52007DC0800

Bericht der Kommission an den Rat - Marktperspektiven für den Milchsektor /* KOM/2007/0800 endg. */


[pic] | KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN |

Brüssel, den 12.12.2007

KOM(2007) 800 endgültig

BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT

Marktperspektiven für den Milchsektor

BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT

Marktperspektiven für den Milchsektor

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung 3

2. Entwicklung der Milcherzeugnisproduktion 2003–2007 4

3. Entwicklung der Milchproduktion 2003–2007 6

4. Entwicklung der Milch- und Milcherzeugnispreise 2003–2007 7

5. Anwendung von marktverwaltungsinstrumenten 2003–2007 9

6. EU-Marktaussichten: 2007–2014 9

7. Weltmarktaussichten: 2006–2016 11

8. Erhöhung der Milchquoten um 2 % ab 2008 13

9. Schlussfolgerungen 14

EINLEITUNG

I m Juni 2003 hat sich der Rat darauf geeinigt, die Milchpolitik der EU in bestimmten Punkten zu ändern. Die wichtigsten betreffen

1. die asymmetrische Senkung des Interventionspreises um 25 % für Butter (d. h. von 328,20 EUR auf 246,39 EUR/100 kg) und um 15 % (d. h. von 205,52 EUR auf 174,69 EUR/100 kg) für Magermilchpulver (MMP);

2. den teilweisen Ausgleich der Interventionspreissenkung für Milcherzeuger in Form einer Direktzahlung in Höhe von 24,49 EUR/100 kg Quote und eines Zusatzbetrags je Mitgliedstaat in Höhe von ungefähr 11 EUR/100 kg. Diese Ausgleichsbeträge werden für die gesamte nationale Quote (Stand 1999/2000) gezahlt. Die produktionsgebundenen Zahlungen waren in der Agenda 2000 zunächst auf einem niedrigeren Niveau festgesetzt. Sie sollen spätestens 2007 entkoppelt werden;

3. die Verhinderung der Butterintervention durch Einführung der Möglichkeit, eine Ausschreibung für den Interventionsankauf zu eröffnen, nachdem zunächst 30 000 Tonnen zu Festpreisen erworben wurden;

4. den Ablauf der Produktionsquoten am 1. April 2015;

5. die Verlängerung der schrittweisen Quotenerhöhung um 1,5 % in drei Tranchen von jeweils 0,5 % für elf Mitgliedstaaten um ein Jahr, wie dies bereits in der Agenda 2000 vorgesehen ist. Die Erhöhung entspricht 1,4 Millionen Tonnen Milch;

6. die Kürzung der Zusatzabgabe in vier Tranchen von 35,63 EUR/100 kg in den Jahren 2003/2004 auf 27,83 EUR/100 kg ab den Jahren 2007/2008.

Das Jahr 2004 markierte den Beginn der Milchreform; gleichzeitig wurde die EU um zehn neue Mitgliedstaaten erweitert. Dadurch hat sich die EU-Basisquote um 18,5 Millionen Tonnen erhöht, und es kamen 80 Millionen neue Verbraucher hinzu. Nach Maßgabe der Beitrittsverträge wurde für acht der neuen Mitgliedstaaten außerdem eine Umstrukturierungsreserve in Höhe von 0,67 Millionen Tonnen geschaffen. Diese zusätzliche Reserve wurde den nationalen Quoten der betreffenden Länder am 1. April 2006 zugeschlagen. Im Jahr 2007 traten zwei weitere Mitgliedstaaten mit einer Quote von insgesamt 4 Millionen Tonnen der Union bei, und die Gesamtquote der EU-27 stieg auf 142 Millionen Tonnen an.

Seit 2003 hat sich die EU um 103 Millionen Verbraucher vergrößert, was einer zusätzlichen Quote von 24,5 Millionen Tonnen entspricht (Stand 1. April 2008).

Ziel der Milchreform von 2003 war es, Wettbewerbsfähigkeit und Marktorientierung des Sektors zu verbessern. Es war vorgesehen, die Attraktivität der Butter- und MMP-Produktion durch Kürzung des Garantiepreises für diese Erzeugnisse zu mindern und dem Sektor auf diese Weise einen Anreiz zur Produktion von Erzeugnissen mit höherem Mehrwert, wie Käse und frischen Milcherzeugnissen, zu geben. Die gleichzeitige Erhöhung der Quote würde zur Mehrproduktion anregen, die Umstrukturierung des Sektors erleichtern und den Einstieg von Junglandwirten in diesen Wirtschaftszweig fördern.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Vorschlag der Kommission für die Reform von 2003 zum Ziel hatte, die Quote zusätzlich zu den in der Agenda 2000 bereits vereinbarten 1,5 % um weitere 2 % zu erhöhen. In seinem Kompromisspapier von Juni 2003 hatte der Rat jedoch Folgendes erklärt: "Zum jetzigen Zeitpunkt wird keine zusätzliche Anhebung der globalen Quoten für die Jahre 2007 und 2008 beschlossen. Die Kommission wird einen Bericht über die Marktperspektiven vorlegen, sobald die Reform des Milchsektors vollständig durchgeführt worden ist; auf dieser Grundlage wird dann eine Entscheidung gefällt."

