5.10.2015   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

C 328/19


Klage, eingereicht am 27. Juli 2015 — Islamic Republic of Iran Shipping Lines u. a./Rat

(Rechtssache T-434/15)

(2015/C 328/19)

Verfahrenssprache: Englisch

Parteien

Klägerinnen: Islamic Republic of Iran Shipping Lines (Teheran, Iran), Hafize Darya Shipping Lines (HDSL) (Teheran), Safiran Payam Darya Shipping Lines (SAPID) (Teheran), Khazar Sea Shipping Lines (Anzali Free Zone, Iran), Rahbaran Omid Darya Ship Management Co. (Teheran), Irinvestship Ltd (London, Vereinigtes Königreich) und IRISL Europe GmbH (Hamburg, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: M. Taher, Solicitor, M. Malek, QC, und R. Blakeley, Barrister)

Beklagter: Rat der Europäischen Union

Anträge

Die Klägerinnen beantragen,

den Rat zu verurteilen, ihnen Schadensersatz in Höhe eines im vorliegenden Verfahren festzulegenden Betrags, jedoch mindestens 57 1 0 40  504 USD, zuzüglich Zinsen zu zahlen, und

dem Rat die Kosten aufzuerlegen.

Klagegründe und wesentliche Argumente

Zur Stützung der Klage machen die Klägerinnen einen Klagegrund geltend: Der Erlass der gegen die Klägerinnen gerichteten restriktiven Maßnahmen durch den Rat sei ein hinreichend qualifizierter Verstoß gegen Pflichten, mit denen ihnen Rechte verliehen werden sollten, und daher werde die außervertragliche Haftung der EU ausgelöst. Der Verstoß sei die unmittelbare Ursache eines erheblichen materiellen und immateriellen Schadens der Klägerinnen, für den sie Anspruch auf Schadensersatz hätten.