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Amtsblatt
der Europäischen Union

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Serie C


C/2024/1224

7.2.2024

Veröffentlichung einer genehmigten Standardänderung einer Produktspezifikation einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder geschützten geografischen Angabe im Sektor Agrarerzeugnisse und Lebensmittel gemäß Artikel 6b Absätze 2 und 3 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 664/2014 der Kommission

(C/2024/1224)

Die Veröffentlichung dieser Mitteilung erfolgt gemäß Artikel 6b Absatz 5 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 664/2014 der Kommission (1).

MITTEILUNG ÜBER DIE GENEHMIGUNG EINER STANDARDÄNDERUNG DER PRODUKTSPEZIFIKATION EINER GESCHÜTZTEN URSPRUNGSBEZEICHNUNG ODER EINER GESCHÜTZTEN GEOGRAFISCHEN ANGABE EINES MITGLIEDSTAATS

(Verordnung (EU) Nr. 1151/2012)

„Queso de La Serena“

EU-Nr.: PDO-ES-0086-AM01 — 7.11.2023

g. U. (X) g. g. A. ()

1.   Name des Erzeugnisses

„Queso de La Serena“

2.   Mitgliedstaat, zu dem das geografische Gebiet gehört

Spanien

3.   Behörde des Mitgliedstaats, die die Standardänderung mitteilt

Dirección General de Agricultura y Ganadería de la Junta de Extremadura [Generaldirektion Landwirtschaft der Regionalregierung der Extremadura].

4.   Beschreibung der genehmigten Änderung(en)

Erläuterung, warum die Änderung(en) unter die Definition des Begriffs „Standardänderung“ gemäß Artikel 53 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 fällt/fallen Die Änderungen gemäß dem Änderungsantrag werden gemäß Artikel 53 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012,

geändert durch die Richtlinie (EU) 2021/2117 des Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021, als Standardänderungen angesehen. Genauer betrachtet, handelt es sich aus folgenden Gründen nicht um Änderungen durch die Union:

1)

Die Änderungen enthalten weder eine Änderung des Namens der geschützten Ursprungsbezeichnung noch eine Änderung bei der Verwendung dieses Namens.

2)

Sie tragen nicht das Risiko in sich, dass der Zusammenhang verloren geht (obwohl sich einige Änderungen auf den Unterabsatz zur Erzeugung auswirken, bleiben die natürlichen, historischen und produktionsbezogenen Faktoren unverändert; was die Erzeugung betrifft, so beruht der Zusammenhang nach wie vor ausschließlich auf der Rasse der Merinoschafe, deren Definition lediglich zusammengefasst wurde).

3)

Sie betreffen keine garantiert traditionelle Spezialität.

4)

Sie haben keine zusätzlichen Beschränkungen bei der Vermarktung des geschützten Erzeugnisses zur Folge(im Gegenteil, Formatänderungen erhöhen die Marktfähigkeit).

1.   Änderung der analytischen Eigenschaften der Milch

Begründung: Die analytischen Eigenschaften der Milch werden berichtigt, und an das aktuelle Produktionssystem und die derzeitige Ernährung der Schafe in der Extremadura angepasst.

Diese Änderung betrifft Absatz B der Produktspezifikation (und Nummer 3.3 des Einzigen Dokuments).

Bisheriger Wortlaut:

Die Milch weist folgende analytische Eigenschaften auf:

 

Eiweiße: … mindestens 5 %

 

Fett: … mindestens 7 %

 

Gesamttrockenmasse: … mindestens 18 %

Neuer Wortlaut:

Die Milch weist folgende analytische Eigenschaften auf:

Eiweißgehalt: … mindestens 4,8 %

Verkäsbare Trockenmasse: … mindestens 11 %

Die Änderung wirkt sich auf das Einzige Dokument aus.

2.   Berichtigung der physikalisch-chemischen Eigenschaften der Käse

Begründung: Außerdem werden die physikalisch-chemischen Eigenschaften der Käse berichtigt, die sich infolge der Entwicklung und Verbesserung der Industrie und des Käseherstellungsprozesses verändert haben.

