Beschluss des Gerichts (Sechste Kammer) vom 19. Februar 2025 –
QX World/EUIPO – Mandelay (EDUCTOR)
(Rechtssache T‑103/24)
„Unionsmarke – Nichtigkeitsverfahren – Unionswortmarke EDUCTOR – Ältere nicht eingetragene Marke EDUCTOR – Relativer Nichtigkeitsgrund – Art. 53 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung (EG) Nr. 207/2009 (jetzt Art. 60 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung [EU] 2017/1001) – Art. 8 Abs. 3 der Verordnung Nr. 207/2009 (jetzt Art. 8 Abs. 3 der Verordnung 2017/1001) – Verletzung wesentlicher Formvorschriften – Grundsatz der funktionalen Kontinuität – Art. 72 Abs. 1 der Verordnung 2017/1001 – Rechtsfehler – Kriterien für die Bewertung der notorischen Bekanntheit einer Marke – Art. 6bis der Pariser Verbandsübereinkunft – Verfälschung der vorgelegten Beweismittel – Klage, der offensichtlich jede rechtliche Grundlage fehlt“
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1. |
Unionsmarke – Beschwerdeverfahren – Beschwerde gegen die Entscheidung einer erstinstanzlich befassten Stelle des Amtes, die der Beschwerdekammer vorgelegt wird – Funktionale Kontinuität zwischen diesen beiden Dienststellen – Prüfung der Beschwerde durch die Beschwerdekammer – Umfang (Verordnung 2017/1001 des Europäischen Parlaments und des Rates, Art. 71 Abs. 1) (vgl. Rn. 24) |
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2. |
Unionsmarke – Beschwerdeverfahren – Klage bei den Unionsgerichten – Voraussetzung für die Zulässigkeit – Klagegründe, die sich allein gegen die Entscheidung der Beschwerdekammern richten (Verordnung 2017/1001 des Europäischen Parlaments und des Rates, Art. 72 Abs. 1) (vgl. Rn. 30) |
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3. |
Unionsmarke – Verzicht, Verfall und Nichtigkeit – Relative Nichtigkeitsgründe – Keine Zustimmung des Markeninhabers zur Eintragung, die von einem Agenten oder Vertreter auf seinen eigenen Namen beantragt wird – Notorisch bekannte Marke – Begriff – Beurteilungskriterien (Verordnung Nr. 207/2009 des Rates, Art. 8 Abs. 2 Buchst. c, Art. 8 Abs. 3 und Art. 53 Abs. 1 Buchst. b) (vgl. Rn. 35, 37, 38, 47) |
Tenor
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1. |
Die Klage wird abgewiesen. |
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2. |
Die QX World Kft trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der Mandelay Kft. |
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3. |
Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) trägt seine eigenen Kosten. |