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Document 32008R1242

Verordnung (EG) Nr. 1242/2008 der Kommission vom 8. Dezember 2008 zur Errichtung eines gemeinschaftlichen Klassifizierungssystems der landwirtschaftlichen Betriebe

OJ L 335, 13.12.2008, p. 3–24 (BG, ES, CS, DA, DE, ET, EL, EN, FR, IT, LV, LT, HU, MT, NL, PL, PT, RO, SK, SL, FI, SV)
Special edition in Croatian: Chapter 03 Volume 041 P. 226 - 247

No longer in force, Date of end of validity: 31/12/2014; Aufgehoben durch 32014R1198 . Latest consolidated version: 01/01/2010

ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2008/1242/oj

13.12.2008   

DE

Amtsblatt der Europäischen Union

L 335/3


VERORDNUNG (EG) Nr. 1242/2008 DER KOMMISSION

vom 8. Dezember 2008

zur Errichtung eines gemeinschaftlichen Klassifizierungssystems der landwirtschaftlichen Betriebe

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Verordnung 79/65/EWG des Rates vom 15. Juni 1965 zur Bildung eines Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen über die Einkommenslage und die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse landwirtschaftlicher Betriebe in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (1), insbesondere auf Artikel 4 Absatz 4, Artikel 6 Absatz 2 und Artikel 7 Absatz 3,

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Die Produktionsstrukturen und -systeme in der Gemeinschaft sind sehr unterschiedlich. Um die Analysen der strukturellen Merkmale der landwirtschaftlichen Betriebe und ihrer wirtschaftlichen Ergebnisse zu erleichtern, ist mit der Entscheidung 85/377/EWG der Kommission vom 7. Juni 1985 zur Errichtung eines gemeinschaftlichen Klassifizierungssystems der landwirtschaftlichen Betriebe (2) eine angemessene und homogene Klassifizierung der landwirtschaftlichen Betriebe nach wirtschaftlicher Betriebsgröße und betriebswirtschaftlicher Ausrichtung geschaffen worden.

(2)

Das gemeinschaftliche Klassifizierungssystem muss so angepasst werden, dass homogene Gruppen von Betrieben auf einem mehr oder weniger hohen Aggregierungsniveau zusammengefasst werden können und die Lage der Betriebe verglichen werden kann.

(3)

In Anbetracht der zunehmenden Bedeutung, die die direkt mit dem Betrieb verbundene sonstige Erwerbstätigkeit der Landwirte als die landwirtschaftliche Tätigkeit des Betriebs für das Einkommen der Landwirte hat, sollte eine Klassifizierungsvariable in das gemeinschaftliche Klassifizierungssystem aufgenommen werden, die die Bedeutung der direkt mit dem Betrieb verbundenen sonstigen Erwerbstätigkeit widerspiegelt.

(4)

Um die Ziele von Artikel 4 Absatz 1, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 7 Absatz 2 der Verordnung 79/65/EWG zu erreichen, sollten Durchführungsbestimmungen zum gemeinschaftlichen Klassifizierungssystem erlassen werden. Außerdem sollte das gemeinschaftliche Klassifizierungssystem für Buchführungsbetriebe gelten, die die im Rahmen des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen (INLB) gesammelten Buchführungsdaten verwenden.

(5)

Gemäß Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1166/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. November 2008 über die Betriebsstrukturerhebungen und die Erhebung über landwirtschaftliche Produktionsmethoden sowie zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates (3) müssen die anhand von Stichproben durchgeführten Betriebsstrukturerhebungen im Hinblick auf Typ und Größe der landwirtschaftlichen Betriebe entsprechend dem gemeinschaftlichen Klassifizierungssystem statistisch repräsentativ sein. Deshalb sollte das gemeinschaftliche Klassifizierungssystem auch für Betriebe gelten, für die Daten anhand der Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe gesammelt worden sind.

(6)

Die betriebswirtschaftliche Ausrichtung und die wirtschaftliche Betriebsgröße sollten auf der Grundlage eines stets positiv bleibenden wirtschaftlichen Kriteriums bestimmt werden. Deshalb empfiehlt es sich, den Standardoutput zu verwenden. Die Standardoutputs sind nach Erzeugnissen festzusetzen. Die Liste der Erzeugnisse, für die Standardoutputs berechnet werden müssen, sollte der gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1166/2008 festgelegten Liste der Merkmale der Betriebsstrukturerhebungen angeglichen werden. Um die Anwendung des Klassifizierungssystems auf die Betriebe im INLB zu erlauben, muss eine Übereinstimmungstabelle zwischen den Merkmalen der Betriebsstrukturerhebungen und den Rubriken des Betriebsbogens des INLB erstellt werden.

(7)

Die Standardoutputs gründen sich auf Durchschnittswerte während eines Bezugszeitraums von fünf Jahren, sollten jedoch regelmäßig aktualisiert werden, um der wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung zu tragen, so dass das Klassifizierungssystem weiterhin sinnvoll angewendet werden kann. Die Häufigkeit der Aktualisierung sollte an die Jahre gekoppelt werden, in denen Betriebsstrukturerhebungen durchgeführt werden.

(8)

Um den Auswahlplan der in das INLB 2010 aufzunehmenden Buchführungsbetriebe auszuarbeiten, sollte vorgesehen werden, dass das in dieser Verordnung festgelegte Klassifizierungssystem bereits bei der Betriebsstrukturerhebung 2007 angewendet wird. Um außerdem die Vergleichbarkeit der Analysen der gemäß diesem Klassifizierungssystem eingeteilten Betriebe zu gewährleisten, sollte vorgesehen werden, dass es vor 2010 bei den Betriebsstrukturerhebungen und dem INLB angewendet wird. Daher ist eine Abweichung vorzusehen, gemäß der Standardoutputs für den Bezugszeitraum 2004 berechnet werden.

(9)

Die Standardoutputs und die für ihre Berechnung erforderlichen Angaben müssen der Kommission von der Verbindungsstelle übermittelt werden, die jeder Mitgliedstaat gemäß Artikel 6 der Verordnung 79/65/EWG bezeichnet hat. Es sollte vorgesehen werden, dass die Verbindungsstelle der Kommission die einschlägigen Angaben im Rahmen des von der Kommission eingerichteten IKT-Systems übermittelt. Außerdem ist vorzusehen, dass dieses System den erforderlichen elektronischen Informationsaustausch auf der Grundlage von Mustern erlaubt, die der Verbindungsstelle mit diesem System zur Verfügung stehen. Weiterhin ist vorzusehen, dass die Kommission die Mitgliedstaaten im Rahmen des Gemeinschaftsausschusses des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen über die allgemeinen Bedingungen für die Nutzung des IKT-Systems informiert.

(10)

Aus Gründen der Klarheit und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es sich beim gemeinschaftlichen Klassifizierungssystem um eine Maßnahme von allgemeiner Geltung und nicht eine an bestimmte Personen gerichtete Maßnahme handelt, empfiehlt es sich, die Entscheidung 85/377/EWG durch eine Verordnung zu ersetzen.

(11)

Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Gemeinschaftsausschusses des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen —

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

Artikel 1

Gegenstand und Geltungsbereich

(1)   Mit dieser Verordnung wird das „gemeinschaftliche Klassifizierungssystem der landwirtschaftlichen Betriebe“, nachstehend „Klassifizierungssystem“ genannt, errichtet, bei dem es sich um eine einheitliche Klassifizierung von Betrieben der Gemeinschaft auf der Grundlage ihrer betriebswirtschaftlichen Ausrichtung und ihrer wirtschaftlichen Betriebsgröße sowie der Bedeutung der direkt mit dem Betrieb verbundenen sonstigen Erwerbstätigkeit handelt.

(2)   Das Klassifizierungssystem dient insbesondere zur Darstellung von Angaben — nach Klassen der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung und der wirtschaftlichen Betriebsgröße —, welche im Rahmen der gemeinschaftlichen Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe sowie im Rahmen des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen der Gemeinschaft gesammelt werden.

Artikel 2

Die betriebswirtschaftliche Ausrichtung

(1)   Im Sinne dieser Verordnung ist die „betriebswirtschaftliche Ausrichtung“ eines Betriebs durch den relativen Beitrag des Standardoutputs der verschiedenen Merkmale dieses Betriebs zu seinem gesamten Standardoutput gekennzeichnet. Der Standardoutput entspricht Artikel 5.

(2)   Je nach dem Genauigkeitsgrad der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung unterscheidet man:

a)

die Klassen der Allgemeinen Ausrichtungen,

b)

die Klassen der Hauptausrichtungen,

c)

die Klassen der Einzelausrichtungen.

Das Schema der Einstufung nach BWA wird in Anhang I festgelegt.

Artikel 3

Die wirtschaftliche Betriebsgröße

Die wirtschaftliche Betriebsgröße wird auf der Grundlage des gesamten Standardoutputs des Betriebs festgelegt. Sie wird in Euro angegeben. Die Art der Berechnung der wirtschaftlichen Betriebsgröße und der wirtschaftlichen Größenklassen wird in Anhang II festgelegt.