Diese Änderung betrifft Absatz B der Produktspezifikation (und Nummer 3.2 des Einzigen Dokuments).

Bisheriger Wortlaut:

 

Seine physikalisch-chemischen Eigenschaften sind:

Fett: mindestens 50 % in der Trockenmasse

Trockenmasse: mindestens 50 %

pH-Wert: zwischen 5,2 und 5,9

Gesamteiweiß in der Trockenmasse: mindestens 35 %

Neuer Wortlaut:

 

Seine physikalisch-chemischen Eigenschaften sind:

Fettgehalt: mindestens 50 % in der Trockenmasse

Trockenmasse: mindestens 50 %

pH-Wert: zwischen 4,9 und 5,9

Die Änderung wirkt sich auf das Einzige Dokument aus.

3.   Änderung der Aufmachung der Käse

Begründung: Geändert werden der Durchmesser und die Aufmachung der Käse, und zwar wird die Aufmachung des Erzeugnisses an die neuen, vom Verbraucher gefragten Formate angepasst; ferner wird die Teilung der Käse zugelassen.

Diese Änderung betrifft Absatz B der Produktspezifikation (und Nummer 3.2 des Einzigen Dokuments).

Bisheriger Wortlaut:

Sein Gewicht liegt zwischen 750 g und 2 kg; er hat eine Höhe von 4 bis 8 cm und einen Durchmesser zwischen 10 und 24 cm.

Neuer Wortlaut:

Sein Gewicht liegt zwischen 250 g und 3 kg; er hat eine Höhe von 40 % bis 70 % des Durchmessers und sein Durchmesser beträgt mindestens 8 cm.

Darüber hinaus wird in Abschnitt E der Produktspezifikation (und Nummer 3.5 des Einzigen Dokuments) ein neuer Satz eingefügt: Die Käse dürfen halbiert oder geviertelt werden. Die Verpackung muss so gewählt werden, dass die Unversehrtheit und Endqualität des Erzeugnisses gewährleistet sind.

Die Änderung wirkt sich auf das Einzige Dokument aus.

4.   Änderung des Wortlauts in Bezug auf die Merinoschafe

Diese Änderung betrifft Abschnitt F der Produktspezifikation. (Nummer 5 des Einzigen Dokuments.)

Da sich in den letzten Jahrzehnten die Produktionssysteme weiterentwickelt haben und der Phänotyp der Schafe verändert hat, werden einige Beschreibungen der Rasse der Merinoschafe aus der Produktspezifikation gestrichen, die sich weder auf die Milcherzeugung noch die Erzeugung der Käse mit der g. U. auswirken.

Die Änderung wirkt sich auf das Einzige Dokument aus.

5.   Aktualisierung der Kontrolleinrichtung

Ferner wurde die Kontrolleinrichtung geändert. OCCREX ist die für die Kontrolle der Einhaltung der Produktspezifikation von „Queso de la Serena g. U.“ zuständige Behörde. Der Regulierungsrat hat 2019 einstimmig beschlossen, OCCREX mit der Kontrolle der Produktspezifikation zu beauftragen und somit Agrocolor bei dieser Tätigkeit zu ersetzen. OCCREX ist derzeit von der nationalen Akkreditierungsstelle ENAC für die Kontrolle der Produktspezifikation der g. U. „Queso de la Serena“ akkreditiert.

Die Änderung wirkt sich nicht auf das Einzige Dokument aus.

