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Document 02008R1333-20140414

Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelzusatzstoffe (Text von Bedeutung für den EWR)

ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2008/1333/2014-04-14

2008R1333 — DE — 14.04.2014 — 017.001


Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen

►B

VERORDNUNG (EG) Nr. 1333/2008 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

vom 16. Dezember 2008

über Lebensmittelzusatzstoffe

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. L 354, 31.12.2008, p.16)

Geändert durch:

 

 

Amtsblatt

  No

page

date

►M1

VERORDNUNG (EU) Nr. 238/2010 DER KOMMISSION vom 22. März 2010

  L 75

17

23.3.2010

►M2

VERORDNUNG (EU) Nr. 1129/2011 DER KOMMISSION vom 11. November 2011

  L 295

1

12.11.2011

►M4

VERORDNUNG (EU) Nr. 1130/2011 DER KOMMISSION vom 11. November 2011

  L 295

178

12.11.2011

►M5

VERORDNUNG (EU) Nr. 1131/2011 DER KOMMISSION vom 11. November 2011

  L 295

205

12.11.2011

►M6

VERORDNUNG (EU) Nr. 232/2012 DER KOMMISSION vom 16. März 2012

  L 78

1

17.3.2012

►M7

VERORDNUNG (EU) Nr. 380/2012 DER KOMMISSION vom 3. Mai 2012

  L 119

14

4.5.2012

►M8

VERORDNUNG (EU) Nr. 470/2012 DER KOMMISSION vom 4. Juni 2012

  L 144

16

5.6.2012

►M9

VERORDNUNG (EU) Nr. 471/2012 DER KOMMISSION vom 4. Juni 2012

  L 144

19

5.6.2012

►M10

VERORDNUNG (EU) Nr. 472/2012 DER KOMMISSION vom 4. Juni 2012

  L 144

22

5.6.2012

►M11

VERORDNUNG (EU) Nr. 570/2012 DER KOMMISSION vom 28. Juni 2012

  L 169

43

29.6.2012

►M12

VERORDNUNG (EU) Nr. 583/2012 DER KOMMISSION vom 2. Juli 2012

  L 173

8

3.7.2012

►M13

VERORDNUNG (EU) Nr. 675/2012 DER KOMMISSION vom 23. Juli 2012

  L 196

52

24.7.2012

►M14

VERORDNUNG (EU) Nr. 1049/2012 DER KOMMISSION vom 8. November 2012

  L 310

41

9.11.2012

►M15

VERORDNUNG (EU) Nr. 1057/2012 DER KOMMISSION vom 12. November 2012

  L 313

11

13.11.2012

►M16

VERORDNUNG (EU) Nr. 1147/2012 DER KOMMISSION vom 4. Dezember 2012

  L 333

34

5.12.2012

►M17

VERORDNUNG (EU) Nr. 1148/2012 DER KOMMISSION vom 4. Dezember 2012

  L 333

37

5.12.2012

►M18

VERORDNUNG (EU) Nr. 1149/2012 DER KOMMISSION vom 4. Dezember 2012

  L 333

40

5.12.2012

►M19

VERORDNUNG (EU) Nr. 1166/2012 DER KOMMISSION vom 7. Dezember 2012

  L 336

75

8.12.2012

►M20

VERORDNUNG (EU) Nr. 25/2013 DER KOMMISSION vom 16. Januar 2013

  L 13

1

17.1.2013

►M21

VERORDNUNG (EU) Nr. 244/2013 DER KOMMISSION vom 19. März 2013

  L 77

3

20.3.2013

►M22

VERORDNUNG (EU) Nr. 256/2013 DER KOMMISSION vom 20. März 2013

  L 79

24

21.3.2013

►M23

VERORDNUNG (EU) Nr. 438/2013 DER KOMMISSION vom 13. Mai 2013

  L 129

28

14.5.2013

►M24

VERORDNUNG (EU) Nr. 509/2013 DER KOMMISSION vom 3. Juni 2013

  L 150

13

4.6.2013

►M25

VERORDNUNG (EU) Nr. 510/2013 DER KOMMISSION vom 3. Juni 2013

  L 150

17

4.6.2013

►M26

VERORDNUNG (EU) Nr. 723/2013 DER KOMMISSION vom 26. Juli 2013

  L 202

8

27.7.2013

►M27

VERORDNUNG (EU) Nr. 738/2013 DER KOMMISSION vom 30. Juli 2013

  L 204

32

31.7.2013

►M28

VERORDNUNG (EU) Nr. 739/2013 DER KOMMISSION vom 30. Juli 2013

  L 204

35

31.7.2013

►M29

VERORDNUNG (EU) Nr. 816/2013 DER KOMMISSION vom 28. August 2013

  L 230

1

29.8.2013

►M30

VERORDNUNG (EU) Nr. 817/2013 DER KOMMISSION vom 28. August 2013

  L 230

7

29.8.2013

►M31

VERORDNUNG (EU) Nr. 818/2013 DER KOMMISSION vom 28. August 2013

  L 230

12

29.8.2013

►M32

VERORDNUNG (EU) Nr. 913/2013 DER KOMMISSION vom 23. September 2013

  L 252

11

24.9.2013

►M33

VERORDNUNG (EU) Nr. 1068/2013 DER KOMMISSION vom 30. Oktober 2013

  L 289

58

31.10.2013

►M34

VERORDNUNG (EU) Nr. 1069/2013 DER KOMMISSION vom 30. Oktober 2013

  L 289

61

31.10.2013

►M35

VERORDNUNG (EU) Nr. 1274/2013 DER KOMMISSION vom 6. Dezember 2013

  L 328

79

7.12.2013

►M36

VERORDNUNG (EU) Nr. 59/2014 DER KOMMISSION vom 23. Januar 2014

  L 21

9

24.1.2014

►M37

VERORDNUNG (EU) Nr. 264/2014 DER KOMMISSION vom 14. März 2014

  L 76

22

15.3.2014

►M38

VERORDNUNG (EU) Nr. 298/2014 DER KOMMISSION vom 21. März 2014

  L 89

36

25.3.2014


Berichtigt durch:

►C1

Berichtigung, ABl. L 105 vom 27.4.2010, S. 114  (1333/2008)

►C2

Berichtigung, ABl. L 322 vom 21.11.2012, S. 8  (1333/2008)

►C3

Berichtigung, ABl. L 138 vom 24.5.2013, S. 20  (1129/2011)




▼B

VERORDNUNG (EG) Nr. 1333/2008 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

vom 16. Dezember 2008

über Lebensmittelzusatzstoffe

(Text von Bedeutung für den EWR)



DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 95,

auf Vorschlag der Kommission,

nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses ( 1 ),

gemäß dem Verfahren des Artikels 251 des Vertrags ( 2 ),

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Der freie Verkehr mit sicheren und bekömmlichen Lebensmitteln ist ein wichtiger Aspekt des Binnenmarktes und trägt wesentlich zur Gesundheit und zum Wohlergehen der Bürger und zur Wahrung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Interessen bei.

(2)

Bei der Durchführung der Gemeinschaftspolitik ist ein hohes Schutzniveau für Leben und Gesundheit der Menschen zu gewährleisten.

(3)

Diese Verordnung ersetzt bisherige Richtlinien und Entscheidungen über Zusatzstoffe, die zur Verwendung in Lebensmitteln zugelassen sind, um durch umfassende und straffe Verfahren das ordnungsgemäße Funktionieren des Binnenmarkts sowie ein hohes Niveau des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Verbraucher einschließlich der Wahrung der Verbraucherinteressen zu gewährleisten.

(4)

Mit dieser Verordnung wird die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen in der Gemeinschaft harmonisiert. Hierzu gehört auch die Verwendung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln, für welche die Richtlinie 89/398/EWG des Rates vom 3. Mai 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Lebensmittel, die für eine besondere Ernährung bestimmt sind ( 3 ), gilt, sowie die Verwendung einiger Farbstoffe zur Kennzeichnung der Genusstauglichkeit von Fleisch und zur Verzierung und Kennzeichnung von Eiern. Mit ihr wird zudem die Verwendung von Zusatzstoffen in Lebensmittelzusatzstoffen und -enzymen harmonisiert, wodurch sie deren Sicherheit und Qualität gewährleistet und deren Lagerung und Verwendung erleichtert. Hierfür gibt es auf Gemeinschaftsebene bisher keine Vorschriften.

(5)

Lebensmittelzusatzstoffe sind Stoffe, die in der Regel nicht selbst als Lebensmittel verzehrt, sondern Lebensmitteln aus in dieser Verordnung dargelegten technologischen Gründen, wie etwa zu deren Konservierung, zugesetzt werden. Diese Verordnung sollte für alle Lebensmittelzusatzstoffe gelten; deshalb sollte die Liste der Funktionsgruppen entsprechend dem Stand des wissenschaftlichen Fortschritts und der technologischen Entwicklung aktualisiert werden. Stoffe, die zur Aromatisierung und/oder Geschmacksgebung oder zu ernährungsphysiologischen Zwecken zugesetzt werden, wie z. B. Salzersatzstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, sollten allerdings nicht als Lebensmittelzusatzstoffe gelten. Die Verordnung sollte auch nicht auf Stoffe Anwendung finden, die als Lebensmittel gelten und für einen technologischen Zweck verwendet werden, wie etwa Natriumchlorid oder Safran zum Färben, sowie Lebensmittelenzyme. Zubereitungen aus Lebensmitteln und anderen natürlichen Ausgangsstoffen, die in dem Enderzeugnis eine technologische Funktion erfüllen und die durch selektive Extraktion von Bestandteilen (z. B. Pigmenten) im Vergleich zu ihren ernährungsphysiologischen oder aromatisierenden Bestandteilen gewonnen werden, gelten jedoch als Zusatzstoffe im Sinne dieser Verordnung. Lebensmittelenzyme werden von der Verordnung (EG) Nr. 1332/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelenzyme ( 4 ) abgedeckt, welche die Anwendung der vorliegenden Verordnung ausschließt.

(6)

Stoffe, die selbst nicht als Lebensmittel verzehrt, aber bei der Verarbeitung von Lebensmitteln verwendet werden und als Rückstand im Enderzeugnis verbleiben, in dem sie keinen technologischen Zweck erfüllen (Verarbeitungshilfsstoffe), sollten von dieser Verordnung ausgenommen sein.

(7)

Lebensmittelzusatzstoffe sollten nur zugelassen und verwendet werden, wenn sie den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien genügen. Zusatzstoffe müssen in ihrer Verwendung sicher sein; es muss eine technologische Notwendigkeit für ihre Verwendung geben und ihre Verwendung darf die Verbraucher nicht irreführen und muss diesen einen Nutzen bringen. Die Irreführung der Verbraucher kann sich unter anderem auf die Beschaffenheit, Frische und Qualität der verwendeten Zutaten, die Naturbelassenheit eines Erzeugnisses und die Natürlichkeit des Herstellungsverfahrens oder die ernährungsphysiologische Qualität des Erzeugnisses, einschließlich seines Frucht- oder Gemüsegehalts, beziehen. Bei der Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen sollten auch noch andere für diesen Bereich relevante Faktoren wie gesellschaftliche, wirtschaftliche und ethische Faktoren, Traditionen und Umwelterwägungen, das Vorsorgeprinzip sowie die Durchführbarkeit von Kontrollen berücksichtigt werden. Hinsichtlich der Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen und der Festlegung der jeweiligen Höchstmengen sollte dem Konsum von Lebensmittelzusatzstoffen aus anderen Quellen und der Gefährdung bestimmter Verbrauchergruppen (z. B. Allergiker) durch solche Lebensmittelzusatzstoffe Rechnung getragen werden.

(8)

Lebensmittelzusatzstoffe müssen den genehmigten Spezifikationen entsprechen, die eine verlässliche Identifizierung des Zusatzstoffs einschließlich seines Ursprungs erlauben und die zulässigen Reinheitskriterien beschreiben. Die bisherigen Spezifikationen für Zusatzstoffe in der Richtlinie 95/31/EG der Kommission vom 5. Juli 1995 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 5 ), der Richtlinie 95/45/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe ( 6 ) und der Richtlinie 96/77/EG der Kommission vom 2. Dezember 1996 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel ( 7 ) sollten solange gelten, bis die entsprechenden Zusatzstoffe Bestandteil der Anhänge dieser Verordnung sind. Dann sollten die Spezifikationen für solche Zusatzstoffe in einer Verordnung geregelt werden. Sie sollten den in den Gemeinschaftslisten der Anhänge zu dieser Verordnung erfassten Zusatzstoffen direkt zugeordnet werden. Da solche Spezifikationen aus Gründen der Klarheit aber komplex und umfangreich sein müssen, sollten sie nicht in die Gemeinschaftslisten, sondern in eine oder mehrere Verordnungen aufgenommen werden.

(9)

Einige Zusatzstoffe dürfen für bestimmte zugelassene önologische Verfahren und Behandlungen verwendet werden. Dabei sollten diese Verordnung und die besonderen Bestimmungen der einschlägigen Gemeinschaftsvorschriften beachtet werden.

(10)

Im Interesse der Harmonisierung sollten die Risikobewertung und die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen nach dem Verfahren erfolgen, das in der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 zur Festlegung eines einheitlichen Genehmigungsverfahrens für Lebensmittelzusatzstoffe, -enzyme und -aromen ( 8 ) vorgesehen ist.

(11)

Nach der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit ( 9 ) ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (nachstehend „Behörde“ genannt) in allen Fragen anzuhören, die die öffentliche Gesundheit betreffen können.

(12)

Ein Lebensmittelzusatzstoff, der in den Geltungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel ( 10 ) fällt, sollte nach der genannten Verordnung sowie nach der vorliegenden Verordnung zugelassen werden.

(13)

Ein bereits gemäß dieser Verordnung zugelassener Lebensmittelzusatzstoff, der mit Produktionsmethoden oder Ausgangsstoffen hergestellt wird, die sich wesentlich von denjenigen unterscheiden, die in die Risikobewertung durch die Behörden einbezogen wurden, oder sich von denjenigen unterscheiden, auf die sich die festgelegten Spezifikationen beziehen, sollte der Behörde zur Bewertung vorgelegt werden. Unter „sich wesentlich unterscheiden“ könnte unter anderem eine Änderung der Produktionsmethode zu verstehen sein, wenn ein Produkt nicht mehr durch Pflanzenextraktion, sondern durch Fermentation mit Hilfe eines Mikroorganismus oder durch eine gentechnisch veränderte Variante des ursprünglichen Mikroorganismus hergestellt wird, sowie eine Änderung bei den Ausgangsstoffen oder eine Änderung der Partikelgröße, einschließlich der Anwendung der Nanotechnologie.

(14)

Lebensmittelzusatzstoffe sollten ständig überwacht und müssen erforderlichenfalls unter Berücksichtigung veränderter Verwendungsbedingungen und neuer wissenschaftlicher Informationen neu bewertet werden. Wenn erforderlich, sollte die Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten geeignete Maßnahmen in Erwägung ziehen.

(15)

Mitgliedstaaten, in denen das Verbot der Verwendung bestimmter Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die als traditionell gelten und auf ihrem Hoheitsgebiet hergestellt werden, am 1. Januar 1992 noch galt, sollten dieses Verbot weiterhin anwenden dürfen. Bei Produkten wie „Feta“ und „Salame cacciatore“ sollte diese Verordnung unbeschadet strengerer Bestimmungen über die Verwendung bestimmter Bezeichnungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 510/2006 des Rates vom 20. März 2006 zum Schutz von geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel ( 11 ) und der Verordnung (EG) Nr. 509/2006 des Rates vom 20. März 2006 über die garantiert traditionellen Spezialitäten bei Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln ( 12 ) gelten.

(16)

Sofern keine weiteren Beschränkungen gelten, darf ein Zusatzstoff in Lebensmitteln außer durch direkten Zusatz auch durch Übertragung aus Zutaten, in denen der Zusatzstoff zugelassen ist, enthalten sein; dies gilt unter der Voraussetzung, dass der Zusatzstoffgehalt im Enderzeugnis die Menge, die bei Einhaltung sachgerechter technologischer Bedingungen und einer guten Herstellungspraxis zugeführt würde, nicht übersteigt.

(17)

Für Lebensmittelzusatzstoffe gelten weiterhin die allgemeinen Kennzeichnungsbestimmungen der Richtlinie 2000/13/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. März 2000 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln sowie die Werbung hierfür ( 13 ) und gegebenenfalls der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 und der Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über die Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von genetisch veränderten Organismen und über die Rückverfolgbarkeit von aus genetisch veränderten Organismen hergestellten Lebensmitteln und Futtermitteln ( 14 ). In der vorliegenden Verordnung sollte zudem die Kennzeichnung der als solche an die Hersteller oder Endverbraucher verkauften Zusatzstoffe geregelt werden.

(18)

Die gemäß dieser Verordnung zugelassenen Süßungsmittel können in Tafelsüßen verwendet werden, die direkt an die Verbraucher verkauft werden. Die Hersteller dieser Erzeugnisse sollten für die Verbraucher auf angemessene Weise Informationen bereitstellen, die diesen eine sichere Verwendung des Erzeugnisses ermöglichen. Diese Informationen könnten auf unterschiedliche Art und Weise bereitgestellt werden, z. B. auf der Kennzeichnung der Erzeugnisse, auf Websites im Internet, im Rahmen von Hotlines und in den Verkaufsstellen. Möglicherweise ist es erforderlich, auf der Ebene der Gemeinschaft Leitlinien zu erstellen, damit diese Anforderung einheitlich umgesetzt wird.

(19)

Die zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse ( 15 ) erlassen werden.

(20)

Insbesondere sollte die Kommission die Befugnis erhalten, die Anhänge dieser Verordnung zu ändern und geeignete Übergangsregelungen zu erlassen. Da es sich hierbei um Maßnahmen von allgemeiner Tragweite handelt, die eine Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung auch durch Ergänzung um neue nicht wesentliche Bestimmungen bewirken, sind sie nach dem Regelungsverfahren mit Kontrolle des Artikels 5a des Beschlusses 1999/468/EG zu erlassen.

(21)

Aus Gründen der Effizienz ist es erforderlich, die Fristen, die normalerweise im Rahmen des Regelungsverfahrens mit Kontrolle Anwendung finden, für den Erlass bestimmter Änderungen der Anhänge II und III, die im Rahmen anderweitigen Gemeinschaftsrechts bereits zugelassene Stoffe sowie geeignete Übergangsregelungen für diese Stoffe betreffen, abzukürzen.

(22)

Für eine verhältnismäßige und effiziente Fortentwicklung und Aktualisierung des Gemeinschaftsrechts auf dem Gebiet der Zusatzstoffe ist es notwendig, Daten zu erheben, Informationen auszutauschen und die Arbeit der Mitgliedstaaten zu koordinieren. Zu diesem Zweck kann es sinnvoll sein, Studien zur Untersuchung konkreter Fragen erstellen, um so den Entscheidungsfindungsprozess zu erleichtern. Es ist zweckmäßig, dass die Gemeinschaft solche Studien aus ihrem Haushalt finanziert. Die Finanzierung solcher Maßnahmen wird von der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz ( 16 ) abgedeckt.

(23)

Die Mitgliedstaaten führen amtliche Kontrollen durch, um die Einhaltung der vorliegenden Verordnung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 durchzusetzen.

(24)

Da das Ziel dieser Verordnung, nämlich die Festlegung von Gemeinschaftsvorschriften über Lebensmittelzusatzstoffe, auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend verwirklicht werden kann und daher wegen der Einheitlichkeit des Marktes und eines hohen Verbraucherschutzniveaus besser auf Gemeinschaftsebene zu verwirklichen ist, kann die Gemeinschaft im Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags niedergelegten Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben Artikel genannten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geht diese Verordnung nicht über das für das Erreichen dieses Zieles erforderliche Maß hinaus.

(25)

Nach Erlass dieser Verordnung sollte die Kommission mit Unterstützung des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit die geltenden Zulassungen auf alle nicht sicherheitsbezogenen Kriterien, wie Aufnahmemengen, technologische Notwendigkeit und Gefahr einer Irreführung der Verbraucher, prüfen. Alle in der Gemeinschaft weiterhin zugelassenen Zusatzstoffe sollten in die Gemeinschaftslisten in den Anhängen II und III dieser Verordnung aufgenommen werden. Anhang III dieser Verordnung sollte gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 um die übrigen in Lebensmittelzusatzstoffen und -enzymen sowie als Trägerstoffe für Nährstoffe verwendeten Zusatzstoffe und die Bedingungen für ihre Verwendung ergänzt werden. Um eine angemessene Übergangsfrist einzuräumen, sollte Anhang III mit Ausnahme der Regelungen für Trägerstoffe für Zusatzstoffe und Lebensmittelzusatzstoffe in Aromen nicht vor dem 1. Januar 2011 gelten.

(26)

Bis zur Erstellung der künftigen Gemeinschaftslisten der Lebensmittelzusatzstoffe sollte ein vereinfachtes Verfahren zur Aktualisierung der derzeit in den geltenden Richtlinien enthaltenen Listen der Lebensmittelzusatzstoffe eingeführt werden.

(27)

Unbeschadet der Ergebnisse der in Erwägungsgrund 25 genannten Überprüfung sollte die Kommission spätestens ein Jahr nach Erlass dieser Verordnung der Behörde ein Programm zur Neubewertung der Sicherheit der bereits in der Gemeinschaft zugelassenen Zusatzstoffe vorgeben. In dem Programm sollten die Notwendigkeit und die Reihenfolge der Schwerpunkte für die Prüfung der zugelassenen Zusatzstoffe festgelegt werden.

(28)

Durch diese Verordnung werden die folgenden Rechtsakte aufgehoben und ersetzt: Richtlinie des Rates vom 23. Oktober 1962 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für färbende Stoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 17 ), Richtlinie 65/66/EWG des Rates vom 26. Januar 1965 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für konservierende Stoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 18 ), Richtlinie 78/663/EWG des Rates vom 25. Juli 1978 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und Geliermittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 19 ), Richtlinie 78/664/EWG des Rates vom 25. Juli 1978 zur Festlegung der spezifischen Reinheitskriterien für Stoffe mit antioxydierender Wirkung, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 20 ), Erste Richtlinie 81/712/EWG der Kommission vom 28. Juli 1981 zur Festlegung gemeinschaftlicher Analysemethoden für die Überwachung der Reinheitskriterien bestimmter Lebensmittelzusatzstoffe ( 21 ), Richtlinie 89/107/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Zusatzstoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 22 ), Richtlinie 94/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 1994 über Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 23 ), Richtlinie 94/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 1994 über Farbstoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen ( 24 ), Richtlinie 95/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Februar 1995 über andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel ( 25 ), Entscheidung Nr. 292/97/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Dezember 1996 über die Aufrechterhaltung einzelstaatlicher Verbote der Verwendung bestimmter Zusatzstoffe bei der Herstellung einiger Lebensmittel ( 26 ) und Entscheidung 2002/247/EG der Kommission vom 27. März 2002 über die Aussetzung des Inverkehrbringens und der Einfuhr von Gelee-Süßwaren mit dem Lebensmittelzusatzstoff E 425 Konjak ( 27 ). Einige Bestimmungen dieser Rechtsakte sollten jedoch übergangsweise Gültigkeit behalten, bis die Gemeinschaftslisten in den Anhängen dieser Verordnung ausgearbeitet sind —

HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:



KAPITEL I

GEGENSTAND, ANWENDUNGSBEREICH UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

Artikel 1

Gegenstand

Diese Verordnung enthält Bestimmungen über die in Lebensmitteln verwendeten Zusatzstoffe mit Blick auf die Gewährleistung des reibungslosen Funktionierens des Binnenmarkts bei gleichzeitiger Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus für die Gesundheit der Menschen und eines hohen Niveaus des Schutzes der Verbraucher einschließlich des Schutzes der Verbraucherinteressen und der lauteren Gepflogenheiten im Lebensmittelhandel unter angemessener Berücksichtigung des Umweltschutzes.

