ISSN 1977-0642

Amtsblatt

der Europäischen Union

L 199

European flag  

Ausgabe in deutscher Sprache

Rechtsvorschriften

65. Jahrgang
28. Juli 2022


Inhalt

 

II   Rechtsakte ohne Gesetzescharakter

Seite

 

 

VERORDNUNGEN

 

*

Durchführungsverordnung (EU) 2022/1317 der Kommission vom 27. Juli 2022 zur Ermöglichung von Ausnahmeregelungen von der Verordnung (EU) 2021/2115 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anwendung der Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ-Standards) 7 und 8 für das Antragsjahr 2023

1

 

 

BESCHLÜSSE

 

*

Beschluss (EU) 2022/1318 des Rates vom 26. Juli 2022 zur Ernennung eines Mitglieds des Rechnungshofs

5

 

*

Durchführungsbeschluss (EU) 2022/1319 der Kommission vom 26. Juli 2022 zur Genehmigung eines Antrags Frankreichs gemäß Artikel 7 Absatz 4 der Richtlinie (EU) 2016/797 des Europäischen Parlaments und des Rates auf Nichtanwendung bestimmter Bestimmungen der technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) auf die Umkonfigurierung vorhandener Fahrzeuge zu 19 TGV-P-DUPLEX-Triebzügen (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen C(2022) 5150)

6

 

*

Durchführungsbeschluss (EU) 2022/1320 der Kommission vom 26. Juli 2022 zur Änderung des Anhangs des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 betreffend Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit Ausbrüchen der hochpathogenen Aviären Influenza in bestimmten Mitgliedstaaten (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen C(2022) 5471)  ( 1 )

12

 


 

(1)   Text von Bedeutung für den EWR.

DE

Bei Rechtsakten, deren Titel in magerer Schrift gedruckt sind, handelt es sich um Rechtsakte der laufenden Verwaltung im Bereich der Agrarpolitik, die normalerweise nur eine begrenzte Geltungsdauer haben.

Rechtsakte, deren Titel in fetter Schrift gedruckt sind und denen ein Sternchen vorangestellt ist, sind sonstige Rechtsakte.


II Rechtsakte ohne Gesetzescharakter

VERORDNUNGEN

28.7.2022   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 199/1


DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) 2022/1317 DER KOMMISSION

vom 27. Juli 2022

zur Ermöglichung von Ausnahmeregelungen von der Verordnung (EU) 2021/2115 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anwendung der Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ-Standards) 7 und 8 für das Antragsjahr 2023

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EU) 2021/2115 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021 mit Vorschriften für die Unterstützung der von den Mitgliedstaaten im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik zu erstellenden und durch den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zu finanzierenden Strategiepläne (GAP-Strategiepläne) und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 sowie der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 (1), insbesondere auf Artikel 148 Absatz 1,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Gemäß Artikel 13 der Verordnung (EU) 2021/2115 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass alle landwirtschaftlichen Flächen einschließlich derjenigen, die nicht mehr für die Erzeugung genutzt werden, in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand erhalten werden, und legen auf nationaler oder regionaler Ebene für jeden der in Anhang III der genannten Verordnung aufgelisteten Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ-Standards) im Einklang mit dem Hauptziel dieser Standards gemäß dem genannten Anhang Mindeststandards für Landwirte und andere Begünstigte fest. Die GLÖZ-Standards gelten ab dem Antragsjahr 2023, ausgenommen der GLÖZ-Standard 2, der erst ab dem Antragsjahr 2024 oder 2025 in hinreichend begründeten Fällen angewendet werden kann.

(2)

In ihrer Mitteilung zur Gewährleistung der Ernährungssicherheit und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Lebensmittelsysteme (2) legte die Kommission dar, welch schwerwiegende Folgen der russische Einfall in die Ukraine für die weltweite Ernährungssicherheit hat. Russlands Invasion der Ukraine hat zu einem drastischen Anstieg der Rohstoffpreise geführt und wirkt sich auf das Angebot von und die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen weltweit aus. Insbesondere die weltweite Weizenproduktion ist sowohl durch den Angebotsschock aufgrund des großen wegbrechenden ukrainischen und russischen Anteils am Weizenmarkt als auch durch den Schock bei den Betriebsmittelkosten, insbesondere bei Erdgas, Stickstoffdünger und Sauerstoff, gefährdet. Die Unsicherheiten bezüglich des globalen Lebensmittelangebots sind beträchtlich, was Anlass zur Sorge um die weltweite Ernährungssicherheit gibt. Um dazu beizutragen, diesem Problem frühzeitig zu begegnen und die Lebensmittelversorgung aufrechtzuerhalten, sollte die Union ihr landwirtschaftliches Potenzial für die Lebensmittelerzeugung bewahren. Gleichzeitig sollte sie die mittel- und langfristige Nachhaltigkeit der Lebensmittelversorgung sicherstellen, indem sie den Übergang zu einer nachhaltigen Lebensmittelerzeugung gemäß der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ und der Biodiversitätsstrategie vorantreibt.

(3)

Sowohl der GLÖZ-Standard 7 „Fruchtwechsel auf Ackerland, mit Ausnahme von Kulturen im Nassanbau“ als auch die erste Anforderung des GLÖZ-Standards 8 „Mindestanteil der landwirtschaftlichen Fläche für nichtproduktive Flächen oder Landschaftselemente“ gemäß Anhang III der Verordnung (EU) 2021/2115, die ab dem Antragsjahr 2023 gelten, wirken sich auf die Nutzung von Ackerland für produktive Zwecke aus. Indem der GLÖZ-Standard 7 zur Erhaltung des Bodenpotenzials und zur Stärkung der Bodenfruchtbarkeit Mindestanforderungen für einen zeitlich und räumlich gestaffelten Anbau unterschiedlicher Kulturen vorsieht, wirkt er sich potenziell auf die Entscheidung der Landwirte aus, welche Kulturen sie anbauen. Da gemäß der ersten Anforderung des GLÖZ-Standards 8 ein Mindestanteil des Ackerlands für nichtproduktive Flächen oder Landschaftselemente bereitgestellt werden muss, um die für intakte und produktive Ökosysteme notwendige Biodiversität innerhalb landwirtschaftlicher Betriebe zu stärken, können die Landwirte über das Vorhandensein von Landschaftselementen hinaus auch einen bestimmten Anteil an Ackerland für Biodiversitätszwecke brachliegen lassen.

(4)

Da es notwendig ist, den Problemen im Bereich der Ernährungssicherheit im Sinne einer weltweiten Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Lebensmitteln Rechnung zu tragen und das Potenzial der Union für die Lebensmittelerzeugung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig zu den Zielen des europäischen Grünen Deals, insbesondere der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ und der Biodiversitätsstrategie, beizutragen, ist es angebracht, den Landwirten ausnahmsweise die Wahlmöglichkeit einzuräumen, ihr verfügbares Ackerland zur Lebensmittelerzeugung zu nutzen, und gleichzeitig die negativen Auswirkungen einer solchen Wahl auf die Umwelt und den Klimawandel abzumildern. Die Mitgliedstaaten sollten daher ermächtigt werden, für das Antragsjahr 2023 von der Anwendung des GLÖZ-Standards 7 und der ersten Anforderung des GLÖZ-Standards 8 gemäß Anhang III der Verordnung (EU) 2021/2115 in der von ihnen in ihren GAP-Strategieplänen festgelegten Form abzuweichen. Da die Ausnahmeregelung dazu beitragen soll, den Problemen im Bereich der Ernährungssicherheit kurzfristig abzuhelfen, sollte festgelegt werden, dass Ackerland, das aufgrund der Ausnahme von der ersten Anforderung des GLÖZ-Standards 8 gemäß Anhang III der Verordnung (EU) 2021/2115 in der von den Mitgliedstaaten in ihren GAP-Strategieplänen festgelegten Form nicht für nichtproduktive Flächen bereitgestellt wird, nicht für den Anbau von Mais und Sojabohnen genutzt werden darf; denn diese Kulturen sind größtenteils nicht für die Lebensmittelerzeugung bestimmt. Darüber hinaus sollten die Mitgliedstaaten, die von der Ausnahmeregelung für den GLÖZ-Standard 7 oder 8 Gebrauch machen, grundsätzlich sowohl die Nutzung von Kulturen zur Lebensmittelerzeugung als auch die Inanspruchnahme der in ihren GAP-Strategieplänen vorgesehenen Öko-Regelungen und Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen fördern, die die Stärkung der Biodiversität innerhalb landwirtschaftlicher Betriebe und die Erhaltung des Bodenpotenzials zum Ziel haben.

(5)

Angesichts der Bedeutung der GLÖZ-Standards 7 und 8 für die Ziele, im Interesse der langfristigen Nachhaltigkeit des Sektors das Bodenpotenzial zu erhalten und die Biodiversität innerhalb landwirtschaftlicher Betriebe zu stärken sowie das Potenzial für die Lebensmittelerzeugung zu bewahren, sollte die Ausnahmeregelung auf das Antragsjahr 2023 beschränkt werden, die in den Jahren nach 2023 geltenden Vorschriften unberührt lassen und nur das umfassen, was im Hinblick auf die Probleme im Bereich der weltweiten Ernährungssicherheit unbedingt erforderlich ist. Daher sollten die anderen drei Anforderungen des GLÖZ-Standards 8 in Anhang III der Verordnung (EU) 2021/2115 einschließlich der Anforderung, Landschaftselemente zu erhalten, im Interesse des Hauptziels des Standards, nämlich der Stärkung der Biodiversität innerhalb landwirtschaftlicher Betriebe, für das Antragsjahr 2023 anwendbar bleiben.

(6)

Die Möglichkeit, von der Anwendung der GLÖZ-Standards in der von den Mitgliedstaaten in ihren GAP-Strategieplänen festgelegten Form abzuweichen, enthebt die Mitgliedstaaten nicht der Verpflichtung gemäß Artikel 109 Absatz 2 Buchstabe a Ziffer i der Verordnung (EU) 2021/2115, eine Beschreibung der Vorgehensweise zur Umsetzung jedes der GLÖZ-Standards in Anhang III der genannten Verordnung und der damit zusammenhängenden Elemente in ihre GAP-Strategiepläne aufzunehmen.