Abgesehen von der letzten programmierten Quotenerhöhung von 0,5 %, die am 1. April 2008 in elf Mitgliedstaaten in Kraft treten wird, ist die Reform von 2003 nunmehr vollständig umgesetzt, und dieser Bericht ist das Ergebnis der Marktanalyse der Kommission, die der Rat im Juni 2003 angefordert hat. Darin wurde die Frage geprüft, ob der Markt genügend Kapazität besitzt, um die zusätzlich angelieferten Milchmengen aufzunehmen, ohne dass dies kurz- und/oder mittelfristig mehr staatliche Unterstützung erfordert, für den Fall, dass die Produktionsgrenzen für alle 27 Mitgliedstaaten angehoben würden.

ENTWICKLUNG DER MILCHERZEUGNISPRODUKTION 2003–2007

Die Entwicklung zwischen 2003 und 2006 war durch die kontinuierliche Zunahme der Produktion von Käse und frischen Erzeugnissen, die Stabilisierung des Rohmilchangebots und den Rückgang der Erzeugung von MMP, Butter und Vollmilchpulver (VMP) gekennzeichnet. Es gab eine ununterbrochene Verlagerung hin zu Erzeugnissen mit höherem Mehrwert und weg von Massenware. Zwei Faktoren haben bei dieser Verlagerung eine entscheidende Rolle gespielt. Zum einen waren die gekürzten Interventionspreise für MMP und Butter eine deutliche Botschaft für die Verarbeiter, dass die Gemeinschaft diese beiden Erzeugnisse nicht länger im selben Umfang wie bisher unterstützen würde. Zum anderen hat die Nachfrage nach Käse sowohl in der EU-15 als auch in den neuen Mitgliedstaaten zugenommen. Das Wachstum des Käseverbrauchs war vor allem in den neuen Mitgliedstaaten dynamisch.

Die Entwicklung in der Kategorie „frisch“ ist das kombinierte Ergebnis des rückläufigen Konsummilchverbrauchs und des zunehmenden Verbrauchs anderer frischer Erzeugnisse wie fermentierte Milchprodukte.

Die folgende Tabelle illustriert diese Entwicklungen durch den Vergleich der Produktion von Milch und bestimmten Milcherzeugnissen in den Jahren 2003 und 2006.

Tabelle 2.1 – Milcherzeugnisproduktion der EU-25 in den Jahren 2003 und 2006 ( in 1000 Tonnen )

*** Butter wird nicht in Milchäquivalenten ausgedrückt, da sie hauptsächlich als Restprodukt der anderen Milcherzeugnisse angesehen wird. |

Es wird geschätzt, dass sich die meisten Entwicklungen, die im Zeitraum 2003–2006 festgestellt wurden, 2007 fortgesetzt haben. Aufgrund der ziemlich starken Preisschwankungen im Jahr 2007 war eine spürbare Veränderung bei den MMP-Produktionsmengen zu verzeichnen, die wieder zugenommen haben. Da davon ausgegangen wird, dass die Käseproduktion ebenfalls ansteigt und die Rohmilchproduktion eher stabil bleibt, wurde die Produktion von VMP verringert. Der Rückgang der Kaseinproduktion hat auch die alternative Verwendung von Proteinen ermöglicht.

Tabelle 2.2 – Milcherzeugnisproduktion im Jahr 2007 ( in 1000 Tonnen , Prognosen)

1000 t | Roh-milch* | Käse** | frisch | MMP | VMP | Andere | Butter |

EU-25 | 131 000 | 8 147 | 46 255 | 892 | 749 | – | 2 072 |

N-2 | 2 100 | 142 | 1 212 | 3 | 7 | – | 18 |

EU-27 | 133 100 | 8 289 | 47 267 | 895 | 756 | – | 2 090 |

* Molkereien angelieferte Milch | ** Käse aus Kuhmilch |

In Milchäquivalenten ausgedrückt wurden im Zeitraum 2003-2007 für die zusätzliche Käseerzeugung 5,2 Millionen Tonnen Milch benötigt[1]. Bei frischen Erzeugnissen waren 0,3 Millionen Tonnen Milch erforderlich, um der Produktionssteigerung Rechnung zu tragen[2]. Dies bedeutet, dass im Jahr 2007 gegenüber 2003 5,5 Millionen Tonnen Milch verwendet wurden, um die zusätzliche Nachfrage zu decken. Die Milchtrockenmasse, die zur Deckung der EU-internen Nachfrage benötigt wurde, wurde aus den im Zuge der Verringerung der MMP-, Kasein-, VMP- und Butterproduktion freigewordenen Mengen beschafft

