Glossare von Zusammenfassungen

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Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA)

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ist ein beratendes Organ der EU. Er wurde 1957 eingerichtet, um die Interessen der verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gruppierungen der EU-Länder zu vertreten.

Gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) hat der EWSA 350 Mitglieder. Im Moment und bis Ende September 2015, dem Ende der aktuellen Amtszeit, wird er aufgrund des Beitritts Kroatiens zur EU auf 353 Mitglieder der organisierten Zivilgesellschaft ausgeweitet.

Die Mitglieder werden in drei Gruppen unterteilt und vertreten die Interessen von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und spezifischen Tätigkeitsbereichen (wie Landwirte, KMU, freie Berufe, Verbraucher, Lehrer, Genossenschaften, Familien, Umweltbewegungen). EWSA-Mitglieder werden für fünf Jahre ernannt (Wiederernennung zulässig).

Der EWSA kann vom Europäischen Parlament, dem Rat und der Europäischen Kommission in den in den EU-Verträgen vorgesehenen Fällen gehört werden. Zudem kann er auf eigene Initiative Stellungnahmen abgeben. Seine Aufgaben, Organisation und Zuständigkeiten unterliegen Artikel 13 des Vertrags über die Europäische Union und Artikeln 301 bis 304 des AEUV.