(7)

Da die GLÖZ-Standards zu den Ausgangsbedingungen für Öko-Regelungen und Agrarumwelt-, Klima- und andere Bewirtschaftungsverpflichtungen gehören, sollten Vorschriften für die Einhaltung der Ausgangsbedingungen festgelegt werden, wenn ein Mitgliedstaat von den Ausnahmeregelungen für die Anwendung des GLÖZ-Standards 7 oder der ersten Anforderung des GLÖZ-Standards 8 Gebrauch macht. Um die Stabilität der GAP-Strategiepläne zu gewährleisten und den Ehrgeiz der Interventionen, die Teil der grünen Architektur der Gemeinsamen Agrarpolitik sind, ab 2023 zu wahren, sollten die Ausgangsbedingungen unabhängig von der Anwendung der Ausnahmeregelung unverändert bleiben. Insbesondere sollten die Ausgangsbedingungen des GLÖZ-Standards 7 oder der ersten Anforderung des GLÖZ-Standards 8 weiterhin eingehalten werden müssen, um Unterstützung im Rahmen von Interventionen zu erhalten, bei denen die Verpflichtungen diese Ausgangsbedingungen umfassen oder darauf aufbauen.

(8)

Es ist wesentlich, die Auswirkungen dieser Ausnahmeregelungen auf die weltweite Ernährungssicherheit sowie auf die Umwelt und den Klimawandel zu überwachen. Daher sollten die Mitgliedstaaten die Umsetzung dieser Ausnahmeregelungen bewerten und der Kommission darüber Bericht erstatten.

(9)

Um sicherzustellen, dass die mit der vorliegenden Verordnung genehmigten Ausnahmeregelungen im Hinblick auf ihren Zweck wirksam sind und die Landwirte ab dem Sommer 2022 die Aussaat für die Ernte 2023 planen können, sollten die Beschlüsse über die Inanspruchnahme der Ausnahmeregelungen rasch getroffen werden. Daher sollten die Mitgliedstaaten ihre Beschlüsse der Kommission innerhalb von 30 Tagen nach Inkrafttreten dieser Verordnung mittels des von der Kommission gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2017/1185 der Kommission (3) zur Verfügung gestellten IT-gestützten Systems mitteilen. Die Beschlüsse sollten bei der ersten Gelegenheit in die GAP-Strategiepläne aufgenommen werden, entweder bei der erneuten Vorlage des GAP-Strategieplans gemäß Artikel 118 Absatz 3 Unterabsatz 2 der Verordnung (EU) 2021/2115 oder beim ersten Antrag auf Änderung des GAP-Strategieplans gemäß Artikel 119 der genannten Verordnung. Angesichts der Notwendigkeit einer zügigen Umsetzung sollten die Beschlüsse nicht von der Kommission genehmigt werden müssen.

(10)

Da die Mitgliedstaaten ihre Beschlüsse rechtzeitig vor den Entscheidungen der Landwirte über die Aussaat treffen müssen, sollte die Verordnung aus Gründen der Dringlichkeit am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft treten.

(11)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses für die Gemeinsame Agrarpolitik —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Beschlüsse zur Abweichung von der Anwendung bestimmter Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand für das Antragsjahr 2023

(1)   Abweichend von Artikel 13 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2021/2115 können die Mitgliedstaaten beschließen, für das Antragsjahr 2023 von der Anwendung eines oder beider der folgenden GLÖZ-Standards in Anhang III der genannten Verordnung in der von den Mitgliedstaaten in ihren GAP-Strategieplänen festgelegten Form abzuweichen:

a)

GLÖZ-Standard 7: „Fruchtwechsel auf Ackerland, ausgenommen Kulturen im Nassanbau“;

b)

GLÖZ-Standard 8, erste Anforderung: „Mindestanteil der landwirtschaftlichen Fläche für nichtproduktive Flächen oder Landschaftselemente:

Ein Mindestanteil von 4 % des Ackerlandes auf Ebene des landwirtschaftlichen Betriebs ist für nichtproduktive Flächen und Landschaftselemente, einschließlich brachliegender Flächen, vorgesehen.

Wenn Landwirte sich im Rahmen erweiterter Öko-Regelungen gemäß Artikel 31 Absatz 6 dazu verpflichten, mindestens 7 % ihres Ackerlandes für nichtproduktive Flächen oder Landschaftselemente, einschließlich brachliegender Flächen, vorzusehen, beschränkt sich der Anteil zur Erfüllung dieses GLÖZ-Standards auf 3 %.

Wenn ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln angebaute Zwischenfrüchte oder stickstoffbindende Pflanzen inbegriffen sind, gilt ein Mindestanteil von 7 % des Ackerlands auf Ebene des landwirtschaftlichen Betriebs, wobei es sich bei 3 % um brachliegende Flächen oder nichtproduktive Landschaftselemente handeln muss. Für Zwischenfrüchte sollten die Mitgliedstaaten den Gewichtungsfaktor 0,3 verwenden.“

Mitgliedstaaten, die von der Ausnahmeregelung gemäß Unterabsatz 1 Buchstabe b Gebrauch machen, stellen sicher, dass diese ausschließlich für brachliegende Flächen und nicht für andere nichtproduktive Landschaftselemente gilt.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Ackerland, das aufgrund der Ausnahmeregelung gemäß Unterabsatz 1 Buchstabe b nicht für nichtproduktive Flächen bereitgestellt wird, nicht für den Anbau von Mais, Sojabohnen oder Niederwald mit Kurzumtrieb genutzt wird.

Mitgliedstaaten, die von einer der Ausnahmeregelungen gemäß Unterabsatz 1 Gebrauch machen, fördern den Anbau von Kulturen zur Lebensmittelerzeugung.

Mitgliedstaaten, die von einer der Ausnahmeregelungen gemäß Unterabsatz 1 Gebrauch machen, fördern grundsätzlich die Inanspruchnahme der in ihren GAP-Strategieplänen vorgesehenen Öko-Regelungen und Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, die die Stärkung der Biodiversität innerhalb landwirtschaftlicher Betriebe und die Erhaltung des Bodenpotenzials zum Ziel haben.

(2)   Für die Zwecke der Öko-Regelungen gemäß Artikel 31 der Verordnung (EU) 2021/2115 und der Agrarumwelt-, Klima- und anderen Bewirtschaftungsverpflichtungen gemäß Artikel 70 der genannten Verordnung, die von den Mitgliedstaaten in ihren GAP-Strategieplänen für das Antragsjahr 2023 festgelegt wurden, bleiben die Ausgangsbedingungen gemäß Artikel 31 Absatz 5 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Artikel 70 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe a der genannten Verordnung in Bezug auf den GLÖZ-Standard 7 und die erste Anforderung des GLÖZ-Standards 8 durch die Beschlüsse des Mitgliedstaats gemäß Absatz 1 dieses Artikels unverändert.

Artikel 2

Fristen, Mitteilung und Anwendung von Beschlüssen

(1)   Mitgliedstaaten, die beschließen, von den Ausnahmeregelungen gemäß Artikel 1 Absatz 1 Gebrauch zu machen, teilen der Kommission die gemäß dem genannten Absatz gefassten Beschlüsse innerhalb von 30 Tagen nach Inkrafttreten dieser Verordnung mittels des von der Kommission gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2017/1185 zur Verfügung gestellten IT-gestützten Systems mit.

(2)   Die Mitgliedstaaten nehmen die gemäß Artikel 1 Absatz 1 der vorliegenden Verordnung gefassten Beschlüsse entweder im Rahmen einer erneuten Vorlage des GAP-Strategieplans gemäß Artikel 118 Absatz 3 Unterabsatz 2 der Verordnung (EU) 2021/2115 oder im Rahmen des ersten Antrags auf Änderung des GAP-Strategieplans gemäß Artikel 119 der genannten Verordnung in Abschnitt 3.10 des GAP-Strategieplans über die Konditionalität und den GLÖZ-Standard auf.

(3)   Die gemäß Artikel 1 Absatz 1 der vorliegenden Verordnung gefassten Beschlüsse unterliegen nicht der Genehmigung durch die Kommission gemäß Artikel 118 Absatz 6 bzw. Artikel 119 Absatz 10 der Verordnung (EU) 2021/2115.

(4)   Die gemäß Artikel 1 Absatz 1 gefassten Beschlüsse gelten für das Antragsjahr 2023.

(5)   Mitgliedstaaten, die von einer der Ausnahmeregelungen gemäß Artikel 1 Absatz 1 Gebrauch machen, bewerten im jährlichen Leistungsbericht gemäß Artikel 134 der Verordnung (EU) 2021/2115, der am 15. Februar 2024 vorzulegen ist, die Auswirkungen der Anwendung dieser Ausnahmeregelungen auf die weltweite Ernährungssicherheit, den Umweltschutz und die Bekämpfung des Klimawandels.

Artikel 3

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 27. Juli 2022

Für die Kommission

Die Präsidentin

Ursula VON DER LEYEN


(1)   ABl. L 435 vom 6.12.2021, S. 1.

(2)  COM(2022) 133 final.

(3)  Durchführungsverordnung (EU) 2017/1185 der Kommission vom 20. April 2017 mit Durchführungsbestimmungen zu den Verordnungen (EU) Nr. 1307/2013 und (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf die Übermittlung von Informationen und Dokumenten an die Kommission und zur Änderung und Aufhebung mehrerer Verordnungen der Kommission (ABl. L 171 vom 4.7.2017, S. 113).


BESCHLÜSSE

28.7.2022   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 199/5


BESCHLUSS (EU) 2022/1318 DES RATES

vom 26. Juli 2022

zur Ernennung eines Mitglieds des Rechnungshofs

DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 286 Absatz 5,

auf Vorschlag des Königreichs der Niederlande,

nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (1),

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Mit dem Beschluss (EU) 2019/2173 (2) wurde Herr Alex BRENNINKMEIJER für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2025 zum Mitglied des Rechnungshofs ernannt.

