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Document 02003R2003-20160101

Title and reference
Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Oktober 2003 über Düngemittel (Text von Bedeutung für den EWR)

ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2003/2003/2016-01-01
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Text

2003R2003 — DE — 01.01.2016 — 014.001


Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen

►B

VERORDNUNG (EG) Nr. 2003/2003 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

vom 13. Oktober 2003

über Düngemittel

(Text von Bedeutung für den EWR)

(ABl. L 304 vom 21.11.2003, S. 1)

Geändert durch:

 

 

Amtsblatt

  Nr.

Seite

Datum

►M1

VERORDNUNG (EG) Nr. 885/2004 DES RATES vom 26. April 2004

  L 168

1

1.5.2004

►M2

VERORDNUNG (EG) Nr. 2076/2004 DER KOMMISSION vom 3. Dezember 2004

  L 359

25

4.12.2004

►M3

VERORDNUNG (EG) Nr. 1791/2006 DES RATES vom 20. November 2006

  L 363

1

20.12.2006

►M4

VERORDNUNG (EG) Nr. 162/2007 DER KOMMISSION vom 19. Februar 2007

  L 51

7

20.2.2007

►M5

VERORDNUNG (EG) Nr. 1107/2008 DER KOMMISSION vom 7. November 2008

  L 299

13

8.11.2008

►M6

VERORDNUNG (EG) Nr. 219/2009 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 11. März 2009

  L 87

109

31.3.2009

►M7

VERORDNUNG (EG) Nr. 1020/2009 DER KOMMISSION vom 28. Oktober 2009

  L 282

7

29.10.2009

►M8

VERORDNUNG (EU) Nr. 137/2011 DER KOMMISSION vom 16. Februar 2011

  L 43

1

17.2.2011

►M9

VERORDNUNG (EU) Nr. 223/2012 DER KOMMISSION vom 14. März 2012

  L 75

12

15.3.2012

►M10

VERORDNUNG (EU) Nr. 463/2013 DER KOMMISSION vom 17. Mai 2013

  L 134

1

18.5.2013

►M11

VERORDNUNG (EU) Nr. 1257/2014 DER KOMMISSION vom 24. November 2014

  L 337

53

25.11.2014




▼B

VERORDNUNG (EG) Nr. 2003/2003 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

vom 13. Oktober 2003

über Düngemittel

(Text von Bedeutung für den EWR)



DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 95,

auf Vorschlag der Kommission ( 1 ),

nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses ( 2 ),

gemäß dem Verfahren des Artikels 251 des Vertrags ( 3 ),

in Erwägung nachstehender Gründe:

(1)

Die Richtlinie 76/116/EWG des Rates vom 18. Dezember 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Düngemittel ( 4 ), die Richtlinie 80/876/EWG des Rates vom 15. Juli 1980 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend Ammoniumnitrat-Einnährstoffdüngemittel mit hohem Stickstoffgehalt ( 5 ), die Richtlinie 87/94/EWG der Kommission vom 8. Dezember 1986 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Verfahren zur Überprüfung der Merkmale, Grenzwerte und der Detonationsfestigkeit von Ammonium-Einnährstoffdünger mit hohem Stickstoffgehalt ( 6 ) und die Richtlinie 77/535/EWG der Kommission vom 22. Juni 1977 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Probenahme und Analysemethoden von Düngemitteln ( 7 ) wurden mehrmals erheblich geändert. Entsprechend der Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat mit dem Titel „Vereinfachung der Rechtsvorschriften im Binnenmarkt“ (SLIM) und dem Aktionsplan für den Binnenmarkt sollten diese Richtlinien aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit aufgehoben und durch einen einzigen Rechtsakt ersetzt werden.

(2)

Die gemeinschaftlichen Bestimmungen über Düngemittel sind von sehr technischer Natur . Eine Verordnung ist daher der geeignetste Rechtsakt, weil sie unmittelbar den Herstellern genaue Anforderungen vorgibt, die zur gleichen Zeit und in gleicher Art und Weise in der gesamten Gemeinschaft anzuwenden sind.

(3)

Die Düngemittel müssen in jedem Mitgliedstaat gewisse technische Merkmale aufweisen, die in verbindlichen Vorschriften festgelegt sind. Diese Vorschriften, die insbesondere die Zusammensetzung, die Definition, die Bezeichnung, die Kennzeichnung und die Verpackung der einzelnen Düngemitteltypen betreffen, sind in den Mitgliedstaaten unterschiedlich. Dies behindert den Warenverkehr innerhalb der Gemeinschaft, und daher sollten die Vorschriften harmonisiert werden.

(4)

Da das Ziel der beabsichtigten Maßnahme, nämlich die Sicherstellung des Binnenmarkts für Düngemittel, auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend erreicht werden kann, wenn es keine gemeinsamen technischen Kriterien gibt, und daher wegen des Umfangs der Maßnahme besser auf Gemeinschaftsebene zu erreichen ist, kann die Gemeinschaft im Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags niedergelegten Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben Artikel genannten Verhältnismäßigkeitsprinzip geht diese Verordnung nicht über das für die Erreichung dieses Ziels erforderliche Maß hinaus.

(5)

Es ist erforderlich, die Bezeichnung, Definition und Zusammensetzung bestimmter Düngemittel (EG-Düngemittel) auf Gemeinschaftsebene festzulegen.

(6)

Außerdem sollten Gemeinschaftsregeln für die Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Etikettierung von EG-Düngemitteln und den Verschluss der Verpackungen festgelegt werden.

(7)

Auf Gemeinschaftsebene sollte ein Verfahren festgelegt werden, das anzuwenden ist, wenn ein Mitgliedstaat Einschränkungen bei der Vermarktung von EG-Düngemitteln für notwendig erachtet.

(8)

Die Düngemittelerzeugung unterliegt aus produktionstechnischen oder rohstoffbedingten Gründen mehr oder weniger großen Schwankungen. Auch bei der Probenahme und Analyse kann es Unterschiede geben. Es ist deshalb erforderlich, hinsichtlich der deklarierten Nährstoffgehalte Toleranzen zuzulassen. Diese Toleranzen sollten im Interesse der Anwender in der Landwirtschaft in engen Grenzen gehalten werden.

(9)

Die amtlichen Kontrollen der Übereinstimmung von EG-Düngemitteln mit den Anforderungen dieser Verordnung an die Beschaffenheit und Zusammensetzung sollten von Laboratorien durchgeführt werden, die von den Mitgliedstaaten zugelassen und bei der Kommission gemeldet sind.

(10)

Ammoniumnitrat ist der wesentliche Bestandteil einer Reihe von Erzeugnissen, von denen einige als Düngemittel, andere als Sprengstoffe verwendet werden. Im Hinblick auf die besonderen Eigenschaften von Ammoniumnitratdüngern mit hohem Stickstoffgehalt und die daraus abzuleitenden Anforderungen in Bezug auf die öffentliche Sicherheit, die Gesundheit und den Schutz der Arbeitnehmer ist es erforderlich, ergänzende Gemeinschaftsregeln für derartige EG-Düngemittel zu erlassen.

(11)

Einige dieser Erzeugnisse könnten gefährlich sein und in bestimmten Fällen zu anderen als den vorgesehenen Zwecken verwendet werden. Das könnte die Sicherheit von Personen und Gütern gefährden. Infolgedessen sollten die Hersteller verpflichtet sein, geeignete Maßnahmen zur Verhinderung solcher Verwendungen zu treffen und insbesondere die Rückverfolgbarkeit solcher Düngemittel sicherzustellen.

(12)

Im Interesse der öffentlichen Sicherheit ist es insbesondere erforderlich, auf Gemeinschaftsebene die Merkmale und Eigenschaften festzulegen, die EG-Ammoniumnitratdünger mit hohem Stickstoffgehalt von den Ammoniumnitratarten unterscheiden, die bei der Herstellung von Sprengstoffen verwendet werden.

(13)

Ammoniumnitratdünger mit hohem Stickstoffgehalt sollten bestimmte Merkmale aufweisen, um ihre Unschädlichkeit zu gewährleisten. Die Hersteller sollten sicherstellen, dass alle EG-Ammoniumnitratdünger mit hohem Stickstoffgehalt vor ihrem Inverkehrbringen einen Detonationstest bestanden haben.

(14)

Es sind Regeln für die Methoden der geschlossenen Wärmezyklen festzulegen, selbst wenn diese Methoden nicht unbedingt alle bei Transport und Lagerung vorkommenden Umstände simulieren.

(15)

Düngemittel können durch Stoffe verunreinigt sein, die die Gesundheit von Menschen und Tieren und die Umwelt gefährden können. Die Kommission beabsichtigt, nach Stellungnahme des Wissenschaftlichen Ausschusses für Toxizität, Ökotoxizität und Umwelt (SCTEE) die Problematik ungewollter Cadmiumbeimengungen in mineralischen Düngemitteln in Angriff zu nehmen, und wird gegebenenfalls einen Vorschlag für eine Verordnung erstellen, den sie dem Europäischen Parlament und dem Rat vorzulegen beabsichtigt. Gegebenenfalls werden andere Kontaminanten in ähnlicher Weise untersucht.

(16)

Es sollte ein Verfahren festgelegt werden, das von jedem Hersteller oder seinem Bevollmächtigten einzuhalten ist, der einen neuen Düngemitteltyp in Anhang I aufnehmen lassen möchte, um die Bezeichnung „EG-Düngemittel“ verwenden zu dürfen.

(17)

Die zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse ( 8 ) erlassen werden.

(18)

Die Mitgliedstaaten sollten Sanktionen für Verstöße gegen diese Verordnung festlegen. Sie können vorsehen, dass gegen einen Hersteller, der gegen Artikel 27 verstößt, eine Geldbuße verhängt werden kann, die das Zehnfache des Marktwerts der betreffenden Sendung beträgt.

(19)

Die Richtlinien 76/116/EWG, 77/535/EWG, 80/876/EWG und 87/94/EWG sollten aufgehoben werden —

HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:



TITEL I

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN



KAPITEL I

Anwendungsbereich und Begriffsbestimmungen

Artikel 1

Anwendungsbereich

Diese Verordnung findet Anwendung auf Erzeugnisse, die als Düngemittel mit der Bezeichnung „EG-Düngemittel“ in Verkehr gebracht werden.

Artikel 2

Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der Ausdruck

a) „Düngemittel“ oder „Dünger“ einen Stoff, der hauptsächlich der Nährstoffversorgung von Pflanzen dient;

b) „Primärnährstoff“ ausschließlich die Elemente Stickstoff, Phosphor und Kalium;

c) „Sekundärnährstoff“ die Elemente Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel;

d) „Spurennährstoffe“ die Elemente Bor, Kobalt, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän und Zink, die im Vergleich mit Primär- und Sekundärnährstoffen in geringen Mengen für das Pflanzenwachstum wesentlich sind;

e) „mineralisches Düngemittel“ ein Düngemittel, in welchem die deklarierten Nährstoffe in Form von Mineralien enthalten sind, die durch Extraktion oder industrielle physikalische und/oder chemische Verfahren gewonnen werden. Kalkstickstoff, Harnstoff und seine Kondensate und Anlagerungsverbindungen sowie Düngemittel, die chelatisierte oder komplexierte Spurennährstoffe enthalten, können konventionellerweise als mineralische Düngemittel eingeordnet werden;

f) „chelatisierter Spurennährstoff“ einen Spurennährstoff, in welchem eines der in Anhang I Abschnitt E.3.1 aufgeführten organischen Moleküle gebunden ist;

g) „komplexierter Spurennährstoff“ einen Spurennährstoff, in welchem eines der in Anhang I Abschnitt E.3.2 aufgeführten Moleküle gebunden ist;

h) „Düngemitteltyp“ Düngemittel mit einer gemeinsamen Typenbezeichnung, wie in Anhang I angegeben;

i) „Einnährstoffdünger“ Stickstoff-, Phosphor- oder Kalidünger, der einen deklarierbaren Gehalt an nur einem der Primärnährstoffe aufweist;

j) „Mehrnährstoffdünger“ Dünger, der deklarierbare Gehalte an mindestens zwei Primärnährstoffen aufweist, erhalten auf chemischem Wege und/oder durch Mischen;

k) „Komplexdünger“ durch chemische Reaktion, Lösung oder in fester Form durch Granulation erhaltenen Mehrnährstoffdünger, der deklarierbare Gehalte an mindestens zwei Primärnährstoffen aufweist. In seiner festen Form enthält jedes Körnchen alle Nährstoffe in ihrer deklarierten Zusammensetzung;

l) „Mischdünger“ durch Trockenmischung mehrerer Dünger ohne chemische Reaktion erhaltenen Dünger;

m) „Blattdünger“ Dünger, der auf das Aufbringen auf die Blätter und die Aufnahme von Nährstoffen über die Blätter ausgelegt ist;

n) „Flüssigdünger“ Dünger in Suspension oder in Lösung;

o) „Düngerlösung“ Flüssigdünger, frei von festen Teilchen;

p) „Düngersuspension“ Zweiphasendünger, in dem die festen Teilchen in feinster Verteilung in der flüssigen Phase vorliegen;

q) „Deklaration“ die Angabe des innerhalb festgelegter Toleranzen garantierten Gehalts an Nährstoffen einschließlich ihrer Form und Löslichkeiten;

r) „deklarierter Gehalt“ den Gehalt an einem Element (oder seinem Oxid), der in Übereinstimmung mit den Rechtsvorschriften der Gemeinschaft auf einem Etikett oder in einem Begleitpapier eines EG-Düngemittels angegeben wird;

s) „Toleranz“ die erlaubte Abweichung des gemessenen Wertes von dem deklarierten Nährstoffgehalt;

t) „europäische Norm“ eine von der Gemeinschaft offiziell anerkannte CEN-Norm (Norm des Europäischen Komitees für Normung), deren Bezeichnung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht wurde;

u) „Verpackung“ einen verschließbaren Behälter für Verwahrung, Schutz, Handhabung und Vermarktung von Dünger mit einem Fassungsvermögen von höchstens 1 000 kg;

v) „loses Düngemittel“ einen Dünger ohne Verpackung im Sinne dieser Verordnung;

w) „Inverkehrbringen“ die entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe oder Lagerung eines Düngemittels zwecks Auslieferung. Die Einfuhr eines Düngemittels in das Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft wird als Inverkehrbringen angesehen;

x) „Hersteller“ die natürliche oder juristische Person, die für das Inverkehrbringen eines Düngemittels verantwortlich ist; als Hersteller gilt insbesondere ein Erzeuger, ein Importeur, ein für eigene Rechnung tätiger Verpacker oder jede Person, die die Merkmale eines Düngemittels verändert. Dagegen gilt ein Vertriebshändler, der die Merkmale des Düngemittels nicht verändert, nicht als Hersteller.



KAPITEL II

Inverkehrbringen

Artikel 3

EG-Düngemittel

Ein Düngemittel, das einem in Anhang I aufgeführten Düngemitteltyp entspricht und die Bedingungen dieser Verordnung erfüllt, kann als „EG-Düngemittel“ bezeichnet werden.

Düngemittel, die dieser Verordnung nicht entsprechen, dürfen nicht als „EG-Düngemittel“ bezeichnet werden.

Artikel 4

Niederlassung innerhalb der Gemeinschaft

Der Hersteller muss innerhalb der Gemeinschaft niedergelassen sein und ist für die Übereinstimmung des „EG-Düngemittels“ mit dieser Verordnung verantwortlich.

Artikel 5

Freier Warenverkehr

(1)  Unbeschadet des Artikels 15 und anderer Rechtsvorschriften der Gemeinschaft sind die Mitgliedstaaten nicht befugt, aus Gründen der Zusammensetzung, Kennzeichnung, Etikettierung oder Verpackung sowie anderer Bestimmungen dieser Verordnung das Inverkehrbringen von Düngemitteln, die die Bezeichnung „EG-Düngemittel“ tragen und den Bestimmungen dieser Verordnung entsprechen, zu verbieten, zu beschränken oder zu behindern.

(2)  Düngemittel, die im Einklang mit dieser Verordnung die Bezeichnung „EG-Düngemittel“ tragen, sind zum freien Verkehr innerhalb der Gemeinschaft zugelassen.

Artikel 6

Obligatorische Angaben

(1)  Um den Anforderungen des Artikels 9 zu entsprechen, können die Mitgliedstaaten vorschreiben, dass bei den in ihrem Hoheitsgebiet in Verkehr gebrachten Düngemitteln der Gehalt an Stickstoff, Phosphor und Kalium wie folgt anzugeben ist:

a) Stickstoff nur in Elementform (N) und entweder

b) Phosphor und Kalium nur in Elementform (P, K) oder

c) Phosphor und Kalium nur in Oxidform (P2O5, K2O) oder

d) Phosphor und Kalium gleichzeitig in Element- und Oxidform.

Wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht vorzuschreiben, dass der Phosphor- und Kaliumgehalt in Form von Elementen anzugeben ist, sind alle in den Anhängen in der Oxidform gemachten Angaben als in Form von Elementen anzusehen und die Zahlenwerte mit Hilfe der folgenden Faktoren umzurechnen:

a) Phosphor (P) = Phosphorpentoxid (P2O5) × 0,436;

b) Kalium (K) = Kaliumoxid (K2O) × 0,830.

(2)  Die Mitgliedstaaten können vorschreiben, dass Calcium-, Magnesium, Natrium- und Schwefelgehalte der in ihrem Hoheitsgebiet in Verkehr gebrachten Sekundärnährstoffdünger und, sofern die Bedingungen des Artikels 17 erfüllt sind, Primärnährstoffdünger wie folgt anzugeben sind:

a) in Oxidform (CaO, MgO, Na2O, SO3) oder

b) in Elementform (Ca, Mg, Na, S) oder

c) in beiden Formen.

Die Calciumoxid-, Magnesiumoxid-, Natriumoxid- und Schwefeltrioxidgehalte werden mit Hilfe der folgenden Faktoren in Calcium-, Magnesium-, Natrium- und Schwefelgehalte umgerechnet:

a) Calcium (Ca) = Calciumoxid (CaO) × 0,715;

b) Magnesium (Mg) = Magnesiumoxid (MgO) × 0,603;

c) Natrium (Na) = Natriumoxid (Na2O) × 0,742;

d) Schwefel (S) = Schwefeltrioxid (SO3) × 0,400.

Der errechnete Oxid- oder Elementgehalt wird auf die nächstliegende Dezimalstelle gerundet angegeben.

(3)  Die Mitgliedstaaten können das Inverkehrbringen eines EG-Düngemittels nicht verbieten, das nach beiden in den Absätzen 1 und 2 genannten Formen gekennzeichnet ist.

(4)  Für EG-Düngemittel der in Anhang I Abschnitte A, B, C und D genannten Düngemitteltypen ist der Gehalt an einem oder mehreren der Spurennährstoffe Bor, Kobalt, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän oder Zink anzugeben, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

a) die Spurennährstoffe wurden in einer Menge beigemischt, die mindestens den in Anhang I Abschnitte E.2.2 und E.2.3 genannten Mindestgehalten entspricht;

b) das EG-Düngemittel genügt auch weiterhin den Anforderungen des Anhangs I Abschnitte A, B, C und D.

(5)  Handelt es sich bei den Spurennährstoffen um die natürlichen Begleitstoffe von Rohstoffen, die zur Versorgung mit Primär- (N, P, K) und Sekundärnährstoffen (Ca, Mg, Na, S) verwendet werden, so können sie angegeben werden, sofern sie in einer Menge vorliegen, die mindestens den in Anhang I Abschnitte E.2.2 und E.2.3 genannten Mindestgehalten entspricht.

(6)  Der Gehalt an Spurennährstoffen wird wie folgt angegeben:

a) für Düngemittel der in Anhang I Abschnitt E.1 genannten Düngemitteltypen gemäß den in Spalte 6 jenes Abschnitts genannten Anforderungen;

b) bei Mischungen der in Buchstabe a) genannten Düngemittel, die mindestens zwei verschiedene Spurennährstoffe enthalten und den Anforderungen des Anhangs I Abschnitt E.2.1 entsprechen, sowie bei Düngemitteln der in Anhang I Abschnitte A, B, C und D genannten Düngemitteltypen durch Angabe

i) des Gesamtgehalts, ausgedrückt in Prozent der Masse des Düngemittels,

ii) des wasserlöslichen Gehalts, ausgedrückt in Prozent der Masse des Düngemittels, sofern dieser lösliche Gehalt mindestens die Hälfte des Gesamtgehalts ausmacht.

Ist ein Spurennährstoff vollkommen in Wasser löslich, so ist nur der wasserlösliche Gehalt anzugeben.

Liegt ein Spurennährstoff in organisch gebundener Form vor, so ist sein Gehalt an dem Düngemittel direkt hinter der Angabe des wasserlöslichen Gehalts in Prozent der Masse des Düngemittels anzugeben, wobei die Worte „als Chelat von …“ bzw. „als Komplex von …“ anzufügen sind, jeweils gefolgt von der Bezeichnung der organischen Verbindung, wie sie in Anhang I Abschnitt E.3 aufgeführt ist. Anstelle der Bezeichnung der organischen Verbindung kann deren Kurzbezeichnung angegeben werden.

Artikel 7

Kennzeichnung

(1)  Der Hersteller versieht EG-Düngemittel mit den in Artikel 9 genannten Kennzeichnungen.

(2)  Sind die Düngemittel verpackt, so müssen diese Kennzeichnungen auf den Verpackungen oder den aufgeklebten Etiketten stehen. Wenn es sich um loses Düngemittel handelt, müssen diese Angaben in den Begleitpapieren stehen.

Artikel 8

Rückverfolgbarkeit

Unbeschadet des Artikels 26 Absatz 3 bewahrt der Hersteller Aufzeichnungen über die Herkunft der Düngemittel auf, um die Rückverfolgbarkeit von EG-Düngemitteln sicherzustellen. Die Aufzeichnungen werden den Mitgliedstaaten zur Einsicht zur Verfügung gehalten, solange der Markt mit dem Düngemittel beliefert wird, und für weitere zwei Jahre, nachdem der Hersteller es vom Markt genommen hat.

Artikel 9

Angaben

(1)  Unbeschadet der Bestimmungen anderer Gemeinschaftsregelungen tragen die in Artikel 7 genannten Verpackungen, Etiketten und Begleitpapiere die folgenden Angaben:

a) Obligatorische Kennzeichnung

 die Angabe „EG-DÜNGEMITTEL“ in Großbuchstaben;

 sofern vorhanden, die Typenbezeichnung gemäß Anhang I;

 bei Mischdüngern „Mischdünger“ nach der Typenbezeichnung;

 die in den Artikeln 19, 21 und 23 genannten zusätzlichen Angaben;

 die Nährstoffangabe hat sowohl in Worten als auch in chemischen Symbolen zu erfolgen, z. B. Stickstoff (N), Phosphor (P), Phosphorpentoxid (P2O5), Kalium (K), Kaliumoxid (K2O), Calcium (Ca), Calciumoxid (CaO), Magnesium (Mg), Magnesiumoxid (MgO), Natrium (Na), Natriumoxid (Na2O), Schwefel (S), Schwefeltrioxid (SO3), Bor (B), Kupfer (Cu), Kobalt (Co), Eisen (Fe), Mangan (Mn), Molybdän (Mo), Zink (Zn);

 sind im Düngemittel Spurennährstoffe enthalten, die ganz oder teilweise in organisch gebundener Form vorliegen, so ist die Angabe des Spurennährstoffs um eine der folgenden Angaben zu ergänzen:

 

i) „als Chelat von …“ (Bezeichnung des Chelatbildners bzw. seines chemischen Zeichens gemäß Anhang I Abschnitt E.3.1);

ii) „als Komplex von …“ (Bezeichnung des Komplexbildners gemäß Anhang I Abschnitt E.3.2);

 im Düngemittel enthaltene Spurennährstoffe, aufgeführt in der alphabetischen Reihenfolge der chemischen Symbole: B, Co, Cu, Fe, Mn, Mo, Zn;

 bei Erzeugnissen des Anhangs I Abschnitte E.1 und E.2 die besonderen Gebrauchsanweisungen;

 die Flüssigdüngermenge, angegeben als Gewicht. Die Angabe der Flüssigdüngermenge als Volumen oder als Verhältnis von Gewicht zu Volumen (kg pro Hektoliter oder g pro Liter) ist fakultativ;

 das Netto- oder Bruttogewicht und fakultativ das Volumen des Flüssigdüngers. Wird das Bruttogewicht angegeben, ist daneben das Taragewicht anzugeben;

 der Name oder die Firma sowie die Anschrift des Herstellers.

b) Fakultative Kennzeichnung

 wie in Anhang I aufgeführt;

 Angaben zur Lagerung und Behandlung des Düngers und — bei den nicht in Anhang I Abschnitte E.1 und E.2 aufgeführten Düngemitteln — sachgerechte Angaben zur Anwendung des Düngers;

 Angaben zur Aufwandmenge und zu den Einsatzbedingungen für die Bodenverhältnisse und Anbaubedingungen, für die das Düngemittel verwendet wird;

 das Firmenzeichen des Herstellers und die Handelsbezeichnung des Erzeugnisses.

Die unter Buchstabe b) genannten Angaben dürfen nicht zu denen unter Buchstabe a) im Widerspruch stehen und müssen von diesen Angaben deutlich getrennt sein.

(2)  Alle in Absatz 1 genannten Angaben müssen von den übrigen Angaben auf den Verpackungen, Etiketten und Begleitpapieren deutlich getrennt sein.

(3)  Flüssigdünger dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn der Hersteller zusätzliche Hinweise zur Verfügung stellt, die sich insbesondere auf die Lagerungstemperatur und die Verhütung von Unfällen während der Lagerung beziehen.

(4)  Die Durchführungsvorschriften zu diesem Artikel werden nach dem Verfahren des Artikels 32 Absatz 2 erlassen.

Artikel 10

Etikettierung

(1)  Die auf der Verpackung aufgedruckten Etiketten oder Angaben mit den in Artikel 9 genannten Einzelheiten sind an gut sichtbarer Stelle anzubringen. Etiketten sind an der Verpackung oder deren Verschlusssystem anzubringen. Wird dieses Verschlusssystem durch ein Siegel gebildet, so muss dieses den Namen oder das Kennzeichen des Verpackers tragen.

(2)  Die in Absatz 1 genannten Angaben müssen unverwischbar und klar lesbar sein und bleiben.

(3)  Im Fall loser Düngemittel gemäß Artikel 7 Absatz 2 Satz 2 muss ein Exemplar der Papiere mit den Kennzeichnungen der Ware beigefügt werden und für Kontrollzwecke zugänglich sein.

Artikel 11

Sprachen

Das Etikett, die Angaben auf der Verpackung und die Begleitpapiere müssen mindestens in der oder den Landessprachen des Mitgliedstaats abgefasst sein, in dem die EG-Düngemittel in Verkehr gebracht werden.

Artikel 12

Verpackung

Bei verpackten EG-Düngemitteln muss die Verpackung in der Weise oder mit einer solchen Vorrichtung geschlossen sein, dass beim Öffnen der Verschluss, das Verschlusssiegel oder die Verpackung selbst in nicht wieder herstellbarer Weise beschädigt wird. Die Verwendung von Ventilsäcken ist gestattet.

Artikel 13

Toleranzen

(1)  Der Nährstoffgehalt von EG-Düngemitteln muss den Toleranzwerten des Anhangs II entsprechen, die Schwankungen bei der Herstellung, Probenahme oder Analyse Rechnung tragen sollen.

(2)  Der Hersteller darf die Toleranzen des Anhangs II nicht systematisch zu seinen Gunsten ausnutzen.

(3)  Für die Mindest- und Höchstgehalte des Anhangs I sind keine Toleranzen zulässig.

Artikel 14

Anforderungen an die Düngemittel

Ein Düngemitteltyp kann nur dann in Anhang I aufgenommen werden, wenn

a) er Nährstoffe wirksam zuführt;

b) geeignete Probenahme-, Analyse- und erforderlichenfalls Testmethoden verfügbar sind;

c) er unter normalen Einsatzbedingungen keine schädlichen Wirkungen für die Gesundheit von Menschen, Tieren oder Pflanzen bzw. die Umwelt hat.

Artikel 15

Schutzklausel

(1)  Hat ein Mitgliedstaat berechtigten Grund zu der Annahme, dass ein bestimmtes EG-Düngemittel trotz Einhaltung der Vorschriften dieser Verordnung ein Risiko für die Sicherheit oder die Gesundheit von Menschen, Tieren oder Pflanzen darstellt oder die Umwelt gefährdet, so kann er das Inverkehrbringen dieses Düngemittels in seinem Hoheitsgebiet vorläufig untersagen oder besonderen Bedingungen unterwerfen. Er teilt dies unverzüglich den anderen Mitgliedstaaten und der Kommission unter Angabe der Gründe für seine Entscheidung mit.

(2)  Die Kommission entscheidet innerhalb von 90 Tagen nach Eingang der betreffenden Informationen nach dem in Artikel 32 Absatz 2 genannten Verfahren über die Angelegenheit.

(3)  Die Bestimmungen dieser Verordnung stehen dem nicht entgegen, dass die Kommission oder ein Mitgliedstaat aus Gründen der öffentlichen Sicherheit gerechtfertigte Maßnahmen zum Verbot, zur Einschränkung oder zur Behinderung des Inverkehrbringens von EG-Düngemitteln ergreift.



TITEL II

BESTIMMUNGEN FÜR SPEZIELLE DÜNGEMITTELTYPEN



KAPITEL I

Mineralische Primärnährstoffdünger

Artikel 16

Anwendungsbereich

Dieses Kapitel gilt für mineralische Primärnährstoffdünger in fester oder flüssiger Form, rein oder gemischt, einschließlich solcher, die Sekundärnährstoffe und/oder Spurennährstoffe enthalten, mit den in Anhang I Abschnitte A, B, C, E.2.2 oder E.2.3 vorgeschriebenen Mindestnährstoffgehalten.

Artikel 17

Angabe der Sekundärnährstoffe in Primärnährstoffdüngern

Bei EG-Düngemitteln der in Anhang I Abschnitte A, B und C genannten Düngemitteltypen können Calcium-, Magnesium-, Natrium- und Schwefelgehalte als Sekundärnährstoffe deklariert werden, wenn diese Elemente mindestens in folgenden Mindestmengen enthalten sind:

a) 2 % Calciumoxid (CaO) oder 1,4 % Ca;

b) 2 % Magnesiumoxid (MgO) oder 1,2 % Mg;

c) 3 % Natriumoxid (Na2O) oder 2,2 % Na;

d) 5 % Schwefeltrioxid (SO3) oder 2 % S.

In diesem Fall wird die Typenbezeichnung durch die in Artikel 19 Absatz 2 Ziffer ii) genannte zusätzliche Angabe ergänzt.

Artikel 18

Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel

(1)  Die Deklaration des Magnesium-, Natrium- und Schwefelgehalts der in Anhang I Abschnitte A, B und C genannten Düngemittel erfolgt nach einer der folgenden Methoden:

a) Gesamtgehalt, ausgedrückt in Gewichtsprozent des Düngemittels;

b) Gesamtgehalt und wasserlöslicher Gehalt, ausgedrückt in Gewichtsprozent des Düngemittels, wenn mindestens ein Viertel des Gesamtgehalts wasserlöslich ist;

c) bei völlig wasserlöslichen Nährstoffen wird nur der wasserlösliche Gehalt in Gewichtsprozent angegeben.

(2)  Soweit in Anhang I nichts anderes bestimmt ist, wird der Calciumgehalt nur deklariert, wenn das Calcium in Wasser löslich ist; die Angabe erfolgt in Gewichtsprozent des Düngemittels.

Artikel 19

Kennzeichnung

(1)  Zusätzlich zu den obligatorischen Kennzeichnungen gemäß Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a) sind die in den Absätzen 2, 3, 4, 5 und 6 des vorliegenden Artikels genannten Angaben zu machen.

(2)  Bei Mehrnährstoffdüngern folgen auf die Typenbezeichnung

i) die chemischen Symbole der deklarierten Sekundärnährstoffe in Klammern nach den chemischen Symbolen der Primärnährstoffe;

ii) Zahlen, die den Gehalt an Primärnährstoffen angeben. Der deklarierte Gehalt an Sekundärnährstoffen wird in Klammern nach dem Gehalt an Primärnährstoffen angegeben.

(3)  Hinter der Typenbezeichnung werden nur Zahlenangaben zu den Gehalten an Primär- und Sekundärnährstoffen gemacht.

(4)  Werden Spurennährstoffe deklariert, so sind die Worte „mit Spurennährstoffen“ oder das Wort „mit“, gefolgt von der oder den Bezeichnungen und den chemischen Symbolen der enthaltenen Spurennährstoffe, anzugeben.

(5)  Der deklarierte Gehalt an Primär- und Sekundärnährstoffen wird in Gewichtsprozenten in ganzen Zahlen oder gegebenenfalls — sofern es ein geeignetes Analyseverfahren gibt — mit einer Dezimalstelle angegeben.

Bei Düngemitteln, die mehr als einen deklarierten Nährstoff enthalten, gilt für Primärnährstoffe die Reihenfolge N, P2O5 und/oder P, K2O und/oder K und für Sekundärnährstoffe die Reihenfolge CaO und/oder Ca, MgO und/oder Mg, Na2O und/oder Na, SO3 und/oder S.

Der deklarierte Gehalt an Spurennährstoffen gibt den Namen und das Symbol jedes einzelnen Spurennährstoffs wieder, unter Angabe der Gewichtsprozente — wie in Anhang I Abschnitte E.2.2 und E.2.3 aufgeführt — sowie seiner Löslichkeit.

