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Document 02014R0043-20140705

Verordnung (EU) Nr. 43/2014 des Rates vom 20. Januar 2014 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Unionsschiffe in bestimmten Nicht-Unionsgewässern (2014)

ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2014/43(1)/2014-07-05

2014R0043 — DE — 05.07.2014 — 002.004


Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen

►B

VERORDNUNG (EU) Nr. 43/2014 DES RATES

vom 20. Januar 2014

zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Unionsschiffe in bestimmten Nicht-Unionsgewässern (2014)

(ABl. L 024 vom 28.1.2014, S. 1)

Geändert durch:

 

 

Amtsblatt

  No

page

date

►M1

VERORDNUNG (EU) Nr. 315/2014 DES RATES vom 24. März 2014

  L 93

12

28.3.2014

►M2

VERORDNUNG (EU) Nr. 432/2014 DES RATES vom 22. April 2014

  L 126

1

29.4.2014

►M3

VERORDNUNG (EU) Nr. 732/2014 DES RATES vom 3. Juli 2014

  L 197

1

4.7.2014

►M4

VERORDNUNG (EU) Nr. 1221/2014 DES RATES vom 10. November 2014

  L 330

16

15.11.2014

►M5

VERORDNUNG (EU) 2015/104 DES RATES vom 19. Januar 2015

  L 22

1

28.1.2015

►M6

VERORDNUNG (EU) 2015/523 DES RATES vom 25. März 2015

  L 84

1

28.3.2015


Berichtigt durch:

 C1

Berichtigung, ABl. L 138 vom 13.5.2014, S.  112 (432/2014)




▼B

VERORDNUNG (EU) Nr. 43/2014 DES RATES

vom 20. Januar 2014

zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Unionsschiffe in bestimmten Nicht-Unionsgewässern (2014)



DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 43 Absatz 3,

auf Vorschlag der Europäischen Kommission,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Artikel 43 Absatz 3 des Vertrags sieht vor, dass der Rat auf Vorschlag der Kommission Maßnahmen zur Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten in der Fischerei erlässt.

(2)

Nach der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 1 ) des Rates sind unter Berücksichtigung der verfügbaren wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Gutachten einschließlich gegebenenfalls der Berichte des Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschusses für Fischerei (STECF) Bestandserhaltungsmaßnahmen zu erlassen.

(3)

Es ist Aufgabe des Rates, Maßnahmen zur Festlegung und Zuteilung der Fangmöglichkeiten, gegebenenfalls einschließlich bestimmter damit operativ verbundener Bedingungen, zu erlassen. Die Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten sollte für jeden Mitgliedstaat für jeden Fischbestand bzw. jede Fischerei eine relative Stabilität der Fischereitätigkeit gewährleisten und die Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 gebührend berücksichtigen.

(4)

Die zulässigen Gesamtfangmengen (TACs) sollten auf der Grundlage vorliegender wissenschaftlicher Gutachten unter Berücksichtigung biologischer und sozioökonomischer Auswirkungen bei gleichzeitig fairer Behandlung aller Fischereisektoren und unter Berücksichtigung der Meinungen der angehörten Interessenvertreter festgesetzt werden, die diese insbesondere in den Sitzungen mit den betroffenen regionalen Beiräten zum Ausdruck gebracht haben.

(5)

Die TACs für Bestände, für die spezifische Mehrjahrespläne erstellt wurden, sollten gemäß den Bestimmungen dieser Pläne festgesetzt werden. Dementsprechend sind die TACs für südlichen Seehecht und Kaisergranat, für Seezunge im westlichen Ärmelkanal, für Scholle und Seezunge in der Nordsee, für Hering in den Gewässern westlich von Schottland, für Kabeljau im Kattegat, westlich von Schottland, in der Irischen See, in der Nordsee, im Skagerrak und im östlichen Ärmelkanal und für Roten Thun im Ostatlantik und im Mittelmeer nach Maßgabe folgender Verordnungen festzusetzen: Verordnungen (EG) Nr. 2166/2005 ( 2 ),(EG) Nr. 509/2007 ( 3 ), (EG) Nr. 676/2007 ( 4 ), (EG) Nr. 1300/2008 ( 5 ), (EG) Nr. 1342/2008 ( 6 ) ("Kabeljau-Plan") und (EG) Nr. 302/2009 ( 7 ).

Was jedoch die nördlichen Seehechtbestände (Verordnung (EG) Nr. 811/2004 ( 8 )) und Seezunge im Golf von Biscaya (Verordnung (EG) Nr. 388/2006 ( 9 )) angeht, so wurden die Mindestziele der einschlägigen Bestandserholungs- und -bewirtschaftungspläne erreicht, und es ist daher angezeigt, wissenschaftlichen Empfehlungen zu folgen, um die TACs auf das Niveau zu bringen bzw. gegebenenfalls zu halten, auf dem der höchstmögliche Dauerertrag erzielt werden kann.

(6)

Bei Beständen, für die keine ausreichenden oder zuverlässigen Daten zur Abschätzung der Bestandsgröße existieren, sollte bei der Entscheidung über Bewirtschaftungsmaßnahmen und TACs der Vorsorgeansatz bei der Bestandsbewirtschaftung im Sinne von Artikel 4 Absatz 1 Nummer 8 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 Anwendung finden, wobei bestandsspezifische Faktoren, insbesondere verfügbare Angaben zu Bestandsentwicklungen und Abwägungen zu gemischten Fischereien, zu berücksichtigen sind.

(7)

Gemäß Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 des Rates ( 10 ) ist festzulegen, für welche Bestände die dort genannten Maßnahmen gelten.

(8)

Wird eine TAC nur einem einzigen Mitgliedstaat zugewiesen, so empfiehlt es sich, diesen Mitgliedstaat gemäß Artikel 2 Absatz 1 des Vertrags zu ermächtigen, die Höhe der TAC selbst zu beschließen. Es sollte vorgesehen werden, dass der betreffende Mitgliedstaat bei der Festsetzung der TAC die Grundsätze und Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik uneingeschränkt befolgt.

(9)

Für 2014 müssen die Obergrenzen für den Fischereiaufwand gemäß Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 2166/2005, Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 509/2007, Artikel 9 der Verordnung (EG) Nr. 676/2007, den Artikeln 11 und 12 der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 und den Artikeln 5 und 9 der Verordnung (EG) Nr. 302/2009 unter Berücksichtigung der Verordnung (EG) Nr. 754/2009 des Rates ( 11 ) festgelegt werden.

(10)

In Anbetracht des jüngsten wissenschaftlichen Gutachtens des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) und im Einklang mit den internationalen Vereinbarungen im Rahmen des Übereinkommens über die Fischerei im Nordostatlantik (NEAFC) ist es erforderlich, den Fischereiaufwand für bestimmte Tiefseearten zu beschränken.

(11)

Bei bestimmten Arten, etwa bestimmten Haiarten, könnte selbst eine eingeschränkte Fischereitätigkeit eine ernsthafte Bestandsgefährdung bedeuten. Fangmöglichkeiten für solche Arten sollten deshalb durch ein allgemeines Fangverbot für diese Arten völlig eingeschränkt werden.

(12)

Für die Nutzung der in der vorliegenden Verordnung genannten Fangmöglichkeiten für Unionsschiffe gilt die Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 ( 12 ), insbesondere Artikel 33 betreffend die Aufzeichnung von Fangmengen und Fischereiaufwand und Artikel 34 betreffend die Übermittlung von Daten über ausgeschöpfte Fangmöglichkeiten. Zu diesem Zweck ist es erforderlich die Codes festzulegen, die die Mitgliedstaaten verwenden müssen, wenn sie der Kommission Daten über Anlandungen von Beständen übermitteln, die unter diese Verordnung fallen.

(13)

Bei bestimmten TACs sollten die Mitgliedstaaten Schiffen, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, zusätzliche Zuteilungen gewähren können. Ziel solcher Versuche ist es, Fangquotenregelungen zu erproben, d. h. ein System, bei dem alle Fänge angelandet und auf die Quoten angerechnet werden, um Rückwürfe und damit die Verschwendung verwertbarer Fischereiressourcen auszuschließen. Unkontrollierte Rückwürfe gefährden die Ressourcen und damit den Fortbestand des öffentlichen Gutes Fisch und die Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik. Fangquotenregelungen dagegen stellen einen Anreiz für Fischer dar, bei ihren Einsätzen optimal fangselektiv vorzugehen. Zur Verwirklichung einer rationellen Rückwurfsteuerung sollten bei einer vollständig dokumentierten Fischerei sämtliche Vorgänge auf See erfasst werden und weniger die Anlandungen im Hafen. Die Auflagen, unter denen die Mitgliedstaaten solche zusätzlichen Fangmengen gewähren, müssen daher unter anderem den Einsatz von CCTV-Überwachungskameras vorsehen, verbunden mit einem System von Sensoren (im Folgenden zusammen "CCTV-System" genannt). So sollten alle an Bord behaltenen und alle zurückgeworfenen Teilfänge im Einzelnen aufgezeichnet werden können. Eine Beobachterregelung zur Überwachung in Echtzeit an Bord wäre weniger wirksam, teurer und weniger zuverlässig. Folglich ist der Einsatz von CCTV-Systemen Voraussetzung für den Erfolg von Regelungen zur Einschränkung der Rückwürfe, wie etwa bei der vollständig dokumentierten Fischerei. Beim Einsatz solcher Systeme sollten die Anforderungen der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates ( 13 ) erfüllt werden.

(14)

Um zu gewährleisten, dass Versuche zur vollständig dokumentierten Fischerei tatsächlich eine Bewertung des Potenzials von Fangquotensystemen zur Steuerung der absoluten fischereilichen Sterblichkeit der betreffenden Bestände ermöglichen, ist es erforderlich, dass alle während dieser Versuche gefangenen Fische, einschließlich der untermaßigen Fische, auf die Gesamtquote des teilnehmenden Schiffes angerechnet werden und dass das Schiff seine Fangtätigkeit einstellen muss, wenn seine Quote ausgeschöpft ist. Darüber hinaus ist es angebracht, die Übertragung zugeteilter Mengen zwischen Schiffen, die an den Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, und nicht teilnehmenden Schiffen zuzulassen, vorausgesetzt es kann gezeigt werden, dass sich die Rückwürfe nicht teilnehmender Schiffe nicht erhöhen.

(15)

Im November 2013 hat der Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschuss für die Fischerei (STECF) den Wiederauffüllungsplan, der vom Regionalen Beirat für pelagische Arten (PELRAC) für den Heringsbestand in den ICES-Gebieten VIaS, VIIb und VIIc vorgeschlagen wurde, positiv bewertet. Das Verbreitungsgebiet dieses Heringsbestands überschneidet sich mit dem seines nördlich angrenzenden Nachbarbestands in einer Mischungszone zwischen 56° N und 57° 30′ N innerhalb des ICES-Gebiets VIa. Zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Bewertung dieser beiden Bestände in Bezug auf ihren Erhaltungsstatus und zur Kontrolle ihrer jeweiligen fischereilichen Sterblichkeit ist es notwendig, alle Fänge auszuschließen, die in der Mischungszone getätigt werden.

(16)

Nach dem Gutachten des ICES ist es angezeigt, eine Bewirtschaftungsregelung für Sandaal in den Unionsgewässern der ICES-Divisionen IIa und IIIa und im ICES-Untergebiet IV beizubehalten und zu überarbeiten. Da das wissenschaftliche Gutachten des ICES voraussichtlich erst im Februar 2014 vorliegen wird, ist es angebracht, die TACs und Quoten bis zur Vorlage dieses Gutachtens vorläufig bei Null festzulegen.

(17)

Da wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist, dass die TAC-Gebiete für Pollack verschiedenen biologischen Beständen entsprechen, und da diese Art vom Norden der Britischen Inseln bis in den Süden der Iberischen Halbinsel durchgängig verbreitet ist, sollte es im Hinblick auf die Gewährleistung der vollständigen Nutzung der Fangmöglichkeiten zulässig sein, in Bezug auf diese TAC-Gebiete eine flexible Vereinbarung anzuwenden. Desgleichen sollten für einige Bewirtschaftungsgebiete in Bezug auf bestimmte Bestände, die über mehrere Bewirtschaftungsgebiete verbreitet sind, und wenn dieselben biologischen Bestände betroffen sind, flexiblere Vereinbarungen vorgesehen werden können.

(18)

Die Union hat nach dem Verfahren, das in den Fischereiabkommen und Protokollen über die Fischereibeziehungen mit Norwegen ( 14 ), den Färöern ( 15 ) und Island ( 16 ) vorgesehen ist, mit diesen Vertragspartnern Konsultationen über Fangrechte geführt. Die Konsultationen mit Norwegen und den Färöern über die Vereinbarungen für 2014 sind noch nicht abgeschlossen. Damit die Fischereitätigkeiten der Union nicht unterbrochen werden und gleichzeitig die notwendige Flexibilität für den Abschluss der betreffenden Vereinbarungen Anfang 2014 gewährleistet ist, sollten die Fangmöglichkeiten für Bestände, für die diese Vereinbarungen gelten, vorläufig festgesetzt werden. Es war nicht möglich, die Konsultationen mit Island über die Fischereivereinbarungen für 2014 abzuschließen. Gemäß dem in dem Fischereiabkommen und dem Protokoll über die Fischereibeziehungen mit Grönland ( 17 ) vorgesehenen Verfahren hat der Gemischte Ausschuss den Umfang der Fangmöglichkeiten für die Union in grönländischen Gewässern für 2014 festgelegt.

(19)

Die Internationale Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) hat auf ihrer Jahrestagung 2013 eine Verlängerung der bestehenden TACs und Quoten für Roten Thun um ein Jahr angenommen und die TACs und Quoten für Schwertfisch im Nordatlantik und im Südatlantik sowie für Weißen Thun im Nordatlantik für den Zeitraum 2014-2016 in derzeitiger Höhe bestätigt. Folglich bleiben die Quoten der Union für diese Bestände gegenüber 2013 unverändert. Obwohl die TAC für Weißen Thun im Südatlantik für den Zeitraum 2014-2016 ebenfalls in derzeitiger Höhe beibehalten wurde, sind die individuellen Quoten der Vertragsparteien, einschließlich der Union, leicht gekürzt worden, um einer anderen Vertragspartei eine Quote gewähren zu können. Diese Maßnahmen sollten im Unionsrecht umgesetzt werden.

(20)

Aufgrund des Beitritts der Republik Kroatien zur Europäischen Union im Juli 2013 enthält diese Verordnung Bestimmungen über die Fangmöglicheiten Kroatiens.

(21)

Die Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) hat auf ihrer Jahrestagung 2013 sowohl für Zielarten als auch für Beifangarten Fangbeschränkungen angenommen. Diese Maßnahmen sollten im Unionsrecht umgesetzt werden.

(22)

Auf ihrer Jahrestagung 2013 verabschiedete die Thunfischkommission für den Indischen Ozean (IOTC) eine Entschließung zum Schutz der Weißspitzen-Hochseehaie, die für im IOTC-Verzeichnis der zugelassenen Schiffe geführte Fischereifahrzeuge gilt. Diese Entschließung sieht als vorübergehende Pilotmaßnahme das Verbot vor, Körperteile oder ganze Körper von Weißspitzen-Hochseehaien an Bord mitzuführen, umzuladen, anzulanden oder zu lagern. Die Entschließung sieht außerdem eine Ausnahmeregelung für die handwerkliche Fischerei vor, d.h. für Fischereifahrzeuge, die innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone des Mitgliedstaats, dessen Flagge sie führen, Fischfang betreiben.

(23)

Die zweite Jahrestagung der Regionalen Fischereiorganisation für den Südpazifik (SPFO) wird vom 27. bis 31. Januar 2014 stattfinden. Bis zu dieser Jahrestagung sollten die derzeitigen Maßnahmen vorläufig beibehalten und die TAC für Bastardmakrele im SPFO-Übereinkommensbereich vorläufig in derselben Höhe wie 2013 festgesetzt werden.

(24)

Die Interamerikanische Kommission für tropischen Thunfisch (IATTC) hat auf ihrer 84. Jahrestagung im Jahr 2013 Fangbeschränkungen für Gelbflossenthun, Großaugenthun und Echten Bonito angenommen. Die IATTC hat außerdem ihre Entschließung über die Erhaltung der Weißspitzen-Hochseehaie aufrechterhalten. Diese Maßnahmen sollten weiterhin in Unionsrecht umgesetzt werden.

(25)

Auf ihrer Jahrestagung 2013 hat die Fischereiorganisation für den Südostatlantik (SEAFO) eine Empfehlung für neue zweijährige TACs für Schwarzen Seehecht und Rote Tiefseekrabbe für 2014 und 2015 ausgesprochen; die auf der Jahrestagung 2012 für die Jahre 2013 und 2014 vereinbarten TACs für Granatbarsch und Kaiserbarsch sind beibehalten worden. Die derzeit geltenden Maßnahmen zur Aufteilung der Fangmöglichkeiten, die von der SEAFO angenommen wurden, sollten in Unionsrecht umgesetzt werden.

(26)

Die Fischereikommission für den westlichen und mittleren Pazifik (WCPFC) hat auf ihrer 10. Jahrestagung im Jahr 2013 ihre Maßnahmen hinsichtlich der Fangmöglichkeiten geändert, indem sie eine Gesamtzahl Tage, an denen auf Hoher See gefischt werden darf, festgelegt und die Schonmaßnahmen für die Fischerei mit Fischsammlern (FAD) angepasst hat. Die Anpassung der Maßnahme für die FAD-Fischerei erfordert, dass die Union als Vertragspartei der WCPFC eine von zwei verfügbaren Optionen auswählt, indem sie entweder die derzeitige Schonzeit für die FAD-Fischerei bestätigt oder die Anzahl FAD-Geräte verringert. Bis diese Entscheidung fällt, sollten die derzeit geltenden Schonmaßnahmen der WCFPC weiterhin in Unionsrecht umgesetzt werden.

