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Document 52015DC0591

BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT Bericht über das Funktionieren und die Wirkungsweise der Verordnung (EU) Nr. 1029/2012 zur Einführung autonomer Handelspräferenzen für Pakistan aufgrund der Flutkatastrophe

COM/2015/0591 final

Brüssel, den 30.11.2015

COM(2015) 591 final

BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT

Bericht über das Funktionieren und die Wirkungsweise der Verordnung (EU) Nr. 1029/2012 zur Einführung autonomer Handelspräferenzen für Pakistan aufgrund der Flutkatastrophe


BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT

Bericht über das Funktionieren und die Wirkungsweise der Verordnung (EU) Nr. 1029/2012 zur Einführung autonomer Handelspräferenzen für Pakistan aufgrund der Flutkatastrophe

1. Einführung

Im Rahmen der Reaktion der EU auf die verheerenden Überflutungen, die vom Juli bis zum September 2010 dauerten und weite Landstriche Pakistans betrafen, beauftragte der Europäische Rat in einer den Schlussfolgerungen vom 16. September 2010 beigefügten Erklärung zu Pakistan die Minister, sich dringend auf ein umfassendes Bündel kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen zu verständigen, die zur Erholung und künftigen Entwicklung Pakistans beitragen würden; darin eingeschlossen sein sollten unter anderem ehrgeizige handelspolitische Maßnahmen, die für die Wirtschaftserholung und -wachstum maßgeblich waren.

Mit Erlass der Verordnung (EU) Nr. 1029/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2012 zur Einführung autonomer Handelspräferenzen für Pakistan aufgrund der Flutkatastrophe (im Folgenden „Verordnung“) wurden Pakistan für 75 Erzeugnisse Handelspräferenzen gewährt. Aufgrund dieser Handelspräferenzen konnten 49 Erzeugnisse (nämlich diejenigen, die in Anhang I der Verordnung aufgeführt sind) ohne Zölle oder mengenmäßige Beschränkungen in die EU eingeführt werden, und 26 Erzeugnisse (nämlich diejenigen, die in Anhang II der Verordnung aufgeführt sind) konnten zum Zollsatz Null unter Geltung von mengenmäßigen Beschränkungen (Zollkontingenten) eingeführt werden.

2. Methodik

Die Analyse der Auswirkungen auf den Handel beruht hauptsächlich auf der Untersuchung der Entwicklung der Einfuhren der von den autonomen Handelspräferenzen umfassten Erzeugnisse aus Pakistan in die EU. Obgleich die Handelspräferenzen vom 15. November 2012 bis zum 31. Dezember 2013 gewährt wurden, liegt der Schwerpunkt der Analyse auf den durchschnittlichen Einfuhren im Kalenderjahr 2013, die mit denjenigen in den drei vorhergehenden Jahren (2010, 2011 und 2012) verglichen werden. Aufgrund der Datenverfügbarkeit und zwecks leichterer Vergleichbarkeit der Daten ist die Analyse auf Daten der EU mit 27 Mitgliedstaaten (EU-27) gestützt, denn der Beitritt Kroatiens erfolgte am 1. Juli 2013. Ebenfalls aus Gründen der Datenverfügbarkeit, -verlässlichkeit und vergleichbarkeit beruht die Analyse auf Daten, die wertmäßig und nicht mengenmäßig erfasst wurden. Die wichtigste Quelle für Daten über die Einfuhren aus Pakistan in die EU ist Eurostat (COMEXT). Die Analyse der Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Beschäftigung in der EU beruht hauptsächlich auf der Untersuchung der Produktions- und Beschäftigungsdaten und ist unter anderem auf die Prodcom-Daten von Eurostat (NACE Rev. 2.0) gestützt. Des Weiteren liegt der Schwerpunkt der Analyse auf der Textil- und der Bekleidungsbranche, da die meisten der von den autonomen Handelspräferenzen umfassten Erzeugnisse auf diese entfielen.

Im folgenden Text werden die autonomen Handelspräferenzen als „AHP“ und die unter die Verordnung fallenden Erzeugnisse entweder als „AHP-Positionen“ oder „AHP-Erzeugnisse“ oder gegebenenfalls als „Erzeugnisse nach Anhang I“ und „Erzeugnisse nach Anhang II“ bezeichnet. In den Tabellen, aber auch im folgenden Text wird hauptsächlich auf die Warencodes der Kombinierten Nomenklatur (KN) Bezug genommen. Die zu den KN-Codes gehörigen Bezeichnungen der Waren sind in den Anhängen der Verordnung zu finden.

3. Funktionieren der Verordnung – Verwaltung der Zollkontingente

Für die Erzeugnisse nach Anhang II galten Zollkontingente (ZK), die nach Artikel 3 der Verordnung nach den Artikeln 308a, 308b und 308c der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 verwaltet wurden. Aus Tabelle 10 im Anhang geht die Ausschöpfung der Zollkontingente hervor. Im Jahr 2013 wurde das zugewiesene Kontingent durch sieben Zolltarifpositionen (annähernd) ausgeschöpft: 2207 10 00, 4107 92 10, 6103 32 00, 6109 90 20, 6115 95 00, 6204 62 31 und 6403 99 93. Die Gesamtmenge der Einfuhren unter diesen Zolltarifpositionen (mit Ausnahme der Einfuhren unter der Zolltarifposition 2207 10 00) überschritt die ZK, jedoch erfolgten die das Zollkontingent überschreitenden Einfuhren (d. h. die nicht kontingentierten Einfuhren) in die EU entweder im Rahmen von Meistbegünstigungs- oder von APS-Zöllen. Bei den zollfreien Einfuhren unter der Zolltarifposition 6403 99 93 wurde das zugewiesene ZK offenbar geringfügig überschritten, nämlich um 1,5 Tonnen oder 0,06 % des ZK. 1 Die durchschnittliche, gewichtete Ausschöpfungsquote der ZK belief sich im Jahr 2012 (15. November bis 31. Dezember) auf 11,3 % und im Jahr 2013 auf 76,8 %.

4. Wirkungsweise der Verordnung

4.1 Auswirkungen auf den Handel

Im Allgemeinen steht Pakistan unter den Handelspartnern der EU beim Gesamthandel an 47. Stelle, bei den Einfuhren an 44. Stelle und bei den Ausfuhren an 51. Stelle. Abbildung 1 gibt Aufschluss über die Entwicklung des bilateralen Handels während des vergangenen Jahrzehnts; dieser hat sich insgesamt positiv entwickelt. Im genannten Zeitraum verzeichnete die EU (nämlich in den Jahren von 2005 bis 2009) einen geringfügigen Handelsbilanzüberschuss, ab dem Jahr 2010 hingegen ein Handelsbilanzdefizit.

Tabelle 1 zeigt die Gesamteinfuhren aus Pakistan in die EU-27, also die Einfuhren von AHP-Erzeugnissen und allen anderen Erzeugnissen (Gesamteinfuhren abzüglich der AHP-Einfuhren). Der Wert der Einfuhren von AHP-Erzeugnissen aus Pakistan in die EU belief sich im Jahr 2013 auf 1,5 Mrd. EUR und hatte damit im Vergleich zum durchschnittlichen Wert dieser Einfuhren im Zeitraum von 2010 bis 2012 um 348 Mio. EUR oder 31,5 % zugenommen. Da auf die Einfuhren von AHP-Erzeugnissen in die EU rund 33 % der Gesamteinfuhren aus Pakistan entfielen, könnte man sagen, dass die AHP-Einfuhren im Jahr 2013 erheblich zur Zunahme der Gesamteinfuhren aus Pakistan (nämlich um 9,4 %) beitrugen (die Einfuhren aller anderen Erzeugnisse außer den AHP-Erzeugnissen nahmen nur um 1,1 % zu).

Die Gesamteinfuhren von AHP-Erzeugnissen aus Pakistan in die EU entfielen fast zur Hälfte auf Erzeugnisse nach Anhang I und auf Erzeugnisse nach Anhang II. Im Durchschnitt nahmen die Einfuhren von Erzeugnissen nach Anhang II (mit 34 %) etwas mehr zu als die Einfuhren von Erzeugnissen nach Anhang I (mit 29 %), was hauptsächlich auf den erheblichen Anstieg der Einfuhr eines Erzeugnisses nach Anhang II (2207 10 00: Ethylalkohol, unvergällt) zurückzuführen war. Bleibt dieses Erzeugnis unberücksichtigt, so stiegen die Einfuhren von Erzeugnissen nach Anhang II durchschnittlich um 25 %.

Tabelle 1: Einfuhren aus Pakistan in die EU-27 (Angaben in Tausend EUR)

Durchschnitt, 2010-2012

2013

Änderung in EUR

Änderung in %

AHP-Positionen in % der Gesamteinfuhren in den Jahren von 2010 bis 2012

AHP-Positionen in % der Gesamteinfuhren im Jahr 2013

Gesamteinfuhren aller Erzeugnisse

4 052 937

4 433 584

380 647

9,4 %

Einfuhren von AHP-Erzeugnissen

1 107 696

1 456 242

348 546

31,5 %

27,3 %

32,8 %

nach Anhang I

561 415

723 787

162 373

28,9 %

13,9 %

16,3 %

nach Anhang II

546 282

732 455

186 173

34,1 %

13,5 %

16,5 %

Alle anderen Erzeugnisse

2 945 241

2 977 342

32 101

1,1 %

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Comext-Daten von Eurostat.

