EUROPÄISCHE KOMMISSION
Brüssel, den 2.12.2022
COM(2022) 678 final
BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT
über Daten zur Haushaltswirkung der für das Jahr 2022 vorgenommenen jährlichen Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union sowie der auf diese Bezüge anwendbaren Berichtigigungskoeffizienten
1.Ziel des Berichts
Der vorliegende Bericht dient der Erfüllung der Pflicht der Kommission gemäß Artikel 65 Absatz 1 des Statuts der Beamten und den Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, Daten zu den Haushaltsauswirkungen der Dienstbezüge und der Ruhegehälter der Beamten der Union unter Berücksichtigung der für das Jahr 2022 vorgenommenen Aktualisierungen der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU sowie der Berichtigungskoeffizienten, die auf diese Bezüge anwendbar sind, vorzulegen.
Die Aktualisierungen der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU des Jahres 2022 werden vor Ende des Jahres gemäß Anhang XI des Statuts vorgenommen. Sie basieren auf Statistiken, die vom Statistischen Amt der EU im Einvernehmen mit den nationalen statistischen Ämtern der Mitgliedstaaten aufgestellt werden und die die Lage in den einzelnen Mitgliedstaaten zum 1. Januar 2022 und zum 1. Juli 2022 wiedergeben.
Mit dem diesjährigen Bericht der Kommission über Daten zu den Haushaltsauswirkungen der Dienstbezüge und der Ruhegehälter der Beamten der Union unter Berücksichtigung der für das Jahr 2022 vorgenommenen Aktualisierungen werden folgende Informationen bereitgestellt:
·Daten über die Haushaltswirkung der zwischenzeitlichen Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge und der darauf angewandten Berichtigungskoeffizienten, die im Juni 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 durchgeführt wurde. Diese Aktualisierung, die alle EU-Bediensteten betraf, erfolgte aufgrund einer erheblichen Veränderung der Lebenshaltungskosten in Brüssel und Luxemburg im Zeitraum Juni bis Dezember 2021.
·Daten über die Haushaltswirkung der jährlichen Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge und der darauf angewandten Berichtigungskoeffizienten, die im Dezember 2022 rückwirkend zum 1. Juli 2022 durchgeführt werden wird.
·Daten über die Haushaltswirkung der im Dezember 2020 rückwirkend zum 1. Juli 2020 erfolgten Anwendung der Ausnahmeklausel und der nachträglichen Anwendung des damals ausgesetzten spezifischen Indikators im Zuge der jährlichen Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge, die im Dezember 2022 rückwirkend zum 1. Juli 2022 durchgeführt werden wird.
2.Hintergrundinformationen
Die Verordnung (EU, Euratom) Nr. 1023/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2013 änderte das als „Methode“ bekannte Verfahren zur Aktualisierung der Dienstbezüge und sah vor, dass sämtliche Gehälter, Ruhegehälter und Zulagen einer automatischen Aktualisierung unterzogen werden können. Hierfür sollten die entsprechenden im Statut vorgesehenen Beträge und Berichtigungskoeffizienten als Referenzbeträge und -berichtigungskoeffizienten betrachtet werden, die einer regelmäßigen und automatischen Aktualisierung unterzogen werden.
Der Rat und das Europäische Parlament kamen im Einklang mit Artikel 65 Absatz 4 des Status überein, die Dienst- und Versorgungsbezüge der in Belgien und Luxemburg tätigen Bediensteten in den Jahren 2013 und 2014 nicht zu aktualisieren. Im Rahmen des allgemeinen Ansatzes zur Beilegung der Streitigkeiten zwischen den EU-Organen hinsichtlich der Anpassung der Dienst- und Versorgungsbezüge für 2011 und 2012 wurde zudem eine begrenzte Anpassung der Dienst- und Versorgungsbezüge von 0 % für 2011 und von 0,8 % für 2012 vereinbart.
Im Zeitraum 2004-2022 sank die reale Kaufkraft der EU-Bediensteten erheblich. Aufgrund der kombinierten Wirkung der 2004 und 2013 durchgeführten Reformen des Statuts und der Kürzungen bei der Anpassung der Dienstbezüge verloren die EU-Bediensteten in diesem Zeitraum rund 11,7 % ihrer Kaufkraft. Die Kaufkraft der Beamten in den Zentralverwaltungen der Mitgliedstaaten ging im selben Zeitraum um 3 % zurück.
Die vom Europäischen Parlament und vom Rat vereinbarte begrenzte Anpassung der Dienst- und Versorgungsbezüge in den Jahren 2013 und 2014 sowie das von ihnen vereinbarte Einfrieren der Dienst- und Versorgungsbezüge führten zu Einsparungen von rund 3 Milliarden EUR im mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2014-2020 und langfristig zu Einsparungen von rund 500 Millionen EUR pro Jahr. Außerdem haben spezifische Maßnahmen ohne direkte Haushaltsauswirkungen wie die Verlängerung der Arbeitszeit und die Kürzung des Jahresurlaubs ohne Gehaltsausgleich für die Organe der EU einen Wert von rund 1,5 Milliarden EUR.
3.Rechtliche Bestimmungen zur Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union sowie der auf diese Bezüge anwendbaren Berichtigungskoeffizienten
3.1.Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union (Artikel 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Statuts)
Gemäß Artikel 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Statuts werden bestimmte darin genannte Beträge, die die Grundgehälter, Zulagen und Koeffizienten festlegen, jährlich in Übereinstimmung mit Anhang XI aktualisiert. Die Kommission veröffentlicht die aktualisierten Beträge innerhalb von zwei Wochen nach der Aktualisierung in der Reihe C des Amtsblatts der EU zu Informationszwecken.
Ferner sieht Artikel 65 Absatz 3 des Statuts vor, dass diese Beträge (auf die in Artikel 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 Bezug genommen wird) als Beträge zu betrachten sind, deren tatsächliche Werte zu bestimmten Zeitpunkten ohne einen weiteren Rechtsakt zu aktualisieren sind.
Artikel 65a des Statuts sieht vor, dass die Regeln zur Durchführung von Artikel 64 und 65 des Statuts in Anhang XI enthalten sind.
Gemäß Artikel 3 des Anhangs XI des Statuts wird die Anpassung der Dienst- und Versorgungsbezüge gemäß Artikel 65 des Statuts direkt aus Änderungen der Kaufkraft der Dienstbezüge der nationalen Beamten (spezifischer Indikator) und Änderungen der Lebenshaltungskosten in Belgien und Luxemburg (gemeinsamer Index) abgeleitet.
Der spezifische Indikator misst die inflationsbereinigte Entwicklung der Nettodienstbezüge der Beamten in den Zentralverwaltungen der Mitgliedstaaten. Eurostat berechnet diesen Indikator auf Grundlage der Angaben, welche die in Artikel 1 Absatz 4 des Anhangs XI genannten zehn Mitgliedstaaten übermittelt haben.
Das Vereinigte Königreich hat die EU mit Wirkung vom 1. Februar 2020 verlassen und ist nun ein „Drittland“. Der durch das Austrittsabkommen eingeführte Übergangszeitraum endete zum 31. Dezember 2020. Folglich ist das Vereinigte Königreich für die Zwecke der Berechnung des spezifischen Indikators nicht mehr Bestandteil der Stichprobe nach Artikel 1 Nummer 4 des Anhangs XI (die Stichprobe mit nun zehn Mitgliedstaaten macht weiterhin mindestens 75 % des verbleibenden Bruttoinlandsprodukts der EU-27 aus).
Der gemeinsame Index misst die Änderungen der Lebenshaltungskosten in Belgien und Luxemburg für EU-Bedienstete gemäß der Verteilung der in diesen beiden Mitgliedstaaten tätigen Bediensteten. Eurostat ermittelt den Wert dieses Index auf Grundlage der von den belgischen und luxemburgischen Behörden übermittelten Preisangaben und der Angaben zur Zahl der Bediensteten aus den internen Datenbanken der EU-Organe.
Zudem enthält Artikel 10 des Anhangs XI des Statuts eine Mäßigungsklausel, nach der der Wert des spezifischen Indikators einer Obergrenze von +2 % und einer Untergrenze von -2 % unterliegt. Wenn der Wert des spezifischen Indikators diesen Grenzwert übersteigt, wird stattdessen der betreffende Grenzwert für die jährliche Aktualisierung verwendet. Die Grenze gilt anschließend mit Wirkung vom 1. Juli, und der verbleibende Anteil der jährlichen Aktualisierung gilt ab dem 1. April des folgenden Jahres.
Artikel 11 des Anhangs XI des Statuts enthält eine Ausnahmeklausel, die im Falle eines von der Kommission prognostizierten Rückgangs des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Union gilt. Gemäß Artikel 11 des Anhangs XI des Statuts ist die Ausnahmeklausel anzuwenden, wenn der Wert des spezifischen Indikators zwar positiv ist, das BIP der Union für das laufende Jahr jedoch sinkt. In diesem Fall wird je nach Ausmaß des Rückgangs des BIP der Union der spezifische Indikator teilweise oder vollumfänglich zur Berechnung der jährlichen Aktualisierung herangezogen, und der Rest wird ab einem späteren Zeitpunkt im Folgejahr oder dann angewendet, wenn der kumulierte Anstieg des BIP der Union, gemessen ab dem Jahr, in dem die Ausnahmeklausel Anwendung findet, positiv wird.
Wenn die Lebenshaltungskosten an einem Dienstort nach Maßgabe der impliziten Indizes um mehr als 6 % oder 10 % gestiegen sind, wird nach Artikel 8 des Anhangs XI des Statuts die zwischenzeitliche oder die jährliche Aktualisierung zu einem Zeitpunkt wirksam, der vor dem üblichen Umsetzungstermin (d. h. bei der jährlichen Aktualisierung vor dem 1. Juli und bei der zwischenzeitlichen Aktualisierung vor dem 1. Januar) liegt. In solchen Fällen wird je nach Umfang des Anstiegs der Lebenshaltungskosten die zwischenzeitliche Aktualisierung zum 1. oder 16. November und die jährliche Aktualisierung zum 1. oder 16. Mai wirksam.
3.2.Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten, die auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU innerhalb der EU anwendbar sind (Artikel 64 Absatz 2)
Gemäß Artikel 64 des Statuts wird auf die Dienstbezüge des Beamten, die auf Euro lauten, ein Berichtigungskoeffizient angewandt, der je nach den Lebensbedingungen am Ort der dienstlichen Verwendung 100 % oder einen höheren oder niedrigeren Prozentsatz beträgt. Auf Belgien und Luxemburg wird in Anbetracht der besonderen Referenzrolle der dortigen Dienstorte als hauptsächliche, ursprüngliche Sitze der meisten Organe kein Berichtigungskoeffizient angewandt.
Außerdem werden die Berichtigungskoeffizienten gemäß Anhang XI festgelegt oder aufgehoben sowie jährlich aktualisiert. Bei der Aktualisierung sind alle Berichtigungskoeffizienten als Referenzwerte zu betrachten. Die Kommission veröffentlicht die aktualisierten Werte innerhalb von zwei Wochen nach der Aktualisierung in der Reihe C des Amtsblatts der EU zu Informationszwecken.
Nach Artikel 8 des Anhangs XI des Statuts finden die Berichtigungskoeffizienten an Dienstorten mit einem starken Anstieg der Lebenshaltungskosten (nach Maßgabe der Entwicklung der impliziten Indizes) im Fall der zwischenzeitlichen Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten vor dem 1. Januar und im Fall der jährlichen Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten vor dem 1. Juli Anwendung. Die jährliche Aktualisierung wird nicht am 1. Juli, sondern am 16. Mai wirksam, wenn die Lebenshaltungskosten gemessen an den impliziten Indizes um mehr als 6 % gestiegen sind, bzw. am 1. Mai, wenn die Lebenshaltungskosten gemessen an den impliziten Indizes um mehr als 10 % gestiegen sind.
Die zwischenzeitliche Aktualisierung wird nicht am 1. Januar, sondern am 16. November wirksam, wenn die Lebenshaltungskosten gemessen an den impliziten Indizes um mehr als 6 % gestiegen sind, bzw. am 1. November, wenn die Lebenshaltungskosten gemessen an den impliziten Indizes um mehr als 10 % gestiegen sind.
Gemäß Artikel 3 des Anhangs XI des Statuts entspricht die Aktualisierung der auf die Dienst- und Versorgungsbezüge anwendbaren Berichtigungskoeffizienten dem Verhältnis zwischen den in Artikel 1 des Anhangs XI genannten Kaufkraftparitäten und den in Artikel 63 des Statuts vorgesehenen Wechselkursen für die betreffenden Länder.
Mittels der Kaufkraftparitäten für die Dienstbezüge werden die entsprechenden Kaufkraftäquivalenzen zwischen der Referenzstadt Brüssel und den anderen Dienstorten mit Ausnahme von Luxemburg festgelegt, für das kein Berichtigungskoeffizient gilt. Eurostat berechnet diese Kaufkraftparitäten im Einvernehmen mit den nationalen statistischen Ämtern der Mitgliedstaaten.
Mittels der Kaufkraftparitäten für die Ruhegehälter werden die entsprechenden Kaufkraftäquivalenzen zwischen dem Referenzland Belgien und den anderen Wohnsitzländern festgelegt. Eurostat berechnet diese Paritäten im Einvernehmen mit den nationalen statistischen Ämtern. Gemäß Artikel 20 des Anhangs XIII des Statuts werden die Berichtigungskoeffizienten nur auf den Teil der Ruhegehälter angewandt, der den vor dem 1. Mai 2004 erworbenen Rechten entspricht. Der Berichtigungskoeffizient für Ruhegehälter beträgt mindestens 100.
Gemäß Artikel 17 Absatz 3 des Anhangs VII des Statuts sind spezifische Berichtigungskoeffizienten auf bestimmte Überweisungen der Beamten und sonstigen Bediensteten anwendbar.
3.3.Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge der in Drittländern diensttuenden Beamten, Bediensteten auf Zeit und Vertragsbediensteten der Europäischen Union (Artikel 13 Absatz 1 des Anhangs X des Statuts)
Die Artikel 11, 12 und 13 des Anhangs X des Statuts enthalten Bestimmungen zur Zahlung von Dienstbezügen von Beamten und sonstigen Bediensteten, die in Drittländern ihren Dienst tun. Die Dienstbezüge werden in Euro in der EU ausgezahlt. Auf die Dienstbezüge wird der für die Dienstbezüge der in Belgien diensttuenden Beamten geltende Berichtigungskoeffizient angewandt. Auf Antrag eines Beamten können jedoch die Dienstbezüge ganz oder teilweise in der Währung des Landes der dienstlichen Verwendung ausgezahlt werden. In diesem Fall wird der für den Dienstort geltende Berichtigungskoeffizient auf die Dienstbezüge angewandt, die zu dem betreffenden Wechselkurs umzurechnen sind.
Um die Gleichwertigkeit der Kaufkraft der Beamten, Zeit- und Vertragsbediensteten der Europäischen Union so weit wie möglich sicherzustellen, wird der Berichtigungskoeffizient einmal pro Jahr gemäß den in Anhang XI des Statuts enthaltenen Regeln aktualisiert. Bei der Aktualisierung sind alle Berichtigungskoeffizienten als Referenzwerte zu betrachten. Die Kommission veröffentlicht die aktualisierten Werte innerhalb von zwei Wochen nach der Aktualisierung in der Reihe C des Amtsblatts der EU zu Informationszwecken.
Zur Bestimmung der Gleichwertigkeit der Kaufkraft der in Brüssel gezahlten Dienstbezüge mit jener an anderen Orten der dienstlichen Verwendung berechnet Eurostat die Kaufkraftparitäten. Der Berichtigungskoeffizient ist der Faktor, den man erhält, indem man die Kaufkraftparität durch den Wechselkurs teilt. Die Wechselkurse werden in Übereinstimmung mit den Regeln für die Ausführung des Gesamthaushaltsplans der EU festgelegt und entsprechen dem Datum der Anwendung der Berichtigungskoeffizienten.
