24.8.2005   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 219/29


RICHTLINIE 2005/48/EG DER KOMMISSION

vom 23. August 2005

zur Änderung der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rückstandshöchstwerte für bestimmte Schädlingsbekämpfungsmittel auf und in Getreide und bestimmten Erzeugnissen tierischen und pflanzlichen Ursprungs

(Text von Bedeutung für den EWR)

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Richtlinie 86/362/EWG des Rates vom 24. Juli 1986 über die Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in Getreide (1), insbesondere auf Artikel 10,

gestützt auf die Richtlinie 86/363/EWG des Rates vom 24. Juli 1986 über die Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in Lebensmitteln tierischen Ursprungs (2), insbesondere auf Artikel 10,

gestützt auf die Richtlinie 90/642/EWG des Rates vom 27. November 1990 über die Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse (3), insbesondere auf Artikel 7,

gestützt auf die Richtlinie 91/414/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (4), insbesondere auf Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Die folgenden Altwirkstoffe wurden in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG aufgenommen: Iprodion durch die Richtlinie 2003/31/EG der Kommission (5), Propiconazol durch die Richtlinie 2003/70/EG der Kommission (6) und Molinat durch die Richtlinie 2003/81/EG der Kommission (7).

(2)

Die folgenden neuen Wirkstoffe wurden in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG aufgenommen: Mesotrion durch die Richtlinie 2003/68/EG der Kommission (8) sowie Silthiofam, Picoxystrobin, Flufenacet, Iodosulfuron-Methyl-Natrium und Fosthiazat durch die Richtlinie 2003/84/EG der Kommission (9).

(3)

Die Aufnahme der betreffenden Wirkstoffe in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG stützt sich auf die Bewertung der Informationen über die vorgeschlagene Verwendung. Einige Mitgliedstaaten haben gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f der genannten Richtlinie Informationen zu dieser Verwendung übermittelt. Diese Informationen wurden geprüft und für ausreichend befunden, um bestimmte Rückstandshöchstgehalte festsetzen zu können.

(4)

Gibt es weder einen gemeinschaftlichen Rückstandshöchstwert noch einen vorläufigen Rückstandshöchstwert, so müssen die Mitgliedstaaten gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f der Richtlinie 91/414/EWG einen vorläufigen nationalen Rückstandshöchstwert festsetzen, bevor Pflanzenschutzmittel, die den betreffenden Wirkstoff enthalten, zugelassen werden dürfen.

(5)

Die gemeinschaftlichen Rückstandshöchstwerte und die vom Codex Alimentarius empfohlenen Werte werden nach ähnlichen Verfahren festgesetzt und bewertet. Es gibt eine begrenzte Zahl von Codex-Rückstandswerten für Iprodion und Propiconazol. Es gibt bereits gemeinschaftliche Rückstandshöchstwerte in den Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG für Iprodion (Richtlinie 93/58/EG des Rates (10)) und Propiconazol (Richtlinie 94/30/EG des Rates (11)). Diesen Werten wurde in der vorliegenden Richtlinie Rechnung getragen. Codex-Höchstwerte, deren Widerruf demnächst empfohlen wird, wurden nicht berücksichtigt. Die auf den Codex-Werten beruhenden Rückstandshöchstwerte wurden vor dem Hintergrund des Verbraucherrisikos bewertet. Bei Zugrundelegung der auf den der Kommission vorliegenden Studien basierenden toxikologischen Endpunkte wurden keine Risiken festgestellt.

(6)

Die entsprechenden technischen und wissenschaftlichen Bewertungen wurden in Form von Prüfberichten der Kommission im Hinblick auf die Aufnahme in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG abgeschlossen. Die Bewertungsberichte für die genannten Wirkstoffe wurden zu den in den Kommissionsrichtlinien in den Erwägungsgründen 1 und 2 genannten Zeitpunkten fertig gestellt. In diesen Berichten wurden die zulässige Tagesdosis (Acceptable Daily Intake — ADI) und soweit erforderlich die akute Referenzdosis (Acute Reference Dose — ARfD) für die betreffenden Wirkstoffe festgesetzt. Die Verbraucherexposition bei Aufnahme von Lebensmitteln, die mit dem betreffenden Wirkstoff behandelt wurden, wurde nach Gemeinschaftsmethoden geprüft und bewertet. Ferner wurde den von der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichten Leitlinien (12) und der Stellungnahme des Wissenschaftlichen Ausschusses „Pflanzen“ (13) zur angewandten Methode Rechnung getragen. Es wurde der Schluss gezogen, dass die vorgeschlagenen Rückstandshöchstwerte nicht zu einer Überschreitung dieser ADI oder ARfD führen werden.