Zu diesem Zweck legt die Verordnung Folgendes fest:

a) Gemeinschaftslisten der in den Anhängen II und III aufgeführten Zusatzstoffe;

b) Bedingungen für die Verwendung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln, einschließlich in Lebensmittelzusatzstoffen und Lebensmittelenzymen, für die die Verordnung (EG) Nr. 1332/2008 gilt, und in Lebensmittelaromen, für die die Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln gilt ( 28 );

c) Regeln für die Kennzeichnung der als solche verkauften Lebensmittelzusatzstoffe.

Artikel 2

Anwendungsbereich

(1)  Diese Verordnung gilt für Lebensmittelzusatzstoffe.

(2)  Diese Verordnung gilt für die folgenden Stoffe nur, wenn sie als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet werden:

a) Verarbeitungshilfsstoffe;

b) Stoffe, die gemäß den Gemeinschaftsbestimmungen über Pflanzengesundheit für den Schutz von Pflanzen oder Pflanzenerzeugnissen verwendet werden;

c) Stoffe, die Lebensmitteln zu Ernährungszwecken zugefügt werden;

d) Stoffe, mit denen Wasser für den menschlichen Gebrauch aufbereitet wird und die unter die Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3. November 1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch ( 29 ) fallen;

e) Aromen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008.

(3)  Diese Verordnung gilt vom Zeitpunkt der Verabschiedung der Gemeinschaftsliste der Lebensmittelenzyme gemäß Artikel 17 der Verordnung (EG) Nr. 1332/2008 nicht für Lebensmittelenzyme, die unter die genannte Verordnung fallen.

(4)  Diese Verordnung gilt unbeschadet besonderer Gemeinschaftsbestimmungen über die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen

a) in bestimmten Lebensmitteln;

b) für nicht von dieser Verordnung abgedeckte Zwecke.

Artikel 3

Begriffsbestimmungen

(1)  Für die Zwecke dieser Verordnung gelten die Begriffsbestimmungen der Verordnungen (EG) Nr. 178/2002 und 1829/2003.

(2)  Für die Zwecke dieser Verordnung gelten ferner folgende Begriffsbestimmungen:

a) „Lebensmittelzusatzstoff“: ein Stoff mit oder ohne Nährwert, der in der Regel weder selbst als Lebensmittel verzehrt noch als charakteristische Lebensmittelzutat verwendet wird und einem Lebensmittel aus technologischen Gründen bei der Herstellung, Verarbeitung, Zubereitung, Behandlung, Verpackung, Beförderung oder Lagerung zugesetzt wird, wodurch er selbst oder seine Nebenprodukte mittelbar oder unmittelbar zu einem Bestandteil des Lebensmittels werden oder werden können;

Folgende Stoffe gelten nicht als Lebensmittelzusatzstoffe:

i) Monosaccharide, Disaccharide und Oligosaccharide und wegen ihrer süßenden Eigenschaften verwendete Lebensmittel, die diese Stoffe enthalten;

ii) Lebensmittel, getrocknet oder in konzentrierter Form, einschließlich Aromen, die bei der Herstellung von zusammengesetzten Lebensmitteln wegen ihrer aromatisierenden, geschmacklichen oder ernährungsphysiologischen Eigenschaften beigegeben werden und eine färbende Nebenwirkung haben;

iii) Stoffe, die zum Umhüllen oder Überziehen verwendet werden, aber nicht Teil der Lebensmittel sind und nicht mit diesen Lebensmitteln verzehrt werden sollen;

iv) Erzeugnisse, die Pektin enthalten und aus getrockneten Rückständen ausgepresster Äpfel oder aus getrockneten Schalen von Zitrusfrüchten oder aus einer Mischung daraus durch Behandlung mit verdünnter Säure und anschließender teilweiser Neutralisierung mit Natrium- oder Kaliumsalzen gewonnen wurden („flüssiges Pektin“);

v) Kaubasen zur Herstellung von Kaugummi;

vi) Weiß- oder Gelbdextrin, geröstete oder dextrinierte Stärke, durch Säure- oder Alkalibehandlung modifizierte Stärke, gebleichte Stärke, physikalisch modifizierte Stärke und mit amylolitischen Enzymen behandelte Stärke;

vii) Ammoniumchlorid;

viii) Blutplasma, Speisegelatine, Proteinhydrolysate und deren Salze, Milcheiweiß und Gluten;

ix) Aminosäuren sowie deren Salze (außer Glutaminsäure, Glycin, Cystein und Cystin sowie deren Salze), die nicht die Funktion eines Zusatzstoffes haben;

x) Kaseinate und Kasein;

xi) Inulin;

b) „Verarbeitungshilfsstoff“: ein Stoff, der

i) nicht als Lebensmittel verzehrt wird

ii) bei der Verarbeitung von Rohstoffen, Lebensmitteln oder deren Zutaten aus technologischen Gründen während der Be- oder Verarbeitung verwendet wird und

iii) unbeabsichtigte, technisch unvermeidbare Rückstände des Stoffes oder seiner Derivate im Enderzeugnis hinterlassen kann, sofern diese Rückstände gesundheitlich unbedenklich sind und sich technologisch nicht auf das Enderzeugnis auswirken;

c) „Funktionsklasse“: eine der in Anhang I aufgeführten, nach der technologischen Funktion in Lebensmitteln geordneten Gruppen von Zusatzstoffen;

d) „Unbehandelte Lebensmittel“: Lebensmittel, die keiner Behandlung unterzogen worden sind, die zu einer substanziellen Änderung des ursprünglichen Zustands der Lebensmittel führt; eine substanzielle Änderung liegt insbesondere nicht vor, wenn die Lebensmittel geteilt, ausgelöst, getrennt, ausgebeint, fein zerkleinert, enthäutet, geschält, gemahlen, geschnitten, gesäubert, garniert, tiefgefroren, gefroren, gekühlt, geschliffen oder enthülst, verpackt oder ausgepackt worden sind;

e) „Lebensmittel ohne Zuckerzusatz“: Lebensmittel ohne

i) Zusatz von Monosacchariden oder Disacchariden;

ii) Zusatz von Lebensmitteln wegen ihrer süßenden Eigenschaften, die Monosaccharide oder Disaccharide enthalten;

f) „Brennwertvermindert“: Lebensmittel mit einem Brennwert, der gegenüber dem Brennwert des ursprünglichen Lebensmittels oder eines gleichartigen Erzeugnisses um mindestens 30 % reduziert ist.

g) „Tafelsüße“: Zubereitungen zugelassener Süßungsmittel, die andere Lebensmittelzusatzstoffe und/oder Lebensmittelzutaten enthalten können und die als Ersatz für Zucker zur Abgabe an den Endverbraucher bestimmt sind.

h) „Quantum satis“: keine numerische Angabe einer Höchstmenge; die Stoffe sind jedoch gemäß der guten Herstellungspraxis nur in der Menge zu verwenden, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, und unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher nicht irregeführt werden.



KAPITEL II

GEMEINSCHAFTSLISTEN DER ZUGELASSENEN ZUSATZSTOFFE

Artikel 4

Gemeinschaftslisten der Zusatzstoffe

(1)  Nur die in der Gemeinschaftsliste in Anhang II aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe dürfen als solche in Verkehr gebracht und unter den darin festgelegten Bedingungen in Lebensmitteln verwendet werden.

(2)  Nur die in der Gemeinschaftsliste in Anhang III aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe dürfen unter den darin festgelegten Bedingungen in Lebensmittelzusatzstoffen, -enzymen und -aromen verwendet werden.

(3)  Die Liste der Lebensmittelzusatzstoffe in Anhang II wird nach Kategorien von Lebensmitteln, denen sie zugesetzt werden dürfen, erstellt.

(4)  Die Liste der Lebensmittelzusatzstoffe in Anhang III wird nach Lebensmittelzusatzstoffen, -enzymen, -aromen und Nährstoffen bzw. nach deren jeweiligen Kategorien, denen sie zugesetzt werden dürfen, erstellt.

(5)  Die Lebensmittelzusatzstoffe müssen den in Artikel 14 genannten Spezifikationen entsprechen.

Artikel 5

Verbot von nicht mit dieser Verordnung in Einklang stehenden Lebensmittelzusatzstoffen und/oder Lebensmitteln

Niemand darf einen Lebensmittelzusatzstoff oder ein Lebensmittel, in dem ein Lebensmittelzusatzstoff vorhanden ist, in Verkehr bringen, wenn die Verwendung des Lebensmittelzusatzstoffs nicht mit dieser Verordnung in Einklang steht.

Artikel 6

Allgemeine Bedingungen für die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen in die Gemeinschaftsliste und für die Verwendung der Lebensmittelzusatzstoffe

(1)  Ein Lebensmittelzusatzstoff darf nur in die Gemeinschaftslisten in den Anhängen II und III aufgenommen werden, wenn die folgenden Voraussetzungen und gegebenenfalls andere berücksichtigenswerte legitime Faktoren — einschließlich umweltrelevanter Faktoren — erfüllt sind:

a) der Lebensmittelzusatzstoff ist bei der vorgeschlagenen Dosis für die Verbraucher gesundheitlich unbedenklich, soweit die verfügbaren wissenschaftlichen Daten ein Urteil hierüber erlauben,

b) es besteht eine hinreichende technische Notwendigkeit, und es stehen keine anderen wirtschaftlich und technisch praktikablen Methoden zur Verfügung, und

c) durch die Verwendung des Lebensmittelzusatzstoffs werden die Verbraucher nicht irregeführt.

(2)  Lebensmittelzusatzstoffe werden nur in die Gemeinschaftslisten in den Anhängen II und III aufgenommen, wenn sie für die Verbraucher Vorteile bringen und daher einem oder mehreren der folgenden Zwecke dienen:

a) Erhaltung der ernährungsphysiologischen Qualität des Lebensmittels;

b) Bereitstellung von Zutaten oder Bestandteilen für Lebensmittel, die für Gruppen von Verbrauchern mit besonderen Ernährungswünschen erforderlich sind;

c) Förderung der gleich bleibenden Qualität oder Stabilität eines Lebensmittels oder Verbesserung seiner organoleptischen Eigenschaften, sofern sich dadurch die Art, Substanz oder Qualität des Lebensmittels nicht derart verändert, dass die Verbraucher irregeführt werden;

d) Verwendung als Hilfsstoff bei Herstellung, Verarbeitung, Zubereitung, Behandlung, Verpackung, Transport oder Lagerung von Lebensmitteln, einschließlich Lebensmittelzusatzstoffen, -enzymen und -aromen, sofern der Zusatzstoff nicht dazu verwendet wird, die Auswirkungen des Einsatzes mangelhafter Rohstoffe oder unerwünschter, auch unhygienischer Verfahren oder Techniken im Verlauf einer dieser Tätigkeiten zu verschleiern.

(3)  Abweichend von Absatz 2 Buchstabe a kann ein Lebensmittelzusatzstoff, der die ernährungsphysiologische Qualität eines Lebensmittels mindert, in die Gemeinschaftsliste in Anhang II aufgenommen werden, wenn

a) dieses Lebensmittel kein wichtiger Bestandteil einer normalen Ernährung ist oder

b) der Lebensmittelzusatzstoff für die Herstellung von Lebensmitteln für Gruppen von Verbrauchern mit speziellen Ernährungsbedürfnissen benötigt wird.

Artikel 7

Besondere Bedingungen für Süßungsmittel

Ein Lebensmittelzusatzstoff darf in die Gemeinschaftsliste in Anhang II unter der Funktionsklasse der Süßungsmittel nur aufgenommen werden, wenn er einem oder mehreren der in Artikel 6 Absatz 2 aufgeführten Zwecke und außerdem einem der folgenden Zwecke dient:

a) Zuckerersatz bei der Herstellung von brennwertverminderten Lebensmitteln, von nicht kariogenen Lebensmitteln oder von Lebensmitteln ohne Zuckerzusatz,

b) Zuckerersatz, sofern dadurch die Haltbarkeit des Lebensmittels verbessert wird,

c) Herstellung von Lebensmitteln, die für eine besondere Ernährung bestimmt sind, gemäß Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a der Richtlinie 89/398/EWG.

Artikel 8

Besondere Bedingungen für Farbstoffe

Ein Lebensmittelzusatzstoff darf in die Gemeinschaftsliste in Anhang II unter der Funktionsklasse der Farbstoffe nur aufgenommen werden, wenn er einem oder mehreren der in Artikel 6 Absatz 2 aufgeführten Zwecke und außerdem einem der folgenden Zwecke dient:

a) das ursprüngliche Erscheinungsbild von Lebensmitteln wiederherstellt, deren Farbe durch Verarbeitung, Lagerung, Verpackung und Vertrieb mit nachteiligen Folgen für die optische Akzeptanz beeinträchtigt worden ist;

b) Lebensmittel äußerlich ansprechender macht;

c) normalerweise farblose Lebensmittel färbt.

Artikel 9

Einteilung der Lebensmittelzusatzstoffe nach Funktionsklassen

(1)  Die Lebensmittelzusatzstoffe werden in den Anhängen II und III den einzelnen Funktionsklassen von Anhang I je nach ihrer technischen Hauptfunktion zugeordnet.

Diese Zuordnung schließt nicht aus, dass sie auch für andere Zwecke verwendet werden können.

(2)  Sofern es aufgrund des wissenschaftlichen Fortschritts oder der technischen Entwicklung erforderlich ist, sind Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung, die die Aufnahme weiterer Funktionsklassen in Anhang I betreffen, gemäß dem Regelungsverfahren mit Kontrolle nach Artikel 28 Absatz 3 zu erlassen.

Artikel 10

Inhalt der Gemeinschaftslisten von Lebensmittelzusatzstoffen

(1)  Ein Lebensmittelzusatzstoff, der die in den Artikeln 6, 7 und 8 genannten Bedingungen erfüllt, kann nach dem in der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 festgelegten Verfahren aufgenommen werden in

a) die Gemeinschaftsliste in Anhang II der vorliegenden Verordnung und/oder

b) die Gemeinschaftsliste in Anhang III der vorliegenden Verordnung.

(2)  Der Eintrag eines Lebensmittelzusatzstoffes in die Gemeinschaftslisten in den Anhängen II und III enthält folgende Einzelheiten:

a) Bezeichnung des Lebensmittelzusatzstoffes und seine E-Nummer;

b) Lebensmittel, denen der Lebensmittelzusatzstoff zugesetzt werden darf;

c) Bedingungen, unter denen der Lebensmittelzusatzstoff verwendet werden darf;

d) Gegebenenfalls Beschränkungen der direkten Abgabe des Lebensmittelzusatzstoffes an die Endverbraucher.

(3)  Änderungen der Gemeinschaftslisten in den Anhängen II und III erfolgen nach dem in der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 vorgesehenen Verfahren.

Artikel 11

Festlegung der Verwendungsmengen

(1)  Bei der Festlegung der in Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe c genannten Bedingungen ist Folgendes zu berücksichtigen:

a) die geringste Dosis, die notwendig ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, wird als Verwendungsmenge festgelegt;

b) dabei sind zu berücksichtigen:

i) die für den Lebensmittelzusatzstoff festgelegte akzeptierbare Tagesdosis oder gleichwertige Bewertungen und die wahrscheinliche tägliche Aufnahmemenge unter Berücksichtigung aller Quellen;

ii) sofern Lebensmittelzusatzstoffe in Lebensmitteln Verwendung finden, die von speziellen Verbrauchergruppen konsumiert werden, die mögliche tägliche Menge der Aufnahme des Lebensmittelzusatzstoffes durch die Verbraucher in jenen Gruppen.

(2)  In bestimmten Fällen wird keine numerische Höchstmenge für Lebensmittelzusatzstoffe festgelegt (quantum satis). Zusatzstoffe werden dann nach dem Quantum-satis-Prinzip verwendet.

(3)  Die in Anhang II genannten Höchstmengen der Lebensmittelzusatzstoffe gelten für die in Verkehr gebrachten Lebensmittel, sofern nicht anders angegeben. Abweichend von diesem Grundsatz finden bei getrockneten und/oder konzentrierten Lebensmitteln, die rekonstituiert werden müssen, die Höchstmengen auf die nach den Anweisungen auf dem Etikett rekonstituierten Lebensmittel Anwendung, wobei der Mindestverdünnungsfaktor zu berücksichtigen ist.

(4)  Die in Anhang II genannten Höchstmengen der Farbstoffe gelten für die Mengen des färbenden Grundbestandteils in der färbenden Zubereitung, sofern nicht anders angegeben.

Artikel 12

Änderungen im Produktionsprozess oder in Ausgangsstoffen für einen Lebensmittelzusatzstoff, der bereits in der Gemeinschaftsliste aufgeführt ist

Wenn bei einem Lebensmittelzusatzstoff, der bereits in der Gemeinschaftsliste aufgeführt ist, sein Produktionsverfahren oder die verwendeten Ausgangsstoffe erheblich geändert werden oder die Partikelgröße — z. B. durch die Anwendung der Nanotechnologie — geändert wird, ist dieser nach den neuen Verfahren oder mit den neuen Ausgangsstoffen hergestellte Lebensmittelzusatzstoff als ein anderer Zusatzstoff anzusehen, und es ist ein neuer Eintrag in die Gemeinschaftsliste bzw. eine Änderung der Spezifikationen erforderlich, bevor der Zusatzstoff in Verkehr gebracht werden darf.

Artikel 13

Lebensmittelzusatzstoffe, die in den Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 fallen

(1)  Ein Lebensmittelzusatzstoff, der in den Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 fällt, kann erst nach seiner Zulassung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 nach der vorliegenden Verordnung in die Gemeinschaftslisten in den Anhängen II und III aufgenommen werden.

(2)  Wenn ein Lebensmittelzusatzstoff, der bereits in der Gemeinschaftsliste aufgeführt ist, aus anderen Ausgangsstoffen produziert wird, die in den Geltungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 fallen, muss er nicht noch einmal gemäß dieser Verordnung zugelassen werden, solange der neue Ausgangsstoff eine Zulassung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 besitzt und der Lebensmittelzusatzstoff den in der vorliegenden Verordnung festgelegten Spezifikationen entspricht.

Artikel 14

Spezifikationen von Lebensmittelzusatzstoffen

Die Spezifikationen der Lebensmittelzusatzstoffe, insbesondere bezüglich Herkunft, Reinheit und sonstiger notwendiger Angaben, werden nach dem Verfahren der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 vorgesehenen Verfahren bei der ersten Eintragung eines Zusatzstoffes in die Gemeinschaftslisten in den Anhängen II und III festgelegt.



KAPITEL III

VERWENDUNG VON ZUSATZSTOFFEN IN LEBENSMITTELN

▼C1

Artikel 15

Verwendung von Zusatzstoffen in unbehandelten Lebensmitteln

Lebensmittelzusatzstoffe dürfen in unbehandelten Lebensmitteln nur in den in Anhang II ausdrücklich vorgesehenen Fällen verwendet werden.

▼B

Artikel 16

Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen in Säuglings- und Kleinkindernahrung

Lebensmittelzusatzstoffe dürfen in Säuglings- und Kleinkindernahrung im Sinne der Richtlinie 89/398/EWG — auch in diätetischen Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder für besondere medizinische Zwecke — nur in den in Anhang II dieser Verordnung ausdrücklich vorgesehenen Fällen verwendet werden.

Artikel 17

Verwendung von Farbstoffen zur Kennzeichnung

Nur in Anhang II dieser Verordnung aufgeführte Lebensmittelfarbstoffe sind für die Kennzeichnung der Genusstauglichkeit gemäß der Richtlinie 91/497/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 zur Änderung und Kodifizierung der Richtlinie 64/433/EWG zur Regelung gesundheitlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit frischem Fleisch zwecks Ausdehnung ihrer Bestimmungen auf die Gewinnung und das Inverkehrbringen von frischem Fleisch ( 30 ) und für andere vorgeschriebene Kennzeichnungen bei Fleischerzeugnissen sowie für Farbverzierungen der Schalen von Eiern und Stempelaufdrucke auf den Schalen von Eiern gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs ( 31 ) zugelassen.

Artikel 18

Migrationsgrundsatz

(1)  Ein Lebensmittelzusatzstoff darf enthalten sein

a) in einem zusammengesetzten Lebensmittel, das nicht in Anhang II aufgeführt ist, falls der Zusatzstoff in einer der Zutaten des zusammengesetzten Lebensmittels zugelassen ist;

b) in einem Lebensmittel mit zugesetzten Lebensmittelzusatzstoffen, -enzymen oder -aromen, falls der Zusatzstoff

i) nach dieser Verordnung im Lebensmittelzusatzstoff, -enzym oder -aroma zugelassen ist und

ii) durch den Lebensmittelzusatzstoff, das Lebensmittelenzym oder das Lebensmittelaroma in das Lebensmittel übertragen worden ist und

iii) in dem endgültigen Lebensmittel keine technische Funktion erfüllt;

c) in einem Lebensmittel, das ausschließlich für die Zubereitung eines zusammengesetzten Lebensmittels verwendet wird, sofern Letzteres dieser Verordnung genügt.

(2)  Absatz 1 gilt nur in ausdrücklichen Ausnahmefällen für Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost und andere Beikost sowie diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder gemäß der Richtlinie 89/398/EWG.

(3)  Wird ein Lebensmittelzusatzstoff in einem Lebensmittelaroma, -zusatzstoff oder -enzym einem Lebensmittel zugefügt und erfüllt in diesem Lebensmittel eine technische Funktion, so gilt er nicht als Lebensmittelzusatzstoff des zugefügten Lebensmittelaromas, -zusatzstoffes oder -enzyms, sondern als Zusatzstoff dieses Lebensmittels und muss somit den vorgegebenen Bedingungen für die Verwendung in diesem Lebensmittel genügen.

