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8.3.2008 |
DE |
Amtsblatt der Europäischen Union |
C 64/10 |
Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 10. Januar 2008 — Kommission der Europäischen Gemeinschaften/Republik Finnland
(Rechtssache C-387/06) (1)
(Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Telekommunikationssektor - Art. 8 Abs. 1, 2 Buchst. b und 3 Buchst. c der Richtlinie 2002/21/EG [Rahmenrichtlinie] - Art. 8 Abs. 1 und 4 der Richtlinie 2002/19/EG [Zugangsrichtlinie] - Elektronische Kommunikationsnetze und -dienste - Fest- und Mobilfunknetze - Anrufzustellung - Eingangsverkehr - Begrenzung der Befugnisse der nationalen Regulierungsbehörde für Kommunikation)
(2008/C 64/14)
Verfahrenssprache: Finnisch
Parteien
Klägerin: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: M. Huttunen und M. Shotter)
Beklagte: Republik Finnland (Prozessbevollmächtigte: A. Guimaraes-Purokoski)
Gegenstand
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Nichterfüllung der Verpflichtungen, die der Republik Finnland gemäß Art. 8 Abs. 1, 2 Buchst. b und 3 Buchst. c der Richtlinie 2002/21/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. März 2002 über einen gemeinsamen Rechtsrahmen für elektronische Kommunikationsnetze und -dienste (Rahmenrichtlinie) (ABl. L 108, S. 33) und gemäß Art. 8 Abs. 1 und 4 der Richtlinie 2002/19/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. März 2002 über den Zugang zu elektronischen Kommunikationsnetzen und zugehörigen Einrichtungen sowie deren Zusammenschaltung (Zugangsrichtlinie) (ABl. L 108, S. 7) obliegen
Tenor
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1. |
Die Klage wird abgewiesen. |
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2. |
Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften und die Republik Finnland tragen ihre eigenen Kosten. |