Obgleich gegenüber 2006 1,2 Millionen Tonnen zusätzliche Quoten zur Verfügung standen (+ 5 % plus Umstrukturierungsreserve), hat die Gesamtproduktion im Jahr 2007 kaum zugenommen.

Im Zeitraum 2003–2007 sind die Milcherzeugnisausfuhren der EU, außer im Falle von Käse, zurückgegangen. Diese Entwicklung ist auf die stabile EU-Milchproduktion und die zunehmende Verwendung von Milch zur Herstellung von Käse und frischen Erzeugnissen zurückzuführen. Die Auswirkungen auf die Erzeugung und die Ausfuhrmengen von MMP, Butter und VMP (ausgenommen SMP im Jahr 2007, als die hohen Weltmarktpreise eine Exportsteigerung attraktiv machten) waren entsprechend stark.

Tabelle 2.3 – Milcherzeugnisausfuhren der EU

1000 t | 2003 | 2006 | 2007 (Progn.) |

Butter(öl) MMP Käse VMP Kondensmilch | 319 337 578 530 243 | 252 85 586 457 200 | 180 180 622 385 222 |

Die Einfuhren haben sich im Zeitraum 2003–2007 kaum verändert, weil die Einfuhrzölle über die Zollkontingente hinausgehende Einfuhren unattraktiv machten.

ENTWICKLUNG DER MILCHPRODUKTION 2003–2007

Seit der Reform von 2003 und dem Beitritt der zehn neuen Mitgliedstaaten zeichnet sich auf dem EU-Milchmarkt eine neue Entwicklung ab (siehe Anhang 3 Schaubild 3.2). Im Gegensatz zu früher, als Quoten voll ausgeschöpft wurde, nutzen mehrere Mitgliedstaaten ihr Quotenpotenzial nicht länger aus (siehe Anhang 3 Schaubild 3.3). Dies hat im Quotenjahr 2006/2007 zu einer Nettounterschreitung der Quoten in Höhe von 1,9 Millionen Tonnen geführt; dieser Wert ergibt sich aus der Überschreitung in Höhe von 0,8 Millionen Tonnen, hauptsächlich durch Italien und Österreich, und der Unterschreitung in Höhe von 2,7 Millionen Tonnen, vor allem durch Frankreich, das Vereinigte Königreich und Ungarn.

In den ersten vier Monaten des laufenden Quotenjahres lagen die Milchlieferungen 0,7 % unter den Vorjahreswerten. Setzt sich dieser Trend fort, so wird die Milchproduktion der EU-27 in diesem Quotenjahr um weitere 0,9 Millionen Tonnen zurückgehen. Die Produktionsquote wäre dann um nahezu 3 Millionen Tonnen unterschritten.

Diese Situation entstand

7. aufgrund des nach wie vor starren Quotentransfers. Quoten werden nach Mitgliedstaaten und in einigen Mitgliedstaaten nach Regionen oder sogar nach Molkereien festgesetzt. Dies erschwert die Umverteilung von Quoten innerhalb eines Mitgliedstaats. Obgleich diese Maßnahme möglicherweise dazu beigetragen hat, dass die Milchviehhaltung in Gebieten, aus denen sie ansonsten verschwunden wäre, aufrecht erhalten werden konnte, hat sie in bestimmten Fällen doch verhindert, dass sich der Milchsektor in wettbewerbsfähigeren Regionen oder Mitgliedstaaten entwickelt;

8. aufgrund der schwachen Nutzung vorhandener Quoten. Der Sektor Milchproduktion ist durch eine schrittweise Umstrukturierung und den kontinuierlichen Rückgang der Zahl der Milcherzeuger gekennzeichnet (siehe Anhang 3 Tabelle 3.1). Noch bis vor kurzem wären ungenutzte Quoten von anderen Erzeugern übernommen worden. Dies scheint nicht länger der Fall zu sein, auch nicht in Mitgliedstaaten mit offenem Quotenhandel und niedrigen Quotenpreisen. Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Sektor Milchproduktion nur entwickeln wird, wenn er profitabel ist. In diesem Sinne sind die derzeit hohen Preise als ein Austesten der Möglichkeiten innerhalb der EU mit Blick auf das Jahr 2015 zu verstehen;

9. im Kontext der Reform von 2003, in deren Zuge sich innerhalb oder außerhalb des Agrarsektors möglicherweise profitablere Alternativen zur Milchwirtschaft aufgetan haben, vor allem, wenn sich die Produktion den höheren Milchpreisen mit Verzögerung angepasst hat.