(2)

Mit Schreiben vom 3. Juni 2021 hat Herr Alex BRENNINKMEIJER seinen Rücktritt als Mitglied des Rechnungshofs mit Wirkung vom 1. Januar 2022 mitgeteilt. Nach Artikel 286 Absatz 5 Unterabsatz 3 des Vertrags blieb er bis zur Neubesetzung seines Sitzes im Amt.

(3)

Am 14. April 2022 verstarb Herr Alex BRENNINKMEIJER.

(4)

Für die verbleibende Amtszeit von Herrn Alex BRENNINKMEIJER sollte ein neues Mitglied des Rechnungshofs ernannt werden.

(5)

Das Königreich der Niederlande hat vorgeschlagen, Herrn Stephanus Abraham BLOK mit Wirkung vom 1. September 2022 zum Mitglied des Rechnungshofs zu ernennen —

HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN:

Artikel 1

Herr Stephanus Abraham BLOK wird für die Zeit vom 1. September 2022 bis zum 31. Dezember 2025 zum Mitglied des Rechnungshofs ernannt.

Artikel 2

Dieser Beschluss tritt am Tag seiner Annahme in Kraft.

Geschehen zu Brüssel am 26. Juli 2022.

Im Namen des Rates

Der Präsident

J. SÍKELA


(1)  Stellungnahme vom 23. Juni 2022 (noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht).

(2)  Beschluss (EU) 2019/2173 des Rates vom 16. Dezember 2019 zur Ernennung von fünf Mitgliedern des Rechnungshofs (ABl. L 329 vom 19.12.2019, S. 94).


28.7.2022   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 199/6


DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS (EU) 2022/1319 DER KOMMISSION

vom 26. Juli 2022

zur Genehmigung eines Antrags Frankreichs gemäß Artikel 7 Absatz 4 der Richtlinie (EU) 2016/797 des Europäischen Parlaments und des Rates auf Nichtanwendung bestimmter Bestimmungen der technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) auf die Umkonfigurierung vorhandener Fahrzeuge zu 19 TGV-P-DUPLEX-Triebzügen

(Bekannt gegeben unter Aktenzeichen C(2022) 5150)

(Nur der französische Text ist verbindlich)

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Richtlinie (EU) 2016/797 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Mai 2016 über die Interoperabilität des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union (1), insbesondere auf Artikel 7 Absatz 4,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Am 10. Dezember 2021 übermittelte Frankreich der Kommission gemäß Artikel 7 Absatz 4 der Richtlinie (EU) 2016/797 einen Antrag auf Nichtanwendung bestimmter Bestimmungen der technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) im Anhang der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 der Kommission (2) (im Folgenden „TSI LOC&PAS“), der TSI im Anhang der Verordnung (EU) Nr. 1300/2014 der Kommission (3) (im Folgenden „TSI PRM“) und der TSI im Anhang der Verordnung (EU) Nr. 1304/2014 der Kommission (4) (im Folgenden „TSI NOI“) auf ein Projekt zur Umrüstung vorhandener Fahrzeuge, das 19 Triebzüge betrifft, die für den Betrieb im französischen Schienennetz ausgelegt sind.

(2)

Grundlage für den Antrag ist Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie (EU) 2016/797, d. h. die mangelnde Wirtschaftlichkeit des Projekts im Fall einer Umrüstung der betreffenden Triebzüge.

(3)

Der Antrag betrifft den Umbau von 19 Triebzügen, deren Triebköpfe und Reisezugwagen bei ihrer Herstellung im Jahr 2006 getrennt worden waren. Aufgrund der damaligen Marktnachfrage wurden die Lokomotiven dieser Triebzüge mit Personenwagen des Typs „Réseau 1N“ gekuppelt betrieben (was noch immer geschieht) bzw. die Reisezugwagen dieser Triebzüge mit Lokomotiven des Typs „Réseau“.

(4)

Heute stehen diese Triebzüge kurz vor der Instandhaltungsunterbrechung zur Hälfte ihrer Lebensdauer. Um ihren sicheren Betrieb für weitere 16 Jahre zu gewährleisten, sind daher Instandhaltungsarbeiten geplant. Im Zuge der Instandhaltungsmaßnahme ist vorgesehen, die ursprünglichen Lokomotiven und Reisezugwagen wieder zusammenzufügen. Die Arbeitsphase der Umrüstung soll zwischen 2022 und 2025 stattfinden, wobei die ersten Triebzüge im Februar 2022 in die Werkstätten eingefahren sind. Ziel ist es, bis Dezember 2023 die Typgenehmigung für die 19 Triebzüge, die Gegenstand der Umrüstung sind, zu erlangen. Anschließend sollen für jeden Triebzug Genehmigungen auf der Grundlage der Typenkonformität erlangt werden.

(5)

Die Genehmigungsstrategie für den Umkonfigurierungsprozess basiert auf einer „neuen“ Genehmigung als Variante des zuvor bereits genehmigten Typs TGV Duplex. Unter diesen Umständen müssen nur die geänderten Teile der Reisezugwagen mit den TSI in Einklang gebracht werden. An den Lokomotiven werden keinerlei Änderungen vorgenommen, sie werden aber als neue Elemente des Typs TGV Duplex betrachtet, und ihre Genehmigung gilt als „erste“ Genehmigung, für die der Nachweis der vollständigen Einhaltung der geltenden TSI LOC&PAS, NOI und PRM erforderlich ist.

(6)

Die Lokomotiven und Reisezugwagen der 19 Triebzüge, die umgerüstet und umkonfiguriert werden sollen, entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Herstellung geltenden Normen und TSI. Die einschlägigen TSI sind seit 2006 weiterentwickelt worden und enthalten nun strengere Anforderungen. Die Nichtanwendung wird beantragt, weil eine Anwendung der jetzigen TSI auf bereits vorhandene Triebzüge erhebliche zusätzliche Umrüstungs- und Umkonfigurierungskosten sowie erhebliche Verzögerungen bei der Wiederinbetriebnahme der Triebzüge mit sich bringen würde.

(7)

Darüber hinaus würde die Anwendung der Abschnitte 4.2.3.1, 4.2.8.2.6, 4.2.10.4.4, 4.2.3.3.2, 4.2.3.7 und 4.2.8.2.9 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014, der Abschnitte 4.2.1, 4.2.2 und 4.2.3 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 1304/2014 und des Abschnitts 4.2.2.1 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 1300/2014 dem Hersteller umfangreiche Entwicklungsstudien, Ressourcenzuweisungen und zusätzliche Materialkosten auferlegen, die die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projekts infrage stellen würden, weil die geschätzten Einheitskosten des Projekts dadurch um mehr als 60 % steigen würden.

(8)

Die zusätzlichen Kosten können nicht auf die 19 Triebzüge umgelegt werden, ohne die wirtschaftliche Zweckmäßigkeit und Tragfähigkeit des Umrüstungs- und Umkonfigurierungsprojekts infrage zu stellen.

(9)

Die Einhaltung anderer Bestimmungen der nun geltenden TSI wird im Rahmen des Projekts gewährleistet, einschließlich Änderungen in Bezug auf Innenbeleuchtung, Einstiegs- und Fahrgastbereiche, Stirnscheiben, Lichter/Leuchten und Kontrollleuchten, Notkupplungen, akustische Warnvorrichtungen, innen angebrachte Zeichen, Piktogramme und taktile Informationen sowie Signalhörner im Führerraum gemäß den Abschnitten 4.2.9.1.8, 4.2.9.2.1, 4.2.7.1.1 bis 4.2.7.1.4, 4.2.7.2.1 und 4.2.2.7.2 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 und Abschnitt 4.2.2.4 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 1300/2014.

(10)

Das Projekt wird auch sicherstellen, dass die 19 Triebzüge in vollem Umfang der Verordnung (EU) 2016/919 der Kommission (5) entsprechen, einschließlich einer Aufrüstung auf ERTMS-Baseline 3.

(11)

Wird dem Antrag auf Nichtanwendung nicht stattgegeben, besteht die Gefahr, dass die Beförderungskapazität im Bereich der künftigen Nutzung der 19 Triebzüge zum Nachteil der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr beeinträchtigt wird. Das Projekt würde sich dann um etwa drei Jahre verzögern. Ein Stillstand des Projekts würde dazu führen, dass die Züge während der Erholung des Eisenbahnsektors nach COVID-19 aus dem Verkehr gezogen werden müssten, was den wirtschaftlichen Interessen des Betreibers im Jahr 2023 schaden würde. Die daraus entstehenden Ertragseinbußen des Betreibers werden auf mehr als 100 Mio. EUR geschätzt.

(12)

Die Mitglieder des in Artikel 51 Absatz 1 der Richtlinie (EU) 2016/797 genannten Ausschusses wurden auf dessen 93. Sitzung von den französischen Vertretern über den Antrag auf Nichtanwendung informiert.

(13)

Mögliche Auswirkungen der Nichtanwendung bestimmter Bestimmungen der TSI LOC&PAS, PRM und NOI auf die Sicherheit werden dadurch gemindert, dass zum Zeitpunkt der ursprünglichen Genehmigung im Jahr 2006 die Konformität der umkonfigurierten 19 Triebzüge mit den damals geltenden Sicherheitsanforderungen bereits nachgewiesen wurde und diese Triebzüge seitdem sicher betrieben worden sind.

(14)

Angesichts dessen ist die Kommission der Auffassung, dass die Bedingungen des Artikels 7 Absatz 1 Buchstabe c und des Artikels 7 Absatz 4 der Richtlinie (EU) 2016/797 für die Triebköpfe und Reisezugwagen der 19 betroffenen Triebzüge als erfüllt gelten sollten. Deshalb sollte dem von Frankreich gestellten Antrag auf Nichtanwendung der Abschnitte 4.2.3.1, 4.2.8.2.6, 4.2.10.4.4, 4.2.3.3.2, 4.2.3.7 und 4.2.8.2.9 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 1302/2014, der Abschnitte 4.2.1, 4.2.2 und 4.2.3 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 1304/2014 und des Abschnitts 4.2.2.1 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 1300/2014 stattgegeben werden, wobei die Nichtanwendung dieser Bestimmungen durch die Anwendung der zum Zeitpunkt der ursprünglichen Genehmigung geltenden Bestimmungen als Ausweichbestimmungen auszugleichen ist.