(6)  Die Formen und Löslichkeit der Nährstoffe sind ebenfalls in Form von Gewichtsprozenten des Düngemittels anzugeben, außer wenn in Anhang I ausdrücklich eine andere Art der Angabe dieses Gehalts vorgeschrieben ist.

Außer bei Spurennährstoffen, die gemäß Anhang I Abschnitte E.2.2 und E.2.3 angegeben werden, ist eine Dezimalstelle anzugeben.



KAPITEL II

Mineralische Sekundärnährstoffdünger

Artikel 20

Anwendungsbereich

Dieses Kapitel gilt für mineralische Sekundärnährstoffdünger in fester oder flüssiger Form, einschließlich solcher, die Spurennährstoffe enthalten, mit den in Anhang I Abschnitte D, E.2.2 und E.2.3 vorgeschriebenen Mindestnährstoffgehalten.

Artikel 21

Kennzeichnung

(1)  Zusätzlich zu den obligatorischen Kennzeichnungen gemäß Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a) sind die in den Absätzen 2, 3, 4 und 5 des vorliegenden Artikels genannten Angaben zu machen.

(2)  Werden Spurennährstoffe deklariert, so sind die Worte „mit Spurennährstoffen“ oder das Wort „mit“, gefolgt von der oder den Bezeichnungen und den chemischen Symbolen der enthaltenen Spurennährstoffe, anzugeben.

(3)  Der deklarierte Gehalt an Sekundärnährstoffen wird in Gewichtsprozenten in ganzen Zahlen oder gegebenenfalls — sofern es ein geeignetes Analyseverfahren gibt — mit einer Dezimalstelle angegeben.

Sind mehrere Sekundärnährstoffe enthalten, so ist die Reihenfolge:

CaO und/oder Ca, MgO und/oder Mg, Na2O und/oder Na, SO3 und/oder S.

Der deklarierte Gehalt an Spurennährstoffen gibt den Namen und das Symbol jedes einzelnen Spurennährstoffs wieder, unter Angabe der Gewichtsprozente — wie in Anhang I Abschnitten E.2.2 und E.2.3 aufgeführt — sowie seiner Löslichkeit.

(4)  Die Formen und Löslichkeit der Nährstoffe sind ebenfalls in Form von Gewichtsprozenten des Düngemittels anzugeben, außer wenn in Anhang I ausdrücklich eine andere Art der Angabe dieses Gehalts vorgeschrieben ist.

Außer bei Spurennährstoffen, die gemäß Anhang I Abschnitte E.2.2 und E.2.3 angegeben werden, ist eine Dezimalstelle anzugeben.

(5)  Soweit in Anhang I nichts anderes bestimmt, wird der Calciumgehalt nur deklariert, wenn das Calcium in Wasser löslich ist; die Angabe erfolgt in Gewichtsprozent des Düngemittels.



KAPITEL III

Mineralische Spurennährstoffdünger

Artikel 22

Anwendungsbereich

Dieses Kapitel gilt für feste oder flüssige mineralische Spurennährstoffdünger mit Mindestnährstoffgehalten gemäß Anhang I Abschnitte E.1 und E.2.1.

Artikel 23

Kennzeichnung

(1)  Zusätzlich zu den obligatorischen Kennzeichnungen gemäß Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a) sind die in den Absätzen 2, 3, 4 und 5 des vorliegenden Artikels genannten Angaben zu machen.

(2)  Für Düngemittel mit mehr als einem Spurennährstoff ist die Typenbezeichnung „Spurennährstoff-Mischdünger“, gefolgt von den Bezeichnungen und den chemischen Symbolen der enthaltenen Spurennährstoffe, anzugeben.

(3)  Für Düngemittel, die nur einen einzigen Spurennährstoff enthalten (Anhang I Abschnitt E.1), wird der deklarierte Gehalt an Spurennährstoffen in Gewichtsprozenten in ganzen Zahlen oder gegebenenfalls mit einer Dezimalstelle angegeben.

(4)  Die Formen und Löslichkeit der Spurennährstoffe sind in Gewichtsprozenten des Düngemittels anzugeben, außer wenn in Anhang I ausdrücklich eine andere Art der Angabe dieses Gehalts vorgeschrieben ist.

Die Anzahl der Dezimalstellen in der Angabe der Spurennährstoffe hat den Bestimmungen des Anhangs I Abschnitt E.2.1 zu entsprechen.

(5)  Unter den obligatorischen bzw. fakultativen Deklarationen ist auf dem Etikett und den Begleitpapieren zu den in Anhang I Abschnitte E.1 und E.2.1 aufgeführten Erzeugnissen Folgendes anzugeben:

„Nur bei tatsächlichem Bedarf verwenden. Empfohlene Aufwandmenge nicht überschreiten.“

Artikel 24

Verpackung

Die von diesem Kapitel erfassten EG-Düngemittel sind zu verpacken.



KAPITEL IV

Ammoniumnitratdünger mit hohem Stickstoffgehalt

Artikel 25

Anwendungsbereich

Im Sinne dieses Kapitels sind Ammoniumnitratdünger mit hohem Stickstoffgehalt, seien es Ein- oder Mehrnährstoffdünger, zu Düngezwecken hergestellte Erzeugnisse auf Ammoniumnitratbasis, bei denen der Stickstoffgehalt im Verhältnis zum Ammoniumnitrat gewichtsmäßig über 28 % liegt.

Düngemittel dieses Typs können mineralische Stoffe oder Füllstoffe enthalten.

Die zur Herstellung von Düngemitteln dieses Typs verwendeten Stoffe dürfen weder die thermische Sensibilität noch die Detonationsfähigkeit erhöhen.

Artikel 26

Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen

(1)  Der Hersteller gewährleistet, dass Ammoniumnitrat-Einnährstoffdünger mit hohem Stickstoffgehalt den Bestimmungen des Anhangs III Abschnitt 1 entsprechen.

(2)  Die in diesem Kapitel vorgesehenen Prüfungen und Analysen für die amtliche Kontrolle von Ammoniumnitrat-Einnährstoffdüngern mit hohem Stickstoffgehalt werden nach den in Anhang III Abschnitt 3 beschriebenen Methoden durchgeführt.

(3)  Um die Rückverfolgbarkeit von in Verkehr gebrachtem EG-Ammoniumnitratdünger mit hohem Stickstoffgehalt sicherzustellen, bewahrt der Hersteller Aufzeichnungen über die Namen und Anschriften der Betriebe und der Betreiber dieser Betriebe auf, in denen die Düngemittel und ihre Hauptbestandteile hergestellt wurden. Die Aufzeichnungen werden den Mitgliedstaaten zur Einsicht zur Verfügung gehalten, solange der Markt mit dem Düngemittel beliefert wird, und für weitere zwei Jahre, nachdem der Hersteller es vom Markt genommen hat.

Artikel 27

Detonationstest

Unbeschadet der in Artikel 26 genannten Maßnahmen gewährleistet der Hersteller, dass jeder in Verkehr gebrachte Typ von EG-Ammoniumnitratdünger mit hohem Stickstoffgehalt den in Anhang III Abschnitte 2, 3 (Methode 1 Nummer 3) und 4 beschriebenen Detonationstest bestanden hat. Dieser Test ist von einem der in Artikel 30 Absatz 1 bzw. Artikel 33 Absatz 1 genannten zugelassenen Laboratorien durchzuführen. Die Hersteller übermitteln die Testergebnisse der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaats mindestens fünf Tage bevor sie das Düngemittel in Verkehr bringen, bzw. — bei Einfuhren — mindestens fünf Tage vor der Ankunft des Düngemittels an den Grenzen der Europäischen Gemeinschaft. Danach gewährleistet der Hersteller, dass alle Lieferungen des in Verkehr gebrachten Düngemittels den genannten Test bestehen würden.

Artikel 28

Verpackung

Ammoniumnitratdünger mit hohem Stickstoffgehalt dürfen nur verpackt an den Endverbraucher abgegeben werden.



TITEL III

KONFORMITÄTSBEWERTUNG VON DÜNGEMITTELN

Artikel 29

Kontrollen

(1)  Die Mitgliedstaaten können für Düngemittel mit der Bezeichnung „EG-Düngemittel“ amtliche Kontrollen vorsehen, in denen die Übereinstimmung mit dieser Verordnung geprüft wird.

Die Mitgliedstaaten können Gebühren erheben, die die Kosten der für diese Kontrollen erforderlichen Tests nicht übersteigen; damit dürfen die Hersteller jedoch weder zur Wiederholung von Tests noch zur Zahlung erneuter Tests gezwungen werden, wenn der erste Test von einem Laboratorium durchgeführt wurde, das den Bedingungen des Artikels 30 entspricht und ergeben hat, dass das fragliche Düngemittel den Anforderungen entspricht.

(2)  Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Probenahme und Analyse für amtliche Kontrollen von EG-Düngemitteln der in Anhang I aufgeführten Düngemitteltypen nach den in den Anhängen III und IV beschriebenen Methoden durchgeführt werden.

(3)  Die Einhaltung der Bestimmungen dieser Verordnung hinsichtlich der Übereinstimmung mit den Düngemitteltypen und der Beachtung des deklarierten Nährstoffgehalts und/oder des deklarierten Gehalts, ausgedrückt in Formen und Löslichkeiten dieser Nährstoffe, kann bei amtlichen Kontrollen nur durch die Anwendung der gemäß den Anhängen III und IV festgelegten Probenahme- und Analysemethoden sowie unter Berücksichtigung der in Anhang II aufgeführten Toleranzen festgestellt werden.

▼M6

(4)  Die Kommission nimmt die Anpassung und Modernisierung der Mess-, Probenahme- und Analysemethoden, soweit wie möglich anhand von Europäischen Normen, vor. Diese Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung werden nach dem in Artikel 32 Absatz 3 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen. Dasselbe Verfahren gilt für die Annahme der Durchführungsbestimmungen, die erforderlich sind, um die in diesem Artikel und in den Artikeln 8, 26 und 27 vorgesehenen Kontrollmaßnahmen im Einzelnen festzulegen. Diese Bestimmungen regeln insbesondere die Häufigkeit der Testwiederholung sowie die Maßnahmen, mit denen sichergestellt werden soll, dass die in Verkehr gebrachten Düngemittel mit den getesteten Düngemitteln identisch sind.

▼B

Artikel 30

Laboratorien

(1)  Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die Liste der zugelassenen Laboratorien in ihrem Hoheitsgebiet mit, die befähigt sind, die zur Überprüfung der Übereinstimmung von EG-Düngemitteln mit den Anforderungen dieser Verordnung erforderlichen Dienstleistungen zu erbringen. Solche Laboratorien müssen die in Anhang V Abschnitt B genannten Normen erfüllen. Diese Mitteilung erfolgt bis zum 11. Juni 2004 und bei jeder nachfolgenden Änderung.

(2)  Die Kommission veröffentlicht die Liste der zugelassenen Laboratorien im Amtsblatt der Europäischen Union.

(3)  Hat ein Mitgliedstaat berechtigten Grund zu der Annahme, dass ein zugelassenes Labor die in Absatz 1 erwähnten Normen nicht erfüllt, so befasst er den in Artikel 32 genannten Ausschuss mit diesem Fall. Ist der Ausschuss ebenfalls der Auffassung, dass das Labor die Normen nicht erfüllt, so streicht die Kommission den Namen dieses Labors von der in Absatz 2 genannten Liste.

(4)  Die Kommission entscheidet innerhalb von 90 Tagen nach Eingang der betreffenden Information nach dem in Artikel 32 Absatz 2 genannten Verfahren über die Angelegenheit.

(5)  Die Kommission veröffentlicht die geänderte Liste im Amtsblatt der Europäischen Union.



TITEL IV

SCHLUSSBESTIMMUNGEN



KAPITEL I

Anpassung der Anhänge

Artikel 31

Neue EG-Düngemittel

▼M6

(1)  Die Kommission passt Anhang I zur Aufnahme neuer Düngemitteltypen an.

▼B

(2)  Ein Hersteller oder sein Bevollmächtigter, der die Aufnahme eines neuen Düngemitteltyps in Anhang I vorschlagen möchte und dazu eine technische Akte erstellen muss, berücksichtigt hierbei die in Anhang V Abschnitt A genannten technischen Unterlagen.

▼M6

(3)  Die Kommission passt die Anhänge an den technischen Fortschritt an.

▼M6

(4)  Die in den Absätzen 1 und 3 genannten Maßnahmen zur Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen dieser Verordnung werden nach dem in Artikel 32 Absatz 3 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen.

▼M6

Artikel 32

Ausschussverfahren

(1)  Die Kommission wird von einem Ausschuss unterstützt.

(2)  Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten die Artikel 5 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.

Der Zeitraum nach Artikel 5 Absatz 6 des Beschlusses 1999/468/EG wird auf drei Monate festgesetzt.

(3)  Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten Artikel 5a Absätze 1 bis 4 und Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.

▼B



KAPITEL II

Übergangsbestimmungen

Artikel 33

Befähigte Laboratorien

(1)  Unbeschadet des Artikels 30 Absatz 1 können die Mitgliedstaaten während einer Übergangsfrist bis zum 11. Dezember 2007 weiterhin ihre nationalen Vorschriften zur Zulassung von Laboratorien anwenden, die in der Lage sind, die zur Überprüfung der Übereinstimmung von EG-Düngemitteln mit den Anforderungen dieser Verordnung erforderlichen Dienstleistungen zu erbringen.

(2)  Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die Liste dieser Laboratorien sowie Einzelheiten über das jeweilige Zulassungssystem mit. Diese Mitteilung erfolgt bis zum 11. Juni 2004 und bei jeder nachfolgenden Änderung.

Artikel 34

Verpackung und Etikettierung

Ungeachtet des Artikels 35 Absatz 1 dürfen die Angaben, Verpackungen, Etiketten und Begleitpapiere von EG-Düngemitteln, die Gegenstand früherer Richtlinien waren, bis zum 11. Juni 2005 weiter verwendet werden.



KAPITEL III

Schlussbestimmungen

Artikel 35

Aufhebung von Richtlinien

(1)  Die Richtlinien 76/116/EWG, 77/535/EWG, 80/876/EWG und 87/94/EWG werden aufgehoben.

(2)  Verweisungen auf die aufgehobenen Richtlinien gelten als Verweisungen auf die vorliegende Verordnung. Insbesondere gelten die von der Kommission nach Artikel 95 Absatz 6 des Vertrags gewährten Ausnahmen von Artikel 7 der Richtlinie 76/116/EWG als Ausnahmen von Artikel 5 der vorliegenden Verordnung und bleiben ungeachtet des Inkrafttretens der vorliegenden Verordnung weiterhin wirksam. Bis zur Annahme von Sanktionen gemäß Artikel 36 können die Mitgliedstaaten bei Verstößen gegen die nationalen Vorschriften zur Durchführung der in Absatz 1 genannten Richtlinien weiterhin Sanktionen verhängen.

Artikel 36

Sanktionen

Die Mitgliedstaaten legen die Sanktionen fest, die bei einem Verstoß gegen diese Verordnung zu verhängen sind, und treffen alle erforderlichen Maßnahmen, um deren Durchsetzung zu gewährleisten. Die Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein.

Artikel 37

Einzelstaatliche Vorschriften

Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission bis zum 11. Juni 2005 die innerstaatlichen Vorschriften mit, die sie aufgrund von Artikel 6 Absätze 1 und 2, Artikel 29 Absatz 1 und Artikel 36 erlassen haben; sie teilen ihr ferner unverzüglich alle Änderungen mit, die später an diesen Vorschriften vorgenommen werden.

Artikel 38

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft; hiervon ausgenommen sind Artikel 8 und Artikel 26 Absatz 3, die am 11. Juni 2005 in Kraft treten.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.




INHALTSVERZEICHNIS

ANHANG I — Liste der EG-Düngemitteltypen

A.

Mineralische Einnährstoffdünger

A.1.

Stickstoffdünger

A.2.

Phosphatdünger

A.3.

Kalidünger

B.

Mineralische Mehrnährstoffdünger

B.1.

NPK-Dünger

B.2.

NP-Dünger

B.3.

NK-Dünger

B.4.

PK-Dünger

C.

Mineralische Flüssigdünger

C.1.

Flüssige Einnährstoffdünger

C.2.

Flüssige Mehrnährstoffdünger

D.

Mineralische Sekundärnährstoffdünger

E.

Mineralische Spurennährstoffdünger

E.1.

Düngemittel, für die nur ein einziger Spurennährstoff anzugeben ist

E.1.1.

Bor

E.1.2.

Kobalt

E.1.3.

Kupfer

E.1.4.

Eisen

E.1.5.

Mangan

E.1.6.

Molybdän

E.1.7.

Zink

E.2.

Mindestgehalte an Spurennährstoffen in Gewichtsprozenten des Düngemittels

E.3.

Liste der als organische Chelat- und Komplexbildner für Spurennährstoffe zugelassenen Verbindungen

F.

Nitrifikations- und Ureasehemmstoffe

G.

Kalk

ANHANG II — Toleranzen

1.