Inwieweit die Entkoppelung möglicherweise mitbestimmend war, muss weiter untersucht werden.

Das vorangegangene Kapitel zeigt, dass sich die Nachfrage nach Milcherzeugnissen im Zeitraum 2003–2007 in der EU eher positiv entwickelt hat; das vorliegende Kapitel illustriert, dass die Angebotsentwicklungen in einigen Mitgliedstaaten weniger günstig waren (siehe Anhang 3 Schaubild 3.3).

ENTWICKLUNG DER MILCH- UND MILCHERZEUGNISPREISE 2003–2007

Mit Ausnahme der letzten Monate sind die Rohmilchpreise seit Beginn der Reform von 2003 zurückgegangen. Damals wurde geschätzt, dass die Preise, wenn sich an der Produktpalette nichts ändert, zwischen 2003 und 2007 wahrscheinlich bis zu 6 Cent/Liter fallen würden. Die Milchwirtschaft war in der Lage, die Produktion aus folgenden Gründen auf hochwertigere Erzeugnisse umzustellen:

10. stärker als erwartete Marktnachfrage nach Käse, sowohl in der EU-15 als auch in den neuen Mitgliedstaaten;

11. höher als erwartete Weltmarktpreise aufgrund des abhaltenden Nachfragewachstums, vor allem in Asien und den Erdöl exportierenden Ländern infolge deren zunehmenden Wohnstands und der „Verwestlichung“ ihrer Ernährung;

12. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Milchsektor, die dazu geführt haben, dass Milcherzeugnisse in einer Vielfalt von Erzeugnissen häufiger Verwendung finden.

Tabelle 4.1 – Rohmilchpreise in der EU-25 im Jahresschnitt (tatsächlicher Fettgehalt, Cent/kg )

2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 (Progn.) |

28,7 | 29,1 | 28,9 | 27,9 | 28,5 – 30,0 |

Milcherzeuger in der EU-15 haben bis zu 3,5 Cent je kg Quote als Ausgleichszahlung erhalten. Dieser Zuschuss wird ab 2007 vollständig entkoppelt sein. In den meisten neuen Mitgliedstaaten wurde die Zahlung im Rahmen der Betriebsprämienregelung geleistet.

Bis 2006 sind die Marktpreise für Butter und VMP parallel zur Kürzung der EU-Stützungspreise zurückgegangen. Die Preise für MMP und Käse sind dagegen relativ stabil geblieben. 2007 lagen die Marktpreise weit über den Interventionspreisen.

Tabelle 4.2 – Durchschnittliche Milcherzeugnispreise in der EU

2003 2004 2005 2006 2007 | 41 000 29 000 36 000 61 000 437 | 110 000 20 000 5 000 0 0 | 179 000 130 000 147 000 115 000 124 000 | 232 000 187 000 251 000 224 000 entfällt |

EU-MARKTAUSSICHTEN: 2007–2014

Das in diesem Bericht beschriebene mittelfristige Szenario für das Milchangebot und die Milcherzeugnisproduktion beruhen auf dem Bericht der GD AGRI „Aussichten für landwirtschaftliche Märkte und Einkommen in der Europäischen Union 2007-2014“, der im Juli 2007 veröffentlicht wurde. Der Bericht basiert auf Markt- und marktpolitischen Informationen, die Ende Juni 2007 vorlagen und ein unverändertes politisches Umfeld voraussetzten. Der vollständige Bericht kann über die folgende Internet-Adresse abgerufen werden:http://ec.europa.eu/agriculture/publi/caprep/prospects2007a/index_en.htm

Im Folgenden werden die wichtigsten Entwicklungstrends beschrieben; sie sind in Anhang 1 „AUSGANGSSZENARIO“ graphisch illustriert.

Die Milchproduktion in der EU wird für den Zeitraum 2007-2014 weiterhin als relativ stabil prognostiziert; sie kann allenfalls aufgrund höherer Milchpreise kurzfristig leicht zunehmen. Nach 2009 dürfte die Gesamtmilchproduktion aufgrund des stetigen Rückgangs der Subsistenzproduktion, vor allem in den neuen Mitgliedstaaten, nach und nach zurückgehen. Andererseits wird damit gerechnet, dass die Milchlieferungen an Verarbeitungsbetriebe in den neuen Mitgliedstaaten aufgrund der Verlagerung weg vom Direktverkauf und hin zur Milchlieferung zunehmen werden.