Tabelle 2 gibt einen Überblick über die Ausschöpfung der AHP, d. h. über die Einfuhren, für die die AHP und andere zolltarifliche Maßnahmen tatsächlich in Anspruch genommen wurden. Hieraus geht hervor, dass die AHP im Durchschnitt für rund 65 % der auf AHP-Positionen entfallenden Einfuhren in Anspruch genommen wurden. Die Einfuhren im Wert von 942 Mio. EUR, für die die AHP in Anspruch genommen wurden, entsprachen 21 % der Gesamteinfuhren aus Pakistan in die EU im Jahr 2013.

Tabelle 2: Einfuhren von AHP-Erzeugnissen aus Pakistan in die EU-27 im Rahmen der verschiedenen zolltariflichen Maßnahmen

(Angaben in Tausend EUR)

Durchschnitt, 2010-2012

2013

Auf die AHP-Einfuhren im Jahr 2013 entfallender Anteil

Auf die Gesamteinfuhren im Jahr 2013 entfallender Anteil

Gesamteinfuhren der unter AHP-Positionen fallenden Erzeugnisse

1 107 696

1 456 242

im Rahmen der AHP

21 0321

942 374

64,7 %

21,3 %

im Rahmen des APS

1 024 628

353 499

24,3 %

8,0 %

im Rahmen der Meistbegünstigung

76 058

160 369

11,0 %

3,6 %

1 Diese Angabe bezieht sich nur auf AHP, die vom 15. November bis zum 31. Dezember 2012 gewährt wurden.

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Comext-Daten von Eurostat.

Tabelle 3 enthält Angaben zu den Einfuhren in die EU vom Weltmarkt (Extra-EU-27) und aus Ländern mit ähnlichen Handelspräferenzen (d. h. aus Ländern, denen im Rahmen des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) der EU die vollständige Zollbefreiung gewährt worden war). Hieraus geht hervor, dass bei den unter die AHP-Positionen fallenden Einfuhren aus Pakistan im Durchschnitt ein besseres Ergebnis als bei den Gesamteinfuhren in die EU vom Weltmarkt erzielt wurde, jedoch ein schlechteres Ergebnis als bei den Einfuhren aus Ländern mit ähnlichen Handelspräferenzen. Eine plausible Erklärung für die (mit 66,2 %) starke Zunahme der Einfuhren aus begünstigten Ländern, die im Rahmen des APS die vollständige Zollbefreiung in Anspruch nahmen, ist die Reform der APS-Ursprungsregeln der EU (die geänderten Regeln gelten seit dem 1. Januar 2011), denn die EU lockerte diese Regeln, die unter anderem Textil- und Bekleidungserzeugnisse betrafen, für die am wenigsten entwickelten Länder erheblich. Am stärksten zugenommen haben die betreffenden Einfuhren aus Bangladesch, denn auf dieses Land entfielen rund 65 % der Einfuhren aus begünstigten Ländern, die im Rahmen des APS die vollständige Zollbefreiung in Anspruch nahmen.



Tabelle 3: Einfuhren in die EU-27 vom Weltmarkt und aus begünstigten Ländern, die im Rahmen des APS die vollständige Zollbefreiung in Anspruch nahmen (Angaben in Tausend EUR)

Durchschnitt,

2010-2012

2013

Änderung

Auf Pakistan entfallender Anteil in den Jahren von 2010 bis 2012

Auf Pakistan entfallender Anteil im Jahr 2013

Einfuhren vom Weltmarkt

Gesamteinfuhren

1 530 617 750

1 520 363 786

- 0,7 %

0,3 %

0,3 %

Einfuhren aller unter AHP-Positionen fallenden

17 431 666

18 238 834

4,6 %

6,4 %

8,0 %

Erzeugnisse

nach Anhang I

11 164 767

11 718 469

5,0 %

5,0 %

6,2 %

nach Anhang II

6 266 899

6 520 365

4,0 %

8,7 %

11,2 %

Einfuhren aus begünstigten Ländern, die im Rahmen des APS die vollständige Zollbefreiung in Anspruch nahmen

Einfuhren aller unter AHP-Positionen fallenden Erzeugnisse

994 127

1 652 269

66,2 %

nach Anhang I

188 428

333 394

76,9 %

nach Anhang II

805 699

1 318 875

63,7 %

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Comext-Daten von Eurostat.

Die Tabellen 11 bis 13 im Anhang enthalten eine tiefer (nach Abschnitt und Position) gegliederte Aufschlüsselung der Einfuhren im Rahmen der AHP. Eine nähere Prüfung dieser Tabellen und der vorstehend aufgeführten Tabellen ergibt folgendes Bild:

Der auf Pakistan entfallende Anteil an den Gesamteinfuhren in die EU vom Weltmarkt lag unverändert bei 0,3 %. Der auf Pakistan entfallende Anteil an Einfuhren von AHP-Erzeugnissen in die EU stieg insgesamt betrachtet von 6,4 % auf 8 % (siehe Tabelle 3). Bereits vor der Einführung der AHP entfiel auf Pakistan ein erheblicher Anteil an den Einfuhren bestimmter Erzeugnisse – so entfiel auf sechs AHP-Erzeugnisse ein Anteil an den Einfuhren von mehr als 50 % 2 (siehe Tabelle 6). Im Jahr 2013 entfiel auf AHP-Erzeugnisse ein Anteil an den Einfuhren von mehr als 50 %. 3

Unvergällter Ethylalkohol (2207 10 00) ist dasjenige Erzeugnis, dessen Einfuhr mit Abstand am stärksten zunahm (nämlich um 441 %), was hauptsächlich auf den Umstand zurückzuführen ist, dass dieses Erzeugnis normalerweise nicht unter die APS fällt und hierauf ein Meistbegünstigungszoll (MBZ) von 19 EUR/Hektoliter erhoben wird (siehe die Tabellen 11 und 12 im Anhang). Die Einfuhren von unter die AHP fallendem, unvergälltem Ethylalkohol aus Pakistan waren durch ein Zollkontingent begrenzt. Im Abschnitt „Künstliche Filamente“ (Kapitel 54) war mit 85 % ebenfalls ein starker Anstieg zu verzeichnen, jedoch entfielen hierauf nur 1,7 % des Wertes der AHP-Einfuhren (siehe Tabelle 13 im Anhang).

Aus Tabelle 13 geht hervor, dass in dem Abschnitt, der gemessen am Wert der AHP-Gesamteinfuhren am bedeutendsten war, nämlich „Baumwolle“ (Kapitel 52), ein Anstieg der Einfuhren um 28,8 % zu verzeichnen war. Es sei angemerkt, dass Pakistan – nach der Türkei – der zweitgrößte Lieferant der EU von Baumwolle und Baumwollerzeugnissen ist. In den Abschnitten, die Bekleidung umfassen (Kapitel 61 und 62) und auf die zusammen rund 34 % der AHP-Einfuhren aus Pakistan entfielen, war eine Zunahme von 37,4 % bzw. 49,8 % zu verzeichnen. Die Einfuhren von AHP-Erzeugnissen, die in Kapitel 63 (andere Spinnstoffwaren) eingereiht sind, in die EU nahmen um 6,8 % zu.

Wie die Analyse der einzelnen, unter die AHP fallenden Zolltarifpositionen (siehe insbesondere Tabelle 12 im Anhang) ergab, folgten diese im Allgemeinen der Entwicklung der Einfuhren in die EU vom Weltmarkt, und in den meisten Fällen war es um die Einfuhren aus Pakistan besser oder schlechter bestellt, je nachdem, ob die Einfuhren zu- oder abnahmen. Unter 27 Zolltarifpositionen war eine Zunahme der Einfuhren um mehr als 40 % zu verzeichnen, und unter 10 Zolltarifpositionen hiervon um mehr als 80 %, während die Einfuhren unter 18 Zolltarifpositionen abnahmen, unter 12 Zolltarifpositionen hiervon um mehr als 20 %.

Wie aus Tabelle 12 hervorgeht, traf dies hauptsächlich auf Erzeugnisse zu, die in Kapitel 52 (Baumwolle) 4 und in Kapitel 61 (Bekleidung aus Gewirken) 5 eingereiht sind: Bei diesen nahmen die Einfuhren am stärksten zu. Gleichzeitig gingen die Einfuhren am stärksten bei bestimmten Baumwollerzeugnissen zurück. 6 Rückläufig waren auch die Einfuhren der meisten Erzeugnisse, die in Kapitel 63 (andere Spinnstoffwaren) eingereiht sind. 7

Insgesamt dürften sich die Zolleinbußen der EU infolge der AHP auf 84,6 Mio. EUR 8 belaufen. Auf die Einfuhren von zehn Erzeugnissen, die unter die AHP fielen und die bezogen auf den Einfuhrwert zu den zehn wichtigsten zählten, entfielen 62 % der Zolleinbußen.

4.2 Auswirkungen auf die Produktion und die Arbeitsplätze in der EU

In diesem Abschnitt werden die etwaigen Auswirkungen der AHP auf die Wirtschaft in der EU untersucht; gemessen wird dies hauptsächlich anhand der EU-Produktion. Die Analyse stützt sich auf die Prodcom-Daten von Eurostat für dasjenige verarbeitende Gewerbe in der EU, das den AHP-Erzeugnissen schätzungsweise entspricht. Da die Prodcom-Daten jedoch nicht ganz vollständig sind (z. B. sind die tiefer gegliederten Daten einiger Mitgliedstaaten vertraulich) und da die achtstelligen Codes der Kombinierten Nomenklatur nicht in allen Fällen den einzelnen NACE-Codes entspricht, können die nachstehend aufgeführten Zahlen nur als Richtwerte angesehen werden, denn sie mussten aggregiert werden.

