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Lebensmittelaromen

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Lebensmittelaromen

ZUSAMMENFASSUNG DES DOKUMENTS:

Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 über Aromen zur Verwendung in und auf Lebensmitteln

ZUSAMMENFASSUNG

WAS IST DER ZWECK DIESER VERORDNUNG?

Sie legt allgemeine Anforderungen für die sichere Verwendung von Aromen* in Lebensmitteln fest.

Sie umfasst in ihrem Anhang eine Liste der zugelassenen Stoffe.

Sie definiert die einzuhaltenden Anforderungen an die Kennzeichnung.

WICHTIGE ECKPUNKTE

Aromastoffe dürfen nach den verfügbaren wissenschaftlichen Daten keine Gefahr für Verbraucher darstellen und sie nicht irreführen.

Die EU legte am 1. Oktober 2012 eine Liste zugelassener Aromastoffe fest. Es dürfen ausschließlich die darin genannten Stoffe in der EU verwendet und verkauft werden. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert.

Die Verordnung enthält eine Liste verschiedener Stoffe, wie zum Beispiel Blausäure, die Lebensmitteln nicht hinzugefügt werden dürfen.

Für bestimmte Stoffe, wie Estragol, die von Natur aus in Aromen in diversen Lebensmitteln wie alkoholischen und alkoholfreien Getränken, Kaugummi, Suppen und Fisch vorkommen, sind Höchstmengen festgelegt.

Aromastoffe, die für den Verkauf zwischen Unternehmen oder an die breite Öffentlichkeit bestimmt sind, müssen spezifische Kennzeichnungsbestimmungen erfüllen. So müssen ihre Verpackungen oder Behälter beispielsweise die Angabe „für Lebensmittel“ oder „für Lebensmittel, begrenzte Verwendung“ aufweisen.

Der Begriff „natürlich“ in Bezug auf Aromastoffe darf nur verwendet werden, wenn der Stoff direkt aus tierischen oder pflanzlichen Ausgangsstoffen gewonnen wurde.

Die Europäische Kommission kann Hersteller oder Verwender von Aromastoffen dazu auffordern, der Kommission über die Mengen, die sie innerhalb eines Zwölfmonatszeitraums verwenden, Angaben zu machen.

Die Verordnung gilt nicht für Aromastoffe mit ausschließlich süßem (z. B. Zucker), salzigem (z. B. Salz) oder saurem Geschmack, rohe Lebensmittel oder Mischungen, beispielsweise von frischen, getrockneten oder tiefgekühlten Gewürzen und/oder Kräutern, Teemischungen oder teeähnlichen Erzeugnissen.

WANN TRITT DIE VERORDNUNG IN KRAFT?

Sie ist am 20. Januar 2009 in Kraft getreten.

HINTERGRUND

Lebensmittelaromen: EU-Vorschriften (Europäische Kommission)

Aromastoffe (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)

SCHLÜSSELBEGRIFFE

* Aromastoffe: Stoffe, durch die der Geruch oder Geschmack von Lebensmitteln verbessert oder verändert wird. Einheitliche Vorschriften und Normen auf EU-Ebene gewährleisten, dass diese Stoffe keine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen und in jedem EU-Land verwendet werden dürfen.

RECHTSAKT

Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln sowie zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1601/91 des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 2232/96 und (EG) Nr. 110/2008 und der Richtlinie 2000/13/EG (ABl. L 354 vom 31.12.2008, S. 34-50)

Die im Nachhinein vorgenommenen Änderungen und Berichtigungen der Anhänge zur Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 wurden in den Originaltext eingefügt. Diese konsolidierte Fassung hat ausschließlich dokumentarischen Charakter.

Letzte Aktualisierung: 26.11.2015

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