und ii) die beteiligten Unternehmen schon [50-60] % ihrer Schleifstücknachfrage von Wabtec beziehen. Eine Anzahl von wichtigen Lieferanten würde auf dem Markt verbleiben, darunter Schunk sowie eine Anzahl von unabhängigen Lieferanten ohne eigene Stromabnehmerproduktion (wie Morgan und Mersen).

Von Bremsbelägen entstehende vertikale Verbindungen

54.

Die Transaktion schafft vertikale Verbindungen zwischen i) der vorgelagerten Lieferung von Bremsbelägen (OAM) und ii) der nachgelagerten Lieferung von Bremssystemen (sowie von Drehgestellbremsen). Die Kommission gelangte aus folgenden Gründen zu dem Schluss, dass diese vertikalen Verbindungen nicht zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs führen.

55.

Bezüglich der Abschottung von den Einsatzmitteln kam die Kommission zu dem Schluss, dass das zusammengeschlossene Unternehmen weder die Fähigkeit noch den Anreiz zur Abschottung haben würde und dass die Abschottung von den Einsatzmitteln voraussichtlich keine spürbaren nachteiligen Auswirkungen auf den nachgelagerten Wettbewerb haben würde.

56.

Insbesondere würde das zusammengeschlossene Unternehmen nicht zur Abschottung seiner nachgelagerten Wettbewerber fähig sein, da der Hauptwettbewerber — und der einzige für eine Abschottung in Frage kommender Wettbewerber — Knorr-Bremse eine Bremsbeläge-Produktionskapazität hat und die Produktion (durch sein Gemeinschaftsunternehmen ICER) erhöhen könnte. Die Kommission wies außerdem darauf hin, dass Knorr-Bremse mit Wabtec eine Vereinbarung getroffen habe, nach der […], was Knorr-Bremse Zeit für die Entwicklung der eigenen Produktion einräumt.

57.

Die Kommission kam ferner zu dem Schluss, dass das zusammengeschlossene Unternehmen keinen Anreiz zur Abschottung von den Einsatzmitteln hätte, da es unwahrscheinlich wäre, dass es seinen nachgelagerten Umsatz so sehr erhöhen könnte, dass es die Verluste von vorgelagerten Gewinnen ausgleichen könnte.

58.

Schließlich würden die endgültigen Verpflichtungen — die die Bedenken bezüglich eines horizontalen Wettbewerbs bei gesinterten Bremsbelägen auflösen sollen — auch eine potenzielle alternative Lieferquelle für die nachgelagerten Wettbewerber darstellen.

59.

Bezüglich der Abschottung von Kunden, die nur organische Bremsbeläge betreffen würde, kam die Kommission zu dem Schluss, dass das zusammengeschlossene Unternehmen weder die Fähigkeit noch den Anreiz zur Abschottung haben würde und dass die Kundenabschottung voraussichtlich keine spürbaren nachteiligen Auswirkungen auf den nachgelagerten Wettbewerb haben würde.

60.

Insbesondere wäre das zusammengeschlossene Unternehmen nicht zur Kundenabschottung fähig, da die beteiligten Unternehmen nicht die wichtigsten Kunden der OAM-Bremsbelägelieferanten sind (der wichtigste Kunde überhaupt ist Knorr-Bremse mit ca. [70-80] % des nachgelagerten Marktes). Zudem werden mehr als 95 % der Bremsbeläge auf dem UAM und nicht auf dem OAM verkauft. Da der UAM-Umsatz nicht vollständig von dem OAM-Umsatz abhängig zu sein scheint, könnten Lieferanten des zusammengeschlossenen Unternehmens wie Federal Mogul weiterhin an den UAM verkaufen, der den weitgehend größten Teil des ganzen Marktes ausmacht. Die mehrgleisige Beschaffung ist auch für organische Materialien häufiger und leichter als für gesinterte Materialien. Daher könnten die Kunden jeder Abschottungsstrategie durch mehrgleisige Beschaffung entgegenwirken.

61.

Die Kommission kam ferner zu dem Schluss, dass das zusammengeschlossene Unternehmen keinen Anreiz zur Kundenabschottung hätte, da es wahrscheinlich nicht in der Lage wäre, davon auf dem vorgelagerten (wegen der starken Position von Federal Mogul und dem Vorhandensein von anderen Lieferanten von organischen Bremsbelägen) oder dem nachgelagerten Markt (unter anderem wegen der starken Position von Knorr-Bremse) wesentlichen Nutzen zu ziehen.

Bremsscheiben

62.

Die Aktivitäten der beteiligten Unternehmen überschneiden sich bei der Lieferung von Bremsscheiben in dem UAM des EWR. Trotzdem gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass diese Überschneidung nicht zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs führt.

63.

Insbesondere bleibt der gemeinsame Marktanteil der beteiligten Unternehmen bescheiden ([30-40] %) und eine Anzahl von alternativen Wettbewerbern wie Ibre und Kovis wird auf dem Markt bleiben. Die Mehrzahl der Eisenbahnbetreiber hat auch erklärt, dass sie nach der Transaktion weiterhin genügend alternative Lieferanten haben würde.

VIII.   VERPFLICHTUNGEN

a)   Beschreibung der endgültigen Verpflichtungen

64.

Um die vorgenannten Wettbewerbsbedenken in den Märkten des EWR für gesinterte Bremsbeläge und -schuhe/klötze auszuräumen, unterbreitete der Anmelder am 16. August 2016 endgültige Verpflichtungen. Diese endgültigen Verpflichtungen beinhalteten Änderungen zur Berücksichtigung der Ergebnisse des Markttests der Kommission bezüglich der ersten Verpflichtungsangebote.

65.

In den endgültigen Verpflichtungen schlägt der Anmelder vor, den gesamten Geschäftszweig der Bremsbeläge von Faiveley, Faiveley Transport Gennevilliers („FTG“) an einen geeigneten Käufer zu veräußern („zu veräußerndes Geschäft“). FTG ist das ehemalige Unternehmen Carbon Lorraine, das Faiveley 2008 erworben hat.

66.

Das zu veräußernde Geschäft wird alle materiellen und immateriellen Vermögenswerte von FTG und sein gesamtes Personal umfassen. Die Geschäftsbeziehungen, für die gegenwärtig andere Tochterunternehmen von Faiveley zuständig sind, werden an FTG übertragen und das zusammengeschlossene Unternehmen wird für eine Übergangszeit Kundenanfragen nach Bremsbelägen, die gegenwärtig von FTG produziert werden, an das zu veräußernde Geschäft weiterleiten. Das zusammengeschlossene Unternehmen wird auch einen Teil des Volumens der Bremsbeläge für TGV, die Wabtec an SNCF liefert, nachdem es kürzlich eine Ausschreibung gegen Faiveley gewann, an das zu veräußernde Geschäft (mit der Einwilligung von SNCF) als Unterauftrag vergeben.

67.

Weiterhin verpflichtet sich der Anmelder, sicherzustellen, dass: i) der Käufer nach eigener Wahl die Möglichkeit haben wird, die konzerninternen Verbindlichkeiten von FTG zu einem festgesetzten Höchstpreis zu übernehmen; ii) der Kaufvertrag ein Anreizprogramm einschließen wird, um den Käufer anzuregen, Investitionen in das zu veräußernde Geschäft zu tätigen; und iii) der Käufer die Möglichkeit haben wird, auf internationaler Ebene an Kunden aus der Eisenbahnindustrie zu verkaufen

b)   Bewertung der endgültigen Verpflichtungen

68.

Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass die endgültigen Verpflichtungen angemessen und geeignet sind, die von ihr festgestellten wettbewerbsrechtlichen Bedenken auszuräumen. Insbesondere werden die Verpflichtungen alle Überschneidungen zwischen den beteiligten Unternehmen in Bezug auf die Lieferung von gesinterten Bremsbelägen und -klötzen/schuhen beseitigen.

69.

Die endgültigen Verpflichtungen beinhalten angemessene Maßnahmen, damit das Feedback von dem Markttest der ersten Verpflichtungsangebote berücksichtigt wird. Insbesondere sind Maßnahmen zu Folgendem enthalten: i) zur Verbesserung der Kapitalstruktur des zu veräußernden Geschäfts durch eine für den Käufer vorteilhafte Übertragung aller gegenwärtigen konzerninternen Verbindlichkeiten von FTG an Faiveley, ii) zu einer geeigneten Anregung des Käufers, in das zu veräußernde Geschäft zu investieren, und iii) zu der Anforderung, dass das zu veräußernde Geschäft von jemandem gekauft wird, der angemessenen Zugang zu internationalen Eisenbahnkunden hat.

70.

Schließlich wies die Kommission darauf hin, dass das zu veräußernde Geschäft vor seiner vertikalen Integration mit Faiveley ein lebensfähiger Wettbewerber im Markt für gesinterte Bremsbeläge war. Daher vertrat die Kommission die Auffassung, dass das zu veräußernde Geschäft ein lebensfähiges Einzelunternehmen ohne vertikale Integration sein kann und nach der Transaktion weiterhin den gleichen Wettbewerbsdruck auf den Markt für gesinterte Bremsbeläge ausüben wird.

71.

Aus diesem Grunde kam die Kommission in ihrem Beschlussentwurf zu dem Schluss, dass die Transaktion in der durch die von dem Anmelder eingereichten endgültigen Verpflichtungen geänderten Form keine erhebliche Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs bezüglich der Herstellung und Lieferung von gesinterten Bremsbelägen und -klötzen/schuhen verursachen würde.

IX.   SCHLUSSFOLGERUNG UND VORSCHLAG

72.

