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Document 61987CJ0102

Leitsätze des Urteils

Urteil des Gerichtshofes vom 13. Juli 1988.
Französische Republik gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften.
Staatliche Beihilfen - Vom Fonds industriel der modernisation gewährtes Darlehen.
Rechtssache 102/87.

Schlüsselwörter
Leitsätze

Schlüsselwörter

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Staatliche Beihilfen - Beeinträchtigung des Handels zwischen Mitgliedstaaten - Beeinträchtigung des Wettbewerbs - Beihilfe, die einem Unternehmen gewährt wird, das nur auf dem inländischen Markt tätig ist - Fehlen von Überkapazitäten

( EWG-Vertrag, Artikel 92 Absatz 1 )

Leitsätze

Eine Beihilfe für ein Unternehmen kann den Handel zwischen Mitgliedstaaten beeinträchtigen und den Wettbewerb verfälschen, wenn dieses Unternehmen im Wettbewerb mit Erzeugnissen aus anderen Mitgliedstaaten steht, ohne selbst an den Ausfuhren teilzunehmen, oder wenn auf dem betreffenden Sektor keine Überkapazität besteht .

Wenn nämlich ein Mitgliedstaat einem Unternehmen eine Beihilfe gewährt, kann die inländische Erzeugung dadurch beibehalten oder erhöht werden, so daß sich die Chancen der in anderen Mitgliedstaaten niedergelassenen Unternehmen, ihre Erzeugnisse auf den Markt dieses Mitgliedstaats auszuführen, verringern .

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