(15)

Die in diesem Beschluss vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des in Artikel 51 Absatz 1 der Richtlinie (EU) 2016/797 genannten Ausschusses —

HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN:

Artikel 1

Dem Antrag Frankreichs auf Nichtanwendung der Bestimmungen der technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) in den Anhängen der Verordnungen (EU) Nr. 1302/2014, (EU) Nr. 1300/2014 und (EU) Nr. 1304/2014 auf die 19 umkonfigurierten TGV-P-DUPLEX-Triebzüge, die aus den in Anhang II dieses Beschlusses aufgeführten Fahrzeugen bestehen, wird — wie in Anhang I dieses Beschlusses dargelegt — stattgegeben.

Die Bestimmungen, auf die sich der in Absatz 1 genannte Antrag auf Nichtanwendung bezieht, sowie die stattdessen anzuwendenden Ausweichbestimmungen sind in Anhang I aufgeführt.

Das Verwendungsgebiet der in Anhang II aufgeführten Fahrzeuge ist Frankreich.

Artikel 2

Dieser Beschluss ist an die Französische Republik gerichtet.

Brüssel, den 26. Juli 2022

Für die Kommission

Adina-Ioana VĂLEAN

Mitglied der Kommission


(1)   ABl. L 138 vom 26.5.2016, S. 44.

(2)  Verordnung (EU) Nr. 1302/2014 der Kommission vom 18. November 2014 über eine technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems „Fahrzeuge — Lokomotiven und Personenwagen“ des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union (ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 228).

(3)  Verordnung (EU) Nr. 1300/2014 der Kommission vom 18. November 2014 über die technischen Spezifikationen für die Interoperabilität bezüglich der Zugänglichkeit des Eisenbahnsystems der Union für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität (ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 110).

(4)  Verordnung (EU) Nr. 1304/2014 der Kommission vom 26. November 2014 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems „Fahrzeuge — Lärm“ sowie zur Änderung der Entscheidung 2008/232/EG und Aufhebung des Beschlusses 2011/229/EU (ABl. L 356 vom 12.12.2014, S. 421).

(5)  Verordnung (EU) 2016/919 der Kommission vom 27. Mai 2016 über die technische Spezifikation für die Interoperabilität der Teilsysteme „Zugsteuerung, Zugsicherung und Signalgebung“ des Eisenbahnsystems in der Europäischen Union (ABl. L 158 vom 15.6.2016, S. 1).


ANHANG I

In der folgenden Tabelle sind die in Artikel 1 genannten Bestimmungen aufgeführt, die nicht angewandt werden müssen, und die Bestimmungen, die stattdessen anzuwenden sind.

Nicht angewandte TSI-Bestimmung

Angewandte Ausweichbestimmung

TSI LOC&PAS 4.2.3.1 — Begrenzungslinie

Für Triebköpfe: UIC-Merkblätter 505-1 und 506

Für Reisezugwagen: EN 15273-2 (November 2017), Entscheidung 2008/232/EG der Kommission (aufgehobene TSI RST HS), Beschluss 2011/291/EU (aufgehobene TSI LOC&PAS)

TSI LOC&PAS 4.2.8.2.6 — Leistungsfaktor

EG-Prüfbescheinigung Nr. 0942/6/SH2/2007/RST/FR-EN/ECA1178AD0048

TSI LOC&PAS 4.2.10.4.4 —

Fahrfähigkeit

Französische Norm NF F16-103

TSI LOC&PAS 4.2.3.3.2 — Überwachung des Zustands der Radsatzlager

Französische Spezifikation SAMI D 001

TSI LOC&PAS 4.2.3.7 — Bahnräumer

Französische Verordnung „Arrêté MR“ vom 5. Juni 2000, § 2.2.1

TSI LOC&PAS 4.2.8.2.9 — Anforderungen in Verbindung mit Stromabnehmern

Entscheidung 2002/735/EG der Kommission (aufgehobene TSI RST HS); französische Verordnung „Arrêté MR“ vom 5. Juni 2000, § 3.2.1; UIC-Merkblatt 608

TSI NOI 4.2.1 — Grenzwerte für das Standgeräusch

Entscheidung 2002/735/EG der Kommission (aufgehobene TSI RST HS)

TSI NOI 4.2.2 — Grenzwerte für das Anfahrgeräusch

TSI NOI 4.2.3 — Grenzwerte für das Vorbeifahrgeräusch

TSI PRM 4.2.2.1 — Sitze

Entscheidung 2008/164/EG der Kommission (aufgehobene TSI PRM)


ANHANG II

In den folgenden Tabellen sind die europäischen Fahrzeugnummern (EVN gemäß der Begriffsbestimmung im Durchführungsbeschluss (EU) 2018/1614 der Kommission) der von Artikel 1 erfassten Triebköpfe und Reisezugwagen aufgeführt, die zu TGV-P-DUPLEX-Triebzügen umkonfiguriert werden sollen.

Die Reihenfolge der Zeilen in den Tabellen lässt die zu bildenden Paare „Triebköpfe + Reisezugwagen“ unberührt.

Die EVN der Triebköpfe und Reisezugwagen können sich nach der Umkonfigurierung ändern.

Tabelle 2.1

Triebköpfe

Triebkopf 1

Triebkopf 2

93870384001-8

93870384002-6

93870384003-4

93870384004-2

93870384007-5

93870384008-3

93870384009-1

93870384010-9

93870384011-7

93870384012-5

93870384013-3

93870384014-1

93870384015-8

93870384016-6

93870384017-4

93870384018-2

93870384019-0

93870384020-8

93870384021-6

93870384022-4

93870384023-2

93870384024-0

93870384025-7

93870384026-5

93870384027-3

93870384028-1

93870384005-9

93870384006-7

93870384029-9

93870384030-7

93870384031-5

93870384032-3

93870384033-1

93870384034-9

93870384035-6

93870384036-4

93870384037-2

93870384038-0


Tabelle 2.2

Reisezugwagen

Reisezugwagen 1

Reisezugwagen 2

Reisezugwagen 3

Reisezugwagen 4

Reisezugwagen 5

Reisezugwagen 6

Reisezugwagen 7

Reisezugwagen 8

93870291601-7

93870292601-6

93870293601-5

93870294601-4

93870295601-3

93870296601-2

93870297601-1

93870298601-0

93870291602-5

93870292602-4

93870293602-3

93870294602-2

93870295602-1

93870296602-0

93870297602-9

93870298602-8

93870291604-1

93870292604-0

93870293604-9

93870294604-8

93870295604-7

93870296604-6

93870297604-5

93870298604-4

93870291605-8

93870292605-7

93870293605-6

93870294605-5

93870295605-4

93870296605-3

93870297605-2

93870298605-1

93870291606-6

93870292606-5

93870293606-4

93870294606-3

93870295606-2

93870296606-1

93870297606-0

93870298606-9

93870291607-4

93870292607-3

93870293607-2

93870294607-1

93870295607-0

93870296607-9

93870297607-8

93870298607-7

93870291608-2

93870292608-1

93870293608-0

93870294608-9

93870295608-8

93870296608-7

93870297608-6

93870298608-5

93870291609-0

93870292609-9

93870293609-8

93870294609-7

93870295609-6

93870296609-5

93870297609-4

93870298609-3

93870291610-8

93870292610-7

93870293610-6

93870294610-5

93870295610-4

93870296610-3

93870297610-2

93870298610-1

93870291611-6

93870292611-5

93870293611-4

93870294611-3

93870295611-2

93870296611-1

93870297611-0

93870298611-9

93870291612-4

93870292612-3

93870293612-2

93870294612-1

93870295612-0

93870296612-9

93870297612-8

93870298612-7

93870291616-5

93870292616-4

93870293616-3

93870294616-2

93870295616-1

93870296616-0

93870297616-9

93870298616-8

93870291617-3

93870292617-2

93870293617-1

93870294617-0

93870295617-9

93870296617-8

93870297617-7

93870298617-6

93870291603-3

93870292603-2

93870293603-1

93870294603-0

93870295603-9

93870296603-8

93870297603-7

93870298603-6

93870291619-9

93870292619-8

93870293619-7

93870294619-6

93870295619-5

93870296619-4

93870297619-3

93870298619-2

93870291613-2

93870292613-1

93870293613-0

93870294613-9

93870295613-8

93870296613-7

93870297613-6

93870298613-5

93870291614-0

93870292614-9

93870293614-8

93870294614-7

93870295614-6

93870296614-5

93870297614-4

93870298614-3

93870291615-7

93870292615-6

93870293615-5

93870294615-4

93870295615-3

93870296615-2

93870297615-1

93870298615-0

93870291618-1

93870292618-0

93870293618-9

93870294618-8

93870295618-7

93870296618-6

93870297618-5

93870298618-4


28.7.2022   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 199/12


DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS (EU) 2022/1320 DER KOMMISSION

vom 26. Juli 2022

zur Änderung des Anhangs des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 betreffend Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit Ausbrüchen der hochpathogenen Aviären Influenza in bestimmten Mitgliedstaaten

(Bekannt gegeben unter Aktenzeichen C(2022) 5471)

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EU) 2016/429 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016 zu Tierseuchen und zur Änderung und Aufhebung einiger Rechtsakte im Bereich der Tiergesundheit („Tiergesundheitsrecht“ (1)), insbesondere auf Artikel 259 Absatz 1 Buchstabe c,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Bei der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) handelt es sich um eine infektiöse Viruserkrankung von Vögeln, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Rentabilität von Geflügelhaltungsbetrieben haben und zu Störungen des Handels innerhalb der Union sowie der Ausfuhren in Drittländer führen kann. HPAI-Viren können Zugvögel infizieren, die diese Viren anschließend während ihres Herbst- und Frühjahrszugs über große Entfernungen verbreiten können. Daher birgt das Auftreten von HPAI-Viren bei Wildvögeln die permanente Gefahr, dass diese Viren direkt oder indirekt in Betriebe eingeschleppt werden, in denen Geflügel oder in Gefangenschaft lebende Vögel gehalten werden. Bei einem Ausbruch der HPAI besteht die Gefahr, dass sich der Erreger auf andere Betriebe ausbreitet, in denen Geflügel oder in Gefangenschaft lebende Vögel gehalten werden.

