BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN RAT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS UND DEN AUSSCHUSS DER REGIONEN über die Umsetzung der Strategie für die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation /* COM/2014/0567 final */
1.
Hintergrund
Im September 2012 verabschiedete die
Kommission die Mitteilung „Verbesserung und Fokussierung der internationalen
Zusammenarbeit der EU in Forschung und Innovation: ein strategischer Ansatz“[1]. Die Mitteilung wurde
vom Europäischen Parlament[2],
dem Rat[3],
dem europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss[4] und dem Ausschuss der
Regionen begrüßt[5]. In der Mitteilung wurde betont, dass globale
Herausforderungen auch globale Reaktionen erfordern und dass sie die
Triebkräfte für die internationale Zusammenarbeit im Bereich Forschung und
Innovation sind. Auch für die Gewinnung von Talenten und den Zugang zu Wissen
und Märkten und somit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der EU ist die
internationale Zusammenarbeit unverzichtbar. Daher ist eine intensivere Zusammenarbeit der
EU mit ihren internationalen Partnern notwendig, um eine kritische Masse zu
schaffen, Wissen zusammenzufassen und innovative Lösungen zu finden. Dafür ist
eine Strategie notwendig, die alle Dimensionen der internationalen Zusammenarbeit
in Forschung und Innovation erfasst. Sie sollte die Zusammenarbeit auf
bilateraler und regionaler Ebene sowie in multilateralen Foren intensivieren,
aber auch Synergien mit der auswärtigen Politik der Union und den
Mitgliedstaaten schaffen. Daher wird in der Mitteilung betont, dass die
Verbesserung und stärkere Fokussierung der internationalen Zusammenarbeit der
Union im Bereich der Forschung und Innovation einen Ansatz erfordert, der die
globale Dimension von Forschung und Innovation in all ihren Aspekten
vollständig erfasst. Ein solcher bildet die Grundlage für Horizont 2020,
dessen stärkerer Fokus auf der internationalen Zusammenarbeit liegt. Darüber
hinaus konzentriert sich die Strategie jenseits von Horizont 2020 auch
darauf, die Innovationsdimension der internationalen Zusammenarbeit zu
festigen, angemessene Grundlagen und Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, das
Engagement durch multilaterale Initiativen zu festigen und die Synergien mit
der auswärtigen[6]
Politik der Union und den Maßnahmen der Mitgliedstaaten zu fördern. Die Kommission verpflichtete sich, 2014 über
den Fortschritt bei der Umsetzung der Strategie zu berichten. Dieses Dokument
enthält einen Bericht über den aktuellen Stand.
2.
Die internationale Dimension von Horizont 2020
Die Entwicklung der internationalen Dimension
von Horizont 2020[7]
und des Euratom-Programms[8],
insbesondere deren erster Arbeitsprogramme, waren in den ersten zwei Jahren der
Umsetzung der Strategie ein wichtiger Arbeitsbereich. Die Rechtsvorschriften für Horizont 2020[9] heben die
internationale Zusammenarbeit als einen bereichsübergreifenden Schwerpunkt
hervor. Es wurde ein dualer, auf allgemeine Öffnung und internationale
Zusammenarbeit ausgerichteter Ansatz gewählt, um zu erreichen, dass
Horizont 2020 dazu beiträgt, die in der Mitteilung von 2012 gesetzten
Ziele zu erreichen. Dank der allgemeinen Öffnung haben
Rechtspersonen aus aller Welt die Möglichkeit, an Horizont 2020
teilzunehmen[10].
