ISSN 1977-0642

Amtsblatt

der Europäischen Union

L 243

European flag  

Ausgabe in deutscher Sprache

Rechtsvorschriften

57. Jahrgang
15. August 2014


Inhalt

 

II   Rechtsakte ohne Gesetzescharakter

Seite

 

 

VERORDNUNGEN

 

*

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 887/2014 der Kommission vom 14. August 2014 betreffend das technische Format für die Übermittlung der europäischen Statistiken über Rebflächen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1337/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 1 )

1

 

*

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 888/2014 der Kommission vom 14. August 2014 zum Verbot der Einfuhr von Exemplaren bestimmter Arten wild lebender Tiere und Pflanzen in die Union

21

 

*

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 889/2014 der Kommission vom 14. August 2014 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 hinsichtlich der Anerkennung der gemeinsamen Sicherheitsanforderungen im Rahmen der reglementierten Beauftragten und bekannten Versender und des Programms für zugelassene Wirtschaftsbeteiligte ( 1 )

39

 

*

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 890/2014 der Kommission vom 14. August 2014 zur Genehmigung des Wirkstoffs Metobromuron gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Änderung des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 ( 1 )

42

 

*

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 891/2014 der Kommission vom 14. August 2014 zur Genehmigung des Wirkstoffs Aminopyralid gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Änderung des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission ( 1 )

47

 

 

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 892/2014 der Kommission vom 14. August 2014 zur Festlegung pauschaler Einfuhrwerte für die Bestimmung der für bestimmtes Obst und Gemüse geltenden Einfuhrpreise

52

 

 

BESCHLÜSSE

 

 

2014/531/EU

 

*

Durchführungsbeschluss der Kommission vom 14. August 2014 über die Übereinstimmung der europäischen Normen EN 16433:2014 und EN 16434:2014 sowie bestimmter Absätze der europäischen Norm EN 13120:2009+A1:2014 für innere Abschlüsse mit der allgemeinen Sicherheitsanforderung gemäß der Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und die Veröffentlichung der Verweise auf diese Normen im Amtsblatt der Europäischen Union  ( 1 )

54

 


 

(1)   Text von Bedeutung für den EWR

DE

Bei Rechtsakten, deren Titel in magerer Schrift gedruckt sind, handelt es sich um Rechtsakte der laufenden Verwaltung im Bereich der Agrarpolitik, die normalerweise nur eine begrenzte Geltungsdauer haben.

Rechtsakte, deren Titel in fetter Schrift gedruckt sind und denen ein Sternchen vorangestellt ist, sind sonstige Rechtsakte.


II Rechtsakte ohne Gesetzescharakter

VERORDNUNGEN

15.8.2014   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 243/1


DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 887/2014 DER KOMMISSION

vom 14. August 2014

betreffend das technische Format für die Übermittlung der europäischen Statistiken über Rebflächen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1337/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EU) Nr. 1337/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Dezember 2011 zu europäischen Statistiken über Dauerkulturen (1), insbesondere auf Artikel 8 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Die Verordnung (EU) Nr. 1337/2011 bildet den Rahmen für die Erstellung vergleichbarer europäischer Statistiken über Dauerkulturen.

(2)

Die Datenstruktur für die Übermittlung statistischer Daten über Rebflächen und das Standardaustauschformat sollten vorgegeben werden.

(3)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Agrarstatistischen Ausschusses —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Die Mitgliedstaaten übermitteln die in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1337/2011 genannten statistischen Daten über Rebflächen nach den SDMX-Datenstrukturdefinitionen. Sie übermitteln die Daten an die Europäische Kommission (Eurostat) entweder über das zentrale Dateneingangsportal oder stellen die Daten zur Verfügung, so dass die Europäische Kommission (Eurostat) die Daten über das zentrale Dateneingangsportal abrufen kann.

Artikel 2

Die Datenstruktur für die Übermittlung der statistischen Daten über Rebflächen an die Europäische Kommission (Eurostat) wird im Anhang vorgegeben.

Artikel 3

Die Daten werden für alle einzelnen obligatorischen Variablen und alle Aggregate vorgelegt.

Artikel 4

Die Daten werden in Hektar und Anzahl der Betriebe angegeben.

Artikel 5

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 14. August 2014

Für die Kommission

Der Präsident

José Manuel BARROSO


(1)   ABl. L 347 vom 30.12.2011, S. 7.


ANHANG

Datenstruktur für die Übermittlung statistischer Daten über Rebflächen

Die Übermittlungsdateien müssen die folgenden Informationen enthalten:

Tabelle 1

Weinbaubetriebe nach Art der Erzeugung

Zahl

Feld

Bemerkungen

1.

Region/Land

NUTS-0-/NUTS-2-Codes nach Verordnung (EU) Nr. 1319/2013 der Kommission vom 9. Dezember 2013 zur Änderung der Anhänge der Verordnung (EG) Nr. 1059/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Schaffung einer gemeinsamen Klassifikation der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS) (ABl. L 342 vom 18.12.2013)

2.

Jahr

Bezugsjahr der Daten (z. B. 2015, 2020)

3.

Art der Erzeugung

Die Merkmale werden in Tabelle 5 aufgeführt.

4.

Beobachtungswert

Numerisch (Bereich mit zwei Dezimalstellen)

5.

Einheit

Die Merkmale werden in Tabelle 11 aufgeführt.

6.

Beobachtungsstatus

Standardcodeliste

7.

Vertraulichkeitsstatus

Standardcodeliste


Tabelle 2

Weinbaubetriebe nach Größenklasse (und nach Art der Erzeugung — aggregiert) auf nationaler Ebene

Zahl

Feld

Bemerkungen

1.

Land

NUTS-0-Codes nach Verordnung (EU) Nr. 1319/2013 der Kommission vom 9. Dezember 2013 zur Änderung der Anhänge der Verordnung (EG) Nr. 1059/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Schaffung einer gemeinsamen Klassifikation der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS) (ABl. L 342 vom 18.12.2013)

2.

Jahr

Bezugsjahr der Daten (z. B. 2015, 2020)

3.

Art der Erzeugung — aggregiert

Die Merkmale werden in Tabelle 6 aufgeführt.

4.

Größenklasse der gesamten Rebfläche

Die Merkmale werden in Tabelle 7 aufgeführt.

5.

Beobachtungswert

Numerisch (Bereich mit zwei Dezimalstellen)

6.

Einheit

Die Merkmale werden in Tabelle 11 aufgeführt.

7.

Beobachtungsstatus

Standardcodeliste

8.

Vertraulichkeitsstatus

Standardcodeliste


Tabelle 3

Weinbaubetriebe nach Grad der Spezialisierung und Größenklasse auf nationaler Ebene

Zahl

Feld

Bemerkungen

1.

Land

NUTS-0-Codes nach Verordnung (EU) Nr. 1319/2013 der Kommission vom 9. Dezember 2013 zur Änderung der Anhänge der Verordnung (EG) Nr. 1059/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Schaffung einer gemeinsamen Klassifikation der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS) (ABl. L 342 vom 18.12.2013)

2.

Jahr

Bezugsjahr der Daten (z. B. 2015, 2020)

3.

Spezialisierung

Die Merkmale werden in Tabelle 8 aufgeführt.

4.

Größenklasse der gesamten Rebfläche

Die Merkmale werden in Tabelle 7 aufgeführt.

5.

Beobachtungswert

Numerisch (Bereich mit zwei Dezimalstellen)

6.

Einheit

Die Merkmale werden in Tabelle 11 aufgeführt.

7.

Beobachtungsstatus

Standardcodeliste

8.

Vertraulichkeitsstatus

Standardcodeliste


Tabelle 4

Wichtigste Rebsorten nach Altersklasse

Zahl

Feld

Bemerkungen

1.

Region/Land

NUTS-0-/NUTS-2-Codes nach Verordnung (EU) Nr. 1319/2013 der Kommission vom 9. Dezember 2013 zur Änderung der Anhänge der Verordnung (EG) Nr. 1059/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Schaffung einer gemeinsamen Klassifikation der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS) (ABl. L 342 vom 18.12.2013)

2.

Jahr

Bezugsjahr der Daten (z. B. 2015, 2020)

3.

Wichtigste Rebsorte

Die Merkmale werden in Tabelle 10 aufgeführt.

4.

Altersklasse

Die Merkmale werden in Tabelle 9 aufgeführt.

5.

Beobachtungswert

Numerisch (Bereich mit zwei Dezimalstellen)

6.

Einheit

Die Merkmale werden in Tabelle 11 aufgeführt.

7.

Beobachtungsstatus

Standardcodeliste

8.

Vertraulichkeitsstatus

Standardcodeliste


Tabelle 5

Merkmale für Art der Erzeugung

Zahl

Merkmal

Bemerkungen

1.

Gesamte Rebfläche (im Ertrag stehend/noch nicht im Ertrag stehend)

Σ 2, 9, 16, 17

2.

Im Ertrag stehende Reben — insgesamt

Σ 3, 7, 8

3.

Im Ertrag stehende Reben — Keltertrauben — insgesamt

Σ 4, 5, 6

4.

Im Ertrag stehende Reben — Keltertrauben für Weine mit g.U.

 

5.

Im Ertrag stehende Reben — Keltertrauben für Weine mit g.g.A.

 

6.

Im Ertrag stehende Reben — Keltertrauben für Weine ohne g.U. oder g.g.A.

 

7.

Im Ertrag stehende Reben — Trauben mit doppeltem Verwendungszweck

 

8.

Im Ertrag stehende Reben — getrocknete Trauben

 

9.

Noch nicht im Ertrag stehende Reben — insgesamt

Σ 10, 14, 15

10.

Noch nicht im Ertrag stehende Reben — Keltertrauben — insgesamt

Σ 11, 12, 13

11.

Noch nicht im Ertrag stehende Reben — Keltertrauben für Weine mit g.U.

 

12.

Noch nicht im Ertrag stehende Reben — Keltertrauben für Weine mit g.g.A.

 

13.

Noch nicht im Ertrag stehende Reben — Keltertrauben für Weine mit g.U. oder g.g.A.

 

14.

Noch nicht im Ertrag stehende Reben — Trauben mit doppeltem Verwendungszweck

 

15.

Noch nicht im Ertrag stehende Reben — getrocknete Trauben

 

16.

Zur Erzeugung von vegetativem Vermehrungsgut der Reben vorgesehene Reben

 

17.

Andere Reben anderweitig nicht genannt (a.n.g.)

 


Tabelle 6

Merkmale für Art der Erzeugung — aggregiert

Zahl

Merkmal

Bemerkungen

1.

Gesamte Rebfläche

Σ 2, 6, 7, 8

2.

Reben für Keltertrauben — insgesamt

Σ 3, 4, 5

3.

Reben für Weine mit g.U.

 

4.

Reben für Weine mit g.g.A.

 

5.

Reben für Weine ohne g.U. und/oder g.g.A.

 

6.

Reben mit Trauben mit doppeltem Verwendungszweck

 

7.

Reben für getrocknete Trauben

 

8.

Andere Reben anderweitig nicht genannt (a.n.g.)

 


Tabelle 7

Merkmale für die Größenklasse der gesamten Rebfläche

Zahl

Merkmal

Bemerkungen

1.

Insgesamt

Σ 2-8

2.

Weniger als 0,10 ha

 

3.

Von 0,10 bis 0,49 ha

 

4.

Von 0,50 bis 0,99 ha

 

5.

Von 1 bis 2,9 ha

 

6.

Von 3 bis 4,9 ha

 

7.

Von 5 bis 9,9 ha

 

8.

Von 10 ha oder mehr

 


Tabelle 8

Merkmale für Art der Spezialisierung

Zahl

Merkmal

Bemerkungen

1.

Betriebe mit Rebflächen — insgesamt

Σ 2, 9, 10, 11

2.

Betriebe mit Rebflächen, die ausschließlich für die Weinerzeugung vorgesehen sind

Σ 3, 7, 8

3.

Betriebe mit Rebflächen, die ausschließlich für die Erzeugung von Weinen mit g.U. und/oder g.g.A. vorgesehen sind

Σ 4, 5, 6

4.

Betriebe mit Rebflächen, die ausschließlich für die Erzeugung von Weinen mit g.U. vorgesehen sind

 

5.

Betriebe mit Rebflächen, die ausschließlich für die Erzeugung von Weinen mit g.g.A. vorgesehen sind

 

6.

Betriebe mit Rebflächen, die ausschließlich für die Erzeugung von Weinen mit g.U. und g.g.A. vorgesehen sind

 

7.

Betriebe mit Rebflächen, die ausschließlich für die Erzeugung von Weinen ohne g.U. und/oder g.g.A. vorgesehen sind

 

8.

Betriebe mit Rebflächen, die für die Erzeugung von verschiedenen Arten von Weinen vorgesehen sind

 

9.

Betriebe mit Rebflächen, die ausschließlich für die Erzeugung von getrockneten Trauben vorgesehen sind

 

10.

Betriebe mit anderen Rebflächen

 

11.

Betriebe mit Rebflächen, die für verschiedene Arten der Erzeugung vorgesehen sind

 


Tabelle 9

Merkmale für die Altersklasse

Zahl

Merkmal

Bemerkungen

1.