EINZIGES DOKUMENT

„Queso de La Serena“

EU-Nr.: PDO-ES-0086-AM01 — 7.11.2023

g. U. (X) g. g. A. ()

1.   Name(n) [der g. U. oder der g. g. A.]

„Queso de La Serena“

2.   Mitgliedstaat oder Drittland

Spanien

3.   Beschreibung des Agrarerzeugnisses oder Lebensmittels

3.1.   Art des Erzeugnisses [gemäß Anhang XI]

Klasse 1.3: Käse

3.2.   Beschreibung des Erzeugnisses, für das der unter Punkt 1 aufgeführte Name gilt

Der „Queso de la Serena“ ist ein weicher bis halbfester Käse, der aus Milch von Schafen der Rasse Merino hergestellt wird. Es handelt sich um einen fetten oder sehr fetten, gereiften, scheibenförmigen Käse mit flachem Boden und flacher Decke, konvexer Seitenfläche, halbfester Rinde und weichem bis halbfestem Teig. Sein Gewicht liegt zwischen 250 g und 3 kg; er hat eine Höhe von 40 % bis 70 % des Durchmessers und einen Durchmesser von mindestens 8 cm.

Seine physikalisch-chemischen Eigenschaften sind:

Fettgehalt: mindestens 50 % in der Trockenmasse

Trockenmasse: mindestens 50 %

pH-Wert: zwischen 4,9 und 5,9

3.3.   Futter (nur für Erzeugnisse tierischen Ursprungs) und Rohstoffe (nur für Verarbeitungserzeugnisse)

In dem geografischen Gebiet gibt es nur wenige Weideflächen, die aber von guter Qualität sind, sodass die Milcherzeugung einige besondere Merkmale aufweist. Zu bestimmten Zeiten verlassen die Schafe den Betrieb, um auf Getreidestoppelfeldern und manchmal auf weitgehend abgeernteten bewässerten Anbauflächen zu weiden. Falls die Gabe zusätzlichen Futters erforderlich ist, werden die Bestimmungen der anwendbaren Rechtsvorschriften über die Herkunft des Futters und der Ausgangserzeugnisse, einschließlich der spezifischen Vorschriften für Erzeugnisse mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung, eingehalten.

Die Milch für die Herstellung des „Queso de la Serena“ stammt von Viehbetrieben im Erzeugungsgebiet, die Merinoschafe halten. Verwendet wird naturbelassene Vollmilch von gesunden Schafen, die frei von Verunreinigungen ist und weder Kolostrum noch Arzneimittelerzeugnisse oder Konservierungsmittel enthält, die sich nachteilig auf die Herstellung, Reifung und Haltbarkeit des Käses sowie auf die hygienische Beschaffenheit des Käses auswirken können.

Die Milch weist folgende analytische Eigenschaften auf:

Eiweißgehalt: mindestens 4,8 %

Verkäsbare Trockenmasse: mindestens 11 %

3.4.   Besondere Erzeugungsschritte, die in dem abgegrenzten geografischen Gebiet erfolgen müssen

Folgende Erzeugungsschritte müssen in dem unter Punkt 4 abgegrenzten geografischen Gebiet erfolgen:

Erzeugung von Milch mit den unter Punkt 3.3 festgelegten Eigenschaften und unter den dort angegebenen Bedingungen, einschließlich Melken, Kühlen, Lagern, Sammeln und Befördern der Milch.

Herstellung des Käses, einschließlich der Dicklegung, die innerhalb von 50 bis 75 Minuten zwischen 25 °C und 32 °C erfolgt (durch ein natürliches pflanzliches Gerinnungsmittel, das von den getrockneten Blüten der Cynara cardunculus stammt), Schneiden, Formen, Salzen und Reifung.

3.5.   Besondere Vorschriften für Vorgänge wie Schneiden, Reiben, Verpacken usw. des Erzeugnisses mit dem eingetragenen Namen

Die Käse dürfen halbiert oder geviertelt werden. Die Verpackung muss so gewählt werden, dass die Unversehrtheit und Endqualität des Erzeugnisses gewährleistet sind.

3.6.   Besondere Vorschriften für die Kennzeichnung des Erzeugnisses mit dem eingetragenen Namen

Die Verkaufsetiketten jeder eingetragenen Handelsfirma müssen vom Regulierungsrat der g. U. genehmigt werden. Es muss zwingend folgende Angabe enthalten sein: Geschützte Ursprungsbezeichnung „Queso de la Serena“.