(7)

Um einen angemessenen Schutz der Verbraucher vor Rückständen zu gewährleisten, die sich aus nicht zulässigen Verwendungen von Pflanzenschutzmitteln ergeben, ist es ratsam, für die betreffenden Erzeugnis/Schädlingsbekämpfungsmittel-Kombinationen die jeweilige untere analytische Bestimmungsgrenze als vorläufigen Rückstandshöchstwert festzusetzen.

(8)

Die Festsetzung solcher vorläufigen Höchstwerte auf Gemeinschaftsebene hindert die Mitgliedstaaten jedoch nicht daran, gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f und gemäß Anhang VI der Richtlinie 91/414/EWG vorläufige Rückstandshöchstwerte für die betreffenden Wirkstoffe festzusetzen. Ein Zeitraum von vier Jahren dürfte ausreichen, um die Entwicklung weiterer Verwendungen der betreffenden Wirkstoffe zu ermöglichen. Danach sollten die vorläufigen Rückstandshöchstwerte endgültig werden.

(9)

Daher müssen die in den Anhängen der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG festgesetzten Rückstandshöchstwerte geändert werden, um eine ordnungsgemäße Überwachung und Kontrolle des Verwendungsverbots zu ermöglichen und den Verbraucher zu schützen. Wurden in den Anhängen der genannten Richtlinien bereits Rückstandshöchstwerte festgesetzt, so sollten diese geändert werden. Wurden noch keine Rückstandshöchstwerte bestimmt, so sollten sie erstmals festgesetzt werden.

(10)

Die Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG sind daher entsprechend zu ändern.

(11)

Die in dieser Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit —

HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:

Artikel 1

Die Richtlinie 86/362/EWG wird wie folgt geändert:

1.

In Anhang II Teil A werden die in Anhang I der vorliegenden Richtlinie für Mesotrion, Silthiofam, Picoxystrobin, Flufenacet, Iodosulfuron-Methyl-Natrium, Fosthiazat und Molinate aufgeführten Rückstandshöchstgehalte eingefügt.

2.

In Anhang II Teil A werden die Rückstandshöchstgehalte für Propiconazol und Iprodion durch die in Anhang II der vorliegenden Richtlinie aufgeführten Werte ersetzt.

Artikel 2

Die Richtlinie 86/363/EWG wird wie folgt geändert:

1.

In Anhang II Teil A werden die in Anhang III der vorliegenden Richtlinie für Picoxystrobin aufgeführten Rückstandshöchstgehalte eingefügt.

2.

In Anhang II Teil B werden die Rückstandshöchstgehalte für Propiconazol durch die in Anhang IV der vorliegenden Richtlinie aufgeführten Werte ersetzt.

Artikel 3

Die Richtlinie 90/642/EWG wird wie folgt geändert:

1.

In Anhang II werden die in Anhang V der vorliegenden Richtlinie für Mesotrion, Silthiofam, Picoxystrobin, Flufenacet, Iodosulfuron-Methyl-Natrium, Fosthiazat und Molinat aufgeführten Rückstandshöchstgehalte eingefügt.

2.

In Anhang II werden die Rückstandshöchstgehalte für Propiconazol und Iprodion durch die in Anhang VI der vorliegenden Richtlinie aufgeführten Werte ersetzt.

Artikel 4

(1)   Die Mitgliedstaaten erlassen und veröffentlichen spätestens bis 24. Februar 2006 die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, um dieser Richtlinie nachzukommen. Sie teilen der Kommission unverzüglich den Wortlaut dieser Rechtsvorschriften mit und fügen eine Entsprechungstabelle dieser Rechtsvorschriften und der vorliegenden Richtlinie bei.

Sie wenden diese Vorschriften ab 24. Februar 2007 an.

Wenn die Mitgliedstaaten diese Vorschriften erlassen, nehmen sie in den Vorschriften selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf diese Richtlinie Bezug. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten der Bezugnahme.

(2)   Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der wichtigsten innerstaatlichen Rechtsvorschriften mit, die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen.

Artikel 5

Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Artikel 6

Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.