(4)  Unbeschadet des Absatzes 1 sind als Süßungsmittel verwendete Lebensmittelzusatzstoffe in zusammengesetzten Lebensmitteln ohne Zuckerzusatz, in brennwertverminderten zusammengesetzten Lebensmitteln, in zusammengesetzten Lebensmitteln für kalorienarme Ernährung, in nicht kariogenen zusammengesetzten Lebensmitteln und in zusammengesetzten Lebensmitteln mit verlängerter Haltbarkeit zugelassen, sofern das Süßungsmittel für eine der Zutaten des zusammengesetzten Lebensmittels zugelassen ist.

Artikel 19

Auslegungsentscheidungen

Erforderlichenfalls kann nach dem in Artikel 28 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren entschieden werden, ob

a) ein bestimmtes Lebensmittel einer der Gruppen in Anhang II angehört;

b) ein in den Anhängen II und III aufgeführter und mit der Mengenangabe „quantum satis“ zugelassener Lebensmittelzusatzstoff gemäß den in Artikel 11 Absatz 2 aufgeführten Kriterien verwendet wird; oder

c) ein bestimmter Stoff der Definition des Begriffs „Lebensmittelzusatzstoff“ gemäß Artikel 3 entspricht.

Artikel 20

Traditionelle Lebensmittel

Die in Anhang IV aufgeführten Mitgliedstaaten dürfen die Verwendung bestimmter Klassen von Lebensmittelzusatzstoffen bei der Herstellung der in diesem Anhang aufgeführten traditionellen Lebensmittel auf ihrem Hoheitsgebiet weiterhin verbieten.



KAPITEL IV

KENNZEICHNUNG

Artikel 21

Kennzeichnung von Lebensmittelzusatzstoffen, die nicht für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind

(1)  Lebensmittelzusatzstoffe, die nicht für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind, dürfen unabhängig davon, ob sie einzeln oder gemischt mit anderen Zusatzstoffen und/oder anderen Zutaten nach Maßgabe von Artikel 6 Absatz 4 der Richtlinie 2000/13/EG zum Verkauf angeboten werden, ►C2  nur mit der in Artikel 22 der vorliegenden Verordnung vorgesehenen Kennzeichnung in Verkehr gebracht werden, ◄ die gut sichtbar, deutlich lesbar und unverwischbar sein muss. Die Angaben müssen für den Käufer leicht verständlich formuliert sein.

(2)  Der Mitgliedstaat, in dem das Erzeugnis in Verkehr gebracht wird, kann im Einklang mit dem Vertrag vorschreiben, dass die in Artikel 22 vorgesehenen Angaben in seinem Hoheitsgebiet in einer oder mehreren, von ihm zu bestimmenden Amtssprachen der Gemeinschaft gemacht werden. Dies steht der Abfassung der Angaben der Kennzeichnung in mehreren Sprachen nicht entgegen.

Artikel 22

Allgemeine Anforderungen an die Kennzeichnung von Lebensmittelzusatzstoffen, die nicht für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind

(1)  Werden nicht für die Abgabe an den Endverbraucher bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe einzeln oder gemischt mit anderen Zusatzstoffen und/oder mit Lebensmittelzutaten und/oder mit anderen zugefügten Stoffen zum Verkauf angeboten, weisen ihre Verpackungen oder Behältnisse folgende Angaben auf:

a) die Bezeichnung und/oder die E-Nummer, die in dieser Verordnung für jeden Lebensmittelzusatzstoff festgelegt ist, oder eine die Bezeichnung und/oder E-Nummer jedes Lebensmittelzusatzstoffs beinhaltende Verkehrsbezeichnung;

b) entweder die Angabe „für Lebensmittel“ oder die Angabe „für Lebensmittel, begrenzte Verwendung“ oder einen genaueren Hinweis auf die vorgesehene Verwendung in Lebensmitteln;

c) gegebenenfalls besondere Anweisungen für die Lagerung und/oder Verwendung;

d) eine Angabe zur Kennzeichnung der Partie oder des Loses;

e) eine Gebrauchsanweisung, wenn der Lebensmittelzusatzstoff sonst nicht sachgemäß verwendet werden könnte;

f) Name oder Firma und Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers;

g) die Angabe der Höchstmenge jedes Bestandteils oder jeder Gruppe von Bestandteilen, die einer mengenmäßigen Begrenzung in Lebensmitteln unterliegen, und/oder geeignete Angaben in klarer und leicht verständlicher Formulierung, die es dem Käufer ermöglichen, diese Verordnung oder andere einschlägige Vorschriften des Gemeinschaftsrechts einzuhalten; gilt diese Mengenbegrenzung für eine Gruppe von Bestandteilen, die einzeln oder gemeinsam verwendet werden, so kann der gemeinsame Prozentsatz als einziger Wert angegeben werden; die mengenmäßige Begrenzung wird entweder zahlenmäßig oder nach dem „quantum-satis“-Prinzip ausgedrückt;

h) Nettomenge;

i) das Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum;

j) gegebenenfalls Angaben über einen Lebensmittelzusatzstoff oder sonstige Stoffe, auf die in diesem Artikel Bezug genommen wird und die in Anhang IIIa — Verzeichnis der Lebensmittelzutaten — der Richtlinie 2000/13/EG aufgeführt sind.

(2)  Werden Lebensmittelzusatzstoffe gemischt mit anderen Zusatzstoffen und/oder mit anderen Lebensmittelzutaten zum Verkauf angeboten, wird auf ihren Verpackungen oder Behältnissen eine Liste aller Zutaten in absteigender Reihenfolge ihres Anteils am Gesamtgewicht angegeben.

(3)  Werden Stoffe (einschließlich Lebensmittelzusatzstoffen oder anderer Lebensmittelzutaten) Lebensmittelzusatzstoffen zugesetzt, um die Lagerung, den Verkauf, die Standardisierung, die Verdünnung oder die Lösung der Zusatzstoffe zu erleichtern, wird auf ihren Verpackungen oder Behältnissen eine Liste aller dieser Stoffe in absteigender Reihenfolge ihres Anteils am Gesamtgewicht angegeben.

(4)  Abweichend von den Absätzen 1, 2 und 3 brauchen die in Absatz 1 Buchstaben e, f und g und in den Absätzen 2 und 3 vorgesehenen Angaben nur in den vor oder bei Lieferung vorzulegenden Warenbegleitpapieren gemacht zu werden, sofern die Angabe „nicht für den Verkauf im Einzelhandel“ an gut sichtbarer Stelle auf der Verpackung oder dem Behältnis des betreffenden Erzeugnisses erscheint.

(5)  Abweichend von den Absätzen 1, 2 und 3 brauchen im Falle der Lieferung von Lebensmittelzusatzstoffen in Tankwagen die Angaben nur in den bei Lieferung vorzulegenden Begleitpapieren gemacht zu werden.

Artikel 23

Kennzeichnung von Lebensmittelzusatzstoffen, die für den Verkauf an den Endverbraucher bestimmt sind

(1)  Unbeschadet der Richtlinie 2000/13/EG, der Richtlinie 89/396/EWG des Rates vom 14. Juni 1989 über Angaben oder Marken, mit denen sich das Los, zu dem ein Lebensmittel gehört, feststellen lässt ( 32 ), und der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 dürfen zum Verkauf an den Endverbraucher bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe, die einzeln oder gemischt mit anderen Zusatzstoffen und/oder anderen Zutaten angeboten werden, nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihre Verpackungen folgende Angaben aufweisen:

a) die Bezeichnung und/oder die E-Nummer jedes Lebensmittelzusatzstoffs gemäß dieser Verordnung oder eine die Bezeichnung und/oder die E-Nummer jedes Lebensmittelzusatzstoffs beinhaltende Verkehrsbezeichnung;

b) die Angabe „für Lebensmittel“ oder die Angabe „für Lebensmittel, begrenzte Verwendung“ oder einen genaueren Hinweis auf die vorgesehene Verwendung in Lebensmitteln.

(2)  Abweichend von Absatz 1 Buchstabe a muss die Verkehrsbezeichnung von Tafelsüßen mit dem Hinweis versehen sein „Tafelsüße auf der Grundlage von …“, ergänzt durch den bzw. die Namen der für die Rezeptur der Tafelsüße verwendeten Süßungsmittel … ergänzt durch den bzw. die Namen der für die Rezeptur der Tafelsüße verwendeten Süßungsmittel.

(3)  Die Kennzeichnung von Tafelsüßen, die Polyole und/oder Aspartam enthalten, muss folgende Warnhinweise umfassen:

a) Polyole: „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“;

b) Aspartam/Aspartam-Acesulfamsalz: „Enthält eine Phenylalaninquelle“.

(4)  Die Hersteller von Tafelsüßen stellen auf angemessene Weise Informationen bereit, die deren sichere Verwendung durch die Verbraucher ermöglichen. Mit Blick auf die Umsetzung dieses Absatzes können nach dem in Artikel 28 Absatz 3 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle Leitlinien angenommen werden.

(5)  Für die in den Absätzen 1 bis 3 des vorliegenden Artikels vorgesehenen Angaben gilt Artikel 13 Absatz 2 der Richtlinie 2000/13/EG entsprechend.

Artikel 24

Anforderungen an die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die bestimmte Lebensmittelfarbstoffe enthalten

(1)  Unbeschadet der Richtlinie 2000/13/EG enthält die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die in Anhang V der vorliegenden Verordnung aufgeführte Lebensmittelfarbstoffe enthalten, die in dem genannten Anhang aufgeführten zusätzlichen Angaben.

(2)  Bezüglich der in Absatz 1 des vorliegenden Artikels vorgesehenen Angaben gilt Artikel 13 Absatz 2 der Richtlinie 2000/13/EG entsprechend.

(3)  Falls im Ergebnis wissenschaftlicher Fortschritte oder technischer Entwicklungen erforderlich, wird Anhang V durch Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung nach dem in Artikel 28 Absatz 4 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle geändert.

Artikel 25

Sonstige Kennzeichnungsanforderungen

Die Artikel 21, 22, 23 und 24 gelten unbeschadet genauerer oder weiter gehender Rechts- oder Verwaltungsvorschriften über Gewichte und Maße oder über die Aufmachung, Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Zubereitungen oder über die Beförderung solcher Stoffe und Zubereitungen.



KAPITEL V

VERFAHRENSVORSCHRIFTEN UND DURCHFÜHRUNG

Artikel 26

Informationspflichten

(1)  Der Hersteller oder Verwender eines Lebensmittelzusatzstoffes teilt der Kommission unverzüglich jede neue wissenschaftliche oder technische Information mit, die die Bewertung der Sicherheit des Zusatzstoffes berühren könnte.

(2)  Der Hersteller oder Verwender eines Lebensmittelzusatzstoffes unterrichtet die Kommission auf deren Aufforderung über die tatsächliche Verwendung des Zusatzstoffes. Diese Angaben werden den Mitgliedstaaten von der Kommission zur Verfügung gestellt.

Artikel 27

Überwachung der Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen

(1)  Die Mitgliedstaaten überwachen systematisch den Verbrauch und die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen ausgehend von einem risikobezogenen Ansatz und erstatten der Kommission und der Behörde in angemessenen zeitlichen Abständen Bericht über die Ergebnisse.

(2)  Nach Anhörung der Behörde wird nach dem in Artikel 28 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren eine einheitliche Methode für die Erhebung von Daten über die Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen über die Nahrung durch die Mitgliedstaaten festgelegt.

Artikel 28

Ausschuss

(1)  Die Kommission wird von dem Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit unterstützt.

(2)  Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten die Artikel 5 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.

Die Frist nach Artikel 5 Absatz 6 des Beschlusses 1999/468/EG wird auf drei Monate festgesetzt.

(3)  Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten Artikel 5a Absätze 1 bis 4 und Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.

(4)  Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so sind Artikel 5a Absätze 1 bis 4, Absatz 5 Buchstabe b und Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8 anzuwenden.

Die Zeiträume nach Artikel 5a Absatz 3 Buchstabe c und Absatz 4 Buchstaben b und e des Beschlusses 1999/468/EG des Rates werden auf 2 Monate bzw. 2 Monate bzw. 4 Monate festgesetzt.

Artikel 29

Gemeinschaftliche Finanzierung der Harmonisierung

Die Rechtsgrundlage für die Finanzierung der aus dieser Verordnung resultierenden Maßnahmen ist Artikel 66 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 882/2004.



KAPITEL VI

ÜBERGANGS- UND SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Artikel 30

Erstellung der Gemeinschaftslisten der Zusatzstoffe

(1)  Lebensmittelzusatzstoffe, die gemäß den Richtlinien 94/35/EG, 94/36/EG und 95/2/EG unter Berücksichtigung der Änderungen nach Maßgabe von Artikel 31 dieser Verordnung für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassen sind, und ihre Verwendungsbedingungen werden in Anhang II dieser Verordnung aufgenommen, nachdem geprüft wurde, ob sie den Artikeln 6, 7 und 8 dieser Verordnung entsprechen. Die Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung für die Aufnahme dieser Zusatzstoffe in Anhang II werden nach dem in Artikel 28 Absatz 4 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen. Diese Prüfung erfolgt ohne eine neue Risikobewertung durch die Behörde. Die Prüfung ist bis zum 20. Januar 2011 abzuschließen.

Lebensmittelzusatzstoffe und Verwendungen, die nicht mehr benötigt werden, werden nicht in den Anhang II aufgenommen.

(2)  Lebensmittelzusatzstoffe, die nach der Richtlinie 95/2/EG für die Verwendung in Lebensmittelzusatzstoffen zugelassen sind, und ihre Verwendungsbedingungen werden in Anhang III Teil 1 dieser Verordnung aufgenommen, nachdem geprüft wurde, ob sie Artikel 6 dieser Verordnung entsprechen. Die Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen für die Aufnahme dieser Zusatzstoffe in Anhang III werden nach dem in Artikel 28 Absatz 4 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen. Diese Prüfung erfolgt ohne eine neue Risikobewertung durch die Behörde. Die Prüfung ist bis zum 20. Januar 2011 abzuschließen.

Lebensmittelzusatzstoffe und Verwendungen, die nicht mehr benötigt werden, werden nicht in den Anhang III aufgenommen.

(3)  Lebensmittelzusatzstoffe, die nach der Richtlinie 95/2/EG für die Verwendung in Lebensmittelaromen zugelassen wurden, und ihre Verwendungsbedingungen werden in Anhang III Teil 4 dieser Verordnung aufgenommen, nachdem geprüft wurde, ob sie Artikel 6 dieser Verordnung entsprechen. Die Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen für die Aufnahme dieser Zusatzstoffe in Anhang III werden nach dem in Artikel 28 Absatz 4 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen. Diese Prüfung erfolgt ohne eine neue Risikobewertung durch die Behörde. Die Prüfung ist bis zum 20. Januar 2011 abzuschließen.

Lebensmittelzusatzstoffe und Verwendungen, die nicht mehr benötigt werden, werden nicht in den Anhang III aufgenommen.

(4)  Die Spezifikationen der in den Absätzen 1 bis 3 genannten Lebensmittelzusatzstoffe werden nach der Verordnung (EG) Nr. 1331/2008 vorgesehenen Verfahren bei der ersten Eintragung dieser Zusatzstoffe in die Anhänge gemäß dem in diesen Absätzen beschriebenen Verfahren festgelegt.

(5)  Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung, die geeignete Übergangsmaßnahmen betreffen, werden nach dem in Artikel 28 Absatz 3 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen.

Artikel 31

Übergangsbestimmungen

Bis zur Fertigstellung der Gemeinschaftslisten von Lebensmittelzusatzstoffen gemäß Artikel 30 werden die Anhänge der Richtlinien 94/35/EG, 94/36/EG und 95/2/EG erforderlichenfalls durch Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen der genannten Richtlinien geändert, die von der Kommission nach dem in Artikel 28 Absatz 4 der vorliegenden Verordnung genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen werden.

Lebensmittel, die bis 20. Januar 2010 in Verkehr gebracht oder gekennzeichnet werden und nicht im Einklang mit Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe i und Artikel 22 Absatz 4 stehen, dürfen bis zu ihrem Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum verkauft werden.

Lebensmittel, die bis 20. Juli 2010 in Verkehr gebracht oder gekennzeichnet werden und nicht im Einklang mit Artikel 24 stehen, dürfen bis zu ihrem Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum verkauft werden.

Artikel 32

Neubewertung zugelassener Lebensmittelzusatzstoffe

(1)  Lebensmittelzusatzstoffe, die vor dem 20. Januar 2009 zugelassen wurden, werden von der Behörde einer neuen Risikobewertung unterzogen.

(2)  Nach Anhörung der Behörde wird für solche Zusatzstoffe bis 20. Januar 2010 ein Bewertungsprogramm nach dem in Artikel 28 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren aufgestellt. Das Programm wird im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.

Artikel 33

Aufhebung von Rechtsakten

(1)  Folgende Rechtsakte werden aufgehoben:

a) Richtlinie des Rates vom 23. Oktober 1962 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für färbende Stoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen,

b) Richtlinie 65/66/EWG,

c) Richtlinie 78/663/EWG,

d) Richtlinie 78/664/EWG,

e) Richtlinie 81/712/EWG,

f) Richtlinie 89/107/EWG,

g) Richtlinie 94/35/EG,

h) Richtlinie 94/36/EG,

i) Richtlinie 95/2/EG,

j) Entscheidung 292/97/EG,

k) Entscheidung 2002/247/EG.

(2)  Bezugnahmen auf die aufgehobenen Rechtsakte gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Verordnung.

Artikel 34

Übergangsbestimmungen

Abweichend von Artikel 33 gelten die folgenden Bestimmungen weiterhin, bis die Übernahme von Lebensmittelzusatzstoffen, die nach den Richtlinien 94/35/EG, 94/36/EG und 95/2/EG bereits zugelassen sind, gemäß Artikel 30 Absätze 1, 2 und 3 dieser Verordnung abgeschlossen ist:

a) Artikel 2 Absätze 1, 2 und 4 der Richtlinie 94/35/EG sowie deren Anhang;

▼C1

b) Artikel 2 Absätze 1 bis 6, 8, 9 und 10 der Richtlinie 94/36/EG sowie deren Anhänge I bis V;

▼B

c) Artikel 2 und 4 der Richtlinie 95/2/EG sowie deren Anhänge I bis VI.

Unbeschadet des Buchstaben c wird die mit der Richtlinie 95/2/EG erfolgte Zulassung von E 1103 Invertase und E 1105 Lysozym mit Wirkung vom Datum des Geltungsbeginns der Gemeinschaftsliste von Lebensmittelenzymen gemäß Artikel 17 der Verordnung (EG) Nr. 1332/2008 aufgehoben.

Artikel 35

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

Sie gilt ab 20. Januar 2010.

Artikel 4 Absatz 2 gilt für Anhang III Teile 2, 3 und 5 ab 1. Januar 2011, und Artikel 23 Absatz 4 gilt ab 20. Januar 2011. Artikel 24 gilt ab 20. Juli 2010. Artikel 31 gilt ab 20. Januar 2009.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.




ANHANG I

Funktionsklassen von Lebensmittelzusatzstoffen in Lebensmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen in Lebensmittelzusatzstoffen und -enzymen

1. „Süßungsmittel“ sind Stoffe, die zum Süßen von Lebensmitteln und in Tafelsüßen verwendet werden.

2. „Farbstoffe“ sind Stoffe, die einem Lebensmittel Farbe geben oder die Farbe in einem Lebensmittel wiederherstellen; hierzu gehören natürliche Bestandteile von Lebensmitteln sowie natürliche Ausgangsstoffe, die normalerweise weder als Lebensmittel verzehrt noch als charakteristische Lebensmittelzutaten verwendet werden. Zubereitungen aus Lebensmitteln und anderen essbaren natürlichen Ausgangsstoffen, die durch physikalische und/oder chemische Extraktion gewonnen werden, durch die die Pigmente im Vergleich zu auf ihren ernährungsphysiologischen oder aromatisierenden Bestandteilen selektiv extrahiert werden, gelten als Farbstoffe im Sinne dieser Verordnung.

3. „Konservierungsstoffe“ sind Stoffe, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, indem sie sie vor den schädlichen Auswirkungen von Mikroorganismen schützen, und/oder vor dem Wachstum pathogener Mikroorganismen schützen.

4. „Antioxidationsmittel“ sind Stoffe, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, indem sie sie vor den schädlichen Auswirkungen der Oxidation wie Ranzigwerden von Fett und Farbveränderungen schützen.

5. „Trägerstoffe“ sind Stoffe, die verwendet werden, um Lebensmittelzusatzstoffe, -aromen oder -enzyme, Nährstoffe und/oder sonstige Stoffe, die einem Lebensmittel zu Ernährungszwecken oder physiologischen Zwecken zugefügt werden, zu lösen, zu verdünnen, zu dispergieren oder auf andere Weise physikalisch zu modifizieren, ohne ihre Funktion zu verändern (und ohne selbst eine technologische Wirkung auszuüben), um deren Handhabung, Einsatz oder Verwendung zu erleichtern.

6. „Säuerungsmittel“ sind Stoffe, die den Säuregrad eines Lebensmittels erhöhen und/oder diesem einen sauren Geschmack verleihen.

7. „Säureregulatoren“ sind Stoffe, die den Säuregrad oder die Alkalität eines Lebensmittels verändern oder steuern.

8. „Trennmittel“ sind Stoffe, die die Tendenz der einzelnen Partikel eines Lebensmittels, aneinander haften zu bleiben, herabsetzen.

9. „Schaumverhüter“ sind Stoffe, die die Schaumbildung verhindern oder verringern.

10. „Füllstoffe“ sind Stoffe, die einen Teil des Volumens eines Lebensmittels bilden, ohne nennenswert zu dessen Gehalt an verwertbarer Energie beizutragen.

11. „Emulgatoren“ sind Stoffe, die es ermöglichen, die einheitliche Dispersion zweier oder mehrerer nicht mischbarer Phasen wie z. B. Öl und Wasser in einem Lebensmittel herzustellen oder aufrechtzuerhalten.

12. „Schmelzsalze“ sind Stoffe, die in Käse enthaltene Proteine in eine dispergierte Form überführen und hierdurch eine homogene Verteilung von Fett und anderen Bestandteilen herbeiführen.

13. „Festigungsmittel“ sind Stoffe, die dem Zellgewebe von Obst und Gemüse Festigkeit und Frische verleihen bzw. diese erhalten oder die zusammen mit einem Geliermittel ein Gel erzeugen oder festigen.

14. „Geschmacksverstärker“ sind Stoffe, die den Geschmack und/oder Geruch eines Lebensmittels verstärken.