Sie ist ein wichtiges Instrument zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit
und wird für die Bereiche von Horizont 2020, die in erster Linie auf einer
Bottom-Up-Grundlage funktionieren, grundlegend sein, wobei auch diese bestimmte
Tätigkeiten zur Entwicklung einer internationalen Dimension enthalten. Finanzhilfen, die vom Europäischen
Forschungsrat gewährt werden, werden zunehmend als Auszeichnung für
wissenschaftliche Exzellenz anerkannt. Forscher aus aller Welt können
Fördermittel beantragen, sofern ihre Forschungsarbeit in einem Mitgliedstaat
oder einem assoziierten Land stattfindet. Die Teilnahme an den Wissens- und
Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities - KIC) des
Europäischen Instituts für Innovation und Technologie steht Rechtspersonen aus
aller Welt offen. Die drei vorhandenen KIC in den Bereichen Klimawandel,
nachhaltige Energie sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
arbeiten mit Einrichtungen aus Drittländern zusammen. Die e-Infrastrukturen haben eine starke
internationale Dimension. Ziel der Maßnahmen ist es, die globale Reichweite von
GÉANT und den damit verbundenen e-Infrastrukturen der EU weiter zu entwickeln
sowie den Zugang zu Daten und damit die Zusammenarbeit räumlich voneinander
entfernter Wissenschaftler weltweit zu ermöglichen. Die Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA)
werden es im Verlauf von Horizont 2020 rund 15 000 Forschern von
außerhalb Europas ermöglichen, ihre Karriere in Europa zu beginnen oder
fortzusetzen. Darüber hinaus wird auch die Entsendung von Forschern aus Europa
an einen anderen Ort in der Welt unterstützt. Es wird erwartet, dass bis 2020
mehr als 3500 nicht-europäische Organisationen an den MSCA teilnehmen werden. Ergänzend zur allgemeinen Öffnung enthält
Horizont 2020 gezielte Maßnahmen zur internationalen Zusammenarbeit. Für
diese Maßnahmen werden Themen und Partner für die Zusammenarbeit im Vorfeld
bestimmt, und zwar in Bereichen, in denen die Zusammenarbeit mit
internationalen Partnern eine Win-Win-Situation schafft. Ein Bestandteil der Vorbereitung der ersten
Arbeitsprogramme für Horizont 2020 war die Bestimmung passender Themen und
Partner für gezielte Maßnahmen der internationalen Zusammenarbeit. Eine
komplette Liste der Themenbereiche für die internationale Zusammenarbeit, die
im Arbeitsprogramm enthalten sind, ist im Teilnehmerportal[11] abrufbar. Rund
20 % aller Themenbereiche des ersten Arbeitsprogramms sind als wichtig für
die internationale Zusammenarbeit gekennzeichnet, mehr als im letzten Jahr von
RP7 (rund 12 %). Allerdings gab es eine Verlagerung in Richtung „weicherer”
Methoden zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit, die weniger auf koordinierten
Ausschreibungen[12]
und Themenbereichen basieren, bei denen die Teilnahme von Organisationen aus
Drittländern ein Förderkriterium ist. Die internationale Zusammenarbeit wird meistens
in allgemeiner Hinsicht gefördert. Entscheidend ist die deutliche Tendenz, die
internationale Zusammenarbeit global zu definieren und dabei nicht nur die
direkte Teilnahme von Forschern aus Drittländern mit der Unterzeichnung von
Finanzhilfevereinbarungen zu unterstützen, sondern die internationale
Zusammenarbeit durch Beiträge zu multilateralen Initiativen voranzubringen. Ein Beispiel dafür, wie die Strategie in die
Praxis umgesetzt wurde, ist die Umsetzung der Erklärung von Galway[13] durch Gründung einer transatlantischen
Allianz für die Meeresforschung mit den USA und Kanada im Rahmen der
Ausschreibung „Blaues Wachstum“. Der Bereich Fusionsforschung im Rahmen des
Euratom-Arbeitsprogramms beinhaltet auch eine starke Komponente der
internationalen Zusammenarbeit, insbesondere in Zusammenhang mit dem Fahrplan
für das Europäische Fusionsforschungsprogramm und verkörpert durch das Leitprojekt
ITER. Bereichsübergreifende Maßnahmen zur
internationalen Zusammenarbeit werden im Rahmen der Herausforderung „Europa als
globaler Akteur: integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften“
finanziert. Sie unterstützen die internationale Zusammenarbeit in
Horizont 2020, beinhalten aber auch Maßnahmen, die über Horizont 2020
hinaus gehen, beispielsweise das Anregen des politischen Dialogs mit den
internationalen Partnern der EU. Die Gemeinsame Forschungsstelle trägt zur
internationalen Zusammenarbeit durch spezifische Aktivitäten mit wichtigen
Partnern bei.
3.
