ISSN 1725-2407

doi:10.3000/17252407.C_2011.009.ger

Amtsblatt

der Europäischen Union

C 9

European flag  

Ausgabe in deutscher Sprache

Mitteilungen und Bekanntmachungen

54. Jahrgang
13. Januar 2011


Informationsnummer

Inhalt

Seite

 

IV   Informationen

 

INFORMATIONEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

 

Rat

2011/C 009/01

12. Jahresbericht gemäß Artikel 8 Absatz 2 des Gemeinsamen Standpunkts 2008/944/GASP des Rates betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern

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DE

 


IV Informationen

INFORMATIONEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION

Rat

13.1.2011   

DE EN

Amtsblatt der Europäischen Union

C 9/1


12. JAHRESBERICHT GEMÄß ARTIKEL 8 ABSATZ 2 DES GEMEINSAMEN STANDPUNKTS 2008/944/GASP DES RATES BETREFFEND GEMEINSAME REGELN FÜR DIE KONTROLLE DER AUSFUHR VON MILITÄRTECHNOLOGIE UND MILITÄRGÜTERN

(2011/C 9/01)

EINFÜHRUNG

Im Laufe des Jahres 2009 und 2010 haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union weiter bemüht, den Gemeinsamen Standpunkt 2008/944/GASP des Rates betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern (1), der den seit Juni 1998 geltenden EU-Verhaltenskodex für Waffenexporte ersetzt, in nationales Recht umzusetzen.

Folgende Drittstaaten haben sich offiziell den im Gemeinsamen Standpunkt 2008/944/GASP verankerten Kriterien und Grundsätzen angeschlossen: Bosnien und Herzegowina, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Kanada, Kroatien, Montenegro und Norwegen.

Der Rat hat 2009 und 2010 mehrere Beschlüsse über die Finanzierung von Maßnahmen zur Einbeziehung von Drittstaaten gefasst, nämlich:

den Beschluss 2009/42/GASP des Rates vom 19. Januar 2009 zur Unterstützung von EU-Maßnahmen, mit denen im Rahmen der Europäischen Sicherheitsstrategie in Drittstaaten der Prozess zur Ausarbeitung eines Vertrags über den Waffenhandel gefördert wird (2),

den Beschluss 2009/1012/GASP des Rates vom 22. Dezember 2009 zur Unterstützung der Maßnahmen der Europäischen Union zur Förderung der Waffenausfuhrkontrolle und der Anwendung der Grundsätze und Kriterien des Gemeinsamen Standpunkts 2008/944/GASP in Drittländern (3) sowie

den Beschluss 2010/336/GASP des Rates vom 14. Juni 2010 zu EU-Maßnahmen zur Unterstützung des Vertrags über den Waffenhandel im Rahmen der Europäischen Sicherheitsstrategie (4).

I.   UMSETZUNG DES GEMEINSAMEN STANDPUNKTS 2008/944/GASP DES RATES

1.   Übertragung des Gemeinsamen Standpunkts 2008/944/GASP in nationale Rechts- und Verwaltungsvorschriften

Die Mitgliedstaaten sind gehalten, die Bestimmungen des Gemeinsamen Standpunkts, der den EU-Verhaltenskodex für Waffenexporte im Dezember 2008 ersetzt hat und im Vergleich zu diesem ein aktualisiertes und verbessertes Instrument darstellt, anzuwenden. Der Gemeinsame Standpunkt geht weit über den Verhaltenskodex hinaus; insbesondere werden die Kontrollen auf Waffenvermittlungstätigkeiten, die Durchfuhr und immaterielle Technologietransfers ausgedehnt und striktere Verfahren zur Harmonisierung der Ausfuhrkontrollpolitik der Mitgliedstaaten eingeführt.

Einige Mitgliedstaaten müssen ihre Rechts- und Verwaltungsvorschriften anpassen, damit sich die Bestimmungen des Gemeinsamen Standpunkts in ihrem nationalen Recht eindeutig und vollständig niederschlagen. Diese Umsetzung in nationale Rechts- und Verwaltungsvorschriften ist bereits abgeschlossen oder im Gange. Der Stand der Umsetzung des Gemeinsamen Standpunkts in einzelstaatliches Recht der Mitgliedstaaten ist der beigefügten Tabelle C zu entnehmen.

2.   Anwenderleitfaden

Der Anwenderleitfaden ist ein unerlässliches Instrument, da in ihm die vereinbarten Leitlinien für die Durchführung der operativen Bestimmungen des Gemeinsamen Standpunkts 2008/944/GASP und für die Auslegung der Kriterien zusammengefasst sind.

Er wurde gemäß Artikel 13 des Gemeinsamen Standpunkts erstellt und wird erforderlichenfalls von der Gruppe „Ausfuhr konventioneller Waffen“ (COARM) aktualisiert. Er ist hauptsächlich für die Stellen bestimmt, die Ausfuhrgenehmigungen erteilen, und trägt somit in pragmatischer Weise erheblich zur Konvergenz der Strategien und Verfahren der Mitgliedstaaten im Bereich der Waffenausfuhrkontrolle bei. Der Anwenderleitfaden ist öffentlich zugänglich; er kann auf der Website des Rates (http://www.consilium.europa.eu/export-controls) eingesehen werden.

Der Anwenderleitfaden enthält Abschnitte u. a. zu folgenden Themen:

a)   Verweigerungsmitteilungen und Konsultationen

Verweigerungsmitteilungen und bilaterale Konsultationen erfolgen weiterhin tagtäglich über das elektronische COREU-System der EU; die klare und rechtzeitige Übermittlung der Informationen gewährleistet die Transparenz der Waffenausfuhrpolitik der einzelnen Mitgliedstaaten gegenüber konkreten Endbestimmungsländern und Endverwendern.

Die eingegangenen Verweigerungsmitteilungen sowie die Ergebnisse der bilateralen Konsultationen werden in eine zentrale EU-Datenbank über verweigerte Ausfuhrgenehmigungen aufgenommen. Diese vom Generalsekretariat des Rates der EU verwaltete Datenbank spiegelt die Politik der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Waffenausfuhrkontrolle dynamisch wider. Die jeweilige Zahl der 2009 eingegangenen Verweigerungsmitteilungen nach Bestimmungsort und Kategorie der Militärgüterliste ist in Zeile d der beigefügten Tabelle AI angegeben; die Zahl der Konsultationsersuchen, die von den einzelnen Mitgliedstaaten ausgegangen sind bzw. an sie gerichtet wurden, sowie die Zahl der Konsultationen nach Bestimmungsort sind in den Tabellen BI bzw. BII wiedergegeben.

b)   Richtschnur für die Auslegung von Kriterien

Mit Hilfe der Richtschnur für die Auslegung der Kriterien des Gemeinsamen Standpunkts 2008/944/GASP soll größere Kohärenz zwischen den Mitgliedstaaten bei der Anwendung der Kriterien des Gemeinsamen Standpunkts erreicht werden. Dazu werden Faktoren festgelegt, die bei der Prüfung von Anträgen auf Ausfuhrgenehmigungen zu beachten sind. Die Richtschnur ist für die Stellen bestimmt, die Ausfuhrgenehmigungen erteilen, oder für andere staatliche Fachstellen, deren Sachverstand — z. B. in Regionalfragen und Rechtsfragen (Menschenrechtsvorschriften, Völkerrecht), in technischen und entwicklungspolitischen Fragen sowie in Sicherheitsfragen und militärischen Fragen — in die Beschlussfassung einfließt.

