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Amtsblatt |
DE Reihe C |
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C/2026/1016 |
17.2.2026 |
Veröffentlichung der Mitteilung über eine genehmigte Standardänderung einer Produktspezifikation einer geografischen Angabe gemäß Artikel 5 Absatz 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2025/27 der Kommission (1)
(C/2026/1016)
MITTEILUNG ÜBER DIE GENEHMIGUNG EINER STANDARDÄNDERUNG
(Artikel 24 der Verordnung (EU) 2024/1143)
„Listrac-Médoc“
EU-Nr.: PDO-FR-A0276-AM03 — 25.11.2025
1. Name des Erzeugnisses
„Listrac-Médoc“
2. Art der geografischen Angabe
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g.U. |
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☐ |
g.g.A. |
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☐ |
g.A. |
3. Sektor
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☐ |
Landwirtschaftliche Erzeugnisse |
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☑ |
Wein |
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☐ |
Spirituosen |
4. Land, zu dem das geografische Gebiet gehört
Frankreich
5. Behörde des Mitgliedstaats, die die Standardänderung mitteilt
Name
Ministère de l'agriculture et de la souveraineté alimentaire, Direction générale de la performance économique et environnementale des entreprises
6. Einstufung als Standardänderung
Die französischen Behörden erklären, dass der eingereichte Antrag den Anforderungen der Verordnungen (EU) Nr. 1308/2013 und (EU) Nr. 2024/1143 entspricht.
Bei den Änderungen der Produktspezifikation handelt es sich um Standardänderungen im Sinne der Begriffsbestimmung in Artikel 24 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2024/1143.
Der Antrag auf Änderung für die g.U. „Listrac-Médoc“ betrifft keinen der drei Fälle einer sogenannten „Unionsänderung“, d. h.:
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a) |
eine Änderung des Namens oder der Verwendung des Namens oder der Kategorie des Erzeugnisses oder der Erzeugnisse, die mit der geografischen Angabe bezeichnet werden, |
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b) |
die Gefahr, dass der Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet verloren geht, |
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c) |
weitere Beschränkungen der Vermarktung des Erzeugnisses. |
Die französischen Behörden sind daher der Auffassung, dass der Antrag als sogenannte „Standardänderung“ einzustufen ist.
7. Beschreibung der genehmigten Standardänderung(en)
Titel
Änderung des Ertrags
Beschreibung
Der in der Produktspezifikation der geschützten Ursprungsbezeichnung „Listrac-Médoc“ angegebene zulässige Ertrag sowie der Höchstertrag werden geändert. Derzeit sind der zulässige Ertrag gemäß der Produktspezifikation der Ursprungsbezeichnung auf 57 hl/ha und der Höchstertrag auf 63 hl/ha festgesetzt.
Im Einklang mit den Gegebenheiten möchte die antragstellende Vereinigung für die Ursprungsbezeichnung den zulässigen Ertrag auf 54 hl/ha senken und den Höchstertrag auf 64 hl/ha festsetzen.
Mit diesem Antrag soll eine restriktivere Regelung als bei der hierarchisch untergeordneten g.U. „Haut-Médoc“ erreicht werden, für die ein zulässiger Ertrag von 55 hl/ha und ein Höchstertrag von 65 hl/ha festgelegt sind. Somit kann die g.U. „Listrac-Médoc“ unter Einhaltung der pyramidenartigen Organisation der Bezeichnungen unter die g.U. „Haut-Médoc“ fallen. Damit steht dieser Antrag im Einklang mit dem vom nationalen Ausschuss festgelegten Grundsatz der Hierarchisierung der Bezeichnungen, d. h. der Festlegung insgesamt restriktiverer Erzeugungsbedingungen.
Alle Bedingungen der Produktspezifikation für „Haut-Médoc“ werden in der Produktspezifikation „Listrac-Médoc“ erfüllt.
Das Einzige Dokuments wird wie folgt geändert: Höchsterträge.