Entwicklung gemeinsamer Grundsätze und
Rahmenbedingungen für die internationale Zusammenarbeit
Ein strategischer Ansatz für die
internationale Zusammenarbeit erfordert die Entwicklung gemeinsamer Grundsätze
und angemessener Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit. Sie sind notwendig,
um gleiche Bedingungen für die Zusammenarbeit von Forschern aus aller Welt zu
schaffen. Diese Grundsätze betreffen Bereiche wie verantwortungsvolle Forschung
und Innovation, Forschungsintegrität, Bewertung der Vorschläge anhand von Peer
Reviews, Förderung der Rolle der Frau in der Forschung und die
Geschlechterdimension in der Forschung, Forschungskarrieren[14], angemessene und
gleichwertige Behandlung der Rechte des geistigen Eigentums, Zugang zu
Forschungsdaten und -infrastrukturen sowie freier Zugang. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die
Kommission die Aktivitäten des Global Research Council (GRC)[15] unterstützt, eines
formlosen Zusammenschlusses der Spitzen von Forschungs- und
Forschungsförderorganisationen aus der ganzen Welt. Wichtige Erfolge dieses
Forums sind die allgemeine Beschreibung der Prinzipien guter wissenschaftlicher
Praxis, die die Teilnehmer auf ihrem Treffen von 2012 billigten, und die
Stellungnahmen zum freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen („Open
Access“) sowie zur Forschungsintegrität anlässlich ihres Treffens von 2013. Auf
dem Treffen von 2014 wurde eine Erklärung zur Förderung der nächsten Generation
von Forschern verabschiedet. Im Kontext der politischen Dialoge mit
Partnerländern und -regionen wird den Rahmenbedingungen für die internationale
Zusammenarbeit zunehmend Aufmerksamkeit gewidmet. Dazu gehören
Finanzierungsinstrumente für die Zusammenarbeit in Partnerländern, die Berechtigung
ausländischer Unternehmen zur Teilnahme an nationalen Forschungs- und
Entwicklungsprogrammen, Systeme für die Rechte des geistigem Eigentums, Zugang
zu öffentlichen Aufträgen und Risikokapital sowie Regelungen zu Datenzugang und
-besitz. Einer der wichtigsten Faktoren in diesem
Zusammenhang ist die Ermittlung und Beseitigung von Hindernissen für
Einrichtungen aus Drittländern bei der Teilnahme an Förderprogrammen der EU, da
ein Hauptproblem der Einrichtungen aus Drittländern in der Sicherung der Finanzierung
für ihre Teilnahme liegt. Dies ist besonders wichtig für Länder, die nicht
automatisch zum Empfang von Fördermitteln aus dem Budget von Horizont 2020
berechtigt sind - Länder, zu denen jetzt auch Brasilien, China, Indien, Mexiko
und Russland zählen. Diese Länder wurden dazu angehalten, Instrumente
einzurichten, um die Teilnahme ihrer Forscher an Horizont 2020 zu finanzieren. Zur Lösung dieses entscheidenden Problems
hat Mexiko ein ergänzendes Finanzierungsinstrument[16] geschaffen, das die
Finanzierung der Teilnahme mexikanischer Partner an erfolgreichen
Horizont-2020-Projekten ermöglicht und als Modell für ähnliche Initiativen in
anderen Partnerländern dienen könnte. Ein weiteres Beispiel ist Neuseeland, das
für Projekte zum Austausch von Personal im Bereich Forschung und Innovation im
Rahmen der MSCA ein spezielles Kofinanzierungsinstrument eingerichtet hat. Ein weiteres Hindernis für die internationale
Zusammenarbeit sind Schwierigkeiten bei der Finanzierung und Durchsetzung der
Rechte des geistigen Eigentums. In diesem Zusammenhang führte der Dialog
EU-Brasilien über Rechte des geistigen Eigentums zu Verbesserungen beim Schutz dieser
Rechte in Brasilien. In Bezug auf die USA werden die Rahmenbedingungen für
Innovation bei den Erörterungen der transatlantischen Handels- und
Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership,
TTIP) behandelt. Die Rahmenbedingungen für die
Zusammenarbeit mit Indien sind insgesamt zufriedenstellend, jedoch sollte das
dortige Patentsystem gestärkt werden. In Südafrika wurden mit Hilfe mehrerer
wichtiger Rechtsvorschriften, die auch die Rechte des geistigen Eigentums betreffen,
deutliche Fortschritte erzielt. Forscher aus Europa, die an Programmen in
Partnerländern teilnehmen wollen, werden mit verschiedenen Schwierigkeiten
konfrontiert, nicht zuletzt durch die begrenzte Anzahl von Ausschreibungen, die
europäischen Teilnehmern offen stehen. Zugang zu Informationen, Sprachbarrieren
sowie finanzielle, verwaltungstechnische und logistische Verfahren verringern
häufig de facto die Gelegenheiten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. In Partnerländern eingerichtete nationale
Kontaktstellen können auch eine wichtige Rolle spielen, insbesondere durch die
koordinierten Maßnahmen des internationalen Netzwerks der nationalen
Kontaktstellen. Sie können dazu beitragen, die Sichtbarkeit von
Horizont 2020 zu erhöhen und Feedback zu internationalen Maßnahmen von
Forschungseinrichtungen in Partnerländern zu erfassen.
4.
Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen
und multilaterale Initiativen
In Bezug auf globale
Herausforderungen in kritischen Bereichen sollte die internationale Zusammenarbeit
besser im Rahmen einer stärkeren Kooperation mit internationalen Organisationen
sowie multilateraler Initiativen erfolgen. Daher hat die Kommission auch die
Unterstützung multilateraler Initiativen im Bereich der Forschung und
Innovation verstärkt, was in den ersten Arbeitsprogrammen von
Horizont 2020 zum Ausdruck kommt. Klimawandel, Ressourcenknappheit und der Verlust
der biologischen Vielfalt gehören zweifellos zu den größten Herausforderungen
des 21. Jahrhunderts in den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaft und
erfordern multilaterale Forschungsanstrengungen, bei denen Europa bereits in
der Vergangenheit eine zentrale Rolle gespielt hat und auch weiterhin spielen
wird. In diesem Sinne unterstützt die Herausforderung „Klimaschutz, Umwelt,
Ressourceneffizienz und Rohstoffe“ von Horizont 2020 die Arbeit des
Belmont-Forums[17],
einer informellen, hochrangigen Gruppe internationaler Förderer (einschließlich
der Kommission) der globalen Forschung im Bereich der Umweltveränderungen, die
die Finanzierung gemeinsamer Forschung koordiniert. Das Belmont-Forum fördert
außerdem die Entwicklung von „Future Earth“, dem internationalen Programm für
globale Nachhaltigkeit, das die vorhandenen internationalen Programme[18] zusammenfasst und ergänzt.