15. „Schaummittel“ sind Stoffe, die die Bildung einer einheitlichen Dispersion einer gasförmigen Phase in einem flüssigen oder festen Lebensmittel ermöglichen.

16. „Geliermittel“ sind Stoffe, die Lebensmitteln durch Gelbildung eine festere Konsistenz verleihen.

17. „Überzugmittel (einschließlich Gleitmittel)“ sind Stoffe, die der Außenoberfläche eines Lebensmittels ein glänzendes Aussehen verleihen oder einen Schutzüberzug bilden.

18. „Feuchthaltemittel“ sind Stoffe, die das Austrocknen von Lebensmitteln verhindern, indem sie die Auswirkungen einer Atmosphäre mit geringem Feuchtigkeitsgehalt ausgleichen, oder Stoffe, die die Auflösung eines Pulvers in einem wässrigen Medium fördern.

19. „Modifizierte Stärken“ sind durch ein- oder mehrmalige chemische Behandlung aus essbaren Stärken gewonnene Stoffe. Diese essbaren Stärken können einer physikalischen oder enzymatischen Behandlung unterzogen und durch Säure- oder Alkalibehandlung dünnkochend gemacht oder gebleicht worden sein.

20. „Packgase“ sind Gase außer Luft, die vor oder nach dem Lebensmittel oder gleichzeitig mit diesem in das entsprechende Behältnis abgefüllt worden sind.

21. „Treibgase“ sind andere Gase als Luft, die ein Lebensmittel aus seinem Behältnis herauspressen.

22. „Backtriebmittel“ sind Stoffe oder Kombinationen von Stoffen, die Gas freisetzen und dadurch das Volumen eines Teigs vergrößern.

23. „Komplexbildner“ sind Stoffe, die mit Metallionen chemische Komplexe bilden.

24. „Stabilisatoren“ sind Stoffe, die es ermöglichen, den physikalisch-chemischen Zustand eines Lebensmittels aufrechtzuerhalten. Zu den Stabilisatoren zählen Stoffe, die es ermöglichen, die einheitliche Dispersion zweier oder mehrerer nicht mischbarer Phasen in einem Lebensmittel aufrechtzuerhalten, Stoffe, durch welche die vorhandene Farbe eines Lebensmittels stabilisiert, bewahrt oder intensiviert wird, und Stoffe, die die Bindefähigkeit eines Lebensmittels verbessern, einschließlich der Bildung von Proteinvernetzungen, die die Bindung von Lebensmittelstücken in rekonstituierten Lebensmitteln ermöglichen.

25. „Verdickungsmittel“ sind Stoffe, die die Viskosität eines Lebensmittels erhöhen.

26. „Mehlbehandlungsmittel“ sind Stoffe außer Emulgatoren, die dem Mehl oder dem Teig zugefügt werden, um deren Backfähigkeit zu verbessern.

▼M25

27. „Kontrastverstärker“ sind Stoffe, die nach dem Aufbringen auf der äußeren Oberfläche von Obst und Gemüse an bestimmten, zuvor (z. B. durch Laserbehandlung) depigmentierten Stellen dazu beitragen, dass sich diese Stellen von der verbleibenden Fläche abheben, indem sie infolge der Reaktion mit bestimmten Komponenten der Epidermis Farbe geben.

▼M2




ANHANG II

EU-Liste der für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassenen Zusatzstoffe mit den Bedingungen für ihre Verwendung

TEIL A

1.    Einleitung

Diese EU-Liste umfasst:

 die Bezeichnung des Lebensmittelzusatzstoffes und seine E-Nummer,

 die Lebensmittel, denen der Lebensmittelzusatzstoff zugesetzt werden darf,

 die Bedingungen, unter denen der Lebensmittelzusatzstoff verwendet werden darf,

 Beschränkungen des Verkaufs des Lebensmittelzusatzstoffes an den Endverbraucher.

2.    Allgemeine Bestimmungen über die aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe und die Verwendungsbedingungen

1. Nur die in Teil B aufgeführten Stoffe dürfen als Zusatzstoffe in Lebensmitteln verwendet werden.

2. Die Zusatzstoffe dürfen nur in den Lebensmitteln und unter den Bedingungen verwendet werden, die in Teil E dieses Anhangs genannt sind.

3. Teil E dieses Anhangs ist nach den in Teil D dieses Anhangs festgelegten Lebensmittelkategorien gegliedert, und die Zusatzstoffe sind nach den Gruppen zusammengefasst, die in Teil C dieses Anhangs festgelegt sind.

▼M7

4. Aluminiumlacke, die aus allen in Teil B Tabelle 1 aufgeführten Farbstoffen hergestellt wurden, sind bis zum 31. Juli 2014 zugelassen.

Ab dem 1. August 2014 sind nur noch die Aluminiumlacke zugelassen, die aus den in diesem Teil A Tabelle 3 aufgeführten Farbstoffen hergestellt wurden, und zwar nur in denjenigen Lebensmittelkategorien, für die in Teil E Höchstmengenbeschränkungen für Aluminium aus Lacken ausdrücklich festgelegt sind.

▼M2

5. Die Farbstoffe E 123, E 127, E 160b, E 173 und E 180 dürfen nicht direkt an die Verbraucher verkauft werden.

6. Die unter E 407, E 407a und E 440 aufgeführten Stoffe können mit Zucker standardisiert werden, wenn dies neben der Nummer und der Bezeichnung zusätzlich vermerkt wird.

7. Wenn mit „für Lebensmittel“ gekennzeichnet, dürfen Nitrite nur als Mischung mit Kochsalz oder einem Kochsalzersatz verkauft werden.

8. Der Migrationsgrundsatz nach Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 gilt nicht für die in Tabelle 1 (Lebensmittelzusatzstoffe allgemein) und Tabelle 2 (Lebensmittelfarbstoffe) aufgeführten Lebensmittel.



Tabelle 1

Lebensmittel, in denen nach dem Migrationsgrundsatz nach Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 Zusatzstoffe nicht zugelassen werden dürfen

1

Unbehandelte Lebensmittel gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008

2

Honig nach der Richtlinie 2001/110/EG des Rates (1)

3

Nicht emulgierte Öle und Fette tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

4

Butter

5

Nicht aromatisierte pasteurisierte und (auch durch Ultrahocherhitzung) sterilisierte Milch und nicht aromatisierte, pasteurisierte Sahne mit vollem Fettgehalt (ausgenommen fettreduzierte Sahne)

6

Nicht aromatisierte fermentierte Milchprodukte, nicht wärmebehandelt nach der Fermentation

7

Nicht aromatisierte Buttermilch (ausgenommen sterilisierte Buttermilch)

8

Natürliches Mineralwasser gemäß der Richtlinie 2009/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (2) und Quellwasser, sowie jegliches in Flaschen abgefüllte oder anderweitig abgepackte Wasser

9

Kaffee (ausgenommen aromatisierter Instantkaffee) und Kaffee-Extrakte

10

Nicht aromatisierter Blatt-Tee

11

Zuckerarten nach der Richtlinie 2001/111/EG des Rates (3)

12

Trockene Teigwaren, ausgenommen glutenfreie Teigwaren und/oder Teigwaren, die für eine eiweißarme Ernährung bestimmt sind, gemäß der Richtlinie 2009/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (4)

(1)   ABl. L 10 vom 12.1.2002, S. 47.

(2)   ABl. L 164 vom 26.6.2009, S. 45

(3)   ABl. L 10 vom 12.1.2002, S. 53.

(4)   ABl. L 124 vom 20.5.2009, S. 21.



Tabelle 2

Lebensmittel, in denen nach dem Migrationsgrundsatz nach Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 Farbstoffe nicht zugelassen werden dürfen

1

Unbehandelte Lebensmittel gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008

2

Jegliches in Flaschen abgefüllte oder anderweitig abgepackte Wasser

3

Vollmilch sowie teilentrahmte und entrahmte Milch, pasteurisiert oder sterilisiert (einschließlich Sterilisation durch Ultrahocherhitzung) (nicht aromatisiert)

4

Schokoladenmilch

5

Fermentierte Milch (nicht aromatisiert)

6

Haltbar gemachte Milchsorten gemäß der Richtlinie 2001/114/EG des Rates (1) (nicht aromatisiert)

7

Buttermilch (nicht aromatisiert)

8

Sahne und Sahnepulver (nicht aromatisiert)

9

Öle und Fette tierischen und pflanzlichen Ursprungs

10

Gereifter und ungereifter Käse (nicht aromatisiert)

11

Butter aus Schaf- und Ziegenmilch

12

Eier und Eiprodukte gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004

13

Mehl und andere Müllerei- und Stärkeprodukte

14

Brot und ähnliche Produkte

15

Teigwaren und Gnocchi

16

Zucker, einschließlich sämtlicher Mono- und Disaccharide

17

Tomatenmark und Tomatenkonserven

18

Soßen auf Tomatenbasis

19

Fruchtsaft und Fruchtnektar gemäß der Richtlinie 2001/112/EG des Rates (2) sowie Gemüsesaft und Gemüsenektar

20

Obst, Gemüse (einschließlich Kartoffeln) und Pilze, in Dosen- oder Glaskonserven oder getrocknet; Obst, Gemüse (einschließlich Kartoffeln) und Pilze, verarbeitet

21

Konfitüre extra, Gelee extra und Maronenkrem gemäß der Richtlinie 2001/113/EG (3), crème de pruneaux

22

Fisch, Weichtiere und Krebstiere, Fleisch, Geflügel und Wild sowie deren Zubereitungen, ausgenommen zubereitete Mahlzeiten, die diese Zutaten enthalten

23

Kakaoprodukte und Schokoladenbestandteile in Schokoladeprodukten gemäß der Richtlinie 2000/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (4)

24

Röstkaffee, Tee, Kräuter- und Früchtetee, Zichorie; Auszüge aus Tee, Kräuter- und Früchtetee und Zichorie; Tee, Kräuter- und Früchtetee und Getreideaufgusszubereitungen sowie Mischungen und Instant-Mischungen dieser Produkte

25

Salz, Salzsubstitute, Gewürze und Gewürzmischungen

26

Wein und andere Produkte nach Anhang I Teil XII der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates (5)

27

Spirituosen gemäß Anhang II Absätze 1 bis 14 der Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates (6), Obstbrände (Obstsorte vorangestellt), gewonnen durch Mazeration und Destillation, und London Gin (Anhang II Absatz 16 bzw. 22) sowie

Sambuca, Maraschino, Marrasquino oder Maraskino und Mistrà gemäß Anhang II, Absätze 38, 39 und 43 der Verordnung (EG) Nr. 110/2008

28

Sangria, Clarea und Zurra gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 1601/91 des Rates (7)

29

Weinessig nach Anhang I Teil XII der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007

30

Säuglings- und Kleinkindnahrung gemäß der Richtlinie 2009/39/EG, auch Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder

31

Honig nach der Richtlinie 2001/110/EG

32

Malz- und Malzprodukte

(1)   ABl. L 15 vom 17.1.2002, S. 19.

(2)   ABl. L 10 vom 12.1.2002, S. 58.

(3)   ABl. L 10 vom 12.1.2002, S. 67.

(4)   ABl. L 197 vom 3.8.2000, S. 19.

(5)   ABl. L 299 vom 16.11.2007, S. 1.

(6)   ABl. L 39 vom 13.2.2008, S. 16.

(7)   ABl. L 149 vom 14.6.1991, S. 1.

▼M7



Tabelle 3

Farbstoffe, die in Form von Lacken verwendet werden dürfen

E-Nummer

Bezeichnung

E 100

Kurkumin

E 102

Tartrazin

E 104

Chinolingelb

E 110

Gelborange S

E 120

Echtes Karmin

E 122

Azorubin (Carmoisin)

E 123

Amaranth

E 124

Cochenillerot A (Ponceau 4R)

E 127

Erythrosin

E 129

Allurarot AC

E 131

Patentblau V

E 132

Indigotin (Indigokarmin)

E 133

Brillantblau FCF

E 141

Kupferkomplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

E 142

Grün S

▼M35

E 151

Brillantschwarz PN

▼M7

E 155

Braun HT

E 163

Anthocyane

E 180

Litholrubin BK

▼M2

TEIL B

LISTE ALLER ZUSATZSTOFFE

1.    Farbstoffe



E-Nummer

Bezeichnung

E 100

Kurkumin

E 101

Riboflavine

E 102

Tartrazin

E 104

Chinolingelb

E 110

Gelborange S

E 120

Echtes Karmin

E 122

Azorubin (Carmoisin)

E 123

Amaranth

E 124

Cochenillerot A (Ponceau 4R)

E 127

Erythrosin

E 129

Allurarot AC

E 131

Patentblau V

E 132

Indigotin (Indigokarmin)

E 133

Brillantblau FCF

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

E 141

Kupferkomplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

E 142

Grün S

E 150a

Zuckerkulör (1)

E 150b

Sulfitlaugen-Zuckerkulör

E 150c

Ammoniak-Zuckerkulör

E 150d

Ammonsulfit-Zuckerkulör

▼M35

E 151

Brillantschwarz PN

▼M2

E 153

Pflanzenkohle

E 155

Braun HT

E 160a

Carotin

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

E 160d

Lycopin

E 160e

Beta-apo-8′-Carotinal (C 30)

E 161b

Lutein

E 161g

Canthaxanthin (2)

E 162

Betanin (Betenrot)

E 163

Anthocyane

E 170

Calciumcarbonat

E 171

Titandioxid

E 172

Eisenoxide und Eisenhydroxide

E 173

Aluminium

E 174

Silber

E 175

Gold

E 180

Litholrubin BK

(1)   Als Zuckerkulör werden mehr oder weniger braune Produkte bezeichnet, die als Farbstoffe verwendet werden. Es ist nicht zu verwechseln mit dem süßen und angenehm duftenden Karamell, das sich bildet, wenn Zucker allein erhitzt wird, und das Lebensmitteln (Süßwaren, Gebäck, alkoholische Getränke) zur Geschmacksgebung zugesetzt wird.

(2)   Canthaxanthin ist in den Lebensmittelkategorien in Teil D bzw. E nicht zugelassen. Der Stoff ist in der Liste B.1 aufgeführt, da er in Übereinstimmung mit der Richtlinie 2009/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 109 vom 30.4.2009, S. 10) in Arzneimitteln verwendet wird.

2.    Süßungsmittel



E-Nummer

Bezeichnung

E 420

Sorbit

E 421

Mannit

E 950

Acesulfam K

E 951

Aspartam

E 952

Cyclamat

E 953

Isomalt

E 954

Saccharin

E 955

Sucralose

E 957

Thaumatin

E 959

Neohesperidin DC

▼M5

E 960

Steviolglycoside

▼M2

E 961

Neotam

E 962

Aspartam-Acesulfamsalz

▼M14

E 964

Polyglycitolsirup

▼M2

E 965

Maltit

E 966

Lactit

E 967

Xylit

E 968

Erythrit

3.    Andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel



E-Nummer

Bezeichnung

E 170

Calciumcarbonat

▼M25

E 172

Eisenoxide und -hydroxide

▼M2

E 200

Sorbinsäure

E 202

Kaliumsorbat

E 203

Calciumsorbat

E 210

Benzoesäure (1)

E 211

Natriumbenzoat (1)

E 212

Kaliumbenzoat (1)

E 213

Calciumbenzoat (1)

E 214

PHB-Ester (Ethyl-p-hydroxybenzoat)

E 215

PHB-Ethylester-Natriumsalz (Natriumethyl-p-hydroxybenzoat)

E 218

PHB-Methylester (Methyl-p-hydroxybenzoat)

E 219

PHB-Methylester-Natriumsalz (Natriummethyl-p-hydroxybenzoat)

E 220

Schwefeldioxid

E 221

Natriumsulfit

E 222

Natriumhydrogensulfit

E 223

Natriummetabisulfit

E 224

Kaliummetabisulfit

E 226

Calciumsulfit

E 227

Calciumhydrogensulfit

E 228

Kaliumhydrogensulfit

E 234

Nisin

E 235

Natamycin

E 239

Hexamethylentetramin

E 242

Dimethyldicarbonat

E 249

Kaliumnitrit

E 250

Natriumnitrit

E 251

Natriumnitrat

E 252

Kaliumnitrat

E 260

Essigsäure

▼M20

E 261

Kaliumacetate (4)

▼M2

E 262

Natriumacetate

E 263

Calciumacetat

E 270

Milchsäure

E 280

Propionsäure

E 281

Natriumpropionat

E 282

Calciumpropionat

E 283

Kaliumpropionat

E 284

Borsäure

E 285

Natriumtetraborat (Borax)

E 290

Kohlendioxid

E 296

Äpfelsäure

E 297

Fumarsäure

E 300

Ascorbinsäure

E 301

Natriumascorbat

E 302

Calciumascorbat

E 304

Fettsäureester der Ascorbinsäure

E 306

Stark tocopherolhaltige Extrakte

E 307

Alpha-Tocopherol

E 308

Gamma-Tocopherol

E 309

Delta-Tocopherol

E 310

Propylgallat

E 311

Octylgallat

E 312

Dodecylgallat

E 315

Isoascorbinsäure (Erythorbinsäure)

E 316

Natriumisoascorbat

E 319

Tertiär-Butylhydrochinon (TBHQ)

E 320

Butylhydroxyanisol (BHA)

E 321

Butylhydroxytoluen (BHT)

E 322

Lecithine

E 325

Natriumlactat

E 326

Kaliumlactat

E 327

Calciumlactat

E 330

Citronensäure

E 331

Natriumcitrate

E 332

Kaliumcitrate

E 333

Calciumcitrate

E 334

Weinsäure (L+)

E 335

Natriumtartrate

E 336

Kaliumtartrate

E 337

Natrium-Kaliumtartrat

E 338

Phosphorsäure

E 339

Natriumphosphate

E 340

Kaliumphosphate

E 341

Calciumphosphate

E 343

Magnesiumphosphate

E 350

Natriummalate

E 351

Kaliummalat

E 352

Calciummalate

E 353

Metaweinsäure

E 354

Calciumtartrat

E 355

Adipinsäure

E 356

Natriumadipat

E 357

Kaliumadipat

E 363

Bernsteinsäure

E 380

Triammoniumcitrat

E 385

Calcium-Dinatrium-Ethylendiamintetraacetat (Calcium-Dinatrium-EDTA)

E 392

Extrakt aus Rosmarin

E 400

Alginsäure

E 401

Natriumalginat

E 402

Kaliumalginat

E 403

Ammoniumalginat

E 404

Calciumalginat

E 405

Propylenglycolalginat

E 406

Agar-Agar

E 407a

Verarbeitete Euchema-Algen

E 407

Carrageen

E 410

Johannisbrotkernmehl

E 412

Guarkernmehl

E 413

Traganth

E 414

Gummi arabicum

E 415

Xanthan

E 416

Karayagummi

E 417

Tarakernmehl

E 418

Gellan

E 422

Glycerin

▼M30

E 423

Octenylbernsteinsäuremodifiziertes Gummi arabicum

▼M2

E 425

Konjak

E 426

Sojabohnen-Polyose

E 427

Cassia-Gummi

E 431

Polyoxyethylen(40)stearat

E 432

Polyoxyethylensorbitanmonolaurat (Polysorbat 20)

E 433

Polyoxyethylensorbitanmonooleat (Polysorbat 80)

E 434

Polyoxyethylensorbitanmonopalmitat (Polysorbat 40)

E 435

Polyoxyethylensorbitanmonostearat (Polysorbat 60)

E 436

Polyoxyethylensorbitantristearat (Polysorbat 65)

E 440

Pektine

E 442

Ammoniumphosphatide

E 444

Saccharoseacetatisobutyrat

E 445

Glycerinester aus Wurzelharz

E 450

Diphosphate

E 451

Triphosphate

E 452

Polyphosphate

E 459

Beta-Cyclodextrin

E 460

Cellulose

E 461

Methylcellulose

E 462

Ethylcellulose

E 463

Hydroxypropylcellulose

E 464

Hydroxypropylmethylcellulose

E 465

Ethylmethylcellulose

▼M35

E 466

Natrium-Carboxymethylcellulose, Cellulosegummi

▼M2

E 468

Vernetzte Carboxymethylcellulose (modifizierter Cellulosegummi)

E 469

Enzymatisch hydrolysierte Carboxymethylcellulose

E 470a

Natrium-, Kalium- und Calciumsalze der Speisefettsäuren

E 470b

Magnesiumsalze der Speisefettsäuren

E 471

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

E 472a

Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 472b

Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 472c

Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 472d

Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 472e

Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 472f

Gemischte Essig- und Weinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 473

Zuckerester von Speisefettsäuren

E 474

Zuckerglyceride

E 475

Polyglycerinester von Speisefettsäuren

E 476

Polyglycerin-Polyricinoleat

E 477

Propylenglycolester von Speisefettsäuren

E 479b

Thermooxidiertes Sojaöl verestert mit Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

E 481

Natriumstearoyl-2-lactylat

E 482

Calciumstearoyl-2-lactylat

E 483

Stearyltartrat

E 491

Sorbitanmonostearat

E 492

Sorbitantristearat

E 493

Sorbitanmonolaurat

E 494

Sorbitanmonooleat

E 495

Sorbitanmonopalmitat

▼M28

E 499

Stigmasterinreiche Phytosterine

▼M2

E 500

Natriumcarbonate

E 501

Kaliumcarbonate

E 503

Ammoniumcarbonate

E 504

Magnesiumcarbonate

E 507

Salzsäure

E 508

Kaliumchlorid

E 509

Calciumchlorid

E 511

Magnesiumchlorid

E 512

Zinn(II)-chlorid

E 513

Schwefelsäure

E 514

Natriumsulfate

E 515

Kaliumsulfate

E 516

Calciumsulfat

E 517

Ammoniumsulfat

E 520

Aluminiumsulfat

E 521

Aluminiumnatriumsulfat

E 522

Aluminiumkaliumsulfat

E 523

Aluminiumammoniumsulfat

E 524

Natriumhydroxid

E 525

Kaliumhydroxid

E 526

Calciumhydroxid

E 527

Ammoniumhydroxid

E 528

Magnesiumhydroxid

E 529

Calciumoxid

E 530

Magnesiumoxid

E 535

Natriumferrocyanid

E 536

Kaliumferrocyanid

E 538

Calciumferrocyanid

E 541

Saures Natriumaluminiumphosphat

E 551

Siliciumdioxid

E 552

Calciumsilicat

E 553a

Magnesiumsilicate

E 553b

Talkum

E 554

Natriumaluminiumsilicat

E 555

Kaliumaluminiumsilicat

▼M7

E 556

Calciumaluminiumsilicat (2)

E 558

Bentonit (3)

E 559

Aluminiumsilicat (Kaolin) (2)

▼M2

E 570

Speisefettsäuren

E 574

Gluconsäure

E 575

Glucono-delta-Lacton

E 576

Natriumgluconat

E 577

Kaliumgluconat

E 578

Calciumgluconat

E 579

Eisen(II)-gluconat

E 585

Eisen(II)-lactat

E 586

4-Hexylresorcin

E 620

Glutaminsäure

E 621

Mononatriumglutamat

E 622

Monokaliumglutamat

E 623

Calciumdiglutamat

E 624

Monoammoniumglutamat

E 625

Magnesiumdiglutamat

E 626

Guanylsäure

E 627

Dinatriumguanylat

E 628

Dikaliumguanylat

E 629

Calciumguanylat

E 630

Inosinsäure

E 631

Dinatriuminosinat

E 632

Dikaliuminosinat

E 633

Calciuminosinat

E 634

Calcium-5′-ribonucleotid

E 635

Dinatrium-5′-ribonucleotid

E 640

Glycin und seine Natriumsalze

E 650

Zinkacetat

E 900

Dimethylpolysiloxan

E 901

Bienenwachs, weiß und gelb

E 902

Candelillawachs

E 903

Carnaubawachs

E 904

Schellack

E 905

Mikrokristallines Wachs

E 907

Hydriertes Poly-1-decen

E 912

Montansäureester

E 914

Polyethylenwachsoxidate

E 920

L-Cystein

E 927b

Carbamid

E 938

Argon

E 939

Helium

E 941

Stickstoff

E 942

Distickstoffoxid

E 943a

Butan

E 943b

Isobutan

E 944

Propan

E 948

Sauerstoff

E 949

Wasserstoff

E 999

Quillajaextrakt

E 1103

Invertase

E 1105

Lysozym

E 1200

Polydextrose

E 1201

Polyvinylpyrrolidon

E 1202

Polyvinylpolypyrrolidon

E 1203

Polyvinylalkohol (PVA)

E 1204

Pullulan

E 1205

Basisches Methacrylat-Copolymer

▼M29

E 1206

Neutrales Methacrylat-Copolymer

E 1207

Anionisches Methacrylat-Copolymer

▼M37

E 1208

Polyvinylpyrrolidon-Vinylacetat-Copolymer

▼M2

E 1404

Oxidierte Stärke

E 1410

Monostärkephosphat

E 1412

Distärkephosphat

E 1413

Phosphatiertes Distärkephosphat

E 1414

Acetyliertes Distärkephosphat

E 1420

Acetylierte Stärke

E 1422

Acetyliertes Distärkeadipat

E 1440

Hydroxypropylstärke

E 1442

Hydroxypropyldistärkephosphat

E 1450

Stärkenatriumoctenylsuccinat

E 1451

Acetylierte oxidierte Stärke

E 1452

Stärkealuminiumoctenylsuccinat

E 1505

Triethylcitrat

E 1517

Glycerindiacetat (Diacetin)

E 1518

Glycerintriacetat (Triacetin)

E 1519

Benzylalkohol

E 1520

Propylenglycol (1,2-Propandiol)

E 1521

Polyethylenglycol

(1)   Benzoesäure kann als Folge des Fermentationsprozesses bei Befolgung der guten Herstellungspraxis in bestimmten fermentierten Produkten auftreten.