3.4.Zwischenzeitliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU innerhalb der EU (Artikel 65 Absatz 2 des Statuts)
In Artikel 65 Absatz 2 ist festgelegt, dass im Fall einer erheblichen Änderung der Lebenshaltungskosten die Beträge gemäß Artikel 65 Absatz 1 und die Koeffizienten gemäß Artikel 64 nach Maßgabe des Anhangs XI aktualisiert werden. Die Kommission veröffentlicht die aktualisierten Beträge und Berichtigungskoeffizienten innerhalb von zwei Wochen nach der Aktualisierung in der Reihe C des Amtsblatts der EU zu Informationszwecken.
Gemäß Artikel 4 Absatz 1 des Anhangs XI des Statuts wird eine zwischenzeitliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge mit Wirkung vom 1. Januar beschlossen, falls zwischen Juni und Dezember (nach Maßgabe der in Artikel 6 des Anhang XI des Statuts genannten Sensibilitätsschwelle) und unter angemessener Berücksichtigung der für den laufenden zwölfmonatigen Bezugszeitraum vorausgeschätzten Kaufkraftentwicklung eine erhebliche Änderung der Lebenshaltungskosten eintritt. Diese zwischenzeitlichen Aktualisierungen werden bei der jährlichen Aktualisierung der Dienstbezüge berücksichtigt.
Außerdem ist gemäß Artikel 6 des Anhangs XI des Statuts eine zwischenzeitliche Aktualisierung für alle Dienstorte (einschließlich Brüssel und Luxemburg) vorzunehmen, wenn in Brüssel und Luxemburg die Sensibilitätsschwelle (nach Maßgabe der Entwicklung des gemeinsamen Index zwischen Juni und Dezember) erreicht oder überschritten wurde. Wird diese Sensibilitätsschwelle für Brüssel und Luxemburg nicht erreicht, wird eine zwischenzeitliche Aktualisierung nur für die Orte vorgenommen, an denen die Sensibilitätsschwelle erreicht oder überschritten wurde.
Gemäß Artikel 7 des Anhangs XI des Statuts entspricht die Höhe der zwischenzeitlichen Aktualisierung dem gemeinsamen Index, gegebenenfalls multipliziert mit der Hälfte des vorausgeschätzten spezifischen Indikators, falls dieser negativ ist.
Die Berichtigungskoeffizienten entsprechen dem Verhältnis zwischen der Kaufkraftparität und dem Wechselkurs nach Artikel 63 des Statuts, multipliziert mit dem Wert der Aktualisierung, falls die Sensibilitätsschwelle in Belgien und Luxemburg nicht erreicht wird.
3.5.Zwischenzeitliche Aktualisierungen der Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge der in Drittländern diensttuenden Beamten, Bediensteten auf Zeit und Vertragsbediensteten der Europäischen Union (Artikel 13 Absatz 2 des Anhangs X des Statuts)
Wenn ausgehend von der jährlichen Aktualisierung der Dienstbezüge von Beamten, Zeit- und Vertragsbediensteten der EU in Drittländern gemäß Artikel 13 Absatz 1 des Anhangs X des Statuts (siehe Abschnitt 3.3. oben) die mit dem Berichtigungskoeffizienten und dem entsprechenden Wechselkurs erfasste Änderung der Lebenshaltungskosten seit der letzten Aktualisierung für das betreffende Land 5 % übersteigt, so erfolgt eine zwischenzeitliche Aktualisierung des Berichtigungskoeffizienten entsprechend dem in Absatz 13 Absatz 1 des Anhangs X des Statuts festgelegten Verfahren.
Zur Bestimmung der Gleichwertigkeit der Kaufkraft der in Brüssel gezahlten Dienstbezüge mit jener an anderen Orten der dienstlichen Verwendung berechnet Eurostat die Kaufkraftparitäten. Der Berichtigungskoeffizient ist der Faktor, den man erhält, indem man die Kaufkraftparität durch den Wechselkurs teilt. Die Wechselkurse werden in Übereinstimmung mit den Regeln für die Ausführung des Gesamthaushaltsplans der EU festgelegt und entsprechen dem Datum der Anwendung der Berichtigungskoeffizienten.
4.Für das Jahr 2022 vorgenommene Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten sowie der Berichtigungskoeffizienten, die auf diese Dienst- und Versorgungsbezüge anwendbar sind
Die Kommission nimmt die verschiedenen Aktualisierungen der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten zur Kenntnis, die gemäß Anhang XI des Statuts im Referenzzeitraum von zwölf Monaten bis zum 1. Juli 2022 umgesetzt und bis Ende 2022 durchgeführt werden. Wie oben in den Abschnitten 4.1 bis 4.5 ausgeführt, basieren diese Aktualisierungen auf Statistiken, die vom Statistischen Amt der EU im Einvernehmen mit den nationalen statistischen Ämtern aufgestellt werden, die die Lage in den einzelnen Mitgliedstaaten zum 1. Juli 2022 wiedergeben.
4.1.Für das Jahr 2022 vorgenommene zwischenzeitliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU innerhalb der EU (Artikel 65 Absatz 2 des Statuts)
Gemäß Artikel 65 Absatz 2 sowie Artikel 4 und 6 des Anhangs XI des Statuts mussten die Dienst- und Versorgungsbezüge an den Orten angepasst werden, an denen es zu einer erheblichen Änderung der Lebenshaltungskosten gekommen ist.
Im Einvernehmen mit den nationalen statistischen Ämtern hat Eurostat berechnet, dass die Änderung der Lebenshaltungskosten für Belgien und Luxemburg, gemessen anhand des gemeinsamen Index, im Zeitraum zwischen Juni 2021 und Dezember 2021, 3,5 % betrug.
Die Lebenshaltungskosten außerhalb Belgiens und Luxemburgs wurden im Bezugszeitraum anhand der von Eurostat berechneten impliziten Indizes gemessen. Diese Indizes wurden als Produkt aus dem gemeinsamen Index und der Entwicklung der Kaufkraftparität errechnet.
Die Sensibilitätsschwelle für eine erhebliche Änderung der Lebenshaltungskosten entspricht einem Prozentsatz in Höhe von 6 % für einen Zeitraum von zwölf Monaten (3 % für einen Zeitraum von sechs Monaten).
Da der gemeinsame Index für den Bezugszeitraum (Juni 2021 – Dezember 2021) bei 103,5 lag (d. h. 3,5 %), blieb diese Änderung innerhalb der vorgegebenen Schwellenwerte (±3,0 %). Folglich werden die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU an allen Dienstorten nach dem Verfahren der jährlichen Aktualisierung aktualisiert.
Eurostat hat zudem berechnet, dass der für den Bezugszeitraum Juli 2021 bis Juli 2022 vorausgeschätzte globale spezifische Indikator (im Folgenden „GSI“) -2,3 % betrug. Gemäß Artikel 5 des Anhangs XI des Statuts wird, wenn eine Vorausschätzung einen negativen Prozentsatz ergibt, die Hälfte davon (-1.1 %) bei der zwischenzeitlichen Aktualisierung berücksichtigt.
Gemäß Artikel 7 des Anhangs XI des Statuts entspricht die Höhe der Aktualisierung dem gemeinsamen Index, gegebenenfalls multipliziert mit der Hälfte des vorausgeschätzten spezifischen Indikators, falls dieser negativ ist. Die berechnete allgemeine zwischenzeitliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge in Belgien und Luxemburg beträgt daher 2,4 %.
Die Berichtigungskoeffizienten entsprechen dem Verhältnis zwischen der Kaufkraftparität und dem Wechselkurs, multipliziert mit dem Wert der zwischenzeitlichen Aktualisierung, falls die Sensibilitätsschwelle in Brüssel und Luxemburg erreicht wird.
Gemäß Artikel 8 des Anhangs XI wurde die zwischenzeitliche Aktualisierung rückwirkend zum 16. November 2021 wirksam, weil die impliziten Indizes in Slowenien und Estland über dem Schwellenwert von 6 % lagen.
Da eine allgemeine zwischenzeitliche Aktualisierung der nominalen Dienst- und Versorgungsbezüge der EU-Beamten in Belgien und Luxemburg durchgeführt wurde, wurden alle Berichtigungskoeffizienten für alle in der EU gelegenen Dienstorte, Versorgungsbezüge und Überweisungen zusammen mit den in Artikel 65 Absatz 1 des Statuts genannten Referenzbeträgen aktualisiert.
Die in Anhang IV dieses Berichts aufgeführte Aktualisierung der Referenzbeträge im Sinne des Artikels 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Statuts und der Berichtigungskoeffizienten, die mit Wirkung vom 1. Januar 2022 auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU innerhalb der EU anwendbar sind, wurde von der Kommission am 15. Juni 2022 in der Reihe C des Amtsblatts veröffentlicht.
4.2.Jährliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union (Artikel 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Statuts) für das Jahr 2022
Eurostat hat gemäß Artikel 1 des Anhangs XI des Statuts einen Bericht über die Entwicklung der Lebenshaltungskosten in Belgien und Luxemburg, die Entwicklung der Kaufkraft der Dienstbezüge der nationalen Beamten sowie die Kaufkraftparitäten erstellt, aus dem die verschiedenen Berichtigungskoeffizienten abgeleitet werden.
Die durch den spezifischen Indikator gemessene durchschnittliche Kaufkraftentwicklung der Dienstbezüge der nationalen Beamten im Bezugszeitraum beträgt -3,9 %.
Die Lebenshaltungskosten in Belgien und Luxemburg stiegen laut dem von Eurostat berechneten gemeinsamen Index im Bezugszeitraum um 8,6 %.
Gemäß Artikel 3 Absatz 2 des Anhangs XI des Statuts entspricht der Wert der Aktualisierung dem Produkt aus dem spezifischen Indikator und dem von Eurostat ermittelten gemeinsamen Index. Die berechnete Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge in Belgien und Luxemburg beträgt daher 4,4 %. Gemäß Artikel 3 Absatz 5 des Anhangs XI des Statuts wird weder für Belgien noch für Luxemburg ein Berichtigungskoeffizient angewandt.
Im Einklang mit Artikel 4 Absatz 2 des Anhangs XI des Statuts wird die zwischenzeitliche Aktualisierung (2,4 %) bei der jährlichen Aktualisierung der Dienstbezüge berücksichtigt, d. h., es verbleiben 2 %, die bei der jährlichen Aktualisierung berücksichtigt werden.
Nach der ECFIN-Prognose von 2020, die später von Eurostat bestätigt wurde, sank das EU-BIP 2020 um 5,9 % gegenüber 2019. Daher wurde die Ausnahmeklausel angewandt und der für 2020 ermittelte GSI von 2,5 % ausgesetzt. 2022 stellte ECFIN fest, dass das EU-BIP im für die jährliche Aktualisierung für 2022 relevanten Bezugszeitraum wieder das Vorkrisenniveau erreicht habe. Daher wird der seit 2020 ausgesetzte spezifische Indikator (2,5 %) bei der jährlichen Aktualisierung für 2022 berücksichtigt werden.
Aus diesen Gründen werden sowohl der verbleibende Anteil der jährlichen Aktualisierung (2 %) als auch die nachträgliche Anwendung des aufgrund der der Ausnahmeklausel seit 2020 ausgesetzten spezifischen Indikators (2,5 %) in die jährliche Aktualisierung der Referenzbeträge für 2022 einfließen.
Der GSI (-3,9 %) liegt außerhalb der Grenzwerte nach Artikel 10 des Anhangs XI des Statuts (Obergrenze von +2 % und Untergrenze von -2 %). In Kombination mit der nachträglichen Anwendung des aufgrund der Ausnahmeklausel 2020 ausgesetzten spezifischen Indikators (2,5 %) bleibt die allgemeine Entwicklung der Kaufkraft der Bediensteten jedoch innerhalb der in Artikel 10 des Anhangs XI festgelegten Grenzen (-1,5 %). Aus diesem Grund findet die Mäßigungsklausel keine Anwendung.
Da der GSI negativ und die prognostizierte Entwicklung des realen BIP positiv ist (2,7 %), wird die Ausnahmeklausel nach Artikel 11 des Anhangs XI des Statuts nicht angewandt.
Folglich wird die Kommission Ende 2022 in der Reihe C des Amtsblatts die aktualisierten Beträge gemäß Artikel 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Statuts veröffentlichen, die mit Wirkung vom 1. Juli 2022 auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union anwendbar sind, so wie diese aus Anhang I dieses Berichts hervorgehen.
4.3.Jährliche Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten für die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU innerhalb der EU (Artikel 64 Absatz 2)
Eurostat hat gemäß Artikel 1 des Anhangs XI des Statuts einen Bericht über die Entwicklung der Lebenshaltungskosten in Belgien und Luxemburg, die Entwicklung der Kaufkraft der Dienstbezüge der nationalen Beamten sowie die Kaufkraftparitäten erstellt, aus dem die verschiedenen Berichtigungskoeffizienten abgeleitet werden.
Außerhalb Belgiens und Luxemburgs ergeben sich die Aktualisierungen der Dienst- und Versorgungsbezüge jeweils aus dem Produkt der Angleichung in Belgien und Luxemburg und der Entwicklung von Berichtigungskoeffizient und Wechselkurs.
Die auf die Dienst- und Versorgungsbezüge sowie Überweisungen eines Teils der Bezüge anwendbaren Berichtigungskoeffizienten wurden von Eurostat wie folgt berechnet:
4.1.1.Berichtigungskoeffizienten für Bedienstete außerhalb Belgiens und Luxemburgs
Im Einvernehmen mit den nationalen statistischen Ämtern hat Eurostat die Kaufkraftparitäten berechnet, die zum 1. Juli 2022 die Kaufkraftäquivalenzen der Versorgungsbezüge zwischen Brüssel und den anderen Orten der dienstlichen Verwendung bestimmen.
Die Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge von Beamten und sonstigen Bediensteten, die ihren Dienst in einem anderen Mitgliedstaat als Belgien und Luxemburg versehen, werden durch das Verhältnis zwischen der jeweiligen Kaufkraftparität und dem jeweiligen Wechselkurs zum 1. Juli 2022 bestimmt.
Gemäß Artikel 8 des Anhangs XI des Statuts wird die Aktualisierung bei einer Änderung des impliziten Indexes um mehr als 6 % zum 16. Mai wirksam. Dies ist der Fall in Sofia, Kopenhagen, Tallinn, Madrid, Zagreb, Varese, Nikosia, Budapest, Warschau, Bukarest, Bratislava und Stockholm. Gemäß demselben Artikel wird die Aktualisierung bei einer Änderung des impliziten Indexes um mehr als 10 % zum 1. Mai 2022 wirksam. Dies ist der Fall in Prag, Athen, Riga, Vilnius und Lissabon.
Folglich wird die Kommission Ende 2022 in der Reihe C des Amtsblatts die Berichtigungskoeffizienten veröffentlichen, die mit Wirkung vom 1. Mai, 16. Mai und 1. Juli 2022 auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union anwendbar sind, so wie diese aus Anhang I dieses Berichts hervorgehen.
4.1.2.Berichtigungskoeffizienten für Versorgungsbezüge außerhalb Belgiens und Luxemburgs und Berichtigungskoeffizienten für Überweisungen
Im Einvernehmen mit den nationalen statistischen Ämtern hat Eurostat die Kaufkraftparitäten berechnet, die zum 1. Juli 2022 die Kaufkraftäquivalenzen der Versorgungsbezüge zwischen Belgien und den anderen Wohnsitzländern bestimmen.