Die Kommission ist darüber hinaus einer der Vorsitzenden der Group on Earth
Observations (GEO)[19],
einer freiwilligen Partnerschaft von Regierungen und internationalen
Organisationen, die die Bemühungen zur Errichtung eines weltweiten
Erdbeobachtungssystems (GEOSS) koordiniert. Unterstützung erhält auch der Zwischenstaatliche
Ausschuss für Klimaänderung (Intergovernmental Panel for Climate Change - IPCC)[20], das führende
internationale Wissenschaftsgremium zur Bewertung des Klimawandels unter der
Schirmherrschaft der Vereinten Nationen. Die Herausforderung im Bereich Gesundheit soll
die Durchführung der Initiative GLOPID-R (Global Research Collaboration for
Infectious Diseases Preparedness)[21]
aktiv stärken. Weitere, vergleichbare Initiativen wurden außerdem unterstützt,
beispielsweise das International Rare Diseases Research Consortium[22] und die Global
Alliance for Chronic Diseases[23]. Die e-Infrastrukturen sind ein weiteres Feld, in
dem Europa auf multilateraler Ebene aktiv ist, z. B. im Rahmen von GÉANT
oder der Research Data Alliance[24]. Hinsichtlich anderer
multilateraler Foren war die Kommission federführend bei der Erneuerung des
finanziellen Rahmens des Human Frontier Science Programme[25]. Sie spielte außerdem
eine aktive Rolle bei Aktualisierung der europäischen Strategie für Teilchenphysik
unter Leitung des CERN[26].
Ferner wurde die Partnerschaft zwischen der Kommission und dem EIROforum[27] gestärkt. Darüber
hinaus spielte die Kommission eine aktive Rolle bei der Entwicklung der
EUREKA 2020 Strategic Roadmap. Ein multilateraler Ansatz
hat sich im Bereich der Nano-Sicherheit als bewährtes Verfahren erwiesen. Das
Nanoreg-Projekt, entwickelt im Rahmen der Arbeitsgruppe „Working Party on
Manufactured Nanomaterials“ der OECD, profitiert von der multilateralen
Finanzierung durch RP7 (10 Mio. EUR), die Mitgliedstaaten
(30 Mio. EUR) und die Industrie (10 Mio. EUR). Die Kommission war ein aktiver Teilnehmer
verschiedener OECD-Gremien, die sich mit Forschungs- und Innovationspolitik
sowie Energiefragen beschäftigen, insbesondere des Global Science Forum (GSF),
des Ausschusses für Wissenschafts- und Technologiepolitik (CSTP), der
Arbeitsgruppe Innovations- und Technologiepolitik (TIP), den Ausschüssen der Nuclear
Energy Agency (NEA) und der Internationalen Energieagentur (IEA). Die EU spielt
auch in Zusammenhang mit der internationalen Organisation von ITER und dem
Internationalen Forum Generation IV eine bedeutende Rolle. Die Kommission vertrat die EU auf dem
G8-Forschungsministertreffen, das am 12. Juni 2013 in London
stattfand und auf dem die Fortsetzung der Arbeit der Gruppe der hochrangigen
Beamten für die Forschungsinfrastruktur gebilligt sowie wichtige Beschlüsse zu
globalen Herausforderungen und frei zugänglichen wissenschaftlichen Daten gefasst
wurden. Die Rio+20-Konferenz erforderte die Vorbereitung
einer Agenda für die Zeit nach 2015, deren Schwerpunkt die nachhaltige
Entwicklung sein sollte. Dies beinhaltet die Entwicklung einer Reihe von
allgemein anwendbaren Zielen für nachhaltige Entwicklung, die auch auf einer
Bewertung des Fortschritts beim Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele
basiert.
5.