3.   Einbeziehung von Drittstaaten („Outreach“)

Nach Artikel 11 des Gemeinsamen Standpunkts setzen sich die Mitgliedstaaten nach Kräften dafür ein, andere Militärtechnologie und Militärgüter exportierende Staaten zu ermutigen, die Grundsätze des Gemeinsamen Standpunkts anzuwenden. Die koordinierten Outreach-Maßnahmen der Mitgliedstaaten und der EU wurden 2009 und in den vergangenen Monaten dieses Jahres fortgesetzt (siehe die beigefügte Tabelle D).

a)   Veranstaltungen im Rahmen der Gemeinsamen Aktion 2008/230/GASP des Rates vom 17. März 2008 zur Förderung der Anwendung der Grundsätze und Kriterien des EU-Verhaltenskodex für Waffenausfuhren in Drittländern (5)

Die letzten drei Outreach-Veranstaltungen im Rahmen der Gemeinsamen Aktion 2008/230/GASP des Rates vom 17. März 2008 wurden unter Federführung des jeweiligen Vorsitzes durchgeführt, nämlich unter tschechischem Vorsitz im April 2009 in Kiew für die Vertreter von Regierungsbehörden und Unternehmen der Ukraine und im Mai 2009 in Tirana (Albanien) für nationale Experten der westlichen Balkanstaaten und unter schwedischem Vorsitz im Oktober 2009 in Tiflis (Georgien) für die osteuropäischen und kaukasischen Länder (Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Republik Moldau). Belarus war zum letzten Seminar eingeladen, nahm jedoch nicht teil. Allerdings hat im November 2009 in Minsk ein bilaterales Treffen stattgefunden, bei dem die bei diesem Seminar gewonnenen Erfahrungen an Belarus weitergegeben wurden.

Der Abschlussbericht über alle fünf Veranstaltungen im Rahmen der Gemeinsamen Aktion 2008/230/GASP ist in Dokument 17645/09 enthalten.

b)   Veranstaltungen im Rahmen des Beschlusses 2009/1012/GASP des Rates zur Unterstützung der Maßnahmen der Europäischen Union zur Förderung der Waffenausfuhrkontrolle und der Anwendung der Grundsätze und Kriterien des Gemeinsamen Standpunkts 2008/944/GASP in Drittländern

Mit dem Beschluss 2009/1012/GASP des Rates vom 22. Dezember 2009 wurde ein erweitertes Verfahren mit fünf neuen Outreach-Seminaren und vier einmonatigen Austauschaufenthalten zur Unterstützung der Maßnahmen der Europäischen Union zur Förderung der Waffenausfuhrkontrolle und der Anwendung der Grundsätze und Kriterien des Gemeinsamen Standpunkts 2008/944/GASP in Drittländern vereinbart.

Der Beschluss 2009/1012/GASP des Rates war der erste Beschluss über Outreach-Maßnahmen im Bereich der Waffenausfuhrkontrolle, der nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon verabschiedet wurde. Darin wurde das Deutsche Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als technische Durchführungsstelle benannt.

Im ersten Halbjahr 2010 führte Spanien unter der Zuständigkeit der Hohen Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik den Vorsitz in der COARM-Gruppe. Unter spanischem Vorsitz fanden zwei Outreach-Seminare im Rahmen des Beschlusses 2009/1012/GASP statt. Das eine Seminar wurde im März 2010 in Algerien für die nordafrikanischen Länder (Algerien, Ägypten, Libyen, Marokko und Tunesien) durchgeführt (6). Das zweite Seminar unter spanischem Vorsitz wurde im Juni 2010 in Sarajewo (Bosnien und Herzegowina) für die westlichen Balkanstaaten (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien) veranstaltet (7). Das dritte Seminar wurde im November 2010 in Kiew (Ukraine) für die Partner der Europaïschen Nachbarschaftspolitik in Osteuropa und dem südlichen Kaukasus (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine) durchgeführt.

Auf Grundlage des Beschlusses 2009/1012/GASP werden 2011 noch zwei weitere Seminare stattfinden.

c)   Veranstaltungen im Rahmen des Beschlusses 2009/42/GASP des Rates vom 19. Januar 2009 zur Unterstützung von EU-Maßnahmen, mit denen im Rahmen der Europäischen Sicherheitsstrategie in Drittstaaten der Prozess zur Ausarbeitung eines Vertrags über den Waffenhandel gefördert wird

Die EU hat sich an allen sieben Outreach-Seminaren zur Förderung des Prozesses zur Ausarbeitung eines Vertrags über den Waffenhandel (ATT), die auf Grundlage des Beschlusses 2009/42/GASP des Rates mit Unterstützung des UNIDIR durchgeführt wurden, aktiv beteiligt. Die Seminare, mit denen alle Regionen der Welt abgedeckt wurden, haben an folgenden Terminen und Orten stattgefunden: im April 2009 in Dakar (Senegal) für die zentral-, nord- und westafrikanischen Staaten, im Juni 2009 in Mexiko City (Mexiko) für Nord-, Mittel- und Südamerika einschließlich der Karibik, im Juli 2009 in Amman (Jordanien) für die Länder des Nahen Ostens, im Oktober2009 in Kuala Lumpur (Malaysia) für die Länder Asiens und des Pazifischen Raums, im Dezember 2009 in Addis Abeba (Äthiopien) für die ost- und südafrikanischen Länder und zum Abschluss im Februar 2010 in Wien (Österreich) für die OSZE-Staaten.

Im Herbst 2009 hat die EU mit den Vorbereitungen für die Annahme eines neuen Ratsbeschlusses zur Unterstützung des Vertrags über den Waffenhandel begonnen, um ihre Outreach-Maßnahmen parallel zu den mit der ATT-Resolution der VN-Generalversammlung vom Dezember 2009 beschlossenen förmlichen Verhandlungen fortsetzen zu können. Der neue Beschluss 2010/336/GASP des Rates wurde am 14. Juni 2010 angenommen und sieht vor, dass sieben regionale Seminare zu den politischen Aspekten des Vertrags über den Waffenhandel und zu den technischen Aspekten der nationalen Ausfuhrkontrollsysteme für konventionelle Waffen stattfinden sollen.

4.   Treffen im Rahmen des politischen Dialogs

Seit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 tritt die EU bei ihren Treffen mit Drittländern nicht mehr in der Troika-Zusammensetzung auf; vielmehr gelten diese Gespräche auf den verschiedenen Ebenen nun als Treffen im Rahmen des politischen Dialogs.

Unter tschechischem und schwedischem Vorsitz im ersten bzw. im zweiten Halbjahr 2009 fanden im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union noch Troika-Gespräche der COARM-Gruppe mit Kanada, Norwegen, der Russischen Föderation, der Ukraine und den Vereinigten Staaten statt.

Unter spanischem Vorsitz traf die COARM-Gruppe mit denselben Ländern dann im Rahmen des politischen Dialogs zusammen. Mit diesen Staaten wurden konstruktive Gespräche über Waffenausfuhrkontrollen im Allgemeinen und über den Gemeinsamen Standpunkt 2008/944/GASP im Besonderen geführt. Dabei unterrichtete die EU-Seite die Gesprächspartner über die Prioritäten der COARM-Gruppe und ihre Tätigkeiten seit den letzten Treffen. Ferner wurden Themen von gemeinsamem Interesse erörtert, wie beispielsweise Waffenausfuhren, Einhaltungs- und Überwachungsfragen sowie der geplante Vertrag über den Waffenhandel.

Bei den Troika-Treffen und bei den Treffen im Rahmen des politischen Dialogs mit Norwegen wurden — gemäß der mit Norwegen im November 2004 geschlossenen Vereinbarung — Informationen über die Genehmigungsverweigerungen beider Seiten ausgetauscht. Wie 2007 vereinbart, lässt die EU Norwegen weiterhin viermal im Jahr die vollständige Liste der durch die Mitgliedstaaten verweigerten Ausfuhrgenehmigungen zukommen. Durch diesen regelmäßigen Austausch wird das Risiko gemindert, dass Norwegen unbeabsichtigt die Verweigerungen der EU unterläuft.

5.   Aktualisierung der Gemeinsamen Militärgüterliste der Europäischen Union

Die Gemeinsame Militärgüterliste der Europäischen Union hat den Status einer Verpflichtung im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik. Sie hat in der Liste der Verteidigungsgüter im Anhang der Richtlinie 2009/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. Mai 2009 zur Vereinfachung der Bedingungen für die innergemeinschaftliche Verbringung von Verteidigungsgütern (8) ihren Niederschlag gefunden.

