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Document 01996L0077-20061229

Richtlinie 96/77/EG der Kommission vom 2. Dezember 1996 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (Text von Bedeutung für den EWR)

ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/1996/77/2006-12-29

1996L0077 — DE — 29.12.2006 — 007.001


Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen

►B

RICHTLINIE 96/77/EG DER KOMMISSION

vom 2. Dezember 1996

zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. L 339, 30.12.1996, p.1)

Geändert durch:

 

 

Amtsblatt

  No

page

date

►M1

RICHTLINIE 98/86/EG DER KOMMISSION Text von Bedeutung für den EWR vom 11. November 1998

  L 334

1

9.12.1998

►M2

RICHTLINIE 2000/63/EG DER KOMMISSION Text von Bedeutung für den EWR vom 5. Oktober 2000

  L 277

1

30.10.2000

►M3

RICHTLINIE 2001/30/EG DER KOMMISSION Text von Bedeutung für den EWR vom 2. Mai 2001

  L 146

1

31.5.2001

►M4

RICHTLINIE 2002/82/EG DER KOMMISSION Text von Bedeutung für den EWR vom 15. Oktober 2002

  L 292

1

28.10.2002

►M5

RICHTLINIE 2003/95/EG DER KOMMISSION Text von Bedeutung für den EWR vom 27. Oktober 2003

  L 283

71

31.10.2003

►M6

RICHTLINIE 2004/45/EG DER KOMMISSION Text von Bedeutung für den EWR vom 16. April 2004

  L 113

19

20.4.2004

►M7

RICHTLINIE 2006/129/EG DER KOMMISSION Text von Bedeutung für den EWR vom 8. Dezember 2006

  L 346

15

9.12.2006


Berichtigt durch:

►C1

Berichtigung, ABl. L 303 vom 20.11.2001, S. 24  (96/77)

 C2

Berichtigung, ABl. L 312 vom 15.11.2002, S. 30  (98/86)




▼B

RICHTLINIE 96/77/EG DER KOMMISSION

vom 2. Dezember 1996

zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel

(Text von Bedeutung für den EWR)



DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Richtlinie 89/107/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Zusatzstoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 1 ), geändert durch die Richtlinie 94/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates ( 2 ), insbesondere auf Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe a),

nach Anhörung des Wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses,

in Erwägung nachstehender Gründe:

Für alle in der Richtlinie 95/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Februar 1995 über andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel ( 3 ) aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe sind Reinheitskriterien festzulegen.

Die in der Richtlinie 65/66/EWG des Rates vom 26. Januar 1965 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für konservierende Stoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 4 ), zuletzt geändert durch die Richtlinie 86/604/EWG ( 5 ), aufgeführten Reinheitskriterien sind zu ersetzen.

Die Reinheitskriterien, die in der Richtlinie 78/664/EWG des Rates vom 25. Juli 1978 zur Festlegung der spezifischen Reinheitskriterien für Stoffe mit antioxidierender Wirkung, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 6 ), geändert durch die Richtlinie 82/712/EWG ( 7 ), genannt sind, müssen ersetzt werden.

Die Richtlinien 65/66/EWG und 78/664/EWG sollten daher aufgehoben werden.

Die im durch den gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschuß für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) verfaßten Codex Alimentarius für Zusatzstoffe festgelegten Spezifikationen und Analysenmethoden sind zu berücksichtigen.

Lebensmittelzusatzstoffe, die in Verfahren oder mit Ausgangsstoffen hergestellt werden, die sich wesentlich von den Lebensmittelzusatzstoffen unterscheiden, welche in der Beurteilung des Wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses aufgeführt sind, oder sich von den in dieser Richtlinie aufgeführten Zusatzstoffen unterscheiden, sollten dem Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuß mit besonderem Hinweis auf die Reinheitskriterien zur vollständigen Beurteilung vorgelegt werden.

Die in dieser Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Lebensmittelausschusses —

HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:



Artikel 1

Die in Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe a) der Richtlinie 89/107/EWG aufgeführten Reinheitskriterien für die in der Richtlinie 95/2/EG genannten anderen Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel sind im Anhang aufgeführt.

▼M1

Artikel 2

Die Reinheitskriterien, auf die in Artikel 1 Bezug genommen wird, ersetzen die in den Richtlinien 65/66/EWG, 78/663/EWG und 78/664/EWG aufgeführten Reinheitskriterien.

▼B

Artikel 3

(1)  Die Mitgliedstaaten erlassen die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, um dieser Richtlinie vor dem 1. Juli 1997 nachzukommen. Sie setzen die Kommission unverzüglich davon in Kenntnis.

Wenn die Mitgliedstaaten diese Vorschriften erlassen, nehmen sie in diesen Vorschriften selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf diese Richtlinie Bezug. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten der Bezugnahme.

(2)  Produkte, die vor dem 1. Juli 1997 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und die dieser Richtlinie nicht entsprechen, dürfen noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.

Artikel 4

Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.

Artikel 5

Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.




ANHANG



E 200 SORBINSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung

Sorbinsäure

trans-trans-Hexa-2,4-diensäure

EINECS

203-768-7

Chemische Formel

C6H8O2

Molekulargewicht

112,12

Gehalt

Nicht weniger als 99 % in der Trockensubstanz

Beschreibung

Farblose Kristallnadeln oder weißes rieselfähiges Pulver mit leichtem charakteristischem Geruch; bei Erhitzen auf 105 °C während 90 Minuten keine farbliche Veränderung

Merkmale

A. Schmelzbereich

133 °C bis 135 °C nach vierstündigem Vakuumtrocknen in einem Schwefelsäureexsikkator

B. Spektrometrie

In Isopropanollösung (1 zu 4 000 000) Absorptionsmaximum bei 254 ± 2 nm

C. Positive Prüfung auf Doppelbindungen

 

D. Sublimationspunkt

80 °C

Reinheit

Wassergehalt

Nicht mehr als 0,5 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,2 %

Aldehyde

Nicht mehr als 0,1 % (als Formaldehyd)

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 202 KALIUMSORBAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumsorbat

Kalium(E,E)-2,4,-hexadienat

Kalisalz der trans-trans-Hexa-2,4-diensäure

EINECS

246-376-1

Chemische Formel

C6H7O2K

Molekulargewicht

150,22

Gehalt

Nicht weniger als 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Weißes, kristallines Pulver, das sich beim Erhitzen auf 105 °C während 90 Minuten farblich nicht verändert

Merkmale

A. Schmelzbereich von der durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Sorbinsäure nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator 133 °C bis 135 °C

 

B. Positive Prüfungen auf Kalium und auf Doppelbindungen

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 1,0 % (105 °C, 3 Std.)

Acidität oder Alkalinität

Nicht mehr als etwa 1,0 % (als Sorbinsäure oder K2CO3)

Aldehyde

Nicht mehr als 0,1 % (als Formaldehyd)

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als PB)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 203 CALCIUMSORBAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumsorbat

Calciumsalze der trans-trans-Hexa-2,4-diensäure

EINECS

231-321-6

Chemische Formel

C12H14O4Ca

Molekulargewicht

262,32

Gehalt

Nicht weniger als 98 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Feines, weißes, kristallines Pulver, das sich beim Erhitzen auf 105 °C während 90 Minuten farblich nicht verändert

Merkmale

A. Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Sorbinsäure nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator 133 °C bis 135 °C

 

B. Positive Prüfungen auf Calcium und auf Doppelbindungen

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 2,0 % (4 Stunden), bestimmt durch Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator

Aldehyde

Nicht mehr als 0,1 % (als Formaldehyd)

Fluorid

Nicht mehr als 10 mg/kg

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 210 BENZOESÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung

Benzoesäure

Benzolcarbonsäure

Phenylcarbonsäure

EINECS

200-618-2

Chemische Formel

C7H6O2

Molekulargewicht

122,12

Gehalt

Nicht weniger als 99,5 % in der Trockensubstanz

Beschreibung

Weißes, kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich

121,5 °C bis 123,5 °C

B. Positive Prüfungen auf Sublimation und auf Benzoat

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 0,5 % nach dreistündigem Trocknen über Schwefelsäure

pH

Etwa 4 (Lösung in Wasser)

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,05 %

Chlorierte organische Verbindungen

Nicht mehr als 0,07 %, ausgedrückt als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,3 % entspricht

Leicht oxidierbare Stoffe

1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sekunden lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein

Leicht carbonisierbare Stoffe

Eine kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure in 5 ml 94,5—95,5prozentiger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC (1), 0,3 ml Eisen(III)chlorid TSC (2), 0,1 ml Kupfersulfat TSC (3) und 4,4 ml Wasser enthält

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 211 NATRIUMBENZOAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumbenzoat

Natriumsalz der Benzolcarbonsäure

Natriumsalz der Phenylcarbonsäure

EINECS

208-534-8

Chemische Formel

C7H5O2Na

Molekulargewicht

144,11

Gehalt

Nicht weniger als 99 % C7H5O2Na nach vierstündigem Trocknen bei 105 °C

Beschreibung

Weißes, fast geruchloses, kristallines Pulver oder Granulat

Merkmale

A. Löslichkeit

In Wasser sehr gut löslich, in Ethanol schwer löslich

B. Schmelzbereich für Benzoesäure

121,5 °C bis 123,5 °C für die durch Säurebehandlung isolierte, nicht umkristallisierte und im Exsikkator über Schwefelsäure getrocknete Benzoesäure

C. Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 1,5 % nach vierstündigem Trocknen bei 105 °C

Leicht oxidierbare Stoffe

1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sekunden lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein

Polyzyklische Säuren

Beim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Natriumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure

Chlorierte organische Verbindungen

Nicht mehr als 0,06 % ausgedrückt als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,25 % entspricht

Acidität oder Alkalität

Für die Neutralisierung von 1 g Natriumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötigt werden

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 212 KALIUMBENZOAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumbenzoat

Kalisalz der Benzolcarbonsäure

Kalisalz der Phenylcarbonsäure

EINECS

209-481-3

Chemische Formel

C7H5KO2.3H2O

Molekulargewicht

214,27

Gehalt

Nicht weniger als 99 % C7H5KO2 nach Trocknen bei 105 °C bis zum konstanten Gewicht

Beschreibung

Weißes, kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten, nicht umkristallisierten Benzoesäure 121,5 °C bis 123,5 °C in der im Vakuumexsikkator über Schwefelsäure getrockneten Probe

 

B. Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Kalium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 26,5 %, bestimmt durch Trocknen bei 105 °C

Chlorierte organische Verbindungen

Nicht mehr als 0,06 % ausgedrückt als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure ausgedrückt 0,25 % entspricht

Leicht oxidierbare Stoffe

1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sekunden lang auftritt; 1 g der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sekunden lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml sollten nötig sein

Leicht carbonisierbare Stoffe

Eine kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure in 5 ml 94,5—95,5-prozentiger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisenchlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält

Polyzyklische Säuren

Beim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Kaliumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure

Acidität oder Alkalität

Für die Neutralisierung von 1 g Kaliumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötig werden

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 213 CALCIUMBENZOAT

Synonyme

Monocalciumbenzoat

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumbenzoat

Calciumdibenzoat

EINECS

218-235-4

Chemische Formel

Anhydrat:

C14H10O4Ca

Monohydrat:

C14H10O4Ca· H2O

Trihydrat:

C14H10O4CA· 3H2O

Molekulargewicht

Anhydrat:

282,31

Monohydrat:

300,32

Trihydrat:

336,36

Gehalt

Nicht weniger als 99 % nach Trocknen bei 105 °C

Beschreibung

Weiße oder farblose Kristalle bzw. weißes Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten, nicht umkristallisierten Benzoesäure 121,5 °C bis 123,5 °C in der im Vakuumexsikkator über Schwefelsäure getrockneten Probe

 

B. Positive Prüfungen auf Benzoat und auf Calcium

 

Reinheit

Tocknungsverlust

Nicht mehr als 17,5 %, bestimmt durch Trocknen bei 105 °C bis zur Gewichtskonstanz

Wasserunlösliche Stoffe

Nicht mehr als 0,3 %

Chlorierte organische Verbindungen

Nicht mehr als 0,06 % ausgedrückt als Chlorid, was in Monochlorbenzoesäuren ausgedrückt 0,25 % entspricht

Leicht oxidierbare Stoffe

1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml Wasser geben, zum Sieden bringen und 0,1 N KMnO4 tropfenweise hinzufügen, bis Rosafärbung 30 Sekunden lang auftritt; 1 g der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der erhitzten Lösung auflösen und mit 0,1 N KMnO4 titrieren, bis Rosafärbung 15 Sekunden lang zu sehen ist; nicht mehr als 0,5 mol sollten nötig sein

Leicht carbonisierbare Stoffe

Kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure in 5 ml 94,5—95,5prozentiger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als eine Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisenchlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält

Polyzyklische Säuren

Beim fraktionierten Ansäuern einer (neutralisierten) Calciumbenzoatlösung darf die erste Ausfällung keinen anderen Schmelzbereich haben als Benzoesäure

Acidität oder Alkalität

Zur Neutralisierung von 1 g Calciumbenzoat in Gegenwart von Phenolphthalein darf nicht mehr als 0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl benötigt werden

Fluorid

Nicht mehr als 10 mg/kg

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 214 ETHYL-p-HYDROXYBENZOAT

Synonyme

Ethylparaben

Ethyl-p-oxybenzoat

Definition

Chemische Bezeichnung

Ethyl-p-hydroxybenzoat

Ethylester der p-Hydroxybenzoesäure

EINECS

204-399-4

Chemische Formel

C9H10O3

Molekulargewicht

166,8

Gehalt

Nicht weniger als 99,5 % nach zweistündigem Trocknen bei 80 °C

Beschreibung

Fast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich

115 °C bis 118 °C

B. Positive Prüfung auf p-Hydroxybenzoat

Schmelzbereich der durch Ansäuern isolierten, nicht umkristallisierten p-Hydroxybenzoesäure 213 °C bis 217 °C nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator

C. Positive Prüfung auf Alkohol

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 0,5 % nach zweistündigem Trocknen bei 80 °C

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,05 %

p-Hydroxybenzoesäure und Salicylsäure

Nicht mehr als 0,35 % ausgedrückt als p-Hydroxybenzoesäure

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 215 NATRIUMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumethyl-p-hydroxybenzoesäure

Natriumsalz des Ethylesters der p-Hydroxybenzoesäure

EINECS

252-487-6

Chemische Formel

C9H9O3Na

Molekulargewicht

188,8

Gehalt

Nicht weniger als 83 % Ethylester der p-Hydroxybenzoesäure, berechnet auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Weißes, kristallines, hygroskopisches Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich

115 °C bis 118 °C nach Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator

B. Positive Prüfung auf p-Hydroxybenzoat

Schmelzbereich der p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe 213 °C bis 217 °C

C. Positive Prüfung auf Natrium

 

D. pH der 0,1prozentigen wäßrigen Lösung zwischen 9,9 und 10,3

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 5 %, bestimmt durch Vakuumtrocknen im Schwefelsäureexsikkator

Sulfatasche

37 bis 39 %

p-Hydroxybenzoesäure und Salicylsäure

Nicht mehr als 0,35 % ausgedrückt als p-Hydroxybenzoesäure

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

▼M7 —————

▼B

E 218 METHYL-p-HYDROXYBENZOAT

Synonyme

Methylparaben

Methyl-p-oxybenzoat

Definition

Chemische Bezeichnung

Methyl-p-hydroxybenzoat

Methylester der p-Hydroxybenzoesäure

EINECS

243-171-5

Chemische Formel

C8H8O3

Molekulargewicht

152,15

Gehalt

Nicht weniger als 99 % nach zweistündigem Trocknen bei 80 °C

Beschreibung

Fast geruchlose, kleine, farblose Kristalle bzw. weißes, kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich

125 °C bis 128 °C

B. Positive Prüfung auf p-Hydroxybenzoat

Schmelzbereich der p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe 213 °C bis 217 °C

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 0,5 % nach zweistündigem Trocknen bei 80 °C

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,05 %

p-Hydroxybenzoesäure und Salicylsäure

Nicht mehr als 0,35 %, ausgedrückt als p-Hydroxybenzoesäure

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 219 NATRIUMMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriummethyl-p-hydroxybenzoat