Artikel 4

Direkt mit dem Betrieb verbundene sonstige Erwerbstätigkeit

Die Bedeutung der direkt mit dem Betrieb verbundenen sonstigen Erwerbstätigkeit als der landwirtschaftlichen Tätigkeit des Betriebs wird auf der Grundlage des prozentualen Anteils dieser direkt mit dem Betrieb verbundenen sonstigen Erwerbstätigkeit an der Endproduktion des Betriebs bestimmt. Dieses Verhältnis wird als Prozentklasse angegeben. Diese Prozentklassen werden in Anhang III Teil C festgesetzt.

Die Endproduktion, die Begriffsbestimmung und das Verfahren zur Schätzung dieses Verhältnisses werden in Anhang III Teile A und B festgelegt.

Artikel 5

Standardoutput und gesamter Standardoutput

(1)   Im Sinne dieser Verordnung ist der „Standardoutput“ der standardisierte Wert der Bruttoerzeugung.

Der Standardoutput wird für jede in Anhang IV dieser Verordnung genannte Region sowie für die verschiedenen Anbaumerkmale und Viehbestandsmerkmale der Betriebsstrukturerhebung gemäß Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 1166/2008 bestimmt.

Die Methode zur Berechnung der Standardoutputs jedes Merkmals und die Verfahren für die Sammlung der entsprechenden Daten sind in Anhang IV der vorliegenden Verordnung aufgeführt.

(2)   Der gesamte Standardoutput des Betriebs entspricht der Summe der Werte, die für jedes seiner Merkmale durch Multiplizieren des Standardoutputs per Einheit mit der Zahl der jeweiligen entsprechenden Einheiten erzielt werden.

(3)   Für die Berechnung der Standardoutputs für die Betriebsstrukturerhebung für das Jahr N ist der „Bezugszeitraum“ das Jahr N-3, das die fünf aufeinanderfolgenden Jahre N-5 bis N-1 abdeckt.

Die Standardoutputs werden auf der Grundlage von Durchschnittswerten ermittelt, die für den in Unterabsatz 1 genannten Bezugszeitraum von fünf Jahren berechnet werden. Um der wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung zu tragen, werden sie zumindest immer dann auf den neuesten Stand gebracht, wenn eine Betriebsstrukturerhebung vorgenommen wird.

Der erste Bezugszeitraum, für den Standardoutputs berechnet werden, entspricht dem Bezugszeitraum 2007, der die Kalenderjahre 2005, 2006, 2007, 2008 und 2009 bzw. die Landwirtschaftsjahre 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2008/09 und 2009/10 abdeckt.

(4)   Abweichend von Absatz 3 berechnen die Mitgliedstaaten die Standardoutputs für die Merkmale, die in der Betriebsstrukturerhebung 2007 gemäß der Verordnung (EG) Nr. 204/2006 der Kommission (4) aufgeführt sind, für den Bezugszeitraum 2004. In diesem Fall deckt der Bezugszeitraum entweder die Kalenderjahre 2003, 2004 und 2005 oder die Landwirtschaftsjahre 2003/04, 2004/05 und 2005/06 ab.

Artikel 6

Übermittlung an die Kommission

(1)   Die Standardoutputs und die in Anhang IV Teil 3 genannten Angaben werden der Kommission (Eurostat) von der Verbindungsstelle, die jeder Mitgliedstaat gemäß Artikel 6 der Verordnung 79/65/EWG bezeichnet hat, bzw. von jener Einrichtung übermittelt, welcher diese Aufgabe übertragen wurde.

(2)   Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission die Standardoutputs für den Bezugszeitraum des Jahres N und die in Anhang IV Teil 3 genannten Angaben vor dem 31. Dezember des Jahres N+3 oder erforderlichenfalls vor Ablauf eines Termins, den die Kommission nach Anhörung des Gemeinschaftsausschusses des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen festsetzt.

Die Standardoutputs für den Bezugszeitraum 2004 werden der Kommission bis zum 31. Dezember 2008 übermittelt.

(3)   Für die Übermittlung der Standardoutputs und der in Absatz 1 genannten Angaben setzen die Mitgliedstaaten computerunterstützte Systeme ein, die die Kommission (Eurostat) für den elektronischen Austausch von Unterlagen und Informationen zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten zur Verfügung stellt.

(4)   Form und Inhalt der für die Übermittlung erforderlichen Unterlagen werden von der Kommission auf Grundlage von Mustern oder Fragebogen festgelegt, die mittels der in Absatz 3 genannten Systeme bereitgestellt werden. Die Bestimmungen über die Attribute der in Absatz 1 genannten Angaben werden im Rahmen des Gemeinschaftsausschusses des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen festgelegt.

Artikel 7

Aufhebung

(1)   Die Entscheidung 85/377/EWG wird aufgehoben.

Die Entscheidung 85/377/EWG gilt jedoch weiterhin, um die Betriebe des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen bis einschließlich zum Rechnungsjahr 2009 und die Betriebe der Betriebsstrukturerhebung gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates (5) bis einschließlich zur Erhebung 2007 zu klassifizieren.

(2)   Verweise auf die aufgehobene Entscheidung gelten als Verweise auf die vorliegende Verordnung nach der Entsprechungstabelle in Anhang V.

Artikel 8

Inkrafttreten und Geltungsbeginn

Diese Verordnung tritt am siebten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab dem Buchführungsjahr 2010 für das Informationsnetz landwirtschaftlicher Buchführungen und ab der Erhebung 2010 für die Betriebsstrukturerhebung.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den 8. Dezember 2008

Für die Kommission

Mariann FISCHER BOEL

Mitglied der Kommission


(1)  ABl. 109 vom 23.6.1965, S. 1859/65.

(2)  ABl. L 220 vom 17.8.1985, S. 1.

(3)  ABl. L 321 vom 1.12.2008, S. 14.

(4)  ABl. L 34 vom 7.2.2006, S. 3.

(5)  ABl. L 56 vom 2.3.1988, S. 1.


ANHANG I

KLASSIFIZIERUNG DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN BETRIEBE NACH DER BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHEN AUSRICHTUNG

A.   KLASSIFIZIERUNGSSCHEMA

Spezialisierte Pflanzenbaubetriebe

Allgemeine BWA

Haupt-BWA

Einzel-BWA

1.

Spezialisierte Ackerbaubetriebe

15.

Spezialisierte Getreide-, Ölsaaten- und Eiweißpflanzenbetriebe

151.

Spezialisierte Getreide- (andere als Reis), Ölsaaten- und Eiweißpflanzenbetriebe

152.

Spezialisierte Reisbetriebe

153.

Getreide-, Eiweißpflanzen-, Ölsaaten- und Reiskombinationsbetriebe

16.

Spezialisierte Ackerbaubetriebe allgemeiner Art

161.

Spezialisierte Hackfruchtbetriebe

162.

Getreide-, Eiweißpflanzen-, Ölsaaten- und Hackfruchtkombinationsbetriebe

163.

Spezialisierte Feldgemüsebetriebe

164.

Spezialisierte Tabakbetriebe

165.

Spezialisierte Baumwollbetriebe

166.

Ackerbaugemischtbetriebe

2.

Spezialisierte Gartenbaubetriebe

21.

Spezialisierte Unterglas-Gartenbaubetriebe

211.

Spezialisierte Unterglas-Gemüse-Gartenbaubetriebe

212.

Spezialisierte Unterglas-Blumen- und Zierpflanzenbetriebe

213.

Spezialisierte Unterglas-Gartenbaubetriebe, kombiniert

22.

Spezialisierte Freiland-Gartenbaubetriebe

221.

Spezialisierte Freiland-Gemüse-Gartenbaubetriebe

222.

Spezialisierte Freiland-Blumen- und Zierpflanzenbetriebe

223.

Spezialisierte Freiland-Gartenbaubetriebe, kombiniert

23.

Sonstige Gartenbaubetriebe

231.

Spezialisierte Pilzzuchtbetriebe

232.

Spezialisierte Baumschulen

233.

Gartenbaugemischtbetriebe

3.

Spezialisierte Dauerkulturbetriebe

35.

Spezialisierte Rebanlagenbetriebe

351.

Spezialisierte Qualitätsweinbaubetriebe

352.

Spezialisierte Weinbaubetriebe — andere als Qualitätswein

353.

Spezialisierte Tafeltraubenbetriebe

354.

Sonstige Rebanlagenbetriebe

36.

Spezialisierte Obst- und Zitrusbetriebe

361.

Spezialisierte Obstbetriebe (andere als Zitrusfrüchte, tropische Früchte und Schalenfrüchte)

362.

Spezialisierte Zitrusbetriebe

363.

Spezialisierte Schalenfruchtbetriebe

364.

Spezialisierte Betriebe für tropische Früchte

365.

Spezialisierte Obstbetriebe, Betriebe für Zitrusfrüchte, tropische Früchte und Schalenfrüchte: Kombinationsbetriebe

37.

Spezialisierte Olivenbetriebe

370.

Spezialisierte Olivenbetriebe

38.

Dauerkulturgemischtbetriebe

380.

Dauerkulturgemischtbetriebe


Spezialisierte Viehhaltungsbetriebe

Allgemeine BWA

Haupt-BWA

Einzel-BWA

4.

