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Document 02017R0127-20170101

Consolidated text: Verordnung (EU) 2017/127 des Rates vom 20. Januar 2017 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2017 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern

ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2017/127/2017-01-01

02017R0127 — DE — 01.01.2017 — 000.002


Dieser Text dient lediglich zu Informationszwecken und hat keine Rechtswirkung. Die EU-Organe übernehmen keine Haftung für seinen Inhalt. Verbindliche Fassungen der betreffenden Rechtsakte einschließlich ihrer Präambeln sind nur die im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten und auf EUR-Lex verfügbaren Texte. Diese amtlichen Texte sind über die Links in diesem Dokument unmittelbar zugänglich

►B

VERORDNUNG (EU) 2017/127 DES RATES

vom 20. Januar 2017

zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2017 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern

(ABl. L 024 vom 28.1.2017, S. 1)

Geändert durch:

 

 

Amtsblatt

  Nr.

Seite

Datum

►M1

VERORDNUNG (EU) 2017/595 DES RATES vom 27. März 2017

  L 81

6

28.3.2017

►M2

VERORDNUNG (EU) 2017/1398 DES RATES vom 25. Juli 2017

  L 199

2

29.7.2017


Berichtigt durch:

 C1

Berichtigung, ABl. L 078 vom 23.3.2017, S.  74 (2017/127)

 C2

Berichtigung, ABl. L 238 vom 16.9.2017, S.  55 (2017/1398)




▼B

VERORDNUNG (EU) 2017/127 DES RATES

vom 20. Januar 2017

zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2017 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern



TITEL I

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Artikel 1

Gegenstand

(1)  In dieser Verordnung sind die Fangmöglichkeiten festgesetzt, die in Unionsgewässern und für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen zur Verfügung stehen.

(2)  Die Fangmöglichkeiten gemäß Absatz 1 schließen ein:

a) Fangbeschränkungen für das Jahr 2017 und, soweit in dieser Verordnung festgelegt, für das Jahr 2018;

b) Fischereiaufwandsbeschränkungen für den Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 31. Januar 2018, es sei denn, in den Artikeln 25 und 26 sowie in Anhang IIE sind andere Zeiträume für Aufwandsbeschränkungen festgelegt;

c) Fangmöglichkeiten für bestimmte Bestände im CCAMLR-Übereinkommensbereich vom 1. Dezember 2016 bis zum 30. November 2017;

d) die in Artikel 27 festgelegten Fangmöglichkeiten für bestimmte Bestände im IATTC-Übereinkommensbereich für die dort genannten Zeiträume im Jahr 2017 und 2018.

Artikel 2

Anwendungsbereich

(1)  Diese Verordnung gilt für folgende Schiffe:

a) Fischereifahrzeuge der Union;

b) Drittlandschiffe in Unionsgewässern.

(2)  Diese Verordnung gilt auch für die Freizeitfischerei, wenn sie in den einschlägigen Bestimmungen ausdrücklich genannt ist.

Artikel 3

Begriffsbestimmungen

Für die Zwecke dieser Verordnung gelten die Begriffsbestimmungen gemäß Artikel 4 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013. Außerdem bezeichnet der Ausdruck

a) „Drittlandschiff“ ein Fischereifahrzeug, das die Flagge eines Drittlands führt und in einem Drittland registriert ist;

b) „Freizeitfischerei“ nichtgewerbliche Fischerei, bei der biologische Meeresschätze beispielsweise im Rahmen der Freizeitgestaltung, des Fremdenverkehrs oder des Sports gefangen werden;

c) „internationale Gewässer“ die Gewässer, die außerhalb der staatlichen Hoheit oder Gerichtsbarkeit irgendeines Staats liegen;

d) „zulässige Gesamtfangmenge“ („total allowable catch“, TAC)

i) in Fischereien, für die die Pflicht zur Anlandung gemäß Artikel 15 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 gilt, die Fischmenge, die jedem Bestand jährlich entnommen werden darf;

ii) in allen anderen Fischereien die Fischmenge, die aus jedem Bestand jährlich angelandet werden darf;

e) „Quote“ einen der Union, einem Mitgliedstaat oder einem Drittland zugeteilten Anteil an der TAC;

f) „analytische Bewertungen“ mengenmäßige Bewertungen von Tendenzen in einem bestimmten Bestand auf der Grundlage von Daten über die Biologie und Nutzung des Bestands, welche bei wissenschaftlicher Prüfung für ausreichend gut befunden wurden, um wissenschaftliche Empfehlungen für künftige Fangoptionen abzugeben;

g) „Maschenöffnung“ die Maschenöffnung von Fangnetzen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 517/2008 der Kommission ( 1 );

h) „Fischereiflottenregister der Union“ das von der Kommission gemäß Artikel 24 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 erstellte Register;

i) „Fischereilogbuch“ das in Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 genannte Logbuch.

Artikel 4

Fanggebiete

Im Sinne dieser Verordnung gelten die folgenden Zonendefinitionen:

a) Die ICES (Internationaler Rat für Meeresforschung)-Gebiete sind die geografischen Gebiete nach Maßgabe des Anhangs III der Verordnung (EG) Nr. 218/2009 ( 2 );

b) „Skagerrak“ ist das geografische Gebiet, das im Westen durch eine Linie vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes und im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste begrenzt wird;

c) „Kattegat“ ist das geografische Gebiet, das im Norden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste und im Süden durch eine Linie von Kap Hasenøre zum Kap Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg und vom Kap Gilbjerg zum Kullen begrenzt wird;

d) „Funktionseinheit 16 des ICES-Untergebiets VII“ ist das geografische Gebiet mit Loxodromen als Abgrenzung, die folgende Punkte verbinden:

 53° 30′ N 15° 00′ W,

 53° 30′ N 11° 00′ W,

 51° 30′ N 11° 00′ W,

 51° 30′ N 13° 00′ W,

 51° 00′ N 13° 00′ W,

 51° 00′ N 15° 00′ W,

 53° 30′ N 15° 00′ W;

e) „Funktionseinheit 26 der ICES-Division IXa“ ist das geografische Gebiet mit Loxodromen als Abgrenzung, die folgende Punkte verbinden:

 43° 00′ N 8° 00′ W,

 43° 00′ N 10° 00′ W,

 42° 00′ N 10° 00′ W,

 42° 00′ N 8° 00′ W;

f) „Funktionseinheit 27 der ICES-Division IXa“ ist das geografische Gebiet mit Loxodromen als Abgrenzung, die folgende Punkte verbinden:

 42° 00′ N 8° 00′ W,

 42° 00′ N 10° 00′ W,

 38° 30′ N 10° 00′ W,

 38° 30′ N 9° 00′ W,

 40° 00′ N 9° 00′ W,

 40° 00′ N 8° 00′ W;

g) „Golf von Cádiz“ ist das geografische Gebiet der ICES-Division IXa östlich des Längengrades 7° 23′ 48″ W;

h) „CECAF-Gebiete“ (Committee for Eastern Central Atlantic Fisheries, Fischereiausschuss für den östlichen Zentralatlantik) sind die geografischen Gebiete nach Maßgabe des Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 216/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 3 );

i) „NAFO-Gebiete“ (Northwest Atlantic Fisheries Organisation, Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik) sind die geografischen Gebiete nach Maßgabe des Anhangs III der Verordnung (EG) Nr. 217/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 4 );

j) „SEAFO-Übereinkommensbereich“ (South East Atlantic Fisheries Organisation, Fischereiorganisation für den Südostatlantik) ist das geografische Gebiet nach Maßgabe des Übereinkommens über die Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Südostatlantik ( 5 );

k) „ICCAT-Übereinkommensbereich“ (International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas, Internationale Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik) ist das geografische Gebiet nach Maßgabe der Internationalen Konvention zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik ( 6 );

l) „CCAMLR-Übereinkommensbereich“ (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources, Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis) ist das geografische Gebiet nach Maßgabe von Artikel 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 ( 7 );

m) „IATTC-Übereinkommensbereich“ (Inter — American Tropical Tuna Commission, Interamerikanische Kommission für tropischen Thunfisch) ist das geografische Gebiet nach Maßgabe des Übereinkommens zur Stärkung der Interamerikanischen Kommission für tropischen Thunfisch, die mit dem Übereinkommen aus dem Jahr 1949 zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Republik Costa Rica („Antigua-Übereinkommen“) ( 8 ) eingesetzt wurde;

n) „IOTC-Zuständigkeitsbereich“ (Indian Ocean Tuna Commission, Thunfischkommission für den Indischen Ozean) ist das geografische Gebiet nach Maßgabe des Übereinkommens zur Einsetzung der Thunfischkommission für den Indischen Ozean ( 9 );

o) „SPRFMO-Übereinkommensbereich“ (South Pacific Regional Fisheries Management Organisation, Regionale Fischereiorganisation für den Südpazifik) ist das geografische Gebiet der Hohen See südlich von 10° N, nördlich des CCAMLR-Übereinkommensbereichs, östlich des SIOFA-Übereinkommensbereichs nach Maßgabe des Übereinkommens über die Fischerei im südlichen Indischen Ozean ( 10 ) und westlich der Gebiete unter der Fischereigerichtsbarkeit südamerikanischer Staaten;

p) „WCPFC-Übereinkommensbereich“ (Western and Central Pacific Fisheries Commission, Fischereikommission für den westlichen und mittleren Pazifik) ist das geografische Gebiet nach Maßgabe des Übereinkommens über die Erhaltung und Bewirtschaftung weit wandernder Fischbestände im westlichen und mittleren Pazifik ( 11 );

q) „geografische GFCM-Untergebiete“ (General Fisheries Commission for the Mediterranean, Allgemeine Kommission für die Fischerei im Mittelmeer) sind die geografischen Gebiete gemäß Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 1343/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 12 );

r) „Hohe See des Beringmeers“ ist das geografische Gebiet der Hohen See im Beringmeer jenseits 200 Seemeilen von den Basislinien, von denen aus die Breite der Territorialgewässer der Küstenstaaten des Beringmeers gemessen wird;

s) „Überschneidungsgebiet zwischen der IATTC und der WCPFC“ ist das geografische Gebiet, das durch folgende Koordinaten begrenzt wird:

 Länge 150° W,

 Länge 130° W,

 Breite 4° S,

 Breite 50° S.



TITEL II

FANGMÖGLICHKEITEN FÜR FISCHEREIFAHRZEUGE DER UNION



KAPITEL I

Allgemeine Bestimmungen

Artikel 5

TACs und Aufteilung

(1)  Die TACs für Fischereifahrzeuge der Union in Unionsgewässern und bestimmten Nicht-Unionsgewässern und die Aufteilung dieser TACs auf die Mitgliedstaaten sowie die gegebenenfalls operativ damit verbundenen Bedingungen sind in Anhang I festgelegt.

(2)  Die Fischereifahrzeuge der Union dürfen im Rahmen der TACs nach Anhang I und unter den Bedingungen des Artikels 14 und des Anhangs III der vorliegenden Verordnung sowie den Bedingungen der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008 des Rates ( 13 ) und ihrer Durchführungsbestimmungen in den Gewässern, die unter die Fischereigerichtsbarkeit der Färöer, Grönlands oder Norwegens fallen, und in der Fischereizone um Jan Mayen fischen.

Artikel 6

Von den Mitgliedstaaten festzusetzende TACs

(1)  Die TACs für bestimmte Fischbestände werden vom betreffenden Mitgliedstaat festgesetzt. Diese Bestände sind in Anhang I ausgewiesen.

(2)  Der betreffende Mitgliedstaat setzt die TACs in einer Höhe fest, die

a) den Grundsätzen und Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik entsprechen, insbesondere dem Grundsatz der nachhaltigen Nutzung der Bestände, und

b) als Ergebnis

i) mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit zu einer Bestandsnutzung führen, bei der ab 2017 der höchstmögliche Dauerertrag erzielt wird, wenn analytische Bestandsabschätzungen vorliegen;

ii) zu einer Bestandsnutzung im Sinne des Vorsorgeansatzes bei der Bestandsbewirtschaftung führen, wenn keine oder nur unvollständige analytische Bestandsabschätzungen vorliegen.

(3)  Jeder betroffene Mitgliedstaat übermittelt der Kommission bis zum 15. März 2017 folgende Angaben:

a) die beschlossenen TACs;

b) die vom betroffenen Mitgliedstaat gesammelten und ausgewerteten Daten, auf die sich die beschlossenen TACs stützen;

c) Erläuterungen, inwiefern die beschlossenen TACs den Anforderungen des Absatzes 2 genügen.

Artikel 7

Bedingungen für die Anlandung von Fängen und Beifängen

(1)  Fänge, die nicht der Pflicht zur Anlandung gemäß Artikel 15 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 unterliegen, dürfen nur dann an Bord behalten oder angelandet werden, wenn sie

a) von Schiffen unter der Flagge eines Mitgliedstaats getätigt worden sind, der über eine Quote verfügt, und diese Quote noch nicht ausgeschöpft ist oder

b) Anteil einer Unionsquote sind, die nicht auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt wurde, und diese Unionsquote noch nicht ausgeschöpft ist.

(2)  Die Bestände von Nichtzielarten innerhalb sicherer biologischer Grenzen gemäß Artikel 15 Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 sind für die Zwecke der Ausnahme von der Pflicht, Fänge auf die im genannten Artikel vorgesehenen einschlägigen Quoten anzurechnen, in Anhang I der vorliegenden Verordnung aufgeführt.

Artikel 8

Fischereiaufwandsbeschränkungen

Für die in Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b angegebenen Zeiträume gelten die folgenden Beschränkungen des Fischereiaufwands:

a) Anhang IIA für die Bewirtschaftung der Schollen- und Seezungenbestände im ICES-Untergebiet IV;

b) Anhang IIB für die Wiederauffüllung der Seehecht- und der Kaisergranatbestände in den ICES-Divisionen VIIIc und IXa mit Ausnahme des Golfs von Cádiz;

c) Anhang IIC für die Bewirtschaftung des Seezungenbestands in der ICES-Division VIIe.

Artikel 9

Maßnahmen für die Fischerei auf Wolfsbarsch

(1)  Fischereifahrzeuge der Union dürfen in den ICES-Divisionen VIIb, VIIc, VIIj und VIIk sowie in den Gewässern der ICES-Divisionen VIIa und VIIg außerhalb von zwölf Seemeilen von der Basislinie im Hoheitsgebiet des Vereinigten Königsreichs keinen Wolfsbarsch befischen. Fischereifahrzeugen der Union ist es untersagt, in diesem Gebiet gefangenen Wolfsbarsch an Bord zu behalten, umzuladen, umzusetzen oder anzulanden.

(2)  Fischereifahrzeugen der Union sowie der gewerblichen Fischerei vom Ufer aus ist es untersagt, in den folgenden Gebieten Wolfsbarsch zu befischen und in diesen Gebieten gefangenen Wolfsbarsch an Bord zu behalten, umzusetzen, umzuladen oder anzulanden:

a) in den ICES-Divisionen IVb, IVc, VIId, VIIe, VIIf und VIIh;

b) in den ICES-Divisionen VIIa und VIIg in den Gewässern innerhalb von zwölf Seemeilen von der Basislinie im Hoheitsgebiet des Vereinigten Königreichs.