Brüssel, den 23. August 2005

Für die Kommission

Markos KYPRIANOU

Mitglied der Kommission


(1)   ABl. L 221 vom 7.8.1986, S. 37. Richtlinie zuletzt geändert durch die Richtlinie 2005/46/EG der Kommission (ABl. L 177 vom 9.7.2005, S. 35).

(2)   ABl. L 221 vom 7.8.1986, S. 43. Richtlinie zuletzt geändert durch die Richtlinie 2005/46/EG der Kommission.

(3)   ABl. L 350 vom 14.12.1990, S. 71. Richtlinie zuletzt geändert durch die Richtlinie 2005/46/EG der Kommission.

(4)   ABl. L 230 vom 19.8.1991, S. 1. Richtlinie zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1).

(5)   ABl. L 101 vom 23.4.2003, S. 3.

(6)   ABl. L 184 vom 23.7.2003, S. 9.

(7)   ABl. L 224 vom 6.9.2003, S. 29.

(8)   ABl. L 177 vom 16.7.2003, S. 12.

(9)   ABl. L 247 vom 30.9.2003, S. 20.

(10)   ABl. L 211 vom 23.8.1993, S. 6.

(11)   ABl. L 189 vom 23.7.1994, S. 70.

(12)   „Guidelines for predicting dietary intake of pesticide residues“ (überarbeitete Fassung), erstellt vom GEMS/Food Programme in Zusammenarbeit mit dem Codex Committee on Pesticide Residues, veröffentlicht von der Weltgesundheitsorganisation 1997 (WHO/FSF/FOS/97.7).

(13)  Stellungnahme des Wissenschaftlichen Pflanzenausschusses vom 14. Juli 1998 zu Fragen im Zusammenhang mit der Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates (http://europa.eu.int/comm/food/fs/sc/index_en.html).


ANHANG I

Höchstgehalte in mg/kg (ppm)

Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln

Einzelne Erzeugnisse, für die die Rückstandshöchstwerte gelten

Mesotrion „Summe von Mesotrion und MNBA (4-Methylsulfonyl-2-Nitrobenzoesäure), ausgedrückt als Mesotrion“

0,05 (*1)  (p)

GETREIDE

Silthiofam

0,05 (*1)  (p)

GETREIDE

Picoxystrobin

0,2 (p) Gerste

0,2 (p) Hafer

0,05 (*1)  (p) Sonstiges Getreide

Flufenacet (Summe aller Verbindungen, die den N-Fluorophenyl-N-isopropyl-Anteil enthalten, ausgedrückt als Flufenacet-Äquivalent)

0,05 (*1)  (p)

GETREIDE

„Iodosulfuron-Methyl-Natrium (Iodosulfuron-Methyl, einschließlich der Salze, ausgedrückt als Iodosulfuron-Methyl)“

0,02 (*1)  (p)

GETREIDE

Fosthiazat

0,02 (*1)  (p)

GETREIDE

Molinat

0,05 (*1)  (p)

GETREIDE


(*1)  untere analytische Bestimmungsgrenze.

(p)  vorläufiger Rückstandshöchstgehalt (p = „provisional“) gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f der Richtlinie 91/414/EWG, der, sofern er nicht geändert wird, mit Wirkung vom 13. September 2009 endgültig wird.


ANHANG II

Höchstgehalte in mg/kg

Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln

Einzelne Erzeugnisse, für die die Rückstandshöchstwerte gelten

Propiconazol

0,2 (p) Gerste

0,2 (p) Hafer

0,05 (*1)  (p) Sonstige Getreide

Iprodion

3 (p) Reis

0,5 (p) Hafer, Gerste und Weizen

0,02 (*1)  (p) Sonstige Getreide


(*1)  Untere analytische Bestimmungsgrenze.

(p)  Vorläufiger Rückstandshöchstgehalt (p = „provisional“) gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f der Richtlinie 91/414/EWG, der, sofern er nicht geändert wird, mit Wirkung vom 13. September 2009 endgültig wird.


ANHANG III

Höchstgehalt in mg/kg (ppm)

Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln

im Fettanteil von Fleisch, Fleischzubereitungen, Schlachtnebenerzeugnissen und tierischen Fetten, aufgeführt in Anhang I unter den KN-Codes ex 0201 , 0202 , 0203 , 0204 , 0205 00 00 , 0206 , 0207 , ex 0208 , 0209 00 , 0210 , 1601 00 und 1602  (1)  (4)

in Roh- und Vollmilch von Kühen, aufgeführt in Anhang I unter den KN-Codes 0401 , 0402 , 0405 00 und 0406 gemäß (2)  (4)

bei Frischei ohne Schale, für Vogeleier und Eigelb, aufgeführt in Anhang I unter den KN-Codes 0407 00 und 0408  (3)  (4)

Picoxystrobin

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)


(*1)  Untere analytische Bestimmungsgrenze.