(2)   zugelassen bis zum 31. Januar 2014.

(3)   zugelassen bis zum 31. Mai 2013.

(4)   Geltungsbeginn: ab dem 6. Februar 2013.

TEIL C

FESTLEGUNG VON ZUSATZSTOFFGRUPPEN

1.    Gruppe I

▼M38



E-Nummer

Bezeichnung

E 338

Phosphorsäure

E 339

Natriumphosphate

E 340

Kaliumphosphate

E 341

Calciumphosphate

E 343

Magnesiumphosphate

E 450

Diphosphate (1)

E 451

Triphosphate

E 452

Polyphosphate

(1)   E 450 (ix) nicht eingeschlossen.

▼M2

2.    Gruppe II: Lebensmittelfarbstoffe ohne Höchstmengenbeschränkung



E-Nummer

Bezeichnung

E 101

Riboflavine

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

E 150a

Zuckerkulör

E 150b

Sulfitlaugen-Zuckerkulör

E 150c

Ammoniak-Zuckerkulör

E 150d

Ammonsulfit-Zuckerkulör

E 153

Pflanzenkohle

E 160a

Carotin

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

E 162

Betanin (Betenrot)

E 163

Anthocyane

E 170

Calciumcarbonat

E 171

Titandioxid

E 172

Eisenoxide und Eisenhydroxide

3.    Gruppe III: Lebensmittelfarbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung



E-Nummer

Bezeichnung

E 100

Kurkumin

E 102

Tartrazin

▼M6 —————

▼M2

E 120

Echtes Karmin

E 122

Azorubin (Carmoisin)

▼M6 —————

▼M2

E 129

Allurarot AC

E 131

Patentblau V

E 132

Indigotin (Indigokarmin)

E 133

Brillantblau FCF

E 142

Grün S

▼M35

E 151

Brillantschwarz PN

▼M2

E 155

Braun HAT

E 160e

Beta-apo-8′-Carotinal (C 30)

E 161b

Lutein

4.    Gruppe IV: Polyole



E-Nummer

Bezeichnung

E 420

Sorbit

E 421

Mannit

E 953

Isomalt

E 965

Maltit

E 966

Lactit

E 967

Xylit

E 968

Erythrit

5.    Andere Zusatzstoffe, die kombiniert reguliert werden können



a)  E 200-E 203: Sorbinsäure — Sorbate (SA)

E-Nummer

Bezeichnung

E 200

Sorbinsäure

E 202

Kaliumsorbat

E 203

Calciumsorbat



b)  E 210-E 213: Benzoesäure — Benzoate (BA)

E-Nummer

Bezeichnung

E 210

Benzoesäure

E 211

Natriumbenzoat

E 212

Kaliumbenzoat

E 213

Calciumbenzoat



c)  E 200-E 213: Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate (SA + BA)

E-Nummer

Bezeichnung

E 200

Sorbinsäure

E 202

Kaliumsorbat

E 203

Calciumsorbat

E 210

Benzoesäure

E 211

Natriumbenzoat

E 212

Kaliumbenzoat

E 213

Calciumbenzoat



d)  E 200-E 219: Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate; p-Hydroxybenzoate (SA + BA + PHB)

E-Nummer

Bezeichnung

E 200

Sorbinsäure

E 202

Kaliumsorbat

E 203

Calciumsorbat

E 210

Benzoesäure

E 211

Natriumbenzoat

E 212

Kaliumbenzoat

E 213

Calciumbenzoat

E 214

PHB-Ester (Ethyl-p-hydroxybenzoat)

E 215

PHB-Ethylester-Natriumsalz (Natriumethyl-p-hydroxybenzoat)

E 218

PHB-Methylester (Methyl-p-hydroxybenzoat)

E 219

PHB-Methylester-Natriumsalz (Natriummethyl-p-hydroxybenzoat)



e)  E 200-E 203; E 214-E 219: Sorbinsäure — Sorbate; p-Hydroxybenzoate (SA + PHB)

E-Nummer

Bezeichnung

E 200

Sorbinsäure

E 202

Kaliumsorbat

E 203

Calciumsorbat

E 214

PHB-Ester (Ethyl-p-hydroxybenzoat)

E 215

PHB-Ethylester-Natriumsalz (Natriumethyl-p-hydroxybenzoat)

E 218

PHB-Methylester (Methyl-p-hydroxybenzoat)

E 219

PHB-Methylester-Natriumsalz (Natriummethyl-p-hydroxybenzoat)



f)  E 214-E 219: p-Hydroxybenzoate (PHB)

E-Nummer

Bezeichnung

E 214

PHB-Ester (Ethyl-p-hydroxybenzoat)

E 215

PHB-Ethylester-Natriumsalz (Natriumethyl-p-hydroxybenzoat)

E 218

PHB-Methylester (Methyl-p-hydroxybenzoat)

E 219

PHB-Methylester-Natriumsalz (Natriummethyl-p-hydroxybenzoat)



g)  E 220-E 228: Schwefeldioxid — Sulfite

E-Nummer

Bezeichnung

E 220

Schwefeldioxid

E 221

Natriumsulfit

E 222

Natriumhydrogensulfit

E 223

Natriummetabisulfit

E 224

Kaliummetabisulfit

E 226

Calciumsulfit

E 227

Calciumhydrogensulfit

E 228

Kaliumhydrogensulfit



h)  E 249-E 250: Nitrite

E-Nummer

Bezeichnung

E 249

Kaliumnitrit

E 250

Natriumnitrit



i)  E 251-E 252: Nitrate

E-Nummer

Bezeichnung

E 251

Natriumnitrat

E 252

Kaliumnitrat



j)  E 280-E 283: Propionsäure — Propionate

E-Nummer

Bezeichnung

E 280

Propionsäure

E 281

Natriumpropionat

E 282

Calciumpropionat

E 283

Kaliumpropionat



k)  E 310-E 320: Gallate, TBHQ und BHA

E-Nummer

Bezeichnung

E 310

Propylgallat

E 311

Octylgallat

E 312

Dodecylgallat

E 319

Tertiär-Butylhydrochinon (TBHQ)

E 320

Butylhydroxyanisol (BHA)



l)  E 338-E 341, E 343 und E 450-E 452: Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

E-Nummer

Bezeichnung

E 338

Phosphorsäure

E 339

Natriumphosphate

E 340

Kaliumphosphate

E 341

Calciumphosphate

E 343

Magnesiumphosphate

E 450

Diphosphate

E451

Triphosphate

E 452

Polyphosphate



m)  E 355-E 357: Adipinsäure — Adipate

E-Nummer

Bezeichnung

E 355

Adipinsäure

E 356

Natriumadipat

E 357

Kaliumadipat



n)  E 432-E 436: Polysorbate

E-Nummer

Bezeichnung

E 432

Polyoxyethylen-(20)-Sorbitanmonolaurat (Polysorbat 20)

E 433

Polyoxyethylensorbitanmonooleat (Polysorbat 80)

E 434

Polyoxyethylensorbitanmonopalmitat (Polysorbat 40)

E 435

Polyoxyethylensorbitanmonostearat (Polysorbat 60)

E 436

Polyoxyethylensorbitantristearat (Polysorbat 65)



o)  E 473-E 474: Zuckerester von Speisefettsäuren, Zuckerglyceride

E-Nummer

Bezeichnung

E 473

Zuckerester von Speisefettsäuren

E 474

Zuckerglyceride



p)  E 481-E 482: Salze der Stearoylmilchsäure

E-Nummer

Bezeichnung

E 481

Natriumstearoyl-2-lactylat

E 482

Calciumstearoyl-2-lactylat



q)  E 491- E 495: Sorbitester

E-Nummer

Bezeichnung

E 491

Sorbitanmonostearat

E 492

Sorbitantristearat

E 493

Sorbitanmonolaurat

E 494

Sorbitanmonooleat

E 495

Sorbitanmonopalmitat



r)  E 520-E 523: Aluminiumsulfate

E-Nummer

Bezeichnung

E 520

Aluminiumsulfat

E 521

Aluminiumnatriumsulfat

E 522

Aluminiumkaliumsulfat

E 523

Aluminiumammoniumsulfat

▼M7

(s.1.) E 551 – E 559: Siliciumdioxid – Silicate ( 33 )



E-Nummer

Bezeichnung

E 551

Siliciumdioxid

E 552

Calciumsilicat

E 553a

Magnesiumsilicate

E 553b

Talkum

E 554

Natriumaluminiumsilicat

E 555

Kaliumaluminiumsilicat

E 556

Calciumaluminiumsilicat

E 559

Aluminiumsilicat (Kaolin)

(s.2.) E 551 – E 553: Siliciumdioxid – Silicate ( 34 )



E-Nummer

Bezeichnung

E 551

Siliciumdioxid

E 552

Calciumsilicat

E 553a

Magnesiumsilicate

E 553b

Talkum

▼M2



t)  E 620-E 625: Glutaminsäure — Glutamate

E-Nummer

Bezeichnung

E 620

Glutaminsäure

E 621

Mononatriumglutamat

E 622

Monokaliumglutamat

E 623

Calciumdiglutamat

E 624

Monoammoniumglutamat

E 625

Magnesiumdiglutamat



u)  E 626-E 635: Ribonucleotide

E-Nummer

Bezeichnung

E 626

Guanylsäure

E 627

Dinatriumguanylat

E 628

Dikaliumguanylat

E 629

Calciumguanylat

E 630

Inosinsäure

E 631

Dinatriuminosinat

E 632

Dikaliuminosinat

E 633

Calciuminosinat

E 634

Calcium-5′-ribonucleotid

E 635

Dinatrium-5′-ribonucleotid

TEIL D

LEBENSMITTELKATEGORIEN



Nummer

Bezeichnung

0.

Alle Lebensmittelkategorien

01.

Milchprodukte und Analoge

01.1

Nicht aromatisierte, pasteurisierte und (auch durch Ultrahocherhitzung) sterilisierte Milch

01.2

Nicht aromatisierte fermentierte Milchprodukte, einschließlich natürlicher nicht aromatisierter Buttermilch (ausgenommen sterilisierte Buttermilch), nicht wärmebehandelt nach der Fermentation

01.3

Nicht aromatisierte fermentierte Milchprodukte, wärmebehandelt nach der Fermentation

01.4

Aromatisierte fermentierte Milchprodukte, auch wärmebehandelt

01.5

Eingedickte Milch und Trockenmilch im Sinne der Richtlinie 2001/114/EG

01.6

Sahne und Sahnepulver

01.6.1

Nicht aromatisierte pasteurisierte Sahne (ausgenommen fettreduzierte Sahne)

01.6.2

Nicht aromatisierte, mit lebenden Bakterien fermentierte Sahneprodukte und Ersatzprodukte mit einem Fettgehalt von weniger als 20 %

01.6.3

Sonstige Sahneprodukte

01.7

Käse und Käseprodukte

01.7.1

Ungereifter Käse, ausgenommen Produkte der Kategorie 16

01.7.2

Gereifter Käse

01.7.3

Essbare Käserinde

01.7.4

Molkenkäse

01.7.5

Schmelzkäse

01.7.6

Käseprodukte (ausgenommen Produkte der Kategorie 16)

01.8

Milchprodukt-Analoge, auch Getränkeweißer

02.

Fette und Öle sowie Fett- und Ölemulsionen

02.1

Fette und Öle, im Wesentlichen wasserfrei (ausgenommen wasserfreies Milchfett)

02.2

Fett- und Ölemulsionen, vorwiegend der Art Wasser-in-Öl

02.2.1

Butter, Butterschmalz, Butterfett und wasserfreies Milchfett

02.2.2

Andere Fett- und Ölemulsionen, einschließlich Streichfetten gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 und flüssige Emulsionen

02.3

Backspray auf Pflanzenölbasis

03.

Speiseeis

04.

Obst und Gemüse

04.1

Nicht verarbeitetes Obst und Gemüse

04.1.1

Ganzes frisches Obst und Gemüse

04.1.2

Obst und Gemüse, geschält, geschnitten und zerkleinert

04.1.3

Obst und Gemüse, gefroren

04.2

Verarbeitetes Obst und Gemüse

04.2.1

Obst und Gemüse, getrocknet

04.2.2

Obst und Gemüse in Essig, Öl oder Lake

04.2.3

Obst- und Gemüsekonserven

04.2.4

Zubereitungen aus Obst und Gemüse, ausgenommen Produkte der Kategorie 5.4

04.2.4.1

Zubereitungen aus Obst und Gemüse, ausgenommen Kompott

04.2.4.2

Kompott, ausgenommen Produkte der Kategorie 16

04.2.5

Konfitüren, Gelees, Marmeladen und ähnliche Produkte

04.2.5.1

Konfitüre extra und Gelee extra gemäß der Richtlinie 2001/113/EG

04.2.5.2

Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Maronenkrem gemäß der Richtlinie 2001/113/EG

04.2.5.3

Sonstige ähnliche Brotaufstriche aus Obst oder Gemüse

04.2.5.4

Nut butters und Brotaufstriche auf Nussbasis

04.2.6

Verarbeitete Kartoffelprodukte

05.

Süßwaren

05.1

Kakao- und Schokoladeprodukte im Sinne der Richtlinie 2000/36/EG

05.2

Sonstige Süßwaren, auch der Atemerfrischung dienende Kleinstsüßwaren

05.3

Kaugummi

05.4

Verzierungen, Überzüge und Füllungen, ausgenommen Füllungen auf Fruchtbasis der Kategorie 4.2.4

06.

Getreide und Getreideprodukte

06.1

Getreidekörner, ganz, geschrotet oder als Flocken

06.2

Mehl und sonstige Müllerei- und Stärkeprodukte

06.2.1

Mehl

06.2.2

Stärkeprodukte

06.3

Frühstücksgetreidekost

06.4

Teigwaren

06.4.1

Frische Teigwaren

06.4.2

Trockene Teigwaren

06.4.3

Frische vorgekochte Teigwaren

06.4.4

Kartoffelgnocchi

06.4.5

Füllungen für Teigwaren (Ravioli u. Ä.)

06.5

Noodles (Nudeln asiatischer Art)

06.6

►C3  Rührteig ◄

06.7

Vorgekochte oder verarbeitete Getreidekost

07.

Backwaren

07.1

Brot und Brötchen

07.1.1

Brot, ausschließlich aus Weizenmehl, Wasser, Hefe oder Sauerteig und Salz hergestellt

07.1.2

Pain courant francais; Friss búzakenyér, fehér és félbarna kenyerek

07.2

Feine Backwaren

08.

Fleisch

08.1

Nicht verarbeitetes Fleisch

08.1.1

Nicht verarbeitetes Fleisch, ausgenommen Fleischzubereitungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004

08.1.2

Fleischzubereitungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004

08.2

Verarbeitetes Fleisch

08.2.1

Nicht wärmebehandeltes verarbeitetes Fleisch

08.2.2

Wärmebehandeltes verarbeitetes Fleisch

08.2.3

Därme und sonstige Produkte für die Umhüllung von Fleisch

08.2.4

Auf traditionelle Weise gepökelte Fleischprodukte, für die besondere Bestimmungen über Nitrite und Nitrate gelten

08.2.4.1

Traditionelle nassgepökelte Produkte (in eine Pökellösung, die Nitrite und/oder Nitrate, Salz und andere Bestandteile enthält, eingelegte Fleischprodukte)

08.2.4.2

Traditionelle trockengepökelte Produkte (Beim Trockenpökeln wird eine trockene Pökelmischung, die Nitrite und/oder Nitrate, Salz und andere Bestandteile enthält, auf die Oberfläche des Fleisches aufgebracht; eine Stabilisierungs-/Reifezeit schließt sich an.)

08.2.4.3

Sonstige auf traditionelle Weise gepökelte Produkte (Kombination von Tauch- und Trockenpökelvorgängen oder Verwendung von Nitrit und/oder Nitrat in einem zusammengesetzten Erzeugnis oder Einspritzen der Pökellösung vor dem Kochen)

09.

Fisch und Fischereiprodukte

09.1

Fisch und Fischereiprodukte, nicht verarbeitet

09.1.1

Fisch, nicht verarbeitet

09.1.2

Weich- und Krebstiere, nicht verarbeitet

09.2

Fisch und Fischereiprodukte, einschließlich Weich- und Krebstiere, verarbeitet

09.3

Fischrogen

10.

Eier und Eiprodukte

10.1

Eier, nicht verarbeitet

10.2

Eier und Eiprodukte, verarbeitet

11.

Zuckerarten und Sirupe, Honig und Tafelsüßen

11.1

Zuckerarten und Sirupe gemäß der Richtlinie 2001/111/EG

11.2

Sonstige Zuckerarten und Sirupe

11.3

Honig gemäß der Richtlinie 2001/110/EG

11.4

Tafelsüßen

11.4.1

Tafelsüßen, flüssig

11.4.2

Tafelsüßen in Pulverform

11.4.3

Tafelsüßen in Tablettenform

12.

Salz, Gewürze, Suppen, Soßen, Salate und Eiweißprodukte

12.1

Kochsalz und Kochsalzersatz

12.1.1

Kochsalz

12.1.2

Kochsalzersatz

12.2

Kräuter, Gewürze, Gewürzmischungen

12.2.1

Kräuter und Gewürze

12.2.2

Würzmittel

12.3

Speiseessig

12.4

Senf

12.5

Suppen und Brühen

12.6

Soßen

12.7

Salate und würzige Brotaufstriche

12.8

Hefe und Hefeprodukte

12.9

Eiweißprodukte, ausgenommen Produkte der Kategorie 1.8

13.

Lebensmittel für eine besondere Ernährung gemäß der Richtlinie 2009/39/EG

13.1

Säuglings- und Kleinkindnahrung

13.1.1

Säuglingsanfangsnahrung gemäß der Richtlinie 2006/141/EG der Kommission (1)

13.1.2

Folgenahrung gemäß der Richtlinie 2006/141/EG

13.1.3

Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder gemäß der Richtlinie 2006/125/Egder Kommission (2)

13.1.4

Sonstige Kleinkindnahrung

13.1.5

Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder gemäß der Richtlinie 1999/21/EG der Kommission (3) und besondere Säuglingsanfangsnahrung

13.1.5.1

Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und besondere Säuglingsanfangsnahrung

13.1.5.2

Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder gemäß der Richtlinie 1999/21/EG

13.2

Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke gemäß der Richtlinie 1999/21/EG (ausgenommen Produkte der Lebensmittelkategorie 13.1.5)

13.3

Lebensmittel für eine gewichtskontrollierende Ernährung, die eine gesamte Tagesration oder eine Mahlzeit ersetzen sollen (ganz oder teilweise)

13.4

Lebensmittel gemäß der Verordnung (EG) Nr. 41/2009 der Kommission (4)), die für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet sind

14.

Getränke

14.1

Nichtalkoholische Getränke

14.1.1

Wasser, einschließlich natürlichen Mineralwassers gemäß der Richtlinie 2009/54/EG und Quellwasser, sowie jedes in Flaschen abgefüllte oder anderweitig abgepackte Wasser

14.1.2

Fruchtsäfte gemäß der Richtlinie 2001/112/EG und Gemüsesäfte

14.1.3

Fruchtnektare gemäß der Richtlinie 2001/112/EG und Gemüsenektare und gleichartige Produkte

14.1.4

Aromatisierte Getränke

14.1.5

Kaffee, Tee, Kräuter- und Früchtetee, Zichorie; Tee, Kräuter- und Früchtetee und Zichorienextrakte; Tee-, Pflanzen-, Frucht- und Getreideaufgusszubereitungen sowie Mischungen und Instant-Mischungen dieser Produkte

14.1.5.1

Kaffee, Kaffee-Extrakte

14.1.5.2

Sonstige

14.2

Alkoholische Getränke, einschließlich ihrer alkoholfreien Entsprechungen oder ihrer Entsprechungen mit geringem Alkoholgehalt

14.2.1

Bier und Malzgetränke

14.2.2

Wein und andere Produkte gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 und die alkoholfreien Entsprechungen

14.2.3

Apfelwein und Birnenwein

14.2.4

Fruchtwein und made wine

14.2.5

Met

14.2.6

Spirituosen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 110/2008

14.2.7

Aromatisierte Getränke auf Weinbasis gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 1601/91

14.2.7.1

Aromatisierte Weine

14.2.7.2

Aromatisierte weinhaltige Getränke

14.2.7.3

Aromatisierte weinhaltige Cocktails

14.2.8

Sonstige alkoholische Getränke einschließlich Mischgetränken aus alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken und Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von weniger als 15 %

15.