Der Rat hat am 15. Februar 2010 eine aktualisierte Fassung der Liste angenommen, in der den Änderungen an der Militärgüterliste des Wassenaar-Arrangements, die auf der WA-Vollversammlung im Dezember 2009 beschlossen worden waren, Rechnung getragen wird. Die aktualisierte Fassung der Gemeinsamen Militärgüterliste der Europäischen Union wurde im Amtsblatt C 69 vom 18. März 2010 veröffentlicht und kann auf folgender Website eingesehen werden: http://www.consilium.europa.eu/showPage.aspx?id=408&lang=de.

6.   Vertrag über den Waffenhandel (ATT)

Die Mitgliedstaaten haben den geplanten Vertrag über den Waffenhandel (ATT) auch 2009 und 2010 unterstützt und die diesbezüglichen Entwicklungen aufmerksam verfolgt. Sie haben zudem ihren Gedanken- und Informationsaustausch darüber, wie alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen für das Konzept eines solchen Vertrags gewonnen werden könnten, fortgesetzt.

Auf der 64. Tagung des Ersten Ausschusses der VN-Generalversammlung und in den Sitzungen der mit der Resolution 63/240 eingesetzten offenen Arbeitsgruppe im März und Juli 2009 haben sich die EU-Mitgliedstaaten aktiv an den Diskussionen beteiligt und wichtige Beiträge zu den thematischen Expertengesprächen über den Inhalt des künftigen Vertrags geleistet. Alle EU-Mitgliedstaaten stimmten für die Resolution 64/48 der VN-Generalversammlung über den ATT, die die Einberufung einer internationalen Konferenz zur Annahme des Vertrags im Jahre 2012 vorsieht. Für diese internationale Konferenz wurde ein Vorbereitungsausschuss eingesetzt, der zwischen 2010 und 2012 fünf mal zusammentreten wird. Die Resolution 64/48 wurde von 153 VN-Mitgliedstaaten bei 19 Enthaltungen und einer Gegenstimme gebilligt.

Mit Blick auf die erste Tagung des Vorbereitungsausschusses für die ATT-Konferenz vom 12. bis 23. Juli 2010 in New York hat sich die EU im ersten Halbjahr 2010 vor allem der internen Koordinierung gewidmet und umfassende Konsultationen mit Drittländern sowie mit dem Vorsitzenden des Vorbereitungsausschusses, Botschafter García Moritán, geführt.

7.   Waffenvermittlungstätigkeiten

Die COARM-Gruppe ist übereingekommen, dass die Verpflichtung zum Informationsaustausch, die der Gemeinsame Standpunkt 2003/468/GASP des Rates vom 23. Juni 2003 betreffend die Überwachung von Waffenvermittlungstätigkeiten (9) vorschreibt, mittels des im Gemeinsamen Standpunkt 2008/944/GASP festgelegten Mechanismus umzusetzen ist. Im Einklang mit Artikel 5 des Gemeinsamen Standpunkts 2003/468/GASP haben die Mitgliedstaaten gesonderte Vereinbarungen für den Austausch von Informationen über registrierte Vermittler und abgelehnte Registrierungsanträge getroffen, wobei nur jene Mitgliedstaaten daran gebunden sind, in denen Vermittler aufgrund der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften verpflichtet sind, für die Ausübung ihrer Vermittlungstätigkeit eine schriftliche Genehmigung einzuholen. Die Mitgliedstaaten haben ferner vereinbart, sich gegenseitig über erteilte Genehmigungen für Waffenvermittlungstätigkeiten zu informieren. Angaben über von den EU-Mitgliedstaaten erteilte und verweigerte Lizenzen für Waffenvermittlungstätigkeiten finden sich in der beigefügten Tabelle AIII.

Die beigefügte Tabelle C enthält detaillierte Angaben über die innerstaatlichen Rechtsvorschriften zur Umsetzung des Gemeinsamen Standpunkts zu Waffenvermittlungstätigkeiten bzw. über den diesbezüglichen Sachstand in den Mitgliedstaaten, die den Gemeinsamen Standpunkt noch nicht vollständig umgesetzt haben.

8.   EU-interne Verbringung

Die Richtlinie 2009/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Vereinfachung der Bedingungen für die innergemeinschaftliche Verbringung von Verteidigungsgütern wurde am 6. Mai 2009 angenommen.

Danach erlassen und veröffentlichen die Mitgliedstaaten spätestens am 30. Juni 2011 die Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die erforderlich sind, um dieser Richtlinie nachzukommen. Sie sind gehalten, diese Rechtsvorschriften ab dem 30. Juni 2012 anzuwenden. Seit Annahme der Richtlinie haben die Mitgliedstaaten im Rahmen eines Ausschusses unter Vorsitz der Kommission erörtert, wie die Probleme, die bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht auftreten, am besten gelöst werden können.

II.   STAND DER DURCHFÜHRUNG WEITERER IM 11. JAHRESBERICHT AUSGEWIESENER PRIORITÄRER MASSNAHMEN

1.   Harmonisierung der nationalen Berichte

Zwar gibt es nach wie vor Unterschiede in der nationalen Berichterstattung, jedoch sind weitere Schritte zur stärkeren Harmonisierung der Berichtsverfahren unternommen worden, um insbesondere in Bezug auf den Wert der tatsächlichen Waffenausfuhren vollkommen vergleichbare statistische Angaben zu erhalten.

2.   Dialog mit dem Europäischen Parlament und NRO

Da die COARM-Gruppe in ihrer Sitzung im Dezember 2005 vereinbart hat, dass sich jeder Vorsitz darum bemühen sollte, mit dem Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments zusammenzutreffen, um diesen über die Tätigkeiten der Gruppe zu unterrichten, sind der Vorsitz der Gruppe und der Unterausschuss am 16. März 2009 in Brüssel zusammengekommen. Bei dem offenen Gespräch, in dessen Verlauf sehr praktische, konkrete Fragen angesprochen wurden, hat sich gezeigt, wie wichtig und notwendig ein solcher transparenter und vertrauensbildender Dialog mit dem Europäischen Parlament in halbjährlichem Abstand ist. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments begrüßten insbesondere die Verabschiedung des Gemeinsamen Standpunkts 2008/944/GASP des Rates betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern sowie die aktive Rolle der EU-Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung des Vertrags über den Waffenhandel.

Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 sind die Treffen der COARM-Gruppe mit dem Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung so lange ausgesetzt worden, bis der Europäische Auswärtige Dienst eingerichtet ist; erst dann kann entschieden werden, in welchem neuen Format diese Treffen künftig stattfinden sollen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren haben COARM-Delegierte aus den meisten EU-Mitgliedstaaten an den informellen Treffen teilgenommen, die von Nichtregierungsorganisationen (insbesondere Saferworld) im Abstand von sechs Monaten veranstaltet werden.

III.   PRIORITÄTEN DER COARM-GRUPPE FÜR DIE NAHE ZUKUNFT

Die Annahme eines rechtsverbindlichen Gemeinsamen Standpunkts zeigt, dass die Grundvoraussetzungen für ein gemeinsames Vorgehen bei der Kontrolle der Ausfuhr konventioneller Waffen durch die Mitgliedstaaten durchaus gegeben sind. Trotzdem besteht weiter Handlungsbedarf, insbesondere in bestimmten Bereichen, die bisher ausgespart worden sind bzw. in denen zusätzliche Anstrengungen unternommen werden müssen, um den derzeitigen Stand zu halten und weitere Fortschritte zu erzielen.

Für die nahe Zukunft wurden die folgenden Prioritäten gesetzt:

1.