(p)  Vorläufiger Rückstandshöchstgehalt (p = „provisional“) gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f der Richtlinie 91/414/EWG, der, sofern er nicht geändert wird, mit Wirkung vom 13. September 2009 endgültig wird.

(1)  Bei Lebensmitteln mit einem Fettgehalt von bis zu 10 Gewichtshundertteilen bezieht sich die Rückstandsmenge auf das Gesamtgewicht des entbeinten Erzeugnisses. In diesem Fall beträgt der Höchstgehalt ein Zehntel des auf den Fettanteil bezogenen Wertes, mindestens jedoch 0,01 mg/kg.

(2)  Bei der Rückstandsbestimmung in Roh- und Vollmilch von Kühen ist für die Berechnung ein Fettgehalt von 4 Gewichtshundertteilen zugrunde zu legen. Bei Roh- und Vollmilch anderen tierischen Ursprungs werden die Rückstände unter Zugrundelegung des Fettgehalts bestimmt.

Bei den übrigen Lebensmitteln der KN-Codes 0401 , 0402 , 0405 00 und 0406 :

mit einem Fettgehalt von weniger als 2 Gewichtshundertteilen gilt als Höchstgehalt die Hälfte des für Roh-und Vollmilch festgesetzten Höchstgehalts;

bei einem Fettgehalt von mindestens 2 Gewichtshundertteilen wird der Höchstgehalt in mg/kg Fett ausgedrückt.

In diesem Fall beträgt der Höchstgehalt das 25fache des für Roh- und Vollmilch festgesetzten Höchstgehalts.

(3)  Bei Eiern und Eiprodukten mit einem Fettgehalt von mehr als 10 Gewichtshundertteilen wird der Höchstgehalt in mg/kg Fett ausgedrückt. In diesem Fall beträgt der Höchstgehalt das Zehnfache des für Frischeier festgesetzten Höchstgehalts.

(4)  Ist eine untere Grenze der analytischen Bestimmung angegeben, so finden die Fußnoten (1), (2) und (3) keine Anwendung.


ANHANG IV

Höchstgehalt in mg/kg (ppm)

Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln

von Fleisch, einschließlich Fett, Fleischzubereitungen, Schlachtnebenerzeugnissen und tierischen Fetten, aufgeführt in Anhang I unter den KN-Codes ex 0201 , 0202 , 0203 , 0204 , 0205 00 00 , 0206 , 0207 , ex 0208 , 0209 00 , 0210 , 1601 00 und 1602

für Milch und Milcherzeugnisse, aufgeführt in Anhang I unter den KN-Codes 0401 , 0402 , 0405 00 und 0406

Frischei ohne Schale, Vogeleier und Eigelb, aufgeführt in Anhang I unter den KN-Codes 0407 00 und 0408

Propiconazol

Leber von Wiederkäuern 0,1 (p)

sonstige Erzeugnisse tierischen Ursprungs 0,01 (*1)  (p)

0,01  (*1)  (p)

0,01  (*1)  (p)


(*1)  Untere analytische Bestimmungsgrenze.

(p)  Vorläufiger Rückstandshöchstgehalt (p = „provisional“) gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f der Richtlinie 91/414/EWG, der, sofern er nicht geändert wird, mit Wirkung vom 13. September 2009 endgültig wird.


ANHANG V

Gruppen und Beispiele für Einzelerzeugnisse, für die die Rückstandshöchstgehalte gelten

Mesotrion (Summe von Mesotrion und MNBA (4-Methylsulfonyl-2-Nitrobenzoesäure), ausgedrückt als Mesotrion)

Silthiofam

Picoxystrobin

Flufenacet (Summe von Flufenacet und N-Fluor-phenyl-N-isopropyl-Anteil ausgedrückt als Flufenacet)

Iodosulfuron-Methyl-Natrium einschließlich der Salze, ausgedrückt als Iodosulfuron-Methyl

Fosthiazat

Molinat

1.