Die Kommission gelangt in ihrem Beschlussentwurf zu dem Ergebnis, dass der geplante Zusammenschluss vorbehaltlich der vollständigen Einhaltung der endgültigen Verpflichtungen den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Binnenmarkt noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würde. Folglich sollte der Zusammenschluss nach Artikel 2 Absatz 2 und Artikel 8 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung sowie Artikel 57 des EWR-Abkommens als mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen vereinbar erklärt werden.


(1)  ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1.

(2)  Der Umsatz wurde nach Artikel 5 der Fusionskontrollverordnung und der konsolidierten Mitteilung der Kommission zu Zuständigkeitsfragen (ABl. C 95 vom 16.4.2008, S. 1) berechnet.

(3)  Verordnung (EG) Nr. 802/2004 der Kommission vom 21. April 2004 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen (ABl. L 133 vom 30.4.2004, S. 1).

(4)  Zusätzlich zu den in diesem Teil beschriebenen Märkten überschneiden sich die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen in den Bereichen i) Bahntüren, ii) Verbrauchsmesser und iii) Ereignisdatenspeicher. Jedoch werden die gemeinsamen Marktanteile der beteiligten Unternehmen in Bezug auf Bahntüren und Verbrauchsmesser im EWR unter 20 % bleiben, sodass nicht mit Auswirkungen auf die Märkte zu rechnen ist. Was die Ereignisdatenspeicher betrifft, werden die gemeinsamen Marktanteile der beteiligten Unternehmen bei einer alternativen Marktabgrenzung [20-30] % erreichen, aber die Erhöhung des Marktanteils wird bei nur [0-5] % bleiben. Deshalb werden diese Märkte hier nicht länger behandelt.

(5)  M.7538 — Knorr-Bremse/Vossloh, Rn. 36.

(6)  M.7538 — Knorr-Bremse/Vossloh, Rn. 48. Letztendlich wurde im Beschluss die Frage offen gelassen.

(7)  Eine Scheibenbremse besteht aus einer Bremsscheibe und einer Bremszangeneinheit, die in der Regel aus einem Bremszylinder, einem Bremsgestänge und einem Gestängesteller besteht. Eine Scheibenbremse verursacht das Bremsen durch den Druck von einem Bremsbelag, (der Bremsklotz heißt), auf die Bremsscheibe, die entweder an einer Achse des Drehgestells oder an einem Rad angebracht ist.

(8)  Eine Laufflächenbremse besteht in der Regel aus einem Bremszylinder, einem Bremsgestänge, einem Gestängesteller und einem Bremsschuhhalter. Eine Laufflächenbremse verursacht das Bremsen durch den Druck von einem Bremsbelag, (der Bremsklotz oder Bremsschuh heißt), direkt auf die Oberfläche der Radlauffläche.

(9)  Bei manchen Anwendungen wie üblicherweise in der U-Bahn können andere technische Lösungen wie Dritte-Schiene-Abnehmerschuhe verwendet werden. Die Transaktion bezieht sich nur auf Oberleitungs-Stromabnehmer.

(10)  Früher wurde auch Gusseisen in großem Maße verwendet, aber es ist durch organische und gesinterte Materialien, zum Beispiel aufgrund von Lärmverordnungen, ersetzt worden.

(11)  Wabtec bietet elektronische Bremssteuerungen außerhalb des EWR, zum Beispiel in den USA, an. Jedoch sind die regulatorischen Anforderungen und die Kundenerwartungen im EWR sehr verschieden und viel strenger.


27.3.2018   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 113/75


Stellungnahme des Beratenden Ausschusses für die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen aus seiner Sitzung vom 8. Januar 2018 zum Entwurf eines Beschlusses in der Sache M.8306 — Qualcomm/NXP Semiconductors

Berichterstatter: Slowakei

(2018/C 113/08)

Zusammenschluss

1.

Der Beratende Ausschuss stimmt mit der Kommission darin überein, dass es sich bei dem angemeldeten Vorhaben um einen Zusammenschluss im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates vom 20. Januar 2004 über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen (1) handelt.

2.

Der Beratende Ausschuss stimmt mit der Kommission darin überein, dass das angemeldete Vorhaben EU-weite Bedeutung im Sinne des Artikels 1 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung hat.

Marktdefinition

3.

Der Beratende Ausschuss stimmt der von der Kommission im Beschlussentwurf vorgenommenen Abgrenzung der sachlich und räumlich relevanten Märkte zu.

4.

Der Beratende Ausschusses teilt insbesondere die Auffassung der Kommission, dass die folgenden Produktmärkte abgegrenzt werden sollten:

a)

Der Markt für LTE-Basisband-Chipsätze, das heißt multimodale Basisband-Chipsätze, die mit den Mobilfunkstandards LTE, UMTS und GSM kompatibel sind, ausgenommen die Standards für die drahtlose Netzanbindung, Einzelmodus-Basisband-Chipsätze (die mit nur einem Mobilfunkstandard kompatibel sind) und die Produktion von Basisband-Chipsätzen für den Eigenbedarf.

b)

Der Markt für NFC-Chips.

c)

Der Markt für SE-Chips.

d)

Der Markt für kombinierte NFC-/SE-Lösungen.

e)

Der Markt für Transitdienste-Technologien.

f)

Der Markt für standardessenzielle Patente („SEP“).

g)

Der Markt für nicht standardessenzielle Patente („Nicht-SEP“).

Wettbewerbsrechtliche Würdigung

5.

Der Beratende Ausschuss stimmt der Einschätzung der Kommission zu, dass die Strategie des aus dem Zusammenschluss hervorgehenden Unternehmens, die Lizenzgebühren für MIFARE zu erhöhen bzw. die Lizenzierung von MIFARE an Wettbewerber ganz einzustellen, und bei LTE-Basisband-Chipsätzen, NFC-Chips und MIFARE-fähigen Chips eine gemischte Bündelung zu praktizieren, eine Abschottung der Wettbewerber in Bezug auf Basisband-Chipsätze sowie NFC- und SE-Chips zur Folge hätte, sodass der Zusammenschluss auf den Märkten für LTE-Basisband-Chipsätze und für NFC- und SE-Chips zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs führen würde.

6.

Der Beratende Ausschuss teilt die Einschätzung der Kommission, dass die Strategie des aus dem Zusammenschluss hervorgehenden Unternehmens, die Interoperabilität zu mindern, eine Verstärkung der Abschottung bewirken würde, die durch die Erhöhung der MIFARE-Lizenzgebühren bzw. die völlige Einstellung der Lizenzierung von MIFARE an Wettbewerber sowie durch die Praktizierung einer gemischten Bündelung bei LTE-Basisband-Chipsätzen, NFC-Chips und MIFARE-fähigen Chips bedingt wäre.

7.

Der Beratende Ausschuss teilt die Einschätzung der Kommission, dass das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen das kombinierte Portfolio aus NFC und geistigem Eigentum vermutlich wirksam einsetzen würde, um für die NFC-Patente des neu aufgestellten Unternehmens Lizenzgebühren zu verlangen, die unverhältnismäßig höher wären als die Gesamtlizenzgebühren, die die beteiligten Unternehmen ohne den Zusammenschluss für die einschlägigen Patente hätten erzielen können, sodass der Zusammenschluss auf den einschlägigen Technologiemärkten zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs führen würde.

Abhilfemaßnahmen

8.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass das endgültige Verpflichtungsangebot des Anmelders vom 12. Dezember 2017 die erhebliche Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs auf den Märkten für LTE-Basisband-Chipsätze sowie für NFC- und SE-Chips beseitigt.

9.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass das endgültige Verpflichtungsangebot des Anmelders vom 12. Dezember 2017 die erhebliche Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs auf den Märkten für NFC-Patente beseitigt.

10.

Der Beratende Ausschuss teilt die Auffassung der Kommission, dass das angemeldete Vorhaben daher nach Artikel 2 Absatz 2 und Artikel 8 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung für mit dem Binnenmarkt vereinbar zu erklären ist.


(1)  ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1 („Fusionskontrollverordnung“).


27.3.2018   

DE

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C 113/77


Abschlussbericht des Anhörungsbeauftragten (1)

Qualcomm/NXP Semiconductors

(M.8306)

(2018/C 113/09)

1.

Am 28. April 2017 ging bei der Kommission die Anmeldung eines geplanten Zusammenschlusses ein, nach der das Unternehmen Qualcomm Incorporated beabsichtigt, über seine Tochtergesellschaft Qualcomm River Holdings B.V. (im Folgenden zusammen „Qualcomm“) durch Erwerb von Anteilen die Kontrolle über die Gesamtheit des Unternehmens NXP Semiconductors N.V. (im Folgenden „NXP“) im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates vom 20. Januar 2004 über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen (2) (im Folgenden „Fusionskontrollverordnung“) zu übernehmen (im Folgenden „geplanter Zusammenschluss“). Qualcomm und NXP werden im Folgenden als die „beteiligten Unternehmen“ bezeichnet.

2.

Am 9. Juni 2017 erließ die Kommission einen Beschluss zur Einleitung eines Verfahrens nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c der Fusionskontrollverordnung. In diesem Beschluss erklärte die Kommission, dass der geplante Zusammenschluss unter die Fusionskontrollverordnung fällt und Anlass zu ernsten Bedenken hinsichtlich seiner Vereinbarkeit mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen gibt.

3.

Am 28. Juni 2017 übermittelte Qualcomm eine schriftliche Stellungnahme zum Einleitungsbeschluss.

4.