Natriumsalz des Methylesters der p-Hydroxybenszoesäure

Chemische Formel

C8H7O3Na

Molekulargewicht

174,15

Gehalt

Nicht weniger als 99,5 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Weißes, hygroskopisches Pulver

Merkmale

A. Die Ausfällung, die sich beim Ansäuern einer 10prozentigen (G/V) wäßrigen Lösung des Natriumderivats von Methyl-p-hydroxybenzoats (Litmuspapier als Indikator verwenden) bildet, soll bei Spülen mit Wasser und nach zweistündigem Trocknen bei 80 °C einen Schmelzbereich von 125 °C bis 128 °C haben

 

B. Positive Prüfung auf Natrium

 

C. pH einer 0,1prozentigen Lösung in kohlendioxidfreiem Wasser zwischen 9,7 und 10,3

 

Reinheit

Wassergehalt

Nicht mehr als 5 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Sulfatasche

40 % bis 44,5 %, bezogen auf die Trockenmasse

p-Hydroxybenzoesäure und Salicylsäure

Nicht mehr als 0,35 %, ausgedrückt als p-Hydroxybenzoesäure

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 220 SCHWEFELDIOXID

Definition

Chemische Bezeichnung

Schwefeldioxid

Schwefelsäureanhydrid

EINECS

231-195-2

Chemische Formel

SO2

Molekulargewicht

64,07

Gehalt

Nicht weniger als 99 %

Beschreibung

Farbloses, nicht entzündbares Gas mit stark ätzendem, atemhemmendem Geruch

Merkmale

A. Positive Prüfung auf schweflige Stoffe

 

Reinheit

Wassergehalt

Nicht mehr als 0,05 %

Nichtflüchtige Rückstände

Nicht mehr als 0,01 %

Schwefeltrioxid

Nicht mehr als 0,1 %

Selen

Nicht mehr als 10 mg/kg

Sonstige normalerweise in der Luft nicht vorkommende Gase

Frei von Spuren

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 221 NATRIUMSULFIT

Synonyme

Dinatriumsulfit

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumsulfit (Anhydrat bzw. Heptahydrat

EINECS

231-821-4

Chemische Formel

Anhydrat:

Na2SO3

Heptahydrat:

Na2SO37H2O

Molekulargewicht

Anhydrat:

126,04

Heptahydrat:

252,16

Gehalt

Anhydrat:

Nicht weniger als 95 % Na2SO3 und nicht weniger als 48 % SO2

Heptahydrat:

Nicht weniger als 48 % Na2SO3 und nicht weniger als 24 % SO2

Beschreibung

Weißes kristallines Pulver bzw. farblose Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium

 

B. pH der 10prozentigen Lösung (Anhydrat) bzw. der 20prozentigen Lösung (Heptahydrat) zwischen 8,5 und 11,5

 

Reinheit

Thiosulfat

Nicht mehr als 0,1 %, bezogen auf den SO2-Gehalt

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Selen

Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 222 NATRIUMHYDROGENSULFIT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumbisulfit

Natriumhydrogensulfit

Mononatriumsulfit

EINECS

231-921-4

Chemische Formel

NaHSO3 in wäßriger Lösung

Molekulargewicht

104,06

Gehalt

Nicht weniger als 32 % NaHSO3

Beschreibung

Weißes, kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium

 

B. pH der 10prozentigen wäßrigen Lösung zwischen 2,5 und 5,5

 

Reinheit

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg NaSO3, bezogen auf den SO2-Gehalt

Selen

Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 223 NATRIUMMETABISULFIT

Synonyme

Pyrosulfit

Natriumpyrosulfit

Dinatriumdisulfit

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumdisulfit

EINECS

231-673-0

Chemische Formel

Na2S2O5

Molekulargewicht

190,11

Gehalt

Nicht weniger als 95 % Na2S2O5 und nicht weniger als 64 % SO2

Beschreibung

Weiße Kristalle bzw. kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Natrium

 

B. pH der 10prozentigen Lösung zwischen 4,0 und 5,5

 

Reinheit

Thiosulfat

Nicht mehr als 0,1 %, bezogen auf den SO2-Gehalt

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Selen

Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 224 KALIUMMETABISULFIT

Synonyme

Kaliumpyrosulfit

Dikaliumdisulfit

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumdisulfit

EINECS

240-795-3

Chemische Formel

K2S2O5

Molekulargewicht

222,33

Gehalt

Nicht weniger als 90 % K2S2O5 und nicht weniger als 51,8 % SO2; der Rest besteht fast ausschließlich aus Kaliumsulfat

Beschreibung

Farblose Kristalle bzw. weißes kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Kalium

 

Reinheit

Thiosulfat

Nicht mehr als 0,1 %, bezogen auf den SO2-Gehalt

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Selen

Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 226 CALCIUMSULFIT

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumsulfit

EINECS

218-235-4

Chemische Formel

CaSO3·2H2O

Molekulargewicht

156,17

Gehalt

Nicht weniger als 95 % CaSO3·2H2O und nicht weniger als 39 % SO2

Beschreibung

Weiße Kristalle bzw. weißes kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Calcium

 

Reinheit

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Selen

Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 227 CALCIUMBISULFIT

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumbisulfit

Calciumhydrogensulfit

EINECS

237-423-7

Chemische Formel

Ca(HSO3)2

Molekulargewicht

202,22

Gehalt

6 bis 8 % (G/V) Schwefeldioxid und 2,5 bis 3,5 % (G/V) Calciumdioxid bzw. 10 bis 14 % (G/V) Calciumbisulfit [Ca(HSO3)2]

Beschreibung

Klare grün-gelbe wäßrige Lösung mit markantem Schwefeldioxidgeruch

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Calcium

 

Reinheit

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Selen

Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 228 KALIUMBISULFIT

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumbisulfit

Kaliumhydrogensulfit

EINECS

231-870-1

Chemische Formel

KHSO3 in wäßriger Lösung

Molekulargewicht

120,17

Gehalt

Nicht weniger als 280 g KHSO3 pro Liter (bzw. 150 g SO2 pro Liter)

Beschreibung

Klare, farblose wäßrige Lösung

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Sulfit und auf Kalium

 

Reinheit

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Selen

Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf den SO2-Gehalt

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 230 BIPHENYL

Synonyme

Diphenyl

Definition

Chemische Bezeichnung

1,1′-Biphenyl

Phenylbenzol

EINECS

202-163-5

Chemische Formel

C12H10

Molekulargewicht

154,20

Gehalt

Nicht weniger als 99,8 %

Beschreibung

Weißer bzw. hellgelber bis gelbbrauner kristalliner Festkörper mit charakteristischem Geruch

Merkmale

A. Schmelzbereich

68,5 °C bis 70,5 °C

B. Siedebereich

Destilliert völlig im Bereich von 2,5 °C zwischen 252,5 °C und 257,5 °C

Reinheit

Benzol

Nicht mehr als 10 mg/kg

Aromatische Amine

Nicht mehr als 2 mg/kg (als Anilin)

Phenolderivate

Nicht mehr als 5 mg/kg (als Phenol)

Leicht carbonisierbare Stoffe

Eine kalte Lösung von 0,5 g Biphenyl in 5 ml 94,5 bis 95,5prozentiger Schwefelsäure darf keine stärkere Färbung aufweisen als Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml Eisen(III)chlorid TSC, 0,1 ml Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser enthält

Terphenyl- und höhere Polyphenylderivate

Nicht mehr als 0,2 %

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

Nicht vorhanden

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 231 ORTHOPHENYLPHENOL

Definition

Chemische Bezeichnung

(1,1′-Biphenyl)-2-ol

2-Hydroxydiphenyl

o-Hydroxydiphenyl

EINECS

201-993-5

Chemische Formel

C12H10O

Molekulargewicht

170,20

Gehalt

Nicht weniger als 99 %

Beschreibung

Weißes bzw. leicht gelbliches, kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich

56 °C bis 58 °C

B. Positive Prüfung auf Phenolat

Ethanollösung (1 g in 10 ml) färbt sich bei Zugabe von 10 % Eisenchloridlösung grün

Reinheit

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,05 %

Diphenylether

Nicht mehr als 0,3 %

p-Phenylphenol

Nicht mehr als 0,1 %

1-Naphthol

Nicht mehr als 0,01 %

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 232 NATRIUMORTHOPHENYLPHENOL

Synonyme

Natriumorthophenylphenolat

Natriumsalz von o-Phenylphenol

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumorthophenylphenol

EINECS

205-055-6

Chemische Formel

C12H9ONa·4H2O

Molekulargewicht

264,26

Gehalt

Nicht weniger als 97 % C12H9ONa·4H2O

Beschreibung

Weißes bzw. leicht gelbliches, kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Phenolat und auf Natrium

 

B. Schmelzbereich des durch Ansäuern isolierten und nicht umkristallisierten Orthophenylphenols aus der Probe 56 °C bis 58 °C nach Trocknen im Schwefelsäureexsikkator

 

C. pH einer 2prozentigen wäßrigen Lösung zwischen 11,1 und 11,8

 

Reinheit

Diphenylether

Nicht mehr als 0,3 %

p-Phenylphenol

Nicht mehr als 0,1 %

1-Naphthol

Nicht mehr als 0,01 %

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 233 THIABENDAZOL

Definition

Chemische Bezeichnung

4-(2-Benzimidazolyl)thiazol

2-(4-Thiazolyl)-1H-Benzimidazol

EINECS

205-725-8

Chemische Formel

C10H7N3S

Molekulargewicht

201,26

Gehalt

Nicht weniger als 98 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Weißes bzw. fast weißes, geruchloses Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich

296 °C bis 303 °C

B. Spektrometrie

Absorptionsmaxima in 0,1 N HCl (0,0005 % G/V) bei 302 nm, 258 nm und 243 nm

image

bei 302 nm ± 2 nm: ca. 1 230

image

bei 258 nm ± 2 nm: ca. 200

image

bei 243 nm ± 2 nm: ca. 620

Absorptionsgrad 243 nm/302 nm = 0,47 bis 0,53

Absorptionsgrad 258 nm/302 nm = 0,14 bis 0,18

Reinheit

Wassergehalt

Nicht mehr als 0,5 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,2 %

Selen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 234 NISIN

Definition

Nisin besteht aus verschiedenen engverwandten Polypeptiden, die durch natürliche Arten von Streptococcus lactis, Lancefield-Gruppe N erzeugt werden

EINECS

215-807-5

Chemische Formel

C143H230N42O37S7

Molekulargewicht

3 354,12

Gehalt

Nisinkonzentrat enthält nicht weniger als 900 Einheiten pro mg in einer Mischung aus fettfreien Milchfeststoffen mit einem Natriumchloridgehalt von mindestens 50 %

Beschreibung

Weißes Pulver

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 3 %, wenn bei 102 °C bis 103 °C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet

Arsen

Nicht mehr als 1 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 235 NATAMYCIN

Synonyme

Pimaricin

Definition

Natamycin ist ein Fungizid der Polyen-Makrolid-Gruppe und wird vom natürlichen Arten des Streptomyces natalensis bzw. des Streptococcus lactis erzeugt

EINECS

231-683-5

Chemische Formel

C33H47O13N

Molekulargewicht

665,74

Gehalt

Nicht weniger als 95 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Weißes bis cremefarbenes, kristallines Pulver

Merkmale

A. Farbreaktion

Bei der Hinzufügung von Natamycinkristallen auf einer Tüpfelplatte zu einem Tropfen

— konzentrierter Salzsäure entsteht blaue Färbung;

— konzentrierter Phosphorsäure entsteht grüne Färbung, die nach einigen Minuten in eine blaßrote Färbung übergeht

B. Spektrometrie

Eine 0,0005prozentige (G/V) Lösung in einer 1prozentigen methanolischen Essigsäurelösung hat ein Absorptionsmaximum bei etwa 290 nm und 318 nm und einen Absatz bei etwas 280 nm, die Minima liegen bei etwa 250 nm, 295 nm und 311 nm

C. pH

5,5 bis 7,5 (1prozentige Lösung (G/V) in vorher neutralisierter Mischung aus 20 Teilen Dimethylformamid und 80 Teilen Wasser)

D. Spezifische Drehung

image

= + 250 ° bis + 295 ° (1prozentige Lösung (G/V) in kristallisierter Essigsäure bei 20 °C, berechnet aufgrund der Trockenmasse)

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 8 % (über P2O5 bei 60 °C zur Gewichtskonstanz vakuumgetrocknet)

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,5 %

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

Mikrobiologische Kriterien:

Gesamtkeimzahl:

Nicht mehr als 100 Kolonien pro Gramm

E 239 HEXAMETHYLENTETRAMIN

Synonyme

Hexamin, Methenamin

Definition

Chemische Bezeichnung

1,3,5,7-Tetraazatricyclo[3.3.1.13,7]-decan, Hexamethylentetramin

EINECS

202-905-8

Chemische Formel

C6H12N4

Molekulargewicht

140,19

Gehalt

Nicht weniger als 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Farbloses bzw. weißes, kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Formaldehyd und Ammoniak

 

B. Sublimationspunkt ca. 260 °C

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 0,5 % nach zweistündigem Vakuumtrocknen über P2O5 bei 105 °C

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,05 %

Sulfate

Nicht mehr als 0,005 %, ausgedrückt als SO4

Chloride

Nicht mehr als 0,005 %, ausgedrückt als Cl

Ammoniumsalze

Nicht nachweisbar

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 242 DIMETHYLDICARBONAT

Synonyme

DMDC

Dimethylpyrocarbonat

Definition

Chemische Bezeichnung

Dimethyldicarbonat

Pyrokohlensäuredimethylester

EINECS

224-859-8

Chemische Formel

C4H6O5

Molekulargewicht

134,09

Gehalt

Nicht weniger als 99,8 %

Beschreibung

Farblose Flüssigkeit, zersetzt sich in wäßriger Lösung. Ätzend für Haut und Augen und giftig beim Einatmen bzw. Verzehr

Merkmale

A. Zersetzung

Nach Verdünnen positive Prüfung auf CO2 und Methanol

B. Schmelzpunkt

Siedepunkt

17 °C

172 °C unter Zersetzung

C. Dichte bei 20 °C

ca. 1,25 g/cm3

D. Infrarot-Spektrum

Maxima bei 1 156 und 1 832 cm-1

Reinheit

Dimethylcarbonat

Nicht mehr als 0,2 %

Chlor, insgesamt

Nicht mehr als 3 mg/kg

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 249 KALIUMNITRIT

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumnitrit

EINECS

231-832-4

Chemische Formel

KNO2

Molekulargewicht

85,11

Gehalt

Nicht weniger als 95 %, bezogen auf die Trockensubstanz (5)

Beschreibung

Weiße bzw. leicht gelbliche hygroskopische Granulate

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Nitrit und auf Kalium

 

B. pH einer 5prozentigen Lösung

6,0 bis 9,0

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 3 % nach vierstündigem Trocknen über Kieselgel

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 250 NATRIUMNITRIT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumnitrit

EINECS

231-555-9

Chemische Formel

NaNO2

Molekulargewicht

69,00

Gehalt

Nicht weniger als 97 %, bezogen auf die Trockensubstanz (5)

Beschreibung

Weißes, kristallines Pulver bzw. gelbliche Klumpen

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Nitrit und auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 0,25 % nach vierstündigem Trocknen über Kieselgel

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

▼M5

E 251 NATRIUMNITRAT

1.  FESTES NATRIUMNITRAT

Synonyme

Chilesalpeter

Natronsalpeter

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumnitrat

Einecs

231-554-3

Chemische Formel

NaNO3

Molekulargewicht

85,00

Gehalt

Mindestens 99 % nach dem Trocknen

Beschreibung

Weißes, kristallines, leicht hygroskopisches Pulver

Merkmale

A.  Positive Prüfungen auf Nitrat und auf Natrium

 

B.  pH einer 5%igen-Lösung:

5,5 bis 8,3

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 2 % nach vierstündigem Trocknen bei 105 °C

Nitrite

Höchstens 30 mg/kg, ausgedrückt als NaNO2

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 251 NATRIUMNITRAT

2.  FLÜSSIGES NATRIUMNITRAT

Definition

Flüssiges Natriumnitrat ist eine wässrige Natriumnitratlösung als direktes Ergebnis der chemischen Reaktion zwischen Natriumhydroxid und Salpetersäure in stoechiometrischen Mengen, ohne nachfolgende Kristallisation. Standardisierte Formen, die aus diesen Spezifikationen entsprechendem flüssigen Natriumnitrat hergestellt werden, dürfen Salpetersäure in übermäßigen Mengen enthalten, wenn deutlich angegeben oder etikettiert.