Abweichend von Unterabsatz 1 finden in den dort genannten Gebieten folgende Maßnahmen auf Wolfsbarsch Anwendung:

a) ein Fischereifahrzeug der Union, das Grundschleppnetze und Waden ( 14 ) einsetzt, darf unvermeidliche Wolfsbarschbeifänge in einem Umfang von maximal 3 % des Gesamtgewichts der pro Tag gefangenen Meerestiere an Bord behalten. Die auf der Grundlage dieser Abweichung an Bord eines Fischereifahrzeugs der Union behaltenen Fänge dürfen 400 kg pro Monat nicht überschreiten;

b) im Januar 2017 und zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember 2017 ist es Fischereifahrzeugen der Union, die Haken und Leinen ( 15 ) einsetzen, gestattet, bis zu 10 Tonnen Wolfsbarsch pro Schiff pro Jahr in diesem Gebiet zu fangen, an Bord zu behalten, umzusetzen, umzuladen oder anzulanden;

c) Fischereifahrzeuge der Union, die aufgespannte Kiemennetze ( 16 ) einsetzen, dürfen unvermeidliche Wolfsbarschbeifänge in einem Umfang von maximal 250 kg pro Monat an Bord behalten.

▼M2

Die oben genannten Abweichungen gelten für Fischereifahrzeuge der Union, die im Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2015 und dem 30. September 2016 Wolfsbarschfänge verzeichnet haben: in Buchstabe b mit verzeichneten Fängen unter Einsatz von Haken und Leinen und in Buchstabe c mit verzeichneten Fängen unter Einsatz von aufgespannten Kiemennetzen. Im Falle einer Ersetzung eines Fischereifahrzeugs der Union können die Mitgliedstaaten erlauben, dass die Ausnahmeregelung für ein anderes Fischereifahrzeug gilt, sofern sich die Zahl der Fischereifahrzeuge der Union, die unter die Ausnahmeregelung fallen, und ihre Fangkapazität insgesamt nicht erhöhen.

▼B

(3)  Die in Absatz 2 festgelegten Fangbeschränkungen sind nicht von einem Schiff auf ein anderes übertragbar. Die Mitgliedstaaten melden der Kommission spätestens 20 Tage nach dem Ende jedes Monats die Wolfsbarschfänge je Fanggerätetyp.

(4)  Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017 ist in der Freizeitfischerei in den ICES-Divisionen IVb, IVc und VIIa sowie von VIId bis VIIh die Befischung von Wolfsbarsch, auch vom Ufer aus, ausschließlich nach dem Prinzip „catch-and-release“ (Fangen und Zurücksetzen) gestattet. In diesem Zeitraum ist es untersagt, in diesem Gebiet gefangenen Wolfsbarsch an Bord zu behalten, umzusetzen, umzuladen oder anzulanden.

(5)  In der Freizeitfischerei, auch vom Ufer aus, darf in den nachstehenden Zeiträumen und in den nachstehenden Gebieten pro Fischer und Tag nicht mehr als ein Exemplar Wolfsbarsch behalten werden:

a) vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2017 in den ICES-Divisionen IVb, IVc und VIIa sowie von VIId bis VIIh;

b) vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 in den ICES-Divisionen VIIj und VIIk.

(6)  Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 dürfen in der Freizeitfischerei in den ICES-Divisionen VIIIa und VIIIb täglich höchstens fünf Fische pro Fischer behalten werden.

Artikel 10

Besondere Vorschriften zur Aufteilung von Fangmöglichkeiten

(1)  Die Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten nach der vorliegenden Verordnung lässt Folgendes unberührt:

a) Tausch von zugewiesenen Fangmöglichkeiten gemäß Artikel 16 Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013;

b) Abzüge und Neuaufteilungen gemäß Artikel 37 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009;

c) Neuaufteilungen gemäß Artikel 10 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008;

d) zusätzliche zulässige Anlandungen gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 und Artikel 15 Absatz 9 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013;

e) zurückbehaltene Mengen gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 und Artikel 15 Absatz 9 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013;

f) Abzüge nach den Artikeln 105, 106 und 107 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009;

g) Übertragung und Tausch von Quoten gemäß Artikel 15 der vorliegenden Verordnung.

(2)  Bestände, für die vorsorgliche oder analytische TACs gelten, sind für die Zwecke der jahresübergreifenden Verwaltung von TACs und Quoten gemäß der Verordnung (EG) Nr. 847/96 in Anhang I der vorliegenden Verordnung aufgeführt.

(3)  Sofern in Anhang I der vorliegenden Verordnung nichts anderes festgelegt ist, gilt Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 für Bestände, die unter eine vorsorgliche TAC fallen, und gelten Artikel 3 Absätze 2 und 3 sowie Artikel 4 jener Verordnung für Bestände, die unter eine analytische TAC fallen.

(4)  Die Artikel 3 und 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gelten nicht, wenn ein Mitgliedstaat die jahresübergreifende Flexibilität gemäß Artikel 15 Absatz 9 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 anwendet.

Artikel 11

Schonzeiten

(1)  Die nachstehenden Arten dürfen in der Zeit vom 1. Mai bis zum 31. Mai 2017 in der Porcupine Bank nicht gefangen oder an Bord behalten werden: Kabeljau, Butte, Seeteufel, Schellfisch, Wittling, Seehecht, Kaisergranat, Scholle, Pollack, Seelachs, Rochen, Seezunge, Lumb, Blauleng, Leng und Dornhai.

Für die Zwecke dieses Absatzes ist die Porcupine Bank das geografische Gebiet, das durch Loxodrome begrenzt wird, die folgende Punkte verbinden:



Punkt

Breitengrad

Längengrad

1

52° 27′ N

12° 19′ W

2

52° 40′ N

12° 30′ W

3

52° 47′ N

12° 39,600′ W

4

52° 47′ N

12° 56′ W

5

52° 13,5′ N

13° 53,830′ W

6

51° 22′ N

14° 24′ W

7

51° 22′ N

14° 03′ W

8

52° 10′ N

13° 25′ W

9

52° 32′ N

13° 07,500′ W

10

52° 43′ N

12° 55′ W

11

52° 43′ N

12° 43′ W

12

52° 38,800′ N

12° 37′ W

13

52° 27′ N

12° 23′ W

14

52° 27′ N

12° 19′ W

Abweichend von Unterabsatz 1 ist die Durchfahrt durch die Porcupine Bank mit den in demselben Unterabsatz genannten Arten an Bord gemäß Artikel 50 Absätze 3, 4 und 5 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 gestattet.

(2)  Das kommerzielle Fischen von Sandaal mit Grundschleppnetzen, Waden oder ähnlichem gezogenem Fanggerät mit einer Maschenöffnung von weniger als 16 Millimeter ist in den ICES-Divisionen IIa und IIIa sowie im ICES-Untergebiet IV vom 1. Januar bis zum 31. März 2017 und vom 1. August bis zum 31. Dezember 2017 verboten.

Das in Unterabsatz 1 festgelegte Verbot gilt auch für Drittlandschiffe mit einer Genehmigung zum Fang von Sandaal und damit verbundenen Beifängen in den Unionsgewässern des ICES-Untergebiets IV.

Artikel 12

Verbote

(1)  Die nachstehenden Arten dürfen von Fischereifahrzeugen der Union nicht gefangen, an Bord behalten, umgeladen oder angelandet werden:

a) Atlantischer Sternrochen (Amblyraja radiata) in den Unionsgewässern der ICES-Divisionen IIa, IIIa und VIId sowie des ICES-Untergebiets IV;

b) Weißer Hai (Carcharodon carcharias) in allen Gewässern;

c) Tiefwasser-Dornhai (Centrophorus squamosus) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und des ICES-Untergebiets IV sowie in den Unionsgewässern und den internationalen Gewässern der ICES-Untergebiete I und XIV;

d) Portugiesenhai (Centroscymnus coelolepis) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und des ICES-Untergebiets IV sowie in den Unionsgewässern und den internationalen Gewässern der ICES-Untergebiete I und XIV;

e) Riesenhai (Cetorhinus maximus) in allen Gewässern;

f) Schokoladenhai (Dalatias licha) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und des ICES-Untergebiets IV sowie in den Unionsgewässern und den internationalen Gewässern der ICES-Untergebiete I und XIV;

g) Vogelschnabel-Dornhai (Deania calcea) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und des ICES-Untergebiets IV sowie in den Unionsgewässern und den internationalen Gewässern der ICES-Untergebiete I und XIV;

h) Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und der ICES-Untergebiete III, IV, VI, VII, VIII, IX und X;

i) Großer Schwarzer Dornhai (Etmopterus princeps) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und des ICES-Untergebiets IV sowie in den Unionsgewässern und den internationalen Gewässern der ICES-Untergebiete I und XIV;

j) Glatter Schwarzer Dornhai (Etmopterus pusillus) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und des ICES-Untergebiets IV sowie den in Unionsgewässern und internationalen Gewässern der ICES-Untergebiete I, V, VI, VII, VIII, XII und XIV;

k) Hundshai (Galeorhinus galeus), wenn er mit Langleinen in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und des ICES-Untergebiets IV sowie in den Unionsgewässern und den internationalen Gewässern der ICES-Untergebiete I, V, VI, VII, VIII, XII und XIV gefangen wird;

l) Heringshai (Lamna nasus) in allen Gewässern;

m) Riffmantarochen (Manta alfredi) in allen Gewässern;

n) Großer Teufelsrochen (Manta birostris) in allen Gewässern;

o) die folgenden Mobularochenarten in allen Gewässern:

i) Teufelsrochen (Mobula mobular);

ii) Mobula rochebrunei;

iii) Japanischer Teufelsrochen (Mobula japanica);

iv) Glatter Teufelsrochen (Mobula thurstoni);

v) Zwerg-Teufelsrochen (Mobula eregoodootenkee);

vi) Munkiana-Teufelsrochen (Mobula munkiana);

vii) Sichelflossen-Teufelsrochen (Mobula tarapacana);

viii) Kuhls Teufelsrochen (Mobula kuhlii);

ix) Adlerrochen (Mobula hypostoma);

p) die folgenden Sägefischarten (Pristidae) in allen Gewässern:

i) Messerzahn-Sägerochen (Anoxypristis cuspidata);

ii) Zwergsägerochen (Pristis clavata);

iii) Westlicher Sägefisch (Pristis pectinata);

iv) Gewöhnlicher Sägefisch (Pristis pristis);

v) Grüner Sägefisch (Pristis zijsron);

q) Nagelrochen (Raja clavata) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIIa;

r) Schwarzbäuchiger Glattrochen (Dipturus nidarosiensis) in den Unionsgewässern der ICES-Divisionen VIa, VIb, VIIa, VIIb, VIIc, VIIe, VIIf, VIIg, VIIh und VIIk;

s) Perlrochen (Raja undulata) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete VI und X;

t) Bandrochen (Rostroraja alba) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete VI, VII, VIII, IX und X;

u) Geigenrochen (Rhinobatidae) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X und XII;

▼M1

v) Dornhai (Squalus acanthias) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX und X, mit Ausnahme der in Anhang IA genannten Vermeidungsprogramme;

▼B

w) Engelhai (Squatina squatina) in den Unionsgewässern.

(2)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 1 genannten Arten darf kein Leid zugefügt werden. Die Fische sind umgehend freizusetzen.

Artikel 13

Datenübermittlung

Bei der Übermittlung von Daten über angelandete Fänge gemäß den Artikeln 33 und 34 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 an die Kommission verwenden die Mitgliedstaaten die in Anhang I der vorliegenden Verordnung angegebenen Bestandscodes.



KAPITEL II

Fanggenehmigungen in Drittlandgewässern

Artikel 14

Fanggenehmigungen

(1)  Die Höchstzahl der Fanggenehmigungen für Fischereifahrzeuge der Union, die in Drittlandgewässern fischen, ist in Anhang III angegeben.

(2)  Überträgt ein Mitgliedstaat gemäß Artikel 16 Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 Quoten auf einen anderen Mitgliedstaat in den Fanggebieten gemäß Anhang III der vorliegenden Verordnung, so schließt das auch eine entsprechende Übertragung von Fanggenehmigungen ein und ist der Kommission zu melden. Die in Anhang III dieser Verordnung genannte Gesamtzahl der Fanggenehmigungen je Fanggebiet darf jedoch nicht überschritten werden.



KAPITEL III

Fangmöglichkeiten in den Gewässern regionaler Fischereiorganisationen

Artikel 15

Übertragung und Tausch von Quoten

(1)  Sind nach den Vorschriften einer regionalen Fischereiorganisation (RFO) die Übertragung oder der Tausch von Quoten zwischen den Vertragsparteien der RFO zulässig, so kann ein Mitgliedstaat (im Folgenden „betreffender Mitgliedstaat“) mit einer Vertragspartei der RFO einen möglichen Entwurf einer geplanten Übertragung oder eines geplanten Tauschs von Quoten erörtern und gegebenenfalls erstellen.

(2)  Nach Benachrichtigung der Kommission durch den betreffenden Mitgliedstaat kann die Kommission den Entwurf der geplanten Übertragung oder des geplanten Tauschs von Quoten, den der Mitgliedstaat mit der betreffenden Vertragspartei der RFO erörtert hat, billigen. Daraufhin übermittelt die Kommission unverzüglich der betreffenden Vertragspartei der RFO die Zustimmung zu der Bindung an die Übertragung oder den Tausch von Quoten. Die Kommission notifiziert anschließend dem Sekretariat der RFO gemäß den Vorschriften dieser Organisation die vereinbarte Übertragung bzw. den vereinbarten Tausch von Quoten.

(3)  Die Kommission setzt die Mitgliedstaaten von der vereinbarten Übertragung bzw. dem vereinbarten Tausch von Quoten in Kenntnis.

(4)  Die im Rahmen der Übertragung oder des Tauschs von Quoten von der betreffenden Vertragspartei der RFO erhaltenen bzw. an diese übertragenen Fangmöglichkeiten gelten als Quoten, die der Zuteilung des betreffenden Mitgliedstaats zugeschlagen oder von dieser abgezogen werden, und zwar ab dem Zeitpunkt, zu dem die Übertragung oder der Tausch von Quoten nach Maßgabe der mit der betreffenden Vertragspartei der RFO getroffenen Vereinbarung bzw. der Vorschriften der betreffenden RFO wirksam wird. Eine solche Zuteilung darf jedoch den bestehenden Aufteilungsschlüssel für die Zuweisung von Fangmöglichkeiten an die Mitgliedstaaten gemäß dem Grundsatz der relativen Stabilität der Fangtätigkeiten nicht beeinflussen.

(5)  Dieser Artikel gilt bis zum 31. Januar 2018 für Quotenübertragungen einer Vertragspartei einer RFO an die Union und die nachfolgende Zuweisung an die Mitgliedstaaten.