Kommunikation
Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung
der Mitteilung von 2012 ist es, die globale Wahrnehmung der Stärken der EU zu
gewährleisten und ihre Rolle bei der internationalen Zusammenarbeit in den
Bereichen Forschung und Innovation zu festigen. Um dies zu erreichen, hat die
Kommission eine Kommunikationsstrategie erarbeitet, die alle Interessenträger
sowohl international in den Partnerländern und multilateralen Foren als auch
innerhalb der Mitgliedstaaten gezielt anspricht. Ein Bestandteil dieser Strategie ist die von
der Kommission begründete Kommunikationskampagne mit der Schlüsselbotschaft
„Horizont 2020 - offen für die Welt“. Über den Schwerpunkt
Horizont 2020 hinaus beinhaltet die Kommunikationsstrategie auch Elemente,
die die Sichtbarkeit der Forschungs- und Innovationspolitik der EU und der
Rolle der internationalen Zusammenarbeit innerhalb dieser sowie das Profil der
EU als Zentrum für Exzellenz und Wissen verbessern sollen. Die Rolle der nationalen Kontaktstellen sowohl
innerhalb der EU als auch in den Partnerländern ist für die Publizität von
Horizont 2020 grundlegend. Das Netzwerk der Forschungs- und
Innovationsberater der Kommission und die Mitarbeiter der EU-Delegationen, die
sich mit Forschung und Innovation befassen, spielen eine vergleichbare, sehr
aktive Rolle, nicht nur bei der Bekanntmachung von Horizont 2020, sondern
auch bei der Vernetzung mit den Wissenschaftsberatern, den lokalen und
regionalen Regierungen und anderen Akteuren der Mitgliedstaaten. Für die
Aufnahme von Kontakten mit den Forschungseinrichtungen wurden auch alle
EU-Delegationen mobilisiert. Auch die bilateralen Projekte mit den
Partnerländern spielen eine wichtige Rolle bei der Sensibilisierung für die
Teilnahmemöglichkeiten bei Horizont 2020. Wissenschaftsdiplomatie ist ein wichtiges
Instrument für die Umsetzung der Kommunikationsstrategie. So werden zum
Beispiel die Möglichkeiten hochrangiger Sitzungen genutzt, um das Bewusstsein
für die internationale Forschungszusammenarbeit als Schlüsselelement externer
Politik zu schärfen und für Horizont 2020 zu werben. Um die Umsetzung der Kommunikationsstrategie
zu unterstützen, hat die Kommission ein großes Angebot an Materialien zur
Verfügung gestellt. Diese beinhalten Postkarten, Broschüren,
PowerPoint-Präsentationen, den Rundbrief „International Research Update“,
Websites zur internationalen Zusammenarbeit und ein Video, das die
internationale Dimension von Horizont 2020 und die Wichtigkeit der internationalen
Zusammenarbeit in Forschung und Innovation erläutert. Einige dieser Materialien
sind auch in den Sprachen der Partnerländer wie russisch oder chinesisch
erhältlich. Auch die Präsenz in den sozialen Medien wurde verstärkt.
6.
Stärkung der Synergien mit der auswärtigen Politik
der Union und den Aktivitäten der Mitgliedstaaten
Ein globaler Ansatz bei der internationalen
Zusammenarbeit in Forschung und Innovation beinhaltet auch, die Synergien mit
anderen Politikbereichen, die eine starke globale Dimension haben, insbesondere
mit der auswärtigen Politik der EU, wozu auch die Entwicklung gehört, und mit
den Aktivitäten der Mitgliedstaaten zu stärken. Durch Wissenschaftsdiplomatie kann die
internationale Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation als ein
„weiches“ Machtinstrument und als Mittel zur Verbesserung der Beziehungen mit
Schlüsselländern und -regionen genutzt werden. Gleichermaßen erleichtern gute
internationale Beziehungen die erfolgreiche Zusammenarbeit in Forschung und
Innovation. Wissenschaftsdiplomatie kann die Bemühungen der EU in den Bereichen
Krisenbewältigung und Friedenssicherung unterstützen. So können beispielsweise
Forschungsinfrastrukturen wie die Synchrotron-Anlage SESAME[28] und Projekte zu Themen
wie die Auswirkungen des Klimawandels und deren Folgen für die Sicherheit der
Menschen[29]
den Dialog zwischen Forschern und Interessenträgern im Nahen Osten erleichtern. Um die strategische Bedeutung der
internationalen Zusammenarbeit auf höchster Ebene zu unterstreichen, werden
Forschung und Innovation zunehmend in den allgemeinen politischen Dialog mit
den internationalen Partnern der EU einbezogen, was auch die
Abschlusserklärungen der jüngsten Gipfel (Brasilien, China, Japan, USA und
Afrika) und anderer hochrangiger Treffen (z. B. in Kanada und Neuseeland)
in den Jahren 2013 und 2014 widerspiegeln. Forschung und Innovation sind eng verknüpft
mit der Handelspolitik. Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie der
transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen der EU
und den USA sind eine Möglichkeit, die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit
im Bereich der Innovation zu verbessern. Die Forschungs-und Innovationspolitik kann sich
auch positiv auf die Politik der Entwicklungszusammenarbeit der EU auswirken.