Aus Tabelle 4 gehen die Produktion in der EU-27 (Wert der abgesetzten Produktion) und die Beschäftigung (Gesamtzahl) im Jahr 2013 im verarbeitenden Gewerbe insgesamt (NACE-Abschnitt C.10 bis C.32), in der Textilbranche (NACE-Abschnitt C.13 und C.20.60), in der Bekleidungsbranche (NACE-Abschnitt C.14) und in der Leder- und Lederwarenbranche (NACE-Abschnitt C.15) hervor. Der Anteil der auf diese drei Teilsektoren entfallenden Produktion an der Gesamtproduktion im verarbeitenden Gewerbe kann als eher begrenzt angesehen werden, wohingegen der jeweilige Anteil dieser drei Teilsektoren an der Beschäftigung erheblicher ist.

Tabelle 4: Produktion und Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe in der EU-27 im Jahr 2013 (Angaben in Tausend)

Produktion im verarbeitenden Gewerbe

Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe

Wert (in EUR)

Anteil an der Gesamtproduktion

Anzahl

Anteil an der Gesamtbeschäftigung

Insgesamt

4 807 491 596

31 537

Textilien

67 574 110

1,4 %

688

2,2 %

Bekleidung

33 111 472

0,7 %

1 176

3,7 %

Leder

33 338 444

0,7 %

451

1,4 %

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Prodcom-Daten und Beschäftigungsdaten von Eurostat

Tabelle 5 verdeutlicht die Veränderung der Produktion und der Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe in der EU-27 im Zeitraum von 2010 bis 2013 im Vergleich zum jeweils vorhergehenden Jahr. Während die Produktion in den drei Teilsektoren in der EU-27 im Jahr 2013 zunahm, war die Beschäftigung – mit Ausnahme der Beschäftigung im Teilsektor „Leder“ rückläufig. Eine tiefer gegliederte Aufschlüsselung der EU-Produktion, die auf die AHP-Erzeugnisse entfallen dürfte, enthält Tabelle 14 im Anhang. Eine vergleichbare Aufschlüsselung für die Beschäftigung ist nicht möglich, da die Beschäftigungsdaten nur auf der zweistelligen Ebene der NACE-Abschnitte verfügbar sind.

Tabelle 5: Veränderung der Produktion und der Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe in der EU-27 im Zeitraum von 2010 bis 2013

Produktion

Beschäftigung

2011-2010

2012-2011

2013-2012

2011-2010

2012-2011

2013-2012

Insgesamt

8,6 %

1,2 %

1,2 %

- 0,1 %

- 1,4 %

- 1,4 %

Textilien

6,8 %

-1,3 %

1,5 %

- 0,9 %

- 2,2 %

- 2,6 %

Bekleidung

- 2,1 %

1,2 %

6,0 %

- 4,4 %

- 2,9 %

- 4,5 %

Leder

17,2 %

-3,3 %

8,6 %

2,2 %

1,2 %

0,2 %

Quelle: Prodcom-Daten und Beschäftigungsdaten von Eurostat.

Tabelle 6 gibt Aufschluss über den EU-Markt (EU-27-Produktion plus Extra-EU-27-Gesamteinfuhren minus Extra-EU-27-Gesamtausfuhren), der den AHP-Erzeugnissen, welche unter den einzelnen KN-Abschnitten aufgeführt sind, auf die sich die Verordnung bezieht, und dem Anteil der AHP-Einfuhren aus Pakistan entsprechen dürfte.

Tabelle 6: EU-27-Markt, bezogen auf die AHP-Erzeugnisse und die anteiligen Einfuhren aus Pakistan und aufgeschlüsselt nach KN-Abschnitt

KN-Abschnitt

EU-27-Markt, bezogen auf die AHP-Erzeugnisse

(in Mrd. EUR)

AHP-Einfuhren aus Pakistan, ausgedrückt als Anteil am EU-Markt

2010

2011

2012

2013

2010

2011

2012

2013

07 Gemüse und Pflanzen, die zu Ernährungszwecken verwendet werden

157

148

159

169

2,7 %

3,2 %

6,9 %

3,6 %

22 Getränke, alkoholhaltige Flüssigkeiten und Essig

2 255

2 639

3 124

3 178

0,1 %

0,7 %

0,3 %

1,7 %

41 Rohe Häute, Felle und Leder

1 214

1 547

1 186

1 400

1,3 %

1,4 %

1,7 %

1,6 %

42 Lederwaren

486

523

466

473

15,4 %

16,8 %

19,3 %

20,2 %

52 Baumwolle

2 796

3 260

2 801

3 142

10,5 %

11,5 %

9,7 %

12,8 %

54 Synthetische oder künstliche Filamente

1 456

1 851

1 906

1 599

1,0 %

0,7 %

0,6 %

1,6 %

55 Synthetische oder künstliche Spinnfasern

578

706

613

616

8,1 %

7,7 %

7,4 %

11,2 %

61 Kleidung, aus Gewirken oder Gestricken

14 471

14 917

14 407

14 566

1,1 %

1,3 %

1,3 %

1,7 %

62 Kleidung, ausgenommen aus Gewirken oder Gestricken

4,327

4 434

3 790

3 906

3,4 %

3,9 %

4,6 %

6,3 %

63 Andere konfektionierte Spinnstoffwaren

6 826

7 120

5 108

5 134

3,3 %

3,5 %

4,6 %

4,9 %

64 Schuhe

9 317

9 871

9 630

9 889

0,3 %

0,3 %

0,3 %

0,3 %

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Comext- und Prodcom-Daten von Eurostat.

Es ist schwierig, die etwaigen Auswirkungen der AHP-Einfuhren aus Pakistan von einer Reihe anderer Faktoren zu isolieren, die sich möglicherweise auf die Produktion, die Beschäftigung und die Märkte in der EU auswirkten etwa die schwache wirtschaftliche Entwicklung in mehreren Mitgliedstaaten der EU, Wechselkurse, Konjunkturzyklen, Verbrauchervertrauen, Zinssätze usw. Daher ist es schwierig, die Frage, ob sich die AHP-Einfuhren aus Pakistan in die EU auf die Produktion und die Beschäftigung in der EU ausgewirkt haben, genau zu beantworten insbesondere was einzelne Sektoren oder Erzeugnisse betrifft. Gleichwohl könnte es sein, dass sich die AHP-Einfuhren aus Pakistan möglicherweise nachteilig auf die Produktion in der EU auswirkten, sofern Umstände wie die folgenden gegeben waren:

eine starke Zunahme der Einfuhren aus Pakistan von AHP-Erzeugnissen in die EU

eine starke Zunahme des Anteils am Binnenmarkt der EU, der auf die AHP-Einfuhren aus Pakistan entfiel, sodass es sich um einen großen Anteil handelte

ein negatives Wachstum der Produktion in der EU

ein großer Anteil der EU-Produktion, der direkt mit den AHP-Einfuhren im Zusammenhang stand

Tabelle 7 gibt Aufschluss über diese Faktoren, die auf der zweistelligen Ebene der NACE-Abschnitte dargestellt sind („EU-AHP-Produktion“ bezieht sich auf die Produktion in der EU, die mit den AHP-Erzeugnissen im Zusammenhang stand). Eine Analyse der in Tabelle 7 enthaltenen Zahlen führt offenbar nicht zu eindeutigen Schlussfolgerungen, da auf keinen der Abschnitte alle Umstände zutreffen.

Die Entwicklung in Abschnitten wie etwa „Künstliche Filamente“ (Kapitel 54), „Synthetische oder künstliche Spinnfasern“ (Kapitel 55) und „Bekleidung aus Geweben“ (Kapitel 62) könnte so gedeutet werden, dass die Einfuhren von AHP-Erzeugnissen aus Pakistan offenbar stark zugenommen haben und die EU-Produktion rückläufig war. Allerdings ist der auf Kapitel 54 entfallende Marktanteil der AHP-Einfuhren begrenzt. Der auf die Kapitel 55 und 62 entfallende Anteil der betroffenen EU-Produktion ist ebenfalls begrenzt, und obwohl bei dem Anteil der AHP-Einfuhren in den EU-Markt ein gewisser Anstieg zu verzeichnen war, wenn man das Jahr 2013 mit dem Jahr 2012 vergleicht, so kann dieser doch als gering betrachtet werden.

Unter Kapitel 42 „Lederwaren“ war eine Zunahme der EU-Produktion zu verzeichnen, obwohl der Anteil der AHP-Einfuhren in den EU-Markt relativ hoch war. Allerdings könnte die Zunahme der Einfuhren von AHP-Erzeugnissen, die in Kapitel 42 eingereiht sind, als weniger signifikant betrachtet werden (die AHP-Einfuhren waren durch ein Zollkontingent beschränkt).

Insgesamt kann offenbar der Schluss gezogen werden, dass die Auswirkungen der AHP-Einfuhren aus Pakistan auf die EU-Produktion begrenzt waren. Wahrscheinlich haben die AHP-Einfuhren dazu beigetragen, dass die Konkurrenz durch Einfuhren im EU-Markt zunahm, insbesondere bei den Warenabschnitten, bei denen Pakistan bereits zu den Hauptlieferanten der betreffenden Erzeugnisse in die EU zählte. Jedoch muss dieser mögliche Beitrag zur Konkurrenz durch Einfuhren im Verhältnis zu der viel deutlicheren Zunahme der Einfuhren aus begünstigten Ländern, die im Rahmen des APS die vollständige Zollbefreiung in Anspruch nahmen, gesehen werden.

