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Document 62015TN0438
Case T-438/15: Action brought on 30 July 2015 — Port Autonome du Centre et de l'Ouest and Others v Commission
Rechtssache T-438/15: Klage, eingereicht am 30. Juli 2015 — Port Autonome du Centre et de l’Ouest u. a./Kommission
Rechtssache T-438/15: Klage, eingereicht am 30. Juli 2015 — Port Autonome du Centre et de l’Ouest u. a./Kommission
ABl. C 337 vom 12.10.2015, pp. 30–31
(BG, ES, CS, DA, DE, ET, EL, EN, FR, HR, IT, LV, LT, HU, MT, NL, PL, PT, RO, SK, SL, FI, SV)
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12.10.2015 |
DE |
Amtsblatt der Europäischen Union |
C 337/30 |
Klage, eingereicht am 30. Juli 2015 — Port Autonome du Centre et de l’Ouest u. a./Kommission
(Rechtssache T-438/15)
(2015/C 337/31)
Verfahrenssprache: Französisch
Parteien
Kläger: Port Autonome du Centre et de l’Ouest SCRL (La Louvière, Belgien), Port Autonome de Namur (Namur, Belgien), Port Autonome de Charleroi (Charleroi, Belgien) und Région wallonne (Jambes, Belgien) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt J. Vanden Eynde)
Beklagte: Europäische Kommission
Anträge
Die Kläger beantragen,
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die Klage für jeden Kläger für zulässig zu erklären und somit den Beschluss der Kommission mit dem Aktenzeichen SA.38393(2014/CP) — Besteuerung der Häfen in Belgien für nichtig zu erklären; |
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die Klage für zulässig und begründet zu erklären; |
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somit den Beschluss der Europäischen Kommission aufzuheben, mit dem sie die Tatsache, dass die Wirtschaftstätigkeit der belgischen und insbesondere der wallonischen Häfen nicht der Körperschaftsteuer unterliegt, als eine mit dem Binnenmarkt unvereinbare staatliche Beihilfe erachtet hat; |
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der Beklagten die Kosten aufzuerlegen. |
Klagegründe und wesentliche Argumente
Zur Stützung der Klage machen die Kläger sechs Klagegründe geltend.
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1. |
Allgemein seien die Behauptungen der Kommission weder durch Tatsachen belegt noch rechtlich begründet. |
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2. |
Die Behauptung, bei dem betreffenden Steuersystem handele es sich um die Körperschaftsteuer, sei rechtlich nicht begründet. |
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3. |
Die Kommission lasse die Vorrechte der Mitgliedstaaten in folgenden Bereichen außer Acht:
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4. |
Die wesentlichen Tätigkeiten der wallonischen Häfen seien Dienste von allgemeinem Interesse, die gemäß dem Unionsrecht (Art. 93 und 106 Abs. 2 AEUV) nicht den wettbewerbsrechtlichen Regeln des Art. 107 AEUV unterlägen. |
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5. |
Hilfsweise: Wären die wesentlichen Tätigkeiten der wallonischen Häfen Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse, fielen sie unter die Art. 93 und 106 Abs. 2 AEUV, und die Wettbewerbsregeln wären auf sie nicht anwendbar. |
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6. |
Weiter hilfsweise: Die unionsrechtlichen Tatbestandsmerkmale einer staatlichen Beihilfe seien nicht erfüllt. |