Verzehrfertige süße oder herzhafte Happen und Knabbereien

15.1

Knabbereien auf Kartoffel-, Getreide-, Mehl- oder Stärkebasis

15.2

Verarbeitete Nüsse

16.

Dessertspeisen, ausgenommen Produkte der Kategorien 1, 3 und 4

17.

Nahrungsergänzungsmittel gemäß der Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (5) , ausgenommen Nahrungsergänzungsmittel für Säuglinge und Kleinkinder

17.1

Nahrungsergänzungsmittel in fester Form, einschließlich Kapseln, Komprimaten und ähnlichen Formen, ausgenommen kaubare Formen

17.2

Nahrungsergänzungsmittel in flüssiger Form

17.3

Nahrungsergänzungsmittel in Form von Sirup oder in kaubarer Form

18.

Verarbeitete Lebensmittel, die nicht in die Kategorien 1 bis 17 fallen, ausgenommen Säuglings- und Kleinkindnahrung

(1)   ABl. L 401 vom 30.12.2006, S. 1.

(2)   ABl. L 339 vom 6.12.2006, S. 16.

(3)   ABl. L 91 vom 7.4.1999, S. 29.

(4)   ABl. L 16 vom 21.1.2009, S. 3.

(5)   ABl. L 183 vom 12.7.2002, S. 51.

TEIL E

ZUGELASSENE LEBENSMITTELZUSATZSTOFFE UND VERWENDUNGSBEDINGUNGEN NACH LEBENSMITTELKATEGORIE



Kategorie-Nummer

E-Nummer

Bezeichnung

Höchstmenge (mg/l bzw. mg/kg)

Fußnoten

Beschränkungen/Ausnahmen

0.

Lebensmittelzusatzstoffe, die in allen Lebensmittelkategorien zugelassen sind

E 290

Kohlendioxid

quantum satis

 
 

E 938

Argon

quantum satis

 
 

E 939

Helium

quantum satis

 
 

E 941

Stickstoff

quantum satis

 
 

E 942

Distickstoffoxid

quantum satis

 
 

E 948

Sauerstoff

quantum satis

 
 

E 949

Wasserstoff

quantum satis

 
 

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

10 000

(1) (4) (57)

Nur Trockenlebensmittel in Pulverform (d. h. während der Behandlung getrocknete Lebensmittel und Mischungen davon), ausgenommen Lebensmittel in Tabelle 1 von Teil A dieses Anhangs

▼M7

E 551-E 559

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1) (57)

Nur Trockenlebensmittel in Pulverform (d. h. während der Behandlung getrocknete Lebensmittel und Mischungen davon), ausgenommen Lebensmittel in Tabelle 1 von Teil A dieses Anhangs

Geltungsende:

31. Januar 2014

E 551-E 553

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1) (57)

Nur Trockenlebensmittel in Pulverform (d. h. während der Behandlung getrocknete Lebensmittel und Mischungen davon), ausgenommen Lebensmittel in Tabelle 1 von Teil A dieses Anhangs

Geltungsbeginn:

1. Februar 2014

▼M2

E 459

Beta-Cyclodextrin

quantum satis

 

Nur Lebensmittel in Form von Komprimaten und Dragées, ausgenommen Lebensmittel in Tabelle 1 des Teils A dieses Anhangs

▼M7

E 551-E 559

Siliciumdioxid – Silicate

quantum satis

(1)

Nur Lebensmittel in Form von Komprimaten und Dragées, ausgenommen Lebensmittel in Tabelle 1 von Teil A dieses Anhangs

Geltungsende:

31. Januar 2014

E 551-E 553

Siliciumdioxid – Silicate

quantum satis

(1)

Nur Lebensmittel in Form von Komprimaten und Dragées, ausgenommen Lebensmittel in Tabelle 1 von Teil A dieses Anhangs

Geltungsbeginn:

1. Februar 2014

▼M2

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(57):  Die Höchstmenge gilt, wenn nicht in den Nummern 01 bis 18 dieses Anhangs für einzelne Lebensmittel oder Lebensmittelkategorien eine andere Höchstmenge festgelegt wird.

01

Milchprodukte und Analoge

01.1

Nicht aromatisierte, pasteurisierte und (auch durch Ultrahocherhitzung) sterilisierte Milch

E 331

Natriumcitrate

4 000

 

Nur ultrahocherhitzte Ziegenmilch

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

1 000

(1) (4)

Nur sterilisierte und ultrahocherhitzte Milch

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

01.2

Nicht aromatisierte fermentierte Milchprodukte, einschließlich natürlicher nicht aromatisierter Buttermilch (ausgenommen sterilisierte Buttermilch), nicht wärmebehandelt nach der Fermentation

01.3

Nicht aromatisierte fermentierte Milchprodukte, wärmebehandelt nach der Fermentation

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

Nur Sauermilchprodukte

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

01.4

Aromatisierte fermentierte Milchprodukte, auch wärmebehandelt

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

▼M7

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 

Geltungsende:

31. Juli 2014

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

(74)

Geltungsbeginn:

1. August 2014

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

150

 

Geltungsende:

31. Juli 2014

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

150

(74)

Geltungsbeginn:

1. August 2014

▼M2

Gruppe IV

Polyole

quantum satis

 

Nur brennwertverminderte Produkte oder Produkte ohne Zuckerzusatz

▼M6

E 104

Chinolingelb

10

(61)

 

E 110

Gelborange S

5

(61)

 

E 124

Cochenillerot A (Ponceau 4R)

5

(61)

 

▼M2

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

10

 
 

E 160d

Lycopin

30

 
 

E 200-E 213

Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate

300

(1) (2)

Nur nicht wärmebehandelte Dessertspeisen auf Milchbasis

E 297

Fumarsäure

4 000

 

Nur Dessertspeisen mit Fruchtgeschmack

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

3 000

(1) (4)

 

E 355-E 357

Adipinsäure — Adipate

1 000

 

Nur Dessertspeisen mit Fruchtgeschmack

E 363

Bernsteinsäure

6 000

 
 

E 416

Karayagummi

6 000

 
 

E 427

Cassia-Gummi

2 500

 
 

E 432-436

Polysorbate

1 000

 
 

E 473-E 474

Zuckerester von Speisefettsäuren — Zuckerglyceride

5 000

 
 

E 475

Polyglycerinester von Speisefettsäuren

2 000

 
 

E 477

Propylenglycolester von Speisefettsäuren

5 000

 
 

E 481-E 482

Salze der Stearoylmilchsäure

5 000

 
 

E 483

Stearyltartrat

5 000

 
 

E 491-E 495

Sorbitester

5 000

 
 

E 950

Acesulfam K

350

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 951

Aspartam

1 000

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 952

Cyclohexylsulfaminsäure und ihre Na- und Ca-Salze

250

(51)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 954

Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze

100

(52)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 955

Sucralose

400

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 957

Thaumatin

5

 

Nur als Geschmacksverstärker

E 959

Neohesperidin DC

50

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

▼M5

E 960

Steviolglycoside

100

(60)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

▼M2

E 962

Aspartam-Acesulfamsalz

350

(11)a (49) (50)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 961

Neotam

32

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(11):  Die Mengen werden berechnet als a) Acesulfam-K-Äquivalent oder b) Aspartam-Äquivalent.

(49):  Die Verwendungshöchstmengen werden von den Verwendungshöchstmengen der Bestandteile Aspartam (E 951) und Acesulfam K (E 950) abgeleitet.

(50):  Bei der Verwendung von Aspartam-Acesulfamsalz allein oder gemeinsam mit E 950 oder E 951 dürfen die für E 950 oder E 951 vorgeschriebenen Höchstmengen nicht überschritten werden.

(51):  Die Verwendungshöchstmengen werden als freie Säure angegeben.

(52):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freies Imid.

▼M5

(60):  Berechnet als Stevioläquivalente.

▼M6

(61):  Die Gesamtmenge an E 104, E 110, E 124 und den Farbstoffen in Gruppe III darf den für die Gruppe III aufgeführten Höchstwert nicht übersteigen.

▼M7

(74):  Höchstgehalt an Aluminium aus allen Aluminiumlacken: 15 mg/kg. Für die Zwecke von Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe g der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 gilt dieser Höchstgehalt ab dem 1. Februar 2013.

▼M2

01.5

Eingedickte Milch und Trockenmilch im Sinne der Richtlinie 2001/114/EG

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 

Ausgenommen nicht aromatisierte Produkte

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 
 

E 301

Natriumascorbat

quantum satis

 
 

E 304

Fettsäureester der Ascorbinsäure

quantum satis

 
 

E 310-E 320

Gallate, TBHQ und BHA

200

(1)

Nur Milchpulver für Automaten

E 322

Lecithin

quantum satis

 
 

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 
 

E 332

Kaliumcitrate

quantum satis

 
 

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

1 000

(1) (4)

Nur eingedickte Milch mit weniger als 28 % an Trockenmasse

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

1 500

(1) (4)

Nur eingedickte Milch mit mehr als 28 % an Trockenmasse

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

2 500

(1) (4)

Nur Milchpulver und Magermilchpulver

E 392

Extrakt aus Rosmarin

200

(41) (46)

Nur Milchpulver für Automaten

E 392

Extrakt aus Rosmarin

30

(46)

Nur Milchpulver zur Herstellung von Speiseeis

E 407

Carrageen

quantum satis

 
 

E 500(ii)

Natriumhydrogencarbonat

quantum satis

 
 

E 501(ii)

Kaliumhydrogencarbonat

quantum satis

 
 

E 509

Calciumchlorid

quantum satis

 
 

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(41):  Auf den Fettgehalt bezogen

(46):  Als Summe aus Carnosol und Carnosolsäure

01.6

Sahne und Sahnepulver

01.6.1

Nicht aromatisierte pasteurisierte Sahne (ausgenommen fettreduzierte Sahne)

E 401

Natriumalginat

quantum satis

 
 

E 402

Kaliumalginat

quantum satis

 
 

E 407

Carrageen

quantum satis

 
 

▼M35

E 466

Natrium-Carboxymethylcellulose, Cellulosegummi

quantum satis

 
 

▼M2

E 471

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

quantum satis

 
 

01.6.2

Nicht aromatisierte, mit lebenden Bakterien fermentierte Sahneprodukte und Ersatzprodukte mit einem Fettgehalt von weniger als 20 %

E 406

Agar-Agar

quantum satis

 
 

E 407

Carrageen

quantum satis

 
 

E 410

Johannisbrotkernmehl

quantum satis

 
 

E 412

Guarkernmehl

quantum satis

 
 

E 415

Xanthan

quantum satis

 
 

E 440

Pektine

quantum satis

 
 

E 460

Cellulose

quantum satis

 
 

▼M35

E 466

Natrium-Carboxymethylcellulose, Cellulosegummi

quantum satis

 
 

▼M2

E 471

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

quantum satis

 
 

E 1404

Oxidierte Stärke

quantum satis

 
 

E 1410

Monostärkephosphat

quantum satis

 
 

E 1412

Distärkephosphat

quantum satis

 
 

E 1413

Phosphatiertes Distärkephosphat

quantum satis

 
 

E 1414

Acetyliertes Distärkephosphat

quantum satis

 
 

E 1420

Acetylierte Stärke

quantum satis

 
 

E 1422

Acetyliertes Distärkeadipat

quantum satis

 
 

E 1440

Hydroxypropylstärke

quantum satis

 
 

E 1442

Hydroxypropyldistärkephosphat

quantum satis

 
 

E 1450

Stärkenatriumoctenylsuccinat

quantum satis

 
 

E 1451

Acetylierte oxidierte Stärke

quantum satis

 
 

01.6.3

Sonstige Sahneprodukte

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 

Nur aromatisierte Sahneprodukte

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

150

 

Nur aromatisierte Sahneprodukte

▼M6

E 104

Chinolingelb

10

(61)

Nur aromatisierte Sahneprodukte

E 110

Gelborange S

5

(61)

Nur aromatisierte Sahneprodukte

E 124

Cochenillerot A (Ponceau 4R)

5

(61)

Nur aromatisierte Sahneprodukte

▼M2

E 234

Nisin

10

 

Nur clotted cream

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

5 000

(1) (4)

Nur sterilisierte, pasteurisierte, ultrahocherhitzte Sahne und Schlagsahne

E 473-E 474

Zuckerester von Speisefettsäuren — Zuckerglyceride

5 000

(1)

Nur sterilisierte Sahne und sterilisierte fettreduzierte Sahne

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

▼M6

(61):  Die Gesamtmenge an E 104, E 110, E 124 und den Farbstoffen in Gruppe III darf den für die Gruppe III aufgeführten Höchstwert nicht übersteigen.

▼M2

01.7

Käse und Käseprodukte

01.7.1

Ungereifter Käse, ausgenommen Produkte der Kategorie 16

▼M23

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 

Ausgenommen mozzarella

▼M2

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 

Nur aromatisierter ungereifter Käse

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

150

 

Nur aromatisierter ungereifter Käse

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

 

E 234

Nisin

10

 

Nur mascarpone

E 260

Essigsäure

quantum satis

 

Nur mozzarella

E 270

Milchsäure

quantum satis

 

Nur mozzarella

E 330

Citronensäure

quantum satis

 

Nur mozzarella

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

2 000

(1) (4)

Nur mozzarella

E 460(ii)

Cellulose-Pulver

quantum satis

 

Nur geriebener und in Scheiben geschnittener mozzarella

E 575

Glucono-delta-Lacton

quantum satis

 

Nur mozzarella

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

01.7.2

Gereifter Käse

E 1105

Lysozym

quantum satis

 
 

E 120

Echtes Karmin

125

 

Nur rot marmorierter Käse

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur sage derby cheese

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur sage derby cheese

E 153

Pflanzenkohle

quantum satis

 

Nur Morbier

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur gereifter orangefarbener, gelber und perlweißer Käse

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

15

 

Nur gereifter orangefarbener, gelber und perlweißer Käse

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

50

 

Nur Red-Leicester

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

35

 

Nur Mimolette

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 

Nur gereifter orangefarbener, gelber und perlweißer Käse

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Nur rot marmorierter Käse

E 170

Calciumcarbonat

quantum satis

 
 

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

Nur abgepackter, geschnittener Käse; in Lagen geschichteter Käse (layered cheese) und mit anderen Lebensmitteln verfeinerter Käse

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung gereifter Produkte

E 234

Nisin

12,5

(29)

 

E 235

Natamycin

1

(8)

Nur Oberflächenbehandlung von Hartkäse, halbfestem und halbweichem Käse

E 239

Hexamethylentetramin

25 mg/kg Restmenge, berechnet als Formaldehyd

 

Nur Provolone

E 251-E 252

Nitrate

150

(30)

Nur Hartkäse, halbfester und halbweicher Käse

E 280-E 283

Propionsäure — Propionate

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung

E 460

Cellulose-Pulver

quantum satis

 

Nur geschnittener oder geriebener gereifter Käse

E 500(ii)

Natriumhydrogencarbonat

quantum satis

 

Nur Sauermilchkäse

E 504

Magnesiumcarbonate

quantum satis

 
 

E 509

Calciumchlorid

quantum satis

 
 

▼M7

E 551-E 559

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1)

Nur geschnittener oder geriebener Käse, Hartkäse und halbfester Käse

Geltungsende:

31. Januar 2014

E 551-E 553

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1)

Nur geschnittener oder geriebener Käse, Hartkäse und halbfester Käse

Geltungsbeginn:

1. Februar 2014

▼M2

E 575

Glucono-delta-Lacton

quantum satis

 
 

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(8):  mg/dm2 Oberfläche, darf nicht tiefer als 5 mm eindringen.

(29):  Dieser Stoff kann als natürliches Produkt von Fermentierungsvorgängen in bestimmten Käsearten vorkommen.

(30):  In der Käsereimilch oder gleichwertige Menge bei Zusatz nach Entzug von Molke und Hinzufügen von Wasser.

01.7.3

Essbare Käserinde

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 
 

▼M7

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

quantum satis

 

Geltungsende:

31. Juli 2014

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

quantum satis

(67)

Geltungsbeginn:

1. August 2014

▼M6

E 104

Chinolingelb

10

(62)

 

▼M2

E 160d

Lycopin

30

 
 

▼M7

E 180

Litholrubin BK

quantum satis

 

Geltungsende:

31. Juli 2014

E 180

Litholrubin BK

quantum satis

(67)

Geltungsbeginn:

1. August 2014

▼M2

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

20

 
 

▼M6

(62):  Die Gesamtmenge an E 104 und den Farbstoffen in Gruppe III darf den für die Gruppe III aufgeführten Höchstwert nicht übersteigen.

▼M7

(67):  Höchstgehalt an Aluminium aus Farblacken von Echtes Karmin (E 120) und Litholrubin BK (E 180): 10 mg/kg. Für die Zwecke von Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe g der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 gilt dieser Höchstgehalt ab dem 1. Februar 2013.

▼M2

01.7.4

Molkenkäse

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 
 

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

Nur abgepackter, geschnittener Käse; in Lagen geschichteter Käse (layered cheese) und mit anderen Lebensmitteln verfeinerter Käse

E 251-E 252

Nitrate

150

(30)

Nur Käsereimilch von Hartkäse, halbfestem und halbweichem Käse

E 260

Essigsäure

quantum satis

 
 

E 270

Milchsäure

quantum satis

 
 

E 330

Citronensäure

quantum satis

 
 

E 460(ii)

Cellulose-Pulver

quantum satis

 

Nur geriebener und geschnittener Käse

E 575

Glucono-delta-Lacton

quantum satis

 
 

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(30):  In der Käsereimilch oder gleichwertige Menge bei Zusatz nach Entzug von Molke und Hinzufügen von Wasser.

01.7.5

Schmelzkäse

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 

Nur aromatisierter Schmelzkäse

E 100

Kurkumin

100

(33)

Nur aromatisierter Schmelzkäse

E 102

Tartrazin

100

(33)

Nur aromatisierter Schmelzkäse

▼M6 —————

▼M7

E 120

Echtes Karmin

100

(33)

Nur aromatisierter Schmelzkäse

Geltungsende:

31. Juli 2014

E 120

Echtes Karmin

100

(33) (66)

Nur aromatisierter Schmelzkäse

Geltungsbeginn:

1. August 2014

▼M2

E 122

Azorubin (Carmoisin)

100

(33)

Nur aromatisierter Schmelzkäse

▼M6 —————

▼M2

E 160e

Beta-apo-8′-Carotinal (C 30)

100

(33)

Nur aromatisierter Schmelzkäse

E 161b

Lutein

100

(33)

Nur aromatisierter Schmelzkäse

E 160d

Lycopin

5

 

Nur aromatisierter Schmelzkäse

E 160a

Carotin

quantum satis

 
 

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 
 

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

15

 
 

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

2 000

(1) (2)

 

E 234

Nisin

12,5

(29)

 

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

20 000

(1) (4)

 

E 427

Cassia-Gummi

2 500

 
 

▼M7

E 551-E 559

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1)

Geltungsende:

31. Januar 2014

E 551-E 553

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1)

Geltungsbeginn:

1. Februar 2014

▼M2

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(29):  Dieser Stoff kann als natürliches Produkt von Fermentierungsvorgängen in bestimmten Käsearten vorkommen.

▼M6

(33):  Höchstmenge für den Zusatzstoff allein oder Kombinationen von E 100, E 102, E 120, E 122, E 160e und E 161b.

▼M7

(66):  Höchstgehalt an Aluminium aus Aluminiumlacken von Echtes Karmin (E 120): 1,5 mg/kg. Für die Zwecke von Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe g der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 gilt dieser Höchstgehalt ab dem 1. Februar 2013.

▼M2

01.7.6

Käseprodukte (ausgenommen Produkte der Kategorie 16)

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 

Nur aromatisierte ungereifte Produkte

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

100

 

Nur aromatisierte ungereifte Produkte

E 1105

Lysozym

quantum satis

 

Nur gereifte Produkte

E 120

Echtes Karmin

125

 

Nur rot marmorierte Produkte

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur gereifte orangefarbene, gelbe und perlweiße Produkte

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

15

 

Nur gereifte orangefarbene, gelber und perlweiße Produkte

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 

Nur gereifte orangefarbene, gelbe und perlweiße Produkte

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Nur rot marmorierte Produkte

E 170

Calciumcarbonat

quantum satis

 

Nur gereifte Produkte

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

Nur ungereifte Produkte; gereifte, abgepackte und Stücke geschnittene Produkte; gereifter in Lagen geschichteter Käse (layered cheese) und mit anderen Lebensmitteln verfeinerte gereifte Produkte

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung gereifter Produkte

E 234

Nisin

12,5

(29)

Nur gereifte und verarbeitete Produkte

E 235

Natamycin

1 mg/dm2 Oberfläche (darf nicht tiefer als 5 mm eindringen)

 

Nur Oberflächenbehandlung harter, halbfester und halbweicher Produkte

E 251-E 252

Nitrate

150

(30)

Nur harte, halbfeste und halbweiche Produkte

E 280-E 283

Propionsäure — Propionate

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung gereifter Produkte

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

2 000

(1) (4)

Nur ungereifte Produkte

E 460

Cellulose-Pulver

quantum satis

 

Nur geschnittene oder geriebene gereifte Produkte und ungereifte Produkte

E 504

Magnesiumcarbonate

quantum satis

 

Nur gereifte Produkte

E 509

Calciumchlorid

quantum satis

 

Nur gereifte Produkte

▼M7

E 551-E 559

Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Magnesiumsilicat, Talkum

10 000

(1)

Nur geschnittene oder geriebene harte und halbfeste Produkte

Geltungsende:

31. Januar 2014

E 551-E 553

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1)

Nur geschnittene oder geriebene harte und halbfeste Produkte

Geltungsbeginn:

1. Februar 2014

▼M2

E 575

Glucono-delta-Lacton

quantum satis

 

Nur gereifte Produkte

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(29):  Dieser Stoff kann als natürliches Produkt von Fermentierungsvorgängen in bestimmten Produkten vorkommen.