Insgesamt

Σ 2-5

2.

Weniger als 3 Jahre

 

3.

3 bis 9 Jahre

 

4.

10 bis 29 Jahre

 

5.

30 Jahre und mehr

 


Tabelle 10

Merkmale für die wichtigste Rebsorte

Zahl

Merkmal

Bemerkungen

1.

Wichtigste Rebsorten insgesamt

Σ 2, 170, 375, 387

2.

Wichtigste rote Rebsorten insgesamt (R)

Σ 3-169

3.

Agiorgitiko (R)

 

4.

Aglianico (R)

 

5.

Aglianico del Vulture (R)

 

6.

Alfrocheiro/Tinta Bastardinha (R)

 

7.

Alicante Bouschet (R)

 

8.

Alicante Henri Bouschet (R)

 

9.

Alphon Lavallee (R)

 

10.

Ancellotta (R)

 

11.

Aragonez/Tinta Roriz/Tempranillo (R)

 

12.

Aramon (R)

 

13.

Avarengo (R)

 

14.

Băbească neagră (R)

 

15.

Baga (R)

 

16.

Barbera nera (R)

 

17.

Bastardo/Graciosa (R)

 

18.

Blauburger (R)

 

19.

Blaufränkisch/Kékfrankos/Frankovka/Frankovka modrá/Modra frankinja/Burgund mare (R)

 

20.

Bobal (R)

 

21.

Bombino rosso (R)

 

22.

Bonarda (R)

 

23.

Brachetto (R)

 

24.

Cabernet franc (R)

 

25.

Cabernet Sauvignon (R)

 

26.

Caiño tinto (R)

 

27.

Calabrese (R)

 

28.

Caladoc (R)

 

29.

Canaiolo nero (R)

 

30.

Cannonau (R)

 

31.

Carignan (R)

 

32.

Carignano (R)

 

33.

Carmenere (R)

 

34.

Castelão/João-de-Santarém/Periquita (R)

 

35.

Ciliegiolo (R)

 

36.

Cinsaut (R)

 

37.

Corvina (R)

 

38.

Corvinone (R)

 

39.

Cot (R)

 

40.

Croatina (R)

 

41.

Dolcetto (R)

 

42.

Dornfelder (R)

 

43.

Duras (R)

 

44.

Fer (R)

 

45.

Fetească neagră (R)

 

46.

Forcallat tinta (R)

 

47.

Frappato (R)

 

48.

Freisa (R)

 

49.

Gaglioppo (R)

 

50.

Gamay (R)

 

51.

Gamza (R)

 

52.

Garnacha (R)

 

53.

Garnacha peluda (R)

 

54.

Garnacha tinta (R)

 

55.

Garnacha tintorera (R)

 

56.

Graciano (R)

 

57.

Gran negro (R)

 

58.

Greco nero (R)

 

59.

Grenache (R)

 

60.

Grignolino (R)

 

61.

Grolleau (R)

 

62.

Jaen/Mencia (R)

 

63.

Juan Garcia (R)

 

64.

Jurancon noir (R)

 

65.

Kadarka (R)

 

66.

Kotsifali (R)

 

67.

Lagrein (R)

 

68.

Lambrusco a foglia frastagliata (R)

 

69.

Lambrusco di Sorbara (R)

 

70.

Lambrusco Grasparossa (R)

 

71.

Lambrusco maestri (R)

 

72.

Lambrusco Marani (R)

 

73.

Lambrusco Salamino (R)

 

74.

Liatiko (R)

 

75.

Limberger, Blauer (R)

 

76.

Listan negro (R)

 

77.

Magliocco canino (R)

 

78.

Malvasia (R)

 

79.

Malvasia nera di Brindisi (R)

 

80.

Malvasia Preta (R)

 

81.

Mandilari (R)

 

82.

Marselan (R)

 

83.

Marufo/Mourisco Roxo (R)

 

84.

Marzemino (R)

 

85.

Mavro (R)

 

86.

Mavroudi (R)

 

87.

Mavrud (R)

 

88.

Mazuela (R)

 

89.

Mencia (R)

 

90.

Merlot (R)

 

91.

Meunier (R)

 

92.

Miguel del arco (R)

 

93.

Molinara (R)

 

94.

Mollar (R)

 

95.

Monastrell (R)

 

96.

Monica (R)

 

97.

Montepulciano (R)

 

98.

Moravia agria (R)

 

99.

Moravia dulce (R)

 

100.

Moreto (R)

 

101.

Mourisco (R)

 

102.

Mourvèdre (R)

 

103.

Müllerrebe/Schwarzriesling (R)

 

104.

Muscat Hambourg (R)

 

105.

Nebbiolo (R)

 

106.

Negramoll (R)

 

107.

Negrette (R)

 

108.

Negro amaro (R)

 

109.

Nerello Cappuccio (R)

 

110.

Nerello Mascalese (R)

 

111.

Nielluccio (R)

 

112.

Oporto (R)

 

113.

Pamid (R)

 

114.

Petit Verdot (R)

 

115.

Piedirosso (R)

 

116.

Pinot noir/Pinot/Spätburgunder, Blauer/Blauburgunder/Blauer Burgunder/Rulandské modré (R)

 

117.

Plantet (R)

 

118.

Plavac mali crni (R)

 

119.

Plavina (R)

 

120.

Portugieser, Blauer/Portoghese/Modrý Portugal/Oporto/Kékoportó (R)

 

121.

Prieto picudo (R)

 

122.

Primitivo (R)

 

123.

Raboso Piave (R)

 

124.

Refosco dal peduncolo rosso (R)

 

125.

Refošk (R)

 

126.

Regent (R)

 

127.

Rojal tinta (R)

 

128.

Romeiko (R)

 

129.

Rondinella (R)

 

130.

Rosioara (R)

 

131.

Royal (R)

 

132.

Rufete/Tinta Pinheira (R)

 

133.

Sagrantino (R)

 

134.

Saint Laurent/Svatovavřinecké/Svätovavrinecké (R)

 

135.

Sangiovese (R)

 

136.

Santareno (R)

 

137.

Schiava (R)

 

138.

Schiava gentile (R)

 

139.

Schiava grossa (R)

 

140.

Sciaccarello (R)

 

141.

Shiroka melnishka loza (R)

 

142.

Souson (R)

 

143.

Storgozia (R)

 

144.

Syrah/Shiraz (Sirah) (R)

 

145.

Tannat (R)

 

146.

Tempranillo (R)

 

147.

Teroldego (R)

 

148.

Tinta (R)

 

149.

Tinta Barroca (R)

 

150.

Tinta Carvalha (R)

 

151.

Tinta Negra (R)

 

152.

Tinto de la pampana blanca (R)

 

153.

Tinto de toro (R)

 

154.

Tinto velasco (R)

 

155.

Tocai rosso (R)

 

156.

Touriga Franca (R)

 

157.

Touriga nacional (R)

 

158.

Trepat (R)

 

159.

Trincadeira/Tinta Amarela/Trincadeira Preta (R)

 

160.

Trollinger, Blauer (R)

 

161.

Uva di Troia (R)

 

162.

Uva longanesi (R)

 

163.

Villard noir (R)

 

164.

Vinhão/Sousão (R)

 

165.

Xinomavro (R)

 

166.

Žametovka (R)

 

167.

Zweigelt/Zweigeltrebe/Zweigelt, Blauer/Rotburger (R)

 

168.

Andere wichtigste rote Rebsorten (R)

 

169.

Andere wichtigste rote gemischte Rebsorten (R)

 

170.

Wichtigste weiße Rebsorten insgesamt (W)

Σ 171-374

171.

Airen (W)

 

172.

Alarije (W)

 

173.

Albana (W)

 

174.

Albariño (W)

 

175.

Albillo (W)

 

176.

Albillo Mayor (W)

 

177.

Alicante Branco (W)

 

178.

Aligoté (W)

 

179.

Alvarinho (W)

 

180.

Ansonica (W)

 

181.

Antão Vaz (W)

 

182.

Arany sárfehér (W)

 

183.

Arinto/Pedernã (W)

 

184.

Arneis (W)

 

185.

Asirtiko (W)

 

186.

Athiri (W)

 

187.

Auxerrois (W)

 

188.

Avesso (W)

 

189.

Azal (W)

 

190.

Bacchus (W)

 

191.

Baco blanc (W)

 

192.

Beba (W)

 

193.

Bellone (W)

 

194.

Bianca (W)

 

195.

Biancame (W)

 

196.

Bical/Borrado das Moscas (W)

 

197.

Blanca Cayetana (W)

 

198.

Bombino bianco (W)

 

199.

Borba (W)

 

200.

Bourboulenc (W)

 

201.

Calagraño (W)

 

202.

Cariñena blanco (W)

 

203.

Cataratto lucido (W)

 

204.

Catarratto commune (W)

 

205.

Cayetana blanca (W)

 

206.

Chardonnay/Feinburgunder/Morillon (W)

 

207.

Chasan (W)

 

208.

Chasselas (W)

 

209.

Chenin (W)

 

210.

Clairette (W)

 

211.

Cococciola (W)

 

212.

Coda di volpe bianca (W)

 

213.

Côdega do Larinho (W)

 

214.

Colombard (W)

 

215.

Cortese (W)

 

216.

Cramposie selectionata (W)

 

217.

Cserszegi fűszeres (W)

 

218.

Diagalves (W)

 

219.

Dimyat (W)

 

220.

Doña Blanca (W)

 

221.

Elbling, Weißer (W)

 

222.

Ezerfürtű (W)

 

223.

Ezerjó (W)

 

224.

Falanghina (W)

 

225.

Fernão Pires/Maria Gomes (W)

 

226.

Feteasca alba (W)

 

227.

Feteasca regala (W)

 

228.

Fiano (W)

 

229.

Folle blanche (W)

 

230.

Frâncușă (W)

 

231.

Frühroter Veltliner/Malvasier (W)

 

232.

Furmint (W)

 

233.

Galbena de Odobesti (W)

 

234.

Garganega (W)

 

235.

Garnacha blanca (W)

 

236.

Glera/ex-Prosecco (W)

 

237.

Godello (W)

 

238.

Gouveio (W)

 

239.

Gouveio Real (W)

 

240.

Grasă de Cotnari (W)

 

241.

Grecanino dorato (W)

 

242.

Grechetto (W)

 

243.

Greco (W)

 

244.

Greco bianco (W)

 

245.

Grenache blanc (W)

 

246.

Grillo (W)

 

247.

Gros Manseng blanc (W)

 

248.

Gutedel, Weißer (W)

 

249.

Hárslevelű (W)

 

250.

Huxelrebe (W)

 

251.

Iordana (W)

 

252.

Irsai Olivér/Irsai Oliver (W)

 

253.

Jacquere (W)

 

254.

Kerner (W)

 

255.

Királyleányka (W)

 

256.

Kövidinka (W)

 

257.

Kunleány (W)

 

258.

Lakhegyi mézes (W)

 

259.

Leányka/Dievčie hrozno (W)

 

260.

Len de l'El (W)

 

261.

Listan blanca (W)

 

262.

Loureiro (W)

 

263.

Macabeu/Macabeo (W)

 

264.

Malvasia (W)

 

265.

Malvasia/Malvasia bianca (W)

 

266.

Malvasia bianca di Candia (W)

 

267.

Malvasia bianca lunga (W)

 

268.

Malvasia Branca (W)

 

269.

Malvasia del Lazio (W)

 

270.

Malvasia di candia aromatica (W)

 

271.

Malvasia Fina/Boal (W)

 

272.

Malvasia Istriana/Malvazija (W)/Istarska malvazija (W)

 

273.

Malvasia Rei (W)

 

274.

Mantua/Chelva (W)

 

275.

Marisancho (W)

 

276.

Marsanne (W)

 

277.

Mauzac (W)

 

278.

Melon (W)

 

279.

Messeguera (W)

 

280.

Misket cherven (W)

 

281.

Monemvasia (W)

 

282.

Montepulciano bianco (W)

 

283.

Montua (W)

 

284.

Moscatel de Alejandría (W)

 

285.

Moscatel de grano menudo (W)

 

286.

Moscatel de Malaga (W)

 

287.

Moscatel Galego Branco/Muscat à Petits Grains/Tămâioasă românească (W)

 

288.

Moscatel Graúdo/Moscatel-de-Setúbal (W)

 

289.

Moscato/Sárga muskotály (W)

 

290.

Moscato giallo (W)

 

291.

Moschato (W)

 

292.

Müller-Thurgau/Rizlingszilváni/Riesling x Sylvaner/Rivaner (W)

 

293.

Muscadelle (W)

 

294.

Muscat Alexandrie (W)

 

295.

Muscat blanc à petits grains (W)

 

296.

Muscat Ottonel/Otthonel muskotály (W)

 

297.

Muskateller (W)

 

298.

Mustoasă de Măderat (W)

 

299.

Neuburger (W)

 

300.

Nuragus (W)

 

301.

Ondarrabi Zuri (W)

 

302.

Ortega (W)

 

303.

Ortrugo (W)

 

304.

Palomino fino (W)

 

305.

Palomino superior (W)

 

306.

Pardina (W)

 

307.

Parellada (W)

 

308.

Passerina (W)

 

309.

