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14.8.2010 |
DE |
Amtsblatt der Europäischen Union |
C 221/39 |
Urteil des Gerichts vom 1. Juli 2010 — BNP Paribas und BNL/Kommission
(Rechtssache T-335/08) (1)
(Staatliche Beihilfen - Maßnahmen der italienischen Behörden gegenüber bestimmten umstrukturierten Banken - Regelung über die Anpassung der steuerlichen Werte der Aktiva - Entscheidung, mit der die Beihilferegelung für mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbar erklärt und die Rückforderung der Beihilfe angeordnet wird - Nichtigkeitsklage - Individuelle Betroffenheit - Zulässigkeit - Begriff der staatlichen Beihilfe - Vorteil - Selektiver Charakter - Begründungspflicht)
2010/C 221/62
Verfahrenssprache: Italienisch
Verfahrensbeteiligte
Kläger: BNP Paribas (Paris, Frankreich) und Banca Nazionale del Lavoro SpA (BNL) (Rom, Italien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte R. Silvestri, G. Escalar und M. Todino)
Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: V. Di Bucci und E. Righini)
Gegenstand
Nichtigerklärung der Entscheidung 2008/711/EG der Kommission vom 11. März 2008 über die staatliche Beihilfe C 15/07 (ex NN 20/07), die Italien in Form von Steueranreizen zugunsten einiger Kreditinstitute gewährt hat, die Gegenstand einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung waren (ABl. L 237, S. 70)
Tenor
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1. |
Die Klage wird abgewiesen. |
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2. |
Die BNP Paribas und die Banca Nazionale del Lavoro SpA (BNL) tragen die Kosten. |
(1) ABl. C 272 vom 25.10.2008.