Die Berichtigungskoeffizienten für die Versorgungsbezüge von Personen, die außerhalb Belgiens und Luxemburgs in verschiedenen Ländern wohnen, werden durch das Verhältnis zwischen der jeweiligen Kaufkraftparität und dem jeweiligen Wechselkurs zum 1. Juli 2022 bestimmt. Gemäß Artikel 20 des Anhangs XIII des Statuts werden die Berichtigungskoeffizienten nur auf den Teil der Ruhegehälter angewandt, der den vor dem 1. Mai 2004 erworbenen Rechten entspricht.
Gemäß Artikel 17 des Anhangs VII des Statuts sind diese Berichtigungskoeffizienten auf die Überweisungen der Beamten und sonstigen Bediensteten unmittelbar anwendbar.
Gemäß Artikel 8 des Anhangs XI des Statuts wird die Aktualisierung bei einer Änderung des impliziten Indexes um mehr als 6 % zum 16. Mai wirksam. Dies ist der Fall in Bulgarien, Dänemark, Estland, Irland, Griechenland, Ungarn, Kroatien, Polen, Portugal, Rumänien und Schweden. Gemäß demselben Artikel wird die Aktualisierung bei einer Änderung des impliziten Indexes um mehr als 10 % zum 1. Mai wirksam. Dies ist der Fall in Tschechien, Lettland, Litauen und der Slowakei.
Folglich wird die Kommission Ende 2022 in der Reihe C des Amtsblatts die Berichtigungskoeffizienten, die mit Wirkung vom 1. Mai, 16. Mai und 1. Juli 2022 auf die außerhalb Belgiens und Luxemburgs ausgezahlten Ruhegehälter der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union anwendbar sind, sowie die auf Überweisungen von Dienstbezügen von Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union anwendbaren Berichtigungskoeffizienten veröffentlichen, so wie diese aus Anhang I dieses Berichts hervorgehen.
4.4.Für das Jahr 2022 vorgenommene jährliche Aktualisierungen der Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge der in Drittländern diensttuenden Beamten, Bediensteten auf Zeit und Vertragsbediensteten der Europäischen Union (Artikel 13 Absatz 1 des Anhangs X des Statuts)
Die der Kommission zur Verfügung stehenden Statistiken umfassten eine Liste von 141 Orten der dienstlichen Verwendung. Die Kaufkraftparitäten wurden jedoch in Fällen nicht vorgelegt, in denen keine Daten verfügbar waren oder bei denen die Daten aufgrund örtlicher Instabilität oder aus anderen Gründen nicht zuverlässig waren.
Die Berichtigungskoeffizienten für alle Dienstorte außerhalb der EU wurden mit Wirkung vom 1. Juli 2022 berechnet. Die jährliche Aktualisierung enthält die Berichtigungskoeffizienten, die ausgehend von den von Eurostat für den 1. Juli 2022 mitgeteilten Paritäten abgeleitet wurden.
Folglich wird die Kommission Ende 2022 in der Reihe C des Amtsblatts die Berichtigungskoeffizienten veröffentlichen, die mit Wirkung vom 1. Juli 2022 auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union in Drittländern anwendbar sind, so wie diese aus Anhang II dieses Berichts hervorgehen.
4.5.Für das Jahr 2022 vorgenommene zwischenzeitliche Aktualisierungen der Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge der in Drittländern diensttuenden Beamten, Bediensteten auf Zeit und Vertragsbediensteten der Europäischen Union (Artikel 13 Absatz 2 des Anhangs X des Statuts)
4.1.3.Für den Zeitraum August 2021 - Januar 2022
Die der Kommission zur Verfügung stehenden Statistiken zeigten, dass für bestimmte Drittländer die mit dem Berichtigungskoeffizienten und dem entsprechenden Wechselkurs erfasste Änderung der Lebenshaltungskosten 5 % überstieg, seit die Berichtigungskoeffizienten, die auf die in der Währung des Dienstortes ausgezahlten Dienstbezüge der Beamten, der Zeit- und der Vertragsbediensteten der Europäischen Union in Drittländern anwendbar sind, zum letzten Mal festgelegt worden waren, d. h. seit dem 1. Juli 2021.
Gemäß Artikel 13 Absatz 2 des Anhangs X des Statuts ist in einem solchen Fall eine zwischenzeitliche Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten nach dem Verfahren gemäß Anhang XI des Statuts vorgesehen.
Wie in Abschnitt 4.1 oben dargelegt, wurde eine zwischenzeitliche Aktualisierung rückwirkend zum 1. Januar 2022 durchgeführt. Infolge der Aktualisierung der in Artikel 65 des Statuts genannten Beträge wurden alle Berichtigungskoeffizienten, die auf die in der Währung des Dienstortes ausgezahlten Dienstbezüge der in Drittländern diensttuenden Beamten, Zeit- und Vertragsbediensteten der Europäischen Union anwendbar sind, ungeachtet des in Artikel 13 des Anhangs X des Statuts festgelegten Schwellenwerts von 5 % aktualisiert.
In der zwischenzeitlichen Aktualisierung wurden die Berichtigungskoeffizienten ausgehend von den Paritäten festgelegt, die von Eurostat für den 1. August, den 1. September, den 1. Oktober, den 1. November, den 1. Dezember 2021 bzw. den 1. Januar 2022 gemeldet wurden.
Folglich veröffentlichte die Kommission am 15. Juni 2022 in der Reihe C des Amtsblatts sechs monatliche Tabellen, aus denen hervorgeht, welche Länder betroffen sind, sowie die diesbezüglichen Berichtigungskoeffizienten und die betreffenden Daten für jedes einzelne Land, so wie diese aus Anhang V dieses Berichts hervorgehen.
4.1.4.Für den Zeitraum Februar 2022 - Juni 2022
Die der Kommission zur Verfügung stehenden Statistiken zeigen, dass für bestimmte Drittländer die mit dem Berichtigungskoeffizienten und dem entsprechenden Wechselkurs erfasste Änderung der Lebenshaltungskosten 5 % überstieg, seit die Berichtigungskoeffizienten, die auf die in der Währung des Dienstortes ausgezahlten Dienstbezüge der Beamten, der Zeit- und der Vertragsbediensteten der EU in Drittländern anwendbar sind, zum letzten Mal festgelegt worden waren.
Gemäß Artikel 13 Absatz 2 des Anhangs X des Statuts ist in einem solchen Fall eine zwischenzeitliche Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten nach dem Verfahren gemäß Anhang XI des Statuts vorgesehen.
In der zwischenzeitlichen Aktualisierung wurden die Berichtigungskoeffizienten ausgehend von den Paritäten festgelegt, die von Eurostat für den 1. Februar, den 1. März, den 1. April, den 1. Mai und den 1. Juni 2022 berechnet wurden.
Folglich wird die Kommission Ende 2022 in der Reihe C des Amtsblatts fünf monatliche Tabellen veröffentlichen, aus denen hervorgeht, welche Länder betroffen sind, sowie die diesbezüglichen Berichtigungskoeffizienten und die betreffenden Daten für jedes einzelne Land, so wie diese aus Anhang III dieses Berichts hervorgehen.
5.Haushaltswirkung der für 2022 vorgenommenen Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union sowie der darauf angewandten Berichtigungskoeffizienten
Dieser Abschnitt enthält eine detaillierte Schätzung der Auswirkungen der Aktualisierungen der Dienst- und Versorgungsbezüge der EU-Bediensteten im Jahr 2022 auf den Haushalt.
5.1.Für das Jahr 2022 vorgenommene zwischenzeitliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU (Artikel 65 Absatz 2 des Statuts)
Die Aktualisierung der in Artikel 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Statuts genannten Beträge hat finanzielle Auswirkungen auf alle Haushaltslinien im Zusammenhang mit den Personalausgaben in allen Organen und Agenturen, für die das Statut gilt.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
andere Rubriken (I bis VI)
|
|
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
+ 177,4
|
+ 177,4
|
+ 177,4
|
+ 51,6
|
+ 51,6
|
+ 51,6
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
|
+ 31,3
|
+ 31,3
|
+ 31,3
|
+ 8,7
|
+ 8,7
|
+ 8,7
|
5.2.Für das Jahr 2022 vorgenommene zwischenzeitliche Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten, die auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU innerhalb der EU anwendbar sind (Artikel 64 Absatz 2 und Artikel 20 Absatz 1 des Anhangs XIII)
Die Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten, die auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der EU-Bediensteten in den Mitgliedstaaten außerhalb Brüssels und Luxemburgs mit Wirkung vom 1. Januar 2022 anwendbar sind, hat finanzielle Auswirkungen auf verschiedene Haushaltslinien im Zusammenhang mit Personalausgaben.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
andere Rubriken (I bis VI)
|
|
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
+ 4,8
|
+ 4,8
|
+ 4,8
|
+ 8,0
|
+ 8,0
|
+ 8,0
|
5.3.Jährliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union (Artikel 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Statuts) für das Jahr 2022
Die jährliche Aktualisierung der in Artikel 65 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Statuts genannten Beträge hat finanzielle Auswirkungen auf alle Haushaltslinien im Zusammenhang mit den Personalausgaben in allen Organen und Agenturen.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
andere Rubriken (I bis VI)
|
|
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
+ 75,7
|
+ 151,5
|
+ 151,5
|
+ 22,3
|
+ 44,5
|
+ 44,5
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
|
+ 12,2
|
+ 24,3
|
+ 24,3
|
+ 3,4
|
+ 6,8
|
+6,8
|
5.4.Für das Jahr 2022 vorgenommene jährliche Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten, die auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU innerhalb der EU anwendbar sind (Artikel 64 Absatz 2 und Artikel 20 Absatz 1 des Anhangs XIII)
Die jährliche Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten, die auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der EU-Bediensteten in den Mitgliedstaaten außerhalb Brüssels und Luxemburgs mit Wirkung vom 1. Juli 2022 anwendbar sind, hat finanzielle Auswirkungen auf verschiedene Haushaltslinien im Zusammenhang mit Personalausgaben.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
andere Rubriken (I bis VI)
|
|
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
- 1,8
|
- 3,7
|
- 3,7
|
+ 3,7
|
+ 7,4
|
+ 7,4
|
5.5.Nachträgliche Anwendung des spezifischen Indikators (2,5 %), der aufgrund der Ausnahmeklausel bei der jährlichen Aktualisierung für das Jahr 2020 gemäß Artikel 11 des Anhangs XI des Statuts ausgesetzt worden war
Die nachträgliche Anwendung des spezifischen Indikators (2,5 %), der aufgrund der Ausnahmeklausel auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der EU-Bediensteten mit Wirkung vom 1. Juli 2022 ausgesetzt worden war, hat finanzielle Auswirkungen auf alle Haushaltslinien im Zusammenhang mit den Personalausgaben in allen Organen und Agenturen, für die das Statut gilt.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
andere Rubriken (I bis VI)
|
|
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
Jahr
2022
|
Jahr
2023
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
+ 94,7
|
+ 189,4
|
+ 189,4
|
+ 27,8
|
+ 55,6
|
+ 55,6
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
|
+ 15,2
|
+ 30,4
|
+ 30,4
|
+ 4,2
|
+ 8,5
|
+ 8,5
|
5.6.Einsparungen aufgrund der Anwendung der Ausnahmeklausel im Jahr 2020 und der automatischen Aussetzung des globalen spezifischen Indikators (2,5 %).
Infolge der Anwendung der Ausnahmeklausel im Jahr 2020 verschob sich die Anwendung des GSI für 2020. Dies hat finanzielle Auswirkungen auf alle Haushaltslinien im Zusammenhang mit den Personalausgaben in allen Organen und Agenturen, für die das Statut gilt.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
andere Rubriken (I bis VI)
|
|
|
Jahr
2020
|
Jahr
2021
|
Jahr
2022
|
Folgejahre
|
Jahr
2020
|
Jahr
2021
|
Jahr
2022
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
- 110,0
|
- 220,0
|
- 234,6
|
- 1,0
|
- 23,5
|
- 47,5
|
- 50,2
|
- 0,2
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
|
- 19,1
|
- 38,6
|
- 40,8
|
- 0,2
|
- 4,0
|
- 8,0
|
- 8,5
|
-0,0
|
5.7.Für das Jahr 2022 vorgenommene jährliche Aktualisierungen der Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge der in Drittländern diensttuenden Beamten, Bediensteten auf Zeit und Vertragsbediensteten der Europäischen Union (Artikel 13 Absatz 1 des Anhangs X des Statuts)
Die jährliche Aktualisierung der auf die Dienstbezüge von EU-Bediensteten in Drittländern mit Wirkung vom 1. Juli 2022 anwendbaren Berichtigungskoeffizienten hat finanzielle Auswirkungen auf verschiedene Haushaltslinien im Zusammenhang mit Personalausgaben in der Rubrik VII.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
|
|
Jahr
2021
|
Jahr
2022
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
+ 0,92
|
+ 1,84
|
+ 1,84
|
5.8.Für das Jahr 2022 vorgenommene zwischenzeitliche Aktualisierungen der Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge der in Drittländern diensttuenden Beamten, Bediensteten auf Zeit und Vertragsbediensteten der Europäischen Union (Artikel 13 Absatz 2 des Anhangs X des Statuts)
5.1.1.Für den Zeitraum August 2021 - Januar 2022
Die zwischenzeitliche Aktualisierung bestimmter auf die Dienstbezüge von EU-Bediensteten in Drittländern mit Wirkung vom 1. August 2021, 1. September 2021, 1. Oktober 2021, 1. November 2021, 1. Dezember 2021 und 1. Januar 2022 anwendbarer Berichtigungskoeffizienten hat finanzielle Auswirkungen auf verschiedene Haushaltslinien im Zusammenhang mit Personalausgaben in der Rubrik VII.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
|
|
Jahr
2021
|
Jahr
2022
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
- 0,04
|
- 0,07
|
- 0,07
|
5.1.2.Für den Zeitraum Februar 2022 - Juni 2022
Die zwischenzeitliche Aktualisierung bestimmter auf die Dienstbezüge von EU-Bediensteten in Drittländern mit Wirkung vom 1. Februar 2022, 1. März 2022, 1. April 2022, 1. Mai 2022 und 1. Juni 2022 anwendbarer Berichtigungskoeffizienten hat finanzielle Auswirkungen auf verschiedene Haushaltslinien im Zusammenhang mit Personalausgaben in der Rubrik VII.
In Mio. EUR
|
|
Rubrik VII
|
|
|
Jahr
2021
|
Jahr
2022
|
Folgejahre
|
|
Geschätzte Auswirkungen auf die Ausgaben
|
- 0,01
|
- 0,01
|
- 0,01
|
6.Auswirkungen und Finanzierbarkeit der „Methode“ vor dem Hintergrund einer hohen Inflation
6.1.Hintergrund
Am 6. September 2022 hat der Rat seinen Standpunkt zum Entwurf des Gesamthaushaltsplans der Europäischen Union für das Haushaltsjahr 2023 festgelegt. In seiner Erklärung wies der Rat darauf hin, dass das derzeitige Inflationsumfeld den EU-Haushalt erheblich unter Druck setze, der die Mobilisierung besonderer Instrumente erfordere, die zu anderen Zwecken eingesetzt werden könnten. Er äußerte seine Sorge, dass die automatische Lohnindexierung sich nachteilig auf die wirtschaftliche und soziale Lage in der EU auswirken könnte. In diesem Zusammenhang ersuchte er die Kommission im Einklang mit Artikel 241, bis Ende September 2022 die Auswirkungen und die Finanzierbarkeit der automatischen Aktualisierung der Dienstbezüge der EU-Bediensteten vor dem Hintergrund einer hohen Inflation zu bewerten und ihm geeignete Vorschläge zur Verringerung des Drucks bei den Verwaltungsausgaben zu unterbreiten.