Spezialisierte Weideviehbetriebe

45.

Spezialisierte Milchviehbetriebe

450.

Spezialisierte Milchviehbetriebe

46.

Spezialisierte Rinderaufzucht- und -mastbetriebe

460.

Spezialisierte Rinderaufzucht- und -mastbetriebe

47.

Rindviehbetriebe: Milcherzeugung, Aufzucht und Mast kombiniert

470.

Rindviehbetriebe: Milcherzeugung, Aufzucht und Mast kombiniert

48.

Weideviehbetriebe: Schafe, Ziegen und andere

481.

Spezialisierte Schafbetriebe

482.

Schaf- und Rindviehverbundbetriebe

483.

Spezialisierte Ziegenbetriebe

484.

Betriebe mit verschiedenem Weidevieh

5.

Spezialisierte Veredlungsbetriebe

51.

Spezialisierte Schweinebetriebe

511.

Spezialisierte Schweineaufzuchtbetriebe

512.

Spezialisierte Schweinemastbetriebe

513.

Schweineaufzucht und mastverbundbetriebe

52.

Spezialisierte Geflügelbetriebe

521.

Spezialisierte Legehennenbetriebe

522.

Spezialisierte Geflügelmastbetriebe

523.

Legehennen- und Geflügelmastverbundbetriebe

53.

Veredlungsbetriebe mit verschiedenen Verbunderzeugnissen

530.

Veredlungsbetriebe mit verschiedenen Verbunderzeugnissen


Gemischte Betriebe

Allgemeine BWA

Haupt-BWA

Einzel-BWA

6.

Pflanzenbauverbundbetriebe

61.

Pflanzenbauverbundbetriebe

611.

Gartenbau- und Dauerkulturverbundbetriebe

612.

Acker- und Gartenbauverbundbetriebe

613.

Acker- und Rebanlagenverbundbetriebe

614.

Ackerbau und Dauerkulturverbundbetriebe

615.

Pflanzenbauverbundbetriebe mit Betonung Ackerbau

616.

Sonstige Pflanzenbauverbundbetriebe

7.

Viehhaltungsverbundbetriebe

73.

Viehhaltungsverbundbetriebe — Teilausrichtung Weidevieh

731.

Viehhaltungsverbundbetriebe — Teilausrichtung Milcherzeugung

732.

Viehhaltungsverbundbetriebe — Teilausrichtung Nichtmilch-Weidevieh

74.

Viehhaltungsverbundbetriebe — Teilausrichtung Veredlung

741.

Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Milchvieh

742.

Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Weidevieh

8.

Pflanzenbau — Viehhaltungsbetriebe

83.

Ackerbau — Weideviehverbundbetriebe

831.

Ackerbau — Milchviehverbundbetriebe

832.

Milchvieh — Ackerbauverbundbetriebe

833.

Ackerbau — Nichtmilch-Weideviehverbundbetriebe

834.

Nichtmilch-Weidevieh — Ackerbauverbundbetriebe

84.

Verbundbetriebe mit verschiedenen Kombinationen: Pflanzenbau — Viehhaltung

841.

Ackerbauveredlungsverbundbetriebe

842.

Dauerkulturen — Weideviehverbundbetriebe

843.

Bienenzuchtbetriebe

844.

Pflanzenbau — Viehhaltungsgemischtbetriebe

9.

Nicht im Klassifizierungssystem erfasste Betriebe

90.

Nicht im Klassifizierungssystem erfasste Betriebe

900.

Nicht im Klassifizierungssystem erfasste Betriebe

B.   ENTSPRECHUNGSTABELLE UND NEUGRUPPIERUNGSCODES

I.   Vergleich der Positionen der Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe mit denen des Betriebsbogens des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen (INLB)

Vergleich der Positionen für die Anwendung der Standardoutputs

Für die Rubrik zu verwendender Code

Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe 2010, 2013 und 2016

(Verordnung (EG) Nr. 1166/2008)

INLB-Betriebsbogen

(Verordnung (EG) Nr. 868/2008 über den Betriebsbogen (1))

I.   

Pflanzenbau

2.01.01.01.

Weichweizen und Spelz

120.

Weichweizen und Spelz

2.01.01.02.

Hartweizen

121.

Hartweizen

2.01.01.03.

Roggen

122.

Roggen (einschließlich Mengkorn)

2.01.01.04.

Gerste

123.

Gerste

2.01.01.05.

Hafer

124.

Hafer

125.

Sommermenggetreide

2.01.01.06.

Körnermais

126.

Körnermais (einschließlich grün geerntetem Körnermais)

2.01.01.07.

Reis

127.

Reis

2.01.01.99.

Sonstiges Getreide zur Körnergewinnung

128.

Sonstiges Getreide

2.01.02.

Hülsenfrüchte und Eiweißpflanzen zur Körnergewinnung (einschließlich Saatgut und Gemenge von Getreide mit Hülsenfrüchten)

129.

Eiweißpflanzen

2.01.02.01.

Darunter Erbsen, Ackerbohnen und Süßlupinen

360.

Erbsen, Ackerbohnen und Süßlupinen

361.

Linsen, Kichererbsen und Wicken

330.

Sonstige Eiweißpflanzen

2.01.03.

Kartoffeln/Erdäpfel (einschließlich Früh- und Pflanzkartoffeln)

130.

Kartoffeln (einschließlich Frühkartoffeln und Pflanzkartoffeln)

2.01.04.

Zuckerrüben (ohne Saatgut)

131.

Zuckerrüben (ohne Saatgut)

2.01.05.

Futterhackfrüchte (ohne Saatgut)

144.

Futterhackfrüchte (ohne Saatgut)

2.01.06.01.

Tabak

134.

Tabak

2.01.06.02.

Hopfen

133.

Hopfen

2.01.06.03.

Baumwolle

347.

Baumwolle

2.01.06.04.

Raps und Rübsen

331.

Raps und Rübsen

2.01.06.05.

Sonnenblumen

332.

Sonnenblumen

2.01.06.06.

Soja

333.

Soja

2.01.06.07.

Leinsamen (Öllein)

364.

Flachs mit Ausnahme von Faserflachs

2.01.06.08.

Sonstige Ölsaaten

334.

Sonstige Ölsaaten

2.01.06.09.

Flachs

373.

Flachs

2.01.06.10.

Hanf

374.

Hanf

2.01.06.11.

Sonstige Faserpflanzen

 

2.01.06.12.

Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen

345.

Arzneipflanzen, Gewürzpflanzen, Duftpflanzen und Pflanzen für Riechstoffe, einschließlich Tee, Kaffee und Zichorie

2.01.06.99.

Sonstige Handelsgewächse, anderweitig nicht genannt

346.

Zuckerrohr

348.

Sonstige Handelsgewächse

2.01.07.

Frischgemüse, Melonen, Erdbeeren, darunter

 

2.01.07.01.

im Freiland oder unter niedrigen (nicht begehbaren) Schutzabdeckungen

 

2.01.07.01.01.

Feldanbau

136.

Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren im Feldanbau

2.01.07.01.02.

Gartenbaukulturen

137.

Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren im Freilandanbau der Marktgärtnerei

2.01.07.02.

Unter Glas oder anderen (begehbaren) Schutzabdeckungen

138.

Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren unter Schutz

2.01.08.

Blumen und Zierpflanzen (ohne Baumschulen)

 

2.01.08.01.

Im Freiland oder unter niedrigen (nicht begehbaren) Schutzabdeckungen

140.

Blumen und Zierpflanzen im Freiland (ohne Baumschulen)

2.01.08.02.

Unter Glas oder anderen (begehbaren) Schutzabdeckungen

141.

Blumen und Zierpflanzen unter Schutz

2.01.09.

Grün geerntete Pflanzen

 

2.01.09.01.

Ackerwiesen und -weiden

147.

Ackerwiesen

2.01.09.02.

Sonstige grün geerntete Pflanzen

145.

Sonstige Futterpflanzen

2.01.09.02.01.

Grünmais

326.

Futtermais

2.01.09.02.02.

Leguminosen

UND

327.

Anderes Futtergetreide

UND

2.01.09.02.99.

Sonstige grün geerntete Pflanzen, anderweitig nicht genannt

328.

Sonstige Futterpflanzen

2.01.10.

Saat- und Pflanzgut auf Ackerland

142.

Grassamen

143.

Sonstige Sämereien

2.01.11.

Sonstige Ackerlandkulturen

148.

Sonstige landwirtschaftliche Kulturpflanzen, die nicht unter die Rubriken 120 bis 147 falle

149.

An Dritte verpachtetes, saatbereites Ackerland, einschließlich der dem Betriebspersonal als Naturallohn überlassenen Flächen

2.01.12.01.

Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache), für die keine Beihilfe gewährt wird

146.

Stillgelegte Flächen

Fehlende Angaben Codenummer 3: Stillgelegte Flächen, für die keine Beihilfe gewährt wird

2.01.12.02.

Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache), für die eine Beihilfe gezahlt und die nicht wirtschaftlich genutzt wird

146.

