Bericht der Kommission an den Rat über die Durchführung des Eurofarm Projekts (gemäß Artikel 13 der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates) /* KOM/2003/0086 endg. */
BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT über die Durchführung des Eurofarm-Projekts (gemäß Artikel 13 der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates) Einleitung In der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates [1] zur Durchführung von Erhebungen der Gemeinschaft über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe, nachfolgend als "Grundverordnung" bezeichnet, wird das Projekt Eurofarm definiert als ein "Netz von Datenbanken, das die Auswertung der Gemeinschaftserhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe für die Zwecke der einzelstaatlichen und der gemeinsamen Agrarpolitik erlaubt." [1] ABl. L 56 vom 2.3.1988, S. 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 143/2002 der Kommission (ABl. L 24 vom 26.1.2002, S. 16). Nach Artikel 13 der Grundverordnung legt die Kommission dem Rat alle drei Jahre einen Bericht über die Durchführung des Eurofarm-Projekts vor und schlägt auch die erforderlichen Anpassungen vor, die in der Verordnung vorzunehmen sind. Der letzte Bericht über die Durchführung des Eurofarm-Projekts wurde von der Kommission am 23. April 1999 [2] angenommen und vom Sonderausschuss Landwirtschaft des Rates am 14. Februar 2000 erörtert. Dieses ist der vierte Bericht, der dem Rat von der Kommission vorgelegt wird. [2] KOM(1999) 189 endg. Er enthält insbesondere: - einen Überblick über die Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Erhebung 1997 - einen Fortschrittsbericht über die Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Grunderhebung 1999-2000 - eine kurze Beschreibung der Vorbereitungsarbeiten für die Erhebung 2003 - einen Fortschrittsbericht über die DV-technischen Weiterentwicklungen des Eurofarm-Systems. A. Erhebung 1997 Die Ergebnisse der Erhebung 1997 (Tabellendaten für Deutschland, Individualdaten für die übrigen Mitgliedstaaten) wurden Eurostat entsprechend den vereinbarten Definitionen und Formaten übermittelt. Die Ergebnisse von 1997 wurden umfassender und ausführlicher analysiert und veröffentlicht als die Ergebnisse der vorangegangenen Erhebungen [3]. [3] Eurostat-Veröffentlichungen: Die Datenbanken von Eurostat enthalten nun eine große Menge aggregierter Daten. Auf folgende Einschränkungen, was die Auswertungsmöglichkeiten der Ergebnisse betrifft, sollte jedoch hingewiesen werden: - den Daten mangelt es bisweilen an Aktualität, da sie von einigen Mitgliedstaaten verspätet übermittelt wurden und der Validierungsprozess langwierig ist; - Deutschland hat keine Mikrodaten geliefert; - die Nutzer haben leichten Zugang nur zu vordefinierten Tabellen; - die Antworten auf Ad-hoc-Anfragen werden durch das schwerfällige Verfahren behindert. Der Gemeinschaftsbeitrag für die Erhebung 1997 belief sich auf insgesamt 13,8 Mio. Euro. B. Grunderhebung 1999-2000 Zur Festlegung der Durchführungsverfahren für die Erhebung 1999-2000 und zur Anpassung des Klassifizierungssystems der landwirtschaftlichen Betriebe hat die Kommission nach dem Verfahren von Artikel 15 der Grundverordnung fünf Entscheidungen erlassen [4]. [4] Entscheidung der Kommission 1998/377/EG vom 18. Mai 1998 zur Anpassung von Anhang I der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates im Hinblick auf die Durchführung von Erhebungen der Gemeinschaft über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe (ABl. L 168 vom 13.6.1998). Die Liste der Erhebungsmerkmale wurde geändert, um dem neuen Informationsbedarf im Zusammenhang mit der Entwicklung des ländlichen Raums und den Verfahren für die nachhaltige Produktion Rechnung zu tragen. Auf die Bedeutung der Erhebung über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe für die Erstellung von Agrarumweltindikatoren wurde in der Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament vom 20. März 2001 [5] hingewiesen. Leider wurden die (relativ zahlreichen) fakultativen Variablen nur von einigen Mitgliedstaaten geliefert, sodass die entsprechenden Gesamtwerte für die Gemeinschaft nicht berechnet werden konnten. [5] Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament ,Statistischer Informationsbedarf für Indikatoren zur Überwachung der Integration von Umweltbelangen in die Gemeinsame Agrarpolitik", KOM(2001) 144. Die Erhebungen 1999-2000 wurden in allen Mitgliedstaaten zwischen dem 1.12.1998 und dem 1.3.2001 in insgesamt 6,8 Millionen Betrieben durchgeführt. Die Individualdaten wurden Eurostat von allen Mitgliedstaaten (erstmals auch von Deutschland) übermittelt. Sie gingen zwischen August 2000 und Juli 2002 ein (die Übermittlungsdaten der einzelnen Länder sind der Anlage zu entnehmen). Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die in der Entscheidung 1999/714/EG festgelegten Fristen für die Erstübermittlungen nicht validierter Daten von allen Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Irland (das seine Ergebnisse statt im Dezember 2001 im Juli 2002 übermittelte) eingehalten wurden. Die Validierung der Daten zog sich in einigen Fällen über mehrere Monate hin, bis August 2002 waren dann jedoch alle validierten Individualdaten in der Eurofarm-Individualdatenbank gespeichert, mit Ausnahme der Daten für Irland (Oktober) und Italien (November). Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die Erstellung aller Tabellen, die gemäß der Kommissionsentscheidung 1999/799/EG in die Eurofarm-Tabellendatenbank aufzunehmen sind, umständlich und zeitraubend ist. Um die Zeit bis zur Bereitstellung der Daten an die Nutzer zu verkürzen, - wurde im Einvernehmen mit den Mitgliedstaaten eine Liste vereinfachter und besser strukturierter Tabellen aufgestellt; die entsprechenden Tabellen werden nach und nach in der Eurostat-Datenbank NewCronos zur Verfügung gestellt werden; - werden die Computerprogramme optimiert werden. Mehrere Eurostat-Berichte, hauptsächlich auf der Grundlage der Erhebung 1999-2000, werden auf breiter Ebene veröffentlicht werden, insbesondere zu folgenden Themen: - wichtigste Ergebnisse der Erhebung 1999-2000, - Alter der Landwirte, - Frauen als Beschäftigte in der Landwirtschaft, - ökologischer Landbau, - Weideviehhaltung, - Schweinefleischindustrie (Auswirkungen auf die Umwelt). Dank des neuen Tabellengenerators, der im Rahmen der Unterstützung für die Verwaltung von Eurofarm entwickelt wurde, und dank eines beschleunigten Verfahrens zur Validierung von Ad-hoc-Tabellen (gleichzeitige Übermittlung der Ad-hoc-Tabellen an Nutzer und statistische Dienste im Falle dringender Anfragen) dürfte die Verwendung der Ergebnisse der Erhebung 1999-2000 leichter geworden sein. Die Auszahlung des Gemeinschaftsbeitrags für die Erhebung 1999-2000 (soweit erforderlich, einschließlich eines zusätzlichen Beitrags von 50 % für eine vollständige Erhebung) begann im Jahr 2000 und wird voraussichtlich 2003 abgeschlossen sein. Insgesamt dürfte sich der Gemeinschaftsbeitrag auf rund 26,6 Mio. Euro belaufen. C. Erhebung 2003 Mit Blick auf die Erhebung 2003 hat die Kommission nach dem Verfahren von Artikel 15 der Grundverordnung drei Verordnungen [6] erlassen. Die Zahl der fakultativen Variablen wurde begrenzt (damit die Verwaltung der Daten nicht zu kompliziert und zu schwerfällig wird, ohne dass die Möglichkeit zur Berechnung von Gesamtwerten für die Gemeinschaft besteht), und die Liste der in die Erhebung einzubeziehenden Merkmale wurde um einen Abschnitt über Umweltbelange in der Landwirtschaft erweitert. Eine wichtige Weiterentwicklung für die Erhebung ist die Tatsache, dass sich die Übermittlungsfristen nunmehr auf die Übermittlung der bereits validierten Daten beziehen (sodass Verzögerungen bei der Validierung sich nicht auf das für die Bereitstellung der Ergebnisse vorgesehene Datum auswirken dürften). [6] Verordnung (EG) Nr. 143/2002 der Kommission vom 24. Januar 2002 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates im Hinblick auf die Durchführung von Erhebungen der Gemeinschaft über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe in 2003, 2005 und 2007 (ABl. L 24 vom 26.1.2002). Um die Verfügbarkeit der wichtigsten Ergebnisse zu beschleunigen und übermäßige Zeitdifferenzen zwischen der Verbreitung der Daten durch die Mitgliedstaaten und durch die Kommission zu vermeiden, sollen die Mitgliedstaaten Eurostat einen gemeinsamen Tabellensatz übermitteln, sobald die ersten nationalen Daten verbreitet werden. D. DV-technische Weiterentwicklungen des Eurofarm-Systems D.1 Softwareentwicklungen 1997-2002 D.1.1 Einleitung Wie im letzten Bericht an den Rat über die Durchführung des Eurofarm-Projekts angekündigt, wurden