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☑ |
Die Änderung hat Auswirkungen auf das Einzige Dokument. |
Titel
Aufnahme neuer gemeinsamer Bestimmungen
Beschreibung
Die Erzeugervereinigung der Weine mit der Ursprungsbezeichnung beantragt, dass die folgende Verpflichtung zur Umweltzertifizierung in die Produktspezifikationen aufgenommen wird:
Erzeugnisse mit dem Qualitäts- und Herkunftskennzeichen (signe d'identification de la qualité et de l'origine, SIQO) „Listrac-Médoc“ stammen aus:
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Betrieben, die einschließlich des Herstellungsbetriebs, für den das Qualitäts- und Herkunftskennzeichen (SIQO) gilt, als ökologisch/biologisch zertifiziert sind, |
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Betrieben, die über eine Umweltzertifizierung für Betriebe der Stufe 3 gemäß dem französischen Gesetzbuch für Landwirtschaft und Seefischerei (Code rural et de la pêche maritime, CRPM) verfügen, |
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— |
Betrieben, die über eine Umweltzertifizierung für Betriebe der Stufe 2 gemäß dem französischen Gesetzbuch für Landwirtschaft und Seefischerei verfügen, |
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Betrieben, die sich einem Konzept verschrieben haben, das als vollständig gleichwertig mit einer Umweltzertifizierung der Stufe 2 gemäß dem französischen Gesetzbuch für Landwirtschaft und Seefischerei anerkannt ist, |
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oder aus Betrieben, die sich einem Konzept verschrieben haben, das als teilweise gleichwertig mit einer Umweltzertifizierung der Stufe 2 für den Herstellungsbetrieb, für den das Qualitäts- und Herkunftskennzeichen (SIQO) gilt, gemäß dem französischen Gesetzbuch für Landwirtschaft und Seefischerei anerkannt ist. |
Diese Ergänzung steht im Einklang mit dem Grundsatz der Nachhaltigkeit der Ursprungsbezeichnung und entspricht den gesellschaftlichen Erwartungen der Verbraucher, indem ein umweltfreundlicher Ansatz einbezogen wird.
Das Einzige Dokument wird davon nicht berührt.
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☐ |
Die Änderung hat Auswirkungen auf das Einzige Dokument. |
Titel
Aktualisierung des amtlichen Gemeindeschlüssels
Beschreibung
Die Namen der Gemeinden des Gebiets in unmittelbarer Nachbarschaft wurden nach Maßgabe des amtlichen Gemeindeschlüssels von 2024 aktualisiert. Diese Änderung hat keine Auswirkungen auf die Abgrenzung des geografischen Gebiets der Ursprungsbezeichnung.
Es erfolgt eine entsprechende Änderung des Einzigen Dokuments unter dem Punkt „Weitere geltende Anforderungen“.
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☑ |
Die Änderung hat Auswirkungen auf das Einzige Dokument. |
Titel
Aktualisierung von Kontaktdaten
Beschreibung
Die Kontaktdaten des Institut national de l‘origine et de la qualité (Nationales Institut für Ursprung und Qualität, INAO) wurden aktualisiert.
Diese Änderungen wirken sich nicht auf das Einzige Dokument aus.
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☐ |
Die Änderung hat Auswirkungen auf das Einzige Dokument. |
EINZIGES DOKUMENT
Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben für Wein
„Listrac-Médoc“
EU-Nr.: PDO-FR-A0276-AM03 — 25.11.2025
1. Name(n)
„Listrac-Médoc“
2. Art der geografischen Angabe
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☑ |
g.U. |
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☐ |
g.g.A. |
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☐ |
g.A. |
3. Land, zu dem das abgegrenzte geografische Gebiet gehört
Frankreich
4. Klassifizierung des landwirtschaftlichen Erzeugnisses mit Position und Code der Kombinierten Nomenklatur gemäß Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2024/1143
2204 — Wein aus frischen Weintrauben, einschließlich mit Alkohol angereicherter Wein; Traubenmost, ausgenommen solcher der Position 2009
5. Kategorien von Weinbauerzeugnissen gemäß Anhang VII Teil II der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013
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1. |
Wein |
6. Beschreibung des Weines/der Weine
Weinbauerzeugnis
Rotweine
Organoleptische Eigenschaften
Die geschützte Ursprungsbezeichnung „Listrac-Médoc“ ist stillen Rotweinen vorbehalten.