Mit Blick auf die ATT-Verhandlungen für EU-interne Koordinierung und Beiträge der EU sorgen, insbesondere für Beiträge von Fachleuten zu den Vorbereitungen für die Tagung des Vorbereitungsausschusses im Frühjahr 2011;

2.

die Umsetzung des Beschlusses 2010/336/GASP des Rates zu EU-Maßnahmen zur Unterstützung des Vertrags über den Waffenhandel vorantreiben, insbesondere durch Teilnahme von COARM-Fachleuten an regionalen Outreach-Seminaren;

3.

sicherstellen, dass alle Mitgliedstaaten Rechts- und Verwaltungsvorschriften erlassen haben, mit denen die folgenden Rechtsakte der EU uneingeschränkt umgesetzt werden:

Gemeinsamer Standpunkt 2003/468/GASP des Rates betreffend die Überwachung von Waffenvermittlungstätigkeiten,

Gemeinsamer Standpunkt 2008/944/GASP des Rates betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern;

4.

wirksame, effiziente und fruchtbare Outreach-Veranstaltungen durchführen, wie sie im Beschluss 2009/1012/GASP vorgesehen sind;

5.

fortgesetzt Informationen über die Waffenausfuhrpolitik gegenüber gewissen Bestimmungsländern austauschen;

6.

den Anwenderleitfaden und die Gemeinsame EU-Militärgüterliste aktualisieren bzw. ergänzen;

7.

den Dialog mit dem Europäischen Parlament und den NRO fortsetzen;

8.

den 13. Jahresbericht der EU über Waffenausfuhren rechtzeitig fertigstellen und veröffentlichen;

9.

Beiträge zu den Beratungen über die Umsetzung der Richtlinie 2009/43/EG über die innergemeinschaftliche Verbringung von Verteidigungsgütern in einzelstaatliches Recht leisten, um sicherzustellen, dass Sicherheitsbelange beachtet werden und dass die Richtlinie EU-weit möglichst einheitlich umgesetzt wird.


(1)  ABl. L 335 vom 13.12.2008, S. 99.

(2)  ABl. L 17 vom 22. Januar 2009, S. 39.

(3)  ABl. L 348 vom 29. Dezember 2009, S. 16.

(4)  ABl. L 152 vom 18. Juni 2010, S. 14.

(5)  ABl. L 75 vom 18.3.2008, S. 81.

(6)  Siehe Bericht in Dok. 8693/10.

(7)  Siehe Bericht in Dok. 12160/10.

(8)  ABl. L 146 vom 10.6.2009, S. 1.

(9)  ABl. L 156 vom 25.6.2003, S. 79.


ANNEX

Information on conventional arms exports and implementation of Common Position 2008/944/CFSP by the Member States over the period 1 January to 31 December 2009

The attached tables contain the following information:

A.I

TABLES SETTING OUT EXPORTS AND LICENCE REFUSALS PER DESTINATION, PER REGION AND WORLDWIDE

A.II

TABLE SHOWING EXPORTS TO UNITED NATIONS-MANDATED OR OTHER INTERNATIONAL MISSIONS IN 2009

A.III

TABLE PROVIDING INFORMATION ON BROKERING LICENCES GRANTED AND DENIED PER MEMBER STATE

B.I

TABLE SHOWING TOTAL NUMBER OF CONSULTATIONS INITIATED AND TOTAL NUMBER OF CONSULTATIONS RECEIVED BY EACH MEMBER STATE IN 2009

B.II

TABLE SHOWING TOTAL NUMBER OF CONSULTATIONS FOR EACH DESTINATION CONCERNED IN 2009

C.

INFORMATION ON NATIONAL LEGISLATION IMPLEMENTING COMMON POSITION 2003/468/CFSP ON THE CONTROL OF ARMS BROKERING AND COMMON POSITION 2008/944/CFSP DEFINING COMMON RULES FOR THE CONTROL OF EXPORTS OF MILITARY TECHNOLOGY AND EQUIPMENT OR, FOR THOSE MEMBER STATES WHICH HAVE NOT YET FULLY IMPLEMENTED THESE COMMON POSITIONS, PROVIDING INFORMATION ON THE STATE OF PLAY

D.

TABLE OF OUTREACH ACTIVITIES CARRIED OUT BY THE EU AND MEMBER STATES (1 JANUARY 2009 TO 30 JUNE 2010)

E.

TABLE SHOWING INTERNET ADDRESSES FOR NATIONAL REPORTS ON ARMS EXPORTS

Brief descriptions of EU Common Military List categories

(cf. OJ C 69 of 18 March 2010 for the full EU Common Military List)

ML1

Smooth-bore weapons with a calibre of less than 20 mm, other arms and automatic weapons with a calibre of 12,7 mm (calibre 0,50 inches) or less and accessories, and specially designed components therefor

ML2

Smooth-bore weapons with a calibre of 20 mm or more, other weapons or armament with a calibre greater than 12,7 mm (calibre 0,50 inches), projectors and accessories, and specially designed components therefor

ML3

Ammunition and fuse setting devices, and specially designed components therefor

ML4

Bombs, torpedoes, rockets, missiles, other explosive devices and charges and related equipment and accessories, and specially designed components therefor

ML5

Fire control, and related alerting and warning equipment, and related systems, test and alignment and countermeasure equipment, specially designed for military use, and specially designed components and accessories therefor

ML6

Ground vehicles and components

ML7

Chemical or biological toxic agents, ‘riot control agents’, radioactive materials, related equipment, components and materials

ML8

‘Energetic materials’, and related substances

ML9

Vessels of war, (surface or underwater) special naval equipment, accessories, components and other surface vessels

ML10

‘Aircraft’, ‘lighter than air vehicles’, unmanned airborne vehicles, aero-engines and ‘aircraft’ equipment, related equipment and components, specially designed or modified for military use

ML11

Electronic equipment, not specified elsewhere on the EU Common Military List, and specially designed components therefor

ML12

High velocity kinetic energy weapon systems and related equipment, and specially designed components therefor

ML13

Armoured or protective equipment, constructions and components

ML14

Specialised equipment for military training or for simulating military scenarios, simulators specially designed for training in the use of any firearm or weapon specified by ML1 or ML2, and specially designed components and accessories therefor

ML15

Imaging or countermeasure equipment, specially designed for military use, and specially designed components and accessories therefor

ML16

Forgings, castings and other unfinished products the use of which in a specified product is identifiable by material composition, geometry or function, and which are specially designed for any products specified by ML1 to ML4, ML6, ML9, ML10, ML12 or ML19

ML17

Miscellaneous equipment, materials and ‘libraries’, and specially designed components therefor

ML18

Production equipment and components of products referred to in the EU Common Military List

ML19

Directed energy weapon systems (DEW), related or countermeasure equipment and test models, and specially designed components therefor

ML20

Cryogenic and ‘superconductive’ equipment, and specially designed components and accessories therefor

ML21

‘Software’ specially designed or modified for the ‘development’, ‘production’‘use’ of equipment or materials controlled by the EU Common Military List

ML22

‘Technology’ for the ‘development’, ‘production’ or ‘use’ of items controlled in the EU Common Military List

TABLE A.I

Figures of Table A.I are broken down per Member State, and where possible per EU Common Military List category where (a) = number of licences issued; (b) = value of licences issued in euros; (c) = value of arms exports in euros (if available) (1).

Total EU licence refusals to each destination, region and worldwide are provided, broken down by EU Common Military List category where (d) = number of licence refusals (small discrepancies may appear between breakdowns and totals due to refusals concerning more than one ML item or refusals for items other than those appearing in the ML (2)); (e) = criteria numbers on which refusals are based (the approximate number of times each criterion is invoked is indicated in brackets).

NB: Statistics are compiled differently by each Member State: no uniform standard is used. Consequently, owing to current procedures in the area of arms export reporting or data protection legislation, not all countries have been able to submit the same information (3)

It is important to note that row (c) of Table A. I is the total of the actual exports by those countries which submitted these data. Belgium, Denmark, Germany, Poland, Greece, Ireland and the United Kingdom could not supply these data; therefore row (c) of the EU total does not reflect total EU actual exports.

Sweden has reported total values only for rows (b) and (c). France and Italy have reported total values only for row (c).