an der Eurofarm-Software wichtigen Entwicklungen vorgenommen. Diese waren zum Teil notwendig geworden, weil Hardware und Betriebssystem des ,alten' Eurofarm-Systems von der Direktion Informatik der Kommission nicht mehr unterstützt werden. Die Migration von Eurofarm auf ein neues Computersystem bot jedoch auch die Gelegenheit, die Funktionalität des Eurofarm-Systems zu verbessern und für eine Reihe von Mängeln, die im alten System aufgetreten waren, Lösungen zu finden. D.1.2 Migration von Eurofarm auf eine UNIX-Plattform Die Umstellung der Eurofarm-Datenbank auf das neue System erfolgte schrittweise, sodass es möglich war, alle (Meta-)Daten für die Migration der ,alten' Daten vom Zentralrechner zu übertragen und die eingehenden Daten aus der Erhebung 2000 zu verarbeiten. Die Software für das neue Eurofarm-System wurde von einem externen Unternehmen unter Verwendung standardmäßiger Softwaretools entwickelt. Die Daten sind in Oracle-Datenbanken auf einem UNIX-Server gespeichert und von PCs aus zugänglich, deren Software mit Oracle-Tools entwickelt wurde. Die Softwaretools UNIX und Oracle sind innerhalb und außerhalb der Kommission weit verbreitet. Durch ihre Verwendung wurde das Eurofarm-System mit der DV-Politik der Kommission in Einklang gebracht. Dies war nicht der Fall beim vorangegangenen System, wo aus unterschiedlichen Gründen eine Vielzahl von Softwaretools verwendet wurde, von denen einige (Cobol, MVS) veraltet, andere (Acumen) Nischenprodukte ohne klare Zukunft waren. Besondere Aufmerksamkeit wurde darauf verwendet, die Verwaltung des Eurofarm-Systems zu vereinfachen und die Verwaltungserfordernisse auf die Personalpolitik der Kommission abzustimmen. Obwohl die Software von einem auswärtigen Unternehmen entwickelt wurde, kann die Verarbeitung der Betriebsstrukturdaten in vollem Umfang von Nicht-Informatikern vorgenommen werden, die über ausreichende Kenntnisse der Anwendungslogik verfügen. Dies und nachfolgende Personalentscheidungen machten es möglich, mit der gesamten Datenverarbeitung Eurostat-Mitarbeiter zu betrauen, ohne auf externes Personal zurückgreifen werden zu müssen. Vom Frühjahr 2002 an wurden die Ad-hoc-Tabellen aus der Erhebung 2000 entsprechend dem Nutzerbedarf mit dem neuen System erstellt, und seit Oktober 2002 werden die so erstellten Tabellen schrittweise in NewCronos aufgenommen. Insgesamt beliefen sich die Entwicklungskosten für das neue Eurofarm-System auf 900 000 Euro; ein Teil dieses Betrags wurde aus dem Informatikhaushalt der Kommission finanziert, der Rest aus den Haushaltsmitteln für die Betriebsstrukturerhebung. D.1.3 Neue Struktur des Eurofarm-Datenbanksystems Die für die Aufbereitung der Betriebsstrukturerhebung relevanten Daten wurden, je nach ihrer Funktion, auf drei Datenbanken verteilt: - ,Metadatenbank" In dieser Datenbank werden die für die Aufbereitung der Eurofarm-Daten benötigten ,Metadaten" (von der Definition der Erhebungsdateien über die Validierung eingehender Daten bis hin zur Auswahl der Parameter für die Definition der statistischen Tabellen) gespeichert. Die in dieser Datenbank enthaltenen Informationen (wie die Liste der Erhebungsmerkmale, die Regeln für die Betriebsklassifizierung usw.) umfassen sämtliche Erhebungen ab der Grunderhebung 1989/1990. Der Ansatz der Entwicklung einer ,Metadatenbank" wurde gewählt, um alle Parameter jeglicher Art, die zuvor über verschiedene Dateien verteilt waren, in einem einzigen zentralen Bestand zusammenzufassen, um sie leichter zugänglich und die Verarbeitung der Eurofarm-Daten für die Endbenutzer transparenter zu machen und um die geplanten künftigen Erweiterungen zu erleichtern (künftige Erhebungen - Beitrittsländer und EFTA-Länder). - ,Individualdatenbank" Diese Datenbank liefert eine in sich geschlossene Gesamtdarstellung aller Erhebungsdaten aus den verschiedenen Erhebungen und Ländern. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass alle Aufbereitungsprogramme für die verschiedenen Erhebungsjahre und die einzelnen Länder in einheitlicher Weise entwickelt wurden. Spezifische Abweichungen zwischen einzelnen Erhebungsjahren (Merkmalsliste usw.) werden über die Metadatenbank verwaltet und sind nicht mehr - wie im alten System - in den Programmen selbst verborgen. Der Gesamtbestand der Datenbank umfasst derzeit 15 439 476 Datensätze. - ,Tabellendatenbank" Diese Datenbank enthält die aggregierten Tabellen, die anhand der in der ,Metadatenbank" gespeicherten Tabellendefinitionen aus den Einzeldaten der ,Individualdatenbank" abgeleitet werden. Um die Verarbeitungserfordernisse mit den Geheimhaltungserfordernissen in Einklang zu bringen, wurde diese Datenbank in einen vertraulichen Teil mit den Rohtabellen und einen ,öffentlichen" Teil mit gefilterten Tabellen unterteilt. Bei der Erstellung der letztgenannten Tabellen werden die Geheimhaltungsvorschriften berücksichtigt, denen zufolge keine auf einzelne Einheiten bezogenen Daten zur Verfügung gestellt werden dürfen. Die Tabellenerstellung beruht nunmehr auf einem einzigen Tabellengenerator, der mit den in der Metadatenbank gespeicherten Definitionen von Variablen und Dimensionen arbeitet. Dies ist als eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem vorangegangenen System anzusehen, bei dem jeweils spezifische Programme für verschiedene Gruppen von Tabellen entwickelt wurden. Diese neue Funktionalität bietet genügend Flexibilität, um einem neuem Bedarf an Tabellen zu entsprechen, ohne neue Programme schreiben zu müssen. Die Tabellendatenbank dient als zentraler Speicher für alle Tabellendaten. Aus ihr werden Tabellendaten ausgezogen, um Ad-hoc-Nachfragen zu beantworten, die Daten in die allgemeine Verbreitungsdatenbank von Eurostat zu kopieren oder um Tabellen für Druckveröffentlichungen bereitzustellen. D.2 Geplante Entwicklungen 2003-2004 Bei Eurostat sind derzeit drei Vorhaben in Planung, die darauf abzielen, die Funktionalität des bisher entwickelten Systems zu verbessern und die Ergebnisse der Strukturerhebung den Nutzern leichter zugänglich zu machen: (1) Zugang für Datenlieferanten (Mitgliedstaaten, Beitrittsländer, EFTA-Länder) zu einem zentralisierten Validierungssystem Der Validierungsprozess, von der Lieferung des ersten Datensatzes bis zur Annahme der endgültigen Version, zieht sich oft über mehrere Monate hin. Um diesen Prozess zu beschleunigen und validierte Strukturerhebungsdaten früher zugänglich zu machen, ist geplant, innerhalb des Rechenzentrums der Kommission ein System einzurichten, das für Datenlieferanten zugänglich ist. Dieses System wird es den Datenlieferanten ermöglichen, die Daten selbst zu validieren, ohne eine Antwort von Eurostat abwarten zu müssen. (2) Erleichterung des Zugangs zum Tabellengenerator und Verbesserung seiner Funktionsweise Der neue Tabellengenerator erfuellt zwar die erforderliche Kernfunktionalität, dennoch werden noch weitere Anstrengungen unternommen werden, um die Funktionalität zur Erstellung statistischer Tabellen breiteren Kreisen zugänglich zu machen. Die derzeitige Version erfordert die Installation von Programmen und den Direktanschluss an das Eurostat-Netz. Geplant ist die Entwicklung eines Systems, das die Erstellung von Tabellen mit Hilfe eines Standard-Internetzugangs zum Eurofarm-(Sub)system ermöglicht. Auf diese Weise können Nutzer, die außerhalb der Räumlichkeiten von Eurostat arbeiten, und insbesondere die nationalen Statistikeinrichtungen Tabellen erstellen, die auf ihren ganz spezifischen Analysebedarf zugeschnitten sind. Im Rahmen dieses Projekts werden Funktionen der neuesten Oracle-Software genutzt werden, um die Gesamtleistung des Systems zu verbessern. (3) Zugang zu anonymisierten Individualdaten Das Eurofarm-System produziert mehrdimensionale Tabellen auf der Grundlage der Betriebsstrukturdaten. Dies ist nicht immer die beste Art der Darstellung statistischer Informationen. Für Studien, die auf multivariaten Analysen aufbauen, werden Informationen anderer Art benötigt (z. B. die Verteilung bestimmter Merkmale oder Korrelationen zwischen verschiedenen Merkmalen). Eurostat untersucht derzeit die verschiedenen Aspekte im Zusammenhang mit der Verbreitung anonymisierter Individualdaten. Verschiedene Methoden, wie aus den vertraulichen Individualdaten modifizierte, für die Verbreitung geeignete ,Individualdaten' abgeleitet werden können, müssen geprüft werden, um den Datennutzern die Möglichkeit zu geben, andere Statistiken als Tabellendaten zu erstellen. ANLAGE Betriebsstrukturerhebung 2000 - Übermittlungs- und Validierungsdaten >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Im Durchschnitt betrug der Verzug insgesamt 253 Tage, davon wurden 70 Tage von Eurostat und 183 Tage von den Mitgliedstaaten benötigt.