Risikovorsorge im Elektrizitätssektor

ZUSAMMENFASSUNG DES DOKUMENTS:

Verordnung (EU) 2019/941 über die Risikovorsorge im Elektrizitätssektor

WAS IST DER ZWECK DER VERORDNUNG?

WICHTIGE ECKPUNKTE

Das Europäische Netz der Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO (Strom)):

Die Methode zur Bestimmung von regionalen Szenarien für Stromversorgungskrisen:

Die zuständigen Behörden, die von den EU-Ländern bis zum bestimmt werden:

Beobachtung

WANN TRITT DIE VERORDNUNG IN KRAFT?

Sie ist am in Kraft getreten.

HINTERGRUND

Stromversorgungskrisen können aus vielen Gründen eintreten, zum Beispiel wegen extremer Wetterbedingungen, böswilliger Angriffe oder bei Brennstoffknappheit. Wenn Krisensituationen eintreten, haben sie meist grenzüberschreitende Auswirkungen. Umfangreiche Vorkommnisse wie Kälte- oder Hitzeperioden oder Cyberangriffe können mehrere EU-Länder gleichzeitig treffen.

Die Verordnung ist einer von 8 Teilen der Gesetzgebung im Paket „Sauber Energie für alle Europäer“ das die Kommission im November 2016 vorgelegt hatte. Dieses Paket trägt zur Gestaltung der Energieunion bei, wobei die EU wettbewerbsfähig bleibt und ihre Klimaschutzverpflichtungen nach dem Pariser Abkommen erfüllt.

SCHLÜSSELBEGRIFFE

  1. Stromversorgungskrise: eine bestehende oder drohende Situation, in der es zu einer erheblichen Stromknappheit kommt.
  2. Frühwarnung: die Weitergabe konkreter, ernstzunehmender und verlässlicher Hinweise darauf, dass ein Ereignis eintreten könnte, das voraussichtlich zu einer erheblichen Verschlechterung der Stromversorgung sowie wahrscheinlich zur einer Stromversorgungskrise führt.
  3. Stromversorgungssicherheit: die Fähigkeit eines Stromsystems, die Stromversorgung der Kunden auf einem klar definierten Leistungsniveau sicherzustellen.

HAUPTDOKUMENT

Verordnung (EU) 2019/941 des Europäischen Parlaments und des Rates vom über die Risikovorsorge im Elektrizitätssektor und zur Aufhebung der Richtlinie 2005/89/EG (ABl. L 158 vom , S. 1-21)

Letzte Aktualisierung