Tabelle 7: Veränderung der Einfuhren, des Markts und der Produktion sowie der hierauf entfallenden Anteile, bezogen auf die AHP-Erzeugnisse

KN-Abschnitt

Veränderung der AHP- Einfuhren aus Pakistan im Jahr 2013 im Vergleich zum Jahr 2012

Anteil der AHP-Einfuhren aus Pakistan am EU-Markt im Jahr 2012

Anteil der AHP-Einfuhren aus Pakistan am EU-Markt im Jahr 2013

Veränderung der EU-Produktion im Jahr 2013 im Vergleich zum Jahr 2012

Anteil der EU-AHP-Produktion an den einzelnen NACE-Abschnitten im Jahr 2013

07 Gemüse und Pflanzen, die zu Ernährungszwecken verwendet werden

- 10,0 %

6,9 %

3,6 %

8,3 %

22 Getränke, alkoholhaltige Flüssigkeiten und Essig

441,3 %

0,3 %

1,7 %

- 2,6 %

41 Rohe Häute, Felle und Leder

12,7 %

1,7 %

1,6 %

10,9 %

9,2 %

42 Lederwaren

13,2 %

19,3 %

20,2 %

- 8,3 %

0,8 %

52 Baumwolle

28,8 %

9,7 %

12,8 %

2,7 %

3,3 %

54 Synthetische oder künstliche Filamente

85,0 %

0,6 %

1,6 %

- 20,8 %

1,8 %

55 Synthetische oder künstliche Spinnfasern

40,9 %

7,4 %

11,2 %

- 3,2 %

0,7 %

61 Kleidung, aus Gewirken oder Gestricken

37,4 %

1,3 %

1,7 %

7,2 %

12,5 %

62 Kleidung, ausgenommen aus Gewirken oder Gestricken

49,8 %

4,6 %

6,3 %

- 22,9 %

3,8 %

63 Andere konfektionierte Spinnstoffwaren

6,8 %

4,6 %

4,9 %

- 0,2 %

11,0 %

64 Schuhe

14,0 %

0,3 %

0,3 %

7,0 %

60,7 %

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Comext- und Prodcom-Daten von Eurostat.

4.3 Auswirkungen in Bezug auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Beseitigung der Armut und die nachhaltige Entwicklung in Pakistan

Die durch den Monsun verursachten Überflutungen, von denen Pakistan im Zeitraum von Juli bis September 2010 heimgesucht wurde, dürften die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes gewesen sein. Quellen der Vereinten Nationen zufolge waren etwa 20 Millionen Menschen und 20 % des pakistanischen Staatsgebiets (mindestens 160 000 Quadratkilometer, was der Größe von Bulgarien und der Slowakei zusammen entspricht) von der Flutkatastrophe betroffen; bis zu 12 Millionen Menschen benötigten daraufhin humanitäre Soforthilfe.

Laut den Schätzungen in einer ersten Schadens- und Bedarfsbewertung, die von der Weltbank, der asiatischen Entwicklungsbank und der Regierung von Pakistan erstellt worden war, verursachten die Überflutungen direkte und indirekte Schäden in Höhe von 10 Mrd. USD, und die Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen zur Beseitigung dieser Schäden würden Kosten in Höhe von 8,7 bis 10,8 Mrd. USD verursachen (was 5,8 % des BIP bzw. 4,5 bis 5,3 % des BIP entsprach). 9 Hätte man die Kosten des Wiederaufbaus auf drei Jahre verteilt und sie ausschließlich von der pakistanischen Regierung tragen lassen, so hätten sie rund 8 bis 11 % der Gesamtaufwendungen zulasten des Bundeshaushalts der Jahre 2010 und 2011 ausgemacht.

Mit 50 % der geschätzten Schadenskosten war die Landwirtschaft der am schlimmsten betroffene Sektor. Insbesondere waren der Reis- und der Baumwollanbau geschädigt (in den am schlimmsten betroffenen Provinzen Sindh und Punjab werden fast 100 % der pakistanischen Baumwolle angebaut). Den Einschätzungen in der Schadens- und Bedarfsbewertung zufolge war die Industrie kaum direkt betroffen. Gleichwohl ging man davon aus, dass sie durch die Verluste bei der Baumwolle, beim Zuckerrohr und bei anderen landwirtschaftlichen Nutzpflanzen in erheblichem Maße indirekt betroffen sein würde. Es war davon auszugehen, dass die Textilbranche, auf die rund ein Drittel der Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe entfiel, aufgrund des Verlustes von 2 Mio. Baumwollballen von einem akuten Mangel an diesem Vorleistungsgut betroffen sein würde.

In Bezug auf die Gesamtwirtschaft von Pakistan hieß es in der Schadens- und Bedarfsbewertung, dass sich die Überflutungen des Jahres 2010 im erheblichen Maße nachteilig auf die Geschwindigkeit des realen BIP-Wachstums, die Inflation, die Größe des Haushaltsdefizits und die Zahlungsbilanz auswirken dürfte. 10 Bereits vor den Überflutungen hatte es wachsende Besorgnis wegen der Konjunktur in Pakistan gegeben, denn die Wirtschaft des Landes hatte sich immer noch nicht von den externen und internen Störungen in den Jahren 2007 und 2008 erholt (siehe Tabelle 8).

Tabelle 8: Wachstumsraten der Wirtschaft in Pakistan (Angaben in Prozent, Juli-Juni)

Anteil am BIP

2009-2010

2010-2011

2011-2012

2012-2013

2013-2014

BIP

2,6

3,6

3,8

3,7

4,0

Landwirtschaft

21,2

0,2

2,0

3,6

2,7

2,7

Baumwollentkörnungsbranche

0,6

7,3

- 8,5

13,8

- 2,9

- 1,3

Industrie

20,4

3,4

4,5

2,6

4,5

3,6

Verarbeitendes Gewerbe

13,4

1,4

2,5

2,1

4,6

4,5

Dienstleistungen

58,4

3,2

3,9

4,4

5,1

4,4

Quelle: Statistisches Amt von Pakistan (Pakistan Bureau of Statistics), Konjunkturumfrage 2014-2015 (Pakistan Economic Survey 2014-15)

Die EU reagierte im Wesentlichen mit humanitärer Hilfe auf die Überflutungen. Mit den zugesagten Mitteln in Höhe von mehr als 423 Mio. EUR (150 Mio. EUR zulasten des Haushalts der EU und 273 Mio. EUR zulasten der Haushalte von Mitgliedstaaten der EU) leistete die EU den größten Beitrag zur humanitären Hilfe in dieser Krise. Im Einklang mit den Schlussfolgerungen des Europäischen Rats vom 16. September 2010 und im Nachgang zu der bereitgestellten humanitären Hilfe in beträchtlicher Höhe regte die EU außerdem ein Bündel an Maßnahmen für die baldige Erholung an. Die Regierung von Pakistan teilte der internationalen Gemeinschaft, auch der EU, jedoch mit, dass sie beschlossen hatte, selbst die volle Verantwortung für die Rehabilitation und den Wiederaufbau nach den Überflutungen zu übernehmen. Zusätzlich zur humanitären Hilfe der EU stellte die Europäische Kommission einen Betrag in Höhe von 225 Mio. EUR für die Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen des Mehrjahresrichtprogramms für Pakistan im Zeitraum von 2011 bis 2013 bereit. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Entwicklung des ländlichen Raums und auf dem Bildungswesen. Wo immer dies möglich und gerechtfertigt war, wurden im Rahmen dieser Programme in Absprache mit der Regierung von Pakistan die Folgen der Überflutungen berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund sollte mit den AHP die wirtschaftliche Erholung in Pakistan mittel- bis langfristig gefördert werden, indem zusätzliche Ausfuhren aus Pakistan in die EU generiert werden. Als ein möglicher Anhaltspunkt dafür, welche Kosten dem EU-Haushalt durch diese zusätzlichen Ausfuhren entstanden sind, könnten die Zolleinbußen in Höhe von 84,6 Mio. EUR betrachtet werden.

Tabelle 9 enthält Angaben zu bestimmten Indikatoren für die wirtschaftliche und menschliche Entwicklung in Pakistan im Vergleich zu Südasien und zu Ländern im unteren Bereich des mittleren Einkommensniveaus. Hieraus geht hervor, dass in Pakistan zwar die meisten Indikatoren in die richtige Richtung weisen, das Land jedoch hinter den Nachbarländern in Südasien und anderen Ländern im unteren Bereich des mittleren Einkommensniveaus (LMIC) zurückgeblieben ist. Dies belegt auch der Index der menschlichen Entwicklung (HDI) in Pakistan, der im Jahr 2013 einen Wert von 0,537 aufwies, sodass das Land in der Gruppe der Länder mit einer niedrigen menschlichen Entwicklung rangiert und unter dem Durchschnitt der Länder in Südasien von 0,588 liegt. Insgesamt betrachtet stand Pakistan in dem 183 Länder umfassenden Index der menschlichen Entwicklung an 146. Stelle.