Der Verbrauch von Käse dürfte laut Prognosen der Hauptmotor der EU-Milcherzeugnisproduktion bleiben. Im Zeitraum 2007–2014 wird mit einer zusätzlichen Käseproduktion von 679 000 Tonnen gerechnet. Der Verbrauch dürfte um 771 000 Tonnen zunehmen. In den neuen Mitgliedstaaten wird ein rasanter Anstieg der Verbrauchsziffern erwartet: + 35 %. Der Käseverbrauch in der EU-15 nimmt ebenfalls weiter zu (+ 5 %), wenn auch wesentlich langsamer. Wenngleich davon ausgegangen wird, dass die Einfuhren nur leicht zunehmen werden, dürften die Käseausfuhren der EU zurückgehen. Die 771 000 Tonnen, die auf die Zunahme des Käseverbrauchs zurückzuführen sind, würden ungefähr 6,2 Millionen Tonnen Milchäquivalente erfordern.

Der zweite Motor der gemeinschaftlichen Milcherzeugnisproduktion sind frische Milcherzeugnisse . Es lassen sich zwei Subtrends feststellen: der Rückgang des Verbrauchs von Konsummilch und die Zunahme des Verbrauchs von fermentierten Milcherzeugnissen. Es wird damit gerechnet, dass der Gesamtverbrauch jährlich um 0,5 % bzw. um 0,25 Millionen Tonnen Milchäquivalente ansteigen wird. Dies bedeutet einen zusätzlichen Milchverbrauch im Jahr 2014 von 1,75 Millionen Tonnen .

Der Verbrauch von Butter dürfte trotz der leichten Besserung der letzten Jahre weiter abnehmen. Es wird damit gerechnet, dass die Butterproduktion aufgrund der verstärkten Verwendung von Milchfett bei der Käseherstellung und des niedrigeren Fettgehalts von Rohmilch schneller zurückgeht. Dies bedeutet, dass die Ausfuhren nach und nach reduziert werden. Im Jahr 2014 dürfte die EU quasi Nettoeinführer von Butter sein. Mit Interventionsbeständen wird in Zukunft nicht mehr gerechnet.

Die Produktion von Magermilchpulver dürfte im Verlaufe des Prognosezeitraums zurückgehen, weil in Käse und frischen Erzeugnissen verstärkt Proteine verwendet werden. Da ein Produktionsrückgang und weiterhin stabile Verbrauchsziffern prognostiziert werden, dürften die Ausfuhren zurückgehen. Die EU wird bis 2014 in kleinem Umfang Nettoausführer von MMP werden. Auch für MMP wird in Zukunft nicht mehr mit Interventionsbeständen gerechnet.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Milcherzeugnissen der EU wird Vollmilchpulver weitgehend für Drittlandmärkte produziert. Da jedoch andere Marktversorger wettbewerbsfähiger sind als die EU, ist mit einem schrittweisen Rückgang der VMP-Produktion zu rechnen, ebenso wie mit einem Exportrückgang. Der VMP-Verbrauch dürfte stabil bleiben.

Zusammenfassend wird für den Zeitraum 2007-2014 prognostiziert, dass 1,75 Millionen Tonnen zusätzliche Milch erforderlich sein werden, um den wachsenden Verbrauch an frischen Milcherzeugnissen zu decken, sowie 6,2 Millionen Tonnen zur Deckung des zunehmenden Käseverbrauchs. Es wird prognostiziert, dass der Verbrauch von MMP und VMP stabil bleiben wird. Dies bedeutet, dass 8,0 Millionen Tonnen Milch erforderlich sein werden, um allein der zunehmenden internen Nachfrage gerecht zu werden. So gesehen, sind die Marktaussichten für die EU-Milchwirtschaft sehr positiv.

WELTMARKTAUSSICHTEN: 2006–2016

Die Weltmilchproduktion ist kontinuierlich gestiegen. Seit 1998 hat die Milchproduktion jährlich um mindestens 10 Millionen Tonnen zugenommen. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Abb. 7.1 – Weltmilchproduktion

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Nur 7 % der Weltmilchproduktion werden in Erzeugnissen verwendet, die auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Die meiste der weltweit erzeugten Milch wird in der Erzeugungsregion verwendet, hauptsächlich in Form von Flüssigmilch. Gehandelt werden Milcherzeugnisse, die, im Gegensatz zu Flüssigmilch, für längere Zeit gelagert werden können: Milchpulver, Butter(öl) und Käse. Außerdem exportiert die EU nur einen relativ kleinen Teil ihrer Milchproduktion nach Drittländern (9 % der Milchtrockenmasse im Jahr 2006). Die EU-Einfuhren von Milcherzeugnissen sind aufgrund der geltenden Einfuhrzölle gering (1 % der Milchtrockenmasse).