Die Antwort der Kommission wurde dem Rat am 29. September 2022 übermittelt. Die Kommission führte in ihrer Antwort aus, dass sie nicht über die endgültigen statistischen Daten verfüge, die sie benötigen würde, um dies bis Ende September 2022 zu bewerten. Die Auswirkungen und die Finanzierbarkeit der automatischen Aktualisierung der Dienstbezüge der EU-Bediensteten seit ihrer Aufnahme in das Statut im Jahr 2014 durch das Europäische Parlament und den Rat seien in einem Bericht der Kommission über die Anwendung des Anhangs XI und Artikels 66a des Status vom April 2022 umfassend dargelegt worden, wenn auch nicht vor dem Hintergrund einer hohen Inflation, zu der es erst nach dem für den Bericht vom April 2022 untersuchten Zeitraum gekommen sei. Der vorliegende Bericht über die Haushaltswirkung der jährlichen Aktualisierung der Dienstbezüge, der gemäß Artikel 65 des Statuts bis Ende 2022 vorgelegt werden müsse, enthalte eine Bewertung der Auswirkungen und der Finanzierbarkeit der automatischen Aktualisierung der Bezüge für 2022 vor dem Hintergrund einer hohen Inflation.
6.2.Funktionieren der Methode vor dem Hintergrund einer hohen Inflation
Neben der im Bericht der Kommission zu Anhang XI dargelegten Bewertung der Auswirkungen und der Finanzierbarkeit der Methode für die automatische Aktualisierung der Bezüge seit ihrer Einführung im Jahr 2014 lassen sich nach Abschluss des Aktualisierungszyklus 2022 folgende Schlüsse ziehen:
-Der GSI spiegelt die Politik der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Entwicklung der Bezüge wider und gewährleistet so, dass sich die Kaufkraft der EU-Bediensteten wie die der Beamten in den Zentralverwaltungen der Mitgliedstaaten entwickelt. Dies gilt auch für die Aktualisierung für das Jahr 2022. Die Mitgliedstaaten entschieden sich dafür, die Bezüge ihrer Beamten nicht an die Inflation anzupassen. Dieser Entscheidung wird durch die Methode umfassend Rechnung getragen, das sie zu denselben Auswirkungen bei den EU-Bediensteten führt (d. h. -3,9 %).
-Der gemeinsame Index zur Messung der Inflation für die EU-Bediensteten in Brüssel und Luxemburg hat seine Relevanz in einem Umfeld mit hoher Inflation bewiesen. Da er in erster Linie die Verbrauchsmuster von EU-Bediensteten und nicht der Bevölkerung im Allgemeinen aufzeigen soll, lag er deutlich unter der in Belgien und Luxemburg gemessenen Inflation. In diesem Jahr liegt der gemeinsame Index (8,6 %) rund 20 % unter der in Belgien und Luxemburg zwischen Juli 2021 und Juli 2022 gemessenen Inflation (10,5 % bzw. 10,3 %). Dies hatte spürbare Auswirkungen auf die Höhe der jährlichen Aktualisierung für 2022 (4,4 %).
-Viele EU-Mitgliedstaaten führten einmalige soziale Maßnahmen zum Schutz der Kaufkraft der nationalen Beamten ein. Die meisten dieser einmaligen Maßnahmen, die nicht durch die Methode erfasst werden, hatten Auswirkungen auf die Beamten in den Zentralverwaltungen der Mitgliedstaaten, nicht jedoch auf die EU-Beamten.
-Auch in Bezug auf die Umsetzung des Grundsatzes, dass die EU-Bediensteten ungeachtet ihres Dienstortes über dieselbe Kaufkraft verfügen sollen, hat sich die derzeitige Methode als effizient erwiesen. So kam der Mechanismus nach Artikel 8 des Anhangs XI des Statuts, der auf Situationen mit hoher Inflation in einzelnen EU-Mitgliedstaaten ausgerichtet ist, zum Einsatz, um im Hinblick auf die Auswirkungen der Inflation einheitlichere Bedingungen in einer Reihe von Mitgliedstaaten zu schaffen (vgl. Kapitel 4).
Angesichts der hohen Inflation während des Bezugszeitraums ergab die Methode einen Wert von 4,4 % für die jährliche Aktualisierung, der unter der Hälfte der in diesem Zeitraum auf nationaler Ebene gemessenen Inflation liegt. Dies bestätigt, dass die Dienstbezüge der EU-Bediensteten keine Inflationsindexierung umfassen. Gleichzeitig zeigt dieser Wert, dass Herausforderungen bezüglich der Attraktivität einer Tätigkeit bei den EU-Dienststellen bestehen, da sich der Trend eines Kaufkraftverlustes der EU-Bediensteten verstärkt.
6.3.Haushaltswirkung und Finanzierbarkeit der automischen Aktualisierung für 2022 vor dem Hintergrund einer hohen Inflation
Die jährliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge für 2022 hat mit 4,4 % den höchsten Wert seit Inkrafttreten der Änderungen des Statuts, mit denen die derzeitige Methode für die Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge im Jahr 2014 eingeführt wurde. Dies ist auf die hohe Inflation und die Entwicklung der realen Dienstbezüge der nationalen Beamten in den Zentralverwaltungen der Mitgliedstaaten zurückzuführen.
Faktoren wie der COVID-19-Ausbruch und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine trugen zu der hohen Inflation während des Bezugszeitraums für die jährliche Aktualisierung für 2022 bei.
Angesichts der hohen Inflation während des Bezugszeitraums ergab die Methode für die jährliche Aktualisierung einen Wert von 4,4 %, der unter der Hälfte der in diesem Zeitraum auf nationaler Ebene gemessenen Inflation liegt (siehe Abschnitt 6.2). Diese Mäßigungswirkung der Methode in einer Zeit hoher Inflation zeigt die Relevanz der 2014 von den Mitgesetzgebern getroffenen Entscheidung, nur die Kaufkraft der Beamten der Mitgliedstaaten zu spiegeln. Wenn die Mitgliedstaaten ein bestimmtes Kaufkraftniveau ihrer nationalen Beamten bestimmt haben und für die öffentlichen Finanzen als finanzierbar ansehen (durch Erhöhung oder Verringerung der Kaufkraft ihrer Beamten entsprechend der Inflation in dem betreffenden Mitgliedstaat), dürfte es auch aus haushaltspolitischer Perspektive angemessen sein, wenn die Entwicklung der Kaufkraft der EU-Beamten ebenso verliefe.
Da die Kommission in ihrem Bericht über Anhang XI zu dem Schluss kam, dass die Methode zweckmäßig war (und hinsichtlich der Berichtigungskoeffizienten Verbesserungen möglich wären), kann die Finanzierbarkeit und die Haushaltswirkung der jährlichen Aktualisierung für 2022 in einem Umfeld hoher Inflation nicht isoliert von anderen Merkmalen der Methode (z. B. dem gemeinsamen Index zur Messung der Lebenshaltungskosten für Beamte in Brüssel und Luxemburg oder der Ausnahmeklausel) betrachtet werden.
Der gemeinsame Index zur Messung der Lebenshaltungskosten für EU-Beamte in Brüssel kam wie in Abschnitt 6.2 dargelegt zu erheblich niedrigeren Werten als die Messungen der nationalen Inflation in Belgien und Luxemburg, wodurch er zur Begrenzung der Haushaltswirkung der automatischen jährlichen Aktualisierung beitrug.
Zudem war im Jahr 2020 die vorausgeschätzte Entwicklung des realen BIP infolge der COVID-19-Pandemie negativ (-7,4 %). Aus diesem Grund wurde die Ausnahmeklausel nach Artikel 11 Absatz 1 des Anhangs XI des Statuts angewandt. Da das BIP der Union um mehr als 3 % sank, wurde der spezifische Indikator (2,5 %) damals nicht zur Berechnung der Höhe der Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge herangezogen. Nun hat das EU-BIP wieder den Stand von 2019 erreicht, weshalb der 2020 nicht angewandte spezifische Indikator (2,5 %) gemäß Artikel 10 und Artikel 11 Absatz 4 des Anhangs XI des Statuts in die Aktualisierung für 2022 einfließen wird.
Die Anwendung der Ausnahmeklausel in den Jahren 2020-2022 begrenzte die Höhe der jährlichen Aktualisierungen in diesem Zeitraum und trug damit zu einer erheblichen Begrenzung der Ausgaben im EU-Haushalt bei. Bis zum Ende des derzeitigen MFR werden die Ausgaben dadurch um rund 750 Mio. EUR verringert (siehe Abschnitt 5.5).
Es sei darauf hingewiesen, dass die Haushaltswirkung dieser kumulierten Einsparungen von 750 Mio. EUR größer ist als jene der jährlichen Aktualisierung für 2022, für die auch der 2020 aufgrund der Anwendung der Ausnahmeklausel ausgesetzte GSI herangezogen wurde (siehe Kapitel 5). Zusammen mit den für die jährliche Aktualisierung für 2022 herangezogenen Daten und den Ergebnissen der Aktualisierung lässt dies den Schluss zu, dass die Methode für ein Umfeld mit hoher Inflation geeignet ist. Die Erwägungen bezüglich der jährlichen Aktualisierung für 2022 ergänzen und untermauern die Schlussfolgerungen des Kommissionsberichts über Anhang XI.
Die Kommission wird das Funktionieren der Methode und die Entwicklung der zugrunde liegenden wirtschaftlichen Bedingungen in den EU-Mitgliedstaaten während der nächsten Zyklen für die Anwendung der Methode genau verfolgen.
Anhänge:
(1)Entwurf der Veröffentlichung in der Reihe C des Amtsblatts der Europäischen Union – Für das Jahr 2022 vorgenommene Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der EU sowie der auf diese Bezüge anwendbaren Berichtigungskoeffizienten
(2)Entwurf der Veröffentlichung in der Reihe C des Amtsblatts der Europäischen Union – Für das Jahr 2022 vorgenommene Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten, die auf die Dienstbezüge der Beamten, der Bediensteten auf Zeit und der Vertragsbediensteten der Europäischen Union in Drittländern anwendbar sind
(3)Entwurf der Veröffentlichung in der Reihe C des Amtsblatts der Europäischen Union – Zwischenzeitliche Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge der Beamten, der Bediensteten auf Zeit und der Vertragsbediensteten der Europäischen Union in Drittländern
(4)Entwurf der Veröffentlichung in der Reihe C des Amtsblatts der Europäischen Union – Für das Jahr 2022 vorgenommene zwischenzeitliche Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union sowie der Berichtigungskoeffizienten, die auf diese Bezüge anwendbar sind
(5)Veröffentlichung in der Reihe C des Amtsblatts der Europäischen Union – Für das Jahr 2022 vorgenommene zwischenzeitliche Aktualisierung der Berichtigungskoeffizienten für die Dienstbezüge der Beamten, der Bediensteten auf Zeit und der Vertragsbediensteten der Europäischen Union in Delegationen in Drittländern
EUROPÄISCHE KOMMISSION
Brüssel, den 2.12.2022
COM(2022) 678 final
ANHÄNGE
des
Berichts der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat
über Daten zur Haushaltswirkung der für das Jahr 2022 vorgenommenen jährlichen Aktualisierung der Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union sowie der auf diese Bezüge anwendbaren Berichtigungskoeffizienten
ANHANG I
FÜR DAS JAHR 2022 VORGENOMMENE JÄHRLICHE AKTUALISIERUNG DER DIENST- UND VERSORGUNGSBEZÜGE DER BEAMTEN UND SONSTIGEN BEDIENSTETEN DER EUROPÄISCHEN UNION SOWIE DER AUF DIESE BEZÜGE ANWENDBAREN BERICHTIGUNGSKOEFFIZIENTEN
1.1. Tabelle des Monatsgrundgehalts für jede Besoldungsgruppe und jede Dienstaltersstufe der Funktionsgruppen AD und AST gemäß Artikel 66 des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
|
1.7.2022
|
DIENSTALTERSSTUFEN
|
|
BESOLDUNGSGRUPPEN
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
|
16
|
20856,62
|
21733,04
|
22646,29
|
|
|
|
15
|
18433,77
|
19208,39
|
20015,53
|
20572,40
|
20856,62
|
|
14
|
16292,34
|
16976,99
|
17690,38
|
18182,55
|
18433,77
|
|
13
|
14399,73
|
15004,82
|
15635,33
|
16070,35
|
16292,34
|
|
12
|
12726,95
|
13261,75
|
13819,04
|
14203,49
|
14399,73
|
|
11
|
11248,49
|
11721,16
|
12213,70
|
12553,51
|
12726,95
|
|
10
|
9941,81
|
10359,56
|
10794,90
|
11095,21
|
11248,49
|
|
9
|
8786,88
|
9156,12
|
9540,89
|
9806,31
|
9941,81
|
|
8
|
7766,14
|
8092,48
|
8432,53
|
8667,15
|
8786,88
|
|
7
|
6863,97
|
7152,41
|
7452,95
|
7660,31
|
7766,14
|
|
6
|
6066,59
|
6321,53
|
6587,16
|
6770,43
|
6863,97
|
|
5
|
5361,87
|
5587,18
|
5821,96
|
5983,94
|
6066,59
|
|
4
|
4739,00
|
4938,12
|
5145,63
|
5288,80
|
5361,87
|
|
3
|
4188,45
|
4364,48
|
4547,89
|
4674,40
|
4739,00
|
|
2
|
3701,91
|
3857,46
|
4019,56
|
4131,40
|
4188,45
|
|
1
|
3271,87
|
3409,35
|
3552,61
|
3651,48
|
3701,91
|
2. Tabelle des Monatsgrundgehalts für jede Besoldungsgruppe und jede Dienstaltersstufe der Funktionsgruppe AST/SC gemäß Artikel 66 des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
|
1.7.2022
|
DIENSTALTERSSTUFEN
|
|
|
BESOLDUNGSGRUPPEN
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
|
6
|
5319,31
|
5542,85
|
5775,76
|
5936,43
|
6018,46
|
|
5
|
4701,38
|
4898,94
|
5105,53
|
5246,82
|
5319,31
|
|
4
|
4155,24
|
4329,84
|
4511,80
|
4637,32
|
4701,38
|
|
3
|
3672,53
|
3826,85
|
3987,69
|
4098,60
|
4155,24
|
|
2
|
3245,90
|
3382,31
|
3524,45
|
3622,49
|
3672,53
|
|
1
|
2868,84
|
2989,40
|
3115,02
|
3201,66
|
3245,90
|
3. Tabelle der Berichtigungskoeffizienten, die auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union gemäß Artikel 64 des Statuts anwendbar sind, die Folgendes enthält:
- die ab dem 1. Juli 2022 gemäß Artikel 64 des Statuts auf die Dienstbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten anwendbaren Berichtigungskoeffizienten (in Spalte 2 der folgenden Tabelle angegeben),
- die ab dem 1. Januar 2023 gemäß Artikel 17 Absatz 3 des Anhangs VII des Statuts auf die Überweisungen der Beamten und sonstigen Bediensteten anwendbaren Berichtigungskoeffizienten (in Spalte 3 der folgenden Tabelle angegeben),
- die ab dem 1. Juli 2022 gemäß Artikel 20 Absatz 1 des Anhangs XIII des Statuts auf die Ruhegehälter anwendbaren Berichtigungskoeffizienten (in Spalte 4 der folgenden Tabelle angegeben).
|
|
Dienstbezüge
|
Überweisungen
|
Ruhegehälter
|
|
Land / Ort
|
1.7.2022
|
1.1.2023
|
1.7.2022
|
|
Bulgarien
|
65,0
|
60,9
|
|
|
Tschechien
|
95,5
|
82,8
|
|
|
Dänemark
|
134,7
|
136,5
|
136,5
|
|
Deutschland
|
100,6
|
100,6
|
100,6
|
|
Karlsruhe
|
95,6
|
|
|
|
München
|
112,2
|
|
|
|
Estland
|
94,1
|
98,1
|
|
|
Irland
|
136,3
|
129,0
|
129,0
|
|
Griechenland
|
89,4
|
84,8
|
|
|
Spanien
|
97,4
|
93,4
|
|
|
Frankreich
|
116,8
|
107,7
|
107,7
|
|
Kroatien
|
80,0
|
69,9
|
|
|
Italien
|
94,7
|
94,1
|
|
|
Varese
|
92,0
|
|
|
|
Zypern
|
82,6
|
82,9
|
|
|
Lettland
|
85,9
|
80,9
|
|
|
Litauen
|
87,4
|
76,6
|
|
|
Ungarn
|
69,6
|
58,8
|
|
|
Malta
|
92,1
|
94,7
|
|
|
Niederlande
|
109,8
|
110,7
|
110,7
|
|
Österreich
|
108,8
|
110,6
|
110,6
|
|
Polen
|
71,7
|
62,0
|
|
|
Portugal
|
95,5
|
89,7
|
|
|
Rumänien
|
70,1
|
59,1
|
|
|
Slowenien
|
87,1
|
83,6
|
|
|
Slowakei
|
81,3
|
80,9
|
|
|
Finnland
|
117,3
|
118,9
|
118,9
|
|
Schweden
|
124,9
|
114,3
|
114,3
|
|
Vereinigtes Königreich
|
|
|
125,4
|
4.1. Betrag der Vergütung bei Elternurlaub gemäß Artikel 42a Absatz 2 des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022: 1123,91 EUR.