Die Weine mit der g.U. „Listrac-Médoc“ weisen eine intensive Farbe auf.
Die Weine mit der g.U. „Listrac-Médoc“ sind tanninreich und zumeist Verschnittweine mit überwiegendem Anteil der Rebsorte Merlot N, die hauptsächlich mit der Rebsorte Cabernet-Sauvignon N kombiniert wird. Zuweilen sind die Rebsorten Petit Verdot N und Cabernet franc N am Verschnitt beteiligt, seltener die Rebsorte Cot N und die Rebsorte Carmenère N.
Diese Lagerweine vereinen dank der vorherrschenden Rebsorte Merlot N kräftige Tannine und einen runden Geschmack, was sie mit anderen Weinen der Halbinsel Médoc gemein haben.
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Maximaler Gesamtalkoholgehalt (in % vol): |
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Minimaler vorhandener Alkoholgehalt (in % vol): |
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Mindestgesamtsäure: |
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Einheit der Mindestgesamtsäure: |
in Milliäquivalent pro Liter |
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Maximaler Gehalt an flüchtiger Säure (in Milliäquivalent pro Liter): |
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Höchstgehalt an Schwefeldioxid (mg/l): |
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Die Weine weisen einen natürlichen Mindestalkoholgehalt von 11 % vol auf. Sie dürfen nach Anreicherung einen Gesamtalkoholgehalt von 13,5 % vol nicht überschreiten. Jede in Verkehr gebrachte Partie Wein, sei es als Fasswein oder einzeln abgefüllt, weist einen Apfelsäuregehalt von ≤ 0,3 g/l auf. Jede in Verkehr gebrachte Partie Wein, sei es als Fasswein oder einzeln abgefüllt, weist einen Gehalt an vergärbarem Zucker (Glucose und Fructose) von ≤ 2 g/l auf. Jede vor dem 1. Oktober des auf das Erntejahr folgenden Jahres in Verkehr gebrachte Partie Wein, sei es als Fasswein oder einzeln abgefüllt, weist einen Gehalt an flüchtiger Säure von ≤ 13,26 Milliäquivalent pro Liter auf (0,65 g/l, ausgedrückt als H2SO4). Nach Ablauf dieses Datums wird der Höchstgehalt an flüchtiger Säure auf 16,33 Milliäquivalent pro Liter (0,98 g/l, ausgedrückt als H2SO4) festgesetzt. Jede in Verkehr gebrachte Partie Fasswein weist einen Gesamtschwefeldioxidgehalt von ≤ 140 mg/l auf. Die übrigen Analysewerte entsprechen den Vorgaben der EU-Rechtsvorschriften.
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☑ |
Alle in diesem Abschnitt nicht aufgeführten Analysemerkmale entsprechen den in den geltenden EU-Rechtsvorschriften festgelegten Grenzwerten. |
7. Weinbereitungsverfahren
7.1. Spezifische önologische Verfahren zur Bereitung des Weins/der Weine, einschlägige Einschränkungen für die Weinbereitung
Pflanzdichte und -abstand
Art des önologischen Verfahrens
Anbaumethoden
Beschreibung
Die Mindestpflanzdichte beträgt 7 000 Rebstöcke pro Hektar. Der Abstand zwischen den Rebzeilen beträgt höchstens 1,50 m. Der Abstand zwischen den Rebstöcken einer Rebzeile muss mindestens 0,70 m betragen.