Pecorino (W)

 

310.

Pedro Ximenez (W)

 

311.

Perruno (W)

 

312.

Petit Manseng (W)

 

313.

Pignoletto (W)

 

314.

Pinot blanc/Pinot/Burgunder, Weißer/Weißburgunder/Klevner/Rulandské bílé/Rulandské biele/Beli pinot (W)

 

315.

Piquepoul blanc (W)

 

316.

Planta nova (W)

 

317.

Prosecco lungo (W)

 

318.

Rabigato (W)

 

319.

Rabo de Ovelha (W)

 

320.

Rebula (W)

 

321.

Riesling italico/Olasz rizling/Rizling vlassky/Ryzlink vlašský/Laški rizling/Graševina/Risling vlašský (W)

 

322.

Riesling, Weißer/Riesling/Rheinriesling/Ryzlink rýnský/Renski rizling/Rajnai rizling/Rajnski rizling/Risling rýnsky (W)

 

323.

Rkatsiteli (W)

 

324.

Rompola (W)

 

325.

Roussanne (W)

 

326.

Sarba (W)

 

327.

Sardone (W)

 

328.

Sauvignon blanc/Sauvignon/Muskat-Sylvaner (W)

 

329.

Savagnin Blanc (W)

 

330.

Savvatiano (W)

 

331.

Scheurebe (W)

 

332.

Seara Nova (W)

 

333.

Semillon (W)

 

334.

Šipon (W)

 

335.

Síria/Roupeiro/Códega (W)

 

336.

Soultanina (W)

 

337.

Sylvaner/Silvaner, Grüner (W)

 

338.

Szürkebarát (W)

 

339.

Terret blanc (W)

 

340.

Tocai friulano (W)

 

341.

Torrontes (W)

 

342.

Tortosina (W)

 

343.

Trajadura/Treixadura (W)

 

344.

Tramini (W)

 

345.

Trebbiano abruzzese (W)

 

346.

Trebbiano di Soave (W)

 

347.

Trebbiano giallo (W)

 

348.

Trebbiano romagnolo (W)

 

349.

Trebbiano toscano (W)

 

350.

Treixadura (W)

 

351.

Ugni blanc (W)

 

352.

Veltliner/Veltliner, Grüner/Weißgipfler/Veltlínské zelené/Veltlínske zelené/Zöld veltelini (W)

 

353.

Verdeca (W)

 

354.

Verdejo blanco (W)

 

355.

Verdicchio bianco (W)

 

356.

Verdoncho (W)

 

357.

Verduzzo friulano (W)

 

358.

Verduzzo trevigiano (W)

 

359.

Vermentino (W)

 

360.

Vernaccia di San Gimignano (IT)

 

361.

Vilana (W)

 

362.

Viogner (W)

 

363.

Viognier (W)

 

364.

Viosinho (W)

 

365.

Vital (W)

 

366.

Welschriesling (W)

 

367.

Xarello blanco (W)

 

368.

Xinisteri (W)

 

369.

Zalagyöngye (W)

 

370.

Zalema (W)

 

371.

Zenit (W)

 

372.

Zibibbo (W)

 

373.

Andere wichtigste weiße Rebsorten (W)

 

374.

Andere wichtigste weiße gemischte Rebsorten (W)

 

375.

Andere wichtigste Rebsorten mit unterschiedlicher Farbe insgesamt (O)

Σ 376-386

376.

Babeasca gri (O)

 

377.

Busuioaca de Bohotin (O)

 

378.

Gewürztraminer/Traminer aromatico/Tramín červený/Traminer roz (O)

 

379.

Grenache gris (O)

 

380.

Grenas Rose (O)

 

381.

Moschofilero (O)

 

382.

Pinot gris/Pinot grigio/Ruländer/Burgunder, Grauer/Rulandské šedé/Sivi pinot (O)

 

383.

Roditis (O)

 

384.

Sauvignon gris (O)

 

385.

Andere wichtigste Rebsorten mit unterschiedlicher Farbe (O)

 

386.

Andere wichtigste gemischte Rebsorten mit anderen gemischten Farben (O)

 

387.

Wichtigste Rebsorten ohne spezifizierte Farbe insgesamt

 


Tabelle 11

Merkmale für die Einheit

Zahl

Merkmal

1.

Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe

2.

Hektar


15.8.2014   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 243/21


DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 888/2014 DER KOMMISSION

vom 14. August 2014

zum Verbot der Einfuhr von Exemplaren bestimmter Arten wild lebender Tiere und Pflanzen in die Union

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates vom 9. Dezember 1996 zum Schutz von Exemplaren wild lebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels (1), insbesondere auf Artikel 4 Absatz 6,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Gemäß Artikel 4 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 338/97 kann die Kommission gemäß den unter den Buchstaben a bis d beschriebenen Bedingungen die Einfuhr von Exemplaren bestimmter Arten in die Union beschränken. In Artikel 71 der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 865/2006 der Kommission (2) wurden zudem Durchführungsbestimmungen für solche Beschränkungen festgelegt.

(2)

Die Liste von Arten, deren Einfuhr in die Union verboten ist, wurde zuletzt im Juni 2013 mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 578/2013 der Kommission (3) festgelegt.

(3)

Kroatien ist der Union am 1. Juli 2013 beigetreten. Aus der Liste von Arten, deren Einfuhr in die Union verboten ist, sind daher alle Verweise auf diesen Mitgliedstaat zu streichen.

(4)

Die Wissenschaftliche Prüfgruppe ist auf der Grundlage aktueller Informationen zu dem Schluss gelangt, dass der Erhaltungszustand einiger zusätzlicher in den Anhängen A und B der Verordnung (EG) Nr. 338/97 genannter Arten ernsthaft gefährdet ist, wenn ihre Einfuhr aus bestimmten Ursprungsländern in die Union nicht verboten wird. Die Einfuhr von Exemplaren der folgenden zusätzlichen Arten in die Union sollte daher verboten werden:

Loxodonta africana (Jagdtrophäen) aus Kamerun;

Manis tricuspis aus Guinea;

Balearica pavonina aus Südsudan;

Balearica regulorum aus Ruanda und Tansania;

Calumma tarzan aus Madagaskar;

Trioceros perreti und Trioceros serratus aus Kamerun;

Cordylus rhodesianus aus Mosambik;

Uroplatus sameiti aus Madagaskar;

Candoia carinata aus Indonesien;

Python bivittatus aus China;

Kinixys erosa aus der Demokratischen Republik Kongo;

Pandinus imperator aus Benin (Wildfänge) und Togo (Wildfänge und Exemplare aus Ranching-Betrieben).

(5)

Auf der Grundlage der neuesten verfügbaren Informationen ist die Wissenschaftliche Prüfgruppe außerdem zu dem Schluss gelangt, dass das Verbot der Einfuhr von Exemplaren der folgenden Arten in die Union aufgehoben werden sollte:

Gopherus agassizii aus Mexiko;

Stigmochelys pardalis aus Mosambik (Exemplare aus Ranching-Betrieben) und Sambia (Exemplare aus Ranching-Betrieben und Exemplare mit dem Code F);

Ornithoptera urvillianus (Wildfänge und Exemplare aus Ranching-Betrieben) aus den Salomonen;

Nardostachys grandiflora aus Nepal.

(6)

Die Ursprungsländer der Arten, deren Einfuhr in die Europäische Union neuen Beschränkungen unterliegt, wurden konsultiert.

(7)

Auf der 16. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen (CITES) wurden neue Nomenklaturreferenzen für Tiere angenommen (Unterteilung von Arten und Umbenennung von Gattungen), die daher in die Rechtsvorschriften der Union zu übernehmen sind. Darüber hinaus sollte die Art Euphyllia picteti gestrichen werden, da diese Art in der auf der CoP 16 vereinbarten Nomenklatur-Standardreferenz nicht anerkannt ist.

(8)

Die Liste der Arten, deren Einfuhr in die Union verboten ist, sollte daher aktualisiert und die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 578/2013 sollte aus Gründen der Klarheit ersetzt werden.

(9)

Die mit Artikel 17 der Verordnung (EG) Nr. 338/97 eingesetzte Wissenschaftliche Prüfgruppe wurde konsultiert.

(10)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des mit Artikel 18 der Verordnung (EG) Nr. 338/97 eingesetzten Ausschusses für den Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Die Einfuhr von Exemplaren der im Anhang aufgelisteten Arten wild lebender Tiere und Pflanzen aus den im Anhang genannten Ursprungsländern in die Union wird verboten.

Artikel 2

Die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 578/2013 wird aufgehoben.

Verweise auf die aufgehobene Durchführungsverordnung gelten als Verweise auf die vorliegende Verordnung.

Artikel 3

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 14. August 2014

Für die Kommission

Der Präsident

José Manuel BARROSO


(1)   ABl. L 61 vom 3.3.1997, S. 1.

(2)  Verordnung (EG) Nr. 865/2006 der Kommission vom 4. Mai 2006 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates über den Schutz von Exemplaren wild lebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels (ABl. L 166 vom 19.6.2006, S. 1).

(3)  Durchführungsverordnung (EU) Nr. 578/2013 der Kommission vom 17. Juni 2013 zur Aussetzung der Einfuhr von Exemplaren bestimmter Arten wild lebender Tiere und Pflanzen in die Europäische Union (ABl. L 169 vom 21.6.2013, S. 1).


ANHANG

Exemplare von in Anhang A der Verordnung (EG) Nr. 338/97 aufgeführten Arten, deren Einfuhr in die Union verboten ist

Art

Herkunft

Exemplar(e)

Ursprungsländer

Artikel 4 Absatz 6 Buchstabe

FAUNA

 

 

 

 

CHORDATA

 

 

 

 

MAMMALIA

 

 

 

 

ARTIODACTYLA

 

 

 

 

Bovidae

 

 

 

 

Capra falconeri

Wildfänge

Jagdtrophäen

Usbekistan

(a)

CARNIVORA

 

 

 

 

Canidae

 

 

 

 

Canis lupus

Wildfänge

Jagdtrophäen

Belarus, Mongolei, Tadschikistan, Türkei

(a)

Ursidae

 

 

 

 

Ursus arctos

Wildfänge

Jagdtrophäen

Kanada (Britisch-Kolumbien), Kasachstan

(a)

Ursus thibetanus

Wildfänge

Jagdtrophäen

Russland

(a)

PROBOSCIDEA

 

 

 

 

Elephantidae

 

 

 

 

Loxodonta africana

Wildfänge

Jagdtrophäen

Kamerun

(a)

AVES

 

 

 

 

FALCONIFORMES

 

 

 

 

Falconidae

 

 

 

 

Falco cherrug

Wildfänge

Alle

Bahrain

(a)

Exemplare von in Anhang B der Verordnung (EG) Nr. 338/97 aufgeführten Arten, deren Einfuhr in die Union verboten ist

Art

Herkunft

Exemplar(e)

Ursprungsländer

Artikel 4 Absatz 6 Buchstabe

FAUNA

 

 

 

 

CHORDATA

 

 

 

 

MAMMALIA

 

 

 

 

ARTIODACTYLA

 

 

 

 

Bovidae

 

 

 

 

Ovis vignei bocharensis

Wildfänge

Alle

Usbekistan

(b)

Saiga borealis

Wildfänge

Alle

Russland

(b)

Cervidae

 

 

 

 

Cervus elaphus bactrianus

Wildfänge

Alle

Usbekistan

(b)

Hippopotamidae

 

 

 

 

Hexaprotodon liberiensis (Synonym Choeropsis liberiensis)

Wildfänge

Alle

Nigeria

(b)

Hippopotamus amphibius

Wildfänge

Alle

Gambia, Kamerun, Mosambik, Niger, Nigeria, Sierra Leone, Togo

(b)

Moschidae

 

 

 

 

Moschus moschiferus

Wildfänge

Alle

Russland

(b)

CARNIVORA

 

 

 

 

Eupleridae

 

 

 

 

Cryptoprocta ferox

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Felidae

 

 

 

 

Panthera leo

Wildfänge

Alle

Äthiopien

(b)

Profelis aurata

Wildfänge

Alle

Tansania, Togo

(b)

Mustelidae

 

 

 

 

Hydrictis maculicollis

Wildfänge

Alle

Tansania

(b)

Odobenidae

 

 

 

 

Odobenus rosmarus

Wildfänge

Alle

Grönland

(b)

MONOTREMATA

 

 

 

 

Tachyglossidae

 

 

 

 

Zaglossus bartoni

Wildfänge

Alle

Indonesien, Papua-Neuguinea

(b)

Zaglossus bruijni

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

PHOLIDOTA

 

 

 

 

Manidae

 

 

 

 

Manis temminckii

Wildfänge

Alle

Demokratische Republik Kongo

(b)

Manis tricuspis

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

PRIMATES

 

 

 

 

Atelidae

 

 

 

 

Alouatta guariba

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Ateles belzebuth

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Ateles fusciceps

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Ateles geoffroyi

Wildfänge

Alle

Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Mexiko, Panama

(b)

Ateles hybridus

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Lagothrix lagotricha

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Lagothrix lugens

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Lagothrix poeppigii

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Cercopithecidae

 

 

 

 

Cercopithecus dryas

Wildfänge

Alle

Demokratische Republik Kongo

(b)

