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Document 52008DC0680

Bericht der Kommission an den Rat über die Entschließung des Rates vom 23. November 2007 zur Modernisierung der Universitäten im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit europas in einer globalen Wissensbasierten wirtschaft {SEC(2008 2719}

/* KOM/2008/0680 endg. */

52008DC0680

Bericht der Kommission an den Rat über die Entschließung des Rates vom 23. November 2007 zur Modernisierung der Universitäten im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit europas in einer globalen Wissensbasierten wirtschaft {SEC(2008 2719} /* KOM/2008/0680 endg. */


[pic] | KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN |

Brüssel, den 30.10.2008

KOM(2008) 680 endgültig

BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT

über die Entschließung des Rates vom 23. November 2007 zur Modernisierung der Universitäten im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas in einer globalen wissensbasierten Wirtschaft

{SEC(2008 2719}

BERICHT DER KOMMISSION AN DEN RAT

über die Entschließung des Rates vom 23. November 2007 zur Modernisierung der Universitäten im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas in einer globalen wissensbasierten Wirtschaft[1]

1. HINTERGRUND

Dieser Bericht und das gleichzeitig vorgelegte Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen wurden auf den entsprechenden Wunsch des Rates in dessen Entschließung vom 23. November 2007 zur Modernisierung der Universitäten im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas in einer globalen wissensbasierten Wirtschaft abgefasst. Der Rat ersuchte die Kommission, „die Mitgliedstaaten bezüglich der Modernisierungsagenda zu unterstützen und insbesondere

1. in Abstimmung mit den entsprechenden Hochschul- und Forschungskreisen sowie den nationalen Behörden mögliche Maßnahmen im Hinblick auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten aufzuzeigen, denen die Universitäten in der Europäischen Union bei ihrer Modernisierung und der Erbringung ihres Beitrags zu den Zielen der Lissabon-Agenda gegenüberstehen;

2. das „Voneinanderlernen“ im Rahmen der Lissabon-Agenda, insbesondere im Rahmen des Programms „Allgemeine und berufliche Bildung“ 2010 und der Folgemaßnahmen zum Grünbuch über den Europäischen Forschungsraum, durch die Förderung von Partnerschaften zwischen Universitäten und der Industrie/dem Privatsektor zu erleichtern;

3. mögliche Maßnahmen zur Überwindung der Hindernisse für die Mobilität von Studenten, Dozenten und Forschern in Europa und insbesondere für die gegenseitige Anerkennung von Leistungsnachweisen und Abschlüssen aufzuzeigen[2] und den Austausch bewährter Praktiken auf diesem Gebiet zu fördern;

4. im Benehmen mit den zuständigen Stellen der nationalen Programme zu beobachten und zu beurteilen, welche Auswirkungen

5. der soziale Hintergrund der am Erasmus-Programm teilnehmenden Studenten,

6. der Beitrag des Erasmus-Programms auf die Modernisierungsagenda,

7. der Beitrag des Erasmus-Mundus-Programms auf die internationale Attraktivität der europäischen Universitäten

hat und den Mitgliedstaaten bis Mitte 2008 darüber Bericht zu erstatten.“

Zwar stehen in dem Bericht vor allem die Mobilitätsaspekte der Ratsentschließung im Mittelpunkt, doch wird darin auch der aktuelle Stand bei der Modernisierung der europäischen Universitäten berücksichtigt. Dabei werden die auf das Ersuchen hin von der Kommission durchgeführten Arbeiten skizziert und die wichtigsten Schlussfolgerungen dieser Arbeiten dargelegt. In dem zugehörigen Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen werden die Erkenntnisse ausführlicher dargestellt.