(2)

Mit der Verordnung (EU) 2016/429 wurde ein neuer Rechtsrahmen für die Prävention und Bekämpfung von Seuchen geschaffen, die auf Tiere oder Menschen übertragbar sind. Die HPAI fällt in dieser Verordnung unter die Begriffsbestimmung einer gelisteten Seuche und unterliegt den darin festgelegten Seuchenpräventions- und -bekämpfungsvorschriften. Darüber hinaus ergänzt die Delegierte Verordnung (EU) 2020/687 der Kommission (2) die Verordnung (EU) 2016/429 hinsichtlich der Vorschriften für die Prävention und Bekämpfung bestimmter gelisteter Seuchen, einschließlich der Seuchenbekämpfungsmaßnahmen in Bezug auf die HPAI.

(3)

Der Durchführungsbeschluss (EU) 2021/641 der Kommission (3) wurde im Rahmen der Verordnung (EU) 2016/429 erlassen und enthält Seuchenbekämpfungsmaßnahmen in Bezug auf Ausbrüche der HPAI.

(4)

Insbesondere müssen gemäß dem Durchführungsbeschluss (EU) 2021/641 die von den Mitgliedstaaten nach Ausbrüchen der HPAI gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 abgegrenzten Schutz- und Überwachungszonen sowie weiteren Sperrzonen mindestens die im Anhang des genannten Durchführungsbeschlusses als Schutz- bzw. Überwachungszonen sowie weitere Sperrzonen definierten Gebiete umfassen.

(5)

Nach Ausbrüchen der HPAI bei Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln in Belgien und den Niederlanden wurde der Anhang des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 kürzlich durch den Durchführungsbeschluss (EU) 2022/1200 der Kommission (4) geändert, da sich diese Ausbrüche in dem genannten Anhang widerspiegeln müssen.

(6)

Seit dem Erlass des Durchführungsbeschlusses (EU) 2022/1200 hat Deutschland der Kommission Ausbrüche der HPAI in Betrieben, in denen Geflügel oder in Gefangenschaft lebende Vögel gehalten werden, in den deutschen Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen gemeldet.

(7)

Darüber hinaus hat Polen der Kommission einen Ausbruch der HPAI in einem Betrieb, in dem Geflügel oder andere in Gefangenschaft lebende Vögel gehalten werden, in der Woiwodschaft Wielkopolskie gemeldet.

(8)

Außerdem befindet sich der Herd eines der in Deutschland bestätigten Ausbrüche in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Dänemark, und die zuständigen Behörden der genannten Mitgliedstaaten haben bei der Abgrenzung der erforderlichen Überwachungszone gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 ordnungsgemäß zusammengearbeitet, da sich die Überwachungszone bis in das Hoheitsgebiet Dänemarks erstreckt.

(9)

Die zuständige Behörde Dänemarks, Deutschlands und Polens haben die gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 erforderlichen Seuchenbekämpfungsmaßnahmen ergriffen, einschließlich der Abgrenzung von Schutz- und Überwachungszonen um diese Ausbrüche herum.

(10)

Die Kommission hat die von Dänemark, Deutschland und Polen ergriffenen Seuchenbekämpfungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den genannten Mitgliedstaaten geprüft und sich davon überzeugt, dass die Grenzen der von der zuständigen Behörde der genannten Mitgliedstaaten abgegrenzten Schutz- und Überwachungszonen in Deutschland und Polen und der Überwachungszone in Dänemark ausreichend weit von den Betrieben entfernt sind, in denen die jüngsten Ausbrüche der HPAI bestätigt wurden.

(11)

Im Anhang des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 sind derzeit keine Gebiete als Überwachungszonen für Dänemark, keine Gebiete als Schutzzonen für Deutschland und keine Gebiete als Schutz- und Überwachungszonen für Polen aufgeführt.

(12)

Um unnötige Störungen des Handels innerhalb der Union zu verhindern und von Drittländern auferlegte ungerechtfertigte Hemmnisse für den Handel zu vermeiden, ist es notwendig, die von Deutschland und Polen gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 abgegrenzten Schutz- und Überwachungszonen sowie die von Dänemark eingerichtete Überwachungszone in Zusammenarbeit mit diesen Mitgliedstaaten rasch auf Unionsebene auszuweisen.

(13)

Daher sollten im Anhang des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 eine Überwachungszone für Dänemark, eine Schutzzone für Deutschland und Schutz- und Überwachungszonen für Polen aufgeführt werden.

(14)

Darüber hinaus sollten die im Anhang des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 für Deutschland als Überwachungszonen aufgeführten Gebiete geändert werden.

(15)

Dementsprechend sollte der Anhang des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 dahin gehend geändert werden, dass die Regionalisierung auf Unionsebene aktualisiert wird, indem die gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 von Deutschland und Polen ordnungsgemäß abgegrenzten Schutz- und Überwachungszonen und die von Dänemark ordnungsgemäß abgegrenzte Überwachungszone sowie die Dauer der dort geltenden Maßnahmen aufgenommen werden.

(16)

Der Durchführungsbeschluss (EU) 2021/641 sollte daher entsprechend geändert werden.

(17)

Angesichts der Dringlichkeit der Seuchenlage in der Union in Bezug auf die Ausbreitung der HPAI ist es wichtig, dass die mit dem vorliegenden Beschluss am Durchführungsbeschluss (EU) 2021/641 vorzunehmenden Änderungen so bald wie möglich wirksam werden.

(18)

Die in diesem Beschluss vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel —

HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN:

Artikel 1

Der Anhang des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 erhält die Fassung des Anhangs des vorliegenden Beschlusses.

Artikel 2

Dieser Beschluss ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.

Brüssel, den 26. Juli 2022

Für die Kommission

Stella KYRIAKIDES

Mitglied der Kommission


(1)   ABl. L 84 vom 31.3.2016, S. 1.

(2)  Delegierte Verordnung (EU) 2020/687 der Kommission vom 17. Dezember 2019 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/429 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich Vorschriften für die Prävention und Bekämpfung bestimmter gelisteter Seuchen (ABl. L 174 vom 3.6.2020, S. 64).

(3)  Durchführungsbeschluss (EU) 2021/641 der Kommission vom 16. April 2021 betreffend Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit Ausbrüchen der hochpathogenen Aviären Influenza in bestimmten Mitgliedstaaten (ABl. L 134 vom 20.4.2021, S. 166).

(4)  Durchführungsbeschluss (EU) 2022/1200 der Kommission vom 11. Juli 2022 zur Änderung des Anhangs des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/641 betreffend Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit Ausbrüchen der hochpathogenen Aviären Influenza in bestimmten Mitgliedstaaten (ABl. L 185 vom 12.7.2022, S. 138).


ANHANG

„ANHANG

TEIL A

Schutzzonen gemäß den Artikeln 1 und 2 in den betroffenen Mitgliedstaaten*:

Mitgliedstaat: Frankreich

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 39 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

Département: Dordogne (24)

„AURIAC-DU-PERIGORD à l’Ouest de l’Affluent de la Laurence“

„AZERAT à l’Ouest du lieu-dit Servolle“

„BARS au nord des lieux-dits la Tuilières, Lascasses, Le Four de Marty, le Bousquet, la Bleyrie“

THENON

16.8.2022

Mitgliedstaat: Deutschland

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 39 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

NIEDERSACHSEN

Landkreis Cuxhaven

Beginnend im Ort Lunestedt am Bahnübergang/Heerstedter Straße (K45) Richtung Norden bis zur Querung des Gewässers „Dohrener Bach“. Dem Verlauf des Baches stromaufwärts in östlicher Richtung entlang bis zum Übergang auf die Straße „Kiefernweg“ (B71), auf dieser Straße weiter bis nach Beverstedt. An der Kreuzung der L134 auf die Straße „Alte Bundesstraße“ übergehend in die Straße „Logestraße“. Dieser folgend bis zur Kreuzung der Straße „Wellener Straße“ (L128). Nach Süden weiter auf der L128, bis zur Straße „Drillmoor“ in Richtung Kramelheide abbiegend. Dem Straßenverlauf folgend und in die Straße „Nasse Straße“ abbiegend auf die Straße „Neue Dorfstraße“ (L128) in Richtung Oldendorf, ab der Abbiegung der Straße „Im Dorfe“ (K42) dieser folgend Richtung Brunshausen. In die Straße „Hirtenweg“ abbiegend und dem Straßenverlauf folgend bis nach Seebeck auf die Straße „Seebeck“ bis zum Flussübergang „Billerbeck“.

Dem Flussverlauf stromaufwärts folgend, übergehend in das Gewässer „Stubbengraben“ bis zur Straßenüberquerung der Straße „Haßbüttel“. Der Straße Richtung Norden folgend übergehend in die Straße „Haßbütteler Weg“ in Richtung Bokel. An der Kreuzung auf die Straße „Hauptstraße“ (L134), abbiegend in die Straße „Littstraße“, übergehend in die Straße „Lehmkuhlweg“„Hahnenbergsweg“ und „Immenberg“. Abbiegend in die Straße „Mittelstraße“ dann übergehend in die Straße „Heiser Weg“ nach Norden abbiegen in die Straße „Oberheiser Straße“ übergehend in die Straßen „Oberheise“, Hollenerheide“, „Alte Reihe“ und weiter in die Straße „Schuldamm“, auf die Straße „Bei den Bauern“ (K45) fortlaufend bis zur Überquerung des „Bewehrer Abzugsgraben“ nach Norden in den Fluss „Lune“. Der Lune flussabwärts folgend bis zur Mündung des „Hammerwiesen Graben“. Diesem entlang, ankommend an der Straße „Heudamm“, weiter bis in die Straße „Raue Stätte“, abbiegend in die Straße „An der Bahn“ und dort weiter bis zum Bahnübergang als Ausgangspunkt.