Früchte, frisch, getrocknet oder ungekocht, durch Gefrieren haltbar gemacht, ohne Zusatz von Zucker; Schalenfrüchte

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

 

0,05  (*1)  (p)

i)

ZITRUSFRÜCHTE

 

 

 

 

 

0,02  (*1)  (p)

 

Grapefruit

 

 

 

 

 

 

 

Zitronen

 

 

 

 

 

 

 

Limonen

 

 

 

 

 

 

 

Mandarinen (einschließlich Clementinen und andere Hybriden)

 

 

 

 

 

 

 

Orangen

 

 

 

 

 

 

 

Pampelmusen

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

ii)

SCHALENFRÜCHTE (mit und ohne Schale)

 

 

 

 

 

0,02  (*1)  (p)

 

Mandeln

 

 

 

 

 

 

 

Paranüsse

 

 

 

 

 

 

 

Kaschunüsse

 

 

 

 

 

 

 

Maronen

 

 

 

 

 

 

 

Kokosnüsse

 

 

 

 

 

 

 

Haselnüsse

 

 

 

 

 

 

 

Macadamia

 

 

 

 

 

 

 

Pekannüsse

 

 

 

 

 

 

 

Pinienkerne

 

 

 

 

 

 

 

Pistazien

 

 

 

 

 

 

 

Walnüsse

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

iii)

KERNOBST

 

 

 

 

 

0,02  (*1)  (p)

 

Äpfel

 

 

 

 

 

 

 

Birnen

 

 

 

 

 

 

 

Quitten

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

iv)

STEINOBST

 

 

 

 

 

0,02  (*1)  (p)

 

Aprikosen

 

 

 

 

 

 

 

Kirschen

 

 

 

 

 

 

 

Pfirsiche (einschließlich Nektarinen und andere Hybriden)

 

 

 

 

 

 

 

Pflaumen

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

v)

BEEREN UND KLEINOBST

 

 

 

 

 

0,02  (*1)  (p)

 

a)

Tafel- und Keltertrauben

 

 

 

 

 

 

 

Tafeltrauben

 

 

 

 

 

 

 

Keltertrauben

 

 

 

 

 

 

 

b)

Erdbeeren (außer Wildfrüchten)

 

 

 

 

 

 

 

c)

Strauchbeerenobst (außer Wildfrüchten)

 

 

 

 

 

 

 

Brombeeren

 

 

 

 

 

 

 

Taubeeren

 

 

 

 

 

 

 

Loganbeeren

 

 

 

 

 

 

 

Himbeeren

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

d)

anderes Kleinobst und Beeren (außer Wildfrüchten)

 

 

 

 

 

 

 

Heidelbeeren

 

 

 

 

 

 

 

Preiselbeeren

 

 

 

 

 

 

 

Johannisbeeren (rot, schwarz und weiß)

 

 

 

 

 

 

 

Stachelbeeren

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

e)

Wildfrüchte

 

 

 

 

 

 

 

vi)

SONSTIGE FRÜCHTE

 

 

 

 

 

 

 

Avocados

 

 

 

 

 

 

 

Bananen

 

 

 

 

 

0,05  (p)

 

Datteln

 

 

 

 

 

 

 

Feigen

 

 

 

 

 

 

 

Kiwis

 

 

 

 

 

 

 

Kumquats

 

 

 

 

 

 

 

Litchis

 

 

 

 

 

 

 

Mangos

 

 

 

 

 

 

 

Oliven

 

 

 

 

 

 

 

Passionsfrüchte

 

 

 

 

 

 

 

Ananas

 

 

 

 

 

 

 

Papaya

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

0,02  (*1)  (p)

 

2.

Gemüse, frisch oder ungekocht, gefroren oder getrocknet

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

i)

WURZEL- UND KNOLLENGEMÜSE

 

 

 

 

 

 

 

Rote Rüben

 

 

 

 

 

 

 

Karotten

 

 

 

 

 

 

 

Knollensellerie

 

 

 

 

 

 

 

Meerrettich

 

 

 

 

 

 

 

Topinambur

 

 

 

 

 

 

 

Pastinaken

 

 

 

 

 

 

 

Petersilienwurzel

 

 

 

 

 

 

 

Radieschen und Rettich

 

 

 

 

 

 

 

Schwarzwurzeln

 

 

 

 

 

 

 

Süßkartoffeln

 

 

 

 

 

 

 

Kohlrüben

 

 

 

 

 

 

 

Weiße Rüben

 

 