TABLES SETTING OUT EXPORTS AND REFUSALS PER DESTINATION, PER REGION AND WORLDWIDE

EXPORTS AND REFUSALS PER (NON-EMBARGOED) DESTINATION

EXPORTS AND REFUSALS PER DESTINATION (WHEN DESTINATION IS SUBJECT TO AN EU ARMS EMBARGO)

EXPORTS AND REFUSALS PER REGION:

Central America and the Caribbean

(Antigua and Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Costa Rica, Cuba, Dominica, Dominican Republic, El Salvador, Grenada, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaica, Mexico, Nicaragua, Panama, Saint Kitts and Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent and Grenadines, Trinidad and Tobago)

Central Asia

(Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Turkmenistan, Uzbekistan)

European Union

(Austria, Belgium, Bulgaria, Cyprus, Czech Republic, Denmark; Denmark (Greenland), Denmark (Faeroes), Estonia, Finland, France, France (French Polynesia), France (Mayotte), France (New Caledonia), Germany, Greece, Hungary, Ireland, Italy, Latvia, Lithuania, Luxembourg, Malta, Netherlands, Netherlands (Aruba), Netherlands (Netherlands Antilles), Poland, Portugal, Romania, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, United Kingdom, United Kingdom (Bermuda), United Kingdom (Cayman Islands), United Kingdom (Channel Islands), United Kingdom (Gibraltar), United Kingdom (St Helena), United Kingdom (Turcs and Caicos Islands)

Middle East

(Bahrain, Egypt, Iran, Iraq, Israel, Jordan, Kuwait, Lebanon, Oman, Palestinian controlled territories, Qatar, Saudi Arabia, Syria, United Arab Emirates, Yemen)

North Africa

(Algeria, Libya, Morocco, Tunisia)

North America

(Canada, United States)

North East Asia

(China (Mainland), China (Hong Kong), China (Macao), Korea (Democratic People's Rep. of), Korea (Republic of), Japan, Mongolia, Taiwan)

Oceania

(Australia, Fiji, Kiribati, Marshall Islands, Micronesia (Fed. States of), Nauru, New Zealand, Palau, Papua New Guinea, Samoa, Solomon Islands, Tonga, Tuvalu, Vanuatu)

Other European Countries

(Albania, Andorra, Armenia, Azerbaijan, Belarus, Bosnia and Herzegovina, Croatia, Georgia, Holy See, Iceland, Liechtenstein, former Yugoslav Republic of Macedonia, Republic of Moldova, Monaco, Montenegro, Norway, Russian Federation, Serbia, St Marino, Switzerland, Turkey, Ukraine)

South America

(Argentina, Bolivia, Brazil, Chile, Colombia, Ecuador, Guyana, Paraguay, Peru, Suriname, Uruguay, Venezuela)

South Asia

(Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, India, Maldives, Nepal, Pakistan, Sri Lanka)

South East Asia

(Brunei, Cambodia, Indonesia, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippines, Singapore, Thailand, Timor Leste, Vietnam)

Sub-Saharan Africa

(Angola, Benin, Botswana, Burkina Faso, Burundi, Cameroon, Cape Verde, Central African Republic, Chad, Comoros, Congo (Republic of), Congo (Democratic Republic of), Djibouti, Equatorial Guinea, Eritrea, Ethiopia, Gabon, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Ivory Coast, Kenya, Lesotho, Liberia, Madagascar, Malawi, Mali, Mauritania, Mauritius, Mozambique, Namibia, Niger, Nigeria, Rwanda, Sao Tome and Principe, Senegal, Seychelles, Sierra Leone, Somalia, South Africa, Sudan, Swaziland, Tanzania, Togo, Uganda, Zambia, Zimbabwe)

EXPORTS AND REFUSALS WORLDWIDE

EU ARMS EXPORTS PER DESTINATION IN 2009

Key: (a) = number of licences issued, (b) = value of licences issued in Euros, (c) = value of arms exports in Euros (if available) (d) = total EU number of licence refusals (small discrepancies may appear between breakdowns and totals due to refusals concerning more than one ML item or refusals for items other than those appearing in the ML); (e) = criteria numbers on which refusals are based (the approximate number of times each criterion is invoked is indicated in brackets)

AFGHANISTAN

 

 

ML 1

ML 2

ML 3

ML 4

ML 5

ML 6

ML 7

ML 10

ML 11

ML 13

ML 14

ML 15

ML 17

ML 21

ML 22

TOTAL per destination

Austria

a

 

 

 

 

 

3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

b

 

 

 

 

 

2 098 696

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 098 696

c

 

 

 

 

 

1 097 507

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 097 507

Bulgaria

a

4

2

10

10

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

b

375 510

71 420

23 473 871

23 343 406

120 764

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

47 384 971

c

375 510

71 420

14 457 014

17 653 198

120 764

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32 677 906

Czech Republic

a

 

 

 

 

 

1

 

2

 

 

 

 

 

 

 

3

b

 

 

 

 

 

2 887 132

 

63 041

 

 

 

 

 

 

 

2 950 173

c

 

 

 

 

 

347 347

 

1

 

 

 

 

 

 

 

347 348

Finland

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2

 

 

 

 

 

2

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

74 060

 

 

 

 

 

74 060

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

74 060

 

 

 

 

 

74 060

France

a

 

 

 

 

1

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

2

b

 

 

 

 

1 000 000

 

 

4 253 820

 

 

 

 

 

 

 

5 253 820

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 544 987

Germany

a

 

6

 

1

7

99

 

 

 

 

 

 

5

1

 

119

b

 

532 495

 

1 222 869

4 508 538

40 235 799

 

 

 

 

 

 

6 028 342

1 826 888

 

54 354 931

Greece

a

1

 

1

 

 

 

2

 

 

 

 

1

 

 

 

5

b

831

 

14 708

 

 

 

4 692

 

 

 

 

4 600

 

 

 

24 831

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

 

338 219

 

 

 

 

 

 

338 219

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

338 219

Latvia

a

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

25 611

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25 611

c

 

 

 

 

25 611

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25 611

Lithuania

a

 

 

 

 

 

 

 

2

 

 

 

 

 

 

 

2

b

 

 

 

 

 

 

 

2 185 416

 

 

 

 

 

 

 

2 185 416

c

 

 

 

 

 

 

 

2 185 416

 

 

 

 

 

 

 

2 185 416

Malta

a

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

471 255

 

 

 

 

 

 

 

 

 

471 255

c

 

 

 

 

 

471 255

 

 

 

 

 

 

 

 

 

471 255

Poland

a

2

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

b

543 258

 

280 557

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

823 815

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Romania

a

2

 

14

 

 

 

 

2

 

 

1

 

 

 

 

19

b

101 692

 

7 495 499

 

 

 

 

58 568

 

 

1 258 245

 

 

 

 

8 914 004

c

756 309

 

7 754 474

 

 

 

 

58 568

 

 

1 258 245

 

 

 

 

9 827 596

United Kingdom

a

56

 

15

5

 

9

 

 

37

7

13

 

 

3

14

159

b

1 856 454

 

332 364

15 163

 

1 157 700

 

 

10 002 362

96 579

44 387

 

 

285

536 812

14 042 106

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

65

8

41

16

10

113

2

7

38

9

14

1

5

4

14

347

b

2 877 745

603 915

31 596 999

24 581 438

5 654 913

46 850 582

4 692

6 560 845

10 340 581

170 639

1 302 632

4 600

6 028 342

1 827 173

536 812

138 941 908

c

1 131 819

71 420

22 211 488

17 653 198

146 375

1 916 109

 

2 243 985

 

74 060

1 258 245

 

 

 

 

52 589 905

d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


ALBANIA

 

 

ML 1

ML 4

ML 6

ML 7

ML 10

ML 11

ML 13

ML 18

TOTAL per destination

Finland

a

1

 

 

 

 

 

 

 

1

b

10 000

 

 

 

 

 

 

 

10 000

c

9 200

 

 

 

 

 

 

 

9 200

Germany

a

 

 

 

1

1

1

 

1

4

b

 

 

 

93 045

500 000

 

 

 

593 045

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

2

1

 

 

 

 

 

 

3

b

8 049

254 421

 

 

 

 

 

 

262 470

c

 

 

 

 

 

 

 

 

311 470

United Kingdom

a

 

 

1

 

 

 

3

 

4

b

 

 

36 170

 

 

 

23 805

 

59 975

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

3

1

1

1

1

1

3

1

12

b

18 049

254 421

36 170

93 045

500 000

 

23 805

 

925 490

c

9 200

 

 

 

 

 

 

 

320 670

d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 


ALGERIA

 

 

ML 1

ML 2

ML 3

ML 4

ML 5

ML 6

ML 7

ML 8

ML 9

Austria

a

1

 