4.2. Betrag der Vergütung bei Elternurlaub gemäß Artikel 42a Absatz 3 des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022: 1498,55 EUR.
5.1. Grundbetrag der Haushaltszulage gemäß Artikel 1 Absatz 1 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022: 210,20 EUR.
5.2. Betrag der Zulage für ein unterhaltsberechtigtes Kind gemäß Artikel 2 Absatz 1 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022: 459,32 EUR.
5.3. Betrag der Erziehungszulage gemäß Artikel 3 Absatz 1 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022: 311,65 EUR.
5.4. Betrag der Erziehungszulage gemäß Artikel 3 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022: 112,21 EUR.
5.5. Mindestbetrag der Auslandszulage gemäß Artikel 69 des Statuts und Artikel 4 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022: 623,01 EUR.
5.6. Betrag der Auslandszulage gemäß Artikel 134 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022: 447,87 EUR.
6.1. Kilometerpauschale gemäß Artikel 7 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
|
0 EUR pro km für eine Entfernung von
|
0 bis 200 km
|
|
0,2317 EUR pro km für eine Entfernung von
|
201 bis 1,000 km
|
|
0,3863 EUR pro km für eine Entfernung von
|
1,001 bis 2,000 km
|
|
0,2317 EUR pro km für eine Entfernung von
|
2,001 bis 3,000 km
|
|
0,0771 EUR pro km für eine Entfernung von
|
3,001 bis 4,000 km
|
|
0,0372 EUR pro km für eine Entfernung von
|
4,001 bis 10,000 km
|
|
0 EUR pro km für eine Entfernung von über
|
10 000 km.
|
6.2. Zusätzlicher Pauschalbetrag zur Kilometerpauschale gemäß Artikel 7 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
— 115,86 EUR, wenn die in Absatz 1 genannte geografische Entfernung zwischen 600 km und 1200 km beträgt,
— 231,72 EUR, wenn die in Absatz 1 genannte geografische Entfernung mehr als 1200 km beträgt.
7.1. Kilometerpauschale gemäß Artikel 8 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2023:
|
0 EUR pro km für eine Entfernung von
|
0 bis 200 km
|
|
0,4672 EUR pro km für eine Entfernung von
|
201 bis 1,000 km
|
|
0,7787 EUR pro km für eine Entfernung von
|
1,001 bis 2,000 km
|
|
0,4672 EUR pro km für eine Entfernung von
|
2,001 bis 3,000 km
|
|
0,1556 EUR pro km für eine Entfernung von
|
3,001 bis 4,000 km
|
|
0,0751 EUR pro km für eine Entfernung von
|
4,001 bis 10,000 km
|
|
0 EUR pro km für eine Entfernung von über
|
10 000 km.
|
7.2. Zusätzlicher Pauschalbetrag zur Kilometerpauschale gemäß Artikel 8 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2023:
— 233,58 EUR bei einer Entfernung von mindestens 600 km und weniger als 1200 km zwischen dem Ort der dienstlichen Verwendung und dem Herkunftsort,
— 467,12 EUR bei einer Entfernung von mehr als 1200 km zwischen dem Ort der dienstlichen Verwendung und dem Herkunftsort.
8. Betrag des Tagegelds gemäß Artikel 10 Absatz 1 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
—
48,28 EUR im Falle von Beamten, die Anspruch auf die Haushaltszulage haben,
—
38,94 EUR im Falle von Beamten, die keinen Anspruch auf die Haushaltszulage haben.
9. Untergrenze für die Einrichtungsbeihilfe gemäß Artikel 24 Absatz 3 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
—
1374,47 EUR für Bedienstete, die Anspruch auf die Haushaltszulage haben,
—
817,25 EUR für Bedienstete, die keinen Anspruch auf die Haushaltszulage haben.
10.1. Untergrenze und Obergrenze für das Arbeitslosengeld gemäß Artikel 28a Absatz 3 Unterabsatz 2 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
— 1648,40 EUR (Untergrenze),
— 3296,81 EUR (Obergrenze).
10.2. Betrag des Pauschalabschlags gemäß Artikel 28a Absatz 7 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
— 1498,55 EUR.
11. Tabelle der Monatsgrundgehälter gemäß Artikel 93 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
|
FUNKTIONS-GRUPPEN
|
1.7.2022
|
DIENSTALTERSSTUFEN
|
|
|
|
FUNKTIONEN
|
BESOLDUNGS-GRUPPEN
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
|
IV
|
18
|
7189,80
|
7339,32
|
7491,93
|
7647,74
|
7806,79
|
7969,13
|
8134,84
|
|
|
17
|
6354,54
|
6486,67
|
6621,57
|
6759,28
|
6899,84
|
7043,32
|
7189,80
|
|
|
16
|
5616,29
|
5733,08
|
5852,31
|
5974,01
|
6098,26
|
6225,09
|
6354,54
|
|
|
15
|
4963,81
|
5067,04
|
5172,43
|
5279,99
|
5389,80
|
5501,87
|
5616,29
|
|
|
14
|
4387,16
|
4478,39
|
4571,53
|
4666,59
|
4763,67
|
4862,69
|
4963,81
|
|
|
13
|
3877,47
|
3958,12
|
4040,42
|
4124,46
|
4210,22
|
4297,78
|
4387,16
|
|
III
|
12
|
4963,75
|
5066,96
|
5172,35
|
5279,89
|
5389,68
|
5501,76
|
5616,17
|
|
|
11
|
4387,13
|
4478,34
|
4571,47
|
4666,52
|
4763,57
|
4862,63
|
4963,75
|
|
|
10
|
3877,46
|
3958,09
|
4040,40
|
4124,43
|
4210,19
|
4297,75
|
4387,13
|
|
|
9
|
3427,03
|
3498,29
|
3571,04
|
3645,32
|
3721,12
|
3798,48
|
3877,46
|
|
|
8
|
3028,92
|
3091,91
|
3156,21
|
3221,83
|
3288,84
|
3357,23
|
3427,03
|
|
II
|
7
|
3426,95
|
3498,24
|
3570,98
|
3645,25
|
3721,10
|
3798,48
|
3877,47
|
|
|
6
|
3028,79
|
3091,76
|
3156,08
|
3221,72
|
3288,72
|
3357,13
|
3426,95
|
|
|
5
|
2676,85
|
2732,52
|
2789,36
|
2847,38
|
2906,59
|
2967,06
|
3028,79
|
|
|
4
|
2365,82
|
2415,03
|
2465,27
|
2516,55
|
2568,88
|
2622,31
|
2676,85
|
|
I
|
3
|
2914,51
|
2974,99
|
3036,75
|
3099,76
|
3164,08
|
3229,76
|
3296,81
|
|
|
2
|
2576,55
|
2630,02
|
2684,61
|
2740,32
|
2797,20
|
2855,26
|
2914,51
|
|
|
1
|
2277,79
|
2325,07
|
2373,31
|
2422,56
|
2472,85
|
2524,17
|
2576,55
|
12. Untergrenze für die Einrichtungsbeihilfe gemäß Artikel 94 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
—
1033,84 EUR für Bedienstete, die Anspruch auf die Haushaltszulage haben,
—
612,96 EUR für Bedienstete, die keinen Anspruch auf die Haushaltszulage haben.
13.1. Untergrenze und Obergrenze für das Arbeitslosengeld gemäß Artikel 96 Absatz 3 Unterabsatz 2 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
— 1236,30 EUR (Untergrenze),
— 2472,57 EUR (Obergrenze).
13.2. Betrag des Pauschalabschlags gemäß Artikel 96 Absatz 7 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
— 1123,91 EUR.
13.3 Untergrenze und Obergrenze für das Arbeitslosengeld gemäß Artikel 136 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
— 1087,66 EUR (Untergrenze),
— 2559,24 EUR (Obergrenze).
14. Betrag der Vergütungen für Schichtdienst gemäß Artikel 1 Absatz 1 Unterabsatz 1 der Verordnung (EGKS, EWG, Euratom) Nr. 300/76 des Rates
:
— 471,12 EUR,
— 711,08 EUR,
— 777,48 EUR,
— 1059,95 EUR.
15. Der ab dem 1. Juli 2022 auf die in Artikel 4 der Verordnung (EWG, Euratom, EGKS) Nr. 260/68 des Rates
genannten Beträge anwendbare Koeffizient beträgt 6,8007.
16. Tabelle der in Artikel 8 Absatz 2 des Anhangs XIII des Statuts vorgesehenen Beträge, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
|
1.7.2022
|
DIENSTALTERSSTUFEN
|
|
BESOLDUNGS-GRUPPEN
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
8
|
|
16
|
20856,62
|
21733,04
|
22646,29
|
|
|
|
|
|
|
15
|
18433,77
|
19208,39
|
20015,53
|
20572,40
|
20856,62
|
21733,04
|
|
|
|
14
|
16292,34
|
16976,99
|
17690,38
|
18182,55
|
18433,77
|
19208,39
|
20015,53
|
20856,62
|
|
13
|
14399,73
|
15004,82
|
15635,33
|
16070,35
|
16292,34
|
|
|
|
|
12
|
12726,95
|
13261,75
|
13819,04
|
14203,49
|
14399,73
|
15004,82
|
15635,33
|
16292,34
|
|
11
|
11248,49
|
11721,16
|
12213,70
|
12553,51
|
12726,95
|
13261,75
|
13819,04
|
14399,73
|
|
10
|
9941,81
|
10359,56
|
10794,90
|
11095,21
|
11248,49
|
11721,16
|
12213,70
|
12726,95
|
|
9
|
8786,88
|
9156,12
|
9540,89
|
9806,31
|
9941,81
|
|
|
|
|
8
|
7766,14
|
8092,48
|
8432,53
|
8667,15
|
8786,88
|
9156,12
|
9540,89
|
9941,81
|
|
7
|
6863,97
|
7152,41
|
7452,95
|
7660,31
|
7766,14
|
8092,48
|
8432,53
|
8786,88
|
|
6
|
6066,59
|
6321,53
|
6587,16
|
6770,43
|
6863,97
|
7152,41
|
7452,95
|
7766,14
|
|
5
|
5361,87
|
5587,18
|
5821,96
|
5983,94
|
6066,59
|
6321,53
|
6587,16
|
6863,97
|
|
4
|
4739,00
|
4938,12
|
5145,63
|
5288,80
|
5361,87
|
5587,18
|
5821,96
|
6066,59
|
|
3
|
4188,45
|
4364,48
|
4547,89
|
4674,40
|
4739,00
|
4938,12
|
5145,63
|
5361,87
|
|
2
|
3701,91
|
3857,46
|
4019,56
|
4131,40
|
4188,45
|
4364,48
|
4547,89
|
4739,00
|
|
1
|
3271,87
|
3409,35
|
3552,61
|
3651,48
|
3701,91
|
|
|
|
17. Betrag der ab dem 1. Juli 2022 geltenden Pauschalzulage zur Anwendung von Artikel 18 Absatz 1 des Anhangs XIII des Statuts gemäß dem früheren Artikel 4a des Anhangs VII des vor dem 1. Mai 2004 geltenden Statuts:
— monatlich 162,53 EUR für Beamte der Besoldungsgruppen C4 oder C5,
— monatlich 249,19 EUR für Beamte der Besoldungsgruppen C1, C2 oder C3.
18. Tabelle der Monatsgrundgehälter gemäß Artikel 133 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Juli 2022:
|
Besoldungsgruppe
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
|
Grundgehalt für Vollzeittätigkeit
|
2071,92
|
2413,79
|
2617,04
|
2837,43
|
3076,35
|
3335,44
|
3616,32
|
|
Besoldungsgruppe
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
|
Grundgehalt für Vollzeittätigkeit
|
3920,88
|
4251,04
|
4609,01
|
4997,14
|
5417,97
|
5874,21
|
6368,88
|
|
Besoldungsgruppe
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
|
|
|
Grundgehalt für Vollzeittätigkeit
|
6905,20
|
7486,70
|
8117,17
|
8800,70
|
9541,84
|
|
|
19. Für Bedienstete, die während des Bezugszeitraums in Bulgarien, Dänemark, Estland, Spanien, Kroatien, Italien (Varese), Zypern, Ungarn, Polen, Rumänien, der Slowakei und Schweden verwendet wurden, sind alle Bezugnahmen auf den 1. Juli 2022 unter den Nummern 1 bis 18 im Einklang mit Artikel 8 Absatz 2 Buchstabe a des Anhangs XI des Statuts als Bezugnahmen auf den 16. Mai 2022 zu verstehen.
20. Für Bedienstete, die während des Bezugszeitraums in Tschechien, Griechenland, Lettland, Litauen und Portugal verwendet wurden, sind alle Bezugnahmen auf den 1. Juli 2022 unter den Nummern 1 bis 18 im Einklang mit Artikel 8 Absatz 2 Buchstabe b des Anhangs XI des Statuts als Bezugnahmen auf den 1. Mai 2022 zu verstehen.
21. Für Empfänger von Versorgungsbezügen, die während des Bezugszeitraums ihren Wohnsitz in Bulgarien, Dänemark, Estland, Irland, Griechenland, Ungarn, Kroatien, Polen, Portugal, Rumänien und Schweden hatten, sind alle Bezugnahmen auf den 1. Juli 2022 unter den Nummern 1 bis 18 im Einklang mit Artikel 8 Absatz 2 Buchstabe a des Anhangs XI des Statuts als Bezugnahmen auf den 16. Mai 2022 zu verstehen.
22. Für Empfänger von Versorgungsbezügen, die während des Bezugszeitraums ihren Wohnsitz in Tschechien, Lettland, Litauen und der Slowakei hatten, sind alle Bezugnahmen auf den 1. Juli 2022 unter den Nummern 1 bis 18 im Einklang mit Artikel 8 Absatz 2 Buchstabe b des Anhangs XI des Statuts als Bezugnahmen auf den 1. Mai 2022 zu verstehen.