Cercopithecus erythrogaster

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Cercopithecus erythrotis

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Cercopithecus hamlyni

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Cercopithecus mona

Wildfänge

Alle

Togo

(b)

Cercopithecus petaurista

Wildfänge

Alle

Togo

(b)

Cercopithecus pogonias

Wildfänge

Alle

Nigeria

(b)

Cercopithecus preussi (Synonym C. lhoesti preussi )

Wildfänge

Alle

Nigeria

(b)

Colobus vellerosus

Wildfänge

Alle

Nigeria, Togo

(b)

Lophocebus albigena (Synonym Cercocebus albigena)

Wildfänge

Alle

Nigeria

(b)

Macaca cyclopis

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Macaca sylvanus

Wildfänge

Alle

Algerien, Marokko

(b)

Piliocolobus badius (Synonym Colobus badius)

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Galagidae

 

 

 

 

Euoticus pallidus (Synonym Galago elegantulus pallidus)

Wildfänge

Alle

Nigeria

(b)

Galago matschiei (Synonym G. inustus)

Wildfänge

Alle

Ruanda

(b)

Lorisidae

 

 

 

 

Arctocebus calabarensis

Wildfänge

Alle

Nigeria

(b)

Perodicticus potto

Wildfänge

Alle

Togo

(b)

Pithecidae

 

 

 

 

Chiropotes chiropotes

Wildfänge

Alle

Guyana

(b)

Pithecia pithecia

Wildfänge

Alle

Guyana

(b)

RODENTIA

 

 

 

 

Sciuridae

 

 

 

 

Callosciurus erythraeus

Alle

Lebend

Alle

(d)

Sciurus carolinensis

Alle

Lebend

Alle

(d)

Sciurus niger

Alle

Lebend

Alle

(d)

AVES

 

 

 

 

ANSERIFORMES

 

 

 

 

Anatidae

 

 

 

 

Oxyura jamaicensis

Alle

Lebend

Alle

(d)

Ciconiiformes

 

 

 

 

Balaenicipitidae

 

 

 

 

Balaeniceps rex

Wildfänge

Alle

Tansania

(b)

FALCONIFORMES

 

 

 

 

Accipitridae

 

 

 

 

Accipiter erythropus

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Accipiter melanoleucus

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Accipiter ovampensis

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Aquila rapax

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Aviceda cuculoides

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Gyps africanus

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Gyps bengalensis

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Gyps indicus

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Gyps rueppelli

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Gyps tenuirostris

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Hieraaetus ayresii

Wildfänge

Alle

Guinea, Kamerun, Togo

(b)

Hieraaetus spilogaster

Wildfänge

Alle

Guinea, Togo

(b)

Leucopternis lacernulatus

Wildfänge

Alle

Brasilien

(b)

Lophaetus occipitalis

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Macheiramphus alcinus

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Polemaetus bellicosus

Wildfänge

Alle

Guinea, Kamerun, Tansania, Togo

(b)

Spizaetus africanus

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Stephanoaetus coronatus

Wildfänge

Alle

Côte d'Ivoire, Guinea, Tansania, Togo

(b)

Terathopius ecaudatus

Wildfänge

Alle

Tansania

(b)

Torgos tracheliotus

Wildfänge

Alle

Kamerun, Sudan, Tansania

(b)

Trigonoceps occipitalis

Wildfänge

Alle

Côte d'Ivoire, Guinea

(b)

Urotriorchis macrourus

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Falconidae

 

 

 

 

Falco chicquera

Wildfänge

Alle

Guinea, Togo

(b)

Sagittariidae

 

 

 

 

Sagittarius serpentarius

Wildfänge

Alle

Guinea, Kamerun, Tansania, Togo

(b)

GRUIFORMES

 

 

 

 

Gruidae

 

 

 

 

Balearica pavonina

Wildfänge

Alle

Guinea, Mali, Sudan, Südsudan

(b)

Balearica regulorum

Wildfänge

Alle

Botsuana, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Kenia, Ruanda, Sambia, Simbabwe, Südafrika, Tansania

(b)

Bugeranus carunculatus

Wildfänge

Alle

Südafrika, Tansania

(b)

PSITTACIFORMES

 

 

 

 

Loriidae

 

 

 

 

Charmosyna diadema

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Psittacidae

 

 

 

 

Agapornis fischeri

Wildfänge

Alle

Tansania

(b)

Agapornis nigrigenis

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Agapornis pullarius

Wildfänge

Alle

Côte d'Ivoire, Guinea, Demokratische Republik Kongo, Mali, Togo

(b)

Aratinga auricapillus

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Coracopsis vasa

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Deroptyus accipitrinus

Wildfänge

Alle

Surinam

(b)

Hapalopsittaca amazonina

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Hapalopsittaca pyrrhops

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Leptosittaca branickii

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Poicephalus gulielmi

Wildfänge

Alle

Côte d'Ivoire, Guinea, Kamerun, Kongo

(b)

Poicephalus robustus

Wildfänge

Alle

Côte d'Ivoire, Guinea, Demokratische Republik Kongo, Mali, Nigeria, Togo, Uganda

(b)

Psittacus erithacus

Wildfänge

Alle

Äquatorialguinea, Benin, Liberia, Nigeria

(b)

Psittacus erithacus timneh

Wildfänge

Alle

Guinea, Guinea-Bissau

(b)

Psittrichas fulgidus

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Pyrrhura caeruleiceps

Wildfänge

Alle

Kolumbien

(b)

Pyrrhura pfrimeri

Wildfänge

Alle

Brasilien

(b)

Pyrrhura subandina

Wildfänge

Alle

Kolumbien

(b)

STRIGIFORMES

 

 

 

 

Strigidae

 

 

 

 

Asio capensis

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Bubo lacteus

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Bubo poensis

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Glaucidium capense

Wildfänge

Alle

Ruanda

(b)

Glaucidium perlatum

Wildfänge

Alle

Guinea, Kamerun

(b)

Ptilopsis leucotis

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

Scotopelia bouvieri

Wildfänge

Alle

Kamerun

(b)

Scotopelia peli

Wildfänge

Alle

Guinea

(b)

REPTILIA

 

 

 

 

CROCODYLIA

 

 

 

 

Alligatoridae

 

 

 

 

Palaeosuchus trigonatus

Wildfänge

Alle

Guyana

(b)

Crocodylidae

 

 

 

 

Crocodylus niloticus

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

SAURIA

 

 

 

 

Agamidae

 

 

 

 

Uromastyx dispar

Wildfänge

Alle

Algerien, Mali, Sudan

(b)

Uromastyx geyri

Wildfänge

Alle

Mali, Niger

(b)

Chamaeleonidae

 

 

 

 

Brookesia decaryi

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma ambreense

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma capuroni

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma cucullatum

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma furcifer

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma guibei

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma hilleniusi

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma linota

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma peyrierasi

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma tarzan

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma tsaratananensis

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Calumma vatosoa

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Chamaeleo africanus

Wildfänge

Alle

Niger

(b)

Chamaeleo gracilis

Wildfänge

Alle

Benin, Ghana, Togo

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Benin

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Kopf-Rumpf-Länge von mehr als 8 cm

Togo

(b)

Chamaeleo senegalensis

Wildfänge

Alle

Benin, Ghana, Togo

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Kopf-Rumpf-Länge von mehr als 6 cm

Benin, Togo

(b)

Furcifer angeli

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Furcifer balteatus

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Furcifer belalandaensis

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Furcifer labordi

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Furcifer monoceras

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Furcifer nicosiai

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Furcifer tuzetae

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Trioceros camerunensis

Wildfänge

Alle

Kamerun

(b)

Trioceros deremensis

Wildfänge

Alle

Tansania

(b)

Trioceros eisentrauti

Wildfänge

Alle

Kamerun

(b)

Trioceros feae

Wildfänge

Alle

Äquatorialguinea

(b)

Trioceros fuelleborni

Wildfänge

Alle

Tansania

(b)

Trioceros montium

Wildfänge

Alle

Kamerun

(b)

Trioceros perreti

Wildfänge

Alle

Kamerun

(b)

Trioceros serratus

Wildfänge

Alle

Kamerun

(b)

Trioceros werneri

Wildfänge

Alle

Tansania

(b)

Trioceros wiedersheimi

Wildfänge

Alle

Kamerun

(b)

Cordylidae

 

 

 

 

Cordylus mossambicus

Wildfänge

Alle

Mosambik

(b)

Cordylus rhodesianus

Wildfänge

Alle

Mosambik

(b)

Cordylus tropidosternum

Wildfänge

Alle

Mosambik

(b)

Cordylus vittifer

Wildfänge

Alle

Mosambik

(b)

Gekkonidae

 

 

 

 

Phelsuma abbotti

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma antanosy

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma barbouri

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma berghofi

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma breviceps

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma comorensis

Wildfänge

Alle

Komoren

(b)

Phelsuma dubia

Wildfänge

Alle

Komoren, Madagaskar

(b)

Phelsuma flavigularis

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma guttata

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma hielscheri

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma klemmeri

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma laticauda

Wildfänge

Alle

Komoren

(b)

Phelsuma malamakibo

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma masohoala

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma modesta

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma mutabilis

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma pronki

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma pusilla

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma seippi

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma serraticauda

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma standingi

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Phelsuma v-nigra

Wildfänge

Alle

Komoren

(b)

Uroplatus ebenaui

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus fimbriatus

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus guentheri

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus henkeli

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus lineatus

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus malama

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus phantasticus

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus pietschmanni

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus sameiti

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Uroplatus sikorae

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Scincidae

 

 

 

 

Corucia zebrata

Wildfänge

Alle

Salomonen

(b)

Varanidae

 

 

 

 

Varanus albigularis

Wildfänge

Alle

Tansania

(b)

Varanus beccarii

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Varanus dumerilii

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Varanus exanthematicus

Wildfänge

Alle

Benin, Togo

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Mehr als 35 cm Gesamtlänge

Benin, Togo

(b)

Varanus jobiensis (Synonym V. karlschmidti)

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Varanus niloticus

Wildfänge

Alle

Benin, Togo

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Mehr als 35 cm Gesamtlänge

Benin

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Togo

(b)

Varanus ornatus

Wildfänge

Alle

Togo

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Togo

(b)

Varanus salvadorii

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Varanus spinulosus

Wildfänge

Alle

Salomonen

(b)

SERPENTES

 

 

 

 

Boidae

 

 

 

 

Boa constrictor

Wildfänge

Alle

Honduras

(b)

Calabaria reinhardtii

Wildfänge

Alle

Togo

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Benin, Togo

(b)

Candoia carinata

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Elapidae

 

 

 

 

Naja atra

Wildfänge

Alle

Laos

(b)

Naja kaouthia

Wildfänge

Alle

Laos

(b)

Naja siamensis

Wildfänge

Alle

Laos

(b)

Pythonidae

 

 

 

 

Liasis fuscus

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Morelia boeleni

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Python bivittatus

Wildfänge

Alle

China

(b)

Python molurus

Wildfänge

Alle

China

(b)

Python natalensis

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Mosambik

(b)

Python regius

Wildfänge

Alle

Benin, Guinea

(b)

Python reticulatus

Wildfänge

Alle

Malaysia (Halbinsel)

(b)

Python sebae

Wildfänge

Alle

Mauretanien

(b)

TESTUDINES

 

 

 

 

Emydidae

 

 

 

 

Chrysemys picta

Alle

Lebend

Alle

(d)

Trachemys scripta elegans

Alle

Lebend

Alle

(d)

Geoemydidae

 

 

 

 

Batagur borneoensis

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Cuora amboinensis

Wildfänge

Alle

Indonesien, Malaysia

(b)

Cuora galbinifrons

Wildfänge

Alle

China, Laos

(b)

Heosemys annandalii

Wildfänge

Alle

Laos

(b)

Heosemys grandis

Wildfänge

Alle

Laos

(b)

Heosemys spinosa

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Leucocephalon yuwonoi

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Malayemys subtrijuga

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Notochelys platynota

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Siebenrockiella crassicollis

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Podocnemididae

 

 

 

 

Erymnochelys madagascariensis

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Peltocephalus dumerilianus

Wildfänge

Alle

Guyana

(b)

Podocnemis lewyana

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Podocnemis unifilis

Wildfänge

Alle

Surinam

(b)

Testudinidae

 

 

 

 

Geochelone sulcata

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Benin, Togo

(b)

Gopherus agassizii

Wildfänge

Alle

Vereinigte Staaten

(b)

Gopherus berlandieri

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Indotestudo forstenii

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Indotestudo travancorica

Wildfänge

Alle

Alle

(b)

Kinixys belliana

Wildfänge

Alle

Benin, Ghana, Mosambik

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Mehr als 5 cm Panzerlänge

Benin

(b)

Kinixys erosa

Wildfänge

Alle

Demokratische Republik Kongo, Togo

(b)

Kinixys homeana

Wildfänge

Alle

Benin, Ghana, Togo

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Benin

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Mehr als 8 cm Panzerlänge

Togo

(b)

Kinixys spekii

Wildfänge

Alle

Mosambik

(b)