Abschnitt 1

ICCAT-Übereinkommensbereich

Artikel 16

Beschränkung der Fang-, Mast- und Aufzuchtkapazitäten

(1)  Die Höchstzahl an Angelfischereifahrzeugen und Schleppleinenfischern der Union, die im Ostatlantik Roten Thun zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen, ist in Anhang IV Nummer 1 festgesetzt.

(2)  Die Höchstzahl an Fischereifahrzeugen der handwerklichen Küstenfischerei der Union, die im Mittelmeer Roten Thun zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen, ist in Anhang IV Nummer 2 festgesetzt.

(3)  Die Höchstanzahl der Fischereifahrzeuge der Union, die im Adriatischen Meer zu Aufzuchtzwecken Roten Thun befischen und die Roten Thun zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen, ist in Anhang IV Nummer 3 festgesetzt.

(4)  Die Höchstzahl und die zulässige Gesamttonnage der Fischereifahrzeuge, die im Ostatlantik und im Mittelmeer Roten Thun befischen, an Bord behalten, umladen, transportieren oder anlanden dürfen, sind in Anhang IV Nummer 4 festgesetzt.

(5)  Die Höchstzahl an Tonnaren, die im Ostatlantik und im Mittelmeer für den Fang von Rotem Thun eingesetzt werden dürfen, ist in Anhang IV Nummer 5 festgesetzt.

(6)  Die maximale Mast- und Aufzuchtkapazität für Roten Thun und die Höchstmenge an wild gefangenem Roten Thun, der neu eingesetzt werden darf und auf die Thunfischfarmen im Ostatlantik und im Mittelmeer aufgeteilt wird, sind in Anhang IV Nummer 6 festgesetzt.

(7)  Die Höchstanzahl an Fischereifahrzeugen der Union mit einer Länge von mindestens 20 Metern, die im ICCAT-Übereinkommensbereich Großaugenthun befischen, wird wie in Anhang 7 festgesetzt beschränkt.

Artikel 17

Freizeitfischerei

Die Mitgliedstaaten teilen gegebenenfalls aus den ihnen nach Anhang ID zugeteilten Quoten einen speziellen Anteil für die Freizeitfischerei zu.

Artikel 18

Haie

(1)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Großäugigen Fuchshaien (Alopias superciliosus) ist bei jeder Fischerei verboten.

(2)  Eine gezielte Befischung von Fuchshaien der Gattung Alopias ist verboten.

(3)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Hammerhaien der Familie der Sphyrnidae (außer Sphyrna tiburo) in Verbindung mit Fischereien im ICCAT-Übereinkommensbereich ist verboten.

(4)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Weißspitzen-Hochseehaien (Carcharhinus longimanus) ist bei jeder Fischerei verboten.

(5)  Das Mitführen an Bord von Seidenhaien (Carcharhinus falciformis) ist bei jeder Fischerei verboten.



Abschnitt 2

CCAMLR-Übereinkommensbereich

Artikel 19

Verbote und Fangbeschränkungen

(1)  Die gezielte Fischerei auf die in Anhang V Teil A aufgeführten Arten ist in den dort ausgewiesenen Gebieten und während der dort genannten Zeiträume verboten.

(2)  Für die Versuchsfischerei gelten die in Anhang V Teil B genannten TACs und Beifanggrenzen in den dort angegebenen Untergebieten.

Artikel 20

Versuchsfischerei

(1)  Mitgliedstaaten dürfen 2017 in den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie in den Divisionen 58.4.1, 58.4.2 und 58.4.3a außerhalb der Gebiete unter nationaler Gerichtsbarkeit an der Langleinen-Versuchsfischerei auf Zahnfische (Dissostichus spp.) teilnehmen. Beabsichtigt ein Mitgliedstaat, an dieser Fischerei teilzunehmen, so teilt er das dem CCAMLR-Sekretariat gemäß den Artikeln 7 und 7a der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 bis spätestens 1. Juni 2017 mit.

(2)  Die TACs und Beifanggrenzen für jedes der FAO-Untergebiete 88.1 oder 88.2 sowie jede der Divisionen 58.4.1, 58.4.2 oder 58.4.3a und ihre Aufteilung auf kleine Forschungseinheiten (Small Scale Research Units — SSRU) innerhalb der Untergebiete und Divisionen sind in Anhang V Teil B festgelegt. Der Fischfang wird in jeder SSRU eingestellt, wenn die gemeldeten Fänge die vorgegebene TAC erreicht haben, und die entsprechende SSRU wird für die restliche Saison für den Fischfang geschlossen.

(3)  Der Fischfang muss in möglichst großen geografischen und bathymetrischen Entfernungen erfolgen, um die zur Bestimmung des Fischereipotenzials erforderlichen Daten zu sammeln und eine übermäßige Konzentration von Fängen und Aufwand zu vermeiden. In den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie den Divisionen 58.4.1, 58.4.2 und 58.4.3a darf jedoch nicht in Tiefen von weniger als 550 Meter gefischt werden.

Artikel 21

Fischerei auf Antarktischen Krill in der Fangsaison 2017/2018

(1)  Will ein Mitgliedstaat in der Fangsaison 2017/2018 im CCAMLR-Übereinkommensbereich Antarktischen Krill (Euphausia superba) fischen, so teilt er der Kommission bis spätestens 1. Mai 2017 unter Verwendung des Formats gemäß Anhang V Teil C der vorliegenden Verordnung seine Absicht mit, Antarktischen Krill zu fischen. Auf der Grundlage der von den Mitgliedstaaten vorgelegten Angaben übermittelt die Kommission dem CCAMLR-Sekretariat bis spätestens 30. Mai 2017 die entsprechenden Mitteilungen.

(2)  Die Mitteilung gemäß Absatz 1 dieses Artikels enthält für jedes Schiff, dem der Mitgliedstaat die Genehmigung zur Fischerei auf Antarktischen Krill erteilen will, die in Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 genannten Angaben.

(3)  Ein Mitgliedstaat, der im CCAMLR-Übereinkommensbereich Antarktischen Krill befischen will, teilt seine entsprechende Absicht nur für fangberechtigte Schiffe mit, die entweder zum Zeitpunkt der Mitteilung seine Flagge führen oder die Flagge eines anderen CCAMLR-Mitglieds führen und zum Zeitpunkt der Durchführung der Fischerei voraussichtlich die Flagge des betreffenden Mitgliedstaats führen werden.

(4)  Die Mitgliedstaaten sind befugt, die Teilnahme eines anderen als des dem CCAMLR-Sekretariat gemäß den Absätzen 1, 2 und 3 dieses Artikels notifizierten Schiffes an der Fischerei auf Antarktischen Krill zu genehmigen, wenn ein fangberechtigtes Schiff aus legitimen betrieblichen Gründen oder wegen höherer Gewalt die Fischerei auf Antarktischen Krill nicht ausüben kann. Unter diesen Umständen informiert der betreffende Mitgliedstaat das CCAMLR-Sekretariat und die Kommission unverzüglich und übermittelt Folgendes:

a) die vollständigen Einzelheiten zu dem(n) vorgesehenen Ersatzschiff(en), einschließlich der Angaben nach Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004;

b) eine umfassende Erläuterung der Gründe für den Schiffstausch sowie alle einschlägigen Belege oder Unterlagen.

(5)  Die Mitgliedstaaten dürfen Schiffen, die in den CCAMLR-Listen der IUU-Schiffe aufgeführt sind, nicht gestatten, sich an der Fischerei auf Antarktischen Krill zu beteiligen.



Abschnitt 3

IOTC-Zuständigkeitsbereich

Artikel 22

Beschränkung der Fangkapazität von Schiffen, die im IOTC-Zuständigkeitsbereich fischen

(1)  Die Höchstzahl an Fischereifahrzeugen der Union, die im IOTC-Zuständigkeitsbereich tropischen Thunfisch befischen, und die entsprechende Kapazität in Bruttoraumzahl (im Folgenden „BRZ“) sind in Anhang VI Nummer 1 festgesetzt.

(2)  Die Höchstzahl an Fischereifahrzeugen der Union, die im IOTC-Zuständigkeitsbereich Schwertfisch (Xiphias gladius) und Weißen Thun (Thunnus alalunga) befischen, und die entsprechende Kapazität in BRZ sind in Anhang VI Nummer 2 festgesetzt.

(3)  Die Mitgliedstaaten können Schiffe, die einer der beiden Fischereien gemäß Absatz 1 oder Absatz 2 zugeteilt sind, der jeweils anderen Fischerei zuteilen, wenn sie der Kommission gegenüber nachweisen, dass sich der Fischereiaufwand auf die betreffenden Bestände durch diesen Wechsel nicht erhöht.

(4)  Die Mitgliedstaaten vergewissern sich im Falle einer vorgeschlagenen Übertragung von Kapazitäten auf ihre Flotte, dass die zu übertragenden Schiffe im IOTC-Schiffsregister oder im Schiffsregister anderer regionaler Fischereiorganisationen für Thunfisch erfasst sind. Des Weiteren dürfen Schiffe, die auf einer RFO-Liste der an IUU-Fischerei beteiligten Schiffe stehen, nicht übertragen werden.

(5)  Die Mitgliedstaaten dürfen ihre Fangkapazität über die in den Absätzen 1 und 2 genannten Obergrenzen hinaus nur im Rahmen der Grenzen erhöhen, die in den der IOTC vorgelegten Entwicklungsplänen genannt sind.

▼M1

Artikel 22a

Fangbeschränkungen

Fänge von Gelbflossenthun durch Ringwadenfischer der Union dürfen die Fangbeschränkungen gemäß Anhang IK nicht überschreiten.

▼B

Artikel 23

Treibende Fischsammelgeräte (FAD) und Versorgungsschiffe

(1)  Ein Ringwadenfänger darf zu keinem Zeitpunkt mehr als 425 aktive treibende FAD einsetzen.

(2)  Die Zahl der Versorgungsschiffe der Union darf nicht mehr als die Hälfte der Ringwadenfänger der Union betragen. Für die Zwecke dieses Absatzes wird die Zahl der Versorgungsschiffe der Union und der Ringwadenfänger der Union auf der Grundlage des IOTC-Registers der aktiven Schiffe ermittelt.

Artikel 24

Haie

(1)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Fuchshaien aller Arten der Familie Alopiidae ist bei jeder Fischerei verboten.

(2)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Weißspitzen-Hochseehaien (Carcharhinus longimanus) ist bei jeder Fischerei verboten, außer für Fischereifahrzeuge mit einer Länge über alles von weniger als 24 m, die ausschließlich innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) des Mitgliedstaats, dessen Flagge sie führen, Fischfang betreiben, und deren Fänge ausschließlich für den örtlichen Verbrauch bestimmt sind.

(3)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in den Absätzen 1 und 2 genannten Arten darf kein Leid zugefügt werden. Die Fische sind umgehend freizusetzen.



Abschnitt 4

SPRFMO-Übereinkommensbereich

Artikel 25

Pelagische Fischerei

(1)  Nur Mitgliedstaaten, die in den Jahren 2007, 2008 oder 2009 im SPRFMO-Übereinkommensbereich aktiv pelagische Fischerei betrieben haben, dürfen in diesem Bereich im Rahmen der in Anhang IJ festgelegten TACs pelagische Bestände befischen.

(2)  Die Mitgliedstaaten gemäß Absatz 1 beschränken die Bruttoraumzahl der Schiffe unter ihrer Flagge, die 2017 pelagische Bestände befischen, für die Union insgesamt auf 78 600 BRZ.

(3)  Die Fangmöglichkeiten gemäß Anhang IJ dürfen nur unter der Voraussetzung genutzt werden, dass die Mitgliedstaaten der Kommission die Liste der Schiffe, die im SPRFMO-Übereinkommensbereich aktive Fischerei oder Umladungen betreiben, Aufzeichnungen von Schiffsüberwachungssystemen, die monatlichen Fangmeldungen und, sofern verfügbar, die Zeiten der Hafenaufenthalte spätestens am fünften Tag des Folgemonats zur Mitteilung an das SPRFMO-Sekretariat übermitteln.

Artikel 26

Grundfischereien

(1)  Die Mitgliedstaaten beschränken den Fischereiaufwand oder die Fänge in der Grundfischerei im Jahr 2017 im SPRFMO-Übereinkommensbereich auf diejenigen Teile des Übereinkommensbereichs, in denen zwischen dem 1. Januar 2002 und dem 31. Dezember 2006 Grundfischerei stattgefunden hat, und auf den jährlichen Durchschnitt der Fänge oder Aufwandsparameter in diesem Zeitraum. Eine Befischung über die nachgewiesenen Mengen hinaus ist nur zulässig, wenn die SPRFMO ihren Plan, über diese Mengen hinaus zu fischen, gebilligt hat.

(2)  Mitgliedstaaten, die für den Zeitraum vom 1. Januar 2002 bis zum 31. Dezember 2006 keine Grundfischerei im SPRFMO-Übereinkommensbereich nachweisen können, dürfen keinen Fischfang betreiben, es sei denn, die SPRFMO erlaubt es ihnen, ohne diesen Nachweis zu fischen.



Abschnitt 5

IATTC-Übereinkommensbereich

Artikel 27

Ringwadenfischerei

(1)  Ringwadenfischerei auf Gelbflossenthun (Thunnus albacares), Großaugenthun (Thunnus obesus) und Echten Bonito (Katsuwonus pelamis) ist verboten:

a) vom 29. Juli bis zum 28. September 2017 oder vom 18. November 2017 bis zum 18. Januar 2018 in dem durch folgende Koordinaten begrenzten Gebiet:

 amerikanische Pazifikküste,

 150° W,

 40° N,

 40° S;

b) vom 29. September bis zum 29. Oktober 2017 in dem durch folgende Koordinaten begrenzten Gebiet:

 96° W,

 110° W,

 4° N,

 3° S.

(2)  Die betreffenden Mitgliedstaaten teilen der Kommission vor dem 1. April 2017 die gewählte Schonzeit gemäß Absatz 1 mit. Alle Ringwadenfischer der betreffenden Mitgliedstaaten stellen in den in Absatz 1 genannten Gebieten in der gewählten Schonzeit die Ringwadenfischerei ein.

▼M1

(2a)  Die Mitgliedstaaten schließen die Fischerei für Ringwadenfischer unter ihrer Flagge, die Fischerei mit Fischsammelgeräten betreiben, wenn die dieser Fischerei zugeteilte Fangmenge erreicht ist.

▼B

(3)  Ringwadenfischer, die im IATTC-Übereinkommensbereich Thunfischfang betreiben, behalten alle Fänge von Gelbflossenthun, Großaugenthun und Echtem Bonito an Bord und landen sie an oder um.

(4)  Absatz 3 gilt nicht, wenn

a) der Fisch aus anderen Gründen als der Größe als ungeeignet zum Verzehr gilt oder

b) es sich um den letzten Hol einer Fangreise handelt und möglicherweise nicht ausreichend Laderaum frei ist, um alle in diesem Hol gefangenen Thunfische aufzunehmen.