Chemische Bezeichnung

Natriumnitrat

Einecs

231-554-3

Chemische Formel

NaNO3

Molekulargewicht

85,00

Gehalt

33,5 % bis 40,0 % NaNO3

Beschreibung

Klare farblose Flüssigkeit

Merkmale

A.  Positive Prüfungen auf Nitrat und auf Natrium

 

B.  pH:

mindestens 1,5 und höchstens 3,5

Reinheit

Freie Salpetersäure

Höchstens 0,01 %

Nitrite

Höchstens 10 mg/kg, ausgedrückt als NaNO2

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 0,3 mg/kg

Diese Spezifikation gilt für eine 35%ige wässrige Lösung.

 

▼B

E 252 KALIUMNITRAT

Synonyme

Salpeter

Kalisalpeter

Kaliumsalz der Salpetersäure

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumnitrat

EINECS

231-818-8

Chemische Formel

KNO3

Molekulargewicht

101,11

Gehalt

Nicht weniger als 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Weißes kristallines Pulver bzw. transparente Prismen mit kühlem, salzigem, scharfem Geschmack

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Nitrat und auf Kalium

 

B. pH einer 5prozentigen Lösung

4,5 bis 8,5

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 1 % nach vierstündigem Trocknen bei 105 °C

Nitrite

Nicht mehr als 20 mg/kg, ausgedrückt als KNO2

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 260 ESSIGSÄURE

Synonyme

Eisessig

Definition

Chemische Bezeichnung

Essigsäure

Ethansäure

EINECS

200-580-7

Chemische Formel

C2H4O2

Molekulargewicht

60,05

Gehalt

Nicht weniger als 99,8 %

Beschreibung

Klare farblose Flüssigkeit mit stechendem charakteristischem Geruch

Merkmale

A. Siedepunkt

118 °C unter 760 mm Hg

B. Spezifisches Gewicht

Etwa 1,049

C. Eine Lösung im Verhältnis eins zu drei ermöglicht positive Prüfungen auf Acetat

 

D. Erstarrungspunkt

Nicht unter 14,5 °C

Reinheit

Nichtflüchtige Rückstände

Nicht mehr als 100 mg/kg

Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare Verunreinigungen

Nicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure

Leicht oxidierbare Stoffe

2 ml der Probe in einem Glasstopfbehälter mit 10 ml Wasser auflösen und 0,1 ml 0,1 N Kaliumpermanganat hinzufügen; keine farbliche Änderung von rosa zu braun innerhalb von 30 min

Arsen

Nicht mehr als 1 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetall (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 261 KALIUMACETAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumacetat

EINECS

204-822-2

Chemische Formel

C2H3KO2

Molekulargewicht

98,14

Gehalt

Nicht weniger als 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Farblose, hygroskopische Kristalle bzw. ein weißes kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leichtem Essiggeruch

Merkmale

A. pH einer 5prozentigen wäßrigen Lösung

7,5 bis 9,0

B. Positive Prüfungen auf Acetat und auf Kalium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 8 % nach zweistündigem Trocknen bei 105 °C

Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare Verunreinigungen

Nicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 262 (i) NATRIUMACETAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumacetat

EINECS

204-823-8

Chemische Formel

C2H3NaO2·nH2O (n = 0 oder 3)

Molekulargewicht

Anhydrat:

82,03

Trihydrat:

136,08

Gehalt

Sowohl Anhydrat als auch Trihydrat enthalten nicht weniger als 98,5 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Anhydrat:

Weißes, geruchloses, körniges, hygroskopisches Pulver

Trihydrat:

Farblose, transparente Kristalle bzw. körniges, kristallines Pulver, geruchlos bzw. mit leichtem Essiggeruch; verwittert in warmer trockener Luft

Merkmale

A. pH einer 1,0prozentigen wäßrigen Lösung

8,0 bis 9,5

B. Positive Prüfungen auf Acetat und auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Anhydrat:

Nicht mehr als 2 % (120 °C, 4 Std.)

Trihydrat:

zwischen 36 und 42 % (120 °C, 4 Std.)

Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare Verunreinigungen

Nicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 262 (ii) NATRIUMDIACETAT

Definition

Natriumdiacetat ist eine Molekülverbindung von Natriumacetat und Essigsäure

Chemische Bezeichnung

Natriumhydrogendiacetat

EINECS

204-814-9

Chemische Formel

C4H7NaO4·nH2O (n = 0 oder 3)

Molekulargewicht

142,09 (Trockensubstanz)

Gehalt

39 bis 41 % freie Essigsäure und 58 bis 60 % Natriumacetat

Beschreibung

Weißer, hygroskopischer, kristalliner Feststoff mit essigsaurem Geruch

Merkmale

A. pH einer 10prozentigen wäßrigen Lösung

4,5 bis 5,0

B. Positive Prüfungen auf Acetat und auf Natrium

 

Reinheit

Wassergehalt

Nicht mehr als 2 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare Verunreinigungen

Nicht mehr als 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 263 CALCIUMACETAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumacetat

EINECS

200-540-9

Chemische Formel

Anhydrat:

C4H6O4Ca

Monohydrat:

C4H6O4Ca·H2O

Molekulargewicht

Anhydrat:

158,17

Monohydrat:

176,18

Gehalt

Nicht weniger als 98 %, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Wasserfreies Calciumacetat ist ein weißer, hygroskopischer, massiger, kristalliner Feststoff mit leicht bitterem Geschmack. Ein leichter Essigsäuregeruch kann auftreten. Das Monohydrat kann Nadelkristall-, Granulat- oder Pulverform haben

Merkmale

A. pH einer 10prozentigen wäßrigen Lösung

6,0 bis 9,0

B. Positive Prüfungen auf Acetat und auf Calcium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 11 % nach dem Trocknen (155 °C zur Gewichtskonstanz für das Monohydrat)

Wasserunlösliche Stoffe

Nicht mehr als 0,3 %

Ameisensäure, Formiate und andere oxydierbare Verunreinigungen

Nicht mehr al 1 000 mg/kg, ausgedrückt als Ameisensäure

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 270 MILCHSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung

Milchsäure

2-Hydroxypropionsäure

1-Hydroxyethan-1-carbonsäure

EINECS

200-018-0

Chemische Formel

C3H6O3

Molekulargewicht

90,08

Gehalt

Nicht weniger als 76 % und nicht mehr als 84 %

Beschreibung

Farblose bzw. gelbliche, fast geruchlose, zähflüssige Flüssigkeit mit Säuregeschmack aus einer Mischung aus Milchsäure (C3H6O3) und Milchsäurelactat (C6H10O5). Es wird durch Milchsäuregärung von Zucker gewonnen bzw. synthetisch hergestellt

Anmerkung:

Milchsäure ist hygroskopisch. Wenn durch Sieden eingedampft, kondensiert sie zu Milchsäurelactat, das bei Verdünnung und Erhitzen zu Milchsäure hydrolisiert

 

Merkmale

A. Positive Prüfung auf Lactat

 

Reinheit

Sulfatasche

Nicht mehr als 0,1 %

Chlorid

Nicht mehr als 0,2 %

Sulfat

Nicht mehr als 0,25 %

Eisen

Nicht mehr als 10 mg/kg

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

Anmerkung:

Diese Spezifikation gilt für eine 80prozentige wäßrige Lösung; für schwächere wäßrige Lösungen werden die Werte nach dem Milchsäuregehalt berechnet

 

E 280 PROPIONSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung

Propionsäure

Propansäure

EINECS

201-176-3

Chemische Formel

C3H6O2

Molekulargewicht

74,08

Gehalt

Nicht weniger als 99,5 %

Beschreibung

Farblose bzw. leicht gelbliche ölige Flüssigkeit mit leicht stechendem Geruch

Merkmale

A. Schmelzpunkt

-22 °C

B. Siedebereich

138,5 °C bis 142,5 °C

Reinheit

Nichtflüchtige Rückstände

Nicht mehr als 0,01 %, wenn bei 140 °C zur Gewichtskonstanz getrocknet

Aldehyde

Nicht mehr als 0,1 %, ausgedrückt als Formaldehyd

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 281 NATRIUMPROPIONAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumpropionat

Natriumpropanat

EINECS

205-290-4

Chemische Formel

C3H5O2Na

Molekulargewicht

96,06

Gehalt

Nicht weniger als 99 % nach zweistündigem Trocknen bei 105 °C

Beschreibung

Weißes, kristallines, hygroskopisches Pulver; feines, weißes Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Propionat und auf Natrium

 

B. pH einer 10prozentigen wäßrigen Lösung

7,5 bis 10,5

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 4 %, bestimmt durch zweistündiges Trocknen bei 105 °C

Wasserunlösliche Stoffe

Nicht mehr als 0,1 %

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 282 CALCIUMPROPIONAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumpropionat

EINECS

223-795-8

Chemische Formel

C6H10O4Ca

Molekulargewicht

186,22

Gehalt

Nicht weniger als 99 % nach zweistündigem Trocknen bei 105 °C

Beschreibung

Weißes, kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Propionat und auf Calcium

 

B. pH einer 10prozentigen wäßrigen Lösung

6,0 bis 9,0

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 4 %, bestimmt durch zweistündiges Trocknen bei 105 °C

Wasserunlösliche Stoffe

Nicht mehr als 0,3 %

Eisen

Nicht mehr als 50 mg/kg

Fluorid

Nicht mehr als 10 mg/kg

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 283 KALIUMPROPIONAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumpropionat

Kaliumpropanat

EINECS

206-323-5

Chemische Formel

C3H5KO2

Molekulargewicht

112,17

Gehalt

Nicht weniger als 99 % nach zweistündigem Trocknen bei 105 °C

Beschreibung

Weißes kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Propionat und auf Kalium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Nicht mehr als 4 %, bestimmt durch zweistündiges Trocknen bei 105 °C

Wasserunlösliche Stoffe

Nicht mehr als 0,3 %

Eisen

Nicht mehr als 30 mg/kg

Fluorid

Nicht mehr als 10 mg/kg

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 284 BORSÄURE

Synonyme

Borsäure

Orthoborsäure

Borofax

Definition

EINECS

233-139-2

Chemische Formel

H3BO3

Molekulargewicht

61,84

Gehalt

Nicht weniger als 99,5 %

Beschreibung

Farblose, geruchlose, transparente Kristalle bzw. weißes Granulat bzw. Pulver, fühlt sich leicht fettig an; kommt in der Natur in Form des Minerals Sassolit vor

Merkmale

A. Schmelzpunkt

ca. 171 °C

B. Verbrennt mit einer grünen Flamme

 

C. pH einer 3,3prozentigen wäßrigen Lösung

3,8 bis 4,8

Reinheit

Peroxide

Keine Färbung bei Zusatz von KI-Lösung

Arsen

Nicht mehr als 1 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 285 NATRIUMTETRABORAT (BORAX)

Synonyme

Natriumborat

Borax

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumtetraborat

Natriumbiborat

Natriumpyroborat

EINECS

215-540-4

Chemische Formel

Na2B4O7

Na2B4O7·10 H2O

Molekulargewicht

201,27

Beschreibung

Pulver bzw. glasähnliche Platten, die bei Luftkontakt undurchsichtig werden; in Wasser langsam löslich

Merkmale

A. Schmelzbereich

Zwischen 171 °C und 175 °C mit Zersetzung

Reinheit

Peroxide

Keine Färbung bei Zusatz von KI-Lösung

Arsen

Nicht mehr als 1 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Nicht mehr als 10 mg/kg

E 290 KOHLENDIOXID

Synonyme

Kohlensäure

Trockeneis (Festform)

Kohlensäureanhydrid

Definition

Chemische Bezeichnung

Kohlendioxid

EINECS

204-696-9

Chemische Formel

CO2

Molekulargewicht

44,01

Gehalt

Nicht weniger als 99 % (G/V) des Gases

Beschreibung

Unter Normalbedingungen farbloses Gas mit leicht stechendem Geruch. Im Handel erhältliches Kohlendioxid wird flüssig in Druckzylindern oder in Großraumspeichersystemen bzw. in komprimierten Festblöcken (Trockeneis) transportiert und gehandelt. Feste Formen enthalten normalerweise Zusätze wie Propylenglykol oder Mineralöl als Bindemittel

Merkmale

A. Ausfällung

Strömt ein Teil der Probe durch eine Bariumhydroxidlösung, entsteht eine weiße Ausfällung, die sich in verdünnter Essigsäure unter Schaumbildung auflöst

Reinheit

Acidität

Wird 915 ml Gas durch 50 ml gerade zum Sieden gebrachtes Wasser durchgeperlt, so darf dieses Wasser bei Verwendung von Methylorange als Indikator keinen höheren Säuregrad aufweisen als 50 ml gerade zum Sieden gebrachtes Wasser, dem 1 ml Chlorwasserstoffsäure (0,01 N) zugesetzt wurde

Reduzierende Stoffe

Phosphorwasserstoff und Sulfit

915 ml Gas, durch 25 ml mit 3 ml Ammoniak angereichertes Ammoniaksilbernitratreagens durchgeperlt, darf nicht zur Trübung bzw. Schwarzfärbung dieser Lösung führen

Kohlenmonoxid

Nicht mehr als 10 μl/l

Öl

Nicht mehr als 0,1 mg/l

E 300 ASCORBINSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung

L-Ascorbinsäure

Ascorbinsäure

2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lacton

3-Keto-L-gulofuranolacton

EINECS

200-066-2

Chemische Formel

C6H8O6

Molekulargewicht

176,13

Gehalt

Ascorbinsäure enthält nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure mindestens 99 % C6H8O6

Beschreibung

Weißes bis schwach gelbliches, geruchloses kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich

Zwischen 189 °C und 193 °C mit Zersetzung

B. Positive Prüfung auf Ascorbinsäure

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 0,4 % nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure

Sulfatasche

Höchstens 0,1 %

Spezifische Drehung

image

zwischen + 20,5 ° und + 21,5 ° (10 % Gewicht/Volumen wäßrige Lösung)

pH in 2 % wäßriger Lösung

Zwischen 2,4 und 2,8

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 301 NATRIUMASCORBAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumascorbat

Natrium-L-Ascorbat

2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lactronnatriumenolat

3-Keto-L-gulofuranolactonnatriumenolat

EINECS

205-126-1

Chemische Formel

C6H7O6Na

Molekulargewicht

198,11

Gehalt

Natriumascorbat enthält nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure mindestens 99 % C6H7O6Na

Beschreibung

Weißes oder fast weißes, geruchloses kristallines Pulver, das unter Lichteinwirkung dunkler wird

Merkmale

A. Positive Prüfungen und Ascorbat und auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 0,25 % nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure

Spezifische Drehung

image

zwischen + 103 ° und + 106 ° (10 % Gewicht/Volumen wäßrige Lösung)

pH in 10 % wäßriger Lösung

Zwischen 6,5 und 8,0

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 302 CALCIUMASCORBAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumascorbatdihydrat

Calciumsalz von 2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lactondihydrat

EINECS

227-261-5

Chemische Formel

C12H14O12Ca.2H2O

Molekulargewicht

426,35

Gehalt

Mindestens 98 % der von flüchtigen Bestandteilen freien Substanz

Beschreibung

Weißes bis sehr schwach graugelb gefärbtes geruchloses kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Ascorbat und auf Calcium

 

Reinheit

Fluorid

Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

Spezifische Drehung

image

zwischen + 95 ° und + 97 ° (5 % Gewicht/Volumen wäßrige Lösung)

pH in 10 % wäßriger Lösung

Zwischen 6,0 und 7,5

Flüchtige Bestandteile

Höchstens 0,3 %, bestimmt durch 24stündiges Trocknen bei Raumtemperatur in einem Exsikkator über Schwefelsäure oder Phosphorpentoxid

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 304 (i) ASCORBYLPALMITAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Ascorbylpalmitat