Mineralische Einnährstoffdünger — absolute Werte in Masseprozenten in N, P2O5, K2O, MgO, Cl

2.

Mineralische Mehrnährstoffdünger

3.

Sekundärnährstoffe in Düngemitteln

4.

Spurennährstoffe in Düngemitteln

5.

Kalzium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel

ANHANG III — Technische Bestimmungen für Ammoniumnitratdüngemittel mit hohem Stickstoffgehalt

1.

Merkmale und Grenzwerte für Ammoniumnitrat-Einnährstoffdüngemittel mit hohem Stickstoffgehalt

2.

Beschreibung des Detonationstests für Ammoniumnitrat-Einnährstoffdüngemittel mit hohem Stickstoffgehalt

3.

Methoden zur Prüfung der Einhaltung der Grenzwerte in Anhang III-1 und III-2

4.

Prüfung auf Detonationsfähigkeit

ANHANG IV — Probenahme und Analysemethoden

A.

Probenahmeverfahren für die Kontrolle von Düngemitteln

1.

Zweck und Anwendungsbereich

2.

Zur Probenahme befugte Bedienstete

3.

Definitionen

4.

Geräte

5.

Mengenmäßige Anforderungen

6.

Vorschriften für die Entnahme, Fertigung und Verpackung der Proben

7.

Verschließung und Kennzeichnung der Endproben

8.

Probenahmeprotokoll

9.

Verwendung der Endproben

B.

Methoden für die Analyse von Düngemitteln

Allgemeine Anmerkungen

Allgemeine Bestimmungen zu den Analysemethoden für Düngemittel

Methode 1

— Vorbereitung der Proben zur Analyse

Methoden 2

— Stickstoff

Methode 2.1

— Bestimmung von Ammoniumstickstoff

Methoden 2.2

— Bestimmung von Nitrat- und Ammoniumstickstoff

Methode 2.2.1

— Bestimmung von Nitrat- und Ammoniumstickstoff nach Ulsch

Methode 2.2.2

— Bestimmung von Nitrat- und Ammoniumstickstoff nach Arnd

Methode 2.2.3

— Bestimmung von Nitrat- und Ammoniumstickstoff nach Devarda

Methode 2.3

— Bestimmung von Gesamtstickstoff

Methode 2.3.1

— Bestimmung von Gesamtstickstoff in nitratfreiem Kalkstickstoff

Methode 2.3.2

— Bestimmung von Gesamtstickstoff in nitrathaltigem Kalkstickstoff

Methode 2.3.3

— Bestimmung von Gesamtstickstoff in Harnstoff

Methode 2.4

— Bestimmung von Cyanamidstickstoff

Methode 2.5

— Spektrometrische Bestimmung von Biuret in Harnstoff

Methoden 2.6

— Bestimmung verschiedener, nebeneinander anwesender Stickstoffformen

Methode 2.6.1

— Bestimmung verschiedener, nebeneinander anwesender Stickstoff-Formen in derselben Probe in Düngemitteln mit Stickstoff in Form von Ammonium, Nitrat, Harnstoff und Cyanamid

Methode 2.6.2

— Bestimmung von Gesamtstickstoff in Düngemitteln mit Stickstoff in Form von Ammonium, Nitrat und Harnstoff unter Anwendung von zwei verschiedenen Verfahren

Methode 2.6.3

— Bestimmung von Harnstoffkondensaten mit Hochleistungs-Flüssigchromatographie (HPLC) — Isobutylidendiharnstoff und Crotonylidendiharnstoff (Verfahren A) und Methylenharnstoff-Oligomere (Verfahren B)

Methoden 3

— Phosphor

Methoden 3.1

— Extraktion

Methode 3.1.1

— Extraktion des in Mineralsäuren löslichen Phosphors…

Methode 3.1.2

— Extraktion des in 2 %iger Ameisensäure (20 g je Liter) löslichen Phosphors

Methode 3.1.3

— Extraktion des in 2 %iger Zitronensäure (20 g je Liter) löslichen Phosphors

Methode 3.1.4

— Extraktion des in neutralem Ammoniumcitrat löslichen Phosphors

Methoden 3.1.5

— Extraktion des in alkalischem Ammoniumcitrat löslichen Phosphors

Methode 3.1.5.1

— Extraktion des löslichen Phosphors nach Petermann bei 65 °C

Methode 3.1.5.2

— Extraktion des löslichen Phosphors nach Petermann bei Raumtemperatur

Methode 3.1.5.3

— Extraktion des in alkalischem Ammoniumcitrat nach Joulie löslichen Phosphors

Methode 3.1.6

— Extraktion des in Wasser löslichen Phosphors

Methode 3.2

— Bestimmung von Phosphor in den Extrakten

Methode 4

— Kalium

Methode 4.1

— Bestimmung von wasserlöslichem Kalium

Methode 5

— Kohlenstoffdioxid

Methode 5.1

— Bestimmung von Kohlenstoffdioxid — Teil 1: Verfahren für feste Düngemittel

Methode 6

— Chlor

Methode 6.1

— Bestimmung von Chlorid bei Abwesenheit organischer Stoffe

Methode 7

— Mahlfeinheit

Methode 7.1

— Bestimmung der Mahlfeinheit (Trockenverfahren

Methode 7.2

— Bestimmung der Mahlfeinheit von weicherdigem Rohphosphat

Methoden 8

— Sekundärnährstoffe

Methode 8.1

— Extraktion von Gesamtcalcium, Gesamtmagnesium und Gesamtnatrium sowie Gesamtschwefel in Form von Sulfat

Methode 8.2

— Extraktion von Gesamtschwefel, der in verschiedener Form vorliegen kann

Methode 8.3

— Extraktion von wasserlöslichem Calcium, Magnesium, Natrium sowie von Schwefel (in Form von Sulfat)

Methode 8.4

— Extraktion von wasserlöslichem Schwefel, der in verschiedener Form vorliegen kann

Methode 8.5

— Extraktion und Bestimmung von elementarem Schwefel

Methode 8.6

— Manganometrische Bestimmung von Calcium nach Oxalatfällung

Methode 8.7

— Bestimmung von Magnesium durch Atomabsorptionsspektrometrie

Methode 8.8

— Komplexometrische Bestimmung von Magnesium

Methode 8.9

— Bestimmung von Sulfat mit drei verschiedenen Verfahren

Methode 8.10

— Bestimmung von extrahiertem Natrium mit Flammen-Emissionsspektrometrie

Methode 8.11

— Bestimmung von Calcium und Formiat in Calciumformiat

Methoden 9

— Spurennährstoffe in einer Konzentration von höchstens 10 %

Methode 9.1

— Extraktion von Gesamtspurennährstoffen

Methode 9.2

— Extraktion von wasserlöslichen Spurennährstoffen

Methode 9.3

— Beseitigung organischer Verbindungen aus Düngemittelextrakten

Methode 9.4

— Bestimmung von Spurennährstoffen in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie (Allgemeines Verfahren)

Methode 9.5

— Spektrometrische Bestimmung von Bor mit Azomethin-H in Extrakten von Düngemitteln

Methode 9.6

— Bestimmung von Kobalt in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie

Methode 9.7

— Bestimmung von Kupfer in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie

Methode 9.8

— Bestimmung von Eisen in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie

Methode 9.9

— Bestimmung von Mangan in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie

Methode 9.10

— Spektrometrische Bestimmung von Molybdän über einen Ammoniumthiocyanatkomplex in Extrakten von Düngemitteln

Methode 9.11

— Bestimmung von Zink in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie

Methoden 10

— Spurennährstoffe mit einer Konzentration von mehr als 10 %

Methode 10.1

— Extraktion von Gesamtspurennährstoffen

Methode 10.2

— Extraktion von wasserlöslichen Spurennährstoffen

Methode 10.3

— Beseitigung organischer Verbindungen aus Düngemittelextrakten

Methode 10.4

— Bestimmung von Spurennährstoffen in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie (Allgemeines Verfahren)

Methode 10.5

— Bestimmung von Bor in Düngemittelextrakten durch acidimetrische Titration

Methode 10.6

— Bestimmung von Kobalt in Extrakten von Düngemitteln durch Gewichtsanalyse mit 1-Nitroso-2-Naphthol

Methode 10.7

— Bestimmung von Kupfer in Extrakten von Düngemitteln durch titrimetrische Analyse

Methode 10.8

— Bestimmung von Eisen in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie

Methode 10.9

— Bestimmung von Mangan in Extrakten von Düngemitteln durch Titration

Methode 10.10

— Bestimmung von Molybdän in Düngemittelextrakten durch gravimetrische Analyse unter Verwendung von 8-Hydroxychinolin

Methode 10.11

— Bestimmung von Zink in Extrakten von Düngemitteln durch Atomabsorptionsspektrometrie

Methoden 11

— Chelatbildner

Methode 11.1

— Bestimmung des chelatisierten Spurennährstoffgehalts und des chelatgebundenen Anteils von Spurennährstoffen

Methode 11.2

— Bestimmung von EDTA, HEDTA und DTPA

Methode 11.3

— Bestimmung von durch o,o-EDDHA, o,o-EDDHMA und HBED chelatisiertem Eisen

Methode 11.4

— Bestimmung von durch EDDHSA chelatisiertem Eisen

Methode 11.5

— Bestimmung von durch o,p-EDDHA chelatisiertem Eisen

Methode 11.6

— Bestimmung von IDHA

Methode 11.7

— Bestimmung von Ligninsulfonaten

Methode 11.8

— Bestimmung des Gehalts an komplexgebundenen Spurennährstoffionen und der komplexgebundenen Fraktion von Spurennährstoffen

Methoden 12

— Nitrifikations- und Ureasehemmstoffe

Methode 12.1

— Bestimmung von Dicyandiamid

Methode 12.2

— Bestimmung von NBPT

Methode 12.3

— Bestimmung von 3-Methylpyrazol

Methode 12.4

— Bestimmung von TZ

Methode 12.5

— Bestimmung von 2-NPT

Methoden 13

— Schwermetalle

Methode 13.1

— Bestimmung des Cadmiumgehaltes

Methoden 14

— Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel

Methoden 14.1

— Bestimmung der Korngrößenverteilung von Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmitteln durch Trocken- und Nasssiebung

Methoden 14.2

— Carbonatische und silikatische Kalke — Bestimmung der Reaktivität mit Salzsäure

Methoden 14.3

— Bestimmung der Reaktivität — Automatisches Titrationsverfahren mit Citronensäure

Methoden 14.4

— Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel — Bestimmung des Neutralisationswertes

Methoden 14.5

— Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel — Bestimmung des Calciumgehaltes — Oxalatverfahren

Methoden 14.6

— Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel — Bestimmung des Calcium- und Magnesiumgehaltes — Komplexometrisches Verfahren

Methoden 14.7

— Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel — Bestimmung des Magnesiumgehaltes — Atomabsorptionsspektrometrisches Verfahren

Methoden 14.8

— Bestimmung des Feuchtegehaltes

Methoden 14.9

— Bestimmung des Zerfalls von granulierten Calcium- und Calcium-/Magnesiumcarbonaten

Methoden 14.10

— Bestimmung des Produkteinflusses — Bodeninkubationsverfahren

ANHANG V

A.

Von Herstellern oder ihren Bevollmächtigten bei der Erstellung einer technischen Akte zur Aufnahme eines neuen Düngemitteltyps in Anhang I dieser Verordnung zu Rate zu ziehende Unterlagen

B.

Auflagen für die zulassung von Laboratorien, die zur Erbringung der für die Überprüfung der Übereinstimmung von EG-Düngemitteln mit den Anforderungen dieser Verordnung und ihrer Anhänge erforderlichen Dienstleistungen fähig sind




ANHANG I

LISTE DER EG-DÜNGEMITTELTYPEN

A.   Mineralische Einnährstoffdünger

A.1.   Stickstoffdünger



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf Art der Gewinnung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt

(in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Nährstoffe, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

1 (a)

Kalksalpeter

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumnitrat sowie eventuell Ammoniumnitrat enthält

15 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff oder als Nitrat- und Ammoniumstickstoff. Höchstgehalt an Ammoniumstickstoff: 1,5 % N

 

Gesamtstickstoff

Zusätzliche fakultative Angabe:

Nitratstickstoff

Ammoniumstickstoff

1 (b)

Kalkmagnesiasalpeter

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumnitrat und Magnesiumnitrat enthält

13 % N

Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff. Mindestgehalt an Magnesium in Form wasserlöslicher Salze, ausgedrückt als Magnesiumoxid: 5 % MgO

 

Nitratstickstoff

Wasserlösliches Magnesiumoxid

1 (c)

Magnesiumnitrat

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Hexahydratmagnesiumnitrat enthält

10 % N

Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff.

Für in Kristallform in den Verkehr gebrachtes Magnesiumnitrat darf „in Kristallform“ hinzugefügt werden

Nitratstickstoff

Wasserlösliches Magnesiumoxid

14 % MgO

Magnesium bewertet als wasserlösliches Magnesiumoxid

2 (a)

Natronsalpeter

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Natriumnitrat enthält

15 % N

Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff

 

Nitratstickstoff

2 (b)

Chilesalpeter

Auf Basis von Caliche hergestelltes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Natriumnitrat enthält

15 % N

Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff

 

Nitratstickstoff

3 (a)

Kalkstickstoff

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumcyanamid sowie Calciumoxid und daneben eventuell geringe Mengen an Ammoniumsalzen und Harnstoff enthält

18 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff. Mindestens 75 % des zugesicherten Stickstoffs müssen als Cyanamid gebunden sein

 

Gesamtstickstoff

3 (b)

Nitrathaltiger Kalkstickstoff

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumcyanamid sowie Calciumoxid und daneben eventuell geringe Mengen an Ammoniumsalzen und Harnstoff enthält, unter Zugabe von Nitrat

18 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff. Mindestens 75 % des zugesicherten Nicht-Nitratstickstoffs müssen als Cyanamid gebunden sein. Nitratstickstoff:

Mindestgehalt: 1 % N

Höchstgehalt: 3 % N

 

Gesamtstickstoff

Nitratstickstoff

▼M5

4

Ammoniumsulfat

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Ammoniumsulfat und möglicherweise Beimengungen von bis zu 15 % Calciumnitrat (Kalksalpeter) enthält

19,7 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff.

Höchster Gehalt an Nitratstickstoff 2,2 % N, falls Calciumnitrat (Kalksalpeter) beigemengt wurde

Bei Inverkehrbringen in Form einer Kombination von Ammoniumsulfat und Calciumnitrat (Kalksalpeter) muss die Bezeichnung den Wortlaut „mit bis zu 15 % Calciumnitrat (Kalksalpeter)“ enthalten

Ammoniumstickstoff,

Gesamtstickstoff, falls Calciumnitrat (Kalksalpeter) beigemengt wurde

▼B

5

Ammoniumnitrat oder Kalkammonsalpeter

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Ammoniumnitrat sowie Zusätze wie gemahlenen Kalkstein, Calciumsulfat, Dolomit, Magnesiumsulfat, Kieserit enthalten kann

20 % N

Stickstoff bewertet als Nitrat- und Ammoniumstickstoff, wobei jede der beiden Stickstoffformen ungefähr die Hälfte des vorhandenen Stickstoffs ausmachen muss.

Siehe ggf. Anhang III.1 und III.2 dieser Richtlinie.