Stillgelegte Flächen

Fehlende Angaben Codenummer 8: Stillgelegte Flächen, die nicht mehr zu Produktionszwecken genutzt werden und für die der Betrieb Anspruch auf eine Beihilfe hat

2.03.01.

Dauerwiesen und -weiden, ohne ertragsarmes Dauergrünland

150.

Dauerwiesen und -weiden

2.03.02.

Ertragsarmes Dauergrünland

151.

Ungepflegtes Weideland

2.03.03.

Dauergrünland, das nicht mehr zu Produktionszwecken genutzt wird und beihilfefähig ist

314.

Dauergrünland, das nicht mehr zu Produktionszwecken genutzt wird und beihilfefähig ist

2.04.01.

Obstanlagen (einschließlich Beerenanlagen)

152.

Obstanlagen, einschließlich Beerenobstanlagen

2.04.01.01.

Obstarten, darunter

 

2.04.01.01.01.

Obst der gemäßigten Klimazonen

349.

Kernobst

350.

Steinobst

2.04.01.01.02.

Obst der subtropischen Klimazonen

353.

Tropische und subtropische Früchte

2.04.01.02.

Beerenarten

352.

Kleine Früchte und Beeren

2.04.01.03.

Schalenobst (Nüsse)

351.

Schalenobst

2.04.02.

Zitrusanlagen

153.

Zitrusanlagen

2.04.03.

Olivenanlagen

154.

Olivenanlagen

2.04.03.01.

Normalerweise zur Erzeugung von Tafeloliven bestimmt

281.

Tafeloliven

2.04.03.02.

Normalerweise zur Erzeugung von Olivenöl bestimmt

282.

Oliven, die für die Ölherstellung bestimmt sind

283.

Olivenöl

2.04.04.

Rebanlagen, deren Erträge normalerweise bestimmt sind für:

155.

Rebanlagen

2.04.04.01.

Qualitätswein

286.

Keltertrauben für Qualitätswein mit g.U.

292.

Keltertrauben für Qualitätswein mit g.g.A.

289.

Qualitätswein mit g.U.

294.

Qualitätswein mit g.g.A.

2.04.04.02.

Anderen Wein

293.

Keltertrauben für anderen Wein

288.

Verschiedene Erzeugnisse des Weinbaus: Traubenmost, Traubensaft, Branntwein, Essig und andere, sofern im Betrieb hergestellt

295.

Andere Weine

2.04.04.03.

Tafeltrauben

285.

Tafeltrauben

2.04.04.04.

Rosinen

291.

Rosinen

2.04.05.

Baumschulen

157.

Baumschulen

2.04.06.

Sonstige Dauerkulturen

158.

Sonstige Dauerkulturen

2.04.07.

Dauerkulturen unter Glas

156.

Dauerkulturen unter Schutz

2.06.01.

Pilze

139.

Pilze

II.   

Vieh

3.01.

Einhufer

22.

Einhufer (jeden Alters)

3.02.01.

Rinder unter einem Jahr, männlich und weiblich

23.

Mastkälber

24.

Andere Rinder unter einem Jahr

3.02.02.

Rinder von einem Jahr bis unter zwei Jahren, männlich

25.

Männliche Rinder von einem bis unter zwei Jahren

3.02.03.

Rinder von einem Jahr bis unter zwei Jahren, weiblich

26.

Weibliche Rinder von einem bis unter zwei Jahren

3.02.04.

Rinder von zwei Jahren und älter, männlich

27.

Männliche Rinder über zwei Jahre

3.02.05.

Färsen von zwei Jahren und älter

28.

Zuchtfärsen

29.

Mastfärsen

3.02.06.

Milchkühe

30.

Milchkühe

31.

Schlachtkühe

3.02.99.

Sonstige Kühe

32.

Sonstige Kühe

3.03.01.

Schafe (jeden Alters)

 

3.03.01.01.

Weibliche Zuchttiere

40.

Mutterschafe

3.03.01.99.

Sonstige Schafe

41.

Sonstige Schafe

3.03.02.

Ziegen (jeden Alters)

 

3.03.02.01.

Weibliche Zuchttiere

38.

Ziegen, weibliche Zuchttiere

3.03.02.99.

Sonstige Ziegen

39.

Sonstige Ziegen

3.04.01.

Ferkel mit einem Lebendgewicht unter 20 kg

43.

Ferkel

3.04.02.

Zuchtsauen von 50 kg und mehr

44.

Zuchtsauen

3.04.99.

Sonstige Schweine

45.

Mastschweine

46.

Sonstige Schweine

3.05.01.

Masthühner

47.

Masthühner

3.05.02.

Legehennen

48.

Legehennen

3.05.03.

Sonstiges Geflügel

49.

Sonstiges Geflügel

3.05.03.01.

Truthühner

3.05.03.02.

Enten

3.05.03.03.

Gänse

3.05.03.04.

Strauße

3.05.03.99.

Sonstiges Geflügel, anderweitig nicht genannt

3.06.

Kaninchen (Mutterkaninchen)

34.

Kaninchen, weibliche Zuchttiere

3.07.

Bienen

33.

Bienen

II.   Codes, die mehrere in den Strukturerhebungen 2010, 2013 und 2016 aufgeführte Merkmale neu gruppieren

P45.

Rinder für die Milcherzeugung = 3.02.01. (Rinder unter einem Jahr, männlich und weiblich) + 3.02.03. (Rinder von einem Jahr bis unter zwei Jahren, weiblich) + 3.02.05. (Färsen von zwei Jahren und älter) + 3.02.06 (Milchkühe)

P46.

Rinder = P45 (Milchvieh) + 3.02.02. (Rinder von einem Jahr bis unter zwei Jahren, männlich) + 3.02.04. (Rinder von zwei Jahren und älter, männlich) + 3.02.99. (sonstige Kühe)

GL

Weidevieh = 3.01. (Einhufer) + P46 (Rinder) + 3.03.01.01. (Schafe, weibliche Zuchttiere) + 3.03.01.99 (sonstige Schafe) + 3.03.02.01. (Ziegen, weibliche Zuchttiere) + 3.03.02.99. (sonstige Ziegen)

Wenn GL=0

FCP1

Futterpflanzen zum Verkauf = 2.01.05. (Futterhackfrüchte) + 2.01.09.(Grünfutterpflanzen) + 2.03.01. Dauerwiesen und -weiden, ohne ertragsarme Weiden) + 2.03.02. (ertragsarme Weiden)

FCP4

Futterpflanzen für Weidevieh = 0

P17

Hackfrüchte = 2.01.03. (Kartoffeln) + 2.01.04. (Zuckerrüben) + 2.01.05. (Futterhackfrüchte)

Wenn GL>0

FCP1

Futterpflanzen zum Verkauf = 0

FCP4

Futterpflanzen für Weidevieh= 2.01.05. (Futterhackfrüchte) + 2.01.09. (Grün geerntete Pflanzen) + 2.03.01. (Dauerwiesen und -weiden, ohne ertragsarmes Dauergrünland) + 2.03.02. (ertragsarmes Dauergrünland)

P17

Hackfrüchte = 2.01.03. (Kartoffeln/Erdäpfel) + 2.01.04. (Zuckerrüben)

P151

Getreide ohne Reis = 2.01.01.01. (Weichweizen und Spelz) + 2.01.01.02. (Hartweizen) + 2.01.01.03. (Roggen) + 2.01.01.04. (Gerste) + 2.01.01.05. (Hafer) + 2.01.01.06. (Körnermais) + 2.01.01.99. (Sonstiges Getreide zur Körnergewinnung )

P15

Getreide = P151 (Getreide ohne Reis) + 2.01.01.07. (Reis)

P16

Ölsaaten = 2.01.06.04. (Raps und Rübsen) + 2.01.06.05. (Sonnenblumen) + 2.01.06.06. (Soja) + 2.01.06.07. (Leinsamen (Öllein)) + 2.01.06.08. (sonstige Ölsaaten)

P51

Schweine = 3.04.01. (Ferkel mit einem Lebendgewicht unter 20 kg) + 3.04.02. (Mutterschweine von 50 kg und mehr) + 3.04.99. (sonstige Schweine)

P52

Geflügel = 3.05.01. (Masthühner) + 3.05.02. (Legehennen) + 3.05.03. (sonstiges Geflügel)

P1

Ackerbau = P15 (Getreide) + 2.01.02. (Hülsenfrüchte) + 2.01.03. (Kartoffeln/Erdäpfel) + 2.01.04. (Zuckerrüben) + 2.01.06.01. (Tabak) + 2.01.06.02. (Hopfen) + 2.01.06.03. (Baumwolle) + P16 (Ölsaaten) + 2.01.06.09. (Flachs) + 2.01.06.10. (Hanf) + 2.01.06.11. (sonstige Faserpflanzen) + 2.01.06.12. (Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen) + 2.01.06.99. (Sonstige Handelsgewächse, anderweitig nicht genannt) + 2.01.07.01.01. (Frischgemüse, Melonen, Erdbeeren — im Freiland oder unter niedrigen (nicht begehbaren) Schutzabdeckungen — Feldanbau) + 2.01.10. (Saat und Pflanzgut auf Ackerland) + 2.01.11. (sonstige Ackerlandkulturen) + 2.01.12.01. (Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache), für die keine Beihilfe gewährt wird) + FCP1 (Futterpflanzen zum Verkauf)