2. DURCHGEFÜHRTE ARBEITEN UND WICHTIGSTE ERKENNTNISSE

Die Kommission hat zusammen mit den Mitgliedstaaten und dem Hochschulsektor die Modernisierungsagenda für die Universitäten mit ihren drei Aufgaben (Lehre, Forschung und Innovation) festgelegt und ihre Umsetzung mittels offener Methode der Koordinierung (OMK), Sachverständigengruppen und Studien gefördert (einschließlich des Dialogs zwischen Clustern von politischen Entscheidungsträgern und Experten, Peer-Learning-Aktivitäten, Indikatoren, Benchmarks, Berichten und Analysen); dies geschah durch eigene spezielle Initiativen (Qualitätssicherung, ECTS, EQF/EQR, EIT[3], Datenerhebung bei den Universitäten usw.) und durch Unterstützung der Initiativen anderer Institutionen (Pilotprojekte, Verbände, Netzwerke usw.) im Rahmen des Programms für lebenslanges Lernen und des Siebten Forschungsrahmenprogramms (RP7) der EU.

2.1. Die Herausforderungen und Schwierigkeiten aufzeigen, denen die Universitäten bei ihrer Modernisierung gegenüberstehen

Die wichtigsten Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Modernisierung des Hochschulwesens wurden in der Mitteilung der Kommission von 2006[4] dargelegt, wo neun Aktionsbereiche vorgeschlagen wurden, die in Verbindung standen mit Hochschulführung, Mobilität, Autonomie und Verantwortlichkeit, Partnerschaften mit Unternehmen, Verstärkung von Interdisziplinarität und Transdisziplinarität der Lehr- und Forschungsprogramme, Wissensaustausch mit der Gesellschaft, Anerkennung von Exzellenz, Curricula und Finanzierung. Die Mitgliedstaaten billigten die Analyse weitgehend und erklärten sich bereit, die Umsetzung des Modernisierungsprogramms in ihren Berichten im Rahmen der Agenda „Allgemeine und berufliche Bildung 2010“ zu erfassen. Diese Berichte, Teil der Lissabon-Berichterstattung, zeigen ebenso wie Studien und Erhebungen, dass zwar Fortschritte in allen neun Bereichen erzielt werden, jedoch noch viel zu tun bleibt. Die Kommission wird ihren Dialog mit den nationalen Behörden und Stakeholdern darüber fortsetzen, wie die Modernisierungsagenda am besten vorangebracht werden kann.

2.2. Das „Voneinanderlernen“ im Rahmen des Programms „Allgemeine und berufliche Bildung 2010“ und der Folgemaßnahmen zum Grünbuch über den Europäischen Forschungsraum (EFR) sowie durch die Förderung von Partnerschaften zwischen Universitäten und der Industrie erleichtern

Die Kommission hat mehrere Initiativen zur Erleichterung des wechselseitigen Lernens und zur Anwendung der OMK auf die Reform der Hochschulbildung eingeleitet, wozu beispielsweise gehören: der Cluster zur Modernisierung der Hochschulbildung, die Einsetzung der CREST-Arbeitsgruppe für das Voneinanderlernen bezüglich Ansätzen zur Steigerung der Exzellenz der Forschung an Universitäten, der Jahresbericht über Fortschritte bei der Erreichung der Lissabon-Ziele im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, einschließlich einer Reihe von Indikatoren und Benchmarks, mehrere Sachverständigengruppen zur Untersuchung verschiedener Aspekte in Verbindung mit der Forschungsaufgabe der Universitäten im Kontext des EFR (einheitlicher Arbeitsmarkt für Forscher, Verstärkung der universitären Forschung, externe Forschungsfinanzierung und Finanzmanagement, Methodik zur Bewertung der universitären Forschung) und das im Februar 2008 auf den Weg gebrachte Forum Wirtschaft/Hochschule, auch durch Umsetzung gezielter Marie-Curie-Maßnahmen im Rahmen des spezifischen Programms „Menschen“ des RP7. Die Ergebnisse dieser Initiativen zeigen, dass das Konzept des wechselseitigen Lernens funktioniert. Nähere Angaben zu den verschiedenen Initiativen sind dem Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen zu entnehmen.

2.3. Die Hindernisse für die Mobilität von Studenten, Dozenten und Forschern überwinden

Die Kommission hat im Dezember 2007 ein hochrangiges Expertenforum für Mobilität eingesetzt, das untersuchen sollte, wie die EU auf der Grundlage der bisherigen Erfolge des Erasmus-Programms die Mobilität nicht nur im Hochschulbereich, sondern allgemein unter jungen Menschen, beispielsweise jungen Unternehmern und Künstlern, und in Bereichen wie der beruflichen Bildung ausweiten kann.