Manouria emys

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Manouria impressa

Wildfänge

Alle

Vietnam

(b)

Stigmochelys pardalis

Wildfänge

Alle

Demokratische Republik Kongo, Mosambik, Uganda

(b)

Testudo horsfieldii

Wildfänge

Alle

Kasachstan

(b)

Trionychidae

 

 

 

 

Amyda cartilaginea

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Chitra chitra

Wildfänge

Alle

Malaysia

(b)

Pelochelys cantorii

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

AMPHIBIA

 

 

 

 

ANURA

 

 

 

 

Conrauidae

 

 

 

 

Conraua goliath

Wildfänge

Alle

Kamerun

(b)

Dendrobatidae

 

 

 

 

Hyloxalus azureiventris

Wildfänge

Alle

Peru

(b)

Ranitomeya variabilis

Wildfänge

Alle

Peru

(b)

Ranitomeya ventrimaculata

Wildfänge

Alle

Peru

(b)

Mantellidae

 

 

 

 

Mantella aurantiaca

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Mantella bernhardi

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Mantella cowani

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Mantella crocea

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Mantella expectata

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Mantella milotympanum (Syn. M. aurantiaca milotympanum)

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Mantella pulchra

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Mantella viridis

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Microhylidae

 

 

 

 

Scaphiophryne gottlebei

Wildfänge

Alle

Madagaskar

(b)

Ranidae

 

 

 

 

Lithobates catesbeianus

Alle

Lebend

Alle

(d)

ACTINOPTERYGII

 

 

 

 

PERCIFORMES

 

 

 

 

Labridae

 

 

 

 

Cheilinus undulatus

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

SYNGNATHIFORMES

 

 

 

 

Syngnathidae

 

 

 

 

Hippocampus barbouri

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Hippocampus comes

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Hippocampus erectus

Wildfänge

Alle

Brasilien

(b)

Hippocampus histrix

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Hippocampus kelloggi

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Hippocampus kuda

Wildfänge

Alle

China, Indonesien, Vietnam

(b)

Hippocampus spinosissimus

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

ARTHROPODA

 

 

 

 

ARACHNIDA

 

 

 

 

SCORPIONES

 

 

 

 

Scorpionidae

 

 

 

 

Pandinus imperator

Wildfänge

Alle

Benin, Ghana, Togo

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Benin, Togo

(b)

INSECTA

 

 

 

 

LEPIDOPTERA

 

 

 

 

Papilionidae

 

 

 

 

Ornithoptera croesus

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Ornithoptera victoriae

Wildfänge

Alle

Salomonen

(b)

 

Aus Ranching-Betrieben

Alle

Salomonen

(b)

MOLLUSCA

 

 

 

 

BIVALVIA

 

 

 

 

VENEROIDA

 

 

 

 

Tridacnidae

 

 

 

 

Hippopus hippopus

Wildfänge

Alle

Neukaledonien, Tonga, Vanuatu, Vietnam

(b)

Tridacna crocea

Wildfänge

Alle

Fidschi, Kambodscha, Salomonen, Tonga, Vanuatu, Vietnam

(b)

Tridacna derasa

Wildfänge

Alle

Fidschi, Neukaledonien, Palau, Philippinen, Salomonen, Tonga, Vanuatu, Vietnam

(b)

Tridacna gigas

Wildfänge

Alle

Marshallinseln, Salomonen, Tonga, Vietnam

(b)

Tridacna maxima

Wildfänge

Alle

Fidschi, Kambodscha, Marshallinseln, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Salomonen, Tonga, Vanuatu, Vietnam

(b)

Tridacna rosewateri

Wildfänge

Alle

Mosambik

(b)

Tridacna squamosa

Wildfänge

Alle

Fidschi, Kambodscha, Mosambik, Neukaledonien, Salomonen, Tonga, Vanuatu, Vietnam

(b)

Tridacna tevoroa

Wildfänge

Alle

Tonga

(b)

GASTROPODA

 

 

 

 

MESOGASTROPODA

 

 

 

 

Strombidae

 

 

 

 

Strombus gigas

Wildfänge

Alle

Grenada, Haiti

(b)

CNIDARIA

 

 

 

 

ANTHOZOA

 

 

 

 

HELIOPORACEA

 

 

 

 

Helioporidae

 

 

 

 

Heliopora coerulea

Wildfänge

Alle

Salomonen

(b)

SCLERACTINIA

 

 

 

 

Scleractinia spp.

Wildfänge

Alle

Ghana

(b)

Agariciidae

 

 

 

 

Agaricia agaricites

Wildfänge

Alle

Haiti

(b)

Caryophylliidae

 

 

 

 

Catalaphyllia jardinei

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Catalaphyllia jardinei

Wildfänge

Alle

Salomonen

(b)

Euphyllia cristata

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Euphyllia divisa

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Euphyllia fimbriata

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Euphyllia paraancora

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Euphyllia paradivisa

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Euphyllia yaeyamaensis

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Plerogyra spp.

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Dendrophylliidae

 

 

 

 

Eguchipsammia fistula

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Faviidae

 

 

 

 

Favites halicora

Wildfänge

Alle

Tonga

(b)

Platygyra sinensis

Wildfänge

Alle

Tonga

(b)

Fungiidae

 

 

 

 

Heliofungia actiniformis

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Merulinidae

 

 

 

 

Hydnophora microconos

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Mussidae

 

 

 

 

Acanthastrea hemprichii

Wildfänge

Alle

Tonga

(b)

Blastomussa spp.

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Cynarina lacrymalis

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Scolymia vitiensis

Wildfänge

Alle

Tonga

(b)

Scolymia vitiensis

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

Pocilloporidae

 

 

 

 

Seriatopora stellata

Wildfänge

Alle

Indonesien

(b)

Trachyphilliidae

 

 

 

 

Trachyphyllia geoffroyi

Wildfänge

Alle

Fidschi

(b)

Trachyphyllia geoffroyi

Wildfänge

Alle Exemplare außer Exemplaren aus der Marikultur auf künstlichen Substraten

Indonesien

(b)

FLORA

 

 

 

 

Amaryllidaceae

 

 

 

 

Galanthus nivalis

Wildpflanzen

Alle

Bosnien und Herzegowina, Schweiz, Ukraine

(b)

Apocynaceae

 

 

 

 

Pachypodium inopinatum

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Pachypodium rosulatum

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Pachypodium sofiance

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Cycadaceae

 

 

 

 

Cycadaceae spp.

Wildpflanzen

Alle

Mosambik

(b)

Euphorbiaceae

 

 

 

 

Euphorbia ankarensis

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia banae

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia berorohae

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia bongolavensis

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia bulbispina

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia duranii

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia fiananantsoae

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia guillauminiana

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia iharanae

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia kondoi

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia labatii

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia lophogona

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia millotii

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia neohumbertii

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia pachypodioides

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia razafindratsirae

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia suzannae-marnierae

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Euphorbia waringiae

Wildpflanzen

Alle

Madagaskar

(b)

Orchidaceae

 

 

 

 

Anacamptis pyramidalis

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Barlia robertiana

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Cypripedium japonicum

Wildpflanzen

Alle

China, Japan, Nordkorea, Südkorea

(b)

Cypripedium macranthos

Wildpflanzen

Alle

Russland, Südkorea

(b)

Cypripedium margaritaceum

Wildpflanzen

Alle

China

(b)

Cypripedium micranthum

Wildpflanzen

Alle

China

(b)

Dactylorhiza romana

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Dendrobium bellatulum

Wildpflanzen

Alle

Vietnam

(b)

Dendrobium nobile

Wildpflanzen

Alle

Laos

(b)

Dendrobium wardianum

Wildpflanzen

Alle

Vietnam

(b)

Myrmecophila tibicinis

Wildpflanzen

Alle

Belize

(b)

Ophrys holoserica

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Ophrys palleida

Wildpflanzen

Alle

Algerien

(b)

Ophrys tenthredinifera

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Ophrys umbilicata

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Orchis coriophora

Wildpflanzen

Alle

Russland

(b)

Orchis italica

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Orchis mascula

Wildpflanzen/aus Zuchtbetrieben

Alle

Albanien

(b)

Orchis morio

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Orchis pallens

Wildpflanzen

Alle

Russland

(b)

Orchis punctulata

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Orchis purpurea

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Orchis simia

Wildpflanzen

Alle

Bosnien und Herzegowina, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Türkei

(b)

Orchis tridentata

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Orchis ustulata

Wildpflanzen

Alle

Russland

(b)

Phalaenopsis parishii

Wildpflanzen

Alle

Vietnam

(b)

Serapias cordigera

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Serapias parviflora

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Serapias vomeracea

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Primulaceae

 

 

 

 

Cyclamen intaminatum

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Cyclamen mirabile

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Cyclamen pseudibericum

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Cyclamen trochopteranthum

Wildpflanzen

Alle

Türkei

(b)

Stangeriaceae

 

 

 

 

Stangeriaceae spp.

Wildpflanzen

Alle

Mosambik

(b)

Zamiaceae

 

 

 

 

Zamiaceae spp.

Wildpflanzen

Alle

Mosambik

(b)


15.8.2014   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 243/39


DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 889/2014 DER KOMMISSION

vom 14. August 2014

zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 hinsichtlich der Anerkennung der gemeinsamen Sicherheitsanforderungen im Rahmen der reglementierten Beauftragten und bekannten Versender und des Programms für zugelassene Wirtschaftsbeteiligte

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2913/92 des Rates vom 12. Oktober 1992 zur Festlegung des Zollkodex der Gemeinschaften (1), insbesondere auf Artikel 247,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Sowohl im Bereich des Zolls als auch der Luftsicherheit ermöglichen entsprechende Rechtsvorschriften, insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 2913/92 und die Verordnung (EG) Nr. 300/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates (2), dass Stellen, die bestimmte Bedingungen und Anforderungen erfüllen, bescheinigt werden kann, dass sie die Sicherheit der Lieferkette gewährleisten und dazu beitragen.

(2)

Die bestehenden Rechtsvorschriften im Bereich des Zolls und der Luftsicherheit sehen eine gewisse Anerkennung der Zertifizierungen im Rahmen der jeweiligen Programme vor, insbesondere im Hinblick auf die jeweiligen Sicherheitsprüfungen. Artikel 14k Absatz 2 Buchstabe b und Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 der Kommission (3) sieht vor, dass im Falle eines den Status eines zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten anstrebenden Antragstellers, der bereits ein reglementierter Beauftragter ist, das Kriterium der angemessenen Sicherheitsstandards in Bezug auf die Räumlichkeiten, für die dem Wirtschaftsbeteiligten der Status eines reglementierten Beauftragten bewilligt wurde, als erfüllt gilt. Laut den Abschnitten 6.3.1.2 und 6.4.1.2 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 185/2010 der Kommission (4) sollte die zuständige Behörde oder ein in ihrem Namen handelnder unabhängiger Validierungsprüfer berücksichtigen, ob der Antragsteller, der den Status eines reglementierten Beauftragten oder bekannten Versenders beantragt, über ein AEO-Zertifikat verfügt.

(3)

Bei der praktischen Anwendung sowohl der zollrechtlichen Vorschriften für den AEO-Status als auch der Luftverkehrsvorschriften in Bezug auf den reglementierten Beauftragten und bekannten Versender hat sich herausgestellt, dass die bestehende Anerkennung zwischen den Programmen nicht ausreicht, um maximale Synergien zwischen den jeweiligen Sicherheitsprogrammen zu gewährleisten. Die Sicherheitsanforderungen sowohl für den reglementierten Beauftragten und bekannten Versender im Rahmen der Luftsicherheit als auch für das AEO-Programm des Zolls weisen ein so hohes Maß an Äquivalenz auf, dass beide Programme weiter aufeinander abgestimmt werden können.

(4)

Um den Verwaltungsaufwand sowohl für die betroffene Branche als auch für die Regierungsbehörden (Zoll- und Zivilluftfahrtbehörden) zu verringern und gleichzeitig das Sicherheitsniveau weiter zu erhöhen, ist eine weitere Angleichung der beiden Programme in Bezug auf eine Äquivalenz bei der Anerkennung einschließlich des erforderlichen Informationsaustauschs erforderlich.

(5)

Die Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 ist zu ändern, um die Verweise auf die für die Luftfahrt geltenden Vorschriften einschließlich der Anerkennung des Status des bekannten Versenders, der auch für den AEO von Belang ist, zu aktualisieren, den Umfang der Anerkennung der gemeinsamen Anforderungen zwischen den jeweiligen Programmen festzulegen und den erforderlichen Informationsaustausch zwischen Zoll- und Luftfahrtbehörden zu ermöglichen

(6)

Daher sollte die Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 entsprechend geändert werden.

(7)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses für den Zollkodex —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Die Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 wird wie folgt geändert:

1.

Artikel 14k wird wie folgt geändert:

a)

Absatz 2 Buchstabe b erhält folgende Fassung:

„b)

reglementierte Beauftragte im Sinne von Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 300/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates (*1) (‚reglementierter Beauftragter‘) sein und die Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 185/2010 der Kommission (*2) erfüllen;

(*1)   ABl. L 97 vom 9.4.2008, S. 72."