Während des Hauptprüfverfahrens (Phase II) richtete die Kommission mehrere Auskunftsverlangen nach Artikel 11 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung an die beteiligten Unternehmen. Am 28. Juni 2017 erließ die Kommission einen Beschluss nach Artikel 11 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung, mit dem sie Qualcomm dazu verpflichtete, bestimmte Informationen zu übermitteln, die die Kommission am 14. Juni 2017 nach Artikel 11 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung verlangt hatte, die von Qualcomm aber nicht innerhalb der von der Kommission gesetzten Frist vorgelegt worden waren. Mit diesem Beschluss wurde auch die Frist in Artikel 10 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung ausgesetzt bis zum Ende des Tages, an dem die angeforderten Informationen bei der Kommission eingingen. Die Aussetzung der Frist endete am 16. August 2017, nachdem Qualcomm der Kommission die gewünschten Informationen übermittelt hatte.

5.

Am 5. September 2017 erließ die Kommission einen zweiten Beschluss nach Artikel 11 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung, mit dem sie Qualcomm dazu verpflichtete, Informationen zu übermitteln, die die Kommission am 14. Juni 2017 nach Artikel 11 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung verlangt hatte, die von Qualcomm aber nicht innerhalb der von der Kommission gesetzten Frist vorgelegt worden waren. Mit diesem Beschluss wurde auch die Frist in Artikel 10 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung ausgesetzt, und zwar ab dem 17. August 2017 bis zum Ende des Tages, an dem die angeforderten Informationen bei der Kommission eingingen.

6.

Am 4. Oktober 2017 erließ die Kommission einen dritten Beschluss nach Artikel 11 Absatz 3 und Artikel 15 der Fusionskontrollverordnung. Mit diesem dritten Beschluss verpflichtete sie Qualcomm zur Übermittlung bestimmter Informationen und Unterlagen, die sie mit ihrem Auskunftsverlangen vom 14. Juni 2017 anfordert, aber noch nicht erhalten hatte, und sie setzte ein Zwangsgeld fest für den Fall, dass Qualcomm die angeforderten Informationen nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist übermitteln würde. Am 17. November 2017 schloss Qualcomm seine Antwort auf das Auskunftsverlangen der Kommission vom 14. Juni 2017 ab, und die Aussetzung der Frist endete am Ende dieses Tages.

7.

Am 5. Oktober 2017 übermittelte Qualcomm ein erstes Paket von förmlichen Verpflichtungsangeboten. Am 6. Oktober 2017 leitete die Kommission einen Markttest für die Verpflichtungsangebote ein. Auf der Grundlage der Rückmeldungen, die bei der Kommission im Rahmen dieses Markttests zu den Verpflichtungsangeboten eingingen, legte Qualcomm am 10. November 2017 förmlich überarbeitete Verpflichtungsangebote (im Folgenden „endgültige Verpflichtungen“) vor. Am 15. November 2017, 12. Dezember 2017 und 18. Dezember 2017 legte Qualcomm leicht überarbeitete Fassungen der endgültigen Verpflichtungen vor.

8.

Im vorliegenden Verfahren wurden keine Anträge auf Anhörung als betroffene Dritte gestellt.

9.

Die Kommission erließ keine Mitteilung der Beschwerdepunkte nach Artikel 13 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 802/2004 der Kommission (3). Es wurde auch keine förmliche mündliche Anhörung nach Artikel 14 der genannten Verordnung durchgeführt.

10.

Im Beschlussentwurf wird der geplante Zusammenschluss vorbehaltlich der Einhaltung bestimmter Bedingungen und Auflagen durch Qualcomm für mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen vereinbar erklärt.

11.

Ich habe nach Artikel 16 des Beschlusses 2011/695/EU geprüft, ob in dem Beschlussentwurf nur Beschwerdepunkte behandelt werden, zu denen sich die beteiligten Unternehmen äußern konnten. Ich bin zu dem Ergebnis gelangt, dass dies der Fall ist.

12.

Insgesamt vertrete ich die Auffassung, dass im vorliegenden Verfahren die Verfahrensrechte wirksam ausgeübt werden konnten.

Brüssel, 10. Januar 2018

Joos STRAGIER


(1)  Nach den Artikeln 16 und 17 des Beschlusses 2011/695/EU des Präsidenten der Europäischen Kommission vom 13. Oktober 2011 über Funktion und Mandat des Anhörungsbeauftragten in bestimmten Wettbewerbsverfahren (ABl. L 275 vom 20.10.2011, S. 29) (im Folgenden „Beschluss 2011/695/EU“).

(2)  ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1.

(3)  Verordnung (EG) Nr. 802/2004 der Kommission zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen (ABl. L 133 vom 30.4.2004, S. 1, berichtigt in ABl. L 172 vom 6.5.2004, S. 9).


27.3.2018   

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C 113/79


Zusammenfassung des Beschlusses der Kommission

vom 18. Januar 2018

zur Feststellung der Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen (Wettbewerbssache M.8306 — Qualcomm/NXP Semiconductors)

(2018/C 113/10)

I.   VERFAHREN

1.

Am 28. April 2017 ging bei der Kommission die Anmeldung eines geplanten Zusammenschlusses gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates (im Folgenden „Fusionskontrollverordnung“) ein, nach der das Unternehmen Qualcomm Incorporated (Vereinigte Staaten von Amerika) beabsichtigt, über seine indirekte hundertprozentige Tochtergesellschaft Qualcomm River Holdings B.V. (Niederlande) (im Folgenden zusammen „Qualcomm“ oder der „Anmelder“) durch Erwerb von Anteilen die Kontrolle über die Gesamtheit des Unternehmens NXP Semiconductors N.V. (im Folgenden „NXP“, Niederlande) im Sinne von Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b der Fusionskontrollverordnung zu übernehmen (im Folgenden der „Zusammenschluss“). Qualcomm und NXP werden im Folgenden als die „Beteiligten“ bezeichnet.

2.

Auf der Grundlage der Ergebnisse der Marktuntersuchung der Phase I zweifelte die Kommission die Vereinbarkeit des Zusammenschlusses mit dem Binnenmarkt an und erließ am 9. Juni 2017 einen Beschluss zur Einleitung eines Verfahrens nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c der Fusionskontrollverordnung. Der Anmelder übermittelte am 28. Juni 2017 seine schriftliche Stellungnahme zum Beschluss nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c.

3.

Am 28. Juni 2017 erließ die Kommission einen Beschluss nach Artikel 11 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung, mit dem sie den Anmelder dazu verpflichtete, die Informationen zu übermitteln, die sie am 14. Juni 2017 mit dem Auskunftsverlangen 18 (RFI 18) nach Artikel 11 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung verlangt hatte, die von dem Anmelder aber nicht innerhalb der von der Kommission gesetzten Frist vorgelegt worden waren. Mit dem Beschluss wurde auch die Frist in Artikel 10 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung bis zum Ende des Tages, an dem die angeforderten Informationen bei der Kommission eingingen, ausgesetzt. Am 16. August 2017 übermittelte der Anmelder eine Antwort auf das Auskunftsverlangen RFI 18, und die Aussetzung der Frist endete am Ende dieses Tages.

4.

Am 5. September 2017 erließ die Kommission einen Beschluss nach Artikel 11 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung, mit dem sie den Anmelder dazu verpflichtete, die Informationen zu übermitteln, die sie am 14. Juni 2017 mit dem Auskunftsverlangen 20 (RFI 20) nach Artikel 11 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung verlangt hatte, die von dem Anmelder aber nicht innerhalb der von der Kommission gesetzten Frist vorgelegt worden waren. Mit dem Beschluss wurde auch die Frist in Artikel 10 Absatz 3 der Fusionskontrollverordnung ausgesetzt, und zwar ab dem 17. August 2017 bis zum Ende des Tages, an dem die angeforderten Informationen bei der Kommission eingingen. Am 4. Oktober 2017 erließ die Kommission einen Beschluss nach Artikel 11 Absatz 3 und Artikel 15 der Fusionskontrollverordnung, mit dem sie den Anmelder dazu verpflichtete, bestimmte Informationen und Unterlagen zu übermitteln, die sie mit ihrem Auskunftsverlangen RFI 20 angefordert, aber noch nicht erhalten hatte; sie setzte außerdem ein Zwangsgeld fest für den Fall, dass der Anmelder die angeforderten Informationen nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist übermitteln würde. Am 17. November 2017 übermittelte der Anmelder seine Antwort auf das Auskunftsverlangen RFI 20, und die Aussetzung der Frist endete am Ende dieses Tages.

5.

Am 5. Oktober 2017 schlug der Anmelder förmliche Verpflichtungsangebote vor, um die Feststellung der Kommission, dass der Zusammenschluss zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs führen würde, zu widerlegen. Am 6. Oktober 2017 leitete die Kommission einen Markttest für die Verpflichtungsangebote ein. Unter Berücksichtigung der Anmerkungen der Kommission und der Rückmeldungen, die im Rahmen des Markttests eingingen, übermittelte der Anmelder am 10. November 2017 schließlich sein endgültiges Paket von Verpflichtungsangeboten (1).

6.

Der Beratende Ausschuss besprach am 8. Januar 2018 den Entwurf dieses Beschlusses und gab eine befürwortende Stellungnahme ab (2).

II.   DIE BETEILIGTEN UND DER ZUSAMMENSCHLUSS

7.

Qualcomm entwickelt und vertreibt integrierte Schaltungen („integrated circuits“, im Folgenden „IC“) und Systemsoftware. Qualcomm entwickelt und verkauft IC für Mobiltelefone, insbesondere Basisband-Chipsätze. Qualcomm betreibt außerdem ein Lizenzierungsprogramm für geistiges Eigentum („intellectual property“, im Folgenden „IP“). Zum IP-Portfolio vom Qualcomm gehören standardessenzielle Patente (im Folgenden „SEP“) im Bereich Mobilfunktechnologie.

8.