Im Juli 2008 präsentierte das Forum seine Erkenntnisse und Empfehlungen. Um zu bewirken, dass Mobilität zur Regel wird und keine Ausnahme mehr ist, schlägt das Forum vor, mittel- und langfristige Mobilitätsziele festzulegen. Es bedarf einer konzertierten Aktion von EU, Mitgliedstaaten und allen anderen Stakeholdern, um die Mobilität weiter zu erhöhen. Für die EU-Mobilitätsprogramme müssen mehr Finanzmittel bereitgestellt werden, auch sollten Erasmus und Erasmus Mundus einander ergänzen.

Als Folgemaßnahme zum Grünbuch „Der Europäische Forschungsraum: Neue Perspektiven“[5] nahm die Kommission im Mai 2008 die Mitteilung „Bessere Karrieremöglichkeiten und mehr Mobilität: eine Europäische Partnerschaft für die Forscher“[6] mit dem Ziel an, rasch messbare Fortschritte bei der Steigerung der Attraktivität Europas als Ort zu erzielen, der es ermöglicht, eine Forscherlaufbahn einzuschlagen oder fortzuführen; dabei wurden vier zentrale Bereiche ermittelt: i) offene Einstellungsverfahren und Portabilität von Finanzhilfen, ii) Sozialversicherung und zusätzliche Altersversorgung, iii) attraktive Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen und iv) Verbesserung der Ausbildung, Fähigkeiten und Erfahrung europäischer Forscher.

Im Juni 2008 hat die Kommission das neue Portal EURAXESS[7] eingerichtet, das Forschern, die in andere Mitgliedstaaten umziehen und dort eine Forschungstätigkeit ausüben, als zentrale Anlaufstelle für Information und Beratung dienen soll.

Die Kommission befasst sich auch weiter mit der Frage, ob die durch den Bologna-Prozess bewirkten strukturellen Veränderungen die Mobilität beeinträchtigen. Die zur Verfügung stehenden begrenzten Daten lassen darauf schließen, dass die Einführung von dreistufigen Strukturen während einer Übergangsphase zeitweise zu einer Stagnation und einem Rückgang der Studentenmobilität führen kann, dass die Bologna-Strukturen im Prinzip jedoch kein Mobilitätshindernis darstellen. Die Ergebnisse einer Studie über transnationale Mobilität, die derzeit von der deutschen Agentur für das Erasmus-Programm vorbereitet wird, werden für November 2008 erwartet und sollen dieses Thema zusätzlich erhellen.[8]

2.4. Auswirkungen von Erasmus und Erasmus Mundus

2.4.1. Sozialer Hintergrund der an Erasmus teilnehmenden Studierenden

Eine Erhebung[9] lässt darauf schließen, dass die Teilnehmer am Programm Erasmus weitgehend repräsentativ für die Studentenpopulation sind und nicht aus einem privilegierteren Umfeld stammen als andere Studierende. Damit dürfte Erasmus tatsächlich Studenten aus weniger wohlhabenden Familien ein Auslandsstudium in einer Weise erleichtern, wie dies ansonsten nicht möglich wäre. Außerdem ist aus den Ergebnissen der Erhebung abzuleiten, dass es Erasmus gelungen ist, zwischen 2000 und 2005 geringfügig mehr Studierende dieses Typs anzuziehen. Ein wichtiges Thema ist die Rolle der von bestimmten Mitgliedstaaten und Regionen gewährten einkommensbezogenen Zusatzleistungen. Die Kommission wird die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich genau verfolgen.

2.4.2. Beitrag von Erasmus zur Modernisierungsagenda

Eine ganz neue Studie[10] zeigt, dass Erasmus die Modernisierung der europäischen Universitäten erheblich beeinflusst hat, vor allem in den Bereichen Internationalisierung, Lehrplaninnovationen und Qualitätssicherung. Alle von Erasmus in diesen drei Bereichen geförderten Aktivitäten sind auch Bestandteil des Bologna-Prozesses zur Schaffung des Europäischen Hochschulraums. Darüber hinaus tragen sie zur Erreichung der Ziele der Agenda „Allgemeine und berufliche Bildung 2010“ im Rahmen der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung bei. Die Kommission misst denjenigen Maßnahmen und Initiativen immer mehr Bedeutung bei, die die Transparenz bezüglich Aufgabe und Leistungsniveau der Universitäten erhöhen, indem sie sie vergleichbar machen.