12.8.2022

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Kreis Schleswig-Flensburg

3 Km Umkreis um Primär-Ausbruchsbetrieb GPS Koordinaten: 9,589367 54,751891 und Sekundär-Ausbruchsbetrieb GPS Koordinaten: 9,567510 54,785590. Betroffen sind Teile der Gemeinden Ringsberg, Wees, Munkbrarup, Husby, Grundhof, Sörup, Ausacker, Hürup und Maasbüll.

9.8.2022

Mitgliedstaat: Niederlande

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 39 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

Province Noord-Holland

Those parts of the municipality Zaanstad, Wormerland, Purmerland, Edam-Volendam en Amsterdam contained within a circle of a radius of 3 kilometres, centered on WGS84 dec. coordinates long 4.95 lat 52.44.

27.7.2022

Mitgliedstaat: Polen

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 39 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

Województwo wielkopolskie

1.

w powiecie ostrowskim, w gminie Sieroszewice miejscowości: Biernacice, Zamość;

2.

w powiecie ostrzeszowskim:

a)

w gminie Kraszewice miejscowości: Racławice, Renta, Mączniki, Jaźwiny;

w gminie Grabów nad Prosną miejscowości: Giżyce, Palaty, Grabów-Wójtostwo, Grabów nad Prosną, Skrzynki, Smolniki, Zawady

12.8.2022

TEIL B

Überwachungszonen gemäß den Artikeln 1 und 3 in den betroffenen Mitgliedstaaten*:

Mitgliedstaat: Dänemark

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 55 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

The parts of Aabenraa and Soenderborg municipalities (ADNS 01580 and ADNS 01540) that is parts of the German zone within the circle of radius 10 kilometres, centred on GPS koordinates coordinates

N 54.785588; E 9.567511

18.8.2022

Mitgliedstaat: Deutschland

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 55 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

NIEDERSACHSEN

Landkreis Cuxhaven

Beginnend an der Autobahnausfahrt 9 Bremerhaven-Wulsdorf der A27 auf die B71 in Richtung Beverstedt, bis zur Abbiegung nach Nückel. Auf der Straße „Nückel“ übergehend in die Straße „Heudamm“„Hosermühlen“„Hosermühlener Straße“ Richtung Pennhop folgend bis zum Bahnübergang der Bahnstrecke RB33 Bremerhaven — Bremervörde. Dem Bahnverlauf folgend bis Geestenseth zum Bahnübergang der Straße „Geestensether Straße (K40), dieser durch den Ort Frelsdorf folgend. Über die Straße „Malser Straße“„Fresldorfer Weg“ bis zur Kreuzung der Straße „Hipstedter Straße“. Auf dieser Straße weiter, übergehend in die Straße „Malser Weg“ in südliche Richtung bis zur Landkreisgrenze nach Rotenburg (Wümme).

Der Landkreisgrenze Richtung Süden folgend, übergehend zur Landkreisgrenze Osterholz. Von der Landkreis Osterholz an der Straße „Bremerhorn“ (K47) kommend in westliche Richtung auf die Straße „Bremerhorner Weg“, weiter auf die Straße „Albstedter Straße“ (K48) und „Unter den Linden“ übergehend in die Straße „Dorfhagener Allee“ bis zur Kreuzung der Straße „An der Bundesstraße“ (B6). Dieser in Richtung Bremerhaven folgend bis zur Abbiegung auf die Straße „Dorfhagener Straße“ Richtung Hagen im Bremischen. Ankommend an der Straße „Auf der Wurth“, dieser weiter folgend über „Am Amtsholz“ auf die Straße „Amtsdamm“ (L134). Im weiteren Verlauf bis zur Kreuzung der Straße „Blumenstraße“ (K51), dieser folgend, übergehend in die Straße „Kreisstraße“ (K51), abbiegend auf die Autobahn A 27 an der Anschlussstelle 12 Hagen in Richtung Bremerhaven. Der A27 folgend bis zum Ausgangspunkt der Ausfahrt 9 Bremerhaven-Wulsdorf.

21.8.2022

Landkreis Cuxhaven

Beginnend im Ort Lunestedt am Bahnübergang/Heerstedter Straße (K45) Richtung Norden bis zur Querung des Gewässers „Dohrener Bach“. Dem Verlauf des Baches stromaufwärts in östlicher Richtung entlang bis zum Übergang auf die Straße „Kiefernweg“ (B71), auf dieser Straße weiter bis nach Beverstedt. An der Kreuzung der L134 auf die Straße „Alte Bundesstraße“ übergehend in die Straße „Logestraße“. Dieser folgend bis zur Kreuzung der Straße „Wellener Straße“ (L128). Nach Süden weiter auf der L128, bis zur Straße „Drillmoor“ in Richtung Kramelheide abbiegend. Dem Straßenverlauf folgend und in die Straße „Nasse Straße“ abbiegend auf die Straße „Neue Dorfstraße“ (L128) in Richtung Oldendorf, ab der Abbiegung der Straße „Im Dorfe“ (K42) dieser folgend Richtung Brunshausen. In die Straße „Hirtenweg“ abbiegend und dem Straßenverlauf folgend bis nach Seebeck auf die Straße „Seebeck“ bis zum Flussübergang „Billerbeck“.

Dem Flussverlauf stromaufwärts folgend, übergehend in das Gewässer „Stubbengraben“ bis zur Straßenüberquerung der Straße „Haßbüttel“. Der Straße Richtung Norden folgend übergehend in die Straße „Haßbütteler Weg“ in Richtung Bokel. An der Kreuzung auf die Straße „Hauptstraße“ (L134), abbiegend in die Straße „Littstraße“, übergehend in die Straße „Lehmkuhlweg“„Hahnenbergsweg“ und „Immenberg“. Abbiegend in die Straße „Mittelstraße“ dann übergehend in die Straße „Heiser Weg“ nach Norden abbiegen in die Straße „Oberheiser Straße“ übergehend in die Straßen „Oberheise“, Hollenerheide“, „Alte Reihe“ und weiter in die Straße „Schuldamm“, auf die Straße „Bei den Bauern“ (K45) fortlaufend bis zur Überquerung des „Bewehrer Abzugsgraben“ nach Norden in den Fluss „Lune“. Der Lune flussabwärts folgend bis zur Mündung des „Hammerwiesen Graben“. Diesem entlang, ankommend an der Straße „Heudamm“, weiter bis in die Straße „Raue Stätte“, abbiegend in die Straße „An der Bahn“ und dort weiter bis zum Bahnübergang als Ausgangspunkt.

13.8.2022-21.8.2022

Landkreis Osterholz

Die Überwachungszone besteht im Landkreis Osterholz aus den Gemeinden Lübberstedt, Axstedt und Holste.

21.8.2022

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Stadt Flensburg

Gesamtes Stadtgebiet, von der Flensburger Förde beginnend, der Stadtgrenze folgen bis zum Ochsenweg.

18.8.2022

Kreis Schleswig-Flensburg

Von der Stadtgrenze Flensburg/Ochsenweg südwärts folgen bis zur B200. Von dort westwärts bis zur A7. Dieser südwärts folgen bis zur Amtsgrenze Oeversee/Sieverstedt. Dieser Amtsgrenze folgen und weiter über die Amtsgrenze Havetoft/Uelsby und Mittelangeln/Struxdorf bis zur in südlicher Richtung kreuzenden Strasse Schwienholm. Dieser folgen bis Eckberg. Über Eckbergsee, Treholz, Feldstrasse bis K127. Der K127 in nördlicher Richtung folgend bis Kreuzung Alter Weg und südlich weiter bis zur Kreuzung mit der Amtsgrenze Mohrkirch/Böel. Der Amtsgrenze ostwärts folgen bis Amtsgrenze Mohrkirch/Saustrup. In nördlicher Richtung weiter über die Amtsgrenze Mohrkirch/Rügge bis zur Amtsgrenze Ahneby/Rügge und weiter über die Amtsgrenze Sterup/Rügge. Der Amtsgrenze Sterup/Esgrus nördlich folgen über die Amtsgrenze Sterup/Niesgrau, Sterup/Steinfeld bis zur Amtsgrenze Steinbergkirche/Steinfeld. Weiter folgen bis zur Flensburger Förde und westwärts entlang bis zur Stadtgrenze Flensburg.

18.8.2022

Kreis Schleswig-Flensburg

3 Km Umkreis um Primär-Ausbruchsbetrieb GPS Koordinaten: 9,589367 54,751891 und Sekundär-Ausbruchsbetrieb GPS Koordinaten: 9,567510 54,785590. Betroffen sind Teile der Gemeinden Ringsberg, Wees, Munkbrarup, Husby, Grundhof, Sörup, Ausacker, Hürup und Maasbüll.

10.8.2022-18.8.2022

Mitgliedstaat: Frankreich

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 55 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

Département: Dordogne (24)