 

 

 

1

 

 

 

b

1 119

 

 

 

 

7 823 724

 

 

 

c

1 119

 

 

 

 

 

 

 

 

Bulgaria

a

1

2

4

4

 

15

 

 

 

b

3 877 501

971 623

18 299 309

15 553 433

 

9 147 207

 

 

 

c

3 204 774

94 697

7 987 244

17 606 117

 

4 043 400

 

 

 

Czech Republic

a

 

 

 

 

 

9

 

 

 

b

 

 

 

 

 

10 565 072

 

 

 

c

 

 

 

 

61 455

4 626 398

 

 

 

France

a

1

 

 

 

3

1

 

 

11

b

260 000

 

 

 

1 719 910

5 000

 

 

67 273 680

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Germany

a

1

 

 

 

 

3

1

2

 

b

1 077

 

 

 

 

5 880 723

69

8 580

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

 

 

 

 

 

 

1

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lithuania

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Malta

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Poland

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Slovakia

a

 

 

 

 

 

4

 

 

 

b

 

 

 

 

 

17 153 875

 

 

 

c

 

 

 

 

 

9 689 287

 

 

 

Spain

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sweden

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

United Kingdom

a

 

 

 

2

 

 

 

 

 

b

 

 

 

31 050

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

4

2

4

6

3

33

2

2

11

b

4 139 697

971 623

18 299 309

15 584 483

1 719 910

50 575 602

69

8 580

67 273 680

c

3 205 893

94 697

7 987 244

17 606 117

61 455

18 359 085

 

 

 

d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

ML 10

ML 11

ML 13

ML 14

ML 15

ML 18

ML 22

TOTAL per destination

Austria

a

 

 

 

 

 

 

 

2

b

 

 

 

 

 

 

 

7 824 843

c

 

 

 

 

 

 

 

1 119

Bulgaria

a

 

1

 

 

 

 

 

27

b

 

182 862

 

 

 

 

 

48 031 936

c

 

7 592 503

 

 

 

 

 

40 528 736

Czech Republic

a

3

 

 

 

 

 

 

12

b

53 075

 

 

 

 

 

 

10 618 147

c

1 059 986

 

 

 

 

 

903 265

6 651 104

France

a

4

6

3

3

17

 

4

53

b

114 384

4 563 400

80 725

20 310

25 534 713

 

21 338 804

120 910 926

c

 

 

 

 

 

 

 

87 852 274

Germany

a

7

2

 

 

 

1

 

17

b

138 196

2 862 051

 

 

 

104 522

 

8 995 218

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

4

2

1

 

1

 

 

9

b

2 532 172

332 928

723 000

 

4 505 000

 

 

8 093 100

c

 

 

 

 

 

 

 

61 832 855

Lithuania

a

3

 

 

 

 

 

 

3

b

3 048 166

 

 

 

 

 

 

3 048 166

c

1 743 090

 

 

 

 

 

 

1 743 090

Malta

a

 

 

 

 

1

 

 

1

b

 

 

 

 

498 801

 

 

498 801

c

 

 

 

 

498 801

 

 

498 801

Poland

a

7

 

 

 

 

 

1

8

b

38 827 115

 

 

 

 

 

4 822

38 831 937

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Slovakia

a

 

 

 

 

 

 

1

5

b

 

 

 

 

 

 

259 200

17 413 075

c

 

 

 

 

 

 

 

9 689 287

Spain

a

 

 

 

 

1

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

 

c

3 394 210

 

 

 

 

 

 

3 394 210

Sweden

a

 

1

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

3 557 523

c

 

 

 

 

 

 

 

395 280

United Kingdom

a

23

3

1

 

 

 

 

29

b

7 232 695

56 503

27 600

 

 

 

 

7 347 848

c

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

51

15

5

3

20

1

6

168

b

51 945 803

7 997 744

831 325

20 310

30 538 514

104 522

21 602 826

275 171 520

c

6 197 286

7 592 503

 

 

498 801

 

903 265

212 586 756

d

 

 

 

 

 

1

 

1

e

 

 

 

 

 

2(1) 7(1)

 

2(1) 7(1)


ANDORRA

 

 

ML 1

ML 3

ML 18

TOTAL per destination

Austria

a

 

4

 

4

b

 

24 730

 

24 730

c

 

24 730

 

24 730

Belgium

a

1

 

 

1

b

4 850

 

 

4 850

c

 

 

 

 

Germany

a

38

9

1

48

b

138 513

95 708

1 000

235 221

c

 

 

 

 

Spain

a

7

2

 

9

b

6 173

5 600

 

11 773

c

15 213

6 027

 

21 240

Sweden

a

 

1

 

1

b

 

 

 

98 820

c

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

46

16

1

63

b

149 536

126 038

1 000

375 394

c

15 213

30 757

 

45 970

d

1

 

 

1

e

7(1)

 

 

7(1)


ANGOLA

 

 

ML 1

ML 3

ML 4

ML 6

ML 10

ML 11

ML 13

ML 14

ML 15

ML 21

ML 22

TOTAL per destination

France

a

 

 

 

 

 

3

 

 

2

 

1

6

b

 

 

 

 

 

72 104 800

 

 

121 200

 

5 600

72 231 600

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 413 500

Germany

a

1

1

 

8

 

 

 

 

 

 

 

10

b

4 485

195

 

11 506 145

 

 

 

 

 

 

 

11 510 825

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Portugal

a

 

 

 

 

2

 

 

 

 

 

 

2

b

 

 

 

 

51 159

 

 

 

 

 

 

51 159

c

 

 

 

 

51 159

 

 

 

 

 

 

51 159

Slovakia

a

 

 

 

 

1

 

 

1

 

 

 

2

b

 

 

 

 

4 312

 

 

135 600

 

 

 

139 912

c

 

 

 

 

 

 

 

6 200

 

 

 

6 200

United Kingdom

a

 

 

2

13

 

66

2

 

 

1

1

85

b

 

 

7 304

666 885

 

1 132 566

9 315

 

 

2 300

 

1 818 370

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

1

1

2

21

3

69

2

1

2

1

2

105

b

4 485

195

7 304

12 173 030

55 471

73 237 366

9 315

135 600

121 200

2 300

5 600

85 751 866

c

 

 

 

 

51 159

 

 

6 200

 

 

 

1 470 859

d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


ANTIGUA AND BARBUDA

 

 

ML 1

ML 3

TOTAL per destination

United Kingdom

a

1

1

2

b

12 610

7 740

20 349

c

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

1

1

2

b

12 610

7 740

20 349

c

 

 

 

d

 

 

 

e

 

 

 


ARGENTINA

 

 

ML 1

ML 2

ML 3

ML 4

ML 5

ML 6

ML 7

ML 8

Austria

a

5

 

 

 

 

1

 

 

b

577 045

 

 

 

 

233 987

 

 

c

511 045

 

 

 

 

722 235

 

 

Belgium

a

1

 

 

 

 

 

 

 

b

300 000

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Bulgaria

a

 

 

3

 

 

 

 

 

b

 

 

759 853

 

 

 

 

 

c

 

 

289 295

 

 

 

 

 

Denmark

a

 

 

 

 

1

 

 

 

b

 

 

 

 

1 477

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

France

a

 

 

 

1

 

 

 

 

b

 

 

 

12 741

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Germany

a

9

 

 

 

1

1

2

4

b

25 188

 

 

 

17 915

13 680

69

216

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

 

2

 

 

1

 

 

 

b

 

57 377

 

 

27 736

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Netherlands

a

 

 

 

 

7

 

 

 

b

 

 

 

 

267 859

 

 

 

c

 

 

 

 

619 700

 

 

 

Spain

a

8

 

 

1

 

 

 

 

b

137 931

 

 

127 500

 

 

 

 

c

25 370

 

 

 

 

 

 

 

Sweden

a

 

1

 

1

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

United Kingdom

a

30

 

7

 

 

 

 

 

b

100 212

 

13 189

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

53

3

10

3

10

2

2

4

b

1 140 376

57 377

773 042

140 241

314 987

247 667

69

216

c

536 415

 

289 295

 

619 700

722 235

 