P2

Gartenbau = 2.01.07.01.02. (Frischgemüse, Melonen, Erdbeeren — im Freiland oder unter niedrigen (nicht begehbaren) Schutzabdeckungen — Gartenbaukulturen) + 2.01.07.02. Frischgemüse, Melonen, Erdbeeren — unter Glas oder anderen (begehbaren) Schutzabdeckungen) + 2.01.08.01. (Blumen und Zierpflanzen — im Freiland oder unter niedrigen (nicht begehbaren) Schutzabdeckungen) + 2.01.08.02. (Blumen und Zierpflanzen — unter Glas oder anderen (begehbaren) Schutzabdeckungen) + 2.06.01. (Pilze) + 2.04.05. (Baumschulen)

P3

Dauerkulturen = 2.04.01. (Obst- und Beerenanlagen) + 2.04.02. (Zitrusanlagen) + 2.04.03. (Olivenanlagen) + 2.04.04. (Rebanlagen) + 2.04.06. (sonstige Dauerkulturen) + 2.04.07. (Dauerkulturen unter Glas)

P4

Weidevieh und Futteranbau = GL (Weidevieh) + FCP4 (Futterpflanzen für Weidevieh)

P5

Veredlung = P51 (Schweine) + P52 (Geflügel)+ 3.06. (Mutterkaninchen)

C.   MERKMALE DER KLASSEN DER BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHEN AUSRICHTUNG

Die Bestimmung der Klassen der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung (BWA) berücksichtigt zwei Faktoren, nämlich:

a)

Die Art der betroffenen Merkmale

Diese Merkmale beziehen sich auf den Katalog der im Rahmen der Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe 2010, 2013 und 2016 erhobenen Merkmale: sie werden durch ihren in Teil B.I dieses Anhangs aufgeführten Code oder durch einen Code bezeichnet, der, wie in Teil B.II dieses Anhangs (2) angegeben, mehrere dieser Merkmale neu gruppiert.

b)

Die Schwelle und/oder die Höchstgrenze zur Bestimmung der Klassengrenze(n)

Falls kein gegenteiliger Hinweis erfolgt, werden diese Schwelle und diese Höchstgrenze als Anteil (in Brüchen) am gesamten Standardoutput des Betriebs angegeben.

Spezialisierte Pflanzenbaubetriebe

Betriebswirtschaftliche Ausrichtung (BWA)

Definition

Code der Merkmale und Schwellen/Höchstgrenzen

(siehe Teil B dieses Anhangs)

Allgemeine BWA

Haupt-BWA

Einzel-BWA

Code

 

Code

 

Code

 

1

Spezialisierte Ackerbaubetriebe

 

 

 

 

Ackerbau, d. h. Getreide, Hülsenfrüchte und Eiweißpflanzen zur Körnergewinnung, Ölsaaten, Kartoffeln, Zuckerrüben, Handelsgewächse, frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren im Feldanbau, Saat- und Pflanzgut auf Ackerland, sonstige Ackerlandkulturen, Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache) und Futterpflanzen zum Verkauf > 2/3

P1 > 2/3

15

Spezialisierte Getreide-, Ölsaaten- und Eiweißpflanzenbetriebe

 

 

Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Eiweißpflanzen > 2/3

P15 + P16 + 2.01.02. > 2/3

151

Spezialisierte Getreide- (andere als Reis), Ölsaaten- und Eiweißpflanzenbetriebe

Getreide, ohne Reis, Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Eiweißpflanzen > 2/3

P151 + P16 + 2.01.02. > 2/3

152

Spezialisierte Reisbe

Reis > 2/3

2.01.01.07. > 2/3

153

Getreide-, Eiweißpflanzen-, Ölsaaten- und Reiskombinationsbetriebe

Betriebe der Klasse 15, außer denen der Klassen 151 und 152

 

16

Spezialisierte Ackerbaubetriebe allgemeiner Art

 

 

Ackerbau > 2/3; Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Eiweißpflanzen ≤ 2/3

P15 + P16 + 2.01.02. ≤ 2/3

161

Spezialisierte Hackfruchtbetriebe

Kartoffeln, Zuckerrüben und Futterhackfrüchte > 2/3

P17 > 2/3

162

Getreide-, Eiweißpflanzen-, Ölsaaten- und Reiskombinationsbetriebe

Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Eiweißpflanzen > 1/3; Hackfrüchte > 1/3

P15 + P16 + 2.01.02. > 1/3; P17 > 1/3

163

Spezialisierte Feldgemüsebetriebe

Frisches Gemüse, Melonen und Erdbeeren im Feldanbau > 2/3

2.01.07.01.01. > 2/3

164

Spezialisierte Tabakbetriebe

Tabak > 2/3

2.01.06.01. > 2/3

165

Spezialisierte Baumwollbetriebe

Baumwolle > 2/3

2.01.06.03. > 2/3

166

Ackerbaugemischtbetriebe

Betriebe der Klasse 16, außer denen der Klassen 161, 162, 163, 164 und 165

 

2

Spezialisierte Gartenbaubetriebe

 

 

 

 

Frisches Gemüse, Melonen und Erdbeeren — Gartenbaukulturen und unter Glas, Blumen und Zierpflanzen — im Freiland und unter Glas, Pilze und Baumschulen > 2/3

P2 > 2/3

21

Spezialisierte Unterglas-Gartenbaubetriebe

 

 

Frisches Gemüse, Melonen und Erdbeeren — unter Glas und Blumen und Zierpflanzen unter Glas > 2/3

2.01.07.02. + 2.01.08.02. > 2/3

211

Spezialisierte Unterglas-Gemüse-Gartenbaubetriebe

Frisches Gemüse, Melonen und Erdbeeren — unter Glas > 2/3

2.01.07.02. > 2/3

212

Spezialisierte Unterglas-Blumen- und Zierpflanzenbetriebe

Blumen und Zierpflanzen unter Glas > 2/3

2.01.08.02. > 2/3

213

Spezialisierte Unterglas-Gartenbaubetriebe, kombiniert

Betriebe der Klasse 21, außer denen der Klassen 211 und 212

 

22

Spezialisierte Freiland-Gartenbaubetriebe

 

 

Frisches Gemüse, Melonen und Erdbeeren —Gartenbaukulturen und Blumen und Zierpflanzen im Freiland > 2/3

2.01.07.01.02. + 2.01.08.01. > 2/3

221

Spezialisierte Freiland-Gemüse-Gartenbaubetriebe

Frisches Gemüse, Melonen und Erdbeeren — Gartenbaukulturen > 2/3

2.01.07.01.02. > 2/3

222

Spezialisierte Freiland-Blumen- und Zierpflanzenbetriebe

Blumen

2.01.08.01. > 2/3

223

Spezialisierte Freiland-Gartenbaubetriebe, kombiniert

Betriebe der Klasse 22, außer denen der Klassen 221 und 222

 

23

Sonstige Gartenbaubetriebe

 

 

Gartenbaubetriebe mit Gartenbau unter Glas ≤ 2/3 und Gartenbaukulturen ≤ 2/3

2.01.07.01.02. + 2.01.08.01. ≤ 2/3; 2.01.07.02. + 2.01.08.02. ≤ 2/3

231

Spezialisierte Pilzzuchtbetrieb

Pilze > 2/3

2.06.01. > 2/3

232

Spezialisierte Baumsch

Baumschulen

2.04.05. > 2/3

233

Gartenbaugemischtbetriebe

Betriebe der Klasse 23, außer denen der Klassen 231 und 232

 

3

Spezialisierte Dauerkulturbetriebe

 

 

 

 

Obst- und Beerenanlagen, Zitrusanlagen, Olivenanlagen, Rebanlagen, sonstige Dauerkulturen und Dauerkulturen unter Glas > 2/3

P3 > 2/3

35

Spezialisierte Rebanlagenbetriebe

 

 

Rebanlagen

2.04.04. > 2/3

351

Spezialisierte Qualitätsweinbaubetriebe

Rebanlagen, die normalerweise Qualitätswein erzeugen > 2/3

2.04.04.01. > 2/3

352

Spezialisierte Weinbaubetriebe — andere als Qualitätswein

Rebanlagen, die normalerweise „anderen Wein“ erzeugen > 2/3

2.04.04.02. > 2/3

353

Spezialisierte Tafeltraubenbetriebe

Rebanlagen, die normalerweise Tafeltrauben erzeugen > 2/3

2.04.04.03. > 2/3

354

Sonstige Rebanlagenbetriebe

Betriebe der Klasse 35, außer denen der Klassen 351, 352 und 353

 

36

Spezialisierte Obst- und Zitrusbetriebe

 

 

Betriebe mit Obst- und Beerenanlagen und Zitrusanlagen > 2/3

2.04.01. + 2.04.02. > 2/3

361

Spezialisierte Obstbetriebe (andere als Zitrusfrüchte, tropische Früchte und Schalenfrüchte)