L-Ascorbylpalmitat

2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lacton-6-palmitat

6-Palmitoyl-3-keto-L-gulofuranolacton

EINECS

205-305-4

Chemische Formel

C22H38O7

Molekulargewicht

414,55

Gehalt

Mindestens 98 % der getrockneten Substanz

Beschreibung

Weißes oder gelblichweißes Pulver mit Zitrusgeruch

Merkmale

A. Schmelzbereich

Zwischen 107 °C und 117 °C

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 2,0 % nach 1stündigem Trocknen in einem Vakuum-Trockenschrank zwischen 56 °C und 60 °C

Sulfatasche

Höchstens 0,1 %

Spezifische Drehung

image

zwischen + 21 ° und + 24 ° (5 % Gewicht/Volumen in Methanollösung)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 304 (ii) ASCORBYLSTEARAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Ascorbylstearat

L-Ascorbylstearat

2,3-Didehydro-L-threohexon-1,4-lacton-6-stearat

6-Stearoyl-3-keto-L-gulofuranolacton

EINECS

246-944-9

Chemische Formel

C24H42O7

Molekulargewicht

442,6

Gehalt

Mindestens 98 %

Beschreibung

Weißes oder gelblichweißes Pulver mit Zitrusgeruch

Merkmale

A. Schmelzpunkt

Etwa 116 °C

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 2,0 % nach 1stündigem Trocknen in einem Vakuum-Trockenschrank zwischen 56 °C und 60 °C

Sulfatasche

Höchstens 0,1 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 306 STARK TOCOPHEROLHALTIGE EXTRAKTE

Definition

Gewonnen durch Vakuum-Dampfdestillation von pflanzlichen Speiseölerzeugnissen, enthält konzentrierte Tocopherole und Tocotrienole wie d-α-, d-β-, d-γ- und d-ς-Tocopherole

Molekulargewicht

430,71 (d-α-Tocopherol)

Gehalt

Mindestens 34 % Tocopherole insgesamt

Beschreibung

Bräunlichrotes bis rotes klares, zähflüssiges Öl mit mildem, charakteristischem Geruch und Geschmack. Wachsähnliche Bestandteile können in mikrokristalliner Form abgeschieden werden

Merkmale

A. Nachweis durch ein geeignetes chromatographisches Verfahren (Gas/Flüssigkeit)

 

B. Löslichkeitstests

Nicht wasserlöslich; löslich in Ethanol; mischbar mit Äther

Reinheit

Sulfatasche

Höchstens 0,1 %

Spezifische Drehung

image

mindestens + 20 °

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

▼M7

E 307 ALPHA-TOCOPHEROL

Synonyme

DL-α-Tocopherol

Definition

Chemische Bezeichnung

DL-5,7,8-Trimethyltocol

DL-2,5,7,8-tetramethyl-2-(4′,8′,12′-trimethyltridecyl)-6-chromanol

EINECS

233-466-0

Chemische Formel

C29H50O2

Molekulargewicht

430,71

Gehalt

Mindestens 96 %

Beschreibung

Gelblich bis gelbbraunes, nahezu geruchloses, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt

Merkmale

A.  Löslichkeitstests

Nicht wasserlöslich; leicht löslich in Ethanol; mischbar mit Ether

B.  Spektrophotometrie

Das Absorptionsmaximum in reinem Ethanol liegt bei 292 nm

Reinheit

Brechungsindex

nD20 1,503 bis 1,507

Spezifische Absorption E 1 % 1 cm in Ethanol

E 1 % 1 cm (292 nm) 72 bis 76

(0,01 g in 200 ml reinem Ethanol)

Sulfatasche

Höchstens 0,1 %

Spezifische Drehung

[α]25 D0° ± 0,05° (10 %ige Lösung in Chloroform)

Blei

Höchstens 2 mg/kg.

▼B

E 308 GAMMA-TOCOPHEROL

Synonyme

DL-γ-Tocopherol

Definition

Chemische Bezeichnung

2,7,8-Trimethyl-2-(4′,8′,12′-trimethyltridecyl)-6-chromanol

EINECS

231-523-4

Chemische Formel

C28H48O2

Molekulargewicht

416,69

Gehalt

Mindestens 97 %

Beschreibung

Hellgelbes, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt

Merkmale

A. Spektrometrie

In reinem Ethanol sind die maximalen Absorptionen etwa 298 nm und 257 nm

Reinheit

Brechungsindex

image

1,503 bis 1,507
Spezifische Absorption

image

in Ethanol

image

(298 nm) 91 bis 97

image

(257 nm) 5,0 bis 8,0

Sulfatasche

Höchstens 0,1 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 309 DELTA-TOCOPHEROL

Definition

Chemische Bezeichnung

2,8-Dimethyl-2-(4′,8′,12′-trimethyltridecyl)-6-chromanol

EINECS

204-299-0

Chemische Formel

C27H46O2

Molekulargewicht

402,7

Gehalt

Mindestens 97 %

Beschreibung

Hellgelbes oder orangefarbenes, klares, zähflüssiges Öl, das unter Luft- oder Lichteinwirkung oxidiert bzw. sich dunkel färbt

Merkmale

A. Spektrometrie

In reinem Ethanol sind die maximalen Absorptionen etwa 298 nm und 257 nm

Reinheit

Brechungsindex

image

1,500 bis 1,504
Spezifische Absorption

image

in Ethanol

image

(298 nm) 89 bis 95

image

Sulfatasche

Höchstens 0,1 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 310 PROPYLGALLAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Propylgallat

Propylester der Gallussäure

n-Propylester der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure

EINECS

204-498-2

Chemische Formel

C10H12O5

Molekulargewicht

212,20

Gehalt

Mindestens 98 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Weißes bis cremeweißes, geruchloses kristallines Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit

Schwer löslich in Wasser, leicht löslich in Ethanol, Ether und 1,2-Propan-diol

B. Schmelzbereich

Zwischen 146 °C und 150 °C nach 4stündigem Trocknen bei 110 °C

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 1,0 % (110 °C, 4 Std.)

Sulfatasche

Höchstens 0,1 %

Freie Säuren

Höchstens 0,5 %, als Gallussäure

Chlorierte organische Verbindungen

Höchstens 100 mg/kg, als Chlor

Spezifische Absorption

image

in Ethanol

image

(275 nm), mindestens 485 und höchstens 520

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 311 OCTYLGALLAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Octylgallat

Octylester der Gallussäure

n-Octylester der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure

EINECS

213-853-0

Chemische Formel

C15H22O5

Molekulargewicht

282,34

Gehalt

Mindestens 98 %, nach 6stündigem Trocknen bei 90 °C

Beschreibung

Weißes bis cremeweißes, geruchloses Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit

Wasserunlöslich, leicht löslich in Ethanol, Ether und Propan-1,2-diol

B. Schmelzbereich

Zwischen 99 °C und 102 °C nach 6stündigem Trocknen bei 90 °C

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 0,5 % (90 °C, 6 Std.)

Sulfatasche

Höchstens 0,05 %

Freie Säuren

Höchstens 0,5 %, als Gallussäure

Chlorierte organische Verbindungen

Höchstens 100 mg/kg, als Chlor

Spezifische Absorption

image

in Ethanol

image

(275 nm), mindestens 375 und höchstens 390

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 312 DODECYLGALLAT

Synonyme

Laurylgallat

Definition

Chemische Bezeichnung

Dodecylgallat

Dodecylester der Gallussäure

n-Dodecylester (oder Laurylester) der 3,4,5-Trihydroxybenzoesäure

EINECS

214-620-6

Chemische Formel

C19H30O5

Molekulargewicht

338,45

Gehalt

Mindestens 98 %, nach 6stündigem Trocknen bei 90 °C

Beschreibung

Weißes oder cremweißes, geruchloses Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit

Wasserunlöslich, leicht löslich in Ethanol und Ether

B. Schmelzbereich

Zwischen 95 °C und 98 °C nach 6stündigem Trocknen bei 90 °C

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 0,5 % (90 °C, 6 Std.)

Sulfatasche

Höchstens 0,05 %

Freie Säuren

Höchstens 0,5 %, als Gallussäure

Chlorierte organische Verbindungen

Höchstens 100 mg/kg, als Chlor

Spezifische Absorption

image

in Ethanol

image

(275 nm), mindestens 300 und höchstens 325

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 30 mg/kg

▼M7

E 315 ISOASCORBINSÄURE

Synonyme

Erythorbinsäure

D-Araboascorbinsäure

Definition

Chemische Bezeichnung

D-Erythro-2-hexencarbonsäure-γ-lacton

Isoascorbinsäure

D-Isoascorbinsäure

EINECS

201-928-0

Chemische Formel

C6H8O6

Molekulargewicht

176,13

Gehalt

Mindestens 98 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Weißes oder gelbliches kristallines Pulver, dass unter Lichteinwirkung allmählich dunkler wird

Merkmale

A.  Schmelzbereich

Zwischen 164 °C und 172 °C mit Zersetzung

B.  Positivtest für Ascorbinsäure/Farbreaktion

 
 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 0,4 % nach dreistündigem Trocknen unter verringertem Druck auf Kieselsäuregel

Sulfatasche

Höchstens 0,3 %

Spezifische Drehung

[α]25 D – 16,5° bis – 18,0° (10 % (w/v) wässrige Lösung)

Oxalate

Bei Hinzufügung von zwei Tropfen Eisessig und 5 ml einer 10 %igen Calciumacetatlösung zu einer Lösung von 1 g in 10 ml Wasser sollte die Lösung klar bleiben

Blei

Höchstens 2 mg/kg.

▼B

E 316 NATRIUMISOASCORBAT

Synonyme

Natriumerythorbat

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumisoascorbat

Natrium-D-Isoascorbinsäure

Natriumsalz von 2,3-Didehydro-D-erytho-hexon-1,4-lacton

3-Keto-D-gulofurano-lacton-natriumenolatmonohydrat

EINECS

228-973-9

Chemische Formel

C6H7O6Na·H2O

Molekulargewicht

216,13

Gehalt

Mindestens 98 % nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure, ausgedrückt als Monohydrat

Beschreibung

Weißes kristallines Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit

Leicht wasserlöslich; schwer löslich in Ethanol

B. Positive Prüfung auf Ascorbinsäure/Farbreaktion

 

C. Positive Prüfung auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 0,25 % nach 24stündigem Trocknen in einem Vakuum-Exsikkator über Schwefelsäure

Spezifische Drehung

image

+ 95° bis + 98° (10 % (Gewicht/Volumen) wäßrige Lösung)

pH-Wert einer 10%igen wäßrigen Lösung

5,5 bis 8,0

Oxalate

Bei Hinzufügung von zwei Tropfen Eisessig und 5 ml einer 10%igen Calciumacetatlösung zu einer Lösung von 1 g in 10 ml Wasser sollte die Lösung klar bleiben

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

▼M7

E 319 TERTIÄR-BUTYLHYDROCHINON (TBHQ)

Synonyme

TBHQ

Definition

Chemische Bezeichnung

tert.-Butyl-1,4-benzenediol

2-(1,1-Dimethylethyl)-1,4-benzenediol

EINECS

217-752-2

Chemische Formel

C10H14O2

Molekulargewicht

166,22

Gehalt

Mindestens 99 % C10H14O2

Beschreibung

Weißer, kristalliner Feststoff mit charakteristischem Geruch

Merkmale

A.  Löslichkeit

Praktisch unlöslich in Wasser; löslich in Ethanol

B.  Schmelzpunkt

Mindestens 126,5 °C

C.  Phenole

Etwa 5 mg der Probe werden in 10 ml Methanol gelöst; dann werden 10,5 ml Dimethylaminlösung (1:4) zugegeben. Die Lösung färbt sich rot bis rosa.

Reinheit

Tertiär-Butyl-p-benzochinon

Höchstens 0,2 %

2,5-Di-tertiär-butyl-hydrochinon

Höchstens 0,2 %

Hydroxychinon

Höchstens 0,1 %

Toluol

Höchstens 25 mg/kg

Blei

Höchstens 2 mg/kg.

▼M2

E 320 BUTYLHYDROXYANISOL (BHA)

Synonym

BHA

Definition

Chemische Bezeichnung

3-tert-Butyl-4-hydroxyanisol Gemisch aus 2-tert-Butyl-4-hydroxyanisol und 3-tert-Butyl-4-hydroxyanisol

EINECS

246-563-8

Chemische Formel

 
 

image

Molekulargewicht

180,25

Gehalt

Mindestens 98,5 %

image

und mindestens 85 % 3-tert-Butyl-4-hydroxyanisolisomer

Beschreibung

Weiße oder schwach gelbliche Kristalle oder wachsartiger Feststoff mit leicht aromatischem Geruch

Merkmale

A.  Löslichkeit

Nicht wasserlöslich, in Ethanol gut löslich

B.  Schmelzbereich

48 °C bis 63 °C

C.  Farbreaktion

Reagiert positiv auf den Phenolgruppentest

Reinheit

Sulfatasche

Höchstens 0,05 % nach Kalzinierung bei 800 ± 25 °C

Verunreinigungen durch Phenole

Höchstens 0,5 %

Spezifische Absorption

image

image

(290 nm), mindestens 190 und höchstens 210
Spezifische Absorption

image

image

(228 nm), mindestens 326 und höchstens 345

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

▼B

E 321 BUTYLHYDROXYTOLUOL (BHT)

Synonyme

BHT

Definition

Chemische Bezeichnung

2,6-Ditertiärbutyl-p-Kresol

4-Methyl-2,6-Ditertiärbutylphenol

EINECS

204-881-4

Chemische Formel

C15H24O

Molekulargewicht

220,36

Gehalt

Mindestens 99 %

Beschreibung

Weißer kristalliner oder flockiger Feststoff, geruchlos oder mit charakteristischem, leicht aromatischem Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit

Nicht löslich in Wasser und 1,2-Propan-diol; leicht löslich in Ethanol

B. Schmelzpunkt

70 °C

C. Maximale Extinktion

Die Absorption zwischen 230 und 320 nm einer Schicht von 2 cm einer Lösung von 1:100 000 in absolutem Ethanol hat nur ein Maximum bei 278 nm

Reinheit

Sulfatasche

Höchstens 0,005 %

Verunreinigungen durch Phenole

Höchstens 0,5 %

Spezifische Absorption

image

in Ethanol

image

(278 nm), mindestens 81 und höchstens 88

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als PB)

Höchstens 10 mg/kg

E 322 LECITHINE

Synonyme

Phosphatide

Phospholipide

Definition

Lecithine sind Mischungen oder Fraktionen aus Phosphatiden, die mittels physikalischer Verfahren aus tierischen oder pflanzlichen Nahrungsmitteln gewonnen werden; sie umfassen auch die hydrolisierten Stoffe, die mit ungefährlichen und geeigneten Enzymen gewonnen werden. Das Enderzeugnis darf keinerlei enzymatische Restaktivität aufweisen

Die Lecithine dürfen in wäßrigem Medium mittels Wasserstoffperoxid leicht gebleicht sein; diese Oxydation darf die Phosphatide der Lecithine chemisch nicht verändern

EINECS

232-307-2

Gehalt

— Lecithine: mindestens 60 % in Aceton unlösliche Stoffe

— hydrolisierte Lecithine: mindestens 56 % in Aceton unlösliche Stoffe

Beschreibung

— Lecithine: braune Flüssigkeit oder zähe Halbflüssigkeit oder Pulver

— hydrolisierte Lecithine: hellbraune bis braune zähe Flüssigkeit oder Paste

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Cholin, Phosphor- und Fettsäuren

 

B. Test für hydrolisiertes Lecithin

In einem 800-ml-Becher 500 ml Wasser (30 bis 35 °C) füllen; unter ständigem Rühren langsam 50 ml der Probe hinzufügen. Bei hydrolisiertem Lecithin ergibt sich eine homogene Emulsion. Bei nicht hydrolisiertem Lecithin setzt sich eine Masse von etwa 50 g ab

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 2,0 % nach 1stündigem Trocknen bei 105 °C

In Toluol unlösliche Stoffe

Höchstens 0,3 %

Säurezahl

— Lecithine: höchstens 35 mg Kaliumhydroxid pro Gramm

— hydrolisierte Lecithine: höchstens 45 mg Kaliumhydroxid pro Gramm

Peroxidzahl

Höchstens 10

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 325 NATRIUMLACTAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumlactat

Natrium-2-hydroxypropanoat

EINECS

200-772-0

Chemische Formel

C3H5NaO3

Molekulargewicht

112,06 (Trockensubstanz)

Gehalt

Mindestens 57 % und höchstens 66 %

Beschreibung

Farblose, durchsichtige Flüssigkeit

Geruchlos oder mit leichtem, charakteristischem Geruch

Merkmale

A. Positive Prüfung auf Lactat

 

B. Positive Prüfung auf Kalium

 

Reinheit

Säuregehalt

Höchstens 0,5 % der Trockensubstanz, ausgedrückt in Milchsäure

pH-Wert einer 20 %igen wäßrigen Lösung

6,5 bis 7,5

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

Reduzierende Stoffe

Keine Reduktion von Fehlingscher Lösung

Hinweis:

Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 60 %ige wäßrige Lösung.