(*2)   ABl. L 55 vom 5.3.2010, S. 1.“ "

b)

in Absatz 2 wird folgender Unterabsatz angefügt:

„Ist die Luftverkehrsgesellschaft eine reglementierte Beauftragte, so gelten die in Absatz 1 genannten Bedingungen in Bezug auf die Örtlichkeiten und Aktivitäten, für die der Antragsteller den Status eines reglementierten Beauftragten erhalten hat, als erfüllt, soweit für die Gewährung des Status des reglementierten Beauftragten dieselben oder Absatz 1 entsprechende Kriterien gelten;“.

c)

Absatz 3 erhält folgende Fassung:

„(3)   Ist der Antragsteller im Zollgebiet der Gemeinschaft ansässig und reglementierter Beauftragter oder bekannter Versender im Sinne von Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 300/2008 und erfüllt er die Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 185/2010, so gelten die in Absatz 1 genannten Kriterien in Bezug auf die Örtlichkeiten und Aktivitäten, für die dem Antragsteller der Status eines reglementierten Beauftragten oder bekannten Versenders bewilligt wurde, als erfüllt, soweit für die Bewilligung des Status eines reglementierten Beauftragten oder bekannten Versenders dieselben oder entsprechende Voraussetzungen gelten wie in Absatz 1 festgelegt.“

2.

In Artikel 14w wird folgender Absatz angefügt:

„(4)   Die erteilende Zollbehörde macht der für die Sicherheit der Zivilluftfahrt zuständigen nationalen Behörde unverzüglich mindestens die folgenden, ihr zur Verfügung stehenden Informationen zum Status eines zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten zugänglich:

a)

das AEO-Zertifikat ‚Sicherheit‘ (AEOS) und das AEO-Zertifikat ‚Zollrechtliche Vereinfachungen/Sicherheit‘ (AEOF), einschließlich des Namens des Inhabers des Zertifikats und gegebenenfalls Änderung oder Widerruf des Zertifikats oder Aussetzung des Status des zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten und die Gründe dafür;

b)

Informationen, ob die betreffende Örtlichkeit von Zollbehörden besucht wurde, Datum des letzten Besuchs und Zweck des Besuchs (Bewilligungsverfahren, Neubewertung, Monitoring);

c)

etwaige Neubewertungen von AEOS- und AEOF-Zertifikaten und deren Ergebnisse.

Die nationalen Zollbehörden regeln bis spätestens 1. März 2015 im Einvernehmen mit der für die Sicherheit der Zivilluftfahrt zuständigen nationalen Behörde die Einzelheiten des Austauschs von Informationen nach Unterabsatz 1, die im elektronischen Informations- und Kommunikationssystem nach Artikel 14x nicht erfasst sind.

Die für die Sicherheit der Zivilluftfahrt zuständigen nationalen Behörden, die die betreffenden Informationen bearbeiten, verwenden diese ausschließlich für die Zwecke der einschlägigen Programme für reglementierte Beauftragte oder bekannte Versender und treffen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz dieser Informationen.“

3.

In Artikel 14x wird folgender Absatz 2a eingefügt:

„(2a)   Insbesondere in dem Fall, dass der Status eines zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten als Grundlage für Genehmigungen, Bewilligungen oder Vereinfachungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften der Union herangezogen wird, kann auch der für die Sicherheit der Zivilluftfahrt zuständigen nationalen Behörde Zugang zu den Informationen nach Artikel 14w Absatz 4 Buchstaben a und c gewährt werden.“

4.

Anhang 1c wird wie folgt geändert:

a)

Der Titel von Feld 15 erhält folgende Fassung:

Image 1
Text von Bild

b)

Der Titel der Erläuterungen zu Feld 15 erhält folgende Fassung:

„15.

Bereits bewilligte Vereinfachungen und Erleichterungen, Zertifikate nach Artikel 14k Absatz 4 und/oder Status eines reglementierten Beauftragten oder bekannten Versenders, der wie in Artikel 14k Absätze 2 und 3 ausgeführt erlangt wurde“.

c)

Die Erläuterungen zu Feld 15 erhalten folgende Fassung:

„Sind bereits Vereinfachungen bewilligt worden, Art der Vereinfachung, einschlägiges Zollverfahren und Bewilligungsnummer angeben. Das einschlägige Zollverfahren ist in Form der Buchstaben einzutragen, die als Spaltenüberschriften (A bis K) zur Bezeichnung der Zollverfahren in der Tabelle in Anhang 37, Titel I Punkt B angegeben sind.

In dem Fall nach Artikel 14k Absätze 2 und 3 ist der bewilligte Status anzugeben: reglementierter Beauftragter oder bekannter Versender und Nummer des Zertifikats.

Ist der Antragsteller Inhaber eines oder mehrerer Zertifikate nach Artikel 14k Absatz 4, Art und Nummer des Zertifikats/der Zertifikate angeben.“

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 14. August 2014

Für die Kommission

Der Präsident

José Manuel BARROSO


(1)   ABl. L 302 vom 19.10.1992, S. 1.

(2)  Verordnung (EG) Nr. 300/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2008 über gemeinsame Vorschriften für die Sicherheit in der Zivilluftfahrt und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 2320/2002 (ABl. L 97 vom 9.4.2008, S. 72).

(3)  Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 der Kommission vom 2. Juli 1993 mit Durchführungsvorschriften zu der Verordnung (EWG) Nr. 2913/92 des Rates zur Festlegung des Zollkodex der Gemeinschaften (ABl. L 253 vom 11.10.1993, S. 1).

(4)  Verordnung (EU) Nr. 185/2010 der Kommission vom 4. März 2010 zur Festlegung von detaillierten Maßnahmen für die Durchführung der gemeinsamen Grundstandards in der Luftsicherheit (ABl. L 55 vom 5.3.2010, S. 1).


15.8.2014   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 243/42


DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 890/2014 DER KOMMISSION

vom 14. August 2014

zur Genehmigung des Wirkstoffs Metobromuron gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Änderung des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG (1) des Rates, insbesondere auf Artikel 13 Absatz 2 und Artikel 78 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Nach Artikel 80 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 gilt die Richtlinie 91/414/EWG des Rates (2) — in Bezug auf das Verfahren und die Bedingungen für die Genehmigung — für Wirkstoffe, für die vor dem 14. Juni 2011 eine Entscheidung gemäß Artikel 6 Absatz 3 der genannten Richtlinie erlassen wurde. Für Metobromuron sind die Bedingungen des Artikels 80 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 durch den Beschluss 2011/253/EU (3) der Kommission erfüllt.

(2)

Frankreich hat am 15. Dezember 2010 von Belchim Crop Protection AG einen Antrag gemäß Artikel 6 Absatz 2 der Richtlinie 91/414/EWG auf Aufnahme des Wirkstoffs Metobromuron in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG erhalten. Mit dem Beschluss 2011/253/EU wurde bestätigt, dass die Unterlagen in dem Sinne vollständig waren, dass sie den Anforderungen der Anhänge II und III der Richtlinie 91/414/EWG hinsichtlich der Daten und Informationen grundsätzlich genügten.

(3)

Die Auswirkungen des genannten Wirkstoffs auf die Gesundheit von Mensch und Tier und auf die Umwelt wurden gemäß Artikel 6 Absätze 2 und 4 der Richtlinie 91/414/EWG für die vom Antragsteller vorgeschlagenen Anwendungen bewertet. Am 10. Januar 2013 übermittelte der benannte berichterstattende Mitgliedstaat den Entwurf eines Bewertungsberichts. Gemäß Artikel 8 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 188/2011 der Kommission (4) wurde der Antragsteller am 13. Mai 2013 zur Vorlage zusätzlicher Informationen aufgefordert. Im Oktober 2013 legte Frankreich die Auswertung der zusätzlichen Daten in Form eines aktualisierten Entwurfs des Bewertungsberichts vor.

(4)

Der Entwurf des Bewertungsberichts wurde von den Mitgliedstaaten und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (im Folgenden „die Behörde“) geprüft. Die Behörde legte der Kommission am 15. Januar 2014 ihre Schlussfolgerung zur Risikobewertung für Pestizide mit dem Wirkstoff Metobromuron (5) vor. Der Entwurf des Bewertungsberichts und die Schlussfolgerung der Behörde wurden im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel von den Mitgliedstaaten und der Kommission geprüft und am 11. Juli 2014 in Form des Überprüfungsberichts der Kommission für Metobromuron abgeschlossen.

(5)

Die verschiedenen Prüfungen lassen den Schluss zu, dass Metobromuron enthaltende Pflanzenschutzmittel grundsätzlich den Anforderungen gemäß Artikel 5 Absatz 1 Buchstaben a und b sowie Artikel 5 Absatz 3 der Richtlinie 91/414/EWG genügen, insbesondere hinsichtlich der geprüften und im Überprüfungsbericht der Kommission beschriebenen Anwendungen. Es ist daher angezeigt, Metobromuron zu genehmigen.

(6)

Gemäß Artikel 13 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 in Verbindung mit deren Artikel 6 und angesichts des derzeitigen wissenschaftlichen und technischen Kenntnisstands sind jedoch bestimmte Auflagen und Einschränkungen notwendig. Insbesondere sollten weitere bestätigende Informationen angefordert werden.

(7)

Vor der Erteilung der Genehmigung sollte eine angemessene Frist eingeräumt werden, um es den Mitgliedstaaten und den Betroffenen zu ermöglichen, sich auf die daraus entstehenden neuen Anforderungen vorzubereiten.

(8)

Unbeschadet der in der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 festgelegten Verpflichtungen, die sich aus der Genehmigung ergeben, sollte angesichts der besonderen Situation, die der Übergang von der Richtlinie 91/414/EWG zur Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 mit sich bringt, jedoch Folgendes gelten: Die Mitgliedstaaten sollten nach der Erteilung der Genehmigung über einen Zeitraum von sechs Monaten verfügen, um die Zulassungen für Metobromuron enthaltende Pflanzenschutzmittel zu überprüfen. Die Mitgliedstaaten sollten die Zulassungen je nach Sachlage ändern, ersetzen oder widerrufen. Abweichend von der oben genannten Frist, sollte für die Übermittlung und Bewertung der vollständigen Unterlagen nach Anhang III der Richtlinie 91/414/EWG für jedes Pflanzenschutzmittel und für jede vorgesehene Anwendung in Übereinstimmung mit den einheitlichen Grundsätzen ein längerer Zeitraum vorgesehen werden.

(9)

Die bisherigen Erfahrungen mit der Aufnahme von im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 3600/92 der Kommission (6) bewerteten Wirkstoffen in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG haben gezeigt, dass bei der Auslegung der Pflichten der Inhaber geltender Zulassungen hinsichtlich des Zugangs zu Daten Probleme auftreten können. Um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden, erscheint es daher angebracht, die Pflichten der Mitgliedstaaten zu klären, insbesondere die Pflicht, sich zu vergewissern, dass der Zulassungsinhaber Zugang zu Unterlagen nachweist, die den Anforderungen des Anhangs II der genannten Richtlinie entsprechen. Diese Klärung hat jedoch nicht zur Folge, dass den Mitgliedstaaten oder den Zulassungsinhabern neue Pflichten gegenüber den bislang erlassenen Richtlinien zur Änderung des Anhangs I der genannten Richtlinie oder den Verordnungen zur Genehmigung von Wirkstoffen auferlegt werden.

(10)

Gemäß Artikel 13 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sollte der Anhang der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission (7) entsprechend geändert werden.

(11)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Genehmigung des Wirkstoffs

Der in Anhang I beschriebene Wirkstoff Metobromuron wird unter den ebenfalls in Anhang I genannten Bedingungen genehmigt.

Artikel 2

Neubewertung von Pflanzenschutzmitteln

(1)   Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 ändern oder widerrufen die Mitgliedstaaten erforderlichenfalls geltende Zulassungen für Pflanzenschutzmittel, die Metobromuron als Wirkstoff enthalten, bis zum 30. Juni 2015.

Bis zu diesem Datum prüfen sie insbesondere, ob die Bedingungen des Anhangs I der vorliegenden Verordnung — mit Ausnahme der Bedingungen in der Spalte „Sonderbestimmungen“ dieses Anhangs — erfüllt sind und ob der Zulassungsinhaber Unterlagen besitzt oder Zugang zu Unterlagen hat, die den Anforderungen von Anhang II der Richtlinie 91/414/EWG im Einklang mit deren Artikel 13 Absätze 1 bis 4 und Artikel 62 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 entsprechen.

(2)   Abweichend von Absatz 1, unterziehen die Mitgliedstaaten jedes zugelassene Pflanzenschutzmittel, das Metobromuron entweder als einzigen Wirkstoff oder als einen von mehreren Wirkstoffen enthält, die alle spätestens am 31. Dezember 2014 im Anhang der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 geführt wurden, einer Neubewertung nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009, basierend auf Unterlagen, die den Anforderungen von Anhang III der Richtlinie 91/414/EWG genügen, und unter Berücksichtigung der Spalte „Sonderbestimmungen“ in Anhang I der vorliegenden Verordnung. Sie entscheiden auf der Grundlage dieser Bewertung, ob das Pflanzenschutzmittel die Bedingungen gemäß Artikel 29 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 erfüllt.