Tabelle 9: Entwicklungsindikatoren für Pakistan, die südasiatischen Länder und die Länder im unteren Bereich des mittleren Einkommensniveaus (LMIC)

Pakistan

Südasien

LMIC

2010

2013

2010

2013

2010

2013

BIP-Wachstum (jährlich, in %)

1,6

4,4

9,1

6,6

7,6

5,8

Pro-Kopf-BIP (zu konstanten Preisen seit 2005, in USD)

748

790

940

1,077

1,139

1,273

Wachstum des Pro-Kopf-BIP (jährlich, in %)

- 0,2

2,7

7,7

5,2

6,0

4,3

Pro-Kopf-BNE, KKP (zu konstanten Preisen seit 2011, in internationalen USD)

4 380,2

4 679,9

4 259,1

4 866,0

5 239,6

5 859,0

Handel (in % des BIP)

32,9

33,1

46,3

50,7

56,9

58,4

Nettozuströme ausländischer Direktinvestitionen (in % des BIP)

1,1

0,6

1,5

1,4

2,2

2,1

Bevölkerungswachstum (jährlich, in %)

1,8

1,7

1,3

1,3

1,5

1,5

Lebenserwartung bei der Geburt, insgesamt (in Jahren)

66,1

66,6

66,1

66,9

65,7

66,4

Alphabetisierungsrate, Erwachsene insgesamt (in % der Personen ab einem Alter von 15 Jahren)

55,4

61,4

70,6

Armutsquote (Anteil der Bevölkerung mit 1,25 USD pro Tag (KKP) in %)

12,7

29,0

25,2

Armutsquote (Anteil der Bevölkerung mit 2 USD pro Tag (KKP) in %)

50,7

64,7

54,5

Grundschulabschlussquote, insgesamt (in % der betreffenden Altersgruppe)

66,9

73,1

90,5

91,2

Grundschulbesuchsquote (in % , brutto)

94,8

92,1

110,4

105,7

Quelle Weltbank, Weltentwicklungsindikatoren

In dem von der Internationalen Arbeitsorganisation erarbeiteten, jüngsten Länderprofil für Pakistan, in dem es um menschenwürdige Arbeit geht, wird insbesondere im Hinblick auf die Beschäftigung ein umfassender Überblick über die Situation und die Entwicklung in Pakistan gegeben, die (soweit Daten verfügbar waren) anhand der zehn untersuchen Indikatoren für menschenwürdige Arbeit 11 gemessen wurden. In Bezug auf die meisten Indikatoren, für die eine Bewertung abgegeben werden konnte, war festzustellen, dass Pakistan im Zeitraum von 2001 bis 2013 Fortschritte erzielt hat, und zwar sowohl was die Situation von Männern als auch was die Situation von Frauen betrifft. Jedoch bestehen nach wie vor teilweise beträchtliche geschlechtsbedingte Ungleichheiten, die Frauen benachteiligen. Tabelle 15 veranschaulicht die Entwicklung der Zahl der Beschäftigten und die Beschäftigungsquote (Anteil der Beschäftigten an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter) in Pakistan und seinen Provinzen; hieraus geht hervor, dass die Beschäftigungsquoten leicht rückläufig sind. Tabelle 16 im Anhang gibt Aufschluss über das monatliche Realeinkommen in Pakistan und seinen Provinzen.

Zwar geben diese Angaben im gewissen Umfang Aufschluss über die Entwicklung der Beschäftigungssituation und der sozialen Bedingungen in Pakistan, spezifischere Daten, z. B. über die Beschäftigung und die Löhne in der Textilbranche, waren jedoch weder auf nationaler noch auf Provinzebene verfügbar. Gleichwohl spielt die Textilbranche eine wichtige Rolle in der Wirtschaft Pakistans. Nach Angaben des pakistanischen Finanzministeriums entfallen auf die Textilbranche rund 8 % des BIP, 46 % des verarbeitenden Gewerbes und 38 % der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe, und sie trägt 50 bis 60 % zu den gesamten Ausfuhrerlösen des Landes bei.

Obwohl die Wirtschaft Pakistans nach wie vor mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert ist, unter anderem aufgrund anhaltender, umfangreicher Stromengpässe und einer instabilen Sicherheitslage 12 , hat sie sich als widerstandsfähig erwiesen, und es gab in jüngster Zeit sogar Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung (siehe Tabelle 8). Jedoch ist es schwierig, konkrete Schlussfolgerungen in Bezug auf die etwaigen Auswirkungen der AHP auf das Wachstum, die Arbeitsplätze und die Armutsbeseitigung in Pakistan zu ziehen. Neue, einschlägige Daten, die eine tiefer gegliederte Analyse ermöglichen würden, sind nicht verfügbar. Vor allem dürfte es schwierig sein, die etwaigen Auswirkungen der AHP von den anderen externen und internen Faktoren zu isolieren, die Auswirkungen auf das Wachstum, die Beschäftigung und die nachhaltige Entwicklung in Pakistan haben. Unter Berücksichtigung des auf die EU entfallenden Anteils der weltweiten Ausfuhren aus Pakistan, insbesondere der Ausfuhren an Textilien und Bekleidung, sowie der relativen Bedeutung der Textilbranche für die Wirtschaft Pakistans und auch für die Beschäftigungslage, könnte es dennoch sein, dass mit den AHP ein Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung geleistet worden ist. Dies wird offenbar im gewissen Umfang durch die Tatsache untermauert, dass die Einfuhren aus Pakistan in die EU insgesamt und in den wichtigsten Exportsektoren im Jahr 2012 rückläufig waren oder stagnierten, nachdem sie sich in den Jahren 2007 und 2008 von der Finanzkrise erholt hatten, und im Jahr 2013 wieder zunahmen (siehe Abbildung 4).

5. Fazit

Die Pakistan gewährten AHP waren Teil eines Bündels von Maßnahmen, mit dem die EU Pakistan dabei zu unterstützen suchte, sich kurz- mittel- und langfristig von den verheerenden Folgen der schlimmsten Überschwemmungen in der Geschichte des Landes zu erholen. Vor diesem noch nie dagewesenen Hintergrund wurde mit den AHP das Ziel verfolgt, die Ausfuhren aus Pakistan anzukurbeln, um so einen Beitrag zur künftigen Wirtschaftsentwicklung zu leisten; zu diesem Zweck wurde eine zeitlich begrenzte Senkung der Zölle auf wichtige Einfuhren aus Pakistan eingeräumt, die den Binnenmarkt der Union nur in begrenztem Umfang beeinträchtigen dürfte.

Es gibt Hinweise darauf, dass das mit den AHP verfolgte Ziel, die wirtschaftliche Erholung Pakistans zu unterstützen, erreicht wurde. Die verfügbaren Daten weisen ferner darauf hin, dass die Auswirkungen auf die EU-Produktion offenbar beschränkt waren. Gleichwohl ist nicht auszuschließen, dass die Einfuhren von AHP-Erzeugnissen aus Pakistan dazu beigetragen haben, den Wettbewerb im EU-Markt zu verschärfen, insbesondere in bestimmten Sektoren, in denen Pakistan ohnehin zu den Hauptlieferanten für den EU-Markt zählte. Jedoch hat die deutlichere Zunahme der Einfuhren von AHP-Erzeugnissen aus begünstigten Ländern, die im Rahmen des APS die vollständige Zollbefreiung in Anspruch nahmen, wahrscheinlich noch stärker dazu beigetragen, den Einfuhrwettbewerb zu verschärfen. Gleichwohl ist es nicht möglich, konkrete Schlussfolgerungen in Bezug auf die Frage zu ziehen, wie sich die AHP etwaig auf die Wirtschaft oder die Arbeitsplätze in der EU oder auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Armutsbeseitigung und die nachhaltige Entwicklung in Pakistan ausgewirkt haben. Dies ist im Wesentlichen auf die Schwierigkeit zurückzuführen, die etwaigen Auswirkungen der AHP von anderen wichtigen Faktoren wie etwa der allgemeinen Wirtschaftslage in der EU und in Pakistan, Konjunkturzyklen, Wechselkursen, Maßnahmen und Programmen der Politik für die Industrie und die Beschäftigung usw. zu isolieren. Das Fehlen spezifischer, relevanter Daten, insbesondere über die Beschäftigung und die Löhne in Pakistan, war ein weiterer, begrenzender Faktor.

* * *

(1)

Dies entspricht Zöllen im Wert von schätzungsweise 16 000 EUR und 1300 EUR, die hätten erhoben werden müssen.

(2)

 5208 22 19, 5209 12 00, 5209 19 00, 5211 12 00, 5407 81 00 und 5513 41 00.

(3)

5208 12 19, 5208 13 00, 5208 22 19, 5208 22 96, 5209 12 00, 5209 19 00, 5211 12 00, 5407 81 00, 5513 21 00 und 5513 41 00.

(4)

 Zum Beispiel: 5208 12 19, 5208 22 96, 5209 22 00, 5209 29 00 und 5209 32 00.

(5)

Zum Beispiel: 6101 20 90, 6103 42 00, 6109 90 20 und 6111 20 90.

(6)

Zum Beispiel: 5205 23 00, 5205 24 00, 5208 11 90, 5208 12 16, 5208 21 90, 5208 51 00 und 5209 39 00.

(7)

Zum Beispiel: 6303 91 00, 6303 99 90 und 6304 92 00.

(8)

Bei den Zolleinbußen ist Vorsicht angebracht, da hierbei von Einfuhren von AHP-Erzeugnissen ausgegangen wurde, die möglicherweise – wenn die AHP nicht gewährt worden wären – nicht erfolgt wären.

(9)

  http://www.adb.org/sites/default/files/linked-documents/44372-01-pak-oth-02.pdf  

(10)

Im September 2013 stellte Pakistan im Rahmen einer Erweiterten Kreditvereinbarung mit dem IWF 6,64 Mrd. USD bereit, um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen, eine Zahlungsbilanzkrise abzuwenden und wieder Rücklagen zu bilden, das Haushaltsdefizit zu verringern und umfassende Strukturreformen für einen Investitions- und Wachstumsschub durchzuführen.

