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Aktionsplan Güterverkehrslogistik

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Aktionsplan Güterverkehrslogistik

Die Güterverkehrslogistik ist ein Motor für die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union. Sie konzentriert sich auf die Planung, Organisation, Leitung, Überwachung und Durchführung von Güterverkehrsdiensten.

RECHTSAKT

Mitteilung der Kommission - Aktionsplan Güterverkehrslogistik (KOM(2007) 607 endgültig vom 18. Oktober 2007).

ZUSAMMENFASSUNG

Die Güterverkehrslogistik ist ein Motor für die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union. Sie konzentriert sich auf die Planung, Organisation, Leitung, Überwachung und Durchführung von Güterverkehrsdiensten.

WAS IST DER ZWECK DIESES AKTIONSPLANS?

Der Aktionsplan enthält kurz- und mittelfristige Maßnahmen. Er ist Teil einer Reihe von Initiativen, die die Europäische Kommission gestartet hat, um die Effizienz und Nachhaltigkeit des Güterverkehrs in Europa zu verbessern.

WICHTIGE ECKPUNKTE

Elektronisches Güterverkehrssystem (e-Freight): Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) könnte den papierlosen, elektronischen Informationsfluss bei der Abwicklung der materiellen Güterströme ermöglichen.

Engpässe: Es wurden fast 500 Punkte in Bezug auf infrastrukturbezogene und administrative Engpässe ermittelt. Diese können durch Ausbildung für ausgebildetes Personal, die Verwendung von Leistungsindikatoren und bessere statistische Daten angegangen werden.

Verkehrsketten: Die Vereinfachung der administrativen Anforderungen durch die Verwendung eines einheitlichen Dokuments für alle Verkehrsträger und eindeutige Haftungsregeln könnten die Kosten und den bürokratischen Aufwand verringern.

Gewicht und Abmessungen: Die EU-Rechtsvorschriften legen Grenzen für Fahrzeuggewichte und -abmessungen fest. Einige Gewichtsaspekte verbleiben jedoch im Ermessen der nationalen Behörden. Eine Überarbeitung der Rechtsvorschriften im Jahr 2012 führte zum Erlass überarbeiteter EU-Vorschriften im Jahr 2015. Diese dienen der Verbesserung der Aerodynamik von Fahrzeugen und ihrer Energieeffizienz.

„Grüne“ Verkehrskorridore: Dieses integrierte Verkehrskonzept würde eine verringerte Umweltbelastung durch den Transport von Gütern mithilfe einer Kombination aus Kurzstreckenseeverkehr, Schiene, Binnenwasserstraßen und Straße sowie entsprechenden Technologien (wie z. B. IKT, die in intelligenten Verkehrssystemen genutzt werden), ermöglichen.

Güterverkehr in Städten: Europäische Städten sind häufig die Empfänger für Güter, die über große Entfernungen transportiert wurden. Dieser Aspekt sollte in der Städteplanung berücksichtigt werden.

Zu den weiteren verbundenen EU-Initiativen gehören:

die Fazilität„Connecting Europe“, die Finanzmittel für grenzüberschreitende und andere Kernverkehrsnetzprojekte zur Verfügung stellt;

Blaues Wachstum, das herausstellt, wie der Transport auf dem Seeweg, der weniger Verschmutzung als der Landtransport verursacht, dabei hilft, Treibhausgasemissionen zu verringern;

die Richtlinie für die maritime Raumordnung, die die Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern in Bereichen wie den Seeschifffahrtsstraßen verbessert;

der Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum der Europäischen Kommission, der Wege zur Beseitigung größerer Engpässe beim Transport von Gütern und Menschen ermittelt.

HINTERGRUND

Die Logistikindustrie trägt mit schätzungsweise fast 14 % zum BIP der EU bei. Sie hat in den vergangenen Jahren ein beträchtliches Wachstum, insbesondere im Containerhandel, verzeichnet. Dies hat zur Überlastung bestimmter Seehäfen und deren Umgebung geführt.

VERBUNDENE RECHTSAKTE

Weißbuch: Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum - Hin zu einem wettbewerbsorientierten und ressourcenschonenden Verkehrssystem (KOM(2011) 144 endgültig vom 28. März 2011).

Letzte Änderung: 26.06.2015

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