 

 

 

 

 

Yamswurzeln

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

ii)

ZWIEBELGEMÜSE

 

 

 

 

 

 

 

Knoblauch

 

 

 

 

 

 

 

Zwiebeln

 

 

 

 

 

 

 

Schalotten

 

 

 

 

 

 

 

Frühlingszwiebeln

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

iii)

FRUCHTGEMÜSE

 

 

 

 

 

 

 

a)

Solanaceen

 

 

 

 

 

 

 

Tomaten

 

 

 

 

 

 

 

Paprika

 

 

 

 

 

 

 

Auberginen

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

b)

Cucurbitaceen — genießbare Schale

 

 

 

 

 

 

 

Gurken

 

 

 

 

 

 

 

Einlegegurken

 

 

 

 

 

 

 

Zucchini

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

c)

Cucurbitaceen — ungenießbare Schale

 

 

 

 

 

 

 

Melonen

 

 

 

 

 

 

 

Kürbisse

 

 

 

 

 

 

 

Wassermelonen

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

d)

Zuckermais

 

 

 

 

 

 

 

iv)

KOHLGEMÜSE

 

 

 

 

 

 

 

a)

Blumenkohle

 

 

 

 

 

 

 

Brokkoli

 

 

 

 

 

 

 

Blumenkohl

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

b)

Kopfkohle

 

 

 

 

 

 

 

Rosenkohl

 

 

 

 

 

 

 

Kopfkohl

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

c)

Blattkohle

 

 

 

 

 

 

 

Chinakohl

 

 

 

 

 

 

 

Grünkohl

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

d)

Kohlrabi

 

 

 

 

 

 

 

v)

BLATTGEMÜSE UND FRISCHE KRÄUTER

 

 

 

 

 

 

 

a)

Salat und ähnliches

 

 

 

 

 

 

 

Kresse

 

 

 

 

 

 

 

Feldsalat

 

 

 

 

 

 

 

Kopfsalat

 

 

 

 

 

 

 

Endivien

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

b)

Spinat und ähnliches

 

 

 

 

 

 

 

Spinat

 

 

 

 

 

 

 

Mangold

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

c)

Brunnenkresse

 

 

 

 

 

 

 

d)

Chicorée

 

 

 

 

 

 

 

e)

Kräuter

 

 

 

 

 

 

 

Kerbel

 

 

 

 

 

 

 

Schnittlauch

 

 

 

 

 

 

 

Petersilienwurzel

 

 

 

 

 

 

 

Sellerieblätter

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

vi)

HÜLSENGEMÜSE (frisch)

 

 

 

 

 

 

 

Bohnen (mit Hülsen)

 

 

 

 

 

 

 

Bohnen (ohne Hülsen)

 

 

 

 

 

 

 

Erbsen (mit Hülsen)

 

 

 

 

 

 

 

Erbsen (ohne Hülsen)

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

vii)

STÄNGELGEMÜSE (frisch)

 

 

 

 

 

 

 

Spargel

 

 

 

 

 

 

 

Kardonen

 

 

 

 

 

 

 

Stangensellerie

 

 

 

 

 

 

 

Fenchel

 

 

 

 

 

 

 

Artischocken

 

 

 

 

 

 

 

Lauch

 

 

 

 

 

 

 

Rhabarber

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

viii)

PILZE

 

 

 

 

 

 

 

a)

Zuchtpilze

 

 

 

 

 

 

 

b)

Wild wachsende Pilze

 

 

 

 

 

 

 

3.

Hülsenfrüchte

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

Bohnen

 

 

 

 

 

 

 

Linsen

 

 

 

 

 

 

 

Erbsen

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

4.

Ölsaaten

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

Leinsamen

 

 

 

 

 

 

 

Erdnüsse

 

 

 

 

 

 

 

Mohn

 

 

 

 

 

 

 

Sesam

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenblumenkerne

 

 

 

 

 

 

 

Raps

 

 

 

 

 

 

 

Sojabohnen

 

 

 

 

 

 

 

Senfkörner

 

 

 

 

 

 

 

Baumwollsamen

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige

 

 

 

 

 

 

 

5.

Kartoffeln

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,1  (p)

0,02  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

Frühkartoffeln

 

 

 

 

 

 

 

Gelagerte Kartoffeln

 

 

 

 

 

 

 

6.