NXP produziert und vertreibt integrierte Halbleiter, insbesondere IC und einteilige (diskrete) Halbleiter. NXP verkauft leistungsstarke Mischsignal-Geräte mit anwendungsspezifischen Halbleitern und Systemlösungen.

9.

Am 27. Oktober 2016 schloss Qualcomm einen Kaufvertrag mit NXP ab, nach dem Qualcomm ein Ausschreibungsangebot starten wird, um alle ausgegebenen und ausstehenden Stammaktien von NXP zu erwerben und somit die alleinige Kontrolle über NXP zu übernehmen. Dies stellt somit einen Zusammenschluss nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b der Fusionskontrollverordnung dar.

III.   UNIONSWEITE BEDEUTUNG

10.

Die betroffenen Unternehmen haben einen weltweiten Umsatz von insgesamt mehr als 5 Mrd. EUR. Jedes der beiden Unternehmen hat einen Umsatz von 250 Mio. EUR in der EU, doch keines erzielt mehr als zwei Drittel seines gesamten unionsweiten Umsatzes in einem einzigen Mitgliedstaat. Daher ist das angemeldete Vorhaben für die Union von Bedeutung.

IV.   RELEVANTE MÄRKTE

11.

Der Zusammenschluss betrifft die Märkte für Halbleiter für Mobilfunkgeräte, Halbleiter für Automobilanwendungen und Halbleiter für Anwendungen des Internets der Dinge („Internet of Things“, im Folgenden „IoT“).

12.

Der Zusammenschluss wirft wettbewerbsrechtliche Bedenken in Bezug auf Halbleiter für Mobilfunkgeräte auf, insbesondere im Hinblick auf Basisband-Chipsätze, Nahfeldkommunikation- („Near-field communication“, im Folgenden „NFC“) und Secure-Element- (im Folgenden „SE“) Technologie, Transitdienste-Technologie und IP im Bereich NFC-Technologie.

a)   Basisband-Chipsätze

13.

Um die Konnektivität im Bereich Mobilfunk bereitzustellen, nutzen Mobilfunkgeräte einen Basisband-Prozessor, der die Verbindung zwischen Mobilfunkgeräten und den Mobilfunknetzen herstellt. Ein Basisband-Prozessor/-Modem wird mit einer Rundfunkfrequenz-IC und einer Power-Management-IC kombiniert; diese drei Bauteile werden zusammen als „Basisband-Chipsatz“ bezeichnet. Basisband-Chipsätze werden entweder eigenständig oder kombiniert mit einem Anwendungsprozessor (im Folgenden „integrierter Basisband-Chipsatz“), auf dem das Betriebssystem und die Anwendungen des Mobilfunkgeräts laufen, verkauft. Basisband-Chipsätze nutzen einen oder mehrere Mobilfunkstandards, wobei neuere Generationen von Basisband-Chipsätzen häufig auch rückwärtskompatibel mit älteren Standards sind (im Folgenden „multimodal“).

14.

Die Kommission ist der Ansicht, dass zum sachlich relevanten Markt eigenständige und integrierte Basisband-Chipsätze, unterteilt nach Mobilfunkstandards (LTE, UMTS, CDMA, GSM) gehören. Insbesondere werden mit LTE kompatible Chipsätze nicht durch Chipsätze beschränkt, die mit anderen Technologien zur Mobilfunk- und Nichtmobilfunkkonnektivität kompatibel sind. Darüber hinaus üben Einzelmodus-Basisband-Chipsätze keinen Wettbewerbsdruck auf multimodale LTE-Chipsätze aus, die auch mit UMTS und GSM kompatibel sind. Die Eigenbedarf-Produktion, die den Handelsmarkt wahrscheinlich nicht wesentlich beschränkt, zählt nicht zum sachlich relevanten Markt.

15.

Der geografische Markt für Basisband-Chipsätze hat wahrscheinlich eine weltweite Dimension.

b)   NFC/SE-Technologie

NFC-Chips

16.

NFC-Chips sind Funkchips, die den Standard für drahtlose Konnektivität im Nahbereich unterstützen, der von den Originalherstellern der Geräte (im Folgenden „Originalgerätehersteller“) der Geräte für eine Reihe von Anwendungen wie mobile Zahlungen und mobile Tickets/Fahrkarten genutzt wird.

17.

Die Kommission ist der Ansicht, dass der sachlich relevante Markt aus dem Markt für NFC-Chips (und der zugrunde liegenden Technologie) besteht, der nicht von anderen Technologien wie Bluetooth Low Energy (im Folgenden „BTLE“), Quick-Response-Codes (im Folgenden „QR“ bzw. „QR-Codes“) und Magnetic Secure Transaction (im Folgenden „MST“) eingeschränkt wird. Zum sachlich relevanten Markt gehört nicht die Produktion für den Eigenbedarf.

18.

Der geografische Markt für NFC-Chips hat wahrscheinlich eine weltweite Dimension.

SE-Chips

19.

Um NFC-basierte Kommunikation sicher zu machen, können NFC-Chips mit verschiedenen Technologien kombiniert werden, insbesondere mit SE, manipulationssicheren Chips, die den Schutz von gespeicherten und übertragenen Daten durch eine zusätzliche hardwaregestützte Sicherheitsebene gewährleisten. Die SE-Microcontroller enthalten ein sicheres Betriebssystem (im Folgenden „SE-OS“). In einer SE-gesicherten NFC-Lösung gibt es drei unterschiedliche Bauteile: i) den NFC-Controller/-Chip; ii) das SE und iii) das SE-OS.

20.

Die Kommission ist der Ansicht, dass — obwohl SE (einschließlich SE-OS) von anderen Technologien unterschieden werden können, insbesondere von Host Card Emulation (im Folgenden „HCE“) und Trusted Execution Environment (im Folgenden „TEE“) — die Frage offen bleibt, ob der sachlich relevante Markt größer ist als der SE-Markt und auch andere Technologien einschließt. Die Wettbewerbsbeurteilung erfolgt auf dem möglichen Produktmarkt von eingebetteten SE (einschließlich SE-OS), der den Markt darstellt, in dem NXP die größte Marktmacht besitzt.

21.

Der geografische Markt für SE-Chips hat wahrscheinlich eine weltweite Dimension.

Kombinierte NFC/SE-Lösungen

22.

Originalhersteller von Mobilfunkgeräten haben verschiedene Beschaffungsstrategien für NFC-Lösungen. Sie können, wenn sie sich für eine mit SE gesicherte NFC-Lösung entscheiden, entweder eigenständige Bauteile oder eine kombinierte NFC/SE-Lösung zu kaufen. Die Originalgerätehersteller tendieren eher zu einer kombinierten Lösung, für die es eine deutliche Nachfrage gibt.

23.

Die Kommission ist der Ansicht, dass es für die kombinierten NFC/SE-Lösungen einen eigenen Produktmarkt gibt, der sich vom Markt für eigenständige NFC-Chips und SE-Chips (einschließlich SE-OS) unterscheidet.

24.

Der geografische Markt für kombinierte NFC/SE-Lösungen hat wahrscheinlich eine weltweite Dimension.

c)   Transitdienste-Technologie

25.

Die Kommission ist der Ansicht, dass die Transitdienste-Technologien einen eigenen Produktmarkt haben und nicht nur die proprietäre kontaktlose Sicherheitstechnologieplattform MIFARE von NXP, sondern auch andere Technologien wie Calypso, FeliCa und CIPURSE umfassen. All diese Technologien können auf Mobilfunkgeräten installiert werden, um einen mobilen Ticketdienst über NFC anzubieten.

26.

Die Kommission ist der Ansicht, dass der geografische Markt für Transitdienste-Technologien wahrscheinlich eine weltweite Dimension hat.

d)   Geistiges Eigentum

27.

SEP sind Patente für eine Technologie, auf die sich ein Standard bezieht und auf die Nutzer eines Standards normalerweise nicht verzichten können, um standardkonforme Produkte zu nutzen. Patente, die für einen Standard nicht essenziell sind (im Folgenden „Nicht-SEP“), können dagegen häufig entwickelt werden, wenn ein standardkonformes Produkt hergestellt wird.

28.

Die Kommission ist der Ansicht, dass im Einklang mit ihren früheren Entscheidungen für jedes SEP in Bezug auf Mobilfunk- und NFC-Technologien ein separater Markt betrachtet werden muss. Die Kommission stellt außerdem fest, dass der Markt für Nicht-SEP-IP im Bereich NFC-Technologie als separater Produktmarkt vom Markt für Nicht-SEP-IP im Bereich anderer Technologien betrachtet werden muss. Die genaue Produktmarktdefinition für Nicht-SEP-IP im Bereich NFC-Technologie bleibt daher offen.

29.

Die Kommission ist der Ansicht, dass der Markt für die Lizenzierung von SEP mindestens eine EWR-weite Dimension hat. Außerdem umfasst der Markt für die Lizenzierung von Nicht-SEP-IP im Bereich NFC-Technologie wahrscheinlich mindestens den EWR, die genaue Marktdefinition bleibt jedoch offen.

e)   Andere relevante Märkte

30.

Die Kommission hat auch andere relevante Märkte ermittelt, ist jedoch der Auffassung, dass der Zusammenschluss keine Bedenken hinsichtlich dieser anderen Märkte aufwirft.

31.