Als „Kalkammonsalpeter“ darf nur ein Düngemittel bezeichnet werden, das neben Ammoniumnitrat nur Calciumcarbonat (Kalkstein) oder Magnesium- und Calciumcarbonat (Dolomit) in einer Mindestmenge von 20 % enthält, wobei diese Carbonate einen Reinheitsgrad von mindestens 90 % aufweisen müssen

Gesamtstickstoff

Nitratstickstoff

Ammoniumstickstoff

6

Ammonsulfatsalpeter

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Ammoniumnitrat und Ammoniumsulfat enthält

25 % N

Stickstoff bewertet als Ammonium- und Nitratstickstoff. Mindestgehalt an Nitratstickstoff: 5 %

 

Gesamtstickstoff

Ammoniumstickstoff

Nitratstickstoff

7

Stickstoff-Magnesiumsulfat

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Ammoniumnitrat, Ammoniumsulfat und Magnesiumsulfat enthält

19 % N

Stickstoff bewertet als Ammonium- und Nitratstickstoff. Mindestgehalt an Nitratstickstoff: 6 % N

 

Gesamtstickstoff

Ammoniumstickstoff

5 % MgO

Magnesium in Form wasserlöslicher Salze, ausgedrückt als Magnesiumoxid

 

Nitratstickstoff

Wasserlösliches Magnesiumoxid

8

Stickstoff-Magnesia

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Nitrat, Ammonium- und Magnesiumverbindungen (Dolomit, Magnesiumcarbonat oder Magnesiumsulfat) enthält

19 % N

Stickstoff bewertet als Ammonium- und Nitratstickstoff. Mindestgehalt an Nitratstickstoff: 6 % N

 

Gesamtstickstoff

Ammoniumstickstoff

Nitratstickstoff

5 % MgO

Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesiumoxid

 

Gesamt-Magnesiumoxid und gegebenenfalls wasserlösliches Magnesiumoxid

9

Harnstoff

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Carbamid enthält

44 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, ausgedrückt als Amidstickstoff, Höchstgehalt an Biuret: 1,2 %

 

Gesamtstickstoff, ausgedrückt als Amidstickstoff

10

Crotonylidendiharnstoff

Durch Reaktion von Harnstoff mit Crotonaldehyd hergestelltes Erzeugnis

Monomer

28 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff. Mindestens 25 %

Crotonylidendiharnstoff-N

Höchstens 3 % Harnstoff-N

 

Gesamtstickstoff

Harnstoffstickstoff, sofern sein Gehalt 1 Gewichtsprozent erreicht Crotonylidendiharnstoffstickstoff

11

Isobutylidendiharnstoff

Durch Reaktion von Harnstoff mit Isobutylaldehyd hergestelltes Erzeugnis

Monomer

28 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff. Mindestens 25 % Isobutylidendiharnstoff-N

Höchstens 3 % Harnstoff-N

 

Gesamtstickstoff

Harnstoffstickstoff, sofern sein Gehalt 1 Gewichtsprozent erreicht

Isobutylidendiharnstoffstickstoff

12

Formaldehydharnstoff

Durch Reaktion von Harnstoff mit Formaldehyd hergestelltes Erzeugnis, das im Wesentlichen Formaldehydharnstoff-Moleküle enthält

Polymer

36 % Gesamt-N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff. Mindestens 3/5 des angegebenen Gesamtstickstoffgehalts müssen in warmem Wasser löslich sein.

Mindestens 31 % Formaldehydharnstoff-N

Höchstens 5 % Harnstoff-N

 

Gesamtstickstoff

Harnstoffstickstoff, sofern sein Gehalt 1 Gewichtsprozent erreicht. In kaltem Wasser löslicher Formaldehydharnstoff-N.

Nur in warmem Wasser löslicher Formaldehydharnstoff-N

13

Stickstoffdünger mit Crotonylidendiharnstoff

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Bestandteile Crotonylidendiharnstoff und einen stickstoffhaltigen Einnährstoffdünger enthält. (Liste A-1, mit Ausnahme der Produkte 3 a), 3 b) und 5)

18 % N, bewertet als Gesamtstickstoff. Mindestens 3 % Stickstoff in Form von Ammonium und/oder Nitrat und/oder Harnstoff.

Mindestens 1/3 des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss in Crotonylidendiharnstoff gebunden sein.

Biuret-Höchstgehalt:

(Harnstoff-N + Crotonylidendiharnstoff-N) × 0,026

 

Gesamtstickstoff

Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht:

Nitratstickstoff

Ammoniumstickstoff

Harnstoffstickstoff

Crotonylidendiharnstoffstickstoff

14

Stickstoffdünger mit Isobutylidendiharnstoff

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Bestandteile Isobutylidendiharnstoff und einen stickstoffhaltigen Einnährstoffdünger enthält. (Liste A-1, mit Ausnahme der Produkte 3 a), 3 b) und 5)

18 % N, bewertet als Gesamtstickstoff.

Mindestens 3 % Stickstoff in Form von Ammonium und/oder Nitrat und/oder Harnstoff

Mindestens 1/3 des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss in Isobutylidendiharnstoff gebunden sein.

Biuret-Höchstgehalt:

(Harnstoff-N + Isobutylidendiharnstoff-N) × 0,026

 

Gesamtstickstoff

Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht:

Nitratstickstoff

Ammoniumstickstoff

Harnstoffstickstoff

Isobutylidendiharnstoffstickstoff

15

Stickstoffdünger mit Formaldehydharnstoff

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Bestandteile Formaldehydharnstoff und einen stickstoffhaltigen Einnährstoffdünger enthält. (Liste A-1, mit Ausnahme der Produkte 3 a), 3 b) und 5)

18 % N, bewertet als Gesamtstickstoff.

Mindestens 3 % Stickstoff in Form von Ammonium und/oder Nitrat und/oder Harnstoff

Mindestens 1/3 des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss als Harnstoffformaldehyd gebunden sein.

Der Harnstoffformaldehydstickstoff muss mindestens 3/5 in warmem Wasser löslichen Stickstoff enthalten.

Biuret-Höchstgehalt:

(Harnstoff-N + Harnstoffformaldehyd-N) × 0,026

 

Gesamtstickstoff

Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht:

— Nitratstickstoff

— Ammoniumstickstoff

— Harnstoffstickstoff

Stickstoff aus Harnstoffformaldehyd Stickstoff aus in kaltem Wasser löslichem Harnstoffformaldehyd Stickstoff aus nur in warmem Wasser löslichem Harnstoffformaldehyd

▼M5 —————

▼B

►M5  16 ◄

Ammoniumsulfatharnstoff

Auf chemischem Weg aus Harnstoff und Ammoniumsulfat gewonnenes Erzeugnis

30 % N

Stickstoff bewertet als Ammonium- und Carbamidstickstoff.

Mindestgehalt an Ammoniumstickstoff: 4 %

Mindestens 12 % Schwefel in Form von Schwefelsäureanhydrid

Höchstgehalt an Biuret: 0,9 %

 

Gesamtstickstoff

Ammoniumstickstoff

Carbamidstickstoff

Wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid

(1)   Der Inverkehrbringer sorgt dafür, dass jede Packung oder die Begleitpapiere bei loser Lieferung mit möglichst vollständigen Anwendungshinweisen versehen werden. Der Verwender muss den Hinweisen entnehmen können, in welcher Anbauphase und in welcher Gabenhöhe das Düngemittel zu verwenden ist.

A.2.   Phosphatdünger

Bei den als Granulat in den Verkehr gebrachten Düngemitteln, für deren Ausgangsmaterial ein Feinheitskriterium festgelegt ist (Düngemittel Nr. 1, 3, 4, 5, 6 und 7), wird dieses Kriterium mit Hilfe einer geeigneten Analysemethode festgestellt.



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf Art der Gewinnung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt

(in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Nährstoffe, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

1

Thomasphosphat

In Stahlwerken durch Bearbeitung phosphorhaltiger Schmelzen gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumsilicophosphate enthält

12 % P2O5

Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, bei dem mindestens 75 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in 2 %iger Zitronensäure löslich sind oder

10 % P2O5

Phosphat bewertet als in 2 %iger Zitronensäure lösliches P2O5

Mahlfeinheiten:

— mindestens 75 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

— mindestens 96 % Siebdurchgang bei 0,630 mm lichter Maschenweite

 

Mineralsäurelösliches Phosphat, davon 75 % (in Gewichtsprozenten anzugeben) in 2 %iger Zitronensäure lösliches Phosphat (für das Inverkehrbringen in Frankreich Italien, Spanien Portugal ►M1  , Griechenland, der Tschechischen Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien, Slowakei, ◄ ►M3  Bulgarien und der Rumänien ◄ )

Mineralsäurelösliches Phosphat und in 2 %iger Zitronensäure lösliches Phosphat (für das Inverkehrbringen im Vereinigten Königreich)

In 2 %iger Zitronensäure lösliches Phosphat (für das Inverkehrbringen in Belgien, Deutschland, Dänemark, Irland, Luxemburg und den Niederlanden und Österreich)

2 (a)

Einfaches Superphosphat

Durch Aufschluss von gemahlenem Rohphosphat mit Schwefelsäure gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Monocalciumphosphat sowie Calciumsulfat enthält

16 % P2O5

Phosphat bewertet als neutral-ammoncitratlösliches P2O5, bei dem mindestens 93 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in Wasser löslich sind

Einwaage: 1 g

 

Neutral-ammoncitratlösliches Phosphat

wasserlösliches Phosphat

2 (b)

Konzentriertes Superphosphat

Durch Aufschluss von gemahlenem Rohphosphat mit Schwefelsäure und Phosphorsäure gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Monocalciumphosphat sowie Calciumsulfat enthält

25 % P2O5

Phosphat bewertet als neutral-ammoncitratlösliches P2O5, bei dem mindestens 93 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in Wasser löslich sind

Einwaage: 1 g

 

Neutral-ammoncitratlösliches Phosphat

wasserlösliches Phosphat

▼M2

2 (c)

Triple-Superphosphat

Durch Aufschluss von gemahlenem Rohphosphat mit Phosphorsäure gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Monocalciumphosphat enthält.

38 % P2O5

Phosphat, bewertet als neutral-ammoncitratlösliches P2O5, bei dem mindestens 85 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in Wasser löslich sind

Einwaage: 3 g

 

Neutral-ammoncitratlösliches Phosphat

Wasserlösliches Phosphat

▼B

3

Teilaufgeschlossenes Rohphosphat

Durch Teilaufschluss von gemahlenem Rohphosphat mit Schwefelsäure oder Phosphorsäure gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Monocalciumphosphat, Tricalciumphosphat und Calciumsulfat enthält

20 % P2O5

Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, bei dem mindestens 40 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in Wasser löslich sind

Mahlfeinheiten:

— mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

— mindestens 98 % Siebdurchgang bei 0,630 mm lichter Maschenweite

 

Mineralsäurelösliches Phosphat insgesamt

wasserlösliches Phosphat

▼M7

3(a)

Teilaufgeschlossenes Rohphosphat mit Magnesium

Durch Teilaufschluss von gemahlenem Rohphosphat mit Schwefel- oder Phosphorsäure gewonnenes Erzeugnis, dem Magnesiumsulfat oder -oxid zugesetzt ist und das als Hauptbestandteile Monocalciumphosphat, Tricalciumphosphat, Calciumsulfat und Magnesiumsulfat enthält.

16 % P2O5,

6 % MgO

Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, bei dem mindestens 40 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in Wasser löslich sind

Mahlfeinheiten:

— mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite,

— mindestens 98 % Siebdurchgang bei 0,630 mm lichter Maschenweite.

 

Mineralsäurelösliches Phosphorpentoxid

Wasserlösliches Phosphorpentoxid

Gesamtmagnesiumoxid

Wasserlösliches Magnesiumoxid

▼B

4

Dicalciumphosphat

Durch Fällung von mineralischen Phosphaten oder aus Knochen gelöster Phosphorsäure gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Dicalciumphosphatdihydrat enthält

38 % P2O5

Phosphat bewertet als alkalisch-ammoncitratlösliches P2O5 (nach Petermann)

Mahlfeinheiten:

— mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

— mindestens 98 % Siebdurchgang bei 0,630 mm lichter Maschenweite

 

Alkalisch-ammoncitratlösliches Phosphat

5

Glühphosphat

Durch thermischen Aufschluss unter Einwirkung von Alkaliverbindungen und Kieselsäure aus gemahlenem Rohphosphat gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Alkalicalciumphosphat und Calciumsilicat enthält

25 % P2O5

Phosphat bewertet als alkalisch-ammoncitratlösliches P2O5 (nach Petermann)

Mahlfeinheiten:

— mindestens 75 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

— mindestens 96 % Siebdurchgang bei 0,630 mm lichter Maschenweite

 

Alkalisch-ammoncitratlösliches Phosphat

6

Aluminium-Calciumphosphat

Durch thermischen Aufschluss und Vermahlen in amorpher Form gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Aluminium- und Calciumphosphat enthält

30 % P2O5

Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, bei dem mindestens 75 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in alkalischem Ammoncitrat löslich sind (nach Joulie)

Mahlfeinheiten:

— mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

— mindestens 98 % Siebdurchgang bei 0,630 mm lichter Maschenweite

 

Mineralsäurelösliches Phosphat insgesamt

Alkalisch-ammoncitratlösliches Phosphat

7

Weicherdiges Rohphosphat

Durch Vermahlen weicherdiger Rohphosphate gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Tricalciumphosphat sowie Calciumcarbonat enthält

25 % P2O5

Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, bei dem mindestens 55 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich sind

Mahlfeinheiten:

— mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

— mindestens 99 % Siebdurchgang bei 0,125 mm lichter Maschenweite

 

Mineralsäurelösliches Phosphat in 2 %iger Ameisensäure lösliches Phosphat

Siebdurchgang in Gewichtsprozenten bei einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,063 mm

A.3.   Kalidünger



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf die Art der Herstellung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt

(in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Nährstoffe, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

▼M11

1

Kalirohsalz

Aus Kalirohsalzen gewonnenes Erzeugnis

9 % K2O

Kali bewertet als wasserlösliches K2O

2 % MgO

Magnesium in Form wasserlöslicher Salze, ausgedrückt als Magnesiumoxid

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Kaliumoxid

Wasserlösliches Magnesiumoxid

Insgesamt Natriumoxid

Der Chloridgehalt ist anzugeben

▼M10

2

Angereichertes Kalirohsalz

Durch Aufbereiten von Kalirohsalzen und Mischen mit Chlorkalium gewonnenes Erzeugnis

18 % K2O

Kali bewertet als wasserlösliches K2O

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Kaliumoxid

Fakultative Angabe des Gehaltes an wasserlöslichem Magnesiumoxid, wenn über 5 % MgO

▼B

3

Kaliumchlorid

Durch Aufbereiten von Kalirohsalzen gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Kaliumchlorid enthält

37 % K2O

Potassium expressed as water-soluble K2O

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Kaliumoxid

4

Kaliumchlorid mit Magnesium

Durch Aufbereiten von Kalirohsalzen unter Zugabe von Magnesiumsalzen gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Kaliumchlorid und Magnesiumsalze enthält

37 % K2O

Kali bewertet als wasserlösliches K2O

 

Wasserlösliches Kaliumoxid

Wasserlösliches Magnesiumoxid

5 % MgO

Magnesium in Form wasserlöslicher Salze, ausgedrückt als Magnesiumoxid

 

5

Kaliumsulfat

Auf chemischem Wege aus Kalisalzen gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Kaliumsulfat enthält

47 % K2O

Kali bewertet als wasserlösliches K2O.

Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl

 

Wasserlösliches Kaliumoxid

Fakultative Angabe des Chlorgehalts

6

Kaliumsulfat mit Magnesium

Auf chemischem Wege aus Kalisalzen gewonnenes Erzeugnis, gegebenenfalls unter Beimischung von Magnesiumsalzen, das als Hauptbestandteile Kaliumsulfat und Magnesiumsulfat enthält

22 % K2O

Kali bewertet als wasserlösliches K2O

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Kaliumoxid

Wasserlösliches Magnesiumoxid

Fakultative Angabe des Chlorgehalts

8 % MgO

Magnesium in Form wasserlöslicher Salze, ausgedrückt als Magnesiumoxid

Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl

7

Kieserit mit Kaliumsulfat

Gewonnen durch Aufbereiten von Kieserit unter Zugabe von Kaliumsulfat

8 % MgO

Magnesium bewertet als wasserlösliches MgO

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Magnesiumoxid

Wasserlösliches Kaliumoxid

Fakultative Angabe des Chlorgehalts

6 % K2O

Kali bewertet als wasserlösliches K2O

Insgesamt MgO + K2O: 20 %

Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl

B.   Mineralische Mehrnährstoffdünger

B.1.   NPK-Dünger



B.1.1.

Typenbezeichnung:

NPK-Dünger

Hinweis auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Mischung gewonnenes Erzeugnis ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten):

— Gesamt: 20 % (N + P2O5 + K2O);

— Für jeden einzelnen Nährstoff: 3 % N, 5 % P2O5,5 % K2O



Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind

Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung

Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniumstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Cyanamidstickstoff

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

(4)  Ausschließlich mineralsäurelösliches P2O5

(5)  Alkalisch-ammoncitratlösliches P2O5 (Petermann)

(6a)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 75 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in 2 %iger Zitronensäure löslich

(6b)  in 2 %iger Zitronensäure lösliches P2O5

(7)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 75 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in alkalischem Ammoncitrat (Joulie) löslich

(8)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 55 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (5) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese zugesichert werden

(3)  Bei einem Gehalt über 28 % siehe Anhang III.2

1.  Bei einem NPK-Dünger, der kein Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminiumcalciumphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthält, sind die Löslichkeiten nach (1), (2) oder (3) zuzusichern:

— wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben

— wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben (Löslichkeit (1)).

Der Anteil an ausschließlich mineralsäurelöslichem P2O5 darf 2 % nicht überschreiten.

Für diesen Fall (1) beträgt die Einwaage zur Bestimmung der Löslichkeiten (2) und (3) 1 g.

2 (a)  Ein NPK-Dünger, der Rohphosphat oder teilaufgeschlossenes Rohphosphat enthält, darf kein Thomasphosphat, Glühphosphat oder Aluminiumcalciumphosphat enthalten. Die Löslichkeiten sind nach (1), (3) und (4) zuzusichern

Dieser Düngemitteltyp muss enthalten:

— mindestens 2 % ausschließlich mineralsäurelösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (4));

— mindestens 5 % wasser- und neutral-ammoncitratlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (3));

— mindestens 2,5 % wasserlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (1)).