BANEUIL

BEAUREGARD-ET-BASSAC

BELEYMAS

„BOULAZAC ISLE MANOIRE

sud A89“

BOURROU

BUGUE

CAMPAGNE

CAMPSEGRET

CAUSE-DE-CLERANS

CHALAGNAC

CLERMONT-DE-BEAUREGARD

CREYSSENSAC-ET-PISSOT

DOUVILLE

DOUZE

EGLISE-NEUVE-DE-VERGT

FOULEIX

GRUN-BORDAS

ISSAC

JOURNIAC

LACROPTE

LALINDE

LAMONZIE-MONTASTRUC

LIORAC-SUR-LOUYRE

MAUZAC-ET-GRAND-CASTANG

MONTAGNAC-LA-CREMPSE

„SANILHAC

territoire au Sud de l’A89 et à l’Est de la RN21“

PRESSIGNAC-VICQ

QUEYSSAC

VAL DE LOUYRE ET CAUDEAU

SAINT-AMAND-DE-VERGT

SAINT-AVIT-DE-VIALARD

SAINT-CIRQ

SAINT-FELIX-DE-REILLAC-ET-MORTEMART

SAINT-FELIX-DE-VILLADEIX

SAINTE-FOY-DE-LONGAS

SAINT-GEORGES-DE-MONTCLARD

SAINT-HILAIRE-D’ESTISSAC

SAINT-JEAN-D’ESTISSAC

SAINT-JULIEN-DE-CREMPSE

SAINT-MARCEL-DU-PERIGORD

SAINT-MARTIN-DES-COMBES

SAINT-MAIME-DE-PEREYROL

SAINT-MICHEL-DE-VILLADEIX

SAINT-PAUL-DE-SERRE

SALON

SAVIGNAC-DE-MIREMONT

VERGT

VEYRINES-DE-VERGT

VILLAMBLARD

9.8.2022

ARCHIGNAC

BORREZE

CASSAGNE

CHAPELLE-AUBAREIL

COTEAUX PERIGOURDINS

DORNAC

FEUILLADE

JAYAC

MARCILLAC-SAINT-QUENTIN

„MONTIGNAC

territoire au Sud de la Vézère“

NADAILLAC

PAULIN

PAZAYAC

SAINT-AMAND-DE-COLY

SAINT-CREPIN-ET-CARLUCET

SAINT-GENIES

SALIGNAC-EYVIGUES

SERGEAC

TAMNIES

TERRASSON-LAVILLEDIEU

THONAC

VALOJOULX

29.7.2022

ANGOISSE

ANLHIAC

CORGNAC-SUR-L’ISLE

COULAURES

DUSSAC

EYZERAC

GENIS

LANOUAILLE

MAYAC

NANTHEUIL

NANTHIAT

NEGRONDES

PAYZAC

PREYSSAC-D’EXCIDEUIL

SAINT-GERMAIN-DES-PRES

SAINT-JORY-LAS-BLOUX

SAINT-MEDARD-D’EXCIDEUIL

SAINT-MESMIN

SAINT-SULPICE-D’EXCIDEUIL

SARLANDE

SARRAZAC

SAVIGNAC-LEDRIER

SAVIGNAC-LES-EGLISES

„SORGES ET LIGUEUX

(Est de la RN21) (24540)“

THIVIERS

VAUNAC

26.7.2022

AJAT

„AUBAS au nord de la D 704“

„AURIAC DU PERIGORD (24018) — (à l’Est de l’Affluent de la Laurence)“

„AZERAT à l’est du lieu-dit Servolle“

BACHELLERIE

„BARS au sud des lieux-dits la Tuilières, Lascasses, Le Four de Marty, le Bousquet, la Bleyrie“

„FANLAC au nord du GR36“

FOSSEMAGNE

„GRANGES-D’ANS (au sud de la D70)“

LIMEYRAT

„MONTIGNAC au nord de la D704 et du GR461)“

„PLAZAC au nord de la D6 et D45“

„SAINTE-ORSE Au sud de la D70“

SAINT-RABIER

24.8.2022

„AURIAC-DU-PERIGORD à l’Ouest de l’Affluent de la Laurence“

„AZERAT à l’Ouest du lieu-dit Servolle“

„BARS au nord des lieux-dits la Tuilières, Lascasses, Le Four de Marty, le Bousquet, la Bleyrie“

THENON

17.8.2022-24.8.2022

Les communes suivantes dans le département: Loire-Atlantique (44)

Abbaretz

Cordemais

Couëron

Frossay

Joué-sur-Erdre

Nort-sur-Erdre

Nozay

Pannecé

Riaillé

Saint-Étienne-de-Montluc

Saint-Viaud

Teillé

Le Temple-de-Bretagne

Treffieux

Vigneux-de-Bretagne

Chaumes-en-Retz

La Bernerie-en-Retz

Villeneuve-en-Retz

Chauvé

Les Moutiers-en-Retz

La Plaine-sur-Mer

Pornic

Préfailles

Saint-Hilaire-de-Chaléons

Saint-Michel-Chef-Chef

Sainte-Pazanne

27.7.2022

Legé

La Limouzinière

Machecoul-Saint-Même

La Marne

Paulx

Saint-Colomban

Corcoué-sur-Logne

Saint-Étienne-de-Mer-Morte

Saint-Lumine-de-Coutais

Saint-Mars-de-Coutais

Saint-Philbert-de-Grand-Lieu

Touvois

2.8.2022

Aigrefeuille-sur-Maine

Ancenis-Saint-Géréon

La Boissière-du-Doré

Boussay

La Chevrolière

Clisson

Gétigné

Le Landreau

Montbert

Montrelais

La Regrippière

La Remaudière

Remouillé

Saint-Aignan-Grandlieu

Vair-sur-Loire

Saint-Hilaire-de-Clisson

Saint-Lumine-de-Clisson

Vallet

Loireauxence

La Roche-Blanche

Geneston

15.8.2022

La Planche

Vieillevigne

29.8.2022

Département: Lot (46)

ALVIGNAC

BALADOU

BRETENOUX

CALES

CRESSENSAC-SARRAZAC

CREYSSE

CUZANCE

FLOIRAC

GIGNAC

LACAVE

LACHAPELLE-AUZAC

LAVERGNE

LE VIGNON EN QUERCY

LOUBRESSAC

MARTEL

MAYRAC

MAYRINHAC-LENTOUR

MEYRONNE

MIERS

MONTVALENT

PADIRAC

PINSAC

PRUDHOMAT

RIGNAC

ROCAMADOUR

SAINT-DENIS-LES-MARTEL

SAINT-SOZY

SOUILLAC

STRENQUELS

THEGRA

VAYRAC

22.7.2022

Département: Maine-et-Loire (49)

Angrie

Bécon-les-Granits

Champtocé-sur-Loire

Chazé-sur-Argos

Ingrandes-Le Fresne sur Loire

Loiré

Saint-Augustin-des-Bois

Saint-Georges-sur-Loire

Saint-Germain-des-Prés

Saint-Léger-de-Linières

Saint-Martin-du-Fouilloux

Saint-Sigismond

„Segré-en-Anjou Bleu

Sainte-Gemmes-d’Andigné“

Val d’Erdre-Auxence

26.7.2022

Aubigné-sur-Layon

Beaulieu-sur-Layon

Bellevigne-en-Layon

„Brissac Loire Aubance

Luigné“

Cernusson

Chalonnes-sur-Loire

Chanteloup-les-Bois

Chaudefonds-sur-Layon

Chemillé-en-Anjou

Cléré-sur-Layon

Coron

Denée

„Doué-en-Anjou

Brigné“

La Plaine

Lys-Haut-Layon

„Mauges-sur-Loire

Saint-Laurent-de-la-Plaine“

Montilliers

Mozé-sur-Louet

Passavant-sur-Layon

Rochefort-sur-Loire

Saint-Paul-du-Bois

Somloire

Soulaines-sur-Aubance

Terranjou

Val-du-Layon

Vezins

8.8.2022

„Mauges-sur-Loire

(sauf Saint-Laurent-de-la-Plaine)“

Montrevault-sur-Evre

Orée d’Anjou

22.8.2022

Beaupréau-en-Mauges

Bégrolles-en-Mauges

Cholet

La Romagne

La Séguinière

La Tessouale

Le May-sur-Evre

Le Puy-Saint-Bonnet

Les Cerqueux

Maulévrier

Mazières-en-Mauges

Nuaillé

Saint-Christophe-du-Bois

Saint-Léger-sous-Cholet

Sèvremoine

Toutlemonde

Trémentines

Yzernay

29.8.2022

Les communes suivantes dans le département: DEUX-SEVRES (79)

Availles-Thouarsais

Saint-Généroux

26.7.2022

Doux

Thénezay

26.7.2022

Ardin

Coulonges-sur-l’Autize

Saint-Pompain

Villiers-en-Plaine

26.7.2022

Amailloux

Boussais

Glénay

Gourgé

Lageon

Louin

Maisontiers

Saint-Loup-Lamairé

Tessonière

2.8.2022

Allonne

Azay-sur-Thouet

Saint-Pardoux-Soutiers

Le Tallud

8.8.2022

L’Absie

Chanteloup

La Chapelle-Saint-Laurent

Largeasse

Neuvy-Bouin

Scillé

Trayes

Vernoux-en-Gâtine

19.8.2022

Bretignolles

Cerizay

Mauléon

Cirières

Combrand

Courlay

La Forêt-sur-Sèvre

Moncoutant-sur-Sèvre

Montravers

Nueil-les-Aubiers

La Petite-Boissière

Le Pin

Saint-Amand-sur-Sèvre

Saint-André-sur-Sèvre

SAINT-PIERRE-DES-ECHAUBROGNES

Saint-Paul-en-Gâtine

29.8.2022

Argentonnay

Bressuire

Val en Vignes

Coulonges-Thouarsais

Geay

Genneton

Luché-Thouarsais

Saint-Aubin-du-Plain

Voulmentin

Saint Maurice Étusson

29.8.2022

Les communes suivantes dans le département: Vendée (85)