 

E 326 KALIUMLACTAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumlactat

Kalium-2-hydroxypropanoat

EINECS

213-631-3

Chemische Formel

C3H5O3K

Molekulargewicht

128,17 (Trockensubstanz)

Gehalt

Mindestens 57 % und höchstens 66 %

Beschreibung

Leicht zähe, klare Flüssigkeit

Geruchlos oder mit leichtem, charakteristischem Geruch

Merkmale

A. Glühen

Kaliumlactatlösung zu Asche verglühen. Die Asche ist alkalisch und schäumt beim Hinzufügen von Säure auf

B. Farbreaktion

2 ml Kaliumlactatlösung auf 5 ml einer 1%igen Lösung von Katechin in Schwefelsäure geben; im Kontaktbereich ist eine tiefrote Färbung festzustellen

C. Positive Prüfungen auf Kalium und auf Lactat

 

Reinheit

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

Acidität

1 g Kaliumlactatlösung in 20 ml Wasser auflösen, 3 Tropfen Phenolphthalein hinzufügen und mit 0,1 Natriumhydroxid titrieren. Es sollten nicht mehr als 0,2 ml erforderlich sein

Reduzierende Stoffe

Keine Reduktion von Fehlingscher Lösung

Hinweis:

Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 60%ige wäßrige Lösung.

 

E 327 CALCIUMLACTAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumdilactat

Calciumdilactathydrat

Calciumsalz der 2-Hydroxypropansäure

EINECS

212-406-7

Chemische Formel

(C3H5O2)2Ca·nH2O (n = 0 bis 5)

Molekulargewicht

218,22 (Trockensubstanz)

Gehalt

Mindestens 98 % (Trockensubstanz)

Beschreibung

Fast geruchloses, weißes kristallines Pulver oder Granulat

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Calcium und auf Lactat

 

B. Löslichkeit

Wasserlöslich, praktisch nicht löslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust

Bestimmt durch vierstündige Trocknung bei 120 °C

— wasserfrei: höchstens 3 %

— mit 1 Wassermolekül: höchstens 8 %

— mit 3 Wassermolekülen: höchstens 20 %

— mit 4,5 Wassermolekülen: höchstens 27 %

Acidität

Höchstens 0,5 % der Trockensubstanz, als Milchsäure

Fluoride

Höchstens 30 mg/kg, als Fluor

pH-Wert einer 5%igen Lösung

6,0 bis 8,0

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

Reduzierende Stoffe

Keine Reduktion von Fehlingscher Lösung

E 330 CITRONENSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung

Zitronensäure

2-Hydroxypropan-1,2,3-tricarboxylsäure

EINECS

201-069-1

Chemische Formel

a)  C6H8O7 (wasserfrei)

b)  C6H8O7·H2O (Monohydrat)

Molekulargewicht

a)  192,13 (wasserfrei)

b)  210,15 (Monohydrat)

Gehalt

Citronensäure (oder Zitronensäure) kann wasserfrei sein oder ein Wassermolekül enthalten. Citronensäure enthält mindestens 99,5 % C6H8O7, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Weißes oder farbloses, geruchloses, kristallines Pulver mit sehr saurem Geschmack. Das Monohydrat verwittert in trockener Luft

Merkmale

A. Löslichkeit

Sehr leicht wasserlöslich, leicht löslich in Ethanol, löslich in Ether

Reinheit

Wassergehalt

Wasserfreie Zitronensäure enthält höchstens 0,5 % Wasser; das Monohydrat ►C1  enthält höchstens 8,8 % Wasser ◄ (Karl-Fischer-Verfahren)

Sulfatasche

Höchstens 0,05 % nach Kalzinierung bei 800 ± 25 °C

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure

Leicht carbonisierbare Stoffe

1 g der Probe (Pulver) mit 10 ml mindestens 98 %iger Schwefelsäure im Dunkeln im Wasserbad bei 90 °C eine Stunde lang erhitzen; es darf höchstens eine schwachbraune Färbung entstehen (Vergleichsflüssigkeit K)

E 331 (i) MONONATRIUMCITRAT

Synonyme

Einbasisches Natriumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Mononatriumcitrat

Mononatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure

Chemische Formel

a)  C6H7O7Na (wasserfrei)

b)  C6H7O7Na·H2O (Monohydrat)

Molekulargewicht

a)  214,11 (wasserfrei)

b)  232,23 (Monohydrat)

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Bestimmt durch vierstündige Trocknung bei 180 °C

— wasserfrei: höchstens 1 %

— Monohydrat: höchstens 8,8 %

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure

pH-Wert einer 1 %igen wäßrigen Lösung

3,5 bis 3,8

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

E 331 (ii) DINATRIUMCITRAT

Synonyme

Zweibasisches Natriumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Dinatriumcitrat

Dinatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure

Dinatriumsalz der Zitronensäure mit 1,5 Wassermolekülen

EINECS

205-623-3

Chemische Formel

CH6O7Na2·1,5H2O

Molekulargewicht

263,11

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 13 % nach vierstündiger Trocknung bei 180 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure

pH-Wert einer 1%igen wäßrigen Lösung

4,9 bis 5,2

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

E 331 (iii) TRINATRIUMCITRAT

Synonyme

Dreibasisches Natriumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Trinatriumcitrat

Trinatriumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure

Trinatriumsalz der Zitronensäure, wasserfrei, als Dihydrat oder als Pentahydrat

EINECS

200-675-3

Chemische Formel

Wasserfrei:

C6H5O7Na3

Hydrate:

C6H5O7Na3·nH2O (n = 2 oder 5)

Molekulargewicht

258,07 (Wasserfrei)

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Weißes kristallines Pulver oder farblose Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Bestimmt durch vierstündige Trocknung bei 180 °C

— wasserfrei:

höchstens 1 %

— Dihydrat:

höchstens 13,5 %

— Pentahydrat:

höchstens 30,3 %

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure

pH-Wert einer 5%igen wäßrigen Lösung

7,5 bis 9,0

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

E 332 (i) MONOKALIUMCITRAT

Synonyme

Einbasisches Kaliumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Monokaliumcitrat

Monokaliumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure

Wasserfreies Monokaliumsalz der Zitronensäure

EINECS

212-753-4

Chemische Formel

C6H7O7K

Molekulargewicht

230,21

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Weißes, hygroskopisches, körniges Pulver oder durchsichtige Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Kalium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 1 %, bestimmt durch vierstündige Trocknung bei 180 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure

pH-Wert einer 1 %igen wäßrigen Lösung

3,5 bis 3,8

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

E 332 (ii) TRIKALIUMCITRAT

Synonyme

Dreibasisches Kaliumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Trikaliumcitrat

Trikaliumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure

Trikaliumsalzmonohydrat der Zitronensäure

EINECS

212-755-5

Chemische Formel

C6H5O7K3·H2O

Molekulargewicht

324,42

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Weißes, hygroskopisches, körniges Pulver oder durchsichtige Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Kalium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 6 % nach vierstündiger Trocknung bei 180 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, ausgedrückt in Oxalsäure

pH-Wert einer 5 %igen wäßrigen Lösung

7,5 bis 9,0

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

E 333 (i) MONOCALCIUMCITRAT

Synonyme

Einbasisches Calciumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Monocalciumcitrat

Monocalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure

Monocalciumsalzmonohydrat der Zitronensäure

Chemische Formel

(C6H7O7)2Ca·H2O

Molekulargewicht

440,32

Gehalt

Mindestens 97,5 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Feines weißes Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 7 % nach vierstündiger Trocknung bei 180 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

pH-Wert einer 1 %igen wäßrigen Lösung

3,2 bis 3,5

Fluoride

Höchstens 30 mg/kg, als Fluor

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

Carbonate

Die Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2n Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen

E 333 (ii) DICALCIUMCITRAT

Synonyme

Zweibasisches Calciumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Dicalciumcitrat

Dicalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure

Dicalciumsalztrihydrat der Zitronensäure

Chemische Formel

(C6H7O7)2Ca2·3H2O

Molekulargewicht

530,42

Gehalt

Mindestens 97,5 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Feines weißes Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 20 % nach vierstündiger Trocknung bei 180 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

Fluoride

Höchstens 30 mg/kg, als Fluor

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

Carbonate

Die Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2n Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen

E 333 (iii) TRICALCIUMCITRAT

Synonyme

Dreibasisches Calciumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Tricalciumcitrat

Tricalciumsalz der 2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure

Tricalciumsalztetrahydrat der Zitronensäure

EINECS

212-391-7

Chemische Formel

(C6H6O7)2Ca3·4H2O

Molekulargewicht

570,51

Gehalt

Mindestens 97,5 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Feines weißes Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Citrat und auf Calcium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 14 % nach vierstündiger Trocknung bei 180 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

Fluoride

Höchstens 30 mg/kg, als Fluor

Arsen

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

Carbonate

Die Auflösung von 1 g Calciumcitrat in 10 ml 2n Salzsäure darf nur zur Bildung vereinzelter Bläschen führen

E 334 L(+)-WEINSÄURE

Synonyme

Weinsäure

Definition

Chemische Bezeichnung

L-2,3-Dihydroxybernsteinsäure

d-α,β-Dihydroxybernsteinsäure

EINECS

201-766-0

Chemische Formel

C4H6O6

Molekulargewicht

150,09

Gehalt

Mindestens 99,5 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Farbloses, lichtdurchlässiges oder weißes kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich

168 bis 170 °C

B. Positive Prüfung auf Tartrat

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 0,5 %, bestimmt durch dreistündige Trocknung über P2O5

Sulfatasche

Höchstens 1 000 mg/kg nach Kalzinierung bei 800 ± 25 °C

spezifische optische Drehung

image

+ 11,5 ° bis + 13,5 ° (20 % Gewicht/Volumen wäßrige Lösung)

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

E 335 (i) MONONATRIUMTARTRAT

Synonyme

Mononatriumsalz der L(+)-Weinsäure

Definition

Chemische Bezeichnung

Mononatriumsalz der L-2,3-Dihydroxybernsteinsäure

Mononatriumsalzmonohydrat der L(+)-Weinsäure

Chemische Formel

C4H5O6Na·H2O

Molekulargewicht

194,05

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Farblose, durchsichtige Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Natrium

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 10 % nach vierstündiger Trocknung bei 105 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 335 (ii) DINATRIUMTARTRAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Dinatrium-L-tartrat

Dinatrium(+)-tartrat

Dinatriumsalz der (+)-2,3-Dihydroxybutandicaarbonsäure

Dinatriumsalzdihydrat der L(+)-Weinsäure

EINECS

212-773-3

Chemische Formel

C4H4O6Na2·2H2O

Molekulargewicht

230,8

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Farblose, durchsichtige Kristalle

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Natrium

 

B. Löslichkeit

1 g ist in 3 ml Wasser nicht löslich; nicht löslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 17 % nach vierstündiger Trocknung bei 150 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

pH-Wert einer 1%igen wäßrigen Lösung

7,0 bis 7,5

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 336 (i) MONOKALIUMTARTRAT

Synonyme

Monobasisches Kaliumtartrat

Weinstein

Definition

Chemische Bezeichnung

Wasserfreies Monokaliumsalz der L(+)-Weinsäure

Monokaliumsalz der L-2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure

Chemische Formel

C4H5O6K

Molekulargewicht

188,16

Gehalt

Mindestens 98 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Weißes kristallines oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Kalium

 

B. Schmelzpunkt

230 °C

Reinheit

pH-Wert einer 1 %igen wäßrigen Lösung

3,4

Trocknungsverlust

Höchstens 1 % nach vierstündiger Trocknung bei 105 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 336 (ii) DIKALIUMTARTRAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Dikaliumsalz der L-2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure

Dikaliumsalz mit Wassermolekül der L(+)-Weinsäure

EINECS

213-067-82

Chemische Formel

C4H4O6K2·H2O

Molekulargewicht

235,2

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Weißes kristallines oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Tartrat und auf Kalium

 

B. Schmelzbereich

Bei 230 °C

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 4 % nach vierstündiger Trocknung bei 150 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

pH-Wert einer 1 %igen wäßrigen Lösung

7,0 bis 9,0

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

E 337 KALIUMNATRIUMTARTRAT

Synonyme

L(+)-Kaliumnatriumtartrat

Rochellesalz

Seignettesalz

Natriumkalium-L(+)-tartrat

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumnatriumsalz der L-2,3-Dihydroxybutandicarbonsäure

L(+)-Kaliumnatriumtartrat

EINECS

206-156-8

Chemische Formel

C4H4O6KNa·4H2O

Molekulargewicht

282,23

Gehalt

Mindestens 99 %, berechnet auf Trockensubstanzbasis

Beschreibung

Farblose Kristalle oder weißes kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Tartrat, Kalium und Natrium

 

b. Löslichkeit

1 g ist in 1 ml Wasser löslich, nicht löslich in Ethanol

C. Schmelzbereich

70 bis 80 °C

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 26,0 % und mindestens 21,0 % nach dreistündiger Trocknung bei 150 °C

Oxalate

Höchstens 100 mg/kg nach Trocknung, als Oxalsäure

pH-Wert einer 1 %igen wäßrigen Lösung

6,5 bis 8,5

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

▼M4

E 338 PHOSPHORSÄURE

Synonyme

Orthophosphorsäure

Monophosphorsäure

Definition

Chemische Bezeichnung

Phosphorsäure

EINECS

231-633-2

Chemische Formel

H3PO4

Molekulargewicht

98,00

Gehalt

Phosphorsäure ist im Handel erhältlich als wässrige Lösung unterschiedlicher Konzentration. Gehalt mindestens 67,0 % und höchstens 85,7 %.

Beschreibung

Klare, farblose, viskose Flüssigkeit

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Säure und auf Phosphat

 

Reinheit

Flüchtige Säuren

Höchstens 10 mg/kg (als Essigsäure)

Chloride

Höchstens 200 mg/kg (als Chlor)

Nitrate

Höchstens 5 mg/kg (als NaNO3)

Sulfate

Höchstens 1 500 mg/kg (als CaSO4)

Fluorid

Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Bemerkung:

Diese Spezifikation bezieht sich auf eine 75%ige wässrige Lösung.