Die Weltmarktaussichten werden von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) analysiert, die mit der Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation (FAO) und dem Marktforschungsinstitut für Ernährung und Landwirtschaft (FAPRI) zusammenarbeitet. Die Gegenüberstellung der Studien dieser Organisationen mit der EU-eigenen Marktanalyse kann über die folgende Internet-Adresse abgerufen werden:http://ec.europa.eu/agriculture/publi/caprep/prospects2007a/index_en.htm

Tabelle 7.1 – Voraussichtliche Weltmarktentwicklung 2006–2016

Preisprognosen für 2016 ($/Tonne) | Preisdifferenz 1996-2006 2006-2016 | Produktion und Verbrauch (jährlicher Zuwachs) | Handel (jährlicher Zuwachs) |

Butter | 2 200 | +24% | +2– 2,3% | +2% |

Cheddar | 3 000 | +38% | +1,3–1,8% | +2,5% |

MMP | 2 600 | +40% | +0,7–1,8% | +0,5–3% |

VMP | 2 500 | +35% | +2% | +1,7% |

Quelle: Agricultural Commodities Markets – Aussichten 2007-2016. |

Das folgende Schaubild, das auf FAPRI-Angaben beruht, zeigt, dass die EU-Milchwirtschaft Weltmarktanteile wird aufgeben müssen, weil der Anstieg des Verbrauchs auf dem Gemeinschaftsmarkt einen größeren Teil der produzierten Milch beansprucht.

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Zusammenfassend wird damit gerechnet, dass die durchschnittlichen Weltmarktpreise für Milcherzeugnisse im kommenden Jahrzehnt im Vergleich zum vergangenen Zehnjahreszeitraum beträchtlich steigen werden. FAPRI und die OECD prognostizieren für die kommenden Jahre ein moderates Wachstum für die Weltmilchproduktion und den Weltmilchverbrauch. Die Weltmarktaussichten für den Handel mit Milcherzeugnissen sind sehr positiv, besonders für Käse. Trotz dieses globalen Nachfragewachstums sieht das Basisszenario der Kommission aufgrund der geltenden Beschränkungen des Quotensystems, das eine Steigerung der Milchproduktion verhindert, einen Rückgang der gemeinschaftlichen Käseausfuhren voraus.

ERHÖHUNG DER MILCHQUOTEN UM 2 % AB 2008

Im Vergleich zu 2003 und den damals vorherrschenden Unsicherheiten ist die Situation, was die Entwicklung des Marktes nach der Reform und die beiden aufeinander folgenden Erweiterungen anbelangt, nun klarer. Die Kommission ist daher besser in der Lage, die wahrscheinlichen Auswirkungen einer Quotenerhöhung um 2 %, wie sie 2003 ursprünglich vorgeschlagen wurde, so zu analysieren, als würde sie heute für 27 Mitgliedstaaten vorgeschlagen.

Die Auswirkungen dieser Quotenerhöhung auf den Milchsektor wurden untersucht, wobei vorausgesetzt wurde, dass die 2 % zusätzlichen Quoten, die 2,84 Millionen Tonnen zusätzlicher Milch entsprechen, vollständig ausgeschöpft werden. Die höheren Quoten gelten ab 2008. Die einzelnen Ergebnisse dieser Analyse sind in Anhang 2 „Abweichungen vom Basisszenario“ zusammengefasst.

Im Vergleich zum Basisszenario gemäß Kapitel 6 dürfte der Milchpreis um 4 % fallen. Das Basisszenario sieht jedoch einen Anstieg um 7 % vor.

Bei Milcherzeugnissen gibt es eine Verlagerung hin zu einer größeren Käseproduktion . Zunächst dürfte diese Produktionssteigerung die zusätzliche Nachfrage decken, die aufgrund der niedrigeren Käsepreise höher ist. Gegen Ende des Zeitraums wird jedoch damit gerechnet, dass die Ausfuhren im Vergleich zum Basisszenario wieder zunehmen werden. Dies bedeutet, dass der Rückgang der Käseausfuhren auf den Weltmarkt, wie im Basisszenario vorgesehen, durch die zusätzliche Milchproduktion zum Teil neutralisiert wird.