La Chapelle-aux-Lys

Faymoreau

Loge-Fougereuse

Marillet

Puy-de-Serre

Saint-Hilaire-de-Voust

27.7.2022

Apremont

Beauvoir-sur-Mer

Benet

Bois-de-Céné

Bouin

Challans

Châteauneuf

Coëx

Commequiers

Falleron

Foussais-Payré

Froidfond

La Garnache

Maché

Saint-Christophe-du-Ligneron

Saint-Gervais

Saint-Hilaire-des-Loges

Saint-Maixent-sur-Vie

Saint-Révérend

Saint-Urbain

Sallertaine

Soullans

26.7.2022

Aizenay

Beaufou

Bellevigny

La Chaize-le-Vicomte

La Chapelle-Palluau

Doix lès Fontaines

Dompierre-sur-Yon

La Ferrière

Fontenay-le-Comte

Fougeré

La Genétouze

Grand’Landes

Les Lucs-sur-Boulogne

La Merlatière

Montreuil

Mouilleron-le-Captif

Palluau

Les Velluire-sur-Vendée

Le Poiré-sur-Vie

La Roche-sur-Yon

Saint-Denis-la-Chevasse

Saint-Étienne-du-Bois

Saint-Martin-de-Fraigneau

Saint-Martin-des-Noyers

Saint-Michel-le-Cloucq

Saint-Paul-Mont-Penit

Saint-Pierre-le-Vieux

La Taillée

Vix

Vouillé-les-Marais

3.8.2022

L’Aiguillon-sur-Vie

Aubigny-Les Clouzeaux

Auchay-sur-Vendée

Bazoges-en-Pareds

Beaulieu-sous-la-Roche

Bessay

Bourneau

Bournezeau

La Caillère-Saint-Hilaire

Chantonnay

La Chapelle-Hermier

La Chapelle-Thémer

Château-Guibert

Corpe

Le Girouard

Le Givre

Grosbreuil

L’Hermenault

L’Île-d’Olonne

La Jaudonnière

La Jonchère

Landeronde

Landevieille

Le Langon

Longèves

Luçon

Les Magnils-Reigniers

Mareuil-sur-Lay-Dissais

Marsais-Sainte-Radégonde

Martinet

Mervent

Les Achards

Moutiers-les-Mauxfaits

Moutiers-sur-le-Lay

Mouzeuil-Saint-Martin

Nalliers

Nesmy

L’Orbrie

Péault

Petosse

Les Pineaux

Pissotte

Pouillé

La Réorthe

Rosnay

Saint-Aubin-la-Plaine

Saint-Avaugourd-des-Landes

Saint-Benoist-sur-Mer

Saint-Cyr-des-Gâts

Saint-Cyr-en-Talmondais

Saint-Étienne-de-Brillouet

Sainte-Flaive-des-Loups

Rives de l’Yon

Sainte-Foy

Sainte-Gemme-la-Plaine

Saint-Georges-de-Pointindoux

Sainte-Hermine

Saint-Hilaire-le-Vouhis

Saint-Jean-de-Beugné

Saint-Juire-Champgillon

Saint-Julien-des-Landes

Saint-Laurent-de-la-Salle

Brem-sur-Mer

Saint-Martin-des-Fontaines

Saint-Martin-Lars-en-Sainte-Hermine

Saint-Mathurin

Sainte-Pexine

Saint-Valérien

Saint-Vincent-sur-Graon

Sérigné

Sigournais

Le Tablier

Talmont-Saint-Hilaire

Thiré

Thorigny

Thouarsais-Bouildroux

Vairé

Venansault

9.8.2022

Chauché

Essarts en Bocage

Mouchamps

La Rabatelière

Rochetrejoux

Saint-André-Goule-d’Oie

Sainte-Cécile

Saint-Germain-de-Prinçay

Saint-Vincent-Sterlanges

Vendrennes

16.8.2022

Bazoges-en-Paillers

La Boissière-de-Montaigu

Chavagnes-en-Paillers

Mesnard-la-Barotière

Saint-Fulgent

23.8.2022

La Bernardière

Les Brouzils

La Bruffière

La Copechagnière

Cugand

L’Herbergement

Montaigu-Vendée

Rocheservière

Montréverd

Saint-Philbert-de-Bouaine

Treize-Septiers

30.8.2022

Beaurepaire

La Gaubretière

Les Herbiers

Les Landes-Genusson

Mortagne-sur-Sèvre

Saint-Aubin-des-Ormeaux

Saint-Laurent-sur-Sèvre

Saint-Malô-du-Bois

Saint-Martin-des-Tilleuls

Tiffauges

Chanverrie

6.9.2022

Le Boupère

Les Epesses

Sèvremont

Saint-Mars-la-Réorthe

Saint-Paul-en-Pareds

Treize-Vents

13.9.2022

Antigny

Breuil-Barret

Cezais

La Châtaigneraie

Chavagnes-les-Redoux

Cheffois

Mallièvre

La Meilleraie-Tillay

Menomblet

Monsireigne

Montournais

Mouilleron-Saint-Germain

Pouzauges

Réaumur

Saint-Maurice-des-Noues

Saint-Maurice-le-Girard

Saint-Mesmin

Saint-Pierre-du-Chemin

Saint-Prouant

Saint-Sulpice-en-Pareds

Tallud-Sainte-Gemme

La Tardière

Vouvant

13.9.2022

Les communes suivantes dans le département: Haute Vienne (87)

GLANDON

SAINT-YRIEIX-LA-PERCHE — Sud de la D901 et de la D18

26.7.2022

Mitgliedstaat: Niederlande

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 55 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

Province Noord-Holland

1.

Vanaf kruising A5/Spoorlijn, Spoorlijn Amsterdam-Alkmaar volgen in noordelijke richting Noorzeekanaal overstekend overgaand in Provincialeweg N203 tot aan Stationsstraat.

2.

Stationsstraat volgen in noordelijke richting tot aan Zaanweg.

3.

Zaanweg volgen in oostelijke richting tot aan Nieuweweg.

4.

Nieuweweg volgen in noordelijke richting tot aan Mercuriusweg.

5.

Mercuriusweg volgen in oostelijke richting tot aan Rouenweg.

6.

Rouenweg volgen in noordelijke richting tot aan Zandweg.

7.

Zandweg volgen in oostelijke richting overgaand in Dorpsstraat overgaand in Oosteinde tot aan Wever.

8.

Wever volgen in noordelijke richting tot aan Dorpsstraat.

9.

Dorpsstraat volgen in oostelijke richting tot aan Van Saanelaan.

10.

Van Saanelaan volgen in noordelijke richting tot aan Noorderganssloot.

11.

Noorderganssloot volgen in oostelijke richting tot aan Jispersluissloot.

12.

Jispersluissloot volgen in noordelijke richting tot aan Kanaaldijk.

13.

Kanaaldijk volgen in oostelijke richting tot aan Middenweg.

14.

Middenweg volgen in noordelijke richting tot aan N244.

15.

N244 volgen in oostelijke richting tot aan Purmerenderweg.

16.

Purmerenderweg volgen in noordelijke richting tot aan Kwadijkerweg.

17.

Kwadijkerweg volgen in oostelijke richting overgaand in Kwadijk tot aan Purmerringvaart.

18.

Purmerringvaart volgen in noordelijke richting tot aan Nieuwe Haven te Edam.

19.

Nieuwe Haven te Edam volgen in oostelijke richting overgaand in Oorgat tot aan Zeedijk.

20.

Zeedijk volgen in zuidelijke richting overgaand in Noordeinde tot aan Haven.

21.

Haven volgen in zuidelijke richting tot aan Havenbuurt.

22.

Havenbuurt volgen via zeedijk overgaand in Waterlandsezeedijk overgaand in Markermeer tot aan Uitdammerdijk.

23.

Uitdammerdijk volgen in zuidelijke richting tot aan A10.

24.

A10 volgen in zuidelijke richting tot aan Spoorlijn.

25.

Spoorlijn volgen in noordelijke tot aan Wijttenbachstraat.

26.

Wijttenbachstraat volgen in westelijke richting overgaand in Eerste Oosterparkstraat tot aan Wibautstraat.

27.

Wibautstraat volgen in noordelijke straat tot aan S100.

28.

S100 volgen in westelijke richting tot aan Overtoom (S106).

29.

S106 volgen in westelijke richting tot aan Hoofdweg.

30.

Hoofdweg volgen in noordelijke richting tot aan Bos en Lommerweg.

31.

Bos en Lommerweg volgen in westelijke richting tot aan A10.

32.

A10 volgen in noordelijke richting tot aan Spoorlijn Amsterdam/Alkmaar.

33.

Spoorlijn Amsterdam/Alkmaar volgen in westelijke richting tot aan A5.

5.8.2022

Those parts of the municipality Zaanstad, Wormerland, Purmerland, Edam-Volendam en Amsterdam contained within a circle of a radius of 3 kilometres, centered on WGS84 dec. coordinates long 4.95 lat 52.44.

28.7.2022-5.8.2022

Mitgliedstaat: Polen

Das Gebiet umfasst:

Gemäß Artikel 55 der Delegierten Verordnung (EU) 2020/687 gültig bis

Województwo łódzkie

1)

w powiecie wieruszowskim:

w gminie Galewice miejscowość: Brzeziny

19.8.2022

Województwo wielkopolskie

1.

w powiecie kaliskim:

a)

w gminie Brzeziny miejscowości: Ostrów Kaliski, Zagórna, Pieczyska, Świerczyna, Przystajnia Kolonia, Przystajnia Wieś, Przystajnia Folwark, Moczalec, Jagodziniec;

b)

w gminie Godziesze Wielkie, miejscowości: Kakawa-Kolonia, Kakawa Nowa, Kakawa Stara, Rafałów;

2.

w powiecie ostrowskim, w gminie Sieroszowice miejscowości: Wielowieś, Namysłaki, Raduchów, Kania;

3.

w powiecie ostrzeszowskim:

a)

w gminie Mikstat miejscowości: Kaliszkowice Ołobockie, Kaliszkowice Kaliskie, Przedborów

b)

w gminie Doruchów miejscowości: Skarydzew, Mieleszówka, Wygoda Plugawska, Morawin, Stara Kuźnica, Doruchów

c)

w gminie Grabów nad Prosną miejscowości: Chlewo, Grabów-Pustkowie, Książenice, Bukownica, Marszałki, Siekierzyn, Kuźnica Bobrowska, Bobrowniki, Dębicze, Kopeć;

d)

w gminie Kraszewice miejscowości: Jelenie, Kuźnica Grabowska, Głuszyna, Kraszewice

e)

w gminie Czajków: Klon

21.8.2022

w powiecie ostrowskim, w gminie Sieroszewice miejscowości: Biernacice, Zamość;

w powiecie ostrzeszowskim:

f)

w gminie Kraszewice miejscowości: Racławice, Renta, Mączniki, Jaźwiny;

w gminie Grabów nad Prosną miejscowości: Giżyce, Palaty, Grabów-Wójtostwo, Grabów nad Prosną, Skrzynki, Smolniki, Zawady

13.8.2022-21.8.2022

TEIL C

Weitere Sperrzonen in den betroffenen Mitgliedstaaten* gemäß Artikel 1 und 3a:

*

Im Einklang mit dem Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft und insbesondere nach Artikel 5 Absatz 4 des Protokolls zu Irland/Nordirland in Verbindung mit Anhang 2 dieses Protokolls gelten für die Zwecke dieses Anhangs Verweise auf einen Mitgliedstaat auch für das Vereinigte Königreich in Bezug auf Nordirland.