2.4.3. Beitrag von Erasmus Mundus zur internationalen Attraktivität der europäischen Universitäten

Die Zwischenbewertung von Erasmus Mundus[11] zeigte, dass das Programm die internationale Attraktivität der europäischen Universitäten auf unterschiedliche Art und Weise erhöht hat, z. B. durch die Förderung der Entwicklung gemeinsamer, doppelter und mehrfacher Abschlüsse und durch den Ausbau der akademischen Exzellenz in der europäischen Hochschulbildung. Den Empfehlungen der Zwischenbewertung wurde bei der Konzeption des künftigen Programms Erasmus Mundus (Erasmus Mundus II) Rechnung getragen, das 2009 anlaufen soll. Im Rahmen des Programms hat die Kommission das „Global Promotion Project“ (Globales Förderprojekt) unterstützt, das Europa als attraktiven Studienort für Studierende aus der ganzen Welt vermarkten soll. Die Website www.study-in-europe.org, Teil des Global Promotion Project, ist seit Mai 2008 online.

3. OPERATIVE SCHLUSSFOLGERUNGEN

Mittels der OMK konnten bei der Umsetzung des Modernisierungsprogramms für die Universitäten zur besseren Realisierung ihrer miteinander verknüpften Aufgaben in Bildung, Forschung und Innovation bereits gute Ergebnisse erzielt werden. Die Kommission wird ihre Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und dem Hochschulsektor fortsetzen, um die verbleibenden Hindernisse zu überwinden und innovative Ansätze zu entwickeln. Derzeit ist sie dabei, den strategischen Bezugsrahmen für die europäische Zusammenarbeit in der allgemeinen und beruflichen Bildung für den Zeitraum nach 2010 zu aktualisieren.

Auch wird die Kommission einen Beitrag zum Erfolg des Bologna-Prozesses leisten und das Programm Erasmus bzw. das Programm für lebenslanges Lernen, das Siebte Forschungsrahmenprogramm, das Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation wie auch die Strukturfonds und die EIB-Darlehen zur Förderung der Modernisierung der europäischen Hochschulbildung heranziehen.

Neue Maßnahmen sind in den folgenden Bereichen vorgesehen :

Mobilität

Die Kommission wird alle Optionen für eine deutliche Steigerung der Mobilität von Studenten und Dozenten in Europa untersuchen und diesbezüglich mit den Mitgliedstaaten und anderen Akteuren angemessene Folgemaßnahmen zu den Empfehlungen des hochrangigen Expertenforums für Mobilität prüfen. Dies schließt die Möglichkeit der Entwicklung einer Europäischen Studiendarlehensfazilität in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank ein. Die Kommission schlägt vor, im Juni 2009 als Folgemaßnahme zu dem Bericht des hochrangigen Forums und der während des französischen Ratsvorsitzes geplanten Grundsatzdiskussion ein Grünbuch herauszugeben, in dem dargestellt wird, wie die Lernmobilität – nicht nur im Rahmen von Erasmus, sondern bei allen Lernformen – erweitert werden kann und so zur Norm wird und keine Ausnahme mehr bildet.

Bezüglich der Forscher sollen die Anstrengungen zur Steigerung ihrer (geografischen und sektoralen) Mobilität, wie weiter oben erwähnt, in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten in Verbindung mit der Umsetzung der neuen Mitteilung der Kommission über die europäische Partnerschaft für die Forscher intensiviert werden.

Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen

Die Kommission wird Initiativen zur Ermittlung von neuen Kompetenzen für neue Beschäftigungen in einer Reihe von Berufsfeldern fördern, wobei auf den bereits durchgeführten Arbeiten im Bereich von Lernergebnissen und Kompetenzen im Hochschulwesen (EQF/EQR, Bologna-Qualifikationsrahmen[12], TUNING – Abstimmung der Bildungsstrukturen in Europa[13]) aufgebaut werden soll. Dies dürfte die Reflexion darüber voranbringen, wie die Universitäten die richtige Mischung von Fertigkeiten und Kenntnissen für den Arbeitsmarkt anbieten können. Eine solche Reflexion zählt zu den Zielen der Mitteilung zur Modernisierung der Universitäten von 2006.

Zusammenarbeit Wirtschaft/Hochschule

Die Kommission wird das Forum für die Zusammenarbeit Wirtschaft/Hochschule, das im Februar 2008 erstmals stattfand, mit Veranstaltungen im Herbst 2008 und im Frühjahr 2009 weiter ausbauen. Sie wird 2009 eine Mitteilung zur Zusammenarbeit Wirtschaft/Hochschule veröffentlichen.

Transparenz bezüglich des Leistungsniveaus der Hochschulen

Die Kommission fördert eine Durchführbarkeitsstudie für eine Datensammlung zu europäischen Hochschulen, womit ein zu internationalen Benchmarks für Universitäten führender Satz vergleichbarer Daten entwickelt werden soll; bis 2009 werden erste Ergebnisse erwartet. Auch leistet sie einen Beitrag zur Bewertung der Ergebnisse von Hochschulbildung (Assessment of Higher Education Learning Outcomes - AHELO) durch die OECD.

Zudem wird die Kommission Initiativen mit globaler Reichweite zur Entwicklung robusterer und zuverlässigerer Methoden für die Klassifizierung und die Bewertung der Leistung von Universitäten fördern, die deren verschiedene Aufgaben abdecken.

Fazit

Mit diesen Initiativen wird die Kommission ebenso wie durch ihre Programme und den fortgesetzten politischen Dialog mit allen Stakeholdern auch weiterhin den Mitgliedstaaten und Universitäten die Erreichung der in der Entschließung des Rates vom 23. November 2007 dargelegten Reformziele erleichtern.

[1] http://register.consilium.europa.eu/pdf/de/07/st16/st16096-re01.de07.pdf

[2] Die Anerkennung der beruflichen Qualifikationen von Lehrkräften und Forschern ist bereits in der Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen erfasst. Mit dieser Richtlinie werden die 15 vorhandenen, zwischen 1975 und 1999 angenommenen Richtlinien vereinfacht, modernisiert und konsolidiert. Sie war in den Mitgliedstaaten bis zum 20. Oktober 2007 umzusetzen.

[3] ECTS: Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen; EQF/EQR: Europäischer Qualifikationsrahmen; EIT: Europäisches Innovations- und Technologieinstitut.

[4] „Das Modernisierungsprogramm für Universitäten umsetzen – Bildung, Forschung und Innovation“, KOM(2006) 208.

[5] KOM(2007) 161: „Der Europäische Forschungsraum: Neue Perspektiven“.

[6] KOM(2008) 317 endg.: „Bessere Karrieremöglichkeiten und mehr Mobilität: eine Europäische Partnerschaft für die Forscher“.

[7] www.ec.europa.eu/euraxess

[8] Deutscher Akademischer Austauschdienst - DAAD, siehe www.daad.de

[9] Manuel Souto Otero und Andrew McCoshan, Survey of the Socio-Economic Background of ERASMUS Students, Final Report, GD EAC 01/05, 2006.Schnitzer, Klaus und Middendorff, Elke, EUROSTUDENT 2005. Social and Economic Conditions of Student Life in Europe 2005.

[10] Impact of ERASMUS on European Higher Education: quality, openness and internationalisation - preliminary conclusions. August 2008, CHEPS, INCHER-Kassel und ECOTEC.

[11] Centre for Strategy & Evaluation Services LLP, Interim Evaluation of Erasmus Mundus, Final Report, Juni 2007, siehe http://ec.europa.eu/education/programmes/mundus/news_en.html

[12] http://www.ond.vlaanderen.be/hogeronderwijs/bologna/documents/QF-EHEA-May2005.pdf

[13] http://tuning.unideusto.org/tuningeu/

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