Artikel 28

Verbot der Befischung von Weißspitzen-Hochseehaien

(1)  Das Befischen von Weißspitzen-Hochseehaien (Carcharhinus longimanus) und das Mitführen an Bord, das Umladen, die Lagerung, das Anbieten zum Verkauf, der Verkauf oder das Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Weißspitzen-Hochseehaien sind im IATTC-Übereinkommensbereich verboten.

(2)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 1 genannten Art darf kein Leid zugefügt werden. Die Fische sind umgehend von den Schiffsbetreibern freizusetzen.

(3)  Die Schiffsbetreiber

a) erfassen die Anzahl der Freisetzungen mit Angabe des Zustands (tot oder lebendig);

b) übermitteln die Angaben gemäß Buchstabe a dem Mitgliedstaat, dessen Staatsbürgerschaft sie haben. Die Mitgliedstaaten übermitteln die während des Vorjahrs gesammelten Daten bis zum 31. Januar an die Kommission.

Artikel 29

Verbot der Befischung von Teufelsrochen

Im IATTC-Übereinkommensbereich ist Fischereifahrzeugen der Union das Befischen, das Mitführen an Bord, das Umladen, das Anlanden, die Lagerung, das Anbieten zum Verkauf oder der Verkauf von Körperteilen oder ganzen Körpern von Teufelsrochen (Familie der Mobulidae, zu denen auch die Arten Manta und Mobula gehören) verboten. Sobald auf Fischereifahrzeugen der Union bemerkt wird, dass Teufelsrochen gefangen wurden, so setzen die Fischereifahrzeuge der Union diese, soweit möglich, unverzüglich lebend und unversehrt wieder frei.



Abschnitt 6

SEAFO-Übereinkommensgebiet

Artikel 30

Verbot der Befischung von Tiefseehaien

Die gezielte Befischung der folgenden Tiefseearten im SEAFO-Übereinkommensbereich ist verboten:

 Geisterkatzenhai (Apristurus manis),

 Verschmierter Laternenhai (Etmopterus bigelowi),

 Kurzschwanz-Laternenhai (Etmopterus brachyurus),

 Großer Schwarzer Dornhai (Etmopterus princeps),

 Glatter Schwarzer Dornhai (Etmopterus pusillus),

 Rochen (Rajidae),

 Samtiger Dornhai (Scymnodon squamulosus),

 andere Tiefseehaie der Überordnung Selachimorpha,

 Dornhai (Squalus acanthias).



Abschnitt 7

WCPFC-Übereinkommensbereich

Artikel 31

Bedingungen für die Fischerei auf Großaugenthun, Gelbflossenthun, Echten Bonito und Weißen Thun

(1)  Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass die Zahl der Ringwadenfängern für die Fischerei auf Großaugenthun (Thunnus obesus), Gelbflossenthun (Thunnus albacares) und Echten Bonito (Katsuwonus pelamis) gewährten Fangtage im WCPFC-Übereinkommensbereich der Hohen See zwischen 20° nördlicher Breite und 20° südlicher Breite 403 Tage nicht überschreitet.

(2)  Fischereifahrzeuge der Union dürfen Weißen Thun (Thunnus alalunga) im WCPFC-Übereinkommensbereich südlich von 20° südlicher Breite nicht gezielt befischen.

(3)  Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Fänge von Großaugenthun (Thunnus obesus) durch Langleinenfischer 2 000 Tonnen im Jahr 2017 nicht überschreiten.

(4)  Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Fänge von Großaugenthun (Thunnus obesus) durch Ringwadenfischer 2 857 Tonnen im Jahr 2017 nicht überschreiten.

Artikel 32

Sperrgebiet für Fischerei mit Fischsammelgeräten

(1)  In dem Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs zwischen 20° N und 20° S ist Ringwadenfischern, die FAD einsetzen, der Fischfang in der Zeit zwischen dem 1. Juli 2017, 0.00 Uhr, und dem 31. Oktober 2017, 24.00 Uhr, verboten. In diesem Zeitraum dürfen Ringwadenfischer in diesem Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs nur fischen, wenn ein Beobachter an Bord ist, der darüber wacht, dass das Fischereifahrzeug zu keiner Zeit

a) ein FAD oder ein damit verbundenes elektronisches Gerät ausbringt oder nutzt;

b) unter Einsatz von FAD Fischschwärme befischt.

(2)  Alle Ringwadenfischer, die in dem in Absatz 1 genannten Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs im Einsatz sind, behalten alle Fänge an Großaugenthun, Gelbflossenthun und Echtem Bonito an Bord und landen diese an oder laden sie um.

(3)  Absatz 2 gilt nicht, wenn

a) das Schiff zum Abschluss der Reise beim letzten Hol nicht mehr über genügend Laderaum für alle Fänge verfügt,

b) der Fisch aus anderen Gründen als der Größe ungeeignet zum Verzehr ist oder

c) eine gravierende Störung der Gefrieranlagen eintritt.

Artikel 33

Beschränkung der Zahl der Fischereifahrzeuge der Union, die Schwertfisch fangen dürfen

Die Höchstzahl an Fischereifahrzeugen der Union, die im WCPFC-Übereinkommensbereich in Gebieten südlich von 20° S Schwertfisch (Xiphias gladius) befischen dürfen, ist in Anhang VII festgesetzt.

Artikel 34

Seidenhaie und Weißspitzen-Hochseehaie

(1)  Das Mitführen an Bord, das Umladen, das Lagern und das Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern folgender Arten ist im WCPFC-Übereinkommensbereich verboten:

a) Seidenhaie (Carcharhinus falciformis),

b) Weißspitzenhochseehaie (Carcharhinus longimanus).

(2)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 1 genannten Arten darf kein Leid zugefügt werden. Die Fische sind umgehend freizusetzen.

Artikel 35

Überschneidungsgebiet zwischen IATTC und WCPFC

(1)  Schiffe, die ausschließlich im WCPFC-Register geführt werden, wenden die Maßnahmen gemäß diesem Abschnitt an, wenn sie im Überschneidungsgebiet zwischen der IATTC und der WCPFC gemäß Artikel 4 Buchstabe s fischen.

(2)  Schiffe, die sowohl im WCPFC- als auch im IATTC-Register geführt werden, und Schiffe, die ausschließlich im IATTC-Register geführt werden, wenden die Maßnahmen gemäß Artikel 27 Absatz 1 Buchstabe a und Absätze 2, 3 und 4 sowie Artikel 28 an, wenn sie im Überschneidungsgebiet zwischen der IATTC und der WCPFC gemäß Artikel 4 Buchstabe s fischen.



Abschnitt 8

GFCM-Übereinkommensbereich

Artikel 36

Kleine pelagische Bestände in den geografischen Untergebieten 17 und 18

(1)  Fänge kleiner pelagischer Bestände durch Fischereifahrzeuge der Union in den geografischen Untergebieten 17 und 18 dürfen die in Anhang IL der vorliegenden Verordnung aufgeführten Mengen aus 2014 nicht überschreiten, die gemäß Artikel 24 der Verordnung (EU) Nr. 1343/2011 gemeldet werden.

(2)  Fischereifahrzeuge der Union, die kleine pelagische Bestände in den geografischen Untergebieten 17 und 18 befischen, dürfen nicht an mehr als 180 Fangtagen pro Jahr fischen. Im Rahmen dieser Höchstzahl von 180 Fangtagen dürfen an höchstens 144 Fangtagen Sardinen und an höchstens 144 Fangtagen Sardellen befischt werden.



Abschnitt 9

Beringmeer

Artikel 37

Fischereiverbot in den Gebieten der Hohen See des Beringmeers

Das Befischen von Pazifischem Pollack (Theragra chalcogramma) ist in den Gebieten der Hohen See des Beringmeers verboten.



TITEL III

FANGMÖGLICHKEITEN FÜR DRITTLANDSCHIFFE IN UNIONSGEWÄSSERN

Artikel 38

TACs

Fischereifahrzeuge unter der Flagge Norwegens und Fischereifahrzeuge, die auf den Färöern registriert sind, dürfen im Rahmen der in Anhang I dieser Verordnung festgesetzten TACs in den Unionsgewässern fischen und unterliegen den Bedingungen der vorliegenden Verordnung und des Kapitels III der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008.

Artikel 39

Fanggenehmigungen

Fischereifahrzeuge unter der Flagge Venezuelas unterliegen den Bedingungen der vorliegenden Verordnung und des Kapitels III der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008. Die Höchstzahl an Fanggenehmigungen für Drittlandschiffe, die in Unionsgewässern fischen, ist in Anhang VIII angegeben.

Artikel 40

Bedingungen für die Anlandung von Fängen und Beifängen

Für Fänge und Beifänge von Drittlandschiffen, die mit Genehmigungen im Sinne des Artikels 39 Fischfang betreiben, gelten die in Artikel 7 festgelegten Bedingungen.

Artikel 41

Verbote

(1)  Die folgenden Arten dürfen von Drittlandschiffen nicht befischt, an Bord behalten, umgeladen oder angelandet werden, wann immer sie in Unionsgewässern angetroffen werden:

a) Atlantischer Sternrochen (Amblyraja radiata) in den Unionsgewässern der ICES-Divisionen IIa, IIIa und VIId sowie des ICES-Untergebiets IV;

b) die folgenden Sägefischarten in Unionsgewässern:

i) Messerzahn-Sägerochen (Anoxypristis cuspidata);

ii) Zwergsägerochen (Pristis clavata);

iii) Westlicher Sägefisch (Pristis pectinata);

iv) Gewöhnlicher Sägefisch (Pristis pristis);

v) Grüner Sägefisch (Pristis zijsron);

c) Riesenhai (Cetorhinus maximus) und Weißer Hai (Carcharodon carcharias) in Unionsgewässern;

d) Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und der ICES-Untergebiete III, IV, VI, VII, VIII, IX und X;

e) Hundshai (Galeorhinus galeus), wenn er mit Langleinen in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und der ICES-Untergebiete I, IV, V, VI, VII, VIII, XII und XIV gefangen wird;

f) Glatter Schwarzer Dornhai (Etmopterus pusillus) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und der ICES-Untergebiete I, IV, V, VI, VII, VIII, XII und XIV;

g) Schokoladenhai (Dalatias licha), Vogelschnabel-Dornhai (Deania calcea), Tiefwasser-Dornhai (Centrophorus squamosus), Großer Schwarzer Dornhai (Etmopterus princeps) und Portugiesenhai (Centroscymnus coelolepis) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und der ICES-Untergebiete I, IV und XIV;

h) Heringshai (Lamna nasus) in Unionsgewässern;

i) Riffmantarochen (Manta alfredi) in Unionsgewässern;

j) Großer Teufelsrochen (Manta birostris) in Unionsgewässern;

k) die folgenden Mobularochenarten in Unionsgewässern:

i) Teufelsrochen (Mobula mobular);

ii) Mobula rochebrunei;

iii) Japanischer Teufelsrochen (Mobula japanica);

iv) Glatter Teufelsrochen (Mobula thurstoni);

v) Zwerg-Teufelsrochen (Mobula eregoodootenkee);

vi) Munkiana-Teufelsrochen (Mobula munkiana);

vii) Sichelflossen-Teufelsrochen (Mobula tarapacana);

viii) Kuhls Teufelsrochen (Mobula kuhlii);

ix) Adlerrochen (Mobula hypostoma);

l) Nagelrochen (Raja clavata) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIIa;

m) Schwarzbäuchiger Glattrochen (Dipturus nidarosiensis) in den Unionsgewässern der ICES-Divisionen VIa, VIb, VIIa, VIIb, VIIc, VIIe, VIIf, VIIg, VIIh und VIIk;

n) Perlrochen (Raja undulata) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete VI, IX und X und Bandrochen (Rostroraja alba) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete VI, VII, VIII, IX und X;

o) Geigenrochen (Rhinobatidae) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X und XII;

▼M1

p) Dornhai (Squalus acanthias) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX und X;

▼B

q) Engelhai (Squatina squatina) in den Unionsgewässern.

(2)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 1 genannten Art darf kein Leid zugefügt werden. Die Fische sind umgehend freizusetzen.



TITEL IV

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Artikel 42

Ausschussverfahren

(1)  Die Kommission wird von dem durch die Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 eingesetzten Ausschuss für Fischerei und Aquakultur unterstützt. Dieser Ausschuss ist ein Ausschuss im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.

(2)  Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.

Artikel 43

Übergangsbestimmung

Artikel 9, Artikel 11 Absatz 2 und die Artikel 12, 18, 19, 24, 28, 29, 30, 34, 37 und 41 gelten 2018 sinngemäß weiter, bis die Verordnung zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2018 in Kraft tritt.

Artikel 44

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 1. Januar 2017.

Artikel 8 gilt jedoch ab dem 1. Februar 2017.

Die mit den Artikeln 19, 20 und 21 und in den Anhängen IE und V eingerichteten Fangmöglichkeiten für bestimmte Bestände im CCAMLR-Übereinkommensbereich gelten ab dem 1. Dezember 2016.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.




LISTE DER ANHÄNGE



ANHANG I:

TACs für Fischereifahrzeuge der Union in TAC-regulierten Gebieten, aufgeschlüsselt nach Arten und Gebieten

ANHANG IA:

Skagerrak, Kattegat, ICES-Untergebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII und XIV, Unionsgewässer der CECAF-Gebiete und Gewässer von Französisch-Guayana

ANHANG IB:

Nordostatlantik und Grönland, ICES-Untergebiete I, II, V, XII und XIV und grönländische Gewässer des NAFO-Gebiets 1

ANHANG IC:

Nordwestatlantik — NAFO-Übereinkommensbereich

ANHANG ID:

ICCAT-Übereinkommensbereich

ANHANG IE:

Antarktis — CCAMLR-Übereinkommensbereich

ANHANG IF:

Südostatlantik — SEAFO-Übereinkommensbereich

ANHANG IG:

Südlicher Blauflossenthun — Verbreitungsgebiete

ANHANG IH:

WCPFC-Übereinkommensbereich

ANHANG IJ:

SPRFMO-Übereinkommensbereich

ANHANG IK

IOTC-Zuständigkeitsbereich

ANHANG IL

GFCM-Übereinkommensgebiet

ANHANG IIA:

Fischereiaufwand im ICES-Untergebiet IV

ANHANG IIB:

Fischereiaufwand im Rahmen der Wiederauffüllung bestimmter Bestände von Südlichem Seehecht und Kaisergranat in den ICES-Divisionen VIIIc und IXa mit Ausnahme des Golfs von Cádiz

ANHANG IIC:

Fischereiaufwand im Rahmen der Bewirtschaftung der Seezungenbestände im westlichen Ärmelkanal in der ICES-Division VIIe

ANHANG IID:

Sandaal-Bewirtschaftungsgebiete in den ICES-Divisionen IIa und IIIa und im ICES-Untergebiet IV

ANHANG III:

Höchstzahl der Fanggenehmigungen für Fischereifahrzeuge der Union in Drittlandgewässern

ANHANG IV:

ICCAT-Übereinkommensbereich

ANHANG V:

CCAMLR-Übereinkommensbereich

ANHANG VI:

IOTC-Zuständigkeitsbereich

ANHANG VII:

WCPFC-Übereinkommensbereich

ANHANG VIII:

Mengenmäßige Beschränkungen der Fanggenehmigungen für Drittlandschiffe in Unionsgewässern




ANHANG I

TACs FÜR FISCHEREIFAHRZEUGE DER UNION IN TAC-REGULIERTEN GEBIETEN, AUFGESCHLÜSSELT NACH ARTEN UND GEBIETEN

In den Tabellen in den Anhängen IA, IB, IC, ID, IE, IF, IG, IH, IJ, IK und IL sind nach Beständen aufgeschlüsselt die TACs und Quoten (in Tonnen Lebendgewicht, sofern nicht anders angegeben) sowie gegebenenfalls die operativ damit verbundenen Bedingungen angegeben.

