Beschluss des Präsidenten des Gerichts vom 25. April 2008 – Vakakis/Kommission
(Rechtssache T-41/08 R)
„Gemeinschaftliches Ausschreibungsverfahren – Antrag auf einstweilige Anordnungen – Verlust einer Chance – Klagebefugnis – Zulässigkeit der Klage – Dringlichkeit – Beweiserhebung“
1. Vorläufiger Rechtsschutz – Aussetzung des Vollzugs – Einstweilige Anordnungen – Voraussetzungen –„Fumus boni iuris“ – Dringlichkeit – Kumulativer Charakter – Abwägung sämtlicher betroffener Belange (Art. 242 EG und 243 EG; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 104 § 2) (vgl. Randnrn. 23-25)
2. Vorläufiger Rechtsschutz – Zulässigkeitsvoraussetzungen – Prima facie bestehende Zulässigkeit der Klage (Art. 242 EG und 243 EG; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 104 § 1) (vgl. Randnr. 34)
3. Vorläufiger Rechtsschutz – Zulässigkeitsvoraussetzungen – Antragsschrift – Formerfordernisse (Art. 242 EG und 243 EG; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 104 §§ 2 und 3) (vgl. Randnrn. 42-44)
4. Vorläufiger Rechtsschutz – Aussetzung des Vollzugs – Einstweilige Anordnungen – Voraussetzungen – Dringlichkeit – Schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden (Art. 242 EG und 243 EG; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 104 § 2) (vgl. Randnrn. 52-53, 65-66)
Gegenstand
| Antrag auf einstweilige Anordnungen im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens EuropeAid/125241/C/SER/CY in Bezug auf „Technische Hilfe zur Unterstützung der Politik der ländlichen Entwicklung“ im Nordteil Zyperns |
Tenor
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1. |
Der Antrag auf einstweilige Anordnungen wird zurückgewiesen. |
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2. |
Der Antrag auf Beweiserhebung oder den Erlass prozessleitender Maßnahmen wird zurückgewiesen. |
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3. |
Über den Antrag auf Zulassung als Streithelfer ist nicht zu entscheiden. |
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4. |
Die Kostenentscheidung bleibt mit Ausnahme der Entscheidung über die Kosten der Agriconsulting Europe SA vorbehalten. Diese trägt die im Rahmen ihres Antrags auf Zulassung als Streithelfer entstandenen Kosten. |