(27)

Auf ihrer Jahrestagung 2013 haben die Parteien des Übereinkommens über die Erhaltung und die Bewirtschaftung der Pollackressourcen im mittleren Beringmeer ihre Maßnahmen in Bezug auf Fangmöglichkeiten unverändert beibehalten. Diese Maßnahmen sollten in Unionsrecht umgesetzt werden.

(28)

Auf ihrer 35. Jahrestagung im Jahr 2013 hat die Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (NAFO) eine Reihe von Fangmöglichkeiten für das Jahr 2014 für bestimmte Bestände in den Untergebieten 1-4 des NAFO-Übereinkommensbereichs verabschiedet. In diesem Zusammenhang nahm die NAFO ein Verfahren zur Erhöhung der TAC für Weißen Gabeldorsch in der NAFO-Unterdivision 3NO für 2014 an, sofern bestimmte Bedingungen im Hinblick auf die Bestandslage erfüllt werden. Eine NAFO-Vertragspartei kann den NAFO-Exekutivsekretär darüber in Kenntnis setzen, dass pro Aufwandseinheit höhere Fänge als normal für den Bestand von Weißem Gabeldorsch in der NAFO-Unterdivision 3 NO festgestellt wurden. Wird die TAC-Erhöhung im Jahr 2014 durch eine positive Abstimmung innerhalb der NAFO bestätigt, so sollte diese in Unionsrecht umgesetzt und die Quoten der betreffenden Mitgliedstaaten erhöht werden.

(29)

Bestimmte regionale Fischereiorganisationen legen internationale Maßnahmen, mit denen Fangmöglichkeiten für die Union geschaffen oder eingeschränkt werden, am Jahresende fest, und diese Maßnahmen werden vor Inkrafttreten der vorliegenden Verordnung anwendbar. Es ist daher vorzusehen, dass die entsprechenden Maßnahmen zur Umsetzung in Unionsrecht rückwirkend gelten. Da die Fangsaison im Rahmen des CCAMLR -Übereinkommensbereichs vom 1. Dezember bis zum 30. November läuft und bestimmte Fangmöglichkeiten oder Verbote im CCAMLR-Übereinkommensbereich demzufolge für einen Zeitraum ab dem 1. Dezember 2013 gelten, sollten auch die entsprechenden Bestimmungen der vorliegenden Verordnung ab diesem Zeitpunkt gelten. Eine solche rückwirkende Anwendung wird den Grundsatz legitimer Erwartungen nicht berühren, da CCAMLR-Mitglieder im CCAMLR-Übereinkommensbereich nicht ohne Erlaubnis fischen dürfen.

(30)

Gemäß der an die Bolivarische Republik Venezuela gerichteten Erklärung der Union über die Gewährung von Fangmöglichkeiten in Unionsgewässern für Fischereifahrzeuge, die die Flagge der Bolivarischen Republik Venezuela führen, in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) vor der Küste von Französisch-Guayana ( 18 ) ist es erforderlich, die Fangmöglichkeiten für Schnapper für Venezuela in Unionsgewässern festzulegen.

(31)

Zur Gewährleistung einheitlicher Bedingungen für die Erteilung einer Genehmigung für einen einzelnen Mitgliedstaat, seine Aufwandszuteilungen über eine Kilowatt-Tage-Regelung zu verwalten, sollten der Kommission Durchführungsbefugnisse übertragen werden.

(32)

Zur Gewährleistung einheitlicher Bedingungen für die Durchführung dieser Verordnung sollten der Kommission Durchführungsbefugnisse in Bezug auf die Zuweisung zusätzlicher Tage auf See bei endgültiger Einstellung der Fangtätigkeit und bei verstärktem Einsatz von Beobachtern sowie in Bezug auf die Festlegung der Tabellenformate für die Sammlung und Übermittlung von Angaben zur Übertragung von Tagen auf See zwischen Schiffen unter der Flagge eines Mitgliedstaats übertragen werden. Diese Befugnisse sollten gemäß der Verordnung (EU) Nr. 182/2011 ( 19 ) wahrgenommen werden.

(33)

Um eine Unterbrechung der Fangtätigkeiten zu vermeiden und die Existenzgrundlage der Fischer der Union zu sichern, sollte diese Verordnung ab dem 1. Januar 2014 gelten; ausgenommen hiervon sind die Fischereiaufwandsbeschränkungen, die ab dem 1. Februar 2014 gelten sollten, sowie spezifische Bestimmungen in bestimmten Regionen, für die ein besonderer Anwendungszeitpunkt gelten sollte. Aus Dringlichkeitsgründen sollte diese Verordnung unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung in Kraft treten.

(34)

Bei der Nutzung der Fangmöglichkeiten sollte das geltende Unionsrecht uneingeschränkt befolgt werden —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:



TITEL I

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Artikel 1

Gegenstand

(1)  In dieser Verordnung sind die Fangmöglichkeiten festgesetzt, die in Unionsgewässern und für Unionsschiffe in bestimmten Nicht-Unionsgewässern für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen zur Verfügung stehen.

(2)  Die Fangmöglichkeiten gemäß Absatz 1 schließen ein:

a) Fangbeschränkungen für das Jahr 2014 und, soweit in dieser Verordnung festgelegt, für das Jahr 2015;

b) Fischereiaufwandsbeschränkungen im Zeitraum 1. Februar 2014 bis 31. Januar 2015;

c) Fangmöglichkeiten für bestimmte Bestände im CCAMLR-Übereinkommensbereich vom 1. Dezember 2013 bis zum 30. November 2014;

d) Fangmöglichkeiten für bestimmte Bestände im IATTC-Übereinkommensbereich für die in Artikel 32 genannten Zeiträume im Jahr 2014 und, soweit in dieser Verordnung festgelegt, für das Jahr 2015.

▼M2 —————

▼B

Artikel 2

Geltungsbereich

Diese Verordnung gilt für

a) Unionsschiffe

b) Drittlandschiffe in Unionsgewässern.

Artikel 3

Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der Ausdruck

a) "Unionsschiff" ein Fischereifahrzeug, das die Flagge eines Mitgliedstaats führt und in der Union registriert ist;

b) "Drittlandschiff" ein Fischereifahrzeug, das die Flagge eines Drittlands führt und in einem Drittland registriert ist;

c) "Unionsgewässer" die Gewässer unter der Hoheit oder der Gerichtsbarkeit der Mitgliedstaaten mit Ausnahme der Gewässer um die in Anhang II des Vertrags aufgeführten überseeischen Länder und Hoheitsgebiete;

d) "internationale Gewässer" die Gewässer, die außerhalb staatlicher Hoheit oder Gerichtsbarkeit liegen;

e) "zulässige Gesamtfangmenge" (TAC) die Menge, die einem Bestand jedes Jahr entnommen und angelandet werden darf;

f) "Quote" ein der Union oder einem Mitgliedstaat zugeteilter fester Anteil an der TAC;

g) "analytische Bewertungen" eine mengenmäßige Bewertung von Tendenzen in einem bestimmten Bestand auf der Grundlage von Daten über die Biologie und Nutzung des Bestands, welche bei wissenschaftlicher Prüfung für ausreichend gut befunden wurden, um wissenschaftliche Empfehlungen für künftige Fangoptionen abzugeben;

h) "Maschenöffnung" die Maschenöffnung von Fangnetzen im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 517/2008 ( 20 );

i) "Fischereiflottenregister der Union" das von der Kommission gemäß Artikel 24 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 erstellte Register;

j) "Fischereilogbuch" das in Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 genannte Logbuch.

Artikel 4

Fanggebiete

Im Sinne dieser Verordnung gelten die folgenden Abgrenzungen:

a) Die ICES (Internationaler Rat für Meeresforschung)-Gebiete sind die geografischen Gebiete nach Maßgabe des Anhangs III der Verordnung (EG) Nr. 218/2009 ( 21 );

b) "Skagerrak" ist das geografische Gebiet, das im Westen durch eine Linie vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes, im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste begrenzt wird;

c) "Kattegat" ist das geografische Gebiet, das im Norden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste, im Süden durch eine Linie von Kap Hasenøre zum Kap Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg und vom Kap Gilbjerg zum Kullen begrenzt wird;

d) "Einheit 16 des ICES-Untergebiets VII" ist das geografische Gebiet mit Loxodromen als Abgrenzung, die folgende Punkte verbinden:

 53° 30′ N 15° 00′ W

 53° 30′ N 11° 00′ W

 51° 30′ N 11° 00′ W

 51° 30′ N 13° 00′ W

 51° 00′ N 13° 00′ W

 51° 00′ N 15° 00′ W

 53° 30′ N 15° 00′ W;

e) "Golf von Cádiz" ist das geografische Gebiet der ICES-Division IXa östlich von 7° 23′ 48″ W;

f) die CECAF-Gebiete (Fischereiausschuss für den östlichen Zentralatlantik) sind die geografischen Gebiete nach Maßgabe des Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 216/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 22 );

g) die NAFO (Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik)-Gebiete sind die geografischen Gebiete nach Maßgabe des Anhangs III der Verordnung (EG) Nr. 217/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 23 );

h) "der SEAFO (Fischereiorganisation für den Südostatlantik)-Übereinkommensbereich" ist der geografische Bereich nach Maßgabe des Übereinkommens über die Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Südostatlantik ( 24 );

i) der "ICCAT (Internationale Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik)-Übereinkommensbereich" ist der geografische Bereich nach Maßgabe der Internationalen Konvention zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik ( 25 );

j) der "CCAMLR (Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis)-Übereinkommensbereich" ist der geografische Bereich nach Maßgabe von Artikel 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 ( 26 );

k) der "IATTC (Interamerikanische Kommission für tropischen Thunfisch)-Übereinkommensbereich" ist der geografische Bereich nach Maßgabe des Übereinkommens zur Stärkung der Interamerikanischen Kommission für tropischen Thunfisch, die mit dem Übereinkommen aus dem Jahr 1949 zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Republik Costa Rica (Antigua-Übereinkommen) ( 27 ) eingesetzt wurde;

l) der "IOTC (Thunfischkommission für den Indischen Ozean)-Übereinkommensbereich" ist der geografische Bereich nach Maßgabe des Übereinkommens zur Einsetzung der Thunfischkommission für den Indischen Ozean ( 28 );

m) der "SPFO (Regionale Fischereiorganisation für den Südpazifik)-Übereinkommensbereich" ist der Bereich der Hohen See südlich von 10° N, nördlich des CCAMLR-Bereichs, östlich des SIOFA-Bereichs nach Maßgabe des Übereinkommens über die Fischerei im südlichen Indischen Ozean ( 29 ) und westlich der Gebiete unter Fischereigerichtsbarkeit der Staaten Südamerikas;

n) der "WCPFC (Fischereikommission für den westlichen und mittleren Pazifik)-Übereinkommensbereich" ist der geografische Bereich nach Maßgabe des Übereinkommens über die Erhaltung und Bewirtschaftung weit wandernder Fischbestände im westlichen und mittleren Pazifik ( 30 );

o) die "Hohe See des Beringmeers" ist der geografische Bereich der Hohen See im Beringmeer jenseits 200 Seemeilen von den Basislinien, von denen aus die Breite der Territorialgewässer der Küstenstaaten des Beringmeers gemessen wird;

p) das "Überschneidungsgebiet zwischen der IATTC und der WCPFC" ist der geografische Bereich, der durch folgende Koordinaten begrenzt wird:

 150° westlicher Länge,

 130° westlicher Länge,

 4° südlicher Breite,

 50° südlicher Breite.



TITEL II

FANGMÖGLICHKEITEN FÜR UNIONSSCHIFFE



KAPITEL I

Allgemeine Bestimmungen

Artikel 5

TACs und Aufteilung

(1)  Die TACs für Unionsschiffe in Unionsgewässern und bestimmten Nicht-Unionsgewässern und die Aufteilung dieser TACs auf die Mitgliedstaaten sowie die gegebenenfalls operativ damit verbundenen Bedingungen sind in Anhang I festgelegt.

(2)  Unionsschiffe dürfen im Rahmen der TACs nach Anhang I und unter den Bedingungen von Artikel 14 und Anhang III der vorliegenden Verordnung sowie den Bedingungen der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008 ( 31 ) und ihrer Durchführungsvorschriften in den Gewässern, die unter die Fischereigerichtsbarkeit der Färöer, Grönlands, Islands und Norwegens fallen, und in der Fischereizone um Jan Mayen fischen.

(3)  Für die Zwecke der Sonderbedingung gemäß Anhang IA für die Sandaalbestände in den Unionsgewässern der ICES-Gebiete IIa, IIIa und IV gelten die in Anhang IID festgelegten Bewirtschaftungsgebiete.

Artikel 6

Von den Mitgliedstaaten festzusetzende TACs

(1)  Die TACs für bestimmte Fischbestände werden vom betreffenden Mitgliedstaat beschlossen. Diese Bestände sind in Anhang I ausgewiesen.

(2)  Der betreffende Mitgliedstaat setzt die TACs in einer Höhe fest, die

a) den Grundsätzen und Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik entspricht, insbesondere dem Grundsatz der nachhaltigen Nutzung der Bestände, und

b) als Ergebnis

i) mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit zu einer Bestandsnutzung führt, bei der ab 2015 der höchstmögliche Dauerertrag erzielt wird, wenn analytische Bestandsabschätzungen vorliegen;

ii) zu einer Bestandsnutzung im Sinne des Vorsorgeansatzes bei der Bestandsbewirtschaftung führt, wenn keine oder nur unvollständige analytische Bestandsabschätzungen vorliegen.

(3)  Jeder betroffene Mitgliedstaat übermittelt der Kommission bis zum 15. März 2014 folgende Angaben:

a) die beschlossenen TACs;

b) die vom betroffenen Mitgliedstaat gesammelten und ausgewerteten Daten, auf die sich die beschlossenen TACs stützen;

c) Erläuterungen, weshalb die beschlossenen TACs dem Absatz 2 genügen.

Artikel 7

Bedingungen für die Anlandung von Fängen und Beifängen

Fänge aus Beständen, für die TACs festgesetzt worden sind, dürfen nur dann an Bord behalten oder angelandet werden, wenn

a) die Fänge von Schiffen unter der Flagge eines Mitgliedstaats getätigt worden sind, der über eine Quote verfügt, und diese Quote noch nicht ausgeschöpft ist, oder

b) die Fänge Anteil einer Unionsquote sind, die nicht auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt wurde, und diese Unionsquote noch nicht ausgeschöpft ist.

Artikel 8

Aufwandsbeschränkungen

Vom 1. Februar 2014 bis zum 31. Januar 2015 gelten die folgenden Aufwandsbeschränkungen:

a) Anhang IIA für die Bewirtschaftung bestimmter Kabeljau-, Seezungen- und Schollenbestände im Kattegatt, im Skagerrak, in dem Teil der ICES-Division IIIa, der nicht zum Skagerrak und zum Kattegatt gehört, und im ICES-Untergebiet IV und den ICES-Divisio-nen VIa, VIIa und VIId sowie den Unionsgewässern der ICES-Divisionen IIa und Vb;

b) Anhang IIB für die Wiederauffüllung der Seehecht- und der Kaisergranatbestände in den ICES-Divisionen VIIIc und IXa mit Ausnahme des Golfs von Cádiz;

c) Anhang IIC für die Bewirtschaftung des Seezungenbestands in ICES-Division VIIe.

Artikel 9

Fang- und Aufwandsbeschränkungen in Tiefseefischereien

(1)  Für Schwarzen Heilbutt gilt Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 2347/2002 ( 32 ) bezüglich der Notwendigkeit einer Tiefsee-Fangerlaubnis. Schwarzer Heilbutt wird unter den in besagtem Artikel genannten Bedingungen gefangen, an Bord behalten, umgeladen und angelandet.

(2)  Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Fischereiaufwand von Fischereifahrzeugen mit einer Tiefsee-Fangerlaubnis gemäß Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 2347/2002, gemessen in Kilowatt-Tagen außerhalb des Hafens, im Jahr 2014 nicht mehr als 65 % des jährlichen durchschnittlichen Fischereiaufwands beträgt, den die Fischereifahrzeuge des betreffenden Mitgliedstaats im Jahr 2003 bei Fangreisen betrieben haben, die mit einer Tiefsee-Fangerlaubnis durchgeführt oder bei denen Tiefsee-Arten nach den Anhängen I und II jener Verordnung gefangen wurden. Dieser Absatz gilt nur für Fangreisen, bei denen mehr als 100 kg andere Tiefsee-Arten als Goldlachs gefangen wurden.

Artikel 10

Besondere Aufteilungsvorschriften

(1)  Die Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten nach der vorliegenden Verordnung lässt Folgendes unberührt:

a) den Tausch von zugewiesenen Fangmöglichkeiten gemäß Artikel 16 Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013;

b) Abzüge und Neuaufteilungen gemäß Artikel 37 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009;

c) Neuaufteilungen gemäß Artikel 10 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008;

d) zulässige zusätzliche Anlandungen gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96;

e) zurückbehaltene Mengen gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96;

f) Abzüge nach den Artikeln 105, 106 und 107 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009;

g) Übertragung und Tausch von Quoten gemäß Artikel 20 der vorliegenden Verordnung.

(2)  Sofern in Anhang I der vorliegenden Verordnung nichts anderes festgelegt ist, gilt Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 für Bestände, die unter eine vorsorgliche TAC fallen, und gelten Artikel 3 Absätze 2 und 3 sowie Artikel 4 jener Verordnung für Bestände, die unter eine analytische TAC fallen.

Artikel 11

Schonzeiten

(1)  Die nachstehenden Arten dürfen in der Zeit vom 1. Mai bis zum 31. Mai 2014 in der Porcupine Bank nicht gefangen oder an Bord behalten werden: Kabeljau, Butte, Seeteufel, Schellfisch, Wittling, Seehecht, Kaisergranat, Scholle, Pollack, Seelachs, Rochen, Seezunge, Lumb, Blauleng, Leng und Dornhai.