Das für den Verzehr bestimmte Erzeugnis muss mit nummerierten und vom Regulierungsrat der g. U. ausgegebenen Kontrolletiketten versehen sein, die in der Käserei auf jeden Käse oder jedes Käsestück so aufgebracht werden, dass sie nicht nochmals verwendet werden können; der Endhersteller ist für die korrekte Verwendung verantwortlich.

4.   Kurzbeschreibung der Abgrenzung des geografischen Gebiets

Das Gebiet der Herstellung, Reifung und Erzeugung des „Queso de la Serena“ besteht aus 21 Gemeinden im äußersten Südosten der Provinz Badajoz: La Haba, Magacela, La Coronada, Campanario, Esparragosa de Lares, Valle de la Serena, Zalamea de la Serena, Higuera de la Serena, Quintana de la Serena, Malpartida de la Serena, Esparragosa de la Serena, Castuera, Cabeza del Buey, Santi-Spiritus, Risco, Garlitos, Peñalsordo, Zarzacapilla, Capilla, Monterrubio de la Serena, Benquerencia de la Serena.

5.   Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet

Historischer Zusammenhang

Hervorzuheben sind einige Quellen aus der Literatur, in denen der „Queso de la Serena“ erwähnt wird:

In dem Buch von Antonio Agúndez Fernández „Viaje a La Serena“ (Reise in die Serena) von 1791 über den Landstrich La Serena ist u. a. der folgende Hinweis zu finden, der den Handschriften des Richters Cubeles entnommen ist: „Berühmt für den Geschmack und die gute Herstellungsqualität ist der Käse, der aus der Milch seiner Schafe hergestellt wird und von dem eine Arroba zu 60 Real verkauft wird“.

In den Verordnungen des 16. und 17. Jahrhunderts für Cabeza del Buey ist von dem Käsezehnt und der Erstlingsfrucht für die Pfarrkirche die Rede, da der Viehbesitzer, wenn er zum ersten Mal molk, um Käse zu machen, den gesamten Käse aus diesem Melkvorgang als Erstlingsfrucht zu den Priestern der Pfarrkirche der Stadt bringen musste.

Natürlicher Zusammenhang

a)   Orografie

In der Provinz Badajoz herrschen sanfte Erhebungen vor, die weitgehend die Form einer Fastebene aufweisen. Das Gebiet verfügt über Weideland von hervorragender Qualität – auf Skelettböden aus Schiefer und Granit, die sich über etwa 300 000 ha erstrecken –, von dem sich das Merinoschaf ernährt; diese Grasweiden bilden sogar den Großteil der Energieressourcen des Ökosystems dieses Gebiets und setzen sich aus einer Vielfalt von Pflanzen zusammen (siehe Abschnitt zur Vegetation). Die durchschnittliche Höhe beträgt 430 Meter.

b)   Böden

Die geologische Struktur der Provinz Badajoz entspricht einer Fastebene aus dem Paläozoikum mit einigen späteren Überdeckungen und zahlreichen Aufschlüssen durch Eruptionen.

Es finden sich kambrische, silurische und granitische Böden von geringer Tiefe mit häufigen Aufschlüssen des Muttergesteins, die mäßig durchlässig sind. Die Topografie ist sanft hügelig mit geringer Hangneigung und Ausrichtung nach Süden. In der Regel handelt es sich um Skelettböden aus Schiefer und Granit, um saure Böden mit einem pH-Wert von 5 bis 5,5 und einem niedrigen Phosphorgehalt. Bewaldete Flächen sind selten und in einigen Gegenden gar nicht vorhanden, weshalb die Region einen abgeholzten Eindruck macht.

c)   Klima

Im Gebiet La Serena herrscht ein mediterranes Klima mit atlantischem Einfluss, heißen und trockenen Sommermonaten und regenreichen und milden Wintermonaten. In diesem Gebiet sind die Winter in der Regel mild, obgleich es zwischen dem 1. November und dem 10. März Frost geben kann, und die Sommer heiß und trocken, sodass das Gebiet allgemein von der Trockenheit geprägt ist. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge beträgt 498 mm.