Obst der gemäßigten Klimazonen (einschließlich Beeren) > 2/3

2.04.01.01.01. + 2.04.01.02. > 2/3

362

Spezialisierte Zitrusbetriebe

Zitrusanlagen > 2/3

2.04.02. > 2/3

363

Spezialisierte Schalenfruchtbetriebe

Zitrusanlagen > 2/3

2.04.01.03. > 2/3

364

Spezialisierte Schalenfruchtbetriebe

tropische Früchte > 2/3

2.04.01.01.02. > 2/3

365

Spezialisierte Obstbetriebe, Betriebe für Zitrusfrüchte, tropische Früchte und Schalenfrüchte: Kombinationsbetriebe

Betriebe der Klasse 36, außer denen der Klassen 361, 362, 363 und 364

 

37

Spezialisierte Olivenbetriebe

370

Spezialisierte Olivenbetriebe

Olivenanlagen > 2/3

2.04.03. > 2/3

38

Dauerkulturgemischtbetriebe

380

Dauerkulturgemischtbetriebe

Betriebe der Klasse 3, außer denen der Klassen 35, 36 und 37

 


Spezialisierte Viehhaltungsbetriebe

Spezialisierte Viehhaltungsbetriebe

Definition

Code der Merkmale und Schwellen/Höchstgrenzen

(siehe Teil B dieses Annhangs)

Allgemeine BWA

Haupt-BWA

Einzel-BWA

Code

 

Code

 

Code

 

4

Spezialisierte Weideviehbetriebe

 

 

 

 

Futter für Weidevieh (Futterhackfrüchte, grün geerntete Pflanzen, Wiesen und Weiden, ertragsarmes Dauergrünland) und Weidevieh (Einhufer, alle Arten von Rindern, Schafen und Ziegen) > 2/3

P4 > 2/3

45

Spezialisierte Milchviehbetriebe

 

 

Milchkühe > 3/4 des gesamten Weideviehs; Weidevieh > 1/3 des Weideviehs und der Futterpflanzen

3.02.06. > 3/4 GL; GL > 1/3 P4

46

Spezialisierte Rinderaufzucht- und -mastbetriebe

 

 

Alle Rinder (d. h. Rinder unter einem Jahr, Rinder von einem Jahr bis unter zwei Jahren und Rinder von zwei Jahren und mehr (männliche Rinder, Färsen, Milchkühe und sonstige Kühe)) > 2/3 des Weideviehs; Milchkühe ≤ 1/10 des Weideviehs; Weidevieh > 1/3 des Weideviehs und der Futterpflanzen

P46 > 2/3 GL; 3.02.06. ≤ 1/10 GL; GL > 1/3 P4

47

Rinderbetriebe: Milcherzeugung, Aufzucht und Mast kombiniert

 

 

Alle Rinder > 2/3 des Weideviehs; Milchkühe > 1/10 des Weideviehs; Weidevieh > 1/3 des Weideviehs und der Futterpflanzen; außer den Betrieben der Klasse 45

P46 > 2/3 GL; 3.02.06. > 1/10 GL; GL > 1/3 P4; außer 45

48

Weideviehbetriebe: Schafe, Ziegen und andere

 

 

Alle Rinder ≤ 2/3 des Weideviehs

P46 ≤ 2/3

481

Spezialisierte Schafbetriebe

Schafe > 2/3 des Weideviehs; Weidevieh > 1/3 des Weideviehs und der Futterpflanzen

3.03.01. > 2/3 GL; GL > 1/3 P4

482

Schaf- und Rindviehverbundbetriebe

Alle Rinder > 1/3 des Weideviehs, Schafe > 1/3 des Weideviehs und Weidevieh > 1/3 des Weideviehs und der Futterpflanzen

P46 > 1/3 GL; 3.03.01. > 1/3 GL; GL > 1/3 P4

483

Spezialisierte Ziegenbetriebe

Ziegen > 2/3 des Weideviehs; Weidevieh > 1/3 des Weideviehs und der Futterpflanzen

3.03.02. > 2/3 GL; GL > 1/3 P4

484

Betriebe mit verschiedenem Weidevieh

Betriebe der Klasse 48, außer denen der Klassen 481, 482 und 483

 

5

Spezialisierte Veredlungsbetriebe

 

 

 

 

Veredlung d. h. Schweine (d. h. Ferkel, Zuchtsauen, sonstige Schweine), Geflügel (d. h. Masthühner, Legehennen, sonstiges Geflügel) und Mutterkaninchen > 2/3

P5 > 2/3

51

Spezialisierte Schweinebetriebe

 

 

Schweine > 2/3

P51 > 2/3

511

Spezialisierte Schweineaufzuchtbetriebe

Zuchtsauen > 2/3

3.04.02. > 2/3

512

Spezialisierte Schweinemastbetriebe

Ferkel und sonstige Schweine > 2/3

3.04.01. + 3.04.99. > 2/3

513

Schweineaufzucht- und mastverbundbetriebe

Betriebe der Klasse 51, außer denen der Klassen 511 und 512

 

52

Spezialisierte Geflügelbetriebe

 

 

Geflügel > 2/3

P52 > 2/3

521

Spezialisierte Legehennenbetriebe

Legehennen > 2/3

3.05.02. > 2/3

522

Spezialisierte Geflügelmastbetriebe

Masthühner und sonstiges Geflügel > 2/3

3.05.01. + 3.05.03. > 2/3

523

Legehennen- und Geflügelmastverbundbetriebe

Betriebe der Klasse 52, außer denen der Klassen 521 und 522

 

53

Veredlungsbetriebe mit verschiedenen Verbunderzeugnissen

 

 

Betriebe der Klasse 5, außer denen der Klassen 51 und 52

 


Gemischte Betriebe

Betriebswirtschaftliche Ausrichtung (BWA)

Definition

Code der Merkmale und Schwellen/Höchstgrenzen

(siehe Teil B dieses Annhangs)

Allgemeine BWA

Haupt-BWA

Einzel-BW

Code

 

Code

 

Code

 

6

Pflanzenbauverbundbetriebe

61

Pflanzenbauverbundbetriebe

 

 

Ackerbau und Gartenbau und Dauerkulturen > 2/3 aber {Ackerbau ≤ 2/3 und Gartenbau ≤ 2/3 und Dauerkulturen ≤ 2/3}

(P1 + P2 + P3) > 2/3; P1 ≤ 2/3; P2 ≤ 2/3; P3 ≤ 2/3

611

Gartenbau- und Dauerkulturverbundbetriebe

Gartenbau > 1/3; Dauerkulturen > 1/3

P2 > 1/3; P3 > 1/3

612

Acker- und Gartenbauverbundbetriebe

Ackerbau > 1/3; Gartenbau > 1/3

P1 > 1/3; P2 > 1/3

613

Ackerbau- und Rebanlagenverbundbetriebe

Ackerbau > 1/3; Rebanlagen > 1/3

P1 > 1/3; 2.04.04.> 1/3

614

Ackerbau- und Dauerkulturverbundbetriebe

Ackerbau > 1/3; Dauerkulturen > 1/3; Rebanlagen ≤ 1/3

P1 > 1/3; P3 > 1/3; 2.04.04.≤ 1/3

615

Pflanzenbauverbundbetriebe mit Betonung Ackerbau

Ackerbau > 1/3; keine sonstige Tätigkeit > 1/3

P1 > 1/3; P2 ≤ 1/3; P3 ≤ 1/3;

616

Sonstige Pflanzenbauverbundbetriebe

Betriebe der Klasse 61, außer denen der Klassen 611, 612, 613, 614 und 615

 

7

Viehhaltungsverbundbetriebe

 

 

 

 

Weidevieh und Futterpflanzen und Veredlung > 2/3; Weidevieh und Futterpflanzen ≤ 2/3; Veredlung ≤ 2/3

P4 + P5 > 2/3; P4 ≤ 2/3; P5 ≤ 2/3

73

Viehhaltungsverbundbetriebe — Teilausrichtung Weidevieh

 

 

Weidevieh und Futterpflanzen > Veredlung

P4 > P5

731

Viehhaltungsverbundbetriebe — Teilausrichtung Milcherzeugung

Rinder für die Milcherzeugung > 1/3 des Weideviehs; Milchkühe > 1/2 der Rinder für die Milcherzeugung

P45 > 1/3 GL; 3.02.06. > 1/2 P45;

732

Viehhaltungsverbundbetriebe — Teilausrichtung Nichtmilch-Weidevieh

Betriebe der Klasse 73, außer denen der Klasse 731

 

74

Viehhaltungsverbundbetriebe — Teilausrichtung Veredlung

 

 

Weidevieh und Futterpflanzen ≤ Veredlung

P4 ≤ P5

741

Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Milchvieh

Rinder für die Milcherzeugung > 1/3 des Weideviehs; Veredlung > 1/3, Milchkühe > 1/2 der Rinder für die Milcherzeugung

P45 > 1/3 GL; P5 > 1/3; 3.02.06. > 1/2 P45

742

Viehhaltungsverbundbetriebe: Veredlung und Nichtmilch-Weidevieh

Betriebe der Klasse 74, außer denen der Klasse 741

 

8

Pflanzenbau — Viehhaltungsbetriebe

 

 