 

E 339 (i) MONONATRIUMPHOSPHAT

Synonyme

Mononatriummonophosphat

Saures Mononatriummonophosphat

Mononatriumorthophosphat

Einbasisches Natriumphosphat

Natriumdihydrogenmonophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumdihydrogenmonophosphat

EINECS

231-449-2

Chemische Formel

Wasserfrei: NaH2PO4

Monohydrat: NaH2PO4 . H2O

Dihydrat: NaH2PO4 . 2H2O

Molekulargewicht

wasserfrei: 119,98

Monohydrat: 138,00

Dihydrat: 156,01

Gehalt

Enthält nach einstündiger Trocknung bei 60 °C und anschließender vierstündiger Trocknung bei 105 °C mindestens 97 % NaH2PO4

P2O5-Gehalt

Zwischen 58,0 % und 60,0 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Weiß, geruchlos, leicht zerfließend; Pulver, Kristalle oder Körner

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat

 

B.  Löslichkeit

Leicht wasserlöslich. Nicht löslich in Ethanol oder Ether

C.  pH-Wert einer 1%igen Lösung

Zwischen 4,1 und 5,0

Reinheit

Trocknungsverlust

Nach einstündiger Trocknung bei 60 °C und anschließender vierstündiger Trocknung bei 105 °C verliert das wasserfreie Salz höchstens 2,0 %, das Monohydrat höchstens 15,0 % und das Dihydrat höchstens 25 %

Nicht wasserlösliche Bestandteile

Höchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Fluorid

Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 339 (ii) DINATRIUMPHOSPHAT

Synonyme

Dinatriummonophosphat

Sekundäres Natriumphosphat

Dinatriumorthophosphat

Saures Dinatriumphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung

Dinatriumhydrogenmonophosphat

Dinatriumhydrogenorthophosphat

EINECS

231-448-7

Chemische Formel

Wasserfrei: Na2HPO4

Hydrat: Na2HPO4 . nH2O (n= 2, 7 oder 12)

Molekulargewicht

141,98 (wasserfrei)

Gehalt

Enthält nach dreistündiger Trocknung bei 40 °C und anschließender fünfstündiger Trocknung bei 105 °C mindestens 98 % Na2HPO4

P2O5-Gehalt

Zwischen 49 % und 51 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Wasserfreies Dinatriumhydrogenphosphat ist ein weißes, hygroskopisches, geruchloses Pulver. Als Hydrate sind erhältlich das Dihydrat (ein weißer, kristalliner, geruchloser Feststoff), das Heptahydrat (weiß, geruchlos, verwitternd; Kristalle oder körniges Pulver) und das Dodekahydrat (weiß, verwitternd, geruchlos; Pulver oder Kristalle)

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat

 

B.  Löslichkeit

Leicht wasserlöslich. Nicht löslich in Ethanol

C.  pH-Wert einer 1%igen Lösung

Zwischen 8,4 und 9,6

Reinheit

Trocknungsverlust

Nach dreistündiger Trocknung bei 40 °C und anschließender fünfstündiger Trocknung bei 105 °C beträgt der Gewichtsverlust bei der wasserfreien Form höchstens 5,0 %, beim Dihydrat höchstens 22,0 %, beim Heptahydrat höchstens 50,0 % und beim Dodekahydrat höchstens 61,0 %

Nicht wasserlösliche Bestandteile

Höchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Fluorid

Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 339 (iii) TRINATRIUMPHOSPHAT

Synonyme

Natriumphosphat

Tribasisches Natriumphosphat

Trinatriumorthophosphat

Definition

Trinatriumphosphat wird aus wässrigen Lösungen gewonnen und kristallisiert in wasserfreier Form sowie mit 1/2, 1, 6, 8 oder 12 H2O. Das Dodekahydrat kristallisiert stets aus wässrigen Lösungen mit einem Natriumhydroxidüberschuss. Es enthält NaOH-Molekül

Chemische Bezeichnung

Trinatriummonophosphat

Trinatriumphosphat

Trinatriumorthophosphat

EINECS

231-509-8

Chemische Formel

Wasserfrei: Na3PO4

Hydrat: Na3PO4 . nH2O (n= 1/2, 1, 6, 8, oder 12)

Molekulargewicht

163,94 (wasserfrei)

Gehalt

Wasserfreies Natriumphosphat und seine Hydrate, mit Ausnahme des Dodekahydrats, enthalten mindestens 97,0 % Na3PO4, bezogen auf die Trockenmasse. Natriumphosphat-Dodekahydrat enthält mindestens 92,0 % Na3PO4 nach dem Glühen

P2O5-Gehalt

Zwischen 40,5 % und 43,5 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Weiß, geruchlos; Kristalle, Körner oder kristallines Pulver

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Natrium und auf Phosphat

 

B.  Löslichkeit

Leicht wasserlöslich. Nicht löslich in Ethanol

C.  pH-Wert einer 1%igen Lösung

Zwischen 11,5 und 12,5

Reinheit

Glühverlust

Nach zweistündiger Trocknung bei 120 °C und anschließendem 30-minütigen Glühen bei etwa 800 °C beträgt der Gewichtsverlust bei der wasserfreien Form höchstens 2,0 %, beim Monohydrat höchstens 11,0 % und beim Dodekahydrat zwischen 45,0 % und 58,0 %

Nicht wasserlösliche Bestandteile

Höchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Fluorid

Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 340 (i) MONOKALIUMPHOSPHAT

Synonyme

Einbasisches Kaliumphosphat

Monokaliummonophosphat

Kaliumorthophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumdihydrogenphosphat

Monokaliumdihydrogenorthophosphat

Monokaliumdihydrogenmonophosphat

EINECS

231-913-4

Chemische Formel

KH2PO4

Molekulargewicht

136,09

Gehalt

Mindestens 98,0 % nach vierstündiger Trocknung bei 105 °C

P2O5-Gehalt

Zwischen 51,0 % und 53,0 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Geruchlos, farblos; Kristalle oder weißes körniges oder kristallines Pulver, hygroskopisch

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat

 

B.  Löslichkeit

Leicht wasserlöslich. Nicht löslich in Ethanol

C.  pH-Wert einer 1%igen Lösung

Zwischen 4,2 und 4,8

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 2,0 % nach vierstündiger Trocknung bei 105 °C

Nicht wasserlösliche Bestandteile

Höchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Fluorid

Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 340 (ii) DIKALIUMPHOSPHAT

Synonyme

Dikaliummonophosphat

Sekundäres Kaliumphosphat

Saures Dikaliumphosphat

Dikaliumorthophosphat

Dibasisches Kaliumphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung

Dikaliumhydrogenmonophosphat

Dikaliumhydrogenphosphat

Dikaliumhydrogenorthophosphat

EINECS

231-834-5

Chemische Formel

K2HPO4

Molekulargewicht

174,18

Gehalt

Mindestens 98 % nach vierstündiger Trocknung bei 105 °C

P2O5-Gehalt

Zwischen 40,3 % und 41,5 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Farblos oder weiß; körniges Pulver, Kristalle oder Masse; zerfließend

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat

 

B.  Löslichkeit

Leicht wasserlöslich. Nicht löslich in Ethanol

C.  pH-Wert einer 1%igen Lösung

Zwischen 8,7 und 9,4

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 2,0 % nach vierstündiger Trocknung bei 105 °C

Nicht wasserlösliche Bestandteile

Höchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Fluorid

Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 340 (iii) TRIKALIUMPHOSPHATE

Synonyme

Kaliumphosphat

Tribasisches Kaliumphosphat

Trikaliumorthophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung

Trikaliummonophosphat

Trikaliumphosphat

Trikaliumorthophosphat

EINECS

231-907-1

Chemische Formel

Wasserfrei: K3PO4

Hydrat: K3PO4 . nH2O (n= 1 oder 3)

Molekulargewicht

212,27 (wasserfrei)

Gehalt

Mindestens 97 % nach dem Glühen

P2O5-Gehalt

Zwischen 30,5 % und 33,0 % nach dem Glühen

Beschreibung

Farblos oder weiß, geruchlos, hygroskopisch; Kristalle oder Körner. Als Hydrate sind erhältlich das Monohydrat und das Trihydrat

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Kalium und auf Phosphat

 

B.  Löslichkeit

Leicht wasserlöslich. Nicht löslich in Ethanol

C.  pH-Wert einer 1%igen Lösung

Zwischen 11,5 und 12,3

Reinheit

Glühverlust

Wasserfrei: höchstens 3,0 %; Hydrat: höchstens 23,0 %. Bestimmung nach einstündiger Trocknung bei 105 °C und anschließendem 30-minütigen Glühen bei etwa 800 °C ± 25 °C

Nicht wasserlösliche Bestandteile

Höchstens 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Fluorid

Höchstens 10 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 341 (i) MONOCALCIUMPHOSPHAT

Synonyme

Einbasisches Calciumphosphat

Monocalciumorthophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumdihydrogenphosphat

EINECS

231-837-1

Chemische Formel

Wasserfrei: Ca(H2PO4)2

Monohydrat: Ca(H2PO4)2 . H2O

Molekulargewicht

234,05 (wasserfrei)

252,08 (Monohydrat)

Gehalt

Mindestens 95 %, bezogen auf die Trockenmasse

P2O5-Gehalt

Zwischen 55,5 % und 61,1 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Körniges Pulver oder weiße, zerfließende Kristalle oder Körner

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat

 

B.  CaO-Gehalt

Zwischen 23,0 % und 27,5 % (wasserfrei)

Zwischen 19,0 % und 24,8 % (Monohydrat)

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 14 % nach vierstündiger Trocknung bei 105 °C (wasserfrei)

Höchstens 17,5 % nach einstündiger Trocknung bei 60 °C und anschließender vierstündiger Trocknung bei 105 °C (Monohydrat)

Glühverlust

Höchstens 17,5 % nach 30-minütigem Glühen bei 800 °C ± 25 °C (wasserfrei)

Höchstens 25,0 % nach einstündiger Trocknung bei 105 °C und anschließendem 30-minütigen Glühen bei 800 °C ± 25 °C (Monohydrat)

Fluorid

Höchstens 30 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 341 (ii) DICALCIUMPHOSPHAT

Synonyme

Dibasisches Calciumphosphat

Dicalciumorthophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciummonohydrogenphosphat

Calciumhydrogenorthophosphat

Sekundäres Calciumphosphat

EINECS

231-826-1

Chemische Formel

Wasserfrei: CaHPO4

Dihydrat: CaHPO4 . 2H2O

Molekulargewicht

136,06 (wasserfrei)

172,09 (Dihydrat)

Gehalt

Dicalciumphosphat enthält nach dreistündiger Trocknung bei 200 °C mindestens 98 % und höchstens das Äquivalent von 102 % CaHPO4

P2O5-Gehalt

Zwischen 50,0 % und 52,5 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Weiß; Kristalle oder Körner, körniges Pulver oder Pulver

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat

 

B.  Löslichkeitstests

Mäßig wasserlöslich. Nicht löslich in Ethanol

Reinheit

Glühverlust

Höchstens 8,5 % (wasserfrei) oder 26,5 % (Dihydrat) nach 30-minütigem Glühen bei 800 °C ± 25 °C

Fluorid

Höchstens 50 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

E 341 (iii) TRICALCIUMPHOSPHAT

Synonyme

Tribasisches Calciumphosphat

Calciumorthophosphat

Pentacalciumhydroxymonophosphat

Calciumhydroxyapatit

Definition

Tricalciumphosphat besteht aus einem variablen Gemisch von Calciumphosphaten, die durch Neutralisierung von Phosphorsäure mit Calciumhydroxid gewonnen werden und deren Zusammensetzung ungefähr 10CaO . 3P2O5 . H2O ist.

Chemische Bezeichnung

Pentacalciumhydroxymonophosphat

Tricalciummonophosphat

EINECS

235-330-6 (Pentacalciumhydroxymonophosphat)

231-840-8 (Calciumorthophosphat)

Chemische Formel

Ca5(PO4)3 . OH oder Ca3(PO4)2

Molekulargewicht

502 oder 310

Gehalt

Mindestens 90 % nach dem Glühen

P2O5-Gehalt

Zwischen 38,5 % und 48,0 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Weißes, geruchloses, luftbeständiges Pulver

Merkmale

A.  Positive Prüfung auf Calcium und auf Phosphat

 

B.  Löslichkeit

Praktisch nicht wasserlöslich; nicht löslich in Ethanol, löslich in verdünnter Salz- und Salpetersäure

Reinheit

Glühverlust

Höchstens 8 % nach Glühen bei 800 °C ± 25 °C, bei Massekonstanz

Fluorid

Höchstens 50 mg/kg (als Fluor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Blei

Höchstens 4 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

▼B

E 385 CALCIUMDINATRIUMETHYLENDIAMINTETRAACETAT

Synonyme

Calciumdinatrium-EDTA

Calciumdinatriumedetat

Definition

Chemische Bezeichnung

N,N′-1,2-Ethandiylbis [N-(carboxymethyl)-glycinat] [(4-)-O,O′,ON,ON]calciat(2)-Dinatrium)

Calciumdinatriumethylendiamintetraacetat

Calciumdinatrium(ethylendinitrilo)-tetraacetat

EINECS

200-529-9

Chemische Formel

C10H12O8CaN2Na2·2H2O

Molekulargewicht

410,31

Gehalt

Nicht weniger als 97 % bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Weiße, geruchlose, kristalline Granulate bzw. weißes bis fast weißes Pulver, leicht hygroskopisch

Merkmale

A. Positive Prüfung auf Natrium und auf Calcium

 

B. Chelatbildung in Gegenwart von Metallionen

 

C. pH einer 1prozentigen Lösung: 6,5 bis 7,5

 

Reinheit

Wassergehalt

Zwischen 5 und 13 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Arsen

Nicht mehr als 3 mg/kg

Blei

Nicht mehr als 5 mg/kg

Quecksilber

Nicht mehr als 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 10 mg/kg

▼M1

Ethylenoxid darf zur Sterilisierung von Lebensmittelzusatzstoffen nicht verwendet werden.

E 400 ALGINSÄURE

Definition

Lineares Glukuronoglykan, das hauptsächlich aus beta-(1-4)-verbundenen D-Mannuronsäure- und alpha-(1-4)-verbundenen L-Guluronsäureeinheiten in Pyranosering-Form besteht. Hydrophiles kolloidales Kohlehydrat, das unter Verwendung von verdünntem Alkali aus verschiedenen natürlich vorkommenden Braunalgenarten (Phaeophyceae) extrahiert wird

Einecs

232-680-1

Chemische Formel

(C6H8O6)n

Molekulargewicht

10 000—600 000 (typischer Durchschnittswert)

Gehalt

Nicht weniger als 20 % und nicht mehr als 23 % Kohlendioxid (CO2), entsprechend 91 % bis 104,5 % Alginsäure (C6H8O6)n (Äquivalentgewicht 200), bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Alginsäure kommt in faseriger, grob- und feinkörniger und in pulveriger Form vor. Weißes bis gelblich-braunes, praktisch geruchloses Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit

In Wasser und organischen Lösungsmitteln unlöslich, in Natriumcarbonat-, Natriumhydroxid- und Trinatriumphosphat-Lösungen schwer löslich

B. Calciumchlorid-Fällungstext

Einer 0,5 %igen Lösung der Probe in 1 M Natriumhydroxidlösung ein Fünftel ihres Volumens einer 2,5 %igen Calciumchloridlösung hinzufügen. Es bildet sich ein umfangreicher, gallertartiger Niederschlag. Durch diese Prüfung kann Alginsäure unterschieden werden von Gummi arabicum, Natriumcarboxymethylcellulose, Carboxymethylstärke, Carrageen, Gelatine, Ghattigummi, Karayagummi, Johannisbrotkernmehl, Methylcellulose und Tragantgummi

C. Ammoniumsulfat-Fällungstest

Einer 0,5 %igen Lösung der Probe in 1 M Natriumhydroxidlösung die Hälfte ihres Volumens einer gesättigten Ammoniumsulfatlösung hinzufügen. Es bildet sich kein Niederschlag. Durch diese Prüfung kann Alginsäure unterschieden werden von Agar-Agar, Natriumcarboxymethylcellulose, Carrageen, verseiftem Pektin, Gelatine, Johannisbrotkernmehl, Methylcellulose und Stärke

D. Farbreaktion

0,01 g der Probe durch Schütteln mit 0,15 ml 0,1 n Natriumhydroxid möglichst vollständig lösen, 1 ml saure Eisen(III)-Sulfat-Lösung hinzufügen. Innerhalb von 5 min entwickelt sich eine kirschrote Färbung, die sich schließlich in intensives Purpurrot verändert

Reinheit

pH-Wert einer 3 %igen Suspension

Zwischen 2,0 und 3,5

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (bei 105 °C über 4 Std.)

Sulfatasche

Nicht mehr als 8 %, bezogen auf die Trockenmasse

1 M Natriumhydroxidlösung wasserunlösliche Bestandteile

Nicht mehr als 2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Schimmelpilze

Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E 401 NATRIUMALGINAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Natriumsalz der Alginsäure

Chemische Formel

(C6H7NaO6)n

Molekulargewicht

10 000—600 000 (typischer Durchschnittswert)

Gehalt

Nicht weniger als 18 % und nicht mehr als 21 % Kohlendioxid, entsprechend 90,8 % bis 106,0 % Natriumalginat (Äquivalentgewicht 222), bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positivtest für Natrium und Alginsäure

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (bei 105 °C über 4 Std.)

Wasserunlösliche Bestandteile

Nicht mehr als 2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Schimmelpilze

Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E 402 KALIUMALGINAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Kaliumsalz der Alginsäure

Chemische Formel

(C6H7KO6)n

Molekulargewicht

10 000—600 000 (typischer Durchschnittswert)

Gehalt

Nicht weniger als 16,5 % und nicht mehr als 19,5 % Kohlendioxid, entsprechend 89,2 % bis 105,5 % Kaliumalginat (Äquivalentgewicht 238), bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positivtest für Kalium und Alginsäure

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (bei 105 °C über 4 Std.)