Im Sinne dieses Artikels ist die Porcupine Bank das geografische Gebiet, das durch Loxodrome begrenzt wird, die folgende Punkte verbinden:



Punkt

Breitengrad

Längengrad

1.

52° 27′ N

12° 19′ W

2.

52° 40′ N

12° 30′ W

3.

52° 47′ N

12° 39,600′ W

4.

52° 47′ N

12° 56′ W

5.

52° 13,5′ N

13° 53,830′ W

6.

51° 22′ N

14° 24′ W

7.

51° 22′ N

14° 03′ W

8.

52° 10′ N

13° 25′ W

9.

52° 32′ N

13° 07,500′ W

10.

52° 43′ N

12° 55′ W

11.

52° 43′ N

12° 43′ W

12.

52° 38,800′ N

12° 37′ W

13.

52° 27′ N

12° 23′ W

14.

52° 27′ N

12° 19′ W

Abweichend von Unterabsatz 1 ist die Durchfahrt durch die Porcupine Bank mit den in demselben Absatz genannten Arten an Bord gemäß Artikel 50 Absätze 3, 4 und 5 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 gestattet.

(2)  Das kommerzielle Fischen auf Sandaal mit Grundschleppnetzen, Waden oder ähnlichem gezogenem Fanggerät mit einer Maschenöffnung von unter 16 mm ist in den ICES-Divisionen IIa und IIIa sowie im ICES-Untergebiet IV vom 1. Januar bis zum 31. März 2014 und vom 1. August bis zum 31. Dezember 2014 verboten.

Das in Unterabsatz 1 festgelegte Verbot gilt auch für Drittlandschiffe mit einer Genehmigung zum Fang von Sandaal in den Unionsgewässern des ICES-Untergebiets IV, sofern nichts anderes bestimmt wurde.

Artikel 12

Verbote

(1)  Die nachstehenden Arten dürfen von Unionsschiffen nicht gefangen, an Bord behalten, umgeladen oder angelandet werden:

a) Riesenhai (Cetorhinus maximus) und Weißer Hai (Carcharodon carcharias) in allen Gewässern;

b) Heringshai (Lamna nasus) in allen Gewässern, sofern in Anhang IA dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist;

c) Engelhai (Squatina squatina) in Unionsgewässern;

d) Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und der ICES-Untergebiete III, IV, VI, VII, VIII, IX und X;

e) Perlrochen (Raja undulata) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete VI, IX und X und Bandrochen (Raja alba) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete VI, VII, VIII, IX und X;

f) Geigenrochen (Rhinobatidae) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X und XII;

g) Großer Teufelsrochen (Manta birostris) in allen Gewässern.

(2)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 1 genannten Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt.

Artikel 13

Datenübermittlung

Bei der Übermittlung von Daten über angelandete Fänge gemäß den Artikeln 33 und 34 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 an die Kommission verwenden die Mitgliedstaaten die in Anhang I der vorliegenden Verordnung angegebenen Bestandscodes.



KAPITEL II

Zuteilung zusätzlicher Fangmengen für Schiffe, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen

Artikel 14

Zusätzliche Fangmengen

(1)  Bei bestimmten Beständen kann ein Mitgliedstaat Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, zusätzliche Fangmengen zuteilen. Diese Bestände sind in Anhang I ausgewiesen.

(2)  Die Zuteilung zusätzlicher Fangmengen gemäß Absatz 1 darf die Obergrenze nach Anhang I als prozentualen Anteil an der dem betreffenden Mitgliedstaat zugeteilten Gesamtquote nicht übersteigen.

Artikel 15

Bedingungen für die Zuteilung zusätzlicher Fangmengen

(1)  Die Zuteilung zusätzlicher Fangmengen gemäß Artikel 14 unterliegt folgenden Bedingungen:

a) Das Schiff setzt CCTV-Überwachungskameras ein, die mit einem System von Sensoren verbunden sind (im Folgenden zusammen "CCTV-System" genannt), um alle Fang- und Verarbeitungstätigkeiten an Bord aufzuzeichnen;

b) die einem Schiff, das an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnimmt, gewährte zusätzliche Fangmenge darf keinen der folgenden Grenzwerte überschreiten:

i) 75 % der nach Schätzung des betreffenden Mitgliedstaats bei Schiffen des betreffenden Typs zu erwartenden Rückwürfe des Bestands;

ii) 30 % der Einzelquote des Schiffs vor der Teilnahme an den Versuchen.

c) alle Fänge des Schiffes aus dem Bestand, für den eine zusätzliche Fangmenge gewährt wird, einschließlich untermaßiger Fische gemäß Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates ( 33 ), werden auf die Einzelquote des Schiffes angerechnet, die sich aus im Rahmen von Artikel 14 gewährten zusätzlichen Fangmengen ergibt;

d) hat ein Schiff seine Einzelzuteilung für einen Bestand, für den eine zusätzliche Fangmenge gewährt wird, ausgeschöpft, muss es jegliche Fangtätigkeiten in dem betreffenden TAC-Bereich einstellen;

e) in den betreffenden Beständen können die Mitgliedstaaten Übertragungen von Einzelquoten oder Teilen davon von Schiffen, die nicht an den Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, auf teilnehmende Schiffe zulassen, sofern nachgewiesen werden kann, dass die Rückwürfe der nicht teilnehmenden Schiffe nicht zunehmen.

(2)  Ungeachtet von Absatz 1 Buchstabe b Ziffer i kann ein Mitgliedstaat einem Schiff unter seiner Flagge ausnahmsweise eine zusätzliche Fangmenge gewähren, die 75 % der geschätzten Rückwürfe des Bestands bei Schiffen des betreffenden Typs, denen eine zusätzliche Fangmenge gewährt wurde, übersteigt, wenn

a) der Anteil der für den betreffenden Schiffstyp geschätzten Bestandsrückwürfe unter 10 % liegt:

b) die Einbeziehung dieses Schiffstyps für die Bewertung des Potenzials des CCTV-Systems zu Kontrollzwecken wichtig ist;

c) eine Höchstmenge von 75 % der zu erwartenden Bestandsrückwürfe bezogen auf alle an den Versuchen beteiligten Schiffe nicht überschritten wird.

(3)  Bevor ein Mitgliedstaat die zusätzliche Fangmenge nach Artikel 14 gewährt, übermittelt er der Kommission folgende Angaben:

a) die Liste der an den Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei beteiligten Schiffe unter seiner Flagge;

b) technische Angaben zu den an Bord dieser Schiffe installierten elektronischen Fernüberwachungsausrüstungen;

c) Kapazität, Art und nähere Angaben zu den von diesen Schiffen eingesetzten Fanggeräten;

d) die zu erwartenden Rückwürfe bei den einzelnen Typen der an den Versuchen beteiligten Schiffe;

e) die Gesamtmenge der Fänge aus dem Bestand, für den die betreffende TAC gilt, die diese Schiffe 2013 getätigt haben.

Artikel 16

Verarbeitung personenbezogener Daten

Bedingen die Aufzeichnungen gemäß Artikel 15 Absatz 1 die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne der Richtlinie 95/46/EG, so gelten die Bestimmungen dieser Richtlinie für die Verarbeitung solcher Daten.

Artikel 17

Entzug zusätzlich gewährter Fangmengen

Stellt ein Mitgliedstaat fest, dass ein Schiff, das an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnimmt, die Bedingungen nach Artikel 15 nicht erfüllt, so macht er die Zuteilung zusätzlicher Fangmengen umgehend rückgängig und schließt das Schiff für den Rest des Jahres 2014 von diesen Versuchen aus.

Artikel 18

Wissenschaftliche Prüfung von Rückwurfbewertungen

Die Kommission kann einen Mitgliedstaat, der dieses Kapitel anwendet, auffordern, seine Bewertung der von den einzelnen Schiffstypen erzeugten Rückwürfe einem wissenschaftlichen Beratungsgremium zur Überprüfung vorzulegen, um die Umsetzung der Anforderung gemäß Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer i zu überwachen. Liegt keine Bewertung zur Bestätigung solcher Rückwürfe vor, so trifft der betroffene Mitgliedstaat geeignete Maßnahmen, um die Erfüllung dieser Anforderung zu gewährleisten und setzt die Kommission darüber in Kenntnis.

▼M2

Artikel 18a

Flexibilität bei der Festsetzung von Fangmöglichkeiten für bestimmte Bestände

(1)  Dieser Artikel gilt für die folgenden Bestände:

a) Schellfisch in dem Gebiet IV; dem Gebiet IIa (Unionsgewässer);

b) Blauer Wittling in den Gebieten I, II, III, IV, V, VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId, VIIIe, XII und XIV (Unions- und internationale Gewässer);

c) Makrele in den Gebieten IIIa und IV; den Gebieten IIa, IIIb, IIIc und IIId (Unionsgewässer);

d) Makrele in den Gebieten VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe; dem Gebiet Vb (Unions- und internationale Gewässer), den Gebieten IIa, XII und XIV (internationale Gewässer);

e) Makrele in den Gebieten VIIIc, IX und X; dem Gebiet CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer);

f) Makrele in den Gebieten IIa und IVa (norwegische Gewässer);

g) Hering in den Gebieten I und II (Unions-, norwegische und internationale Gewässer);

h) Seelachs (Nordsee);

i) Scholle (Nordsee);

j) Hering (Nordsee, nördlich von 53° N);

k) Hering in den Gebieten IVc und VIId;

l) Schellfisch in dem Gebiet IIIa;

▼M4

m) Hering in Gebieten VIIa, VIIg, VIIh, VIIj und VIIk;

n) Stöcker in Unionsgewässern IIa, IVa, VI, VIIa/c, VII e/k, VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe; in Unionsgewässern und internationalen Gewässern Vb; in internationalen Gewässern XII und XIV;

▼M5

o) Tiefseegarnele in dem Gebiet IIIa.

▼M2

(2)  In Bezug auf jeden Bestand, der in Absatz 1 aufgeführt ist, kann sich ein Mitgliedstaat entscheiden, seine ursprüngliche Quote gemäß Anhang I um bis zu 10 % zu erhöhen. Der betreffende Mitgliedstaat teilt der Kommission seine Entscheidung schriftlich mit. Durch diese Mitteilung gilt die erhöhte Quote als die dem betreffenden Mitgliedstaat für das Jahr 2014 zugeteilte Quote.

(3)  Die im Rahmen einer solchen erhöhten Quote im Jahr 2014 in Anspruch genommenen Mengen, die über die ursprüngliche Quote hinausgehen, werden bei der Berechnung der Quote des betreffenden Mitgliedstaats für das Jahr 2015 für den betreffenden Bestand abgezogen (t = t).

(4)  Alle im Rahmen der ursprünglichen Quote nicht in Anspruch genommenen Mengen werden bis zu 10 % dieser ursprünglichen Quote bei der Berechnung der Quote des betreffenden Mitgliedstaats für 2015 für den betreffenden Bestand hinzugefügt.

(5)  Alle Mengen, die gemäß Artikel 16 Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 auf andere Mitgliedstaaten übertragen werden, sowie alle Mengen, die gemäß den Artikeln 37, 105 und 107 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 abgezogen werden, werden zum Zweck der Festsetzung der in Anspruch genommenen Mengen gemäß Absatz 3 des vorliegenden Artikels und der nicht in Anspruch genommenen Mengen gemäß Absatz 4 des vorliegenden Artikels berücksichtigt.

(6)  Hat ein Mitgliedstaat von der in Absatz 2 dieses Artikels vorgesehenen Möglichkeit in Bezug auf einen bestimmten Bestand Gebrauch gemacht, so finden die Artikel 3 und 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 bei diesem Mitgliedstaat keine Anwendung auf diesen Bestand.

▼M4

(7)  Abweichend von Absatz 4 wird der Prozentsatz von 10 % um zusätzliche 15 % in Bezug auf die in Absatz 1 Buchstaben c, d, f, g, j, k, m und n genannten Bestände angehoben.

▼B



KAPITEL III

Fanggenehmigungen in Drittlandgewässern

Artikel 19

Fanggenehmigungen

(1)  Die Höchstzahl der Fanggenehmigungen für Unionsschiffe, die in Drittlandgewässern fischen, ist in Anhang III angegeben.

(2)  Überträgt ein Mitgliedstaat nach Maßgabe von Artikel 16 Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 Quoten auf einen anderen Mitgliedstaat in den Fanggebieten gemäß Anhang III, so schließt dies auch eine entsprechende Übertragung von Fanggenehmigungen ein und ist der Kommission zu melden. Die in Anhang III genannte Gesamtzahl der Fanggenehmigungen je Fanggebiet darf jedoch nicht überschritten werden.



KAPITEL IV

Fangmöglichkeiten in den Gewässern regionaler Fischereiorganisationen

Artikel 20

Übertragung und Tausch von Quoten

(1)  Sind nach den Vorschriften einer regionalen Fischereiorganisation (im Folgenden "RFO") die Übertragung oder der Tausch von Quoten zwischen den Vertragsparteien der RFO zulässig, so kann ein Mitgliedstaat (im Folgenden "betreffender Mitgliedstaat") mit einer Vertragspartei der RFO einen möglichen Entwurf einer geplanten Übertragung oder eines geplanten Tauschs von Quoten erörtern und gegebenenfalls erstellen.

(2)  Nach Benachrichtigung durch den betreffenden Mitgliedstaat kann die Kommission den Entwurf der geplanten Übertragung oder des geplanten Tauschs von Quoten, den der Mitgliedstaat mit der betreffenden Vertragspartei der RFO erörtert hat, billigen. Sodann tauscht die Kommission unverzüglich mit der betreffenden Vertragspartei der RFO die Zustimmung zu der Bindung an die Übertragung oder den Tausch von Quoten aus. Die Kommission unterrichtet daraufhin das Sekretariat der RFO gemäß den Vorschriften dieser Organisation von der vereinbarten Übertragung bzw. dem vereinbarten Tausch von Quoten.

(3)  Die Kommission setzt die Mitgliedstaaten von der vereinbarten Übertragung bzw. dem vereinbarten Tausch von Quoten in Kenntnis.

(4)  Die im Rahmen der Übertragung oder des Tauschs von Quoten von der betreffenden Vertragspartei der RFO zugestandenen bzw. an diese übertragenen Fangmöglichkeiten gelten als Quoten, die der Zuteilung des betreffenden Mitgliedstaats zugeschlagen oder von dieser abgezogen werden, und zwar ab dem Zeitpunkt, zu dem die Übertragung oder der Tausch von Quoten nach Maßgabe der mit der betreffenden Vertragspartei der RFO getroffenen Vereinbarung bzw. der Vorschriften der betreffenden RFO wirksam wird. Eine solche Zuteilung sollte jedoch den bestehenden Aufteilungsschlüssel für die Zuweisung von Fangmöglichkeiten an die Mitgliedstaaten gemäß dem Grundsatz der relativen Stabilität der Fangtätigkeiten nicht beeinflussen.



Abschnitt 1

ICCAT-Übereinkommensbereich

Artikel 21

Beschränkung der Fang-, Mast- und Aufzuchtkapazitäten für Roten Thun

(1)  Die Höchstzahl an Angelfischereifahrzeugen und Schleppleinenfischern der Union, die im Ostatlantik Roten Thun zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen, ist in Anhang IV Nummer 1 festgesetzt.

(2)  Die Höchstzahl an Fischereifahrzeugen der handwerklichen Küstenfischerei der Union, die im Mittelmeer Roten Thun zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen, ist in Anhang IV Nummer 2 festgesetzt.

(3)  Die Höchstanzahl der Unionsschiffe, die im Adriatischen Meer zu Aufzuchtzwecken Roten Thun befischen und die Roten Thun zwischen 8 kg/75 cm und 30 kg/115 cm aktiv befischen dürfen, ist in Anhang IV Nummer 3 festgesetzt.

(4)  Die Höchstzahl und die zulässige Gesamttonnage (BRZ) der Fischereifahrzeuge, die im Ostatlantik und im Mittelmeer Roten Thun fischen, an Bord behalten, umladen, transportieren oder anlanden dürfen, sind in Anhang IV Nummer 4 festgesetzt.

(5)  Die Höchstzahl an Tonnaren, die im Ostatlantik und im Mittelmeer für den Fang von Rotem Thun eingesetzt werden dürfen, ist in Anhang IV Nummer 5 festgesetzt.

(6)  Für den Ostatlantik und das Mittelmeer sind die maximale Mast- und Aufzuchtkapazität für Roten Thun und die Höchstmenge an wild gefangenem Roten Thun, der neu eingesetzt werden darf und auf die Thunfischfarmen aufgeteilt wird, in Anhang IV Nummer 6 festgesetzt.

Artikel 22

Freizeit- und Sportfischerei

Die Mitgliedstaaten teilen aus den ihnen nach Anhang ID zugeteilten Quoten eine spezielle Quote für die Freizeit- und Sportfischerei auf Roten Thun zu.

Artikel 23

Haie

(1)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern des Großäugigen Fuchshais (Alopias superciliosus) ist bei jeder Fischerei verboten.

(2)  Eine gezielte Befischung von Fuchshaien der Gattung Alopias ist verboten.

(3)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern des Hammerhais der Familie der Sphyrnidae (außer Sphyrna tiburo) ist in Verbindung mit Fischereien im ICCAT-Übereinkommensbereich verboten.

(4)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern des Weißspitzen-Hochseehais (Carcharhinus longimanus) ist bei jeder Fischerei verboten.

(5)  Das Mitführen an Bord des Seidenhais (Carcharhinus falciformis) ist bei jeder Fischerei verboten.



Abschnitt 2

CCAMLR-Übereinkommensbereich

Artikel 24

Verbote und Fangbeschränkungen

(1)  Die gezielte Fischerei auf die in Anhang V Teil A aufgeführten Arten ist in den im selben Anhang ausgewiesenen Gebieten und während der dort genannten Zeiträume verboten.

(2)  Für die Versuchsfischerei gelten die in Anhang V Teil B genannten TACs und Beifanggrenzen in den dort angegebenen Untergebieten.