In der Mitteilung „Für eine EU-Entwicklungspolitik mit größerer Wirkung: Agenda
für den Wandel“[30]
wird eine Entwicklungspolitik gefordert, die eine Innovationspolitik schafft, die
es den Entwicklungsländern ermöglicht, die Chancen weltweit integrierter Märkte
zu nutzen. Darüber hinaus ist Innovation auch eine wichtige
Dimension der humanitären Politik der EU. In der Mitteilung „Ein EU-Konzept für
Resilienz: Lehren aus Ernährungssicherheitskrisen“[31] wird die Förderung
innovativer Herangehensweisen an das Risikomanagement gefordert. Die Synergien mit den außenpolitischen
Instrumenten wurden gestärkt, indem sie darauf ausgerichtet wurden, gegebenenfalls
die Erhöhung der Forschungs- und Innovationskapazitäten zu unterstützen. So
wurden im Rahmen des Finanzierungsinstrumentes für die
Entwicklungszusammenarbeit 2007-2013 30 Mio. EUR einem Programm für
Innovation zur Linderung der Armut in Südafrika zugewiesen. Das African Union
Research Grants Programme (Programm für die Forschungsfinanzierung der
Afrikanischen Union) unterstützt die Umsetzung der Wissenschafts- und
Technologiepolitik der Afrikanischen Union. Der 11. Europäische
Entwicklungsfonds (EEF) hat 35 Mio. EUR für „Wissen für Entwicklung“
vorgesehen. Das Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument 2007-2013
beinhaltete das regionale Programm „East-Invest“, das die sechs
Partnerschaftsländer im Osten einbezieht, sowie bilaterale Programme zum
Kapazitätsausbau in der südlichen Nachbarschaft. Erweiterungsländer sind an
Forschungs- und Innovationsmaßnahmen im Rahmen der Donauraumstrategie sowie der
Strategie der Europäischen Union für die Region Adria-Ionisches Meer
beteiligt. Im Rahmen des Instrumentes für die Heranführungshilfe wird dem
Ausbau ihrer Forschungskapazitäten besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Auch einer besseren Koordinierung der
Tätigkeiten der Mitgliedstaaten und assoziierten Länder und der EU wurde
Beachtung geschenkt. Hierzu wurde insbesondere das Strategieforum zur
internationalen FuE-Zusammenarbeit (Strategic Forum on International S&T
Cooperation, SFIC)[32]
genutzt. Das Forum verfolgt seine Ziele durch Bereitstellung strategischer
Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung der neuen Strategie für die
internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation. Des Weiteren hat es
Leitlinien zur Verbesserung seiner Mitwirkung an Gipfeln und biregionalen
Dialogen vorbereitet und eine Arbeitsgruppe zur Erörterung der gemeinsamen
Grundsätze eingerichtet. Es wurden gemeinsame Initiativen mit Schlüsselpartnern
wie Indien, Brasilien, China und den USA entwickelt. Das SFCI hat zur
strategischen Planung der Prioritäten für die zukünftige Zusammenarbeit
erheblich beigetragen, insbesondere durch seinen speziellen Workshop vom
26. März 2014[33].
Eine weitere Dimension der Zusammenarbeit mit
den Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern ist deren Zusammenschluss bei der
Entwicklung und Durchführung gemeinsamer Aktivitäten.
Artikel 185 AEUV diente als Grundlage für die Errichtung der European
and Developing Countries Clinical Trials Partnership gegen weltweite Krankheiten[34]; ferner sind Arbeiten für
eine erneuerte Euro-Mediterranen Partnerschaft für Forschung und Innovation im
Gange. Die Kommission prüft außerdem die Möglichkeit, die internationale
Zusammenarbeit durch Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung (JPI), wie die
JPI „Wasser” für Indien, zu stärken.
7.
Prioritäten für die Zusammenarbeit in der Zukunft
7.1.
Strategische Planung
Die Entwicklung einer strategischen Planung
der Prioritäten für die Zusammenarbeit in der Zukunft war ein zentraler
Bestandteil der Mitteilung von 2012. Ihre Zielsetzung ist es, Initiativen für
die Zusammenarbeit in angemessenen Maßstab und Umfang zeitiger zu ermitteln und
in die Arbeitsprogramme von Horizont 2020 einzubinden. Die Festlegung gemeinsam vereinbarter
Prioritäten für die Zusammenarbeit mit Partnerländern und -regionen hat seit
Annahme der Mitteilung bedeutende Fortschritte gemacht. Die Dialoge mit den
Partnern der EU waren die wichtigste Quelle der Inspiration für diese Planung
und in diesem Zusammenhang wurden die Prioritäten im Einklang mit den
Grundsätzen des gemeinsamen Interesses, des gegenseitigen Nutzens, des
optimalen Maßstabs und Umfangs, der Partnerschaft und der Synergie ermittelt.
Weitere Informationen zu diesem Verfahren enthält die zugehörige
Arbeitsunterlage.
7.2.