Alle in diesem Anhang genannten Fangmöglichkeiten unterliegen den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 ( 17 ), insbesondere den Artikeln 33 und 34.

Die Angaben von Fanggebieten beziehen sich, sofern nicht anders angegeben, auf ICES-Gebiete. Die Bestände sind für jedes Gebiet in der alphabetischen Reihenfolge der lateinischen Bezeichnungen der Arten aufgeführt. Zu Regelungszwecken dienen nur die lateinischen Namen; deutsche Namen sind zum besseren Verständnis angegeben.

Für die Zwecke dieser Verordnung gilt nachstehende Vergleichstabelle der lateinischen und der gemeinsprachlichen Bezeichnungen:



Lateinische Bezeichnung

Alpha-3-Code

Gemeinsprachliche Bezeichnung

Amblyraja radiata

RJR

Atlantischer Sternrochen

Ammodytes spp.

SAN

Sandaale

Argentina silus

ARU

Goldlachs

Beryx spp.

ALF

Kaiserbarsch

Brosme brosme

USK

Lumb

Caproidae

BOR

Eberfisch

Centrophorus squamosus

GUQ

Blattschuppiger Schlingerhai

Centroscymnus coelolepis

CYO

Portugiesenhai

Chaceon spp.

GER

Rote Tiefseekrabbe

Chaenocephalus aceratus

SSI

Scotia-See-Eisfisch

Champsocephalus gunnari

ANI

Bändereisfisch

Channichthys rhinoceratus

LIC

Langschnauzen-Eisfisch

Chionoecetes spp.

PCR

Arktische Seespinne

Clupea harengus

HER

Hering

Coryphaenoides rupestris

RNG

Rundnasen-Grenadier

Dalatias licha

SCK

Schokoladenhai

Deania calcea

DCA

Schnabeldornhai

Dicentrarchus labrax

BSS

Wolfsbarsch

Dipturus batis (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia)

RJB

Glattrochen beider Arten

Dissostichus eleginoides

TOP

Schwarzer Seehecht

Dissostichus mawsoni

TOA

Riesen-Antarktisdorsch

Dissostichus spp.

TOT

Zahnfische

Engraulis encrasicolus

ANE

Europäische Sardelle

Etmopterus princeps

ETR

Großer Schwarzer Dornhai

Etmopterus pusillus

ETP

Glatter Schwarzer Dornhai

Euphausia superba

KRI

Antarktischer Krill

Gadus morhua

COD

Kabeljau

Galeorhinus galeus

GAG

Hundshai

Glyptocephalus cynoglossus

WIT

Rotzunge

Gobionotothen gibberifrons

NOG

Grüne Notothenia

Hippoglossoides platessoides

PLA

Raue Scharbe

Hippoglossus hippoglossus

HAL

Atlantischer Heilbutt

Hoplostethus atlanticus

ORY

Granatbarsch

Illex illecebrosus

SQI

Nördlicher Kurzflossen-Kalmar

Istiophorus albicans

SAI

Segelfisch

Lamna nasus

POR

Heringshai

Lepidonotothen squamifrons

NOS

Graue Notothenia

Lepidorhombus spp.

LEZ

Butte

Leucoraja naevus

RJN

Kuckucksrochen

Limanda ferruginea

YEL

Gelbschwanzflunder

Limanda limanda

DAB

Kliesche

Lophiidae

ANF

Seeteufel

Macrourus spp.

GRV

Grenadierfische

Makaira nigricans

BUM

Atlantischer Blauer Marlin

Mallotus villosus

CAP

Lodde

Manta birostris

RMB

Großer Teufelsrochen

Martialia hyadesi

SQS

Kalmar

Melanogrammus aeglefinus

HAD

Schellfisch

Merlangius merlangus

WHG

Wittling

Merluccius merluccius

HKE

Europäischer Seehecht

Micromesistius poutassou

WHB

Blauer Wittling

Microstomus kitt

LEM

Limande

Molva dypterygia

BLI

Blauleng

Molva molva

LIN

Leng

Nephrops norvegicus

NEP

Kaisergranat

Notothenia rossii

NOR

Marmorbarsch

Pandalus borealis

PRA

Tiefseegarnele

Paralomis spp.

PAI

Kurzschwanzkrebse

Penaeus spp.

PEN

Geißelgarnelen

Platichthys flesus

FLE

Flunder

Pleuronectes platessa

PLE

Scholle

Pleuronectiformes

FLX

Plattfische

Pollachius pollachius

POL

Pollack

Pollachius virens

POK

Seelachs

Prionace glauca

BSH

Blauhai

Psetta maxima

TUR

Steinbutt

Pseudochaenichthys georgianus

SGI

South-Georgia-Eisfisch

Pseudopentaceros spp.

EDW

Pseudopentaceros spp.

Rostroraja alba

RJA

Bandrochen

Raja brachyura

RJH

Blondrochen

Raja circularis

RJI

Sandrochen

Raja clavata

RJC

Nagelrochen

Raja fullonica

RJF

Chagrinrochen

Dipturus nidarosiensis

JAD

Schwarzbäuchiger Glattrochen

Raja microocellata

RJE

Kleinäugiger Rochen

Raja montagui

RJM

Fleckrochen

Raja undulata

RJU

Perlrochen

Rajiformes

SRX

Rochen

Reinhardtius hippoglossoides

GHL

Schwarzer Heilbutt

Sardina pilchardus

PIL

Sardine

Scomber scombrus

MAC

Makrele

Scophthalmus rhombus

BLL

Glattbutt

Sebastes spp.

RED

Rotbarsch

Solea solea

SOL

Gemeine Seezunge

Solea spp.

SOO

Seezunge

Sprattus sprattus

SPR

Sprotte

Squalus acanthias

DGS

Dornhai

Tetrapturus albidus

WHM

Weißer Marlin

Thunnus albacares

YFT

Gelbflossenthun

Thunnus maccoyii

SBF

Südlicher Blauflossenthun

Thunnus obesus

BET

Großaugenthun

Thunnus thynnus

BFT

Roter Thun

Trachurus murphyi

CJM

Chilenische Bastardmakrele

Trachurus spp.

JAX

Bastardmakrele

Trisopterus esmarkii

NOP

Stintdorsch

Urophycis tenuis

HKW

Weißer Gabeldorsch

Xiphias gladius

SWO

Schwertfisch

Die nachstehende Vergleichsliste der gemeinsprachlichen und der lateinischen Bezeichnungen dient ausschließlich der Information:



Gemeinsprachliche Bezeichnung

Alpha-3-Code

Lateinische Bezeichnung

Kaiserbarsch

ALF

Beryx spp.

Raue Scharbe

PLA

Hippoglossoides platessoides

Europäische Sardelle

ANE

Engraulis encrasicolus

Seeteufel

ANF

Lophiidae

Riesen-Antarktisdorsch

TOA

Dissostichus mawsoni

Atlantischer Heilbutt

HAL

Hippoglossus hippoglossus

Großaugenthun

BET

Thunnus obesus

Schnabeldornhai

DCA

Deania calcea

Scotia-See-Eisfisch

SSI

Chaenocephalus aceratus

Blondrochen

RJH

Raja brachyura

Blauleng

BLI

Molva dypterygia

Atlantischer Blauer Marlin

BUM

Makaira nigricans

Blauer Wittling

WHB

Micromesistius poutassou

Roter Thun

BFT

Thunnus thynnus

Blauhai

BSH

Prionace glauca

Eberfisch

BOR

Caproidae

Glattbutt

BLL

Scophthalmus rhombus

Lodde

CAP

Mallotus villosus

Kabeljau

COD

Gadus morhua

Kliesche

DAB

Limanda limanda

Glattrochen beider Arten

RJB

Dipturus batis (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia)

Gemeine Seezunge

SOL

Solea solea

Kurzschwanzkrebse

PAI

Paralomis spp.

Kuckucksrochen

RJN

Leucoraja naevus

Rote Tiefseekrabbe

GER

Chaceon spp.

Flunder

FLE

Platichthys flesus

Plattfische

FLX

Pleuronectiformes

Großer Teufelsrochen

RMB

Manta birostris

Großer Schwarzer Dornhai

ETR

Etmopterus princeps

Goldlachs

ARU

Argentina silus

Schwarzer Heilbutt

GHL

Reinhardtius hippoglossoides

Grenadierfische

GRV

Macrourus spp.

Graue Notothenia

NOS

Lepidonotothen squamifrons

Schellfisch

HAD

Melanogrammus aeglefinus

Europäischer Seehecht

HKE

Merluccius merluccius

Hering

HER

Clupea harengus

Bastardmakrele

JAX

Trachurus spp.

Grüne Notothenia

NOG

Gobionotothen gibberifrons

Chilenische Bastardmakrele

CJM

Trachurus murphyi

Schokoladenhai

SCK

Dalatias licha

Antarktischer Krill

KRI

Euphausia superba

Blattschuppiger Schlingerhai

GUQ

Centrophorus squamosus

Limande

LEM

Microstomus kitt

Leng

LIN

Molva molva

Makrele

MAC

Scomber scombrus

Bändereisfisch

ANI

Champsocephalus gunnari

Marmorbarsch

NOR

Notothenia rossii

Butte

LEZ

Lepidorhombus spp.

Tiefseegarnele

PRA

Pandalus borealis

Kaisergranat

NEP

Nephrops norvegicus

Stintdorsch

NOP

Trisopterus esmarkii

Schwarzbäuchiger Glattrochen

JAD

Dipturus nidarosiensis

Granatbarsch

ORY

Hoplostethus atlanticus

Schwarzer Seehecht

TOP

Dissostichus eleginoides

Pseudopentaceros spp.

EDW

Pseudopentaceros spp.

Geißelgarnelen

PEN

Penaeus spp.

Dornhai

DGS

Squalus acanthias

Scholle

PLE

Pleuronectes platessa

Pollack

POL

Pollachius pollachius

Heringshai

POR

Lamna nasus

Portugiesenhai

CYO

Centroscymnus coelolepis

Rotbarsch

RED

Sebastes spp.

Rundnasen-Grenadier

RNG

Coryphaenoides rupestris

Segelfisch

SAI

Istiophorus albicans

Seelachs

POK

Pollachius virens

Sandaale

SAN

Ammodytes spp.

Sandrochen

RJI

Raja circularis

Sardine

PIL

Sardina pilchardus

Wolfsbarsch

BSS

Dicentrarchus labrax

Chagrinrochen

RJF

Raja fullonica

Nördlicher Kurzflossen-Kalmar

SQI

Illex illecebrosus

Rochen

SRX

Rajiformes

Kleinäugiger Rochen

RJE

Raja microocellata

Glatter Schwarzer Dornhai

ETP

Etmopterus pusillus

Arktische Seespinne

PCR

Chionoecetes spp.

Seezunge

SOO

Solea spp.

South-Georgia-Eisfisch

SGI

Pseudochaenichthys georgianus

Südlicher Blauflossenthun

SBF

Thunnus maccoyii

Fleckrochen

RJM

Raja montagui

Sprotte

SPR

Sprattus sprattus

Kalmar

SQS

Martialia hyadesi

Atlantischer Sternrochen

RJR

Amblyraja radiata

Schwertfisch

SWO

Xiphias gladius

Nagelrochen

RJC

Raja clavata

Zahnfische

TOT

Dissostichus spp.

Hundshai

GAG

Galeorhinus galeus

Steinbutt

TUR

Psetta maxima

Lumb

USK

Brosme brosme

Perlrochen

RJU

Raja undulata

Langschnauzen-Eisfisch

LIC

Channichthys rhinoceratus

Weißer Gabeldorsch

HKW

Urophycis tenuis

Weißer Marlin

WHM

Tetrapturus albidus

Bandrochen

RJA

Rostroraja alba

Wittling

WHG

Merlangius merlangus

Rotzunge

WIT

Glyptocephalus cynoglossus

Gelbflossenthun

YFT

Thunnus albacares

Gelbschwanzflunder

YEL

Limanda ferruginea




ANHANG IA

SKAGERRAK, KATTEGAT, ICES-UNTERGEBIETE I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII UND XIV, UNIONSGEWÄSSER DER CECAF-GEBIETE UND GEWÄSSER VON FRANZÖSISCH-GUAYANA



Art:

Sandaal

Ammodytes spp.

Gebiet:

Norwegische Gewässer von IV

(SAN/04-N.)

Dänemark

0

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 

 

Union

0

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht

▼M2



Art:

Sandaal und dazugehörige Beifänge

Ammodytes spp.

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa, IIIa und IV (1)

Dänemark

458 552  (2)

 

 

Vereinigtes Königreich

10 024  (2)

 

 

Deutschland

701 (2)

 

 

Schweden

16 838  (2)

 

 

Union

486 115

 

 

TAC

486 115

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Mit Ausnahme der Gewässer innerhalb von sechs Seemeilen von den Basislinien des Vereinigten Königreichs bei Shetland, Fair Isle und Foula.

(2)   Unbeschadet der Pflicht zur Anlandung dürfen Beifänge von Wittling und Makrele bis zu 2 % der Quote umfassen (OT1/*2A3A4). Wenn ein Mitgliedstaat diese Bestimmung für eine Beifangart in dieser Fischerei verwendet, darf derselbe Mitgliedstaat keine Bestimmung zur artenübergreifenden Flexibilität für Beifänge derselben Art verwenden.

Besondere Bedingung:

Im Rahmen der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehend aufgeführten Sandaal-Bewirtschaftungsgebieten nach Anhang IID nicht mehr als die unten aufgeführten Mengen gefangen werden:



Gebiet: Unionsgewässer in Sandaal-Bewirtschaftungsgebieten

 

1r

2r und 3r

4

5r

6

7r

 

(SAN/234_1R)

(SAN/234_2R) für 2r; (SAN/234_3R) für 3r

(SAN/234_4)

(SAN/234_5R)

(SAN/234_6)

(SAN/234_7R)

Dänemark

241 443

165 965

50 979

0

165

0

Vereinigtes Königreich

5 278

3 628

1 114

0

4

0

Deutschland

369

254

78

0

0

0

Schweden

8 866

6 094

1 872

0

6

0

Union

255 956

175 941

54 043

0

175

0

Insgesamt

255 956

175 941

54 043

0

175

0

▼B



Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von I und II

(ARU/1/2.)

