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12.12.2015 |
DE |
Amtsblatt der Europäischen Union |
L 328/121 |
BESCHLUSS (EU) 2015/2331 DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK
vom 4. Dezember 2015
über die Genehmigung des Umfangs der Ausgabe von Münzen im Jahr 2016 (EZB/2015/42)
DER EZB-RAT —
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 128 Absatz 2,
in Erwägung nachstehender Gründe:
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(1) |
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat seit dem 1. Januar 1999 das ausschließliche Recht, den Umfang der Ausgabe von Münzen durch die Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, zu genehmigen. |
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(2) |
Die 19 Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, haben der EZB ihre Schätzungen hinsichtlich des Umfangs der Ausgabe von Euro-Münzen im Jahr 2016 zur Genehmigung vorgelegt, ergänzt durch Erläuterungen zur verwendeten Prognosenmethodik. |
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(3) |
Da der Umfang der Ausgabe von Euro-Münzen der Genehmigung durch die EZB bedarf, dürfen die Mitgliedstaaten den von der EZB genehmigten Umfang nicht ohne vorherige Zustimmung der EZB überschreiten — |
HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN:
Artikel 1
Genehmigung des Umfangs der Ausgabe von Euro-Münzen im Jahr 2016
Die EZB genehmigt hiermit den Umfang der Ausgabe von Euro-Münzen durch die Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, im Jahr 2016 wie in der folgenden Tabelle aufgeführt:
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(in Mio. EUR) |
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Ausgabe von für den Umlauf bestimmten Münzen und Ausgabe von (nicht für den Umlauf bestimmten) Sammlermünzen im Jahr 2016 |
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Belgien |
80,6 |
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Deutschland |
667,5 |
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Estland |
10,3 |
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Irland |
38,8 |
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Griechenland |
79,5 |
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Spanien |
276,4 |
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Frankreich |
266,0 |
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Italien |
35,0 |
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Zypern |
12,1 |
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Lettland |
20,0 |
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Litauen |
32,3 |
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Luxemburg |
19,1 |
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Malta |
9,9 |
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Niederlande |
52,5 |
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Österreich |
260,0 |
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Portugal |
53,4 |
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Slowenien |
30,0 |
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Slowakei |
17,0 |
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Finnland |
45,0 |
Artikel 2
Wirksamwerden
Dieser Beschluss wird am Tag seiner Mitteilung an die Adressaten wirksam.
Artikel 3
Adressaten
Dieser Beschluss ist an die Mitgliedstaaten gerichtet, deren Währung der Euro ist.
Geschehen zu Frankfurt am Main am 4. Dezember 2015.
Der Präsident der EZB
Mario DRAGHI