(11)

  http://www.ilo.org/islamabad/whatwedo/publications/WCMS_316668/lang--en/index.htm  

(12)

Wie sich an den Zahlen der in Pakistan durchgeführten Konjunkturumfrage 2014-2015 ablesen lässt, haben die Terroranschläge zu wirtschaftlichen Verlusten geführt, die sich in dem Zeitraum, der den Haushaltsjahren 2010/2011 bis 2013/2014 entspricht, im Durchschnitt auf schätzungsweise 13 Mrd. USD pro Jahr beliefen.

Top

Brüssel, den 30.11.2015

COM(2015) 591 final

ANHANG

des

BERICHTS DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT

Bericht über das Funktionieren und die Wirkungsweise der Verordnung (EU) Nr. 1029/2012 zur Einführung autonomer Handelspräferenzen für Pakistan aufgrund der Flutkatastrophe


ANHANG

Tabelle 10: Einfuhren von AHP-Erzeugnissen aus Pakistan in die EU-27 im Rahmen von Zollkontingenten (in Tonnen)

Erzeugnis

2012

2013

Gesamteinfuhren

AHP-Einfuhren

Zollkontingent

Inanspruchnahme des Kontingents

Gesamteinfuhren

AHP-Einfuhren

Zollkontingent

Inanspruchnahme des Kontingents

22071000

3 032,02

2 952,01

18 750,00

16 %

74 716,98

74 695,66

75 000,00

100 %

41079210

479,17

9,96

89,00

11 %

729,88

353,10

356,00

99 %

41079910

400,13

0,00

90,25

0 %

220,34

144,34

361,00

40 %

42032100

993,95

7,99

361,75

2 %

1 068,89

259,53

1 447,00

18 %

42032910

4 269,71

48,60

1 566,50

3 %

4 682,10

3 216,85

6 266,00

51 %

42032990

654,53

9,89

198,25

5 %

623,19

323,43

793,00

41 %

52052300

1 101,29

0,34

1 790,00

0 %

1 509,93

1 401,53

7 160,00

20 %

52052400

674,68

14,40

1 276,25

1 %

401,97

298,87

5 105,00

6 %

52083900

998,59

7,33

421,25

2 %

1 366,25

1 086,63

1 685,00

64 %

52093900

1 820,27

0,00

689,25

0 %

328,90

250,38

2 757,00

9 %

55095300

5 733,63

203,92

3 061,00

7 %

6 234,29

5 989,51

12 244,00

49 %

61033200

1 142,18

104,19

249,75

42 %

1 333,16

940,00

999,00

94 %

61034200

1 798,83

96,12

568,75

17 %

3 119,10

1 783,72

2 275,00

78 %

61072100

375,57

20,57

167,50

12 %

643,35

410,07

670,00

61 %

61083100

724,38

29,52

374,50

8 %

989,07

679,88

1 498,00

45 %

61099020

700,30

11,70

297,50

4 %

1 554,96

1 172,83

1 190,00

99 %

61112090

746,15

49,07

153,50

32 %

840,70

576,99

614,00

94 %

61159500

8 902,61

340,16

2 263,00

15 %

12 574,46

8 846,62

9 052,00

98 %

62046231

9 913,46

464,74

1 892,75

25 %

13 189,98

7 474,00

7 571,00

99 %

62114290

312,07

0,47

96,50

0 %

287,89

77,86

386,00

20 %

63026000

29 814,76

713,74

9 602,00

7 %

35 074,24

27 826,68

38 408,00

72 %

63029100

6 447,74

159,68

2 499,25

6 %

6 371,77

5 063,23

9 997,00

51 %

64039993

245,61

12,51

60,50

21 %

434,36

243,48

242,00

101 %

64039996

962,47

29,85

363,25

8 %

1 124,29

839,02

1 453,00

58 %

64039998

765,21

27,00

172,75

16 %

724,87

593,98

691,00

86 %

Quelle: Eurostat Comext.



Tabelle 11: Einfuhren aus Pakistan in die EU-27 im Rahmen der AHP (in Tausend EUR)