d)   Hydrografie

Durch das Gebiet La Serena fließen die Flüsse Guadiana Menor und Zújar.

e)   Vegetation

Bei den botanischen Arten des Gebiets sind hervorzuheben:

Vulpia ciliata, Bromus mollis und Agrostis spp. der Familie der Gramineen,

Trifolium (T. arvense, T. campestre und T. glomeratum),

Ornithopus compressus bei den Hülsenfrüchtlern, Helianthemum, Erodium, Plantago, Carlina und Hypochaeris.

Erzeugungs- und Herstellungssystem

a)   Erzeugung

Merinoschafe, die sich an das raue Klima und Gelände angepasst haben, zeichnen sich durch ihre große Robustheit aus; sie werden derzeit hauptsächlich zur Fleischerzeugung gehalten, eignen sich traditionell aber auch zur Wollerzeugung und Milcherzeugung auf niedrigem Niveau, die unter Berücksichtigung des schwierigen Lebensraums der Gegend eine akzeptable Rentabilität erzielen, da Merinoschafe zwar nur geringe Mengen an Milch erzeugen, diese aber einen hohen Eiweiß- und Fettgehalt aufweist.

Die Fekundität und die Fertilität dieser Rasse sind vergleichsweise hoch; normalerweise kommt ein Lamm pro Jahr zur Welt, auch wenn es tendenziell drei Lämmer in zwei Jahren sind.

In diesem Gebiet gibt es nur wenige Weideflächen, die aber von guter Qualität sind, sodass die Milcherzeugung einige besondere Merkmale aufweist.

b)   Herstellung

Hergestellt durch enzymatische Milchgerinnung, bei der ein pflanzliches Lab (Cynara cardunculus) verwendet wird, bei einer in der Regel niedrigeren Temperatur als 30 °C.

Diese beiden Umstände, die mäßige Temperatur und der Einsatz eines Labs mit geringer Gerinnungswirkung, führen zu langen Gerinnungszeiten und zu ziemlich weichem Käsebruch; dadurch entsteht in diesem Käse eine höhere proteolytische Aktivität, sodass der Käse eine weniger feste Textur aufweist.

20 Tage nach dem Formen kommt es in der Regel zum sogenannten „atortado“ des Käses; dabei wird die Masse innen flüssig und muss vorsichtig gehandhabt werden, damit die Rinde nicht reißt und ins Innere des Käses eindringt.

Ursächlicher Zusammenhang zwischen dem geografischen Gebiet und der Qualität oder den Merkmalen des Erzeugnisses

Zum einen wachsen die Weiden im Gebiet La Serena, die sich über 300 000 ha fast vollkommen baumlose Flächen erstrecken, ohne jegliche Konkurrenz zu anderen Pflanzen, sodass ihnen alle Nährstoffe im Boden zugutekommen und sie daher viele Nährstoffe enthalten, die für die Ernährung des Viehs ideal sind. Zum anderen produziert das Merinoschaf, das am besten an das Klima und das extreme Gelände des Gebiets La Serena angepasst ist, eine zwar geringe Menge an Milch, die aber einen hohen Eiweiß- und Fettgehalt aufweist.

Dieser jahrhundertealte und einzigartige Zusammenhang ist der Grund, aus dem die Milch des Merinoschafes, das auf den Weiden des Gebiets La Serena aufgezogen wird, für die Herstellung des „Queso de la Serena“ ideal ist und ihm seine besonderen und typischen Eigenschaften verleiht.

Hinweis auf die Veröffentlichung der Produktspezifikation

https://www.juntaex.es/documents/77055/621148/DOP+Queso+de+la+Serena.+Pliego+condiciones.pdf


(1)   ABl. L 179 vom 19.6.2014, S. 17.


ELI: http://data.europa.eu/eli/C/2024/1224/oj

ISSN 1977-088X (electronic edition)