(30):  In der Käsereimilch oder gleichwertige Menge bei Zusatz nach Entzug von Molke und Hinzufügen von Wasser.

01.8

Milchprodukt-Analoge, auch Getränkeweißer

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 
 

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

quantum satis

(1) (2)

Nur Käse-Analoge (nur Oberflächenbehandlung)

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

2 000

(1) (2)

Nur Käse-Analoge auf Eiweißbasis

E 251-E 252

Nitrate

150

(30)

Nur Käseanalog auf Milchbasis

E 280-E 283

Propionsäure — Propionate

quantum satis

 

Nur Käse-Analoge (nur Oberflächenbehandlung)

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

5 000

(1) (4)

Nur Schlagsahne-Analoge

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

20 000

(1) (4)

Nur Analoge von Schmelzkäse

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

30 000

(1) (4)

Nur Getränkeweißer

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

50 000

(1) (4)

Nur Getränkeweißer für Verkaufsautomaten

E 432-E 436

Polysorbate

5 000

(1)

Nur Milch- und Sahneanaloge

E 473-E 474

Zuckerester von Speisefettsäuren — Zuckerglyceride

5 000

(1)

Nur Sahne-Analoge

E 473-E 474

Zuckerester von Speisefettsäuren — Zuckerglyceride

20 000

(1)

Nur Getränkeweißer

E 475

Polyglycerinester von Speisefettsäuren

5 000

 

Nur Milch- und Sahneanaloge

E 475

Polyglycerinester von Speisefettsäuren

500

 

Nur Getränkeweißer

E 477

Propylenglycolester von Speisefettsäuren

1 000

 

Nur Getränkeweißer

E 477

Propylenglycolester von Speisefettsäuren

5 000

 

Nur Milch- und Sahneanaloge

E 481-E 482

Salze der Stearoylmilchsäure

3 000

(1)

Nur Getränkeweißer

E 491-E 495

Sorbitester

5 000

(1)

Nur Milch- und Sahneanaloge; Getränkeweißer

▼M7

E 551-E 559

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1)

Nur geschnittene oder geriebene Käseanaloge und Analog von Schmelzkäse; Getränkeweißer

Geltungsende:

31. Januar 2014

E 551-E 553

Siliciumdioxid – Silicate

10 000

(1)

Nur geschnittene oder geriebene Käseanaloge und Analog von Schmelzkäse; Getränkeweißer

Geltungsbeginn:

1. Februar 2014

▼M2

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(30):  In der Käsereimilch oder gleichwertige Menge bei Zusatz nach Entzug von Molke und Hinzufügen von Wasser.

02

Fette und Öle sowie Fett- und Ölemulsionen

02.1

Fette und Öle, im Wesentlichen wasserfrei (ausgenommen wasserfreies Milchfett)

E 100

Kurkumin

quantum satis

 

Nur Fette

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur Fette

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

10

 

Nur Fette

E 270

Milchsäure

quantum satis

 

Nur Öle und Fette, die zum Kochen und/oder Braten oder für die Zubereitung von Bratensaucen geeignet sind

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 

Nur Öle und Fette, die zum Kochen und/oder Braten oder für die Zubereitung von Bratensaucen geeignet sind

E 304

Fettsäureester der Ascorbinsäure

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 306

Stark tocopherolhaltige Extrakte

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 307

Alpha-Tocopherol

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 307

Alpha-Tocopherol

200

 

Nur raffiniertes Olivenöl, auch Oliventresteröl

E 308

Gamma-Tocopherol

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 309

Delta-Tocopherol

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 310-320

Gallate, TBHQ und BHA, einzeln oder in Kombination

200

(1) (41)

Nur Fette und Öle für die gewerbliche Herstellung wärmebehandelter Lebensmittel; Bratöl und -fett, ausgenommen Oliventresteröl, sowie Schmalz, Fischöl, Rinder-, Geflügel- und Schaffett

E 321

Butylhydroxytoluen (BHT)

100

(41)

Nur Fette und Öle für die gewerbliche Herstellung wärmebehandelter Lebensmittel; Bratöl und -fett, ausgenommen Oliventresteröl, sowie Schmalz, Fischöl, Rinder-, Geflügel- und Schaffett

E 322

Lecithin

30 000

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 330

Citronensäure

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 332

Kaliumcitrate

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 333

Calciumcitrate

quantum satis

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 392

Extrakt aus Rosmarin

30

(41) (46)

Nur Pflanzenöle (ausgenommen natives Öl und Olivenöl) und Fett, sofern der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren mehr als 15 % (Massenanteil) des Gesamtfettsäuregehalts beträgt, zur Verwendung in nicht wärmebehandelten Lebensmitteln

E 392

Extrakt aus Rosmarin

50

(41) (46)

Fischöl und Algenöl; Schmalz, Rinder-, Geflügel-, Schaf- und Schweinefett; Fette und Öle für die gewerbliche Herstellung wärmebehandelter Lebensmittel; Bratöl und -fett, außer Olivenöl und Oliventresteröl

E 471

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

10 000

 

Ausgenommen native Öle und Olivenöl

E 472c

Citronensäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

quantum satis

 

Nur zum Kochen und/oder Braten oder für die Zubereitung von Bratensaucen

E 900

Dimethylpolysiloxan

10

 

Nur Bratöl und -fett

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(41):  Auf den Fettgehalt bezogen.

(46):  Als Summe aus Carnosol und Carnosolsäure.

02.2

Fett- und Ölemulsionen, vorwiegend der Art Wasser-in-Öl

02.2.1

Butter, Butterschmalz, Butterfett und wasserfreies Milchfett

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Ausgenommen Butter aus Schaf- und Ziegenmilch

E 500

Natriumcarbonate

quantum satis

 

Nur Sauerrahmbutter

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

2 000

(1) (4)

Nur Sauerrahmbutter

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

02.2.2

Andere Fett- und Ölemulsionen, einschließlich Streichfetten gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates und flüssige Emulsionen

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

E 100

Kurkumin

quantum satis

 

Ausgenommen fettreduzierte Butter

E 160a

Carotin

quantum satis

 
 

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

10

 

Ausgenommen fettreduzierte Butter

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

Nur Fettemulsionen (ausgenommen Butter) mit einem Fettgehalt von 60 % oder mehr

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

2 000

(1) (2)

Nur Fettemulsionen mit einem Fettgehalt von weniger als 60 %

E 310-E 320

Gallate, TBHQ und BHA, einzeln oder in Kombination

200

(1) (2)

Nur Bratfett

E 321

Butylhydroxytoluen (BHT)

100

 

Nur Bratfett

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

5 000

(1) (4)

Nur Streichfette

E 385

Calcium-Dinatrium-Ethylendiamintetraacetat (Calcium-Dinatrium-EDTA)

100

 

Nur Streichfette gemäß Artikel 115 und Anhang XV der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 mit einem Fettgehalt von höchstens 41 %

E 405

Propylenglycolalginat

3 000

 
 

E 432-E 436

Polysorbate

10 000

(1)

Nur Fettemulsionen für Backzwecke

E 473-E 474

Zuckerester von Speisefettsäuren — Zuckerglyceride

10 000

(1)

Nur Fettemulsionen für Backzwecke

E 475

Polyglycerinester von Speisefettsäuren

5 000

 
 

E 476

Polyglycerin-Polyricinoleat

4 000

 

Nur Streichfette gemäß Artikel 115 und Anhang XV der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 mit einem Fettgehalt von höchstens 41 % und ähnliche streichbare Produkte mit einem Fettgehalt von weniger als 10 %

E 477

Propylenglycolester von Speisefettsäuren

10 000

 

Nur Fettemulsionen für Backzwecke

E 479b

Thermooxidiertes Sojaöl verestert mit Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren

5 000

 

Nur Fettemulsionen für Bratzwecke

E 481-E 482

Salze der Stearoylmilchsäure

10 000

(1)

 

E 491-495

Sorbitester

10 000

(1)

 

▼M7

E 551-E 559

Siliciumdioxid – Silicate

30 000

(1)

Nur Produkte zum Einfetten von Backformen

Geltungsende:

31. Januar 2014

E 551-E 553

Siliciumdioxid – Silicate

30 000

(1)

Nur Produkte zum Einfetten von Backformen

Geltungsbeginn:

1. Februar 2014

▼M2

E 900

Dimethylpolysiloxan

10

 

Nur Bratöl und -fett

E 959

Neohesperidin DC

5

 

Nur als Geschmacksverstärker; nur Fette der Gruppen B und C in Anhang XV der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

02.3

Backspray auf Pflanzenölbasis

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

30 000

(1) (4)

Nur Emulsionssprays auf Wasserbasis zum Einfetten von Backformen

E 392

Extrakt aus Rosmarin

50

(41) (46)

Nur Fette und Öle für die gewerbliche Herstellung wärmebehandelter Lebensmittel

▼M7

E 551-E 559

Siliciumdioxid – Silicate

30 000

(1)

Nur Produkte zum Einfetten von Backformen

Geltungsende:

31. Januar 2014

E 551-E 553

Siliciumdioxid – Silicate

30 000

(1)

Nur Produkte zum Einfetten von Backformen

Geltungsbeginn:

1. Februar 2014

▼M2

E 943a

Butan

quantum satis

 

Nur Backsprays auf Pflanzenölbasis (nur gewerbliche Verarbeiter) und Emulsionssprays auf Wasserbasis

E 943b

Isobutan

quantum satis

 

Nur Backsprays auf Pflanzenölbasis (nur gewerbliche Verarbeiter) und Emulsionssprays auf Wasserbasis

E 944

Propan

quantum satis

 

Nur Backsprays auf Pflanzenölbasis (nur gewerbliche Verarbeiter) und Emulsionssprays auf Wasserbasis

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(41):  Auf den Fettgehalt bezogen.

(46):  Als Summe aus Carnosol und Carnosolsäure.

03

Speiseeis

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

▼M7

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 

Geltungsende:

31. Juli 2014

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

(75)

Geltungsbeginn:

1. August 2014

▼M2

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

150

(25)

 

Gruppe IV

Polyole

quantum satis

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 160b

Annatto (Bixin, Norbixin)

20

 
 

E 160d

Lycopin

40

 
 

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

1 000

(1) (4)

 

E 405

Propylenglycolalginat

3 000

 

Nur Speiseeis auf Wasserbasis

E 427

Cassia-Gummi

2 500

 
 

E 432-E 436

Polysorbate

1 000

(1)

 

E 473-E 474

Zuckerester von Speisefettsäuren — Zuckerglyceride

5 000

(1)

 

E 477

Propylenglycolester von Speisefettsäuren

3 000

 
 

E 491-E 495

Sorbitester

500

(1)

 

E 901

Bienenwachs, weiß und gelb

quantum satis

 

Nur abgepackte, mit Speiseeis gefüllte Waffeln

E 950

Acesulfam K

800

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 951

Aspartam

800

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 954

Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze

100

(52)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 955

Sucralose

320

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 957

Thaumatin

50

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 959

Neohesperidin DC

50

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

▼M5

E 960

Steviolglycoside

200

(60)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

▼M2

E 961

Neotam

26

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 962

Aspartam- Acesulfamsalz

800

(11)b (49) (50)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

▼M14

E 964

Polyglycitolsirup

200 000

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

Geltungsbeginn:

Ab dem 29. November 2012

▼M2

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(11):  Die Mengen werden berechnet als a) Acesulfam-K-Äquivalent oder b) Aspartam-Äquivalent.

▼M6

(25):  Bei den Farbstoffen E 122 und E 155 darf die Menge jeweils 50 mg/kg oder mg/l nicht übersteigen.

▼M2

(49):  Die Verwendungshöchstmengen werden von den Verwendungshöchstmengen der Bestandteile Aspartam (E 951) und Acesulfam K (E 950) abgeleitet.

(50):  Bei der Verwendung von Aspartam-Acesulfamsalz allein oder gemeinsam mit E 950 oder E 951 dürfen die für E 950 oder E 951 vorgeschriebenen Höchstmengen nicht überschritten werden.

(51):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freie Säure.

(52):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freies Imid.

▼M5

(60):  Berechnet als Stevioläquivalente.

▼M7

(75):  Höchstgehalt an Aluminium aus allen Farblacken: 30 mg/kg. Für die Zwecke von Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe g der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 gilt dieser Höchstgehalt ab dem 1. Februar 2013.

▼M2

04

Obst und Gemüse

04.1

Nicht verarbeitetes Obst und Gemüse

04.1.1

Ganzes frisches Obst und Gemüse

▼M25

E 172

Eisenoxide und -hydroxide

6

 

Nur als Kontrastverstärker zur Kennzeichnung von Zitrusfrüchten, Melonen und Granatäpfeln mit folgendem Ziel:

— Reproduzierung aller oder einiger der gemäß den nationalen und/oder den EU-Rechtsvorschriften geforderten verbindlichen Kennzeichnungsangaben

— und/oder

— freiwillige Angabe von Markennamen, Produktionsverfahren, PLU-Code, QR-Code und/oder Strichcode

Geltungsdauer:

Ab 24. Juni 2013

▼M2

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

20

 

Nur Oberflächenbehandlung ungeschälter frischer Zitrusfrüchte

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

10

(3)

Nur Tafeltrauben, frische Litschis (in den essbaren Teilen) und Heidelbeeren (vaccinium corymbosum)

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

100

(3)

Nur vakuumverpackter Zuckermais

E 445

Glycerinester aus Wurzelharz

50

 

Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten

▼M25

E 464

Hydroxypropylmethylcellulose

10

 

Nur zur Verwendung auf Zitrusfrüchten, Melonen und Granatäpfeln mit folgendem Ziel:

— Reproduzierung aller oder einiger der gemäß den nationalen und/oder den EU-Rechtsvorschriften geforderten verbindlichen Kennzeichnungsangaben

— und/oder

— freiwillige Angabe von Markennamen, Produktionsverfahren, PLU-Code, QR-Code und/oder Strichcode

Geltungsdauer:

Ab 24. Juni 2013

▼M2

E 473-E 474

Zuckerester von Speisefettsäuren — Zuckerglyceride

quantum satis

(1)

Nur Oberflächenbehandlung von frischen Früchten

▼M16

E 901

Bienenwachs, weiß und gelb

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Ananas, Bananen, Mangos, Avocados und Granatäpfeln sowie Überzug für Nüsse

Geltungsbeginn in Bezug auf Bananen, Mangos, Avocados und Granatäpfel:

Ab 25. Dezember 2012

▼M2

E 902

Candelillawachs

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen und Ananas und Überzug für Nüsse

▼M16

E 903

Carnaubawachs

200

 

Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Ananas, Granatäpfeln, Mangos, Avocados und Papayas sowie Überzug für Nüsse

Geltungsbeginn in Bezug auf Granatäpfel, Mangos, Avocados und Papayas:

Ab 25. Dezember 2012

E 904

Schellack

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Ananas, Granatäpfeln, Mangos, Avocados und Papayas sowie Überzug für Nüsse

Geltungsbeginn in Bezug auf Granatäpfel, Mangos, Avocados und Papayas:

Ab 25. Dezember 2012

E 905

Mikrokristallines Wachs

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung von Melonen, Papayas, Mangos, Avocados und Ananas

Geltungsbeginn in Bezug auf Ananas:

Ab 25. Dezember 2012

▼M2

E 912

Montansäureester

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Papayas, Mangos, Avocados und Ananas

E 914

Polyethylenwachsoxidate

quantum satis

 

Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Papayas, Mangos, Avocados und Ananas

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(3):  Die Höchstmengen werden berechnet als SO2 und beziehen sich auf die Gesamtmenge, aus allen Quellen; ein SO2-Gehalt von nicht mehr als 10 mg/kg bzw. 10 mg/l gilt als nicht vorhanden.

04.1.2

Obst und Gemüse, geschält, geschnitten und zerkleinert

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

50

(3)

Nur geschälte Kartoffeln

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

300

(3)

Nur Pülpe von Speisezwiebeln, Knoblauch und Schalotten

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

800

(3)

Nur Pülpe von Meerrettich

E 296

Äpfelsäure

quantum satis

 

Nur abgepackte, nicht verarbeitete und geschälte Kartoffeln

▼M23

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 

Nur abgepacktes, gekühltes, nicht verarbeitetes und verzehrfertiges Obst und Gemüse und abgepackte, nicht verarbeitete und geschälte Kartoffeln

E 301

Natriumascorbat

quantum satis

 

Nur abgepacktes, gekühltes, nicht verarbeitetes und verzehrfertiges Obst und Gemüse und abgepackte, nicht verarbeitete und geschälte Kartoffeln

E 302

Calciumascorbat

quantum satis

 

Nur abgepacktes, gekühltes, nicht verarbeitetes und verzehrfertiges Obst und Gemüse und abgepackte, nicht verarbeitete und geschälte Kartoffeln

E 330

Citronensäure

quantum satis

 

Nur abgepacktes, gekühltes, nicht verarbeitetes und verzehrfertiges Obst und Gemüse und abgepackte, nicht verarbeitete und geschälte Kartoffeln

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 

Nur abgepacktes, gekühltes, nicht verarbeitetes und verzehrfertiges Obst und Gemüse und abgepackte, nicht verarbeitete und geschälte Kartoffeln

E 332

Kaliumcitrate

quantum satis

 

Nur abgepacktes, gekühltes, nicht verarbeitetes und verzehrfertiges Obst und Gemüse und abgepackte, nicht verarbeitete und geschälte Kartoffeln

E 333

Calciumcitrate

quantum satis

 

Nur abgepacktes, gekühltes, nicht verarbeitetes und verzehrfertiges Obst und Gemüse und abgepackte, nicht verarbeitete und geschälte Kartoffeln

▼M2

(3):  Die Höchstmengen werden berechnet als SO2 und beziehen sich auf die Gesamtmenge, aus allen Quellen; ein SO2-Gehalt von nicht mehr als 10 mg/kg bzw. 10 mg/l gilt als nicht vorhanden.

04.1.3

Obst und Gemüse, gefroren

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

50

(3)

Nur weiße Gemüsesorten, auch Pilze und weiße Hülsenfrüchte

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

100

(3)

Nur gefrorene und tiefgefrorene Kartoffeln

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 
 

E 301

Natriumascorbat

quantum satis

 
 

E 302

Calciumascorbat

quantum satis

 
 

E 330

Citronensäure

quantum satis

 
 

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 
 

E 332

Kaliumcitrate

quantum satis

 
 

E 333

Calciumcitrate

quantum satis

 
 

(3):  Die Höchstmengen werden berechnet als SO2 und beziehen sich auf die Gesamtmenge, aus allen Quellen, ein SO2-Gehalt von nicht mehr als 10 mg/kg bzw. 10 mg/l gilt als nicht vorhanden.

04.2

Verarbeitetes Obst und Gemüse

04.2.1

Obst und Gemüse, getrocknet

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 

Die Stoffe E 410, E 412, E 415 und E 417 dürfen nicht zur Herstellung künstlich getrockneter Lebensmittel verwendet werden, die beim Verzehr aufquellen sollen.

E 101

Riboflavine

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 120

Echtes Karmin

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 122

Azorubin (Carmoisin)

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

▼M6 —————

▼M2

E 129

Allurarot AG

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 131

Patentblau V

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 133

Brillantblau FCF

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 150a-d

Zuckerkulör

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 162

Betanin (Betenrot)

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

Nur Trockenfrüchte

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

50

(3)

Nur getrocknete Kokosnuss

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

50

(3)

Nur weiße, verarbeitete Gemüsesorten, auch Hülsenfrüchte

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

100

(3)

Nur getrocknete Pilze

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

150

(3)

Nur getrockneter Ingwer

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

200

(3)

Nur getrocknete Tomaten

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

400

(3)

Nur getrocknete weiße Gemüsesorten

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

500

(3)

Nur Trockenfrüchte und Nüsse mit Schale, ausgenommen Äpfel, Birnen, Bananen, Aprikosen, Pfirsiche, Trauben, Pflaumen und Feigen

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

600

(3)

Nur getrocknete Äpfel und Birnen

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

1 000

(3)

Nur getrocknete Bananen

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

2 000

(3)

Nur getrocknete Aprikosen, Pfirsiche, Trauben, Pflaumen und Feigen

E 907

Hydriertes Poly-1-decen

2 000

 

Nur als Überzug für Trockenfrüchte

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(3):  Die Höchstmengen werden berechnet als SO2 und beziehen sich auf die Gesamtmenge, aus allen Quellen, ein SO2-Gehalt von nicht mehr als 10 mg/kg bzw. 10 mg/l gilt als nicht vorhanden.

▼M6

(34):  Höchstmenge für den Zusatzstoff allein oder Kombinationen von E 120, E 122, E 129, E 131 und E 133.

▼M2

04.2.2

Obst und Gemüse in Essig, Öl oder Lake

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

E 101

Riboflavine

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 120

Echtes Karmin

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 122

Azorubin (Carmoisin)

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

▼M6 —————

▼M2

E 129

Allurarot AG

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 131

Patentblau V

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 133

Brillantblau FCF

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 150a-d

Zuckerkulör

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 162

Betanin (Betenrot)

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 101

Riboflavine

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 150a-d

Zuckerkulör

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 162

Betanin (Betenrot)

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 200-E 213

Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate

2 000

(1) (2)

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

Nur Oliven und Zubereitungen auf Olivenbasis

E 210-E 213

Benzoesäure — Benzoate

500

(1) (2)

Nur Oliven und Zubereitungen auf Olivenbasis

E 200-E 213

Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate

1 000

(1) (2)

Nur Oliven und Zubereitungen auf Olivenbasis

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

100

(3)

Ausgenommen Oliven und gelbe Paprika in Lake

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

500

(3)

Nur gelbe Paprika in Lake

E 579

Eisen(II)-gluconat

150

(56)

Nur durch Oxidation geschwärzte Oliven

E 585

Eisen(II)-lactat

150

(56)

Nur durch Oxidation geschwärzte Oliven

E 950

Acesulfam K

200

 

Nur süßsaure Obst- und Gemüsekonserven

E 951

Aspartam

300

 

Nur süßsaure Obst- und Gemüsekonserven

E 954

Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze

160

(52)

Nur süßsaure Obst- und Gemüsekonserven

E 955

Sucralose

180

 

Nur süßsaure Obst- und Gemüsekonserven

E 959

Neohesperidin DC

100

 

Nur süßsaure Obst- und Gemüsekonserven

▼M5

E 960

Steviolglycoside

100

(60)

Nur süßsaure Obst- und Gemüsekonserven

▼M2

E 961

Neotam

10

 

Nur süßsaure Obst- und Gemüsekonserven

E 962

Aspartam- Acesulfamsalz

200

(11)a (49) (50)

Nur süßsaure Obst- und Gemüsekonserven

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(3):  Die Höchstmengen werden berechnet als SO2 und beziehen sich auf die Gesamtmenge, aus allen Quellen; ein SO2-Gehalt von nicht mehr als 10 mg/kg bzw. 10 mg/l gilt als nicht vorhanden.