ANHANG II
JÄHRLICHE AKTUALISIERUNG DER BERICHTIGUNGSKOEFFIZIENTEN FÜR DIE DIENSTBEZÜGE DER IN DRITTLÄNDERN DIENSTTUENDEN BEAMTEN, BEDIENSTETEN AUF ZEIT UND VERTRAGSBEDIENSTETEN DER EUROPÄISCHEN UNION
|
Land
|
Kaufkraftparität Juli 2022
|
Wechselkurs Juli 2022 (*)
|
Koeffizient Juli 2021 (**)
|
|
Afghanistan (***)
|
|
|
|
|
Albanien
|
68,08
|
119410
|
57,0
|
|
Algerien
|
93,80
|
153500
|
61,1
|
|
Angola
|
872,8
|
452977
|
192,7
|
|
Argentinien
|
112,9
|
130663
|
86,4
|
|
Armenien
|
510,7
|
430540
|
118,6
|
|
Australien
|
1634
|
1,52560
|
107,1
|
|
Aserbaidschan
|
1825
|
1,78789
|
102,1
|
|
Bangladesch
|
83,59
|
97,7555
|
85,5
|
|
Barbados
|
2603
|
2,10791
|
123,5
|
|
Belarus
|
2179
|
3,58200
|
60,8
|
|
Benin
|
635,1
|
655957
|
96,8
|
|
Bolivien
|
5907
|
7,26725
|
81,3
|
|
Bosnien und Herzegowina
|
1167
|
1,95583
|
59,7
|
|
Botsuana
|
9312
|
12,8866
|
72,3
|
|
Brasilien
|
5159
|
5,51630
|
93,5
|
|
Burkina Faso
|
595,4
|
655957
|
90,8
|
|
Burundi
|
2118
|
2142,91
|
98,8
|
|
Kambodscha
|
4098
|
4298,50
|
95,3
|
|
Kamerun
|
585,5
|
655957
|
89,3
|
|
Kanada
|
1455
|
1,35130
|
107,7
|
|
Cabo Verde
|
75,85
|
110265
|
68,8
|
|
Zentralafrikanische Republik
|
669,4
|
655957
|
102,0
|
|
Tschad
|
617,1
|
655957
|
94,1
|
|
Chile
|
654,6
|
958614
|
68,3
|
|
China
|
6157
|
7,03820
|
87,5
|
|
Kolumbien
|
3082
|
4343,38
|
71,0
|
|
Kongo
|
714,7
|
655957
|
109,0
|
|
Costa Rica
|
586,1
|
725326
|
80,8
|
|
Kuba (*)
|
1261
|
1,05170
|
119,9
|
|
Demokratische Republik Kongo
|
2934
|
2119,50
|
138,4
|
|
Dschibuti
|
214,2
|
187203
|
114,4
|
|
Dominikanische Republik
|
46,43
|
57,6144
|
80,6
|
|
Ecuador (*)
|
0938
|
1,05170
|
89,2
|
|
Ägypten
|
14,8
|
19,7916
|
74,8
|
|
El Salvador (*)
|
0,8715
|
1,05170
|
82,9
|
|
Eritrea
|
17,49
|
15,7755
|
110,9
|
|
Eswatini
|
11,10
|
16,9295
|
65,6
|
|
Äthiopien
|
42,10
|
55,5546
|
75,8
|
|
Fidschi
|
1677
|
2,32883
|
72,0
|
|
Gabun
|
696,1
|
655957
|
106,1
|
|
Gambia
|
56,43
|
58,0200
|
97,3
|
|
Georgien
|
2571
|
3,09540
|
83,1
|
|
Ghana
|
7019
|
7,61620
|
92,2
|
|
Grönland
|
8598
|
7,43920
|
115,6
|
|
Guatemala
|
8420
|
8,16098
|
103,2
|
|
Guinea
|
11607
|
9076,32
|
127,9
|
|
Guinea-Bissau
|
460,7
|
655957
|
70,2
|
|
Guyana
|
212,6
|
220180
|
96,6
|
|
Haiti
|
117,5
|
119499
|
98,3
|
|
Honduras
|
23,26
|
25,6586
|
90,7
|
|
Hongkong
|
9922
|
8,25320
|
120,2
|
|
Island
|
187,9
|
139900
|
134,3
|
|
Indien
|
82,22
|
83,0370
|
99,0
|
|
Indonesien
|
11466
|
15612,6
|
73,4
|
|
Iran
|
100442
|
44171,4
|
227,4
|
|
Irak (***)
|
|
|
|
|
Israel
|
4208
|
3,63440
|
115,8
|
|
Côte d'Ivoire
|
572,1
|
655957
|
87,2
|
|
Jamaika
|
178,9
|
159461
|
112,2
|
|
Japan
|
133,1
|
143530
|
92,7
|
|
Jordanien
|
0,7095
|
0,74566
|
95,2
|
|
Kasachstan
|
384,4
|
496940
|
77,4
|
|
Kenia
|
125,6
|
123735
|
101,5
|
|
Kosovo
|
0,5623
|
1
|
56,2
|
|
Kuwait
|
0,2979
|
0,32214
|
92,5
|
|
Kirgisistan
|
74,41
|
83,6105
|
89,0
|
|
Laos
|
9551
|
15763,8
|
60,6
|
|
Libanon (***)
|
|
|
|
|
Lesotho
|
10,80
|
16,9295
|
63,8
|
|
Liberia
|
225,4
|
160478
|
140,5
|
|
Libyen (***)
|
|
|
|
|
Madagaskar
|
3700
|
4254,16
|
87,0
|
|
Malawi
|
746,6
|
1079,01
|
69,2
|
|
Malaysia
|
3843
|
4,62720
|
83,1
|
|
Mali
|
607,6
|
655957
|
92,6
|
|
Mauretanien
|
31,62
|
37,8648
|
83,5
|
|
Mauritius
|
36,31
|
47,3136
|
76,7
|
|
Mexiko
|
14,34
|
21,1375
|
67,8
|
|
Moldau
|
16,13
|
20,2534
|
79,6
|
|
Mongolei
|
2362
|
3293,69
|
71,7
|
|
Montenegro
|
0,6066
|
1
|
60,7
|
|
Marokko
|
8507
|
10,6027
|
80,2
|
|
Mosambik
|
75,60
|
67,5700
|
111,9
|
|
Myanmar/Birma
|
1428
|
1945,65
|
73,4
|
|
Namibia
|
13,14
|
16,9295
|
77,6
|
|
Nepal
|
95,19
|
132330
|
71,9
|
|
Neukaledonien
|
115,7
|
119332
|
97,0
|
|
Neuseeland
|
1441
|
1,68710
|
85,4
|
|
Nicaragua
|
34,03
|
37,7087
|
90,2
|
|
Niger
|
501,8
|
655957
|
76,5
|
|
Nigeria
|
397,3
|
441345
|
90,0
|
|
Nordmazedonien
|
30,81
|
61,6950
|
49,9
|
|
Norwegen
|
13,26
|
10,3065
|
128,7
|
|
Pakistan
|
149,1
|
218700
|
68,2
|
|
Panama (*)
|
1156
|
1,05170
|
109,9
|
|
Papua-Neuguinea
|
3847
|
3,70317
|
103,9
|
|
Paraguay
|
5007
|
7213,66
|
69,4
|
|
Peru
|
3684
|
3,97963
|
92,6
|
|
Philippinen
|
50,98
|
57,7730
|
88,2
|
|
Katar
|
4379
|
3,82819
|
114,4
|
|
Russland
|
84,07
|
53,8580
|
156,1
|
|
Ruanda
|
950,9
|
1081,71
|
87,9
|
|
São Tomé und Príncipe
|
24,37
|
24,5000
|
99,5
|
|
Saudi-Arabien
|
3863
|
3,94388
|
97,9
|
|
Senegal
|
552,3
|
655957
|
84,2
|
|
Serbien
|
73,76
|
117429
|
62,8
|
|
Sierra Leone
|
13593
|
13833,2
|
98,3
|
|
Singapur
|
1711
|
1,46070
|
117,1
|
|
Somalia (***)
|
|
|
|
|
Südafrika
|
11,25
|
16,9295
|
66,5
|
|
Südkorea
|
1229
|
1364,02
|
90,1
|
|
Südsudan
|
256,3
|
521049
|
49,2
|
|
Sri Lanka
|
230,4
|
382425
|
60,2
|
|
Sudan (***)
|
|
|
|
|
Schweiz (Bern)
|
1343
|
1,00050
|
134,2
|
|
Schweiz (Genf)
|
1343
|
1,00050
|
134,2
|
|
Syrien (***)
|
|
|
|
|
Taiwan
|
26,41
|
31,1691
|
84,7
|
|
Tadschikistan
|
8512
|
11,1115
|
76,6
|
|
Tansania
|
2494
|
2431,71
|
102,6
|
|
Thailand
|
26,64
|
36,9250
|
72,1
|
|
Timor Leste (*)
|
0,8645
|
1,05170
|
82,2
|
|
Togo
|
627,6
|
655957
|
95,7
|
|
Trinidad und Tobago
|
7319
|
7,26330
|
100,8
|
|
Tunesien
|
2405
|
3,22400
|
74,6
|
|
Türkei
|
7340
|
17,4998
|
41,9
|
|
Turkmenistan
|
5079
|
3,68095
|
138,0
|
|
Uganda
|
2956
|
3984,18
|
74,2
|
|
Ukraine
|
26,62
|
30,7674
|
86,5
|
|
Vereinigte Arabische Emirate
|
3625
|
3,86200
|
93,9
|
|
Vereinigtes Königreich
|
0,9421
|
0,86461
|
109,0
|
|
Vereinigte Staaten (New York)
|
1195
|
1,05170
|
113,6
|
|
Vereinigte Staaten (San Francisco)
|
1099
|
1,05170
|
104,5
|
|
Vereinigte Staaten (Washington)
|
1099
|
1,05170
|
104,5
|
|
Uruguay
|
40,14
|
41,5190
|
96,7
|
|
Usbekistan
|
8342
|
11383,1
|
73,3
|
|
Venezuela (***)
|
|
|
|
|
Vietnam
|
18459
|
24441,5
|
75,5
|
|
Westjordanland — Gazastreifen
|
4208
|
3,63440
|
115,8
|
|
Jemen (***)
|
|
|
|
|
Sambia
|
16,72
|
18,0940
|
92,4
|
|
Simbabwe (***)
|
|
|
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung (USD für Kuba, Ecuador, El Salvador, Panama und Timor-Leste).
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
(***) Keine Angaben aufgrund mangelnder Stabilität vor Ort oder unzuverlässiger Daten.
ANHANG III
ZWISCHENZEITLICHE AKTUALISIERUNG DER BERICHTIGUNGSKOEFFIZIENTEN
FÜR DIE DIENSTBEZÜGE DER IN DRITTLÄNDERN DIENSTTUENDEN BEAMTEN, BEDIENSTETEN AUF ZEIT UND VERTRAGSBEDIENSTETEN
DER EUROPÄISCHEN UNION
FEBRUAR 2022
|
Land
|
Kaufkraftparität
Februar 2022
|
Wechselkurs
Februar 2022 (*)
|
Koeffizient
Februar 2022 (**)
|
|
Zentralafrikanische Republik
|
693,0
|
655957
|
105,6
|
|
Algerien
|
96,76
|
158249
|
61,1
|
|
Sri Lanka
|
168,9
|
228258
|
74,0
|
|
Türkei
|
5,97,0
|
15,1424
|
39,4
|
|
Haiti
|
112,9
|
113097
|
99,8
|
|
Moldau
|
15,54
|
20,2731
|
76,7
|
|
Südsudan
|
239,0
|
482766
|
49,5
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: keines der Länder in der vorstehenden Tabelle.
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
MÄRZ 2022
|
Land
|
Kaufkraftparität
März 2022
|
Wechselkurs
März 2022 (*)
|
Koeffizient
März 2022 (**)
|
|
Ruanda
|
862,0
|
1149,90
|
75,0
|
|
Mosambik
|
71,95
|
72,4150
|
99,4
|
|
Mali
|
584,6
|
655957
|
89,1
|
|
Kolumbien
|
2861
|
4404,80
|
65,0
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: keines der Länder in der vorstehenden Tabelle.
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
APRIL 2022
|
Land
|
Kaufkraftparität
April 2022
|
Wechselkurs
April 2022 (*)
|
Koeffizient
April 2022 (**)
|
|
Brasilien
|
4802
|
5,28080
|
90,9
|
|
Sierra Leone
|
12756
|
13195,4
|
96,7
|
|
Äthiopien
|
40,84
|
56,6299
|
72,1
|
|
Burundi
|
2116
|
2211,60
|
95,7
|
|
Ghana
|
6321
|
7,81335
|
80,9
|
|
Sri Lanka
|
182,1
|
324247
|
56,2
|
|
Türkei
|
6384
|
16,3296
|
39,1
|
|
Russland
|
82,85
|
96,0085
|
86,3
|
|
Kuba
|
1190
|
1,11260
|
107,0
|
|
El Salvador
|
0,8273
|
1,11260
|
74,4
|
|
Südsudan
|
264,7
|
477775
|
55,4
|
|
Bosnien und Herzegowina
|
1166
|
1,95583
|
59,6
|
|
Myanmar/Birma
|
1403
|
1975,98
|
71,0
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: Kuba, El Salvador
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
MAI 2022
|
Land
|
Kaufkraftparität
Mai 2022
|
Wechselkurs
Mai 2022 (*)
|
Koeffizient
Mai 2022 (**)
|
|
Uganda
|
2892
|
3800,80
|
76,1
|
|
Ruanda
|
912,2
|
1086,62
|
83,9
|
|
Botsuana
|
8948
|
12,8535
|
69,6
|
|
Ghana
|
6667
|
7,58150
|
87,9
|
|
Trinidad und Tobago
|
7246
|
7,47185
|
97,0
|
|
Sri Lanka
|
200,5
|
359779
|
55,7
|
|
Türkei
|
6718
|
15,5362
|
43,2
|
|
Argentinien
|
106,7
|
120420
|
88,6
|
|
Guinea
|
11126
|
9354,39
|
118,9
|
|
Jamaika
|
172,1
|
165329
|
104,1
|
|
Panama
|
1146
|
1,04850
|
109,3
|
|
Paraguay
|
4890
|
7168,07
|
68,2
|
|
Südsudan
|
282,8
|
450738
|
62,7
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: Panama
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
JUNI 2022
|
Land
|
Kaufkraftparität
Juni 2022
|
Wechselkurs
Juni 2022 (*)
|
Koeffizient
Juni 2022 (**)
|
|
Tansania
|
2495
|
2463,43
|
101,3
|
|
Eswatini
|
10,98
|
16,6480
|
66,0
|
|
Kenia
|
125,2
|
123869
|
101,1
|
|
Guyana
|
209,0
|
223085
|
93,7
|
|
Pakistan
|
148,5
|
213970
|
69,4
|
|
Sri Lanka
|
222,2
|
384892
|
57,7
|
|
Indien
|
82,10
|
83,4750
|
98,4
|
|
Mauretanien
|
31,29
|
38,2667
|
81,8
|
|
Kolumbien
|
3032
|
4294,66
|
70,6
|
|
Kuba
|
1252
|
1,07640
|
116,3
|
|
Iran
|
98909
|
45208,8
|
218,8
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: Kuba
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
ANHANG IV
VERÖFFENTLICHUNG IN DER REIHE C DES AMTSBLATTS
FÜR DAS JAHR 2022 VORGENOMMENE ZWISCHENZEITLICHE AKTUALISIERUNG DER DIENST- UND VERSORGUNGSBEZÜGE DER BEAMTEN UND SONSTIGEN BEDIENSTETEN DER EUROPÄISCHEN UNION SOWIE DER AUF DIESE BEZÜGE ANWENDBAREN BERICHTIGUNGSKOEFFIZIENTEN
1.1. Tabelle des Monatsgrundgehalts für jede Besoldungsgruppe und jede Dienstaltersstufe der Funktionsgruppen AD und AST gemäß Artikel 66 des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
|
1.1.2022
|
DIENSTALTERSSTUFEN
|
|
BESOLDUNGSGRUPPEN
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
|
16
|
19958,49
|
20797,17
|
21671,09
|
|
|
|
15
|
17639,97
|
18381,23
|
19153,62
|
19686,51
|
19958,49
|
|
14
|
15590,76
|
16245,92
|
16928,59
|
17399,57
|
17639,97
|
|
13
|
13779,65
|
14358,68
|
14962,04
|
15378,33
|
15590,76
|
|
12
|
12178,90
|
12690,67
|
13223,96
|
13591,86
|
13779,65
|
|
11
|
10764,11
|
11216,42
|
11687,75
|
12012,93
|
12178,90
|
|
10
|
9513,69
|
9913,45
|
10330,05
|
10617,43
|
10764,11
|
|
9
|
8408,50
|
8761,84
|
9130,04
|
9384,03
|
9513,69
|
|
8
|
7431,71
|
7744,00
|
8069,41
|
8293,92
|
8408,50
|
|
7
|
6568,39
|
6844,41
|
7132,01
|
7330,44
|
7431,71
|
|
6
|
5805,35
|
6049,31
|
6303,50
|
6478,88
|
6568,39
|
|
5
|
5130,98
|
5346,58
|
5571,25
|
5726,26
|
5805,35
|
|
4
|
4534,93
|
4725,47
|
4924,05
|
5061,05
|
5130,98
|
|
3
|
4008,09
|
4176,54
|
4352,05
|
4473,11
|
4534,93
|
|
2
|
3542,50
|
3691,35
|
3846,47
|
3953,49
|
4008,09
|
|
1
|
3130,98
|
3262,54
|
3399,63
|
3494,24
|
3542,50
|
2. Tabelle des Monatsgrundgehalts für jede Besoldungsgruppe und jede Dienstaltersstufe der Funktionsgruppe AST/SC gemäß Artikel 66 des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
|
1.1.2022
|
DIENSTALTERSSTUFEN
|
|
BESOLDUNGSGRUPPEN
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
|
6
|
5090,25
|
5304,16
|
5527,04
|
5680,79
|
5759,29
|
|
5
|
4498,93
|
4687,98
|
4885,67
|
5020,88
|
5090,25
|
|
4
|
3976,31
|
4143,39
|
4317,51
|
4437,63
|
4498,93
|
|
3
|
3514,38
|
3662,06
|
3815,97
|
3922,11
|
3976,31
|
|
2
|
3106,12
|
3236,66
|
3372,68
|
3466,50
|
3514,38
|
|
1
|
2745,30
|
2860,67
|
2980,88
|
3063,79
|
3106,12
|
3. Tabelle der Berichtigungskoeffizienten, die auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten der Europäischen Union gemäß Artikel 64 des Statuts anwendbar sind, die Folgendes enthält:
- die ab dem 1. Januar 2022 gemäß Artikel 64 des Statuts auf die Dienstbezüge der Beamten und sonstigen Bediensteten anwendbaren Berichtigungskoeffizienten (in Spalte 2 der folgenden Tabelle angegeben),
- die ab dem 1. Juli 2022 gemäß Artikel 17 Absatz 3 des Anhangs VII des Statuts auf die Überweisungen der Beamten und sonstigen Bediensteten anwendbaren Berichtigungskoeffizienten (in Spalte 3 der folgenden Tabelle angegeben),
- die ab dem 1. Januar 2022 gemäß Artikel 20 Absatz 1 des Anhangs XIII des Statuts auf die Ruhegehälter anwendbaren Berichtigungskoeffizienten (in Spalte 4 der folgenden Tabelle angegeben).