Bei Butter ist damit zu rechnen, dass die Produktion - wenn auch nur begrenzt – zunehmen wird, da ein Teil des zusätzlichen Milchfettes zur Herstellung von mehr Käse und mehr frischen Milcherzeugnissen verwendet wird, für die aufgrund der gefallenen Preise eine Nachfrage besteht. Wegen der niedrigeren Preise wird der Butterverbrauch zunächst ansteigen, ebenso wie die Ausfuhren aufgrund des Preisrückgangs und des stärkeren Wettbewerbs auf dem Weltmarkt zunehmen werden. Gegen Ende des Zeitraums wird diese Wirkung nachlassen.

Die Produktion von MMP dürfte wesentlich zunehmen, mit der Folge, dass die EU mehr ausführen wird, um die zusätzliche Menge abzusetzen.

Sowohl für Butter als auch für MMP sollte die Produktionssteigerung ohne weitere Marktstützung möglich sein.

Die Analyse zeigt, dass eine zusätzliche Milchproduktion von 2 % den Erzeugern mehr Gelegenheiten bietet, um die Marktnachfrage, intern oder extern, zu decken, ohne die geltende Interventionsregelung zu überlasten.

Obgleich die Analyse die vollständige Ausschöpfung der um 2 % angehobenen Quoten voraussetzt, wird davon ausgegangen, dass die tatsächlichen Auswirkungen auf die Produktion angesichts der jüngsten EU-Quotennutzungsraten eher begrenzt sein werden.

SCHLUSSFOLGERUNGEN

Im Zeitraum 2003-2007 waren aufgrund der zunehmenden Käse- und Frischmilchproduktion zusätzliche 5,5 Millionen Tonnen Milch erforderlich, während die Gesamtmilchproduktion stabil geblieben ist. Nach der Analyse der vorangegangenen Seiten wären zur Deckung der wachsenden internen Nachfrage im Zeitraum 2007-2014 rund 8,0 Millionen zusätzliche Tonnen erforderlich, während die Rohmilchproduktion bei unveränderter Quote gleich bleiben dürfte. Überdies sind die Weltmarktaussichten positiv. Die Bewertung der Auswirkung einer 2 %-igen Steigerung der Milchproduktion innerhalb der EU legt den Schluss nahe, dass der Markt genügend Möglichkeiten bietet, um diese zusätzliche Menge zu absorbieren. Die Analyse setzt zwar voraus, dass die Quotenerhöhung um 2 % voll genutzt wird, die eigentliche Auswirkung auf die Produktion dürfte unter den derzeitigen Bedingungen (nationale Quoten werden in einer Reihe von Mitgliedstaaten nicht ganz ausgeschöpft) jedoch eher begrenzt sein. Die Kommission ist der Forderung des Rates nach Schaffung einer Grundlage, auf der eine Entscheidung über eine Quotenerhöhung gefällt werden kann, nachgekommen und zu dem Schluss gelangt, dass die Quotensteigerung um 2 %, wie ursprünglich als Teil der Reform von 2003 vorgeschlagen, ab 2008 umgesetzt werden kann.

ANHANG 1: BASISSZENARIO

Milchproduktion und Milchlieferungen in der EU-27, Zeitraum 2001–2014

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Käsebilanzbogen für die EU-27, Zeitraum 2001–2014

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Butterbilanzbogen für die EU-27, Zeitraum 2001–2014

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MMP-Bilanzbogen für die EU-27, Zeitraum 2001–2014

