Vereinfachung der Vorlage bestimmter öffentlicher Urkunden innerhalb der EU

 

ZUSAMMENFASSUNG DES DOKUMENTS:

Verordnung (EU) 2016/1191 zur Förderung der Freizügigkeit von Bürgern durch die Vereinfachung der Anforderungen an die Vorlage bestimmter öffentlicher Urkunden innerhalb der EU

WAS IST DER ZWECK DIESER VERORDNUNG?

WICHTIGE ECKPUNKTE

Anwendungsbereich

Befreiung von der Notwendigkeit einer Apostille

Wenn ein Bürger den Behörden eines EU-Landes ein öffentliches Dokument vorlegt, das von den Behörden eines anderen EU-Landes ausgestellt wurde, kann die entgegennehmende Behörde in den unter diese Verordnung fallenden Bereichen nicht verlangen, dass die Urkunde mit einer Apostille versehen ist (die Apostille dient der Bestätigung der Echtheit eines in einem anderen Land ausgestellten öffentlichen Dokuments).

Beglaubigte Kopien

Übersetzungen

Das EU-Land, in dem die öffentliche Urkunde vorgelegt wird, darf keine Übersetzung verlangen, wenn die öffentliche Urkunde in einer der Amtssprachen des EU-Landes oder einer anderen Sprache, die das EU-Land akzeptiert hat, vorgelegt wird.

Darüber hinaus darf keine Übersetzung verlangt werden, wenn der öffentlichen Urkunde ein mehrsprachiges Formular beigefügt ist. Dies gilt, sofern die Behörde, bei der die öffentliche Urkunde vorgelegt wird, der Auffassung ist, dass die Angaben in diesem Formular für die Bearbeitung der öffentlichen Urkunde ausreichen.

Mehrsprachige Formulare

Gefälschte Urkunden

WANN TRITT DIESE VERORDNUNG IN KRAFT?

Die Verordnung tritt am 16. Februar 2019 in Kraft. Ausnahmen bestehen für:

HINTERGRUND

Weiterführende Informationen:

HAUPTDOKUMENT

Verordnung (EU) 2016/1191 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. Juli 2016 zur Förderung der Freizügigkeit von Bürgern durch die Vereinfachung der Anforderungen an die Vorlage bestimmter öffentlicher Urkunden innerhalb der Europäischen Union und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1024/2012 (ABl. L 200 vom 26.7.2016, S. 1-136)

Letzte Aktualisierung: 12.01.2017