Artikel 25

Versuchsfischerei

(1)  Nur der CCAMLR-Kommission angehörende Mitgliedstaaten dürfen 2014 in den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie in den Divisionen 58.4.1, 58.4.2 und 58.4.3a außerhalb der Gebiete unter nationaler Gerichtsbarkeit an der Langleinen-Versuchsfischerei auf Dissostichus spp. teilnehmen. Beabsichtigt einer dieser Mitgliedstaaten, an dieser Fischerei teilzunehmen, so teilt er dies dem CCAMLR-Sekretariat gemäß den Artikeln 7 und 7a der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 bis spätestens 1. Juni 2014 mit.

(2)  Die TACs und Beifanggrenzen für die FAO-Untergebiete 88.1 und 88.2 sowie die Divisionen 58.4.1, 58.4.2 und 58.4.3a und ihre Aufteilung auf kleine Forschungseinheiten (Small Scale Research Units – SSRU) innerhalb der Gebiete und Divisionen sind in Anhang V Teil B festgelegt. Der Fischfang wird in jeder SSRU eingestellt, wenn die gemeldeten Fänge die vorgegebene TAC erreicht haben, und die entsprechende SSRU wird für die restliche Saison für den Fischfang geschlossen.

(3)  Der Fischfang muss in möglichst großen geografischen und bathymetrischen Entfernungen erfolgen, um die zur Bestimmung des Fischereipotenzials erforderlichen Daten zu sammeln und eine übermäßige Konzentration von Fängen und Aufwand zu vermeiden. In den FAO-Untergebieten 88.1 und 88.2 sowie den Divisionen 58.4.1, 58.4.2 und 58.4.3a darf jedoch nicht in Tiefen von weniger als 550 m gefischt werden.

Artikel 26

Fischerei auf Antarktischen Krill in der Fangsaison 2014/2015

(1)  In der Fangsaison 2014/2015 dürfen nur Mitgliedstaaten, die der CCAMLR-Kommission angehören, im CCAMLR-Übereinkommensbereich Antarktischen Krill (Euphausia superba) fischen. Will ein solcher Mitgliedstaat im CCAMLR-Übereinkommensbereich Antarktischen Krill fischen, so teilt er dem CCAMLR-Sekretariat gemäß Artikel 5a der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 und der Kommission bis spätestens 1. Juni 2014 seine Absicht, Antarktischen Krill zu fischen, mit, wobei er das Format gemäß Anhang V Teil C verwendet.

(2)  Die Ankündigung gemäß Absatz 1 dieses Artikels enthält für jedes Schiff, dem der Mitgliedstaat die Genehmigung zur Fischerei auf Antarktischen Krill erteilen will, die in Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004 genannten Angaben.

(3)  Ein Mitgliedstaat, der im CCAMLR-Übereinkommensbereich Antarktischen Krill fischen will, teilt nur seine diesbezügliche Absicht in Bezug auf fangberechtigte Schiffe mit, die entweder zum Zeitpunkt der Mitteilung seine Flagge oder die Flagge eines anderen CCAMLR-Mitglieds führen und die zum Zeitpunkt der Durchführung der Fischerei voraussichtlich die Flagge des betreffenden Mitgliedstaats führen werden.

(4)  Die Mitgliedstaaten sind befugt, die Teilnahme eines anderen als des dem CCAMLR-Sekretariat gemäß den Absätzen 1, 2 und 3 dieses Artikels notifizierten Schiffes an der Fischerei auf Antarktischen Krill zu genehmigen, wenn ein fangberechtigtes Schiff aus legitimen betrieblichen Gründen oder wegen höherer Gewalt die Fischerei auf Antarktischen Krill nicht ausüben kann. Unter diesen Umständen informiert der betreffende Mitgliedstaat das CCAMLR-Sekretariat und die Kommission unverzüglich und übermittelt Folgendes:

a) die vollständigen Einzelheiten zu dem(n) vorgesehenen Ersatzschiff(en), einschließlich der Angaben gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 601/2004;

b) eine umfassende Übersicht über die Gründe für den Schiffstausch sowie alle einschlägigen Belege oder Unterlagen.

(5)  Die Mitgliedstaaten dürfen Schiffen, die in den CCAMLR-Listen der IUU-Schiffe aufgeführt sind, nicht gestatten, Fischerei auf Antarktischen Krill auszuüben.



Abschnitt 3

IOTC-Übereinkommensbereich

Artikel 27

Beschränkung der Fangkapazität von Schiffen, die im IOTC-Bereich fischen

(1)  Die Höchstzahl an Unionsschiffen, die im IOTC-Übereinkommensbereich tropischen Thunfisch befischen, und die entsprechende Kapazität in Bruttoraumzahl (BRZ) sind in Anhang VI Nummer 1 festgesetzt.

(2)  Die Höchstzahl an Unionsschiffen, die im IOTC-Übereinkommensbereich Schwertfisch (Xiphias gladius) und Weißen Thun (Thunnus alalunga) befischen, und die entsprechende Kapazität in Bruttoraumzahl (BRZ) sind in Anhang VI Nummer 2 festgesetzt.

(3)  Die Mitgliedstaaten können Schiffe, die einer der beiden Fischereien gemäß Absatz 1 und Absatz 2 zugeteilt sind, der jeweils anderen Fischerei zuteilen, wenn sie der Kommission gegenüber nachweisen, dass sich der Fischereiaufwand auf die betreffenden Bestände durch diesen Wechsel nicht erhöht.

(4)  Die Mitgliedstaaten vergewissern sich im Falle einer vorgeschlagenen Übertragung von Kapazitäten auf ihre Flotte, dass die zu übertragenden Schiffe im IOTC-Schiffsregister oder im Schiffsregister anderer regionaler Fischereiorganisationen für Thunfisch erfasst sind. Des Weiteren dürfen Schiffe, die auf der Liste einer RFO der an IUU-Fischerei beteiligten Schiffe (IUU-Schiffe) stehen, nicht übertragen werden.

(5)  Zur Berücksichtigung der bei der IOTC eingereichten Entwicklungspläne dürfen die Mitgliedstaaten ihre Fangkapazität über die in den Absätzen 1 und 2 genannten Obergrenzen hinaus nur im Rahmen der in diesen Entwicklungsplänen genannten Grenzen erhöhen.

Artikel 28

Haie

(1)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Haien (Drescher) aller Arten der Familie Alopiidae ist in jeder Fischerei verboten.

(2)  Das Mitführen an Bord, das Umladen oder Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern des Weißspitzen-Hochseehais (Carcharhinus longimanus) ist in jeder Fischerei verboten, außer für Fischereifahrzeuge mit einer Länge über alles von weniger als 24 m, die ausschließlich innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) des Mitgliedstaats, dessen Flagge sie führen, Fischfang betreiben und deren Fänge ausschließlich für den örtlichen Verbrauch bestimmt sind.

(3)  Ungewollten Fängen der in den Absätzen 1 und 2 genannten Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt.



Abschnitt 4

SPFO-Übereinkommensbereich

Artikel 29

Pelagische Fischerei – Kapazitätsbeschränkung

Die Mitgliedstaaten, die in den Jahren 2007, 2008 oder 2009 im SPFO-Übereinkommensbereich aktiv pelagische Fischerei betrieben haben, beschränken die Bruttoraumzahl der Schiffe unter ihrer Flagge, die 2014 pelagische Bestände befischen, für die EU insgesamt auf 78 600 BRZ.

Artikel 30

Pelagische Fischerei – TACs

(1)  Nur Mitgliedstaaten, die in den Jahren 2007, 2008 oder 2009 im SPFO-Übereinkommensbereich gemäß Artikel 29 aktiv pelagische Fischerei betrieben haben, dürfen in diesem Bereich im Rahmen der in Anhang IJ festgelegten TACs pelagische Bestände befischen.

(2)  Die Fangmöglichkeiten gemäß Anhang IJ dürfen nur unter der Voraussetzung genutzt werden, dass die Mitgliedstaaten der Kommission zur Mitteilung an das SPFO-Sekretariat die Liste der Schiffe, die in dem Übereinkommensbereich aktive Fischerei oder Umladungen betreiben, Aufzeichnungen von Schiffsüberwachungssystemen (VMS), die monatlichen Fangmeldungen und, sofern verfügbar, die Zeiten der Hafenaufenthalte spätestens am fünften Tag des Folgemonats übermitteln.

▼M2

Artikel 31

Grundfischereien

Mitgliedstaaten, die nachgewiesen im SPFO-Bereich über den Zeitraum 1. Januar 2002 bis 31. Dezember 2006 Grundfischerei betrieben haben, beschränken den Fischereiaufwand oder die Fänge in der Grundfischerei im Übereinkommensbereich auf diejenigen Teile des Übereinkommensbereichs, in denen während dieses Zeitraums Grundfischerei stattgefunden hat, und auf den Durchschnitt der Fänge oder Aufwandsparameter während dieses Zeitraums.

▼B



Abschnitt 5

IATTC-Übereinkommensbereich

Artikel 32

Ringwadenfischerei

(1)  Die Ringwadenfischerei auf Gelbflossenthun (Thunnus albacares), Großaugenthun (Thunnus obesus) und Echten Bonito (Katsuwonus pelamis) ist wie folgt verboten:

a) vom 29. Juli bis zum 28. September 2014 bzw. vom 18. November 2014 bis zum 18. Januar 2015 in dem durch folgende Koordinaten begrenzten Gebiet:

 amerikanische Pazifikküste,

 150° westlicher Länge,

 40° nördlicher Breite,

 40° südlicher Breite;

b) vom 29. September bis zum 29. Oktober 2014 in dem durch folgende Koordinaten begrenzten Gebiet:

 96° westlicher Länge,

 110° westlicher Länge,

 4° nördlicher Breite,

 3° südlicher Breite.

(2)  Die betreffenden Mitgliedstaaten teilen der Kommission vor dem 1. April 2014 die gewählte Schonzeit gemäß Absatz 1 mit. Alle Ringwadenfischer der betreffenden Mitgliedstaaten stellen in den in Absatz 1 genannten Gebieten in der gewählten Schonzeit die Ringwadenfischerei ein.

(3)  Ringwadenfischer, die im IATTC-Übereinkommensbereich Thunfischfang betreiben, behalten alle Fänge von Gelbflossenthun, Großaugenthun und Echtem Bonito an Bord und landen sie an oder um.

(4)  Absatz 3 gilt nicht, wenn

a) der Fisch aus anderen Gründen als der Größe als ungeeignet zum Verzehr gilt oder

b) es sich um den letzten Hol einer Fangreise handelt und möglicherweise nicht ausreichend Laderaum frei ist, um alle in diesem Hol gefangenen Thunfische aufzunehmen.

(5)  Das Befischen des Weißspitzen-Hochseehais (Carcharhinus longimanus) im IATTC-Übereinkommensbereich und das Mitführen an Bord, das Umladen, die Lagerung, das Anbieten zum Verkauf, der Verkauf oder das Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern des Weißspitzen-Hochseehais im IATTC-Übereinkommensbereich sind verboten.

(6)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 5 genannten Art wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend von den Schiffsbetreibern freigesetzt, die außerdem

a) die Anzahl der Freisetzungen mit Angabe des Zustands (tot oder lebendig) erfassen;

▼M2

b) die Angaben gemäß Buchstabe a dem Mitgliedstaat übermitteln, dessen Staatsbürgerschaft sie haben. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission die im vorausgegangenen Jahr gesammelten Informationen vor dem 31. Januar 2014.

▼B



Abschnitt 6

SEAFO-Übereinkommensgebiet

Artikel 33

Verbot der Befischung von Tiefseehaien

Die gezielte Befischung der folgenden Tiefseearten im SEAFO-Übereinkommensbereich ist verboten:

 Rochen (Rajidae),

 Dornhai (Squalus acanthias),

 Verschmierter Laternenhai (Etmopterus bigelowi),

 Kurzschwanz-Laternenhai (Etmopterus brachyurus),

 Großer Schwarzer Dornhai (Etmopterus princeps),

 Glatter Schwarzer Dornhai (Etmopterus pusillus),

 Geisterkatzenhai (Apristurus manis),

 Samtiger Dornhai (Scymnodon squamulosus),

 andere Tiefseehaie der Überordnung Selachimorpha.



Abschnitt 7

WCPFC-Übereinkommensbereich

Artikel 34

Bedingungen für die Fischerei auf Großaugenthun, Gelbflossenthun, Echten Bonito und Weißen Thun

(1)  Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass die Zahl der Ringwadenfängern für die Fischerei auf Großaugenthun (Thunnus obesus), Gelbflossenthun (Thunnus albacares) und Echten Bonito (Katsuwonus pelamis) gewährten Fangtage im WCPFC-Übereinkommensbereich der Hohen See zwischen 20° nördlicher Breite und 20° südlicher Breite 403 Tage nicht überschreitet.

(2)  EU-Fischereifahrzeuge dürfen Weißen Thun (Thunnus alalunga) im WCPFC-Übereinkommensbereich südlich von 20° südlicher Breite nicht gezielt befischen.

Artikel 35

Sperrgebiet für Fischerei mit Fischsammlern (FAD)

(1)  In dem Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs zwischen 20° N und 20° S ist Ringwadenfischern, die Fischsammler (FAD) einsetzen, der Fischfang in der Zeit zwischen dem 1. Juli 2014, 0.00 Uhr, und dem 31. Oktober 2014, 24.00 Uhr, verboten. In diesem Zeitraum dürfen Ringwadenfischer in diesem Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs nur fischen, wenn ein Beobachter an Bord ist, der darüber wacht, dass das Fischereifahrzeug zu keiner Zeit

a) ein FAD oder ein damit verbundenes elektronisches Gerät ausbringt und nutzt;

b) unter Einsatz von FAD Fischschwärme befischt.

(2)  Alle Ringwadenfischer, die in dem in Absatz 1 genannten Teil des WCPFC-Übereinkommensbereichs im Einsatz sind, behalten alle Fänge an Großaugenthun, Gelbflossenthun und Echtem Bonito an Bord und landen diese an oder laden sie um.

(3)  Absatz 2 gilt nicht, wenn

a) das Schiff zum Abschluss der Reise beim letzten Hol nicht mehr über genügend Laderaum für alle Fänge verfügt;

b) der Fisch aus anderen Gründen als der Größe ungeeignet zum Verzehr ist, oder

c) eine gravierende Störung der Gefrieranlagen eintritt.

Artikel 36

Überschneidungsgebiet zwischen IATTC und WCPFC

(1)  Fischereifahrzeuge, die ausschließlich im WCPFC-Register geführt werden, wenden die Maßnahmen gemäß den Artikeln 34 bis 37 an, wenn sie im Überschneidungsgebiet zwischen der IATTC und der WCPFC gemäß Artikel 4 Buchstabe p fischen.

(2)  Fischereifahrzeuge, die sowohl im WCPFC- als auch im IATTC-Register geführt werden und Fischereifahrzeuge, die ausschließlich im IATTC-Register geführt werden, wenden die Maßnahmen gemäß Artikel 32 Absatz 1 Buchstabe a und Absätze 2 bis 6 an, wenn sie in dem Überschneidungsgebiet zwischen der IATTC und der WCPFC gemäß Artikel 4 Buchstabe p fischen.

Artikel 37

Beschränkung der Zahl der Unionsschiffe, die Schwertfisch fangen dürfen

Die Höchstzahl an Unionsschiffen, die im WCPFC-Übereinkommensbereich in Gebieten südlich von 20° S Schwertfisch (Xiphias gladius) befischen dürfen, ist in Anhang VII angegeben.

▼M3

Artikel 37a

Weißspitzen-Hochseehai

(1)  Das Mitführen an Bord, das Umladen, das Lagern und das Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Weißspitzen-Hochseehai (Carcharhinus longimanus) ist im WCPFC-Übereinkommensbereich verboten.

(2)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 1 genannten Art wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt.

Artikel 37b

Seidenhai

(1)  Das Mitführen an Bord, das Umladen, das Lagern und das Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Seidenhaien (Carcharhinus falciformis) ist im WCPFC-Übereinkommensbereich verboten.

(2)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 1 genannten Art wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt.

▼B



Abschnitt 8

Beringmeer

Artikel 38

Fischereiverbot in den Gebieten der Hohen See des Beringmeers

Das Befischen von Pazifischem Pollack (Theragra chalcogramma) ist in den Gebieten der Hohen See des Beringmeers verboten.



TITEL III

FANGMÖGLICHKEITEN FÜR DRITTLANDSCHIFFE IN UNIONSGEWÄSSERN

Artikel 39

TACs

Fischereifahrzeuge unter der Flagge Norwegens und Fischereifahrzeuge, die auf den Färöern registriert sind, dürfen im Rahmen der TACs in Anhang I dieser Verordnung nach Maßgabe der Bedingungen der vorliegenden Verordnung und des Kapitels III der Verordnung (EG) Nr. 1006/2008 in den Unionsgewässern fischen.

Artikel 40

Fanggenehmigungen

(1)  Die Höchstzahl an Fanggenehmigungen für Drittlandschiffe, die in Unionsgewässern fischen, ist in Anhang VIII angegeben.

(2)  Fänge aus Beständen, für die TACs festgesetzt worden sind, dürfen nur dann an Bord behalten oder angelandet werden, wenn sie von Fischereifahrzeugen eines Drittlandes getätigt wurden, das über eine Quote verfügt, die noch nicht ausgeschöpft ist.

Artikel 41

Verbote

(1)  Die folgenden Arten dürfen von Drittlandschiffen nicht befischt, an Bord behalten, umgeladen oder angelandet werden:

a) Riesenhai (Cetorhinus maximus) und Weißer Hai (Carcharodon carcharias) in Unionsgewässern;

b) Engelhai (Squatina squatina) in Unionsgewässern;

c) Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia) in den Unionsgewässern der ICES-Division IIa und der ICES-Untergebiete III, IV, VI, VII, VIII, IX und X;

d) Perlrochen (Raja undulata) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete VI, IX und X und Bandrochen (Raja alba) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete VI, VII, VIII, IX und X;

e) Heringshai (Lamna nasus) in allen Unionsgewässern;

f) Geigenrochen (Rhinobatidae) in den Unionsgewässern der ICES-Untergebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X und XII;

g) Großer Teufelsrochen (Manta birostris) in Unionsgewässern.