Wasserunlösliche Bestandteile

Nicht mehr als 2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Schimmelpilze

Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E 403 AMMONIUMALGINAT

Definition

Chemische Bezeichnung

Ammoniumsalz der Alginsäure

Chemische Formel

(C6H11NO6)n

Molekulargewicht

10 000—600 000 (typischer Durchschnittswert)

Gehalt

Nicht weniger als 18 % und nicht mehr als 21 % Kohlendioxid, entsprechend 88,7 % bis 103,6 % Ammoniumalginat (Äquivalentgewicht 217), bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positivtest für Ammonium und Alginsäure

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (bei 105 °C über 4 Std.)

Sulfatasche

Höchstens 7 % bezogen auf die Trockensubstanz

Wasserunlösliche Bestandteile

Nicht mehr als 2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle

Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Schimmelpilze

Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E 404 CALCIUMALGINAT

Synonyme

Alginat-Calciumsalz

Definition

Chemische Bezeichnung

Calciumsalz der Alginsäure

Chemische Formel

(C6H7Ca1/2O6)n

Molekulargewicht

10 000—600 000 (typischer Durchschnittswert)

Gehalt

Nicht weniger als 18 % und nicht mehr als 21 % Kohlendioxid, entsprechend 89,6 % bis 104,5 % Calciumalginat (Äquivalentgewicht 219), bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Nahezu geruchloses, weißes bis gelbliches faseriges oder körniges Pulver

Merkmale

A. Positivtest für Calcium und Alginsäure

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (bei 105 °C über 4 Std.)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Schimmelpilze

Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E 405 PROPYLENGLYKOL-ALGINAT

Synonyme

Hydroxypropyl-Alginat

Propylenglykolester der Alginsäure

Definition

Chemische Bezeichnung

Propylenglykolester der Alginsäure; die Zusammensetzung schwankt je nach Veresterungsgrad und Anteil der freien und neutralisierten Carboxylgruppen im Molekül

Chemische Formel

(C9H14O7)n

Molekulargewicht

10 000—600 000 (typischer Durchschnittswert)

Gehalt

Nicht weniger als 16 % und nicht mehr als 20 % Kohlendioxid (CO2), bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Nahezu geruchloses, weißes bis gelblich-braunes faseriges oder körniges Pulver

Merkmale

A. Nach der Hydrolyse Positivtest für Propylenglykol und Alginsäure

 

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 20 % (bei 105 °C über 4 Std.)

Gesamt-Propylenglykolgehalt

Zwischen 15 % und 45 %

Gehalt an freiem Propylenglykol

Höchstens 15 %

Wasserunlösliche Bestandteile

Höchstens 2 %, bezogen auf die Trockenmasse

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Schimmelpilze

Höchstens 500 Kolonien pro Gramm

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E 406 AGAR-AGAR

Synonyme

Agar

Japanisches Agar-Agar

Bengalische, ceylonesische, chinesische oder japanische Hausenblase

Layor Carang

Definition

Chemische Bezeichnung

Agar-Agar ist ein hydrophiles kolloidales Polysaccharid, das hauptsächlich aus D-Galaktoseeinheiten besteht. Bei ungefähr jeder zehnten D-Galaktopyranoseeinheit ist eine der Hydroxyl-Gruppen mit Schwefelsäure verestert, die durch Calcium, Magnesium, Kalium oder Natrium neutralisiert ist. Agar-Agar wird aus bestimmten natürlich vorkommenden Meeresalgen der Familien Gelidiaceae und Sphaerococcaceae und verwandten Rotalgen (Klasse Rhodophyceae) gewonnen

Einecs

232-658-1

Gehalt

Die Schwellen-Gelkonzentration sollte höchstens 0,25 % betragen

Beschreibung

Agar-Agar ist geruchlos oder hat einen schwachen charakteristischen Geruch. Ungemahlenes Agar-Agar kommt normalerweise in Bündeln aus dünnen, häutigen, verklebten Streifen oder in geschnittener, flockiger oder körniger Form vor. Es kann leicht gelblich-orangefarben, gelblich-grau bis hellgelb oder farblos sein. Es ist zäh in feuchtem und spröde in trockenem Zustand. Agar-Agar-Pulver ist weiß bis gelblich-weiß oder hellgelb. Wird Agar-Agar in Wasser unter dem Mikroskop betrachtet, erscheint es körnig und leicht faserig. Es können Bruchstücke von Schwammnadeln und einige Kieselalgenschalen anwesend sein. In Chloralhydratlösung erscheint das Agar-Agar-Pulver durchsichtiger als in Wasser, ferner mehr oder weniger körnig, gestreift und eckig, und es enthält gelegentlich Kieselalgenschalen. Die Stärke des Gels kann durch Zusatz von Dextrose und Maltodextrinen oder Saccharose standardisiert werden

Merkmale

A. Löslichkeit

Unlöslich in kaltem Wasser, löslich in kochendem Wasser

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 22 % (bei 105 °C über 5 Std.)

Asche

Höchstens 6,5 % (bezogen auf die Trockensubstanz) nach Glühen bei 550 °C

In Salzsäure (etwa 3 n) unlösliche Asche

Höchstens 0,5 % (bezogen auf die Trockensubstanz) nach Glühen bei 550 °C

Unlösliche Bestandteile (in heißem Wasser)

Höchstens 1,0 %

Stärke

Nicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es tritt keine Blaufärbung auf)

Gelatine und andere Proteine

Ungefähr 1 g Agar-Agar in 100 ml kochendem Wasser lösen und auf etwa 50 °C abkühlen lassen. 5 ml Trinitrophenol-Lösung zu 5 ml dieser Lösung hinzufügen (1 g wasserfreies Trinitrophenol auf 100 ml heißes Wasser). Innerhalb von 10 Minuten tritt keine Trübung ein

Wasseraufnahme

5 g Agar-Agar in einem 100-ml-Meßzylinder geben, bis zur Marke mit Wasser auffüllen, vermischen und bei ungefähr 25 °C 24 Stunden stehen lassen. Den Inhalt des Zylinders durch feuchte Glaswolle geben, das Wasser in einen zweiten 100-ml-Meßzylinder abtropfen lassen. Dabei laufen nicht mehr als 75 ml Wasser durch

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

▼M6

E 407 CARRAGEEN

Synonyme

Im Handel erhältliche Produkte werden unter unterschiedlichen Namen verkauft, z. B. als:

Agar aus irischem Moos

Eucheuman (von Eucheuma spp.)

Iridophycan (von Iridaea spp.)

Hypnean (von Hypnea spp.)

Furcellaran oder dänisches Agar (von Furcellaria fastigiata)

Carrageen (von Chondrus und Gigartina spp.)

Definition

Carrageen wird durch wässrige Extraktion aus natürlich vorkommenden Algen der Familien Gigartinaceae, Solieriaceae, Hypneaeceae und Furcellariaceae der Klasse Rhodophyceae (Rotalgen) gewonnen. Bei der Ausfällung werden ausschließlich Methanol, Ethanol oder 2-Propanol als Fällmittel verwandt. Carrageen besteht hauptsächlich aus den Kalium-, Natrium-, Magnesium- und Calciumsalzen der Polysaccharid-Sulfatester, deren Hydrolyse Galactose und 3,6-Anhydrogalactose ergibt. Carrageen darf weder hydrolisiert noch auf andere Weise chemisch abgebaut werden.

Einecs

232-524-2

Beschreibung

Gelbliches bis farbloses, grobkörniges bis feines Pulver, praktisch geruchlos

Merkmale

A. Positive Prüfungen auf Galactose, Anhydrogalactose und Sulfat

 

Reinheit

Gehalt an Methanol, Ethanol und 2-Propanol

Höchstens 0,1 % einzeln oder zusammen

Viskosität einer 1,5 %igen Lösung bei 75 °C

Mindestens 5 mPa.s

Trocknungsverlust

Höchstens 12 % (bei 105 °C über 4 h)

Sulfat

Mindestens 15 % und höchstens 40 % (als SO4), bezogen auf die Trockenmasse

Asche

Mindestens 15 % und höchstens 40 %, bezogen auf die Trockenmasse bei 550 °C

Säureunlösliche Asche

Höchstens 1 %, bezogen auf die Trockenmasse (unlöslich in 10 %iger Salzsäure)

Säureunlösliche Bestandteile

Höchstens 2 %, bezogen auf die Trockenmasse (unlöslich in Schwefelsäure von 1 Vol.-%)

Carrageen mit geringem Molekulargewicht (Molekulargewichtsfraktion unter 50 kDa)

Höchstens 5 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien je Gramm

Hefe und Schimmel

Höchstens 300 Kolonien je Gramm

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E 407a BEHANDELTE EUCHEUMA-ALGEN

Synonyme

PES (Akronym für processed eucheuma seaweed)

Definition

Behandelte Eucheuma-Algen werden durch Kaliumhydroxid-Behandlung der natürlich vorkommenden Algensorten Eucheuma cottonii und Eucheuma spinosum aus der Klasse der Rhodophyceae (Rotalgen) gewonnen, um die Verunreinigungen zu beseitigen; das Endprodukt wird durch Waschen mit Süßwasser und Trocknen hergestellt. Eine weitere Reinigung kann durch Waschen mit Methanol, Ethanol oder 2-Propanol und anschließendes Trocknen vorgenommen werden. Das Produkt besteht im Wesentlichen aus den Kaliumsalzen von Polysaccharidsulfatestern, aus denen durch Hydrolyse Galactose und 3,6-Anhydrogalactose gewonnen werden. Natrium-, Kalzium- und Magnesiumsalze von Polysaccharidsulfatestern fallen in geringeren Mengen an. Das Produkt enthält ferner bis zu 15 % Algenzellulose. Das Carrageen in behandelten Eucheuma-Algen darf nicht hydrolisiert oder in anderer Form chemisch abgebaut werden

Beschreibung

Gelbbraunes bis gelbliches, grobes bis feines, praktisch geruchloses Pulver

Merkmale

A.  Positive Prüfungen auf Galactose, Anhydrogalactose und Sulfat

 

B.  Löslichkeit

In Wasser entsteht eine trübe, zähe Suspension. Unlöslich in Ethanol

Reinheit

Gehalt an Methanol, Ethanol, 2-Propanol

Höchstens 0,1 %, einzeln oder zusammen

Viskosität einer 1,5 %igen Lösung bei 75 °C

Mindestens 5 mPa.s

Trocknungsverlust

Höchstens 12 % (bei 105 °C, über 4 h)

Sulfat

Mindestens 15 % und höchstens 40 % (als SO4), bezogen auf die Trockenmasse

Asche

Mindestens 15 % und höchstens 40 %, bezogen auf die Trockenmasse bei 550 °C

Säureunlösliche Asche

Höchstens 1 %, bezogen auf die Trockenmasse (unlöslich in 10 %iger Salzsäure)

Säureunlösliche Bestandteile

Mindestens 8 % und höchstens 15 %, bezogen auf die Trockenmasse (unlöslich in 1 Vol.-% Schwefelsäure)

Carrageen mit geringem Molekulargewicht (Molekulargewichtsfraktion unter 50 kDa)

Höchstens 5 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien je Gramm

Hefe und Schimmelpilze

Höchstens 300 Kolonien je Gramm

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

▼M1

E 410 JOHANNISBROTKERNMEHL

Synonyme

Carobin

Karobbe

Definition

Johannisbrotkernmehl ist das gemahlene Endosperm von Samen des natürlich vorkommenden Johannisbrotbaums, Ceratonia siliqua L. Taub. (Fam. Leguminosae). Besteht hauptsächlich aus hydrokolloidalem Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht, hauptsächlich zusammengesetzt aus Galaktopyranose- und Mannopyranoseeinheiten in glykosidischer Bindung, die chemisch als Galaktomannan beschrieben werden können

Durchschnittliches Molekulargewicht

50 000—3 000 000

Einecs

232-541-5

Gehalt

Galactomannan-Gehalt mindestens 75 %

Beschreibung

Weißes bis gelblich-weißes, praktisch geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positivtests für Galaktose und Mannose

 

B. Mikroskopische Prüfung

Eine wenig gemahlene Probe in wäßriger Lösung mit 0,5 % Iod und 1 % Kaliumiodid auf einen Glasträger geben und unter dem Mikroskop untersuchen. Johannisbrotkernmehl enthält langgestreckte röhrenförmige Zellen, die mehr oder weniger dicht gepackt sind. Die darin enthaltenen braunen Körper weisen wesentlich unregelmäßigere Formen auf als in Guarkernmehl. Guarkernmehl besteht aus engen Gruppen runder bis birnenförmiger Zellen. Die darin enthaltenen Körper sind gelb bis braun

C. Löslichkeit

Löslich in heißem Wasser, unlöslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (bei 105 °C über 5 Std.)

Asche

Höchstens 1,2 % nach Glühen bei 800 °C

Proteine (N mal 6,25)

Höchstens 7 %

Säureunlösliche Bestandteile

Höchstens 4 %

Stärke

Nicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es tritt keine Blaufärbung auf)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle

Höchstens 20 mg/kg

Ethanol und Isopropanol

Einzeln oder zusammen höchstens 1 %

E 412 GUARKERNMEHL

Synonyme

Cyamopsis-Gummi

Guar-Mehl

Definition

Guarkernmehl ist das gemahlene Endosperm von Samen der natürlich vorkommenden Guarbohne, Cyamopsis tetragonolobus (L.) Taub. (Fam. Leguminosae). Besteht hauptsächlich aus hydrokolloidalem Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht, hauptsächlich zusammengesetzt aus Galaktopyranose- und Mannopyranoseeinheiten in glykosidischer Bindung, die chemisch als Galaktomannan beschrieben werden können

Einecs

232-536-0

Molekulargewicht

50 000—8 000 000

Gehalt

Galactomannan-Gehalt mindestens 75 %

Beschreibung

Weißes bis gelblich-weißes, praktisch geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positivtests für Galaktose und Mannose

 

B. Löslichkeit

Löslich in kaltem Wasser

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (bei 105 °C über 5 Std.)

Asche

Höchstens 1,5 % nach Glühen bei 800 °C

Säureunlösliche Bestandteile

Höchstens 7 %

Proteine (N mal 6,25)

Höchstens 10 %

Stärke

Nicht nachweisbar durch folgendes Verfahren: Einer 1:10-Lösung der Probe einige Tropfen Iodlösung hinzufügen (Es tritt keine Blaufärbung auf)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

E 413 TRAGANT

Synonyme

Tragacanth

Traganth

Definition

Tragantgummi ist eine getrocknete Gummiabsonderung, die aus natürlich vorkommenden Astragalus gummifer Labillardière oder anderen asiatischen Astragalusarten der Familie Leguminosae gewonnen wird. Es besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht (Galaktoarabanen und sauren Polysacchariden), bei deren Hydrolyse Galakturonsäure, Galaktose, Arabinose, Xylose und Fucose entstehen. Außerdem können kleine Mengen von Rhamnose und Glukose auftreten, die aus Spuren von Stärke und/oder Cellulose herrühren

Molekulargewicht

Etwa 800 000

Einecs

232-252-5

Beschreibung

Ungemahlenes Tragant kann in Form gewalzter, lamellierter, geradliniger oder gebogener Teile oder spiralförmig gedrehter Stücke von 0,5 bis 2,5 mm Stärke und bis zu 3 cm Länge vorliegen. Es ist von weißer bis blaßgelber Farbe, aber einige Stücke können eine rötliche Tönung aufweisen. Die Stücke fühlen sich hornig an und weisen einen kurzen Bruch auf. Tragant ist geruchlos und hat einen faden, schleimigen Geschmack. Tragant-Pulver ist weiß bis blaßgelb oder braunrosa/blaßbraun

Merkmale

A. Löslichkeit

1 g der Probe in 50 ml Wasser schwillt zu einem weichen, steifen, schillernden Schleim; in Ethanol ist es unlöslich und es schwillt nicht in 60 % Gew./Vol. wäßrigem Ethanol

Reinheit

Negativtests für Karayagummi

1 g mit 20 ml Wasser so lange kochen, bis sich Schleim bildet. 5 ml Salzsäure hinzufügen, Mischung erneut 5 Minuten lang kochen. Es entwickelt sich keine dauerhafte Rosa- oder Rotfärbung

Trocknungsverlust

Höchstens 16 % (bei 105 °C über 5 Std.)