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ANHANG 2: ABWEICHUNG DER MILCHPRODUKTION VOM BASISSZENARIO UM +2 %

Milchproduktion | 2008 | 2010 | 2012 | 2014 |

WIRKUNG | Produktion (in Mio. Tonnen) | 2,0% | 2,0% | 2,0% | 2,0% |

Lieferungen (in Mio. Tonnen) | 2,0% | 2,0% | 2,0% | 2,0% |

Fettgehalt (in %) | –0,2% | –0,2% | –0,2% | –0,2% |

Milchertrag (in kg/Milchkuh) | 0,5% | 0,6% | 0,5% | 0,5% |

Anzahl Milchkühe (in Mio. Tiere) | 1,5% | 1,4% | 1,4% | 1,5% |

Preis | –4,9% | –5,0% | –4,6% | –4,0% |

Käseproduktion | 2008 | 2010 | 2012 | 2014 |

WIRKUNG | Produktion (einschl. Schmelzkäse) | 2,2% | 2,3% | 2,2% | 2,2% |

Einfuhren | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% |

Ausfuhren | 0,0% | 0,0% | 2,4% | 11,9% |

Einheimischer Verbrauch | 2,3% | 2,4% | 2,2% | 1,6% |

EU-Preis | –3,7% | –3,8% | –3,5% | –2,6% |

Weltmarktpreis | –0,2% | –0,1% | –0,5% | –1,5% |

Butterproduktion | 2008 | 2010 | 2012 | 2014 |

WIRKUNG | Produktion EU-27 | 1,1% | 0,6% | 0,5% | 0,3% |

Einfuhren | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% |

Ausfuhren | 23,4% | 9,3% | 9,0% | 6,6% |

Verbrauch EU-27 | 3,8% | 4,0% | 3,7% | 3,1% |

Auslaufende Bestände |

EU-Preis | –1,2% | –0,6% | –0,5% | –0,3% |

Weltmarktpreis | –0,3% | –0,2% | 0,0% | 0,0% |

MMP-Produktion | 2008 | 2010 | 2012 | 2014 |

WIRKUNG | Produktion EU-27 | 7,6% | 5,8% | 5,3% | 4,5% |

Einfuhren | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% |

Ausfuhren | 70,9% | 40,0% | 36,5% | 29,7% |

Verbrauch EU-27 | 0,2% | 0,1% | 0,1% | 0,1% |

Auslaufende Bestände | – | – | – | – |

EU-Preis | –6,6% | –7,1% | –6,6% | –5,7% |

Weltmarktpreis | –2,3% | –0,6% | –0,6% | –0,7% |

ANHANG 3: QUOTENENTWICKLUNG

Tabelle A3.1 – Anzahl Milcherzeuger mit Quote

MS | 1995 | 2005 | 2007 | Veränderung 1995–2007 | Jährliche Veränderung 1995–2005 | Jährliche Veränderung 2005/2007 |

BE | 24 047 | 14 533 | 12 672 | –47,3% | –4,9% | –6,6% |

CZ | 2 991 | 2 727 | –4,5% |

DK | 15 301 | 6 540 | 5 354 | –65,0% | –8,1% | –9,5% |

DE | 230 125 | 113 020 | 103 480 | –55,0% | –6,9% | –4,3% |

EE | 1 859 | 1 506 | –10,0% |

EL | 30 316 | 7 752 | 6 288 | –79,3% | –12,7% | –9,9% |

ES | 132 352 | 35 906 | 28 465 | –78,5% | –12,2% | –11,0% |

FR | 167 593 | 109 822 | 100 853 | –39,8% | –4,1% | –4,2% |

IE | 48 013 | 24 194 | 21 875 | –54,4% | –6,6% | –4,9% |

IT | 107 011 | 52 674 | 46 651 | –56,4% | –6,8% | –5,9% |

CY | 241 | 224 | –3,6% |

LV | 25 457 | 22 141 | –6,7% |

LT | 111 097 | 82 281 | –13,9% |

LU | 1 465 | 991 | 923 | –37,0% | –3,8% | –3,5% |

HU | 6 076 | 6 175 | 0,8% |

MT | 150 | 152 | 0,7% |

NL | 42 249 | 23 187 | 21 209 | –49,8% | –5,8% | –4,4% |

AT | 83 793* | 53 713 | 47 378 | –43,5% | –4,3% | –6,1% |

PL | 0 | 276 508 |

PT | 73 197 | 15 804 | 12 294 | –83,2% | –14,2% | –11,8% |

SI | 0 | 9 234 |

SK | 814 | 734 | –5,0% |

FI | 31 872* | 17 833 | 15 213 | –52,3% | –5,6% | –7,6% |

SE | 17 023* | 9 449 | 8 369 | –50,8% | –5,7% | –5,9% |

UK | 41 132 | 20 629 | 18 326 | –55,4% | –6,7% | –5,7% |

* Zahlen 1996-97. |

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Tabelle A3.4 – In den verschiedenen Mitgliedstaaten gezahlte Preise je kg Quote

Mitgliedstaat | Marktpreis 2007 | Verwaltungspreis | Entwicklung seit dem Vorjahr |

CY LU NL LV DK AT PL DE BE (FL/W) ES IT IE FI CZ FR SE HU UK Andere MS | € 1,33 € 1,20 70-80 Cent 43-72 Cent 62 Cent 50-70 Cent 7-34 Cent 23/42 Cent 30 Cent 10-28 Cent 6-36 Cent 7 Cent 9 Cent 6 Cent 6 Cent … | 37/25 Cent 27 Cent 12 Cent 4 Cent 0/15 Cent … | steigend steigend fallend steigend steigend stabil steigend stabil fallend stabil stabil steigend fallend fallend stabil stabil steigend steigend keine Angaben |

Quelle: Schätzungen der Mitgliedstaaten. |

Abb. A3.5 – Struktur der Milchproduktion 2006/2007 in der EU-25: Verteilung der Milcherzeugerbetriebe nach Quotenumfang ( in Tonnen )

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[1] Für die Erzeugung von 1 kg Käse sind im Schnitt 8 kg Milch erforderlich.

[2] 1 kg Milch für 1 kg frisches Erzeugnis.