Schnittregeln
Art des önologischen Verfahrens
Anbaumethoden
Beschreibung
Die Reben müssen geschnitten werden. Der Schnitt erfolgt spätestens im Stadium des Knospenaufbruchs (Stadium 9 nach Lorenz). Die mit einem Abstand von mehr als 0,80 m zwischen den Rebstöcken einer Rebzeile gepflanzten Reben werden auf die folgenden Arten geschnitten: — Schnitt mit zwei Streckern, doppelter Guyot-Schnitt oder Medoc-Schnitt, mit höchstens fünf Augen je Strecker, — einfacher oder gemischter Guyot-Schnitt, mit höchstens sieben Augen pro Rebstock, — Zapfenschnitt, Palmetteschnitt mit vier Schenkeln oder mit zwei Kordons und höchstens zwölf Augen pro Rebstock oder mit einem Kordon und höchstens sieben Augen pro Rebstock. Bei Reben, die mit einem Abstand von 0,70 m bis 0,80 m zwischen den Stöcken einer Rebzeile gepflanzt sind, sind nur ein Schnitt mit einem Kordon, ein Palmetteschnitt mit höchstens vier Schenkeln und ein einfacher Guyot-Schnitt zulässig. Außerdem dürfen diese Reben auf höchstens sieben Augen pro Rebstock zurückgeschnitten werden.
Anreicherung
Art des önologischen Verfahrens
Spezifisches önologisches Verfahren
Beschreibung
Anreicherungsverfahren durch Wasserentzug sind bis zu einem Konzentrationsgrad von 15 % zulässig. Nach der Anreicherung dürfen die Weine einen Gesamtalkoholgehalt von 13,5 % vol nicht überschreiten.
7.2. Höchsterträge
Alle Weine
Höchstertrag:
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Höchstertrag: |
64 |
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Einheit des Höchstertrags: |
Hektoliter je Hektar |
8. Angabe der Keltertraubensorte oder -sorten, aus der bzw. denen der Wein/die Weine gewonnen wird bzw. werden
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Cabernet franc N |
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Cabernet-Sauvignon N |
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Carmenère N |
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Merlot N |
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Petit Verdot N |
9. Kurzbeschreibung der Abgrenzung des abgegrenzten geografischen Gebiets
1. Geografisches Gebiet
Traubenlese, Weinherstellung, Weinbereitung und Weinausbau erfolgen auf dem Gebiet der folgenden Gemeinde im Departement Gironde gemäß dem amtlichen Gemeindeschlüssel vom 1. Januar 2022: Listrac-Médoc.
2 — Abgegrenztes Parzellengebiet
Die Weine stammen ausschließlich von Reben, die in dem Parzellengebiet für die Erzeugung gelegen sind, das vom Institut national de l‘origine et de la qualité (Nationales Institut für Ursprung und Qualität, INAO) im Rahmen der Sitzung des ständigen Ausschusses des zuständigen nationalen Ausschusses vom 25. März 2014 genehmigt wurde.
Das INAO hinterlegt im Rathaus der Gemeinde Listrac-Médoc die kartografischen Unterlagen, in denen die Parzellenabgrenzungen des genehmigten Erzeugungsgebiets ausgewiesen sind.
10. Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet
Kategorie des Weinbauerzeugnisses
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1. |
Wein |
Zusammenfassung des Zusammenhangs