Dieser Düngemitteltyp muss unter der Bezeichnung „NPK-Dünger mit Rohphosphat“ oder „NPK-Dünger mit teilaufgeschlossenem Rohphosphat“ in den Verkehr gebracht werden. Für diesen Fall 2 (a) beträgt die Einwaage zur Bestimmung der Löslichkeit (3) 3 g.

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ ist an einen Höchstgehalt von 2 % Cl gebunden

(3)  Es ist gestattet, einen Chlorgehalt zuzusichern.

Mahlfeinheiten der Phosphatbestandteile:

Thomasphosphat: mindestens 75 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Aluminium-Calciumphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Glühphosphat: mindestens 75 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Weicherdiges Rohphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

Teilaufgeschlossenes Rohphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

 

2 (b)  Ein NPK-Dünger, der Aluminium-Calciumphosphat enthält, darf kein Thomasphosphat, Glühphosphat, Rohphosphat oder teilaufgeschlossenes Rohphosphat enthalten.

Die Löslichkeiten sind nach (1) und (7) zuzusichern. Die Löslichkeit (7) ist anwendbar nach Abzug der Wasserlöslichkeit.

Dieser Düngemitteltyp muss enthalten:

— mindestens 2 % wasserlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (1));

— mindestens 5 % mineralsäurelösliches P2O5 entsprechend der Löslichkeit (7)

Dieser Düngemitteltyp darf nur unter der Bezeichnung „NPK-Dünger mit Aluminium-Calciumphosphat“ in den Verkehr gebracht werden.

3.  Bei NPK-Düngern, die nur einen einzigen der folgenden Phosphatdüngertypen enthalten: Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminium-Calciumphosphat oder weicherdiges Rohphosphat ist der Typenbezeichnung die Angabe der Phosphatart beizufügen.

Die Löslichkeit ist wie folgt zuzusichern:

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Thomasphosphat: Löslichkeit (6 a) in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal ►M1  , Griechenland, der Tschechischen Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien, Slowakei, ◄ ►M3  Bulgarien und der Rumänien ◄ oder (6 b) (Deutschland, Belgien, Dänemark, Irland, Luxemburg, Niederlande, Vereinigtes Königreich und Österreich);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Glühphosphat: Löslichkeit (5);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Aluminium-Calciumphosphat: Löslichkeit (7);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von weicherdigem Rohphosphat: Löslichkeit (8)

 



B.1.2.

Typenbezeichnung:

NPK-Dünger, der Crotonylidendiharnstoff oder Isobutylidendiharnstoff oder Formaldehydharnstoff enthält (je nach Fall)

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, das Crotonylidendiharnstoff oder Isobutylidendiharnstoff oder Formaldehydharnstoff enthält

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten):

— Gesamt: 20 % (N + P2O5 + K2O);

— Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 

— 5 % N Mindestens ¼ des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss in Stickstoff (5) oder (6) oder (7) gebunden sein. Mindestens 3/5 des zugesicherten Stickstoffgehalts (7) müssen in warmem Wasser löslich sein,

— 5 % P2O5,

— 5 % K2O



Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind

Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung

Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniumstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Crotonylidendiharnstoff-N

(6)  Isobutylidendiharnstoff-N

(7)  Formaldehydharnstoff-N

(8)  Nur in warmem Wasser löslicher Formaldehydharnstoff-N

(9)  Nur in kaltem Wasser löslicher Formaldehydharnstoff-N

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  P2O5 soluble in neutral ammonium citrate

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Eine der Stickstoffformen (5) bis (7) (je nach Fall). Die Stickstoffform (7) muss in Form von Stickstoff (8) und (9) zugesichert sein

Bei einem NPK-Dünger, der kein Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminium-Calciumphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthält, sind die Löslichkeiten nach (1), (2) oder (3) zuzusichern:

— wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben,

— wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben (Löslichkeit (1)).

Der Anteil an ausschließlich mineralsäurelöslichem P2O5 darf 2 % nicht überschreiten.

Zur Bestimmung der Löslichkeiten (2) und (3) beträgt die Einwaage 1 g

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ ist an einen Höchstgehalt von 2 % Cl gebunden.

(3)  Ein Chlorgehalt darf zugesichert werden

B.2.   NP-Dünger



B.2.1.

Typenbezeichnung:

NP-Dünger

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, das Crotonylidendiharnstoff oder Isobutylidendiharnstoff oder Formaldehydharnstoff enthält

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten):

— Gesamt: 18 % (N + P2O5);

— Für jeden einzelnen Nährstoff: 3 % N, 5 % P2O5



Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind

Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung

Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniumstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Cyanamidstickstoff

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

(4)  ausschließlich mineralsäurelösliches P2O5

(5)  alkalisch-ammoncitratlösliches P2O5 (Petermann)

(6a)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 75 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in 2 %iger Zitronensäure löslich

(6b)  in 2 %iger Zitronensäure lösliches P2O5

(7)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 75 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in alkalischem Ammoncitrat (Joulie) löslich

(8)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 55 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich

 

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (5) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden

1.  Bei einem NP-Dünger, der kein Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminium-Calciumphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthält, sind die Löslichkeiten nach (1), (2) oder (3) zuzusichern:

— wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben;

— wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben (Löslichkeit (1)).

Der Anteil an ausschließlich mineralsäurelöslichem P2O5 darf 2 % nicht überschreiten.

Für diesen Fall (1) beträgt die Einwaage zur Bestimmung der Löslichkeiten (2) und (3) 1 g.

2 (a)  Ein NP-Dünger, der Rohphosphat oder teilaufgeschlossenes Rohphosphat enthält, darf kein Thomasphosphat, Glühphosphat oder Aluminium-Calciumphosphat enthalten.

Die Löslichkeiten sind nach (1), (3) und (4) zuzusichern.

Dieser Düngemitteltyp muss enthalten:

— mindestens 2 % ausschließlich mineralsäurelösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (4));

— mindestens 5 % wasser- und neutralammoncitratlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (3));

— mindestens 2,5 % wasserlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (1)).

Dieser Düngemitteltyp muss unter der Bezeichnung „NP-Dünger mit Rohphosphat“ oder „NP-Dünger mit teilaufgeschlossenem Rohphosphat“ in den Verkehr gebracht werden.

Für diesen Fall 2 (a) beträgt die Einwaage zur Bestimmung der Löslichkeit (3) 3 g.

 

Mahlfeinheiten der Phosphatbestandteile:

Thomasphosphat: mindestens 75 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Aluminium-Calciumphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Glühphosphat: mindestens 75 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Weicherdiges Rohphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

Teilaufgeschlossenes Rohphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

 

2 (b)  Ein NP-Dünger, der Aluminium-Calciumphosphat enthält, darf kein Thomasphosphat, Glühphosphat, Rohphosphat oder teilaufgeschlossenes Rohphosphat enthalten.

Die Löslichkeiten sind nach (1) und (7) zuzusichern. Die Löslichkeit (7) ist anwendbar nach Abzug der Wasserlöslichkeit.

Dieser Düngemitteltyp muss enthalten:

— mindestens 2 % wasserlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (1));

— mindestens 5 % P2O5 entsprechend der Löslichkeit (7).

Dieser Düngemitteltyp darf nur unter der Bezeichnung „NP-Dünger mit Aluminium-Calciumphosphat“ in den Verkehr gebracht werden.

3.  Bei NP-Düngern, die nur einen einzigen der folgenden Phosphatdüngertypen enthalten: Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminium-Calciumphosphat oder weicherdigesRohphosphat ist der Typenbezeichnung die Angabe der Phosphatart beizufügen.

Die Löslichkeit ist wie folgt zuzusichern:

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Thomasphosphat: Löslichkeit (6a) in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal ►M1  , Griechenland, der Tschechischen Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien, Slowakei, ◄ ►M3  Bulgarien und der Rumänien ◄ oder (6b) (Deutschland, Belgien, Dänemark, Irland, Luxemburg, Niederlande, Vereinigtes Königreich und Österreich);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Glühphosphat: Löslichkeit (5);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Aluminium-Calciumphosphat: Löslichkeit (7);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von weicherdigem Rohphosphat: Löslichkeit (8)

 



B.2.2.

Typenbezeichnung:

NP-Dünger, der Crotonylidendiharnstoff oder Isobutylidendiharnstoff oder Formaldehydharnstoff enthält (je nach Fall)

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, das Crotonylidendiharnstoff oder Isobutylidendiharnstoff oder Formaldehydharnstoff enthält

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten):

— Gesamt: 18 % (N + P2O5);

— Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 

— 5 % N.

— Mindestens ¼ des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss in Stickstoff (5) oder (6) oder (7) gebunden sein. Mindestens 3/5 des zugesicherten Stickstoffgehalts (7) müssen in warmem Wasser löslich sein.

— 5 % P2O5



Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind

Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung

Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniumstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Crotonylidendiharnstoff-N

(6)  Isobutylidendiharnstoff-N

(7)  Formaldehydharnstoff-N

(8)  Nur in warmem Wasser löslicher Formaldehydharnstoff-N

(9)  Nur in kaltem Wasser löslicher Formaldehydharnstoff-N

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

 

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Eine der Stickstoffformen (5) bis (7) (je nach Fall). Die Stickstoffform (7) muss in Form von Stickstoff (8) und (9) zugesichert sein.

Bei einem NP-Dünger, der kein Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminium-Calciumphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthält, sind die Löslichkeiten nach (1), (2) oder (3) zuzusichern:

— wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben,

— wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben (Löslichkeit (1)).

Der Anteil an ausschließlich mineralsäurelöslichem P2O5 darf 2 % nicht überschreiten.

Zur Bestimmung der Löslichkeiten (2) und (3) beträgt die Einwaage 1 g

 

B.3.   NK-Dünger



B.3.1.

Typenbezeichnung:

NK-Dünger

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Mischung gewonnenes Erzeugnis ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten):

— Gesamt: 18 % (N + K2O);

— Für jeden einzelnen Nährstoff: 3 % N, 5 % K2O



Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind

Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung

Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniumstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Cyanamidstickstoff

 

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (5) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden

 

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ ist an einen Höchstgehalt von 2 % Cl gebunden

(3)  Es ist gestattet, einen Chlorgehalt zuzusichern



B.3.2.

Typenbezeichnung:

NP-Dünger, der Crotonylidendiharnstoff oder Isobutylidendiharnstoff oder Formaldehydharnstoff enthält (je nach Fall)

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, das Crotonylidendiharnstoff oder Isobutylidendiharnstoff oder Formaldehydharnstoff enthält

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten):

— Gesamt: 18 % (N + K2O);

— Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 

— 5 % N.

— Mindestens ¼ des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss in Stickstoff (5) oder (6) oder (7) gebunden sein. Mindestens 3/5 des zugesicherten Stickstoffgehalts (7) müssen in warmem Wasser löslich sein,

— 5 % K2O



Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind

Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung

Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniumstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Crotonylidendiharnstoff-N

(6)  Isobutylidendiharnstoff-N

(7)  Formaldehydharnstoff-N

(8)  Nur in warmem Wasser löslicher Formaldehydharnstoff-N

(9)  Nur in kaltem Wasser löslicher Formaldehydharnstoff-N

 

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Eine der Stickstoffformen (5) bis (7) (je nach Fall). Die Stickstoffform (7) muss in Form von Stickstoff (8) und (9) zugesichert sein

 

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ ist an einen Höchstgehalt von 2 % Cl gebunden

(3)  Es ist gestattet, einen Chlorgehalt zuzusichern

B.4.   PK-Dünger



Typenbezeichnung:

PK-Dünger

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Mischung gewonnenes Erzeugnis ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten):

— Gesamt: 18 % (P2O5 + K2O);

— Für jeden einzelnen Nährstoff: 5 % P2O5, 5 % K2O



Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind

Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung

Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

 

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

(4)  Ausschließlich mineralsäurelösliches P2O5

(5)  Alkalisch-ammoncitratlösliches P2O5 (Petermann)

(6a)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 75 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in 2 %iger Zitronensäure löslich

(6b)  in 2 %iger Zitronensäure lösliches P2O5

(7)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 75 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in alkalischem Ammoncitrat (Joulie) löslich

(8)  mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 55 % des zugesicherten Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich

Wasserlösliches K2O

 

1.  Bei einem PK-Dünger, der kein Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminiumcalciumphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthält, sind die Löslichkeiten nach (1), (2) oder (3) zuzusichern:

— wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben

— wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben (Löslichkeit (1)).

Der Anteil an ausschließlich mineralsäurelöslichem P2O5 darf 2 % nicht überschreiten.

Für diesen Fall (1) beträgt die Einwaage zur Bestimmung der Löslichkeiten (2) und (3) 1 g.

2 (a)  Ein PK-Dünger, der Rohphosphat oder teilaufgeschlossenes Rohphosphat enthält, darf kein Thomasphosphat, Glühphosphat oder Aluminiumcalciumphosphat enthalten.

Die Löslichkeiten sind nach (1), (3) und (4) zuzusichern

Dieser Düngemitteltyp muss enthalten:

— mindestens 2 % ausschließlich mineralsäurelösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (4));

— mindestens 5 % wasser- und neutralammoncitratlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (3));

— mindestens 2,5 % wasserlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (1)).

Dieser Düngemitteltyp muss unter der Bezeichnung „PK-Dünger mit Rohphosphat“ oder „PK-Dünger mit teilaufgeschlossenem Rohphosphat“ in den Verkehr gebracht werden. Für diesen Fall 2 (a) beträgt die Einwaage zur Bestimmung der Löslichkeit (3) 3 g.

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ ist an einen Höchstgehalt von 2 % Cl gebunden

(3)  Es ist gestattet, einen Chlorgehalt zuzusichern

Mahlfeinheiten der Phosphatbestandteile:

Thomasphosphat: mindestens 75 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Aluminium-Calciumphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Glühphosphat: mindestens 75 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

Weicherdiges Rohphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

Teilaufgeschlossenes Rohphosphat: mindestens 90 % Siebdurchgang bei 0,160 mm lichter Maschenweite

 

2 (b)  Ein PK-Dünger, der Aluminium-Calciumphosphat enthält, darf kein Thomasphosphat, Glühphosphat, Rohphosphat oder teilaufgeschlossenes Rohphosphat enthalten.

Die Löslichkeiten sind nach (1) und (7) zuzusichern. Die Löslichkeit (7) ist anwendbar nach Abzug der Wasserlöslichkeit.

Dieser Düngemitteltyp muss enthalten:

— mindestens 2 % wasserlösliches P2O5 entsprechend der (Löslichkeit (1));

— mindestens 5 % mineralsäurelösliches P2O5 entsprechend der Löslichkeit (7)

Dieser Düngemitteltyp darf nur unter der Bezeichnung „PK-Dünger mit Aluminium-Calciumphosphat“ in den Verkehr gebracht werden.

3.  Bei PK-Düngern, die nur einen einzigen der folgenden Phosphatdüngertypen enthalten: Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminium-Calciumphosphat oder weicherdiges Rohphosphat ist der Typenbezeichnung die Angabe der Phosphatart beizufügen.

Die Löslichkeit ist wie folgt zuzusichern:

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Thomasphosphat: Löslichkeit (6a) in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, ►M1  Griechenland, der Tschechischen Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien , Slowakei, ◄ ►M3  Bulgarien und der Rumänien ◄ oder (6b) (Deutschland, Belgien, Dänemark, Irland, Luxemburg, Niederlande, Vereinigtes Königreich und Österreich);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Glühphosphat: Löslichkeit (5);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von Aluminium-Calciumphosphat: Löslichkeit (7);

— für die Düngemittel auf der Grundlage von weicherdigem Rohphosphat: Löslichkeit (8)

 

C.   Mineralische Flüssigdünger

C.1.   Flüssige Einnährstoffdünger



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf die Art der Herstellung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt

(in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Nährstoffe, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

1

Stickstoffdüngerlösung

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

15 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff oder bei nur einer Form als Nitratstickstoff, Ammoniumstickstoff oder Carbamidstickstoff

Biuret-Höchstgehalt:

Carbamid-Stickstoff × 0,026

 

Gesamtstickstoff und für jede Form, die mindestens 1 % N erreicht, Nitratstickstoff, Ammoniumstickstoff und/oder Carabamidstickstoff.

Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

2

Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes Erzeugnis, das Ammoniumnitrat und Harnstoff enthält

26 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, wobei der Anteil an Carabamidstickstoff etwa 50 % des enthaltenen Stickstoffs beträgt

Höchstgehalt an Biuret: 0,5 %

 

Gesamtstickstoff

Nitratstickstoff, Ammoniumstickstoff und Carabamidstickstoff.

Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

3

Kalksalpeterlösung

Gewonnen durch Auflösung von Kalksalpeter in Wasser

8 % N

Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff, der höchstens 1 % Ammoniumstickstoff enthält

Calcium bewertet als wasserlösliches CaO

Nach der Typenbezeichnung kann gegebenenfalls eine der folgenden Angaben stehen:

— für das Besprühen von Pflanzen;

— für die Herstellung von Nährlösungen;

— für düngende Bewässerung

Gesamtstickstoff

Wasserlösliches Calciumoxid für eine der in Spalte 5 präzisierten Verwendungsarten

Wahlfrei:

— Nitratstickstoff

— Ammoniumstickstoff

4

Magnesiumnitratlösung

Auf chemischem Wege und durch Lösen von Magnesiumnitrat in Wasser gewonnenes Erzeugnis

6 % N

Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff 9 % MgO

 

Nitratstickstoff

Wasserlösliches Magnesiumoxid

9 % MgO

Magnesium bewertet als wasserlösliches Magnesiumoxid

Mindest-pH: 4

 

5

Calciumnitratsuspension

Durch Suspension von Calciumnitrat in Wasser gewonnenes Erzeugnis

8 % N

Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff oder als Nitrat- und Ammoniumstickstoff

Höchstgehalt an Ammoniumstickstoff: 1,0 %

Nach der Typenbezeichnung kann eine der folgenden Angaben stehen:

— für das Besprühen von Pflanzen;

— für die Herstellung von Nährlösungen und -suspensionen

— für düngende Bewässerung

Gesamtstickstoff

Nitratstickstoff

Wasserlösliches Calciumoxid für eine der in Spalte 5 präzisierten Verwendungsarten

14 % CaO

Calcium bewertet als wasserlösliches CaO

6

Stickstoffdüngerlösung mit Formaldehydharnstoff

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes Erzeugnis, das als Bestandteile Formaldehydharnstoff und einen stickstoffhaltigen Einnährstoffdünger der Liste A-1 dieser Verordnung mit Ausnahme der Produkte 3a), 3b) und 5 enthält

18 % N, bewertet als Gesamtstickstoff.

Mindestens 1/3 des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss als Formaldehydharnstoff gebunden sein.

Biuret-Höchstgehalt: (Harnstoff-N + Formaldehydharnstoff-N) × 0,026

 

Gesamtstickstoff

Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht:

— Nitratstickstoff;

— Ammoniumstickstoff;

— Carbamidstickstoff.

Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

7

Stickstoffdüngerlösung mit Formaldehydharnstoff

Auf chemischem Wege oder durch Suspension in Wasser gewonnenes Erzeugnis, das als Bestandteile Formaldehydharnstoff und einen stickstoffhaltigen Einnährstoffdünger der Liste A-1 dieser Richtlinie mit Ausnahme der Produkte 3a), 3b) und 5 enthält

18 % N, bewertet als Gesamtstickstoff.

Mindestens 1/3 des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss als Formaldehydharnstoff gebunden sein, wovon mindestens 3/5 in warmem Wasser löslich sein müssen.

Biuret-Höchstgehalt: (Harnstoff-N + Formaldehydharnstoff-N) × 0,026

 

Gesamtstickstoff

Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht:

— Nitratstickstoff;

— Ammoniumstickstoff;

— Carbamidstickstoff.

Stickstoff aus Harnstoffformaldehyd

Stickstoff aus in kaltem Wasser löslichem Harnstoffformaldehyd

Stickstoff aus nur in warmem Wasser löslichem Harnstoffformaldehyd

C.2.   Flüssige Mehrnährstoffdünger



C.2.1.

Typenbezeichnung:

NPK-Düngerlösung

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

— Gesamt: 15 %, (N + P2O5 + K2O);

— Für jeden einzelnen Nährstoff: 2 % N, 3 % P2O5, 3 % K2O;

— Biuret Höchstgehalt: Carbamidstickstoff N × 0,026



Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind

Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung

Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniumstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

Wasserlösliches P2O5

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

Wasserlösliches P2O5

1.  Wasserlösliches Kaliumoxid

2.  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % Cl nicht überschreitet

3.  Der Chlorgehalt kann angegeben werden

▼M11



C.2.2

Typbezeichnung:

NPK-Düngerlösung mit Formaldehydharnstoff

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, das Formaldehydharnstoff enthält

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 15 % (N + P2O5 + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 5 % N, mindestens 25 % des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss in Stickstoffform (5) gebunden sein

— 3 % P2O5

— 3 % K2O

Biuret-Höchstgehalt: (Carbamidstickstoff + Formaldehydharnstoffstickstoff) × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

Wasserlösliches P2O5

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

(4)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

Wasserlösliches P2O5

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden



C.2.3

Typbezeichnung:

NPK-Düngersuspension

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Produkt in flüssiger Form, dessen Nährstoffe von Stoffen stammen, die sowohl als Suspension in Wasser als auch als Lösung vorliegen, ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 20 % (N + P2O5 + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff: 3 % N, 4 % P2O5, 4 % K2O

—  Biuret-Höchstgehalt: Carbamidstickstoff × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

Das Düngemittel darf weder Thomasphosphat noch Aluminium-Calciumphosphat, Glühphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthalten

(1)  Wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben

(2)  Wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden



C.2.4

Typbezeichnung:

NPK-Düngersuspension mit Formaldehydharnstoff

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Formaldehydharnstoff enthaltendes Produkt in flüssiger Form, dessen Nährstoffe von Stoffen stammen, die sowohl als Suspension als auch als Lösung in Wasser vorliegen, ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 20 % (N + P2O5 + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 5 % N, mindestens 25 % des zugesicherten Gesamtstickstoffgehalts muss in Stickstoffform (5) gebunden sein

— Mindestens 3/5 des zugesicherten Stickstoffgehalts (5) müssen in heißem Wasser löslich sein

— 4 % P2O5

— 4 % K2O

Biuret-Höchstgehalt: (Carbamidstickstoff + Formaldehydharnstoffstickstoff) × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

(4)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

Das Düngemittel darf weder Thomasphosphat noch Aluminium-Calciumphosphat, Glühphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthalten

(1)  Wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben

(2)  Wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden



C.2.5

Typbezeichnung:

NP-Düngerlösung

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 18 % (N + P2O5)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff: 3 % N, 5 % P2O5

—  Biuret Höchstgehalt: Carbamidstickstoff × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

Wasserlösliches P2O5

 

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

Wasserlösliches P2O5

 



C.2.6

Typbezeichnung:

NP-Düngerlösung mit Formaldehydharnstoff

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges, Formaldehydharnstoff enthaltendes Produkt ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 18 % (N +P2O5)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 5 % N, mindestens 25 % des zugesicherten Gesamtstickstoffs muss in Stickstoffform (5) gebunden sein

— 5 % P2O5

Biuret-Höchstgehalt: (Carbamid-Stickstoff + Formaldehydharnstoff-Stickstoff) × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

Wasserlösliches P2O5

 

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden

(3)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

(4)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

Wasserlösliches P2O5

 



C.2.7

Typbezeichnung:

NP-Düngersuspension

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Produkt in flüssiger Form, dessen Nährstoffe von Stoffen stammen, die sowohl als Suspension als auch als Lösung in Wasser vorliegen, ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 18 % (N + P2O5)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff: 3 % N, 5 % P2O5

—  Biuret-Höchstgehalt: Carbamidstickstoff × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung. Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

 

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden

(3)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

Das Düngemittel darf weder Thomasphosphat noch Aluminium-Calciumphosphat, Glühphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthalten

(1)  Wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben

(2)  Wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben

 



C.2.8

Typbezeichnung:

NP-Düngersuspension mit Formaldehydharnstoff

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Formaldehydharnstoff enthaltendes Produkt in flüssiger Form, dessen Nährstoffe von Stoffen stammen, die sowohl als Suspension als auch als Lösung in Wasser vorliegen, ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 18 % (N + P2O5)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 5 % N, mindestens 25 % des zugesicherten Gesamtstickstoffgehalts muss in Stickstoffform (5) gebunden sein

— Mindestens 3/5 des zugesicherten Stickstoffgehalts (5) müssen in heißem Wasser löslich sein

— 5 % P2O5

Biuret-Höchstgehalt: (Carbamid-Stickstoff + Formaldehydharnstoff-Stickstoff) × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

 

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden.

(3)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

(4)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

Das Düngemittel darf weder Thomasphosphat noch Aluminium-Calciumphosphat, Glühphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthalten

(1)  Wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben

(2)  Wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben

 

▼M11



C.2.9

Typbezeichnung:

NK-Düngerlösung

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 15 % (N + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff: 3 % N, 5 % K2O

—  Biuret-Höchstgehalt: Carbamidstickstoff × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

 

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden

(3)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

 

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden



C.2.10

Typbezeichnung:

NK-Düngerlösung mit Formaldehydharnstoff

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, das Formaldehydharnstoff enthält

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 15 % (N + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 5 % N, mindestens 25 % des zugesicherten Gesamtstickstoffgehalts muss in Stickstoffform (5) gebunden sein

— 5 % K2O

Biuret-Höchstgehalt: (Carbamid-Stickstoff + Formaldehydharnstoff-Stickstoff) × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

 

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden

(3)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

(4)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

 

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden



C.2.11

Typbezeichnung:

NK-Düngersuspension

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Produkt in flüssiger Form, dessen Nährstoffe von Stoffen stammen, die sowohl als Suspension als auch als Lösung in Wasser vorliegen, ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 18 % (N + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff: 3 % N, 5 % K2O

—  Biuret-Höchstgehalt: Carbamidstickstoff × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

 

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden

(3)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

 

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden



C.2.12

Typbezeichnung:

NK-Düngersuspension mit Formaldehydharnstoff

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Formaldehydharnstoff enthaltendes Produkt in flüssiger Form, dessen Nährstoffe von Stoffen stammen, die sowohl als Lösung als auch als Suspension in Wasser vorliegen, ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 18 % (N + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff:

— 5 % N, mindestens 25 % des zugesicherten Gesamtstickstoffgehalts muss in Stickstoffform (5) gebunden sein

— Mindestens 3/5 des zugesicherten Stickstoffgehalts (5) müssen in heißem Wasser löslich sein

— 5 % K2O

Biuret-Höchstgehalt: (Carbamid-Stickstoff + Formaldehydharnstoff-Stickstoff) × 0,026

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Nitratstickstoff

(3)  Ammoniakstickstoff

(4)  Carbamidstickstoff

(5)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

 

Wasserlösliches K2O

(1)  Gesamtstickstoff

(2)  Erreicht eine der Stickstoffformen (2) bis (4) mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form zugesichert werden

(3)  Stickstoff aus Formaldehydharnstoff

(4)  Liegt der Biuret-Gehalt unter 0,2 %, kann der Hinweis „biuretarm“ hinzugefügt werden

 

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden



C.2.13

Typbezeichnung:

PK-Düngerlösung

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes Produkt ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 18 % (P2O5 + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff: 5 % P2O5, 5 % K2O

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

 

Wasserlösliches P2O5

Wasserlösliches K2O

 

Wasserlösliches P2O5

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden



C.2.14

Typbezeichnung:

PK-Düngersuspension

Hinweise auf die Art der Herstellung:

Produkt in flüssiger Form, dessen Nährstoffe von Stoffen stammen, die sowohl als Lösung als auch als Suspension in Wasser vorliegen, ohne Zusatz von Nährstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten) und weitere Erfordernisse:

—  Gesamt: 18 % (P2O5 + K2O)

—  Für jeden einzelnen Nährstoff: 5 % P2O5, 5 % K2O

Nährstoffformen, -löslichkeiten und -gehalte, die je nach Spalten 4, 5 und 6 zuzusichern sind — Mahlfeinheiten

Angaben zur Düngemittelkennzeichnung — Weitere Erfordernisse

N

P2O5

K2O

N

P2O5

K2O

1

2

3

4

5

6

 

(1)  Wasserlösliches P2O5

(2)  Neutral-ammoncitratlösliches P2O5

(3)  Neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5

Wasserlösliches K2O

 

Das Düngemittel darf weder Thomasphosphat noch Aluminium-Calciumphosphat, Glühphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthalten

(1)  Wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit (2) anzugeben

(2)  Wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit (3) und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben

(1)  Wasserlösliches Kaliumoxid

(2)  Die Angabe „chlorarm“ darf nur verwendet werden, wenn der Chlorgehalt 2 % nicht überschreitet

(3)  Der Chloridgehalt kann angegeben werden

▼B

D.   Mineralische Sekundärnährstoffdünger



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf die Art der Herstellung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt

(in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Nährstoffe, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstofflöslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

1

Calciumsulfat

Natur- oder Industrieprodukt, das Calciumsulfat in verschiedenen Hydrationsgraden enthält

25 % CaO

35 % SO3

Calcium und Schwefel, bewertet als Gesamt-CaO und -SO3

Mahlfeinheit:

— Durchgang von mindestens 80 % durch ein Sieb mit 2 mm Maschenweite;

— Durchgang von mindestens 99 % durch ein Sieb mit 10 mm Maschenweite

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Gesamt-Schwefelsäureanhydrid

Wahlfrei: Gesamt-Calciumoxid

2

Calciumchloridlösung

Auf chemischem Weg gewonnene Calciumchloridlösung

12 % CaO

Calcium bewertet als wasserlösliches CaO

 

Calciumoxid

Wahlfrei: für das Besprühen von Pflanzen

▼M8

2.1

Calciumformiat

Auf chemischem Weg gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumformiat enthält

33,6 % CaO

Calcium bewertet als wasserlösliches CaO

56 % Formiat

 

Calciumoxid

Formiat

2.2

Calciumformiat-flüssig

Durch Lösung von Calciumformiat in Wasser gewonnenes Erzeugnis

21 % CaO

Calcium bewertet als wasserlösliches CaO

35 % Formiat

 

Calciumoxid

Formiat

▼B

3

Elementarer Schwefel

Natur- oder Industrieprodukt

98 % S (245 %: SO3)

Schwefel, bewertet als Gesamt-SO3

 

Gesamt-Schwefelsäureanhydrid

4

Kieserit

Bergbauprodukt, das als Hauptbestandteil Magnesiummonohydrat enthält

24 % MgO

45 % SO3

Magnesium und Schwefel, bewertet als Magnesiumoxid und Schwefelsäureanhydrid, wasserlöslich

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Magnesiumoxid

Wahlfrei: wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid

▼M7

5

Magnesiumsulfat

Enthält Magnesiumsulfat-Heptahydrat als Hauptbestandteil

15 % MgO

28 % SO3.

Werden Spurennährstoffe zugesetzt und gemäß Artikel 6 Absatz 4 und Artikel 6 Absatz 6 angegeben:

10 % MgO,

17 % SO3.

Magnesium und Schwefel, bewertet als wasserlösliches Magnesiumoxid und wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden.

Wasserlösliches Magnesiumoxid

Wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid

▼B

5.1

Magnesiumsulfatlösung

Durch Lösen von industriellem Magnesiumsulfat in Wasser gewonnenes Erzeugnis

5 % MgO

10 % SO3

Magnesium und Schwefel, bewertet als wasserlösliches Magnesiumoxid und wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Magnesiumoxid

Wahlfrei: wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid

5.2

Magnesiumhydroxid

Auf chemischem Weg gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Magnesiumhydroxid enthält

60 % MgO

Mahlfeinheit: mindestens 99 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

 

Gesamt-Magnesiumoxid

5.3

Magnesiumhydroxidsuspension

Durch Suspension des Typs 5.2 gewonnenes Erzeugnis

24 % MgO

 

Gesamt-Magnesiumoxid

6

Magnesiumchloridlösung

Gewonnen durch Auflösung von industriegefertigtem Magnesiumchlorid

13 % MgO

Als wasserlösliches Magnesiumoxid in Wasser bewertetes Magnesium

Calciumgehalt höchstens 3 % CaO

 

Magnesiumoxid

E.   Mineralische Spurennährstoffdünger

Erläuterung: Die nachstehenden Hinweise gelten für den gesamten Teil E.

Hinweis 1: Bei der Angabe des Chelatbildners kann seine Kurzbezeichnung, wie sie in Kapitel E.3 aufgeführt ist, verwendet werden.

Hinweis 2: Ist das Erzeugnis restlos wasserlöslich, so darf es als „löslich“ bezeichnet werden.