Nach dieser Entscheidung verfahren die Mitgliedstaaten wie folgt:

a)

Enthält ein Pflanzenschutzmittel Metobromuron als einzigen Wirkstoff, wird die Zulassung gegebenenfalls spätestens am 30. Juni 2016 geändert oder widerrufen; oder

b)

enthält ein Pflanzenschutzmittel Metobromuron als einen von mehreren Wirkstoffen, so wird die Zulassung erforderlichenfalls entweder bis zum 30. Juni 2016 oder bis zu dem Datum geändert bzw. widerrufen, das für eine solche Änderung oder einen solchen Widerruf in der oder den Rechtsvorschrift(en) festgelegt ist, durch die der oder die betreffende(n) Wirkstoff(e) in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG aufgenommen bzw. durch die er oder sie genehmigt wurde(n); maßgebend ist das späteste Datum.

Artikel 3

Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011

Der Anhang der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 wird gemäß Anhang II der vorliegenden Verordnung geändert.

Artikel 4

Inkrafttreten und Geltungsbeginn

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 1. Januar 2015.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 14. August 2014

Für die Kommission

Der Präsident

José Manuel BARROSO


(1)   ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 1.

(2)  Richtlinie 91/414/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (ABl. L 230 vom 19.8.1991, S. 1).

(3)  Durchführungsbeschluss 2011/253/EU der Kommission vom 26. April 2011 zur grundsätzlichen Anerkennung der Vollständigkeit der Unterlagen, die zur eingehenden Prüfung im Hinblick auf eine etwaige Aufnahme von Metobromuron, S-Abscisinsäure, Bacillus amyloliquefaciens subsp. plantarum D747, Bacillus pumilus QST 2808 und Streptomyces lydicus WYEC 108 in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG des Rates eingereicht wurden (ABl. L 106 vom 27.4.2011, S. 13).

(4)  Verordnung (EU) Nr. 188/2011 der Kommission vom 25. Februar 2011 mit Durchführungsbestimmungen zur Richtlinie 91/414/EWG des Rates in Bezug auf das Verfahren für die Bewertung von Wirkstoffen, die zwei Jahre nach Bekanntgabe der Richtlinie nicht im Handel waren (ABl. L 53 vom 26.2.2011, S. 51).

(5)  EFSA Journal 2014; 12(2):3541. Online abrufbar unter: www.efsa.europa.eu.

(6)  Verordnung (EWG) Nr. 3600/92 der Kommission vom 11. Dezember 1992 mit Durchführungsbestimmungen für die erste Stufe des Arbeitsprogramms gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Richtlinie 91/414/EWG des Rates (ABl. L 366 vom 15.12.1992, S. 10).

(7)  Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission vom 25. Mai 2011 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Liste zugelassener Wirkstoffe (ABl. L 153 vom 11.6.2011, S. 1).


ANHANG I

Gebräuchliche Bezeichnung,

Kennnummern

IUPAC-Bezeichnung

Reinheit (1)

Datum der Genehmigung

Befristung der Genehmigung

Sonderbestimmungen

Metobromuron

CAS-Nr. 3060-89-7

CIPAC-Nr. 168

3-(4-Bromophenyl)-1-methoxy-1-Methylharnstoff

≥ 978 g/kg

1. Januar 2015

31. Dezember 2024

Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel am 11. Juli 2014 abgeschlossenen Überprüfungsberichts zu Metobromuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.

Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:

a)

den Schutz der Arbeiter und Anwender;

b)

das Risiko für Vögel, Säugetiere, Wasserorganismen und für nicht zu den Zielgruppen gehörende terrestrische Pflanzen.

Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.

Der Antragsteller legt bestätigende Informationen vor über

a)

die toxikologische Bewertung der Metaboliten CGA 18236, CGA 18237, CGA 18238 und 4-Bromoaniline;

b)

die Akzeptanz des Langzeitrisikos für Vögel und Säugetiere.

Der Antragsteller übermittelt der Kommission, den Mitgliedstaaten und der Behörde diese Informationen bis 31. Dezember 2016.


(1)  Nähere Angaben zur Identität und Spezifikation des Wirkstoffs sind im betreffenden Überprüfungsbericht enthalten.


ANHANG II

In Teil B des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 wird folgender Eintrag eingefügt:

Nummer

Gebräuchliche Bezeichnung,

Kennnummern

IUPAC-Bezeichnung

Reinheit (*1)

Datum der Genehmigung

Befristung der Genehmigung

Sonderbestimmungen

„76

Metobromuron

CAS-Nr. 3060-89-7

CIPAC-Nr. 168

3-(4-Bromophenyl)-1-methoxy-1-Methylharnstoff

≥ 978 g/kg

1. Januar 2015

31. Dezember 2024

Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel am 11. Juli 2014 abgeschlossenen Überprüfungsberichts zu Metobromuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.

Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:

a)

den Schutz der Arbeiter und Anwender;

b)

das Risiko für Vögel, Säugetiere, Wasserorganismen und für nicht zu den Zielgruppen gehörende terrestrische Pflanzen.

Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.

Der Antragsteller legt bestätigende Informationen vor über

a)

die toxikologische Bewertung der Metaboliten CGA 18236, CGA 18237, CGA 18238 und 4-Bromoaniline;

b)

die Akzeptanz des Langzeitrisikos für Vögel und Säugetiere.

Der Antragsteller übermittelt der Kommission, den Mitgliedstaaten und der Behörde diese Informationen bis 31. Dezember 2016.“


(*1)  Nähere Angaben zur Identität und Spezifikation des Wirkstoffs sind im betreffenden Überprüfungsbericht enthalten.


15.8.2014   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 243/47


DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 891/2014 DER KOMMISSION

vom 14. August 2014

zur Genehmigung des Wirkstoffs Aminopyralid gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Änderung des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG des Rates (1), insbesondere auf Artikel 13 Absatz 2 und Artikel 78 Absatz 2,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Nach Artikel 80 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 gilt die Richtlinie 91/414/EWG des Rates (2) — in Bezug auf das Verfahren und die Bedingungen für die Genehmigung — für Wirkstoffe, für die vor dem 14. Juni 2011 eine Entscheidung gemäß Artikel 6 Absatz 3 der genannten Richtlinie erlassen wurde. Für Aminopyralid sind die Bedingungen des Artikels 80 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 durch die Entscheidung 2005/778/EG der Kommission (3) erfüllt.

(2)

Das Vereinigte Königreich erhielt am 22. April 2004 einen Antrag der Dow AgroScience Ltd. gemäß Artikel 6 Absatz 2 der Richtlinie 91/414/EWG auf Aufnahme des Wirkstoffs Aminopyralid in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG. Mit der Entscheidung 2005/778/EG wurde bestätigt, dass die Unterlagen in dem Sinne vollständig waren, dass sie den Anforderungen der Anhänge II und III der Richtlinie 91/414/EWG hinsichtlich der Daten und Informationen grundsätzlich genügten.

(3)

Die Auswirkungen des genannten Wirkstoffs auf die Gesundheit von Mensch und Tier und auf die Umwelt wurden gemäß Artikel 6 Absätze 2 und 4 der Richtlinie 91/414/EWG für die vom Antragsteller vorgeschlagenen Anwendungen bewertet. Am 22. August 2006 übermittelte der berichterstattende Mitgliedstaat den Entwurf eines Bewertungsberichts. Am 27. Mai 2011 wurde der Antragsteller gemäß Artikel 11 Absatz 6 der Verordnung (EU) Nr. 188/2011 der Kommission (4) zur Vorlage zusätzlicher Informationen aufgefordert. Am 8. Juni 2012 legte das Vereinigte Königreich die Auswertung der zusätzlichen Informationen in Form eines aktualisierten Entwurfs des Bewertungsberichts vor.

(4)

Der Entwurf des Bewertungsberichts wurde von den Mitgliedstaaten und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (im Folgenden „die Behörde“) geprüft. Die Behörde legte der Kommission am 30. August 2013 ihre Schlussfolgerung zur Risikobewertung für Pestizide mit dem Wirkstoff Aminopyralid (5) vor. Der Entwurf des Bewertungsberichts und die Schlussfolgerung der Behörde wurden im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit von den Mitgliedstaaten und der Kommission geprüft und im Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel am 11. Juli 2014 in Form des Überprüfungsberichts der Kommission für Aminopyralid abgeschlossen.

(5)

Die verschiedenen Prüfungen lassen den Schluss zu, dass Aminopyralid enthaltende Pflanzenschutzmittel grundsätzlich den Anforderungen gemäß Artikel 5 Absatz 1 Buchstaben a und b sowie Artikel 5 Absatz 3 der Richtlinie 91/414/EWG genügen, insbesondere hinsichtlich der geprüften und im Überprüfungsbericht der Kommission beschriebenen Anwendungen. Aminopyralid sollte daher genehmigt werden.

(6)

Vor der Erteilung der Genehmigung sollte eine angemessene Frist eingeräumt werden, um es den Mitgliedstaaten und den Betroffenen zu ermöglichen, sich auf die daraus entstehenden neuen Anforderungen vorzubereiten.

(7)

Unbeschadet der in der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 festgelegten Verpflichtungen, die sich aus der Genehmigung ergeben, sollte angesichts der besonderen Situation, die der Übergang von der Richtlinie 91/414/EWG zur Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 mit sich bringt, jedoch Folgendes gelten: Die Mitgliedstaaten sollten nach der Erteilung der Genehmigung über einen Zeitraum von sechs Monaten verfügen, um die Zulassungen für Aminopyralid enthaltende Pflanzenschutzmittel zu überprüfen. Die Mitgliedstaaten sollten die Zulassungen je nach Sachlage ändern, ersetzen oder widerrufen. Abweichend von der oben genannten Frist sollte für die Übermittlung und Bewertung der vollständigen Unterlagen nach Anhang III der Richtlinie 91/414/EWG für jedes Pflanzenschutzmittel und für jede vorgesehene Anwendung in Übereinstimmung mit den einheitlichen Grundsätzen ein längerer Zeitraum vorgesehen werden.

(8)

Die bisherigen Erfahrungen mit der Aufnahme von im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 3600/92 der Kommission (6) bewerteten Wirkstoffen in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG haben gezeigt, dass bei der Auslegung der Pflichten der Inhaber geltender Zulassungen hinsichtlich des Zugangs zu Daten Probleme auftreten können. Um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden, erscheint es daher angebracht, die Pflichten der Mitgliedstaaten zu klären, insbesondere die Pflicht, sich zu vergewissern, dass der Zulassungsinhaber Zugang zu Unterlagen nachweist, die den Anforderungen des Anhangs II der genannten Richtlinie entsprechen. Diese Klärung hat jedoch nicht zur Folge, dass den Mitgliedstaaten oder den Zulassungsinhabern neue Pflichten gegenüber den bislang erlassenen Richtlinien zur Änderung des Anhangs I der genannten Richtlinie oder den Verordnungen zur Genehmigung von Wirkstoffen auferlegt werden.

(9)

Gemäß Artikel 13 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sollte der Anhang der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission (7) entsprechend geändert werden.

(10)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Genehmigung des Wirkstoffs

Der in Anhang I beschriebene Wirkstoff Aminopyralid wird unter den in diesem Anhang genannten Bedingungen genehmigt.

Artikel 2

Neubewertung von Pflanzenschutzmitteln

(1)   Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 ändern oder widerrufen die Mitgliedstaaten bis zum 30. Juni 2015 erforderlichenfalls geltende Zulassungen für Pflanzenschutzmittel, die Aminopyralid als Wirkstoff enthalten.

Bis zu diesem Datum prüfen sie insbesondere, ob die Bedingungen des Anhangs I der vorliegenden Verordnung — mit Ausnahme der Bedingungen in der Spalte „Sonderbestimmungen“ dieses Anhangs — erfüllt sind und ob der Zulassungsinhaber Unterlagen besitzt oder Zugang zu Unterlagen hat, die den Anforderungen des Anhangs II der Richtlinie 91/414/EWG im Einklang mit deren Artikel 13 Absätze 1 bis 4 und Artikel 62 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 entsprechen.

(2)   Abweichend von Absatz 1 unterziehen die Mitgliedstaaten jedes zugelassene Pflanzenschutzmittel, das Aminopyralid entweder als einzigen Wirkstoff oder als einen von mehreren Wirkstoffen enthält, die alle spätestens am 31. Dezember 2014 im Anhang der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 aufgeführt waren, einer Neubewertung nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009, basierend auf Unterlagen, die den Anforderungen des Anhangs III der Richtlinie 91/414/EWG genügen, und unter Berücksichtigung der Spalte „Sonderbestimmungen“ in Anhang I der vorliegenden Verordnung. Sie entscheiden auf der Grundlage dieser Bewertung, ob das Pflanzenschutzmittel die Bedingungen gemäß Artikel 29 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 erfüllt.