Generationen von Winzern haben die Rebflächen des Gebiets von Listrac-Médoc bewirtschaftet. Die Vielzahl an Anbaumethoden hat durch eine Spezialisierung des agronomischen Verhaltens und die Optimierung des Drainagepotenzials die Bodenbeschaffenheit deutlich verändert und zu ausgewogenen Böden beigetragen. Trotz der Fortschritte im Bereich der Hygiene und der Mechanisierung der Bearbeitung der Rebflächen zielen die Weinbaumethoden im Grunde weiterhin darauf ab, lagerfähige Rotweine von anerkanntem Ruf zu erzeugen. Entsprechend den bereits im Dekret über die Ursprungsbezeichnung „Listrac“ vom 8. Juni 1957 festgeschriebenen Gepflogenheiten sind hydromorphe Böden, tiefgründige, fruchtbare Böden mit hoher nutzbarer Feldkapazität und Böden aus humushaltigen schwarzen Sanden ohne Gefälle, die häufig auf einer Schicht aus verhärteten Eisenkonkretionen aufliegen und lokal als „Alios“ bezeichnet werden, vom abgegrenzten Parzellengebiet ausgeschlossen. Ebenso gehören die Böden im Bereich von Talwegen, die tief liegenden Bereiche konkaver Parzellen sowie an Bäche grenzende Gebiete, wo sich im Frühjahr häufig Kaltluft staut und es deshalb zu Frost und Reifeverzögerungen kommen kann, nicht zum Erzeugungsgebiet. Die Einzigartigkeit des Erzeugnisses mit der g. U. „Listrac-Médoc“ wurde erst mit der Herausbildung seiner Ausdruckskraft deutlich, die hauptsächlich auf die Wahl der Rebsorten und die Anbaumethoden zurückzuführen ist. Heute wird der Rebsortenbestand von der auf den kalkhaltigen Lehmböden sehr ausdrucksstarken Sorte Merlot N dominiert. Auf überwiegend kiesigen Böden ist die Rebsorte Cabernet-Sauvignon N und gelegentlich die Rebsorte Petit Verdot N und die Rebsorte Cabernet franc N anzutreffen. Diese einzigartige Auswahl an Rebsorten hat wesentlich zur Identität der Weine mit der Ursprungsbezeichnung beigetragen. Diese Vielfalt erfordert eine selektive Reberziehung. Die Höchstzahl an Augen, die je nach gewählter Schnittmethode am Stock verbleiben, ist ebenso begrenzt wie der durchschnittliche Höchstertrag pro Parzelle. Im Weinkeller müssen diese konzentrierten Trauben schonend gepresst werden. Der Einsatz von kontinuierlichen Schneckenpressen ist daher untersagt. Wie die anderen Ursprungsbezeichnungen für Wein der Halbinsel Médoc sind die „Crus“ der Gemeinde Listrac-Médoc in den verschiedenen seit dem 17. und 18. Jahrhundert durchgeführten Klassifizierungen von Weingütern vertreten. In der Klassifizierung der „Crus Bourgeois“ aus dem Jahr 1932 wurden 28 Weingüter aus „Listrac-Médoc“ ausgezeichnet, darunter acht „Crus Bourgeois Supérieurs“. Die Weine mit der g. U. „Listrac-Médoc“ scheinen die Krisenperioden und die Umstrukturierung der Rebflächen in den 1950er- und 1960er-Jahren gut überstanden und sich behauptet zu haben. Die Entstehung der Ursprungsbezeichnung „Listrac-Médoc“ hat zweifellos dazu beigetragen, eine Auslese zu erhalten, die den Ruf und die Attraktivität dieser „kommunalen“ Bezeichnung gefestigt hat, wie der Kauf von Rebflächen in den 1970er-Jahren durch Investoren mit einer Passion für große Weine beweist.
11. Weitere geltende Anforderungen
Bezeichnung der Anforderung/Ausnahmeregelung
Gebiet in unmittelbarer Nachbarschaft
Nationale Rechtsvorschriften
Ausnahme von der Erzeugung in dem abgegrenzten geografischen Gebiet
a) Das Gebiet in unmittelbarer Nachbarschaft, für das in Bezug auf die Weinherstellung eine Ausnahmeregelung gilt, besteht aus dem Gebiet der folgenden Gemeinden im Departement Gironde gemäß dem amtlichen Gemeindeschlüssel vom 1. März 2024: Arcins, Arsac, Avensan, Blanquefort, Castelnau-de-Médoc, Cissac-Médoc, Cussac-Fort-Médoc, Labarde, Lamarque, Ludon-Médoc, Macau, Margaux-Cantenac, Moulis-en-Médoc, Parempuyre, Pauillac, Le Pian-Médoc, Saint-Estèphe, Saint-Julien-Beychevelle, Saint-Laurent-Médoc, Saint-Sauveur, Saint-Seurin-de-Cadourne, Soussans, Le Taillan-Médoc und Vertheuil.