Deutschland

24

 

 

Frankreich

8

 

 

Niederlande

19

 

 

Vereinigtes Königreich

39

 

 

Union

90

 

 

TAC

90

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

Unionsgewässer von III und IV

(ARU/34-C)

Dänemark

911

 

 

Deutschland

9

 

 

Frankreich

7

 

 

Irland

7

 

 

Niederlande

43

 

 

Schweden

35

 

 

Vereinigtes Königreich

16

 

 

Union

1 028

 

 

TAC

1 028

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Goldlachs

Argentina silus

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von V, VI und VII

(ARU/567.)

Deutschland

296

 

 

Frankreich

6

 

 

Irland

274

 

 

Niederlande

3 091

 

 

Vereinigtes Königreich

217

 

 

Union

3 884

 

 

TAC

3 884

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von I, II und XIV

(USK/1214EI)

Deutschland

(1)

 

 

Frankreich

(1)

 

 

Vereinigtes Königreich

(1)

 

 

Sonstige

(1)

 

 

Union

21 (1)

 

 

TAC

21

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

IIIa; Unionsgewässer der Unterdivisionen 22-32

(USK/3A/BCD)

Dänemark

15

 

 

Schweden

7

 

 

Deutschland

7

 

 

Union

29

 

 

TAC

29

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

Unionsgewässer von IV

(USK/04-C.)

Dänemark

64

 

 

Deutschland

19

 

 

Frankreich

44

 

 

Schweden

6

 

 

Vereinigtes Königreich

96

 

 

Sonstige

(1)

 

 

Union

235

 

 

TAC

235

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von V, VI und VII

(USK/567EI.)

Deutschland

13

 

 

Spanien

46

 

 

Frankreich

548

 

 

Irland

53

 

 

Vereinigtes Königreich

264

 

 

Sonstige

13 (1)

 

 

Union

937

 

 

Norwegen

2 923  (2) (3) (4) (5)

 

 

TAC

3 860

 

Vorsorgliche TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.

(2)   In den Unionsgewässern der Gebiete IIa, IV, Vb, VI und VII zu fischen (USK/*24X7C).

(3)   Besondere Bedingung: Davon ist in den Gebieten Vb, VI und VII jederzeit ein Beifang an anderen Arten von 25 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge an anderen Arten in den Gebieten Vb, VI und VII dürfen folgende Menge in Tonnen nicht überschreiten (OTH/*5B67-): 3 000

(4)   

Einschließlich Leng. Die folgenden Quoten für Norwegen dürfen in den Gebieten Vb, VI und VII nur mit Langleinen gefischt werden:



Leng (LIN/*5B67-)

6 500

Lumb (USK/*5B67-)

2 923

(5)   Die Quoten für Lumb und Leng für Norwegen sind bis zu folgender Höhe (in Tonnen) austauschbar: 2 000



Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

Norwegische Gewässer von IV

(USK/04-N.)

Belgien

0

 

 

Dänemark

165

 

 

Deutschland

1

 

 

Frankreich

0

 

 

Niederlande

0

 

 

Vereinigtes Königreich

4

 

 

Union

170

 

 

TAC

Entfällt

 

Vorsorgliche TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht



Art:

Eberfisch

Caproidae

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von VI, VII und VIII

(BOR/678-)

Dänemark

6 696

 

 

Irland

18 858

 

 

Vereinigtes Königreich

1 734

 

 

Union

27 288

 

 

TAC

27 288

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

IIIa

(HER/03A.)

Dänemark

21 131  (2)

 

 

Deutschland

338 (2)

 

 

Schweden

22 104  (2)

 

 

Union

43 573  (2)

 

 

Norwegen

6 767

 

 

Färöer

400 (3)

 

 

TAC

50 740

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Fänge von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von mindestens 32 mm gefangen wurde.

(2)   Besondere Bedingung: Bis zu 50 % dieser Menge dürfen in Unionsgewässern des Gebiets IV (HER/*04-C.) gefangen werden.

(3)   Darf nur im Skagerrak (HER/*03AN.) gefangen werden.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

Unionsgewässer und norwegische Gewässer von IV nördlich von 53° 30′

(HER/4AB.)

Dänemark

82 745

 

 

Deutschland

51 032

 

 

Frankreich

23 561

 

 

Niederlande

60 285

 

 

Schweden

4 897

 

 

Vereinigtes Königreich

66 268

 

 

Union

288 788

 

 

Färöer

200

 

 

Norwegen

139 666  (2)

 

 

TAC

481 608

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Fänge von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von mindestens 32 mm gefangen wurde.

(2)   Fänge im Rahmen dieser Quote sind vom Anteil Norwegens an der TAC abzuziehen. Im Rahmen dieser Quote darf nicht mehr als die unten aufgeführte Menge in Unionsgewässern von IVa und IVb (HER/* 4AB-C) gefischt werden.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

Norwegische Gewässer südlich von 62° N (HER*/04N-) (1)

Union

50 000

(1)   Fänge von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von mindestens 32 mm gefangen wurde.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(HER/04-N.)

Schweden

1 151  (1)

 

 

Union

1 151

 

 

TAC

481 608

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht

(1)   Beifänge von Kabeljau, Schellfisch, Pollack, Wittling und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

IIIa

(HER/03A-BC)

Dänemark

5 692

 

 

Deutschland

51

 

 

Schweden

916

 

 

Union

6 659

 

 

TAC

6 659

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Ausschließlich für Fänge von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von weniger als 32 mm gefangen wurde.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

IV, VIId und Unionsgewässer von IIa

(HER/2A47DX)

Belgien

56

 

 

Dänemark

10 891

 

 

Deutschland

56

 

 

Frankreich

56

 

 

Niederlande

56

 

 

Schweden

53

 

 

Vereinigtes Königreich

207

 

 

Union

11 375

 

 

TAC

11 375

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Ausschließlich für Fänge von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von weniger als 32 mm gefangen wurde.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

IVc, VIId (2)

(HER/4CXB7D.)

Belgien

9 308  (3)

 

 

Dänemark

1 201  (3)

 

 

Deutschland

741 (3)

 

 

Frankreich

13 136  (3)

 

 

Niederlande

23 463  (3)

 

 

Vereinigtes Königreich

5 105  (3)

 

 

Union

52 954

 

 

TAC

481 608

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Ausschließlich für Fänge von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von mindestens 32 mm gefangen wurde.

(2)   Außer Blackwater-Bestand: Es handelt sich um den Heringsbestand in dem Seegebiet der Themsemündung innerhalb eines Gebiets, das von einer Linie begrenzt wird, die von Landguard Point (51° 56′ N, 1° 19,1′ E) genau nach Süden bis 51° 33′ N und dann genau nach Westen bis zu einem Punkt an der Küste des Vereinigten Königreichs verläuft.

(3)   Besondere Bedingung: Bis zu 50 % dieser Quote können im Gebiet IVb (HER/*04B.) gefangen werden.



Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb, VIb und VIaN (1)

(HER/5B6ANB)

Deutschland

466 (2)

 

 

Frankreich

88 (2)

 

 

Irland

630 (2)

 

 

Niederlande

466 (2)

 

 

Vereinigtes Königreich

2 520  (2)

 

 

Union

4 170  (2)

 

 

TAC

4 170

 

Analytische TAC

(1)   Es handelt sich um den Heringsbestand im ICES-Gebiet VIa, das östlich von 7° W und nördlich von 55° N oder westlich von 7° W und nördlich von 56°N liegt, Clyde ausgenommen.

(2)   Hering darf in dem zwischen 56° N und 57° 30′ N liegenden Teil der ICES-Gebiete, für die diese TAC gilt, nicht gezielt befischt werden; von diesem Verbot ausgenommen ist eine Zone von sechs Seemeilen ab der Basislinie der Hoheitsgewässer des Vereinigten Königreichs.



Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIaS (1), VIIb, VIIc

(HER/6AS7BC)

Irland

1 482

 

 

Niederlande

148

 

 

Union

1 630

 

 

TAC

1 630

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Es handelt sich um den Heringsbestand im Gebiet VIa südlich von 56° 00′ N und westlich von 07° 00′ W.



Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VI Clyde (1)

(HER/06ACL.)

Vereinigtes Königreich

Noch festzulegen

 

 

Union

Noch festzulegen (2)

 

 

TAC

Noch festzulegen (2)

 

Vorsorgliche TAC

Artikel 6 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   

Clyde-Bestand: Es handelt sich um den Heringsbestand im Seegebiet nordöstlich einer Linie zwischen:

— Mull of Kintyre (55°17,9′N, 05°47,8′W);

— einem Punkt mit den Koordinaten 55°04′ N, 05°23′ W und

— Corsewall Point (55°00,5′N, 05°09,4′W).D265

(2)   Dieselbe Menge wie die Quote des Vereinigten Königreichs.



Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIa (1)

(HER/07A/MM)

Irland

1 074

 

 

Vereinigtes Königreich

3 053

 

 

Union

4 127

 

 

TAC

4 127

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   

Dieses Gebiet ist reduziert um das Gebiet mit folgender Abgrenzung:

— im Norden 52° 30′ N,

— im Süden 52° 00′ N,

— im Westen die Küste Irlands,

— im Osten die Küste des Vereinigten Königreichs.



Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIe und VIIf

(HER/7EF.)

Frankreich

465

 

 

Vereinigtes Königreich

465

 

 

Union

930

 

 

TAC

930

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIg (1), VIIh (1), VIIj (1) und VIIk (1)

(HER/7G-K.)

Deutschland

161

 

 

Frankreich

893

 

 

Irland

12 502

 

 

Niederlande

893

 

 

Vereinigtes Königreich

18

 

 

Union

14 467

 

 

TAC

14 467

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   

Dieses Gebiet ist um das Gebiet mit folgender Abgrenzung erweitert:

— im Norden 52° 30′ N,

— im Süden 52° 00′ N,

— im Westen die Küste Irlands,

— im Osten die Küste des Vereinigten Königreichs.



Art:

Europäische Sardelle

Engraulis encrasicolus

Gebiet:

VIII

(ANE/08.)

Spanien

29 700

 

 

Frankreich

3 300

 

 

Union

33 000

 

 

TAC

33 000

 

Analytische TAC



Art:

Europäische Sardelle

Engraulis encrasicolus

Gebiet:

IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(ANE/9/3411)

Spanien

5 978

 

 

Portugal

6 522

 

 

Union

12 500

 

 

TAC

12 500

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Skagerrak

(COD/03AN.)

Belgien

14

 

 

Dänemark

4 596

 

 

Deutschland

115

 

 

Niederlande

29

 

 

Schweden

804

 

 

Union

5 558

 

 

TAC

5 744

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Kattegat

(COD/03AS.)

Dänemark

324 (1)

 

 

Deutschland

(1)

 

 

Schweden

194 (1)

 

 

Union

525 (1)

 

 

TAC

525 (1)

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

IV; Unionsgewässer von IIa; der Teil von IIIa, der nicht zum Skagerrak und Kattegat gehört

(COD/2A3AX4)

Belgien

1 159

 

 

Dänemark

6 659

 

 

Deutschland

4 222

 

 

Frankreich

1 432

 

 

Niederlande

3 762

 

 

Schweden

44

 

 

Vereinigtes Königreich

15 275

 

 

Union

32 553

 

 

Norwegen

6 667  (1)

 

 

TAC

39 220

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Darf in Unionsgewässern gefangen werden. Fänge im Rahmen dieser Quote sind vom Anteil Norwegens an der TAC abzuziehen.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

Norwegische Gewässer von IV (COD/*04N-)

Union

28 293



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(COD/04-N.)

Schweden

382 (1)

 

 

Union

382

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Beifänge von Schellfisch, Pollack, Wittling und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIb; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb westlich von 12° 00′ W sowie von XII und XIV

(COD/5W6-14)

Belgien

0

 

 

Deutschland

1

 

 

Frankreich

12

 

 

Irland

16

 

 

Vereinigtes Königreich

45

 

 

Union

74

 

 

TAC

74

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIa; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb östlich von 12° 00′ W

(COD/5BE6A)

Belgien

0

 

 

Deutschland

0

 

 

Frankreich

0

 

 

Irland

0

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 

 

Union

0

 

 

TAC

(1)

 

Analytische TAC

(1)   Kabeljaubeifänge in dem TAC-regulierten Gebiet dürfen angelandet werden, sofern sie pro Fangreise nicht mehr als 1,5 % des Gesamtfangs an Bord in Lebendgewicht ausmachen. Diese Bestimmung gilt nicht für Fänge, die der Anlandeverpflichtung unterliegen.

▼M1



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIIa

(COD/07A.)

Belgien

(1) (2)

 

 

Frankreich

(1) (2)

 

 

Irland

97 (1) (2)

 

 

Niederlande

(1) (2)

 

 

Vereinigtes Königreich

42 (1) (2)

 

 

Union

146 (1) (2)

 

 

TAC

146 (1) (2)

 

Analytische TAC

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.

(2)   Zusätzlich zu dieser TAC können die Mitgliedstaaten, die über eine Quote für Kabeljau in Gebiet VIIa verfügen, einvernehmlich beschließen, insgesamt 10 Tonnen auf ein oder mehrere Schiffe zu übertragen, die eine vom STECF zu bewertende gezielte wissenschaftlichen Fischerei durchführen, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse über diesen Bestand (COD/*07A.) zu verbessern. Die betreffenden Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Namen des Schiffs/die Namen der Schiffe mit, bevor die Erlaubnis zur Anlandung gegeben wird.

▼B



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIIb, VIIc, VIIe-k, VIII, IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(COD/7XAD34)

Belgien

109

 

 

Frankreich

1 789

 

 

Irland

739

 

 

Niederlande

0

 

 

Vereinigtes Königreich

193

 

 

Union

2 830

 

 

TAC

2 830

 

Analytische TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIId

(COD/07D.)

Belgien

88

 

 

Frankreich

1 730

 

 

Niederlande

51

 

 

Vereinigtes Königreich

190

 

 

Union

2 059

 

 

TAC

2 059

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa und IV

(LEZ/2AC4-C)

Belgien

8

 

 

Dänemark

7

 

 

Deutschland

7

 

 

Frankreich

43

 

 

Niederlande

34

 

 

Vereinigtes Königreich

2 540

 

 

Union

2 639

 

 

TAC

2 639

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb; VI; internationale Gewässer von XII und XIV

(LEZ/56-14)

Spanien

646

 

 

Frankreich

2 518

 

 

Irland

736

 

 

Vereinigtes Königreich

1 782

 

 

Union

5 682

 

 

TAC

5 682

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VII

(LEZ/07.)