Die Kommission untersuchte eine mögliche Segmentierung der Märkte im Bereich Halbleiter für die Automobilindustrie und das IoT nach i) dem Halbleitertyp und ii) dem Anwendungsbereich/der Endnutzung. Im Automobilbereich fand die Kommission Märkte für Infotainment-Halbleiter und für Halbleiter für Sicherheitssysteme für Automobile, ließ jedoch die genaue Produktmarktdefinition offen. Im Bereich des IoT untersuchte die Kommission darüber hinaus eine mögliche Segmentierung nach Halbleitertyp (unter anderem einen Markt für Bluetooth-Konnektivitäts-Chips in IoT-Anwendungen) und nach der Art der Endnutzung, ließ jedoch die genaue Produktmarktdefinition offen.

32.

Die Kommission ist der Ansicht, dass der geografische Markt für solche Halbleiterprodukte wahrscheinlich eine weltweite Dimension hat.

33.

Im Mobilfunkbereich ermittelte die Kommission des Weiteren Märkte für mobile Audiolösungen, nämlich Märkte für intelligente Verstärker-Chips und Chips für Sprachverbesserungssoftware.

34.

Die Kommission ist der Ansicht, dass der geografische Markt für intelligente Verstärker-Chips wahrscheinlich eine weltweite Dimension hat. Hinsichtlich der Sprachverbesserungssoftware bleibt die geografische Marktdefinition offen.

V.   WETTBEWERBSRECHTLICHE WÜRDIGUNG — HORIZONTALE NICHTKOORDINIERTE AUSWIRKUNGEN

a)   Halbleiter für Automobilanwendungen

35.

Sowohl Qualcomm als auch NXP produzieren und vertreiben Halbleiter für Automobilanwendungen. Der Zusammenschluss beeinflusst die betroffenen Märkte nur hinsichtlich der Segmentierung nach dem Anwendungsbereich und insbesondere: i) Infotainment-Mikroprozessoren (MPU); ii) Infotainment-Funk-/Audio-Chips; iii) Infotainment-Konnektivitäts-Chips und iv) Automobil-Chips auf der Grundlage der nicht mobilen Vehicle-to-Everything- (im Folgenden „V2X“) Technologie.

36.

Die Kommission stellt fest, dass der Zusammenschluss aus den nachfolgend genannten Gründen keine wettbewerbsrechtsrechtlichen Bedenken für diese Märkte (und eine mögliche stärkere Segmentierung) aufwirft:

i)   Infotainment-MPU

37.

i) Der Marktanteil von Qualcomm geht zurück und die Erhöhung durch den Zusammenschluss ist gering (rund [0-5] %); ii) eine Reihe von etablierten Wettbewerbern bleibt am Markt tätig; iii) es wird erwartet, dass neue Wettbewerber in den Markt eintreten; iv) die Beteiligten sind keine engen Wettbewerber; v) die Mehrheit der bei der Marktuntersuchung Befragten ist nicht der Auffassung, dass der Zusammenschluss Auswirkungen auf den Markt haben wird.

ii)   Infotainment-Funk-/Audio-Chips

38.

i) Obwohl der gemeinsame Marktanteil der Beteiligten [60-70] % beträgt, ist die Erhöhung durch den Zusammenschluss nur minimal (rund [0-5] %); ii) andere etablierte Wettbewerber bleiben am Markt tätig; iii) die Beteiligten sind keine engen Wettbewerber; iv) fast alle bei der Marktuntersuchung Befragten sind der Auffassung, dass der Zusammenschluss keine Auswirkungen auf den Markt haben wird.

iii)   Infotainment-Konnektivitäts-Chips

39.

i) Der gemeinsame Marktanteil der Beteiligten läge bei [20-30] %, der Marktanteil von NXP ist jedoch gering (rund [0-5] %); ii) andere Wettbewerber bleiben am Markt tätig; iii) die Beteiligten sind keine engen Wettbewerber; iv) die Mehrheit der bei der Marktuntersuchung Befragten ist der Auffassung, dass der Zusammenschluss keine Auswirkungen auf den Markt haben wird.

iv)   Automobil-Chips basierend auf der nicht mobilen V2X-Technologie

40.

i) Die Beteiligten sind keine wettbewerblich nächststehenden Wettbewerber. Obwohl sowohl Qualcomm als auch NXP in diesem Bereich tätig sind, konzentrieren sie sich doch auf unterschiedliche Arten von V2X (Qualcomm beschäftigt sich mehr mit V2X für den Mobilfunk, NXP bietet nur nicht für den Mobilfunk bestimmte V2X an); ii) es sind weiterhin Alternativen erhältlich und iii) es gibt keine wesentlichen Hemmnisse für den Markteintritt in Bezug auf die Entwicklung von nicht für den Mobilfunk bestimmten V2X und andere Anbieter, insbesondere andere Automobilzulieferer von WiFi-Chips können in den nächsten Jahren in den Markt eintreten.

41.

Die Kommission stellt fest, dass es für Qualcomm nach dem Zusammenschluss keinen Anreiz gibt, die Entwicklung von V2X-Chips für den Mobilfunk zu favorisieren und die Anwendung von nicht für den Mobilfunk bestimmten V2X-Chips zu verzögern, da i) dies Wettbewerber im Nicht-Mobilfunk-Bereich begünstigen würde; ii) beide Beteiligten davon ausgehen, dass beide Technologien nebeneinander bestehen bleiben und iii) es keine Hinweise darauf gibt, dass Qualcomm das Angebot von nicht für den Mobilfunk bestimmten V2X-Chips einstellen wird.

b)   Halbleiter für IoT-Anwendungen

42.

Hinsichtlich der Segmentierung nach Halbleitertyp für IoT-Anwendungen bewirkt der Zusammenschluss die Entstehung eines horizontal betroffenen Marktes: Bluetooth-Konnektivitäts-Chips.

43.

Die Kommission stellt fest, dass der Zusammenschluss aus den nachfolgend genannten Gründen keine wettbewerbsrechtsrechtlichen Bedenken aufwirft: i) Der Marktanteil von Qualcomm sinkt und die Erhöhung durch den Zusammenschluss ist minimal (weniger als [0-5] %) und ii) andere Wettbewerber bleiben am Markt tätig. Ebenso bleiben im potenziell engeren Markt für BTLE-Chips andere Wettbewerber weiterhin tätig.

c)   Mobile Audiolösungen

i)   Sprachverbesserungssoftware

44.

Der Zusammenschluss bewirkt die Entstehung eines horizontal betroffenen Marktes für Sprachverbesserungssoftware.

45.

Die Kommission stellt fest, dass der Zusammenschluss keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwirft, da i) andere Wettbewerber weiterhin am Markt tätig sein werden; ii) die Produkte von NXP nicht besser zu sein scheinen als die der Konkurrenz; iii) die Hemmnisse für den Markteintritt nicht hoch sind und iv) die meisten bei der Marktuntersuchung Befragten der Auffassung sind, dass der Zusammenschluss keine Auswirkungen am Markt haben wird.

ii)   Intelligente Verstärker

46.

Der Zusammenschluss bewirkt die Entstehung eines horizontal betroffenen Marktes für intelligente Verstärker-Chips.

47.

Die Kommission stellt fest, dass der Zusammenschluss keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwirft, da i) die Erhöhung durch den Zusammenschluss minimal ist; ii) andere Wettbewerber weiterhin am Markt tätig sein werden; iii) die Produkte von NXP nicht besser zu sein scheinen als die der Konkurrenz und iv) die meisten bei der Marktuntersuchung Befragten der Auffassung sind, dass der Zusammenschluss keine Auswirkungen am Markt haben wird.

VI.   WETTBEWERBSRECHTLICHE WÜRDIGUNG — KONKLOMERATE NICHTKOORDINIERTE AUSWIRKUNGEN

a)   Marktmacht

i)   LTE-Basisband-Chipsätze

48.

Die Kommission gelangt zu dem Schluss, dass Qualcomm aus folgenden Gründen eine dominierende Position am Markt für LTE-Basisband-Chipsätze hat.

49.

Der Marktanteil von Qualcomm liegt bei [60-70] % (nach Einnahmen), und der zweitgrößte Anbieter (MediaTek) hat einen Anteil von weniger als der Hälfte des Marktanteils von Qualcomm und ist der einzige Wettbewerber mit einem Marktanteil von mehr als 5 %. Darüber hinaus gibt es keine alternativen Anbieter von Basisband-Chipsätzen, die in der Lage wären, die Marktmacht von Qualcomm zu beschränken. Außerdem gibt es Hemmnisse für den Markteintritt und -ausbau, einschließlich in Bezug auf i) Tätigkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung (im Folgenden „F&E“); ii) die Zertifizierung und Beziehungen zu Originalgeräteherstellern und Mobilfunknetzbetreibern (im Folgenden „MNO“) und iii) die Bedeutung für Anbieter, Chipsätze anbieten zu können, die mehrere Standards unterstützen.

ii)   NFC-Chips, SE-Chips und kombinierte NFC/SE-Lösungen

50.

Die Kommission stellt fest, dass NXP eine gewisse Marktmacht in den Märkten für NFC-Chips, SE-Chips und kombinierte NFC/SE-Lösungen besitzt.

51.

Der Marktanteil von NXP ist besonders hoch hinsichtlich der NFC- und SE-Chips ([70-80] % bzw. [60-70] % nach Einnahmen). Durch die hohen Marktanteile von NXP wird jedoch die Marktmacht wahrscheinlich überschätzt, da eingehende Untersuchungen ergaben, dass die Umsätze von NXP von wenigen Großkunden abhängig sind, die einen großen Anteil der Verkaufsmengen von NFC und SE von NXP ausmachen. Daher würde ein Wechsel dieser Kunden von NXP zu einem anderen Anbieter dieser Bauteile (um sie dann selbst zu kombinieren) den Marktanteil von NXP erheblich reduzieren.

52.