Bezeichnung der Anforderung/Ausnahmeregelung
Gebiet in unmittelbarer Nachbarschaft
Nationale Rechtsvorschriften
Ausnahme von der Erzeugung in dem abgegrenzten geografischen Gebiet
b) Das Gebiet in unmittelbarer Nachbarschaft, für das in Bezug auf die Weinbereitung und den Weinausbau eine Ausnahmeregelung gilt, besteht aus dem Gebiet der folgenden Gemeinden im Departement Gironde gemäß dem amtlichen Gemeindeschlüssel vom 1. März 2024: Abzac, Aillas, Ambarès-et-Lagrave, Ambès, Anglade, Arbanats, Arcins, Arsac, Les Artigues-de-Lussac, Artigues-près-Bordeaux, Arveyres, Asques, Aubiac, Auriolles, Auros, Avensan, Ayguemorte-les-Graves, Bagas, Baigneaux, Barie, Baron, Barsac, Bassanne, Bassens, Baurech, Bayas, Bayonsur-Gironde, Bazas, Beautiran, Bégadan, Bègles, Béguey, Bellebat, Bellefond, Belvès-de-Castillon, Bernos-Beaulac, Berson, Berthez, Beychac-et-Caillau, Bieujac, Les Billaux, Birac, Blaignac, Blaignan-Prignac, Blanquefort, Blasimon, Blaye, Blésignac, Bommes, Bonnetan, Bonzac, Bordeaux, Bossugan, Bouliac, Bourdelles, Bourg, Le Bouscat, Branne, Brannens, Braud-et-Saint-Louis, La Brède, Brouqueyran, Bruges, Budos, Cabanac-et-Villagrains, Cabara, Cadarsac, Cadaujac, Cadillac, Cadillac-en-Fronsadais, Camarsac, Cambes, Camblanes-et-Meynac, Camiac-et-Saint-Denis, Camiran, Camps-sur-l’Isle, Campugnan, Canéjan, Capian, Caplong, Carbon-Blanc, Cardan, Carignan-de-Bordeaux, Cars, Cartelègue, Casseuil, Castelmoron-d’Albret, Castelnau-de-Médoc, Castelviel, Castets et Castillon, Castillon-la-Bataille, Castres-Gironde, Caudrot, Caumont, Cauvignac, Cavignac, Cazats, Cazaugitat, Cénac, Cenon, Cérons, Cessac, Cestas, Cézac, Chamadelle, Cissac-Médoc, Civrac-de-Blaye, Civrac-de-Dordogne, Civrac-en-Médoc, Cleyrac, Coimères, Coirac, Comps, Coubeyrac, Couquèques, Courpiac, Cours-de-Monségur, Cours-les-Bains, Coutras, Coutures, Créon, Croignon, Cubnezais, Cubzac-les-Ponts, Cudos, Cursan, Cussac-Fort-Médoc, Daignac, Dardenac, Daubèze, Dieulivol, Donnezac, Donzac, Doulezon, Les Eglisottes-et-Chalaures, Escoussans, Espiet, Les Esseintes, Etauliers, Eynesse, Eyrans, Eysines, Faleyras, Fargues, Fargues-Saint-Hilaire, Le Fieu, Flaujagues, Floirac, Floudès, Fontet, Fossés-et-Baleyssac, Fours, Francs, Fronsac, Frontenac, Gabarnac, Gaillan-en-Médoc, Gajac, Galgon, Gans, Gardegan-et-Tourtirac, Gauriac, Gauriaguet, Générac, Génissac, Gensac, Gironde-sur-Dropt, Gornac, Gours, Gradignan, Grayan-et-l’Hôpital, Grézillac, Grignols, Guillac, Guillos, Guîtres, Le Haillan, Haux, Hure, Illats, Isle-Saint-Georges, Izon, Jau-Dignac-et-Loirac, Jugazan, Juillac, La Sauve, Labarde, Labescau, Ladaux, Lados, Lagorce, Lalande-de-Pomerol, Lamarque, Lamothe-Landerron, La Lande-de-Fronsac, Landerrouat, Landerrouet-sur-Ségur, Landiras, Langoiran, Langon, Lansac, Lapouyade, Laroque, Laruscade, Latresne, Lavazan, Léogeats, Léognan, Lesparre-Médoc, Lestiac-sur-Garonne, Les