(11):  Die Mengen werden berechnet als a) Acesulfam-K-Äquivalent oder b) Aspartam-Äquivalent.

▼M6

(34):  Höchstmenge für den Zusatzstoff allein oder Kombinationen von E 120, E 122, E 129, E 131 und E 133.

▼M2

(49):  Die Verwendungshöchstmengen werden von den Verwendungshöchstmengen der Bestandteile Aspartam (E 951) und Acesulfam K (E 950) abgeleitet.

(50):  Bei der Verwendung von Aspartam-Acesulfamsalz allein oder gemeinsam mit E 950 oder E 951 dürfen die für E 950 oder E 951 vorgeschriebenen Höchstmengen nicht überschritten werden.

(52):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freies Imid.

(56):  Berechnet als Fe.

▼M5

(60):  Berechnet als Stevioläquivalente.

▼M2

04.2.3

Obst- und Gemüsekonserven

E 101

Riboflavine

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 120

Echtes Karmin

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 122

Azorubin (Carmoisin)

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

▼M6 —————

▼M2

E 129

Allurarot AG

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 131

Patentblau V

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 133

Brillantblau FCF

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 150a-d

Zuckerkulör

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 162

Betanin (Betenrot)

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 102

Tartrazin

100

 

Nur mushy peas (traditionelles englisches Püree) und verarbeitete Gartenerbsen (Dosen)

E 133

Brillantblau FCF

20

 

Nur mushy peas (traditionelles englisches Püree und verarbeitete Gartenerbsen (Dosen)

E 142

Grün S

10

 

Nur mushy peas (traditionelles englisches Püree und verarbeitete Gartenerbsen (Dosen)

E 127

Erythrosin

200

 

Nur Cocktailkirschen und kandierte Kirschen

E 127

Erythrosin

150

 

Nur Bigarreaux-Kirschen (Kaiserkirschen) in Sirup und in Obstcocktails

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

50

(3)

Nur weiße Gemüsesorten, auch Hülsenfrüchte

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

250

(3)

Nur Zitronenscheiben in Gläsern

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

100

(3)

Nur weiße Herzkirschen in Gläsern; vakuumverpackter Zuckermais

E 260

Essigsäure

quantum satis

 
 

▼M20

E 261

Kaliumacetate

quantum satis

 

Geltungsbeginn:

ab dem 6. Februar 2013

▼M2

E 262

Natriumacetate

quantum satis

 
 

E 263

Calciumacetat

quantum satis

 
 

E 270

Milchsäure

quantum satis

 
 

E 296

Äpfelsäure

quantum satis

 
 

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 
 

E 301

Natriumascorbat

quantum satis

 
 

E 302

Calciumascorbat

quantum satis

 
 

E 325

Natriumlactat

quantum satis

 
 

E 326

Kaliumlactat

quantum satis

 
 

E 327

Calciumlactat

quantum satis

 
 

E 330

Citronensäure

quantum satis

 
 

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 
 

E 332

Kaliumcitrate

quantum satis

 
 

E 333

Calciumcitrate

quantum satis

 
 

E 334

Weinsäure (L+)

quantum satis

 
 

E 335

Natriumtartrate

quantum satis

 
 

E 336

Kaliumtartrate

quantum satis

 
 

E 337

Natrium-Kaliumtartrat

quantum satis

 
 

E 385

Calcium-Dinatrium-Ethylendiamintetraacetat (Calcium-Dinatrium-EDTA)

250

 

Nur Hülsenfrüchte, Leguminosen, Pilze und Artischocken

E 410

Johannisbrotkernmehl

quantum satis

 

Nur Kastanien in Flüssigkeit

E 412

Guarkernmehl

quantum satis

 

Nur Kastanien in Flüssigkeit

E 415

Xanthan

quantum satis

 

Nur Kastanien in Flüssigkeit

E 509

Calciumchlorid

quantum satis

 
 

E 512

Zinn(II)-chlorid

25

(55)

Nur weißer Spargel

E 575

Glucono-delta-Lacton

quantum satis

 
 

E 579

Eisen(II)-gluconat

150

(56)

Nur durch Oxidation geschwärzte Oliven

E 585

Eisen(II)-lactat

150

(56)

Nur durch Oxidation geschwärzte Oliven

E 900

Dimethylpolysiloxan

10

 
 

E 950

Acesulfam K

350

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Früchte

E 951

Aspartam

1 000

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Früchte

E 952

Cyclohexylsulfaminsäure und ihre Na- und Ca-Salze

1 000

(51)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Früchte

E 954

Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze

200

(52)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Früchte

E 955

Sucralose

400

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Früchte

E 959

Neohesperidin DC

50

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Früchte

E 961

Neotam

32

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Früchte

E 962

Aspartam-Acesulfamsalz

350

(11)a (49) (50)

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Früchte

(3):  Die Höchstmengen werden berechnet als SO2 und beziehen sich auf die Gesamtmenge, aus allen Quellen; ein SO2-Gehalt von nicht mehr als 10 mg/kg bzw. 10 mg/l gilt als nicht vorhanden.

(11):  Die Mengen werden berechnet als a) Acesulfam-K-Äquivalent oder b) Aspartam-Äquivalent.

▼M6

(34):  Höchstmenge für den Zusatzstoff allein oder Kombinationen von E 120, E 122, E 129, E 131 und E 133.

▼M2

(49):  Die Verwendungshöchstmengen werden von den Verwendungshöchstmengen der Bestandteile Aspartam (E 951) und Acesulfam K (E 950) abgeleitet.

(50):  Bei der Verwendung von Aspartam-Acesulfamsalz allein oder gemeinsam mit E 950 oder E 951 dürfen die für E 950 oder E 951 vorgeschriebenen Höchstmengen nicht überschritten werden.

(51):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freie Säure.

(52):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freies Imid.

(55):  Berechnet als Sn.

(56):  Berechnet als Fe.

04.2.4

Zubereitungen aus Obst und Gemüse, ausgenommen Produkte der Kategorie 5.4

04.2.4.1

Zubereitungen aus Obst und Gemüse, ausgenommen Kompott

Gruppe I

Zusatzstoffe

 
 
 

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

quantum satis

 

Nur mostarda di frutta

Gruppe III

Farbstoffe mit kombinierter Höchstmengenbeschränkung

200

 

Nur mostarda di frutta

Gruppe IV

Polyole

quantum satis

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte, ausgenommen solche, die für die Herstellung von Getränken auf Fruchtsaftbasis bestimmt sind

▼M27

E 100

Kurkumin

50

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 101

Riboflavine

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

▼M27

E 101

Riboflavine

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M6

E 104

Chinolingelb

30

(61)

Nur mostarda di frutta

E 110

Gelborange S

35

(61)

Nur mostarda di frutta

▼M27

E 120

Echtes Karmin

100

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 120

Echtes Karmin

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 122

Azorubin (Carmoisin)

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

▼M6 —————

▼M6

E 124

Cochenillerot A (Ponceau 4R)

20

(61)

Nur mostarda di frutta

▼M2

E 129

Allurarot AG

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 131

Patentblau V

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 133

Brillantblau FCF

200

(34)

Nur Konserven von roten Früchten

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

▼M27

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

E 150a

Zuckerkulör

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 150a-d

Zuckerkulör

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

▼M27

E 153

Pflanzenkohle

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

▼M27

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

▼M27

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

E 160e

Beta-apo-8'-Carotinal (C 30)

100

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 162

Betanin (Betenrot)

quantum satis

 

Nur Gemüse (ausgenommen Oliven)

▼M27

E 162

Betanin (Betenrot)

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Nur Konserven von roten Früchten

▼M27

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

E 171

Titandioxid

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

E 172

Eisenoxide und -hydroxide

quantum satis

 

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 200-E 203

Sorbinsäure — Sorbate

1 000

(1) (2)

Nur Obst- und Gemüsezubereitungen, auch Zubereitungen auf Algenbasis, Saucen auf Früchtebasis und Aspik, ausgenommen Glas- oder Dosenkonserven von Mark, Mousse, Kompott, Salaten und ähnlichen Produkten

E 210-E 213

Benzoesäure — Benzoate

500

(1) (2)

Nur Algenzubereitungen, Oliven und Zubereitungen auf Olivenbasis

E 210-E 213

Benzoesäure — Benzoate

2 000

(1) (2)

Nur gekochte Rote Bete

E 200-E 213

Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate

1 000

(1) (2)

Nur Zubereitungen auf Olivenbasis

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

50

(3)

Nur verarbeitete weiße Gemüsesorten und Pilze

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

100

(3)

Nur rehydratisierte Trockenfrüchte und Litschis, mostarda di frutta

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

300

(3)

Nur Pülpe von Speisezwiebeln, Knoblauch und Schalotten

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

800

(3)

Nur Pülpe von Meerrettich

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

800

(3)

Nur Obstgeliersaft und flüssiges Pektin zur Abgabe an den Endverbraucher

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di, Tri- und Polyphosphate

800

(1) (4)

Nur Früchtezubereitungen

▼M27

E 338-452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

1 000

(1) (4)

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 338-E 452

Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate

4 000

(1) (4)

Nur als Überzüge für pflanzliche Produkte

▼M27

E 392

Extrakt aus Rosmarin

200

(46)

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 405

Propylenglycolalginat

5 000

 
 

▼M12

E 432-436

Polysorbate

500

(1)

Nur Kokosmilch

Geltungsbeginn:

ab 23. Juli 2012

▼M2

E 481-E 482

Salze der Stearoylmilchsäure

2 000

(1)

Nur mostarda di frutta

E 950

Acesulfam K

350

 

Nur brennwertvermindert

E 951

Aspartam

1 000

 

Nur brennwertvermindert

E 952

Cyclohexylsulfaminsäure und ihre Na- und Ca-Salze

250

(51)

Nur brennwertvermindert

▼M27

E 954

Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze

50

(52)

Nur Fischrogen-Imitate auf Algenbasis

▼M2

E 954

Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze

200

(52)

Nur brennwertvermindert

E 955

Sucralose

400

 

Nur brennwertvermindert

E 959

Neohesperidin DC

50

 

Nur brennwertvermindert

▼M5

E 960

Steviolglycoside

200

(60)

Nur brennwertverminderte Produkte

▼M2

E 961

Neotam

32

 

Nur brennwertvermindert

E 962

Aspartam- Acesulfamsalz

350

(11)a (49) (50)

Nur brennwertvermindert

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(3):  Die Höchstmengen werden berechnet als SO2 und beziehen sich auf die Gesamtmenge, aus allen Quellen; ein SO2-Gehalt von nicht mehr als 10 mg/kg bzw. 10 mg/l gilt als nicht vorhanden.

(4):  Die Höchstmenge wird berechnet als P2O5.

(11):  Die Mengen werden berechnet als a) Acesulfam-K-Äquivalent oder b) Aspartam-Äquivalent.

▼M6

(34):  Höchstmenge für den Zusatzstoff allein oder Kombinationen von E 120, E 122, E 129, E 131 und E 133.

▼M27

(46):  Als Summe aus Carnosol und Carnosolsäure

▼M2

(49):  Die Verwendungshöchstmengen werden von den Verwendungshöchstmengen der Bestandteile Aspartam (E 951) und Acesulfam K (E 950) abgeleitet.

(50):  Bei der Verwendung von Aspartam-Acesulfamsalz allein oder gemeinsam mit E 950 oder E 951 dürfen die für E 950 oder E 951 vorgeschriebenen Höchstmengen nicht überschritten werden.

(51):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freie Säure.

(52):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freies Imid.

▼M5

(60):  Berechnet als Stevioläquivalente.

▼M6

(61):  Die Gesamtmenge an E 104, E 110, E 124 und den Farbstoffen in Gruppe III darf den für die Gruppe III aufgeführten Höchstwert nicht übersteigen.

▼M2

04.2.4.2

Kompott, ausgenommen Produkte der Kategorie 16

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 
 

E 301

Natriumascorbat

quantum satis

 
 

E 302

Calciumascorbat

quantum satis

 
 

E 330

Citronensäure

quantum satis

 
 

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 
 

E 332

Kaliumcitrate

quantum satis

 
 

E 333

Calciumcitrate

quantum satis

 
 

E 440

Pektin

quantum satis

 

Nur Obstkompott, ausgenommen Apfelkompott

E 509

Calciumchlorid

quantum satis

 

Nur Obstkompott, ausgenommen Apfelkompott

04.2.5

Konfitüren, Gelees, Marmeladen und ähnliche Produkte

04.2.5.1

Konfitüre extra und Gelee extra gemäß der Richtlinie 2001/113/EG

Gruppe IV

Polyole

quantum satis

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 200-E 213

Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate

1 000

(1) (2)

Nur zuckerarme und ähnliche kalorienarme oder zuckerfreie Produkte; mermeladas

E 210-E 213

Benzoesäure — Benzoate

500

(1) (2)

Nur zuckerarme und ähnliche kalorienarme oder zuckerfreie Produkte; mermeladas

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

100

(3)

Nur Konfitüren, Gelees und Marmeladen aus geschwefelten Früchten

E 270

Milchsäure

quantum satis

 
 

E 296

Äpfelsäure

quantum satis

 
 

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 
 

E 327

Calciumlactat

quantum satis

 
 

E 330

Citronensäure

quantum satis

 
 

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 
 

E 333

Calciumcitrate

quantum satis

 
 

E 334

Weinsäure (L+)

quantum satis

 
 

E 335

Natriumtartrate

quantum satis

 
 

E 350

Natriummalate

quantum satis

 
 

E 440

Pektine

quantum satis

 
 

E 471

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

quantum satis

 
 

E 950

Acesulfam K

1 000

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 951

Aspartam

1 000

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 952

Cyclohexylsulfaminsäure und ihre Na- und Ca-Salze

1 000

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 954

Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze

200

(51)

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 955

Sucralose

400

(52)

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 959

Neohesperidin DC

50

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

▼M5

E 960

Steviolglycoside

200

(60)

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

▼M2

E 961

Neotam

32

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 961

Neotam

2

 

Nur als Geschmacksverstärker in brennwertverminderten Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 962

Aspartam- Acesulfamsalz

1 000

(11)b (49) (50)

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

▼M14

E 964

Polyglycitolsirup

500 000

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

Geltungsbeginn:

Ab dem 29. November 2012

▼M2

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(11):  Die Mengen werden berechnet als a) Acesulfam-K-Äquivalent oder b) Aspartam-Äquivalent.

(49):  Die Verwendungshöchstmengen werden von den Verwendungshöchstmengen seiner Bestandteile Aspartam (E 951) und Acesulfam K (E 950) abgeleitet.

(50):  Bei der Verwendung von Aspartam-Acesulfamsalz allein oder gemeinsam mit E 950 oder E 951 dürfen die für E 950 oder E 951 vorgeschriebenen Höchstmengen nicht überschritten werden.

(51):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freie Säure.

(52):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freies Imid.

▼M5

(60):  Berechnet als Stevioläquivalente.

▼M2

04.2.5.2

Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Maronenkrem gemäß der Richtlinie 2001/113/EG

Gruppe IV

Polyole

quantum satis

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 100

Kurkumin

quantum satis

 

Ausgenommen Maronenkrem

▼M6 —————

▼M7

E 120

Echtes Karmin

100

(31)

Ausgenommen Maronenkrem

Geltungsende:

31. Juli 2014

E 120

Echtes Karmin

100

(31) (66)

Ausgenommen Maronenkrem

Geltungsbeginn:

1. August 2014

▼M6 —————

▼M2

E 140

Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Ausgenommen Maronenkrem

E 141

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline

quantum satis

 

Ausgenommen Maronenkrem

E 142

Grün S

100

(31)

Ausgenommen Maronenkrem

E 150a-d

Zuckerkulör

quantum satis

 

except chestnut puree

E 160a

Carotin

quantum satis

 

Ausgenommen Maronenkrem

E 160c

Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsorubin)

quantum satis

 

Ausgenommen Maronenkrem

E 160d

Lycopin

10

(31)

Ausgenommen Maronenkrem

E 161b

Lutein

100

(31)

Ausgenommen Maronenkrem

E 162

Betanin (Betenrot)

quantum satis

 

Ausgenommen Maronenkrem

E 163

Anthocyane

quantum satis

 

Ausgenommen Maronenkrem

E 200-E 213

Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate

1 000

(1) (2)

Nur zuckerarme und ähnliche kalorienarme oder zuckerfreie Aufstriche; mermeladas

E 210-E 213

Benzoesäure — Benzoate

500

(1) (2)

Nur zuckerarme und ähnliche kalorienarme oder zuckerfreie Produkte; mermeladas

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

50

(3)

 

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

100

(3)

Nur Konfitüren, Gelees und Marmeladen aus geschwefelten Früchten

E 270

Milchsäure

quantum satis

 
 

E 296

Äpfelsäure

quantum satis

 
 

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 
 

E 327

Calciumlactat

quantum satis

 
 

E 330

Citronensäure

quantum satis

 
 

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 
 

E 333

Calciumcitrate

quantum satis

 
 

E 334

Weinsäure (L+)

quantum satis

 
 

E 335

Natriumtartrate

quantum satis

 
 

E 350

Natriummalate

quantum satis

 
 

E 400-E 404

Alginsäure — Alginate

10 000

(32)

 

E 406

Agar-Agar

10 000

(32)

 

E 407

Carrageen

10 000

(32)

 

E 410

Johannisbrotkernmehl

10 000

(32)

 

E 412

Guarkernmehl

10 000

(32)

 

E 415

Xanthan

10 000

(32)

 

E 418

Gellan

10 000

(32)

 

E 440

Pektine

quantum satis

 
 

E 471

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

quantum satis

 
 

E 493

Sorbitanmonolaurat

25

 

Nur Gelees und Marmeladen

E 509

Calciumchlorid

quantum satis

 
 

E 524

Natriumhydroxid

quantum satis

 
 

E 900

Dimethylpolysiloxan

10

 
 

E 950

Acesulfam K

1 000

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 951

Aspartam

1 000

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 952

Cyclohexylsulfaminsäure und ihre Na- und Ca-Salze

1 000

(51)

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 954

Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze

200

(52)

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 955

Sucralose

400

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 959

Neohesperidin DC

50

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 959

Neohesperidin DC

5

 

Nur als Geschmacksverstärker in Fruchtgelees

▼M5

E 960

Steviolglycoside

200

(60)

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

▼M2

E 961

Neotam

32

 

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 961

Neotam

2

 

Nur als Geschmacksverstärker in brennwertverminderten Konfitüren, Gelees und Marmeladen

E 962

Aspartam- Acesulfamsalz

1 000

(11)b (49) (50)

Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmeladen

▼M14

E 964

Polyglycitolsirup

500 000

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

Geltungsbeginn:

Ab dem 29. November 2012

▼M2

(1):  Die Zusatzstoffe können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

(2):  Die Höchstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.

(11):  Die Mengen werden berechnet als a) Acesulfam-K-Äquivalent oder b) Aspartam-Äquivalent.

(49):  Die Verwendungshöchstmengen werden von den Verwendungshöchstmengen der Bestandteile Aspartam (E 951) und Acesulfam K (E 950) abgeleitet.

(50):  Bei der Verwendung von Aspartam-Acesulfamsalz allein oder gemeinsam mit E 950 oder E 951 dürfen die für E 950 oder E 951 vorgeschriebenen Höchstmengen nicht überschritten werden.

(51):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freie Säure.

(52):  Die Verwendungshöchstmengen werden berechnet als freies Imid.

▼M6

(31):  Höchstmenge für den Zusatzstoff allein oder Kombinationen von E 120, E 142, E 160d und E 161b.

▼M2

(32):  Höchstmenge für den Zusatzstoff allein oder Kombinationen von E 400-E 404, E 406, E 407, E 410, E 412, E 415 und E 418.

▼M5

(60):  Berechnet als Stevioläquivalente.

▼M7

(66):  Höchstgehalt an Aluminium aus Aluminiumlacken von Echtem Karmin (E 120): 1,5 mg/kg. Für die Zwecke von Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe g der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 gilt dieser Höchstgehalt ab dem 1. Februar 2013.

▼M2

04.2.5.3

Sonstige ähnliche Brotaufstriche aus Obst oder Gemüse

Gruppe II

Farbstoffe quantum satis

 
 

Ausgenommen crème de pruneaux

Gruppe IV

Polyole

quantum satis

 

Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte

E 100

Kurkumin

quantum satis

 

Ausgenommen crème de pruneaux

▼M6 —————

▼M2

E 120

Echtes Karmin

100

(31)

Ausgenommen crème de pruneaux

▼M6 —————

▼M2

E 142

Grün S

100

(31)

Ausgenommen crème de pruneaux

E 160d

Lycopin

10

(31)

Ausgenommen crème de pruneaux

E 161b

Lutein

100

(31)

Ausgenommen crème de pruneaux

E 200-E 213

Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate

1 000

(1) (2)

Sonstige Brotaufstriche auf Früchtebasis, mermeladas

E 200-E 213

Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate

1 500

(1) (2)

Nur mermeladas

E 210-E 213

Benzoesäure — Benzoate

500

(1) (2)

Sonstige Brotaufstriche auf Früchtebasis, mermeladas

E 210-E 213

Benzoesäure — Benzoate

1 000

(1) (2)

Nur dulce de membrillo

E 220-E 228

Schwefeldioxid — Sulfite

50

(3)

 

E 270

Milchsäure

quantum satis

 
 

E 296

Äpfelsäure

quantum satis

 
 

E 300

Ascorbinsäure

quantum satis

 
 

E 327

Calciumlactat

quantum satis

 
 

E 330

Citronensäure

quantum satis

 
 

E 331

Natriumcitrate

quantum satis

 
 

E 333

Calciumcitrate

quantum satis

 
 

E 334

Weinsäure (L+)

quantum satis

 
 

E 335

Natriumtartrate

quantum satis

 
 

E 350

Natriummalate

quantum satis

 
 

E 400-E 404

Alginsäure — Alginate

10 000

(32)

 

E 406

Agar-Agar

10 000

(32)

 

E 407

Carrageen

10 000

(32)

 

E 410

Johannisbrotkernmehl

10 000

(32)

 

E 412

Guarkernmehl

10 000

(32)

 

E 415

Xanthan

10 000

(32)

 

E 418

Gellan

10 000

(32)

 

E 440

Pektine

quantum satis

 
 

E 471

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

quantum satis

 
 

E 509

Calciumchlorid

quantum satis

 
 

E 524

Natriumhydroxid

quantum satis

 
 

E 900

Dimethylpolysiloxan

10

 
 

▼M32

E 950

Acesulfam K

1 000

 

Nur brennwertverminderte Brotaufstriche aus Obst oder Gemüse und brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Brotaufstriche auf Trockenfruchtbasis