|
|
Dienstbezüge
|
Überweisungen
|
Ruhegehälter
|
|
Land / Ort
|
1.1.2022
|
1.7.2022
|
1.1.2022
|
|
Bulgarien
|
62,4
|
59,5
|
|
|
Tschechien
|
88,0
|
74,7
|
|
|
Dänemark
|
131,5
|
134,7
|
134,7
|
|
Deutschland
|
100,1
|
99,8
|
|
|
Karlsruhe
|
95,5
|
|
|
|
München
|
111,9
|
|
|
|
Estland
|
90,1
|
94,5
|
|
|
Irland
|
136,9
|
126,9
|
126,9
|
|
Griechenland
|
83,7
|
81,3
|
|
|
Spanien
|
95,2
|
92,4
|
|
|
Frankreich
|
118,7
|
109,6
|
109,6
|
|
Kroatien
|
77,3
|
68,0
|
|
|
Italien
|
94,1
|
95,7
|
|
|
Varese
|
90,1
|
|
|
|
Zypern
|
81,2
|
83,5
|
|
|
Lettland
|
80,0
|
74,8
|
|
|
Litauen
|
81,6
|
71,5
|
|
|
Ungarn
|
75,7
|
63,0
|
|
|
Malta
|
92,0
|
96,5
|
|
|
Niederlande
|
110,3
|
111,6
|
111,6
|
|
Österreich
|
108,3
|
112,1
|
112,1
|
|
Polen
|
72,3
|
62,3
|
|
|
Portugal
|
90,6
|
85,9
|
|
|
Rumänien
|
69,0
|
58,3
|
|
|
Slowenien
|
87,1
|
83,0
|
|
|
Slowakei
|
77,6
|
75,7
|
|
|
Finnland
|
117,5
|
119,5
|
119,5
|
|
Schweden
|
129,3
|
118,9
|
118,9
|
|
Vereinigtes Königreich
|
|
|
128,3
|
4.1. Betrag der Vergütung bei Elternurlaub gemäß Artikel 42a Absatz 2 des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022: 1075,51 EUR.
4.2. Betrag der Vergütung bei Elternurlaub gemäß Artikel 42a Absatz 3 des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022: 1434,02 EUR.
5.1. Grundbetrag der Haushaltszulage gemäß Artikel 1 Absatz 1 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022: 201,15 EUR.
5.2. Betrag der Zulage für ein unterhaltsberechtigtes Kind gemäß Artikel 2 Absatz 1 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022: 439,54 EUR.
5.3. Betrag der Erziehungszulage gemäß Artikel 3 Absatz 1 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022: 298,23 EUR.
5.4. Betrag der Erziehungszulage gemäß Artikel 3 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022: 107,38 EUR.
5.5. Mindestbetrag der Auslandszulage gemäß Artikel 69 des Statuts und Artikel 4 Absatz 1 Unterabsatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022: 596,18 EUR.
5.6. Betrag der Auslandszulage gemäß Artikel 134 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022: 428,58 EUR.
6.1. Kilometerpauschale gemäß Artikel 7 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
|
0 bis 200 km
|
0,0000
|
|
201 bis 1000 km
|
0,2217
|
|
1001 bis 2000 km
|
0,3697
|
|
2001 bis 3000 km
|
0,2217
|
|
3001 bis 4000 km
|
0,0738
|
|
4001 bis 10000 km
|
0,0356
|
|
über 10 000 km
|
0,0000
|
6.2. Zusätzlicher Pauschalbetrag zur Kilometerpauschale gemäß Artikel 7 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
— 110,87 EUR, wenn die in Absatz 1 genannte geografische Entfernung zwischen 600 km und 1200 km beträgt,
— 221,74 EUR, wenn die in Absatz 1 genannte geografische Entfernung mehr als 1200 km beträgt.
7.1. Kilometerpauschale gemäß Artikel 8 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
|
0 EUR pro km für eine Entfernung von
|
0 bis 200 km
|
|
0,4471 EUR pro km für eine Entfernung von
|
201 bis 1,000 km
|
|
0,7452 EUR pro km für eine Entfernung von
|
1,001 bis 2,000 km
|
|
0,4471 EUR pro km für eine Entfernung von
|
2,001 bis 3,000 km
|
|
0,1489 EUR pro km für eine Entfernung von
|
3,001 bis 4,000 km
|
|
0,0719 EUR pro km für eine Entfernung von
|
4,001 bis 10,000 km
|
|
0 EUR pro km für eine Entfernung von über
|
10 000 km.
|
7.2. Zusätzlicher Pauschalbetrag zur Kilometerpauschale gemäß Artikel 8 Absatz 2 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
— 223,52 EUR bei einer Entfernung von mindestens 600 km und weniger als 1200 km zwischen dem Ort der dienstlichen Verwendung und dem Herkunftsort,
— 447,01 EUR bei einer Entfernung von mehr als 1200 km zwischen dem Ort der dienstlichen Verwendung und dem Herkunftsort.
8. Betrag des Tagegelds gemäß Artikel 10 Absatz 1 des Anhangs VII des Statuts, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
—
46,20 EUR im Falle von Beamten, die Anspruch auf die Haushaltszulage haben,
—
37,26 EUR im Falle von Beamten, die keinen Anspruch auf die Haushaltszulage haben.
9. Untergrenze für die Einrichtungsbeihilfe gemäß Artikel 24 Absatz 3 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
—
1315,28 EUR für Bedienstete, die Anspruch auf die Haushaltszulage haben,
—
782,06 EUR für Bedienstete, die keinen Anspruch auf die Haushaltszulage haben.
10.1. Untergrenze und Obergrenze für das Arbeitslosengeld gemäß Artikel 28a Absatz 3 Unterabsatz 2 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
— 1577,42 EUR (Untergrenze),
— 3154,84 EUR (Obergrenze).
10.2. Betrag des Pauschalabschlags gemäß Artikel 28a Absatz 7 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
— 1434,02 EUR.
11. Tabelle der Monatsgrundgehälter gemäß Artikel 93 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
|
1.1.2022
|
DIENSTALTERSSTUFEN
|
|
FUNKTION
GRUPPEN
|
BESOLDUNGSGRUPPEN
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
|
IV
|
18
|
6880,19
|
7023,27
|
7169,31
|
7318,41
|
7470,61
|
7625,96
|
7784,54
|
|
|
17
|
6080,90
|
6207,34
|
6336,43
|
6468,21
|
6602,72
|
6740,02
|
6880,19
|
|
|
16
|
5374,44
|
5486,20
|
5600,30
|
5716,76
|
5835,66
|
5957,02
|
6080,90
|
|
|
15
|
4750,06
|
4848,84
|
4949,69
|
5052,62
|
5157,70
|
5264,95
|
5374,44
|
|
|
14
|
4198,24
|
4285,54
|
4374,67
|
4465,64
|
4558,54
|
4653,29
|
4750,06
|
|
|
13
|
3710,50
|
3787,67
|
3866,43
|
3946,85
|
4028,92
|
4112,71
|
4198,24
|
|
III
|
12
|
4750,00
|
4848,77
|
4949,62
|
5052,53
|
5157,59
|
5264,84
|
5374,33
|
|
|
11
|
4198,21
|
4285,49
|
4374,61
|
4465,57
|
4558,44
|
4653,23
|
4750,00
|
|
|
10
|
3710,49
|
3787,65
|
3866,41
|
3946,82
|
4028,89
|
4112,68
|
4198,21
|
|
|
9
|
3279,45
|
3347,65
|
3417,26
|
3488,34
|
3560,88
|
3634,91
|
3710,49
|
|
|
8
|
2898,49
|
2958,77
|
3020,30
|
3083,09
|
3147,22
|
3212,66
|
3279,45
|
|
II
|
7
|
3279,38
|
3347,60
|
3417,21
|
3488,28
|
3560,86
|
3634,91
|
3710,50
|
|
|
6
|
2898,36
|
2958,62
|
3020,17
|
3082,99
|
3147,10
|
3212,56
|
3279,38
|
|
|
5
|
2561,58
|
2614,85
|
2669,24
|
2724,77
|
2781,43
|
2839,29
|
2898,36
|
|
|
4
|
2263,94
|
2311,03
|
2359,11
|
2408,18
|
2458,26
|
2509,39
|
2561,58
|
|
I
|
3
|
2789,00
|
2846,88
|
2905,98
|
2966,28
|
3027,83
|
3090,68
|
3154,84
|
|
|
2
|
2465,60
|
2516,77
|
2569,00
|
2622,32
|
2676,75
|
2732,31
|
2789,00
|
|
|
1
|
2179,70
|
2224,95
|
2271,11
|
2318,24
|
2366,36
|
2415,47
|
2465,60
|
12. Untergrenze für die Einrichtungsbeihilfe gemäß Artikel 94 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
—
989,32 EUR für Bedienstete, die Anspruch auf die Haushaltszulage haben,
—
586,56 EUR für Bedienstete, die keinen Anspruch auf die Haushaltszulage haben.
13.1. Untergrenze und Obergrenze für das Arbeitslosengeld gemäß Artikel 96 Absatz 3 Unterabsatz 2 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
— 1183,06 EUR (Untergrenze),
— 2366,10 EUR (Obergrenze).
13.2. Betrag des Pauschalabschlags gemäß Artikel 96 Absatz 7 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
— 1075,51 EUR.
13.3 Untergrenze und Obergrenze für das Arbeitslosengeld gemäß Artikel 136 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
— 1040,82 EUR (Untergrenze),
— 2449,03 EUR (Obergrenze).
14. Betrag der Vergütungen für Schichtdienst gemäß Artikel 1 Absatz 1 Unterabsatz 1 der Verordnung (EGKS, EWG, Euratom) Nr. 300/76 des Rates
:
— 450,83 EUR,
— 680,46 EUR,
— 744,00 EUR,
— 1.014,31 EUR.
15. Der ab dem 1. Januar 2022 auf die in Artikel 4 der Verordnung (EWG, Euratom, EGKS) Nr. 260/68 des Rates
genannten Beträge anwendbare Koeffizient beträgt 6,5078.
16. Tabelle der in Artikel 8 Absatz 2 des Anhangs XIII des Statuts vorgesehenen Beträge, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
|
1.1.2022
|
DIENSTALTERSSTUFEN
|
|
BESOLDUNGS-GRUPPEN
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
8
|
|
16
|
19958,49
|
20797,17
|
21671,09
|
|
|
|
|
|
|
15
|
17639,97
|
18381,23
|
19153,62
|
19686,51
|
19958,49
|
20797,17
|
|
|
|
14
|
15590,76
|
16245,92
|
16928,59
|
17399,57
|
17639,97
|
18381,23
|
19153,62
|
19958,49
|
|
13
|
13779,65
|
14358,68
|
14962,04
|
15378,33
|
15590,76
|
|
|
|
|
12
|
12178,90
|
12690,67
|
13223,96
|
13591,86
|
13779,65
|
14358,68
|
14962,04
|
15590,76
|
|
11
|
10764,11
|
11216,42
|
11687,75
|
12012,93
|
12178,90
|
12690,67
|
13223,96
|
13779,65
|
|
10
|
9513,69
|
9913,45
|
10330,05
|
10617,43
|
10764,11
|
11216,42
|
11687,75
|
12178,90
|
|
9
|
8408,50
|
8761,84
|
9130,04
|
9384,03
|
9513,69
|
|
|
|
|
8
|
7431,71
|
7744,00
|
8069,41
|
8293,92
|
8408,50
|
8761,84
|
9130,04
|
9513,69
|
|
7
|
6568,39
|
6844,41
|
7132,01
|
7330,44
|
7431,71
|
7744,00
|
8069,41
|
8408,50
|
|
6
|
5805,35
|
6049,31
|
6303,50
|
6478,88
|
6568,39
|
6844,41
|
7132,01
|
7431,71
|
|
5
|
5130,98
|
5346,58
|
5571,25
|
5726,26
|
5805,35
|
6049,31
|
6303,50
|
6568,39
|
|
4
|
4534,93
|
4725,47
|
4924,05
|
5061,05
|
5130,98
|
5346,58
|
5571,25
|
5805,35
|
|
3
|
4008,09
|
4176,54
|
4352,05
|
4473,11
|
4534,93
|
4725,47
|
4924,05
|
5130,98
|
|
2
|
3542,50
|
3691,35
|
3846,47
|
3953,49
|
4008,09
|
4176,54
|
4352,05
|
4534,93
|
|
1
|
3130,98
|
3262,54
|
3399,63
|
3494,24
|
3542,50
|
|
|
|
17. Betrag der ab dem 1. Januar 2022 geltenden Pauschalzulage zur Anwendung von Artikel 18 Absatz 1 des Anhangs XIII des Statuts gemäß dem früheren Artikel 4a des Anhangs VII des vor dem 1. Mai 2004 geltenden Statuts:
— monatlich 155,53 EUR für Beamte der Besoldungsgruppen C4 oder C5,
— monatlich 238,46 EUR für Beamte der Besoldungsgruppen C1, C2 oder C3.