 

 

Betriebe, die von den Klassen 1 bis 7 ausgeschlossen wurden

 

83

Ackerbau — Weideviehverbundbetriebe

 

 

Ackerbau > 1/3; Weidevieh und Futterpflanzen > 1/3

P1 > 1/3; P4 > 1/3

831

Ackerbau — Milchviehverbundbetriebe

Rinder für die Milcherzeugung > 1/3 des Weideviehs; Milchkühe > 1/2 der Rinder für die Milcherzeugung; Rinder für die Milcherzeugung < Ackerbau

P45 > 1/3 GL; 3.02.06. > 1/2 P45; P45 < P1

832

Milchvieh — Ackerbauverbundbetriebe

Rinder für die Milcherzeugung > 1/3 des Weideviehs; Milchkühe > 1/2 der Rinder für die Milcherzeugung; Rinder für die Milcherzeugung ≥ Ackerbau

P45 > 1/3 GL; 3.02.06. > 1/2 P45; P45 ≥ P1

833

Ackerbau — Nichtmilch-Weideviehverbundbetriebe

Ackerbau > Weidevieh und Futterpflanzen, außer den Betrieben der Klasse 831

P1 > P4; außer 831

834

Nichtmilch-Weidevieh— Ackerbauverbundbetriebe

Betriebe der Klasse 83, außer denen der Klassen 831, 832 und 833

 

84

Verbundbetriebe mit verschiedenen Kombinationen: Pflanzenbau — Viehhaltung

 

 

Betriebe der Klasse 8, außer denen der Klasse 83

 

841

Ackerbauveredlungsverbundbetriebe

Ackerbau > 1/3; Veredlung > 1/3

P1 > 1/3; P5 > 1/3

842

Dauerkulturen — Weideviehverbundbetriebe

Dauerkulturen > 1/3; Weidevieh und Futterpflanzen > 1/3

P3 > 1/3; P4 > 1/3

843

Bienenzuchtbetriebe

Bienenzucht > 2/3

3.7. > 2/3

844

Pflanzenbau — Viehhaltungsgemischtbetriebe

Betriebe der Klasse 84, außer denen der Klassen 841, 842 und 843

 


Nicht im Klassifizierungssystem erfasste Betriebe

Betriebswirtschaftliche Ausrichtung (BWA)

Definition

Code der Merkmale und Schwellen/Höchstgrenzen

(siehe Teil B dieses Annhangs)

Allgemeine BWA

Haupt-BWA

Einzel-BWA

Code

 

Code

 

Code

 

9

Nicht im Klassifizierungssystem erfasste Betriebe

 

 

 

 

Nicht im Klassifizierungssystem erfasste Betriebe

Standardoutput insgesamt = 0


(1)  ABl. L 237 vom 4.9.2008, S. 18.

(2)  Die Merkmale 2.01.05. (Futterhackfrüchte), 2.01.09. (Grün geerntete Pflanzen), 2.01.12.01. (Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache), für die keine Beihilfe gewährt wird), 2.01.12.02. (Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache), für die eine Beihilfe gezahlt und die nicht wirtschaftlich genutzt wird), 2.02. (Haus- und Nutzgärten), 2.03.01. (Dauerwiesen und -weiden ohne ertragsarmes Dauergrünland), 2.03.02. (ertragsarmes Dauergrünland), 2.03.03. (Dauergrünland, das nicht mehr zu Produktionszwecken genutzt wird und beihilfefähig ist), 3.02.01. (Rinder unter einem Jahr, männlich und weiblich), 3.03.01.99. (sonstige Schafe), 3.03.02.99. (sonstige Ziegen) und 3.04.01. (Ferkel mit einem Lebendgewicht unter 20 kg) werden nur unter bestimmten Umständen berücksichtigt (siehe Anhang IV Nummer 5).


ANHANG II

WIRTSCHAFTLICHE BETRIEBSGRÖSSEN

A.   DIE WIRTSCHAFTLICHE BETRIEBSGRÖSSE

Die wirtschaftliche Größe eines Betriebs wird als der gesamte Standardoutput des Betriebs, ausgedrückt in Euro, gemessen.

B.   DIE WIRTSCHAFTLICHEN BETRIEBSGRÖSSENKLASSEN

Die Betriebe werden nach den Größenklassen, deren Grenzen nachstehend angegeben werden, eingestuft:

Klassen

Grenzwerte in Euro

I

Weniger als 2 000 EUR

II

von 2 000 bis unter 4 000 EUR

III

von 4 000 bis unter 8 000 EUR

IV

von 8 000 bis unter 15 000 EUR

V

von 15 000 bis unter 25 000 EUR

VI

von 25 000 bis unter 50 000 EUR

VII

von 50 000 bis unter 100 000 EUR

VIII

von 100 000 bis unter 250 000 EUR

IX

von 250 000 bis unter 500 000 EUR

X

von 500 000 bis unter 750 000 EUR

XI

von 750 000 bis unter 1 000 000 EUR

XII

von 1 000 000 bis unter 1 500 000 EUR

XIII

von 1 500 000 bis unter 3 000 000 EUR

XIV

3 000 000 EUR und mehr

Die für die Anwendung auf das Informationsnetz landwirtschaftlicher Buchführungen und auf die gemeinschaftlichen Erhebungen der landwirtschaftlichen Betriebe geltenden Bestimmungen können eine Zusammenfassung der Klassen IV und V, VIII und IX, X und XI, XII bis XIV bzw. X bis XIV vorsehen.

Die Mitgliedstaaten sollten in Anwendung von Artikel 4 Absatz 1 der Verordnung 79/65/EWG für den Erfassungsbereich des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen eine Schwelle der wirtschaftlichen Betriebsgröße festsetzen, die mit den Grenzen der vorstehend angegebenen Größenklassen zusammenfällt.


ANHANG III

SONSTIGE DIREKT MIT DEM BETRIEB VERBUNDENE ERWERBSTÄTIGKEITEN

A.   DEFINITION DER SONSTIGEN DIREKT MIT DEM BETRIEB VERBUNDENEN ERWERBSTÄTIGKEITEN

Die sonstigen direkt mit dem Betrieb verbundenen Erwerbstätigkeiten als die landwirtschaftliche Tätigkeit des Betriebs umfassen alle Tätigkeiten, bei denen es sich nicht um landwirtschaftliche Arbeiten handelt und die sich direkt auf den Betrieb beziehen und eine wirtschaftliche Auswirkung auf den Betrieb haben. Es handelt sich um Tätigkeiten, bei denen entweder die Betriebsmittel (Grund und Boden, Gebäude, Maschinen, landwirtschaftliche Erzeugnisse usw.) oder die Erzeugnisse des Betriebs eingesetzt werden.

B.   SCHÄTZUNG DER BEDEUTUNG DER SONSTIGEN DIREKT MIT DEM BETRIEB VERBUNDENEN ERWERBSTÄTIGKEITEN

Der Anteil der sonstigen direkt mit dem Betrieb verbundenen Erwerbstätigkeiten an der Endproduktion des Betriebs wird folgendermaßen als der Anteil der sonstigen direkt mit dem Betriebsumsatz verbundenen Erwerbstätigkeiten am Gesamtumsatz des Betriebs (einschließlich der Direktzahlungen) geschätzt:

Formula

C.   KLASSEN, DIE DIE BEDEUTUNG DER SONSTIGEN DIREKT MIT DEM BETRIEB VERBUNDENEN ERWERBSTÄTIGKEITEN WIDERSPIEGELN

Die Betriebe werden in Klassen eingeteilt, die die Bedeutung der sonstigen direkt mit dem Betrieb verbundenen Erwerbstätigkeiten in der Endproduktion widerspiegeln und deren Grenzwerte nachstehend aufgeführt sind:

Klasse

Grenzwerte in Prozent

I

0 % bis 10 %

II

Mehr als 10 % bis 50 %

III

Mehr als 50 % bis weniger als 100 %


ANHANG IV

STANDARDOUTPUTS

1.   DEFINITION DER STANDARDOUTPUTS UND GRUNDSÄTZE FÜR IHRE BERECHNUNG

a)   Der Output eines landwirtschaftlichen Merkmals ist der Geldwert der Bruttoagrarerzeugung zu Ab-Hof-Preisen.

Der Standardoutput ist der Outputwert, der der durchschnittlichen Situation in einer bestimmten Region für jedes landwirtschaftliche Merkmal entspricht.

b)   Der Output entspricht der Summe aus dem Wert des Haupterzeugnisses oder der Haupterzeugnisse und dem Wert des Nebenerzeugnisses oder der Nebenerzeugnisse.

Die Werte werden berechnet, indem die Erzeugung je Einheit mit dem Ab-Hof-Preis multipliziert wird. Die Mehrwertsteuer, produktspezifische Steuern und Direktzahlungen werden nicht berücksichtigt.

c)   Erzeugungszeitraum

Die Standardoutputs entsprechen einem Erzeugungszeitraum von 12 Monaten (Kalenderjahr oder Landwirtschaftsjahr).