(2)  Ungewollt gefangenen Exemplaren der in Absatz 1 genannten Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt.



TITEL IV

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Artikel 42

Ausschussverfahren

(1)  Die Kommission wird von dem durch die Verordnung (EG) Nr. 1380/2013 eingesetzten Ausschuss für Fischerei und Aquakultur unterstützt. Dieser Ausschuss ist ein Ausschuss im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.

(2)  Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.

Artikel 43

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem 1. Januar 2014.

Artikel 8 gilt jedoch ab dem 1. Februar 2014.

Die in den Artikeln 24, 25 und 26 und in den Anhängen IE und V genannten Fangmöglichkeiten für den CCAMLR-Übereinkommensbereich gelten ab den darin genannten Daten.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.




LISTE DER ANHÄNGE

ANHANG I

:

TACs für Unionsschiffe in TAC-regulierten Gebieten, aufgeschlüsselt nach Arten und Gebieten

ANHANG IA

:

Skagerrak, Kattegat, ICES-Untergebiete I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII und XIV, CECAF (Unionsgewässer) und Französisch-Guayana

ANHANG IB

:

Nordostatlantik und Grönland, ICES-Untergebiete I, II, V, XII und XIV und grönländische Gewässer des NAFO-Gebiets 1

ANHANG IC

:

Nordwestatlantik – NAFO-Übereinkommensbereich

ANHANG ID

:

Weit wandernde Fische – alle Gebiete

ANHANG IE

:

Antarktis – CCAMLR-Übereinkommensbereich

ANHANG IF

:

Südostatlantik – SEAFO-Übereinkommensbereich

ANHANG IG

:

Südlicher Blauflossenthun – alle Gebiete

ANHANG IH

:

WCPFC-Übereinkommensbereich

ANHANG IJ

:

SPFO-Übereinkommensbereich

ANHANG IIA

:

Zulässiger Fischereiaufwand für die Bewirtschaftung bestimmter Kabeljau-, Schollen- und Seezungenbestände in den ICES-Divisionen IIIa, VIa, VIIa und VIId, im ICES-Untergebiet IV und den Unionsgewässern der ICES-Divisionen IIa und Vb

ANHANG IIB

:

Zulässiger Fischereiaufwand für die Wiederauffüllung bestimmter Bestände von südlichem Seehecht und Kaisergranat in den ICES-Divisionen VIIIc und IXa mit Ausnahme des Golfs von Cádiz

ANNEX IIC

:

Zulässiger Fischereiaufwand für die Bewirtschaftung des Seezungenbestands des westlichen Ärmelkanals in ICES-Division VIIe

ANHANG IID

:

Sandaal-Bewirtschaftungsgebiete in den ICES-Divisionen IIa und IIIa und im ICES-Untergebiet IV

ANHANG III

:

Höchstanzahl der Fanggenehmigungen für Unionsschiffe, die in Drittlandgewässern Fischfang betreiben

ANHANG IV

:

ICCAT-Übereinkommensbereich

ANHANG V

:

CCAMLR-Übereinkommensbereich

ANHANG VI

:

IOTC-Übereinkommensbereich

ANHANG VII

:

WCPFC-Übereinkommensbereich

ANHANG VIII

:

Mengenmäßige Beschränkungen der Fanggenehmigungen für Drittlandschiffe, die in Unionsgewässern Fischfang betreiben




ANHANG I

TACs FÜR UNIONSSCHIFFE IN TAC-REGULIERTEN GEBIETEN NACH ARTEN UND GEBIETEN

In den Tabellen in den Anhängen IA, IB, IC, ID, IE, IF, IG, IH und IJ sind nach Beständen aufgeschlüsselt die TACs und Quoten (in Tonnen Lebendgewicht, sofern nicht anders angegeben) sowie gegebenenfalls die operativ damit verbundenen Bedingungen angegeben.

Alle in diesem Anhang genannten Fangmöglichkeiten unterliegen den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009, insbesondere den Artikeln 33 und 34.

Die Bezugnahmen auf Fanggebiete beziehen sich, sofern nicht anders angegeben, auf ICES-Gebiete. Die Bestände sind für jedes Gebiet in der alphabetischen Reihenfolge der lateinischen Bezeichnungen der Arten aufgeführt. Zu Regelungszwecken dienen nur die lateinischen Bezeichnungen; deutsche Bezeichnungen sind zum besseren Verständnis angegeben.

Nachstehend für die Zwecke dieser Verordnung eine Vergleichstabelle der lateinischen und der gebräuchlichen Bezeichnungen:



Wissenschaftliche Bezeichnung

Alpha-3-Code

Gebräuchliche Bezeichnung

Amblyraja radiata

RJR

Atlantischer Sternrochen

Ammodytes spp.

SAN

Sandaale

Argentina silus

ARU

Goldlachs

Beryx spp.

ALF

Schleimköpfe

Brosme brosme

USK

Lumb

Caproidae

BOR

Eberfisch

Centrophorus squamosus

GUQ

Blattschuppiger Schlingerhai

Centroscymnus coelolepis

CYO

Portugiesenhai

Chaceon spp.

GER

Rote Tiefseekrabbe

Chaenocephalus aceratus

SSI

Scotia-See-Eisfisch

Champsocephalus gunnari

ANI

Bändereisfisch

Channichthys rhinoceratus

LIC

Langschnauzen-Eisfisch

Chionoecetes spp.

PCR

Arktische Seespinne

Clupea harengus

HER

Hering

Coryphaenoides rupestris

RNG

Rundnasen-Grenadier

Dalatias licha

SCK

Schokoladenhai

Deania calcea

DCA

Schnabeldornhai

Dipturus batis (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia)

RJB

Glattrochen beider Arten

Dissostichus eleginoides

TOP

Schwarzer Seehecht

Dissostichus mawsoni

TOA

Riesen-Antartktisdorsch

Dissostichus spp.

TOT

Antarktisdorsch

Engraulis encrasicolus

ANE

Europäische Sardelle

Etmopterus princeps

ETR

Großer schwarzer Dornhai

Etmopterus pusillus

ETP

Glatter schwarzer Dornhai

Euphausia superba

KRI

Antarktischer Krill

Gadus morhua

COD

Kabeljau

Galeorhinus galeus

GAG

Hundshai

Glyptocephalus cynoglossus

WIT

Rotzunge

Gobionotothen gibberifrons

NOG

Grüne Notothenia

Hippoglossoides platessoides

PLA

Raue Scharbe

Hippoglossus hippoglossus

HAL

Atlantischer Heilbutt

Hoplostethus atlanticus

ORY

Granatbarsch

Illex illecebrosus

SQI

Nördlicher Kurzflossen-Kalmar

Lamna nasus

POR

Heringshai

Lepidonotothen squamifrons

NOS

Graue Notothenia

Lepidorhombus spp.

LEZ

Butte

Leucoraja naevus

RJN

Kuckucksrochen

Limanda ferruginea

YEL

Gelbschwanzflunder

Limanda limanda

DAB

Kliesche

Lophiidae

ANF

Seeteufel

Macrourus spp.

GRV

Grenadierfische

Makaira nigricans

BUM

Atlantischer Blauer Marlin

Mallotus villosus

CAP

Lodde

Manta birostris

RMB

Großer Teufelsrochen

Martialia hyadesi

SQS

Kalmar

Melanogrammus aeglefinus

HAD

Schellfisch

Merlangius merlangus

WHG

Wittling

Merluccius merluccius

HKE

Europäischer Seehecht

Micromesistius poutassou

WHB

Blauer Wittling

Microstomus kitt

LEM

Limande

Molva dypterygia

BLI

Blauleng

Molva molva

LIN

Leng

Nephrops norvegicus

NEP

Kaisergranat

Notothenia rossii

NOR

Marmorbarsch

Pandalus borealis

PRA

Tiefseegarnele

Paralomis spp.

PAI

Kurzschwanzkrebse

Penaeus spp.

PEN

Geißelgarnelen

Platichthys flesus

FLE

Flunder

Pleuronectes platessa

PLE

Scholle

Pleuronectiformes

FLX

Plattfische

Pollachius pollachius

POL

Pollack

Pollachius virens

POK

Seelachs

Psetta maxima

TUR

Steinbutt

Pseudochaenichthys georgianus

SGI

South-Georgia-Eisfisch

Raja alba

RJA

Bandrochen

Raja brachyura

RJH

Blondrochen

Raja circularis

RJI

Sandrochen

Raja clavata

RJC

Nagelrochen

Raja fullonica

RJF

Chagrinrochen

Raja (Dipturus) nidarosiensis

JAD

Schwarzbäuchiger Glattrochen

Raja microocellata

RJE

Kleinäugiger Rochen

Raja montagui

RJM

Fleckrochen

Raja undulata

RJU

Perlrochen

Rajiformes

SRX

Rochen

Reinhardtius hippoglossoides

GHL

Schwarzer Heilbutt

Scomber scombrus

MAC

Makrele

Scophthalmus rhombus

BLL

Glattbutt

Sebastes spp.

RED

Rotbarsch

Solea solea

SOL

Gemeine Seezunge

Solea spp.

SOO

Seezunge

Sprattus sprattus

SPR

Sprotte

Squalus acanthias

DGS

Dornhai

Tetrapturus albidus

WHM

Weißer Marlin

Thunnus maccoyii

SBF

Südlicher Blauflossen-Thun

Thunnus obesus

BET

Großaugenthun

Thunnus thynnus

BFT

Roter Thun

Trachurus murphyi

CJM

Chilenische Bastardmakrele

Trachurus spp.

JAX

Bastardmakrele

Trisopterus esmarkii

NOP

Stintdorsch

Urophycis tenuis

HKW

Weißer Gabeldorsch

Xiphias gladius

SWO

Schwertfisch

Die nachstehende Vergleichsliste der gebräuchlichen und der lateinischen Bezeichnungen dient ausschließlich der Information:



Schleimköpfe

ALF

Beryx spp.

Raue Scharbe

PLA

Hippoglossoides platessoides

Europäische Sardelle

ANE

Engraulis encrasicolus

Seeteufel

ANF

Lophiidae

Riesen-Antartktisdorsch

TOA

Dissostichus mawsoni

Atlantischer Heilbutt

HAL

Hippoglossus hippoglossus

Großaugenthun

BET

Thunnus obesus

Schnabeldornhai

DCA

Deania calcea

Scotia-See-Eisfisch

SSI

Chaenocephalus aceratus

Blondrochen

RJH

Raja brachyura

Blauleng

BLI

Molva dypterygia

Atlantischer Blauer Marlin

BUM

Makaira nigricans

Blauer Wittling

WHB

Micromesistius poutassou

Roter Thun

BFT

Thunnus thynnus

Eberfisch

BOR

Caproidae

Glattbutt

BLL

Scophthalmus rhombus

Lodde

CAP

Mallotus villosus

Kabeljau

COD

Gadus morhua

Kliesche

DAB

Limanda limanda

Glattrochen beider Arten

RJB

Dipturus batis (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia)

Gemeine Seezunge

SOL

Solea solea

Kurzschwanzkrebse

PAI

Paralomis spp.

Kuckucksrochen

RJN

Leucoraja naevus

Rote Tiefseekrabbe

GER

Chaceon spp.

Flunder

FLE

Platichthys flesus

Plattfische

FLX

Pleuronectiformes

Großer Teufelsrochen

RMB

Manta birostris

Großer schwarzer Dornhai

ETR

Etmopterus princeps

Goldlachs

ARU

Argentina silus

Schwarzer Heilbutt

GHL

Reinhardtius hippoglossoides

Grenadierfische

GRV

Macrourus spp.

Graue Notothenia

NOS

Lepidonotothen squamifrons

Schellfisch

HAD

Melanogrammus aeglefinus

Europäischer Seehecht

HKE

Merluccius merluccius

Hering

HER

Clupea harengus

Bastardmakrele

JAX

Trachurus spp.

Grüne Notothenia

NOG

Gobionotothen gibberifrons

Chilenische Bastardmakrele

CJM

Trachurus murphyi

Schokoladenhai

SCK

Dalatias licha

Antarktischer Krill

KRI

Euphausia superba

Blattschuppiger Schlingerhai

GUQ

Centrophorus squamosus

Limande

LEM

Microstomus kitt

Leng

LIN

Molva molva

Makrele

MAC

Scomber scombrus

Bändereisfisch

ANI

Champsocephalus gunnari

Marmorbarsch

NOR

Notothenia rossii

Butte

LEZ

Lepidorhombus spp.

Tiefseegarnele

PRA

Pandalus borealis

Kaisergranat

NEP

Nephrops norvegicus

Stintdorsch

NOP

Trisopterus esmarkii

Schwarzbäuchiger Glattrochen

JAD

Raja (Dipturus) nidarosiensis

Granatbarsch

ORY

Hoplostethus atlanticus

Schwarzer Seehecht

TOP

Dissostichus eleginoides

Geißelgarnelen

PEN

Penaeus spp.

Scholle

PLE

Pleuronectes platessa

Pollack

POL

Pollachius pollachius

Heringshai

POR

Lamna nasus

Portugiesenhai

CYO

Centroscymnus coelolepis

Rotbarsch

RED

Sebastes spp.

Rundnasen-Grenadier

RNG

Coryphaenoides rupestris

Seelachs

POK

Pollachius virens

Sandaale

SAN

Ammodytes spp.

Sandrochen

RJI

Raja circularis

Chagrinrochen

RJF

Raja fullonica

Nördlicher Kurzflossen-Kalmar

SQI

Illex illecebrosus

Rochen

SRX

Rajiformes

Kleinäugiger Rochen

RJE

Raja microocellata

Glatter schwarzer Dornhai

ETP

Etmopterus pusillus

Arktische Seespinne

PCR

Chionoecetes spp.

Seezunge

SOO

Solea spp.

South-Georgia-Eisfisch

SGI

Pseudochaenichthys georgianus

Südlicher Blauflossen-Thun

SBF

Thunnus maccoyii

Fleckrochen

RJM

Raja montagui

Sprotte

SPR

Sprattus sprattus

Dornhai

DGS

Squalus acanthias

Kalmar

SQS

Martialia hyadesi

Atlantischer Sternrochen

RJR

Amblyraja radiata

Schwertfisch

SWO

Xiphias gladius

Nagelrochen

RJC

Raja clavata

Antarktisdorsch

TOT

Dissostichus spp.

Hundshai

GAG

Galeorhinus galeus

Steinbutt

TUR

Psetta maxima

Lumb

USK

Brosme brosme

Perlrochen

RJU

Raja undulata

Langschnauzen-Eisfisch

LIC

Channichthys rhinoceratus

Weißer Gabeldorsch

HKW

Urophycis tenuis

Weißer Marlin

WHM

Tetrapturus albidus

Bandrochen

RJA

Raja alba

Wittling

WHG

Merlangius merlangus

Rotzunge

WIT

Glyptocephalus cynoglossus

Gelbschwanzflunder

YEL

Limanda ferruginea




ANHANG IA

SKAGERRAK, KATTEGAT, ICES-UNTERGEBIETE I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII UND XIV, CECAF-GEBIETE (UNIONSGEWÄSSER), GEWÄSSER VON FRANZÖSISCH-GUAYANA



Art: Sandaal Ammodytes spp.

Gebiet: IV (norwegische Gewässer)

(SAN/04-N.)

Dänemark

0

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Vereinigtes Königreich

0

Union

0

TAC

Entfällt

▼M1



Art: Sandaal Ammodytes spp.

Gebiet: IIa, IIIa und IV (Unionsgewässer) (1)

Dänemark

195 471  (2)

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Vereinigtes Königreich

4 273  (2)

Deutschland

298  (2)

Schweden

7 177  (2)

Union

207 219

TAC

207 219

(1)   Mit Ausnahme der Gewässer innerhalb von 6 Seemeilen von den Basislinien des Vereinigten Königreichs bei Shetland, Fair Isle und Foula.

(2)   Mindestens 98 % der auf die TAC anzurechnenden Anlandungen müssen aus Sandaal bestehen. Beifänge von Kliesche, Makrele und Wittling werden auf die verbleibenden 2 % der TAC angerechnet (OT1/*2A3A4).

Besondere Bedingung:

Im Rahmen der oben aufgeführten Quoten dürfen in den nachstehend aufgeführten Sandaal-Bewirtschaftungsgebieten nach Anhang IID nicht mehr als die unten aufgeführten Mengen gefangen werden:



Gebiet: Unionsgewässer in Sandaal-Bewirtschaftungsgebieten

 

1

2

3

4

5

6

7

 

(SAN/234_1)

(SAN/234_2)

(SAN/234_3)

(SAN/234_4)

(SAN/234_5)

(SAN/234_6)

(SAN/234_7)

Dänemark

53 769

4 717

132 062

4 717

0

206

0

Vereinigtes Königreich

1 175

103

2 887

103

0

5

0

Deutschland

82

7

202

7

0

0

0

Schweden

1 974

173

4 849

173

0

8

0

Union

57 000

5 000

140 000

5 000

0

219

0

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt

57 000

5 000

140 000

5 000

0

219

0

▼B



Art: Goldlachs Argentina silus

Gebiet: I und II (Unions- und internationale Gewässer)

(ARU/1/2.)

Deutschland

24

Analytische TAC

Frankreich

8

Niederlande

19

Vereinigtes Königreich

39

Union

90

TAC

90



Art: Goldlachs Argentina silus

Gebiet: III und IV (Unionsgewässer)

(ARU/34-C)

Dänemark

911

Analytische TAC

Deutschland

9

Frankreich

7

Irland

7

Niederlande

43

Schweden

35

Vereinigtes Königreich

16

Union

1 028

TAC

1 028



Art: Goldlachs Argentina silus

Gebiet: V, VI und VII (Unions- und internationale Gewässer)

(ARU/567.)