Die Marktuntersuchung ergab, dass die selbst kombinierten Lösungen Konkurrenzdruck auf NXP ausüben, da die meisten Befragten der Auffassung sind, dass diese Lösungen eine echte Alternative zu den fertig kombinierten Lösungen von NXP darstellen.

iii)   Transitdienste-Technologien

53.

Die Kommission ist der Ansicht, dass das zusammengeschlossene Unternehmen durch MIFARE von NXP eine dominante Stellung am Markt für Transitdienste-Technologien haben wird. MIFARE ist im Hinblick auf Installationen und Versendungen die wichtigste und am weitesten verbreitete Technologie für Transitdienste. Darüber hinaus ist MIFARE für Originalgerätehersteller und NFC/SE-Anbieter für Mobilfunk-Transitdienste sehr wichtig, die derzeit unter anderem von den Beteiligten selbst eingesetzt und entwickelt werden. Alternative Transitdienste-Technologien wie FeliCa und Calypso haben nicht die gleiche Präsenz und Bedeutung wie MIFARE.

iv)   IP

54.

Die Kommission ist der Ansicht, dass sowohl NXP als auch Qualcomm in Bezug auf die NFC-Technologie hinsichtlich ihrer NFC-SEP Marktmacht besitzen, da die Standardnutzer im Prinzip nicht um diese herumkommen und potenzielle Lizenznehmer daher nicht zu anderen Anbietern wechseln können.

b)   Konglomerate Auswirkungen in Bezug auf die Basisband-Chipsätze von Qualcomm und die NFC- und SE-Chips von NXP

i)   Gemischte Bündelung

55.

Die Kommission stellt fest, dass Qualcomm nach dem Zusammenschluss in der Lage und bereit sein wird, eine Strategie der gemischten Bündelung aus den LTE-Basisband-Chipsätzen von Qualcomm und den NFC- und SE-Produkten von NXP (einschließlich einer gemischten Bündelung durch Integration von SE in den Basisband-Chipsätzen) zu praktizieren. Vor dem Hintergrund einer gemischten Bündelung gäbe es für das Unternehmen Möglichkeiten und Anreize, Lizenzgebühren für MIFARE zu erheben oder die Lizenzierung von MIFARE ganz einzustellen.

56.

Die Praktizierung der gemischten Bündelung bestünde aus zwei Schritten. Zunächst würde das zusammengeschlossene Unternehmen die Produkte der Beteiligten gebündelt im Paket mit einem Nachlass anbieten, im Vergleich zu dem Preis, der für die eigenständigen Komponenten zu zahlen wäre. Das Paket würde aus dem LTE-Basisband-Chipsatz von Qualcomm und den (MIFARE-fähigen) NFC/SE-Produkten von NXP bestehen; der Preis dieses Pakets wäre niedriger als die Summe der Preise für die entsprechenden eigenständigen Komponenten. Danach würde das zusammengeschlossene Unternehmen die MIFARE-fähigen SE von NXP technisch in die LTE-Basisband-Chipsätze (die Snapdragon-Plattform) integrieren. Nach dieser Integration würde Qualcomm den Originalgeräteherstellern sowohl ein Paket aus LTE-Basisband-Chipsätzen (integriert mit den MIFARE-fähigen SE) und dem NFC-Controller als auch die eigenständigen Komponenten anbieten, wobei das Paket im Vergleich zu der Summe der Preise der eigenständigen Komponenten günstiger verkauft würde.

57.

Parallel dazu und darüber hinaus würde das zusammengeschlossene Unternehmen die Möglichkeiten für den Zugang zu MIFARE für andere NFC/SE-Anbieter beschränken, entweder durch Erhöhung der Lizenzgebühren oder durch Einstellung der MIFARE-Lizenz.

Möglichkeit

58.

Die Möglichkeit eines solchen Verhaltens des zusammengeschlossenen Unternehmens ergibt sich daraus, dass die relevanten Produkte komplementär sind und von einer bestimmten Anzahl an Kunden gekauft werden. Das zusammengeschlossene Unternehmen wäre auch in der Lage, die Lizenzgebühren zu erhöhen oder die Lizenzierung von MIFARE ganz einzustellen, sobald die Lizenzvereinbarungen mit Dritten auslaufen. MIFARE ist eine firmeneigene NXP-Technologie, weshalb NXP nicht verpflichtet ist, die Technologie zu F(RAND)-Bedingungen oder überhaupt zu lizenzieren. Die Ergebnisse der Marktuntersuchung bestätigen diese Möglichkeiten des zusammengeschlossenen Unternehmens; sie zeigen sich auch in den internen Unterlagen der Beteiligten.

Anreiz

59.

Anreize für ein solches Verhalten des zusammengeschlossenen Unternehmens ergeben sich daraus, dass eine gemischte Bündelung sogar kurzfristig sehr wahrscheinlich eine rentable Strategie für das zusammengeschlossene Unternehmen darstellen würde.

60.

Die bei der Marktuntersuchung Befragten bestätigen den Anreiz für das zusammengeschlossene Unternehmen, eine solche gemischte Bündelung zu praktizieren, die MIFARE-Lizenzierungsmöglichkeiten zu beschränken und in einem zweiten Schritt ein Paket aus einer integrierten Basisband/SE-Chipsatz-Lösung anzubieten. Der Anreiz für das zusammengeschlossene Unternehmen, eine solche Strategie zu verfolgen, zeigt sich auch in den internen Unterlagen der Beteiligten.

Wahrscheinliche Auswirkungen

61.

Eine Strategie der gemischten Bündelung hinsichtlich der LTE-Basisband-Chipsätze von Qualcomm und der NFC- und SE-Produkte von NXP (einschließlich einer gemischten Bündelung mit Integration der SE in den Basisband-Chipsätzen) allein führt im Hinblick auf die Anbieter von Basisband-Chipsätzen und NFC- und SE-Chips wahrscheinlich nicht zu einer Marktverschließung für den geforderten Standard. Alternative Optionen für diese Produkte blieben für Originalgerätehersteller weiterhin erhältlich und Wettbewerber wären in der Lage, auf die Bündelungsstrategie des zusammengeschlossenen Unternehmens zu reagieren.

62.

Die Erhebung von Lizenzgebühren für MIFARE für konkurrierende NFC- und SE-Anbieter oder die Einstellung der Lizenzierung von MIFARE würde jedoch die Wettbewerbsbedingungen am Markt verändern. Durch ein solches Verhalten würde das zusammengeschlossene Unternehmen wahrscheinlich i) die Kosten der Konkurrenten im NFC/SE-Segment direkt erhöhen, da eine wichtige Komponente dieser Konkurrenten, nämlich die MIFARE-Lizenz, teurer würde und ii) die Kosten für konkurrierende Basisband-Chipsatz-Anbieter indirekt erhöhen, da die zusätzliche Komponente dieser Basisbänder, d. h. die eigenständigen NFC/SE-Chips, teurer würden.

63.

Konkurrenten des zusammengeschlossenen Unternehmens wären nicht in der Lage, auf das zusammengeschlossene Unternehmen zu reagieren, indem sie ein Paket aus MIFARE-fähigen SE anbieten oder wären nur in der Lage, dieses zu unattraktiven Preisen im Vergleich zum Angebot des zusammengeschlossenen Unternehmens anzubieten.

64.

Infolgedessen würde die Rentabilität der Wettbewerber sinken, und dementsprechend würde es für die Wettbewerber schwieriger, in die weitere Entwicklung dieser Produkte zu investieren. Berücksichtigt man die F&E-Bemühungen in diesen Märkten, würden die geringeren Anreize, in F&E zu investieren, den Wettbewerbsdruck auf das zusammengeschlossene Unternehmen durch die Konkurrenz schwächen.

65.

Die Strategie einer Erhöhung der MIFARE-Gebühren oder der Einstellung der Lizenzierung von MIFARE für Wettbewerber des zusammengeschlossenen Unternehmens, verstärkt durch die Auswirkungen einer schwächeren Interoperabilität, hätte eine Abschottung der Wettbewerber von Basisband-Chipsätzen und NFC- und SE-Chips zur Folge, da diese nicht in der Lage wären, rechtzeitig Gegenstrategien zu entwickeln und Hemmnisse durch eine Beschränkung der Möglichkeiten der Lizenzierung von MIFARE zu beseitigen.

ii)   Reine Bündelung oder Kopplung

66.

Die Kommission ist der Ansicht, dass das zusammengeschlossene Unternehmen nach dem Zusammenschluss die Möglichkeit haben wird, eine reine Bündelung vorzunehmen und LTE-Basisband-Chipsätze kommerziell oder technisch mit NFC/SE-Chips zu verbinden und sie nicht länger als eigenständige Komponenten zu vertreiben.

67.

Obwohl die Möglichkeit eines solchen Vorgehens (beispielsweise im Hinblick auf die Markmacht, die Bedeutung der komplementären Produkte, die gemeinsamen Kunden) besteht, gäbe es für das zusammengeschlossene Unternehmen jedoch keinen Anreiz, so zu handeln. Dies wird in den internen Unterlagen der Beteiligten bestätigt.

68.

Sollte das zusammengeschlossene Unternehmen dennoch ein solches Verhalten praktizieren, würde dies sehr wahrscheinlich nicht zu einer Marktverschließung für den geforderten Standard führen. Die Originalgerätehersteller beziehen ihre Bauteile von mehreren Anbietern und würden strategisch agieren, um weiterhin auch andere Optionen zur Verfügung zu haben. Die Originalgerätehersteller hätten weiterhin ein Interesse daran, die Verfügbarkeit von eigenständigen Komponenten sicherzustellen, anstatt die reinen Bündel oder kombinierten Produkte des zusammengeschlossenen Unternehmens zu kaufen. Die Originalgerätehersteller könnten sich auf die internen Produktionskapazitäten verlassen und darauf, dass Wettbewerber die Möglichkeit haben, kombinierte Lösungen zu nutzen.

iii)   Minderung der Interoperabilität

69.

