3.7.2023   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 235/32


Urteil des Gerichts vom 24. Mai 2023 — Meta Platforms Ireland/Kommission

(Rechtssache T-452/20) (1)

(Wettbewerb - Datenmarkt - Verwaltungsverfahren - Art. 18 Abs. 3 und Art. 24 Abs. 1 Buchst. d der Verordnung [EG] Nr. 1/2003 - Auskunftsverlangen - Virtueller Datenraum - Begründungspflicht - Rechtssicherheit - Verteidigungsrechte - Erforderlichkeit der verlangten Auskünfte - Befugnismissbrauch - Recht auf Achtung des Privatlebens - Verhältnismäßigkeit - Grundsatz der guten Verwaltung - Berufsgeheimnis)

(2023/C 235/41)

Verfahrenssprache: Englisch

Parteien

Klägerin: Meta Platforms Ireland Ltd, vormals Facebook Ireland Ltd (Dublin, Irland) (vertreten durch D. Jowell, KC, D. Bailey, Barrister, J. Aitken, D. Das, S. Malhi, R. Haria und M. Quayle, Solicitors, sowie Rechtsanwalt T. Oeyen)

Beklagte: Europäische Kommission (vertreten durch G. Conte, C. Urraca Caviedes und C. Sjödin als Bevollmächtigte)

Streithelferin zur Unterstützung der Beklagten: Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch S. Costanzo als Bevollmächtigte)

Gegenstand

Mit ihrer Klage nach Art. 263 AEUV begehrt die Klägerin die Nichtigerklärung des Beschlusses C(2020) 3013 final der Kommission vom 4. Mai 2020 in einem Verfahren nach Art. 18 Abs. 3 und Art. 24 Abs. 1 Buchst. d der Verordnung (EG) Nr. 1/2003 des Rates (Sache AT.40684 — Facebook Marketplace) in der durch den Beschluss C(2020) 9229 final der Kommission vom 11. Dezember 2020 geänderten Fassung.

Tenor

1.

Die Klage wird abgewiesen.

2.

Die Meta Platforms Ireland Ltd trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der Europäischen Kommission einschließlich der Kosten für das Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes.

3.

Die Bundesrepublik Deutschland trägt ihre eigenen Kosten.


(1)  ABl. C 287 vom 31.8.2020.