Nach dieser Entscheidung verfahren die Mitgliedstaaten wie folgt:

a)

Bei Pflanzenschutzmitteln, die Aminopyralid als einzigen Wirkstoff enthalten, wird die Zulassung erforderlichenfalls bis spätestens 30. Juni 2016 geändert oder widerrufen, oder

b)

bei Pflanzenschutzmitteln, die Aminopyralid als einen von mehreren Wirkstoffen enthalten, wird die Zulassung erforderlichenfalls entweder bis zum 30. Juni 2016 oder bis zu dem Datum geändert bzw. widerrufen, das für eine solche Änderung oder einen solchen Widerruf in der oder den Rechtsvorschrift(en) festgelegt ist, durch die der oder die betreffende(n) Wirkstoff(e) in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG aufgenommen bzw. durch die er oder sie genehmigt wurde(n); maßgebend ist das spätere Datum.

Artikel 3

Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011

Der Anhang der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 wird gemäß Anhang II der vorliegenden Verordnung geändert.

Artikel 4

Inkrafttreten und Geltungsbeginn

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 1. Januar 2015.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 14. August 2014

Für die Kommission

Der Präsident

José Manuel BARROSO


(1)   ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 1.

(2)  Richtlinie 91/414/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (ABl. L 230 vom 19.8.1991, S. 1).

(3)  Entscheidung 2005/778/EG der Kommission vom 28. Oktober 2005 zur grundsätzlichen Anerkennung der Vollständigkeit der Unterlagen, die zur eingehenden Prüfung im Hinblick auf eine etwaige Aufnahme von Aminopyralid und Fluopicolid in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG des Rates eingereicht wurden (ABl. L 293 vom 9.11.2005, S. 26).

(4)  Verordnung (EU) Nr. 188/2011 der Kommission vom 25. Februar 2011 mit Durchführungsbestimmungen zur Richtlinie 91/414/EWG des Rates in Bezug auf das Verfahren für die Bewertung von Wirkstoffen, die zwei Jahre nach Bekanntgabe der Richtlinie nicht im Handel waren (ABl. L 53 vom 26.2.2011, S. 51).

(5)  EFSA Journal 2013; 11(9):3352. Online abrufbar unter: www.efsa.europa.eu.

(6)  Verordnung (EWG) Nr. 3600/92 der Kommission vom 11. Dezember 1992 mit Durchführungsbestimmungen für die erste Stufe des Arbeitsprogramms gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Richtlinie 91/414/EWG des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (ABl. L 366 vom 15.12.1992, S. 10).

(7)  Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission vom 25. Mai 2011 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Liste zugelassener Wirkstoffe (ABl. L 153 vom 11.6.2011, S. 1).


ANHANG I

Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern

IUPAC-Bezeichnung

Reinheit (1)

Datum der Genehmigung

Befristung der Genehmigung

Sonderbestimmungen

Aminopyralid

CAS-Nr. 150114-71-9

CIPAC-Nr. 771

4-Amino-3,6-dichloropyridin-2-carbonsäure

≥ 920 g/kg

Die folgende relevante Verunreinigung darf einen bestimmten Höchstgehalt nicht überschreiten:

Picloram ≤ 40 g/kg

1. Januar 2015

31. Dezember 2024

Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel am 11. Juli 2014 abgeschlossenen Überprüfungsberichts zu Aminopyralid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.

Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:

a)

das Risiko für das Grundwasser, wenn der Stoff unter empfindlichen Boden- und/oder klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;

b)

das Risiko für Wassermakrophyten und nicht zur Zielgruppe gehörende Landpflanzen;

c)

das chronische Risiko für Fische.

Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.


(1)  Nähere Angaben zur Identität und Spezifikation des Wirkstoffs sind im betreffenden Überprüfungsbericht enthalten.


ANHANG II

In Teil B des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 wird folgender Eintrag eingefügt:

Nummer

Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern

IUPAC-Bezeichnung

Reinheit (*1)

Datum der Genehmigung

Befristung der Genehmigung

Sonderbestimmungen

„77

Aminopyralid

CAS-Nr. 150114-71-9

CIPAC-Nr. 771

4-Amino-3,6-dichloropyridin-2-carbonsäure

≥ 920 g/kg

Die folgende relevante Verunreinigung darf einen bestimmten Höchstgehalt nicht überschreiten:

Picloram ≤ 40 g/kg

1. Januar 2015

31. Dezember 2024

Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel am 11. Juli 2014 abgeschlossenen Überprüfungsberichts zu Aminopyralid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.

Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:

a)

das Risiko für das Grundwasser, wenn der Stoff unter empfindlichen Boden- und/oder klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;

b)

das Risiko für Wassermakrophyten und nicht zur Zielgruppe gehörende Landpflanzen;

c)

das chronische Risiko für Fische.

Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.“


(*1)  Nähere Angaben zur Identität und Spezifikation des Wirkstoffs sind im betreffenden Überprüfungsbericht enthalten.


15.8.2014   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 243/52


DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 892/2014 DER KOMMISSION

vom 14. August 2014

zur Festlegung pauschaler Einfuhrwerte für die Bestimmung der für bestimmtes Obst und Gemüse geltenden Einfuhrpreise

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates vom 22. Oktober 2007 über eine gemeinsame Organisation der Agrarmärkte und mit Sondervorschriften für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse (Verordnung über die einheitliche GMO) (1),

gestützt auf die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 543/2011 der Kommission vom 7. Juni 2011 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates für die Sektoren Obst und Gemüse und Verarbeitungserzeugnisse aus Obst und Gemüse (2), insbesondere auf Artikel 136 Absatz 1,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Die in Anwendung der Ergebnisse der multilateralen Handelsverhandlungen der Uruguay-Runde von der Kommission festzulegenden, zur Bestimmung der pauschalen Einfuhrwerte zu berücksichtigenden Kriterien sind in der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 543/2011 für die in ihrem Anhang XVI Teil A aufgeführten Erzeugnisse und Zeiträume festgelegt.

(2)

Gemäß Artikel 136 Absatz 1 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 543/2011 wird der pauschale Einfuhrwert an jedem Arbeitstag unter Berücksichtigung variabler Tageswerte berechnet. Die vorliegende Verordnung sollte daher am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft treten —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Die in Artikel 136 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 543/2011 genannten pauschalen Einfuhrwerte sind im Anhang der vorliegenden Verordnung festgesetzt.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 14. August 2014

Für die Kommission,

im Namen des Präsidenten,

Jerzy PLEWA

Generaldirektor für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung


(1)   ABl. L 299 vom 16.11.2007, S. 1.

(2)   ABl. L 157 vom 15.6.2011, S. 1.


ANHANG

Pauschale Einfuhrwerte für die Bestimmung der für bestimmtes Obst und Gemüse geltenden Einfuhrpreise

(EUR/100 kg)

KN-Code

Drittland-Code (1)

Pauschaler Einfuhrwert

0707 00 05

TR

81,4

ZZ

81,4

0709 93 10

TR

101,0

ZZ

101,0

0805 50 10

AR

160,5

CL

209,1

TR

74,0

UY

161,8

ZA

135,2

ZZ

148,1

0806 10 10

BR

183,2

EG

209,7

MA

170,8

MX

246,5

TR

157,8

ZZ

193,6

0808 10 80

AR

86,7

BR

91,3

CL

100,1

CN

120,9

NZ

115,0

US

134,0

ZA

110,7

ZZ

108,4

0808 30 90

AR

217,5

CL

89,0

TR

142,0

ZA

99,4

ZZ

137,0

0809 30

MK

69,0

TR

134,7

ZZ

101,9

0809 40 05

BA

42,6

MK

49,3

TR

127,6

ZA

207,0

ZZ

106,6


(1)  Nomenklatur der Länder gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1833/2006 der Kommission (ABl. L 354 vom 14.12.2006, S. 19). Der Code „ZZ“ steht für „Andere Ursprünge“.


BESCHLÜSSE

15.8.2014   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 243/54


DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSION

vom 14. August 2014

über die Übereinstimmung der europäischen Normen EN 16433:2014 und EN 16434:2014 sowie bestimmter Absätze der europäischen Norm EN 13120:2009+A1:2014 für innere Abschlüsse mit der allgemeinen Sicherheitsanforderung gemäß der Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und die Veröffentlichung der Verweise auf diese Normen im Amtsblatt der Europäischen Union

(Text von Bedeutung für den EWR)

(2014/531/EU)

DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

gestützt auf die Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. Dezember 2001 über die allgemeine Produktsicherheit (1), insbesondere auf Artikel 4 Absatz 2 Unterabsatz 1,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Gemäß Artikel 3 Absatz 1 der Richtlinie 2001/95/EG dürfen Hersteller nur sichere Produkte in Verkehr bringen.

(2)

Gemäß Artikel 3 Absatz 2 Unterabsatz 2 der Richtlinie 2001/95/EG hat ein Produkt als sicher zu gelten — soweit es um Risiken und Risikokategorien geht, die durch die betreffenden nationalen Normen geregelt werden —, wenn es den nicht bindenden nationalen Normen entspricht, die eine europäische Norm umsetzen, auf welche die Kommission gemäß Artikel 4 Absatz 2 der Richtlinie im Amtsblatt der Europäischen Union verwiesen hat.

(3)

Gemäß Artikel 4 Absatz 1 der Richtlinie 2001/95/EG werden die europäischen Normen von den europäischen Normungsorganisationen auf der Grundlage der Aufträge der Kommission erarbeitet.

(4)

Gemäß Artikel 4 Absatz 2 der Richtlinie 2001/95/EG veröffentlicht die Kommission die Verweise auf derartige Normen.

(5)

Am 27. Juli 2011 erließ die Kommission den Beschluss 2011/477/EU (2). Darin wird geregelt, dass innere Fensterabschlüsse (und andere Fensterabdeckungen mit Schnüren) zur Verringerung des Strangulations- und Erstickungsrisikos eigensicher sein müssen und dass zugängliche Schnüre, Ketten, Kugelketten o. Ä. keine gefährliche Schlinge bilden dürfen. Wird das Risiko, dass sich eine gefährliche Schlinge bildet, durch die Gestaltung des Produkts nicht ausgeschlossen, so ist das Produkt mit Sicherheitseinrichtungen zu versehen, die das Risiko der Strangulation auf ein Minimum beschränken. Sofern Sicherheitseinrichtungen vorhanden sind, dürfen sie nicht von Kleinkindern betätigt werden können. Darüber hinaus dürfen sich von den Sicherheitseinrichtungen keine Kleinteile ablösen, die zur Erstickung des Kindes führen könnten, dürfen die Sicherheitseinrichtungen kein Risiko körperlicher Verletzungen für Kinder bergen, etwa durch scharfe Kanten, Einklemmen von Fingern oder vorstehende Teile, und müssen die Sicherheitseinrichtungen Haltbarkeits- und Ermüdungstests (Verschleiß) bestehen und alterungsbeständig bei Bewitterung sein.

(6)

Am 4. September 2012 erteilte die Kommission den europäischen Normungsorganisationen den Auftrag M/505 zur Ausarbeitung europäischer Normen betreffend bestimmte Risiken, die von inneren Abschlüssen, Fensterabdeckungen mit Schnüren und Sicherheitseinrichtungen ausgehen.

(7)

Als Reaktion auf den Normungsauftrag der Kommission veröffentlichte das Europäische Komitee für Normung (CEN) am 19. Februar 2014 erstmals die europäischen Normen EN 16433:2014 und EN 16434:2014 sowie die überarbeitete europäische Norm EN 13120:2009+A1:2014 für innere Abschlüsse.

(8)

Die europäischen Normen EN 16433 und EN 16434 sowie bestimmte Absätze der europäischen Norm EN 13120+A1 erfüllen den Normungsauftrag M/505 und die allgemeine Sicherheitsanforderung der Richtlinie 2001/95/EG. Daher sollten Verweise auf diese Normen im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.

(9)

Die in diesem Beschluss vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des mit der Richtlinie 2001/95/EG eingesetzten Ausschusses —

HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN:

Artikel 1

Die folgenden europäischen Normen erfüllen die allgemeine Sicherheitsanforderung der Richtlinie 2001/95/EG hinsichtlich der Risiken, die sie abdecken:

a)

EN 16433:2014 „Innere Abschlüsse — Schutz vor Strangulationsgefahren — Prüfverfahren“;

b)

EN 16434:2014 „Innere Abschlüsse — Schutz vor Strangulationsgefahren — Anforderungen und Prüfverfahren für Sicherheitseinrichtungen“;

c)

die Absätze 8.2 und 15 der europäischen Norm EN 13120:2009+A1:2014 „Abschlüsse innen — Leistungs- und Sicherheitsanforderungen“.

Artikel 2

Die Verweise auf die Normen EN 16433:2014 und EN 16434:2014 sowie auf die Absätze 8.2 und 15 der europäischen Norm EN 13120:2009+A1:2014 werden in der Reihe C des Amtsblatts der Europäischen Union veröffentlicht.

Artikel 3

Dieser Beschluss tritt am zwanzigsten Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Brüssel, den 14. August 2014

Für die Kommission

Der Präsident

José Manuel BARROSO


(1)   ABl. L 11 vom 15.1.2002, S. 4.

(2)  Beschluss 2011/477/EU der Kommission vom 27. Juli 2011 über Sicherheitsanforderungen, denen europäische Normen gemäß der Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Parlaments und des Rates genügen müssen, um bestimmten Risiken, die von inneren Abschlüssen, Fensterabdeckungen mit Schnüren und Sicherheitseinrichtungen ausgehen, zu begegnen (ABl. L 196 vom 28.7.2011, S. 21).