Belgien

370 (1)

 

 

Spanien

4 107  (2)

 

 

Frankreich

4 985  (2)

 

 

Irland

2 266  (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

1 963  (1)

 

 

Union

13 691

 

 

TAC

13 691

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

(1)   5 % dieser Quote können in den Gebieten VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (LEZ/*8ABDE) für Beifänge im Rahmen der gezielten Fischerei auf Seezunge benutzt werden.

(2)   5 % dieser Quote können in den Gebieten VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (LEZ/*8ABDE) gefangen werden.



Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(LEZ/8ABDE.)

Spanien

748

 

 

Frankreich

604

 

 

Union

1 352

 

 

TAC

1 352

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Butte

Lepidorhombus spp.

Gebiet:

VIIIc, IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(LEZ/8C3411)

Spanien

1 070

 

 

Frankreich

53

 

 

Portugal

36

 

 

Union

1 159

 

 

TAC

1 159

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

▼M1 —————

▼B



Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa und IV

(ANF/2AC4-C)

Belgien

478 (1)

 

 

Dänemark

1 054  (1)

 

 

Deutschland

515 (1)

 

 

Frankreich

98 (1)

 

 

Niederlande

361 (1)

 

 

Schweden

12 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

11 003  (1)

 

 

Union

13 521  (1)

 

 

TAC

13 521

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Besondere Bedingung: Bis zu 10 % hiervon dürfen in folgenden Gebieten gefischt werden: VI; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb; internationalen Gewässern von XII und XIV (ANF/*56-14).



Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

Norwegische Gewässer von IV

(ANF/04-N.)

Belgien

45

 

 

Dänemark

1 152

 

 

Deutschland

18

 

 

Niederlande

16

 

 

Vereinigtes Königreich

269

 

 

Union

1 500

 

 

TAC

Entfällt

 

Vorsorgliche TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.



Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VI; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb; internationale Gewässer von XII und XIV

(ANF/56-14)

Belgien

275

 

 

Deutschland

314

 

 

Spanien

294

 

 

Frankreich

3 383

 

 

Irland

765

 

 

Niederlande

265

 

 

Vereinigtes Königreich

2 354

 

 

Union

7 650

 

 

TAC

7 650

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VII

(ANF/07.)

Belgien

3 097  (1)

 

 

Deutschland

345 (1)

 

 

Spanien

1 231  (1)

 

 

Frankreich

19 875  (1)

 

 

Irland

2 540  (1)

 

 

Niederlande

401 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

6 027  (1)

 

 

Union

33 516  (1)

 

 

TAC

33 516  (1)

 

Vorsorgliche TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

(1)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 10 % in den Gebieten VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (ANF/*8ABDE) gefangen werden.



Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(ANF/8ABDE.)

Spanien

1 368

 

 

Frankreich

7 612

 

 

Union

8 980

 

 

TAC

8 980

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VIIIc, IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(ANF/8C3411)

Spanien

3 296

 

 

Frankreich

3

 

 

Portugal

656

 

 

Union

3 955

 

 

TAC

3 955

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

IIIa, Unionsgewässer der Unterdivisionen 22-32

(HAD/3A/BCD)

Belgien

10

 

 

Dänemark

1 667

 

 

Deutschland

106

 

 

Niederlande

2

 

 

Schweden

197

 

 

Union

1 982

 

 

TAC

2 069

 

Analytische TAC



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

IV; Unionsgewässer von IIa

(HAD/2AC4.)

Belgien

196

 

 

Dänemark

1 348

 

 

Deutschland

858

 

 

Frankreich

1 495

 

 

Niederlande

147

 

 

Schweden

136

 

 

Vereinigtes Königreich

22 225

 

 

Union

26 405

 

 

Norwegen

7 238

 

 

TAC

33 643

 

Analytische TAC

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

Norwegische Gewässer von IV (HAD/*04N-)

Union

19 641



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(HAD/04-N.)

Schweden

707 (1)

 

 

Union

707

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Beifänge von Kabeljau, Pollack, Wittling und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von VIb, XII und XIV

(HAD/6B1214)

Belgien

10

 

 

Deutschland

36

 

 

Frankreich

494

 

 

Irland

411

 

 

Vereinigtes Königreich

3 739

 

 

Union

4 690

 

 

TAC

4 690

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb und VIa

(HAD/5BC6A.)

Belgien

(1)

 

 

Deutschland

(1)

 

 

Frankreich

204 (1)

 

 

Irland

605

 

 

Vereinigtes Königreich

2 879  (1)

 

 

Union

3 697  (1)

 

 

TAC

3 697  (1)

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Nicht mehr als 10 % dieser Quote dürfen im Gebiet IV und in Unionsgewässern von IIa (HAD/*2AC4) gefischt werden.



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

VIIb-k, VIII, IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(HAD/7X7A34)

Belgien

86

 

 

Frankreich

5 168

 

 

Irland

1 722

 

 

Vereinigtes Königreich

775

 

 

Union

7 751

 

 

TAC

7 751

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

▼M1



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

VIIa

(HAD/07A.)

Belgien

42

 

 

Frankreich

189

 

 

Irland

1 132

 

 

Vereinigtes Königreich

1 252

 

 

Union

2 615

 

 

TAC

2 615

 

Vorsorgliche TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

▼B



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IIIa

(WHG/03A.)

Dänemark

929

 

 

Niederlande

3

 

 

Schweden

99

 

 

Union

1 031

 

 

TAC

1 050

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IV; Unionsgewässer von IIa

(WHG/2AC4.)

Belgien

315

 

 

Dänemark

1 361

 

 

Deutschland

354

 

 

Frankreich

2 045

 

 

Niederlande

787

 

 

Schweden

3

 

 

Vereinigtes Königreich

9 838

 

 

Union

14 703

 

 

Norwegen

1 300  (1)

 

 

TAC

16 003

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Darf in Unionsgewässern gefangen werden. Fänge im Rahmen dieser Quote sind vom Anteil Norwegens an der TAC abzuziehen.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

Norwegische Gewässer von IV (WHG/*04N-)

Union

9 961



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VI; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb; internationale Gewässer von XII und XIV

(WHG/56-14)

Deutschland

(1)

 

 

Frankreich

26 (1)

 

 

Irland

64 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

122 (1)

 

 

Union

213 (1)

 

 

TAC

213 (1)

 

Analytische TAC

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIIa

(WHG/07A.)

Belgien

0

 

 

Frankreich

3

 

 

Irland

46

 

 

Niederlande

0

 

 

Vereinigtes Königreich

31

 

 

Union

80

 

 

TAC

80

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIIb, VIIc, VIId, VIIe, VIIf, VIIg, VIIh, VIIj und VIIk

(WHG/7X7A-C)

Belgien

268

 

 

Frankreich

16 501

 

 

Irland

7 646

 

 

Niederlande

134

 

 

Vereinigtes Königreich

2 951

 

 

Union

27 500

 

 

TAC

27 500

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIII

(WHG/08.)

Spanien

1 016

 

 

Frankreich

1 524

 

 

Union

2 540

 

 

TAC

2 540

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Wittling und Pollack

Merlangius merlangus und Pollachius pollachius

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(W/P/04-N.)

Schweden

190 (1)

 

 

Union

190

 

 

TAC

Entfällt

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Beifänge von Kabeljau, Schellfisch und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.



Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

IIIa; Unionsgewässer der Unterdivisionen 22-32

(HKE/3A/BCD)

Dänemark

3 107  (1)

 

 

Schweden

264 (1)

 

 

Union

3 371

 

 

TAC

3 371  (2)

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Quotenübertragungen auf Unionsgewässer von IIa und IV sind möglich, müssen der Kommission jedoch zuvor gemeldet werden.

(2)   Mit folgender Gesamt-TAC für den nördlichen Seehechtbestand: 119 765



Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa und IV

(HKE/2AC4-C)

Belgien

56 (1)

 

 

Dänemark

2 271  (1)

 

 

Deutschland

261 (1)

 

 

Frankreich

503 (1)

 

 

Niederlande

130 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

707 (1)

 

 

Union

3 928  (1)

 

 

TAC

3 928  (2)

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Höchstens 10 % dieser Quote können für Beifänge in IIIa (HKE/*03A.) benutzt werden.

(2)   Mit folgender Gesamt-TAC für den nördlichen Seehechtbestand: 119 765



Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

VI und VII; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb; internationale Gewässer von XII und XIV

(HKE/571214)

Belgien

622 (1)

 

 

Spanien

19 944

 

 

Frankreich

30 800  (1)

 

 

Irland

3 732

 

 

Niederlande

401 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

12 159  (1)

 

 

Union

67 658

 

 

TAC

67 658  (2)

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

(1)   Quotenübertragungen auf Unionsgewässer von IIa und IV sind möglich, müssen der Kommission jedoch zuvor gemeldet werden.

(2)   Mit folgender Gesamt-TAC für den nördlichen Seehechtbestand: 119 765

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (HKE/*8ABDE)

Belgien

80

Spanien

3 218

Frankreich

3 218

Irland

402

Niederlande

40

Vereinigtes Königreich

1 810

Union

8 767



Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(HKE/8ABDE.)

Belgien

20 (1)

 

 

Spanien

13 787

 

 

Frankreich

30 961

 

 

Niederlande

40 (1)

 

 

Union

44 808

 

 

TAC

44 808  (2)

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Quotenübertragungen auf IV und Unionsgewässer von IIa sind möglich, müssen der Kommission jedoch zuvor gemeldet werden.

(2)   Mit folgender Gesamt-TAC für den nördlichen Seehechtbestand: 119 765

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

VI und VII; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb; internationale Gewässer von XII und XIV (HKE/*57-14)

Belgien

4

Spanien

3 994

Frankreich

7 188

Niederlande

12

Union

11 198



Art:

Europäischer Seehecht

Merluccius merluccius

Gebiet:

VIIIc, IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(HKE/8C3411)

Spanien

6 732

 

 

Frankreich

646

 

 

Portugal

3 142

 

 

Union

10 520

 

 

TAC

10 520

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

Norwegische Gewässer von II und IV

(WHB/24-N.)

Dänemark

0

 

 

Vereinigtes Königreich

0

 

 

Union

0

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC



Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von I, II, III, IV, V, VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId, VIIIe, XII und XIV

(WHB/1X14)

Dänemark

58 818  (1)

 

 

Deutschland

22 869  (1)

 

 

Spanien

49 865  (1) (2)

 

 

Frankreich

40 933  (1)

 

 

Irland

45 547  (1)

 

 

Niederlande

71 721  (1)

 

 

Portugal

4 632  (1) (2)

 

 

Schweden

14 550  (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

76 319  (1)

 

 

Union

385 254  (1) (3)

 

 

Norwegen

110 000

 

 

Färöer

9 000

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Besondere Bedingung: Im Rahmen einer Gesamtzugangsmenge von 21 500 Tonnen für die Union können die Mitgliedstaaten bis zu folgendem Prozentsatz ihrer Quoten in färöischen Gewässern (WHB/*05-F.) fischen: 9,2 %

(2)   Quotenübertragungen auf die Gebiete VIIIc, IX und X sowie die Unionsgewässer von CECAF 34.1.1 sind möglich, müssen der Kommission jedoch zuvor gemeldet werden.

(3)   Besondere Bedingung: Von den Quoten der Union in den Unionsgewässern und den internationalen Gewässern der Gebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId, VIIIe, XII und XIV (WHB/* NZJM1) und in VIIIc, IX und X sowie den Unionsgewässern von CECAF 34.1.1 (WHB/* NZJM2) darf die folgende Menge in der AWZ Norwegens oder in der Fischereizone um Jan Mayen gefischt werden: 220 494



Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

VIIIc, IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(WHB/8C3411)

Spanien

41 375

 

 

Portugal

10 344

 

 

Union

51 719  (1)

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Besondere Bedingung: Von den Quoten der Union in den Unionsgewässern und den internationalen Gewässern der Gebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId, VIIIe, XII und XIV (WHB/* NZJM1) und in VIIIc, IX und X sowie den Unionsgewässern von CECAF 34.1.1 (WHB/* NZJM2) darf die folgende Menge in der AWZ Norwegens oder in der Fischereizone um Jan Mayen gefischt werden: 220 494



Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

Unionsgewässer von II, IVa, V, VI nördlich von 56° 30′ N und VII westlich von 12° W

(WHB/24A567)

Norwegen

220 494  (1) (2)

 

 

Färöer

21 500  (3) (4)

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Wird auf die zwischen den Küstenstaaten vereinbarten Fangbeschränkungen für Norwegen angerechnet.

(2)   Besondere Bedingung: Die Fänge in IVa dürfen folgende Menge nicht übersteigen (WHB/*04A-C): 55 124

(3)   Wird auf die Fangbeschränkungen für die Färöer angerechnet.

(4)   Besondere Bedingung: Darf auch im Gebiet VIb (WHB/*06B-C) gefischt werden. Die Fänge in IV dürfen folgende Menge nicht übersteigen (WHB/*04A-C): 5 375



Art:

Limande und Rotzunge

Microstomus kitt und Glyptocephalus cynoglossus

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa und IV

(L/W/2AC4-C)

Belgien

346

 

 

Dänemark

953

 

 

Deutschland

122

 

 

Frankreich

261

 

 

Niederlande

794

 

 

Schweden

11

 

 

Vereinigtes Königreich

3 904

 

 

Union

6 391

 

 

TAC

6 391

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Blauleng

Molva dypterygia

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb, VI und VII

(BLI/5B67-)

Deutschland

116

 

 

Estland

18

 

 

Spanien

365

 

 

Frankreich

8 323

 

 

Irland

32

 

 

Litauen

7

 

 

Polen

4

 

 

Vereinigtes Königreich

2 117

 

 

Sonstige

32 (1)

 

 

Union

11 014

 

 

Norwegen

150 (2)

 

 

Färöer

150 (3)

 

 

TAC

11 314

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.

(2)   In den Unionsgewässern von IIa, IV, Vb, VI und VII zu fischen (BLI/*24X7C).

(3)   Beifänge von Rundnasen-Grenadier und Schwarzem Degenfisch werden auf diese Quote angerechnet. In den Unionsgewässern von VIa nördlich von 56° 30′N und von VIb zu fischen. Diese Bestimmung gilt nicht für Fänge, die der Pflicht zur Anlandung unterliegen.



Art:

Blauleng

Molva dypterygia

Gebiet:

Internationale Gewässer von XII

(BLI/12INT-)

Estland

(1)

 

 

Spanien

341 (1)

 

 

Frankreich

(1)

 

 

Litauen

(1)

 

 

Vereinigtes Königreich

(1)

 

 

Sonstige

(1)

 

 

Union

357 (1)

 

 

TAC

357 (1)

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art:

Blauleng

Molva dypterygia

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von II und IV

(BLI/24-)

Dänemark

4

 

 

Deutschland

4

 

 

Irland

4

 

 

Frankreich

23

 

 

Vereinigtes Königreich

14

 

 

Sonstige

(1)

 

 

Union

53

 

 

TAC

53

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art:

Blauleng

Molva dypterygia

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von III

(BLI/03-)

Dänemark

3

 

 

Deutschland

2

 

 

Schweden

3

 

 

Union

8

 

 

TAC

8

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von I und II

(LIN/1/2.)