18. Tabelle der Monatsgrundgehälter gemäß Artikel 133 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten, anwendbar ab dem 1. Januar 2022:
|
1.1.2022
|
|
Besoldungsgruppe
|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
|
Grundgehalt für Vollzeittätigkeit
|
1982,70
|
2309,85
|
2504,34
|
2715,24
|
2943,88
|
3191,81
|
3460,59
|
|
Besoldungsgruppe
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
|
Grundgehalt für Vollzeittätigkeit
|
3752,04
|
4067,98
|
4410,54
|
4781,95
|
5184,66
|
5621,25
|
6094,62
|
|
Besoldungsgruppe
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
|
|
|
Grundgehalt für Vollzeittätigkeit
|
6607,85
|
7164,31
|
7767,63
|
8421,72
|
9130,95
|
|
|
19. Für Bedienstete, die während des Bezugszeitraums in Estland und Slowenien verwendet wurden, sind alle Bezugnahmen auf den 1. Januar 2022 unter den Nummern 1 bis 18 im Einklang mit Artikel 8 Absatz 3 Buchstabe a des Anhangs XI des Statuts als Bezugnahmen auf den 16. November 2021 zu verstehen.
|
ANHANG V
VERÖFFENTLICHUNG IN DER REIHE C DES AMTSBLATTS
ZWISCHENZEITLICHE AKTUALISIERUNG DER BERICHTIGUNGSKOEFFIZIENTEN FÜR DIE DIENSTBEZÜGE DER IN DRITTLÄNDERN DIENSTTUENDEN BEAMTEN, BEDIENSTETEN AUF ZEIT UND VERTRAGSBEDIENSTETEN DER EUROPÄISCHEN UNION
AUGUST 2021
|
|
Land
|
Kaufkraftparität
August 2021
|
Wechselkurs
August 2021 (*)
|
Koeffizient
August 2021 (**)
|
|
Demokratische Republik Kongo
|
2956
|
2361,21
|
125,2
|
|
Haiti
|
101,9
|
110845
|
91,9
|
|
Kambodscha
|
3881
|
4831,00
|
80,3
|
|
Südsudan
|
311,8
|
469454
|
66,4
|
|
Sudan ***
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: keines der Länder in der vorstehenden Tabelle.
|
|
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
|
|
|
|
|
(***) Keine Angaben aufgrund mangelnder Stabilität vor Ort oder unzuverlässiger Daten.
|
|
|
|
|
SEPTEMBER 2021
|
|
Land
|
Kaufkraftparität
September 2021
|
Wechselkurs
September 2021 (*)
|
Koeffizient
September 2021 (**)
|
|
Angola
|
742,8
|
745395
|
99,7
|
|
Brasilien
|
4000
|
6,15290
|
65,0
|
|
|
|
|
|
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: keines der Länder in der vorstehenden Tabelle.
|
|
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
OKTOBER 2021
|
|
Land
|
Kaufkraftparität
Oktober 2021
|
Wechselkurs
Oktober 2021 (*)
|
Koeffizient
Oktober 2021 (**)
|
|
Argentinien
|
92,81
|
114943
|
80,7
|
|
Barbados
|
2504
|
2,33579
|
107,2
|
|
Guyana
|
193,0
|
244700
|
78,9
|
|
Iran
|
88904
|
48946,8
|
181,6
|
|
Jamaika
|
152,3
|
172782
|
88,1
|
|
Kirgisistan
|
68,85
|
98,8259
|
69,7
|
|
Liberia
|
258,1
|
199351
|
129,5
|
|
Montenegro
|
0,5977
|
1,00000
|
59,8
|
|
Paraguay
|
4402
|
8019,50
|
54,9
|
|
Sierra Leone
|
11767
|
12329,8
|
95,4
|
|
Vereinigte Staaten (Washington)
|
1121
|
1,16540
|
96,2
|
|
Sambia
|
14,58
|
19,5063
|
74,7
|
|
|
|
|
|
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: keines der Länder in der vorstehenden Tabelle.
|
|
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
NOVEMBER 2021
|
|
Land
|
Kaufkraftparität
November 2021
|
Wechselkurs
November 2021 (*)
|
Koeffizient
November 2021 (**)
|
|
Angola
|
795,6
|
692779
|
114,8
|
|
Brasilien
|
4247
|
6,47980
|
65,5
|
|
Kolumbien
|
2633
|
4382,59
|
60,1
|
|
Ecuador (*)
|
0,9352
|
1,15930
|
80,7
|
|
Indien
|
76,17
|
86,8032
|
87,8
|
|
Panama (*)
|
1065
|
1,15930
|
91,9
|
|
Südsudan
|
346,1
|
474615
|
72,9
|
|
|
|
|
|
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: Ecuador, Panama.
|
|
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
DEZEMBER 2021
|
|
Land
|
Kaufkraftparität
Dezember 2021
|
Wechselkurs
Dezember 2021 (*)
|
Koeffizient
Dezember 2021 (**)
|
|
Armenien
|
505,5
|
544180
|
92,9
|
|
Burundi
|
1985
|
2245,46
|
88,4
|
|
Kuba (*)
|
1102
|
1,12760
|
97,7
|
|
Georgien
|
2476
|
3,49310
|
70,9
|
|
Liberia
|
238,9
|
160354
|
149,0
|
|
Malawi
|
726,3
|
916164
|
79,3
|
|
Mosambik
|
67,26
|
71,9100
|
93,5
|
|
Ruanda
|
811,4
|
1129,04
|
71,9
|
|
Singapur
|
1778
|
1,54410
|
115,1
|
|
Südsudan
|
303,9
|
464913
|
65,4
|
|
Trinidad und Tobago
|
6770
|
7,95275
|
85,1
|
|
Türkei
|
4864
|
14,3166
|
34,0
|
|
|
|
|
|
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: Kuba
|
|
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
JANUAR 2022
|
Land
|
Kaufkraftparität Januar 2022
|
Wechselkurs Januar 2022
|
Koeffizient Januar 2022 (**)
|
|
Afghanistan (***)
|
|
|
|
|
Albanien
|
67,60
|
120390
|
56,2
|
|
Algerien
|
102,3
|
157088
|
65,1
|
|
Angola
|
846
|
638119
|
132,6
|
|
Argentinien
|
100,1
|
116219
|
86,1
|
|
Armenien
|
512,4
|
541110
|
94,7
|
|
Australien
|
1657
|
1,55940
|
106,3
|
|
Aserbaidschan
|
1769
|
1,92678
|
91,8
|
|
Bangladesch
|
84,62
|
97,2457
|
87,0
|
|
Barbados
|
2620
|
2,27166
|
115,3
|
|
Belarus
|
2130
|
2,84960
|
74,7
|
|
Benin
|
610,0
|
655957
|
93,0
|
|
Bolivien
|
6104
|
7,83179
|
77,9
|
|
Bosnien und Herzegowina
|
1107
|
1,95583
|
56,6
|
|
Botsuana
|
8481
|
13,1926
|
64,3
|
|
Brasilien
|
4474
|
6,37340
|
70,2
|
|
Burkina Faso
|
599,2
|
655957
|
91,3
|
|
Burundi
|
2011
|
2271,22
|
88,5
|
|
Kambodscha
|
4032
|
4636,00
|
87,0
|
|
Kamerun
|
598,8
|
655957
|
91,3
|
|
Kanada
|
1459
|
1,44810
|
100,8
|
|
Cabo Verde
|
75,98
|
110265
|
68,9
|
|
Zentralafrikanische Republik
|
738,3
|
655957
|
112,6
|
|
Tschad
|
631,7
|
655957
|
96,3
|
|
Chile
|
629,6
|
973126
|
64,7
|
|
China
|
6386
|
7,22300
|
88,4
|
|
Kolumbien
|
2711
|
4526,97
|
59,9
|
|
Kongo
|
744,9
|
655957
|
113,6
|
|
Costa Rica
|
572,0
|
726634
|
78,7
|
|
Kuba (*)
|
1112
|
1,13340
|
98,1
|
|
Demokratische Republik Kongo
|
2957
|
2262,11
|
130,7
|
|
Dschibuti
|
215,7
|
201691
|
106,9
|
|
Dominikanische Republik
|
46,43
|
64,2744
|
72,2
|
|
Ecuador (*)
|
0,9577
|
1,13340
|
84,5
|
|
Ägypten
|
15,68
|
17,7657
|
88,3
|
|
El Salvador (*)
|
0,7869
|
1,13340
|
69,4
|
|
Eritrea
|
17,78
|
17,2306
|
103,2
|
|
Eswatini
|
10,36
|
18,0173
|
57,5
|
|
Äthiopien
|
38,38
|
55,9456
|
68,6
|
|
Fidschi
|
1719
|
2,40154
|
71,6
|
|
Gabun
|
674,0
|
655957
|
102,8
|
|
Gambia
|
54,37
|
60,5900
|
89,7
|
|
Georgien
|
2514
|
3,48530
|
72,1
|
|
Ghana
|
5868
|
6,76125
|
86,8
|
|
Guatemala
|
8454
|
8,75491
|
96,6
|
|
Guinea
|
10467
|
10404,4
|
100,6
|
|
Guinea-Bissau
|
468,6
|
655957
|
71,4
|
|
Guyana
|
197,6
|
236960
|
83,4
|
|
Haiti
|
103,4
|
113727
|
90,9
|
|
Honduras
|
22,71
|
27,5441
|
82,4
|
|
Hongkong
|
10,23
|
8,83990
|
115,7
|
|
Island
|
188,7
|
147600
|
127,8
|
|
Indien
|
77,91
|
84,2575
|
92,5
|
|
Indonesien
|
11756
|
16163,4
|
72,7
|
|
Iran
|
93253
|
47602,8
|
195,9
|
|
Irak (***)
|
|
|
|
|
Israel
|
4283
|
3,52040
|
121,7
|
|
Côte d'Ivoire
|
581,5
|
655957
|
88,6
|
|
Jamaika
|
160,6
|
171968
|
93,4
|
|
Japan
|
137,0
|
130440
|
105,0
|
|
Jordanien
|
0,7277
|
0,80358
|
90,6
|
|
Kasachstan
|
366,8
|
488020
|
75,2
|
|
Kenia
|
118,2
|
128119
|
92,3
|
|
Kosovo
|
0,5487
|
1,00000
|
54,9
|
|
Kuwait
|
0,3085
|
0,34285
|
90,0
|
|
Kirgisistan
|
71,60
|
96,1123
|
74,5
|
|
Laos
|
8335
|
12660,5
|
65,8
|
|
Libanon (***)
|
|
|
|
|
Lesotho
|
10,77
|
18,0173
|
59,8
|
|
Liberia
|
235,7
|
162671
|
144,9
|
|
Libyen (***)
|
|
|
|
|
Madagaskar
|
3731
|
4474,86
|
83,4
|
|
Malawi
|
738,9
|
925226
|
79,9
|
|
Malaysia
|
3983
|
4,73360
|
84,1
|
|
Mali
|
555,2
|
655957
|
84,6
|
|
Mauretanien
|
29,63
|
41,1050
|
72,1
|
|
Mauritius
|
35,36
|
48,9042
|
72,3
|
|
Mexiko
|
14,54
|
23,2431
|
62,6
|
|
Moldau
|
14,14
|
20,1515
|
70,2
|
|
Mongolei
|
2254
|
3228,64
|
69,8
|
|
Montenegro
|
0,5891
|
1,00000
|
58,9
|
|
Marokko
|
8587
|
10,5070
|
81,7
|
|
Mosambik
|
68,47
|
72,3150
|
94,7
|
|
Myanmar/Birma
|
1328
|
2017,45
|
65,8
|
|
Namibia
|
13,14
|
18,0173
|
72,9
|
|
Nepal
|
95,36
|
135790
|
70,2
|
|
Neukaledonien
|
118,5
|
119332
|
99,3
|
|
Neuseeland
|
1456
|
1,65450
|
88,0
|
|
Nicaragua
|
33,29
|
40,2595
|
82,7
|
|
Niger
|
477,2
|
655957
|
72,7
|
|
Nigeria
|
412,2
|
469626
|
87,8
|
|
Nordmazedonien
|
29,84
|
61,6230
|
48,4
|
|
Norwegen
|
13,33
|
9,97030
|
133,7
|
|
Pakistan
|
140,8
|
201831
|
69,8
|
|
Panama (*)
|
1086
|
1,13340
|
95,8
|
|
Papua-Neuguinea
|
3994
|
3,97684
|
100,4
|
|
Paraguay
|
4597
|
7712,87
|
59,6
|
|
Peru
|
3688
|
4,51615
|
81,7
|
|
Philippinen
|
52,17
|
57,8490
|
90,2
|
|
Katar
|
4599
|
4,12558
|
111,5
|
|
Russland
|
77,24
|
84,8888
|
91,0
|
|
Ruanda
|
808,2
|
1140,88
|
70,8
|
|
São Tomé und Príncipe
|
23,38
|
24,5000
|
95,4
|
|
Saudi-Arabien
|
3,731
|
4,25025
|
87,8
|
|
Senegal
|
561,0
|
655957
|
85,5
|
|
Serbien
|
71,89
|
117559
|
61,2
|
|
Sierra Leone
|
12006
|
12847,2
|
93,5
|
|
Singapur
|
1763
|
1,53300
|
115,0
|
|
Somalia (***)
|
|
|
|
|
Südafrika
|
11,39
|
18,0173
|
63,2
|
|
Südkorea
|
1234
|
1347,56
|
91,6
|
|
Südsudan
|
326,8
|
486975
|
67,1
|
|
Sri Lanka
|
158,3
|
227221
|
69,7
|
|
Sudan ***
|
|
|
|
|
Schweiz (Bern)
|
1343
|
1,03630
|
129,6
|
|
Schweiz (Genf)
|
1343
|
1,03630
|
129,6
|
|
Syrien (***)
|
|
|
|
|
Taiwan
|
27,09
|
31,4000
|
86,3
|
|
Tadschikistan
|
8714
|
12,8074
|
68,0
|
|
Tansania
|
2338
|
2603,71
|
89,8
|
|
Thailand
|
27,07
|
37,8670
|
71,5
|
|
Timor Leste (*)
|
0,8641
|
1,13340
|
76,2
|
|
Togo
|
625,5
|
655957
|
95,4
|
|
Trinidad und Tobago
|
6854
|
8,30960
|
82,5
|
|
Tunesien
|
2407
|
3,28030
|
73,4
|
|
Türkei
|
5447
|
14,7184
|
37,0
|
|
Turkmenistan
|
5102
|
3,96690
|
128,6
|
|
Uganda
|
2736
|
4003,02
|
68,3
|
|
Ukraine
|
26,21
|
30,8551
|
84,9
|
|
Vereinigte Arabische Emirate
|
3693
|
4,16910
|
88,6
|
|
Vereinigtes Königreich
|
0,8983
|
0,83930
|
107,0
|
|
Vereinigte Staaten (New York)
|
1176
|
1,13340
|
103,8
|
|
Vereinigte Staaten (Washington)
|
1113
|
1,13340
|
98,2
|
|
Uruguay
|
39,82
|
50,3740
|
79,0
|
|
Usbekistan
|
8317
|
12252,3
|
67,9
|
|
Venezuela (***)
|
|
|
|
|
Vietnam
|
18671
|
25886,9
|
72,1
|
|
Westjordanland — Gazastreifen
|
4283
|
3,52040
|
121,7
|
|
Jemen (***)
|
|
|
|
|
Sambia
|
15,67
|
18,8211
|
83,3
|
|
Simbabwe (***)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
(*) 1 EUR = x Einheiten der Landeswährung, ausgenommen USD für: Kuba, Ecuador, El Salvador, Panama, Timor-Leste
(**) Brüssel und Luxemburg = 100.
(***) Keine Angaben aufgrund mangelnder Stabilität vor Ort oder unzuverlässiger Daten.
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