 

d

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

ML 9

ML 10

ML 11

ML 15

ML 17

ML 18

ML 22

TOTAL per destination

Austria

a

 

 

 

 

 

 

 

6

b

 

 

 

 

 

 

 

811 032

c

 

 

 

 

 

 

 

1 233 280

Belgium

a

 

 

 

3

 

 

 

4

b

 

 

 

1 396 850

 

 

 

1 696 850

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Bulgaria

a

 

 

 

 

 

 

 

3

b

 

 

 

 

 

 

 

759 853

c

 

 

 

 

 

 

 

289 295

Denmark

a

 

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

1 477

c

 

 

 

 

 

 

 

 

France

a

2

18

 

2

 

 

 

23

b

79 390

3 855 086

 

485 195

 

 

 

4 432 412

c

 

 

 

 

 

 

2 043 840

2 043 840

Germany

a

4

2

4

 

1

3

3

34

b

42 555

153 912

242 531

 

60 713

14 578

69 800

641 157

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

1

 

 

 

 

 

 

4

b

11 602

 

 

 

 

 

 

96 714

c

 

 

 

 

 

 

 

79 891

Netherlands

a

 

 

 

 

 

 

 

7

b

 

 

 

 

 

 

 

267 859

c

 

 

 

 

 

 

 

619 700

Spain

a

 

 

 

 

 

 

 

9

b

 

 

 

 

 

 

 

265 431

c

 

 

 

 

 

 

 

25 370

Sweden

a

 

 

 

 

 

 

 

2

b

 

 

 

 

 

 

 

98 820

c

 

 

 

 

 

 

 

 

United Kingdom

a

6

17

1

 

 

 

 

61

b

2 028 560

194 469

11 125

 

 

 

 

2 347 555

c

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

13

37

5

5

1

3

3

154

b

2 162 107

4 203 467

253 656

1 882 045

60 713

14 578

69 800

11 419 160

c

 

 

 

 

 

 

2 043 840

4 291 376

d

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 


ARMENIA

 

 

ML 1

ML 3

ML 13

ML 15

TOTAL per destination

TOTAL PER ML category

d

2

2

1

1

6

e

1(2) 7(1)

1(2)

1(1)

1(1)

1(6) 7(1)


AUSTRALIA

 

 

ML 1

ML 2

ML 3

ML 4

ML 5

ML 6

ML 7

ML 8

ML 9

ML 10

Austria

a

28

1

 

2

4

4

 

 

 

 

b

533 686

3 990

 

1 395 804

459 678

2 131 000

 

 

 

 

c

506 763

7 980

 

934 751

390 410

2 131 000

 

 

 

 

Belgium

a

14

5

1

 

 

 

 

 

 

1

b

8 039 826

536 195

16 400

 

 

 

 

 

 

18 211

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denmark

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finland

a

1

 

3

 

 

 

 

 

 

 

b

2 592

 

631 091

 

 

 

 

 

 

 

c

126 869

 

169 261

 

 

 

 

 

 

 

France

a

5

 

 

14

9

 

 

 

10

26

b

356 498

 

 

1 310 835

11 057 799

 

 

 

1 411 934

568 092 336

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Germany

a

233

3

11

2

1

28

2

15

21

13

b

1 417 449

19 422

116 020

804 951

36 205

82 083 164

70

1 819

184 716

797 049

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Greece

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ireland

a

3

 

 

 

7

 

 

 

 

 

b

4 150

 

 

 

3 135 300

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

 

 

 

3

 

 

 

 

15

6

b

 

 

 

39 869 117

 

 

 

 

2 568 831

1 186 432

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Netherlands

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 000 000

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 086 847

Romania

a

3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

6 060

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

6 060

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spain

a

 

 

1

 

 

 

 

 

5

1

b

 

 

 

 

 

 

 

 

72 600 000

6 000 000

c

 

 

 

 

 

 

 

1 256

 

100 174

Sweden

a

 

 

2

1

3

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

United Kingdom

a

160

7

14

42

17

46

9

1

20

236

b

1 301 443

65 441

24 979

656 052

314 637

3 213 551

216 586

63

34 544

8 966 735

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

447

16

32

64

41

78

11

16

71

284

b

11 661 704

625 048

788 490

44 036 759

15 003 619

87 427 715

216 656

1 882

76 800 024

588 060 763

c

639 692

7 980

169 261

934 751

390 410

2 131 000

 

1 256

 

3 187 021

d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

ML 11

ML 13

ML 14

ML 15

ML 16

ML 17

ML 18

ML 21

ML 22

TOTAL per destination

Austria

a

 

 

 

 

 

 

45

 

1

85

b

 

 

 

 

 

 

665 996

 

10 000

5 200 154

c

 

 

 

 

 

 

645 942

 

 

4 616 846

Belgium

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8 610 632

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denmark

a

2

 

 

 

 

 

 

 

 

2

b

54 121

 

 

 

 

 

 

 

 

54 121

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finland

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

633 683

c

54 917

 

 

 

 

 

 

 

 

351 047

France

a

24

4

 

10

 

1

2

5

8

118

b

54 703 596

397 226

 

9 160 511

 

1 035 036

157 657

2 974 735

113 866

650 772 029

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

130 521 561

Germany

a

37

 

3

2

6

2

7

8

9

403

b

8 427 254

 

8 485 300

20 791

68 829

268

59 467

2 157 645

923 518

105 603 937

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Greece

a

 

 

 

1

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

738 926

 

 

 

 

 

738 926

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ireland

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 981 485

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

 

 

1

1

 

 

1

 

 

27

b

 

 

46 506

1 952 780

 

 

64 293

 

 

45 687 959

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

35 356 136

Netherlands

a

3

 

 

3

 

 

 

 

 

7

b

159 705

 

 

747 614

 

 

 

 

 

3 907 319

c

159 705

 

 

260 188

 

 

 

 

 

3 506 740

Romania

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 060

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 060

Spain

a

 

 

 

 

 

 

 

 

1

8

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

78 600 000

c

 

 

 

 

 

 

 

 

150 000

251 430

Sweden

a

1

 

 

 

 

 

1

1

 

9

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26 681 420

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21 641 600

United Kingdom

a

42

 

2

6

1

1

21

24

31

680

b

486 600

 

4 937

750 720

575

9 143

90 503

532 197

716 792

17 385 499

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

109

4

6

23

7

4

77

38

50

1 378

b

63 831 276

397 226

8 536 743

13 371 343

69 404

1 044 447

1 037 915

5 664 577

1 764 176

946 863 224

c

214 622

 

 

260 188

 

 

645 942

 

150 000

197 605 143

d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


AUSTRIA

 

 

ML 1

ML 2

ML 3

ML 4

ML 5

ML 6

ML 7

ML 8

ML 9

ML 10

ML 11

Belgium

a

5

 

 

 

 

 

 

2

 

 

 

b

235 480

 

 

 

 

 

 

171 030

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bulgaria

a

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

254 174

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

254 174

 

 

 

 

 

 

 

Czech Republic

a

1

 

8

1

1

14

4

1

 

 

 

b

43 880

 

21 762 563

9 994 109

2 904 673

1 046 462

227 389

164 138

 

 

 

c

42 103

 

6 224 835

2 498 528

 

1 171 173

185 887

3 697

 

 

13 252

Denmark

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finland

a

1

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

b

26 460

 

237 000

 

 

 

 

 

 

 

 

c

26 460

 

3 429

 

 

 

 

 

 

 

 

France

a

3

 

4

4

8

 

 

2

 

5

9

b

75 709

 

1 289 145

7 801 108

2 260 003

 

 

30 606

 

99 879

1 664 578

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Germany

a

2

10

27

8

13

283

 

 

2

21

5

b

322

13 012

2 714 882

62 526

276 327

80 843 482

 

 

577

2 129 690

169 296

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Greece

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hungary

a

 

 

2

6

 

 

 

2

 

 

 

b

 

 

5 000

4 093 500

 

 

 

252 500

 

 

 

c

 

 

 

646 946

 

 

 

53 095

 

 

 

Italy

a

 

 

1

1

3

 

 

 

 

17

3

b

 

 