Anhang

Erzeugnis

Zölle

Einfuhren

Meistbegünstigung

APS

AHP1

Durchschnitt 2010-12 insgesamt

AHP

20122

2013 insgesamt

AHP

2013 

Entgangene Zolleinnahmen

Anhang I

07123900

12,8 %

9,3 %

0 %

6 684

0

6 014

29

4

52051200

4,0 %

3,2 %

0 %

13 657

216

20 676

16 417

529

52052200

4,0 %

3,2 %

0 %

18 864

395

17 346

14 972

490

52053200

4,0 %

3,2 %

0 %

15 294

218

17 110

13 615

443

52054200

4,0 %

3,2 %

0 %

3 679

50

3 892

3 423

112

52081190

8,0 %

6,4 %

0 %

9 104

96

6 193

4 900

320

52081216

8,0 %

6,4 %

0 %

5 593

11

3 603

2 416

155

52081219

8,0 %

6,4 %

0 %

30 548

753

64 630

52 321

3 402

52081300

8,0 %

6,4 %

0 %

16 392

283

21 074

15 648

1 035

52081900

8,0 %

6,4 %

0 %

26 659

591

40 510

34 632

2 264

52082190

8,0 %

`6,4 %

0 %

5 683

35

2 958

2 127

138

52082219

8,0 %

6,4 %

0 %

7 255

143

11 485

9 746

634

52082296

8,0 %

6,4 %

0 %

3 936

9

8 284

5 166

333

52082900

8,0 %

6,4 %

0 %

8 795

74

12 553

10 665

688

52085100

8,0 %

6,4 %

0 %

3 400

49

2 355

930

63

52085200

8,0 %

6,4 %

0 %

15 533

330

22 823

17 654

1 166

52085990

8,0 %

6,4 %

0 %

4 823

48

5 165

3 217

212

52091100

8,0 %

6,4 %

0 %

15 294

105

17 711

9 081

608

52091200

8,0 %

6,4 %

0 %

31 693

309

35 515

28 963

1 873

52091900

8,0 %

6,4 %

0 %

22 379

629

26 028

21 527

1 430

52092200

8,0 %

6,4 %

0 %

6 000

255

12 791

8 235

551

52092900

8,0 %

6,4 %

0 %

5 063

210

12 587

9 364

633

52093200

8,0 %

6,4 %

0 %

5 773

233

15 656

12 673

829

52111200

8,0 %

6,4 %

0 %

6 070

3

6 662

5 856

375

54078100

8,0 %

6,4 %

0 %

9 941

171

20 356

17 804

1 152

54078200

8,0 %

6,4 %

0 %

3 526

0

4 560

2 010

130

55131120

8,0 %

6,4 %

0 %

8 379

103

13 977

9 534

623

55132100

8,0 %

6,4 %

0 %

12 838

52

18 322

11 992

779

55134100

8,0 %

6,4 %

0 %

11 893

255

20 085

14 816

969

61012090

12,0 %

9,6 %

0 %

7 171

110

16 424

7 253

671

61121200

12,0 %

9,6 %

0 %

3 825

66

5 428

2 406

240

61161020

8,0 %

6,4 %

0 %

16 727

209

19 297

12 385

811

61161080

8,9 %

7,1 %

0 %

21 629

154

21 682

14 032

1 016

61169200

8,9 %

7,1 %

0 %

23 049

368

23 077

17 103

1 248

61169300

8,9 %

7,1 %

0 %

8 478

100

10 772

5 138

376

62019300

12,0 %

9,6 %

0 %

6 052

132

13 437

5 912

591

62034319

12,0 %

9,6 %

0 %

5 778

27

9 066

3 369

332

62042280

12,0 %

9,6 %

0 %

6 517

35

6 444

2 972

291

62046290

12,0 %

9,6 %

0 %

9 165

52

12 810

7 474

727

62079100

12,0 %

9,6 %

0 %

11 317

137

13 662

8 748

858

Anhang I

62089100

12,0 %

9,6 %

0 %

6 764

45

10 333

5 873

572

62114310

12,0 %

9,6 %

0 %

3 985

93

5 077

2 687

270

62160000

7,6 %

6,0 %

0 %

10 010

239

10 915

4 921

326

63039100

12,0 %

9,6 %

0 %

23 112

2

17 015

3 561

343

63039290

12,0 %

9,6 %

0 %

18 081

0

21 943

2 670

258

63039990

12,0 %

9,6 %

0 %

4 489

0

3 090

542

52

63049200

12,0 %

9,6 %

0 %

6 712

9

5 548

1 990

192

63071090

7,7 %

6,1 %

0 %

11 813

38

15 822

6 472

400

63079099

6,3 %

5,0 %

0 %

21 995

21

19 688

5 298

269

Anhang I insgesamt

0 %

561 415

7 462

732 455

480 538

31 780

Anhang II

22071000

19,2 EUR/hl

19,2 EUR/hl

0 %

9 890

1 808

53 537

52 582

17 912

41079210

5,5 %

2,0 %

0 %

11 169

68

17 073

8 619

191

41079910

6,5 %

3,0 %

0 %

8 391

0

4 976

3 415

103

42032100

9,0 %

5,5 %

0 %

15 373

109

15 388

4 378

260

42032910

9,0 %

5,5 %

0 %

51 811

644

63 429

38 295

2 186

42032990

7,0 %

3,5 %

0 %

17 014

0

16 532

7 340

274

52052300

4,0 %

3,2 %

0 %

10 341

2

5 650

5 059

164

52052400

4,0 %

3,2 %

0 %

6 749

71

1 717

1 250

43

52083900

8,0 %

4,5 %

0 %

5 019

12

5 933

3 728

171

52093900

8,0 %

4,5 %

0 %

9 363

0

2 190

1 340

61

55095300

4,0 %

3,2 %

0 %

15 665

265

16 320

15 306

501

61033200

12,0 %

9,6 %

0 %

8 466

309

11 038

3 859

401

61034200

12,0 %

9,6 %

0 %

18 474

449

30 253

14 668

1 467

61072100

12,0 %

9,6 %

0 %

3 565

37

4 879

2 934

301

61083100

12,0 %

9,6 %

0 %

7 669

83

8 772

4 909

484

61099020

12,0 %

9,6 %

0 %

6 634

45

12 238

6 631

650

61112090

12,0 %

9,6 %

0 %

6 518

467

10 721

7 098

780

61159500

12,0 %

9,6 %

0 %

51 619

2 236

78 070

57 213

5 744

62046231

12,0 %

9,6 %

0 %

101 010

4 249

161 377

86 081

8 731

62114290

12,0 %

9,6 %

0 %

3 544

3

2 823

469

46

63026000

12,0 %

9,6 %

0 %

124 402

1 504

145 489

98 899

9 722

63029100

12,0 %

9,6 %

0 %

27 171

322

25 268

17 174

1 733

64039993

8,0 %

4,5 %

0 %

2 827

114

4 630

2 599

124

64039996

8,0 %

4,5 %

0 %

11 339

317

12 102

7 540

361

64039998

7,0 %

3,5 %

0 %

12 259

455

13 384

10 452

387

Anhang II insgesamt

546 282

13 569

723 787

461 836

52 796

Alle Positionen insgesamt

1 107 696

21 032

1 456 242

942 374

84 576

1. Gelten bei Erzeugnissen nach Anhang II nur innerhalb der in der Verordnung angegebenen Zollfreikontingente.

2. Bezieht sich auf den Zeitraum vom 15. November bis zum 31. Dezember 2012.

Quelle: Eurostat Comext

Tabelle 12: Relative Indikatoren im Zusammenhang mit AHP-Einfuhren aus Pakistan

Anhang

Erzeugnis

Anteil der gesamten AHP-Einfuhren

Inanspruchnahme AHP 2013

Inanspruchnahme APS 2013

Veränderung der Einfuhren aus Pakistan 2013/2010-12

Veränderung der weltweiten Einfuhren 2013/2010-12

Auf Pakistan entfallender Anteil der weltweiten Einfuhren in die EU 2010-12

Auf Pakistan entfallender Anteil der weltweiten Einfuhren in die EU 2013

Anhang I

07123900

0,0 %

0,5 %

0,9 %

-10,0 %

14,2 %

10,4 %

8,2 %

52051200

1,7 %

79,4 %

15,5 %

51,4 %

4,8 %

10,7 %

15,4 %

52052200

1,6 %

86,3 %

11,5 %

-8,0 %

8,0 %

15,8 %

13,5 %

52053200

1,4 %

79,6 %

14,7 %

11,9 %

14,5 %

28,4 %

27,8 %

52054200

0,4 %

88,0 %

11,4 %

5,8 %

-6,2 %

21,1 %

23,8 %

52081190

0,5 %

79,1 %

14,2 %

-32,0 %

-28,3 %

16,5 %

15,6 %

52081216

0,3 %

67,0 %

18,4 %

-35,6 %

-14,0 %

15,1 %

11,3 %

52081219

5,6 %

81,0 %

10,3 %

111,6 %

64,7 %

39,6 %

50,9 %

52081300

1,7 %

74,3 %

21,6 %

28,6 %

5,2 %

49,4 %

60,3 %

52081900

3,7 %

85,5 %

11,1 %

52,0 %

26,6 %

37,2 %

44,7 %

52082190

0,2 %

71,9 %

23,1 %

-47,9 %

-38,7 %

27,4 %

23,3 %

52082219

1,0 %

84,9 %

13,7 %

58,3 %

52,0 %

79,2 %

82,5 %

52082296

0,5 %

62,4 %

19,7 %

110,5 %

12,0 %

36,1 %

67,7 %

52082900

1,1 %

85,0 %

11,3 %

42,7 %

6,9 %

26,6 %

35,6 %

52085100

0,1 %

39,5 %

58,2 %

-30,7 %

-6,7 %

27,1 %

20,1 %

52085200

1,9 %

77,4 %

21,1 %

46,9 %

40,1 %

27,2 %

28,6 %

52085990

0,3 %

62,3 %

33,7 %

7,1 %

-6,5 %

15,7 %

18,0 %

52091100

1,0 %

51,3 %

15,4 %

15,8 %

-0,1 %

42,0 %

48,7 %

52091200

3,1 %

81,6 %

13,7 %

12,1 %

8,8 %

70,1 %

72,2 %

52091900

2,3 %

82,7 %

16,3 %

16,3 %

17,7 %

51,0 %

50,4 %

52092200

0,9 %

64,4 %

31,7 %

113,2 %

55,7 %

27,9 %

38,2 %

52092900

1,0 %

74,4 %

22,2 %

148,6 %

33,4 %

22,8 %

42,5 %

52093200

1,3 %

80,9 %

16,1 %

171,2 %

36,1 %

19,5 %

38,9 %

52111200

0,6 %

87,9 %

8,4 %

9,8 %

9,3 %

89,7 %

90,1 %

54078100

1,9 %

87,5 %

7,4 %

104,8 %

59,2 %

67,2 %

86,5 %

54078200

0,2 %

44,1 %

24,3 %

29,3 %

9,8 %

13,3 %

15,6 %

55131120

1,0 %

68,2 %

23,9 %

66,8 %

11,3 %

25,4 %

38,1 %

55132100

1,3 %

65,5 %

20,7 %

42,7 %

8,9 %

42,0 %

55,0 %

55134100

1,6 %

73,8 %

23,8 %

68,9 %

55,2 %

80,6 %

87,7 %

61012090

0,8 %

44,2 %

24,9 %

129,1 %

2,9 %

6,7 %

14,9 %

61121200

0,3 %

44,3 %

24,8 %

41,9 %

-13,6 %

2,4 %

3,9 %

61161020

1,3 %

64,2 %

25,7 %

15,4 %

12,1 %

7,8 %

8,0 %

61161080

1,5 %

64,7 %

24,0 %

0,2 %

0,1 %

10,4 %

10,5 %

61169200

1,8 %

74,1 %

18,3 %

0,1 %

-5,8 %

42,2 %

44,8 %

61169300

0,5 %

47,7 %

39,7 %

27,0 %

1,9 %

4,6 %

5,7 %

62019300

0,6 %

44,0 %

34,8 %

122,0 %

7,1 %

0,5 %

1,1 %

62034319

0,4 %

37,2 %

39,4 %

56,9 %

6,1 %

1,3 %

1,9 %

62042280

0,3 %

46,1 %

41,3 %

-1,1 %

-9,3 %

28,6 %

31,2 %

62046290

0,8 %

58,3 %

34,1 %

39,8 %

4,0 %

2,9 %

3,9 %

62079100

0,9 %