Die Kommission ist der Ansicht, dass das zusammengeschlossene Unternehmen in der Lage und bereit sein wird, die Interoperabilität der LTE-Basisband-Chipsätze von Qualcomm und der NFC- und SE-Chips von NXP mit eigenständigen Komponenten von konkurrierenden Anbietern zu mindern. Die Folge einer solchen Strategie wäre, dass die Kunden die Produkte des zusammengeschlossenen Unternehmens den Produkten der Konkurrenz vorziehen würden. Diese Strategie würde die Strategie des zusammengeschlossenen Unternehmens, die Lizenzgebühren zu erhöhen oder die Lizenzierung von MIFARE ganz einzustellen, die mit einer gemischten Bündelung durchgeführt würde, verstärken.

Möglichkeit

70.

Das zusammengeschlossene Unternehmen hat die Möglichkeit, die Oberflächen absichtlich so zu verändern, dass die Leistung von Produkten Dritter herabgesetzt wird, aber auch, erforderliche Informationen und notwendigen Support zurückzuhalten, mit denen die Interoperabilität überhaupt ermöglicht wird.

Anreiz

71.

Sollte das zusammengeschlossene Unternehmen die Interoperabilität mindern wollen, wären Kunden, die die Basisband-Chipsätze von Qualcomm kaufen, weniger bereit, NFC/SE-Lösungen von anderen Anbietern zu kaufen. Angesichts der Bedeutung der Basisband-Chipsätze im Vergleich zu den NFC/SE-Chips wäre es unwahrscheinlich, dass ein Kunde sich ganz von dem Produkt des zusammengeschlossenen Unternehmens abwenden würde, nur um es mit den bevorzugten NFC/SE-Chips eines dritten Anbieters kombinieren zu können.

72.

Da die Bereitstellung von Informationen zur Interoperabilität und der Support für Drittanbieter für das zusammengeschlossene Unternehmen teuer sind, wird das zusammengeschlossene Unternehmen es im Vergleich zur Situation vor dem Zusammenschluss wahrscheinlich nicht als rentabel ansehen, in die Unterstützung von Produkten Dritter zu investieren, damit diese erfolgreich mit LTE-Basisband-Chipsätzen bzw. NFC/SE-Chips funktionieren. Vor dem Zusammenschluss stellte der Anmelder selbst keine NFC/SE-Chips her, weshalb es für ihn interessanter war, die Interoperabilität mit Drittanbietern von NFC/SE-Chips zu gewährleisten.

73.

Die bei der Marktuntersuchung Befragten bestätigen auch, dass es für das zusammengeschlossene Unternehmen solche Anreize gebe.

Wahrscheinliche Auswirkungen

74.

Die Strategie einer Minderung der Interoperabilität durch das zusammengeschlossene Unternehmen würde wahrscheinlich die Abschottungseffekte einer Erhöhung der MIFARE-Gebühren (oder einer Einstellung der Lizenzierung von MIFARE) vor dem Hintergrund einer gemischten Bündelung verstärken.

75.

Weder Drittanbieter noch Originalhersteller von Mobilfunkgeräten wären in der Lage, eine Strategie der verminderten Interoperabilität durch das zusammengeschlossene Unternehmen abzuwehren. Es würde den Wert, den die Originalhersteller von Mobilfunkgeräten aus der Kombination von Komponenten erzielen, mindern, und infolgedessen die Nachfrage nach den relevanten Produkten senken. Die bei der Marktuntersuchung Befragten gaben außerdem an, dass konkurrierende Komponentenhersteller im Hinblick auf ihre Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst und vielleicht sogar vom Markt ausgeschlossen würden.

c)   Konglomerate Auswirkungen in Bezug auf die IP-Lizenzierung der NFC-Technologie

76.

Die Beteiligten verfügen über erhebliche IP-Rechte, insbesondere in der NFC-Technologie. Angesichts der Komplementarität der betroffenen Technologie könnten sich aus der Art, in der IP-Lizenzen mit potenziellen Lizenznehmern verhandelt werden, konglomerate Auswirkungen ergeben. Die Kommission gelangt in dieser Hinsicht zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss das zusammengeschlossene Unternehmen in die Lage versetzt, die Gebühren für Patentlizenzen im Vergleich zu den niedrigeren Lizenzgebühren, die die Beteiligten alleine ohne den Zusammenschluss hätten erzielen können, zu erhöhen.

i)   Lizenzierungspraktiken vor dem Zusammenschluss

77.

Die Lizenzierungspraktiken der Beteiligten unterscheiden sich, insbesondere hinsichtlich der Ebenen der Wertschöpfungskette, auf denen sie Patentlizenzen vergeben, und hinsichtlich des Umfangs der IP-Rechte, die mit dem Kauf der Komponenten, die sie ihren Kunden anbieten, verbunden sind.

78.

NXP verkauft Chips an seine als Originalhersteller für Mobilfunkgeräte tätigen Kunden vollständig, d. h., mit dem Verkauf der Chips sind IP-Ansprüche von NXP in Bezug auf die Patente auf Chips gegenüber dem Kunden „ausgeschöpft“. Zudem lizenziert NXP seine NFC-Patente an einige konkurrierende Komponentenhersteller und Kunden (einschließlich Originalhersteller von Mobilfunkgeräten).

79.

Qualcomm verkauft seine Basisband-Chipsätze nicht vollständig an Originalgerätehersteller. Stattdessen verlangt Qualcomm von den Originalgeräteherstellern, die seine Basisband-Chipsätze kaufen möchten, eine Lizenz für die Mobilfunk-SEP von Qualcomm zu erwerben. Dieses Vorgehen wurde in anhängigen Rechtsverfahren gegen Qualcomm in den USA als „no license, no chip“ (im Folgenden „NLNC“, „keine Lizenz, kein Chip“) bezeichnet.

80.

Qualcomm vergibt Lizenzen nur an Kunden, nämlich an Originalgerätehersteller, die Mobilfunkgeräte herstellen und Basisband-Chipsätze von Qualcomm oder von einem Konkurrenten von Qualcomm kaufen (auch als „Device-Level-Licensing“, „Lizenzierung nach Gerät“ bezeichnet).

81.

Qualcomm lizenziert seine IP auf der Grundlage eines Portfolios und nicht nach Patenten. Seit den frühen 1990er-Jahren sind die Standardgebühren, die Qualcomm verlangt, stabil geblieben. Der Lizenznehmer muss die Gebühren zahlen, unabhängig davon, ob er seine Geräte mit den Basisband-Chipsätzen von Qualcomm oder mit denen eines anderen Anbieters herstellt.

ii)   Konglomerate Auswirkungen in Bezug auf die IP-Lizenzierung der NFC-Technologie

82.

Die Integration der NFC-IP von NXP in das Portfolio von Qualcomm ermöglicht es dem zusammengeschlossenen Unternehmen, die NFC-Patente der beiden Beteiligten in einem einzigen, stärkeren NFC-Portfolio zu kombinieren. Das zusammengeschlossene Unternehmen verfügt somit über das größte NFC-Patentportfolio weltweit und damit über ein „kritisches Maß“ an Patenten zur Lizenzierung. Dies wird die Verhandlungsposition des zusammengeschlossenen Unternehmens unverhältnismäßig stärken und es dem zusammengeschlossenen Unternehmen erlauben, wesentlich höhere Lizenzgebühren für NFC-Patente zu verlangen, als es die Beteiligten zusammen derzeit für die gleichen Patente tun. Qualcomm stehen erhebliche Kapazitäten zum Führen von Prozessen zur Verfügung, was in Bezug auf die Erhöhung der Lizenzgebühren die Auswirkungen des Zusammenschlusses verstärken wird.

83.

Die unverhältnismäßig bessere Verhandlungsposition des zusammengeschlossenen Unternehmens wird die Lizenznehmer schädigen, unabhängig davon, ob das NFC-Patentportfolio des zusammengeschlossenen Unternehmens separat lizenziert wird oder die erworbenen NFC-Patente in die breiteren Patentportfolio-Lizenzen von Qualcomm aufgenommen werden.

iii)   NLNC-Politik

84.

Laut einigen Originalherstellern von Mobilfunkgeräten könnte das zusammengeschlossene Unternehmen die NLNC-Strategie von Qualcomm ausweiten, indem es als Bedingung für den Verkauf von NFC- oder SE-Produkten von NXP eine Lizenz für Qualcomm-IP voraussetzt und/oder als Bedingung für den Verkauf von NFC- oder SE-Produkten von NXP eine Lizenz für NXP-NFC-IP voraussetzt. Darüber hinaus könnte im Prinzip der Verkauf von Qualcomm-Produkten immer mit der Bedingung verknüpft sein, dass der Kunde über eine Lizenz für NFC-IP von NXP verfügt.

85.

Die Kommission ist der Ansicht, dass es nicht notwendig ist, festzustellen, ob das zusammengeschlossene Unternehmen die Möglichkeit oder einen Anreiz dazu hat, NFC-IP von NXP (einschließlich NFC-SEP) in eine NLNC-Strategie einzuschließen. Vor dem Hintergrund der Verpflichtungsangebote, die Qualcomm der Kommission vorgeschlagen hat, hätte das zusammengeschlossene Unternehmen nicht die Möglichkeit, Dritte dazu zu zwingen, Lizenzen für NFC-IP von NXP zu ungünstigen Bedingungen zu erwerben.

86.