Hinweis 3: Liegt ein Spurennährstoff in Chelatform vor, so ist der für eine gute Stabilität der Chelatfraktion erforderliche pH-Bereich anzugeben

E.1.   Düngemittel, für die nur ein einziger Spurennährstoff anzugeben ist

E.1.1.   Bor



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf Art der Gewinnung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Nährstoffe, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

1 (a)

Borsäure

Aus einem Borat durch Säureeinwirkung gewonnenes Erzeugnis

14 % B, wasserlöslich

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Bor (B)

1 (b)

Natriumborat

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil ein Natriumborat enthält

10 % B, wasserlöslich

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Wasserlösliches Bor (B)

1 (c)

Calciumborat

Aus Kolemanit oder Pandemit gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumborate enthält

7 % Gesamtbor

Mahlfeinheit: mindestens 98 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

Die handelsüblichen Bezeichnungen können hinzugefügt werden

Gesamtbor (B)

1 (d)

Borethanolamin

Durch Reaktion von Borsäure mit einem Aminoethanol gewonnenes Erzeugnis

8 % B, wasserlöslich

 

Wasserlösliches Bor (B)

1 (e)

Bordüngerlösung

Durch Auflösen der Typen 1 (a) und/oder 1 (b) und/oder 1 (d) gewonnenes Erzeugnis

2 % B, wasserlöslich

Aus der Bezeichnung müssen die Namen der Bestandteile hervorgehen

Wasserlösliches Bor (B)

▼M9

1 (f)

Bordüngersuspension

Durch Suspension der Typen 1a und/oder 1b und/oder 1c und/oder 1d in Wasser gewonnenes Erzeugnis

2 % Gesamtbor

Aus der Bezeichnung müssen die Namen der Bestandteile hervorgehen

Gesamtbor (B)

Wasserlösliches Bor (B) (falls vorhanden)

▼B

E.1.2.   Kobalt



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf Art der Gewinnung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Nährstoffe, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

2 (a)

Kobaltsalz

Auf chemischem Weg gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil ein Kobaltmineralsalz enthält

19 % Co, wasserlöslich

Aus der Bezeichnung muss das mineralische Anion hervorgehen

Wasserlösliches Kobalt (Co)

▼M8

2 (b)

Cobaltchelat

Wasserlösliches Erzeugnis, das Cobalt in chemischer Verbindung mit einem oder mehreren zugelassenen Chelatbildner(n) enthält

5 % Cobalt, wasserlöslich; mindestens 80 % des wasserlöslichen Cobalts wird durch zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1 % wasserlösliches Cobalt chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Wasserlösliches Cobalt (Co)

Fakultativ: Gesamtcobalt (Co), chelatisiert durch zugelassene Chelatbildner

Cobalt (Co), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Cobalt chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

▼M9

2 (c)

Kobaltdüngerlösung

Wässrige Lösung von Typ 2a und/oder Typ 2b oder 2d

2 % Co, wasserlöslich

Werden Typen 2a und 2d gemischt, muss der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Co betragen.

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

1)  das/die mineralische(n) Anion(e), falls vorhanden;

2)  Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1% wasserlösliches Kobalt (falls vorhanden) chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist,

oder

Name des zugelassenen Komplexbildners, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist, falls vorhanden.

Wasserlösliches Kobalt (Co)

Kobalt (Co) chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Kobalt chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Kobalt (Co), durch den zugelassenen Komplexbildner komplexiert, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist

Fakultativ: Gesamt-Kobalt (Co) durch (einen) zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

▼M9

2 (d)

Kobaltkomplex

Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Kobalt enthält

5 % wasserlösliches Kobalt, wobei der Komplexanteil mindestens 80 % des wasserlöslichen Kobalt betragen muss.

Aus der Bezeichnung muss der Name eines zugelassenen Komplexbildners hervorgehen, das nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Kobalt (Co)

Gesamt-Kobalt (Co) in Komplexform

▼B

E.1.3.   Kupfer



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf die Art der Herstellung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Elemente, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

3 (a)

Kupfersalz

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil ein Kupfermineralsalz enthält

20 % Cu, wasserlöslich

Aus der Bezeichnung muss das mineralische Anion hervorgehen

Wasserlösliches Kupfer (Cu)

3 (b)

Kupferoxid

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Kupferoxid enthält

70 % Gesamtkupfer

Mahlfeinheit: mindestens 98 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

 

Gesamtkupfer (Cu)

3 (c)

Kupferhydroxid

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Kupferhydroxid enthält

45 % Gesamtkupfer

Mahlfeinheit: mindestens 98 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

 

Gesamtkupfer (Cu)

▼M8

3 (d)

Kupferchelat

Wasserlösliches Erzeugnis, das Kupfer in chemischer Verbindung mit einem oder mehreren zugelassenen Chelatbildner(n) enthält

5 % Kupfer, wasserlöslich; mindestens 80 % des wasserlöslichen Kupfers wird durch zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1 % wasserlösliches Kupfer chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Wasserlösliches Kupfer (Cu)

Fakultativ: Gesamtkupfer (Cu), chelatisiert durch zugelassene Chelatbildner

Kupfer (Cu), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Kupfer chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

▼B

3 (e)

Düngemittel auf Kupferbasis

Durch Mischen der Typen 3 (a) und/oder 3 (b) und/oder 3 (c) und/oder nur einer Verbindung des Typs 3 (d) und ggf. mit einem Trägerstoff ohne Nährwert und ohne toxische Wirkung gewonnenes Erzeugnis

5 % Gesamtkupfer

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

(1)  Name der (die) Kupferbestandteil(e)

(2)  Name der Chelatbildner (falls vorhanden)

Gesamtkupfer (Cu)

Wasserlösliches Kupfer (Cu), sofern letzteres mindestens 1/4 des Gesamtkupfers ausmacht

Anteil in Chelatform (Cu) (falls vorhanden)

▼M9

3 (f)

Kupferdüngerlösung

Wässrige Lösung von Typ 3a und/oder Typ 3d oder 3i

2 % Cu, wasserlöslich

Werden Typen 3a und 3i gemischt, muss der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Cu betragen.

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

1)  das/die mineralische(n) Anion(e), falls vorhanden;

2)  Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1 % wasserlösliches Kupfer (falls vorhanden) chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist,

oder

Name des zugelassenen Komplexbildners, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Kupfer (Cu)

Kupfer (Cu), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Kupfer chelatisiert und nch einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Kupfer (Cu), durch den zugelassenen Komplexbildner komplexiert, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist

Fakultativ: Gesamt-Kupfer (Cu), durch (einen) zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

▼B

3 (g)

Kupferoxychlorid

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Kupferoxychlorid enthält (Cu2Cl(OH)3)

50 % Gesamtkupfer

Mahlfeinheit: mindestens 98 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

 

Gesamtkupfer (Cu)

▼M9

3 (h)

Kupferdüngersuspension

Durch Suspension von Typ 3a und/oder 3b und/oder 3c und/oder 3d und/oder 3g in Wasser gewonnenes Erzeugnis

17 % Gesamtkupfer

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

1)  Name des Anions/der Anione, falls vorhanden;

2)  Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1% wasserlösliches Kupfer (falls vorhanden) chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist.

Gesamt-Kupfer (Cu)

Wasserlösliches Kupfer (Cu), falls vorhanden

Kupfer (Cu), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Kupfer chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

▼M9

3 (i)

Kupferkomplex

Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Kupfer enthält

5 % wasserlösliches Kupfer, wobei der Komplexanteil mindestens 80 % des wasserlöslichen Kupfers betragen muss.

Aus der Bezeichnung muss der Name des zugelassenen Komplexbildners hervorgehen, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Kupfer (Cu)

Gesamtkupfer (Cu) in Komplexform

▼M4

E.1.4.   Eisen



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf Art der Gewinnung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt

(in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Nährstoffe, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Sonstige Kriterien

1

2

3

4

5

6

4 (a)

Eisensalz

Auf chemischem Weg gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil ein Eisenmineralsalz enthält

12 % Fe, wasserlöslich

Aus der Bezeichnung muss das mineralische Anion hervorgehen

Wasserlösliches Eisen (Fe)

▼M8

4 (b)

Eisenchelat

Wasserlösliches Erzeugnis, das Eisen in chemischer Verbindung mit einem oder mehreren zugelassenen Chelatbildner(n) enthält

5 % Eisen, wasserlöslich; Anteil in Chelatform mindestens 80 %, mindestens 50 % des wasserlöslichen Eisens werden durch zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1 % wasserlösliches Eisen chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Wasserlösliches Eisen (Fe)

Fakultativ: Gesamteisen (Fe), chelatisiert durch zugelassene Chelatbildner

Eisen (Fe), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Eisen chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

▼M9

4 (c)

Eisendüngerlösung

Wässrige Lösung von Typ 4a und/oder Typ 4b oder 4d

2 % Fe, wasserlöslich

Werden Typen 4a und 4d gemischt, muss der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Fe betragen.

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

1)  das/die mineralische(n) Anion(e), falls vorhanden;

2)  Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1% wasserlösliches Eisen (falls vorhanden) chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist,

oder

Name des zugelassenen Komplexbildners, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Eisen (Fe)

Eisen (Fe) chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Eisen chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Eisen (Fe), durch den zugelassenen Komplexbildner komplexiert, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist

Fakultativ: Gesamt-Eisen (Fe) durch (einen) zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

▼M9

4 (d)

Eisenkomplex

Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Eisen enthält

5 % wasserlösliches Eisen, wobei der Komplexanteil mindestens 80 % des wasserlöslichen Eisens betragen muss.

Aus der Bezeichnung muss der Name des zugelassenen Komplexbildners hervorgehen, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Eisen (Fe)

Gesamt-Eisen (Fe) in Komplexform

▼B

E.1.5.   Mangan



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf die Art der Herstellung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Elemente, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

5 (a)

Mangansalz

Auf chemischem Weg gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil ein Manganmineralsalz (Mn II) enthält

17 % Mn, wasserlöslich

Aus der Bezeichnung muss das assoziierte Anion hervorgehen

Wasserlösliches Mangan (Mn)

▼M8

5 (b)

Manganchelat

Wasserlösliches Erzeugnis, das Mangan in chemischer Verbindung mit einem oder mehreren zugelassenen Chelatbildner(n) enthält

5 % Mangan, wasserlöslich; mindestens 80 % des wasserlöslichen Mangans wird durch zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1 % wasserlösliches Mangan chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Wasserlösliches Mangan (Mn)

Fakultativ: Gesamtmangan (Mn), chelatisiert durch zugelassene Chelatbildner

Mangan (Mn), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Mangan chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

▼B

5 (c)

Manganoxid

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Manganoxide enthält

40 % Gesamtmangan

Mahlfeinheit: mindestens 80 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

 

Gesamtmangan (Mn)

5 (d)

Mangandünger

Durch Mischen der Typen 5 (a) und 5 (c) gewonnenes Erzeugnis

17 % Gesamtmangan

Aus der Bezeichnung muss der Name der Manganbestandteile hervorgehen

Gesamtmangan (Mn)

Wasserlösliches Mangan (Mn), sofern letzteres mindestens 1/4 des Gesamtmangans ausmacht

▼M9

5 (e)

Mangandüngerlösung

Wässrige Lösung von Typ 5a und/oder Typ 5b oder 5g

2 % Mn, wasserlöslich

Werden Typen 5a und 5g gemischt, muss der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Mn betragen.

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

1)  das/die mineralische(n) Anion(e), falls vorhanden;

2)  Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1% wasserlösliches Mangan (falls vorhanden) chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist,

oder

Name eines zugelassenen Komplexbildners, das nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Mangan (Mn)

Mangan (Mn), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Mangan chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Mangan (Mn), durch einen zugelassenen Komplexbildner komplexiert, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist

Fakultativ: Gesamt-Mangan (Mn) durch (einen) zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

▼M9

5 (f)

Mangandüngersuspension

Durch Suspension von Typ 5a und/oder 5b und/oder 5c in Wasser gewonnenes Erzeugnis

17 % Gesamt-Mangan

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

1)  Name des Anions/der Anione, falls vorhanden,

2)  Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1% wasserlösliches Mangan (falls vorhanden) chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist.

Gesamt-Mangan (Mn)

Wasserlösliches Mangan (Mn), falls vorhanden

Mangan (Mn), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Mangan chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

5 (g)

Mangankomplex

Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Mangan enthält

5 % wasserlösliches Mangan, wobei der Komplexanteil mindestens 80 % des wasserlöslichen Mangans betragen muss.

Name des zugelassenen Komplexbildners, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Mangan (Mn)

Gesamtmangan (Mn), in Komplexform

▼B

E.1.6.   Molybdän



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf die Art der Herstellung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Elemente, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

6 (a)

Natriummolybdat

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Natriummolybdat enthält

35 % Mo, wasserlöslich

 

Wasserlösliches Molybdän (Mo)

6 (b)

Ammoniummolybdat

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Ammoniummolybdat enthält

50 % Mo, wasserlöslich

 

Wasserlösliches Molybdän (Mo)

6 (c)

Molybdändünger

Durch Mischen der Typen 6 (a) und 6 (b) gewonnenes Erzeugnis

35 % Mo, wasserlöslich

Aus der Bezeichnung muss der Name der Molybdänbestandteile hervorgehen

Wasserlösliches Molybdän (Mo)

6 (d)

Molybdändüngerlösung

Durch Auflösung der Typen 6 (a) und/oder eines der Typen 6 (b) in Wasser gewonnenes Erzeugnis

3 % Mo, wasserlöslich

Aus der Bezeichnung muss der (müssen die) Molybdänbestandteil(e) hervorgehen

Wasserlösliches Molybdän (Mo)

E.1.7.   Zink



Nr.

Typenbezeichnung

Hinweise auf die Art der Herstellung und Hauptbestandteile

Nährstoffmindestgehalt (in Gewichtsprozenten)

Angaben zur Nährstoffbewertung

Weitere Erfordernisse

Weitere Hinweise zur Typenbezeichnung

Elemente, deren Gehalte zuzusichern sind

Nährstoffformen und -löslichkeiten

Weitere Kriterien

1

2

3

4

5

6

7 (a)

Zinksalz

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil ein Zinkmineralsalz enthält

15 % Zn, wasserlöslich

Aus der Bezeichnung muss das mineralische Anion hervorgehen

Wasserlösliches Zink (Zn)

▼M8

7 (b)

Zinkchelat

Wasserlösliches Erzeugnis, das Zink in chemischer Verbindung mit einem oder mehreren zugelassenen Chelatbildner/zugelassenen Chelatbildnern enthält

5 % Zink, wasserlöslich; mindestens 80 % des wasserlöslichen Zinks wird durch zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1 % wasserlösliches Zink chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Wasserlösliches Zink (Zn)

Fakultativ: Gesamtzink (Zn), chelatisiert durch zugelassene Chelatbildner

Zink (Zn), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Zink chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

▼B

7 (c)

Zinkoxid

Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Zinkoxid enthält

70 % Gesamtzink

Mahlfeinheit: mindestens 80 % Siebdurchgang bei 0,063 mm lichter Maschenweite

 

Gesamtzink (Zn)

7 (d)

Zinkdünger

Durch Mischen der Typen 7 (a) und 7 (c) gewonnenes Erzeugnis

30 % Gesamtzink

Aus der Bezeichnung muss der Name der Zinkbestandteile hervorgehen

Gesamtzink (Zn)

Wasserlösliches Zink (Zn), sofern letzteres mindestens 1/4 des Gesamtzinks (Zn) ausmacht

▼M9

7 (e)

Zinkdüngerlösung

Wässrige Lösung von Typ7a und/oder 7b oder 7g

2 % Zn, wasserlöslich

Werden Typen 7a und 7g gemischt, muss der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Zinks betragen.

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

1)  das/die mineralische(n) Anion(e), falls vorhanden;

2)  Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1% wasserlösliches Zink (falls vorhanden) chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist,

oder

Name des zugelassenen Komplexbildners, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Zink (Zn)

Zink (Zn), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1% wasserlösliches Zink chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Zink (Zn), durch den zugelassenen Komplexbildner komplexiert, der nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist

Fakultativ: Gesamtzink (Zn) durch (einen) zugelassene(n) Chelatbildner chelatisiert

▼M8

7 (f)

Zinkdüngersuspension

Durch Suspension von Typ 7 (a) und/oder 7 (c) und/oder der Typen 7 (b) in Wasser gewonnenes Erzeugnis

20 % Gesamtzink

Aus der Bezeichnung muss hervorgehen:

1.  Name des Anions/der Anione;

2.  Name jedes zugelassenen Chelatbildners, der mindestens 1 % wasserlösliches Zink (falls vorhanden) chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

Gesamtzink (Zn)

Wasserlösliches Zink (Zn) (falls vorhanden)

Zink (Zn), chelatisiert durch jeden zugelassenen Chelatbildner, der mindestens 1 % wasserlösliches Zink chelatisiert und nach einer Europäischen Norm identifizier- und quantifizierbar ist

▼M9

7 (g)

Zinkkomplex

Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Zink enthält

5 % wasserlösliches Zink, wobei der Komplexanteil mindestens 80 % des wasserlöslichen Zinks betragen muss

Name eines zugelassenen Komplexbildners, das nach einer Europäischen Norm identifizierbar ist.

Wasserlösliches Zink (Zn)

Gesamtzink (Zn) in Komplexform

▼M8

E.2.    Mindestgehalt an Spurennährstoffen in Gewichtsprozenten des Düngemittels; Spurennährstoff-Mischdüngertypen

E.2.1.    Mindestgehalt an Spurennährstoffen in festen oder flüssigen Spurennährstoff-Mischdüngern, in Gewichtsprozenten des Düngemittels

▼B



 

Der Spurennährstoff liegt vor

ausschließlich in mineralischer Form

in Chelat- oder Komplexform