64,0 %

29,0 %

20,7 %

-13,1 %

23,6 %

32,8 %

Anhang I

62089100

0,6 %

56,8 %

28,5 %

52,8 %

-1,2 %

7,6 %

11,7 %

62114310

0,3 %

52,9 %

40,4 %

27,4 %

-8,5 %

4,7 %

6,6 %

62160000

0,5 %

45,1 %

37,5 %

9,0 %

-1,1 %

5,5 %

6,0 %

63039100

0,4 %

20,9 %

44,0 %

-26,4 %

-21,0 %

17,5 %

16,3 %

63039290

0,3 %

12,2 %

43,6 %

21,4 %

1,4 %

4,1 %

4,9 %

63039990

0,1 %

17,5 %

19,7 %

-31,2 %

-25,6 %

6,4 %

6,0 %

63049200

0,2 %

35,9 %

59,5 %

-17,3 %

-2,5 %

6,8 %

5,8 %

63071090

0,7 %

40,9 %

28,0 %

33,9 %

2,6 %

10,7 %

14,0 %

63079099

0,6 %

26,9 %

53,1 %

-10,5 %

1,4 %

2,1 %

1,9 %

Anhang I insgesamt

51,0 %

65,6 %

22,3 %

30,5 %

4,0 %

9,0 %

11,2 %

Anhang II

22071000

5,6 %

98,2 %

0,0 %

441,3 %

70,5 %

3,8 %

11,9 %

41079210

0,9 %

50,5 %

46,1 %

52,9 %

15,3 %

6,5 %

8,6 %

41079910

0,4 %

68,6 %

29,9 %

-40,7 %

-38,9 %

10,8 %

10,5 %

42032100

0,5 %

28,4 %

62,5 %

0,1 %

-1,5 %

36,9 %

37,5 %

42032910

4,1 %

60,4 %

31,6 %

22,4 %

12,2 %

18,9 %

20,6 %

42032990

0,8 %

44,4 %

43,7 %

-2,8 %

-12,7 %

13,1 %

14,6 %

52052300

0,5 %

89,5 %

9,6 %

-45,4 %

12,1 %

7,8 %

3,8 %

52052400

0,1 %

72,8 %

21,7 %

-74,6 %

-5,3 %

8,2 %

2,2 %

52083900

0,4 %

62,8 %

26,9 %

18,2 %

-21,1 %

6,6 %

9,9 %

52093900

0,1 %

61,2 %

22,9 %

-76,6 %

-13,2 %

12,2 %

3,3 %

55095300

1,6 %

93,8 %

4,4 %

4,2 %

1,9 %

18,3 %

18,7 %

61033200

0,4 %

35,0 %

32,7 %

30,4 %

16,6 %

18,6 %

20,8 %

61034200

1,6 %

48,5 %

39,6 %

63,8 %

18,6 %

7,3 %

10,1 %

61072100

0,3 %

60,1 %

23,9 %

36,9 %

-5,4 %

1,6 %

2,3 %

61083100

0,5 %

56,0 %

26,2 %

14,4 %

-11,4 %

1,7 %

2,2 %

61099020

0,7 %

54,2 %

30,8 %

84,5 %

28,5 %

0,4 %

0,6 %

61112090

0,8 %

66,2 %

23,3 %

64,5 %

-1,8 %

0,5 %

0,8 %

61159500

6,1 %

73,3 %

21,5 %

51,2 %

6,2 %

5,6 %

8,0 %

62046231

9,1 %

53,3 %

38,9 %

59,8 %

2,8 %

6,9 %

10,8 %

62114290

0,0 %

16,6 %

67,0 %

-20,4 %

-21,6 %

2,4 %

2,5 %

63026000

10,5 %

68,0 %

14,9 %

17,0 %

1,2 %

16,2 %

18,7 %

63029100

1,8 %

68,0 %

20,1 %

-7,0 %

-4,6 %

16,2 %

15,8 %

64039993

0,3 %

56,1 %

37,6 %

63,8 %

-15,9 %

0,6 %

1,1 %

64039996

0,8 %

62,3 %

23,9 %

6,7 %

-1,0 %

1,1 %

1,2 %

64039998

1,1 %

78,1 %

15,4 %

9,2 %

-1,2 %

1,2 %

1,4 %

Anhang II insgesamt

49,0 %

63,8 %

26,3 %

32,5 %

5,0 %

4,9 %

6,2 %

Alle Positionen insgesamt

100,0 %

64,7 %

24,3 %

31,5 %

4,6 %

6,4 %

8,0 %

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Comext-Daten von Eurostat.

Tabelle 13: Einfuhren aus Pakistan von AHP-Erzeugnissen in zweistelligen KN-Abschnitten (in Tausend EUR)

Gesamteinfuhren aus Pakistan von Erzeugnissen des Abschnitts

Einfuhren aus Pakistan der unter AHP-Positionen fallenden Erzeugnisse des Abschnitts

AHP-Anteil an den Gesamteinfuhren von Erzeugnissen des Abschnitts

Anteil der gesamten AHP-Einfuhren

Anteil der Gesamteinfuhren aus Pakistan

Anteil Pakistans an den weltweiten Einfuhren in die EU (unter AHP-Positionen fallende Erzeugnisse des Abschnitts)

Veränderung 2013/2010-12

Abschnitt

Durchschnitt 2010-12

2013

Durchschnitt 2010-12

2013

Durchschnitt 2010-12

2013

2013

2013

2013

Insgesamt1

AHP



07 Gemüse und Pflanzen, die zu Ernährungszwecken verwendet werden

9 738

10 456

6 684

6 014

68,6 %

57,5 %

0,4 %

0,1 %

8,2 %

45,4 %

-10,0 %

22 Getränke, alkoholhaltige Flüssigkeiten und Essig

16 649

61 237

9 890

53 537

59,4 %

87,4 %

3,7 %

1,2 %

11,9 %

13,9 %

441,3 %

41 Rohe Häute, Felle und Leder

80 664

97 989

19 560

22 048

24,2 %

22,5 %

1,5 %

0,5 %

8,9 %

24,3 %

12,7 %

42 Lederwaren

283 531

313 620

84 197

95 348

29,7 %

30,4 %

6,5 %

2,2 %

20,6 %

9,5 %

13,2 %

52 Baumwolle

520 764

528 745

312 958

403 099

60,1 %

76,2 %

27,7 %

9,1 %

27,6 %

-39,5 %

28,8 %

54 Synthetische oder künstliche Filamente

18 779

27 502

13 467

24 916

71,7 %

90,6 %

1,7 %

0,6 %

47,3 %

-51,3 %

85,0 %

55 Synthetische oder künstliche Spinnfasern

146 262

141 701

48 774

68 704

33,3 %

48,5 %

4,7 %

1,5 %

38,2 %

-25,1 %

40,9 %

61 Kleidung, aus Gewirken oder Gestricken

480 773

584 756

183 825

252 652

38,2 %

43,2 %

17,3 %

5,7 %

4,1 %

11,8 %

37,4 %

62 Kleidung, ausgenommen aus Gewirken oder Gestricken

684 861

797 656

164 142

245 945

24,0 %

30,8 %

16,9 %

5,5 %

6,1 %

6,0 %

49,8 %

63 Andere konfektionierte Spinnstoffwaren

956 563

972 561

237 773

253 863

24,9 %

26,1 %

17,4 %

5,7 %

9,1 %

0,0 %

6,8 %

64 Schuhe

50 910

55 952

26 425

30 116

51,9 %

53,8 %

2,1 %

0,7 %

1,2 %

5,5 %

14,0 %

Insgesamt

3 249 493

3 592 175

1 107 696

1 456 242

34,1 %

40,5 %

100,0 %

32,8 %

8,0 %

-0,3 %

31,5 %

1. Abschnitt insgesamt, ohne AHP-Einfuhren

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Comext-Daten von Eurostat.



Tabelle 14: Produktion in der EU-27, bezogen auf AHP-Erzeugnisse, nach KN-Abschnitten (in Tausend EUR)

KN-Abschnitt

Produktion in der EU-27, bezogen auf AHP-Erzeugnisse

Veränderung der Produktion in der EU-27

2010

2011

2012

2013

2011-10

2012-11

2013-12

07 Gemüse und Pflanzen, die zu Ernährungszwecken verwendet werden

97 500

85 312

92 394

100 025

-12,5 %

8,3 %

8,3 %

22 Getränke, alkoholhaltige Flüssigkeiten und Essig

2 076 767

2 378 775

2 858 900

2 783 886

14,5 %

20,2 %

-2,6 %

41 Rohe Häute, Felle und Leder

1 406 613

1 707 546

1 433 865

1 590 286

21,4 %

-16,0 %

10,9 %

42 Lederwaren

110 873

87 433

80 375

73 723

-21,1 %

-8,1 %

-8,3 %

52 Baumwolle

2 013 171

2 218 134

2 173 155

2 231 336

10,2 %

-2,0 %

2,7 %

54 Synthetische oder künstliche Filamente

1 235 002

1 500 000

1 500 000

1 187 280

21,5 %

0,0 %

-20,8 %

55 Synthetische oder künstliche Spinnfasern

410 266

482 881

467 576

452 638

17,7 %

-3,2 %

-3,2 %

61 Kleidung, aus Gewirken oder Gestricken

3 572 623

3 361 686

3 556 891

3 811 751

-5,9 %

5,8 %

7,2 %

62 Kleidung, ausgenommen aus Gewirken oder Gestricken

1 686 308

1 583 057

1 503 175

1 159 567

-6,1 %

-5,0 %

-22,9 %

63 Andere konfektionierte Spinnstoffwaren

4 086 897

4 225 649

3 367 569

3 360 456

3,4 %

-20,3 %

-0,2 %

64 Schuhe

7 821 121

9 029 324

9 136 496

9 774 446

15,4 %

1,2 %

7,0 %

Quelle: Berechnungen auf der Grundlage von Prodcom-Daten von Eurostat.

Tabelle 15: Beschäftigung in Pakistan

Beschäftigte (in Mio.)

Beschäftigungsquote (in Prozent)

2010-11

2012-13

2010-11

2012-13

Insgesamt

Männlich

Weiblich

Insgesamt

Männlich

Weiblich

Insgesamt

Männlich

Weiblich

Insgesamt

Männlich

Weiblich

Pakistan

53,84

41,73

12,11

56,01

43,49

12,52

51,89

80,64

23,01

51,34

79,54

22,8

Punjab

32,26

23,59

8,67

33,43

24,48

8,95

54,38

81,06

28,53

53,65

80,03

28,07

Sindh

13,36

11,22

2,14

13,96

11,75

2,21

52,2

81,65

16,78

51,41

81,2

17,15

Khyber Pakhtunkhwa

6,05

4,97

1,08

6,14

5,04

1,10

43,23

75,14

14,68

41,78

72,31

14,24

Baluchistan

2,17

1,95

0,22

2,48

2,22

0,26

50,12

84,89

9,11

50,48

83,9

10,66

Quelle: Arbeitskräfteerhebung (Labour Force Survey) Pakistan 2012-13 und Länderprofil Menschenwürdige Arbeit in Pakistan 2014 der IAO (ILO Decent Work Country Profile Pakistan 2014)



Tabelle 16: Durchschnittliches monatliches Realeinkommen in Rupien

2009-10

2010-11

2012-131

Insgesamt

Männlich

Weiblich

Insgesamt

Männlich

Weiblich

Insgesamt

Männlich

Weiblich

Pakistan

4 074

4 253

2 780

4 037

4 234

2 703

7 036

7 414

4 631

Punjab

3 776

4 037

2 404

3 650

3 903

2 410

6 265

6 755

4 067

Sindh

4 746

4 784

4 222

4 747

4 850

3 540

8 151

8 296

6 309

Khyber Pakhtunkhwa

3 929

3 938

3 808

4 192

4 201

4 065

7 880

7 895

7 664

Baluchistan

4 557

4 576

4 084

4 778

4 783

4 562

9 058

9 030

9 992

1. Die durchschnittlichen monatlichen Einkommen für 2012/2013 wurden mit dem neuen Verbraucherpreisindex auf der Grundlage der Preise von 2007/2008 deflationiert und sind daher nicht direkt mit früheren Reihen vergleichbar.

Quelle: und Länderprofil Menschenwürdige Arbeit in Pakistan 2014 der IAO (ILO Decent Work Country Profile Pakistan 2014)

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