Bilaterale Zusammenarbeit
Beispiele dafür, wie die Prioritäten mit Partnerländern
bestimmt wurden, enthalten die Fahrpläne für die internationale Zusammenarbeit
mit Brasilien, Kanada, China, Korea, Japan, Indien, Russland, Südafrika und den
USA, die in der zugehörigen Arbeitsunterlage enthalten sind. Auch die Bestimmung der Prioritäten für andere
Länder hat bedeutende Fortschritte gemacht. Die Zusammenarbeit mit Australien
wird sich auf die Bereiche Energie, Ressourceneffizienz und Rohstoffe,
Gesundheit, Nahrungsmittelsicherheit und Forschungsinfrastrukturen
konzentrieren. In Bezug auf Mexiko beinhalten die
Schwerpunkte der künftigen Zusammenarbeit die Forschung im Bereich Energie,
insbesondere geothermische Energie, Gesundheit und IKT. Bei der künftigen Zusammenarbeit mit
Neuseeland liegen die Schwerpunkte unter anderem auf den Bereichen Gesundheit
und Nahrungsmittelsicherheit. Und bezüglich der Ukraine wird die
Zusammenarbeit sich auf die Bereiche IKT, neue Werkstoffe und
Verarbeitungstechnologien, Biotechnologie und Verkehr
konzentrieren.
Die Assoziierung mit Horizont 2020 ist
auch reibungslos vorangeschritten. Die assoziierten Länder nehmen an
Horizont 2020 auf der gleichen Ebene teil wie die Mitgliedstaaten. Bisher
ist die Assoziierung für Norwegen, Island, Albanien, Bosnien und Herzegowina,
die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien, die
Türkei, Israel und die Republik Moldau abgeschlossen.
7.3.
Regionale Zusammenarbeit
Für
einen globalen Ansatz bei der internationalen Zusammenarbeit spielt auch die
Zusammenarbeit in der Forschung zwischen der EU und bestimmten Regionen eine
zentrale Rolle. Der Fokus liegt dabei auf Regionen, mit denen bereits
politische Dialoge bestehen. Regionale Zusammenarbeit basiert auch auf der
Notwendigkeit, Probleme zu bewältigen, die nicht bilateral gelöst werden
können, beispielsweise Erkrankungen wie Malaria, HIV und Tuberkulose, oder
Herausforderungen in Verbindung mit den Bereichen Umwelt, nachhaltige Nutzung
von Rohstoffen und Klimawandel. Regionale Zusammenarbeit kann auch die optimale
Verwendung von Forschungsinfrastrukturen ermöglichen, beispielsweise der
Africa-European Radio-Astronomy Platform[35],
und den Zugang zu Wissen, das in der Region verfügbar ist, erleichtern. Beispiele
für Prioritäten im regionalen Kontext finden sich in den Fahrplänen für den
Mittelmeerraum und die Region der östlichen Partnerschaft. Eine Zusammenarbeit mit Afrika besteht schon
im Bereich Gesundheitsforschung im Rahmen der European and Developing Countries
Clinical Trials Partnership gegen weltweite Krankheiten (EDCTP 2), bei der
globalen Erdüberwachung und den IKT, und beim politischen Dialog auf hoher
Ebene zwischen der EU und Afrika wurden Ernährung und Nahrungsmittelsicherheit
sowie nachhaltige Landwirtschaft als Schwerpunkte für die Zukunft ermittelt. Mit der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen
und Karibischen Staaten (CELAC) wurden Bio-Wirtschaft, erneuerbare Energien,
IKT, Gesundheit, biologische Vielfalt und Klimawandel sowie Forscherkarrieren
als Prioritäten für die künftige Zusammenarbeit bestimmt. Die Zusammenarbeit mit den Golfstaaten wird
sich auf Energiesicherheit, Umwelt (einschließlich Wasser und Klima),
Gesundheit und IKT konzentrieren. Für die zukünftige Zusammenarbeit mit den
ASEAN-Staaten liegen die Schwerpunkte auf den Bereichen Lebensmittel,
Landwirtschaft und Biotechnologie, insbesondere Aquakultur, Gesundheit, IKT und
erneuerbare Energie.
8.
Schlussfolgerungen
Obwohl bei der Umsetzung der Strategie für die
internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation, die 2012 vorgestellt
wurde, Fortschritte erzielt werden konnten, geht aus den obigen Ausführungen
klar hervor, dass dies nur ein Anfang ist und mehr unternommen werden muss. Die internationale Dimension von
Horizont 2020 und seiner Arbeitsprogramme muss durch eine bessere
Einbindung der internationalen Zusammenarbeit in die strategische Planung und
die Entwicklung der Arbeitsprogramme von Horizont 2020 weiter gestärkt
werden. Dies sollte anhand der Prioritäten für die internationale Zusammenarbeit
in der Zukunft geschehen, die im Laufe der strategischen Planung bestimmt
wurden. Darüber hinaus muss die Arbeit an der
Entwicklung gemeinsamer Grundsätze und Rahmenbedingungen sowie der Beseitigung von
Hindernissen fortgesetzt werden, da dies für die Verbesserung des Niveaus und
der Qualität der internationalen Zusammenarbeit grundlegend ist. Weitere Arbeit ist auch bei der Überwachung
der Wirkung der Strategie mit Hilfe von quantitativen Indikatoren notwendig.