1 355 952

91 640

892 062

 

 

 

 

25 925 052

1 872 320

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Netherlands

a

4

 

 

 

 

7

 

 

 

 

 

b

5 720

 

 

 

 

20 693

 

 

 

 

 

c

5 720

 

 

 

 

27 138

 

 

 

 

 

Poland

a

3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

45 828

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Romania

a

4

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

49 242

4 944

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

16 998

4 944

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Slovakia

a

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

28 000

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Slovenia

a

 

5

 

 

 

2

 

 

 

 

 

b

 

94 886

 

 

 

2 124 508

 

 

 

 

 

c

 

758 427

 

 

 

1 050 000

 

 

 

 

 

Spain

a

2

 

 

 

 

6

 

 

 

1

 

b

 

 

 

 

 

619 062

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

202 444

 

 

 

 

 

Sweden

a

1

 

4

 

1

2

1

3

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

United Kingdom

a

18

6

 

1

1

35

5

 

1

15

1

b

224 660

48 842

 

1 018

5 923

246 277

920

 

9 308

335 858

1 725

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

44

22

47

22

27

350

10

10

3

59

18

b

707 301

161 684

27 364 542

22 298 075

6 338 988

84 928 484

228 309

618 274

9 885

28 490 478

3 707 919

c

91 281

763 371

6 228 264

3 399 648

 

2 450 755

185 887

56 792

 

 

13 252

d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

ML 12

ML 13

ML 14

ML 15

ML 16

ML 17

ML 18

ML 21

ML 22

TOTAL per destination

Belgium

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

406 510

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bulgaria

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

254 174

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

254 174

Czech Republic

a

 

 

 

 

1

 

 

 

 

31

b

 

 

 

 

239 802

 

 

 

 

36 383 016

c

 

 

 

 

378 430

376 515

 

 

690 058

11 584 478

Denmark

a

1

 

 

 

 

 

 

 

 

1

b

12 086 619

 

 

 

 

 

 

 

 

12 086 619

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finland

a

 

1

 

 

 

 

 

 

 

3

b

 

168 000

 

 

 

 

 

 

 

431 460

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29 889

France

a

 

 

 

8

 

 

 

 

2

45

b

 

 

 

1 001 679

 

 

 

 

979 805

15 202 512

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12 478 337

Germany

a

 

 

2

6

16

56

66

8

16

541

b

 

 

31 403

30 778

9 686 025

1 826 932

302 207

936 137

877 500

99 901 096

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Greece

a

 

 

 

 

 

 

 

1

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

26 000

 

26 000

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hungary

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 351 000

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

700 041

Italy

a

 

 

1

 

1

 

 

 

 

27

b

 

 

340 000

 

107 800

 

 

 

 

30 584 826

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13 586 936

Netherlands

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26 413

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32 858

Poland

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

45 828

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Romania

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

54 186

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21 942

Slovakia

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28 000

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Slovenia

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 219 394

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 808 427

Spain

a

 

 

 

 

 

 

1

 

 

10

b

 

 

 

 

 

 

86 510

 

 

705 572

c

 

 

 

154 010

 

 

84 347

 

 

440 801

Sweden

a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 435 105

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 138 645

United Kingdom

a

 

 

 

 

 

 

 

1

 

84

b

 

 

 

 

 

 

 

1 150 000

 

2 024 530

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

1

1

3

14

18

56

67

10

18

800

b

12 086 619

168 000

371 403

1 032 457

10 033 627

1 826 932

388 717

2 112 137

1 857 305

210 166 241

c

 

 

 

154 010

378 430

376 515

84 347

 

690 058

46 076 528

d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


AZERBAIJAN

 

 

ML 1

ML 2

ML 3

ML 4

ML 5

ML 6

ML 10

ML 11

ML 15

ML 16

ML 18

ML 22

TOTAL per destination

Czech Republic

a

 

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

866 667

 

 

 

 

 

866 667

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Germany

a

 

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

386 800

 

 

 

 

 

 

386 800

c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Romania

a

4

1

1

 

 

 

1

1

 

 

2

2

12

b

183 366

19 358

238 027

 

 

 

70 261

4 086 607

 

 

570 727

250 932

5 419 278

c

160 424

19 358

238 027

 

 

 

70 261

 

 

 

570 727

250 932

1 309 729

Slovakia

a

 

1

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

2

b

 

107 000

 

12 950

 

 

 

 

 

 

 

 

119 950

c

 

107 000

 

12 950

 

 

 

 

 

 

 

 

119 950

TOTAL PER ML category

a

4

2

1

1

 

1

2

1

 

 

2

2

16

b

183 366

126 358

238 027

12 950

 

386 800

936 928

4 086 607

 

 

570 727

250 932

6 792 695

c

160 424

126 358

238 027

12 950

 

 

70 261

 

 

 

570 727

250 932

1 429 679

d

 

3

1

 

2

1

 

1

2

1

 

1

13

e

 

1(3) 4(1)

1(1)

 

1(2) 4(2)

1(1) 4(1)

 

1(1) 3(1) 4(1)

1(2) 4(2)

1(1)

 

1(1)

1(13) 3(1) 4(7)


BAHAMAS

 

 

ML 7

TOTAL per destination

Finland

a

1

1

b

7 800

7 800

c

 

 

TOTAL PER ML category

a

1

1

b

7 800

7 800

c

 

 

d

 

 

e

 

 


BAHRAIN

 

 

ML 1

ML 2

ML 3

ML 4

ML 5

ML 6

ML 7

Austria

a

2

1

 

 

 

 

 

b

28 709

222 000

 

 

 

 

 

c

28 709

162 000

 

 

 

 

 

Belgium

a

3

 

 

 

 

1

 

b

5 325 436

 

 

 

 

937 500

 

c

 

 

 

 

 

 

 

Czech Republic

a

 

 

1

 

 

 

 

b

 

 

757

 

 

 

 

c

 

 

386

 

 

 

 

Finland

a

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

c

13 500

 

 

 

 

 

 

France

a

3

1

1

6

1

1

2

b

1 254 772

1 628 630

2 206 634

10 196 094

193 983

5 015

422 269

c

 

 

 

 

 

 

 

Germany

a

10

 

5

1

 

 

 

b

437 452

 

504 922

15 000

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

 

3

 

 

 

 

 

b

 

2 233

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

Netherlands

a

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

Spain

a

 

 

1

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

Sweden

a

 

1

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

United Kingdom

a

39

 

15

3

 

 

5

b

539 806

 

29 259

3 613

 

 

14 894

c

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL PER ML category

a

57

6

23

10

1

2

7

b

7 586 175

1 852 863

2 741 571

10 214 707

193 983

942 515

437 163

c

42 209

162 000

386

 

 

 

 

d

 

 

 

 

 

 

 

e

 

 

 

 

 

 

 


 

 

ML 9

ML 10

ML 11

ML 13

ML 15

ML 16

ML 22

TOTAL per destination

Austria

a

 

 

 

 

 

1

 

4

b

 

 

 

 

 

222 000

 

472 709

c

 

 

 

 

 

222 000

 

412 709

Belgium

a

 

 

 

 

 

 

 

4

b

 

 

 

 

 

 

 

6 262 936

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Czech Republic

a

 

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

757

c

 

 

 

 

 

 

 

386

Finland

a

 

 

1

 

 

 

 

1

b

 

 

52 330

 

 

 

 

52 330

c

 

 

51 605

 

 

 

 

65 105

France

a

 

 

1

1

8

 

2

27

b

 

 

501 508

45 437

9 532 356

 

1 955 880

27 942 577

c

 

 

 

 

 

 

 

3 878 933

Germany

a

1

1

2

 

 

 

1

21

b

2 794

1 000 000

74 601

 

 

 

1

2 034 770

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Italy

a

 

 

 

 

 

 

 

3

b

 

 

 

 

 

 

 

2 233

c

 

 

 

 

 

 

 

20 196

Netherlands

a

 

 

 

 

 

 

 

 

b

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

14 350

 

 

14 350

Spain

a

 

 

 

 

 

 

 

1

b

 

 

 

 

 

 

 

 

c

 

 

 

 

 

 

 

 

Sweden