Deutschland

329

Analytische TAC

Frankreich

7

Irland

305

Niederlande

3 434

Vereinigtes Königreich

241

Union

4 316

TAC

4 316



Art: Lumb Brosme brosme

Gebiet: I, II und XIV (Unions- und internationale Gewässer)

(USK/1214EI)

Deutschland

6  (1)

Analytische TAC

Frankreich

6  (1)

Vereinigtes Königreich

6  (1)

Sonstiges

3  (1)

Union

21  (1)

TAC

21

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art: Lumb Brosme brosme

Gebiet: IIIa; Unterdivisionen 22-32 (Unionsgewässer)

(USK/3A/BCD)

Dänemark

15

Analytische TAC

Schweden

7

Deutschland

7

Union

29

TAC

29



Art: Lumb Brosme brosme

Gebiet: IV (Unionsgewässer)

(USK/04-C.)

Dänemark

64

Analytische TAC

Deutschland

19

Frankreich

44

Schweden

6

Vereinigtes Königreich

96

Sonstiges

6  (1)

Union

235

TAC

235

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.

▼M2



Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

V, VI und VII (Unions- und internationale Gewässer)

(USK/567EI.)

Deutschland

13

 

 

Spanien

46

 

 

Frankreich

548

 

 

Irland

53

 

 

Vereinigtes Königreich

264

 

 

Sonstige

13 (1)

 

 

Union

937

 

 

Norwegen

2 923  (2) (3) (4)

 

 

TAC

3 860

 

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

(1)   Nur als Beifänge. Bei dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.

(2)   In den Unionsgewässern der Gebiete IIa, IV, Vb, VI und VII zu fischen (USK/*24X7C).

(3)   Besondere Bedingung: Davon ist in den Gebieten Vb, VI und VII jederzeit ein Beifang an anderen Arten von 25 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge an anderen Arten in den Gebieten Vb, VI und VII dürfen folgende Menge in Tonnen nicht überschreiten (OTH/*5B67-):

(4)   Einschließlich Leng. Die folgenden Quoten für Norwegen dürfen in den Gebieten Vb, VI und VII nur mit Langleinen gefischt werden:

(5)  Die Quoten für Lumb und Leng für Norwegen sind bis zu folgender Höhe (in Tonnen) austauschbar:

2 000



Art:

Lumb

Brosme brosme

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

(USK/04-N.)

Belgien

0

 

 

Dänemark

165

 

 

Deutschland

1

 

 

Frankreich

0

 

 

Niederlande

0

 

 

Vereinigtes Königreich

4

 

 

Union

170

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.



Art:

Eberfisch

Caproidae

Gebiet:

VI, VII und VIII (Unions- und internationale Gewässer)

(BOR/678-)

Dänemark

31 291

 

 

Irland

88 115

 

 

Vereinigtes Königreich

8 103

 

 

Union

127 509

 

 

TAC

127 509

 

Analytische TAC



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

IIIa

(HER/03A.)

Dänemark

19 357  (2)

 

 

Deutschland

310 (2)

 

 

Schweden

20 248  (2)

 

 

Union

39 915  (2)

 

 

Färöer

600 (3)

 

 

TAC

46 750

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Anlandungen von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von mindestens 32 mm gefangen wurde.

(2)   Besondere Bedingung: Bis zu 50 % dieser Menge dürfen in Unionsgewässern des Gebiets IV (*HER/04-C.) gefangen werden.

(3)   Darf nur im Skagerrak (HER/*03AN.) befischt werden.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

Unions- und norwegische Gewässer des Gebiets IV nördlich von 53° 30′ N

(HER/4AB.)

Dänemark

80 026

 

 

Deutschland

49 675

 

 

Frankreich

23 226

 

 

Niederlande

59 291

 

 

Schweden

4 782

 

 

Vereinigtes Königreich

65 022

 

 

Union

282 022

 

 

Norwegen

136 311  (2)

 

 

TAC

470 037

 

Analytische TAC

(1)   Anlandungen von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von mindestens 32 mm gefangen wurde. Die Mitgliedstaaten melden ihre Heringsanlandungen in den Gebieten IVa (HER/04A.) und IVb (HER/04B.) getrennt.

(2)   Im Rahmen dieser Quote getätigte Fänge werden von Norwegens Anteil an der TAC abgezogen. Im Rahmen dieser Quote darf nicht mehr als die unten aufgeführte Menge in Unionsgewässern der Gebiete IVa und IVb (HER/* 4AB-C) gefischt werden.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(HER*/04N-) (1)

 

Union

50 000

 

(1)   Anlandungen von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von mindestens 32 mm gefangen wurde. Die Mitgliedstaaten melden ihre Heringsanlandungen in den Gebieten IVa (HER/*4AN.) und IVb (HER*/4BN.) getrennt.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(HER/04-N.)

Schweden

866 (1)

 

 

Union

866

 

 

TAC

470 037

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Beifänge von Kabeljau, Schellfisch, Pollack, Wittling und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

IIIa

(HER/03A-BC)

Dänemark

5 692

 

 

Deutschland

51

 

 

Schweden

916

 

 

Union

6 659

 

 

TAC

6 659

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Nur für Anlandungen von Hering, der als Beifang in Fischereien mit einer Maschenöffnung von weniger als 32 mm gefangen wurde.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

IV, VIId und Unionsgewässer des Gebiets IIa

(HER/2A47DX)

Belgien

65

 

 

Dänemark

12 526

 

 

Deutschland

65

 

 

Frankreich

65

 

 

Niederlande

65

 

 

Schweden

61

 

 

Vereinigtes Königreich

238

 

 

Union

13 085

 

 

TAC

13 085

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Nur für Anlandungen von Hering, der als Beifang in Fischereien mit einer Maschenöffnung von weniger als 32 mm gefangen wurde.



Art:

Hering (1)

Clupea harengus

Gebiet:

IVc, VIId (2)

(HER/4CXB7D)

Belgien

9 229  (3)

 

 

Dänemark

1 153  (3)

 

 

Deutschland

716 (3)

 

 

Frankreich

12 800  (3)

 

 

Niederlande

22 837  (3)

 

 

Vereinigtes Königreich

4 969  (3)

 

 

Union

51 704

 

 

TAC

470 037

 

Analytische TAC

(1)   Ausschließlich Anlandungen von Hering, der in Fischereien mit einer Maschenöffnung von mindestens 32 mm gefangen wurde.

(2)   Außer Blackwater-Bestand: Es handelt sich um den Heringsbestand in dem Seegebiet der Themsemündung innerhalb eines Gebiets, das von einer Linie begrenzt wird, die von Landguard Point (51° 56′ N, 1° 19,1′ E) genau nach Süden bis 51° 33′ N und dann genau nach Westen bis zu einem Punkt an der Küste des Vereinigten Königreichs verläuft.

(3)   Besondere Bedingung: Bis zu 50 % dieser Quote können im Gebiet IVb (HER/*04B.) gefangen werden.“.

▼B



Art: Hering Clupea harengus

Gebiet: Unions- und internationale Gewässer der Gebiete Vb, VIb und VIaN (1)

(HER/5B6ANB)

Deutschland

3 137  (2)

Analytische TAC

Frankreich

594  (2)

Irland

4 240  (2)

Niederlande

3 137  (2)

Vereinigtes Königreich

16 959  (2)

Union

28 067  (2)

TAC

28 067

(1)   Es handelt sich um den Heringsbestand in ICES-Gebiet VIa östlich von 7° W und nördlich von 55° N oder westlich von 7° W und nördlich von 56°N liegt, Clyde ausgenommen.

(2)   Hering darf in dem zwischen 56° N und 57° 30′ N liegenden Teil der ICES-Gebiete, für die diese TAC gilt, nicht gefangen oder an Bord behalten werden; von diesem Verbot ausgenommen ist eine Zone von sechs Seemeilen ab der Basislinie der Hoheitsgewässer des Vereinigten Königreichs.



Art: Hering Clupea harengus

Gebiet: VIaS (1), VIIb, VIIc

(HER/6AS7BC)

Irland

3 342

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Niederlande

334

Union

3 676

TAC

3 676

(1)   Es handelt sich um den Heringsbestand im Gebiet VIa südlich von 56° 00′ N und westlich von 07° 00′ W.



Art: Hering Clupea harengus

Gebiet: VI Clyde (1)

(HER/06ACL.)

Vereinigtes Königreich

Noch nicht festgelegt (2)

Vorsorgliche TAC

Union

Noch nicht festgelegt (3)

TAC

Noch nicht festgelegt (3)

(1)   Clyde-Bestand: Es handelt sich um den Heringsbestand im Seegebiet nordöstlich einer Linie zwischen: — Mull of Kintyre (55°17,9′N, 05°47,8′W); — einem Punkt mit den Koordinaten 55°04′N, 05°23′W und — Corsewall Point (55°00,5′N, 05°09,4′W).

(2)   Artikel 6 dieser Verordnung gilt.

(3)   Dieselbe Menge wie nach Fußnote 2.



Art: Hering Clupea harengus

Gebiet: VIIa (1)

(HER/07/MM)

Irland

1 367

Analytische TAC

Vereinigtes Königreich

3 884

Union

5 251

TAC

5 251

(1)   Dieses Gebiet ist reduziert um das Gebiet mit folgender Abgrenzung: — im Norden 52°30′ N, — im Süden 52°00′ N, — im Westen die Küste Irlands, — im Osten die Küste des Vereinigten Königreichs.



Art: Hering Clupea harengus

Gebiet: VIIe und VIIf

(HER/7EF.)

Frankreich

465

Vorsorgliche TAC

Vereinigtes Königreich

465

Union

930

TAC

930

▼M2



Art:

Hering

Clupea harengus

Gebiet:

VIIg (1), VIIh (1), VIIj (1) und VIIk (1)

(HER/7G-K.)

Deutschland

248

 

 

Frankreich

1 380

 

 

Irland

19 324

 

 

Niederlande

1 380

 

 

Vereinigtes Königreich

28

 

 

Union

22 360

 

 

TAC

22 360

 

Analytische TAC

(1)   Dieses Gebiet ist erweitert um das Gebiet mit folgender Abgrenzung: — im Norden 52°30′ N, — im Süden 52°00′ N, — im Westen die Küste Irlands, — im Osten die Küste des Vereinigten Königreichs.

▼B



Art: Sardelle Engraulis encrasicolus

Gebiet: IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(ANE/9/3411)

Spanien

4 198

Vorsorgliche TAC

Portugal

4 580

Union

8 778

TAC

8 778

▼M2



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Skagerrak

(COD/03AN.)

Belgien

10 (1)

 

 

Dänemark

3 177  (1)

 

 

Deutschland

80 (1)

 

 

Niederlande

20 (1)

 

 

Schweden

556 (1)

 

 

Union

3 843

 

 

TAC

3 972

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Titels II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu weiteren 12 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.

▼B



Art: Kabeljau Gadus morhua

Gebiet: Kattegatt

(COD/03AS.)

Dänemark

62  (1)

Analytische TAC

Deutschland

1  (1)

Schweden

37  (1)

Union

100  (1)

TAC

100  (1)

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.

▼M2



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

IV; IIa (Unionsgewässer); der Teil von IIIa, der nicht zum Skagerrak und Kattegat gehört.

(COD/2A3AX4)

Belgien

821 (1)

 

 

Dänemark

4 720  (1)

 

 

Deutschland

2 992  (1)

 

 

Frankreich

1 015  (1)

 

 

Niederlande

2 667  (1)

 

 

Schweden

31 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

10 827  (1)

 

 

Union

23 073

 

 

Norwegen

4 726  (2)

 

 

TAC

27 799

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Titels II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu weiteren 12 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.

(2)   Darf in Unionsgewässern gefangen werden. Im Rahmen dieser Quote getätigte Fänge werden von Norwegens Anteil an der TAC abgezogen.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

IV (norwegische Gewässer)

(COD/*04N-)

Union

20 254



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(COD/04-N.)

Schweden

382 (1)

 

 

Union

382

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Beifänge von Schellfisch, Pollack, Wittling und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.

▼B



Art: Kabeljau Gadus morhua

Gebiet: VIb; Vb (Unionsgewässer und internationale Gewässer westlich von 12°00′ W); XII und XIV (Unionsgewässer und internationale Gewässer)

(COD/5W6-14)

Belgien

0

Vorsorgliche TAC

Deutschland

1

Frankreich

12

Irland

16

Vereinigtes Königreich

45

Union

74

TAC

74



Art: Kabeljau Gadus morhua

Gebiet: VIa; Vb (Unionsgewässer und internationale Gewässer östlich von 12°00′ W)

(COD/5BE6A)

Belgien

0

Analytische TAC

Deutschland

0

Frankreich

0

Irland

0

Vereinigtes Königreich

0

Union

0

TAC

0  (1)

(1)   Kabeljaubeifänge in dem TAC-regulierten Gebiet dürfen angelandet werden, sofern sie pro Fangreise nicht mehr als 1,5 % des Gesamtfangs an Bord in Lebendgewicht ausmachen.



Art: Kabeljau Gadus morhua

Gebiet: VIIa

(COD/07A.)

Belgien

3

Analytische TAC

Frankreich

8

Irland

150

Niederlande

1

Vereinigtes Königreich

66

Union

228

TAC

228



Art: Kabeljau Gadus morhua

Gebiet: VIIb, VIIc, VIIe-k, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(COD/7XAD34)

Belgien

304

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

4 977

Irland

1 030

Niederlande

1

Vereinigtes Königreich

536

Union

6 848

TAC

6 848

▼M2



Art:

Kabeljau

Gadus morhua

Gebiet:

VIId

(COD/07D.)

Belgien

70 (1)

 

 

Frankreich

1 360  (1)

 

 

Niederlande

40 (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

150 (1)

 

 

Union

1 620

 

 

TAC

1 620

 

Analytische TAC

(1)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Titels II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu weiteren 12 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.

▼B



Art: Heringshai Lamna nasus

Gebiet: Gewässer von Französisch-Guayana, Kattegat; Skagerrak (Unionsgewässer) I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII, XIV CECAF 34.1.1, 34.1.2 und 34.2 (Unionsgewässer)

(POR/3-1234)

Dänemark

0  (1)

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Frankreich

0  (1)

Deutschland

0  (1)

Irland

0  (1)

Spanien

0  (1)

Vereinigtes Königreich

0  (1)

Union

0  (1)

TAC

0  (1)

(1)   Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Art wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt.



Art: Butte Lepidorhombus spp.

Gebiet: IIa und IV (Unionsgewässer)

(LEZ/2AC4-C)

Belgien

6

Analytische TAC

Dänemark

5

Deutschland

5

Frankreich

34

Niederlande

27

Vereinigtes Königreich

2 006

Union

2 083

TAC

2 083



Art: Butte Lepidorhombus spp.

Gebiet: Vb (Unions- und internationale Gewässer); VI; XII und XIV (internationale Gewässer)

(LEZ/56-14)

Spanien

463

Analytische TAC

Frankreich

1 805

Irland

528

Vereinigtes Königreich

1 278

Union

4 074

TAC

4 074



Art: Butte Lepidorhombus spp.

Gebiet: VII

(LEZ/07.)

Belgien

470  (1)

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Spanien

5 216  (1)

Frankreich

6 329  (1)

Irland

2 878  (1)

Vereinigtes Königreich

2 492  (1)

Union

17 385

TAC

17 385

(1)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen von Titel II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 1 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.



Art: Butte Lepidorhombus spp.

Gebiet: VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(LEZ/8ABDE.)

Spanien

950

Analytische TAC

Frankreich

766

Union

1 716

TAC

1 716



Art: Butte Lepidorhombus spp.

Gebiet: VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(LEZ/8C3411)

Spanien

2 084

Analytische TAC

Frankreich

104

Portugal

69

Union

2 257

TAC

2 257



Art: Kliesche und Flunder Limanda limanda und Platichthys flesus

Gebiet: IIa und IV (Unionsgewässer)

(DAB/2AC4-C) für Kliesche;(FLE/2AC4-C) für Flunder

Belgien

503

Vorsorgliche TAC

Dänemark

1 888

Deutschland

2 832

Frankreich

196

Niederlande

11 421

Schweden

6

Vereinigtes Königreich

1 588

Union

18 434

TAC

18 434



Art: Seeteufel Lophiidae

Gebiet: IIa und IV (Unionsgewässer)

(ANF/2AC4-C)

Belgien

277  (1)

Analytische TAC

Dänemark

610  (1)

Deutschland

298  (1)

Frankreich

57  (1)

Niederlande

209  (1)

Schweden

7  (1)

Vereinigtes Königreich

6 375  (1)

Union

7 833  (1)

TAC

7 833

(1)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 10 % in den Gebieten VI, Vb (Unions- und internationale Gewässer) sowie XII und XIV (internationale Gewässer) (ANF/*56-14) gefangen werden.

▼M2



Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

(ANF/04-N.)

Belgien

45

 

 

Dänemark

1 152

 

 

Deutschland

18

 

 

Niederlande

16

 

 

Vereinigtes Königreich

269

 

 

Union

1 500

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

▼B



Art: Seeteufel Lophiidae

Gebiet: VI; Vb (Unions- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer)

(ANF/56-14)

Belgien

159

Vorsorgliche TAC

Deutschland

182

Spanien

170

Frankreich

1 961

Irland

443

Niederlande

153

Vereinigtes Königreich

1 364

Union

4 432

TAC

4 432



Art: Seeteufel Lophiidae

Gebiet: VII

(ANF/07.)

Belgien

3 097  (1) (2)

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Deutschland

345  (1) (2)

Spanien

1 231  (1) (2)

Frankreich

19 875  (1) (2)

Irland

2 540  (1) (2)

Niederlande

401  (1) (2)

Vereinigtes Königreich

6 027  (1) (2)

Union

33 516  (1)

TAC

33 516  (1)

(1)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 5 % in den Gebieten VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (ANF/*8ABDE) gefangen werden.

(2)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen von Titel II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 1 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.