Wie in der Mitteilung von 2012 angekündigt, bedeutet dies auch die Überwachung
der vollständigen globalen Dimension der Aktivitäten der internationalen
Zusammenarbeit, um über die einfache Erfassung der direkten Teilnahme von
Einrichtungen aus Drittländern an unterzeichneten Finanzhilfevereinbarungen im
Rahmen von Horizont 2020 hinaus zu gehen. Da die Laufzeit von Horizont 2020
erst am 1. Januar 2014 begonnen hat, ist zu diesem Zeitpunkt noch
kein entsprechender Bericht möglich. Die Kommunikationsstrategie zur
internationalen Zusammenarbeit wird weiter verfeinert und umgesetzt, da sie ein
wichtiges Mittel ist, um die Öffnung von Horizont 2020 für die Welt
bekannt zu machen. Gleichzeitig wird die Kommission ihre Aufmerksamkeit
weiterhin der Forschungsdiplomatie widmen und sich bemühen, Synergien mit der
Außenpolitik der EU und den Mitgliedstaaten zu fördern. Insbesondere wird die weitere Umsetzung der
Strategie darauf ausgerichtet sein, den Ansatz der globalen Dimension der
internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Innovation noch stärker auszubauen,
um globalen Herausforderungen besser begegnen und Ergebnisse mit größerer
Wirkung erzielen zu können. [1] COM(2012) 497 [2] Am 9. Oktober 2012 präsentierte Kommissarin
Geoghegan-Quinn die Mitteilung dem Ausschuss für Industrie, Forschung und
Energie (ITRE) des Europäischen Parlaments. [3] CSST/2013/10405 [4] CESE/2012/2081 [5] CDR/2012/2076 [6] Einschließlich Entwicklungspolitik und humanitäre
Politik [7] Verordnung (EU) Nr. 1291/2013 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 [8] Verordnung des Rates (Euratom) Nr. 1314/2013 vom
16. Dezember 2013 [9] Bei der Bezugnahme auf Horizont 2020 ist das
Euratom-Programm eingeschlossen. [10] Die Erlaubnis zur Teilnahme bedeutet nicht automatisch,
dass eine Finanzierung aus dem Budget von Horizont 2020 gewährt wird. Die
Vorschriften für die Förderung von Drittländern sind in Teil A des Anhangs zu
den Allgemeinen Bedingungen des Arbeitsprogramms 2014-2015 von
Horizont 2020 zu finden. [11] http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/index.html
[12] Eine koordinierte Ausschreibung besteht aus zwei
Ausschreibungen, die von der EU und den Partnerländern parallel veröffentlicht
werden. Bei beiden Ausschreibungen sollen Projektvorschläge eingereicht werden,
die die Zusammenarbeit mit Organisationen der anderen Seite erfordern. Auf
beiden Seiten wird der gleiche Vorschlag eingereicht. Jede Seite unterzeichnet
den Vertrag ausschließlich mit seinen eigenen Teilnehmern und finanziert nur
diese. [13] http://www.innovation.ca/sites/default/files/Rome2013/files/Canada-EU-US%20Galway%20Statement%20on%20Atlantic%20Research%20Cooperation%202013.pdf [14] So verhandelt der Rat derzeit über eine Neufassung der
Richtlinie Nr. 2005/71/EG über ein besonderes Zulassungsverfahren für
Drittstaatsangehörige zum Zwecke der wissenschaftlichen Forschung. [15] http://www.globalresearchcouncil.org/
[16] http://www.conacyt.mx/index.php/el-conacyt/convocatorias-y-resultados-conacyt/convocatoria-conacyt-horizon2020
[17] http://igfagcr.org [18] Einschließlich WCRP (World Climate Research Programme), IGBP
(International Geosphere and Biosphere Programme) DIVERSITAS (internationales
Programm für Biodiversitätsforschung) und IHDP (International Human Dimension
Programme) [19] 89 Länder und die Kommission sind Mitglieder von GEO (http://www.earthobservations.org) [20] http://www.ipcc.ch [21] http://glopidr.globe-network.org/
[22] http://www.irdirc.org [23] http://www.gacd.org [24] https://rd-alliance.org/
[25] http://www.hfsp.org [26] http://council.web.cern.ch/council/en/EuropeanStrategy/ESParticlePhysics.html
[27] http://www.eiroforum.org
[28] http://www.sesame.org.jo/sesame/
[29] http://www.cliwasec.eu [30] COM(2011) 637 [31] COM(2012) 586 [32] http://www.consilium.europa.eu/policies/era/sfic?lang=de [33] ERAC-SFIC 1359/14 [34] http://www.edctp.org [35] http://www.aerap.org