Dänemark

8

 

 

Deutschland

8

 

 

Frankreich

8

 

 

Vereinigtes Königreich

8

 

 

Sonstige

(1)

 

 

Union

36

 

 

TAC

36

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

IIIa; Unionsgewässer von IIIbcd

(LIN/3A/BCD)

Belgien

(1)

 

 

Dänemark

50

 

 

Deutschland

(1)

 

 

Schweden

19

 

 

Vereinigtes Königreich

(1)

 

 

Union

87

 

 

TAC

87

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Die Quote darf nur in den Unionsgewässern von IIIa und den Unionsgewässern von IIIbcd befischt werden.



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

Unionsgewässer von IV

(LIN/04-C.)

Belgien

22

 

 

Dänemark

350

 

 

Deutschland

216

 

 

Frankreich

195

 

 

Niederlande

7

 

 

Schweden

15

 

 

Vereinigtes Königreich

2 689

 

 

Union

3 494

 

 

TAC

3 494

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von V

(LIN/05EI.)

Belgien

9

 

 

Dänemark

6

 

 

Deutschland

6

 

 

Frankreich

6

 

 

Vereinigtes Königreich

6

 

 

Union

33

 

 

TAC

33

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

Unionsgewässer und internationale Gewässer von VI, VII, VIII, IX, X, XII und XIV

(LIN/6X14.)

Belgien

51

 

 

Dänemark

9

 

 

Deutschland

187

 

 

Spanien

3 774

 

 

Frankreich

4 024

 

 

Irland

1 008

 

 

Portugal

9

 

 

Vereinigtes Königreich

4 634

 

 

Union

13 696

 

 

Norwegen

6 500  (1) (2) (3)

 

 

Färöer

200 (4) (5)

 

 

TAC

20 396

 

Vorsorgliche TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

(1)   Besondere Bedingung: Davon ist in den Gebieten Vb, VI und VII jederzeit ein Beifang an anderen Arten von 25 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge an anderen Arten in den Gebieten Vb, VI und VII dürfen folgende Menge in Tonnen nicht überschreiten (OTH/*6X14.): 3 000

(2)   

Einschließlich Lumb. Die Quoten für Norwegen dürfen nur mit Langleinen in den Gebieten Vb, VI und VII gefischt werden und belaufen sich auf:



Ling (LIN/*5B67-)

6 500

Lumb (USK/*5B67-)

2 923

(3)   Die Leng- und Lumbquoten für Norwegen sind bis zu folgender Menge (in Tonnen) austauschbar: 2 000

(4)   Einschließlich Lumb. Darf in VIb und VIa nördlich von 56° 30′ N (LIN/*6BAN.) gefangen werden.

(5)   Besondere Bedingung: Davon ist in den Gebieten VIa und VIb jederzeit ein Beifang an anderen Arten von 20 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge an anderen Arten in den Gebieten VIa und VIb dürfen folgende Menge (in Tonnen) nicht überschreiten (OTH/*6AB.): 75



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

Norwegische Gewässer von IV

(LIN/04-N.)

Belgien

9

 

 

Dänemark

1 187

 

 

Deutschland

33

 

 

Frankreich

13

 

 

Niederlande

2

 

 

Vereinigtes Königreich

106

 

 

Union

1 350

 

 

TAC

Entfällt

 

Vorsorgliche TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IIIa; Unionsgewässer der Unterdivisionen 22-32

(NEP/3A/BCD)

Dänemark

9 345

 

 

Deutschland

27

 

 

Schweden

3 343

 

 

Union

12 715

 

 

TAC

12 715

 

Analytische TAC



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa und IV

(NEP/2AC4-C)

Belgien

1 048

 

 

Dänemark

1 048

 

 

Deutschland

15

 

 

Frankreich

31

 

 

Niederlande

539

 

 

Vereinigtes Königreich

17 353

 

 

Union

20 034

 

 

TAC

20 034

 

Analytische TAC



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

Norwegische Gewässer von IV

(NEP/04-N.)

Dänemark

947

 

 

Deutschland

0

 

 

Vereinigtes Königreich

53

 

 

Union

1 000

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VI; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb;

(NEP/5BC6.)

Spanien

33

 

 

Frankreich

133

 

 

Irland

222

 

 

Vereinigtes Königreich

16 019

 

 

Union

16 407

 

 

TAC

16 407

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VII

(NEP/07.)

Spanien

1 521

 

 

Frankreich

6 166

 

 

Irland

9 352

 

 

Vereinigtes Königreich

8 317

 

 

Union

25 356

 

 

TAC

25 356

 

Analytische TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

Funktionseinheit 16 des ICES-Untergebiets VII (NEP/*07U16):

Spanien

935

Frankreich

586

Irland

1 124

Vereinigtes Königreich

455

Union

3 100



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(NEP/8ABDE.)

Spanien

250

 

 

Frankreich

3 910

 

 

Union

4 160

 

 

TAC

4 160

 

Analytische TAC



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

VIIIc

(NEP/08C.)

Spanien

0

 

 

Frankreich

0

 

 

Union

0

 

 

TAC

0

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(NEP/9/3411)

Spanien

84 (1)

 

 

Portugal

252 (1)

 

 

Union

336 (1)

 

 

TAC

336

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Davon dürfen maximal 6 % in den Funktionseinheiten 26 und 27 der ICES-Division IXa (NEP/*9U267) gefangen werden.

▼M2



Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

IIIa

(PRA/03A.)

Dänemark

2 506

 

 

Schweden

1 350

 

 

Union

3 856

 

 

TAC

7 221

 

Vorsorgliche TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

▼B



Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa und IV

(PRA/2AC4-C)

Dänemark

1 818

 

 

Niederlande

17

 

 

Schweden

73

 

 

Vereinigtes Königreich

538

 

 

Union

2 446

 

 

TAC

2 446

 

Vorsorgliche TAC

▼M2



Art:

Tiefseegarnele

Pandalus borealis

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(PRA/04-N.)

Dänemark

211

 

 

Schweden

123 (1)

 

 

Union

334

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Beifänge von Kabeljau, Schellfisch, Pollack, Wittling und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.

▼B



Art:

Geißelgarnelen

Penaeus spp.

Gebiet:

Gewässer von Französisch-Guayana

(PEN/FGU.)

Frankreich

Noch festzulegen (1)

 

 

Union

Noch festzulegen (1) (2)

 

 

TAC

Noch festzulegen (1) (2)

 

Vorsorgliche TAC

Artikel 6 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Fangverbot für Garnelen Farfantepenaeus subtilis und Farfantepenaeus brasiliensis in Wassertiefen von weniger als 30 m.

(2)   Dieselbe Menge wie die Quote Frankreichs.



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

Skagerrak

(PLE/03AN.)

Belgien

106

 

 

Dänemark

13 733

 

 

Deutschland

70

 

 

Niederlande

2 641

 

 

Schweden

736

 

 

Union

17 286

 

 

TAC

17 639

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

Kattegat

(PLE/03AS.)

Dänemark

2 086

 

 

Deutschland

23

 

 

Schweden

234

 

 

Union

2 343

 

 

TAC

2 343

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

IV; Unionsgewässer von IIa; der Teil von IIIa, der nicht zum Skagerrak und Kattegat gehört

(PLE/2A3AX4)

Belgien

7 435

 

 

Dänemark

24 164

 

 

Deutschland

6 970

 

 

Frankreich

1 394

 

 

Niederlande

46 471

 

 

Vereinigtes Königreich

34 388

 

 

Union

120 822

 

 

Norwegen

9 094

 

 

TAC

129 917

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

Norwegische Gewässer von IV (PLE/*04N-)

Union

49 578



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VI; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb; internationale Gewässer von XII und XIV

(PLE/56-14)

Frankreich

9

 

 

Irland

261

 

 

Vereinigtes Königreich

388

 

 

Union

658

 

 

TAC

658

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIa

(PLE/07A.)

Belgien

28

 

 

Frankreich

12

 

 

Irland

768

 

 

Niederlande

9

 

 

Vereinigtes Königreich

281

 

 

Union

1 098

 

 

TAC

1 098

 

Vorsorgliche TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIb und VIIc

(PLE/7BC.)

Frankreich

11

 

 

Irland

63

 

 

Union

74

 

 

TAC

74

 

Vorsorgliche TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIId und VIIe

(PLE/7DE.)

Belgien

1 640

 

 

Frankreich

5 467

 

 

Vereinigtes Königreich

2 915

 

 

Union

10 022

 

 

TAC

10 022

 

Analytische TAC



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIf und VIIg

(PLE/7FG.)

Belgien

55

 

 

Frankreich

99

 

 

Irland

199

 

 

Vereinigtes Königreich

52

 

 

Union

405

 

 

TAC

405

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIIh, VIIj und VIIk

(PLE/7HJK.)

Belgien

8

 

 

Frankreich

16

 

 

Irland

56

 

 

Niederlande

32

 

 

Vereinigtes Königreich

16

 

 

Union

128

 

 

TAC

128

 

Vorsorgliche TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIII, IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(PLE/8/3411)

Spanien

66

 

 

Frankreich

263

 

 

Portugal

66

 

 

Union

395

 

 

TAC

395

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VI; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb; internationale Gewässer von XII und XIV

(POL/56-14)

Spanien

6

 

 

Frankreich

190

 

 

Irland

56

 

 

Vereinigtes Königreich

145

 

 

Union

397

 

 

TAC

397

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VII

(POL/07.)

Belgien

378 (1)

 

 

Spanien

23 (1)

 

 

Frankreich

8 700  (1)

 

 

Irland

927 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

2 118  (1)

 

 

Union

12 146  (1)

 

 

TAC

12 146

 

Vorsorgliche TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄

(1)   Besondere Bedingung: Bis zu 2 % können hiervon im Gebiet VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (POL/*8ABDE).



Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(POL/8ABDE.)

Spanien

252

 

 

Frankreich

1 230

 

 

Union

1 482

 

 

TAC

1 482

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

VIIIc

(POL/08C.)

Spanien

208

 

 

Frankreich

23

 

 

Union

231

 

 

TAC

231

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Pollack

Pollachius pollachius

Gebiet:

IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(POL/9/3411)

Spanien

273 (1)

 

 

Portugal

(1) (2)

 

 

Union

282 (1)

 

 

TAC

282 (2)

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 5 % in den Unionsgewässern von VIIIc (POL/*08C.) gefangen werden.

(2)   Zusätzlich zu dieser TAC darf Portugal Pollackmengen von bis zu 98 Tonnen fischen ►M1  (POL/93411P) ◄ .



Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

IIIa und IV; Unionsgewässer von IIa

►M1  (POK/2C3A4) ◄

Belgien

35

 

 

Dänemark

4 137

 

 

Deutschland

10 447

 

 

Frankreich

24 587

 

 

Niederlande

104

 

 

Schweden

568

 

 

Vereinigtes Königreich

8 010

 

 

Union

47 888

 

 

Norwegen

52 399  (1)

 

 

TAC

100 287

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Darf nur in den Unionsgewässern von IV und in IIIa (POK/*3A4-C) gefangen werden. Fänge im Rahmen dieser Quote sind vom Anteil Norwegens an der TAC abzuziehen.



Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

VI; Unionsgewässer und internationale Gewässer von Vb, XII und XIV

(POK/56-14)

Deutschland

527

 

 

Frankreich

5 230

 

 

Irland

427

 

 

Vereinigtes Königreich

3 300

 

 

Union

9 484

 

 

Norwegen

510 (1)

 

 

TAC

9 994

 

Analytische TAC

Artikel 7 Absatz 2 dieser Verordnung gilt.

(1)   Nördlich von 56° 30′ N (POK/*5614N) zu fangen.



Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(POK/04-N.)

Schweden

880 (1)

 

 

Union

880

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht

Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht

(1)   Beifänge von Kabeljau, Schellfisch, Pollack und Wittling sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.



Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

VII, VIII, IX und X; Unionsgewässer von CECAF 34.1.1

(POK/7/3411)

Belgien

6

 

 

Frankreich

1 245

 

 

Irland

1 491

 

 

Vereinigtes Königreich

434

 

 

Union

3 176

 

 

TAC

3 176

 

Vorsorgliche TAC

►M1  Artikel 11 Absatz 1 dieser Verordnung gilt. ◄



Art:

Steinbutt und Glattbutt

Psetta maxima und Scopthalmus rhombus

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa und IV

(T/B/2AC4-C)

Belgien

362

 

 

Dänemark

773

 

 

Deutschland

197

 

 

Frankreich

93

 

 

Niederlande

2 745

 

 

Schweden

5

 

 

Vereinigtes Königreich

762

 

 

Union

4 937

 

 

TAC

4 937

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Rochen

Rajiformes

Gebiet:

Unionsgewässer von IIa und IV

(SRX/2AC4-C)

Belgien

232 (1) (2) (3)

 

 

Dänemark

(1) (2) (3)

 

 

Deutschland

11 (1) (2) (3)

 

 

Frankreich

36 (1) (2) (3)

 

 

Niederlande

198 (1) (2) (3)

 

 

Vereinigtes Königreich

892 (1) (2) (3)

 

 

Union

1 378  (1) (3)

 

 

TAC

1 378  (3)

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Fänge von Blondrochen (Raja brachyura) in den Unionsgewässern von IV (RJH/04-C.), Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/2AC4-C), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/2AC4-C) und Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/2AC4-C) sind getrennt zu melden.

(2)   Beifangquote. Diese Arten dürfen je Fangreise nicht mehr als 25 % (Lebendgewicht) des Gesamtfangs an Bord ausmachen. Dies gilt nur für Schiffe mit einer Länge von mehr als 15 m über alles. Diese Bestimmung gilt nicht für Fänge, die der Anlandeverpflichtung gemäß Artikel 15 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 unterliegen.

(3)   Gilt nicht für Blondrochen (Raja brachyura) in den Unionsgewässern von IIa und Kleinäugigen Rochen (Raja microocellata) in den Unionsgewässern von IIa und IV. Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern.



Art:

Rochen

Rajiformes

Gebiet:

Unionsgewässer von IIIa

(SRX/03A-C.)

Dänemark

37 (1)

 

 

Schweden

10 (1)

 

 

Union

47 (1)

 

 

TAC

47

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/03A-C.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/03A-C.) und Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/03A-C.) sind getrennt zu melden.



Art:

Rochen

Rajiformes

Gebiet:

Unionsgewässer von VIa, VIb, VIIa-c und VIIe-k

(SRX/67AKXD)

Belgien

762 (1) (2) (3) (4)

 

 

Estland

(1) (2) (3) (4)

 

 

Frankreich

3 417  (1) (2) (3) (4)

 

 

Deutschland

10 (1) (2) (3) (4)

 

 

Irland

1 101  (1) (2) (3) (4)