Tee (getrocknete und fermentierte oder nicht fermentierte Blätter und Stiele von Camellia sinensis)

0,1  (*1)  (p)

0,1  (*1)  (p)

0,1  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,1  (*1)  (p)

7.

Hopfen (getrocknet), einschließlich Hopfenpellets und nicht konzentriertes Hopfenpulver

0,1  (*1)  (p)

0,1  (*1)  (p)

0,1  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,05  (*1)  (p)

0,1  (*1)  (p)


(*1)  Untere analytische Bestimmungsgrenze.

(p)  Vorläufiger Rückstandshöchstgehalt (p = „provisional“) gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f der Richtlinie 91/414/EWG, der, sofern er nicht geändert wird, mit Wirkung vom 13. September 2009 endgültig wird.


ANHANG VI

Gruppen und Beispiele für Einzelerzeugnisse, für die die Rückstandshöchstgehalte gelten

Propiconazol

Iprodion

1.   

Früchte, frisch, getrocknet oder ungekocht, durch Gefrieren haltbar gemacht, ohne Zusatz von Zucker; Schalenfrüchte

i)

ZITRUSFRÜCHTE

0,05  (*1)  (p)

 

Grapefruit

 

 

Zitronen

 

5  (p)

Limonen

 

 

Mandarinen (einschließlich Clementinen und andere Hybriden)

 

1  (p)

Orangen

 

 

Pampelmusen

 

 

Sonstige

 

0,02  (*1)  (p)

ii)

SCHALENFRÜCHTE (mit oder ohne Schale)

0,05  (*1)  (p)

 

Mandeln

 

 

Paranüsse

 

 

Kaschunüsse

 

 

Maronen

 

 

Kokosnüsse

 

 

Haselnüsse

 

0,2  (p)

Macadamia

 

 

Pekannüsse

 

 

Pinienkerne

 

 

Pistazien

 

 

Walnüsse

 

 

Sonstige

 

0,02  (*1)  (p)

iii)

KERNOBST

0,05  (*1)  (p)

5  (p)

Äpfel

 

 

Birnen

 

 

Quitten

 

 

Sonstige

 

 

iv)

STEINOBST

 

3  (p)

Aprikosen

0,2  (p)

 

Kirschen

 

 

Pfirsiche (einschließlich Nektarinen und andere Hybriden)

0,2  (p)

 

Pflaumen

 

 

Sonstige

0,05  (*1)  (p)

 

v)

BEEREN UND KLEINOBST

0,05  (*1)  (p)

 

a)

Tafel- und Keltertrauben

 

10 (p)

Tafeltrauben

 

 

Keltertrauben

 

 

b)

Erdbeeren (außer Wildfrüchten)

 

15  (p)

c)

Strauchbeerenobst (außer Wildfrüchten)

 

10  (p)

Brombeeren

 

 

Taubeeren

 

 

Loganbeeren

 

 

Himbeeren

 

 

Sonstige

 

 

d)

anderes Kleinobst und Beeren (außer Wildfrüchten)

 

10  (p)

Heidelbeeren

 

 

Preiselbeeren

 

 

Johannisbeeren (rot, schwarz und weiß)

 

 

Stachelbeeren

 

 

Sonstige

 

 

e)

Wildfrüchte

 

0,02  (*1)  (p)

vi)

SONSTIGE FRÜCHTE

 

 

Avocados

 

 

Bananen

0,1  (p)

 

Datteln

 

 

Feigen

 

 

Kiwis

 

5  (p)

Kumquats

 

 

Litchis

 

 

Mangos

 

 

Oliven

 

 

Passionsfrüchte

 

 

Ananas

 

 

Papaya

 

 

Sonstige

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

2.   

Gemüse, frisch oder ungekocht, gefroren oder getrocknet

i)

WURZEL- UND KNOLLENGEMÜSE

0,05  (*1)  (p)

 

Rote Rüben

 

 

Karotten

 

0,3  (p)

Knollensellerie

 

0,3  (p)

Meerrettich

 

0,1  (p)

Topinambur

 

 

Pastinaken

 

0,3  (p)

Petersilienwurzel

 

 

Radieschen und Rettich

 

0,3  (p)

Schwarzwurzeln

 

 

Süßkartoffeln

 

 

Kohlrüben

 

 

Weiße Rüben

 

 

Yamswurzeln

 

 

Sonstige

 

0,02  (*1)  (p)

ii)

ZWIEBELGEMÜSE

0,05  (*1)  (p)

 