Art: Seeteufel Lophiidae

Gebiet: VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(ANF/8ABDE.)

Spanien

1 368

Analytische TAC

Frankreich

7 612

Union

8 980

TAC

8 980

▼M2



Art:

Seeteufel

Lophiidae

Gebiet:

VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(ANF/8C3411)

Spanien

2 191

 

 

Frankreich

2

 

 

Portugal

436

 

 

Union

2 629

 

 

TAC

2 629

 

Analytische TAC



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

IIIa, Unionsgewässer der Unterdivisionen 22-32

(HAD/3A/BCD)

Belgien

11

 

 

Dänemark

1 898

 

 

Deutschland

121

 

 

Niederlande

2

 

 

Schweden

224

 

 

Union

2 256

 

 

TAC

2 355

 

Analytische TAC



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

IV; IIa (Unionsgewässer)

(HAD/2AC4.)

Belgien

238

 

 

Dänemark

1 637

 

 

Deutschland

1 042

 

 

Frankreich

1 816

 

 

Niederlande

179

 

 

Schweden

165

 

 

Vereinigtes Königreich

27 002

 

 

Union

32 079

 

 

Norwegen

6 205

 

 

TAC

38 284

 

Analytische TAC

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

IV (norwegische Gewässer)

(HAD/*04N-)

Union

23 862



Art:

Schellfisch

Melanogrammus aeglefinus

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(HAD/04-N.)

Schweden

707 (1)

 

 

Union

707

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Beifänge von Kabeljau, Pollack, Wittling und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.

▼B



Art: Schellfisch Melanogrammus aeglefinus

Gebiet: VIb, XII und XIV (Unions- und internationale Gewässer)

(HAD/6B1214)

Belgien

3

Analytische TAC

Deutschland

3

Frankreich

133

Irland

95

Vereinigtes Königreich

976

Union

1 210

TAC

1 210



Art: Schellfisch Melanogrammus aeglefinus

Gebiet: Vb und VIa (Unions- und internationale Gewässer)

(HAD/5BC6A.)

Belgien

4

Analytische TAC

Deutschland

5

Frankreich

220

Irland

653

Vereinigtes Königreich

3 106

Union

3 988

TAC

3 988



Art: Schellfisch Melanogrammus aeglefinus

Gebiet: VIIb-k, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(HAD/7X7A34)

Belgien

105  (1)

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

6 320  (1)

Irland

2 106  (1)

Vereinigtes Königreich

948  (1)

Union

9 479  (1)

TAC

9 479

(1)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen von Titel II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 5 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.



Art: Schellfisch Melanogrammus aeglefinus

Gebiet: VIIa

(HAD/07A.)

Belgien

19

Analytische TAC

Frankreich

85

Irland

511

Vereinigtes Königreich

566

Union

1 181

TAC

1 181

▼M2



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IIIa

(WHG/03A.)

Dänemark

929

 

 

Niederlande

3

 

 

Schweden

99

 

 

Union

1 031

 

 

TAC

1 050

 

Vorsorgliche TAC



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

IV; IIa (Unionsgewässer)

(WHG/2AC4.)

Belgien

326

 

 

Dänemark

1 410

 

 

Deutschland

367

 

 

Frankreich

2 119

 

 

Niederlande

815

 

 

Schweden

3

 

 

Vereinigtes Königreich

10 193

 

 

Union

15 233

 

 

Norwegen

859 (1)

 

 

TAC

16 092

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Darf in Unionsgewässern gefangen werden. Im Rahmen dieser Quote getätigte Fänge werden von Norwegens Anteil an der TAC abgezogen.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

IV (norwegische Gewässer)

(WHG/*04N-)

Union

10 320

▼B



Art: Wittling Merlangius merlangus

Gebiet: VI; Vb (Unions- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer)

(WHG/56-14)

Deutschland

2

Analytische TAC

Frankreich

36

Irland

87

Vereinigtes Königreich

167

Union

292

TAC

292



Art: Wittling Merlangius merlangus

Gebiet: VIIa

(WHG/07A.)

Belgien

0

Analytische TAC

Frankreich

3

Irland

46

Niederlande

0

Vereinigtes Königreich

31

Union

80

TAC

80

▼M2



Art:

Wittling

Merlangius merlangus

Gebiet:

VIIb, VIIc, VIId, VIIe, VIIf, VIIg, VIIh, VIIj und VIIk

(WHG/7X7A-C)

Belgien

202

 

 

Frankreich

12 400

 

 

Irland

5 747

 

 

Niederlande

101

 

 

Vereinigtes Königreich

2 218

 

 

Union

20 668

 

 

TAC

20 668

 

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

▼B



Art: Wittling Merlangius merlangus

Gebiet: VIII

(WHG/08.)

Spanien

1 270

Vorsorgliche TAC

Frankreich

1 905

Union

3 175

TAC

3 175



Art: Wittling Merlangius merlangus

Gebiet: IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(WHG/9/3411)

Portugal

Noch nicht festgelegt (1)

Vorsorgliche TAC

Union

Noch nicht festgelegt (2)

TAC

Noch nicht festgelegt (2)

(1)   Artikel 6 dieser Verordnung gilt.

(2)   Dieselbe Menge wie nach Fußnote 1.

▼M2



Art:

Wittling und Pollack

Merlangius merlangus und Pollachius pollachius

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(WHG/04-N.) für Wittling;

(POL/04-N.) für Pollack

Schweden

190 (1)

 

 

Union

190

 

 

TAC

Entfällt

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Beifänge von Kabeljau, Schellfisch und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.

▼B



Art: Europäischer Seehecht Merluccius merluccius

Gebiet: IIIa; Unterdivisionen 22-32 (Unionsgewässer)

(HKE/3A/BCD.)

Dänemark

2 273  (2)

Analytische TAC

Schweden

193  (2)

Union

2 466

TAC

2 466  (1)

(1)   Mit folgender Gesamt-TAC für den nördlichen Seehechtbestand:

(2)   Quotenübertragungen auf Unionsgewässer von IIa und IV sind möglich, müssen der Kommission jedoch zuvor gemeldet werden.



Art: Europäischer Seehecht Merluccius merluccius

Gebiet: IIa und IV (Unionsgewässer)

(HKE/2AC4-C)

Belgien

41

Analytische TAC

Dänemark

1 661

Deutschland

191

Frankreich

368

Niederlande

95

Vereinigtes Königreich

518

Union

2 874

TAC

2 874  (1)

(1)   Mit folgender Gesamt-TAC für den nördlichen Seehechtbestand:



Art: Europäischer Seehecht Merluccius merluccius

Gebiet: VI und VII; Vb (Unions- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer)

(HKE/571214)

Belgien

422  (1) (3)

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Spanien

13 529  (3)

Frankreich

20 893  (1) (3)

Irland

2 532  (3)

Niederlande

272  (1) (3)

Vereinigtes Königreich

8 248  (1) (3)

Union

45 896

TAC

45 896  (2)

(1)   Quotenübertragungen auf Unionsgewässer von IIa und IV sind möglich, müssen der Kommission jedoch zuvor gemeldet werden.

(2)   Mit folgender Gesamt-TAC für den nördlichen Seehechtbestand:

(3)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen von Titel II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 1 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der obengenannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(HKE/*8ABDE)

Belgien

55

Spanien

2 181

Frankreich

2 181

Irland

273

Niederlande

27

Vereinigtes Königreich

1 228

Union

5 947



Art: Europäischer Seehecht Merluccius merluccius

Gebiet: VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(HKE/8ABDE.)

Belgien

14  (1)

Analytische TAC

Spanien

9 418

Frankreich

21 151

Niederlande

27  (1)

Union

30 610

TAC

30 610  (2)

(1)   Quotenübertragungen auf IIa (Unionsgewässer) und IV sind möglich, müssen der Kommission jedoch zuvor gemeldet werden.

(2)   Mit folgender Gesamt-TAC für den nördlichen Seehechtbestand:

Besondere Bedingung:

Innerhalb der obengenannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

VI und VII; Vb (Unions- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer)

(HKE/*57-14)

Belgien

3

Spanien

2 728

Frankreich

4 911

Niederlande

8

Union

7 650



Art: Europäischer Seehecht Merluccius merluccius

Gebiet: VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(HKE/8C3411)

Spanien

10 409

Analytische TAC

Frankreich

999

Portugal

4 858

Union

16 266

TAC

16 266

▼M1



Art: Blauer Wittling Micromesistius poutassou

Gebiet: II und IV (norwegische Gewässer)

(WHB/24-N.)

Dänemark

0

Analytische TAC

Vereinigtes Königreich

0

Union

0

TAC

1 200 000

▼M2



Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

I, II, III, IV, V, VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId, VIIIe, XII und XIV (Unions- und internationale Gewässer)

(WHB/1X14)

Dänemark

28 325  (1)

 

 

Deutschland

11 013  (1)

 

 

Spanien

24 013  (1) (2)

 

 

Frankreich

19 712  (1)

 

 

Irland

21 934  (1)

 

 

Niederlande

34 539  (1)

 

 

Portugal

2 231  (1) (2)

 

 

Schweden

7 007  (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

36 751  (1)

 

 

Union

185 525  (1) (3)

 

 

Norwegen

100 000

 

 

Färöer

15 000

 

 

TAC

1 200 000

 

Analytische TAC

(1)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu folgendem Prozentsatz in der AWZ Norwegens oder in der Fischereizone um Jan Mayen (WHB/*NZJM1) gefischt werden:

(2)   Übertragungen dieser Quote auf das Gebiet VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsewässer) sind zulässig. Diese Übertragungen müssen jedoch zuvor der Kommission mitgeteilt werden.

(3)   Besondere Bedingung: Davon darf maximal die folgende Menge in Färöer Gewässern gefischt werden (WHB/*05-F.).

▼M1



Art: Blauer Wittling Micromesistius poutassou

Gebiet: VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(WHB/8C3411)

Spanien

24 658

Analytische TAC

Portugal

6 165

Union

30 823  (1)

TAC

1 200 000

(1)   Besondere Bedingung: Bis zu 0 % dieser Menge darf in der AWZ Norwegens oder in der Fischereizone um Jan Mayen (WHB/*NZJM2) gefangen werden.

▼M2



Art:

Blauer Wittling

Micromesistius poutassou

Gebiet:

Unionsgewässer II, IVa, V, VI nördlich von 56° 30′ N und VII westlich von 12° W

(WHB/24A567)

Norwegen

177 983  (1) (2)

 

 

Färöer

25 000  (3) (4)

 

 

TAC

1 200 000

 

Analytische TAC

(1)   Wird auf die zwischen den Küstenstaaten vereinbarten Fangbeschränkungen für Norwegen angerechnet.

(2)   Besondere Bedingung: Die Fänge in IV dürfen folgende Menge nicht übersteigen (WHB/*04A-C):

(3)   Diese Fangbeschränkung in IV macht folgenden Prozentanteil an der Zugangsquote Norwegens aus:

(4)   Wird auf die Fangbeschränkungen für die Färöer angerechnet. Besondere Bedingungen: Darf auch im Gebiet VIb (WHB/*06B-C) gefischt werden. Die Fänge in IVa dürfen folgende Menge nicht übersteigen (WHB/*04A-C):

▼B



Art: Limande und Rotzunge Microstomus kitt und Glyptocephalus cynoglossus

Gebiet: IIa und IV (Unionsgewässer)

(LEM/2AC4-C) für Limande;(WIT/2AC4-C) für Rotzunge

Belgien

346

Vorsorgliche TAC

Dänemark

953

Deutschland

122

Frankreich

261

Niederlande

794

Schweden

11

Vereinigtes Königreich

3 904

Union

6 391

TAC

6 391

▼M2



Art:

Blauleng

Molva dypterygia

Gebiet:

Vb, VI und VII (EU- und internationale Gewässer)

(BLI/5B67-)

Deutschland

24

 

 

Estland

4

 

 

Spanien

74

 

 

Frankreich

1 693

 

 

Irland

6

 

 

Litauen

1

 

 

Polen

1

 

 

Vereinigtes Königreich

431

 

 

Sonstige

(1)

 

 

Union

2 240

 

 

Norwegen

150 (2)

 

 

Färöer

150 (3)

 

 

TAC

2 540

 

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

(1)   Nur als Beifänge. Bei dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.

(2)   In den Unionsgewässern der Gebiete IIa, IV, Vb, VI und VII zu fischen (USK/*24X7C).

(3)   Beifänge an Grenadierfisch und Schwarzem Degenfisch werden auf diese Quote angerechnet. In den EU-Gewässern des Gebiets VIa nördlich von 56°30′N und des Gebiets VIb zu fischen.

▼B



Art: Blauleng Molva dypterygia

Gebiet: XII (internationale Gewässer)

(BLI/12INT -)

Estland

2  (1)

Vorsorgliche TAC

Spanien

665  (1)

Frankreich

16  (1)

Litauen

6  (1)

Vereinigtes Königreich

6  (1)

Sonstiges

2  (1)

Union

697  (1)

TAC

697  (1)

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art: Blauleng Molva dypterygia

Gebiet: II und IV (Unions- und internationale Gewässer)

(BLI/24-)

Dänemark

4

Vorsorgliche TAC

Deutschland

4

Irland

4

Frankreich

23

Vereinigtes Königreich

14

Sonstige

4  (1)

Union

53

TAC

53

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art: Blauleng Molva dypterygia

Gebiet: III (Unions- und internationale Gewässer)

(BLI/03-)

Dänemark

3

Vorsorgliche TAC

Deutschland

2

Schweden

3

Union

8

TAC

8



Art: Leng Molva molva

Gebiet: I und II (Unions- und internationale Gewässer)

(LIN/1/2.)

Dänemark

8

Analytische TAC

Deutschland

8

Frankreich

8

Vereinigtes Königreich

8

Sonstiges

4  (1)

Union

36

TAC

36

(1)   Nur als Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt.



Art: Leng Molva molva

Gebiet: IIIa; IIIbcd (Unionsgewässer)

(LIN/3A/BCD)

Belgien

6  (1)

Analytische TAC

Dänemark

50

Deutschland

6  (1)

Schweden

19

Vereinigtes Königreich

6  (1)

Union

87

TAC

87

(1)   Die Quote darf nur in den Unionsgewässern der Gebiete IIIa und IIIbcd befischt werden.

▼M2



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

IV (Unionsgewässer)

(LIN/04-C.)

Belgien

16

 

 

Dänemark

243

 

 

Deutschland

150

 

 

Frankreich

135

 

 

Niederlande

5

 

 

Schweden

10

 

 

Vereinigtes Königreich

1 869

 

 

Union

2 428

 

 

TAC

2 428

 

Analytische TAC

▼B



Art: Leng Molva molva

Gebiet: V (Unions- und internationale Gewässer)

(LIN/05EI.)

Belgien

9

Vorsorgliche TAC

Dänemark

6

Deutschland

6

Frankreich

6

Vereinigtes Königreich

6

Union

33

TAC

33

▼M2



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

VI, VII, VIII, IX, X, XII und XIV (Unions- und internationale Gewässer)

(LIN/6X14.)

Belgien

32

 

 

Dänemark

6

 

 

Deutschland

115

 

 

Spanien

2 332

 

 

Frankreich

2 487

 

 

Irland

623

 

 

Portugal

6

 

 

Vereinigtes Königreich

2 863

 

 

Union

8 464

 

 

Norwegen

5 500  (1) (2) (3)

 

 

Färöer

200 (4) (5)

 

 

TAC

14 164

 

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

(1)   Davon ist in den Gebieten Vb, VI und VII jederzeit ein Beifang an anderen Arten von 25 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge an anderen Arten in den Gebieten VI und VII dürfen folgende Menge in Tonnen nicht überschreiten (OTH/*6X14.):

(2)   Einschließlich Lumb. Die Quoten für Norwegen dürfen nur mit Langleinen in den Gebieten Vb, VI und VII gefischt werden und belaufen sich auf::

(3)   Die Leng- und Lumbquoten für Norwegen sind bis zu folgender Menge (in Tonnen) austauschbar:

(4)   Einschließlich Lumb. Darf den Gebieten VIb und VIa nördlich von 56° 30′ N (LIN/*6BAN.) gefangen werden

(5)   Besondere Bedingung: Davon ist in den Gebieten VIa und VIb jederzeit ein Beifang an anderen Arten von 25 % je Schiff gestattet. In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei in einem bestimmten Fanggrund darf dieser Anteil jedoch überschritten werden. Die gesamten Beifänge an anderen Arten in den Gebieten VIa und VIb dürfen folgende Menge (in Tonnen) nicht überschreiten (OTH/*6AB.):



Art:

Leng

Molva molva

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

(LIN/04-N.)

Belgien

7

 

 

Dänemark

835

 

 

Deutschland

23

 

 

Frankreich

9

 

 

Niederlande

1

 

 

Vereinigtes Königreich

75

 

 

Union

950

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

▼B



Art: Kaisergranat Nephrops norvegicus

Gebiet: IIIa; Unterdivisionen 22-32 (Unionsgewässer)

(NEP/3A/BCD)

Dänemark

3 688

Analytische TAC

Deutschland

11

Schweden

1 320

Union

5 019

TAC

5 019



Art: Kaisergranat Nephrops norvegicus

Gebiet: IIa und IV (Unionsgewässer)

(NEP/2AC4-C)

Belgien

811

Analytische TAC

Dänemark

811

Deutschland

12

Frankreich

24

Niederlande

417

Vereinigtes Königreich

13 424

Union

15 499

TAC

15 499

▼M2



Art:

Kaisergranat

Nephrops norvegicus

Gebiet:

IV (norwegische Gewässer)

(NEP/04-N.)

Dänemark

947

 

 

Deutschland

0

 

 

Vereinigtes Königreich

53

 

 

Union

1 000

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

▼B



Art: Kaisergranat Nephrops norvegicus

Gebiet: VI; Vb (Unions- und internationale Gewässer)

(NEP/5BC6.)