Asche (insgesamt)

Höchstens 4 %

Säureunlösliche Asche

Höchstens 0,5 %

Säureunlösliche Bestandteile

Höchstens 2 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E. coli

In 5 nicht nachweisbar

E 414 GUMMI ARABICUM

Synonyme

Akaziengummi

Definition

Gummi arabicum ist eine getrocknete Gummiabsonderung, die aus natürlich vorkommenden Acacia senegal (L) Willdenow oder eng verwandten Acaciaarten der Familie Leguminosae gewonnen wird. Es besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht und deren Calcium-, Kalium- und Magnesiumsalzen, bei deren Hydrolyse Arabinose, Galaktose, Rahmnose und Glukuronsäure entstehen

Molekulargewicht

Etwa 350 000

Einecs

232-519-5

Beschreibung

Ungemahlenes Gummi arabicum tritt in Form weißer oder gelblich-weißer runder Tropfen verschiedener Größe oder in eckigen Fragmenten auf; manchmal ist es mit dunkleren Fragmenten vermischt. Im Handel ist es ferner (bei weißer bis gelblich-weißer Farbe) in Form von Flocken, Körnchen oder Pulver oder in sprühgetrockneter Form erhältlich

Merkmale

A. Löslichkeit

1 g löst sich in 2 ml kalten Wassers und bildet eine leichtflüssige Lösung, die gegenüber Lackmus sauer ist; in Ethanol ist es unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 17 % (bei 105 °C über 5 Std.) für die körnige und höchstens 10 % (bei 105 °C über 4 Std.) für die sprühgetrocknete Form

Asche (insgesamt)

Höchstens 4 %

Säureunlösliche Asche

Höchstens 0,5 %

Säureunlösliche Bestandteile

Höchstens 1 %

Stärke oder Dextrin

Eine 1:50-Lösung des Gummis kochen und abkühlen. Zu 5 ml dieser Lösung einen Tropfen Iodlösung hinzufügen. Es tritt eine bläuliche oder rötliche Färbung auf

Tannin

10 ml einer 1:50-Gummi-arabicum-Lösung ca. 0,1 ml Eisenchloridlösung (9 g FeCl3.6H2O auf 100 ml mit Wasser aufgefüllt) hinzufügen. Es tritt weder eine schwärzliche Färbung ein, noch bildet sich ein schwärzlicher Niederschlag

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Hydrolyseprodukte

Weder Mannose noch Xylose oder Galakturonsäure (Nachweis durch Chromatographie)

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

▼M7

E 415 XANTHAN

Definition

Polysaccharid-Gummi mit hohem Molekulargewicht, gewonnen durch Fermentation von Kohlenhydraten mit einer Reinkultur von Xanthomonas campestris, gereinigt mit Ethanol oder Isopropanol, getrocknet und gemahlen. Xanthan enthält D-Glucose und D-Mannose als vorherrschende Hexoseeinheiten zusammen mit D-Glukuronsäure und Brenztraubensäure. Wird als Natrium-, Kalium- oder Calciumsalz erstellt. Seine Lösungen sind neutral

Molekulargewicht

Etwa 1 000 000

EINECS

234-394-2

Gehalt

Nicht weniger als 4,2 % und nicht mehr als 5 % CO2, entsprechend 91 % bis 108 % Xanthan, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Cremefarbiges Pulver

Merkmale

A.  Löslichkeit

In Wasser löslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (bei 105 °C, 21/2 Std.)

Asche (insgesamt)

Höchstens 16 % (bezogen auf die Trockensubstanz) nach vierstündigem Trocknen bei 105 °C und Glühen bei 650 °C

Brenztraubensäure

Mindestens 1,5 %

Stickstoff

Höchstens 1,5 %

Ethanol und Isopropanol

Einzeln oder zusammen höchstens 500 mg/kg

Blei

Höchstens 2 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 5 000 Kolonien pro Gramm

Hefen und Schimmelpilze

Höchstens 300 Kolonien pro Gramm

E. coli

Keine in 5 g

Salmonella spp.

Keine in 10 g

Xanthomonas campestris

Keine lebensfähigen Zellen in 1 g.

▼M1

E 416 KARAYA-GUMMI

Synonyme

Karaya, Sterkulia-Gummi

Definition

Karaya-Gummi ist ein getrocknetes Exsudat von Stämmen und Ästen natürlich vorkommender Varietäten von Sterculia urens Roxburgh und anderer Arten der Gattung Sterculia (Familie der Sterculiceae) oder von Cochlospermum gossypium A.P. De Candolle oder anderen Cochlospermum-Arten (Fam. Bixaceae). Er besteht hauptsächlich aus acetylierten Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht, bei deren Hydrolyse Galactose, Rhamnose und Galacturonsäure sowie — in kleineren Mengen — Glucuronsäure entsteht

Einecs

232-539-4

Beschreibung

Karaya-Gummi bildet Tropfen unterschiedlicher Größe und kommt in unregelmäßigen Bruchstücken mit charakteristischem halbkristallinem Aussehen vor. Die Farbskala reicht von einem durchsichtigen, hornähnlich aussehenden Blaßgelb bis Rosabraun. Karaya-Gummi in Pulverform ist hellgrau bis rosabraun. Der Gummi hat einen charakteristischen Essigsäuregeruch

Merkmale

A. Löslichkeit

Unlöslich in Ethanol

B. Quellung in Ethanollösung

Karaya-Gummi quillt im Unterschied zu anderen Gummiarten in einer 60 %igen Ethanollösung

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 20 % (105 °C, 5 Std.)

Asche insgesamt

Höchstens 8 %

Säureunlösliche Asche

Höchstens 1 %

Säureunlösliche Stoffe

Höchstens 3 %

Flüchtige Säuren

Mindestens 10 % (z. B. Essigsäure)

Stärke

Nicht nachweisbar

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

E 417 TARAGUMMI

Synonyme

Tarakernmehl, Tara

Definition

Taragummi wird durch Mahlen des Endosperms des Samens der natürlich vorkommenden Sorten von Caesalpinia spinosa (Familie der Leguminosae) gewonnen. Er besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit hohem Molekulargewicht, im wesentlichen Galactomannan. Hauptbestandteil ist eine lineare Kette von (1-4)-β-D-Mannopyranoseeinheiten, an die sich mittels (1-6)-Bindungen a-D-Galactopyranoseeinheiten anheften. Das Verhältnis von Mannose zu Galactose bei Taragummi beträgt 3:1. (Bei Johannisbrotkernmehl ist das Verhältnis 4:1 und bei Guarkernmehl 2:1)

Einecs

254-409-6

Beschreibung

Weißes bis weiß-gelbes, nahezu geruchloses Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit

Löslich in Wasser

Unlöslich in Ethanol

B. Gelbildung

Fügt man einer wäßrigen Lösung der Probe geringe Mengen an Natriumborat hinzu, entsteht ein Gel

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 %

Asche

Höchstens 1,5 %

Säureunlösliche Stoffe

Höchstens 2 %

Proteine

Höchstens 3,5 % (Faktor Nx5.7)

Stärke

Nicht nachweisbar

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

E 418 GELLAN

Definition

Gellan entsteht durch Reinkulturgärung eines Kohlenhydrats mit natürlich vorkommenden Stämmen von Pseudomonas elodea und wird durch Ausfällen mit Isopropylalkohol gereinigt, getrocknet und gemahlen. Das Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht, besteht hauptsächlich aus Tetrasaccharid (sich wiederholenden Einheiten aus einer Rhamnose, einer Glucuronsäure und zwei Glucosen), substituiert mit Acyl-(Glycerin- und Acetyl-)Gruppen als O-glykosidisch verknüpften Estern. Die Glucuronsäure wird zu einem Mischsalz (Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium) neutralisiert

Einecs

275-117-5

Molekulargewicht

Etwa 500 000

Gehalt

Enthält mindestens 3,3 % und höchstens 6,8 % CO2,

Bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Cremefarbenes Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit

Löslich in Wasser (zähe Lösung)

Unlöslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust

Höchstens 15 % (105 °C, 2,5 Std.)

Stickstoff

Höchstens 3 %

2-Propanol

Höchstens 750 mg/kg

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 20 mg/kg

Gesamtkeimzahl

Höchstens 10 000 Kolonien/g

Hefe und Schimmel

Höchstens 400 Kolonien/g

E. coli

In 5 g nicht nachweisbar

Salmonella spp.

In 10 g nicht nachweisbar

E 422 GLYCERIN

Synonyme

1,2,3-Propantriol

Ölsüß

Definition

Chemische Bezeichnungen

1,2,3-Propantriol

Glycerin

Trihydroxypropan

Einecs

200-289-5

Chemische Formel

C3H8O3

Molekulargewicht

92,10

Gehalt

Mindestens 98 % Glycerin, bezogen auf die Trockensubstanz

Beschreibung

Klare, farblose, hygroskopische, sirupartige Flüssigkeit mit nur leichtem, charakteristischem Geruch, der weder streng noch unangenehm ist

Merkmale

A. Akroleinbildung bei Erhitzung

Einige Tropfen der Probe im Reagenzglas mit etwa 0,5 g Kaliumbisulfat erhitzen. Es bilden sich die charakteristischen stechenden Akroleindämpfe

B. Spezifisches Gewicht (25/25 °C)

mindestens 1,257

C. Brechungsindex

image

20:

1,471 bis 1,474

Reinheit

Wasser

Nicht mehr als 5 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Sulfatasche

Höchstens 0,01 % nach Glühen bei 800 ± 25 °C

Butantriole

Höchstens 0,2 %

Akrolein, Glukose und Ammonium-Verbindungen

Eine Mischung von 5 ml Glycerin und 5 ml Kaliumhydroxidlösung (1 zu 10) 5 Minuten lang auf 60 °C erhitzen. Die Mischung wird nicht gelb und gibt keinen Ammoniakgeruch ab

Fettsäuren und -ester

Nicht mehr als 0,1 %, ausgedrückt als Buttersäure

Chlorierte Bestandteile

Höchstens 30 mg/kg (ausgedrückt in Chlor)

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb)

Höchstens 5 mg/kg

▼M5

E 431 POLYOXYETHYLEN-(40)-STEARAT

Synonyme

Polyoxyl-(40)-Stearat

Polyoxyethylen-(40)-Monostearat

Definition

Gemisch der Mono- und Diester der genießbaren handelsüblichen Stearinsäure und verschiedener Polyoxyethylendiole (mit einer durchschnittlichen Polymerlänge von etwa 40 Oxyethyleneinheiten) sowie freiem Polyol

Gehalt

Mindestens 97,5 %, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Bei 25 °C cremefarbene Flocken oder wachsartiger Feststoff, schwacher Geruch

Merkmale

A.  Löslichkeit

Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol und Ethylacetat, unlöslich in Mineralöl

B.  Erstarrungstemperatur

39 °C bis 44 °C

C.  Infrarot-Absorptionspektrum

Charakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser

Höchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Säurewert

Höchstens 1

Verseifungszahl

Mindestens 25 und höchstens 35

Hydroxylzahl

Mindestens 27 und höchstens 40

1,4-Dioxan

Höchstens 5 mg/kg

Ethylenoxid

Höchstens 0,2 mg/kg

(Mono- und Di-) Ethylenglykole

Höchstens 0,25 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

E 432 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOLAURAT (POLYSORBAT 20)

Synonyme

Polysorbat 20

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonolaurat

Definition

Gemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Laurinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen Anhydride

Gehalt

Mindestens 70 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 97,3 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonolaurat, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Bei 25 °C zitronen- bis bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A.  Löslichkeit

Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol, Ethylacetat und Dioxan. Unlöslich in Mineralöl und Petrolether.

B.  Infrarot-Absorptionsspektrum

Charakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser

Höchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Säurewert

Höchstens 2

Verseifungszahl

Mindestens 40 und höchstens 50

Hydroxylzahl

Mindestens 96 und höchstens 108

1,4-Dioxan

Höchstens 5 mg/kg

Ethylenoxid

Höchstens 0,2 mg/kg

(Mono- und Di-) Ethylenglykole

Höchstens 0,25 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

E 433 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOOLEAT (POLYSORBAT 80)

Synonyme

Polysorbat 80

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonooleat

Definition

Gemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Ölsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je Mol Sobit und dessen Anhydride

Gehalt

Mindestens 65 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 96,5 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonooleat, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Bei 25 °C zitronen- bis bernsteinfarbene ölige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A.  Löslichkeit

Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol, Ethylacetat und Toluol. Unlöslich in Mineralöl und Petrolether

B.  Infrarot-Absorptionsspektrum

Charakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser

Höchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Säurewert

Höchstens 2

Verseifungszahl

Mindestens 45 und höchstens 55

Hydroxylzahl

Mindestens 65 und höchstens 80

1,4-Dioxan

Höchstens 5 mg/kg

Ethylenoxid

Höchstens 0,2 mg/kg

(Mono- und Di-) Ethylenglykole

Höchstens 0,25 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

E 434 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOPALMITAT (POLYSORBAT 40)

Synonyme

Polysorbat 40

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonopalmitat

Definition

Gemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Palmitinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen Anhydride

Gehalt

Mindestens 66 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 97 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonopalmitat, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Bei 25 °C zitronen- bis orangefarbene ölige oder gelartige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A.  Löslichkeit

Löslich in Wasser, Ethanol, Methanol, Ethylacetat und Aceton. Unlöslich in Mineralöl

B.  Infrarot-Absorptionsspektrum

Charakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser

Höchstens 3 % (Karl- Fischer-Verfahren)

Säurewert

Höchstens 2

Verseifungszahl

Mindestens 41 und höchstens 52

Hydroxylzahl

Mindestens 90 und höchstens 107

1,4-Dioxan

Höchstens 5 mg/kg

Ethylenoxid

Höchstens 0,2 mg/kg

(Mono- und Di-) Ethylenglycole

Höchstens 0,25 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

E 435 POLYOXYETHYLEN-SORBITANMONOSTEARAT (POLYSORBAT 60)

Synonyme

Polysorbat 60

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonostearat

Definition

Gemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mole Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen Anhydride

Gehalt

Mindestens 65 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 97 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonostearat, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Bei 25 °C zitronen- bis orangefarbene ölige oder gelartige Flüssigkeit, schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A.  Löslichkeit

Löslich in Wasser, Ethylacetat und Toluol. Unlösslich in Mineralöl und pflanzlichen Ölen

B.  Infrarot- Absorptionsspektrum

Charakteristisch für einen Partialfettsäureester eines polyoxyethylierten Polyols

Reinheit

Wasser

Höchstens 3 % (Karl-Fischer-Verfahren)

Säurewert

Höchstens 2

Verseifungszahl

Mindestens 45 und höchstens 55

Hydroxylzahl

Mindestens 81 und höchstens 96

1,4-Dioxan

Höchstens 5 mg/kg

Ethylenoxid

Höchstens 0,2 mg/kg

(Mono- und Di-) Ethylenglykole

Höchstens 0,25 %

Arsen

Höchstens 3 mg/kg

Blei

Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber

Höchstens 1 mg/kg

Cadmium

Höchstens 1 mg/kg

E 436 POLYOXYETHYLEN-SORBITANTRISTEARAT (POLYSORBAT 65)

Synonyme

Polysorbat 65

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitantristearat

Definition

Gemisch der Partialester von Sorbit und seinen Mono- und Dianhydriden und genießbarer, handelsüblicher Stearinsäure, kondensiert mit etwa 20 Mol Ethylenoxid je Mol Sorbit und dessen Anhydride

Gehalt

Mindestens 46 % Oxyethylengruppen, entsprechend mindestens 96 % Polyoxyethylen-(20)-Sorbitantristearat, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung

Bei 25 °C gelbbrauner, wachsartiger Feststoff, schwacher charakteristischer Geruch

Merkmale

A.  Löslichkeit

Dispergierbar in Wasser. Löslich in Mineralöl, pflanzlichen Ölen, Petrolether, Aceton, Ether, Dioxan, Ethanol und Methanol

B.  Erstarrungstemperatur

29-33 °C

C.  Infrarot-Absorptionsspektrum