Knoblauch

 

0,2  (p)

Zwiebeln

 

0,2  (p)

Schalotten

 

0,2  (p)

Frühlingszwiebeln

 

3  (p)

Sonstige

 

0,02  (*1)  (p)

iii)

FRUCHTGEMÜSE

0,05  (*1)  (p)

 

a)

Solanaceen

 

5  (p)

Tomaten

 

 

Paprika

 

 

Auberginen

 

 

Sonstige

 

 

b)

Cucurbitaceen — genießbare Schale

 

2  (p)

Gurken

 

 

Einlegegurken

 

 

Zucchini

 

 

Sonstige

 

 

c)

Cucurbitaceen — ungenießbare Schale

 

1  (p)

Melonen

 

 

Kürbisse

 

 

Wassermelonen

 

 

Sonstige

 

 

d)

Zuckermais

 

0,02  (*1)  (p)

iv)

KOHLGEMÜSE

0,05  (*1)  (p)

 

a)

Blumenkohle

 

0,1  (p)

Brokkoli

 

 

Blumenkohl

 

 

Sonstige

 

 

b)

Kopfkohle

 

 

Rosenkohl

 

0,5  (p)

Kopfkohl

 

5  (p)

Sonstige

 

0,02  (*1)  (p)

c)

Blattkohle

 

 

Chinakohl

 

5  (p)

Grünkohl

 

 

Sonstige

 

0,02  (*1)  (p)

d)

Kohlrabi

 

0,02  (*1)  (p)

v)

BLATTGEMÜSE UND FRISCHE KRÄUTER

0,05  (*1)  (p)

 

a)

Salat und ähnliches

 

10  (p)

Kresse

 

 

Feldsalat

 

 

Kopfsalat

 

 

Endivien

 

 

Sonstige

 

 

b)

Spinat und ähnliches

 

0,02  (*1)  (p)

Spinat

 

 

Mangold

 

 

Sonstige

 

 

c)

Brunnenkresse

 

0,02  (*1)  (p)

d)

Chicorée

 

0,2  (p)

e)

Kräuter

 

10  (p)

Kerbel

 

 

Schnittlauch

 

 

Petersilie

 

 

Sellerieblätter

 

 

Sonstige

 

 

vi)

HÜLSENGEMÜSE (frisch)

0,05  (*1)  (p)

 

Bohnen (mit Hülsen)

 

5  (p)

Bohnen (ohne Hülsen)

 

 

Erbsen (mit Hülsen)

 

2  (p)

Erbsen (ohne Hülsen)

 

0,3  (p)

Sonstige

 

0,02  (*1)  (p)

vii)

STÄNGELGEMÜSE (frisch)

 

 

Spargel

 

 

Kardonen

 

 

Stangensellerie

 

 

Fenchel

 

 

Artischocken

 

 

Lauch

0,1  (p)

 

Rhabarber

 

0,2  (p)

Sonstige

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

viii)

PILZE

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

a)

Zuchtpilze

 

 

b)

Wild wachsende Pilze

 

 

3.

Hülsenfrüchte

0,05  (*1)  (p)

0,2  (p)

Bohnen

 

 

Linsen

 

 

Erbsen

 

 

Sonstige

 

 

4.   

Ölsaaten

Leinsamen

 

0,5  (p)

Erdnüsse

0,2  (p)

 

Mohn

 

 

Sesam

 

 

Sonnenblumenkerne

 

0,5  (p)

Raps

 

0,5  (p)

Sojabohnen

 

 

Senfkörner

 

 

Baumwollsamen

 

 

Sonstige

0,1  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

5.

Kartoffeln

0,05  (*1)  (p)

0,02  (*1)  (p)

Frühkartoffeln

 

 

Gelagerte Kartoffeln

 

 

6.

Tee (getrocknete und fermentierte oder nicht fermentierte Blätter und Stiele von Camellia sinensis)

0,1  (*1)  (p)

0,1  (*1)  (p)

7.

Hopfen (getrocknet), einschließlich Hopfenpellets und nicht konzentriertes Hopfenpulver

0,1  (*1)  (p)

0,1  (*1)  (p)


(*1)  Untere analytische Bestimmungsgrenze.

(p)  Vorläufiger Rückstandshöchstgehalt (p = „provisional“) gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe f der Richtlinie 91/414/EWG, der, sofern er nicht geändert wird, mit Wirkung vom 13. September 2009 endgültig wird.