Für die pflanzlichen und tierischen Erzeugnisse, deren Erzeugungsdauer weniger oder mehr als 12 Monate beträgt, wird der Standardoutput berechnet, der dem Zuwachs oder der jährlichen Erzeugung von 12 Monaten entspricht.

d)   Basisangaben und Bezugszeitraum

Die Standardoutputs werden mit Hilfe der unter Buchstabe b genannten Faktoren ermittelt. Zu diesem Zweck werden in den Mitgliedstaaten die Basisangaben für einen Bezugszeitraum von fünf aufeinanderfolgenden Kalenderjahren oder Landwirtschaftsjahren ermittelt. Dieser Bezugszeitraum ist einheitlich für alle Mitgliedstaaten und wird von der Kommission festgesetzt. So decken zum Beispiel Standardoutputs für den Bezugszeitraum „2007“ die Kalenderjahre 2005, 2006, 2007, 2008 und 2009 bzw. die Landwirtschaftsjahre 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2008/09 und 2009/10 ab.

e)   Einheiten

(1)   Mengen- und Flächeneinheiten:

a)

Die Standardoutputs für die pflanzlichen Merkmale werden auf der Grundlage der in Hektar angegebenen Fläche festgesetzt.

Für die Pilzzucht wird der Standardoutput jedoch auf der Grundlage der Bruttoerzeugung für sämtliche aufeinanderfolgende jährliche Ernten festgelegt und je 100 m2 Pilzbeetfläche angegeben. Für die Verwendung im Rahmen des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen werden die so ermittelten Standardoutputs durch die Anzahl aufeinanderfolgender jährlicher Ernten geteilt, die von den Mitgliedstaaten mitgeteilt wird.

b)

Die Standardoutputs für die tierischen Merkmale werden je Stück Vieh festgesetzt, außer für Geflügel, für das sie je hundert Stück, und für Bienen, für die sie je Bienenstock festgesetzt werden.

(2)   Währungseinheiten und Abrundung

Die Basisfaktoren für die Bestimmung der Standardoutputs und die berechneten Standardoutputs werden in Euro festgesetzt. Für die Mitgliedstaaten, die nicht an der Wirtschafts- und Währungsunion teilnehmen, werden die Standardoutputs anhand der durchschnittlichen Umrechnungskurse für den in Nummer 1 Buchstabe d dieses Anhangs bestimmten Bezugszeitraum in Euro umgerechnet. Die Kommission teilt diese Umrechnungskurse den betreffenden Mitgliedstaaten mit.

Die Standardoutputs können auf jeweils 5 EUR auf- oder abgerundet werden, wenn dies zweckmäßig erscheint.

2.   AUFGLIEDERUNG DER STANDARDOUTPUTS

a)   Nach Merkmalen des Pflanzenbaus und der Viehhaltung

Die Standardoutputs werden für alle landwirtschaftlichen Merkmale, die den Rubriken in den gemeinschaftlichen Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe entsprechen, gemäß den für diese Erhebungen geltenden Bestimmungen festgelegt.

b)   Geografische Aufteilung

Die Standardoutputs werden mindestens auf der Grundlage von geografischen Einheiten festgelegt, die mit denen vereinbar sind, die in den gemeinschaftlichen Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe und für das Informationsnetz landwirtschaftlicher Buchführungen benutzt werden. Benachteiligte Gebiete oder Berggebiete gelten nicht als geografische Einheiten.

Für die Merkmale, die in der betroffenen Region nicht vorkommen, wird kein Standardoutput festgesetzt.

3.   SAMMLUNG VON ANGABEN FÜR DIE ERMITTLUNG DER STANDARDOUTPUTS

a)

Die Basisangaben für die Ermittlung der Standardoutputs werden zumindest jedes Mal erneuert, wenn eine Betriebsstrukturerhebung in Form einer Zählung durchgeführt wird.

b)

Zwischen zwei gemeinschaftlichen Betriebsstrukturerhebungen, die in Form einer Zählung durchgeführt werden, werden die Standardoutputs jedes Mal aktualisiert, wenn eine Betriebsstrukturerhebung vorgenommen wird. Diese Aktualisierungen erfolgen:

entweder mittels der Erneuerung von Basisangaben entsprechend den Ausführungen unter Buchstabe a,

oder unter Heranziehung einer Berechnungsmethode, die es ermöglicht, die Standardoutputs zu aktualisieren. Die Grundsätze einer solchen Methode werden auf Gemeinschaftsebene festgelegt.

4.   DURCHFÜHRUNG

Es ist Aufgabe der Mitgliedstaaten, gemäß den Vorschriften dieses Anhangs die für die Berechnung der Standardoutputs bestimmten Basisangaben zu sammeln, die Standardoutputs zu berechnen und in Euro umzurechnen sowie die Angaben, die für die etwaige Anwendung der Aktualisierungsmethode erforderlich sind, zu erheben.

5.   BEHANDLUNG VON SONDERFÄLLEN

Folgende besondere Modalitäten zur Berechnung der Standardoutputs für bestimmte Sonderfälle sind vorgesehen:

a)   Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache), für die keine Beihilfe gewährt wird

Der Standardoutput für Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache), für die keine Beihilfe gewährt wird, wird für die Berechnung des gesamten Standardoutputs des Betriebs nur berücksichtigt, wenn es andere positive Standardoutputs im Betrieb gibt.

b)   Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache), die einer Beihilferegelung unterliegt und nicht wirtschaftlich genutzt wird, sowie Dauergrünland, das nicht mehr zu Produktionszwecken genutzt wird und beihilfefähig ist

Da die Erzeugung von beihilfefähigen Flächen, die nicht wirtschaftlich genutzt werden, auf die Direktzahlungen begrenzt ist, gelten die Standardoutputs als gleich Null.

c)   Haus- und Nutzgärten

Da die Erzeugung von Haus- und Nutzgärten normalerweise für den Eigenverbrauch des Betriebsinhabers und nicht zum Verkauf bestimmt ist, gelten die Standardoutputs als gleich Null.

d)   Viehbestand

Für den Viehbestand werden die Merkmale nach Altersklassen aufgeteilt. Der Output entspricht dem Wert des Wachstums des Tieres während der in der Klasse verbrachten Zeit. In anderen Worten entspricht der Output der Differenz zwischen dem Wert des Tieres beim Verlassen der Klasse und dem Wert des Tieres beim Eintreten in die Klasse (auch „Wiederbeschaffungswert“ genannt).

e)   Rinder unter einem Jahr, männlich und weiblich

Die für Rinder unter einem Jahr ermittelten Standardoutputs werden für die Berechnung des gesamten Standardoutputs des Betriebs nur berücksichtigt, wenn sich mehr Rinder unter einem Jahr als Kühe im Betrieb befinden. Nur die Standardoutputs, die sich auf die überzählige Anzahl von Rindern unter einem Jahr beziehen, werden berücksichtigt.

f)   Sonstige Schafe und sonstige Ziegen

Die für sonstige Schafe ermittelten Standardoutputs werden für die Berechnung des gesamten Standardoutputs des Betriebs nur berücksichtigt, wenn sich keine Mutterschafe in dem Betrieb befinden.

Die für sonstige Ziegen ermittelten Standardoutputs werden für die Berechnung des gesamten Standardoutputs des Betriebs nur berücksichtigt, wenn sich keine Mutterziegen in dem Betrieb befinden.

g)   Ferkel

Die für Ferkel ermittelten Standardoutputs werden für die Berechnung des gesamten Standardoutputs des Betriebs nur berücksichtigt, wenn sich keine Muttersauen in dem Betrieb befinden.

h)   Futterpflanzen

Gibt es kein Weidevieh (wie Einhufer, Rinder, Schafe oder Ziegen) im Betrieb, so gelten die Futterpflanzen (wie Futterhackfrüchte, Grünfutter, Wiesen und Weiden) als zum Verkauf bestimmt und gehören zum Ackerbau-Output.

Gibt es Weidevieh im Betrieb, so gelten die Futterpflanzen als zur Fütterung des Weideviehs bestimmt und gehören zum Weidevieh- und Futterpflanzen-Output.


ANHANG V

Entsprechungstabelle

Entscheidung 85/377/EWG

Vorliegende Verordnung

Artikel 1 Absatz 1

Artikel 1 Absatz 1

Artikel 1 Absatz 2

Artikel 2 Absatz 1 und Artikel 2 Absatz 2

Artikel 2 Absatz 3

Artikel 1 Absatz 2

Artikel 3 bis 5

Artikel 6

Artikel 2 Absatz 1

Artikel 7 Absatz 1 einleitender Satz

Artikel 2 Absatz 2 einleitender Satz

Artikel 7 Absatz 1 erster bis dritter Gedankenstrich

Artikel 2 Absatz 2 Unterabsatz 1 Buchstaben a bis c

Artikel 7 Absatz 1 vierter Gedankenstrich

Artikel 7 Absatz 2

Artikel 7 Absatz 3

Artikel 2 Absatz 2 Unterabsatz 2

Artikel 8 und 9

Artikel 3

Artikel 4 bis 7

Artikel 10

Artikel 11

Artikel 12

Artikel 8

Anhang I

Anhang IV

Anhang II

Anhang I

Anhang III

Anhang II

Anhang III

Anhang V


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