31999Y0219(07)

Mitteilung der Kommission - Liste der in der Gemeinschaft erzeugten Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (Veröffentlicht gemäß Artikel 1 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 823/87)

Amtsblatt Nr. C 046 vom 19/02/1999 S. 0113 - 0153


Liste der in der Gemeinschaft erzeugten Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (Veröffentlicht gemäß Artikel 1 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 823/87) (1999/C 46/07)

(Mit dieser Liste wird die im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften C 344 vom 15. November 1996, Seite 110, veröffentlichte Liste ersetzt)

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LUXEMBURG

1. Die luxemburgischen Qualitätsweine b.A. werden erzeugt im luxemburgischen Moselgebiet, das innerhalb des Weinbaugebiets gelegen ist, in dem Rebflächen bepflanzt und wiederbepflanzt werden dürfen:

a) in folgenden Weinbaugebieten:

Schengen, Remerschen, Wintringen, Mondorf, Elvange, Ellingen, Bumerange, Schwebsingen, Bech-Kleinmacher, Wellenstein, Remich, Bous, Assel, Trintingen, Rolling, Erpeldingen, Stadtbredimus, Greiveldingen, Ehnen, Wormeldingen, Oberwormelding, Ahn, Machtum, Lenningen, Canach, Gostingen, Niederdonven, Oberdonven, Grevenmacher, Mertert, Wasserbillig, Rosport, Born, Moersdorf;

b) aus folgenden Rebsorten:

Riesling, Traminer, Pinot gris (Ruländer), Pinot blanc, Pinot noir, Auxerrois, Muscat Ottonel, Rivaner (Müller-Thurgau), Sylvaner, Elbling, Chardonnay, Gamay.

2. Die luxemburgischen Qualitätsweine b.A. müssen die nationale Marke (Gütezeichen) als Halsschleife und den Vermerk "Moselle Luxembourgeoise - Appellation contrôlée" tragen.

3. Bezugnahme auf Gesetzestexte:

a) Großherzogliche Verordnung vom 14. Juli 1971 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 817/70 zur Festlegung bestimmter Vorschriften für Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (Qualitätsweine b.A.) (Memorial A Nr. 46 vom 19. Juli 1971).

b) Regierungsverordnung vom 15. Oktober 1971 über die Schaffung einer nationalen Weinmarke und die Festlegung der Bedingungen für ihre Zuerkennung (Memorial A Nr. 14 vom 15. März 1985).

c) Großherzogliche Verordnung vom 18. Februar 1975 zur Änderung und Ergänzung der großherzogliche Verordnung vom 14. Juli 1971 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 817/70 zur Festlegung bestimmter Vorschriften für Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (Qualitätsweine b.A.) (Memorial A Nr. 8 vom 27. 2. 1975).

d) Regierungsverordnung vom 18. März 1988 über die Schaffung einer nationalen Schaumweinmarke (Memorial A Nr. 16 vom 15. 4. 1988).

e) Regierungsverordnung vom 4. Januar 1991 über die Bezeichnung "Crémant de Luxembourg" (Memorial A Nr. 4 vom 31. Januar 1991).

f) Gesetz vom 9. April 1982 zur Einführung eines Weinbaugebiets, in dem Rebflächen bepflanzt und wiederbepflanzt werden dürfen (Memorial A Nr. 28 vom 16. 4. 1982).

ÖSTERREICH

Die Erzeugung und Vermarktung der österreichischen Qualitätsweine b.A. wird hauptsächlich durch die Artikel 29 und 30 des Österreichischen Weingesetzes geregelt (Bundesgesetz vom 24. Oktober 1995 über den Verkehr mit Wein und Obstwein).

- Gemäß den vorstehenden Bestimmungen und den einschlägigen Gemeinschaftsvorschriften können die traditionellen Begriffe

- "Qualitätswein" oder "Qualitätswein mit staatlicher Prüfnummer" (gegebenenfalls mit der zusätzlichen Angabe "Kabinett")

oder

- "Qualitätswein besonderer Reife und Leseart" oder "Prädikatswein", zusammen mit einem der folgenden Begriffe:

- "Spätlese" oder "Spätlesewein",

- "Auslese" oder "Auslesewein",

- "Beerenauslese" oder "Beerenauslesewein",

- "Ausbruch" oder "Ausbruchwein",

- "Trockenbeerenauslese",

- "Eiswein",

- "Strohwein",

bei den österreichischen Qualitätsweinen b.A. ergänzend zu der Angabe über die Herkunft des Weins den Gemeinschaftsbegriff "Qualitätswein b.A." ersetzen.

Außerdem müssen die österreichischen Qualitätsweine b.A. eine amtliche Nummer tragen.

Die Herkunftsbezeichnung muß folgende Begriffe umfassen:

- Verweis auf den österreichischen Ursprung:

zum Beispiel "Österreich", "Wein aus Österreich", "Österr. Wein", "Österreichischer Qualitätswein" usw.,

- den Namen des bestimmten Anbaugebiets:

- Neusiedlersee,

- Neusiedlersee-Hügelland,

- Mittelburgenland,

- Südburgenland,

- Thermenregion,

- Kremstal,

- Traisental,

- Kamptal,

- Donauland,

- Carnuntum,

- Wachau,

- Weinviertel,

- Südsteiermark,

- Weststeiermark,

- Süd-Oststeiermark,

- Wien.

Außerdem kann die Herkunftsbezeichnung den Namen einer Großlage, einer Gemeinde, eines Gemeindeteils, einer Einzellage oder einer Parzelle umfassen.

Das Verzeichnis dieser Namen kann vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Forsten, Stubering, 12, A-1010 Wien, erhalten werden.

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(1) Ursprungsbezeichnung.

(2) Einzelstaatliche Regelung.

(3) Amtsblatt des Mitgliedstaats.

(4) Berichtigungen.

(5) Ursprungsbezeichnung.

(6) Einzelstaatliche Regelung.

(7) Amtsblatt des Mitgliedstaats.