Spanien

31

Analytische TAC

Frankreich

124

Irland

207

Vereinigtes Königreich

14 925

Union

15 287

TAC

15 287



Art: Kaisergranat Nephrops norvegicus

Gebiet: VII

(NEP/07.)

Spanien

1 259

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

5 104

Irland

7 741

Vereinigtes Königreich

6 885

Union

20 989

TAC

20 989

Besondere Bedingung:

Innerhalb der obengenannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

Funktionseinheit 16 des ICES-Untergebiets VII

(NEP/*07U16):

Spanien

557

Frankreich

349

Irland

671

Vereinigtes Königreich

271

Union

1 848



Art: Kaisergranat Nephrops norvegicus

Gebiet: VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(NEP/8ABDE.)

Spanien

234

Analytische TAC

Frankreich

3 665

Union

3 899

TAC

3 899



Art: Kaisergranat Nephrops norvegicus

Gebiet: VIIIc

(NEP/08C.)

Spanien

64

Analytische TAC

Frankreich

3

Union

67

TAC

67



Art: Kaisergranat Nephrops norvegicus

Gebiet: IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(NEP/9/3411)

Spanien

55

Analytische TAC

Portugal

166

Union

221

TAC

221

▼M2



Art:

Tiefseegarnelen

Pandalus borealis

Gebiet:

IIIa

(PRA/03A.)

Dänemark

2 308

 

 

Schweden

1 243

 

 

Union

3 551

 

 

TAC

6 650

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

▼B



Art: Tiefseegarnelen Pandalus borealis

Gebiet: IIa und IV (Unionsgewässer)

(PRA/2AC4-C)

Dänemark

1 818

Analytische TAC

Niederlande

17

Schweden

73

Vereinigtes Königreich

538

Union

2 446

TAC

2 446

▼M2



Art:

Tiefseegarnelen

Pandalus borealis

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(PRA/04-N.)

Dänemark

357

 

 

Schweden

123 (1)

 

 

Union

480

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Beifänge an Kabeljau, Schellfisch, Pollack, Wittling und Seelachs sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.

▼B



Art: Geißelgarnelen Penaeus spp.

Gebiet: Gewässer von Französisch-Guayana

(PEN/FGU.)

Frankreich

Noch nicht festgelegt (1) (2)

Vorsorgliche TAC

Union

Noch nicht festgelegt (2) (3)

TAC

Noch nicht festgelegt (2) (3)

(1)   Artikel 6 dieser Verordnung gilt.

(2)   Fangverbot für Garnelen Penaeus subtilis und Penaeus brasiliensis in Wassertiefen von weniger als 30 m.

(3)   Dieselbe Menge wie nach Fußnote 2.

▼M2



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

Skagerrak

(PLE/03AN.)

Belgien

60

 

 

Dänemark

7 830

 

 

Deutschland

40

 

 

Niederlande

1 506

 

 

Schweden

419

 

 

Union

9 855

 

 

TAC

10 056

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

▼B



Art: Scholle Pleuronectes platessa

Gebiet: Kattegatt

(PLE/03AS.)

Dänemark

1 922

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

Deutschland

22

Schweden

216

Union

2 160

TAC

2 160

▼M2



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

IV; IIa (Unionsgewässer) der Teil von IIIa, der nicht zum Skagerrak und Kattegat gehört

(PLE/2A3AX4)

Belgien

6 407  (1)

 

 

Dänemark

20 823  (1)

 

 

Deutschland

6 007  (1)

 

 

Frankreich

1 202  (1)

 

 

Niederlande

40 045  (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

29 633  (1)

 

 

Union

104 117

 

 

Norwegen

7 514

 

 

TAC

111 631

 

Analytische TAC

(1)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Titels II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu weiteren 5 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in dem nachstehenden Gebiet nur die aufgeführten Mengen gefangen werden:



 

IV (norwegische Gewässer)

(PLE/*04N-)

Union

42 723

▼B



Art: Scholle Pleuronectes platessa

Gebiet: VI; Vb (Unions- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer)

(PLE/56-14)

Frankreich

9

Vorsorgliche TAC

Irland

261

Vereinigtes Königreich

388

Union

658

TAC

658



Art: Scholle Pleuronectes platessa

Gebiet: VIIa

(PLE/07A.)

Belgien

31

Analytische TAC

Frankreich

14

Irland

854

Niederlande

9

Vereinigtes Königreich

312

Union

1 220

TAC

1 220



Art: Scholle Pleuronectes platessa

Gebiet: VIIb und VIIc

(PLE/7BC.)

Frankreich

11

Vorsorgliche TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Irland

63

Union

74

TAC

74

▼M2



Art:

Scholle

Pleuronectes platessa

Gebiet:

VIId und VIIe

(PLE/7DE.)

Belgien

871 (1)

 

 

Frankreich

2 903  (1)

 

 

Vereinigtes Königreich

1 548  (1)

 

 

Union

5 322

 

 

TAC

5 322

 

Analytische TAC

(1)   Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Titels II Kapitel II dieser Verordnung Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu weiteren 1 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen.

▼B



Art: Scholle Pleuronectes platessa

Gebiet: VIIf und VIIg

(PLE/7FG.)

Belgien

69

Analytische TAC

Frankreich

125

Irland

202

Vereinigtes Königreich

65

Union

461

TAC

461



Art: Scholle Pleuronectes platessa

Gebiet: VIIh, VIIj und VIIk

(PLE/7HJK.)

Belgien

8

Analytische TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

17

Irland

59

Niederlande

34

Vereinigtes Königreich

17

Union

135

TAC

135



Art: Scholle Pleuronectes platessa

Gebiet: VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(PLE/8/3411.)

Spanien

66

Vorsorgliche TAC

Frankreich

263

Portugal

66

Union

395

TAC

395



Art: Pollack Pollachius pollachius

Gebiet: VI; Vb (Unions- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer)

(POL/56-14)

Spanien

6

Vorsorgliche TAC

Frankreich

190

Irland

56

Vereinigtes Königreich

145

Union

397

TAC

397



Art: Pollack Pollachius pollachius

Gebiet: VII

(POL/07.)

Belgien

420  (1)

Vorsorgliche TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Spanien

25  (1)

Frankreich

9 667  (1)

Irland

1 030  (1)

Vereinigtes Königreich

2 353  (1)

Union

13 495  (1)

TAC

13 495

(1)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 2 % in den Gebieten VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (HKE/*8ABDE) gefangen werden.



Art: Pollack Pollachius pollachius

Gebiet: VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe

(POL/8ABDE.)

Spanien

252

Vorsorgliche TAC

Frankreich

1 230

Union

1 482

TAC

1 482



Art: Pollack Pollachius pollachius

Gebiet: VIIIc

(POL/08C.)

Spanien

208

Vorsorgliche TAC

Frankreich

23

Union

231

TAC

231



Art: Pollack Pollachius pollachius

Gebiet: IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(POL/9/3411)

Spanien

273  (1)

Vorsorgliche TAC

Portugal

9  (1)

Union

282  (1)

TAC

282

(1)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 5 % in den Unionsgewässern von VIIIc (POL/*08C.) gefangen werden.

▼M2



Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

IIIa und IV; IIa, IIIb, IIIc und Unterdivisionen 22-32 (Unionsgewässer)

(POK/2A34.)

Belgien

27

 

 

Dänemark

3 189

 

 

Deutschland

8 054

 

 

Frankreich

18 953

 

 

Niederlande

81

 

 

Schweden

438

 

 

Vereinigtes Königreich

6 175

 

 

Union

36 917

 

 

Norwegen

40 619  (1)

 

 

TAC

77 536

 

Analytische TAC

(1)   Darf nur in den Unionsgewässern der Gebiete IV und IIIa (POK/*3A4-C) gefangen werden. Im Rahmen dieser Quote getätigte Fänge werden von Norwegens Anteil an der TAC abgezogen.



Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

VI; Vb, XII und XIV (Unions- und internationale Gewässer)

(POK/56/-14.)

Deutschland

367

 

 

Frankreich

3 647

 

 

Irland

403

 

 

Vereinigtes Königreich

3 128

 

 

Union

7 545

 

 

Norwegen

500 (1)

 

 

TAC

8 045

 

Analytische TAC

(1)   Nördlich von 56° 30′ N (POK/*5614N) zu fangen.



Art:

Seelachs

Pollachius virens

Gebiet:

Norwegische Gewässer südlich von 62° N

(POK/04-N.)

Schweden

880 (1)

 

 

Union

880

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TACArtikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.

(1)   Beifänge von Kabeljau, Schellfisch, Pollack und Wittling sind auf die Quoten für diese Arten anzurechnen.

▼B



Art: Seelachs Pollachius virens

Gebiet: VII, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (Unionsgewässer)

(POK/7/3411.)

Belgien

6

Vorsorgliche TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Frankreich

1 245

Irland

1 491

Vereinigtes Königreich

434

Union

3 176

TAC

3 176



Art: Steinbutt und Glattbutt Psetta maxima und Scopthalmus rhombus

Gebiet: IIa und IV (Unionsgewässer)

(TUR/2AC4-C) für Steinbutt;(BLL/2AC4-C) für Glattbutt

Belgien

340

Vorsorgliche TAC

Dänemark

727

Deutschland

186

Frankreich

88

Niederlande

2 579

Schweden

5

Vereinigtes Königreich

717

Union

4 642

TAC

4 642

▼M6



Art:

Rochen

Rajiformes

Gebiet:

IIa und IV (Unionsgewässer)

(SRX/2AC4-C)

Belgien

233 (1) (2) (3)

 

 

Dänemark

(1) (2) (3)

 

 

Deutschland

11 (1) (2) (3)

 

 

Frankreich

36 (1) (2) (3)

 

 

Niederlande

198 (1) (2) (3)

 

 

Vereinigtes Königreich

895 (1) (2) (3)

 

 

Union

1 382  (1) (3)

 

 

TAC

1 382  (3)

 

Vorsorgliche TAC

(1)   Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/2AC4-C), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/2AC4-C), Blondrochen (Raja brachyuran) (RJH/2AC4-C) und Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/2AC4-C) sind getrennt zu melden.

(2)   Beifangquote. Diese Arten dürfen je Fangreise nicht mehr als 25 % (Lebendgewicht) des Gesamtfangs an Bord ausmachen. Dies gilt nur für Schiffe mit einer Länge von 15 m über alles.

(3)   Gilt nicht für Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia) und Atlantischen Sternrochen (Amblyraja radiata). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern.

▼B



Art: Rochen Rajiformes

Gebiet: IIIa (Unionsgewässer)

(SRX/03A-C.)

Dänemark

37  (1) (2)

Vorsorgliche TAC

Schweden

10  (1) (2)

Union

47  (1) (2)

TAC

47  (2)

(1)   Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja Naevus) (RJN/03A-C.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/03A-C.) und Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/03A-C.) sind getrennt zu melden.

(2)   Gilt nicht für Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia), Nagelrochen (Raja clavata) und Atlantischen Sternrochen (Amblyraja radiata). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern.



Art: Rochen Rajiformes

Gebiet: VIa, VIb, VIIa-c und VIIe-k (Unionsgewässer)

(SRX/67AKXD)

Belgien

725  (1) (2) (3)

Vorsorgliche TACArtikel 11 dieser Verordnung gilt.

Estland

4  (1) (2) (3)

Frankreich

3 255  (1) (2) (3)

Deutschland

10  (1) (2) (3)

Irland

1 048  (1) (2) (3)

Litauen

17  (1) (2) (3)

Niederlande

3  (1) (2) (3)

Portugal

18  (1) (2) (3)

Spanien

876  (1) (2) (3)

Vereinigtes Königreich

2 076  (1) (2) (3)

Union

8 032  (1) (2) (3)

TAC

8 032  (2)

(1)   Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/67AKXD), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/67AKXD), Blondrochen (Raja brachyuran) (RJH/67AKXD), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/67AKXD), Kleinäugigem Rochen (Raja microocellata) (RJE/67AKXD), Sandrochen (Raja circularis) (RJI/67AKXD) und Chagrinrochen (Raja fullonica) (RJF/67AKXD) sind getrennt zu melden.

(2)   Gilt nicht für Perlrochen (Raja undulata), Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia), Schwarzbäuchigen Glattrochen (Raja (Dipturus) nidarosiensis) und Bandrochen (Raja alba). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern.

(3)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 5 % im Gebiet VIId (Unionsgewässer) (SRX/*07D.) gefangen werden. Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/*07D.), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/*07D.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/*07D.), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/*07D.), Kleinäugigem Rochen (Raja microocellata) (RJE/*07D.), Sandrochen (Raja circularis) (RJI/*07D.) und Chagrinrochen (Raja fullonica) (RJF/07D.) sind getrennt zu melden.



Art: Rochen Rajiformes

Gebiet: VIId (Unionsgewässer)

(SRX/07D.)

Belgien

72  (1) (2) (3)

Vorsorgliche TAC

Frankreich

602  (1) (2) (3)

Niederlande

4  (1) (2) (3)

Vereinigtes Königreich

120  (1) (2) (3)

Union

798  (1) (2) (3)

TAC

798  (2)

(1)   Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/07D.), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/07D.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/07D.), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/07D.) und Kleinäugigem Rochen (Raja microocellata) (RJE/07D.) sind getrennt zu melden.

(2)   Gilt nicht für Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia), Perlrochen (Raja undulata) und Atlantischen Sternrochen (Amblyraja radiata). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern.

(3)   Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 5 % in den Gebieten VIa, VIb, VIIa-c und VIIe-k (Unionsgewässer) (SRX/*67AKD) gefangen werden. Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/*67AKD), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/*67AKD.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/*67AKD), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/*67AKD) und Kleinäugigem Rochen (Raja microocellata) (RJE/*67AKD) sind getrennt zu melden.



Art: Rochen Rajiformes

Gebiet: VIII und IX (Unionsgewässer)

(SRX/89-C.)

Belgien

7  (1) (2)

Vorsorgliche TAC

Frankreich

1 298  (1) (2)

Portugal

1 051  (1) (2)

Spanien

1 057  (1) (2)

Vereinigtes Königreich

7  (1) (2)

Union

3 420  (1) (2)

TAC

3 420  (2)

(1)   Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja Naevus) (RJN/89-C.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/89-C.) und Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/89-C.) sind getrennt zu melden.

(2)   Gilt nicht für Perlrochen (Raja undulata), Glattrochen (Dipturus batis) beider Arten (Dipturus cf. flossada und Dipturus cf. intermedia) und Bandrochen (Raja alba). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern.

▼M2



Art:

Schwarzer Heilbutt

Reinhardtius hippoglossoides

Gebiet:

IIa und IV (Unionsgewässer); Vb und VI (Unions- und internationale Gewässer)

(GHL/2A-C46)

Dänemark

11

 

 

Deutschland

20

 

 

Estland

11

 

 

Spanien

11

 

 

Frankreich

185

 

 

Irland

11

 

 

Litauen

11

 

 

Polen

11

 

 

Vereinigtes Königreich

729

 

 

Union

1 000

 

 

Norwegen

1 000  (1)

 

 

TAC

2 000

 

Analytische TAC

(1)   In den Unionsgewässern der Gebiete IIa und VI zu fangen. Im Gebiet VI darf diese Menge nur mit Langleinen gefischt werden (GHL/*2A6-C).

▼M3



Art:

Makrele

Scomber scombrus

Gebiet:

IIIa und IV; IIa, IIIb, IIIc und Unterdivisionen 22-32 (Unionsgewässer)

(MAC/2A34.)

Belgien

768 (2) (4)

 

 

Dänemark

26 530  (2) (4)

 

 

Deutschland

800 (2) (4)

 

 

Frankreich

2 417  (2) (4)

 

 

Niederlande

2 434  (2) (4)

 

 

Schweden

7 101  (1) (2) (4)

 

 

Vereinigtes Königreich

2 254  (2) (4)

 

 

Union

42 304  (1) (2) (4)

 

 

Norwegen

256 936  (3)

 

 

TAC

Entfällt

 

Analytische TAC

(1)   Besondere Bedingung: Einschließlich folgender Menge (in Tonnen), die in norwegischen Gewässern südlich von 62° N gefangen werden muss (MAC/*04N-):

(2)   Darf auch in norwegischen Gewässern des Gebiets IVa gefischt werden (MAC/*4AN.).

(3)   Vom Anteil Norwegens an der TAC abzuziehen (Zugangsquote). Diese Menge schließt folgenden Anteil Norwegens an der TAC für die Nordsee ein:

(4)   Darf auch in färöischen Gewässern als Zugangsquote der Union für Quoteninhaber in diesem TAC-Gebiet und auch für Quoteninhaber in den TAC-Gebieten VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId and VIIIe, den Unions- und internationalen Gewässern von Vb, den internationalen Gewässern von IIa, XII und XIV und bis zur folgenden Höchstmenge für die Union gefangen werden (MAC/*FRO):

Besondere Bedingung:

Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen nur die nachstehenden Mengen in folgenden Gebieten gefischt werden:



 

IIIa

(MAC/*03A.)

IIIa und IVbc

(MAC/*3A4BC)

IVb

(MAC/*04B.)

IVc

(MAC/*04C)

Gebiet VI, internationale Gewässer des Gebiets IIa, vom 1.Januar bis 31. März 2014 und in Dezember 2014

(MAC/*2A6)

Dänemark

0

4 130

0

0

15918

Frankreich

0

490

0

0

0

Niederlande

0

490

0

0

0

Schweden

0

0

390

10

4112

Vereinigtes Königreich

0

490

0

0

0

Norwegen

3000

0

0

0

0



Art:

Makrele

Scomber scombrus

Gebiet:

VI, VII, VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe; Vb (Unions- und internationale Gewässer); IIa, XII und XIV (internationale Gewässer)

(MAC/2CX14-)

Deutschland

31 490  (4)

 

 

Spanien

33 (4)

 

 

Estland

262 (4)

 

 

Frankreich

20 996  (4)

 

 

Irland

104 967  (4)

 

 

Lettland

194 (4)

 

 

Litauen

194 (4)

 

 

Niederlande

45 922