Schutz vor Pflanzenschädlingen

 

ZUSAMMENFASSUNG DES DOKUMENTS:

Verordnung (EU) 2016/2031 über Maßnahmen zum Schutz vor Pflanzenschädlingen

WAS IST DER ZWECK DER VERORDNUNG?

Ziel der Verordnung ist es, im Rahmen der EU-Pflanzenschutzregelung zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen und -krankheiten beizutragen, und zwar mit wirksameren Maßnahmen zum Schutz der EU und ihrer Pflanzen, zur Gewährleistung eines sicheren Handels und zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels, einschließlich:

WICHTIGE ECKPUNKTE

Quarantäneschädlinge

Es werden Kriterien für die Ermittlung von Quarantäneschädlingen festgelegt, deren Einschleppung in die EU verhindert werden muss und deren Verbreitung in der EU verboten ist. Schutzgebiet-Quarantäneschädlinge sind Schädlinge, für die nur in Teilen der EU eine Kontrolle erforderlich ist.

Prioritäre Schädlinge

Pflanzenpässe und Pflanzengesundheitszeugnisse

Einfuhren

Mit der Verordnung soll verhindert werden, dass Schädlinge in die EU gelangen. Sie sieht risikobasierte und vorbeugende Maßnahmen zum Schutz der EU vor Schädlingen vor, die eine Pflanze, ein Pflanzenerzeugnis oder ein anderer Gegenstand mit Herkunft außerhalb der EU auf der Grundlage einer vorläufigen Bewertung des Risikos einführen könnte.

WANN TRITT DIE VERORDNUNG IN KRAFT?

Sie tritt am 14. Dezember 2019 in Kraft.

HINTERGRUND

Siehe auch:

SCHLÜSSELBEGRIFFE

Pflanzenschutzmaßnahme: jede amtliche Maßnahme, mit der die Einschleppung oder die Verbreitung von Quarantäneschädlingen verhindert oder die wirtschaftlichen Folgen von geregelten Nicht-Quarantäneschädlingen beschränkt werden sollen.

HAUPTDOKUMENT

Verordnung (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2016 über Maßnahmen zum Schutz vor Pflanzenschädlingen, zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 228/2013, (EU) Nr. 652/2014 und (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinien 69/464/EWG, 74/647/EWG, 93/85/EWG, 98/57/EG, 2000/29/EG, 2006/91/EG und 2007/33/EG des Rates (ABl. L 317 vom 23.11.2016, S. 4-104)

VERBUNDENE DOKUMENTE

Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten (ABl. L 317 vom 4.11.2014, S. 35-55)

Verordnung (EU) Nr. 652/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Mai 2014 mit Bestimmungen für die Verwaltung der Ausgaben in den Bereichen Lebensmittelkette, Tiergesundheit und Tierschutz sowie Pflanzengesundheit und Pflanzenvermehrungsmaterial, zur Änderung der Richtlinien des Rates 98/56/EG, 2000/29/EG und 2008/90/EG, der Verordnungen (EG) Nr. 178/2002, (EG) Nr. 882/2004 und (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Richtlinie 2009/128/EG des Europäischen Parlaments und des Rates sowie der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Entscheidungen des Rates 66/399/EWG, 76/894/EWG und 2009/470/EG (ABl. L 189 vom 27.6.2014, S. 1-32)

Nachfolgende Änderungen der Verordnung (EU) Nr. 652/2014 wurden in den Originaltext eingefügt. Diese konsolidierte Fassung hat ausschließlich dokumentarischen Charakter.

Verordnung (EU) Nr. 228/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. März 2013 über Sondermaßnahmen im Bereich der Landwirtschaft zugunsten der Regionen in äußerster Randlage der Union und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 247/2006 des Rates (ABl. L 78 vom 20.3.2013, S. 23-40)

Letzte Aktualisierung: 12.07.2019