Glossare von Zusammenfassungen

Hilfe PDF exportieren Diese Seite drucken 

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO)

GVO sind Organismen, deren genetisches Material (DNS) nicht durch Vermehrung und/oder natürliche Rekombination, sondern durch Einleitung eines veränderten Gens oder eines Gens einer anderen Art oder Gattung verändert wurde.

Ziele der EU-Gesetzgebung für GVO:

  • Schutz des menschlichen Lebens, von Gesundheit und Wohlergehen;
  • Umweltschutz;
  • Wahrung der Verbraucherinteressen;
  • Sicherstellung, dass der EU-Binnenmarkt effektiv arbeitet.

Sie behandelt die Verwendung, Verbreitung, Vermarktung, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von GVO in Lebens- und Futtermitteln. Es gibt einheitliche Verfahren für die Risikobewertung und Genehmigung, die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit vorgenommen werden.

Die derzeitigen Rechtsvorschriften der EU über GVO bieten den EU-Staaten einen engen Rahmen für Entscheidungen über den Anbau von GVO auf ihrem Gebiet. Im Jahr 2009 forderten 13 von ihnen mehr Flexibilität zu diesem Thema. Die Kommission legte Vorschläge vor, im Juni 2014 erzielte der Europäische Rat eine politische Einigung und erlaubt EU-Staaten, den Anbau von GVO auf ihrem Gebiet einzuschränken oder zu verbieten.