Lèves-et-Thoumeyragues, Libourne, Lignan-de-Bazas, Lignan-de-Bordeaux, Ligueux, Listrac-de-Durèze, Lormont, Loubens, Loupes, Loupiac, Loupiac-de-la-Réole, Ludon-Médoc, Lugaignac, Lugasson, Lugon-et-l’Ile-du-Carnay, Lussac, Macau, Madirac, Maransin, Marcenais, Margaux-Cantenac, Margueron, Marimbault, Marions, Marsas, Martignas-sur-Jalle, Martillac, Martres, Masseilles, Massugas, Mauriac, Mazères, Mazion, Mérignac, Mérignas, Mesterrieux, Mombrier, Mongauzy, Monprimblanc, Monségur, Montagne, Montagoudin, Montignac, Montussan, Morizès, Mouillac, Mouliets-et-Villemartin, Moulis-en-Médoc, Moulon, Mourens, Naujac-sur-Mer, Naujan-et-Postiac, Néac, Nérigean, Neuffons, Le Nizan, Noaillac, Noaillan, Omet, Ordonnac, Paillet, Parempuyre, Pauillac, Les Peintures, Pellegrue, Périssac, Pessac, Pessac-sur-Dordogne, Petit-Palais-et-Cornemps, Peujard, Le Pian-Médoc, Le Pian-sur-Garonne, Pineuilh, Plassac, Pleine-Selve, Podensac, Pomerol, Pompéjac, Pompignac, Pondaurat, Porchères, Porte-de-Benauge, Portets, Le Pout, Préchac, Preignac, Prignac-et-Marcamps, Pugnac, Puisseguin, Pujols, Pujols-sur-Ciron, Le Puy, Puybarban, Puynormand, Queyrac, Quinsac, Rauzan, Reignac, La Réole, Rimons, Riocaud, Rions, La Rivière, Roaillan, Romagne, Roquebrune, La Roquille, Ruch, Sablons, Sadirac, Saillans, Saint-Aignan, Saint-André-de-Cubzac, Saint-André-du-Bois, Saint-André-et-Appelles, Saint-Androny, Saint-Antoine-du-Queyret, Saint-Antoine-sur-l’Isle, Saint-Aubin-de-Blaye, Saint-Aubin-de-Branne, Saint-Aubin-de-Médoc, Saint-Avit-de-Soulège, Saint-Avit-Saint-Nazaire, Saint-Brice, Saint-Caprais-de-Bordeaux, Saint-Christoly-de-Blaye, Saint-Christoly-Médoc, Saint-Christophe-de-Double, Saint-Christophe-des-Bardes, Saint-Cibard, Saint-Ciers-d’Abzac, Saint-Ciers-de-Canesse, Saint-Cierssur-Gironde, Saint-Côme, Saint-Denis-de-Pile, Saint-Emilion, Saint-Estèphe, Saint-Etienne-de-Lisse, Saint-Exupéry, Saint-Félix-de-Foncaude, Saint-Ferme, Saint-Genès-de-Blaye, Saint-Genès-de-Castillon, Saint-Genèsde-Fronsac, Saint-Genès-de-Lombaud, Saint-Genis-du-Bois, Saint-Germain-de-Grave, Saint-Germain-de-la-Rivière, Saint-Germain-d’Esteuil, Saint-Germain-du-Puch, Saint-Gervais, Saint-Girons-d’Aiguevives, Saint-Hilaire-de-la-Noaille, Saint-Hilaire-du-Bois, Saint-Hippolyte, Saint-Jean-de-Blaignac, Saint-Jean-d’Illac, Saint-Julien-Beychevelle, Saint-Laurent-d’Arce, Saint-Laurent-des-Combes, Saint-Laurent-du-Bois, Saint-Laurentdu-Plan, Saint-Laurent-Médoc, Saint-Léon, Saint-Loubert, Saint-Loubès, Saint-Louis-de-Montferrand, Saint-Macaire, Saint-Magne-de-Castillon, Saint-Maixant, Saint-Mariens, Saint-Martial, Saint-Martin-de-Laye, Saint-Martin-de-Lerm, Saint-Martin-de-Sescas, Saint-Martin-du-Bois, Saint-Martin-du-Puy, Saint-Martin-Lacaussade, Saint-Médard-de-Guizières, Saint-Médard-d’Eyrans, Saint-Médard-en-Jalles, Saint-Michel-de-Fronsac, Saint-Michel-de-Lapujade, Saint-Michel-de-Rieufret, Saint-Morillon, Saint-Palais, Saint-Pardon-de-Conques, Saint-Paul, Saint-Pey-d’Armens, Saint-Pey-de-Castets, Saint-Philippe-d’Aiguille, Saint-Philippe-du-Seignal, Saint-Pierre-d’Aurillac, Saint-Pierre-de-Bat, Saint-Pierre-de-Mons, Saint-Quentin-de-Baron, Saint-Quentin-de-Caplong, Saint-Romain-la-Virvée, Saint-Sauveur, Saint-Sauveur-de-Puynormand, Saint-Savin, Saint-Selve, Saint-Seurin-de-Bourg, Saint-Seurin-de-Cadourne, Saint-Seurin-de-Cursac, Saint-Seurin-sur-l’Isle, Saint-Sève, Saint-Sulpice-de-Faleyrens, Saint-Sulpice-de-Guilleragues, Saint-Sulpice-de-Pommiers, Saint-Sulpice-et-Cameyrac, Sainte-Terre, Saint-Trojan, Saint-Vincent-de-Paul, Saint-Vincent-de-Pertignas, Saint-Vivien-de-Blaye, Saint-Vivien-de-Médoc, Saint-Vivien-de-Monségur, Saint-Yzan-de-Soudiac, Saint-Yzans-de-Médoc, Sainte-Colombe, Sainte-Croix-du-Mont, Sainte-Eulalie, Sainte-Florence, Sainte-Foy-la-Grande, Sainte-Foy-la-Longue, Sainte-Gemme, Sainte-Hélène, Sainte-Radegonde, Salaunes, Salleboeuf, Les Salles-de-Castillon, Samonac, Saucats, Saugon, Sauternes, Sauveterre-de-Guyenne, Sauviac, Savignac, Savignac-de-l’Isle, Semens, Sendets, Sigalens, Sillas, Soulac-sur-Mer, Soulignac, Soussac, Soussans, Tabanac, Le Taillan-Médoc, Taillecavat, Talais, Talence, Targon, Tarnès, Tauriac, Tayac, Teuillac, Tizac-de-Curton, Tizac-de-Lapouyade, Toulenne, Le Tourne, Tresses, Uzeste, Valeyrac, Val-de-Livenne, Val de Virvée, Vayres, Vendays-Montalivet, Vensac, Vérac, Verdelais, Le Verdon-sur-Mer, Vertheuil, Vignonet, Villandraut, Villegouge, Villenave-de-Rions, Villenave-d’Ornon, Villeneuve, Virelade, Virsac und Yvra.
Bezeichnung der Anforderung/Ausnahmeregelung
Größere geografische Einheit
Nationale Rechtsvorschriften
Zusätzliche Bestimmungen für die Kennzeichnung
Bei der Kennzeichnung kann die größere geografische Einheit „Vin de Bordeaux — Médoc“ oder „Grand Vin de Bordeaux — Médoc“ angegeben werden. Die Schriftgröße der Angabe der größeren geografischen Einheit darf sowohl in der Höhe als auch in der Breite zwei Drittel der Schriftgröße des Namens der geschützten Ursprungsbezeichnung nicht überschreiten.
Elektronische Fundstelle (URL) der Veröffentlichung der Produktspezifikation
https://info.agriculture.gouv.fr/boagri/document_administratif-f6d9d034-1fd3-40ff-a10b-fc965726676b
(1) Delegierte Verordnung (EU) 2025/27 der Kommission vom 30. Oktober 2024 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2024/1143 des Europäischen Parlaments und des Rates durch Vorschriften für die Eintragung und den Schutz von geografischen Angaben, garantiert traditionellen Spezialitäten und fakultativen Qualitätsangaben und zur Aufhebung der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 664/2014 (ABl. L, 2025/27, 15.1.2025, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg_del/2025/27/oj).
ELI: http://data.europa.eu/eli/C/2026/1016/oj
ISSN 1977-088X (electronic edition)