Darüber hinaus teilte Qualcomm der Kommission, wie bereits erwähnt, wiederholt mit, dass es nach dem Zusammenschluss weiterhin: 1) NFC-Chips vollständig verkaufen werde und 2) seine Zusagen in Verbindung mit den NFC-SEP zur Lizenzierung zu (F)RAND-Bedingungen an jeden Nutzer, einschließlich NFC-Chip-Hersteller, einhalten werde.

87.

Hinsichtlich der Möglichkeit und Anreize des zusammengeschlossenen Unternehmens, den Verkauf von NXP-Produkten mit der Bedingung zu verknüpfen, dass der Originalhersteller von Mobilfunkgeräten über eine Lizenz für Qualcomm-IP verfügt, stellt die Kommission fest, dass Qualcomm die Möglichkeit hätte, jedoch wahrscheinlich keinen Anreiz sähe, dies zu praktizieren. Außerdem wären die wahrscheinlichen Auswirkungen auf den Wettbewerb begrenzt, wenn dieses Vorgehen dennoch praktiziert werden würde.

d)   Schlussfolgerung

88.

Die Kommission gelangt daher zu dem Schluss, dass der angemeldete Zusammenschluss auf den Märkten für LTE-Basisband-Chipsätze, NFC- und SE-Chips und IP in Bezug auf die NFC-Technologie zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs führt.

VII.   VOM ANMELDER ÜBERMITTELTE VERPFLICHTUNGEN

89.

Um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission in ihrer eingehenden Untersuchung angehen zu können, übermittelte der Anmelder am 5. Oktober 2017 eine Reihe von Verpflichtungsangeboten, die einem Markttest unterzogen wurden. Nach dem Markttest übermittelte der Anmelder nach der Rückmeldung durch die Kommission am 10. November 2017 überarbeitete Verpflichtungsangebote, die nachfolgend beschrieben werden.

90.

Diese Verpflichtungsangebote bestehen aus vier Teilen. Die ersten beiden Teile betreffen die wettbewerbsrechtlichen Bedenken des Zusammenschlusses in Bezug auf die Lizenzierung von NFC-Patenten von NXP. Der dritte Teil betrifft die Bedenken hinsichtlich der Interoperabilität in Bezug auf LTE-Basisband-Chipsätze, NFC-Chips und SE-Chips. Der vierte Teil betrifft die Bedenken hinsichtlich der Einstellung der MIFARE-Lizenzierung bzw. der Lizenzierung von MIFARE zu höheren Gebühren, die in Verbindung mit einer gemischten Bündelung der LTE-Basisband-Chipsätze, NFC- und SE-Chips und MIFARE durchgeführt werden könnte.

91.

Qualcomm sagte insbesondere zu:

i)

SEP und bestimmte Nicht-SEP von NXP in Verbindung mit der NFC-Technologie nicht zu kaufen (insbesondere Patente, die nicht für NFC-Chips von NXP gelten und daher nicht notwendigerweise in diese Komponenten eingeschlossen sind, sogenannte „System-Level-Patente“). Qualcomm sagte zu, NXP dazu zu bewegen, Drittanbietern und Kunden von Drittanbietern eine dreijährige, eigenständige, weltweit gültige und gebührenfreie Lizenz einzuräumen. Qualcomm sagte außerdem zu, NXP dazu zu bewegen, die ausgegliederten Patente nicht zu verkaufen, solange der Käufer unabhängig ist und nicht mit Qualcomm in Verbindung steht, und stimmte zu, sich vertraglich zu verpflichten, sich an die Lizenzbedingungen zu halten, die von der Kommission geprüft und genehmigt werden (Ausgliederungszusage);

ii)

die bestehenden NFC-Patente von NXP, die Qualcomm erwerben wird (d. h. sogenannte „Chip-Level-Patente“, die vollständig in NFC-Chips integrierte Erfindungen abdecken und „NFC-Sicherheitspatente“, die Sicherheitserfindungen abdecken), außer für defensive Zwecke, nicht geltend zu machen (z. B. Prozesse führen oder Vollstreckungsverfahren einleiten oder damit drohen, Prozesse zu führen oder Vollstreckungsverfahren einzuleiten). Qualcomm sagte auch zu, diese Patente gebührenfrei zu lizenzieren (Zusage der nicht Geltendmachung);

iii)

den gleichen Grad an Interoperabilität zwischen den Basisbändern des zusammengeschlossenen Unternehmens, den NFC- und SE-Produkten und den Produkten von Wettbewerbern für einen Zeitraum von acht Jahren sicherzustellen (Interoperabilitätszusage) und

iv)

die MIFARE-Technologie von NXP für Originalgerätehersteller und Basisbänder- und NFC/SE-Wettbewerber für einen Zeitraum von acht Jahren zu lizenzieren, auf der Grundlage von wirtschaftlichen Bedingungen, die mindestens so vorteilhaft sind wie die von NXP in den bestehenden MIFARE-Lizenzen. Qualcomm sagte zu, die wesentlichen wirtschaftlichen Bedingungen für gleichwertige bestehende NXP-MIFARE-Lizenzen zum Zeitpunkt des Beschlusses der Kommission bereitzustellen (MIFARE-Zusage).

Beurteilung der übermittelten Verpflichtungen

92.

Die Kommission ist der Ansicht, dass:

i)

die „Ausgliederungszusage“ die Möglichkeit des Anmelders beseitigen soll, die NFC-Patente von NXP in Lizenzverhandlungen einzusetzen, um unverhältnismäßige Lizenzbedingungen zu erreichen. Die Ausgliederung einer Reihe von NFC-Patenten von der Übernahme durch Qualcomm stellt eine geeignete Zusage dar und verhindert auch den Verkauf oder den Transfer von ausgegliederten Patenten an andere mit Qualcomm verbundene Einheiten sowie eine Erhöhung der Gebühren für die relevanten Patente nach einen solchen Verkauf;

ii)

durch die Zusage, die NFC-Patente, die das Unternehmen von NXP übernimmt, nicht geltend zu machen, Qualcomm tatsächlich auf die Möglichkeit verzichtet, diese zu nutzen, um Gebühren von den Lizenznehmern zu fordern; dies ist eine Zusage, die zur Ausräumung der Bedenken der Kommission geeignet ist. Die Wettbewerber des zusammengeschlossenen Unternehmens, die Originalgerätehersteller und die Kunden der Originalgerätehersteller können NFC-Chips von NXP in ihre Produkte integrieren und die Chip-Level- und Sicherheitspatente nutzen, ohne Lizenzen von Qualcomm erwerben oder dafür zahlen zu müssen. Sollten Dritte eine Lizenz für die relevanten Patente benötigen, sagt der Anmelder zu, dass er diese Lizenz gebührenfrei und ohne anderweitige Gegenleistung zur Verfügung stellt;

iii)

die Interoperabilitätszusage wirksam die Bedenken beseitigt, dass das zusammengeschlossene Unternehmen die Interoperabilität der LTE-Basisband-Chipsätze, NFC- und SE-Chips des zusammengeschlossenen Unternehmens mit Produkten Dritter mindert. Diese Zusage ermöglicht es Drittanbietern, eigenständige Produkte anzubieten, die mit den Produkten des zusammengeschlossenen Unternehmens kompatibel sind und die von den Originalgeräteherstellern daher als tragfähige und funktionierende Alternativen zu den Produkten des zusammengeschlossenen Unternehmens in Betracht gezogen würden;

iv)

die MIFARE-Zusage die Bedenken beseitigt, dass das zusammengeschlossene Unternehmen die MIFARE-Lizenzgebühren anheben oder die Lizenzierung von MIFARE ganz einstellen wird. So können interessierte Konkurrenten von dem zusammengeschlossenen Unternehmen eine MIFARE-Lizenz fordern und erhalten, was ihnen ermöglicht, MIFARE-kompatible SE-Chips anzubieten und somit mit einem Produktangebot zu konkurrieren, das dem des zusammengeschlossenen Unternehmens entspricht.

93.

Die Kommission ist der Ansicht, dass die vom Anmelder übermittelten Verpflichtungen ausreichend sind, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken, die der Zusammenschluss hinsichtlich MIFARE, der Minderung der Interoperabilität und der Lizenzierung von IP-Rechten in Bezug auf die NFC-Technologie aufwirft, vollständig auszuräumen.

94.

Die Kommission gelangt daher zu dem Schluss, dass der angemeldete Zusammenschluss auf der Grundlage der übermittelten Verpflichtungen des Anmelders den wirksamen Wettbewerb nicht erheblich beeinträchtigen wird.

VIII.   SCHLUSSFOLGERUNG

95.

Vorbehaltlich der Einhaltung der Verpflichtungsangebote des Anmelders wird der vorgeschlagene Zusammenschluss den wirksamen Wettbewerb im Binnenmarkt oder in einem wesentlichen Teil des Binnenmarktes nicht erheblich beeinträchtigen. Daher erklärt die Kommission den Zusammenschluss für mit dem Binnenmarkt und dem EWR-Abkommen vereinbar.


(1)  Am 15. November 2017 übermittelte der Anmelder eine leicht überarbeitete Version des Zeitplans 3 des endgültigen Pakets von Verpflichtungsangeboten, die den Zeitplan 3 vom 10. November 2017 ersetzte, der den Verpflichtungsangeboten beilag. Am 18. Dezember 2017 übermittelte der Anmelder eine leicht überarbeitete Version der Verpflichtungsangebote, in der er eine Definition geändert hatte, um Kohärenz mit den anderen Definitionen zu gewährleisten.

(2)  Alle anwesenden Mitgliedstaaten des Beratenden Ausschusses kamen überein, dass der Zusammenschluss nach Artikel 2 Absatz 2 und Artikel 8 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung für mit dem Binnenmarkt vereinbar zu erklären ist.